So kannst Du früh in den Ruhestand: Hohe Sparquote, volle Kanne in Aktien


New York, 14. Februar 2017

Junge Ingenieure und Programmierer in Silicon Valley kassieren verdammt gute Löhne. Sechsstellige Summen im Jahr sind Usus geworden. Gleichzeitig scheinen immer mehr Karrierestarter zu sparen wie blöd. Bei Google haben einige so viel gespart, dass sie zum Chef „Fuck you“ gesagt haben und sich in den Frühruhestand verabschiedet haben. Sehr zum Ärger von Google.

Diese Aussteiger werden kaum zuhause auf der Couch den ganzen Tag liegen. Ich denke, etliche werden reisen. Oder sich selbstständig machen mit einem Projekt oder Kunden. Manch einer möchte lesen, malen, sich um die Kinder kümmern. Ich könnte mir vorstellen, auf ein Segelschiff zu gehen. Oder in einem Fitnesscenter zu arbeiten. Oder für eine Stiftung tätig zu werden. Ich habe viele Ideen. Den inneren Frieden zu erreichen ist mein Ziel. Eine enorme Gelassenheit zu entwickeln ist herrlich.

Wie geht die Fuck-You-Strategie? ETFs oder Aktien kaufen. Lebenshaltungskosten drastisch senken. Keine großen Ausgaben wagen. Hast Du dann die Freiheit erreicht, gilt folgendes Prinzip: Du darfst das Vermögen nur zu maximal vier Prozent im Jahr aufbrauchen, um es nicht dauerhaft zu gefährden. Wer also eine Million Euro in Aktien hat, kann 40.000 Euro im Jahr ausgeben. Mehr ist nicht drin. Du kannst Dir also kaum einen neuen Porsche kaufen. Du musst vorsichtig sein – sonst ist Deine Million schneller weg, als Du denkst. Wer vorsichtig haushaltet und nicht jeden Tag ins Restaurant rennt und die Waschmaschine nicht jeden Tag laufen lässt, kann seine Freiheit dauerhaft genießen.

Wie die Strategie funktioniert, erklärt dieses Video:

Der typische Deutsche schafft das nicht. Er arbeitet 45 Jahre, bis endlich die finanzielle Freiheit beginnt. Dabei ist es dann schon recht spät, um die goldene Zeit noch genießen zu können. Warum arbeiten die Deutschen so lange? Weil sie große Wünsche haben. Sie kaufen gerne Neuwagen. Ein Neuwagen kostet im Schnitt 28.000 Euro. Sie lieben große Wohnungen/Häuser. Das kostet Miete. Oder es ist eine üppige Hypothek nötig. Ständig kommen Renovierungen hinzu. Die Hochzeit kostet 25.000 Euro. Die Kleidungswünsche gehen ins Geld usw.

Einerseits geben die Deutschen zu viel für Konsum aus (Stichwort Auto). Andererseits legen sie ihr Geld falsch an. Sie sind Aktien extrem skeptisch gegenüber eingestellt. Beide Hindernisse siehst Du gut anhand der vielen sinnlosen Kommentare unterhalb eines Artikels auf dem Massenportal t-online:

Ich denke, die Menschen können im Endeffekt viel früher in den Ruhestand, wenn sie das Geld nicht verpulvern würden. Üblich scheint es hierzulande zu sein, dass Bürger im Alter von 50 Jahren noch massig Schulden haben. Ich verstehe das nicht. Das war meine Strategie:

Die finanzielle Freiheit zu erreichen ist hart. Es erfordert extreme Disziplin. Es erfordert womöglich Nebenjobs. Aber Du kannst die Früchte ernten. Du hast irgendwann alles, was Du brauchst. Aber Du wirst nie vergessen, welche Entbehrungen Du hattest. Du fährst alte Autos, gehst in billige Hotels. Es ist manchmal anstrengend. Der Nachbar mit dem dicken Auto und den ständig neuen Anzügen, der wird vermutlich Schulden bis zur Halskrause haben. Du fährst vermutlich mit dem Rad oder ÖPNV zur Arbeit, während die Kollegen in blitzeblanken Nobelschlitten ankommen.

Übrigens verstehe ich die Leute nicht mit dem teuren Nobelauto. Wenn schon, dann würde ich das Geld eher für Erlebnisse als in materielle Dinge ausgeben. Ein Urlaubserlebnis wäre mir mehr wert als täglich das Luxusauto zu fahren. Die glücklichsten Leute sind nicht jene, die Luxusschlitten fahren und in Villen residieren, sondern jene, die mit dem zufrieden sind, was sie haben. Die Genügsamen sind zufrieden.

Ich erlebe jeden Tag Leute, die angeben mit materiellen Dingen. Sie kriegen den Hals nie voll. Sie gehen eines Tages pleite. Auf Statussymbole zu verzichten – das ist es wert. Die Freiheit ist mehr wert als all der Plunder. Luxus macht ohnehin nicht glücklich. Selbst wenn die Werbung uns das vorgaukelt. Es ist eine Scheinwelt.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „So kannst Du früh in den Ruhestand: Hohe Sparquote, volle Kanne in Aktien

  1. Dominic | Der Portfoliomanager.de

    Hi Tim,

    ich glaube schon, dass sich das „sich leisten können“ und gewisser Konsum schon teilweise glücklich machen. Betrachtet man die Korrelation zwischen Einkommen und Glück/Zufriedenheit dann steigt das Grenzglück bis 60-70k Jahresverdienst und sinkt erst dann.

    Nun kann man argumentieren, dass das Grenzglück steigt, da das Gefühl von Sicherheit durch Rücklagen ein menschliches Grundbedürfnis ist. Sicher richtig und mitverantwortlich.

    Allerdings glaube ich schon, dass zu einem gewissen Grad Konsum auch eine Rolle spielt, sei es die Freude an schönen materiellen Dingen, oder aber das Erkaufen von Momenten und Erlebnissen. Letzteres würde auch ich bevorzugen.

  2. wirtschaftswaisewirtschaftswaise

    @ Tim

    Vielen Dank für den Link zum t-online Forum. Ich lese die Kommentare mit Grausen.

    Es ist fast wie ein Autounfall: man sollte nicht hinstarren, kann aber den Blick trotzdem nicht davon abwenden…

  3. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ wirtschaftswaise

    Gerne! Eine Blogleserin gab mir netterweise den Hinweis. Sie sagte: Schau Dir nur die Kommentare bei t-online an. Dann kapiert man schnell, was in Deutschland los ist: Finanzbildung ist hierzulande hundsmiserabel. Ein komplettes Desaster.

  4. Delura

    Guter nein geiler Kommentar (Link) PIBE,

    das sollte jeder junge Mann (oder Frau) so früh wie möglich erfahren. Man muss sich von der „Abhängigkeit“ der Firmen lösen. Je früher desto besser, je weiter desto besser…

    Der Eine schafft 20% Unabhängigkeit, der Nächste 50% und der „Beste“ 100% finanzielle Unabhängigkeit. Wenn Du abhängig beschäftigt bist, kann Dein Arbeitgeber (fast) alles mit Dir machen. Und davon sollte (muss) man sich lösen.

    Ich rechne mir jedes Jahr (seit 2003) einen sog. Unabhängigkeitsfaktor von meinem Arbeitgeber aus und der liegt z.Zt. (heute) bei 47,9% – noch fünf Jahre bis zur FF….

    Glück Auf!

    @slazenger – ich glaube die Blauen kommen so langsam wieder – besten Gruß.

     

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Delura

    Exzellent. Du bist bald da! Gratulation.

    Die typische Konsument tauscht lieber seine Freiheit für eine dicke Karre ein. Ich werde das nie begreifen.

  6. PIBE350

    An wirtchaftswaise: Noch mehr ,,Autounfälle“ gibt es hier zu beobachten: http://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/trotz-zinstiefs-weniger-deutsche-kaufen-aktien-thread-567197-1.html 😉

    Ach, ich lese solche Meinungen mittlerweile sehr entspannt. Es geht ja nicht nur um Anlagen in Aktien. Wer generell nichts oder nur wenig für den Vermögensaufbau oder die Altersvorsorge tun möchte, wird halt ggf. bis 67 arbeiten und im Rentenalter mit weniger auskommen müssen. Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen. 😉

  7. Robert Michel

    @Dominic: Bei solchen Untersuchen stellt sich auch immer die Frage nach Kausalität und Korrelation. Ich denke, wenn man die Fähigkeiten mitbringt um 70000 Euro zu verdienen, hat man auch Fähigkeiten, die einen auch anderweitig bei seinem Wohlbefinden weiterbringen.

  8. PIBE350

    An Delura: Deine aktuellen 48 Prozent sind wunderbar. Warum? Helmut Creutz hat ausgerechnet, dass man ungefähr 40 Prozent seiner monatlichen Ausgaben per zufließende Kapitalerträge decken muss, um im Gesamtsystem zu den ,,Zinsgewinnern“ zu gehören und dies grafisch aufbereitet: http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/e/creutz_059.pdf

    Was sieht man? Die unteren 80 Prozent gehören klar zu den (Umteilungs)verlierern, bei den nächsten 10 Prozent ist es ungefähr ausgeglichen und nur die obersten 10 Prozent haben viel mehr Zu- als Abflüsse.

    Das ist vielen Bürgern so nicht bewusst, wenn sie sagen, dass sie ja keine Zinsen zu zahlen haben, weil sie privat nicht verschuldet sind und sich zudem über ein paar Euro an Kapitalerträgen erfreuen. Pustekuchen.

    In jedem Produkt- und Dienstleitungspreis der Unternehmen, in jeder Miete an Vermieter und in allen Steuer- und Abgabenzahlungen an den Staat stecken Zinslasten.

  9. Couponschneider

    Ich bin ein Masochist und lese mir die Kommentare durch. Interessant der von „hanno-96“:

    ich wurde damals bei der Sparkasse auch -( falsch beraten )- Aktien im Depot ganz ohne !!!Risiko!!! hat mir der Berater gesagt. Das ging am Anfang ja auch. Zwar nicht so viel Zinsen wie beim Sparen, aber es sollte ja Langfristig sein. Aber dann 2008 waren meine Aktien im Depot 10% weniger wert als beim Kauf. !!! Alles ohne Risiko!!!

    10 % minus – Wenn der da schon kalte Füße bekommt… Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand von der Bank sagt, Aktien seien risikolos. Die „klardenkerin“ zeigt, dass sie sich ein ironisches Pseudonym zugelegt hat:
    In Aktien zu investieren kann man nur dem raten, der nicht auf den Anlagebetrag im Alter angewiesen ist. Das Risiko alles und einen Großteil der Altersvorsorge zu verlieren ist nicht kalkulierbar.

    Und es gibt auch positive Kommentare zu Aktien. Die haben von den Lesern ganz viele „Daumen runter“ bekommen. Wirklich zum Gruseln.

  10. Stefan Ledabyl

    @Coupenschneider

    Also wenn die Aktien 2008 nur 10% gefallen sind, dann müssen das ja ware Goldesel Aktien gewesen sein 😉 und man müsste dem Sparkassenmitarbeiter noch die Hand küssen für diese Auswahl. Sie hätte wenigstens noch verraten können welche das gewesen sind.

    Aber ganz Allgemein kann man diesen Menschen nur Raten die Finger von Aktien zu lassen, bis nicht wenigstens ca.1 Jahr lang ein Musterdepot geführt wurde, und ein gewisses Grundverständniss vorhanden ist.

    Ein Experte ist noch nicht vom Himmel gefallen, manchmal hilft es schon, sich in den richtigen Foren zu tümmeln, und T-Online ist vielleicht nicht das Richtige…

    schönen abend

  11. Felix

    Ja, ich stimme ja zu, dass materielle Dinge alleine nicht glücklich machen. Die Luxusprobleme eines IT-Spezialisten bei Google, wahrscheinlich einen der besten Arbeitgeber auf dem Planeten, mit höherem 6stelligen Jahresgehalt muss man erst Mal haben, um sich nach dem einfachen Leben zu sehen.

    Der Migrationsdruck von Afrika nach Europa oder von Mexiko in die USA zeigt eigentlich etwas anderes als hier immer wieder beschrieben wird. Ohne eine ausreichende materielle Grundlage kann man den Rest getrost vergessen. Menschen nehmen fast alles auf sich, um diesen Schicksal zu entrinnen. Es kommt halt immer auf die Perspektive an. Das wunderbare einfache Leben hatten sie in ihren Herkunftsländern zu Hauf, weshalb ich ´der These, dass das karge Leben das gute sei, nicht so Recht über den Weg traue.

  12. Mattoc

    Die Wahrheit ist aber auch, dass man selbst in der eigenen Familie für bescheuert gehalten wird, wenn man erklärt, dass man ETF-Anteile oder Aktien kauft, um sie für immer zu behalten und passives Einkommen generieren möchte.

    Meine Mutter (75 Jahre alt) schlägt dann die Hände überm Kopf zusammen und sagt, ich soll mir lieber ein Auto, neue Anzüge für die Arbeit und eine Eigentumswohnung kaufen, außerdem soll ich mal richtig Urlaub machen, und ich soll ausgehen und mir eine Frau suchen…

    Mein Argument, dass ich dann aber die Kontrolle über meinen Plan verliere, wird so gar nicht akzeptiert. 🙁

  13. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Felix

    Es geht hier nicht um ein Leben in der Lehmhütte ohne fließend Wasser und Strom. Es geht um ein Leben in der Zivilisation. Aber ohne den überflüssigen Kaufwahn. Wozu braucht jemand 30 Hosen und 40 Paar Schuhe? Wozu braucht jemand alle 2 Jahre ein neues Auto, Smartphone, Computer…? Wir haben ein Luxusproblem. Die Menschen werden mit dem ganzen Plunder immer unzufriedener. Hinzu kommt: Man muss arbeiten bis zum Umfallen.

    https://www.youtube.com/watch?v=0Co1Iptd4p4

  14. Mr. B

    Das waren natürlich keine Aktien sondern Fonds. Besser gesagt Misch- oder Dachfonds, ich schätze mit max. 30 % Aktienanteil.

    Grüsse,

    Mr. B

     

  15. Delura

    Mein Argument, dass ich dann aber die Kontrolle über meinen Plan verliere, wird so gar nicht akzeptiert. ?

    Ja Mattoc, das kenne ich doch irgend woher – meine Mutter hat mir das glaube ich mir auch schon mal gesagt… 🙂

     

  16. Mattoc

    @Delura

    Ich sage dann immer, dass ich erst meinen Plan durchziehe und wenn ich mit 50 fertig bin, kann ich mir immer noch eine 35 jährige Frau suchen, wenn ich das dann will. 🙂

  17. Couponschneider

    @Stefan Ledabyl

    Ich habe noch nie ein Musterdepot gehabt, sondern kaufte sofort richtige Aktien. Ich bin aber ein Mensch, der sich in die Materie einliest. Damals half mir das Buch vom Prof. Martin Weber weiter.

    Es gibt ja drei Sorten von Männern: Die erste Sorte lernt aus Büchern, die zweite Sorte lernt durch Beobachtung und die dritte Sorte pinkelt gegen den elektrischen Weidezaun.

    Ist nicht von mir; habe ich vor Jahren irgendwo mal gelesen. Übertragen auf das Aktienthema:

    1. Es gibt Literatur über Aktien und über das langfristige Investieren. Positive Erfahrungsberichte gibt es auch. Man muss nur den Blog von Tim Schäfer oder meinen lesen.

    2. Wenn man die Sache beobachtet, kann man auch zu den richtigen Schluss kommen. Tim Schäfer berichtete doch mal von einer Finanzbeamtin, die in jungen feststellte, dass alle oder viele Vermögenden ein dickes Aktienportfolio hatten. Ihre Schlussfolgerung: Da Vermögende bewiesen haben, wie man zu Geld zu kommt, und der größte gemeinsame Nenner das Aktienportfolio ist, dann muss das der Schlüssel zum Vermögen sein. Eine Sportanalogie: Wenn Profihandballer auf Bogenlampen weitestgehend verzichten, sondern im typischen Ballvortrag nur ihre nächsten Mitspieler anspielen, dann ist das eine bewährte Lösung und dann sollte man das als Jugendspieler nicht anders machen, es sei denn, man weiß es wirklich besser. Man zeige mir die reichen Leute, die Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen (Riester, Rürup, sonstiges), Bausparverträge oder Festgeldleitern haben. Dann sind das wahrscheinlich Erben, die viel Geld, aber wenig Verstand geerbt haben.

    3. Zaunpinkler gehen schnell und unbedarft an die Börse. Mein Kollege Justin gehört dazu. Nachdem er jahrelang über unsere Aktiengruppe in der Firma den Kopf schüttelte, hatte er sich bei Höchstständen irgendein Small-Cap ins Depot gelegt. Das war der erste und einzige Wert. Dann gab es den Einbruch vor einem Jahr. Vielleicht erinnert man sich hier auch. Ich verkaufte während des Einbruchs nichts, sondern kaufte sogar dazu und bewahrte meine Ruhe. Meine Aktien holten den Einbruch noch vor der US-Wahl wieder auf. Justins Aktie hat sich natürlich nicht erhohlt. Justins Fazit: „Nie wieder Aktien!“ Er hätte ja Bücher lesen oder aber durch Beobachten bzw. Fragen herausfinden können, wie man das Aktiensparen praktiziert. Hat er nicht gemacht, also gehört Justin zur Sorte 3.

  18. Gurki

    Vielen Dank für dieses Video! Das war mal wieder richtig motivierend!

    Ich hatte ja erzählt, dass ich neue Unterhemden brauche. Konnte jetzt tatsächlich für mich qualitativ gute bei „NewYorker“ finden – für 2,95€ das Stück. Bei Karstadt hätte ich wahrscheinlich 10€ pro Stück bezahlt. Aber die Qualität fand ich in Ordnung. Denke die halten auch wieder ein paar Jahre.

    Wie sieht es jetzt mit Qualcomm und Coka Cola Aktien aus? Qualcomm ist schon wieder etwas gestiegen und Cola ist am absteigen, da sie Umsatzrückgang haben?! Warten oder bald mal was kaufen?

    Übrigens bin ich am überlegen, ob ich nicht doch lieber ausschüttende ETF hätte nehmen sollen, anstatt thesaurierende. Für später wäre das ja eigentlich sinnvoller oder nicht?

     

  19. PIBE350

    An Gurki: Ich finde generell ausschüttende Anlagen besser, weil ich zuströmende Geldflüsse liebe. Nur bei Gold mache ich eine Ausnahme. Deine Entscheidung. 😉

  20. Dennis

    @couponschneider

    Ja ich finde deinen Blog auch sehr gut der Artikel mit dem Sparplan auf die Telekom fand ich richtig klasse da man sieht was langfristig möglich ist auch wenn es kein Highflyer war.

  21. Patrixk

    Es ist immer alles leichter gesagt als getan. Vor allem leichter gelesen als erlebt.

    Ich habe vor über 15Jahren einen mittleren 4 stelligen Betrag verloren. Auch ich hatte Bayer und Adidas.

    Ich habe alle Fehler gemacht die man machen konnte.

    Panik, weil es mal ein paar % runter ging. Gebühren nicht beachtet (die mich aufgefressen haben).

    Das schnelle Geld in Optionsscheinen und Hebeltertifikaten gesucht.

    Das ist alles nicht so einfach. Kurs viel und ich musste zur Arbeit (damals noch ohne die Verfügbarkeit des heutigen Internets). Kurdabfrage per Telefon.

    Man reagier ganz anders im wahren Leben als auch in einem Musterdepot.

    Deswegen ist Börsen- oder Finanzpsychlogie sehr wichtig.

    Danke Tim, dass du zur Finanzbildung so viel beiträgtst.

     

    VG

    patrick

     

  22. Ex-Studentin

    Die Kommentare und dem t-online Artikel sind ja der Hammer. Wir sollten uns alle einen Strick kaufen, weil wir so schlechte Menschen sind.

    Verrückt, mit welcher Erwartungshaltung Leute dort von Aktien reden. Böse Aktien: Nicht alle Aktien bringen Gewinn, man muss sich erst einarbeiten und nur Reiche könnten ihr Geld mehren.. Schlimme Börse.

  23. Kall

    Bonjour,

    ich würde mit den T-Online Kommentaren nicht zu hart ins Gericht gehen. Fakt ist doch, dass die klassischen Banken tatsächlich schlecht „beraten“ und ihre eigenen Produkte unter die Leute bringen wollen. Darunter massenhaft schlechte Fonds. Ich war mal in einen Immobilienfonds investiert. Der Berater rief mich an, vereinbarte einen Termin und sagte, „wir schichten jetzt in einen Dachfonds um“.

    Erst als ich hartnäckig nachfragte, was das soll, wurde er unsicher. Von Gebühren kein Wort, Vorteile null. Das Gleiche bei Aktien. Immer werden die eigenen Fonds angeboten, oder es herrscht schlicht Unkenntnis, wenn es um konkrete Einzeltitel geht.. Meinem Sohn wollte die Sparkasse Gold auf dem Höchststand andrehen. Auf die Frage nach Gebühren oder Zinsen wusste der „Berater“ keine Antwort. Hätte ich bei 1900 Dollar gekauft, säße mein Sohn jetzt auf 30-40% Verlust.

    Die meisten Menschen haben weder Ahnung von Finanzmärkten und gleich schon gar nicht von Aktien. Seriöse Blogs wie diesen von Tim findet man selten. Gestern habe ich in You tube zufällig einen Beitrag von einem der vielen „Experten“ gesehen. Motto: Nur Verlierer! kaufen nach.

    Sicher, man kann unterschiedliche Strategien fahren. Aber das war Wortgebimmel, das die Leute kirre macht.

    Noch eine Frage an Tim und alle Foristen:

    Kennt jemand 361 ? Das ist eine Sportmarke aus China-vielleicht auf dem Weg zum asiatischen Nike. Zahlen 3,5% Dividende und sehen ganz gut aus. Produkte hochwertig (Schuhe, Sport und Freizeitkleidung). Ich habe ein paar Scheine gekauft, bin aber nicht wie z.B. bei Essilor 100% sicher.

    Beste Grüße über den Teich

  24. Christoph

    @Tim: Wegen dem Treffen/ wegen des Treffens hehe

    Ich kenne ich Frankfurt ein super schönes Restaurant. Preislich wirklich toll, entspannte Atmosphäre und leckeres Essen.

    http://im-herzen-afrikas.de/

    Da wäre doch ein toller Treffpunkt. In schöner RUnde lecker Essen und sich austauschen und kennenlernen. Dazu nicht teuer was uns ja alle freut.

    Und mal was anderes als italienisch etc

  25. Boris

    Weil ich sowieso gerade etwas anlagemäßig herumgerechnet habe, und auf die Gefahr hin, mir (als altem Pessimisten :-)) in diesem feinen Blog mit den vielen interessanten Kommentaren jetzt keine Freunde zu machen, habe ich mal eine Modellrechnung angestellt:

    Beginn mit 25 mit einem Fixbetrag von 2.000 €, mit einer gemittelten Sparrate von 850 € je Monat, z.B. auf einen breit streuenden World-ETF. Ich schätze, eine Sparrate in dieser Höhe könnte möglich sein, wenn man frühzeitig zu den Gutverdienern gehört und bereit ist, in den ersten Jahren irgendwo um das Hartz4-Niveau herum zu leben.

    Als jährliche Rendite (Kurswachstum) nehme ich 7,0% an, das entspricht gut der zu erwartenden langfristigen Aktienmarktrendite p.a.

    Ich rechne ganz billig mit 0,5% Jahreskosten und berücksichtige die z. Zt. geltende Kapitalertragssteuer (aber weiß schon, wie die Besteuerung in 5/10/15/20/25 Jahren aussehen wird).

    Nach 25 Jahren hat der jetzt 50 Jahre alte Anleger auf diese Weise den Gesamtbetrag von ca.

    521.000 €

    erwirtschaftet.

    Nun ist er – oder er fühlt sich – so frei, dass er seine Erwerbsarbeit an den Nagel hängt, auf das Bisschen ges. Rente pfeift, das ihm in Zukunft winken wird, und er rechnet mit seinem Vermögen:

    521.000 € geteilt durch eine monatliche Entnahme von 1.800 € ergibt ca. 290 Monate, das entspricht 24 Jahren.

    Dann ist er 74 Jahre alt. Rest 0 € .

    Von den 1.800 € übrigens geht bekanntlich ein fetter Teil für Wohnung und Krankenversicherung weg, zum Leben bleibt also für die Jahre zwischen 50 und 74 auch nicht wirklich viel.

    Hmm…
    Was muss unser geneigter Anleger in seinem frühen Leben also anders machen?

  26. Fit und Gesund

    @Boris,

    diese Berechnungen führen meines Erachtens nicht zum Ziel, ich habe keine Glaskugel, 7% erscheinen mir im Moment auch ein wenig zu hoch gegriffen (nur mein Gefühl), was wenn ein Crash im 22.Jahr stattfindet?

    Ganz allgemein, so lange Zeiträume sind nicht überschaubar, als junge Erwachsene hätte ich mir auch nie träumen lassen dass  die D-Mark mal abgeschafft werden würde, und ebenso hätte ich es mir niemals träumen lassen mal eine eigene Wohnung zu besitzen,

    zu Deinem Beispiel,

    dieser Anleger muss entweder länger arbeiten, noch kleinere Brötchen backen, oder wenn sein Geld tatsächlich verbraten ist, Sozialhilfe beantragen, sparsames Wirtschaften hat er bis dahin ja gelernt.

  27. Michael D.

    @Boris:

    du nimmst an, dass die 521.000 vom Depot entnommen werden und zu 0% Verzinsung auf ein Konto gelegt werden, von wo dann 24 Jahre lang 1800 € im Monat entnommen werden.

    Das würde ich nicht machen. Ich würde entweder alles im Depot lassen, und monatlich das entnehmen, was ich brauche. Oder wenn das zu unsicher ist, z.B. 100.000 entnehmen und die restlichen ~400.000 im Depot lassen. Wenn dann die 100.000 langsam aufgebraucht sind, würde ich wieder einen Teil entnehmen.

    Auf jeden Fall würde sich so der restliche Anteil im Depot weiterhin mit den angenommenen 7% verzinsen, was dazu führen sollte, dass das Geld deutlich länger reicht.

  28. Mr. B

    @Boris, dein Anleger soll das Geld wieder unter seinem Kopfkissen hervorholen und für sich arbeiten lassen!

    Kannst ja nochmal den Rechner anschmeißen und mit den optimistischen 7 % weiterrechnen …  : )   Dann dreht sich das Bild!

  29. Mr Pino Cavallo

    Ein essentielles Video! Danke dafür!

    Wie hier richtig erklärt wurde, bedeutet Vermögen nichts geringeres als Unabhängigkeit (vom Arbeitgeber).

    Ich befinde mich derzeit auch in einer Situation der Unzufriedenheit in Bezug auf meinen Arbeitgeber. Ich schaue mich zwar bereits nach einem neuen Job um, allerdings kann und werde ich auch schon vorher die Handbremse ziehen, wenn es mir zu bunt werden sollte. Mit meinem Ersparten könnte ich bei meinem aktuellen Lebensstil als Single locker viele Monate von leben. Auch wenn das natürlich nicht mein Ziel ist, bedeutet das doch eine gewisse Erleichterung im Alltag. Auch dahingehend wie man die Welt sieht und wie weit man von anderen Leuten abhängig ist und man sich von ihnen behandeln lassen muss. Ich muss mir nicht alles gefallen lassen und das ist verdammt viel Wert. Wenn ich mal meinen Senior Manager angucke, der sich vor einiger Zeit ein Haus gekauft hat (und sich dementsprechend verschuldet hat), dann weiß ich, dass er nicht so einfach kündigen kann, auch wenn er noch so kaputt aussieht.

    Daher kann ich auch jedem raten auf den ganzen Plunder zu verzichten. Spart und investiert lieber euer Geld. Gebt es nicht für unnötiges Zeugs aus, die auch nur in die Unfreiheit führen.

     

  30. Christoph

    @Boris: genau deshalb will ich im Alter nicht das Depot aufbrauchen sondern von den Dividenden leben. Die steigen meistens bzw extrem sicher sind sie stabil. Wobei ich dann einen Ausfall von 20% einkalkulieren würde. Des Weiteren würde ich wenn ich auch im Alter weiterhin Aktien zukaufen.

    Bsp 3.000 netto an Dividenden/ Monat davon dann 2.000 fürs Leben und die restlichen 1000 für Neukäufe jeden Monat.

    Da müsste es mit dem Teufel zugehen wenn ich dann irgendwann bettelarm wäre.

  31. Gurki

    @PIBE350: Ja deshalb bin ich ja auch am überlegen umzustellen, da ich irgendwie doch gerne Zuflüsse hätte.

    Wie ist denn das jetzt eigentlich? Erreicht man mit einem ausschüttenden ETF die selbe Dividende wie mit einem Depot voller Einzelaktien? Kann man damit auch irgendwann seine Miete bestreiten? Und wenn ja, ab welchem Depotwert?

  32. lalucky

    @Mattoc und Delura

    Mein armer Sohn darf sich das selbe anhören, nur nicht von seiner lieben, lieben Mama (die fleißig für ihn Aktien kauft) sondern von allen anderen (Oma, Onkel, Opa usw.) Mit seinen 12 Jahren hat er also (außer mit Mama) keine Möglichkeit sich über das Thema Aktien auszutauschen. Andererseits sieht er, wie ich mit Geld umgehe und wie die anderen. Denn die, die Aktien für Teufelszeug halten, haben auch nie genug Geld in der Tasche.

  33. Prof_S.or

    Kennt jemand 361 ? Das ist eine Sportmarke aus China-vielleicht auf dem Weg zum asiatischen Nike. Zahlen 3,5% Dividende und sehen ganz gut aus. Produkte hochwertig (Schuhe, Sport und Freizeitkleidung). 

    361 Degrees International Limited  – rasantes Wachstum, grosse Visionen…

    Erfahrungsgemäss heisse, versmogte Luft. China – ‚Investment‘ fatal – ohne Mr. Ding Wuhao ans Bein zu urinieren.  Möglicherweise steht die traditionelle chinesische Buchführungsdoktrin vor dem Wandel?

    Xi wehrte sich vor den Resteliten in Davos auch vehement gegen Handelsprotektionismus. ‚Responsive Leadership‘ deluxe. Ungleiche Konkurrenz, erschwerter Marktzugang – postkulturrevolutionäre Peking Oper.

    Lediglich bescheidene subjektive Aversion? Trübe Erinnerungen an UTG, LFT, Rino, Agritech, Longtop Financial, Joyou, Youbisheng, Powerland, Ming Le Sports, Vtion, Zhong De Waste, United Power  & PIPAPO.

    Heterogener Markt mit strikter Kapitalkontrolle & enormen Regulierungsdefizit. Mantelspekulationen mit dem Segen des KP – Kader. In dunkel grauen Zonen agierende Investmentbanken & Buchprüfer schönen Bilanzen & Vermögenssituation. Vorstandsbosse verschwinden spurlos. Finanzvorstände werden ausgesperrt. Kunden ohne Handelsregistereintrag bescheren beachtliche Umsatzerlöse. Nichtexistente Forderungen aus Fantasielieferungen. Kapitalerhöhung & Abschöpfung über  geschickt platzierte Mittelsmänner. Gekaufte Zertifizierungsstellen wahren die Scheinseriosität & produzieren Umsatz –  & Gewinnzahlen. ‚See no Forest‘. Wert ohne Werte.

    Langnasen strikt limitiert. Nur H-Shares, Red Chips & P-Chips aus dem Offshoresegment sind manipuliert frei zugänglich. Obwohl teilweise im A-Shares-Segment notiert, müssen die Kurse der identischen Unternehmen an den Segmenten nicht übereinstimmen. Synthetische Produkte dominieren den Markt. Indizes finden ihr Abbild über Swap-Geschäfte mit Investmentbanken.

    Der Yuan wertminderte  sich  2016 um mehr als 5% gegenüber dem $. Die Exportnation profitiert von einer schwachen Währung. Stützungskäufe bleiben wundersam erfolglos. In den vergangenen 30 Monaten ist der Devisenschatz der Parteidiktatur von 4 auf 3 Milliarden $ zusammengeschmolzen, während der Yuan im gleichen Zeitraum mehr als 10% an Wert verlor.

    ‚Never invest in a business you cannot understand.‘ (WB)

     

     

     

  34. Pascal

    @ Mattoc:

    „Meine Mutter (75 Jahre alt) schlägt dann die Hände überm Kopf zusammen und sagt, ich soll mir lieber ein Auto, neue Anzüge für die Arbeit und eine Eigentumswohnung kaufen, außerdem soll ich mal richtig Urlaub machen, und ich soll ausgehen und mir eine Frau suchen…“

    So ist es halt in Deutschland. Familie gründen, Eigenheim bauen und in Urlaub fahren. Der Kombi vor der Türe ist auch schon Pflicht ab dem ersten Kind. Sie meint es ja nur gut.

    Abgesehen davon kannst Du natürlich auch jetzt schon ein Frau finden und sogar eine Familie gründen. Dinge passieren oft zufällig. Ich habe auch eine Frau und zwei Kinder und kann dennoch viel sparen. Denn durch die Familiengründung verliert man häufig auch die Lust auf unnötigen Konsum und fragt sich jedes Mal: Muß das jetzt wirklich sein?

    Zum Thema unnötigen Konsum noch eine Sache: Urlaubsreisen!

    Müssen die Menschen wirklich 2mal im Jahr an alle Enden der Welt fliegen um „was zu erleben“ ?

     

     

  35. Arnim

    Wow, die Kommentare unter dem T-Online-Artikel sind aber wirklich unglaublich erschreckend. Was für abstruse Begründungen und Aussagen zur Börse bzw. dem gesamten Anlagebereich.

  36. Slazenger

    @Christoph

    bei Marine Harvest werden heute wohl Gewinne realisiert, sind das schon wieder Einstiegskurse, was meinst du? Oder gabs an den aktuellen Zahlen doch einen Haken?

  37. Boris

    @Fit und Gesund:

    Genau. Ich habe absichtlich etwas optimistisch gerechnet, und das straight auf 25 Jahre hin. In der Realität wäre mir das viel zu waghalsig, man weiß eben nicht und kann im Grunde bloß auf das blanke Glück spekulieren (!), was die Zukunft bringt – in 10/15/25 Jahren.
    All diese Strategien zur finanziellen Freiheit wirken gerne so, oder werden manchmal gerne so dargestellt, als wären sie kluge, konsequente und risikofreie Pläne, die man nur eisern verfolgen muss, um nach jungen Jahren voller Einschränkungen im späteren Alter zum Lebensglück zu gelangen.
    Das kann gut gehen, muss aber nicht.

  38. Christoph

    @Gurki: Ich würde es nicht vom Depotwert abhängig machen. Es kommt auf die Höhe der Dividende und die Steigerungen an.

    Nehmen wir mal Boeing und AT&T.

    AT&T hat eine höhere etwas über 4%, Boeing bei ca 3,2&

    Aber Boeing steigerte deutlich höher so dass in zb 20 Jahren ein großer Unterschied da wäre (wenn es so weiter gehen würde)

    Die letzten Erhöhungen waren zb 30%.

    Nehmen wir mal 10% dann hätte man in 10 Jahren 6,4 % als Rendite. ei AT%T wären es bei weiterhin 2% Steigerung unter 5%.

    bei 20 Jahren Boeing: 21,2%    AT&T: 5,9%

    Soll nur als Beispiel dienen was ein Wachstum ausmachen kann.

     

    Hat man zB für 500.000 AT&T bei derzeit 38,7 gekauft hätte man 12.919 Aktien

    Beoing € 160,00 = 3.125 Stück

    nach 20 Jahren hätte man dann: 12.919 AT&T x 0,7138 = 9.221 USD/ Quartal

    Boeing: 3.125 Stück x 8,68 = 27.125 USD

    Wobei man schon nach 10 Jahren bei Boeing 3.125 Stück x 3,348 = 10.312 USD/ Quartal hätte womit man fast schon aufhören könnte.

    Ist natürlich alles theoretisch und man weiss nicht was die Zukunft bringt. Aber Ich würde einfach entweder gleich hohe Ausschütter kaufen (wobei ich AT&T auch habe denn 4& müssen andere erstmal haben) oder bzw und auch hohe Steigerer.

     

     

     

     

  39. FelixETF

    Man weiß nur Eines Boris, macht man gar nichts, geht es garantiert schief.

    Man bringt sich mit dem Investieren in eine mit hoher Wahrscheinlichkeit „bessere“ Position als der Durchschnittsbürger, bzw. des Durchschnittsbürgers finanz. Situation.

     

    ~FelixETF

  40. Einsteiger-D

    @Boris:

    Ich glaube die Kritik richtet sich eher darauf, dass dein Beispielanleger zum Renteneinstieg alles Geld abzieht und unverzinst lässt.

    Bleibt das Geld am Kapitalmarkt,  kann er eine safe-withdrawal-rate von 4% = 1737€ monatlich entnehmen und hat damit fast die gewünschten 1800€ –  jedoch lebenslang. 

    Ich finde dein Beispiel ist sehr wertvoll, zeigt es doch, dass ein hoher Sparbetrag über einen sehr langen Zeitraum durchgehalten werden muss, um Erträge in dieser Größe zu erwirtschaften. Ich wünsche uns allen dieses Durchhaltevermögen!

  41. Mr. B

    @Boris, und in dem Beispiel  kommt die gesetzliche Rente später noch dazu. Dann ist der Anleger auch wieder pflichtversichert in der KV. So schlecht ist die Situation nicht – im Gegenteil!

  42. PIBE350

    An Gurki: Mit den internen Abläufen der Indexfondsgesellschaften kenne ich mich nicht aus, aber im Grunde läuft es wie bei Einzelaktiendepots ab. Ein ausschüttender ETF auf den MSCI Welt schüttet natürlich weniger aus als ein ausschüttender ETF auf einen dividendenorientierten Index, weil er nicht nur ausschüttende Einzeltitel enthält und nach Marktkapitalisierung gewichtet. Ich habe mal paar aktuelle Beispiele für dich herausgesucht:

    – iShares MSCI World: 1,7 Prozent

    – iShares MSCI Emerging Markets: 1,6 Prozent

    – iShares STOXX Global Select Dividend 100: 4 Prozent

    – iShares MSCI USA Dividend IQ: 2,2 Prozent

    – iShares Dow Jones US Select Dividend: 2,6 Prozent

    – WisdomTree US Equity Income: 3,7 Prozent

    – WisdomTree Europe Equity Income: 5,2 Prozent

    – WisdomTree Emerging Markets Equity Income: 5,5 Prozent

    Sicherlich kann man damit irgendwann seine Miete bestreiten. Ob nun eine jährliche Entnahmequote (bei wiederanlegenden Anlagen erfolgt das durch eigene Verkäufe) von maximal 2, 3 oder 4 Prozent die richtige ist, um nach Inflation und Steuern dauerhaft keinen Kapitalvermögensverzehr zu betreiben, weiß ich nicht, weil meine FU nicht auf Aktienanlagen gegründet wurde.

  43. Markus

    @Boris

    Und wenn wir jetzt bei den 25 Jahren noch ca. 3 % p. a. Inflation abziehen, sieht der nominelle 500 k Betrag auch nicht mehr so toll aus.

    Grobe Kaufkraft die Hälfte 250k mit der 72er Formel und mit 50 und dann womöglich noch kein Wohn-Eigentum.

    Ganz so einfach wie es sich viele vorstellen ist es nicht.

    Trotzdem gibt es wenig bessere Anlagen als Aktien/etfs und es hilft nicht den Kopf in den Sand zu stecken.

    Auch könnte man versuchen die Sparquote an die Inflation anzupassen.

    25 Jahre Leben ist jedoch ein Lebenszeitraum in dem viel positives wie auch negatives passieren kann…

    Der Zeitraum dazwischen nennt sich übrigens Leben. 😉

  44. Christoph

    Slazenger: Also ich habe bei 16,80 etwa nochmal nachgekauft gehabt. Die Progonosen wurden allerdings von 0-6 % Wachstum auf -1 bis +5% für 2017 reduziert. Derzeit hat man ja noch immer etwa 6% Rendite. Also ich finde absolut eine Kaufmöglichkeit.

    Wie schon geschrieben, ich habe bei 10,8 das erste mal gekauft. Dann bei 11 nochwas der erste nachkauf, dann bei 13, bei 15 und nun  bei 16,80. Wüsste nicht wieso der Kurs stark einbrechen sollte. Ich denke man sollte nicht immer nur sagen: Wann kommt der RÜcksetzer und dabei die steigenden Kurse weiter verpassen. Bringt ja nichts wenn es auf 20 hoch geht und dann kurzfristig auf 18 runter.

    Ich sehe Marine eh als möglichst für immer an.

    PS: Allerdings delistet man sich von NEW York da nur 3% dort gekauft werden. Dadurch spart man Kosten. Macht in dem Fall auch Sinn.

  45. Christoph

    ACHTUNG: Wer hat noch Realty Income?

    Heute wurden all meine Dividenzahlungen rückwirkend von consors stoniert!

    VOrab ab es keine Info. Angeblich gab es im Januar 2017 eine Änderung im US Recht bei Quellensteuer usw. Würde auch rückwirkend gelten.

    Hat das noch jemand oder weiß jemand was genaueres?

    Angeblich bekomme ich in den nächsten tagen die korrekten Buchungen und Abrechnungen. Sehr seltsam.

     

  46. Mr. B

    @Christoph, bei HCP wurden mir auch alle Dividenden für 2016 storniert und als Barausgleich wieder ausgezahlt. Hatte ich hier auch erwähnt. Durch die Reklassifizierung wurden mir für jede Auszahlung zusätzlich Gebühren aufgebrummt. Deswegen habe ich jetzt einen neuen Broker.

  47. Boris

    @Michael D.  @Einsteiger-D:

    Das ist natürlich richtig, der besagte fiktive Anleger würde das Geld natürlich auf dieselbe Art „weiterarbeiten“ lassen wie bisher. Damit verbessert sich allerdings die Gesamtsituation. Und später kommt noch die (geringe) Rente dazu neben geringeren KV-Beiträgen (@Mr B).

    Bei allem Risiko angesichts einer solch langfristigen Perspektive (man kann sie ja auch auf 30 Jahre ausdehnen und ist dann erst ab 55 „finanziell frei“) bleibt natürlich die Frage, ob es eine bessere Alternative gibt (@FelixETF) respektive bessere Anlageformen.

    Ich denke, eher nicht.

    Ich würde vorschlagen – um aus Tims eher rigorosen Spar- und Einschränkungsappellen (die aber die grundlegende Problematik immer sehr schön zeigen) etwas die Dramatik herauszunehmen -, dass man einen Mittelweg gehen kann:

    Ein bewusstes Konsumleben, in dem man sich auch in jungen Jahren durchaus etwas Wohlstand gönnt, ohne massiv-eisern jeden Euro für den fernen Altershorizont wegzusparen.

    Falls man einen ordentlichen Job hat, bei dem einem nicht schon morgens nach dem Aufstehen die Lust vergangen ist, kann man diesen als produktiven, wertvollen Teil des Lebens betrachten.

    Warum auch nicht? (Erwerbs-) Arbeit ist nicht das Gegenteil von Freiheit.

    Alles, was übrig bleibt, wird angelegt in Aktien/ETFs (Dividenen-orientiert oder nicht), am besten, wo möglich,  sparplanmäßig.

    Arbeitsleben bis vielleicht Ende 50, vorzeitig geregelt in Rente, und ich müsste mich schwer täuschen (oder als Anleger Pech haben), wenn dann Rente plus Entnahme aus dem erwirtschafteten Vermögen nicht locker mindestens so viel erbrächten, wie man vorher als Gehalt hatte.

  48. Christoph

    Mr. B

    warst du auch bei consors?

    Heute kam eine neue dividende von realty income und der Betrag sieht eigentlich normal aus.

  49. Markus

    @Boris

    „Warum auch nicht? (Erwerbs-) Arbeit ist nicht das Gegenteil von Freiheit“.

    Na Du traust Dich hier ja was zu schreiben! 😉

    Ja, wenn man soviel Lebenszeit (und auch jüngere Jahre) einer Arbeitsstelle schenkt, wäre es nicht verkehrt eine Aufgabe zu finden, die zwar nicht immer 100% zufrieden macht, aber die einen doch mehr wie 50% erfüllt. 😉

  50. Colakugel

    Die Kommentare in dem Artikel sind wirklich erschreckend.

    Ich frage mich manchmal, ob sich da wirklich die „Kleinsparer“ hinsetzen und einen Kommentar schreiben. Ist das wirklich der Grundtenor, der vorherrscht?

    Ich bin selbst immer fasziniert von Geld, Sparen und Aktien gewesen. Einzelinvestments waren mir jedoch trotzdem zu unsicher. Mit ETF’s habe ich da meine Risikoklasse gefunden.

  51. Oli garch

    Börsenbarometer

    mist. Ich habe den link für mein Börsenbarometer (Stimmungsbarometer) verloren.

    ich glaube, ich habe ihn von dieser Seite. War eine englische Seite. Auf ungefähr 78.

     

    hat mir jemand den Link?

  52. Christoph

    @Mr. B:

    Also ich habe gerade lange mit COnsors gesprochen. Von der Fachabteilung ist niemand da. Im Prinzip hat entweder die Lagerstelle oder Realty das Geld zurück gefordert und die Bank muss das sofort machen.

    In den Storno Abrechnungen steht unten dass es eine steuerrelevante Änderung gab.

     

    Aber nun kommts: Die heutige Abrechnung sieht genauso aus wie die alten!

    Und die Stornos die ja das alte Jahr betreffen führen unten bei den Werten Sparapuschbetrag usw die aktuellen Werte von 2017! Richtig wäre eigentlich die jeweiligen 2016er Werte.

    Dazu kommt dass bei Procter & Gamble die heutige dividende gegen meinen allgemeinen Verlustverechungstopf ging. In diesen gingen die ganzen Stornos von Realty income.

    Nun hat also Procter & Gamble diesen genuttz anstatt den Pauschbetrag. Wobei diese ja 2016 betreffen und wenn da die Tage die richtigen Abrechnungen kommen dieser wirder zurückgebucht wird und somit ist dann Procter & Gamble falsch abgerechnet. Bei Abbvie zB wurde der Pauschbtrag genutzt.

     

    Alles ganz schön kompliziert.

    Geht es anderen hier auch so oder nur mir bei Consors? Wäre echt interessant zu erfahren

  53. PIBE350

    An Colakugel: Erschreckender finde ich Fotos von pfandflaschensammelnden Rentnern: https://www.bild.de/ratgeber/leben-und-wissen-verbraucherportal/leben-und-wissen/staatliche-zuschuss-fuer-rentner-50416672.bild.html

    Diese geben mir wirklich zu denken! Ich möchte später definitiv keine Pfandflaschen sammeln müssen. Man wird schneller alt, als man denkt. Das scheint einigen nicht bewusst zu sein. Mit 55 oder 60 beginnen sie dann in Panik zu verfallen, weil sich dieses Thema nicht weiter auf die lange Bank schieben lässt. Das möchte ich unbedingt vermeiden. Je früher man sich mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigt, desto mehr kann man die Zeit für sich arbeiten lassen. 😉

  54. Mr. B

    @Christoph, bei meiner Geschichte ist keine Quellensteuer mehr angefallen, beim Barausgleich. Natürlich hat aber das Finanzamt voll zu geschlagen. Unterm Strich kein großer Unterschied, wenn die Gebühren nicht gewesen wäre. Pro Auszahlung 10 EUR.

     

    Hab extra kurz in die Postbox geschaut. P &G Dividende wurde bei mir normal besteuert, US Quellensteuer und Rest ans Dt. Finanzamt.

  55. lalucky

    also, ich hab mein Dividendendepot bei der ING DiBa. Bis jetzt keinerlei storno oder Neuberechnungen. Ich hoffe, dass das auch so bleibt.

  56. Christoph

    @Lalucky,

    Ich bin mal gespannt wie die neuen Abrechnungen aussehen. Denn die aktuelle sieht ja wieder so aus.

  57. Mr. B

    Heute ist Welltower dran. Alles storniert und neu gutgeschrieben, abzügl. Gebühr ; (

    Scheint gerade bei Reits üblich zu sein.

  58. Christoph

    @Mr. B bei welchem Broker bist du denn mittlerweile?

    Als was erhälst du die Dividende? Ertragsausschüttung? Dividende?

    Das mit der Gebühr könnte vielleicht an Währungstauscherei liegen?

    Wenn der Broker zB USD erhält die vielleicht nochmal in was anderes tauschen muss bis du dann € bekommst.

     

  59. Mr. B

    Die Gebühr ist für die Kapitalmaßnahme, für die Reklassifizierung der Dividende, welche nun als Barausgleich ausbezahlt wurde. Finde die Gebühr nicht i.O.

    Bin jetzt bei Onvista, so spare ich auch an den Ordergebühren. Hab 10 freie Käufe im Monat – nicht dass ich so viele bräuchte, aber ist schön zu wissen.  ; )

  60. Christoph

    @Mr. B: Und Onvista hat auch diese Gebühr berechnet?

    Wer hat noch Realty Income? Mir ist das vorher nie aufgefallen aber auf den Abrechnungen steht: Ausländischer Immobilienfonds!

     

    Das ist natürlich quatsch da es kein Fonds ist. Nur ein Unternehmen das eben Immobilien vermietet.

    Das ist bestimmt wieder so ein Schwachsinn vom WM Datenservice.

     

  61. lalucky

    na super habs ja herausgefordert. Jetzt hab ich auch die Stornos drin. Bis jetzt nur die Stornos. Bin mal gespannt, ob Gebühren berechnet werden.

  62. Michael

    Was hier viele einfach Ignorieren:

    Ich glaube die meisten werden, wenn sie die finanzielle Unabhängigkeit erreicht haben, nicht alles stehen und liegen lassen und nie wieder einer Tätigkeit nachgehen.

    Man kann doch ein wenig – neben dem Nichtstun – arbeiten. ein 25h Job bringt doch keinen um. Dann hat man auch ein wenig was zu tun und hockt nicht 30 Jahre oder länger auf der Couch.

    Dann braucht man auch viel viel weniger als hier immer wieder welche vorrechnen. Mit 200.000 ist man da schon top dabei.

    Wenn ihr die 4% Rendite hernehmt, ist das ein monatlicher Auszahlungsbetrag von fast 700€. Dieser Betrag kommt dann zu euren Halbtagsjob-Nebenerwerbseinkommen dazu. Wenn ihr ein wenig mehr als die mageren 4% schafft und z.B. mit 7% rechnet, könnt ihr euch fast 1200€ monatlich auszahlen. Und das Gehalt kommt noch dazu. Falls euch der Halbtagsjob gerande nicht gefällt, nehmt ihr eine kleine Auszeit. Ihr habt ja noch die 200k, die 1200€ Monatsrendite und eine Auszahlung aus der Arbeitslosenversicherung. Ihr fällt ja dann nicht von einem Tag auf den anderen auf 0€.

    Man kann immer so planen, dass fast immer frisches Geld hereinflattert. Halbtagsjob, Arbeitslose, Minijobs, …

    500k und mehr braucht man nicht. Wenn man nicht komplett auf die Arbeitswelt kackt. Einen Halbtagsjob um die Fixkosten abzudecken. Die Rendite aus der Veranlagung zum Leben verwenden.

    Je nach dem wie erfolgreich man veranlagt bzw. wie viel man in Summe hat, kann man dann womöglich sogar weiterhin veranlagen und nichts entnehmen. So sollte fast jeder die finanzelle Unabhängigkeit schaffen.

    Für mich wäre das damit geschafft. Und die 200k, lasst es von mir aus 300 sein… kann fast jeder erreichen.

    LG Michael

  63. Mr. B

    @Christph, OnVista ist mein neuer Broker. Dort fällt wohl  keine Gebühr dafür an. Deswegen lasse ich die Werte dorthin übertragen. Den Rest lasse ich beim alten ( teuren ) Broker.

  64. Mr. B

    @Micheal,

    so, oder so ähnlich habe ich es gemacht. Bin seit Anfang 30, als der Nachwuchs kam, in Teilzeit und bleibe erstmal dort.

    Kann natürlich sein, dass ich auch mal ganz aufhöre. Aber noch macht mir mein Job Spaß, außerdem finde ich es schwierig, die „Situation“ meinem nahen Umfeld zu erklären. So wie es ist, ist es ( aktuell ) gut und einfach.

  65. Christoph

    @Michael: Da hast du natürlich Recht. Andererseits werden auch diese Job am schnellsten rationalisiert. Kann mir auch vorstellen dass dieser Job dem derzeitigen ähnlich ist. Nur ob der dann mehr Spass macht? Da habe ich Zweifel.

    @LuLucky: Das beruhigt mich dass es auch noch andere trifft denn dann kommt es wohl wirklich von Realty Income.

    Bei mir ist es keine riesen Summe so ca 90 euro. Aber ich stelle mir jetzt mal ein Mio Depot vor und es wären 7 Stornos mit je 10.000 Euro. Und die wollte man morgen zum anzahlen auf eine Wohnung nutzen.. Sowas kann ärgerlich sein.

    Frage mich auch ob das überhaupt erlaub ist dass eine Bank ohne Vorankündigung einfach abbucht.

    @Mr. B. Du warst vorher hoffentlich nicht bei Comdirekt weil die haben ja Onvista gekauft ;o)

  66. Stefan C.

    Bezüglich Realty Income

    Das Prozedere ist völlig normal und findet immer am Anfang eines Jahres statt:
    Korrigierte Ausschüttungen nach Reklassifizierung

    Nach Abschluss eines Geschäftsjahres können REIT-Ausschüttungen im Nachhinein in mehrere Ertragsbestandteile zerlegt werden, die in den USA unterschiedlich besteuert werden.

    Hier ein ganz gutes Beispiel wie es funktioniert:
    http://www.armercharlie.de/2015/05/realty-income-bringt-dividendenplus-von-15.html

     

  67. lalucky

    @stefan C.

    vielen Dank für den link. Jetzt wird das Ganze etwas nachvollziehbarer. Bleibt nur abzuwarten, ob die Ing Gebühren dafür erhebt.

  68. Christoph

    @Stefan: Super vielen Dank. Das ist eine Erklärung. Wieso das meine Bank nicht machen konnte verstehe ich allerdings nicht.

    Na da bin ich ja mal gespannt wie groß die Differenz ist. Ich tippe auf nicht mal 30 Cent lol

  69. Mr Pino Cavallo

    Apropos Broker… habt ihr eigentlich mehrere Broker?

    Ich bin bei Flatex und soweit zufrieden, wenn es da diese unverschämten 5€ Gebühren auf Auslandsdividenden nicht gäbe. Bei einer buy-and-hold-Strategie macht das bei einem gut (international) diversifizierten Portfolio doch einiges aus. Vor allem, wenn man amerikanische Titel hält, die üblicherweise 4 Mal pro Jahr Dividende ausschütten.

    Bin echt am überlegen, einen zweiten Broker-Account, der diese Gebühr nicht erhebt, zu eröffne, und dort meine ausländischen Papiere halte.

    Wie macht ihr das, Leute?

  70. Delura

    Mr Pino Cavallo

    bin bei der Volksbank Bonn und bei Comdirect. VoBa habe ich das große Depot, Comdirect das Kleine – aber ich werde das jetzt ein bisschen umschichten.

    Bin eigentlich FAN der Volksbank, aber die sind wirklich zu dumm dazu. Unglaublich wie die sich anstellen. Da muss ich jetzt reagieren.

    Glück Auf!

  71. Christoph

    So nochmal wegen Realty Income. Heute kamen die neuen Buchungen.

    also ganz schön umständlich.

    Also ich bekam ja 7 Buchungen storniert. eine  zb Juli € 10,51 netto

    Nun gab es für diese 7 die neuen Belege. die Juli dann € 8,50 netto

    Und dann nochmal 7 Belege mit Juli dann € 2,80

    So habe  ich dann unglaublich € 2,85 mehr auf dem Konto!

    Ok das muss wohl so gemacht werden. Aber was ein Umstand.

    Denn.

    Die alten Stornos gehen in den allgemeinen Verlusttopf. Die neuen verbrauchen diesen dann auf und dann gegen die auch noch an den 2017er Pauschalbetrag.

    Bei mir macht das jetzt nichts aus da ich Ende 2016 noch ein bißchen was im Quellensteuer Topf hatte.

    Aber wenn der auch leer gewesen wäre dann hätte ich ja 2016 und 2017 für eine Dividendenzahlung 2 mal den Verrechnungstopf angefasst. Wobei da die Stornos ja in den Verlusttopf gehen und eigentlich nur der Mehrertrag den Pauschbetrag angeht.. herrje ist das kompliziert…

     

    Naja Hauptsache nun passt alles und so weiss ich was nächstes Jahr auch wieder kommen wird.

  72. Pascal

    @ Mr Pino Cavallo :

    Ich bin schon seit mehreren Jahren beim DKB Broker. Bisher nichts zu bemängeln. FLATEX ist doch für alle Leute mit Auslandsaktien völlig ungeeignet! Ich würde Dir einen Wechsel empfehlen, Du zahlst unnötig viel Gebühren!

  73. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Christoph,

    daraufhin habe ich gerade mal bei mir nachgeschaut. Ich weiß zwar, dass da immer diese Korrekturbuchungen gemacht werden, kümmere mich da aber eigentlich gar nicht drum.

    Im Auszug Monat Januar 17 habe ich bei der Rubrik „Withholding Tax“ 276 Zeilen Steuerbuchungen. Am Ende unterm Strich steht ein Betrag von Plus 100,70 Euro, statt einer negativen Zahl für Einbehalt.

    Im Zeitraum jetzt vom 1. bis 15. Februar  nochmal 8,67 Euro nach 68 Zeilen Buchungen.

    Also das ist wirklich das ganz normale Prozedere. Es darf halt nur keine Gebühren kosten. Das wäre ein Unding.

    MS

  74. ZEN Investor

    Ich bin ZEN-INVESTOR und mache in Zukunft 26% p.a.

    Leider muss ich aufgrund Problemen mit meinem Lohn immer noch warten, bevor ich überhaupt richtig beginnen kann.

    Mein Blog und Forum wird demnächst wieder Aktivität aufweisen.
    (Deshalb noch kein Link hier, aber Google findet mich schon).

     

  75. PIBE350

    An ZEN Investor: Bei 26 Prozent pro Jahr würde ich mit spätestens 65 Milliardär sein. Das wäre doch mal ein lohnenswertes Ziel!

    Oder alternativ ab heute pro Jahr fast 100.000 Euro an passivem Einkommen generieren und bis zum Ende aller Zeiten wie Graf Koks leben.

    https://youtu.be/3k5FCKvaG_M

    https://youtu.be/l-VlhmNdunM

    Ich wünsche allen Kapitalistinnen, Kapitalisten und dem Chefkapitalisten ZEN Investor eine gute Nacht! 😉

     

  76. Pascal

    „Ich bin ZEN-INVESTOR und mache in Zukunft 26% p.a.“

    Ohne Worte. Was würde wohl „unser“ Warren Buffett dazu sagen …

  77. chaostrader

    Ich bin ZEN-INVESTOR und mache in Zukunft 26% p.a.

    Na sowas. Ich habe im letzten halben Jahr mit ETFs 16,3% gemacht (Value at Risk 6,0%, also stinklangweiliges Weltportfolio). Aber ich bilde mir da nix drauf ein, das ist halt die Marktrendite, und deswegen werde ich dieses Ergebnis nicht auf die nächsten 30 Jahre extrapolieren.

    Leider muss ich aufgrund Problemen mit meinem Lohn immer noch warten, bevor ich überhaupt richtig beginnen kann.

    Achso. Immer noch beim geldlosen Musterdepot-Investieren? Noch keinen Minijob an der Tanke gefunden, damit endlich mal etwas Cash reinkommt?

  78. Mr Pino Cavallo

    @ Delura

    Ich hatte ebenfalls mal bei meiner Hausbank (Sparkasse) nach einem Depot angefragt. Die wollen allerdings pro Trade dann 20€ haben. Das ist für jemanden, der regelmäßig spart natürlich ein absolutes No Go. Ältere Leute, die von Computer und Internet nichts verstehen, mögen das Nutzen. Diese legen ja auch bei Zeiten einfach mal 10.000€ auf ein Schlag an. Da schlagen die 20€ Gebühren dann nicht so ins Gewicht. Ansonsten ist das natürlich keine Alternative.

     

    @ Pascal

    Danke für den Tip. Das werde ich mir mal anschauen.

     

    @ ZEN Investor

    Ich glaube nicht, dass du der echte ZEN Depot aus der deutschen Finanzblogger-Szene bist 🙂 Solche reißerischen Ankündigungen alâ 26% Rendite pro Jahr passen gar nicht zu dem was er sonst so in seinem Blog schreibt!

  79. lalucky

    Also bei mir sind es ca. 3,00 € mehr geworden. Gebühren wurden nicht berechnet.

    Ich habe zwei Depots. Flatex zum Kaufen und ING Diba zum Halten der Aktien. Ich kaufe meist bei Flatex (für 5,90 €) und lasse die Aktien dann auf mein Depot bei der Diba übertragen. Ich hatte auch mal bei der Comdirect ein Depot. Das war mir aber zu unübersichtlich und die Gebühren waren unverschämt. Selbst für die Rückübertragung aufs Diba-Depot musste ich Gebühren zahlen. Da habe ich es aufgelöst. Typisch Frau, ich weiß…

  80. ZEN Investor

    Leute Leute:

    Ich bin auch nicht der Typ vom ZEN DEPOT. Ich habe den Namen ZEN INVESTOR unabhängig von ihm gewählt.

    PIBE350:
    Es hängt vom einsetzbaren Vermögen ab.
    Ich schaffe es leider nicht mehr zum Milliardär in diesem Leben.

    Noch nie hat jemand eine derartig detailiert definierte und standardisierte Strategie wie ich vorgestellt.
    Also auch über Warren Buffett ist nicht exakt bekannt bzw. es lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, welche Aktien in Deutschland er wählen würde, wenn er hier leben würde.
    Bei meiner Strategie hingegen kannst du exakt festlegen, welche Aktien zu kaufen wären.
    Und das auch noch wissenschaftlich begründet.

     

    Ich gebe euch noch ein paar Beispiele:

    https://www.wertpapier-forum.de/topic/47269-zen-investors-strategie/

    Da schrieb ich, ich würde kaufen:
    Swiss Life zu 219,30 CHF
    LOEB zu 177 CHF.

    Im gleichen Beitrag schrieb ich, ich würde PAX Anlage zu 1’400 CHF kaufen.

    Ein paar Beiträge später auf der selben Seite schrieb ich, VW sei gerade über 35% innert 1 Woche abgestürzt, von 160 auf knapp über 100 Euro und empfahl auch VW zum Kauf.

    Ich schrieb zu VW „Aber eigentlich ist VW ein super Investment, wie man es nicht all zu oft findet. […] aufgrund des Buchwertes sowie der langfristigen Gewinne bin ich mir recht sicher, dass die VW-Aktie im Jahr 2020 näher an 500 als an 100 Euro stehen wird. […]
    VW zu Kursen um 100-120 Euro zu kaufen ist ein absolutes Schnäppchen. Nachkäufe unter 100 Euro können nicht schaden. In 5 Jahren dürfte man den Index weit hinter sich gelassen haben.“

     

    Die Beiträge stammen allesamt von ende August 2015, also vor exakt 1,5 Jahren.

    Schauen wir mal, wo diese Aktien am Freitag, 17.Februar 2017, um 14 Uhr, gestanden sind und wie die Performance wäre.
    Jeweils der Stand von ende August, dann der heutige Stand, dann die Performance und dann die Jahres-Performance.

     

    Swiss Life
    219,30
    311,60

     

    sadfasdf

    ZENINVESTOREDUCATION

     

  81. Joscek

    Zen investor….hallo..

    ..naja ….wenn du der bist, der seit 2015 in anderen foren sozusagen taetig ist …. Wie soll denn dieses ziel klappen…ich meine..

     

    Ich wuensche jedem viel glueck und erfolg und gesundheit usw…..

    Aber dein vorhaben besteht schon seit 2015 ….und wenn es bis jetzt nichts draus geworden ist…. Dann wuerde ich dir auf diesem weg wuenschen ..lerne zu sparen ….., als ziel nummer eins im leben… Dann klappt es definitiv leichter mit geld anlegen…dann hast du welches dazu..

    Und …naja… Bei 26 % oder egal sogar bei 20% im jahr… Waerst du schon ein member von blackrock oder anderen auf lebenszeit 😉

     

    Aber …..was nicht ist kann noch werden.

  82. ZEN Investor

    Ich wollte den obigen Kommentar nur Zwischenspeichern, konnte ihn aber nicht mehr bearbeiten, weil ein paar Sekunden nach mir noch jemand anders einen Kommentar verfasst hat. Daher hier nochmals und vollständig:

     

    Leute Leute:

    Ich bin auch nicht der Typ vom ZEN DEPOT. Ich habe den Namen ZEN INVESTOR unabhängig von ihm gewählt.

    PIBE350:
    Es hängt vom einsetzbaren Vermögen ab.
    Ich schaffe es leider nicht mehr zum Milliardär in diesem Leben.

    Noch nie hat jemand eine derartig detailiert definierte und standardisierte Strategie wie ich vorgestellt.
    Also auch über Warren Buffett ist nicht exakt bekannt bzw. es lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, welche Aktien in Deutschland er wählen würde, wenn er hier leben würde.
    Bei meiner Strategie hingegen kannst du exakt festlegen, welche Aktien zu kaufen wären.
    Und das auch noch wissenschaftlich begründet.

     

    Ich gebe euch noch ein paar Beispiele:

    https://www.wertpapier-forum.de/topic/47269-zen-investors-strategie/

    Da schrieb ich, ich würde kaufen:
    Swiss Life zu 219,30 CHF
    LOEB zu 177 CHF.

    Im gleichen Beitrag schrieb ich, ich würde PAX Anlage zu 1’400 CHF kaufen.

    Ein paar Beiträge später auf der selben Seite schrieb ich, VW sei gerade über 35% innert 1 Woche abgestürzt, von 160 auf knapp über 100 Euro und empfahl auch VW zum Kauf.

    Ich schrieb zu VW „Aber eigentlich ist VW ein super Investment, wie man es nicht all zu oft findet. […] aufgrund des Buchwertes sowie der langfristigen Gewinne bin ich mir recht sicher, dass die VW-Aktie im Jahr 2020 näher an 500 als an 100 Euro stehen wird. […]
    VW zu Kursen um 100-120 Euro zu kaufen ist ein absolutes Schnäppchen. Nachkäufe unter 100 Euro können nicht schaden. In 5 Jahren dürfte man den Index weit hinter sich gelassen haben.“

     

    Die Beiträge stammen allesamt von ende August 2015, also vor exakt 1,5 Jahren.

    Schauen wir mal, wo diese Aktien am Freitag, 17.Februar 2017, um 14 Uhr, gestanden sind und wie die Performance wäre.
    Jeweils der Stand von ende August, dann der heutige Stand, dann die Performance und dann die Jahres-Performance.

     

    Swiss Life
    219,30
    311,60
    +42,09%
    +26,39% p.a.

    LOEB wurde offensichtlich dekotiert.

    VW Vorzugsaktien
    112,00 (Schlusskurs 24.09.2015, Datum meines Postings, in Euro)
    139,78

    Dazu ist zu sagen, dass ich im selben Posting Nachkäufe für die doppelte Summe bei 96 Euro empfahl.
    Der durchschnittliche Einkaufspreis wäre somit gesunken auf:
    Das wären 2,3333 Aktien (112/96, *2) zu 96 Euro ud 1 Aktie zu 112, Durchschnitt: 100,80 Euro.

    Daher sieht es so aus, wenn man meinen durchschnittlichen Einkaufspreis nimmt:

    VW Vz
    100,80
    139,78
    +38.67%
    +25,7% p.a.

     

    Ok, das ist jetzt grosser Zufall, dass 2 von 3 Aktien so nahe an 26% p.a. kommen (das wusste ich nicht, bevor ich das jetzt ausrechnete).
    Ebenso dass LOEB dekotiert wurde.

    Aber gerade das Beispiel VW zeigt: Alle sagten, die würden Pleite gehen, alle sagten, das sei ein Hochrisiko-Investment. Es wäre pure Spekulation.
    Oder meine Nachkäufe seien schlicht Irrsinn.

    Und jetzt überlegt mal.

    Vermutlich kommen jetzt wieder die typischen Antworten im Stil von:
    -> Zufall
    -> Ich hätte willkürlich gute Aktien raus gepickt im Nachhinein
    -> Ich hätte den Foren-Beitrag im wertpapier-forum manipuliert (geht gar nicht)

     

     

     

    ZENINVESTOREDUCATION

  83. Pascal

    „Noch nie hat jemand eine derartig detailiert definierte und standardisierte Strategie wie ich vorgestellt.“

    Eugene Fama: „Niemand ist schlauer als der Markt“

    In diesem Sinne …

  84. PIBE350

    An ZEN Investor: Wer seinem Kind etwas Gutes tun möchte, legt zu seiner Geburt einmalig 15.607 Euro zu 26 Prozent an und entlässt es zur Volljährigkeit mit 1.000.000 Euro in die finanzielle Freiheit. 😀

    15.607 Euro x 1,26^18 = 1.000.000 Euro

  85. Fit und Gesund

    also hier mal Deine Seite….für die die es interessiert,

    http://zeninvestor.wixsite.com/einfach-investieren

     

    wieso hast Du Schwierigkeiten mit Deinem Lohn? sowas ist in der Schweiz unüblich, hab ich also auch noch nie gehört von sowas. Geh ordentlich arbeiten bei einem ordentlichen Arbeitgeber, dann gibt auch Knete.  🙂 Nur irgendwie finde ich Dein sporadisches Auftauchen seltsam.

     

  86. Fit und Gesund

    @PIBE350,

    zu Hülf PIBE350, das verdammte Gold hört nicht auf zu steigen, es soll fallen bis 500 damit ich ordentlich was kaufen kann…macht mich richtig stinkig!  🙂

     

  87. Joscek

    Hm…

     

    Ein musterdepot….im vergleich zum echten geld welches man einsetzt…..

     

    Das geht nicht ….es gibt leider im echten leben kein reset knopf…falls doch

    pliz 😉

    \w me    😉

    Meistens schalt ich ab wenn bloger schreiben …. Was fuer riesen gewinne sie machen…. Aber es gibt nicht mal ein beweis dafuer dass sie ueberhaupt ein depot besitzen…

    Zen… Wenn du wirklich so erfolgreich bist….ok …stelle ein echtes depot zur einsicht mit kauf und verkauf belegen..

  88. ZEN Investor

    Oder hier ein Beitrag vom März 2015:
    https://www.wertpapier-forum.de/topic/45846-meine-strategie/
    Ich hätte nachfolgende Unternehmen empfohlen,
    und siehe was daraus geworden ist:

    Jeweils angegeben ist
    Name
    Kurs 17.03.2015
    Kurs 17.02.2017, 14:30 Uhr
    Performance (2 Jahre)

    Eastern Property, LOEB und Shape Capital scheinen dekotiert zu sein.

    ENR Russia Invest
    20.00
    15.60
    -22.00%
    New Venturetec
    5.69
    2.31
    -59.4%

    Romande Energie
    1’014
    1’244
    +22.68%

    Des Weiteren hatte ich in meinem Real-Depot
    am 2.April 2015:

    BKW 28.80 28.10.2014
    Swiss Re 70.00 16.10.2014
    BSKP 65.00 29.10.2014
    Deren Entwicklung in 2,5 Jahren hätte so ausgesehen:

    BKW
    28.80
    51.25
    +77.95%

    Swiss Re
    70.00
    92.25
    +31.79%

    BSKP
    65.00
    71.85
    +10.54%
    Zu Swiss Re ist anzumerken, dass die Aktie in den letzten 2,5 Jahren
    7.25 (2015 inkl. Sonderdividende) und 4.60 CHF Dividende bezahlte.
    Also ich muss zugeben:

    Insgesamt lief es schlechter als die gewünschten 26% p.a.

    Insbesondere New Venturetec ärgert micht, sowie die dekotierten Titel.

    Allerdings wurde meine Strategie in diesen 2 Jahren auch verfeinert.
    So würde ich heute gewisse Titel nicht mehr kaufen.

    Übrigens gibt es noch weitere Titel von mir,
    die ich Jahrelang empfahl und die dann sehr erfolgreich verliefen
    wie beispielsweise PAX Anlage oder BB Biotech (bewertete ich aber als zu teuer).

  89. ZEN Investor

    Pascal: Die Effiziente-Markt-Hypothese stimmt einfach nur teilweise.

    Und was die weiteren Zweifler anbelangt:

    Ich habe jetzt ganz ehrlich und ganz zufällig einige alte Empfehlungen von mir ausgegraben. Darunter auch einige, die sehr schlecht liefen.

    Der Punkt ist: Ich werde *IMMER* kritisiert.

    Zum Zeitpunkt einer Empfehlung heisst es, die Aktie sei schlecht, etc.
    Im Nachhinein redet man von Glück, oder „es wusste ja jeder, dass VW sich wieder erholen würde“.

     

    Leute: Ich habe hier drin, bei Tim Schäfer, mehrmals VW Aktien empfohlen.

    http://timschaefermedia.com/mit-dem-kaffee-dosen-depot-reich-werden/

    Stefan schrieb da: „Wo ist eigentlich der, der hier empfohlen hat VW zu kaufen? Und von einer Jahrhundert-Chance geschrieben hatte?“

    Hey, VW ist seit meiner Empfehlung massiv gestiegen. Sicher mehr als der DAX.

    Selbst Tim Schäfer meinte damals auf der gleichen Seite zu VW:

    „Wer VW als eine Jahrhundertchance sieht, weiß ich nicht. Man kann VW als ausgebombten Deep-Value-Titel ins Depot packen und 20 oder 30 Jahre abwarten.“

    20 bis 30 Jahre? Nein, 5 Jahre würden reichen. Schon jetzt nach 1,5 Jahren hat man deutlich Gewinn gemacht. Das ist rund 20 mal schneller gegangen, als Tim Schäfer meinte.

    Anna meinte damals:
    „Wünsche viel Spaß mit VW. Die waren nie in meinem Depot und kommen auch nicht herein. “

     

    Und ganz unten hat jemand sogar diese Woche den Beitrag kommentiert mit
    „Wer damals VW für unter 90 gekauft hat, hat bis heute trotzt der tagtäglichen Negativmeldungen einen recht schönen Gewinn gemacht!“

    Das ist der Punkt:

    Alle hier drin, selbst Tim Schäfer persönlich (den ich sehr schätze und für recht intelligent halte) haben sich klar gegen VW ausgesprochen.

    Ich hatte hier

    http://timschaefermedia.com/kaufen-und-liegenlassen-ist-ueberlegen/

    beispielsweise für VW 17,9% p.a. für die nächsten Jahre prognostiziert (basierend auf damaligen Kurs).

    Hätten die damaligen Kritiker einfach mal nachgedacht, hätte man meine Logik nachvollzogen, dann ….

     

    Und ja, ich habe auch klar Fehler gemacht. Allerdings habe ich das Modell inzwischen stark verbessert (und gleichzeitig vereinfacht), so dass man wirklich sagen muss, mein Modell wird besser und besser.

    Übrigens:
    Ich hatte für 2016-2018 einen starken Rückgang der Aktienmärkte prophezeit.
    Auch damit lag ich falsch.
    Da bin ich absolut offen und ehrlich. Ich stehe auch zu meinen Misserfolgen.

    Allerdings glaube ich nach wie vor, dass uns ein starker Rückgang an den Aktienmärkten bevor steht.
    Ich vermute jetzt einfach mal, dass das erst 2019 kommt.
    Irgend einen Auslöser wird es geben, dann sackt alles ab.

    Denn die Bewertungen (am Shiller-PE gemessen) waren in den letzten 200 Jahren nur 1 mal so hoch: Vor 17 Jahren, kurz bevor die dotcom-Blase platzte.

    Daher: Die jetztige Blase platzt 2019.

    So, genug für heute.

    Ich lese morgen alle eure Antworten.

  90. PIBE350

    An Fit und Gesund: Ich bin auch stinkig, weil meine Eltern zu meiner Geburt nicht klever genug waren. Das hätte mir die mühsame Ansparerei über viele Jahre erspart. 😀

    Na gut, wieder ernsthaft: Freut mich, dass du dein Lachen nicht verloren hast. 500 Euro pro Feinunze wären natürlich toll, aber allein die Förderkosten liegen schon höher, soweit ich weiß.

  91. Mattoc

    @ZEN Investor:

    Lassen wir mal dein Geseier von vermeintlichen Erfolgen der Vergangenheit weg.

    Warum teilst du uns das jetzt alles mit?

    Was ist das konkrete Ziel deiner Ansprache?

    Was sollen wir jetzt tun?

    Danke!

     

  92. Pascal

    @ZEN Investor:

    Ich denke, Du bist hier falsch. Hier sind Freunde des Buy- and Hold, suche Dir lieber ein Forum für Spekulanten.

  93. ZEN Investor

    Eine letzte Ergänzung von mir für heute:

    Hier http://timschaefermedia.com/amanda-und-travis-millionaer-mit-30/

    hatte ich am 1.Dezember 2015 folgende VW-Kursziele abgegeben:

    01.12.2015: 134-135
    04.12.2015: 136-138
    15.12.2015: 138-140
    31.12.2015: 140-145
    31.03.2016: 140-160
    30.06.2016: 150-170
    31.10.2016: 160-180
    31.12.2016: 180-200
    31.12.2020: 400-600

    Ich muss dazu klar sagen, dass ich heute viel tiefere Kursziele ansetzen würde (uA würde ich die Jahresperformance vom Tiefststand aus berechnen, ich würde auf ein Ziel-KBV von 1,00 statt 2,00 setzen in 5 oder 7 Jahren).

    Oder witzig ist auch diese Prognose von mir:

    http://timschaefermedia.com/ich-lernte-als-kind-mit-geld-umzugehen/

    Dort schrieb ich am 13.Dezember 2015:

    „„db Öpreis Brent“ war wie folgt (ungefähre Werte, alle in USD):

    Vor 5 Jahren: 125
    Vor 4 Jahren: 125
    Vor 3 Jahren: 115
    Vor 2 Jahren: 110
    Vor 1 Jahr: 60
    Vor 6 Monaten: 65
    Diese Woche: 38,06″

    Dann schrieb ich, der Ölpreis werde sich wieder erholen.

    Und wenn man in folgendem Blog-Eintrag in den Kommentaren nach Öl sucht “ öl“ damit nicht zu viele Teil-Worte gefunden werden so sieht man die negativen Erwartungen der LEute anfang 2016:

    http://timschaefermedia.com/warum-neureiche-arm-werden/

    Der Kurs hat sich übrigens für Rohöl seit meiner Empfehlung fast verdoppelt (innert 2 Jahren).

    Aber eben, die Mehrheit war überzeugt, Öl bliebe für immer tief.

    Wie kam ich auf eine andere Prognose:

    Nun, durch die zu grosse Produktion, beginnen alle Länder, die Produktion zu drosseln. Dadurch würde aber 1-2 Jahre verzögert eine Knappheit entstehen, die Preise ziehen an.

    Zudem ist es immer so: Nach einer übertriebenen Bewegung folgt die „Korrektur“.

    Das galt auch, als die Aktie der Credit Suisse Group abstürzte.

    Aber das ist eine andere Geschichte.

    So und jetzt sonnt euch in meinem Erfolg.

     

  94. Michael

    Gold kann ruhig weiter steigen.

    Wer: http://www.terangagold.com/English/Homepage/default.aspx

    Im Depot rumliegen hat, der wartet einfach 3,5,10 Jahre und freut sich über einen schönen Anstieg. Einfach einer meiner Lieblingsaktien. Ok, nix für only Blue Chip Investoren natürlich. Aber eine kleine, feine, liebgewonnene Goldmine.

    Klares „DAFÜR!“ dass Gold weiter steigt 😉

  95. ZEN Investor

    Und auch hier wieder die typischen psychologischen Reaktionen:

    Mattoc schreibt:
    „Lassen wir mal dein Geseier von vermeintlichen Erfolgen der Vergangenheit weg.“

    Das ist witzig.
    Denn gerade vorhin (und auch sonst immer) wurde gefordert,
    ich solle mal konkrete Empfehlungen abgeben und dann würde man
    schauen, ob ich Recht habe.
    Oder jemand meinte, wenn ich das seit 2015 mache,
    müsste ich doch Erfolge vorweisen können.

    Joscek schrieb weiter oben zB
    „Aber dein vorhaben besteht schon seit 2015 ….und wenn es bis jetzt nichts draus geworden ist…. “

    Also er findet, wenn seit 2015 nichts geworden ist,
    zeuge das von meinem Misserfolg.
    Dann antworte ich genau mit nachweisbaren Erfolgen aus 2015.

    Und die erste Reaktion ist, ich solle das
    „Geseier von vermeintlichen Erfolgen der Vergangenheit“ lassen.

    Wow. Merkt ihr was?
    Pascal:
    Aha, mich als Spekulanten verschreien,
    wenn ich eine VW-Aktie über mehrere Jahre zu halten empfehle.

    Sorry, aber es ist sehr wohl Buy and Hold,
    wenn man 2015 Empfehlungen abgab, die auch 2017 noch gut laufen.

    Spekulanten halten Aktien für Millisekunden bis Monate.
    Aber ich bringe hier Empfehlungen aus 2015, die sich 2017 bewahrheitet haben.
    Wieso ist man Spekulant, wenn man auf mehrere Jahre hinaus Aktien hält bzw.
    Aktien empfiehlt, die in den nächsten 5 Jahren Erfolgreich sein sollten?

    Buy and Hold kann auch bedeuten, Aktien nur 2-5 Jahre zu halten.
    Das hat nichts mit Spekulantem-Tum zu tun.

  96. Joscek

    Na…. Ich schrieb…dass du schriebst…..du haettest damals geldprobleme…..das schreibst du jetzt ja auch immernoch….darauf schrieb ich ….lerne zu sparen….. Da war nicht viel von kritik…

     

    Aber

    Mattoc

    Hat recht………

  97. Michael

     

    @zen:

    Wenn du so eine sichere Strategie hast, bzw. meistens gute Aktien erwischt oder erkennst.

    Wieso – wenn du kein Geld hast – nimmst du dir nicht einfach einen 50.000 € Kredit auf, den bekommt jeder, auch ohne Geldreserven. Wenn du deine sicheren 26% Rendite hast, hast du in 10 Jahren mehr als 500.000€. Da kannst du locker deinen Kredit zurückzahlen und hast auch gleich die finanzielle Freiheit.

    Wieso machst du das nicht? Ganz ehrliche Frage. Meine ich nicht ironisch oder sonst wie.

    Kannst du mir die beantworten. Wieso nimmst du keinen 50k Kredit und holst dir die 500k in 10 Jahren?

    LG Michael

  98. StefanStefan

    Leute, warum setzt ihr euch denn mit dem Internet Troll auseinander?

    Das ist vollkommen hoffnungslos.

    @ ZEN

    Hattest du nicht mal versprochen hier nicht mehr aufzutauchen?

    Versprechen muss man halten, bringt man schon den Kindern bei…

  99. Skywalker

    Die Tage schon Procter & Gamble, heute noch krasser Unilever: Meine beiden Lieblingswerte machen Spaß zur Zeit 🙂

    @all: nicht streiten und nicht auf 26%Provokationen eingehen, das führt zu nichts 🙂

  100. Fit und Gesund

    was ist mit der Mondelez Aktie gerade los? Unilever steigt und hätte ich da nur mehr von gekauft… hätte… hätte hi hi..

     

  101. ZEN Investor

    @Mattoc
    Ich möchte von euch ernst genommen werden.
    Ich möchte, dass ihr die Wahrheit erkennt:
    Nämlich meine Fähigkeit, richtig zu denken.

    Wäre ich an eurer Stelle, würde ich die von mir gebrachten
    Zitate auf ihre Richtigkeit überprüfen, eigene Berechnungen anstellen,
    und dann diesen ZEN-Investor um Investment-Tipps bitten.
    @Joscek
    Ok, du schriebst, ich solle lernen, zu sparen.
    Ich habe aufgrund einer Hinderung aber einen Lohn,
    der zu den untersten 20% der Schweiz gehört.
    Derzeit bin ich sogar vorübergehend bei den untersten 5% angelangt.
    Daher gibt es nichts zu sparen.
    @Michael
    Gibst du mir 50’000 Kredit? Siehst du.
    Nein, den bekommt nicht jeder, so ein Quatsch.
    Sag mir, wo ich den bekomme und ich hole ihn mir.
    Ganz ehrliche Antwort: Würde jeder diesen Kredit bekommen,
    hätte ich ihn auch. Sag mir wo ich den beantragen kann.

    @Stefan

    Stefan schrieb am 4. November 2015 um 13:45
    http://timschaefermedia.com/mit-dem-kaffee-dosen-depot-reich-werden/#comment-13083
    „Wo ist eigentlich der, der hier empfohlen hat VW zu kaufen? Und von einer Jahrhundert-Chance geschrieben hatte?“

    Das heisst, du hast explizit nach mir gefragt.
    Du hast rhetorisch getarnt angedeutet, VW wäre keine Jahrhundert-Chance.
    (Du schriebst obigen Kommentar als es mit VW seit Monaten extrem bergab ging).

    Lieber Stefan:
    Wenn du ehrlich bist, wirst du jetzt auch zugeben müssen, dass
    1. ich mit VW recht hatte;
    2. du mit VW nicht recht hattest;
    3. und du mich damit zu Unrecht unernst genommen hast bezüglich der VW-Empfehlung.
    @Skywalker
    Und jetzt erklär mir mal, was an mir Provokation sein soll,
    aber an Stefan nicht.

    So.

  102. Michael

    @Zen

    also ein sehr guter Freund von mir hat ein Vermögen von ca. 3.000 € auf der Bank. Verdient 1.500 netto im Monat und hat einen Kredit von 80.000 € bekommen.

    Ganz easy cheesy. Ohne Bürgen…

    Aber vielleicht sind die österreichischen Banken einfach nur spendabler 😀

    Wenn du mir 6% Zinsen zahlst und wir einen Vertrag aufsetzen gebe ich dir die 50k gerne.
    Dann hast du immer noch 20% Rendite. Ich nur die 6. Reicht mir!

  103. Fit und Gesund

    ich glaube ich beginne zu verstehen was es mit Zen auf sich hat, und dann bekäme er tatsächlich keinen Kredit, nämlich dann wenn er aufgrund einer Krankheit einen gesetzlichen Vormund hätte,

    so ganz verkehrt sind Zen’s „Empfehlungen“ vermutlich nicht, man könnte es ja tatsächlich nachprüfen, ich habe aber keine wirkliche Lust dazu, versetze mich da gerade mal in seine Lage,

    auf jeden Fall sehe ich die Sache nun ein wenig anders und werde Zen nicht weiter kritisieren.

     

  104. Joscek

    Hm…..grad am lesen ….das hier lenkt nur zu geil ab….das klingt einfach zu geil….
    Ich moechte dass ihr die wahrheit anerkennt meine wahrheit als die richtige wahrheit…..
    Zen….
    Einfach zu geil….
    Aber hat zen nicht irgendwo im asiatischen raum eine voellig andere bedeutung….

    Aber egal…..zen…das mit dem kredit das stimmt…hast geldprobleme leg los werd reich…sobald dus geschafft hast moechte ich von dir lernen 😉

  105. Michael

    und du brauchst ja auch nicht die 50k.

    Nimm dir vorerst einmal einen 10k Kredit und den bekommt man wirklich relativ einfach. Klar, wenn du schon verschuldet bist und Mindestsicherung beziehst, dann nicht…

    Aber solltest du einer Beschäftigung nachgehen bekommt man das in der Regel.

    Die 10k wären in 10 Jahren auch immerhin 100.000. Und vielleicht verdienst du in ein paar Jahren etwas mehr. Oder du hast noch mehr Erfolg als die 26%. Mit 35%p.A. hättest du in 10 Jahren dann mit deinem 10k Anlagevolumen, schöne 200.000.

    Und das alles ohne weiterer Sparleistung. Also nur wenn du einmalig die 10k aufnimmst und veranlagst.

    Leih dir von 10 Leuten jeweils 1.000 € und leg los. oder von 5, 2.000. Vielleicht borgt dir sogar jemand 10k, wenn du ihn ein wenig mitverdienen lässt!

    Einfach tun! Ich wünsch dir auf alle Fälle alles Gute und alles Glück dieser Welt dabei 🙂

  106. Claus

    @ Zeninvestor

    Ich wünsche Dir viel Glück mit Deinen Plänen und Sandkastenspielen.

    Wenn ich mich recht entsinne, hast Du Dich damals stets mit theoretischen Berechnungen beschäftigt, aber eigentlich kein echtes Geld investiert.

    Zuletzt hast Du mal erwähnt, 1 ganze VW-Aktie gekauft zu haben, als sie abgeschmiert waren…

    Es ist leicht, Theorien aufzustellen, abgeschmierte Werte zu empfehlen und nach einer kleinen Erholung (VW liegt immer noch deutlich unter damaligen Höchstkursen…) von theoretischen Gewinnen zu berichten…

    Es ist aber etwas völlig anderes, solche Phantastereien mit nennenswerten echten Geldbeträgen zu realisieren.

     

  107. Andreas

    @Fit und Gesund:

    Bei Mondelez war die Hoffnung, dass da Kraft Heinz zuschlägt, deshalb die Enttäuschung, dass jetzt Unilever im Fokus ist. Unilever macht eh Spaß im Depot, jetzt erst recht;)

  108. Claus

    Wen es noch interessiert: Kosten Depotübertragung….

    diese Woche wurden alle Werte eines Consors-Depot an ein OnVista-Depot übertragen. Hat alles schnell, korrekt und reibungslos geklappt.

    Bis auf eine „Kleinigkeit“: Consors weigert sich, den Verlusttopf zu übertragen, da ich ja noch ein Depot habe.  Hier liegen aber nur steuerfreie Werte vor 2009 gekauft drin…

    Mal sehen, was ich nun mache. Wahrscheinlich werden sie sich weiter querstellen, wenn ich auch die restlichen Werte übertragen lasse, das Depot aber nicht kündige…

    Vielleich werde ich passende Gewinnpositionen zurückübertragen, verkaufen, und das Geld wieder zu OV überweisen, um den Verlusttopf auf 0 zu bringen. Was für ein Schwachsinn!

    Ein schönes WE Euch allen!

  109. Moses

    kann man den Zen-investor nicht sperren

     

    das Geseier hält man ja nicht aus die ganze Zeit von einer super Strategie reden aber bisher 0 Info zur Strategeie genannt nur das er irgemdwann mal irgendwas empfohlen hat.

  110. Fit und Gesund

    @Andreas,

    danke, von daher weht also der Wind, Unilever ist eine meiner „guten“ Aktien, obwohl die jetzt monatelang zwischen 6-9% im Minus war, ich wollte letzten Monat nachkaufen, hab dann aber einen ETF aufgestockt, ob der deal klappen wird? oder ob man jetzt Mondelez kaufen sollte? aber ich hab eh noch ein paar Aktien auf der Kaufliste, am 25.ten gibt es erst Geld.

    @PIBE350,

    den Humor hab ich nicht verloren, trotz Trauer nicht, und den konnte ich gestern auch gebrauchen, das Bestattungsinstitut hatte glatt den Blumenschmuck vergessen, sowas nimmt man besser mit Humor und es ist ja nix passiert, ich hatte selber noch Blumen mitgenommen,

    aber Deine Eltern haben eben doch ein cleveres Söhnchen fabriziert, das muss erstmal langen für Dich 🙂   ich muss nun eben schauen wie ich einen Teil von Mutters Geld aus Euroland befreie, deswegen wären mir eben tiefere Goldkurse so wichtig, in Aktien leg ich das nicht an und Immobilien in Süddeutschland sind sehr sehr teuer, halte aber bisschen Ausschau.

    @Michael,

    Dein Terangagold schau ich mal genauer an, aber ich bevorzuge physisches Gold im Moment.

  111. Slazenger

    Fit u. Gesund

     

    wie schaut deine Kaufliste aus in nächster Zeit? Schweizer Werte hattest du ja glaub schon genug, oder?

  112. Stefan Ledabyl

    „Allerdings glaube ich nach wie vor, dass uns ein starker Rückgang an den Aktienmärkten bevor steht.
    Ich vermute jetzt einfach mal, dass das erst 2019 kommt.
    Irgend einen Auslöser wird es geben, dann sackt alles ab.“

     

    Hallo Zen, und ich prophezeie dir, dass nach Regen auch wieder die Sonne scheint. Aber selbst Asterix und Obelix wollten nicht auf den Seher hören. Ich bin ja normalwerweise sehr vorsichtig mit Kritik an anderen Investoren. Vor allem weil ich selbst nicht über einen grossen Erfahrungsschatz verfüge, aber in deinem Fall befürchte ich ein grosses Aufmerksamkeitsdefizit Problem.

    Mir persönlich wäre das super duper ultra mega und dreimal schwarzer Kater Peinlich, wenn ich in diesem Forum so auftreten würde wie du. Hier lesen ja immerhin tausende von Leuten mit.

    Ich bin immer sehr Dankbar für all die guten Ratschlage die man hier bekommt, aber sobald sich jemand in den Mittelpunkt drängt, will man auch gar nicht mehr zuhören…

    Schönes Wochenende allen..

  113. PIBE350

    An Fit und Gesund: Ja, Fehler sind menschlich und können passieren. Mit einer gewissen Gelassenheit geht man entspannter durchs Leben. Es gibt Leute, die wegen jeder Kleinigkeit gleich wie eine Rakete abgehen. Das kann auf Dauer nicht gesund sein.

    Ich hatte gestern auch so einen ,,Vorfall“, während ich gemütlich in der Badewanne lag und plötzlich eine Putzfrau neben mir auftauchte, obwohl schon geputzt worden war. Nun gut.

    Hmmm, das mit dem Goldkurs verstehe ich, wobei er aktuell in Euro gemessen 15 Prozent unter seinem Allzeithoch steht. Du wirst schon eine passende Lösung finden. Aus Pietätsgründen halte ich mich mit weiteren Gedanken zu diesem Thema lieber zurück.

  114. ZEN Investor

    Seit meinem letzten Posting habe
    unterwegs gegessen
    eingekauft (Migros)
    war im Keller um 2×16 Rollen WC-Papier rauf zu holen,
    sowie 1kg Zucker.
    Habe nebenbei den Ölstand der Heizung kontrolliert.
    Aber schauen wir uns nun mal die Antworten an, die Zwischenzeitlich eingingen:

    @Michael
    Ok, das Angebot mit den 6% nehme ich gerne an.
    Wie lange habe ich Zeit für die Rückzahlung?
    Bzw. zahle ich einfach jährlich den Zins,
    und die 80’000 dann wann ich will?
    Und eine Beschäftigung habe ich.
    Ich koordiniere hier 4 Wohnungen mit rund 20 Bewohnern.
    @Fit und Gesund
    Gott bewahre, nein, ich habe keinen gesetzlichen Vormund.
    Und bitte, nur aus Mitleid mich nicht zu kritisieren ist auch nicht richtig.
    Auch wenn dus nett meinst.
    Statt mich nicht zu kritisieren könntest du einfach mich nur kritisieren, wo ich
    etwas nachweislich falsches behaupte.

    @Claus
    du verdrehst wieder alles:
    „Es ist leicht, Theorien aufzustellen, abgeschmierte Werte zu empfehlen und nach einer kleinen Erholung (VW liegt immer noch deutlich unter damaligen Höchstkursen…) von theoretischen Gewinnen zu berichten“
    Es sind keine theoretischen Gewinne.
    Klar liegt VW unter den Höchstkursen.
    Aber was spielt das für eine Rolle?

    Folgende Behauptungen stelle ich auf.
    Ich bitte dich, mir mitzuteilen, welche Aussage davon zu anzweifelst:

    1. Jemand, der meiner Empfehlung gefolgt ist, muss nicht auf den Höchstkurs achten.
    2. Wer meiner Empfehlung folgte, hätte die weiter oben berechnete Rendite erwirtschaftet.
    3. Niemand hat mir damals geglaubt.
    4. Auch jetzt sagt kein einziger Foren-Teilnehmer, ich hätte mit VW recht gehabt.
    5. Dies alles, obwohl ich mich als einzgier gegen die Masse stemmte und vollkommen richtig lag.
    6. Wenn du dank meinen Theorien 40% in 1,5 Jahren erzielst, spielt es keine Rolle,
    ob der theoretische Höchstwert (hier kommst du nämlich mit irrelevanten theoretischen Zahlen)
    noch höher gelegen wäre.
    Was interessiert es mich, dass die Aktie mal bei 260 Euro lag?
    Wenn ich bei 100 einstieg, sie heute bei 140 liegt, so sind das 40% Gewinn.
    Das ist keine Theorie, sondern nachgewiesene Tatsache.
    Und ich picke mir die Aktie auch nicht jetzt heraus, weil sie so gut lief.
    Sondern ich habe sie ende 2015 ständig empfohlen.

    Du redest also von theoretischen Zahlen.
    Aber du selbst verwendest solche (Höchstkurs,
    der für einen Investor, der gerade NACH dem Absturz einstieg,
    absolut irrelevant ist).

    @Moses
    Wieso sperren? Habe ich jemanden beleidigt?
    Gegen Regeln verstossen?

    @Stefan Debil
    Du ziehst meine Prognosen ins Lächerliche.
    Ich stütze mich aber auf wissenschaftliche Untersuchungen (Shiller-PE).
    Du ziehst also einen Nobelpreisträger ins Lächerliche? Auch gut.
    Und jetzt für alle:
    Jeder nennt eine Aktie (mit genauer ISIN-Nummer oder Ticker oä)
    und ich erstelle daraus am Wochenende eine Prognose.
    Die Prognose bleibt gespeichert und ihr habt meine Einschätzung.

    Das gibt mir die grösste Befriedigung:
    Dass andere Leute in 5 Jahren diese Beiträge nachsehen und meine
    Prognose mit der Realität vergleichen können.

  115. Fit und Gesund

    @Slazenger,

    mir fehlen Technologie/Komm.Werte, also AT&T, Microsoft, Cisco, Siemens, SAP,

    ich hätte gerne noch BHP/Rio Tinto

    ebenfalls noch 3M, Danaher, Church@Dwight, Diageo, Heineken, Reckitt B., Anheuser-Busch…

    BASF? Walt Disney?

    Pharma/Med. hab ich erstmal genug, aber Straumann und Sonova finde ich auch noch kaufenswert, aber teuer.

    sind nun einige US-Werte dabei, ich bevorzuge natürlich CH-Aktien oder Europa,   gerne auch nordische Währungen als Beimischung, zum Schluss hätte ich gerne 20-25 Einzelaktien die ich dann immer mal aufstocken kann, ETF’s hab ich ja auch noch.

    Ich hab Zeit, die Genannten würden mir aber schon gefallen. 🙂

     

     

     

  116. ZEN Investor

    @Stefan Leidlich

    Hm, deutsche Cannabis-Aktie? Klingt nicht gerade seriös.

    Aber ich schaue am Wochenende mal, was ich machen kann. Aber eben, das geht nur, wenn bestimmte Kennzahlen vorhanden sind über mindestens 5 Jahre.
    (Buchwert).

     

  117. Stefan Ledabyl

    Da kannste mal dein ganzes Können unter Beweis stellen. Aber gut, ich zieh mich jetzt zurück, ich bin schon viel zu weit gegangen.

    Ich entschuldige mich bei allen aufrichtigen Lesern hier, kann auch gerne alles gelöscht werden.

    Schönen Abend, schönes Wochenende.

  118. PIBE350

    An Mattoc: Niemand, beide Seiten waren peinlich berührt. 😉

    An ZEN Investor: Entspann dich mal. Warum sollen dir hier alle Einzelaktien zurufen? Das gibt mir leider überhaupt keine Befriedigung, weil wir uns hier nicht in einem theoretisch geführten Renditewettbewerb befinden, sondern jeder sein reales Geld so investiert, wie er es für richtig hält.

    Es ist doch keine Schande, wenn du aktuell nicht so viel Geld investieren kannst. Jeder von uns hat mal klein angefangen oder fängt gerade klein an. Wichtig ist nur, dass man überhaupt anfängt und langfristig am Ball bleibt. 😉

  119. Mattoc

    „Harter Stoff“, Pommes.

    Das ist ja schlimmer als Tims t-online-Forum.

    Ich würde es begrüßen, wenn Zens Beiträge hier gelöscht würden, auch wenn er krank ist.

    Es nervt.

  120. Christoph

    @Fit hast du dir marine harvest mal angesehen?

    Toll wie du mit der Sache mit den Blumen umgegangen bist. sowas ist immer blöd. Als die oma meiner ex starb und ihre Beerdigung war ja wer kam einfach nicht? der Pfarrer!

    Selbst der bestatter war fassungslos.

    Mehr us aktien klingt gut finde ich.

    @ Zen nun steigende kurse kann man fast immer voraussagen. aber wann verkauft man denn deiner meinung nach?

     

     

     

     

  121. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @ZEN Investor,

    also, wenn es mir auch schwer fällt, Deinem Redeschwall zu folgen, dennoch finde ich Dein gesundes Selbstvertrauen, Deine geistige Vitalität, und Deinen offensichtlich starken Willen sehr positiv.

    Das erinnert mich an Zeiten in meiner Jugend, als ich ganz sicher war, ein „unfehlbares“ Roulette-System gefunden zu haben. Habe mich da auch Monate verkopft. Und es geht auch immer irgendwas, was die meisten Leute für unmöglich oder Quatsch halten. Es gibt erfolgreiche Zocker im Casino. Die werden nach Möglichkeit gesperrt (Hausverbot), wenn sie überlegen sind (Kartenzähler beim Blackjack usw.).

    Ich war zwar nie ein Genie, aber ich bin damals ca. 50x nach Bad Wiessee in die Spielbank gegangen, ich war auch felsenfest von meinem System überzeugt, und bin letztlich mit einem guten Plus (das waren damals ein paar wenige Tausender) ausgestiegen.

    Bleibe bei Deinen Überzeugungen, Deine Zeit wird dann mal kommen. 😉

    Das geht gar nicht anders, wenn man nicht locker lässt.

    Gutes Gelingen,

    MS

  122. ZEN Investor

    @Mattoc
    jemanden öffentlich als (geistes-)krank zu bezeichnen,
    ist soweit ich weiss auch in Deutschland strafbar.

    Ich bitte dich hiermit höflich, auf strafbare Beschimpfungen zu verzichten.
    Solltest du uneinsichtig sein, werde ich Anzeige erstatten.
    (Tim wäre dann verpflichtet deine IP und weitere Daten an die Staatsanwaltschaft heraus zu rücken).
    (Und glaube mir: Es haben schon Leute gestaund, als sie plötzlich tatsächlich vom Staatsanwalt vorgeladen wurden).
    @Matthias Schneider
    Der Unterschied zwischen Roulette und Börse:
    Beim einen hast du eine negative statistische Erwartung.
    Beim anderen eine Positive.

    Und Danke für deine aufmuntendernden Worte.

     

     

    Im Übrigen bitte ich darum, NICHTS zu löschen.

    Gerade darum: Ich habe recht intensiv Fakten zusammen getragen.
    Jeder der meine obigen Beiträge liest, muss mir wohl zustimmen.
    Zumindest was meine VW, Swiss Life und BKW-Prognosen betrifft.

    VW ist ein klassisches Beispiel, weil dutzende Leute gegen mich waren.
    Selbst ein Tim Schäfer ging von 20-30 Jahren haltezeit aus.
    Aber ab diesem Zeitpunkt gerechnet (und mit meinem Nachkauf-System) hätte man jeden Index locker geschlafen.

     

  123. ZEN Investor

    @Christoph

    Steigende Kurse kann man immer voraussagen?
    Schon lustig. Bei VW sagten alle, die Kurse werden in 20-30 Jahren steigen,
    oder die Firma sei am Ende oder der Kurs werde sich nie mehr erholen.

    Jetzt wo meine Prognose der Outperformance sich bewahrheitet
    kommen also Behauptungen wie „steigende Kurse immer voraussagen“.

    Schon komisch.
    Merkt das niemand? Will da niemand aufspringen und sagen
    „Hey Leute, ihr seid so irrational, ihr habt alle gegen Zen verloren,
    weil er der einzige ist, der niemanden angreift und der einzige ist,
    der die Wahrheit sagt.“
    Was den Verkaufs-Zeitpunkt anbelangt:
    Ich verkaufe, wenn ich genügend Gewinn eingefahren habe.

    Derzeit bei KBV 1,00, dh wenn der Buchwert erreicht ist.

  124. ZEN Investor

    Leute, ich werde hier drin ein Wunder vollbringen, um euch zu beweisen, dass ich Gott bin.

    Ich werde eine einzige Aktie aus Deutschland benennen, die die den Dax vom 1.März 2017 bis am 31.Dezember 2020 um mindestens 10 Prozent-Punkte pro Jahr schlagen wird.
    (Dh macht der DAX 8% p.a. bis dahin, wird meine Aktie 18% p.a. schaffen).

    Das gleiche für die Schweiz.

    Vielleicht auch nur für die Schweiz.

    Und für alle diejenigen, die mir eine Krankheit andichten, seie gesagt, dass ich euch trotzdem liebe und zum Schluss noch dies:

    Denn ich habe diese Welt erschaffen und ihr seid alles meine Rinder.

    Mein Tierarzt behauptet übrigens, ich wäre gar kein Hund.
    Der hat ja keine Ahnung. 7 von meinen 4 Persönlichkeiten behaupten nämlich, dass Hühner immer auch Hunde sind, besonders wenn sie Socken aus Heizöl anhaben.

     

  125. PIBE350

    An Matthias Schneider: Kommt einem beim Roulette nicht früher oder später das Tischlimit in die Quere? Und dann gibt es noch die Null. Übers Kartenzählen beim Blackjack gibt es einen sehr interessanten Kinofilm: 21

    Na gut, wenn wir schon bei extrem hohen Renditen sind, haue ich auch mal einen raus. Ich konnte z.B. durch Immobilienkäufe sehr hohe Renditen erzielen, aber es gehörte auch etwas Glück und Zufall dazu. Entweder kannten die Verkäufer die marktüblichen Preise nicht oder sie brauchten schnell Geld. Meine selbst bewohnte Immobilie konnte ich mit einem Verkaufsgewinn von zirka 250 Prozent wieder verkaufen, die Bruttorendite der vermieteten Einheiten liegt bei über 15, aber immer noch weit unter 26 Prozent.

    Langfristig 26 Prozent erzielen zu wollen, mag in extremen Einzelfallen gelingen, aber ich kann es mir nicht massentauglich vorstellen. Auf 1 Warren Buffett kommen allein schon Millionen Anleger, die ihr ganzes Hab und Gut verzockt haben. Nur liest und hört man von denen nichts. 😉

  126. ZEN Investor

    @Pommes

    danke für die Links.

    http://timschaefermedia.com/wir-brauchen-finanzbildung/#comment-14687

    Da hatte ich meine Prognose für VW übrigens optimiert:

    Basierend auf dem Tiefstwert von 86,36 Euro vom Oktober 2015, ergibt sich nun folgende erwartete Entwicklung:
    Ausgangswerte:
    KBV: 0.45
    GKR: 4 %
    EKQ: 27 %
    EKR: 15 %
    Ausschüttungs-Quote: 39 %
    Jahre bis KBV 2: 9 Jahre

    Faktor 9.7 in den nächsten 9 Jahren.
    28.7 % p.a.

    Aus 10’000 werden in 9 Jahren 96’889

    Prognosen für 31.12.2024:
    Buchwert pro Aktie: 427.28
    Aktienkurs: 855

    Daraus ergeben sich nachfolgende Kursziele für VOW3:
    01.10.2015:  86
    31.12.2015:  92 (1.287^0.25*86)
    31.12.2016: 118
    31.12.2020: 323
    31.12.2024: 855

    Und da muss man sagen:

    Diese Prognose wurde bisher IMMER übertroffen!

    Aber auch da würde ich heute eine andere, tiefere Heran gehens-weise anstreben.

    Annahmen sind diese Daten aus morningstar.com und der Kurs von heute Nachmittag:

    Buchwert 2007 67.84 EUR pro Aktie
    Buchwert 2016 (TTM) 180.80

    KBV 0.8
    Ziel-KBV 1.0
    Dauer bis Ziel-KBV: 2 Jahre (pro Jahr 0.1 KBV-Punkte)

    Prognose für VW aus heutiger Sicht:

    Value Calculator 2017 1.0.25.7

    Ausgangswerte:
    KBV: 0.8
    EKR: 11.5 %
    Jahre bis KBV 1: 2 Jahre

    Faktor 1.6 in den nächsten 2 Jahren.
    24.7 % p.a.

    Aus 10’000 werden in 2 Jahren 15’542

    Prognosen für 31.12.2018:
    Buchwert pro Aktie: 225
    Aktienkurs: 225

  127. ZEN Investor

    Der Crash wird kommen.
    Würden die Aktien weiterhin mit 20% p.a. steigen, stünde der DAX 2020 bei keine Ahnung wo. Bei 20’000 oder so.
    Fakt ist: Das wird er nicht.
    Die Märkte weltweit sind überbewertet. Die USA ist stärker überbewertet als 1929 als es anschliessend zur grossen Depression kam.

    Vielleicht sollte ich einen ZEN-INDEX erschaffen.
    (Und an dieser Stelle rief mich um kurz nach 20 Uhr eine junge Dame an).
    Also ich könnte einen ZEN-Index erschaffen.
    Mit denjenigen Aktien, die meiner Meinung nach die stärkste Performance hinlegen müssten auf 5 Jahre.

    Dieser ZEN-Index
    -setzt sich aus 10 schweizer Aktien zusammen;
    -wird nur 1 mal jährlich verändert;
    -soll gemäss meiner Theorie den SPI, den DAX und den S&P500 schlagen.

    Dieser ZEN-Index wird am 1.1.2018 aufgelegt.

    Er fängt an bei 100 Punkten.
    Alle Aktien sind gleich stark gewichtet.
    Typischerweise wird sein Stand mit 2 Nachkommastellen angegeben.

    Evtl. mache ich auch eine WebSite oä dass den aktuellen Index jeweils anzeigt.

    Die Zahl von 100 soll auch helfen, den Index einfacher zu interpretieren.
    Wenn er mal bei 125 steht wären das 25% Steigerung.

    Durch die nur 1 mal jährlich mögliche Änderung zeige ich auch, dass es um ein langfristiges Investment geht.

    Vielleicht wird er sogar schon per 1.März 2017 festgelegt und auf 100 Punkte fixiert.
    Aber es wäre besser zu einem Jahreswechsel exakt 100,00 Punkte zu haben.

    Vielleicht lege ich auch die 10 Aktien fest, und setze den Wert
    des Index per 01.01.2017 auf 100 Punkte.
    Klar kann mir dann vorwerfen, ich hätte schon 2 Monate Zeit gehabt und hätte evtl.
    extra Aktien ausgewählt, die bereits gut gelaufen seien.
    Aber das würde ich sowieso nicht tun:
    Denn ich will ja gezielt Aktien auswählen, die längerfristig gut laufen.

  128. Slazenger

    Das war mal ein interessanter und qualitativ hochwertiger Blog, im Moment ist es ein Kindergarten!

    Von mir kommt kein Komentar mehr!

    @Delura

    alles gute mein blau-weißer Freund!

  129. ZEN Investor

    Slazenger
    Ich höre ja schon auf.
    Jetzt tue doch nicht so, als würdest du wegen mir abhauen.

  130. ZEN Investor

    chaostrader:

    Nein. Meine Prognose war falsch.
    Und zugleich war es weltweit die beste Prognose zur VW-Aktie. Die besten Analysten der Welt haben nicht besser als ich geschätzt.

    Gegenfrage:

    Hat irgendjemand eine genauere, treffsicherere Prognose erstellt?
    (Zur Erinnerung: Tim Schäfer schätzte 20-30 Jahre bis man daraus Gewinn holen kann.)

    Fassen wir daher nochmals meine Kursziele für VW zusammen:

    Am 1.Dezember 2015 schrieb ich:
    01.12.2015: 134-135
    04.12.2015: 136-138
    15.12.2015: 138-140
    31.12.2015: 140-145
    31.03.2016: 140-160
    30.06.2016: 150-170
    31.10.2016: 160-180
    31.12.2016: 180-200
    31.12.2020: 400-600

    Am 4.Februar 2016:
    01.10.2015:  86
    31.12.2015:  92
    31.12.2016: 118
    31.12.2020: 323
    31.12.2024: 855

    Jeweils für die Aktie VOW3.

    Tja, wieso kritisierst du eine Prognose, während die andere viel besser wäre?

    Ich gebe dir jetzt mal eine Prognose ab, die ich aufgrund der Daten
    im September 2015 (ich nehme dazu jetzt nur Daten bis dahin)
    abgegeben hätte.
    Die würde mit der heutigen Methode und damaligen Daten so aussehen:

    Basierend auf diesen Daten:
    Buchwert
    12.2017: 67.84
    12.2014: 190.88
    12.2016: 180.80 (das ignorieren wir aber jetzt hier mal)

    Aktienkurs:
    Tiefpunkt anfang Oktober 2015 mit ca. 86 Euro. (KBV 0,4505).

    Daraus ergäbe sich aus heutiger Sicht mit den damals
    verfügbaren Methoden diese Prognose:

    Value Calculator 2017 1.0.25.7

    Ausgangswerte:
    KBV: 0.45
    EKR: 15.9 %
    Jahre bis KBV 1: 6 Jahre

    Faktor 5.4 in den nächsten 6 Jahren.
    32.4 % p.a.

    Aus 10’000 werden in 6 Jahren 53’936

    Prognosen für 31.12.2022:
    Buchwert pro Aktie: 463.2899
    Aktienkurs: 463
    Daraus kann man (vom Tiefpunkt aus gesehen) diese Zahlen ableiten:

    31.12.2015 (86*1.324^0.25) 92,25
    31.12.2016 (92,25*1.324) 122
    31.12.2017 162
    31.12.2018 214
    31.12.2019 283
    31.12.2020 375
    31.12.2021 463

  131. ZEN Investor

    Nimmt man hingegen die aktuellsten Daten,
    nämlich diese, ergäbe sich dieses Bild:
    Buchwert (von morningstar.com)
    12.2017: 67.84
    TTM: 180.80

    Aktienkurs VOW3
    Letzter: 141,11
    KBV: 0,78
    Daraus ergäbe sich diese heutige Prognose:

    Value Calculator 2017 1.0.25.7

    Ausgangswerte:
    KBV: 0.8
    EKR: 11.5 %
    Jahre bis KBV 1: 2 Jahre

    Faktor 1.6 in den nächsten 2 Jahren.
    24.7 % p.a.

    Aus 10’000 werden in 2 Jahren 15’542

    Prognosen für 31.12.2018:
    Buchwert pro Aktie: 224.8025
    Aktienkurs: 225

  132. ZEN Investor

    Und hier als Vergleich:
    Für ende 2016 wurden also von mir folgende Prognosen aufgestellt:

    Dez 2015 180-200
    Feb 2016 118
    Heutige Methode mit damaligen Daten 122
    Realität ca. 140

    Wie gesagt: Sämtliche Analysen, Experten und „Investoren“
    (inklusive Tim) gingen davon aus, dass es 20-30 Jahre dauern
    würde, bis die Aktie wieder ein Kauf wäre, bzw. sich lohnen würde.

    Tatsache ist aber: Die Aktie VOW3 hat den DAX deutlich geschlafen
    über die vergangenen 1,5 Jahre.

    Also insgesamt hat meine Methode gut hingehauen, bzw.
    sogar eher zu tiefe Zielwerte geliefert.
    Und zwar zu verschiedenen Zeiten.

    Und was sind die Ziele für VW für ende 2017:

    Dez 2015 kA (ca. 220-260)
    Feb 2016 kA (ca. 151)
    Methode Heute, Daten Damals 162
    Aktuelle Prognose 176 (141.11*1.247)

    Und bei einer Unsicherheit von 25%, womit ich ein
    Band von 90% Wahrscheinlichkeit abdecke, lässt sich sagen:

    Die VW Vorzugsaktien VOW3 sollten sich in folgenden Bereichen bewegen:

    31.12.2017 132-220
    31.12.2018 165-274
    Das heisst. Mit 90%iger Wahrscheinlichkeit wird
    die VW-Aktie im Bereich 132-220 Euro enden,
    und nächstes Jahr im Bereich 165-274 Euro.

  133. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ ZEN Investor:

    Ich wundere mich. Du behauptest ständig, dass Du so glorreich bist. Dein kleines Depot zeigt aber, dass die Theorie von der Praxis abweicht.

    Du behauptest, Du erstellst die weltbesten Kurs-Prognosen:

    „Und zugleich war es weltweit die beste Prognose zur VW-Aktie.“

    Lese nach, was Wikipedia hierzu sagt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Narzissmus

     

  134. ZEN Investor

    Und jetzt die WELTSENSATION
    präsentiert von ZENINVESTOREDUCATION
    basierend auf dem Gehirn des ZEN-INVESTORS
    Die Prognose bzw. Empfehlung für mehrere schweizer Aktien:
    Hinweis:
    Grundsätzlich wird von Aktien-Käufen abgeraten,
    wenn der SPI über 8’000, bzw. der DAX über 12’000, bzw. der S&P500 über 1’800 Punkten steht.
    Alle Angaben in CHF und bezogen auf gestrige Schlusskurse.

    Steht nur die Jahreszahl, bezieht sich der Buchwert auf den jeweiligen Jahresabschluss.
    TTM = Trailing Twelve Months, dh aktuellster Wert.
    Swiss Life
    Kurs: 313,20
    KBV: 0,7
    Buchwert 2007 231.02
    Buchwert TTM 449.81

    Ausgangswerte:
    KBV: 0.7
    EKR: 7.7 %
    Jahre bis KBV 1: 3 Jahre

    Faktor 1.8 in den nächsten 3 Jahren.
    21.3 % p.a.

    Aus 10’000 werden in 3 Jahren 17’839

    Prognosen für 31.12.2019:
    Buchwert pro Aktie: 561.6962
    Aktienkurs: 562

    BKW
    Kurs: 51,20
    KBV: 1,03
    Buchwert 2011: 53.97
    Buchwert TTM: 49.55

    BKW war immer meiner Kaufempfehlungen.
    Leider wird sie derzeit um den Buchwert gehandelt,
    womit der Verkaufszeitpunkt gekommen wäre.
    HBM Healthcare
    Kurs: 106,80
    KBV: 0,818
    Buchwert 03.2013: 58.10
    Buchwert TTM: 130.63

    Ausgangswerte:
    KBV: 0.8
    EKR: 22.5 %
    Jahre bis KBV 1: 2 Jahre

    Faktor 1.9 in den nächsten 2 Jahren.
    36.9 % p.a.

    Aus 10’000 werden in 2 Jahren 18’743

    Prognosen für 31.12.2018:
    Buchwert pro Aktie: 195.8738
    Aktienkurs: 196
    PAX Anlage
    Kurs: 1’589
    KBV: 0,96
    Buchwert 2010: 938.53
    Buchwert TTM: 1’651.70
    Ausgangswerte:
    KBV: 0.95
    EKR: 9.9 %
    Jahre bis KBV 1: 1 Jahre

    Faktor 1.2 in den nächsten 1 Jahren.
    15.7 % p.a.

    Aus 10’000 werden in 1 Jahren 11’566

    Prognosen für 31.12.2017:
    Buchwert pro Aktie: 1815.101
    Aktienkurs: 1815
    Also HMB Healthcare ist im Moment die Top-Empfehlung für die Schweiz.
    Da ist innert 2 Jahren ein Kurs von 196 CHF zu erwarten.

    Swiss Life ist auch nicht schlecht.

  135. ZEN Investor

    Lieber Tim Schäfer,

    ich hoffe, du hast dich nicht angegriffen gefühlt,
    weil ich deine Einschätzung über VW mehrmals zitiert habe.

    Wikipedia äussert sich also im Artikel über
    Narzissmus zum Thema VW-Aktie?

    Also bei mir steht da
    „Der Ausdruck Narzissmus steht alltagspsychologisch und umgangssprachlich im weitesten Sinne für die Selbstverliebtheit und Selbstbewunderung eines Menschen, der sich für wichtiger und wertvoller einschätzt, als urteilende Beobachter ihn einschätzen.“

    Aber Tim Schäfer, mich interessiert das Urteil der Leute nicht.
    Mich interessiert die Wahrheit.

    Ich hatte behauptet, die weltweit beste Prognose zur VW-Aktie erstellt zu haben.
    Siehe es als eine Hypothese, nicht als absolute Wahrheit.

    Aber jetzt die Frage an dich:

    Kann die Wahrheit narzisstisch sein?

    Also wenn ich dir erzähle, ich bin 300 kg schwer.
    Oder ich sei zum Mister Schweiz gewählt worden.
    Wäre so etwas Narzisstisch? Obwohl es die Wahrheit wäre?

    Ich finde, die nachprüfbare Wahrheit ist NIE narzisstisch!

    Und darum frage ich dich jetzt mal ganz ehrlich:

    Welcher Mensch auf diesem Planeten hat im Zeitraum
    zwischen dem 01.Januar 2015 und dem 01.Juli 2016
    eine korrektere Prognose über die Entwicklung der VOW3-Aktie
    erstellt als ich?

    Alle Indizien sprechen derzeit für eine aussergewöhnliche Leistung meinerseits.
    Die aber nicht anerkannt wird.

    Sollte ich mich irren, so bist du sicher in der Lage,
    mir eine Prognos aus dem genannten Zeitraum zu benennen, die deutlich besser als die Meinige war.
    Genau darum bin ich nicht narzisstisch:
    Weil ich auch Fehler zugebe.
    Weil ich sogar selber Fehler von mir veröffentlicht habe (weiter oben),
    die sonst gar keinem aufgefallen wären.

    Und würdest du dich mal um meine Berechnungs-Methode kümmern,
    würde dir auffallen, dass sie genial und simpel und logisch ist,
    dass es nur eine Erklärung gibt:
    Ich habe die Fähigkeit, wesentliche Tatsachen zu erfassen.

    Jemand, der Narzisstisch veranlagt ist, will die Wahrheit nicht hören.
    Hier ist es umgekehrt:
    Ihr wollt die Wahrheit nicht hören.

    Wenn du recht hättest, könntest du jetzt belegen, wie falsch meine Prognose war,
    und dass es einige Leute mit besseren Prognosen gab damals.

    Ich würde mich freuen, wenn du künftig mit Fakten statt Beschimpfungen kommen würdest Tim Schäfer.
    Also bleibt zum Abschluss die Frage:

    Gab es von irgendwem (Analysten, Experten, Foren-Teilnehmer, Blogger, etc)
    eine Prognose betreffend VW in der Phase nach der Krise (mitte 2015 bis mitte 2016),
    die deutlich besser als meine war und war damit meine Prognose gar nichts spezielles?
    An der Antwort auf diese Frage lässt sich objektiv ableiten,
    ob ich ein Narzisst bin oder ein paar andere hier in der Kommentar-Spalte.

    Also lass uns diese Sache objektiv angehen.
    Aber was jetzt kommt (Keine Lust, keine Zeit, mit dir rede ich nicht mehr, du bestätigst gerade mit deiner Antwort ein Narzisst zu sein, etc) kenne ich schon.

  136. ZEN Investor

    Und noch was Tim:

    Nein, die Theorie weicht nicht von der Praxis ab.

    Mein Depot ist darum klein, weil mir widerrechtlich 10’000 CHF gestohlen wurden die letzten 4 Monate.

    Und weil ich Geld abhob um sonstige Kosten zu decken 2015 und 2016.

     

    Was aber die Performance meines Depots und meiner Empfehlungen angeht, sind Theorie und Praxis deckungsgleich.

    Eine Abweichung wäre es, wenn ich behaupten würde, gute PRognose zu machen, man dann alle Prognosen überprüft und die wären alle sehr schlecht.

    Aber hier lautet die Theorie:

    Ich kann die grobe Performance von Aktien voraussagen (allerdings sehr grob und ungenau, das gebe ich zu).

    Die Praxis ist:

    Es hat nachweislich in dutzenden Fällen funktioniert und in ca. 50-60% aller von mir gemachten Prognosen.

     

  137. ZEN Investor

    Tim Schäfer, nochmals etwas zum Klarstellen:

    Ich habe nie gesagt, ich mache die weltweit besten Prognosen.

    Es ist nur eine Hypothese, dass ich im Falle von VW
    die beste Prognose hatte.
    Also eine Hypothese und ein Einzelfall.
    Zudem solltest du mich gerade nicht kritisieren, da du von VW abgeraten hast.
    Du lagst klar daneben mit deiner Aussage damals,
    es dauere 20-30 Jahre bis sich ein Investment lohne.
    Ich habe die Sachlage klar besser als du eingeschätzt.

    Vielleicht leidest du an Narzissmus, weil du nicht eingestehen kannst,
    dass du die Lage bei VW klar falsch eingeschätzt hast.

    Ich habe mich übrigens auf ein paar ganz simple Annahmen bei VW verlassen:

    1. Die gehen nicht pleite.
    2. Das Unternehmen wird mit KBV 0,6 oder so bewertet.
    3. Sie werden vielleicht 1 Verlust-Jahr einfahren,
    danach aber Jahrzehnte lang hohe Gewinne machen.
    4. Jedes Unternehmen mit anständig Gewinn ist immer mindestens KBV 2,0 wert.
    5. Jedes Unternehmen mit anständig Gewinn (auf lange Sicht) kommt bald wieder auf mindestens KBV 1,0.
    Jetzt erzähle ich dir noch eine Geschichte über Narzissmus.

    Wikipedia beschreibt Narzissmus wie folgt:
    „Narzissmus geht mit einer stark aufgeblähten, unrealistisch positiven Selbsteinschätzung, mit Selbstzentriertheit, Berechtigungsdenken und mangelnder Rücksichtnahme auf andere Personen einher; auf ihre Umgebung mögen Narzissten unter Umständen destruktive Einflüsse ausüben. Narzissten sind jedoch, wie die jüngere Forschung aufgewiesen hat, emotional stabil, mit sich selbst und ihrem Leben zufrieden und an ihre Lebenssituation gut angepasst.[2] Zwar sind sie mehr als andere Menschen auf Bewunderung angewiesen, verfügen jedoch über eine große Bandbreite von Verhaltensweisen und Wahrnehmungsmustern, um ihren Bedarf an Bewunderung zu decken und Kritik abzuwehren.“

    NICHTS davon trifft bei mir zu.
    Meine Selbsteinschätzung ist nicht „unrealistisch positiv“,
    da ich ja nur die Realität widergebe.
    Ich übe auch keine destruktiven Einfluss aus.
    Denn würde man meinen Thesen folgen, würde man viel Geld verdienen.

    Abgesehen davon bin ich nicht mit meinem Leben zufrieden (bzw. nur teilweise),
    und nicht an meine Lebenssituation angepasst.
    Ich bin nicht auf Bewunderung angewiesen (ganz im Gegenteil, sonst würde ich mich
    hier mit Kommentaren anders ausdrücken, damit mich alle bewundern).

    Gemäss Wikipedia verfügen solche Leute über Verhaltensweisen und Wahrnehmungsmuster um Kritik abzuwehren.
    Ich schaffe das ja offensichtlich nicht.

    Würden wir zu Zeiten der Nazis leben, zB 1933,
    so würden alle Adolf Hitler bewundern.
    Die Mehrheit der Bevölkerung stand nämlich wirklich hinter ihm.

    Ich würde hinstehen und sagen:
    „Wäre ich Reichskanzler, würde es dem Land besser gehen, ich würde mehr Gerechtigkeit bringen, bei mir
    gäbe es einen freien Rechtsstaat.“

    Ich wette mit dir, ich wäre damals auch als Narzisst betitelt worden.

    Ebenso finde ich heute:
    „Ich wäre ein besserer Präsident als Donald Trump.“

    Ist das narzisstisch?
    Zudem kann NIEMALS die Diagnose Narzissmus
    im Internet gestellt werden.
    UNd NIEMALS, nur weil eine Person die Wahrheit sagt.
    Und ich habe nur die Wahrheit gesagt:
    Meine Prognosen waren besser als alles andere.

    Diese Aussage war übrigens eine Reaktion auf Kritik.
    Meine Kritiker sind objektiv gesehen viel narzisstischer als ich,
    tarnen es aber besser (was wiederum typisch für Narzissten ist).
    Ich hingegen tarne gar nichts, sondern zeige eins zu eins wie ich denke.

  138. PIBE350

    An ZEN Investor: Entschuldige bitte, aber Tim hat seine finanziellen Ziele längst in die Praxis umgesetzt, während du immer noch in theoretisch geführten Renditediskussionen verharrst und andere sogar noch belehren möchtest.

    Wenn du bestohlen wurdest, ist das natürlich unschön und wir drücken dir alle die Daumen, dass du dieses Geld wiedersehen wirst.

    Ansonsten ist es, wie ich bereits geschrieben habe, keine Schande, wenn man (aktuell) nur über ein verhältnismäßig kleines Einkommen verfügt. Mein erstes eigenes Geld verdiente ich mir damals mit regelmäßigen Ferienjobs auf dem Bau, während meine Klassenkameraden nur mehr oder weniger sinnlos abhingen.

    Jedenfalls gibt es monatliche Sparpläne bereits ab 25 Euro. Zuvor sollte man sich allerdings eine liquide Notreserve aufbauen und gegen nicht selbst tragbare Lebensrisiken absichern. Danach ,,stur und stetig“ seine Ziele verfolgen.

    Also hau rein und berichte uns von Zeit zu Zeit von deinen realen Erfolgen/Fortschritten, damit wir uns gegenseitig motivieren können! 🙂

  139. ZEN Investor

    Hi PIBE350

    danke für deine anständigen Worte.

    Wie gesagt, ich konnte halt jetzt nichts machen und stehen wieder am Anfang.

    Aber mich nervt es nur noch, dass alle so tun, als ob ich Verluste gemacht hätte und deswegen pleite wäre.

    Ich habe heute hier drin wieder einmal Prognosen aufgestellt und ich fordere Tim Schäfer auf, im Jahr 2020 einen Auswertungs-Beitrag darüber zu machen.

    Selbst wenn da ein Börsen-Crash dazwischen liegt, müssten meine Aktien besser als der Index da stehen.

    Meine Kursziele gelten natürlich auch nur für den Fall, dass der Gesamtmarkt keine all zu grossen Verluste macht.

    Und habe ich es schon erwähnt?

    Ich erwarte etwa 2019 oder 2020 einen Börsen-Crash, bzw. einen starken Rückgang der grossen Aktienmärkte.

    Wir werden 2020 Dinge sehen wie

    DAX unter 10’000
    SPI unter 7’000
    S&P500 unter 1’500

     

    Ihr werdet dann diese Prognosen längst vergessen habe. Aber ihr werdet sehen.

     

    Übrigens:

    Ich fange wieder an zu sparen, werde aber vorläufig nichts investieren.
    Dh ich investiere erst wieder, wenn der Swiss Performance Index auf unter 8’000 Punkte gesunken ist (dh rund 15% ab heutigem Niveau gesunken ist).

    Dh meine Cash-Quote bleibt dieses und nächstes Jahr voraussichtlich bei 80-100%.

    Das ist ebenfalls Teil meiner Erfolgsstrategie.

    Wohlgemerkt: Ich bin eher gegen Markt-Timing.
    ABER: Wenn der Markt massiv überbewertet ist, kann man das nicht ignorieren.
    Und das ist der schlechteste Zeitpunkt, um mit Aktien (neu) zu starten.

    Es ist wie vor 20 Jahren: Wir befinden uns sozusagen im Jahr 1997.
    Die Börsen gehen steil nach oben. Das kann gerne auch noch 2-3 Jahre gut gehen.

  140. ZEN Investor

    Noch was PIBE350:
    Mich stört es auch, dass ich konkrete Gegenfragen stelle und nie eine vernünftige Antwort zurück kommt.

    Beispiel:
    Ich: „Habe beste Prognose über VW abgegeben“
    Tim: „Narzisst“
    Ich: „Gab es denn damals weltweit auch nur eine bessere Prognose?“
    Tim: „(schweigt)“

    So ist das ständig und *IMMER*.

    ICH stelle die klaren Fragen, die zur Klärung beitragen würden.
    Weil aber die Antworten eher zu meinen Gunsten ausfallen würden, werden die Antworten verweigert.

    Verstehst du ein bisschen, dass mich das verletzt?

    Es wäre mir 100 mal lieber, wenn Tim mit 5 Prognosen vom Herbst 2015 käme, die viel besser als meine waren und ich damit öffentlich einen Irrtum eingestehen müsste,

    als das was jetzt passiert.

     

  141. Christoph

    Zen Ich sage heute Boeing wird in 5 jahren einen höheren kurs haben.

    UndAlphabet  und Amazon und intel.

    wenn das alles so eintrifft bin ich der größte vorhersager aller Zeiten.

     

    genau das machst du und es nervtalle hier.

    jeder kann sagen die kurse steigen bei den großen playern aber wann die kurse fallen das ist das entscheidende.

    und jetzt komm nicht ich verkaufe wenn ich genug verdient habe oder mit dem buchwert.

    da wäre amazon zb lange draussen.

    Also tu dir und uns einen Gefallen. investiere mit realem Geld und berichte gerne wie es läuft und welche aktien du kaufst.

    aber verschone uns mit deinem trading Wirrwarr eines imaginären depots.

    Danke

     

     

     

     

  142. ZEN Investor

    Christoph

    Nein, du verdrehst wieder alles.

    Du behauptest, ich würde behaupten, eine X beliebige Aktie
    würde in 5 Jahren höher als heute stehen.

    Das ist absoluer Quatsch!

    Du tust jetzt so, als sei es klar gewesen, dass VW steigt.

    Wenn das so klar war:
    Wieso hat dann der Grossmeister im Value-Investing,
    Tim Schäfer I., behauptet, es würde 20-30 Jahre dauern,
    bis ein Einstieg bei VW sich lohnen wird?
    Und ich sage dir:
    Boeing wird in 5 Jahren schlechter gelaufen sein als VW.
    Jede Wette.

  143. ZEN Investor

    Und weil hier die wesentlichen Aussagen von mir untergegangen sind,
    fasse ich hier meine Aussagen bzw. Prognosen nochmals zusammen,
    wobei der Börsen-Millionär Tim Schäfer hiermit gebeten und aufgefordert ist,
    in 2-3 Jahren (2019) einen Artikel mit der Auswertung nachfolgender Prognosen zu erstellen:

    Prognosen für VW Vorzugsaktien VOW3 in EURO

    17.02.2017 141,11
    31.03.2017 130-150
    30.06.2017 130-180
    30.09.2017 130-200
    31.12.2017 132-220
    31.12.2018 165-274

    Gesamt-Entwicklung 20.02.2017 – 31.12.2018
    Faktor 1.6
    24.7 % p.a.

    Buchwert pro Aktie per 31.12.2018: 200-250 (heute 180).

    Weitere Empfehlungen / Prognosen
    alle in CHF, Angaben von morningstar.ch,
    Prognose vom Value Calculator 1.0.25.7
    (Zielwert +/- 25% für Aktienkurs, und +/-10% beim Buchwert).

    Swiss Life
    Aktienkurs Heute 313,20
    Buchwert heute 449,81
    Aktien-Prognose per 31.12.2019  420-700
    Buchwert per 31.12.2019   506-618

    HBM Healthcare
    Aktienkurs Heute 106,80
    Buchwert heute 130,63
    Aktien-Prognose per 31.12.2019  147-245
    Buchwert per 31.12.2019   187-215

    PAX Anlage
    Aktienkurs Heute 1’589
    Buchwert heute 1’651,70
    Aktien-Prognose per 31.12.2017  1’361-2’269
    Buchwert per 31.12.2017  1’633-1’997

    Damit habe ich 4 solide Empfehlungen abgeliefert.

    Vergleicht mal mit den Analysten-Schätzungen auf 12 Monate und dann kichert wie ein Kind.

  144. PIBE350

    An ZEN Investor: Ich versuche dir jetzt kurz die Grundproblematik zu erklären, die ich sehe.

    Also: Dein Ziel ist es, langfristig pro Jahr 26 Prozent Rendite zu erreichen. Das darfst du natürlich gern versuchen, weil es dein Geld ist. Nennen wir es die offensiv-aggressive Spielvariante, die dem Zocker-Spezial bei ,,Wer wird Millionär?“ entspricht.

    Die Investmentphilosophie dieses Blogs ist dagegen, dass man regelmäßig sein frei verfügbares Geld unabhängig der aktuellen Kurshöhen zeitnah und eher breit diversifiziert investiert und dort für Jahrzehnte belässt. Nennen wir es die defensiv-konservative Spielvariante, die der normalen 3-Joker-Variante bei ,,Wer wird Millionär?“ entspricht.

    Verstehst du, was ich meine? Ich denke daher, nein, ich bin mir sogar sicher, dass du mit deiner bevorzugten Spielvariante im wallstreet:online-Forum auf einen größeren Resonanzboden stoßen würdest. 🙂

  145. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @Zen

    wo habe ich behauptet, es dauert 20 bis 30 Jahre, bis sich VW lohnt?

    VW kann aus Value-Sicht nach dem Diesel-Betrug Sinn machen. Krisen sind herrlich. Denn so dumm ist keiner und macht den selben Fehler zwei Mal. Aber Kursprognosen (selbst Bandbreiten) auf den Tag genau machen keinen Sinn. Das ist Kristall-Kugel-Strategie.

    ich wünsche Dir selbstverständlich, dass Dein Traum in Erfüllung geht. Melde Dich. Und berichte von Deinen Erfolgen. Ich habe Respekt vor Erfolgen. Investiere massiv, wenn Du so fest dran glaubst.

  146. Fit und Gesund

    hallo ZEN Investor,

    hm…also VW will ich nicht, Finanztitel auch nicht, hab schon Zürich Financials, das reicht also, und den ganzen Gesundheitsbereich hab ich eben auch schon abgedeckt,

    was mir aber fehlen würde wäre eine nette Technologie-Aktie möglichst CH oder Europa, was sagt Dein Value-Calculator da? hast Du evtl. auch 2 Empfehlungen, damit ich auswählen kann?

    also jetzt bin ich gespannt, 🙂

  147. ZEN Investor

    Lieber PIBE350

    du stellst mich also in die Risiko-Spekulanten-Ecke?

    Wie kommst du darauf?
    Du schreibst
    „Die Investmentphilosophie dieses Blogs ist dagegen, dass man regelmäßig sein frei verfügbares Geld unabhängig der aktuellen Kurshöhen zeitnah und eher breit diversifiziert investiert und dort für Jahrzehnte belässt.“

    Ok, meine Investmentphilosophi ist dagegen,
    das man sein frei verfügbares Geld im Falle einer günstigen Gelegenheit investiert und dort über Jahre bis Jahrzehnte belässt.

    Und ehrlich: Meine Strategie ist zu 90% so defensiv-konservativ wie eure.
    Ihr merkt es nur nicht.
    Vermutlich meint ihr, die vielen Empfehlungen wären heftiges Traden.

    Aber schaut mal, Warren Buffett hält auch viele Titel nur 1-10 Jahre.
    Sogar die Meisten!

    Was ist so schlecht daran, wenn meine durchschnittliche Haltezeit 3-5 Jahre beträgt?

    Und ihr wisst schon, dass Warren Buffett nicht aus Prinzip Aktien ewig hält,
    sondern weil er eine Drittel-Billion US-Dollar anlegen muss.

    Tim:
    Hier
    http://timschaefermedia.com/mit-dem-kaffee-dosen-depot-reich-werden/#comment-13091
    schriebst du:
    „Wer VW als eine Jahrhundertchance sieht, weiß ich nicht. Man kann VW als ausgebombten Deep-Value-Titel ins Depot packen und 20 oder 30 Jahre abwarten. Die Sanierung geht sicherlich nicht in zwei oder drei Wochen über die Bühne. Das wird dauern. Und das ist mit Risiken verbunden. Buffett sagt ja: „Werde gierig, wenn andere ängstlich sind. Werde ängstlich, wenn andere gierig sind.““

    Für mich klang das so:
    VW ist nicht unbedingt ein gutes Investment.
    Wer aber 20-30 Jahre Zeit hat, könnte vielleicht Gewinn damit erzielen.
    Aber mit vielen Risiken.

    Das ist so meine Interpretation deines Textes.

    Das ist auch OKAY. Aber es geht darum:
    Du und ich hatten fast die gleichen Informationen damals.
    Einer von uns glaubte, es werde 20-30 Jahre dauern.
    Der Andere glaubte, es werde vielleicht 5 Jahre dauern, bis sich das Investment lohnt.

    Der eine glaubte, es sei ein grosses Risiko, überhaupt in VW zu investieren.
    Der Andere interpretierte das Risiko als sehr gering.

    Das Beispiel soll einfach zeigen, dass meine Einschätzungen offensichtlich nicht erheblich schlechter als deine sind.

  148. ZEN Investor

    Lieber Tim,
    was mir auch auffällt, ist, dass du dich viel weniger zu VW äusserst, *NACHDEM* deren Aktien die letzten 1,5 Jahre gestiegen sind.
    Das sind genau die psychologischen Muster, die mir auffallen.
    Was die Kurs-Prognosen anbelangt:
    Ich habe im Beitrag vom 18.Februar 2017, 22:05 Uhr MEZ,
    zu 4 Aktien Stellung bezogen.
    Eine (VW) davon mit 5 bestimmten Zeitpunkten.

    Alle anderen nur mit dem Endzeitpunkt.

    Dh insgesamt sind es 8 Prognose-Zeitpunkte bzw. -Daten.
    Nach deiner Theorie wird wohl die Mehrheit davon sowieso daneben liegen.

    Ich sage aber: Es wird die Mehrheit (dh min. 5) korrekt sein.
    Was sagst du?

    Weil wenn es wirklich so unseriös ist, wie du sagst, werden vermutlich mehr als die Hälfte komplett daneben liegen.

    Aber würdest du mir den Gefallen tun, und im Jahr 2020 eine Auswertung meiner Prognosen machen?
    Immerhin ist die letzte Prognose für den 31.12.2019.

  149. Jan

    Lieber ZEN Investor,

    besuche erst mal eine Stochastik Vorlesung und lerne etwas über Fehlerrechnung. Eine Stichprobe von 8? Und dann entscheidet eine Anzahl von zwei Stück über das Ergebnis? Mein damaliger Prof würde auf dem Boden liegen vor Lachen. Den Schein hättest du jedenfalls versemmelt… Mit Mathe scheints nicht weit her zu sein.

    Wenn du glaubst, dass deine Strategie in jedem Marktumfeld immer besser ist als eine andere, dann hast du sowieso keine Ahnung von der Börse und bist noch nicht lange dabei oder bist verbohrt. Eine solche Strategie kann es nicht geben, es geht hier um Wahrscheinlichkeiten.

    Jeder hat seine Strategie. Jeder denkt sich etwas dabei. Jeder darf machen, was er möchte. Also sei glücklich. Oder bist du geltungssüchtig?

    Gruß

    Jan

     

     

  150. ZEN Investor

    Lieber Jan,

     

    hier geht es nicht um Stochastik (keine Ahnung wie man das schreibt).

    Ich kann mathematisch genau begründen, wie ich zu den Prognosen komme.

     

    Nach deiner Logik hat also Warren Buffett nur Glück gehabt? Ebenso wie Benjamin Graham, David Einhorn, Walter Schloss, Mohnish Pabrai, usw?

    Und ich rede hier auch von Wahrscheinlichkeiten, nur merkst du das nicht.

    Beispielsweise sage ich, dass über 50% meiner Prognosen zutreffen müssten (im grossen Rahmen sogar über 90%, aber gerade wegen der geringen Stichprobe von nur 8 Fällen kann alles von 50% bis 100% Trefferquote vorkommen).

     

  151. ZEN Investor

    UNd ja meine Strategie ist gut und auch besser als viele anderen Strategien.

    Und zwar in jedem Marktumfeld.

    Begründung: Es gibt für mich nur ein einziges Marktumfeld und das ist mein eigenes Leben.

    Ich bin davon überzeugt, dass meine Strategie auf lange Sicht erfolgreich ist.

    Wieso schreibst du nicht über Warren Buffett, seine Strategie könne nicht in jedem Marktumfeld funktionieren und er habe keine Ahnung?

    Auch er muss Durststrecken überwinden.

    Auch ich werde in fallenden Marktphasen keine Gewinne machen können, das weiss ich jetzt schon.

    Aber ich setze auf Zeiträume von 5 Jahren. Und in der Regel gibt es nicht 5 Jahre lang einen Bärenmarkt. (Seitwärtsmarkt zählt nicht, denn da mache ich Gewinne, nur einem klaren Abwärtsmarkt nicht, aber solch einer dauert selten über 2 Jahre, siehe grosse Depression, dotcom-Blase, Finanzkrise 2008 usw)

     

    Du siehst:

    Hier geht es nicht um Stichproben. Anonsten ist Warren Buffettn ur 1 Stichprobe und dein Professor lacht noch mehr.

    Und es geht nicht darum, dass ich IMMER Gewinn mache. Sondern auf Sicht von 5 Jahren.

    Dass ich nur investiere, wenn der gesamte Markt (des jeweiligen Landes) günstig bewertet ist, ignorierst du auch.

  152. ZEN Investor

    „Jeder hat seine Strategie. Jeder denkt sich etwas dabei. Jeder darf machen, was er möchte. Also sei glücklich. Oder bist du geltungssüchtig?“

    Habe ich irgend jemanden von seiner Strategie abzubringen versucht? Nein.

    Haben mich mehrere Leute hier von meiner Strategie abzubringen versucht? Ja.

    Und trotzdem tust du jetzt so, als würde ich anderen Vorschriften machen, dabei ist es umgekehrt.

    Nach deiner Logik ist übrigens jeder erfolgreiche Investor nur Zufall. Weil unter Millionen Investoren gibt es immer wieder einen, der zufällig 50 Jahre am Stück mehrheitlich gewinnt und dadurch Milliardär wird.

    Die Wahrscheinlichkeit ist zwar nur vielleicht 1 zu 1 Million.
    Aber nach deiner Logik gibt es halt 100 Millionen Investoren, und jeder Millionste davon, dh 100 Personen, haben halt dieses Glück.

    Soviel zur Stochastik.

    Falls ich also recht habe, ist das pures Glück. Ah ja.

    Hier geht es nicht um Zufallsverteilung. Hier geht es darum, dass ich das einzige System habe, das im Internet einfach so beschrieben wird.

    Wenn du so gut bist in Mathematik, dann sage mir doch mal, wie ich die Ziele für meine Aktien-Tipps errechnet habe. Wie komme ich genau auf die Zahlen?

    Kannst du mir die Formel nennen?
    Ja, es folgt alles gewissen Formeln, die sich auch aus dem Text ergeben.

    Ich wette, das kannst du nicht, was wiederum beweist, dass du einfach Theorien nachplappern kannst, aber selber die Mathematik nicht verstehst.
    Ich verstehe übrigens auch nur Grundschul-Mathematik.

    Aber wenn du meine Grundschul-Mathematik nicht entschlüsseln kannst, dann kann ich dich nicht ernst nehmen im Mathe-Bereich.

  153. PIBE350

    An Zen Investor: Das werde ich wohl müssen, weil nicht mal die Deutsche Bank in ihren besten Zeiten 26 Prozent pro Jahr ausgerufen hat und meines Wissens selbst Warren Buffett in der Vergangenheit nicht so viel pro Jahr geschafft hat.

    Du siehst nur Warren Buffett, aber nicht die Millionen Nacheiferer, die grandios gescheitert sind und noch scheitern werden.

    Oder nimm Fußballspieler wie Messi und Ronaldo. Das sind Ausnahmespieler. Wie viele Millionen Amateure kommen weltweit auf 1 Messi oder Ronaldo?

    Oder sieh dir das Magische Dreieck der Vermögensanlage an.

    Oder die Tatsache, dass die langfristigen durchschnittlichen Aktienmarktrenditen in der Vergangenheit bei zirka 7-8 Prozent lagen. Bei 8 Prozent verdoppelt sich das eingesetzte Kapital alle 9, bei 26 alle 2,7 Jahre.

    Oder deine Annahmen zu deinen zukünftigen Vermögensständen. Gib doch mal auf http://www.globalrichlist.com ein paar dieser späteren Stände ein und dann wirst du sehen, wie schwindend gering allein schon der Anteil an 1-fachen Millionären weltweit ist.

    Oder nimm Fußballwettquoten: 1,26 kenne ich nur von ,,sicheren“ Bayern-Siegen gegen Außenseiter, aber selbst diese verlieren nicht jedes Mal gegen die Bayern. Du möchtest quasi auf 20, 30, 40, 50 oder noch mehr solcher Bayern-Siege tippen, direkt hintereinander. 😉

    Wie du siehst, trage ich nur ich nur nüchterne Zahlen und Wahrscheinlichkeiten vor. Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut, aber du möchtest es unbedingt erzwingen, anstatt dich in Geduld zu üben. Dazu kommt, dass dir immer wieder etwas dazwischenzukommen scheint, soweit ich das bisher mitverfolgt habe. Warum, weiß ich nicht genau. Hat es vielleicht mit der aus deiner Sicht ausweglosen Einnahmensituation zu tun und du für dich deshalb keinen anderen Ausweg als eine möglichst hohe Rendite siehst?

    Tim hat mal das Beispiel von Earl, dem Parkplatzwächter gebracht. Ein großartiger Kerl. Gut, unter allen Parkplatzwächtern dieser Welt ist er auch nur eine seltene Ausnahme, aber ich würde mir lieber ihn als Vorbild nehmen. Seine Vorgehensweise und sein erzieltes Endvermögen haben definitiv die größeren Erfolgsaussichten. 😉

    Lieben Gruß

    PIBE, der rational denkende Anleger

  154. ZEN Investor

    Aktienmarkt bringt 7-8% pro Jahr?

    Dow-Jones Induastrial Average:

    1929 (High): ca. 380
    1932 (Low): ca. 40
    Heute: 20’624

    Quelle: http://www.finanzen.net/index/Dow_Jones/Seit1928

    Wie gross war die jährliche Performance?

    1929-2017: Faktor 54, 4,6% p.a.
    1932-2017: Faktor 5156, 7,62% p.a.

    Das heisst: Selbst auf 85-88 Jahre kommt es enorm auf den Einstiegszeitpunkt an.

    Im einen Fall hättest du aus 10’000$ 0,54 Mio $ gemacht, im anderen Fall 51,6 Mio $.

    Abgesehen davon:

    Meine Methode funktioniert.

    Ich habe noch keine konkreten Gegenargumente gehört.

    Nur Pauschal-Aussagen „Das kann nicht gut gehen“.

    Rechne mal die jährliche Rendite aus, hättest du in den DAX im Jahr 2000 investiert oder im Jahr 2003.

    Das ist ein Riesen-Unterschied.

    Abgesehen davon:

    Nehmen wir an, ein Unternehmen hat folgende Kennzahlen:

    Am 01.01.2017:

    Bilanzsumme: 5 Milliarden
    Eigenkapital: 1 Milliarde
    Fremdkapital: 4 Milliarden
    Eigenkapitalrendite, 10-Jahres-Durchschnitt: 10%

    Es wäre eine traditionelle, konservative Firma (Eisenbahn, Strom, irgendwas mit Industrie).

    Wieviel wäre ein fairer Börsenwert für dich?

    Ich frage anders:

    Würdest du für das Unternehmen an der Börse lieber

    a) 1 Milliarde
    b) 10 Milliarden
    c) 100 Milliarden

    bezahlen?

     

    Es geht mir darum:

    Wenn der Preis schon zu hoch ist, ist die Chance, dass die Aktien weiter steigen, sehr gering.

    Ist aber das obige Unternehmen an der Börse nur 500 Millionen wert (zB wie bei VW), dann zahle ich ja nicht mal für das Eigenkapital.

    Und das Eigenkapital wächst um 10% pro Jahr, dh wenn es so weiter geht wie bisher, ist das Eigenkapital in 7 Jahren 2 Milliarden, in 21 Jahren 8 Milliarden.
    (Bitte jetzt keine geschichten, es gäbe kein unendliches Wachstum, oder die Zukunft sei Ungewiss: Eine Historie von 10 Jahren ist ein guter Indikator der nächsten 10 Jahre. Abweichungen sind immer möglich).

     

    Stell dir vor, ich habe ein Computer-Geschäft.

    Der Warenwert beträgt 20’000.
    Geld (in Kasse und auf Bank) ist 30’000.
    Schulden sind 4’300.
    Eigenkapital ist 45’700.
    Bilanzsumme 50’000

    Der Jahresgewinn entsprach 2010 bis 2016 immer zwischen 5 und 10% des Eigenkapitals.

    Am 31.12.2014 war das Eigenkapital bei 38’000.
    Gewinn 2015 3’600.
    Eigenkapital ende 2015 41’600.
    Gewinn 2016 4’100
    Eigenkapital ende 2016 45’700

    Die Firma läuft gut, alles scheint ok.

    Die Miete ist etwas hoch.

    Der Umsatz 2016 lag bei 80’600.
    Der Reingewinn bei 4’100.
    Der Aufwand bei 76’500 (inkl. meinem bescheidenen Lohn von 40’000).

    Jetzt bietet mir ein Finanz-Hai für die ganze Firma 100’000.

    Aber noch vor einem halben Jahr bot mir jemand 200’000.

    Der „Kurs“ meiner Firma ist um 50% abgesackt.

    1 Woche später (nach dem Finanz-Hai) bietet mir jemand nur noch 25’000 für meine Firma an.

    Eine Konkurrenz-Firma bietet mir 30’000 an.

    Die tiefen Preise kommen daher, dass alle Denken, in Zukunft laufe alles über Online-Shops. Was will man da mehr bieten.

    Beim Firmen-Verkauf geht die Firma als AG an den neuen Besitzer übrig. Alle Verträge (auch mein Arbeitsvertrag) bleiben bestehen.

    Ich möchte in 1-2 Jahren aussteigen und bin von den konfusen Angeboten so genervt, dass ich bereit bin, meine Firma für 40’000 zu verkaufen.

    Frage: Würdest du mir 40’000 bieten oder wäre das zu teuer?

    Nach eurer Logik wäre der Firmenwert von 200’000 auf 30’000 gesunken, da niemand mehr bezahlen will.
    Ihr würdet 40’000 als zu teuer empfinden.

    Dann komme ich und sage:

    „Ich zahle gerne 40’000, weil der eigentliche Firmenwert ist eher 90’000.“

    Und ihr findet, so eine Prognose ist unseriös. Wie kann man bloss einen künftigen Preis von 90’000 festlegen???????

     

    ABER:

    Schauen wir uns nochmals die Bilanz an

    Der Warenwert beträgt 20’000.
    Geld (in Kasse und auf Bank) ist 30’000.
    Schulden sind 4’300.
    Eigenkapital ist 45’700.
    Bilanzsumme 50’000

    Für 40’000 erhalte ich also Geld und Warenwert von 50’000 und übernehme auch die Schulden von 4’300.

    Das Reinvermögen beträgt 45’700.

    Es wird nach den Erfahrungen der letzten 6 Jahre jährlich um 5-10% gesteigert.

    Dh, wenn es so weiter geht (und nichts spricht dagegen), wird die Firma ein Eigenkapital von rund 90’000 haben in ungefähr 10 Jahren. (72er Regel)

    Aber: Ich könnte auch einfach die Schulden bezahlen, den Rest-Bestand verkaufen und hätte dann rund 45’700 Geld übrig.
    Wobei zwar laufende Kosten anstehen, zugleich aber durch die Verkäufe noch Gewinne erzielt werden.

    Und wir wissen aus den vergangenen Jahren, dass selbst nach Abzug aller laufenden Kosten wie Miete und Löhne, am Ende noch Gewinn übrig bleibt.

    Dh am Schluss stehe ich mit ca. 50’000 da, nachdem die Firma aufgelöst ist, und ich habe nur 40’000 dafür bezahlt.

    Oder in 10 Jahren ist die Firma viel mehr Wert usw

    Aber ihr seid diejenigen, die glauben, 40’000 sei zu teuer, weil 30’000 der letzte Preis war.

    Aber ihr verkennt den inneren Wert der Firma.

     

  155. ZEN Investor

    Und Warren Buffett hat über Jahrzehnte über 26% p.a. geschafft, zB von den 50ern bis in die 80er.

    In den 50ern soll er sogar (genaue Zahlen schwer auffindbar) über 50% p.a. geschafft haben.

    Und: Warren Buffett sagt, heute würde er mit kleinen Summen (=unter 10 Mio $) garantieren können, 50% p.a. zu schaffen!

     

  156. Jan

    Lieber ZEN,

    ein guter und wirklich nett gemeinter Tipp, lass am besten die Finger davon, wenn du von Wahrscheinlichkeiten sprichst. Du hast keine Ahnung wovon du sprichst, geschweige denn was eine Fehlerrechnung und wissenschaftliche Betrachtung deiner Voraussagen ist. Lass es einfach. Mach von mir aus Voraussagen, erzähle etwas von deiner Strategie. Aber lass das Wort Stochastik einfach denen, die wissen dass das nichts mit Lagerfeuer und Stockbrot zu tun hat.

    Das kommt nun böse rüber soll es aber nicht sein. Ich möchte es nur klar machen.

    Gruß
    Jan

    P.S.: „Wenn der Preis schon zu hoch ist, ist die Chance, dass die Aktien weiter steigen, sehr gering.“ Diese Aussage ist z.B. schon mal grundlegend falsch und zeigt deine geringe Erfahrung an der Börse. Viele Aktien haben eine positive Preiselastizität (Bandwagoneffekt). Das bedeutet mit steigendem Preis STEIGT deren Nachfrage. Schön erkennen kann man das kurz vor einem Crash. Schau dir die DotCom Blase an. Kurz vorher gingen die Kurse ab wie eine Rakete gen Norden. Mit deiner etwas einfältigen Theorie nicht zu begründen und ein Boom wäre sonst nicht zu erklären. Es scheint du hast noch nie einen richtigen Crash mitgemacht. Ehrlich gesagt habe ich von deinen ellenlangen Ausführungen sowieso wenig gelesen. Bereits der Hinweis auf Hitler im Zusammenhang mit Aktien hat fast einen Point Godwin verdient. Da steige ich dann regelmäßig gedanklich aus.

  157. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Zen

    Ok, ich damals gesagt: VW kann man als Deep-Value-Titel sehen. Kaufen. Und dann halten. 20, 30 Jahre abwarten. Ich habe gesagt, die Sanierung dauert länger als 2 oder 3 Wochen. Und es gibt Risiken.

    Ich habe nicht gesagt, dass man 20, 30 Jahre nichts verdient. Ich sagte nur, Buy and Hold ist ratsam über Dekaden. Wie bei allen Aktien, die gut sind.

    Tim:
    Hier
    http://timschaefermedia.com/mit-dem-kaffee-dosen-depot-reich-werden/#comment-13091
    schriebst du:
    „Wer VW als eine Jahrhundertchance sieht, weiß ich nicht. Man kann VW als ausgebombten Deep-Value-Titel ins Depot packen und 20 oder 30 Jahre abwarten. Die Sanierung geht sicherlich nicht in zwei oder drei Wochen über die Bühne. Das wird dauern. Und das ist mit Risiken verbunden. Buffett sagt ja: „Werde gierig, wenn andere ängstlich sind. Werde ängstlich, wenn andere gierig sind.““

  158. ZEN Investor

    Jan,
    du hast meine Aufforderung, meine mathematischen Formeln nachzuvollziehen schlicht ignoriert.

    Deine einzige Antwort ist, ich würde Stochastik für Stockbrot halten,
    was gelinde gesagt absolut jenseits von gut und böse ist.

    UNd ich bleibe dabei:
    Meine Prognosen haben einen wissenschaftlichen Hintergrund.

    „Wenn der Preis schon zu hoch ist, ist die Chance, dass die Aktien weiter steigen, sehr gering.“ Diese Aussage ist z.B. schon mal grundlegend falsch und zeigt deine geringe Erfahrung an der Börse. Viele Aktien haben eine positive Preiselastizität (Bandwagoneffekt). Das bedeutet mit steigendem Preis STEIGT deren Nachfrage. Schön erkennen kann man das kurz vor einem Crash. Schau dir die DotCom Blase an. Kurz vorher gingen die Kurse ab wie eine Rakete gen Norden. Mit deiner etwas einfältigen Theorie nicht zu begründen und ein Boom wäre sonst nicht zu erklären. Es scheint du hast noch nie einen richtigen Crash mitgemacht. Ehrlich gesagt habe ich von deinen ellenlangen Ausführungen sowieso wenig gelesen. Bereits der Hinweis auf Hitler im Zusammenhang mit Aktien hat fast einen Point Godwin verdient. Da steige ich dann regelmäßig gedanklich aus.

    Auch hier lügst du wieder Dinge zusammen:

    1. Ich meinte mit meiner Aussage, dass die Chancen, dass die Aktie langfristig steigt, sehr gering ist.
    Kurzfristig steigen natürlich immer diejenigen Aktien, die gerade am Steigen sind.
    Das ist mir alles bekannt. Aber da ich Mittel- bis Langfristig investiere, geht es mir um die Sicht auf 2-10 Jahre.
    Und da sind überbewertete Aktien tendenziell schlechter als unterbewertete.
    Denn wenn ich auf 2-5 Jahre investiere, kommt in der Zeit schon der Crash oder zumindest stagnieren die überbewerteten Aktien.
    Da habe ich mich also schlichtweg unpräzise ausgedrückt, und du verdrehst das so, als hätte ich null Ahnung.
    Ich glaube ich habe mich ausführlich mit Crashes beschäftigt.

    Es ist so wie jetzt gerade: Die USA sind überbewertet, deshalb investiere ich nicht in neue Aktien.
    Ich schliesse aber nicht aus, dass es jetzt erst recht noch 2 Jahre nach oben geht.
    2. Du kannst dir deine dummen, menschenverachtenden Aussagen sparen,
    die mich als Dumm und nichtsahnend da stehen lassen. Du hast Stochastik in einen falschen Zusammenhang gebracht.
    Ich habe nur darauf geantwortet. Mir zu unterstellen, ich hätte von Wahrscheinlcihkeiten keine Ahnung, ist schlichtweg eine Lüge.
    3. Zu Godwins Law:
    Das zeigt, dass du ein Riesen-Arschloch bist und vermutlich eben selber politisch extrem rechts stehst.
    Ja, jetzt sieh dein Godwins Law bestätigt:
    Aber ich habe bisher niemanden mit Hitler verglichen, sondern ein einfaches Beispiel gebracht.
    Interessanterweise ist es aber gerade für rechtsextreme ein typisches Verhalten, sofort mit Godwins Law zu kommen.
    Ich hätte auch Nordkorea als Beispiel nehmen können und den dortigen „Führer“ vergleichen können.

    Dass ich nämlich nach dem Beispiel mit Adolf Hitler auch noch Donald Trump als Vergleich heran zog, das ignorierst du.
    Das ist aber der Beweis, dass es mir nicht darum geht, jemanden als Nazi zu bezeichnen.

    Dass du jetzt aber mit Godwins Law kommst, obwohl das gar nicht erfüllt ist, bzw. an meinem Vergleich nichts auszusetzen ist,
    ist eher ein starkes Indiz auf deine Nähe zum rechtsextremen Gedankengut.

    Denn bei Godwins Law geht es gerade darum, dass man jemanden missbräuchlich mit Nazis gleichsetzt.
    Das habe ich oben nicht getan.

    Dass du damit aber total überreagierst und dich hinter Godwins Law versteckst, zeigt eben genau, dass ich einen wunden Punkt getroffen habe bei dir.
    Wer so überempfindlich auf die Nennung von Hitler reagiert, der fühlt sich getroffen.

    Hitler ist in diesem Zusammenhang nicht anders als Donald Trump oder George W. Bush:
    Nämlich ein Beispiel für eine Person, die objektiv falsch handelt, was aber von der Mehrheit nicht gesehen wird.

    Godwins Law käme zum Zug, hätte ich irgend jemanden als Nazi betitelt.

    Aber bei der Nennung von Hitler ging es nicht darum, einen Foren-Teilnehmer mit diesem gleich zu stellen,
    sondern um etwas ganz anderes. Daher auch als zweites Beispiel Donald Trump.
    Leute wie du verdrehen alles, kommen mit Godwins Law, Stochastik,
    und verstecken sich dann hinter diesen Schlagwörtern.
    Schaut man ganz genau nach, dann habe ich nichts falsches geschrieben,
    während du mich etwa 3 mal beleidigt hast und völlig missbräuchlich Godwins Law bringst.

    Vielleicht sollte man ein „Anti-Godwins-Law“ einführen:

    Wer Godwins-Law missbräuchlich einsetzt, beispielsweise um den Diskussionsgegner abzuwürgen,
    der fällt unter Anti-Godwins-Law bzw. erfüllt dieses.

    Dies hast du hier getan.
    UNd da du Godwins Law erfüllt sehen willst, hier nochmals:

    Die Art, wie du mit Godwins Law missbräuchlich um die Ecke kommst,
    dh diese „Regel“ missbrauchst, obwohl Godwins Law nicht ansatzweise erfüllt ist,
    kenne ich ausschliesslich von Invididueen mit rechtsextremistischer Absicht,
    die diese möglichst tarnen wollen und daher möglichst oft mit Godwins Law kommen.

  159. Jan

    Du laberst dein Gegenüber schon alleine durch die Beitragslänge zu Tode, nicht?

    Na gut, investiere eigenes Geld und wir sehen in ein paar Jahren weiter. Bis dahin ignoriere ich dich.

  160. ZEN Investor

    Wow, umfassende Antwort von dir.

    Also du bringst das Wort Stochastik ein, und wirfst mir vor, es falsch zu verwenden, was nachweislich nicht stimmte.

    Du deutest an, ich hätte von Wahrscheinlichkeiten und Börse null Ahnung, gehst aber auf Gegenfragen gar nicht ein, zB ob du meine mathematischen Formeln überhaupt verstehst.

    Dann bringe ich ein Beispiel einer kleinen Firma um aufzuzeigen, wie ich die Börse sehe: Nämlich als Möglichkeit, ein Stück eines Unternehmens zu erwerben. Ich frage nach dem sinnvollen Kaufpreis, da kommt keine Antwort von euch.

    Dann erwähne ich nebenbei Hitler und Trump (es ging darum, dass es richtig sein kann sich gegen die Mehrheit zu stellen), wobei du dann mit Godwins Law kommst, obwohl das nicht ansatzweise erfüllt ist.

    Darauf antworte ich ausführlich, woraufhin du dich mit der Länge meiner Beiträge rausreden willst.

     

    Ok, sehr schön.

    Aber mit ständigen Angriffen gegen mich, wird das keine konstruktive Diskussion.

    Ich gebe zu, ich bin ein bisschen schwierig.

    Aber ich greife keinen grundlos persönlich an.

     

     

    Mein realer Konto-Stand zeigt übrigens heute diese Summe an:

    5’923’581.14 CHF (Aktien-Konto)
    862’944.35 CHF („Abhebe-Konto“)

    Ich bin 56 Jahre alt und habe vor 5 Jahren rund 8,1 Millionen CHF geerbt.

    Ich habe exakt 5 Millionen in mein Aktien-Konto überwiesen (wo es sich bis heute auf 5,9 Mio erhöhte, dh 18% Gewinn auf 5 Jahre), den Rest auf meinem normalen Abhebe-Konto.

    Meine Aktien-Quote fahre ich derzeit stark zurück.

    Auf dem „Abhebe-Konto“, dh mein normales Privatkonto, lud ich damals 3,1 Millionen CHF, wovon heute noch über 850’000 (siehe oben) übrig sind.

     

    Und ehrlich gesagt:

    Ich glaube an meine überlegene Strategie, wollte bisher aber nie die realen Zahlen benennen.

    Ich habe die letzten 5 Jahre eine reale Performance von über 3,3% p.a. erreicht!

    Ja ich weiss, das sind keine 26%.

    Ich habe bisher keine realen Zahle benannt, aus Angst vor Neidern.

     

    Neben dem Aktien-Vermögen besitze ich einen Wohnblock in einem Dorf 10 km von Zürich entfernt, den habe ich für 1,8 Millionen gekauft. 6 Wohnungen.

    Das heisst, ich wohne mit von mir ausgewählten Leuten im Haus.

     

     

     

  161. ZEN Investor

    Das oberste Organ ist das Kern-Team mit 6 Leuten.
    Ausserhalb der Sitzungen sind alle KT-Mitglieder selber entscheidungsbefugt.

    Der Amtsälteste Anwesende hat jedoch ein Sonderrecht bzw. kann Entscheidungen an sich ziehen etc.
    Die 3 amtsältesten Mitglieder haben auch eine besondere Verantwortung für die Einhaltung und Umsetzung der Sitzungs-Entscheide.
    Erlaubt ist alles, was nicht eingeschränkt ist.
    Es gibt eine klare Linie, was jeder Gast darf und ab wann es die Erlaubnis eines KT-Mitgliedes benötigt.
    Grössere Dinge (wie zuletzt in Regeln formuliert) gehören immer an die KT-Sitzung.
    Es ist immer eine Beschwerde an die KT-Sitzung möglich.
    Entscheidungen werden mit der relativen Mehrheit, jedoch mindestens 4 Stimmen getroffen.

    Es können auch Aufgaben (durch den Amtsältesten) an Einzelpersonen delegiert werden. (Ressort-System oder einzelne Aufgaben).

    Anweisungen des Amtsältesten (=Leiter/Präsident) sind immer zu befolgen. (Es darf nicht von der körperlichen Durchsetzbarkeit oder der Dominanz der Person abhängen).

  162. ZEN Investor

    Gemeint waren übrigens 3 Stimmen, nicht 4.

    Also relative Mehrheit, jedoch mindestens 3 Stimmen.

    Dh wenn 1 Mitglied fehlt, kann eine Entscheidung mit 3:2 getroffen werden.

    Fehlen mehrere Leute, so kann zB nie mit 2:1 eine Entscheidung getroffen werden.

    Oder gibt es 3 Möglichkeiten zur Auswahl und 4 Leute sind an der Sitzung, kann nicht mit 1:1:2 entschieden werden. 2 ist zwar die relative Mehrheit, aber keine 3 Stimmen.

     

  163. chaostrader

    Das wird ja immer besser… Alter du hast echt ’ne Schraube locker. Red mal mit deinem Therapeuten, ob die Tagesdosis nicht mal wieder angepasst werden sollte.

  164. chaostrader

    Ich habe exakt 5 Millionen in mein Aktien-Konto überwiesen (wo es sich bis heute auf 5,9 Mio erhöhte, dh 18% Gewinn auf 5 Jahre), den Rest auf meinem normalen Abhebe-Konto.

    Respekt Alter, ordentliche Rendite, war ja wirklich eine turbulente Zeit an der Börse die letzten 5 Jahre… muss man ja froh sein, dass überhaupt noch was da ist.

    Meine Aktien-Quote fahre ich derzeit stark zurück.

    Gute Idee, denn so wirklich hats ja nicht geklappt.

    Auf dem „Abhebe-Konto“, dh mein normales Privatkonto, lud ich damals 3,1 Millionen CHF, wovon heute noch über 850’000 (siehe oben) übrig sind.

    Hast du was dagegen, wenn wir dich ab jetzt Zenny DEPP nennen?

    Ich hoffe doch, du hast die ganze Kohle nicht sinnlos durchgebracht sondern in schnelle Nutten, fettes Koks und gute Autos investiert. (Oder sagt man fette Nutten, gutes Koks und schnelle Autos?!? Egal.)

  165. ZEN Investor

    chaostrader

    Du verstehst nicht mal, worauf ich hinaus will.

    BTW: Ich habe recht viel Geld geerbt. Ist das der Grund, dass du dich mit Beleidgungen über mich stellen musst?

     

  166. chaostrader

    Du verstehst nicht mal, worauf ich hinaus will.

    Stimmt.

    Sags uns doch einfach. Mit einfachen, kurzen Sätzen, so dass wir das alle verstehen.

    BTW: Ich habe recht viel Geld geerbt. Ist das der Grund, dass du dich mit Beleidgungen über mich stellen musst?

    Nö.

  167. Andrea

    Aufgrund der Beiträge dachte ich eher an ein Alter von 17 …

    Aber damit tue ich wahrscheinlich den meisten 17jährigen Unrecht.

    Ehrlich, den Quatsch kann sich doch keiner durchlesen.

  168. PIBE350

    Bis gestern noch einkommensschwach und relativ vermögenslos mit absurd hohen Renditevorstellungen, heute plötzlich millionenschwerer Erbe mit geringer realer Rendite. Entscheide dich mal, welche Rolle du spielen möchtest.

    Ich diskutiere wirklich mit jedem gern, egal wo er oder sie gesellschaftlich steht, aber nun bin auch ich endgültig raus. Viel Spaß noch.

  169. ZEN Investor

    Ihr seid so langweilig.

    Jetzt reden wir also schon über Nutten und Koks?

    Ich nehme keine Drogen und keine Medikamente (<– da warte ich jetzt nur auf Andeutungen).

    Hey, eine reale Rendite von 3,6% p.a. , hast du mehr geschafft? Schön für dich.

    Ich kann mir eine schlechte Rendite leisten.

    Seit ich Millionär bin, träume ich ernsthaft davon, Milliardär zu sein, da ich sehe, das ein paar Milliönchen auch nicht alles ermöglichen.

    zB kann ich mir in Zürich keine Villa leisten. Oder ich kann nicht einfach irgendwelche Firmen aufkaufen.

    Einmal habe ich sogar den Kurs einer Aktie massiv bewegt, also um ca. 2%, als ich einen grösseren Kaufauftrag (500’000) ausführen wollte.

    Zugleich reicht es nicht, auch nur ne kleine Börsenfirma komplett aufzukaufen.

     

  170. chaostrader

    John Bogle hatte auch keine Investmentstrategie. Und guck mal wie der alte Sack und Vanguard jetzt dastehen.  Total failure, wie Donald sagen würde.

    MMM, jlcollinsnh, rootofgood, gocurrycracker und die ganzen anderen Hirnis, die ihm nachgeeifert haben… alles Versager. Aber du, du hast den Bogen voll raus.

    Hey, eine reale Rendite von 3,6% p.a. , hast du mehr geschafft?

    Ja. War ja irgendwie schwierig, deine Rendite NICHT zu schlagen, deine 18% hab ich im letzten halben Jahr gehabt. Jeder Schimpanse mit Dartpfeil hätte mehr erreicht als du. Mit langweiligen passiven Anlegen hättest du die 10 Mio. schon überschritten, trotz Hauskauf. So ist das halt, Gier frisst Hirn.

    War in den letzten 5 Jahren irgendwie schwer, so wenig Rendite zu schaffen. Wie stellt man das an? Hast du die ganzen Schrottbuden, die du hier als Kauftipp gepostet hast wirklich gekauft? Wenn da irgendwann wirklich 26% p.a. rauskommen sollen, dann musst du jetzt aber mal bissl Gas geben.

    Ich kann mir eine schlechte Rendite leisten.

    Klar, die Kohle reicht , aber nur wenn du sie NICHT weiter investierst. Such dir doch ein anderes Hobby, geh z.B. deinen Mitbewohnern auf den Sack.

  171. StefanStefan

    ZEN mit dir kann man nur Mitleid haben, ehrlich. Ich glabe du hast andere Probleme als eine gute Rendite am Aktienmarkt zu erwirtschaften.

    Pass auf, dass keine weissen Männer mit ner Jacke kommen und dich abholen…da sind schon ganz andere mal jahrelang in der Psychatrie verschwunden, siehe Gustl Mollath.

    Und falls du jetzt wieder mit Anzeigen drohen willst: kein Staatsanwalt der deine Beiträge liest würde jemanden der dir Geisteskrankheit vorwirft anklagen…

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