Europa in der Krise, Börsencrash möglich


New York, 21. Mai 2010

Griechenland pleite. Europa in der Krise. Und unsere Währung befindet sich im Sturzflug. Alles kommt jetzt zusammen. Gestern kam der Börsensturz an der Wall Street hinzu. Es liegen mal wieder die Nerven blank, die Angst geht um. Massenweise trennen sich Menschen ohne Gnade von ihren Positionen. So verlor am Donnerstag der Dow Jones 376 Punkte oder 3,6 Prozent auf 10.068 Zähler. Mal sehen, ob am Freitag die 10.000er Marke hält. Es sieht nicht danach aus.
Ich würde erst bei einem Dow-Stand von 8.000 Punkten intensiv beginnen, Aktien einzusammeln. Wenn im schlimmsten Fall der Blue-Chip-Index bis auf 6.300 Zähler oder tiefer fallen sollte, würde ich aggressiv auf Schnäppchenjagd gehen. Halten Sie Ihr Pulver vorerst trocken und warten Sie ab.
Da der Euro nur zehn Jahre alt ist und der Dollar mehrere Jahrhunderte hinter sich gebracht hat (die Wurzeln reichen bis ins Jahr 1690 zurück), flüchten die Anleger in den Dollar. Glauben Sie jedoch nicht, dass beim Dollar beziehungsweise in den USA alles besser läuft, als bei uns in Europa. Praktisch sind doch alle Leitwährungen wegen der astronomischen Staatsverschuldung angeschlagen.


tim schaefer (Author)

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