Die Welt im Jahr 2050


New York, 27. März 2012

Die Deutsche Post/DHL hat eine Zukunfts-Studie erstellt und verschiedene Szenarien entwickelt, wie die Erde aussehen könnte im Jahr 2050. Handelt es sich um einen gnadenlos verseuchten und ausgebeuteten Planten oder leben wir alle ökologisch, friedlich zusammen? Haben sich die Länder voneinander abgeschottet oder sind die Grenzen für den Welthandel geöffnet?
In dem folgenden Youtube-Video (6:46 Minuten) wird über all diese Fragen fabuliert. Sich Gedanken über die Zukunft zu machen, ist sicherlich nicht verkehrt.

Übrigens stellt sich die Frage, wie wir unsere Weitsicht beziehungsweise allgemein unsere Intelligenz erhöhen können. Abgesehen von solchen Zukunftsvideos rate ich Ihnen vor allem, so viel Erzählliteratur, sprich Romane, wie nur möglich zu lesen. Das fordert unser Gehirn heraus, weil ständig neue Gedanken gesponnen werden müssen. So lässt sich die Intelligenz (IQ) steigern und auch das Risiko an Demenz zu erkranken, reduzieren.
Wenn sich das Gehirn beispielsweise über geschilderte Gerüche oder Szenen in einem Buch ein Bild machen will, ist eine hohe Aktivität der Gehirnzellen nötig. Das bestätigen immer wieder wissenschaftliche Studien. Weitergehende Literatur finden Sie hier oder hier.

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Lesermeinungen zu „Die Welt im Jahr 2050

  1. Matthäus PiksaMatthäus Piksa

    Hallo Tim,

    auch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales macht man sich Gedanken über die Zukunft. Vor allem wie der Sozialstaat die Herausforderungen meistern soll.

    Derzeit wird in von der Leyens geführter oberster Bundesbehörde eine neue Rentenreform vorbereitet:
    Hier der Link
    Hauptsächlich kritisiert wird dabei die Rentenversicherungspflicht für Selbstständige unter 30 Jahren, die nun nämlich nach einer Überbrückungsphase in der Existenzgründungsphase 400€ pro Monat zahlen müssen.
    30-50-jährige sind nur betroffen, wenn sie keine Lebensversicherungen oder keinen Immobilienbesitz nachweisen können.
    Komplett ausgenommen sind über 50-jährige Selbstständige.

    Vom Aktiensparen ist in dem Rentenreformpaket jedoch ausdrücklich nicht die Rede.

    Selbst wenn man unterstellt, dass die Behörde es mit den Selbstständigen gut meint und sie vor einer drohenden Altersarmut schützen möchte, dann hätte sie ihnen eine weitere Alternative, das Aktiensparen ermöglichen sollen.

    So hat das Gesetzespaket nämlich den faden Beigeschmack, dass hier nur zusätzliche Einnahmequellen für die gesetzliche Rentenversicherung erschlossen werden sollten.
    Rendite gleich Null, da man zwar in einem komplizierten Punktesystem für das Rentenalter vorsorgt, die laufenden Einnahmen aber wie wir wissen zur Zahlung der immer größer werdenden Rentnerschicht verwendet wird.

    Gruß Matthäus
    http://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/rentenreform-maerz-2012.html

  2. tim schaefertim schaefer

    Hi Matthäus,

    warum nur eine Lebensversicherung oder Immobilie “angerechnet” wird, verstehe ich nicht. Was ist mit jemanden, der ein Aktiendepot im Wert von einer Million Euro in Standard-Titeln angespart hat? Das ist schon eine gewisse Ignoranz. Warum der Kapitalmarkt bei den Behörden keinerlei Rolle zu spielen scheint, ist mir schleierhaft?
    Besten Dank für den Hinweis.
    Viele Grüße
    Tim

  3. Matthäus PiksaMatthäus Piksa

    Der 49-jährige Millionär der zum Stichtag 01.01.2013 eine Million € mithilfe von Aktien angespart hat darf dann bis zum gesetzlichen Eintrittsalter (67) 18 Jahre lang 400€ pro Monat zahlen, macht in der Summe also 86.400€.

    Das Gesetz tangiert ihn also genauso wie alle anderen Selbstständigen die weniger oder gar nichts angespart haben.

    Damit werden die Selbstständigen den Angestellten und Arbeitern annähernd gleichgestellt, die schon jetzt gesetzlich verpflichtet sind ihre Beiträge zu zahlen.

    Ausgenommen sind nur die Freiberufler (Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Architekten etc.) die ihre eigenen Versorgungswerke haben. Mit viel besserer Rendite wie ich gehört habe.

    Also, ich bin ja kein Rentenprofi. Aber hätte man bei der Gelegenheit nicht auch gleich die Beamten mit einbeziehen können??

    So oder so, bei ca. 4,3 Millionen Selbstständigen ist zumindest die gesetzliche RV als eine der maßgeblichen Säulen des Sozialstaates nachhaltig gerettet. Vorbehaltlich eines In-Kraft-Tretens des Gesetzes natürlich.

    Mein persönliches Fazit: Es ist wie es ist! Ob man damit allerdings das Unternehmertum in Deutschland stärkt darf jedoch angezweifelt werden.

    Gruß

  4. tim schaefertim schaefer

    Leider ist das deutsche Renten-System sehr veraltet. Ein neuer Schwung ist sicherlich nötig.

    Die Beamten sind nicht mit von der Partie, weil das ja “Staatsdiener” sind und die ihre Pension kassieren. Die Pension wird direkt aus dem öffentlichen Haushalt bedient, sprich aus Steuergeldern. Die Pension fällt in der Regel viel höher aus als eine “normale” Rente.

  5. Matthäus Piksa

    Die Kreativität des Gesetzgebers nicht unterschätzend wäre es vorstellbar, dass bis zum Jahr 2050 auch die Versorgungstöpfe der Freiberufler auf die ein oder andere Weise in die GRV integriert werden. Allerdings dürften die Verbände der Akademiker gegen ein solches Gesetzeswerk Sturm laufen.

    Nur die Privilegien der Beamten dürften wohl zu 100% unangetastet bleiben.

    Wer sich für das Thema weiter interessiert, der kann auf dieser Seite weiterstöbern: http://www.selbstaendigen-rv.de/

  6. tim schaefertim schaefer

    Hi Matthäus,

    Super!!! Ich bedanke mich für die Unterstützung bei dem Blog-Wettbewerb. Im nächsten Jahr solltest Du mit Deinem Blog antreten!

    Mit Blick auf die Rentenproblematik: Warum es die USA schaffen, die Menschen mit massiven steuerlichen Anreizen an den Kapitalmarkt zu führen und dies in Deutschland nicht möglich ist, wundert mich.

    Ich weiß nicht, woran das liegt???

    Der Kapitalmarkt bringt jedenfalls im Schnitt mehr Rendite als die staatliche Rentenkasse.

    VG
    Tim

  7. Matthäus Piksa

    Gäbe es eine Kategorie “Fleißigster Blog-Kommentator”, ich hätte mich glatt selbst nominiert. ;)

    Ich muss mal sehen, wie ich es bewerkstellige, meinen eigenen Blog zu professionalisieren. Einfach “nur” die Nominierung zu schaffen kann ja eigentlich nicht das Ziel sein… Aber danke für deine Unterstützung!

    Als Angela Merkel und Peer Steinbrück Ende 2008 vor laufenden Kameras die Sicherheit der Spareinlagen garantierten hätten Sie vor dem Hintergrund des verabschiedeten Bankenrettungsfonds Soffin auch die Empfehlung aussprechen müssen, dass sich die Sparer unbedingt am Aktienmarkt engagieren müssen. – Mit einem Zusatz dergestalt, dass sie die Banken nicht nur als systemrelevante Player retten, sondern auch um das Geld der Sparbuch-Sparer, Bausparer, (Lebens-)versicherugssparer und dergleichen nicht zu gefährden hätte ein Mentalitätswand ausgelöst werden können. Weil sie entsprechende Äußerungen unterlassen haben, kann man den beiden hinsichtlich der Pflege der Aktienkultur ein Versagen vorwerfen, denn befinden sich die Banken- und Versicherungsinstitute in schwierigem Fahrwasser, dann gilt das Gleiche erst recht für die Einlagen der Sparer. Betten allein hilft an dieser Stelle mit Sicherheit nicht!

    Gruß.

  8. tim schaefertim schaefer

    Die Schieflage der Banken hat zu einer Schieflage der gesamten Ökonomie geführt, denn die Finanzdienstleister sind systemrelevant – gehen sie also kaputt, dann steht das gesamte System am Abgrund.
    Warum Merkel & Co. nichts mit Aktien und dem Kapitalmarkt am Hut haben, verstehe ich nicht. Es gibt so viele westliche Länder, die das erfolgreich umsetzen. Wenn ich mir beispielweise die Rentenkasse der Norweger anschaue, dann ist das nur smart. Langfristig profitieren die Bürger nur davon.

  9. Matthäus Piksa

    Hallo Tim.

    Die Tabelle ist toll!

    Alle Assets schön klar und übersichtlich in einer Tabelle:

    Bei den Aktien investieren die Norweger in solide Global Player mit Fokussierung auf Energie-Titel. Aber schön gestreut.

    Bei den Rentenpapieren haben es Ihnen die klassischen rechtstaatlichen und damit verlässlichen Industriestaaten angetan.
    Die Norweger glauben an einen weiteren Aufschwung der USA. Jedenfalls wurde diese Position massiv ausgebaut, auch einige andere, UK, Japan, Frankreich.

    Ein wenig zurückgefahren wurden die Positionen bei den kriselnden Staaten Italien und Spanien. Das ist einleuchtend.

    Ich verstehe auch, dass man das Investment in deutsche Papiere zurückgefahren hat. Es wird wohl an der lausigen Rendite liegen. Da bin ich mir sicher. Deutsche Papiere sind so sicher, dass sie nahezu nichts abwerfen. Vor nicht allzu langer Zeit, bezahlten einige Investoren bei einer Auktion gar dafür dem deutschen Staat Geld zur Verfügung stellen zu dürfen.

    Im Grunde müsste man das Depot einfach nur kopieren wenn man das nötige Kleingeld hat. Oder alternativ Jahr ein Jahr aus Positionen peu a peu aufbauen.

    Nochwas: Es gibt derzeit zahlreiche Bewegungen, die mehr Transparenz fordern. Bspe.: Piraten, Wikileaks, Anonymous, Occupy

    Wenn man mal längere Zeit im Internet surft und bloggt stellt man sich die Frage was eigentlich noch an Informationen veröffentlicht werden soll? Reicht doch im Grunde, oder?

  10. tim schaefertim schaefer

    Hallo Matthäus,

    exzellente Zusammenfassung. Danke dafür!

    Ich finde: Je mehr Transparenz wir Bürger bekommen, desto besser. Wenn Fonds oder Staaten Rechenschaft ablegen, ist das eine gute Sache. Schließlich geht es um das Geld der Steuerzahler bzw. Anleger…
    Bis dann
    Tim

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