Schulden sind dumm, Aktien schlau


New York, 20. November 2016
Ich war gestern mit einem Freund aus Studienzeiten am Strand in New York. Wir sahen diesen Herrn, der die Möven fütterte. Das sah Herrlich aus.

Ich war gestern mit einem Freund aus Studienzeiten am Strand in New York. Wir sahen diesen Herrn, wie er die Möven fütterte.

Konsumenten geben viel Geld für Autos und das Wohnen aus. Sie merken irgendwann, dass es niemand interessiert, was für ein Auto sie fahren und in was für einem Haus sie leben. Alles, was ihr Umfeld interessiert, ist deren eigenes Haus und Auto. Das soll dann jeder bewundern, was aber niemand macht. Warum? Es ist alles nur Zeug.

Sorgt Geld für das Glück auf Erden? Nein. Keinesfalls. Es sorgt für etwas Freiheit. Frieden.

Ich investiere langfristig in Aktien und Immobilien. Es macht mich frei. Die Zukunft sieht so besser aus.

Wichtig ist, wenn Sie ein wenig Freiheit erreichen, die Freiheit nicht gleich wieder aufzugeben. Der typische Konsument gibt seine Freiheit schnell wieder her, indem er sich Fesseln anlegt. Konsumenten legen sich zuweilen massenweise Fesseln an. Sie kaufen materielle Güter. Sie ruinieren sich mit dem Zeug. Es ist eine Last. Sie kaufen sich große Wohnungen oder Häuser, die sie mit übergroßen Hypotheken finanzieren.

Ich finde es schlauer so vorzugehen: Wenn Sie ein wenig Frieden erhalten, beschützen sie ihn. Und geben sie ihn nicht wieder auf. Kaufen Sie nicht so viel Zeug. Leben Sie nicht in zu großen Behausungen.

Andere beeindrucken zu wollen mit materiellen Dingen, teuren Reisen und das Protzen darüber, ist doch sinnlos, wenn Sie dann dafür ärmlich im Alter leben müssen. Sie wollen wirklich nicht arm im Alter sein. Das ist etwas ganz Schreckliches. Schauen Sie sich nur die wachsende Altersarmut in Bayern an. Wer hat Lust im Alter von 75 oder 80 Jahren noch im Lager oder Ladengeschäft zu arbeiten?

Wir haben leider in Deutschland ein Altersvorsorgesystem mit Riester und Rürup, das nicht modern ist. Milliardensummen fließen per Gebühren und Provisionen an die Hochfinanz. Der Bürger muss sich mit lausigen Renditen begnügen. Ein weiteres Problem sind die Menschen selbst.

Leider leben zu viele Menschen mit der falschen Einstellung. Sie hauen ihr Geld zum Fenster raus. Sie geben heute alles aus. Und denken nicht an Morgen.

Manche sagen dann: Ich bekomme nächstes Jahr eine Gehaltserhöhung. Ich bekomme einen Bonus und Weihnachtsgeld. Aber es kommt doch nicht darauf an. Mehr Geld zu bekommen, heißt nicht reicher zu werden. Es geht nur darum, wie Sie mit dem Geld, das Sie bekommen, umgehen.

Wann sind Sie frei? Wenn Sie frei entscheiden können, was Sie arbeiten werden. Wenn Sie frei entscheiden, wie viel Zeit Sie in die Arbeit investieren werden. Wenn Sie festlegen können, wo Sie leben. Legen Sie sich also nicht selbst Gefängnisketten an. Es lebt sich schlecht mit ihnen.

Mit einer hohen Sparquote und Geduld können Sie reich an der Börse werden. Die meisten Menschen haben weder das eine noch das andere. Börsianer behalten ihre Aktienposition allenfalls für ein paar Monate, früher waren es etliche Jahre.

Was also tun? Für die Mehrheit sind ETFs die ideale Lösung. Am besten kaufen Sie ETFs stetig und stur jeden Monat. Für wenige eignen sich Aktien. Wer sich an Aktien heranwagt, sollte unbedingt lange engagiert bleiben. Mit der Zeit können erhebliche Renditen winken.

Aber Sie dürfen sich nicht zu große Hoffnungen für Ihr Gesamtdepot machen. Auf Sicht von Dekaden werden wohl die meisten Aktien, ich schätze 60 Prozent, eher schwach bis mittelmäßig laufen. 20 Prozent können pleite gehen oder herumkrebsen. Nur zehn Prozent sind die positiven Ausreißer, die die große Rendite bringen werden.

Hier habe ich ein kleines Video gemacht, wie die Überflieger dann im Depot aussehen:


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Schulden sind dumm, Aktien schlau

  1. Vermögensanleger

    Hallo Tim,

    vielen Dank für deinen Artikel. Ich finde, man sollte einen vernünftigen Mittelweg finden. Ich versuche, kein Geld zu verschwenden, indem ich Provisionsprodukte mit hohen Gebühren vermeide und bei Absicherung und Krediten nur das in Anspruch nehme, was wirklich nötig und sinnvoll ist.

    Ich finde, Vermögensaufbau kann aber nur dann funktionieren, wenn man mit dem Betrag, den man im Monat zur freien Verfügung hat, zufrieden ist und gut auskommen kann. Zwanghaftes Sparen an allen Ecken und Enden, Geiz und Kleinlichkeit bei alltäglichen Dingen sind nichts für mich. Ich möchte mein Leben genießen und mir ab und an etwas gönnen können. Wenn mir danach ist, in der Mittagspause mal in einem Restaurant zu essen, dann mache ich das. Auch dann, wenn selbst mitgebrachte Butterbrote günstiger gewesen wären. Das gehört für mich zur Lebensqualität und erhöht den Spaß beim Vermögensaufbau. Langfristig glaube ich, dass höhere Zufriedenheit auch mit länger anhaltender Gesundheit in engem Zusammenhang steht. Wenn wir länger gesund und zufrieden sind, haben wir auch mehr von unserem Vermögen.

     

    Schöne Grüße

    Marco

  2. Joe

    🙂  Es ist interessant, was Google alles findet. Ich meine es nicht im Bösen, es ist eher lustig für die Leser des Blogs.  🙂  Unser Freund Tim Schäfer aus New York arbeitet für Egbert Prior von 1999 bis heute. In Prior’s Börsen-Briefen werden Aktientipps veröffentlicht. Doch Egbert wollte mehr verdienen als mit dem Verkauf von Börsenbriefen. Die von ihm empfohlenen Aktien durfte er nicht vorher kaufen. Und so machte er mit seiner Firma – Prior Capital AG ungefähr am 25.6.2006 Börsengang. Bei dem IPO wurden die Aktien an der Börse zuerst für 2,20 Euro verkauft. So war die Firma etwa 5,2 Millionen Euro an der Börse wert. Und Egbert wollte Jahresgehalt 120.000 Euro kassieren. Vor dem IPO besaß Tim Schäfer 8,9% der Aktien und in ersten Tagen nach  Börsengang fast alle verkaufte. So könnte Tim vielleicht 460.000 Euro für seine Prior Aktien bekommen. Doch später wurde aus der Aktie Prior Capital AG Pennystock mit Kurs unter 1,00 Euro. Aus der Firma wurde 2011 Excalibur Capital AG mit Adresse in Weinheim. Auf die Hauptversammlung kamen oft nur 10 Aktionäre. Doch am 17.12.2012 verschwand die Excalibur Aktie von der Börse. Trotzdem HV der Aktionäre gibt es jährlich weiter. Auch für den 8.12.2016 ist eine HV geplant, diesmal bei Notaren in München, wo über die Liquidation der Firma Excalibur gesprochen wird.  🙂

    Bitte publizieren! Ich will niemandem damit schaden.

  3. Alexander

    Hallo,

    im Endeffekt geht es doch darum, seine monatlichen Fixkosten im Griff zu haben, damit man bei den variablen Kosten umso mehr Spielraum hat. Ich versuche auch so viel Geld wie möglich jeden Monat beiseite zu legen, um dieses dann in Qualitätsaktien zu stecken, aber nicht unter der Vorrausetzung auf alles zu verzichten. Ich sehe das genau so wie Marco…mal im Monat ordentlich zu feiern oder essen zu gehen und anständige Klamotten zu tragen gehört für mich einfach dazu ein angenehmes Leben zu führen…dafür lebe ich weiterhin von der Wohnfläche her wie ein Student am Stadtrand…das alleine hilft schon seinen finanziellen Spielraum Monat für Monat auszubauen…

    VG

    Alex

  4. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Marco

    Danke. Ich stimme Dir zu.

    Ich meide auch Provisionsprodukte, Ausgabeaufschläge und Schulden. Natürlich gönne ich mir als mal was. Und das ist gut, wenn man das macht.

     

    @ Joe

    Da sind viele Falschinformationen drin. Richtig ist, dass ich mich an der Gründung einer Firma beteiligt habe. Das war ein Wagnis für mich.

    Ich habe sofort nach dem Börsengang keine einzige Aktien verkauft. Ich besaß nach dem IPO keine 8,9%. Es war nicht mal 1%. Mein Aktienpaket war keine 460.000 Euro wert. Nicht mal ein Zehntel davon.

    Die Firma ist feindlich übernommen worden. Das lag nicht mehr im Einflussbereich von Herrn Prior. Was ab dieser Zeit geschah, ist nicht seine Schuld. Herr Prior wurde als Vorstand vom neuen Großaktionär abberufen. Der Firmensitz wurde verlegt. Das Portfolio baute der neue Chef um. Die Firma wurde umbenannt. Der Kurs sank und sank.

  5. Christoph

    Also bis auf Infineon finde ich alle deutschen Unternehmen im Video nicht attatraktiv.

    Ich hasse zB Zeitarbeit. Meiner Meinung nach müssten die verboten werden.

    Freenet war ich mal Kunde. Sauladen.

    Bezüglich dem Buy and hold. Ich stimme dir bei Unternehmen wie Coca Cola usw zu. Aber wenn man zB wirklich mit Amadeus 2.000% Gewinn macht, meiner Meinung nach sollte man dann den Gewinn mitnehmen und in Unternehmen investieren die viel stabiler sind.

    Nehmen wir mal Drillisch. Da ist es nicht schwer für einen Wettbewerber das gleiche zu tun. Wobei mittlerweile immer mehr Menschen weg vom Vertrag gehen (in meinem Bekanntenkreis zumindest)

    ich würde s dann wie Du erwähnt hast lieber in J&J  oder 3M etc investieren. oder wenn es in Deutschland soll zB BASF.

     

    Aber wie Du mit Recht sagst ist man im nachhinein immer schlauer. Die Frage ist ja welchen Einstiegspunkt erwischt man? Dein Video deutet leider eher auf den reinen Buchgewinn hin.
    Ich hätte es toll gefunden wenn Du den gezeigt hättest aber dazu noch zB die Dividenden. Denn gerade durch diese, kann man a) günstig nachkaufen bei fallendem Kurs und wenn diese stabil ist oder gar erhöht wird ordentlich Rendite fahren.

    So kann man auch fallenden oder stagnierende Kurse sehr gut verkraften.

    oder sind in den Kursen auch Dividenden miteingerechnet?

    Was ich extrem gefährlich finde, dass Amadeus den kompletten Nettogewinn ausschüttet. Ist das wirklich so? Das wäre in meinen Augen sogar fahrlässig. Denn wie will das Unternehmen da nicht oraganisch ohne Schulden wachsen?

    Wenn es 75% wären würde ich sagen das geht nocht. aber 100%???

    Auch das wäre für mich ein NOGO. Wobei ich sowieso das Unternehmen bzw den Markt furchtbar finde.

     

     

     

     

  6. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Max

    Ja, stimmt. Die Deutschen lieben ihre Versicherung und das Sparbuch.

     

    @ Christoph

    Amadeus hat keine Schulden. Da können sie also ihren Gewinn zu 100% ausschütten. Zumal sie seit Ewigkeiten auf Übernahmen verzichten. Es ist ein Dienstleister, der muss wenig investieren. Die Zeitarbeitsfirma hat ja auch keine Forschungsabteilung oder Maschinen.

    Das waren alles nur Beispiele. Es geht mir darum, aufzuzeigen, dass Anleger diese Firmen durchaus aus eigener Erfahrung kennen können: Drillisch, Amadeus, CTS Eventim …. Das ist also keine ominöse Biotechfirma mit 2 Mitarbeitern. Ich wollte damit 2 Dinge zeigen: 1. Kenntnisse von der Firma zu haben ist wichtig. 2. Geduld ist ebenfalls extrem wichtig.

    Oder nehme ProSiebenSat.1. Die waren im Tief bei 90 Cent während der Finanzkrise. Heute sind sie bei 33 Euro. Du hättest also in ein paar Jahren Deinen Einsatz verdreisigfachen können. Alles ist möglich.
    https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/chart.html?timeSpan=5Y&ID_NOTATION=86514940#timeSpan=SE&e&

    Mir hat kürzlich jemand eine Technologie-Aktie als heißen Tipp zugerufen. Ein Pennystock ist das Ding. Das kaufe ich natürlich nicht, weil ich es nicht kenne. Das ist der Fehler Nummer 1, wenn Leute Aktien kaufen, die kein Mensch versteht. Der Fehler Nummer 2 ist: Keine Geduld.

  7. Christoph

    Ach ganz vergessen: Die Rentner in München

    Mich würde da jetzt mal interessieren wie genau diese Zahlen zustande kommen. In den Beispielen sagen ja viele: Mein Leben lang gearbeitet. Vollzeit? Halbtags? Nur 2 mal die Woche?

    Dazu kommt ja auch das erwähnte Thema gastrononmie etc. Natürlich sind diese Jobs schlechter bezahlt als in der Industrie. Allerdings darf man da auch wieder nicht vergessen dass es Trinkgeld gibt.

    Nehmen wir mal an jemand arbeitet als Kellner und bekommt am Abend 20 Euro Trinkgeld (eher mehr das wären bei 10 Gästen nur 2 Euro) dann sind das bei 5 Tagen die Woche x 4 Wochen = 400 Euro Netto! das sind grob 600 Euro Brutto die der in der Industrie erstmal mehr bekommen müsste.

    Und ich denke es sind sicherlich mehr als die 20 Euro.

    Die Frage ist dann ja eher: Was machen die mit diesem Geld? Anlegen fürs Alter? Wahrscheinlich nicht. Natürlich sind diese Berufe auch so konstruiert das mit dem Trinkgeld gerechnet wird. Aber dennoch ist es oft auch Schuld des einzelnen dass er/sie das Geld nicht anlegt.

    ich finde es generell mittlerweile einfach schlimm das fast alle sagen Die Rente ist zu niedrig usw usw. Aber muss der Staat wirklich jedem alles hinterhertragen? Oder sorgt er für ein gewisses Minimum und jeder ist seines Glückes Schmied?

    ich persönlich finde letzteres besser. Vor 125 Jahren führte Bismark die Rente ein. Und ich bin sicher dass er nicht im Sinn hatte das die Menschen aufhören selbstständig für ihre FInanzen zu sein. Den genau das sind doch viele mittlerweile.

     

    Übrigens gehe ich fast jeden Tag bei uns durch die City zur Post. Da ist eine kleine Fußgängerzone. 2 Cafes, 1 Eisdiele. Und was soll ich sagen? Im Sommer brechend voll und im Winter auch drinnen gut besucht. Und 80% Rentner!

    Also in der Hinsicht geht es der aktuellen Generation meiner Meinung noch sehr gut.

  8. Christoph

    @Tim: Ja ich weiss was du meinst. Und sehe es auch so. Wichtig ist zuallererst das man an das Unternehmen glaubt bei dem man teilhaber wird. Denn genau das wird man ja

    Sicherlich würde niemand in der Stadt jemandem 5.000 Euro geben der sagt wir sind eine Firma und machen XY udn wir werden groooß. Steigen sie ein. und sie werden reich.

    Aber an der Börse machen es manche (ich hab übrigens auch diesen Fehler gemacht aber daraus gelernt).

    Nein man würde viel eher sagen: Ich schaue mir das Unternehmen an, Was die machen, wer der Chef ist etc.

    Wie Du sagst ist es wichtig das man nicht in Panik verfällt. Weder bei Kursrutschen noch bei Anstiegen. Glaubt man an das Unternehmen kann man es extrem lang halten. Wenn keine Dividende gezahlt wird muss man meiner Meinung nach allerdings sich überlegen: Wann nehme ich die schönen Gewinne mit? Denn Gewinne nur auf dem Papier bringen mir ja auch nichts.

  9. K.

    Je nach Gaststättenphilosophie wird das Trinkgeld zusammengeworfen und unter allen inkl. Küche aufgeteilt. Oder man gibt z.B. 20% ab an die Küche vom rein eigenen Trinkgeld. Komplett behalten dürfen es nicht alle. Das kann die eigene gute Leistung und damit die Trinkgeldqualität schmälern da andere im selben Schichtteam, die weniger erarbeitet haben, da evtl. weniger serviceorientiert oder engagiert, mit kompensiert werden.

    Ich kenne einige die Kellnern und selbst bei 700-1200 EUR Umsatz am Abend im ganzen Restaurant (gutes Restaurant und guter Service) springen oft nur 10-15 EUR pro Person raus.  Zu guten Zeiten. Wenn überhaupt. Und auch das nur weil einige wenige Gäste überdurchschnittliches Trinkgeld geben aber viele andere gar keines. Meist springen pro Person unter 9 EUR raus.

    Und wir reden von guten Abenden, wie Freitag Abend mit vielen Gästen und Umsätzen. Bei 2-3 Personen im Service. 2 für die Bedienung und 1 am Tresen für Getränke usw. Im Hintergrund 1-2 Köche und ca. 1x Küchenhilfe.

    Da das Restaurant in der Innenstadt ist kann man pro halbe Stunde Arbeitszeit plus x nochmal 0,5 EUR/halbe Stunde an Parkkosten gegenrechnen. Eine Abendschicht geht circa 5 Stunden. Wenn die Gäste länger „festsitzen“ ohne noch großartige zu konsumieren und damit Umsatz zu erzeugen, auch länger. Und die Parkkosten kann man leider nicht bei der Steuer absetzen. ÖPNV wegen der Arbeitsendzeiten leider Fehlanzeige.

    Bleiben bei 5 EUR Parkkosten circa 4 EUR übrig. An guten Tagen evtl. 9 EUR pro Abend. Und die 4 EUR höre ich oft auch von guten Abenden. Leider. Aus dem Grund gebe ich noch öfters und noch mehr / gerne Trinkgeld, wenn es berechtigt ist.

    An vielen Tagen bleibt also oft nur der „normale“ Lohn übrig, der je nachdem nicht weit vom Mindestlohn entfernt ist. Das Trinkgeld ist oft nicht Rede wert und liegt oft unter den Parkkosten.

  10. PIBE350

    Tim: ,,Leider leben zu viele Menschen mit der falschen Einstellung. Sie hauen ihr Geld zum Fenster raus. Sie geben heute alles aus. Und denken nicht an Morgen.

    Manche sagen dann: Ich bekomme nächstes Jahr eine Gehaltserhöhung. Ich bekomme einen Bonus und Weihnachtsgeld. Aber es kommt doch nicht darauf an. Mehr Geld zu bekommen, heißt nicht reicher zu werden. Es geht nur darum, wie Sie mit dem Geld, das Sie bekommen, umgehen.“

     

    Ich möchte noch 2 Anmerkungen zu diesem Abschnitt machen, der mir sehr gefallen hat. Viele Menschen sparen heute nichts, weil sie 2 Illusionen unterliegen:

    1. Sie denken, dass es für sie finanziell und wirtschaftlich ewig so erfolgreich weitergehen wird, obwohl Krankheiten, Arbeitsplatzverluste oder andere Ereignisse jederzeit in ihr Leben treten können.

    2. Oder sie denken, dass die fetten Jahre für sie erst noch kommen werden, dann werden sie erst bei Eintritt der mageren Jahre merken, dass sie sich heute in den fetten Jahren befunden haben. 🙂

  11. PIBE350

    An K.: Bei aller Sparsamkeit mir selbst gegenüber bin ich bei Trinkgeldern immer großzügig. Da ich zum Beispiel nicht in andere Hotelzimmer schauen kann, weiß ich natürlich nicht, wie sich die Masse der Gäste verhält. Aber selbst wenn viele Gäste spendabel sein sollten: Das Reinigungspersonal wird 1. keine hohen Stundenlöhne haben und 2. muss es in vielen Urlaubergebieten mit den Einnahmen aus dem Sommer durch den arbeitsarmen Winter kommen. Leben und leben lassen, sage ich immer. 🙂

  12. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ PIBE350

    Hut ab! Das mache ich auch so. Ob beim Frisör, im Hotel, Restaurant oder wenn der Handwerker kommt – ich gebe stets ein gutes Trinkgeld.

  13. Jojo

    wegen Joes Kommentar:

    was sind denn deine Quellennachweise ?

    Vor Durchführung des Angebots wird das Grundkapital zu
    53,3% von Egbert Prior, zu 23,1 % von der VEM Aktienbank
    AG, zu 11,1 % vom Aufsichtsratsmitglied Frank Mella, zu 8,9%
    von Herrn Tim Schäfer und zu 3,6% von Frau Svetlana Günter
    gehalten (zusammen die „Altaktionäre“). Nach Durchführung
    des Angebots und unter Annahme der vollständigen Platzierung
    der bis zu 2.600.000 neuen Aktien aus der am 23. März 2006
    beschlossenen Kapitalerhöhung (die „Neuen Aktien“) werden
    die Altaktionäre zusammen ca. 8 % des Grundkapitals der Ge-
    sellschaft halten.

    http://www.excalibur-capital.de/berichte.html

    http://www.excalibur-capital.de/media/PriorCapital-Verkaufsprospekt.pdf

    Nach IPO hatte Tim wohl 0,7 % bzw. 20.000 Aktien (schätzungsweise 44.000 EUR wenn man den Ausgabepreis von 2,20 zugrunde legt.)

    Werden die Directors Dealings irgendwo veröffentlicht ?

    Hast du hier Buy n Hold betrieben, Tim ?

  14. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ JoJo

    Ja, ich habe „Buy and Hold“ betrieben. Viele Jahre lang. Bis ich die Situation mit dem neuen Großaktionär nicht mehr einschätzen konnte. Ich habe im Grunde nur mein Geld gewechselt. Ich habe keinen Gewinn gemacht.

  15. Fisi2000

    Hi Tim,

     

    gibt es Aktien, die heute im Cent- oder unteren Eurobereich stehen und die Du auf dem Schirm hast und einen ähnlichen Verfiefacher zutraust?

    vg

    fisi2000

  16. K.

    @PIBE350 @Tim

    Vollste Zustimmung bzgl. des Trinkgeldes. Genau das meinte ich mit meinem vorletztem Absatz im obigen Kommentar auch.

  17. Christoph

    @K: Ok vielleicht reden wir auch über andere grundvoraussetzungen. ich wohne in einer Großstadt. Da bekommen die Servicekräfte auf jeden Fall mehr als die 0,5/ Stunde. Eher 5-10 Euro im normal Fall.

    Ich rede hier von Restaurants, Cocktailbars etc. Natürlich eine kleine Kneipe mit 10 Gästen am Abend, da wird es schwierig. Das ist klar.

    Bezüglich der Parkgebühren. Nun ich weiß es natürlich nicht, aber ich behaupte nun mal das 80% der Servicekräfte bei uns entweder mit dem Bus fahren oder eher noch selbst in der City wohnen.

    ich sage ja nicht das die reich werden. Aber unterm Strich klingen viele Berufe auf den ersten Blick unterbezahlt. Schaut man aber näher hin kommen die Menschen am Ende des mOnats mit viel Geld heim.

    zB Automechaniker oder handwerker. Da gibt es sehr viele die Abends oder am Wochenende unter der Hand dazu verdienen. OK natürlich ist es dann eine Art Nebenjob. Aber der verdienst ist im Verhältnis extrem hoch da unter der Hand und keine oder nur sehr geringe Kosten.

  18. Ralf

    Hallo

    kann mir jemand erklären wie der Zusammenhang zwischen Altria und Philipp Morris ist? Sind das 2 unterschiedliche Firmen die früher mal zusammen waren oder ist Philipp Morris heute eine Tochter von Altria? Wie sind da die Zusammenhänge?

  19. Ralf

    „Ich sehe das genau so wie Marco…mal im Monat ordentlich zu feiern oder essen zu gehen und anständige Klamotten zu tragen gehört für mich einfach dazu ein angenehmes Leben zu führen…“

     

    Da stimme ich dir zu. Nur sehe ich es nicht ein viel Geld für Klamotten auszugeben nur weil ein Markennamen drauf steht. Die gleiche Qualität gibts auch vom NoName Hersteller. Für ordentliche Klamotten braucht man nicht viel Geld.

    Auch feiere ich mal gern oder geh auch mal Essen. Aber einmal im Monat halte ich dann doch für sehr sehr extrem verschwenderisch. Das muss wirklich nicht sein. Würde mir auch keinen Spass machen wenn ich zu den Gutverdienern gehören würde.

  20. Ralf

    Von mir gibts prinzipiell kein Trinkgeld. Wozu auch? Die Preise im Restaurant sind so schon unverschämt hoch. Die Bedienung soll von ihrem Arbeitgeber bezahlt werden und nicht von den Kunden (das Wort Gäste vermeide ich, denn ein Gast zahlt nicht). Durch Trinkgelder fördert man nur die Billiglöhne, dass sich der Geschäftsinhaber eine goldene Nase verdient und seine angestellte Bedienung nicht ordentlich bezahlt. Wer Trinkgeld bezahlt, sollte sich mal überlegen ob er diese Zustände gut findet und er sollte sich auch überlegen, wieso er dann bei McDonalds kein Trinkgeld zahlt.

  21. Ralf

    „zB Automechaniker oder handwerker.“

     

    Handwerker verdienen ohnehin sehr gut. Die meisten mehr als ich als Ingenieur. Bei uns in der Gegend hat man auch über ein halbes Jahr Wartezeit bis man einen Handwerker bekommt.  Handwerk hat goldenen Boden gilt heute mehr denn je.

  22. Tobias/Wurstbrot

    Ich finde die Überschrift unangenehm reißerisch und beleidigend.

    Geht es um Konsumschulden oder jedwede Schulden?

    Ich persönlich denke nämlich, dass „Schulden“ für die meisten zielstrebigen, arbeitssamen Menschen wohl unumgänglich sind, wenn man nicht hoch geerbt hat. Wie soll man denn sonst sein „Business“ eröffnen.

    Es wird hier immer vom bedingungslosen Sparen gepredigt. Ich sehe das anders. Wenn du gut bist in dem was du tust, dann kneif die Arschbacken zusammen, arbeite einen anständigen Businessplan aus, nehme einen Kredit auf und mache dich selbstständig. Dann musst du nicht mehr zwingend mit 30 in den Frühruhestand gehen weil dich deine Arbeit ankotzt sondern du wirst Freude an dem haben was du als dein eigener Boss tust und nebenbei (wenn du wirklich gut bist) auch noch wesentlich mehr Geld verdienen. Die „Schulden“ die du als Grundstein des Ganzen gemacht hast, werden zügig abbezahlt sein und wenn es gut läuft expandierst du und machst mit Kusshand wieder „Schulden“.

    Was mich hier häufig wurmt, weil ich es noch immer nicht verstehe ist folgendes (bitte nicht falsch verstehen… das sind ernst gemeinte Gedanken)

    Wie passt denn ein Millionendepot und die ständige Wiederholung des Mantras „Geld und Dinge machen nicht glücklich!“ zusammen? Vielleicht sollte man dann einen großen Teil seines Depots spenden? Als „Frugalist“ braucht man doch tatsächlich wenig Geld und Spenden bzw. „Helfen“ macht doch sehr glücklich. Mal davon abgesehen ist es doch auch sehr unfein dem Markt Geld zu entziehen und es dann wissend und absichtlich nicht mehr auszugeben. Das ist ja als würden die Vegetarier dieser Erde das gute Rinderfleisch in Ihren Kellern horten.

    Ich persönlich finde die Beispiele der Super-sparsamen Superreichen die hier oft angebracht werden extrem unangenehm. Es kann nicht sein, dass diese Menschen so unfassbar viel Geld horten und dann eben nicht „konsumieren“. Da lob ich mir die russischen Oligarchen die mit ihren Milliarden völlig kranke Projekte (Spielzeuge) kaufe (wie z.B. Superyachten) und damit hunderten Menschen über Jahre einen Arbeitsplatz geben.

    So – das sind meine Gedanken. Hoffe damit niemandem zu Nahe getreten zu sein. Andererseits haut Tim in seinen Artikeln ja auch gut um sich und suggeriert, dass Menschen die gerne gut Essen gehen, teure Uhren tragen oder hochwertige Autos fahren – dumm sind. Zum Glück trifft dies im Moment noch nicht in ausreichendem Maße auf mich zu… wenn es aber mal so weit ist, dann höre ich auch auf hier zu lesen 😉

  23. K.

    @Christoph

    Ich auch (Großstadt bzw. Universitätsstadt). Und das Restaurant ist eines der besseren. Nicht teuer aber auch nicht günstig. Gutes Mittelfeld.
    Um so trauriger ist dieser Umstand bzw. die „Trinkgeld-Moral“ der Gäste.

  24. PIBE350

    An Ralf: Das Problem ist, dass einfaches Personal auf Luxusdampfern und in Luxushotels nicht automatisch besser bezahlt wird. Natürlich kann ich durch meine Trinkgelder und Spenden nicht die ganze Welt verändern, aber ich glaube an Karma: Alles was man gibt, kommt irgendwann auf die eine oder andere Weise wieder zu einem zurück. 🙂

  25. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Tobias

    Um finanziell frei zu sein, brauchst Du ein erhebliches Vermögen. Das geht eben nicht so einfach mit 200.000 oder 300.000 Euro. Gerade in Großstädten ist deutlich mehr nötig.

    Bei den Schulden meine ich im Kern Konsumschulden. Aber auch übergroße Hypotheken. Menschen/Firmen gehen meist aufgrund von Schulden pleite.

    Man kann eine Firma auch ohne Schulden gründen und aufbauen. Das gibt es schon.

    Ich finde Milliardäre kultig, die bodenständig leben. Das kann jeder so sehen, wie er mag. Mein Blog ist eben nicht für jedermanns Geschmack.

    Im übrigen: Wenn Dir dieser Blog auf den Wecker geht, bin ich dankbar drum, wenn Du Dich anderen Quellen zuwendest.

    In meinem Blog geht es darum, den übertriebenen Konsum zu hinterfragen. Im Zentrum steht die finanzielle Freiheit, der finanzielle Frieden, Buy and Hold, Value Investing, Indexing, Investmentfehler, Lernerfolge.

  26. chaostrader

    Für die Mehrheit sind ETFs die ideale Lösung. Am besten kaufen Sie ETFs stetig und stur jeden Monat. Für wenige eignen sich Aktien.

    Was für ein Sinneswandel, und keiner hats bemerkt… 🙂

    Eine Frage an Tim: einige deiner Aktien sind ja durch die Decke gegangen. Was ist denn, wenn auf einmal z.B. Amazon oder gar Tesla oder was auch immer30 oder 40% des Depotwertes ausmacht? Hast du dann in der Vvergangenheit rebalanciert, oder nur neues Geld und Dividenden in andere Aktien angelegt? Weil mit der Diversifizierung isses dann vorbei und das Risiko steigt enorm.

  27. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Chaostrader

    Ich bin nicht perfekt. Ich mache Fehler. Und hoffe, aus ihnen zu lernen.

    Wenn eine Position sehr groß wird, rebalanciere ich nicht. Ich investiere dann in anderen Bereichen/Branchen.

  28. chaostrader

    Wurstbrot, nicht jeder ist gutverdienender Arzt, dem z.B. ein fetter BMW nur ein Bruchteil des Jahresverdienstes kostet, und nicht jeder kann einfach mal so erfolgreich selbständig werden (wie z.B. ein Arzt).

  29. Fit und Gesund

    Was das Trinkgeld angeht, da gebe ich reichlich, dem Kellner, der Coiffeuse und in’s Pflegeheim meiner Mutter nehme ich auch immer mal was mit (Kuchen oder im Sommer mal Eis), Kellner und Coiffeuse tun mir leid, die arbeiten nämlich für einen geringen Lohn, wahrscheinlich haben die auch nicht viel mehr zur Verfügung als der Hartz IV Bezüger und trotzdem gehen sie zur Arbeit.

    Das Pflegepersonal im Heim arbeitet ein wenig unterschiedlich, dennoch, ich gebe  gerne, ich möchte deren Job nicht unbedingt machen. Eine Pflegerin dort arbeitet so richtig mit viel Herzblut, der möchte ich gerne was Persönliches zukommen lassen an Weihnachten, muss das aber bisschen schlau einfädeln dass die Anderen nichts mitbekommen.

    Bettler auf der Strasse bekommen nix, das empfinde ich nur als Abzocke, in D muss Niemand sich auf die Strasse legen und betteln, wird jetzt glaub in Konstanz auch dagegen vorgegangen, hat irgendwie Überhand genommen.

    Konsumschulden empfinde ich als völlig hirnrissig, entweder ich kann mir was leisten oder eben nicht, brauch ich nicht drüber nachdenken.

    Schulden um ein business zu eröffnen, hm…könnte man evtl. auch erstmal was ansparen und solange eben angestellt arbeiten, oder dann eben nicht so eine immense Summe an Schulden aufnehmen, es kann soviel im Leben schief gehen und dann hat man nicht nur das Problem sondern auch noch die Schulden, wie soll man damit ruhig schlafen können.

    Auch bei den Hypotheken, ich habe vor 20 Jahren selber eine riesige Hypothek aufgenommen, bei damals Zinsen von in der Spitze 6.5%, das war mutig oder dumm, ich habe es aber abgezahlt, zumindest fast, der Rest ist gedeckt durch meine steuerbegünstigte 3te Säule und wird bei Rentenbeginn getilgt, ob ich das heute nochmal so machen würde bezweifele ich, es ist für mich aber gut ausgegangen.

    Tim’s blog finde ich super, ich denke ähnlich, ob ich das extreme buy and hold so durchziehen werde weiss ich nicht genau, bis jetzt hab ich aber noch nix verkauft, auch nicht die Aktien die im roten Bereich liegen.

  30. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Fit und Gesund

    Danke für den Zuspruch.

    Ich sehe, dass mein Blog sehr viele Menschen bewegt. Ich habe jeden Tag mehrere Tausend Leser. Die Treue nimmt zu. Ich sehe es auch auf diesem Portal:

    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-medien/tim-schaefer.htm

    Natürlich gibt es immer ein paar, die fühlen sich angegriffen. Die sind aber nicht repräsentativ. Es gibt Leute, die ziehen sich gleich morgens die Mecker-Hosen an und tragen die den ganzen Tag durch, bis sie abends ins Bett gehen.

    Ich bekomme jedenfalls viele positive Emails.

    Kritik und Verbesserungsvorschläge sind völlig in Ordnung. Ich möchte von Euch lernen. Nur wenn die Grundthematik meines Blogs nicht passt, kann ich leider nix dagegen machen. Ich werde niemals Schulden als glorreich herausstellen. Genauso wenig werde ich das Trading empfehlen. Oder den extremen Konsum befürworten.

  31. chaostrader

    Eine Pflegerin dort arbeitet so richtig mit viel Herzblut, der möchte ich gerne was Persönliches zukommen lassen an Weihnachten, muss das aber bisschen schlau einfädeln dass die Anderen nichts mitbekommen.

    Aufpassen! Meine Lebensgefährtin arbeitet auch in dem Bereich, und natürlich geben immer mal irgendwelche Patienten oder deren Angehörige ein Geschenk. Es gab mal eine Zeit, da wurde sie von einem Patienten mit Sekt und Wein etc. beschenkt, wir haben fast ein Alkoholproblem entwickelt 🙂

    Geschenke dürfen nur bis zu einem minimalen Wert angenommen werden (z.B. 5 Euro), alles darüber MUSS abgelehnt bzw. gemeldet und abgegeben werden. Gerade von dementen Patienten oder solchen, die wegen Geldmangel einen gesetzlichen Vormund haben, darf eigentlich gar nichts angenommen werden.  Natürlich gibt es Altenpfleger, die sowas trotzdem in ihre Tasche stecken, wenn das rauskommt droht Abmahnung oder gar Jobverlust. Das ist für Pflegedienste ein großes ethisches Problem, wenn sowas rauskommt (oder auch Diebstahl bzw. Bettelei von Pflegedienstangehörigen bei dementen Patienten) dann steht der betroffene Pflegedienst oder das Altenheim ganz schön doof da.

    Aber das wirst du ja kennen als Krankenschwester (?).

  32. Tom

    Es fehlt an finanzieller Bildung. Man lernt es nicht von den Eltern oder in der schule. Selbst die Bänker sind keine Referenz in finanzieller Bildung.

    …buchempfehlung „eine billion dollar“…

     

     

  33. Christoph

    GutenMorgen:

    ich finde den Blog toll Tim.

    Klar bin ich nicht mit allem konsens aber das ist im Leben ja auch das schöne das es verschiedene Meinungen gibt.

    Ich sehe es wie Du. Schulden machen nur bei Hauskauf oder Selbstständigkeit sinn.
    Aber wenn man zb Dispo nutzt (habe ich auch ne Zeitlang gemacht) ist das eigentlich total Banane.

    Bei den wirklich richtig reichen Menschen sehe ich es aber wie oben jemand schrieb. Die sollen mit dem Geld was machen.

    Wenn jemand dennoch sparsam ist, dann soll er schon jetzt viel spenden. Nehmen wir mal Buffett. Wenn er 10 Milliarden in die Hand nehmen würde und damit Tierereservarte bauen/unterstützen würde wäre das viel sinnvoller als auf der Bank zu lassen. Ggfs könnte er auch Aktien verkaufen und damit gutes tun. Wenn er danach noch immer 50 Milliarden hat langt das auch dicke.

     

     

  34. Wurstbrot / Tobias

    Ich dachte, dass ich eine konstruktive Gegenposition eingenommen habe, ohne jemanden zu beleidigen. Ich vertrete ganz klar die Auffassung „leben und leben  lassen“ und wollte nur mal einwerfen, dass es eben nicht nur DEN einen Weg der extremen Sparsamkeit gibt. Man kann auch die Flucht nach vorn antreten und damit wesentlich erfolgreicher sein. Ich denke sogar viele der Sparfüchse hier wären mit einer Kombination aus der bereits vorhandenen Sparsamkeit und der Fähigkeit sehr vielen Versuchungen zu wiederstehen gepaart mit meinem angesprochenen „Mut zum Kredit“ weitaus erfolgreicher. Wie schnell könntet ihr eine vollfinanzierte Rendite-Immobilie abzahlen mit eurer Disziplin? Weitaus schneller als der Otto-Normal-Konsumbürger.

    Ich verstehe den erhobenen Zeigefinger von Tim. Aber wie so oft im Leben – viele Wege führen nach Rom.

    Übrigens hat auch Warren Buffet einen Großteil seines Reichtums quasi „kreditfinanziert“ erwirtschaftet wenn ich mich recht entsinne. Ich habe was von einem 60% Kredithebel gelesen! Also ist nicht nur „Buy and hold“ sein Schlüssel zum Erfolg… sondern eben auch Mut und Cleverness!

  35. Gurki

    @Ralf: Sehe ich anders! Als angestellter Handwerker verdienst du nur einen mikrigen Lohn und kannst froh sein, wenn du einen festen Job hast und nicht bei einer Zeitarbeitsfirma für noch weniger Geld arbeitest.
    Wenn, dann verdienen eher die Firmeninhaber ihr Geld. Aber nicht jeder hat den Geschäftssinn und kann oder will eine eigene Firma eröffnen. Und selbst dann hat man ja nicht gleich viele Mitarbeiter und verdient sich dumm und dämlich. Viele schaffen es nicht mal aus dem 1-Mannbetrieb heraus!

    @Trinkgelder:  Ich gebe mittlerweile wenig bis gar kein Trinkgeld mehr. Und wenn, dann nur noch im Restaurant. Warum sollte ich jemandem Trinkgeld geben? Er verdient heutzutage sein Mindestlohn. Oftmals sind die Ober nicht sehr motiviert oder gar freundlich. Dafür gibts kein Trinkgeld.
    Beim Friseur genauso. Habe ich auch mal Trinkgelder gegeben. Mittlerweile ist mir der Herrenhaarschnitt aber schon teuer genug, sodass ich nicht mehr gewillt bin ein Trinkgeld zu geben.
    Bei anderen Dienstleistungen gibts sowieso nichts von mir 🙂
    Nennt mich geizig oder egoistisch, aber das ist meine Meinung zu dem Thema.

  36. Christoph

    @Wurstbrot: Ich verstehe was Du meinst. Du hast mit dem Haus auch Recht. Allerdings bindet man sich da eine große Last auf. Denn man ist ja gezwungen eine hohe Sparrate zu haben um das Haus/ Wohnung zu bezahlen.

    Bei den Aktien kann ich auch mal aussetzen und es passiert nichts. Hat natürlich beides Vor und Nachteile.

    @gurki: Ich kenne einige angestellte Handwerker die nebenher was machen. Trapzieren zb. Da kommen ruckzuck einige hundert Euro zusammen.
    Dazu muss man auch sagen ist der Angestellte natürlich auch einfacher beim Thema Last. Selbstständigkeit muss man wollen und können.

     

    bei den Trinkgeldern: Ich eigentlich immer was. beim Friseur so 1 Euro. Im Restaurant/bar kommt es auf die Rechnung an.

    Wobei ich auch schon gar nichts gab wenn der Service grottig war. Dazu mache ich auch den Mund auf wenn das Essen zB nicht geschmeckt hat. Denn wenn nie einer was sagt, ändert die Küche auch nichts.

  37. Slazenger

    Ich habe selbst mal für ein paar Monate vor weit über 30 Jahren als Handwerker gearbeitet und weiß daher wie es sich anfühlt ein Trinkgeld zu erhalten wenn man gute Arbeit abgeliefert hat. Ich erinnere mich an einen Metzger wo wir ab und an gearbeitet haben, da gabs immer ein Wurst oder Fleischpaket, meist gab es bei den Leuten aber so 1-2 Mark , selten gab es nichts!!!

    Wenn heute ein Handwerker bei mir arbeitet und die Chemie stimmt zwischen uns und die abgelieferte Arbeit ist top, dann gibt’s immer ein gutes Trinkgeld von mir.

    Im Restaurant mach ich es abhängig von der Qualität der Speisen und von der Freundlichkeit des Personals.

    Mein Masseur bekommt auch immer eine Kleinigkeit.

    Es ist auch ein Zeichen der Anerkennung und des Respekts !!!!!

  38. StefanStefan

    Im Nachhinein ist es leicht zu sagen: Hätte man doch Pro7 gekauft bei ein paar Cent… aber damals ging es um Pleite oder nicht Pleite. Das ist ja wie in der Spielbank auf schwarz zu setzen. Und selbst wenn man gekauft hätte, die Meisten hätten garantiert nach einem kleinen Gewinn verkauft.

     

    @ Tim

    wie kommst du als Dauer-Buy-and-Holder eigentlich damit klar, wenn dir Gewinne wieder „wegschmelzen“. Ich finde das psychologisch schwieriger als mit einer Position deutlich im Minus zu sein und dies auszusitzen.

    Kenne eine Frau die hatte Eon Aktien im Wert von 500.000 €! Die sind heute fast nichts mehr wert! Sehr übel so etwas.

    Wenn dir deine CTS Eventim zusammensacken würden, was würdest du machen?

  39. Stefan Ledabyl

    Guten Morgen,

    nachdem ich beim Blick auf meinen Rentenbescheid auch ungefähr bei 1000 Euro liege, kann ich schon mit Gewissheit sagen, dass ich als Rentner nicht mehr in München leben werde. Vllt habe ich bis dahin wirklich ein Schnäppchen einer ETW gemacht, und die Dividenden im Alter ermöglichen mir ein weiteres Leben in München, aber mein Plan sieht eigentlich vor, dass ich gerne dort wohnen bzw. leben möchte wo Palmen wachsen.

    Auf einer Insel in Greichenland, Türkei oder was ja auch sehr beliebt geworden ist, ist Protugal, dort soll man als Rentner viele Stuerersparnisse geniessen, das habe ich vor geraumer Zeit mal irgendwo gelesen. Aber Lanzarote soll ja auch ein Paradies für Rentner sein, ja sowas könnte ich mir mit 60+ durchaus vorstellen. Und die Weltreise nicht zu vergessen..

    Schönen sonnigen Montag allen 🙂

  40. Jessica

    Früher gehörte ich immer zu denjenigen die viel Trinkgeld im Restaurant gegeben haben, aber ein Japan Besuch ließ mich Umdenken. Die Mentalität der Japaner: „guter Service ist selbstverständlich und darf nichts extra kosten“ war sehr angenehm. Ich gehörte immer zu denjenigen, die auch in größeren Gruppen das Trinkgeld der Freunde übernommen hat da sie immer knauserten und ich mich dabei unwohl fühlte. Vor allem in Restaurants die wir häufiger besuchten.

     

    Aber wenn ich den Service vergleiche Deutschland – Japan dann sind das himmelweite Unterschiede. In Deutschland meist (nicht immer) sehr demotivierte Mitarbeiter, unfreundliches Auftreten, etc pp. In Japan das genaue Gegenteil – und die bekommen gar kein Trinkgeld. Löhne und Gehälter sind in beiden Ländern aber vergleichbar.

     

    Beim Frisör gebe ich immer was, da ich mir sicher bin, dass es zu 100% in seine eigene Tasche fließt und nicht noch groß geteilt werden muss. In Restaurants wirklich nur noch wenn der Service 1a war.

  41. Mario

    @Tim

    Wo beginnt denn finanzielle Freiheit?

    Meines Erachtens nach, wenn jemand einen Job hat der ihm Spaß macht und er gut leben kann. Grundsätzlich ist mehr besser. Jedoch sollte der Weg das Ziel sein und nicht die Askese. Was nutzt es ein Konto voller Geld zu haben, um mit 30 „frei“ zu sein. Dieser Jemand hat vielleicht allein an seinem grünen Blatt genagt. Dabei hat er bestimmt viel Geld gespart und dabei vergessen was im Leben noch viel Wichtiger ist. Es sind (m.E.) die sozialen Kontakte, das soziale Umfeld und die Familie. Bestimmt fallen anderen Leuten noch andere Beispiele ein.

    Ich bin -so hoffe ich- in der Mitte des Lebens angekommen. Es gibt eine selbständige Generation vor und eine hinter mir. Wobei die Generation vor einem schon wieder auf die Pflege und Fürsorge der Angehörigen angewiesen ist/sein kann. Jetzt mit einem großen Berg Geld alleine dazustehen, macht dann bestimmt nicht glücklicher. Natürlich kann der Pflegedienst kommen und einem behilflich sein. Jedoch gehen sie so schnell wie sie gekommen sind.

    Deinen Beispielen wünsche ich alles erdenklich Gute. Jedoch 80% dieser heute 30jährigen werden es vielleicht bereuen, wenige bis keine sozial normalen Beziehungen/Kontakte zu haben. Zumindest in meiner Vorstellung des Weges frei mit 30 zu sein.

    Bitte nicht falsch verstehen, auch in meiner/m Generation/Bekanntenkreis gibt es Menschen, die brauchen nicht den Groschen umzudrehen. Wenn es ihnen gefällt kaufen sie sich eine Jacht oder einen Caravan oder leben im Winter auf den Kanaren. Es gibt auch die, die noch ihre Kredite abzahlen. Aber wir haben nie vergessen, dass wir in einem schönen Umfeld leben und arbeiten und Freunde sind. Und hier beginnt wieder Alles. Bei dem Spaß an der Arbeit, den Freunden und der Familie.

    Grundsätzlich ist es richtig, eine entsprechende Sparquote zu haben. Deinen Blog lese ich seit Jahren sehr gern und freue mich auf jeden neuen Artikel. Das i-Tüpfelchen sind die Kommentare der Leser. Daher mache einfach weiter.

    Eine schöne Woche noch!

  42. PIBE350

    An Gurki: Empfindest du dich denn selbst als egoistisch und geizig? Das musst du mit dir selbst ausmachen. Ich kann nur für mich sagen, dass ich insgesamt zufriedener bin, wenn ich ab und zu auch an andere denke. Und der eigene Wohlstand lässt sich dann auch viel besser genießen.

    An Stefan Ledabyl: An eine Auswanderung habe ich noch nicht gedacht. Ich gehe einen Mittelweg. Die Sommer verbringe ich in Deutschland, die Winter im Süden. Weil du Lanzarote angesprochen hast: Ich bin seit Ende Oktober in Puerto del Carmen. Hier sind wirklich viele Rentner zu sehen. Die Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut. An jeder Ecke findet man deutschsprachige Ärzte und Supermärkte. Wer sich kein eigenes Fahren mehr zutraut, kann preiswert mit Bussen die Insel erkundigen. Die Strandpromenade ist auch sehr gut ausgebaut. Das östliche Mittelmeer (Griechenland und Türkei) wäre mir in den Wintermonaten zu regnerisch und kühl. Ich begrüße deine Ziele.

    An Mario: Finanzielle Freiheit und soziale Kontakte schließen sich nicht aus. Ich glaube nicht, dass diese 30-Jährigen ihre erreichten Ziele bereuen, weil ich meines auch nicht bereue. Im Gegenteil: Sie können nun exakt so leben, wie sie es sich gewünscht haben.

    Die genaue Ausgestaltung muss man schon jeden selbst überlassen, auch was weitere (Erwerbs)arbeit angeht. Ich möchte nicht mehr für Geld arbeiten müssen, weil mir das keinen Spaß bereitet. Das heißt aber nicht, dass ich nur noch faul auf dem Sofa liege. Ich habe dafür einfach zu viele Hobbys.

    Mir ist klar, dass man sich in unserer Gesellschaft in erster Linie über Erwerbsarbeit definiert, dass Fragen nach dem Beruf ganz weit oben stehen, aber mir bedeutet das nichts. Ich muss niemandem etwas beweisen. Wer damit nicht klar kommt, kann sich ja andere Kontakte suchen. Es gibt über 7 Milliarden potenzielle Kontakte auf der Welt. 😉

  43. Gurki

    @PIPE350: Naja mittlerweile gehts eigentlich. Früher empfand ich mich auch als geizig. Aber da hat man es mir ja auch ständig auf die Nase gebunden. Das größte Problem ist ja, dass ich mich trotz „Wohlstand“ recht arm fühle.

    Vielleicht sollte Tim darüber mal einen Artikel schreiben, weshalb man sich trotz Geld und vermeintlichen Wohlstand (mir fehlt es eigentlich an nichts), arm fühlt.

  44. Mario

    @PIBE350

    Die genaue Ausgestaltung des täglichen Alltags soll jeder für sich übernehmen. Hier kann ich mir vorstellen, dass sich Gleichgesinnte finden. Allerdings haben diese nach meinem Dafürhalten nicht alle die gleichen Lebensumstände. Sie kommen mit Sicherheit aus verschiedenen (Kultur)kreisen, die sich an Orten wie gerade beschrieben auf Lanzarote treffen. Die Schwester eines Freundes hat jahrelang, vielleicht finanziell unabhängig, auf einer Ferieninsel als Surflehrerin gelebt und gearbeitet. Als sie zurückkam, war sie nicht glücklich. Trotz ihrer Erfahrungen eines schönen Lebens.

    Ich meine jedoch Freundschaften die sich im Laufe des Lebens aufgebaut und erhalten haben. Meine Erfahrung ist, dass ich Menschen kenne, schätze, respektiere und mich gern mit ihnen unterhalte, jedoch lasse ich sie nicht soweit in mein Leben wie ich es mit „gewachsenen“ Freundschaften mache. Diese werden am Ende der Lebensstrecke (eventuell) fehlen.

    Wenn Menschen irgendwelche Gebrechen bekommen, werden diese Menschen Lanzarote verlassen haben und ebenfalls für sich leben. Ich glaube nicht, dass sich Menschen hinterher treffen. Bei allen gegebenen Vorsätzen während des Zusammenseins. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

    Nun kommt der Einwand, ich lebe jetzt. Ja und hoffentlich lange. Denn auch später wartet das Jetzt.

    Und wer sich über seine Arbeit in der Gesellschaft definiert, ja dem ist nicht zu helfen. Der sollte vielleicht den Weg einschlagen und ab 30 ohne oder mit solchen Freunden leben.

    Bitte nicht falsch verstehen oder als Bevormundung sehen. Hier denke ich, dass ich mehr (nicht bessere) Lebenserfahrung gemacht habe.

     „Ich muss niemandem etwas beweisen.“

    Muss man mir nicht, denn ich würde denjenigen nicht auf der Straße erkennen. Daher ist es gleich was derjenige denkt.

    Eine schöne Woche noch!

  45. DivSky

    Mal was anderes.

    Möchte gerne meinen Einkaufspreis verbessern. Ist jemand bei einen Broker, der auch einen kostenlosen Aktientransfer vom Broker zu einer anderen deutschen Bank anbietet?

    Bin bei der Consorsbank und unzufrieden mit dem Service. Möchte aber da meine kompletten Depots behalten, aber beim Einkaufspreis sparen.

  46. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Tom

    Die meisten Menschen können mit Geld nicht umgehen. Sie verhalten sich wie Kleinkinder. Sie erfüllen sich jeden Wunsch sofort.

     

    @ Christoph

    Danke. Ich bin grundsätzlich bei allen Schulden auf Distanz. Weil man sich in eine Abhängigkeit begibt. Und es ein Risiko ist. Nebenbei kosten Schulden Geld. Sie können wie ein Mühlstein um den Hals sein. Man fühlt sich nie wirklich frei mit ihnen.

     

    @ Tobias

    Ich mache auch nicht alles richtig. Ich lerne. Ich lerne von anderen und meinen eigenen Fehlern.

    Eine vollfinanzierte Rendite-Immobilie? Bekommst Du das von der Bank finanziert? Ich plädiere grundsätzlich zu 20% Eigenkapital als Minimum. Es kann mal was dazwischen kommen. Eine Rezession. Eine große Reparatur. Ein Mieterausfall. Mietnomade. Leerstand.

    Ich habe 2 Hypotheken. Ich bin froh, wenn die Dinger weg sind. Ich beeile mich beim Tilgen. Noch ein paar Jahre. Dann hat es sich erledigt.

     

    @ Stefan

    Ja, ich mache extremes Buy and Hold. Ich weiß, dass ich nicht hellsehen kann. Wenn eine Position sinkt, steigt eine andere. Es gleicht sich alles irgendwann aus im Depot. Ich mache mir nicht zu viele Sorgen. Mein Anlagehorizont ist die Ewigkeit. Fehler passsieren dabei. Ich weiß, dass ich durch Aktivität nicht besser abschneiden werde. Ich möchte keinesfalls meine Gewinneraktien abstoßen, was ein großer Fehler der Anleger ist.

    Mit Blick auf CTS Eventim: Künstler sind heutzutage auf Events angewiesen. So verdienen sie ihr Geld. Mit Youtube oder iTunes verdienen sie nur Mini-Summen. Und Verbraucher mögen Live-Events mehr denn je. Also ich mache mir keine Sorgen langfristig. Ich verkaufe nicht. „Buy and Hold“ ist eben „Buy and Hold“.

     

    @ Mario

    Danke!

    Zu Deiner Frage: Wann beginnt finanzielle Freiheit?

    Die Antwort ist ganz einfach: Finanziell frei bist Du, wenn Du aus Deinen Erträgen Deiner Investments leben kannst. Sprich ohne arbeiten zu müssen. Dann bist Du frei.

    Ich lebe nicht asketisch. Ich passe aber auf. Ich habe zum Beispiel einen Flug gebucht. Ich fliege in den Süden zu den Palmen. Ich möchte Schwimmen. New York ist kalt geworden. Normalerweise nehme ich immer die Holzklasse. Mir fiel aber auf, dass die „Business Class“ nur 70 Dollar mehr kostet. Da habe ich sie gebucht. Das war es mir wert. Mehr Beinfreiheit, ein kleines Essen, Ruhe, schneller rein und raus. Lounge-Zugang. Normalerweise kostet der Aufpreis viel mehr. Insofern gönne ich mir schon als mal was. Wenn es mir einleuchtet. Wenn es für mich Sinn macht. Und natürlich kommt es immer auf die Relation an.

    Ein Multi-Millionär kann sich einen neuen Porsche leisten. Wenn es ihm/ihr Spass macht, klaro. Muss jeder selbst entscheiden.

    Dumm verhalten sich aber Menschen, wenn Sie alles ausgeben, was reinkommt. In Deutschland sind 10% überschuldet. 40% hat nichts gespart. Und haufenweise leiden Rentner unter Armut. Das ist traurig. Und oftmals ein eigener Fehler.

    Wann ist man glücklich? Ja, klar. Soziale Kontakte. Partnerin/Partner, Freunde. Familie. Und glücklich wird man, wenn man sich Aufgaben stellt. Wenn man Herausforderungen löst. Wenn man sich anstrengen muss. Und nicht, wenn man in den Tag einfach so hinein lebt.

     

    @ Gurki

    Die Reichen fühlen sich immer arm. Deshalb sind sie reich. Sie passen nicht stetig ihr Ausgabeverhalten an ihre steigenden Einnahmen an. Sie denken ständig darüber nach, ob jetzt nicht das Hotelzimmer, die Taxifahrt oder der Flug zu teuer war… selbst wenn die Millionen auf den Konten schlummern. Sie sind Sparfüchse. So wirst Du reich, wenn Du Dir Gedanken über Dein Ausgabeverhalten machst.

  47. PIBE350

    An Gurki: An welchen Dingen machst du dieses Gefühl fest, wenn es dir eigentlich an nichts fehlt? Das Phänomen der steigenden Unzufriedenheit in unserer westlichen Welt ist auf jeden Fall ein spannendes Thema, zu dem ich jetzt ganze Seiten schreiben könnte. Nur ein paar Stichworte: Konsum, Überfluss, Globalisierung, Verschuldung, immer mehr Hektik und Stress, Hamsterrad, materielles und egoistisches Denken, Gefühle wie Hass, Neid, Gier und Missgunst usw. Viele Menschen sind nicht mehr mit sich selbst im Reinen, denke ich. Mir haben der Minimalismus und die bewusste Entschleunigung meines Lebens sehr geholfen.

    An Mario: Ich verstehe, was du meinst, aber es gibt nun mal keine einheitliche Definition von Freundschaft. Für mich bedeutet Freundschaft erst mal nur, dass man einen anderen so akzeptiert, wie er ist und Interesse an einer Beziehung über das normale Maß hinaus hat.

    Ich habe auch eine andere Erwartungshaltung an Freunde. Es gibt Situationen und Dinge im Leben, die nur innerhalb Familien gelöst werden können. Ich weiß, dass ich mich jederzeit zu 100 Prozent auf meine Familie verlassen kann. Und sie sich auf mich.

    Meiner kürzeren Lebenserfahrung nach steckt in dem Satz ,,Bei Geld hört die Freundschaft auf“ viel Wahres drin. 😉

  48. Hilmar Wenz

    Hallo Tim Schaefer,

     

    mit großem Interesse lese ich die Artikel in Deinem Blog. Sie sind sehr interessant; in manchen Bereichen konnte ich bisher auch ähnliche Erfahrungen sammeln…

    Mit dem langfristigen Buy and Hold von Qualitätsaktien konnte ich auch schon ute Erfahrunen machen.

    In Deinem video hast Du die tollen Möglichkeiten bis über 7000% mit Firmen wie Drillisch, Infinion und Pro Sieben beschrieben. Allerdings waren diese Firmen zu dem im Nachhinein sichtbaren günstigsten Einstiegszeitpunkt sicher keine Qualitätsaktien; teilweise lag eine Insolvenz sicher im Bereich des möglichen!

    Solche Firmen sind von der Qualität her sicher nicht mit Johnson & Johnson oder Microsoft bzw. Berkshire Hathaway zu vergleichen.

    Der Kauf von diesen sehr spekulativen Papieren hätte sich in diesen Fällen sicher gelohnt; deckt sich aber nicht mit Deinem Vorschlag langfristig in Qualitätsaktien oder ETF s zu investieren.

     

    Vielen Dank für die vielen interessanten Infos…

     

    Erfolreiche Geschäfte wünscht Euch

     

    Hilmar Wenz

     

  49. Paul

    „Beim Frisör gebe ich immer was, da ich mir sicher bin, dass es zu 100% in seine eigene Tasche fließt und nicht noch groß geteilt werden muss.“

    Sorry das ist doch Dummheit. Beim Frisör geht fast alles am Fiskus vorbei weil ja nicht nachvollziehbar ist wieviele Kunden da waren. Und das belohnst du noch? Habe ich noch nie gehört dass jemand beim Frisör Trinkgeld gibt.

  50. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Hilmar Wenz

    Ja, das waren heiße Turnaround-Situationen – die Pennystocks. Ich habe in dem Video nichts anderes behauptet. Solche Wetten können schiefgehen.

    Im übrigen habe ich oben im Blog ziemlich deutlich zum Ausdruck gebracht, was Sache ist:

    „Aber Sie dürfen sich nicht zu große Hoffnungen für Ihr Gesamtdepot machen. Auf Sicht von Dekaden werden wohl die meisten Aktien, ich schätze 60 Prozent, eher schwach bis mittelmäßig laufen. 20 Prozent können pleite gehen oder herumkrebsen. Nur zehn Prozent sind die positiven Ausreißer, die die große Rendite bringen werden.“

     

    Nicht nur mit heißen Turnaround-Situationen kann man gutes Geld verdienen. Auch mit etablierten Konzernen. Wer vor 10 Jahren Google, Apple, Amazon, Netflix, Home Depot gekauft hat, konnte gut abschneiden. Es sind keine Pennystocks nötig, um 1000 % zu verdienen.

    Hier ist ein anderes Video von mir zum Thema:

    https://www.youtube.com/watch?v=ty4D2b_0YOg

  51. Christoph

    Guten Morgen:

     

    @Tim wobei vor 10 Jahren Home Depot das einzige etablierte Unternehmen damals war.

    Apple hatte noch nicht das IPone, Google war 2 jahre an der Börse, Netflix gabs glaube ich noch gar nicht.

    Gute Beispiele für etablierte sind: 3M. Vor 10 Jahren war der Kurs bei ca € 66

    Aktuell bei über €150 = über 100% Steigerung. Dazu Dividende 2006: USD 0,46 heute: USD 1,11= fast 150% Steigerung

    BOEING: Kurs 2006: €62 Aktuell €135 über 100% Steigerung

    Dividende 2006: USD 0,3 Aktuell: USD 1,09 = Steigerung über 250% Steigerung

     

    PepsiCo: Kurs 2006: €50 Aktuell €96 = Fast 100 Steigerung

    Dividende 2006: 0,3 Aktuell: 0,7525 = 150 % Steigerung

    Da sieht man dass es nicht wirklich Wetten auf extreme sein müssen. Vor allem sieht man dass vor allem die Dividenden extrem steigen und dies sehr viel ausmacht beim Einkommen.

     

  52. Frank

    Komischerweise sind es meistens die Reichen, die viele Schulden haben.

    Donald Trump lebt in Reichtum, hat aber wohl 650 Millionen Dollar schulden.

    Ich habe nicht einen Euro Schulden und lebe nicht so gut wie Herr Trump. Ich leiste mir nicht so ein Luxusleben. Aber eigentlich bin ich ja viel reicher als er.

    Wo ist da der Fehler im System ?

    Sind wir Sparer ohne Schulden letztlich nicht die Dummen ?

  53. StefanStefan

    Microsoft nicht zu vergessen:

    vor 7 Jahren zu 15 $ zu haben; heute stehen sie bei 60 $…

    Und die Dividende ist seitdem auch saftig gestiegen.

  54. Christoph

    @Stefan: Ja da hast Du Recht. Es gibt noch ganz viele Beispiele von wirklich großen soliden Unternehmen wo die Zeit einfach extreme Gewinne bringt.

     

    Gerade las ich einen Artikel dass Rußland in Kaliningrad neue Raketen stationieren will. Habe dann mal mir angesehen was das für welche sind.

    Ich will jetzt nicht sagen Rußland ist böse und der Westen gut. Mich schockiert einfach total was die Menschheit da alles so bauen kann. Allein bei diesem teil, was es da für Möglichkeiten gibt. Schade dass die Menschen die diese Dinge erforscht und gebaut haben und nachweislich intelligent sind, ihr wissen  nicht für gute Sachen genutzt haben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Iskander_(Rakete)

  55. DivSky

    @Tim,

    kannst Du nicht einen Artikel über Snap Inc schreiben? Lohnt es sich beim IPO direkt zu ordern? Was ist langfristig von der Firma zu erwarten? Haben wir hier ein zweites Facebook? Wie ist das Proof of Concept? Bei welchem Market Cap sollte man beim IPO zuschlagen und wann nicht? Dividendenfähigkeit möglich?

     

  56. vonaufdenboden

    @PIBE350

    gefällt mir was Du generell so schreibst. Gute Einstellung zum Leben. Du scheinst sehr ausgeglichen zu sein und es zu geniessen. Das bestätigt doch sehr fein, dass wir hier nicht so falsch liegen können.

    Bei mir dauert es noch ein paar Jahre. Wenn alles halbwegs vernünftig läuft, dann bin ich Ende 2018 durch. Mit den lieben Kindern geht das alles ein wenig langsamer. Aber ab dann muss ich auch nicht mehr. Ich werde dann auch nicht mehr meiner derzeitigen Tätigkeit als Abgestellter nachgehen. Obwohl ich sehr gut bezahlt werde und ganz gerne zur Arbeit gehe. Aber ich würde nicht zur Arbeit gehen, wenn ich kein Gehalt dafür bekäme. Und genau das ist der Unterschied.

    Zum Vergleich würde mich die performance anderer interssieren. Es ist doch immer gut, wenn man sich mit gleichgesinnte austauschen und vergleichen kann.

    Meine performance der letzten fünf Jahre, berechnet mit der IZF-Methode (100% in Aktien investiert):

    2012: 7,49%

    2013: 22,58%

    2014: 19,83%

    2015: 5,29%

    und bis heute im Jahre 2016: 12,36%

    Seit meinen Anfängen im Jahre 2005 liegt meine performance bei 10,55% p.a. Die 1000%er von Tim werde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit nie haben. Da bin ich etwas zu konservativ.

    vonaufdenboden

     

  57. vonaufdenboden

    Es sollte natürlich Angestellter lauten, obwohl man sich doch manchmal als Abgestellter fühlt.

    vonaufdeboden

  58. Christoph

    @von auf den Boden: 2018 ist ja doch sehr nah. Gratulation. Ja mit dem das du nicht den Job machen würdest ohne Geld zu bekommen hast du Recht. Das würden nur ganz wenige.

    zB Sportler machen oft Ihre Berufung zum Beruf. Auch Musiker wenn die Einnahmen gut sind. Aber ich denke 90% aller Angestellten/Arbeiter haben nicht dieses Glück.

    Sind in deinen Zahlen Dividenen eingeschlossen oder nur der reine Kursgewinn der jeweiligen Jahre?

    Ich habe erst 2014 richtig angefangen. Kurse sind mir nicht wichtig

     

    Dividendeneinnahmen

    2104: €48

    2015: € 490

    2016 € 1.300

     

  59. vonaufdenboden

    @Christoph

    ja, da hast Du wohl recht. Das Ziel sollte sein, das zu tun was man eben am Liebsten tut. Wenn man dafür Geld bekommt ist das der Idealfall.

    Dividenden sind mit eingerechnet.

    vonaufdenboden

  60. holgi

    Hallo zusammen…

    erstmal glückwunsch zu diesem interessanten Blog,der sowohl von herrn schäfer als

    auch den vielen interessanen leserbriefen und einsichten in zum teil recht private

    lebensumstände getragen wird.

    Evt hat jemand einen rat zu meiner situation..

    50 jahre,jetzt abbezahlte immobilie und eltern die so langsam in die pflege gleiten und

    ihr eigentum aus versch. Gründen nicht übertragen..

    ich überlege vor dem hintergrund des elternunterhaltes auch in zukunft einen kredit

    zubedienen,evt neue Heizung,obwohl das finanziell nicht notwendig wäre,ich andererseits

    bei der berechnung meines eigenanteiles ohne verbindlichkeiten ziemlich belastet wäre.

    Um es nicht falsch zu verstehen,ich habe ein gutes verhältniss zu meinen eltern und

    unterstütze sie lebenstechnisch in vielen formen..danke..

  61. Christoph

    @holgi: Verstehe ich nicht ganz. Also Deine Eltern benötigen eine Heizung und du überlegst diese über einen Kredit zu finanzieren?

    Den Satz mit dem Eigenanteil verstehe ich gar nicht. Ist es eine Hausgemeinschaft und die Heizung vom Haus ist defekt?

     

    Also wenn die Heizung defekt ist muss sie natürlich gemacht werden. Die Frage ist natürlich wie alt ist sie und wie groß ist der Schaden. Aufgrund deines Alters denke ich deine Eltern sind Ü80. Wenn Sie noch gesund sind, würde ich nicht überlegen ob sich die Heizung lohnt. Sie können noch 100 oder älter werden. Und jedes Jahr das mehr vergeht würdest du dann dir Vorwürfe machen.

    Ich glaube die KFW fördert doch auch Heizungsmodernisierungen.

  62. holgi

    hallo..

    es war so gemeint durch einen neuen kredit mein monatseinkommen

    zu reduzieren oder den zu erwartenden elternunterhalt ohne verbindlichkeiten

    zu akzeptieren…

  63. PIBE350

    An vonaufdenboden: Freut mich, dass dein Ziel in greifbare Nähe gerückt ist. Du wirst es nicht bereuen.

    Wegen der Kinder: Wir befinden uns hier nicht in einem Wettbewerb oder Konkurrenzkampf, wer früher seine Ziele oder mehr erreicht hat. Das sollen schön weiterhin die Konsum- und Lebemenschen, wie Tim sie gern nennt, unter sich im Hamsterrad ausmachen.

    Minimalisten denken, leben und handeln lässig und entspannt. 🙂

    Genaue Renditeangaben kann ich nicht nennen, weil ich nur auf meine passiven monatlichen Nettoeinnahmen schaue: aktuell 2100 Euro.

  64. Christoph

    jetzt verstehe ich was du meinst. Puuh ist wirklich schwierig. Ist natürlich auch ne moralische Geschichte. Ob man als Kind selbst zahlt oder alles der Allgemeinheit überlässt. Wobei auch die Frage nach der eigenen Altersvorsorge nicht vergessen werden darf. Kenne mich nicht gut aus Aber das Schonvermögen beträgt 5 5 vom Bruttoeinkommen der letzten 12 Monate. Das darf man dann als  Altersvorsorgevermögen selbst behalten.

    das wären bei Brutto 50.000 bei 30 jahren gerade mal 75.000 Euro. Wer will davon im Alter wirklich was haben? Aber die Regierung will ja auch her das die leute sich nur nen kleinen Zuschuss erwirtschaften.

    Holgi: Deine Eltern haben ein eigenes Haus? Dann wird sowieso erst das vom Staat für Kostenerstattung genommen. Erst kommt das eigene Vermögen dann das der Angehörigen in erster Linie.

     

     

     

     

  65. Patrick Andre

    Hey Leute, brauche eure Meinung. Ich habe mir wie ich angefangen habe mit Aktien und noch bevor ich diesen Blog kannte in CLVS (Clovis, ein Biopharma Unternehmen) investiert. Das Unternehmen ist extrem volatil aber derzeit bin ich im Plus. Sollte ich trotzdem weiterhin Buy & Hold betreiben oder macht das nur Sinn bei wirklich soliden  großen Unternehmen. Ich denke nämlich es einfach zu verkaufen und stattdessen zb Unilever zu kaufen.

  66. Mr. B

    @vonaufdenboden

    Beieindruckende Performance! Da kann mein Depot bei weitem nicht mithalten. Kann aber leider auch nicht sagen wie viel Prozent es bei mir sind. Vielleicht auch besser so, sonst müsst ich mir definitiv eingestehen, dass ich mit ETF’s besser fahren würde. Das möchte ich auf keinen Fall. Ich schaue nur was sich im Kalenderjahr nominal geändert hat und ob es mir zum Leben gereicht hätte. Dieses Jahr bin ich bei 50 K Zuwachs insgesamt, und das hätte wohl mal wieder gereicht.

    Wie macht du fest, dass du 2018 durch bist? Reichen dann die Dividenden zum Leben oder rechnest du die Kurssteigerungen mit?

  67. Christoph

    @Patrick: Hast du bei dem Unternehmen ein gutes Gefühl für die Zukunft?
    ich würde es auch vom Gewinn abhängig machen. Wenn du zb 3.000 investiert hast und hast nun 50 % Gewinn. dann würde ich mitnehmen. Ausser du glaubst dass das Ding wirklich erfolgreich wird. Dann liegen lassen.

     

  68. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Patrick,

    mit Unilever würdest Du sicher wesentlich besser schlafen. Die CLVS ist ein Zock auf ein Wunder. Die verlieren seit Anfang nur Geld. Natürlich kann da eines Tages ein weißes Kaninchen aus dem Zylinder springen, aber mit einer Geldmaschine wie UL bist Du auf der sicheren Seite.

    Gerade am Anfang darf man kein Geld durch Pleiten oder Scheintote verlieren, bzw. auf Jahre mit Verlust und ohne Dividende blockieren. So Aktien kann man mal zocken, wenn man paar Hunderter Dividende im Monat bekommt, und die als Los auf solche Sachen setzt.

    Mit Unilever kann (und ich denke wird) Dir höchstens passieren, dass Du die Aktie billiger bekommen hättest, aber dann kauf halt nach.

    Ich würde zum Tausch raten.

    Viel Glück

    MS

     

  69. vonaufdenboden

    @PIBE350

    da bin ich ganz Deiner Meinung: der Weg dorthin sollte entspannt sein.

    @Mr B.

    Meinst Du mit nominal 50k Zuwachs eine Steigerung des Depots ohne weiteren Zukauf von Aktien? Da könnte ich nicht mithalten. Mein Depot ist derzeit um 62k höher verglichen mit 31.12.2015. Aber ich habe in diesem Jahr bereits um 35k zugekauft.

    Ich bin ein Verfechter der 4% SWR. Ich werde mit meiner Familie in unserer schuldenfreien Immobilie wohnen. Wir müssen dann mit ca. 2k pro Monat über die Runden kommen. D.h. mein Depot sollte die 600k erreichen. Danach wird es spannend. Aber ich werde dann irgendetwas tun und nicht nur rumliegen. Diese Tätigkeit wird dann evtl. Einnahmen generieren. Wenn nicht, werde ich trotzdem das machen was mir Freude bereitet und dennoch werden wir nicht verhungern. Das ist mein Verständniss von Freiheit.

    vonaufdenboden

  70. PIBE350

    Vor ein paar Tagen habe ich in einem Fernsehbericht Warren Buffet gesehen, der in Katastrophen-Journalismus-Manier zu Trump und dem Aktienmarkt befragt wurde: ,,In 30 Jahren werden die Kurse höher als heute stehen.“

    Lässige Antwort. 😀

  71. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ DivSky

    Ich finde Snap ein cooles Unternehmen. Ein cooles Management. Es ist ein Magnet geworden. Allerdings kann ich leider die Aktie nicht einschätzen. Mir liegen zu wenig Informationen vor. Es fehlt auch eine ausreichende Historie. Kurz: Ich kaufe die Aktie nicht.

    @ Christoph

    Da können wir uns streiten.

    Google war schon vor 10 Jahren die führende Suchmaschine.

    Netflix ist 1997 gegründet worden. Es ging 2002 an die Börse. Netflix war zunächst der größte Post-Kunde in den USA mit dem CD-DVD-Versand. Später wurde Netflix zum größten Internetnutzer (Streaming).

    Apple war vor 10 Jahren kein Zwerg. Es stemmte 19 Milliarden Dollar Umsatz:
    http://www.wikinvest.com/stock/Apple_(AAPL)/Data/Revenue/2006

  72. Mario

    @holgi

    Die Freibeträge sind größer als man denkt. Dahingehend solltest du erst einmal abchecken, ob es notwendig ist einen Kredit aufzunehmen. Es wird nur dein Geld angerechnet und nicht das Familieneinkommen (Partnerverdienst). Ein Pflegeheim hat das einmal zu meiner Frau gesagt. Hier ging es nur um eine Information zum Thema Pflegeheim.

    Eins schöne Woch noch!

  73. Mr. B

    @vonaufdenboden

    Mir war die 4 % SWR dann schlussendlich zu heiß. Schisser halt. Bin aber mit der Teilzeitstelle sehr glücklich. Lebe quasi vom Gehalt. Die Dividenden investiere ich aber weiterhin voll. Lässt sich gesellschaftlich auch einfacher darstellen. Möchte mich nicht erklären müssen, von was ich lebe. U. U. wird man als faul oder reich, oder beides abgestemmpelt. Speziell wenn der Nachwuchs in der Schule o.ä. gefragt wird, was der Vater macht. Oder wenn mir das womöglich der Nachwuchs selber vorwirft …  ich mach mir bestimmt zu viele Gedanken.

    Was machst du, wenn 2018, bei erreichen deines Zieldepotwertes der Markt um 50 % einbricht?

     

  74. Christoph

    @Mr. B. Also weiter investieren finde ich super.

    Also mir persönlich wären die Leute egal. Ich würde antworten ich bin selbstständig. Und wenn die fragen was du machst: Finanzsektor. Stimmt ja beides irgendwie *gg*

     

  75. Anna

    @ Mr. B

    Du machst Dir nicht zu viele Gedanken. Meiner Ansicht nach alles richtig. Die Krankenversicherung ist auch noch ein Posten, der beachtet werden muss. Rentenversicherungszeiten könnten doch noch mal gebraucht werden. Wer weiß es.

    Und Deine Frage nach einen Einbruch des Marktes um 50 %, ja, da muss er wieder arbeiten gehen. Andere Zeiten, andere Maßnahmen. Ich möchte es nicht nochmal erleben, es ist ein Scheißgefühl. Jeden Tag weiter runter, jeden Tag denkt man, es muss doch mal die Wende kommen. Und dass monatelang…

    Trotzdem schönen Tag noch.

  76. Christoph

    Gestern kam auf CNBC Squawkalley ein Bericht über Wissenschatlerbzw Techis im Silcon Valley die am ewigen Leben dran sind.

    Einige machen da sogar selbst Versuche und sind vom Erfolg überzeugt. Da geht’s um Stammhirnzellen, Testosteron usw.

    Also wer weiß vielleicht wird das ja wirklich irgendwann möglich sein. Wenn man sich die Natur ansieht so gibt es ja Tiere die können Körperteile einfach nachwachsen lassen. Da ist also wirklich viel möglich. Vielleicht leben wir aber auch einfach doppelt so lang wie aktuell mal.

     

    Worauf ich hinaus will: Gerade wenn sowas mal kommt sollte man sich überlegen ob man die Altersvorsorge mit Depotentnahmen finanzieren will. Denn wenn man viel viel länger lebt ist das Geld mal weg.

    Da sind Dividenden deutlich besser

     

    .. Nur so ein Gedanke

  77. Michi

    @Christoph

    ewiges Leben? Na hoffentlich klappt das nicht. Sonst müssten meine Enkel und Urenkel unsere alternativlose Frau Merkel auch noch aushalten…

  78. PIBE350

    An Christoph: Ich bin offiziell Vermögensverwalter. Fertig.

    Ansonsten sehen die Fakten doch so aus:

    1. Man hat nur ein Leben.

    2. Man hält sich an alle Gesetze.

    3. Man ist niemandem (außerhalb der Familie) etwas schuldig.

    4. Man muss sich nicht näher mit Menschen umgeben, die einen negativen Einfluss auf einen haben.

    Amen. 😉

  79. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Christoph,

    ich würde ebenfalls keinerlei Rechtfertigungszwang sehen.

    In Bayern entgegnet man Neidhammeln und Unverständigen mit den knappen Worten: „Wer ko, der ko“! 

    Wegen Forschung an Unsterblichkeit und so… wer weiß, vielleicht leben schon welche unter uns?! Wenn das gelingt, dann muss es sowieso unter der Decke bleiben. Wie sollte es sonst gehen? Die Erde würde aus allen Nähten platzen, und andere Planeten sind (voraussichtlich) erst in Hunderten Jahren verfügbar. Manche Verschwörungstheoretiker wittern ja hinter jeder Seuche ein gezieltes Dezimieren der Erdbevölkerung.

    Apropos… habe vor paar Tagen das Buch „Das Schiff“ von Andreas Brandhorst durch, und es hat mich etwas benommen zurück gelassen.

    Da werden die letzten Menschen von den herrschenden Maschinenintelligenzen in Unsterbliche umgewandelt. Als es immer häufiger „fehl schlägt“, drängt sich ein Verdacht auf…

    Bald weiß man wohl nicht mehr, was man sich wünschen sollte. Da muss ich dann immer als Gegengift eine Dosis Melodic Dubstep (Chillstep) „inhalieren“, am liebsten gerade von Ashley Apollodor und anderen.

    @PIBE350,

    wie suchst Du Dir die Aufenthalte im Süden? Machst Du normal übers Reisebüro (Langzeiturlaub), oder suchst Du über die private Schiene FeWos?

    Einer dieser Lanzarote-Rentner könnte ich auch sein. Die Kanaren sind meine Wohlfühl-Destination. Auf Lanzarote habe ich vor 13 Jahren meine Partnerin kennen gelernt. 😉 Am Strand von Puerto del Carmen sind wir auf und ab gegangen. Mittlerweile mag ich Fuerteventura sehr. Im Februar verbringe ich meinen 60. Geburtstag dort. Das freut mich sehr.

    Später möchte ich gern einige Wochen im Winter hin. Frühjahr und Herbst immer paar Tage (2-3 Wochen) nach Mallorca. Soweit die Pläne und Wünsche, so Gott will.

    MS

     

     

     

  80. Fit und Gesund

    @Claus,

    Medtronic sinkt, ich lauere also,

    ebenfalls ist Novo-Nordisk nun unter 30 Euro, aber da warte ich noch, vor dem 4.Dez. kauf ich sowieso nix.

    Aber ebenfalls werden meine CH-Aktien geprügelt, Novartis, Roche, Nestle, da bin ich aber noch nicht genug im Minus um zu verbilligen, mit den Einzeltiteln hab ich bis auf Adecco +27% kein Glück, meine ETF’s sind im Plus.

    @Christoph

    ewiges Leben? bitte ohne mich, weder ewig jung noch ewig alt, sonst muss man das selber beenden, mich graust vor sowas.

    @All,

    investiert Ihr zur Zeit oder wartet ihr ab? Ich warte nun einen grösseren Rücksetzer ab, mit 50% crash rechne ich nicht, wenn dann sollte er aber schnell kommen, damit mir noch Zeit bleibt zum Aufholen bis zur Rente 🙂

    Wie schützen die älteren Schreiber eigentlich ihr Vermögen hier?

    Und im Rentenalter wird es mich im Winter ebenfalls in den Süden ziehen, das steht fest, PIBE350 hat das jetzt schon….:) hätte ich mich mehr angestrengt…

  81. Gurki

    Hätte hätte Fahrradkette. Was bringt es mir zu wissen wie der Aktienkurs 2006 war? HEUTE will man investieren. Und ob die Kurse von heute in die Zukunft steigen steht in den Sternen. Die Kurse von früher interessieren doch gar nicht…

  82. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    ich kaufe immer sobald ich Geld habe. Wenn gerade 300 CAD Dividenden da sind, und es noch 1 Woche dauert bis was dazu käme, dann gebe ich auch 5 CAD aus um für 300 CAD was zu kaufen.

    REITs und ETFs sowieso immer, ausgewählte Werte wenn ich mich in die „vergucke“. 😉 Müssen halt gerade günstig sein, soweit man das beurteilen kann.

    Bin zwar älter, habe aber kein Vermögen zu schützen. Darunter verstehe ich VIEL mehr, als das was ich habe mit meinem Aktienkram.

    Irgendwann können wir Oldies ja mal in paar Jahren einen Stammtisch im Süden gründen. 😉

    MS

  83. Sparkojote

    Schulden sind allgemein nicht gut, aber manchmal helfen sie einer Person. Beispielsweise Schulden für Studienkosten finde ich absolut legitim. Ich würde trotzdem keine Schulden aufnehmen und mir alles trotzdem irgendwie selbst finanzieren, gant nach dem Motto << Wo ein Wille auch ein Weg! >>. Ich habe gerade erst eine Ausbildung abgeschlossen und habe das Glück bereits jung mit 20 Jahren einen sehr guten verdienst zu haben. Somit kann ich über 2’000 im Monat auf die Seite legen. Mein Depot hat bereits eine grösse von fast 25’000 CHF, nächste Jahr strebe ich bereits ein Networth von 100’000 CHF an.

    Gruss
    Der Sparkojote

  84. Fit und Gesund

    @Matthias Schneider

    ja, beim Stammtisch im Süden wär ich sofort dabei 🙂

    also „Vermögen“ ist ja relativ, geb ich Dir Recht, aber dennoch möchte ich nicht gerade auf falschem Fuss kurz vor der Rente erwischt werden, wie soll ich das denn abfedern? länger arbeiten? Nicht einen Tag!!! Ich verlasse mich nicht nur auf die Dividenden, aber darüber jetzt keine Diskussion *lach*

    Mitgemacht hab ich 2 Crashs, nach dem Ersten hab ich aufgehört zu investieren, den zweiten Crash hab ich gar nicht mitbekommen da ich ganz anders beschäftigt war und es mich nicht interessiert hat, aber verkauft hab ich damals nix. Waren aktiv gemanagte Fonds, keine Einzelaktien.

  85. Christoph

    Also ich hätte nix gegen langes oder ewiges Leben. Und ehrlich gesagt ich denke wenn ich alt und gebrechlich bin will ich es lieber selbst beenden als in nem Hospitz oder so.. gruselig finde ich das.

     

    Kennt jemand die Serie Forever? Leider nur 1 Staffel, aber ich finde sie toll. Kommt Freitag Abend auf Kabel 1 wieder. Da ist jemand „verflucht“ oder wie man das auch immer will als jemanden retten will (17. Jahundert oder so) und kann nicht sterben. Er wird immer im nächsten Gewässer wieder lebendig.

    Irgendwie toll was er so sagt. Das er in so vielen Ländern war. Soviele Veränderungen und Verbesserungen erlebte usw. Wenn ich bedenke wir mühsam das Leben vor 200 Jahren war im Vergleich zu heute.. da ist es doch eigentlich schön wenn man in die Zukunft blickt.

    @Pipe: Vermögensverwalter. hehe das merke ich mir wenn ich soweit bin^

     

    @Fit und Gesund: http://www.cnbc.com/stephanie-link/ Sie kauft auch Medtronic. Gestern bei Halftime repot war Medtronic ein Thema. Die Meinung war dass es nur ein schwaches Quartal nicht mehr. Jon Najarian hat auch gekauft

  86. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    ja, ging mir ähnlich. Habe auch die beiden Crashs 2000-2003 und 2008… mitgemacht. Der erste hat mich paar Pleiten und 5-stellige Verluste (reale, keine Buchverluste) gekostet.

    Dann bin ich so Ende 2003 glücklicherweise aus der Betäubung erwacht und habe wieder Mut gefasst. Paar Sachen glücklich gekauft und auch wieder verkauft vor 2008. 2009 einige Sachen billig gekauft und auch wieder mit einigem Gewinn verkauft. Seit 2012/13 fahre ich die langweilige Schiene mit Dividenden sammeln.

    Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.

    Wenn es wieder kracht, dann tut es das. Glücklicherweise kann ich später von meiner Rente auskommen. Halbierte Dividenden (Ausfälle und/oder Kürzungen) sind auch besser als nix.

    Viel Glück

    Nachtrag; geht gerade lustig weiter mit den Bio/Pharmas, LLLY 14% nach Süden;
    Eli Lilly’s stock the most active in premarket trade, with volume of 2.8 mln shares, Merck stock down 3% in premarket trade.
    Juno Therapeutics halts midstage clinical trial after patient death. -42%!!!

    MS

  87. Fit und Gesund

    @Christoph

    danke, schau ich später an, muss zu Muttern der es schlecht geht….

    @Matthias

    ich werde auch mit meiner Rente gut klarkommen, wenn ich bis zum 64.Lebensjahr arbeite, ich möchte mich aber mit 62/63 verdünnisieren 🙂 sonst hätte all das Aktiengedönse für mich nicht so viel Bedeutung und ich würde nicht 50% sparen.

    Übrigens bin ich dabei für nächstes Jahr die Ziele grob zu definieren, da steht dann mal wieder Sport an erster Stelle, weniger PC. Morgen führe ich ein Jahr akribisch Haushaltsbuch, ob ich das weiter mache steht auch in den Sternen.

  88. Markus

    @VonaufdenBoden

    Du schreibst, dass Du year to date bei 12,36 % liegst, und es waren 27 k  Steigerung dieses Jahr ohne die Neukäufe.

    Wie willst Du in knappen 2 Jahren 600 k haben???

    Einer von uns beiden rechnet falsch…???

  89. Christoph

    @Markus: wenn er 400k Anfang des Jahres hatte, hätte er nun 450k. Das würde dann schon passen..

     

    @all. Habe die Woche einen Artikel gelesen wenn man im Jahre 0 einen USD zu 1% jedes Jahr angelegt hätte.

    Hab ich mal per Excel geprüft. Man muss wirklich einfach nur alt genug werden ^^

    Nach 926 Jahren hätte man 1 Mio!

    Nach 1.389 Jahren 100 Mio

    Und nach 1620 Jahren Millardär!

     

  90. PIBE350

    An Matthias Schneider: Zu 90 Prozent buche ich Pauschalreisen. Irgendein gutes Angebot findet sich immer, wenn man zeitlich und örtlich flexibel buchen kann. Dazu kommen Langzeit- und Frühbucherrabatte. Auf die Anzahl der Hotelsterne lege ich keinen Wert.

    Meine Lieblingsziele sind auch die Balearen und Kanaren, ich nehme aber auch gern wahre Superschnäppchen mit, indem ich mich gegen die Urlaubermasse stelle, die die Preise beispielsweise für Spanien nach oben treibt: Marokko, Tunesien, Ägypten und die Türkei. Zum Beispiel Anfang nächsten Jahres: 8 Wochen Djerba inkl. AI für 900 Euro. Da überlege ich nicht 2-mal.

    Ja, Puerto del Carmen ist wunderbar. Allein schon die Strandpromenade, die 30 km oder so lang ist. Letzens bin ich zu Fuß bis nach Arrecife gelaufen. Direkt an den landenden Flugzeugen vorbei. Deine Zukunftspläne klingen gut.

    An Fit und Gesund: Frisches Geld wird umgehend auf die einzelnen Anlageklassen verteilt.

    An Christoph: Ja, ist doch so. Wir verwalten in mühevoller Kleinarbeit Vermögen: unsere! 😀

  91. Stefan

    @ Christoph

    1.) VonaufdenBoden rechnet über den internen Zinsfuss, so wie es sich für Investitionen gehört. Über seine beiden Variablen (12,37% Rendite; 27k Steigerung) kann also niemand von uns sagen, wie hoch sein Depotwert ist/war.

    2.) Nach 926 Jahren hat man – vor Inflationsbereinigung – bei 1% Verzinsung nicht 1 Million, sondern 10.173 USD. Eine Million USD erreicht man erst im 1389. Jahr.

  92. Andrea

    PIBE350, tolle Einstellung, und vollkmmen richtig. Jeder lebt sein eigenes Leben und muss nicht anderen Rechenschaft ablegen. Vermögensverwalter, das ist super. So muss man nicht lange herumdiskutieren mit anderen.

    Fit und Gesund, eigentlich legst du doch schon länger an und der Zinseszinseffekt sollte dir über die Jahre schon ein gewisses Plus und damt eine größerere Sicherheit gebracht haben. Wenn du den Gedanken an größere Kursverluste gar nicht aushalten kannst, müsstest du einen Teil deines Geldes in anderen Anlagen investieren. Keiner hier weiß, wann es wieder crasht. Aber es wird wohl auch wieder vorbeigehen.

    Ich schätze, dass die Aktienkurse etwas zurückgehen werden, wenn die Zinsen erhöht werden, was meinen die anderen?

    Mein Depot sprudelt im Moment wie wild, es ist verrückt, dass manche Werte jetzt auf einmal so richtig abgehen, die vorher eine Zeitlang nur herumgedümpelt haben, z. B. Prudential. Was ist da passiert? Insgesamt ist mein in diesem Jahr angelegtes Depot jetzt 14,5 Prozent im Plus.  Dabei habe ich zwei Werte, die Deutsche Bank und Gilead, noch deutlich im Minus.

    So etwas wie eine richtige Frührente (Finanzielle Freiheit vor dem Rentenalter) werde ich wohl nicht erleben, dafür bin ich wohl schon zu alt und mein Depot noch zu klein. Ich habe mir aber vorgenommen, zum frühestmöglichen Zeitpunkt das Arbeitsleben zu verlassen. Vorteil: Ich bekmme dann einen Zuschuss zur Krankenversicherung (PIBE, wie machst du das eigentlich, ist die Krankenversicherung so nicht schweineteuer?)

    Gurki, ich glaube, keiner hier kann hellsehen und dir sagen, welche Werte in 10 Jahren stark steigen. Nichtsdestotrotz ist das Investieren doch eine persönliche Angelegenheit und jeder wird doch für sich Werte auswählen, von denen er glaubt, dass sie entsprechendes Steigerungspotenzial haben.

  93. vonaufdenboden

    @Mr. B

    Da kann ich dich sehr gut verstehen und teile Deine Sorgen. Um diese Probleme zu lösen, habe ich bereits ein Unternehmen gegründet und werde dann offiziell als Unternehmer fungieren. Da fällt mir schon was ein. Sollte der Markt Anfang 2019 um 50% einbrechen gehe ich wieder arbeiten, bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Dann kann ich auch billig Aktien einkaufen. Auch nicht schlecht. Da bin ich prinzipiell flexibel und ganz frei von Illusionen. Für alles offen und zu allem bereit. Mich reizt es aber ungemein, es mit der 4% SWR zu versuchen. Vielleicht geht ja alles auf. Wenn nicht, ist auch nicht so tragisch. Dann hänge ich noch das eine oder andere Jahr als Angestellter an. Die Anfangsphase wir natürlich kritisch sein und wenn ein 50% Abtaucher kommen sollte, dann bitte gleich am Anfang. Oder noch besser jetzt.

    @Markus

    Das stimmt schon. Ich kann mir derzeit €130k p.a. sparen. Mörderjob. Das war aber nicht immer so. Zusätzlich zum Aktiendepot habe ich auch noch 80k rumliegen, die ich dazugerechnet habe.

    vonaufdenboden

  94. Andrea

    PIBE, 2 Wochen Djerba all inclusive für 900 Eur, das ist ja fast günstiger, als in Deutschland zu wohnen. Vielleicht sollte man all unsere H4-Bezieher auf Urlaub schicken, die Leute hätten mehr Spaß und der Staat würde noch Geld sparen.

  95. Claus

    @ Fit und Gesund

    Medtronic, keine Panik, „der Laden“ ist auf Kurs.

    Haben nur etwas geringere Q-Ergebnisse eingefahren und das Jahresziel etwas gesenkt. Das kommt, wie immer, bei hoch bewerteten Aktien, nicht so gut an. Trotz der gesenkten Jahresprognose würde das Jahesergebnis aber immer noch über 4% höher liegen, als letztes Jahr…

    Aktie steigt heute ein bischen, vielleicht eine kleine Position kaufen und in Ruhe beobachten.

    Ist neben Shell meine größte Position, der gestrige Rücksetzer hat mal eben 5,3k vom Buchgewinn genommen. Macht aber nichts, andere Aktien steigen ja. Ich würde keine einzige Medtronic-Aktie aus der Hand geben, zumal alle Gewinne steuerfrei sind (lange vor 2009 gekauft).

    Bei Novo N. wirds nun unter 30€ spannend. Entweder stabilisiert sich die Aktie hier langsam oder es kommt zur nächsten Verkaufswelle. Ich warte noch.

    Die Kursrückgänge bei Novartis kann ich kaum noch nachvollziehen. Die Aktie ist m.E. „ein Geschenk“. Wäre ich hier nicht schon seit Ewigkeiten investiert, würde ich massiv einsteigen. Ich überlege ernsthaft, hier eine neue „Tradingposition“ einzugehen.

    Viel Spass beim Grübeln, was nun zu tun ist…

  96. PIBE350

    An Andrea: Freut mich, dass du dich auch nicht verbiegen lässt. Egal wie man lebt: Man wird nie allen gefallen und es jedem recht machen können.

    Lustige Idee: Frau Kipping hatte schon mal etwas in dieser Art vorgeschlagen: 500 Euro Urlaubsgeld für alle H4-Familien.

    Ich bin gesetzlich krankenversichert, muss aber nicht extra dafür aufkommen. Für Reisen habe ich zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung für 8 Euro pro Jahr.

    An vonaufdenboden: Mir gefällt die Finanzschreiberszene. Jeder klingt sich ein, egal wo er gesellschaftlich und finanziell steht. Wir können alle voneinander etwas lernen. 🙂

  97. Christoph

    @Pipe: Wie meinst du dass du für die gestetzliche nicht extra aufkommen musst?

    So wie ich es verstanden habe bist du doch Privatier!?

    Also musst du dich ja selbst versichern. Und bei einer gestzlichen geht das doch nach einkommenshöhe bzw gibt es auch eine Pauschale?!?!

  98. Markus

    @Stefan

    „Über seine beiden Variablen (12,37% Rendite; 27k Steigerung) kann also niemand von uns sagen, wie hoch sein Depotwert ist/war.“

    Da wir noch die 35 k Sparsumme in den ersten 11 Monaten haben, geht das näherungsweise m. E. durchaus!

    Für Vergleiche ist nicht der interne Zinsfuß sondern die zeitgewichtete Rendite geeigneter… Es darf mich gerne jemand korrigieren!

    In Zusammenhang mit dieser Aussage von vonaufdenBoden „Meinst Du mit nominal 50k Zuwachs eine Steigerung des Depots ohne weiteren Zukauf von Aktien? Da könnte ich nicht mithalten.“ 

    bin ich bei einem deutlich anderem Wert wie von Christoph…

    @vonaufdenBoden

    Was ist das für ein Beruf wo man 130k p. a. sparen kann und danach mit 2 k monatlich für die Familie leben will???

    Sorry, wenn ich genauer nachfrage aber es ist etwas außergewöhnlich…

     

     

  99. Fit und Gesund

    @Andrea,

    sicher ist da was hängengeblieben, aber nicht viel, die Flaggschiff-Fonds von damals wie Pioneer, Fidelity und Templeton hatte ich noch gegen einen anderen Fonds eingetauscht, der hat dann noch schlechter rentiert und ich habe es nie korrigiert, tja.. wie konnte ich nur? Des Weiteren hab ich natürlich meine ETW zu grossen Teilen abbezahlt.

    Ich bin nicht zu 100% in Aktien investiert, ich habe noch cash, eine Lebensversicherung die in 3 Jahren fällig ist (ich wusste es nicht besser und der Vertreter war clever), dazu noch bisschen Gold was ich nicht mitrechne aber aufstocken werde, finanziell ist mir nicht bange wenn ich bis zum Schluss arbeite, aber das will ich eben nicht.

     

    @Claus,

    danke für Deine Einschätzung, ich warte bei Medtronic noch ein klein wenig zu, bei Novo Nordisk hab ich mir nun fix das Limit 28 Euro gesetzt und dann werde ich nochmal hinzukaufen, Novartis hab ich schon 150 Stück, eine klitzekleine Portion wäre noch drin, lieber hätte ich Lindt&Sprüngli, aber die sind echt teuer! Und der Goldpreis fällt, weiss nicht wo ich zuerst soll…ich hasse zuviel Auswahl…

    @PIBE350,

    vermutlich hast Du Recht und investierst einfach sowie neues Geld reinkommt, ich habe Brexit abgewartet und Trump, hat mir auch nicht wirklich viel geholfen, dennoch, die paar Tage bis zum 4.12. werd ich die Fingerchen stillhalten.

  100. Stefan Meisel

    @ Markus

    https://www.justetf.com/de/news/etf/renditeberechnung-unter-der-lupe-nur-die-zeitgewichtete-rendite-gewaehrleistet-vergleichbarkeit.html

    Spätestens bei Fallbeispiel 6 werden die meisten Kleinanleger wohl mit den Ohren schlackern und die zeitgewichtete Rendite ablehnen. Mir sind die anderen beiden Methoden auch lieber. Geschmacksache.

    Mit Rendite-Berechnungen sind wir hier aber im falschen Forum. Hier ist eher die Mein-Vermögen-ist-mir-egal-Fraktion zu Hause.

  101. Dividende ist der neue Zins

    @von aufdenboden

    Du schreibst

    „Meine performance der letzten fünf Jahre, berechnet mit der IZF-Methode (100% in Aktien investiert):

    2012: 7,49%

    2013: 22,58%

    2014: 19,83%

    2015: 5,29%

    und bis heute im Jahre 2016: 12,36%“

    Erstmal Glückwunsch dazu, dass Du Dich erstens nicht scheust, die Performance zu berechnen & zweitens zu den Ergebnissen.

    Im Vergleich dazu der recht „teure“ ishares MSCI World ETF:

    2012: 13,10%

    2013: 20,97%

    2014: 18,87%

    2015: 10,4%

    YTD: 7,51%

    Quelle: https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?groupField=index&query=IE00B0M62Q58&from=search&isin=IE00B0M62Q58&tab=returns

     

  102. Stefan Ledabyl

    Guten Abend,
    ich bin zwar noch ein Newbie und Grün hinter den Ohren, aber ich mache mir keine grossen Sorgen um einen Rücksetzer. Wenn man ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Aktien bewiesen hat, sollten doch zumenidest 50% der Unternehmen im Depot die Dividenden stabil halten. Kein Unternehmen will doch seinen Aristrokraten Status verlieren, selbst wenn es mal schmerzhaft wird. Und eine Dividende mit der ich arbeiten kann, ist mir im Grunde wichtiger als ein Depot, dass mal für ein paar Jahre im Minus ist.
    Wir haben doch auch gerade erst das schlimmste Jahrzehnt der Börsenhistorie hinter uns, und zum ertsen Mal seit Aufzeichnung des globalen Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2008 kein Wachstum gehabt.
    Die Bevölkerung wächst, die Inflation wächst, besonders in Brasilien und Russland, und die Produktivität wächst, also langfristig wird das weltweite Bruttoinlandsprodukt steigen müssen.
    Ärgern kann ich mich immer noch wenn alles weg ist..aber ich bin eigentlich sehr optimistisch, dass ich meine Rente auf Lanzarote wie Pibe oder gerne auch auf Teneriffa und Co. zumindest teilweise durch Dividenden finanzieren kann. Ganz schaff ich es nicht mehr, da zu alt.:-)
    Schönen abned allen

  103. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan Meisel, Markus,

    da habe ich doch nach dem Hinweis auf die zeitgewichtete Rendite gleich mal nachgeschaut was Lynx mir berechnet. Also year-to-date (bis gestern) gibt man mir 0,10% an. Das gilt dann wohl als Durchschnitt pro Tag.

    „Mean Return: The average time weighted return of your portfolio for a specified time period.“

    „10. The mean return is the average TWR for the period.“

    „Time-Weighted Return (TWR): TWR measures the percent return produced over time independent of contributions or withdrawals. TWR eliminates the impact of the timing of inflows and outflows and isolates the portion of a portfolio’s return that is attributable solely to the account’s actions.“

    Mean Return: 0.01% (Dax), 0.05% (Dow Jones Industrial) 0.04% (S&P 500), 0.10% (Ich). Scheint ganz ok zu sein. Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.

    Bei 232 „Time Periods“ also 23,2% (Cumulative Return: 24.35%).

    Positive Periods: Dax 122 (52.59%), DJI 127 (54.74%), S&P 129 (55.60%) Ich 131 (56.47%)
    Negative Periods: Dax 110 (47.41%), DJI 105 (45.26%), S&P 103 (44.40%), Ich 101 (43.53%)

    Aber was monatlich an Cashflow kommt, das interessiert mich wirklich. 😉

    MS

     

  104. Markus

    @Stefan

    Ja, bei Fallbeispiel 6 ist es für den intuitiven, gesunden Menschenverstand schwer verständlich…

    Es geht bei der zeitgewichteten Rendite hauptsächlich um die Vergleichbarkeit!

    Dafür ist sie die anerkannteste Form!

    http://blog.rentablo.de/twror/

    Beim internen Zinsfuß von vonaufdenboden müsste man die 11 monatige Sparsumme (die deutlich kleiner wie das Depot ist) schätzen oder gleichmäßig aufteilen und hätten näherungsweise einen Wert… 😉

     

  105. PIBE350

    An Christoph: Aufgrund einer familiären Bewandtnis. Ansonsten hast du natürlich recht.

    An Fit und Gesund: Keine Ahnung, was am 4.12. passieren wird. Ich halte mich an den Spruch: Ich weiß, dass ich nichts weiß. 😉

    An Stefan Ledabyl: Ich wünsche dir bei deinem Vorhaben viel Erfolg.

    Oh, auf Spiegel Online steppt wieder der Bär: http://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/altersarmut-deutschland-angst-um-die-rente-thread-537860-1.html

    Eine Kostprobe gefällig?

    ,,mein Jahrgang 1964 ist der stärkste Jahrgang nach dem Krieg. Nachdem alle Regierungen die Rentenkasse geplündert haben und nennenswerte Gruppen, wie Beamte, Ärzte , Anwälte u.s.w. die sog. starken Schultern sich immer noch nicht an der umlagefinanzierten Rente beteiligen müssen, wird es eben weniger zu verteilen geben. Ich beziehe z.Zt. Hartz4 und müßte um noch eine signifikante Steigerung meiner Rentenansprüche von derzeit kanpp 600? zu erreichen monatlich 1000? zurücklegen für die nächsten 15 Jahre. Ich habe also kein Interesse daran jemals wieder zu arbeiten wenn es mir nichts bringt. Da wechsle ich doch lieber den Auszahlungsschalter von Hartz 4 zur Grundsicherung. Ach ja ; ich habe gearbeitet , war selbständig, habe studiert u.s.w.. Also erzähl mir hier kein Schlaumeier es gäbe kein Recht auf Faulheit un dBeamte brauchen sich hier shcon mal gar nicht zu Wort melden , diese gut bezahlten Arbeitslosen.

    Also vielen Dank für die tollen Beiträge der letzten Wochen und Monate! Und nun??? Status Quo bestimmen kann ich auch. Dazu brauche ich keine Presse. Na ja wenigstens sind ja die ganzen gut ausgebildeten Flüchtlinge gekommen um meine Rente zu bezahlen“

  106. EasyWISA

    Hallo Tim,

    interessanter Blog mit noch interessanteren Kommentaren (wenn sie nicht gerade aus der Verschwörungstheorie-Ecke kommen).

    Darf ich mal fragen, was bisher deine erfolgreichsten Investments waren und was deine größten Rohrkrepierer?

  107. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Moin!

    Will nur alle Schnäppchenjäger auf ein interessantes Angebot hinweisen.

    Vor 2 Wochen habe ich meiner Frau ein neues Laptop spendieren wollen, weil ihres zu lahm ist. Hatte aber einen bösen Fehlgriff bei ebay gemacht. Das Teil hatte defekte Hardware. War ein Akoya von Medion, was eigentlich gut gewesen wäre. Habe es zum Glück anstandslos erstattet bekommen.

    Gestern wollte ich nun ein Dell Inspiron kaufen (unsere Dells in der Arbeit laufen alle tadellos), habe aber noch einmal drüber schlafen wollen.

    Ja, und vorhin rufe ich entschlussfreudig zum Kauf den Dell-Shop auf, und da blinkt mich ein 12% Black Friday-Angebot an. Bis in die Bestellung erscheinen zwar 29 Euro Versandkosten, aber auch die werden abgezogen.

    Jetzt habe ich freudig zugeschlagen. Ein 17″ Inspiron mit gutem Intel i5 (muss kein i7 sein) neueste (7.) Generation usw. für sage und schreibe 597,52 Euro Endpreis direkt bei Dell. Auch auf eine SSD habe ich da verzichtet. Muss nicht sein.

    Das findet man in keinem ebay, Amazon oder sonstwo.

    Sollte also jemand gerade auch vor dem Problem eines notwendigen Kaufes stehen, dieses Angebot ist wirklich nicht schlecht. Rabatt-Code (SAVE12) eingeben nicht vergessen am Schluss.

    Schönen Tag

    MS

     

  108. Alexander

    Jetzt habe ich freudig zugeschlagen. Ein 17? Inspiron mit gutem Intel i5 (muss kein i7 sein) neueste (7.) Generation usw. für sage und schreibe 597,52 Euro Endpreis direkt bei Dell. Auch auf eine SSD habe ich da verzichtet. Muss nicht sein.

     

    Wozu braucht man so teure Notebooks?

    Mein i5 Leasingrückläufer von Dell hat 100€ gekostet und ist absolut neuwertig, kein Kratzer. Nur der Akku hält nur noch wenige Minuten. Aber den kann man billig ersetzen.

    Gut, für Spieler ist das Gerät zu lahm. Aber für Office und Internet macht ein schnellerer keinen Sinn.

  109. Dominik

    … und auf ne ssd verzichten kann auch nur wer noch nie mit einer gearbeitet hat. Ich will nie wieder ohne ?

  110. Christoph

    also ich habe auch nichts gegen gute Angebote. Aber ich nehme lieber aktuelle Technik zum vernünftigen Preis und habe dann lange Ruhe.

    Beim PC kann man ja wenigstens ohne Probleme immer mal alle paar Jahre nachrüsten, beim Laptop ist das sehr schwer.

  111. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Christoph,

    mir ging es ja nur darum, darauf hinzuweisen, dass man dort gerade auf alle Systeme 12% bekommt. Was man selbst denkt zu brauchen, das muss jeder selbst entscheiden.

    Es ging darum, dass man den gleichen Rechner nirgends billiger kommt. Bei notebooksbilliger.de bekommt man z.B. diesen Rechner als älteres Modell (i5 der sechsten und nicht der aktuellen siebten Version, kein full HD, sondern schlechter) für 763,14 EUR, statt bei Dell mit Rabatt das aktuelle und bessere Modell für 597 Euro. Nur darum ging es mir.

    Ich brauche keine schnelle SSD, weil auf dem Rechner keine dauernde aufwendige lokale Datenverarbeitung stattfindet. Wenn ich Musik/Videos schneiden würde usw., dann wäre mir das wichtig. Aber um 95% der Zeit im Internet unterwegs zu sein, ab und an ein Dokument zu erstellen oder Mails zu schreiben, muss ich keinen überdimensionierten Rechner kaufen.

    Wer das für nötig empfindet, der kann ja seine 12% auf einen XPS Rechner auf 2.549 EUR sparen.

    Schöne Sonntag noch

    MS

     

  112. K.

    Guten Morgen,

    das sehe ich ähnlich wie Matthias Schneider. Für einen Nebenjob habe ich am Freitag über einen lokalen Händler einen Laptop geordert. Abseits der Black-Friday-Deals, war einfach zeitlich passend.

    Auch hier habe ich mich gegen eine SSD entschieden, da ich mir für diese Einsatzzwecke keine Geschwindigkeitsverbesserungen erhoffe. Im Alltag und bei hoher Belastung ist eine SSD natürlich schön – keine Frage, aber bei anderen Dingen machen mir ein bis zwei Sekunden länger Warten nichts aus. Die Schlafmodi von Windows machen einen schnellen System-„Start“ ja auch mit einer HDD möglich.

    Davon abgesehen bin ich mir unschlüssig wie viele Schreib und Lesevorgänge eine SSD mitmacht (Lebensdauer). Es gibt ja schon Berichte die Zwischenspeichervorgänge auf der SSD z.B. Firefox-Session-Sicherungen beim Mac, hochzusetzen, damit die Anzahl der Schreibvorgänge reduziert wird.
    Für ein Langfristsystem (das „dauernd im Hintergrund“ in Betrieb ist) oder für NAS-System o.ä. bin ich da immer (noch) ein HDD-Fan.

  113. Christoph

    @Matthias: Das sollte keine Kritik an dir sein. Sorry wenn das so ankam. War mehr generell gemeint.

    Scheint für dich aber genau der richtige Laptop zu sein. Glückwunsch. Du hast natürlich recht das man auch schauen sollte was man wirklich macht.

    Wenn man zB daheim einen 50 m² Garten hat und da n bißchen was anbaut würde man ja auch nicht sowas kaufen *gg*

    https://www.youtube.com/watch?v=8wZybcjMI38

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