Vermögensaufbau: Geld für Hobbys auszugeben ist in Ordnung, wenn es im Rahmen bleibt

Geld auszugeben für Hobbys ist vollkommen in Ordnung. Es motiviert sogar beim Vermögensaufbau, weiter zu machen. Ich reise zum Beispiel gern.

Du kannst finanziell etwas Erstaunliches aufbauen und gleichzeitig das Leben genießen. Manchmal kann es etwas schwierig sein, das gebe ich zu. Gerade dann, wenn du eine extrem hohe Sparquote anstrebst.

Dinge, für die ich Geld ausgeben muss, sind vielleicht für dich albern und überhaupt nicht wichtig. Ich gebe reichlich Geld für Lebensmittel, Sport, Fitness und das Reisen aus. Jetzt in Corona-Zeiten reise ich selbstverständlich nicht. Deshalb habe ich die Ausgaben im Bereich Fitness hochgefahren. Ich leiste mir eine Trainerin.

Menschen haben unterschiedliche Hobbys: Auto, Tätowierungen, Yoga, Pferde, Katzen, Münzen, Wanderungen, Hausrenovierung etc. Jeder hat ein anderes Steckenpferd. Die Dinge sind nun mal unterschiedlich ausgelegt.

Lange Zeit habe ich Geld gespart wie ein Verrückter beim Wohnen (ich hauste in WGs). Auch bei der Kleidung und bei Möbeln sparte ich eisern. Nur Gebrauchtes kam eine zeitlang in meine Bude. Ich sparte ferner an Restaurants und Bars, Autos und neuer Technologie. Mein Handy war uralt. Diese Dinge beeinflussten meine Zufriedenheit nicht wirklich. Aber wir Menschen sind nun mal anders.

Für meine Fitness gebe ich viel Geld aus

Ich habe möglicherweise ganz andere Prioritäten als Du. Und das ist gut so! Wichtig ist, dass du Geld für Dinge ausgibst, die du liebst. Für Dinge, die dir extrem wichtig sind.

Wenn ich zum Beispiel Geld für den Sport/Fitness ausgebe, ist das immer noch verantwortungsbewusst. Es hält sich im Rahmen. Die Ausgaben im Rahmen zu halten, fällt vielen Konsumenten schwer.

Wenn ich reise, muss es nicht ein Erste-Klasse-Ticket oder 5-Sterne-Hotel sein. Vielleicht mal zum Spass. Aber das muss nicht dauerhaft so sein. Ich passe generell sehr gut aufs Geld auf.

Hier ist mein neues Video aus New York. Ich spreche über diverse Aktien. Darunter sind Siemens, der Kfz-Zulieferer Leoni, General Electric (GE) und den Tabakkonzern Altria:

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  1. Dem kann ich grundsätzlich zustimmen.

     

    “One day baby, we’ll be old,

    Oh baby, we’ll be old

    And think of all the stories that we could have told”

     

    https://www.youtube.com/watch?v=DoxqZWvt7g8
    5. Bielefelder Hörsaal-Slam – Julia Engelmann

     

    Sparen ist ok. Geld ausgeben ebenso. Ich bin froh, dass ich Ende 30 noch nicht finanziell komplett frei bin. Ja, ehrlich.

     

    Geld ist das eine. Leben das andere. Ich könnte mit 4 Köpfen in einer 3 Zimmerwohnung leben. Oder ich ziehe auch in einer teuren Mieten-Phase in eine größere Wohnung um. Ich könnte so viel sparen. Zum Beispiel am Woom-Fahrrad meiner Tochter. Oder an Lebensmitteln. Dann gibts eben Schweineschnitzel statt Kalb.

     

    Ich pfeif’ auf diese ominöse finanzielle Freiheit, Frugalismus und anderes Zeug. Geld habe ich gern. Aber nicht auf Kosten meiner Lieben oder meines Lebens. die Hälfte meines Lebens ist rum. Meinen Kindern möchte ich nicht als schwäbischer Entenklemmer in Erinnerung bleiben. https://de.wikipedia.org/wiki/Entenklemmer Gebrauchte Dinge? Gern! Dinge die unser Leben bereichern weg lassen? Nein.

     

    “Dollar, D-Mark, Schilling, Lire

    Rubel, Franken oder Pfund:

    Die Vermehrung uns’rer Währung

    Ist der wahre Lebensgrund”

     

    https://www.youtube.com/watch?v=LSEoQ-r_9Zw

     

    Jeder sollte seine Balance finden. Tim, du hast für dich deine Balance gefunden. Und das freut mich sehr.

  2. @ Jan

    Mir gefällt der Artikel ebenfalls. Klar gebe ich manchmal weit mehr Geld aus als es sein muss. Das Fahrradbeispiel könntest Du mir etwas näher erläutern. Das haben auch Freunde von uns. Ich habe meiner Tochter ein sehr gutes gebrauchtes MTB gekauft. Das gab es für 120-150€. Ich habe die genaue Summe vergessen. Es hat neu um 600€ gekostet und. Ist eine mir bekannte NTB Marke. Das Gewicht finde ich in Ordnung. Es ist nicht StVZO Konform. Das ist bei uns nicht wesentlich, da ein Fahrrad für den Schulweg und Besuch von Freunden nicht notwendig ist. Die Distanzen sind hier sehr gering.

    Ich wüsste nicht, welchen Mehrwert ein Woom bieten würde. Natürlich könnte ich vielleicht ausgedehntere Ausflüge mit meinen Kindern unternehmen, wenn sie ein E-Mtb fahren. Andererseits könnte das auch den Fokus auf Abfahrten bei meinem Sohn legen. Das möchte ich auch nicht unbedingt fördern. Ich fahre schließlich selbst nicht mehr MTB. 😉

    Ich habe noch einen schönen Beitrag über die Eroica vom öffentlich rechtlichen gesehen:
    https://youtu.be/0VHsqdu2Dyw
    Achtung, ist weder links noch rechts, dreht sich um Stahlräder und jeder ist am Ende ein Gewinner. Klingt doch ganz gut. Vielleicht fahre ich da einmal mit.

    @ Rüdiger

    Bei dem aktuellen Wandel habe ich an andere Dinge gedacht. Die breite Masse an Firmen setzt ebenfalls verstärkt auf Digitalisierung. Aber eher in Richtung IOT (Internet of Things), Cloud wie Azure usw. Da würde ich Microsoft eher als langfristigen Profiteur sehen. In welcher Form das aktuell bereits eingepriesen ist kann ich nicht beurteilen. Die Jobs werden auf jeden Fall auch langfristig benötigt. Auch wenn manche Bewertungen von Firmen vielleicht etwas zu heiß sind.

    Ich war übrigens bereits als Jugendlicher an der Börse engagiert. Investiert möchte ich es nicht nennen. Ich hatte mit Cisco, Texas Instruments und schlimmeren Firmen auch eine Idee, wie die Zukunft werden wird. Es war bereits ein wenig vor dem Jahr 2000. Meinem Studium und Interessen hat es nicht geschadet. Meine Aktienauswahl war dennoch für die Tonne. Hätte ich doch an der Vision festgehalten, als der Traum der Masse geplatzt ist und lieber hier angefangen verstärkt solche Firmen zu kaufen…

    Du hast neben seinen Wachstumstiteln auch Deine Omi Aktie. Die hat sich wieder berappelt. Ich habe Tanger SKT und diese auch leicht aufgestockt. Hätte ich im Nachhinein natürlich mehr machen können. Ist klar … Die scheint vielleicht aktuell in den Fokus von Gamestop Investoren gerückt zu sein, die Gewinne mitgenommen haben und nicht wissen wohin mit dem Geld. Mit ist es recht. Als Einzelinvestor sollte man immer möglichst breit aufgestellt sein. Sonst kann eine Krise einen in seinem bevorzugten Terrain voll treffen. Und dann fragt man sich vielleicht doch, ob man hier richtig liegt und schichtet eventuell um wenn der Zeitpunkt am ungünstigen ist.

    Es gibt auch weniger bekannte Wachstumsfirmen mit fairen Bewertungen. Ob sie am Ende das Ding sind? Die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering. Ich kaufe dennoch hin und wieder ein paar. Aber nur mit begrenzten Einsatz. Egal wie gut sie mir erscheinen. Gutes Gelingen mit Deiner Auswahl.

  3. Wer sein Sparsümmchen durch hat – bei uns sind es ca. 40% vom Familieneinkommen – kann mit der restlichen Energie doch all die schönen Dinge des Lebens genießen. Ja, auch die, die Geld kosten.

    Wir haben vor Weihnachten einer jungen Familienhündin ein zu Hause gegeben. Das geht vor allem zu Beginn ganz gut ins Geld. Zu sehen, wie unser Jüngster morgens von ihr freudig begrüßt wird, sie nachmittags zusammen mit dem Ball durch´s Zimmer toben oder abends aneinandergekuschelt schmusen – unbezahlbar! Geld ist ein Mittel zum Zweck.

    Zur Diskussion gestern passen die Zeilen, die ich gerade abends beim Pinker studiert hatte. Ich zitiere:

    “Die Werte, die Menschen spalten, sind auch nach den Dämonen definiert, die man für die gesellschaftlichen Miseren verantwortlich macht: gierige Konzerne, Eliten im Elfenbeinturm, lästige Bürokraten, lügende Politiker, ignorante Proleten oder, allzu oft, ethnische Minderheiten”

    Es geht nicht um Fakten, es geht um Ideologie. Schon amüsant, wenn sich einige in der “politischen Mitte” verorten und schreien “die anderen sind ALLE links!”. Schon mal darüber nachgedacht? Reichlich unlogisch, oder? Die Wahrheit ist, ihr steht rechts und die anderen sind die Mitte. Auch wenn euch diese Mitte nicht passt…..

    Es ist doch ganz einfach. Alle Gesellschaften sind einem steten kulturellen Wandel unterzogen. Mir als progressivem Menschen gefällt das. Andere sehen sich eher bedroht, verstehen sich als kulturelle Verlierer, wenn jetzt auf einmal z. B. diverse Menschen ihre bürgerlichen Rechte einfordern. Mit schwachem Ego gesegnet, sehen sie ihre Deutungshoheit gefährdet. “Früher haben wir bestimmt, wo es lang geht. Heute die anderen. Das ist aber doof.”

    “Die Mitte” der 80er Jahre oder gar 50er Jahre ist vorbei. Unwiderruflich. Akzeptiert es einfach. Aber gut, früher war halt klar, dass die Frau in der Küche steht und der Ausländer putzt. Jetzt sind die Frau und der Ausländer auf einmal die Vorgesetzten. Da kann einem schon Angst und Bange werden.

    Die politische Mitte ist dort, wo sich die Mehrheit der Bürger verortet. Nicht an einem Fixpunkt, sondern als Bandbreite einer gaußschen Glockenkurve. Die Mehrheit ist mit unserer pluralistischen Demokratie zufrieden. Es gibt immer Verbesserungsbedarf. Im Diskurs wird dieser angegangen.

    Kleine Minderheiten – die sich sonst darüber aufregen, dass andere Minderheiten gehört werden wollen – wollen ihren Senf abdrücken und gehört werden. “Huhu, ich bin auch noch da. Ich bin hier die Mitte und ihr alle nicht! Ich habe Angst vor Wandel, ich habe Angst vor Fremden, ich habe Angst vor all den Sozialisten, die mir mein Geld wegnehmen wollen.”

    Ob das hier der richtige Ort dafür ist?

    @ Mattoc und Sparta

    Eure Beiträge zum intelligenten Investieren, rationalen Denken und guten Leben schätze ich immer sehr. Ich kann nachvollziehen, dass ihr so manchen Humbug nicht stehen lassen könnt. Vielleicht liegt die Lösung eben doch darin, mit den Eiferern gar nicht erst zu kommunizieren.

    @ -M

    Du ahnst gar nicht, was du mir zu Denken gegeben hast. Ich bin mal in mich gegangen. Warum will ich die Kimberly? Ja, weil sie so schöne Dividenden zahlt. Psychologisch verständlich. Von wem erwarte ich aber in den nächsten 20 Jahren einen höheren Wertzuwachs? Von Alphabet. Investitionsentscheidung klar…..

  4. “Jetzt sind die Frau und der Ausländer auf einmal die Vorgesetzten. Da kann einem schon Angst und Bange werden.”

    Ja, es wird leider viele rückständige Leute geben die damit Probleme haben. Es ist in der Praxis aber eine gute Sache und bringt auch Firmen weiter. Ich begrüße solche Veränderungen. Allerdings wäre eine kontrollierte Zuwanderung nach kanadischem Vorbild mit Punktesystem sinnvoll. Die Nutzung von Migrationsbewegungen durch Terrororganisationen ist laut BKA weiterhin der Fall. Und das ist durchaus bedenklich. Im übrigen sollte man in diesem ganzen Kontext auch die Thematik “bezahlbarer Wohnraum” politisch besser steuern. Hier gibt es Nachholbedarf.

  5. zu LVMH, es gibt immer mehr Reiche, die kaufen keine Handtasche bei Woolworth zu 25 ,_ euro, sondern zu 1500,- euro, auch in Krisenzeiten!! Die Margen von solchen Unternehmen sind extrem hoch !!Ich persoenlich finde solche Investments in solchen Unternehmen hervorragend !!!

     

     

     

  6. @ Freelancer Sebastian

    Ich finde das Thema rechts-links sollte nicht weiter behandelt werden da es ausführlich im vergangenen Blogbeitrag behandelt wurde.

    “Die Wahrheit ist, ihr steht rechts und die anderen sind die Mitte”

    Wer entscheidet das? Man sieht die eigene Meinung oft als die einzig richtige und als unfehlbar – die anderen welche von der Meinung abweichen sind müssen die falsch liegenden sein. Das Spiel geht in beide Richtung “ich bin die Mitte da die AfD Positionen quasi die CDU Positionen der 90er sind – und IHR seid alle einfach nur extrem links und verblendet”

    Und wenn man dann noch ein paar Gleichgesinnte findet dann bestärkt einen das nur und es kommt zur Ausgrenzung Andersdenkender – “Vielleicht liegt die Lösung eben doch darin, mit den Eiferern gar nicht erst zu kommunizieren.”

    Wie ich bereits geschrieben habe darf sich niemand als die Mitte und als die Position mit dem Durchblick bezeichnen – man braucht im politischen Diskurs immer beide Seiten und man (die Politiker) sollte jede Situation einzeln besprechen und auch mal entgegen der  eigenen “Parteimeinung” eine Entscheidung treffen – zum wohle aller.

    Wir brauchen Toleranz in der politischen Diskussionbund sollten die anderen (von beiden Seiten betrachtet) nicht ausschließen und diskreditieren.

    Und ich finde wie eingangs erwähnt sollte das Thema wenn möglich eine andere Richtung – eventuell eure Watchlist Empfehlungen betreffend einschlagen…

  7. @Kiev:  Gutes Gelingen mit Deiner Auswahl.

    Danke, das wünsche ich dir auch! OMI ist übrigens meine “lebhafteste” Aktie … mittlerweile 100% im Plus, war auch schon bissl mehr, zwischendurch. Die gebe ich nicht mehr her, so viele Überraschungen, nach beiden Seiten, bietet sonst nichts in meinem Depot  😉

    Ich habe selbstverständlich nicht nur Tech im Depot. Neben OMI tummeln sich dort auch Langweiler wie Unilever, UnitedHealth, deutsche Nebenwerte (nicht Tech) … und ein paar REITs.

     

  8. Freudige Überraschung am Morgen:

    Gerade hat jeder Mitarbeiter in unserem Betrieb 2 FFP2 Masken bekommen. So geht ein verantwortungsbewusstes Unternehmen eigenverantwortlich mit Corona um und leistet seinen Beitrag zum Schutz seiner Mitarbeiter!

     

  9. @Freelancer

    Die frühere Mitte unter Helmut Schmidt wäre heute genauso als rechts verpönt. Zudem gibt es nichts gegen rechts einzuwenden diese Richtung ist genauso legitim wie links. Das Problem sind die Extremisten!

  10. @Börse: Was steht als Kaufkandidaten derzeit bei euch ganz oben auf der Liste? Ich finde es zunehmen schwierig, interessante Aktien zum vernünftigen Kursen zu finden. Außer solche Problemfälle wie IBM wo man nicht weiß wie es weitergeht….

  11. Helmut Schmidt wäre ohne jeden Zweifel für mich heute auch noch wählbar, genau so wie damals. Ebenso wie Birne oder Genscher und ihre Nachfolger. Alle irgendwo in der breiten politischen Mitte über der breiten Mitte der Bevölkerung verortbar. Ganz im Gegensatz zu den selbsternannten “bürgerlichen” Extremisten wie Bernd Höcke und Konsorten, um die sich der Verfassungschutz – und das völlig zu Recht! – kümmern muss.

     

  12. Nach meinen letzten drei asiatischen Käufen habe ich die letzten Tage mal wieder in Deutschland zugeschlagen: E.on und PBB

  13. @Ralf – Kaufkandidaten
    Ich finde die Kurse teuer. Bei großen Titeln der old economy find ich Kellogg’s und Lockheed Martin im Vergleich aktuell überraschend niedrig bewertet. Vielleicht ist es hier aber wie bei oben erwähnten Alphabet vs. Kimberly.

    @Mattoc und Sparta
    Ich fände es schade, wenn Sie hier weniger kommentieren.

    @Freelancer Sebastian – so manchen Humbug nicht stehen lassen könnt
    Irgendwann ist eben der persönliche Triggerpunkt erreicht.  Ignorieren ist gut aber unwidersprochen eigene Beiträge unter teils Menschen verachtende Posts zu schreiben macht einen selbst ja auch irgendwie ein kleines bisschen zum Teil dieses unwidersprochenen Drecks. So ist es eben im Internet wenn das Hausrecht des Blogbetreibers sehr liberal oder der Blog unmoderiert ist.

  14. @Rüdiger

    Die AfD besteht nicht nur aus Höcke. Vielleicht mal etwas den Horizont erweitern das hilft.

  15. Ignorieren ist gut aber unwidersprochen eigene Beiträge unter teils Menschen verachtende Posts zu schreiben macht einen selbst ja auch irgendwie ein kleines bisschen zum Teil dieses unwidersprochenen Drecks.

    Genau das ist das Dilemma. Unwidersprochen fühlen sie sich bestätigt. Widerspricht man, geht man ihnen damit auf den Leim, denn jeder Widerspruch serviert ihnen neue Anknüpfungspunkte quasi auf dem Silbertablett und jeder Widerspruch ist eine Einladung, noch mehr von ihrem Dreck abzulaichen. Das ist genau das, was sie wollen und integraler Bestandteil ihrer Strategie.

    Ich nehme an, das ist ein Problem aller offenen, unmoderierten Blogs. Sie werden rücksichtslos von “Besuchern” heimgesucht und missbraucht, die nicht das geringste Interesse an den Themen der Blogs haben und dort ihre eigene Agenda durchsetzen wollen.

     

  16. @ Nixolino

    Wer entscheidet das?

    Nun, ich würde sagen, das entscheiden die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes in einer demokratischen Wahl. Wenn 34 Millionen Menschen in Deutschland ihre Stimme an CDU und Grüne vergeben, dann hast du ein erstes Indiz dafür, in welchen Parteiprogrammen du nach dem “Mehrheitswillen”, der “politischen Mitte” stöbern kannst.

    Diese Programme werden übrigens nicht von einem einsamen Leader vorgegeben, sondern kristallisieren sich in einem innerparteilichen demokratischen Prozess durch Streit, Diskussion und Konsens zu den verschiedensten Themen und Standpunkten heraus. Zehntausende Bürger sind daran beteiligt. Das ist Demokratie.

    Und die Wähler dürfen dann – ganz Marktwirtschaft und Angebot und Nachfrage – entscheiden.

    Dass diese “neue Mitte” einigen nicht in den Kram passt – völlig verständlich. Deshalb wird der Ausspruch “Ich bin die Mitte, die anderen sind alle nach links gerückt” nicht richtiger. Für ehemalige Grünen-Anhänger sind die Grünen übrigens nach rechts gerückt. Mittlerweile eine stinknormale (langweilige) bürgerliche Partei der Mitte. Richtig gehört, die Grünen stehen weiter rechts. Merkwürdig, oder?

    Du hast also vollkommen Recht. Es kommt immer auf den individuellen Standpunkt, die Perspektive an, wo jemand (oder die anderen) im Koordinatenspektrum zu verorten sind.

    Vielleicht sollte man darüber einmal nachdenken. Möglich, dass die Begriffe “Links” und “Rechts” im 21. Jh gar nichts mehr bringen. Vielleicht ist die Mehrheit einfach nach vorne gegangen und einige bleiben bedröppelt zurück.

    Zu Lebzeiten meiner Großeltern war Homosexualität strafbar und Frauen hatten sich gefälligst öffentlich nicht in Hosen zu zeigen (damit auch ja jeder wusste, wer die Hosen anhat).

    Jeder klar denkende Mensch hält das heute für komplett irre. Damals entsprang diese Handhabe aber “der Mitte” der Gesellschaft und war konsens.

    Was ich sagen will: was Politik “der Mitte” ist, verändert sich fortwährend. Manche akzeptieren es, andere nicht. Letztere trauern dann beleidigt “ihrer” Mitte hinterher….

    Nun gebe ich dir aber erneut Recht. Auf das Politikgedöns habe ich eigentlich auch keine Lust. Es sind halt immer die gleichen Geiferer und Eiferer, die ihre politische “Meinung” ungefragt absondern müssen. Und da muss auch mal – da bin ich bei 42sucht21 – ein Widerspruch her. Sonst denken sie noch, sie sprächen für die schweigende Mehrheit in diesem Land.

    @ Kaufkandidaten

    Der Austausch hier bringt mich kontinuierlich nach vorne. Obwohl mich die Strategie des DGI überzeugt, ich den Alexander von Rente mit Dividende und sein Vorgehen sehr symphatisch finde und der Buyandhold2012-Investor von SA zeigt, was durch Dividenden möglich ist, will ich eigentlich “nur” Qualitätsunternehmen mit ausgezeichneter Perspektive einsammeln (und dabei sicher Fehler machen). Die Dividende sollte daher keine Rolle spielen.

    Ich bin ja auch Fan der Mattoc´schen 10.000er-Regel. Je 10.000€ Wert im Portfolio kann ich mit 25€ Brutto im Monat rechnen. Lebenslang und vererbbar. Ob durch Dividende oder nicht. Bei 400.000€ macht das also 1.000€ im Monat. Klingt gut. Ich suche also unternehmerischen Wertzuwachs.

    Auf meinem Kaufzettel für die nächste Zeit, da eher niedriges PEG: Alphabet, Lowe´s. Dazu sollte ich meine Topperformer Apple, Amazon, Adidas, Disney, Blackrock, Samsung und Tencent aufstocken.

    Deren Kursentwicklung spiegelt den enormen inneren Wertzuwachs wider. Und Qualität ist nunmal teuer. Und teuer ist relativ.

    Wie genau geht ihr denn bei der “Preisbewertung” vor?

  17. Rechts links Mitte Diskussionen bringen doch nichts. Geld/Macht regiert die Welt mehr nicht.

    Wir Bürger werden mit Clownsendungen und Medien abgespeist.

    Es wird ein Mädchen aus Schweden gezeigt, das uns emotional berühren soll, wie böse wir alle sind.

    Trump wird als Hassfigur dargestellt immer mit unvorteilhafter grimmiger Mine.

    Schon hat man 2 Lager geschaffen die sich Gegenseitig mit Sand im Sandkasten bewerfen.

    Dies ist aber rein meine Objektive  Meinung.

     

  18. Manchmal danke ich Gott und all seinen Heiligen, dass er mir die Gnade erweist, in einer “arschlochenfreien Zone” zu leben und zu arbeiten. Manchen unsäglichen Kreaturen begegne ich zum Glück nur in der virtuellen Welt  😉

     

  19. @Thorsten: Deutschland vergeigt die Gelegenheit, den Immobilienboom volkswirtschaftlich und gesellschaftlich sinnvoll zu nutzen. Der Staat langt bei der Grunderwerbssteuer kräftig zu, mehr noch als früher durch höhere Steuersätze und steigende Kaufpreise. Die Baugesetzgebung verteuert bauen ebenfalls deutlich durch teilweise auch für Fachleute nur schwierig nachzuvollziehende Vorgaben. Und in Teilen der Politik wird über Mietendeckel und Enteignungen fabuliert. Während Gerichte tendenziell in Zeiten knappen Wohnraums eher recht mieterfreundlich urteilen. So schafft man eben kein immobilienfreundliches Klima für Eigentümer und solche die es werden wollen…

    @Kelloggs: Eigentlich eine berühmte Marke. Aber irgendwie kommt der Kurs nicht in Bewegung. Kraft Heinz kommt ja auch nicht vorwärts…

  20. Geiferer und Eiferer …

    … bringen es leider nicht fertig, bei der nächsten Wahl einfach still ihr Kreuzchen zu machen und ansonsten “einfach mal die Fresse zu halten”. Ohne permanente Belästigung ihrer Mitbürger – das ist offenbar ihr Lebensinhalt – sind sie mit ihrem leeren Leben todunglücklich.

     

  21. @ kellogs / Kraft heinz

    Naja also wenn ich im Supermarkt einkaufen gehe nehme ich meistens die Produkte aus den meterlangen Regalen samt Hausmarken-Müslis, welche die kellogs Produkte eigentlich nahezu identisch zu einem Bruchteil des Preises nachbilden. Das gleiche gilt für “no-name Ketchup und Saucen”. Ich behaupte die Qualität ist bei beiden Produkten gleich schlecht und gleich ungesund 😉

    Anders als zb coca Cola (die Hausmarken-Limos schmecken einfach nicht wie eine originale Cola Zero) hat kellogs und heinz also für meinen Geschmack kein Alleinstellungsmerkmal (mehr).

  22. @Ralf vollkommen richtig.  Wenigstens sind die Gebäude, die  dann noch gebaut werden können mit allen Wärmedamnungswerten vor Klimasektierern sicher – bis eine neue Verordnung kommt , die neben der vorgegebenen Miethöhe bei den Mietern auch Migranten-, Quer- und Frauenquoten vorschreibt. Ich bin mir sicher : wenn in einem Viertel mit 80% Migranten kein einziger im Mietshaus wohnt wird der Besitzer schon heute als rechtsradikal angezählt.

  23. @Kelloggs/Kraft: Es ist davon auszugehen, dass diese Firmen auch Eigenmarken/Hausmarken produzieren für Handelsketten. Quellen habe ich aber keine parat.

    @Coco-Cola: Weiterhin als Aktien sinnvoll? Der Chartverlauf der letzten Jahre war eher mäßig. Trotzdem halte ich es für ein solides Unternehmen mit berühmter Marke. Wie seht ihr das?

    @IBM: Gleiches Thema wie bei Coca-Cola. Interessant oder nicht?

    @Pfizer oder Novartis? Was wäre interessanter als Anlage?

    @Euroraum: 750 Mrd. Euro verteilt die EU, um Corona-Folgen zu mildern. Doch die Länder wissen offenbar nicht, wohin mit dem Geld. Es wird nur zögerlich abgerufen anstatt Reformen anzugehen. Wie kann das sein?

    @Thorsten: Ich sehe z.B. das Thema Migranten durchaus kritisch und mit sehr konservativer Sicht. Ist hier aber vermutlich wenig geeignet der Blog.

     

     

  24. Immer weniger Menschen können – oder wollen – selber kochen, habe ich manchmal das Gefühl. Damit könnte die langweilige Kellogg tatsächlich in einem “Trend” liegen … und vegan ist (oder gilt) ja auch als gesund.

    An mir werden sie nichts verdienen. Meine Frau kocht mit Leidenschaft und überragend gut. Häufig fleischlos und manchmal auch vegan. Hätte früher nicht gedacht, dass das so lecker sein kann.

     

  25. @Mr. b

    Warum um Himmels Namen kauft man E.on?

    @42sucht21

    Waren Sie nicht eher im ETF-Lager und wissenschaftlich rational unterwegs? Jetzt ins Stockpicking-Lager gewechselt? 🙂

  26. Wer sich in jüngster Zeit bei mir im Depot relativ gut entwickelt hat, ist die Siemensaktie seit der Abspaltung von SiemenEnergy.

  27. @Auweiacard
    Nee, nee das ist richtig. Ich bleib seit nun ca. 10 Jahren Jahren hauptsächlich bei meinen ETFs. Gerne thesaurierend. core – satellite Ansatz. Einzelaktien extrem selten als Salz in der Suppe und dann meist spekulativ Biotech mit Buy & Hold. Beam Therap. ist auf meiner Liste aber der Preis aktuell jenseits aller guten Dinge. Haben leider, leider im April mein limit nicht erreicht. Mal schauen ob das nochmal wiederkommt.

  28. @Felix

    Wer sich in jüngster Zeit bei mir im Depot relativ gut entwickelt hat, ist die Siemensaktie seit der Abspaltung von SiemenEnergy.

    Die Siemensaktie ist keine Person, also nicht “wer sich gut entwickelt hat” sondern “was sich gut entwickelt hat”.

    Manche Sachen kann kann man so ein einfach nicht stehen lassen, tut zu sehr weh beim lesen.

  29. @Auweiacard, Finde die Neuaufstellung von E.ON mit den Netzen ganz interessant. Ist zwar reguliert aber auch ein riesiger Burggraben. Was ist deine Meinung?

  30. Bitcoin kackt heute auch wieder schön ab. Hier kommt denke ich bald ein großer Rutsch nach unten.

    Übrigens vermute ich das auch im kleineren bei Aktien.

  31. Bei Kellogs stellt sich die Frage, ob man den Schritt von den Zuckerprodukten weg hin zu gesunden Nahrungsmitteln hinbekommt.

    Ich ergänze die Alphabet und Lowe´s noch mit Facebook, Blackrock und Abstrichen Thermo Fisher.

    @ Felix

    Hast du die Abspaltung behalten?

    Ich besitze die Spin-Offs Covetrus (Henry Schein) und Viatris (Pfizer). Covetrus habe ich schon verflucht. Jetzt haben sie eine knappe Verzehnfachung vom Tief hingelegt (freilich in homöopathischer Dosis in meinem Depot).

    Ich habe vor, Spin-Offs einfach stur zu halten.

  32. @Free

    Denke du hast eine gute Entscheidung getroffen. Kimberly für den halben Preis, wäre dann wohl eine schwierigere Entscheidung gewesen. Am Ende zählt trotzdem die zu erwartende Rendite.

     

    Ich war im China geringfügig shoppen

    -M

  33. @ Mr. B

    Ich  betrachte E.on als staatlich-überreguliertes, totes Pferd. +100 andere Möglichketen sein Kapital anzulegen.

    @42sucht21

    Da bin ich aber beruhigt 🙂 Für 99% der bessere Weg.

     

  34. Kelloggs ist kein Unternehmen für Chartanalytiker. Auch kein Konzern, dass bei short-sellern große Beliebtheit genießen dürfte. Eben einfach langweilig. Ausserhalb von Europa sind Zuckerprodukte noch gern gegessen, und mit ca. 15000 Mitarbeitern und einer soliden Brottomarge sollte Kelloggs als Konzern meine kurze Lebensspanne, die mir noch bleibt, gut überstehen dürfen. Was meine Erbschleicher dann mit den Nahrungsmittelanteilen im Depot machen? Wer weiß..

  35. @ M

    Ich war im China geringfügig shoppen

    Namentlich welche?! Lass mich raten – Hengan?

    Was mich wundert ist der schlechte Aktienverlauf von BAIC Motors… Wo doch chinesische Autohersteller so im Trend sind aktuell…?!

  36. @Auweiacard
    Genau, bei den 99% fühle ich mich gut aufgehoben. Ein World ETF enthält ja als größte Anteile genau die Unternehmen, die die meisten Privatanleger sowieso als Einzeltitel kaufen würden. Eine 100.000€ Position des iShares Core World enthalten zB auch
    4630€ Apple
    3100€ Microsoft
    2680€ Amazon
    2040€ Alphabet
    1270€ Facebook
    1020€ Tesla
    800€ Johnson & Johnson
    760€ JP Morgan
    720€ Visa
    650€ Nestle
    650€ NVidia
    640€ P&G
    620€ Berkshire
    610€ Disney
    570€ Mastercard
    570€ Paypal
    490€ Netflix
    usw usw.
    beim EM Core ETF sind die 4 größten Positionen Tencent, Alibaba, Taiwan SC, Samsung.

    Warum alles einzeln einsammeln wenn es doch günstige ETF gibt?

  37. @42

    Weil ETFs Finanzprodukte sind man, hast dus denn noch nicht kapiert?! Man ist besser Anteilhaber an einzelnen Unternehmungen und direkt an deren Gewinnen beteiligt. Besonders auch wegen den bösen Stimmrechten.

  38. @42sucht21: Vielen Dank für die interessante Aufstellung. Ich habe allerdings mit ETFs trotz aller Vorteile auch schon zweimal Probleme gehabt (wochenlang wegen Fusion/Verschmelzung von ETFs nicht handelbar etc.). Alles in allem gute Instrumente, aber auch mit kleinen Tücken. Ein Drittel des Depots sind trotzdem ETFs weil sie gut sind. Es hat für mich verwaltungsmäßig (Risiken durch ETF-Betreiber) aber ein gewisses Restrisiko.

  39. Freelancer Sebastian schrieb: Es ist doch ganz einfach. Alle Gesellschaften sind einem steten kulturellen Wandel unterzogen. Mir als progressivem Menschen gefällt das. Andere sehen sich eher bedroht, verstehen sich als kulturelle Verlierer, wenn jetzt auf einmal z. B. diverse Menschen ihre bürgerlichen Rechte einfordern. Mit schwachem Ego gesegnet, sehen sie ihre Deutungshoheit gefährdet. “Früher haben wir bestimmt, wo es lang geht. Heute die anderen. Das ist aber doof.”

    “Die Mitte” der 80er Jahre oder gar 50er Jahre ist vorbei. Unwiderruflich. Akzeptiert es einfach. Aber gut, früher war halt klar, dass die Frau in der Küche steht und der Ausländer putzt. Jetzt sind die Frau und der Ausländer auf einmal die Vorgesetzten. Da kann einem schon Angst und Bange werden.

    Ich finde das recht oberflächlich. Dass alle Gesellschaften einem kulturellen Wandel unterzogen sind, ist ‘ne Plattitüde. Man muss aber fragen: Ist es denn stets zum Besseren? Mitnichten. Also wer Anfang der 30er in Sorge war, wäre wahrscheinlich von Ihnen auch als “Verlierer” tituliert worden.

    Ich erkennen in Ihnen einen Hang zum Gut-Böse-Denken und da sehen Sie den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ihnen geht’s bestimmt um Bürgerliche, um “Querdenker”, um vermeintlich Rechte. Diese Menschen haben gewiss kein Problem, dass eine Frau oder ein Ausländer Vorgesetzter. Das wird wieder gegen Strohmänner argumentiert. Es geht über bürgerliche Rechte, um Freiheiten, um die eigene wirtschaftliche Existenz. Viele Menschen haben sich bewusst für ein Leben als Selbständiger und gegen das sichere Leben im öffentlichen Dienst entschieden. Das hat was mit Freiheit zu tun. Sie als Freelancer müssen das doch verstehen. Und nun kommt ein Hygieneregime um die Ecke, dass einem sicher geglaubte Freiheiten nimmt, mit willkürlichen Anordnungen, die einem das Wirtschaften verunmöglichen. Sicherlich nicht in der IT-Branche, wo ich ja selbst bin, aber Sprüche wie “Augen auf bei der Berufswahl” ist keine seriöse Antwort, weil ja nicht der normale Strukturwandel à la Schumpeter (schöpferische Zerstörung) Existenzen bedroht, sondern staatliche Willkür.

    Und was Frauen als Vorgesetzte angeht: Es gibt Menschen in Deutschland, die lassen sich von Frauen nichts sagen. Das sind aber nicht typische Bürgerliche, sondern hängen einer gewissen Religion an. Wer etwas gegen diese Religion sagt, wird als rechtsextrem diffamiert. Interessant auch, dass Marcel Reif neulich das Wort “Jungtürken” verwendete. Ein vollkommen normales Wort. Man könnte auch “junge Wilde” sagen. Ein Aufschrei in Deutschland. Ein Typ auf Twitter fragte den den Sponsoren des Doppelpasses, ob Check24 denn reagiere und bezeichnete dabei Reif als “rassistisches Kackschwein”. Check24 wurde schmallippig und tadelte Reif, nicht diesen Typen, der “rassistisches Kackschwein” sagte. (https://twitter.com/disco_tosic)

    Mir missfällt diese Entwicklung, in wirtschaftlicher wie in kultureller Hinsicht. Der Staat wird immer mächtiger, was zu enormen Fehlallokationen führt, wie man im Energiesektor sehen kann. Und es ist ein Rückschritt, wenn angebliche Beleidigungen jedes Mal einen Aufschrei erzeugen, aber tatsächliche Beleidigungen stehen bleiben.

     

  40. @sammy – Stimmrechte
    die meisten Anleger treten ihre Stimmrechte zu Hause ja auch an die Ehefrau ab.
    Warum man das dann bei ETFs schlecht finden soll ist mir unbegreiflich.

    @Ralf
    nicht-Handelbarkeit ist ja für die Performance nicht unbedingt schädlich 😉

    Spass beiseite: bei vielen Einzelinvestoren ist das Thema ja deutlich größer, zB Squeeze Out, Zwangsabfindungen, Delisting zB von Zalando, Spin-Offs, Übernahmen, nicht-Handelbarkeit Schweizer Aktien in der EU, nicht-Handelbarkeit von Titeln wie Brookfield Renewable, bestimmten REITS / LLPs usw, Dazu kommen noch Quellensteuerprobleme usw. Dividendeninvestoren kennen das alles.
    Das Thema ist bei ETFs deutlich entspannter für mich. Bei den meisten großen ETF kann ich sogar noch beim gleichen Produkt auswählen ob ich lieber Divis haben möchte oder thesauriere. Jeder nach seinem Gusto.

  41. @Wolke – Unglück
    bei 4% Aufgabeausschlag und 1,64% laufenden Kosten sehe ich auch eher Dirk Müller Anleger ins Unglück rennen. Immerhin ist der Kurs des Fonds nur noch 10% unter dem Ausgabekurs vor ~6 Jahren. Also 15% inkl. des Aufgabeausschlags. Seine größten Positionen sind übrigens:
    5,93% Apple
    5,24% Microsoft Corp
    4,25% Amazon.com Inc
    3,12% Alphabet Inc
    2,67% Mastercard
    Da kaufe ich lieber gleich den Welt ETF mit 0,2% TER und -0,1TD.

  42. @Nixolino

    Nein, Hengan ist mir zu teuer und die stehen im Verdacht ihre Bilanz manipuliert zu haben.

    Ich habe tatsächlich BAIC gekauft 🙂 homöopathisch. Schau dir mal den wert ihrer Beteiligung an und wie viel wert die gerade selbst an der Börse sind. Ich finde die fast ein no brainer, aber richtig viel will ich erstmal nicht da investieren.

     

    -M

  43. @ -M

    Hat BAIC die WKN A12GNY?

    Die sind ja richtig unter die Räder gekommen. Werde ich mal beobachten. Wenn deren Autos so gut wie ihr Internetauftritt sind, sehe ich schwarz für die Zukunft 😉

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