Zurück ins Büro? Lieber nicht! Wie Du von Zuhause Geld verdienst

In den vergangenen Monaten haben Menschen auf das nervige Pendeln verzichtet. Manch einer hat das Home Office genossen. Arbeitnehmer haben ihren eigenen Rhythmus abseits des Büroalltags gefunden. Kurze Wege, viel Komfort, große Freiheiten – da fällt der Gedanke an die Rückkehr ins Büro schwer. 

Andererseits gibt es Arbeitnehmer, die vermissen den persönlichen Kontakt mit den Kollegen. Sie können kaum darauf warten, zurück zur Arbeit zu gehen.

Einige gehen soweit, dass sie gar nicht mehr in ihren alten Job zurückkehren möchten, sondern nach Alternativen suchen, wie sie weiterhin von Zuhause aus Geld verdienen können. Aber das ist zugegeben gar nicht so leicht.

Wie wäre es zum Beispiel als Freelancer durchzustarten? Als Programmierer, Texter, Webdesigner oder Illustrator. Es braucht dafür keinen Büroplatz, Hauptsache die eigenen Fähigkeiten lassen sich digital vermarkten.

Millionär werden als Autor

Es gibt diese erstaunlichen Erfolgsgeschichten. Ich habe die freiberufliche Therapeutin Colette Dowling in New York getroffen, die mit einem Bestseller steinreich und berühmt wurde.

Oder nimm Angeline Boulley. Die 55-jährige hat ihren Thriller “Firekeeper’s Daughter” an einen Verlag für eine Millionensumme verkauft. Die Filmrpdouktionsfirma von Barack und Michelle Obama, Higher Grounds, will aus dem Buch eine Serie für Netflix machen. Boulley hat, seit sie 18 Jahre alt ist, von so einem Erfolg geträumt. (Das zeigt Dir: Es schadet nicht, zu träumen.) Jetzt gelang ihr der Durchbruch:

Es gibt weltweit den Trend, dass sich Menschen selbst verwirklichen wollen. Jeden Tag acht Stunden im Büro eingesperrt zu sein, gehört der Vergangenheit an. Flexibilität ist gefragt. Davon profitieren Jobplattformen. Auch Firmen setzen zunehmend auf Freelancer. Nach einem deftigen Absturz ist die Freelancer-Plattform Fiverr wieder auf dem Weg nach oben. Zumindest sieht der Chart so aus:

Fiverr hat die 5 großen Vorteile einer digitalen Freelance-Karriere gesammelt:

Freie Zeiteinteilung

Plötzlich ist die 40-Stunden-Woche optional. Selbstständig zu sein bedeutet, dass man nur sich selbst Rechenschaft ablegen muss. Einen privaten Termin mitten am Nachmittag? Kein Problem. Man möchte es tagsüber ruhig angehen lassen und lieber die Nächte durcharbeiten? Jeder findet sein eigenes Modell. Allerdings – die Kundenbeziehungen und die Qualität der Arbeit dürfen nicht darunter leiden. Projekte und Fristen gehen vor.

Leidenschaften ausleben

Als Freelancer kann ich entscheiden, welche Tätigkeiten ich anbiete und die Themen bearbeiten, für die ich brenne. Im besten Fall verwandele ich meine kreativen Talente in ein lukratives Business. Wer mit Leidenschaft an die Arbeit geht, dem fällt vieles leichter.

Mobil

Wenn das eigene Zuhause zu eng wird, spricht nichts dagegen, von unterwegs oder aus dem Ausland heraus zu arbeiten. Die Mittagspause am Strand verbringen? In Zeiten, wo mobiles Arbeiten von nahezu überall aus möglich ist und man kaum mehr als einen Laptop und Internetanschluss benötigt, steht der großen Freiheit nichts mehr im Wege.

Finanzen

Als Freiberufler muss ich mich um Themen wie Altersvorsorge und Steuern selbst kümmern. Aber ich kann meine Finanzplanung nach den eigenen Vorstellungen gestalten. Ein Faktor ist der Preis, den ich für meine Dienstleistungen aufrufe. Und hier ist jeder sein eigener Chef. Die Preise sollten die eigenen Fähigkeiten und Qualifikationen widerspiegeln.

Es gibt staatliche Fördertöpfe. Wer sich selbstständig macht, kann den Gründungszuschuss vom Arbeitsamt erhalten. Während der Pandemie zeigte sich der Bund zudem hilfsbereit. Die Bundesregierung fördert Soloselbstständige mit 7.500 Euro im Rahmen der Neustarthilfe. Bayern gewährte Künstlern zusätzlich Gelder während der Pandemie.

Gesundheit

Wer die Möglichkeit hat, seine Zeit frei einzuteilen, kann ausreichend Pausen für Sport, Fitness, Spaziergänge, gutes Essen und Entspannung einplanen. Es ist ein Investment in die eigene körperliche und mentale Gesundheit. Als Freelancer muss ich diese Verantwortung selbst tragen, aber ich habe alle Freiheiten dazu.

Hier finden Freelancer Arbeit

Um erfolgreich auf Kundenakquise zu gehen, bieten sich Freelancer-Börsen wie Fiverr oder Upwork an. Auf dem Karrierenetzwerk Xing oder LinkedIn findest du Arbeit. Hier ist eine gute Übersicht, wie du Arbeit als Freelancer noch finden kannst. Die Jobsuchmaschine Indeed ist eine Anlaufstelle. Auf Fiverr können Freelancer ihre Dienstleistungen in 500 Kategorien anbieten und erreichen Kunden aller Größen weltweit.

Die Nachteile

Natürlich gibt es Schattenseiten. So bekommst du als Angestellter ein festes Gehalt und hast stetige Geldflüsse. Der Arbeitgeber beteiligt sich hälftig an den Sozialbeiträgen für Krankenkasse, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Als Freelancer musst du zusehen, dass du diese Ausgaben mit mehr Einnahmen deckst. Du musst ausreichend Aufträge an Land ziehen und auf ein attraktives Honorar achten.

Du hast die Möglichkeit, um die Nachteile zu limitieren, eventuell neben deinem Hauptjob eine freiberufliche Nebentätigkeit zu starten. So kannst du herausfinden, ob du erfolgreich bist. Die Nebentätigkeit kannst du schrittweise ausbauen. Erst wenn du siehst, dass es sich lohnt, kannst du dich eventuell ganz darauf konzentrieren.

Fiverr: Die Job-Plattform

Im Juni 2019 kam die Plattform für Freelancer zum Ausgabepreis von 21 Dollar an die Börse. Mittlerweile ist der Fiverr-Kurs auf 201 Dollar explodiert. Die Digitalisierung und der Mangel an Fachkräften sprechen für die Aktie. Aber der Börsenwert ist mit 7,2 Milliarden Dollar üppig. Es entspricht dem 29-fachen Umsatz, das ist wirklich enorm.

2010 begannen die Israelis als Minijob-Börse. Es werden Jobs angeboten wie digitales Design oder Blogartikel – zum Teil für nur fünf Dollar. So entstand der Spitzname „Fiverr“.

Gut bezahlt werden Programmierer, Webdesigner und SEO-Manager. Dank der Digitalisierung steigt die Nachfrage nach Apps, Logos, Videos und Websites. Auf Deutschland, Italien, Holland, Spanien und Frankreich dehnte sich der Marktplatz aus.

3 Aktionäre haben Oberhand 

Private-Equity-Investor Jonathan Kolber besitzt 8,2 Prozent der Aktien. Die Gründer Micha Kaufman und Shai Wininger sind jeweils mit rund fünf Prozent dabei. Vor über zehn Jahren erkannten sie das Problem. Sie brauchten Freiberufler für diverse Projekte, konnten jedoch keine finden. Beide wollten nicht jemanden in Voll- oder Teilzeit einstellen, sondern nur Aufgaben erledigt bekommen. Es war eine Herausforderung, talentierte Freiberufler zu finden. Sie mussten umständlich recherchieren, ob empfohlene Personen tatsächlich passend für das Projekt waren. Der altmodische Prozess war zeitaufwändig. Deshalb erstellten beide die Fiverr-Plattform. Über die Website kommunizieren Freiberufler und Betriebe direkt. Informationen und Dateien sind austauschbar. Die Bezahlung wird über die Plattform abgewickelt.

Wie verdient Fiverr Geld? Transaktionsgebühren und Serviceentgelte. Wer einen Freelancer bucht, überweist das Honorar an Fiverr. Die Plattform leitet das Geld an den Freelancer weiter. Den US-Markt beziffern Marktforscher auf 100 Milliarden Dollar.

Als sich Corona ausbreitete, suchten mehr Freelancer nach Arbeit, was an der steigenden Arbeitslosigkeit gelegen hat. Ein vergleichbares Projekt startete die Deutsche Post 2011: DieRedaktion.de war eine Plattform, die sich an freie Journalisten und Redaktionen richtete. Der Dienst floppte, die Bonner stellten ihn ein. Im Gegensatz zur Post spezialisierte sich Fiverr nicht auf eine Nische, sondern auf 500 Job-Kategorien. 

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  1. Wir hatten ja schon vor Corona Home-Office, wenn auch nicht in dem Ausmass wie die letzten Monate. Für die Meisten ist ein Mix ideal, auf jeden Fall freuen sich viele, wenn sie wieder häufiger mal auch ihre Kollegen “physisch” treffen können. Die täglichen Zoom-Meetings (und andere Online-Tools) nerven halt auf Dauer auch. Die virtuelle Kaffeepause ist halt nicht dasselbe. Es sind auch nicht alle gleich gut ausgerüstet zu Hause, wer Kleinkinder hat, eine zu kleine Wohnung, kein abgetrenntes Büro, dann ist das schon eine Herausforderung. Auch eine Abgrenzung Job und Privat ist fliessend, für mich ist der Weg ins Büro und zurück (glücklicherweise alles zu Fuss möglich) immer ein hoch- und runterfahren. Es gibt Vor- und Nachteile, aber nur noch zuhause ist nicht für alle ideal. Familien war ein Beispiel, aber auch Alleinstehende können Depressionen erleiden, wenn sie nur noch Online-Arbeit leisten.

    @Digitalsteuer
    G7 hat globale Digitalsteuer für Unternehmen (mindestens 15%) bestimmt. Bin mal gespannt was das am Montag auf Google, Apple & Co. für Auswirkungen hat, von 3% auf 15% ist schon eine Hausnummer. Sofern es nicht neue Umgehungswege gibt und einmal mehr eher kleinere Firmen daran leiden.

  2. Fiverr hat einen riesigen -so schön neudeutsch- adressable Markt vor sich und ist gleichzeitig eine gnadenlose Skalierungsmaschine. Die Aufträge werden immer großvolumiger, und damit wächst munter die Marge mit. Ich muss mich eigentlich -oder lassen wir einfach das einfach- bei Tim bedanken, weil der damals Swen Lorenz hier vorgestellt hatte und ich so direkt Member wurde und dann auf Fiverr bei knapp über 40 Euro aufmerksam wurde und angefangen hatte zu akkumulieren.

  3. Ich liebe es, im Home Office zu sein. Das mache ich seit März. 2020. DAs ist klasse, meine fucking scheiss Kollegen nicht sehen zu müssen. Hoffentlich bleibt es so! Wie kann man das nur vermissen? Kollegen sollten keine freunde sein und das weiss auch jeder. Daher sind die Gespräche niemals so, wie sie mit Freunden sind. Sondern halt oberflächlich und meist recht langweilig. Wer Kollegen vermisst, hat im normalen leben wahrscheinlich keine freunde. Von mir aus kann es also so auf ewig weitergehen.

  4. Bei folgendem Thema habe ich keine Ahnung und wäre über Hilfe dankbar:

    Wenn ich ein Depot auf eines meiner Kinder eröffne, welche (steuerlichen) Vorteile hat das. Eigener Sparerpauschbetrag? Was noch? Wenn z.B. die divideneneinkünfte 10.000 Euro wären, müsste dann das Kind eine Einkommenssteuererklörung machen und man würde die komplette abgeltungssteuer zurück bekommen? Frage für einen Freund 😉

  5. Die kostenlose Freiberuflerplattform Gulp hat mich vom Anfang bis zum Ende begleitet. XING war wenig erfolgreich, es tummelten sich zu viele Angestellte herum und solche, dir einen als Angestellten anwerben wollten. Da viel “englischer Berufstitel” und “mehr Schein als Sein dabei”. Vermittlung sollte nichts kosten. Selbst wenn so eine Plattform Geld verlangen würde, würde man nach kürzerer Zeit nur noch sein Profil pflegen, die Kontakte und Jobs kaufen letztlich komplett außerhalb solcher Plattformen. Nur Neueinsteiger sind evtl. darauf angewiesen. Dann muss man die Aufträge nur noch abwehren, Qualifikation spricht sich herum. Profile platzieren kostet eine Email an die vielen Vermittler….

  6. Skywalker

    Nachteil ist: Wenn dein Kind sich, sagen wir mal unvorteilhaft entwickelt, dann bekommt das Kind mit 18 die Kohle, ohne das du evtl Einfluss nehmen kannst 🙂

    Das Risiko gehe ich aber auch ein.

    -M

  7. @ Sky
    Dem Kind steht der Grundfreibetrag ca. 9.744 + Sparerfreibetrag 801 zu. Demnach bekommst das Kind die Abgeltungssteuer für die 10.000 Dividendeneinkünfte zurück. Erstattung erfolgt mit der Steuererklärung im Folgejahr. Die Eltern können sich für das Kind jedoch eine Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt holen, dass kann der Bank vorgelegt werden, mit der Folge das keine Abgeltungssteuer einbehalten wird.

  8. @ Skywalker

    Bitte an die Krankenkasse denken. Ab ca. 450€/Monat fliegt man aus der Familienversicherung raus. Dies dürfe ein zu berücksichtigendes Thema sein.

  9. @Anton die Krankenkasse ist nie zu vernachlässigen. Auch bei vielen Rentnern wird so schnell aus eoner guten Rene eine nur noch überschaubare Rente.
    @Thorsten das sehe ich ähnlich. Bei Plattformen gibt es bestimmt viele Kunden die extrem auf Preis/Leistung achten. Für den Einstieg sicher gut, aber wenn man Fuß gefasst hat, dann braucht man keinen Dritten, der nur die Hand aufhält.

    In der neuen Version werden die Kommentare gefühlt weniger, da sie nicht mehr fließen übergehen. Vielleicht ist es auch besser so für Tim, da wenn es zu niveaulos zugeht, es auch negativ auf den Blog/Betreiber zurück fällt.

  10. @Plattform nur als Einstieg und dann Tschüss:

    Ich glaube, zumindest für die Zwecke der Bewertung des Geschäftmodells ist das sehr alten Denkmustern verhaftet und wird der Einschätzung des Geschäftspotenzials nur ungenügend gerecht. Natürlich wird es Freelancer geben, die mit der Zeit ihren eigenen Klienten-Stamm aufbauen und dann unabhängiger von der Plattform agieren. Es werden aber sicherlich netto mehr neue Dienstleister ankommen, weil erstens der Markt global ist und zweitens immer mehr Dienstleistungen einzeln als Jobs angeboten werden (das potenziert sich regelrecht).

    Weiter kommt dazu: Wenn man sich auch noch anschaut, welche Dienstleistungen dort nachgefragt werden, dann erkennt man, dass es sich häufig um schnell zu erledigende Jobs handelt. Das sind nicht unbedingt so die Freelancer-Projekte, wo Du dann mehrere Wochen drauf arbeitest und dann von einer Hand oder zwei Händen voll von Kunden lebst.

    Weiteres Argument: Auch die Freelancer ihrerseits skalieren, sind also an einem hohen Volumen von Kunden statt weniger Kunden interessiert. Nicht nur wegen der geringeren Abhängigkeit, sondern weil sie ein und dieselbe Dienstleistung an zig Leute jeweils zum gleichen Preis verkaufen können. Beispiel: Jemand hat ein cooles Excel programmiert, mit dem er Depots nachbilden kann (nur ein willkürliches Beispiel). Er kann jetzt hingehen und das jedes Mal neu verkaufen oder individualisieren, was immer noch weniger Aufwand ist. Das ist Skalierung! Als quasi angestellter Freelancer mit einigen wenigen Kunden verkaufst Du primär Deine Arbeitszeit.

    Also, natürlich bin ich als Aktionär voreingenommen 🙂 Ich glaube aber in der Tat, das Potenzial dieser Netzwerkeffekte haben noch nicht alle richtig gesehen.

  11. @tobs vielleicht fehlt mir da auch der Blickwinkel. Im digitalen Zeitalter geht so manches natürlich schneller.

    Im Handwerk/Baugewerbe sind solche Plattformen eher zu vernachlässigen.

    Wenn die Plattform vielen Menschen mehrwert bietet, dann kann es bestimmt auch eine Gelddruckmaschine sein.

  12. Tina, Dauer und Volumen des Auftrags, das könnte den Unterschied machen.Gulp hatte damals eher Aufträge, die in Wochen, Monate gingen. Dennoch , wer den ersten Auftrag hat ist sofort im realen Netzwerk über Telefon/Kontake drin. Mich rufen heute noch Leute an, ob ich jemand wüsste, weil ich selbst ja nicht mehr verfügbar bin. Da brauche ich kein Fiverr, kein Gulp und schon gar kein Xing. 1000 Leute und Firmen hatten meine Kontaktdaten, das ist stärker als eine Vermittlungsplattform. Ich glaube nicht, dass so ein Vermittlungsmodell gegen ein menschliches Netzwerk anstehen kann. Direkter Kontakt ist das Wertvollste und Schnellste.

  13. Ja Thorsten, das mag sein. Das ist aber nicht das Geschäftsmodell von Fiverr. Und die Wertschöpfung ist eine andere. Fiverr channelt die richtigen Kontakte, damit Du lukrativ verkaufen kannst. Durch die Bewertungen und Profile landen Auftraggeber automatisch beim entsprechenden Anbieter. Durch das Profil und die Bewertung ist klar erkennbar ob es passt. Das ist insbesondere bei den gigs, also kleinen Aufträgen, für alle Beteiligten hilfreich. Durch die Bewertungen kann der Freelancer seine Leistung teurer verkaufen. Du hast also erstens direkt ein Netzwerk, dann hast Du direkt wirklich passende matchs (denn auch der Auftraggeber weiß schneller, was er bekommt, er kann im Vorfeld der Beauftragung kostenlos seine Anforderungen kommunizieren), und Du hast eine ganz andere Möglichkeit, Deine Leistungen zu verkaufen. Gerade im digitalen Zeitalter, wo Du viele kleine Gigs brauchst, ist das sicherlich nicht durch eine physisches Netzwerk vollständig abdeckbar. Deswegen teile ich übrigens auch nicht die Meinungen, dass die hohen Gehälter einiger Freelancer auf Fiverr nur stories seien. Denke eher, dass gute Leute mit einer guten, ohne viel Aufwand anzupassenden guten Leistung verstanden haben, häufiger die Schraube zu drehen. Ist übrigens auch interessant die Lohninflation auszusteuern. Wenn Dir bei kleinen Programmierer-Themen hier ein Student es nicht für kleines Geld macht, sondern auch schon fett verdienen will, fragst Du einen top ausgebildeten und sehr höflichen Inder.

    Thorsten, lass Dich doch mal spasseshalber reaktivieren und mische auf Fiverr wieder mit! Vllcht gewinnst Du ja Spass dabei, wenn Deine Dienste grundsätzlich noch so begehrt sind! 🙂

  14. @Bilbo
    *****Ich liebe es, im Home Office zu sein. Das mache ich seit März. 2020. DAs ist klasse, meine fucking scheiss Kollegen nicht sehen zu müssen. *****

    ich liebe Home Office auch und mache das über ein Jahr jetzt, aber ich käme nicht im Traum darauf das bis zur Rente durchzuziehen. 3 Tage Home-Office, 2 Tage Vor-Ort wäre perfekt.

    *****Wie kann man das nur vermissen? Kollegen sollten keine freunde sein und das weiss auch jeder. *****
    naja, wenn man sich so aufführt dann hätte ich wahrscheinlich auch keine Freunde im Betrieb. Also ich unternehme auch in der Freizeit was mit meinen Kollegen und trotzdem bekommen wir Beruf und privat getrennt.

    *****Daher sind die Gespräche niemals so, wie sie mit Freunden sind. *****
    stimmt, sie sind noch ausgiebiger, denn meine Freunde sehe ich meist nur am Wochenende, meine Arbeitskollegen habe ich fast 6 Stunden am Telefon, die Gespräche sind also meist sogar ausführlicher.

    ****Wer Kollegen vermisst, hat im normalen leben wahrscheinlich keine freunde. Von mir aus kann es also so auf ewig weitergehen.****
    Naja, nach dem was hier so gepostet wurde ist es wohl ganz gut dass diese “Kollegen-Ekel” vom Rest des Betriebes abgesondert werden und mit ihrer misepetrigen Art nicht die Motivation des Rests runterziehen.

    @Tim: Kann man es irgendwie hinbekommen dass beim aktualisieren der Seite die Kommentaransicht offen bleibt und man zum letzten besuchten Eintrag springt? Ist irgendwie recht nervig immer wieder alles aufzuklappen und dahinzuscrollen.

  15. Subjektiv sind es tatsächlich weniger Kommentare seit dem neuen Design.
    Vielleicht ist der Kommentarbereich zu versteckt?

    Das Zurückspringen zur letzten Positionen nach einem Refresh ist tatsächlich auch etwas das ich vermisse.

    Sieht natürlich moderner aus mit dem neuen Design. Meist sind es allerdings diese kleinen Details welche entscheidend sind ?

  16. Das zurückspringen funktioniert wieder. Zumindest bei mir.

    @ Thorsten die Rente wird geplündert für zukünftige Generationen. Die Rente gehört reformiert oder gekürzt. Wenn alle in die Rente einzahlen würden, die etwas verdienen, wäre am meisten geholfen. An die Selbstständigen trauen sich die CDU vielleicht ran, aber niemals an die Beamten.

  17. @Paluma ein System wird nicht besser wenn mehr Leute einzahlen. Selbstständige in die Rentenkasse oder sonstwer ? Die haben dann eben auch Ansprüche, wenn sie alt werden. Dann implodiert das System eben ein paar Jahre später.
    Dass Selbstständige auch vorsorgen müssen ist ein anderes Thema. Von linken Populisten werden diese Themen dann gerne in einem Topf geworfen. Zum Glück steuert die Politik – noch – gegen. Selbstständig und Rentenzwang wie Angestellte , das passt eben gar nicht zusammen. Beiträge auf welcher Basis dann ? Gewinn ? Also immer gigantische Abzüge wie bei den Steuern ? Schreckliche Vorstellung.

  18. Beamte u. Politiker sollten einzahlen genau wie Arbeitnehmer. Das sollte selbstverständlich sein. Die bekommen große Renten ohne einzuzahlen, das ist in unserer heutigen Situation nicht mehr zu rechtfertigen. Der Staat sollte weniger Personal insgesamt einstellen dafür besser bezahlen. Und private, langfristige Vorsorge über die Börse sollte durch höhere Freibeträge gefördert werden.
    Die Selbstständigen allgemein sollten die Wahl haben in die staatliche Umverteilung Rente einzuzahlen oder nicht. Natürlich prozentual am Jahresende rückwirkend jährlich neu angepasst, nicht im vorraus Quatsch – Das ist belastend wenn nach einem herausragenden Jahr eine schlechtes folgt. Und wenn man darauf bewusst verzichtet und privat Vorsorgt, sollte das vermerkt werden bei der Renten Kasse und dann gibt’s eben kein Anspruch auf staatliche Gelder im hohen Alter. Das wäre eine akzeptable Lösung um alle zufrieden zu bekommen denke ich. Was haltet ihr davon?

  19. Die Immobilie in der man selbst leben möchte beim Kauf, also das Eigenheim egal ob Haus oder Wohnung, sollte Grunderwerbs Steuer frei sein! Auch beim Umzug die nächste Immobilie wenn man kauft und mindestens 5 Jahre darin lebt und die letzte Immobilie verkauft. Eine weitere Säule der Altersvorsorge das Eigenheim…. Alle weitere Immobilien können ruhig normal abgerechnet werden mit der Grunderwerb Steuer wie üblich oder höher. Der künftige CO2 Preis /kosten die in den Gebäudenebenkosten entstehen sollten 50:50 vom Vermieter und Mieter getragen werden. Fairness.

  20. Wenigstens passiv Energie neutrale Gebäude oder passiv plus Energie Gebäude mit mindestens A+ Energieausweis von der Grunderwerbsteuer ausnehmen beim Kauf. Warum laufen noch Zuschüsse für KfW55 Programme? Müssten ehrgeiziger werden. Baukosten aber durchweg günstiger machen insgesamt durch staatliche Nachbesserung bei bauregeln. Kostet den Staat Geld ohne ausreichenden Mehrwert für Umwelt.

  21. @Chris würde ich sofort unterschreiben. Immobilien sind Geldanlage und Investition. Nur Nichtbesitzer oder Verkäufer, die dubiose Motive haben quatschen etwas von “Immobilie ist Lifestyle-Entscheidung”. Heute ist 2021 und seit über 10 , eher 15 Jahren haben wir einen so zementierten Vermietermarkt, dass alle vermeintlichen Vorteile von Miete quasi ausradiert sind. Die Deutschen hsben eine im Vergleich zu niedrige Eigentumsquote, ein Grund warum die “armen” Griechen im Schnitt mehr Vermögen haben. Wer keine Miete zahlt kann noch mehr in Aktien gehen…Die angeblich faire CO2-bepreisung zwischen Mieter und Vermieter ist es nicht. Der Mieter dreht womöglich gerne die Heizung auf 5 und macht die Fenster auf und der Vermieter soll dann die Hälfte der Energieverschwendung durch den Mieter mitbezahlen ? Wie irre ist das denn ?

  22. Selbstständige wollen nichts vom Staat, sie können das sehr gut selbst. Finger weg von weiteren Abgaben wie staatlichen Rentenbeiträgen. Viele Selbstständige haben Immobilien, zum Eigennutz Bund oft auch zusätzlich in Vermietung. Das IST ihre Altersvorsorge. Eine Zwangszahlung in Schneeballsysteme oder Kapitalversicherungen entzieht den Selbstständigen das Kapital zur Altersvorsorge. Das Kapital fehlt dann im Immobilientopf.
    Bei der immer wieder hochkommenden Diskussion Frage ich mich, ob das bloß eine Neid getrieben ist nach dem Motto ” wenn ich als Angestellter zahlen muss, dann bitte alle anderen auch”. Zielführender wäre es Angestellten den Rentenbeitrag wenigstens zeiteeise zu erlassen, wenn dieses Kapitel in eine Immobilie fließt, von mir aus auch eingeschränkt, z.b. nur Selbstnutzung.

  23. @ Thorsten
    vom ständigen Wiederholen wird es auch nicht richtiger.
    Aber ich habe keine Lust mich ständig mit Immobilienfans rumzustreiten. Ist eh fruchlos.
    Rechne dir dein Häuschen -äh, deine Investition- ruhig schön. Lebst besser damit 😉

  24. Ich muss auch sagen, dass ich die Mischung gut finde. Ein paar Tage pro Woche im Homeoffice ja aber nicht ausschließlich. Man verliert den Kontakt zu den Kollegen und wird eine Art Eigenbrötler.
    Die Pandemiezeit mit Homeschooling und dem permanenten “Aufeinandersitzen” als Familie war durchaus anstrengend. Seitdem kann ich diese Leute so gar nicht mehr verstehen die die Kinder zu Hause alleine beschulen wollen und die Schulen generell ablehnen. Das ist ein Vollzeitjob.

  25. Würde es auch noch gut finden, wenn die Liste der neuen Kommentare verlängert werden könnte.
    Viele Grüße
    Mr. B

  26. @Thorsten nicht alle Selbsständigen sorgen vor. Andere liegen später auch dem System auf den Taschen. Persönlich bin ich auch dagegen, dass Selbstständige einzahlen müssen. Ich traue trotzdem der CDU eher zu, sich den Selbsständigen zu widmen, als ihren geliebten Beamten.

  27. Welches Home Office?
    Wir hatten keines. Abgesehen von den Vorteilen hat es nebenbei auch Nachteile. Nicht zuletzt für den, der mit einem im Home Office arbeiten muss. Schlecht erreichbar!

    Selbst bin ich froh andere Leute zu sehen. Geht natürlich nur wenn die Pendelei im Rahmen ist. Ich bin froh vor Ort zu sein und nicht per Home Office auf den Kanaren. Auch wenn es im Grunde schön wäre. Nein, wer soweit weg ist, der ist ersetzbar. Warum nicht einen Osteuropäer per Home Office anstellen?

  28. Hi Tim
    Die Pandemie hat Vieles verändert, und es gab sehr viel Beängstigendes und Trauriges, was die Welt erlebt hat. Und leider ist es noch nicht überstanden.
    Aber die Pandemie hat auch verkrustete Arbeits-Strukturen aufgebrochen. Home-Office funktioniert, ganz offensichtlich. Dass viele Firmen mittel- und langfristig aus diversen Gründen kein Interesse daran haben, davon gehe ich aus. Aber trotzdem, alleine die Zoom-Meetings werden zu gewissem Grad bleiben. Und das ist auch gut so, häufig sind wir für Meetings rumgereist, was eigentlich mit einer zweistündigen Zoom-Sitzung auch erledigbar ist. Ich denke die Arbeitswelt wird effizienter und flexibler. Und ich für meinen Teil werde mir die Flexibilität versuchen beizubehalten. Ich spiele seit der Pandemie immer mehr mit dem Gedanken der Selbständigkeit. Ich bin sogar dabei, ein Beratungsunternehmen zu gründen. Unglaublich spannend, und ich denke noch vor einem Jahr wäre ich zu diesem Sprung nicht bereit gewesen.
    Freelancer etc., dieser Markt ist enorm, und Fiverr ist einfach perfekt positioniert. Ich habe im Frühjahr 2020 Fiverr Aktien gekauft und bin sehr zufrieden. Das Konzept und Wachstum überzeugen, Fiverr ist mir auch lieber als Up Work, der US-Wettbewerber. Fiverr profitiert von enormen Skaleneffekten und macht das Konzept sehr einfach, handling etc.
    Beste Grüsse

  29. Hallo Tim,
    vielen Dank für deinen etwas weitsichtigeren Ausblick und die möglichen Lerneffekte beider Seiten (Arbeitnehmer und Arbeitgeber) aus der Pandemie. Ich persönlich bin erst relativ kurz vor dem Ausbruch zurück in das Angestelltenverhältnis gewechselt und konnte mit Leichtigkeit auf 100% Homeoffice umstellen. Bei so manchem Kollegen hat das nicht so reibungslos funktioniert und teils auch zu etwas negativeren Gedankengängen geführt.

    Für die Zukunft wünsche ich mir hier eine gesunde Mischung aus Homeoffice und Präsenz vor Ort. Natürlich gibt es Tätigkeiten, die Homeoffice gänzlich ausschließen. Im Gegenzug sind aber auch Jobs mit (nahezu) 100% Homeoffice möglich.

    Das Thema Geldanlage hat durch Corona definitiv an Bedeutung gewonnen, da die Menschen in ihrer Freizeit nun nicht überall unterwegs sein konnten. Da kommt es fast zwangsläufig zu derartigen Überlegungen, die man ewig vor sich hergeschoben hat.
    Ich persönlich habe auf eine solche Krise gewartet, um am Aktienmarkt einsteigen zu können und einen kleinen Blog zu starten. Der Spaßfaktor ist dabei überraschend hoch – hoffentlich bleibt das so.

    Dir wünsche ich ein weiterhin erfolgreiches Investieren.

    Viele Grüße,
    MrTott

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