Dave Ramsey


New York, 26. Mai 2008

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Amerikaner lieben oder hassen ihn: Dave Ramsey. Er ist eine Radiolegende und Bestsellerautor („The Total Money Makeover“). In seinen Shows rät er zu sparen und auf Konsum zu verzichten. Sparen, Sparen, Sparen ist sein Motto. Sein Oberziel ist: schuldenfrei zu sein. Amerikaner haben eine negative Sparquote. Sie konsumieren auf Pump. Millionen Haushalte sind überschuldet. Sie nutzen allzu gerne Kreditkarten für ihre Käufe. Die Finanzhäuser ziehen den Verbrauchern dann mit saftigen Kreditzinsen von bis zu 30 Prozent das Geld aus den Taschen. „Ein bescheuertes Produkt“, so bezeichnet er die Plastikkarten. „Wenn du mit Bargeld bezahlst, dann tut das weh. Du fühlst das. Wenn Du aber das Plastikgeld benutzt, dann merkst du das gar nicht.“ Ramsey ist Multimillionär. „Ich habe keine Kreditkarte“, sagt er stolz. Ramsey ist nicht der einzige, der vor den Plastikkarten warnt. Warren Buffett, der reichste Mann der Welt, warnt besonders junge Menschen vor dem Einsatz der Kreditkarten.
Ich sehe mir Dave Ramseys Ratschläge sehr gerne auf dem neuen Börsensender „Fox Business“ an. Zuschauer rufen in seiner Show an, schildern ihre Situation und der Meister gibt ihnen dann Tipps.
Oftmals stört er sich daran, dass seine Zuschauer Hypotheken und Schulden angehäuft haben. Er rät diese, so schnell wie möglich abzutragen. „Cash is king!“ Er rät zudem, Nebenjobs anzunehmen, um schnell die Kredite abzahlen zu können.
Schon Heranwachsende haben oftmals eine mächtige Schuldenlast zu schultern. Studenten müssen in der Regel ihr Studium mittels Kreditaufnahme finanzieren. Da kommen zügig 100.000 Dollar und mehr zusammen.


tim schaefer (Author)

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