Mach viele Experimente, sei mutig und optimistisch

Jeden Tag mache ich Sport mit Gewichten und Bändern. Die Corona-Zeit habe ich für meine Fitness genutzt. Ich bin täglich in der Natur.

Mein Ziel ist es, dich zu motivieren zu experimentieren. Mit Nebenjobs, Projekten, Fitness, Ernährung… Was auch immer. Schau dir das an, wovor du die meiste Angst hast. Geh vielleicht genau in diese Richtung, wo du die meiste Angst vor hast. Ist es das freie Reden? Dann halte einen Vortrag vor einer Gruppe auf Zoom. Oder mache ein langes Live-Video auf YouTube oder Instagram/Facebook. Solche Projekte machen dich bestimmt selbstbewusster und zufriedener.

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Ein Beitrag geteilt von Tim Schaefer (@timschaefernyc)

Multimillionär Singer: Sei ein extremer Optimist, bleib mutig

Nimm Michael A. Singer. Das Multitalent folgte seinen Träumen. Sein Mut machte ihn steinreich. Er hat zahlreiche Bestseller geschrieben, die auch auf Deutsch erschienen sind, wie dieses hier:

*

* Affiliate

Singer schrieb eine Software, mit der Arztpraxen gemanagt werden können. Die Firma verkaufte er für einen enorme Summe an den Milliardenkonzern WebMD. Der 73-jährige engagierte sich im Bereich Wirtschaft, Bildung, Gesundheitswesen und Umweltschutz.

Singer macht Yoga, meditiert. Er promovierte in Wirtschaftswissenschaften 1971, anschließend wurde er Professor. 1975 gründete er in Florida im Wald den Temple of the Universe, ein Yoga- und Meditationszentrum, in dem Menschen jeder Religion oder Glaubensrichtung zusammenkommen.

Der Experte sagt, das Leben passiert einfach. Folge einfach dem Leben und es wird gut. Er rät, nicht auf die bremsenden Gedanken zu hören – jedenfalls nicht blind. Höre lieber auf dein Bauchgefühl. Höre auf deinen Optimismus.

Gib nie dem Widerstand deines Geistes nach, empfiehlt Singer. Wir haben Angst, zu scheitern. Höre nicht auf den Nein-Sager in deinem Ohr. Trotz seines Millionenvermögens lebt er in bescheidenen Verhältnissen in Florida. Hier spricht er über sein Konzept. Es gehört Sport, eine gesunde Ernährung dazu.

Lös dich von schlechten Gewohnheiten

Versuche auf jeden Fall, neue Wege zu gehen. Lös dich von schlechten Gewohnheiten. Wir Menschen sind wie Roboter, wir machen ständig dasselbe. Unsere Gewohnheiten formen unsere Zukunft. Die schlechten Angewohnheiten zu verdrängen – das ist das große Kunststück. Perfekt werden wir natürlich nie. Das musst du auch nicht sein.

Die Corona-Krise ist schrecklich und nervig. Aber statt nur zu jammern, versuche ich das Beste daraus zu machen. Ich mache mehr Sport. Fast täglich um 8 Uhr trainiere ich eine Stunde mit Gewichten, Dehnbändern. Ich grille fast jeden Tag mittags frisches Gemüse. Ich gehe mindestens 10.000 Schritte am Tag in der Natur.

Geh in die Natur, mach Sport

Keine Ausreden. Arbeite an den Aspekten des Lebens, die dir wirklich wichtig sind: soziale Kontakte, sinnvolle Ziele, körperliche und geistige Gesundheit.

Zufriedenheit, Glück, Bedeutung, Erfüllung und Gesundheit musst du pflegen. Es ist Arbeit. Harte Arbeit.

Es ist genauso wichtig wie das Gehalt, die Karriere. Investiere Zeit in deine körperliche und geistige Gesundheit. Geh in die Natur. Wandern. Sport machen. Es ist gut für das mentale Wohl, für die Kreativität. Lass alte Freundschaften wieder aufleben, suche neue Freunde. Andernfalls besteht die Gefahr eines unerfüllten und ungesunden Lebens.

Eine schlechte körperliche Gesundheit ist kaum erstrebenswert. Wir verbringen immer mehr Zeit vor dem Rechner und Smartphone. Es ist eben die moderne Welt. Deshalb musst du aufpassen, nicht depressiv und sozial isoliert zu werden.

Einige werden depressiv und trinken Alkohol oder rauchen Cannabis. In New York rieche ich den speziellen Marihuana-Dampf an vielen Ecken.

Wir isolieren uns in der digitalen modernen Welt immer mehr

Einige bleiben den ganzen Tag zu Hause in diesen Corona-Zeiten. Sie spielen Online-Games, sind auf Facebook, Netflix, Instagram, YouTube, Amazon am Shoppen…

Fördere lieber deine Hobbys und Leidenschaften. Jeder hat mit Perioden der Einsamkeit zu kämpfen. Manchmal sind wir erschöpft. Aber das muss kein Dauerzustand sein.

Wer stressvolle Arbeiten zu erledigen hat, narzisstische Vorgesetzte oder passiv-aggressive Kollegen hat, dem geht es sicherlich nicht immer gut. Daher ist es wichtig einen Ausgleich zu haben.

Kurzum: Pflege deine Hobbys. Trotz des Sparens und Investierens solltest du dich nicht sozial isolieren. Arbeite an deiner körperlichen Gesundheit. Ich bin von Lesern begeistert, die ein enormes Fitnessprogramm machen.

So kannst du Unzufriedenheit bekämpfen. Der Vermögensaufbau beziehungsweise deine finanzielle Unabhängigkeit sollte ein Ziel sein – neben anderen.

Die einen trainieren für den nächsten Triathlon, die anderen haben einen großen Gemüse- und Obstgarten, den sie pflegen und hegen.

Bei allen Projekten ist es notwendig, klein zu starten. Regelmäßige Pflege ist nötig. Früh und lange dran bleiben. So wie ich diesen Blog schreibe. Stur und stetig. Es ist ein Hobby. Es macht mir Spass. Ich verzichte weitgehend auf das Monetarisieren dieses Blogs.

Deine Sparquote sollte möglichst hoch bleiben. Sie ist aber nicht alles. Deine Beziehungen und Gesundheit sollten nie auf der Strecke bleiben.

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  1. Du hast so absolut recht. Die Menschen werden immer gemütlicher, surfen immer nur belanglos auf Instaaccounts  und schauen wie die anderen doch alle für ein “geiles” Leben haben. Schwachsinn, diese Inszenierung und das viele darauf rein fallen.

    Ich nutze gerade die freien Tage und pushe meinen Blog mit regelmäßigen Beiträgen. Youtube Video kommt auch noch. Das letzte ist paar Tage her. Es macht riesig Spaß, auch (noch) ohne  viele Abonennten. Ich versuche hier besser zu werden.

    Die Kiddies werden auch immer fauler, stelle ich fest. Viele wollen nicht mal den Führerschein machen. Undenkbar vor 15 Jahren in meiner Generation. Sie lassen sich lieber durch die Eltern kutschieren.

    Gruß

    A.

  2. An Tim: Ich muss dir etwas Lustiges erzählen: In der letzten Nacht habe ich davon geträumt, dass ich in New York strande und du mich bei dir zu Hause aufnimmst. 😀

  3. Oh ja, dann sind wir die gesündesten Leute auf dem Friedhof, mit einigen Millionen für die Erben und den Staat.

    Was für eine Freude.

    Nordkorea ist bestimmt auch schön.

  4. Gerade jetzt zwischen den Jahren und wo die Freizeitmöglichkeiten sowiso eingeschränkt sind, gibt es keine Ausrede mehr, mal sportlich aktiv zu werden. Man selbst ist immer noch das wichtigste Asset und dazu gehört neben einem gesunden Geist auch ein gesunder Körper.

    @Kim Uhny

    Der hier ist für dich: ><((((*>

  5. Hi Tim,

    ja, du hast Recht. Der eigene Körper ist das beste Kapital. Arbeite daran und dein Körper dankt es dir. Ein wenig Fitness bewirkt Wunder.

    Danach kommt dann das Investieren. 2021 soll “unser” Jahr werden.

    Warten wir es ab………..

    Dir und deinem Lebenspartner einen guten Rutsch, Gesundheit und weiterhin gute Geschäfte.

    VG

    der Michael (Bergkamen)

  6. Habe mir vor 2 Monaten so eine Apple Watch gekauft. Nicht weil ich auf diesen Smartwatch Kram stehe…im Gegenteil…bin Freund mechanischer Uhren. Aber ich habe mit meinem Home-Office seit März gemerkt dass nach Wegfall der Fitness-Studios meine Sport-Routine auf das reine Joggen zurückgegangen ist. Das ist zwar mit 2x10km pro Woche ok, aber es sind halt trotzdem nur 2 Stunden pro Woche.

    Die neue Watch motiviert mich, sagt mir dass ich mal aufstehen soll, mal Pause machen soll zum durchatmen, dass ich noch soundsoviele Minuten Training machen muss um “den Ring” vollzubekommen und mir soundsoviele Schritte fehlen. Vergeben werden dann Medallien und Abzeichen….Appell an die untersten Instinkte eben…aber es funktioniert. Ich ertappe mich dabei teilweise nochmal 10 Minuten abends durch die Dunkelheit zu gehen, frische Luft zu schnappen um mein Bewegungsziel noch zu erreichen.

    Höhenverstellbarer Schreibtisch dürfte nächsten Monat kommen, wenn der aufgebaut ist, werde ich darunter ein Walking Pad stellen. Bei knapp 5 Stunden die ich an dem Schreibtisch stehe bzw. dann laufen werde mit 2-3 kmh wird auch da akkumuliert ne Menge an Bewegung aufkommen.

    Habe jetzt jeden Morgen mit Crunches, Situps und Liegestützen angefangen, bei letzteren setzt allerdings im Bereich 24-25 Stagnation ein. Obwohl ich das jetzt seit 2 Monaten mache wird das schwer für mich da noch ne Schüppe draufzulegen.

  7. Guten morgen Tim, und wieder sehr praktische und gute Anregungen für jedermann. Was jeder daraus macht ist ja jedem selbst überlassen? Ich stimme dir zu 100% zu das die Einstellung zum Leben das wichtigste ist. Positiv nach vorne schauen und sich auf das einlassen und das beste daraus machen, was auf einen zukommt, ist mein persönliches Motto.
    Bleibt gesund und einen guten Start in ein neues aufregendes Jahr für euch beide ??? Ferdinand

     

  8. Danke für die Motivation und die gute Buchempfehlung! Michael A. Singer ist absolut lesenswert. Sich stärken – körperlich und innerlich – ist immer ein guter Wunsch und auch mein  Ziel für das neue Jahr. Ich wünsche allen für ihr Vorhaben gutes Gelingen.

  9. Sehr gut auf den Punkt gebracht, worum es geht. Familie, Freunde, Ernährung, Sport, Natur, Besinnung, Lesen/Lernen, Hobbies. Wunderbar ist das Leben.

    Routinen helfen mir hierbei ausgezeichnet.

    Das fette Depot unterfüttert.

    @ -M

    Meinst du mit Risikokapital deine Rücklagen (Familie, Eigentum) oder die Cashquote, die du noch nicht untergebracht hast?

    Vielleicht sind deine Kriterien zu streng? Ich bin mittlerweile bei Charlie Munger. Für ausgezeichnete Unternehmen zahle ich faire Preise. Mein Geld soll arbeiten. Ich investiere Monat für Monat.

    Du könntest ja auch einmal eine homöopathische Dosis investieren und nach sechs Monaten schauen, wie´s ist. Kurs hoch, bist du schon drin. Kurs tief, kannst du nachlegen.

    Fresenius stand schon bei -50% vom Hoch. Das würde mir reichen.

    Alibaba halte ich schon länger. Aktuell Großes Rauschen. Mir egal.

    Nächste Woche werden Papiere von Facebook und Lowe´s eingesammelt. Kimberly-Clark und Visa stehen auch noch an.

    Bei Stryker, Thermo Fisher und Abbott werde ich die nächsten Monate einfach mal einsteigen. Warte schon seit Jahren….

    Alles Gute!

  10. DanielKa: Eddy Elfenbein ist echt kultig; starker buy @ holder und einer, der sich jedes Jahr messbar macht und nicht ausschliesslich schwafelt. Wem ich übrigens seit einiger Zeit auch folge ist Packy McCormick mit not boring. Teilweise bezahlte Unternehmensvorstellungen, teilweise nicht von Unternehmen gesponsert. Alles ein bisschen crazy, aber sehr lustig. Hat das Potential von Femsa und quasi (im weitesten Sinne) vergleichbaren Reliance gut dargestellt.

    M: Es ist vielleicht unerhört was ich Dir vorschlage, aber damit Du den Absprungspunlt für ein Investment findest, investiere doch mal in ein knackiges Wachstumsunternehmen, wo du Dich ohnehin von der reinen Bilanzanalyse etwas lösen musst. Beispiel: Just eat takeaway.com. Lorenz hat hierzu gerade einen kostenpflichtigen Report rausgebracht und eine Kurz-Version gratis als weekly dispatch auf seiner HP. Die dominieren schon Europa, fusionieren mit einem Großen in den USA, werden dann dort wohl dort (Nasdaq?) zweitgelistet. Der Ceo ist bekannt für operative Exzellenz (execution) und der ganze Markt läuft auf ein Oligopol hinaus. Soetwas finde ich auch spannend. Das ist quasi dann eine Nummer 1 oder 2 im Food-E-Commerce.

  11. @Free: Ich bin mittlerweile bei Charlie Munger. Für ausgezeichnete Unternehmen zahle ich faire Preise. …

     

    Sehe ich ebenso. Der Gewinn liegt im Einkauf(en) – nicht im (vielleicht jahrelangen) Verharren an der Seitenlinie und der vagen Hoffnung auf “Schnäppchen”  😉

     

  12. @Freelancer / Tobs

    Ja die cashquote war gemeint. Würde mich mit einer kleineren cashquote wohler fühlen.

    Ich habe sogar heute Morgen mit einem happen Alibaba angefangen.

     

    Zu den -50% Fresenius. Ja ich ärgere mich, dass ich vor ein paar Wochen bei knapp 31€ nicht gekauft habe, nur weil ich 29,xx sehen wollte. Da muss ich dir recht geben. Um die 30€ sind die einfach sehr gut und man bekommt viel für sein Geld. Mal sehen, ob und wann sie in den Bereich kommen. Werde dann wohl gnädiger sein auf -+ 1-2€ 😉

    Aber grundsätzlich ist es richtig – großartige Unternehmen zu vernünftigen Preisen kaufen. So will ich es auch.

    Baba, Intel, Fresenius, BRK, Markel einer wird bestimmt in 12 Monaten mir einen kauf ermöglichen um die Cash Bestände schmelzen zu lassen. Meine Liste ist groß genug, um Value zu finden.

    -M

  13. Ein sehr guter Artikel, danke dafür. Arnold Schwarzenegger sehr ich als großes Vorbild in Sachen Fitness und Disziplin.

    “Habe jetzt jeden Morgen mit Crunches, Situps und Liegestützen angefangen, bei letzteren setzt allerdings im Bereich 24-25 Stagnation ein. Obwohl ich das jetzt seit 2 Monaten mache wird das schwer für mich da noch ne Schüppe draufzulegen.”

    Solche Phasen sind normal. Der Körper gewönnt sich schnell an ein Training und verlangt immer wieder neue Reize. Oft reichen dann kleine Umstellungen wie bei den Pausenzeiten, Wiederholungszahlen oder geänderter Reihenfolge der Übungen um neuen Schwung reinzubringen. Bringe etwas Variation rein indem z.B. nicht an jedem Trainingstag immer die gleiche Routine läuft (Plan A/Plan B im Wechsel). Viel Erfolg, ich muss auch wieder mit mehr Power ran…..

    Einnahme von Vitamin D ist in diesen Zeiten vermutlich auch kein Fehler, vielleicht können unsere Ärzte hier im Blog was dazu sagen.

  14. @Sammy & -M – Cashquote
    Ist damit nur der Geldbetrag gemeint, der eigentlich in Aktien investiert werden sollte, oder beinhaltet die Zahl auch oder nur den risikofreien Anteil der nicht in RK3 gehen soll (also quasi den sicheren Anleiheanteil) abzüglich Notreserve?

    Rechnen Sie die KAP auf Buchgewinne heraus oder wird stur nach Depotstand der prozentuale Wert der Cashquote berechnet?

    Mein angepeilter risokofreier Anteil ist prozentual deutlich kleiner geworden seit ein paar Monaten – nicht weil ich außerplanmäßig gekauft habe sondern weil einige Aktien stark gestiegen sind (plus auch Immobilienbuchbewertungen). Nach meinen Regeln müsste ich deswegen den nominalen Cashbestand/ Anleihen erhöhen um auf meine Prozent zu kommen. Will ich aber eigentlich nicht unbedingt. Mal schauen was ich mache.

  15. @ Sonny

    Guter Ratschlag. Läuft bei mir ins Leere. Ich mache mir keinen Kopf mehr. 90% der Unternehmen im All World sagen mir überhaupt nicht zu. Da investiere ich nicht. Ist auch nicht nötig. Aus den 80 Unternehmen auf meiner Liste suche ich mir Monat für Monat etwas heraus und gut ist.

    Die Rendite läßt sich nach 9 Jahren sehen und damit ist auch das Thema “Markt schlagen” für mich ad acta gelegt.

    Jeder hat seinen eigenen Zugang zur Börse. Ich kaufe keine Zeile auf dem Depotauszug, ich investiere in ertragsstarke Unternehmungen. Passt sehr gut für mich.

    Ansonsten mache ich das gleiche wie du und andere ETF-Anleger. Kein Markttiming – wobei das bei Kripo Frankfurt neulich noch ganz anders klang 😉  -, stur und stetig zukaufen, Buy and hold. Die Strategie ist ausschlaggebend, nicht das Instrument.

    @ -M

    Wird schon. Dein Geld kommt noch unter 🙂 .

  16. @42

    Alles was ich hier schreibe bezieht sich rein auf mein Depot. Das Depot meiner Frau + Sohn, unsere selbstgenutzte ETW und Tagesgeldkonto für unvorhergesehene Dinge lasse ich komplett außen vor.

     

    Mein Depot besteht aus Cash + Aktien. Aktienquote soll 90 – 100% betragen im optimalfall. Ich investiere in keine anderen Produkte. Eine ziemlich isolierte Betrachtung, jedoch kann ich so gut meine Rendite berechnen und diese auch betraglich und zeitlich gewichten.

     

    Letztes Jahr lag ich bei 6% p.a. jedoch mit hoher Cashquote. Ich hätte deutlich besser gelegen, wenn ich komplett investiert gewesen wäre. Das muss ich mir bis jetzt ankreiden lassen, das warten auf gute Kurse)

    -M

  17. M: Dafür läufst Du mit einem dicken Sack (voller Geld) rum. Das ist auch ein sehr schönes Gefühl, sich das Beste erst noch rauszunehmen! Da ist ja mal eine schöne Ausgangslage 🙂

  18. @42

    Cash ist Cash. Cashquote = der freie Anteil an Cash. Ziel = Cashquote 5-10%

    @lancer

    Die Rendite läßt sich nach 9 Jahren sehen und damit ist auch das Thema “Markt schlagen” für mich ad acta gelegt.

    Nach 12 Jahren Bullenmarkt wohl auch kein Problem. Warten wir mal die nächsten Jahre ab..

     

  19. Free: Gratuliere, wenn Du den Markt geschlagen hast. Alpha ist Alpha, das hat mit Bullenmarkt herzlich wenig zu tun. Freue mich immer, Deine Beiträge und Optimismus zu lesen!

  20. Sammy,

    die Frage ist: Fallen Freelancers Qualitätsunternehmen in einer Baisse mehr als der Markt?
    BRK zB hat gerade dann in schlechten zeiten gezeigt wie gut sie sind.

    Man wird es sehen….Aber die Antwort von Freelancer nehme ich vornweg: “egal, weil ich eh nicht verkaufe und im kommenden Aufschwung bin ich dann eh zu 100% wieder dabei”

    Schwankung juckt ihn doch nicht. Hauptsache das auskommen ist üppig langfristig.

    -M

  21. So wie gestern werden hier auch heute wieder Erbsen gezählt. Als ob es nur den einen wahren Weg geben würde. Wenn dem so wäre, würden wir wahrscheinlich zu dieser Jahreszeit am Feuer sitzen und unsere Speerspitzen in der Glut härten.

    Die einen haben Angst vor fallenden Kursen, wenn der Bullenmarkt vorbei zieht, den anderen ist es völlig egal. Die einen haben Angst vor der Mammutherde, die anderen sehen nur Beute..

  22. Meine Cashquote liegt unter 20%.

    Mal nebenbei, die meisten nützlichen Informationen ziehe aus den Youtube-Videos mit Herrn Dr Andreas Beck. Sehr empfehlenswert.

    Verhalten im Crash, (Wann nachkaufen, -20% / -45% vom AllTimeHigh), Depotzusammensetzung, Immobilien/ Einfluss demografischer Wandel, und und und…

    Die motivierendsten Videos macht aber ganz klar unser Herr T. Schäfer! 🙂

  23. Es gibt ja auch Strategien wie man trotzdem noch am Markt dabei sein kann, auch wenn man Angst hat vor einem Rücksetzer/Crash.

    Vielleicht wäre das eine Alternative für -M bei so viel Cash, also man kauft sich Call-Optionen mit unterschiedlichen Laufzeiten und Strikes und profitiert vom weiterhin steigenden Markt und ist trotzdem gegen unten gut abgesichert. Man hat sogar den Vorteil dass bei einem Vola-Peak der bei einer plötzlichen Korrektur eintritt man auch mit Call-Optionen noch einen Teil profitiert und, richtig konfiguriert, noch vernünftig raus kommt.

    Solche Strategien würde ich jetzt nicht meiner Oma empfehlen aber -M ist ja vom Fach und da wären solche Sachen unter Umständen ein Thema. Das hat auch nichts mit Zocken zu tun sondern das wäre ganz einfach eine alternative Strategie.

    @sammy Ich dachte Du machst kein Market-Timing weil es nicht funktioniert und jetzt hast Du 23% Cash?

  24. @nie verkaufen

    Das bedeutet natürlich auch dass sich über die Jahre Depotleichen anhäufen..

    @Bruno

    Auch ich agiere (leider) nicht immer rational..

  25. @Bruno

    Angst ist das falsche Wort und Market Timing ebenso.

    Ich kaufe, wenn mir eine Firma günstig erscheint in Bezug auf Rentabilität, Wachstum, aktuelle Gewinne. Wie jetzt bei Alibaba. Die darf auch gerne sich noch halbieren.

     

    Angst das der Markt fällt, hab ich absolut keine. Kalte Füße bekomme ich nicht. Gerade jetzt im März war es ja so interessant. Ich war gerade dabei mit dem kaufen zu beginnen, da mir aufgrund der Marktschwankungen Firmen endlich zu einem guten Preis/Leistungsverhältnis angeboten wurden.

    Der Zeitraum war leider sehr klein und ich kam nur zu kleineren käufen (wollte über einem Zeitraum von Tagen/Wochen aufstocken. Nur ging es genau 1 Tag nach meinen ersten käufen gleich 10% hoch. Natürlich weiß ich das vorher nicht, aber da waren einige Kurse mor schon wieder zu teuer. Alles was ich gekauft habe steht sehr gut da, aber das war ja jetzt nicht das Kunstwerk.

    Schade das der März markttechnisch eher ein Mini Crash war und keine lange Baisse…fast jeder hätte davon mehr profitiert, langfristig über vlt 1 Jahr hinweg günstig kaufen zu können. Jetzt dümpelt der Markt am ATH rum und vieles ist sehr teuer.

     

    Wäre ich all in, hätte ich aber ebenso wenig Bauchweh, da ich ja mein Geld zu Kursen investiert hätte, die mir gepasst haben beim kauf. Nur zu investieren bei Preisen die mir nicht zusagen lehne ich ab – fällt dann der Markt würde ich mich sehr ärgern.

    -M

     

  26. Nachtrag:

    Das mit den Optionen könnte ich wohl umsetzen vom wissen her über das Produkt, aber ich glaube bei einigen Firmen sind meine Kaufkurse derart niedrig, dass ich zu wenig Optionsprämien generieren würde.

    Glaube das ist nicht so rentabel am Ende, dafür das ich mich dann an Käufe binde.

    Nicht so meine Welt mit Optionen. Ich weiß aber das du nicht auf das zocken ansprichst, sondern eher als stillhalter der die Prämien kassiert.

    -M

  27. @ -M    Schade das der März markttechnisch eher ein Mini Crash war und keine lange Baisse…fast jeder hätte davon mehr profitiert, langfristig über vlt 1 Jahr hinweg günstig kaufen zu können.
    > der Crash, mit den massiven Kurstürzen, war doch eine einmalige Gelegenheit,     Unternehmensanteile bis fast 100% unter dem Buchwert zu ergattern !!

     

     

     

  28. @-M

    Nein ich meinte in diesem Fall schon kurzlaufende long-call Optionen.

    Beispiel Nasdaq100, die Vola ist tief also bekommt man diese aktuell günstig. So kann man kleine Pakete mit Laufzeit von z.B. 3/6 Monate und leicht aus dem Geld kaufen, eben nicht overleveraged sondern auf das Cash ausbalanciert. Steigt der Markt weiter wie bisher hat man den Gewinn als wäre man investiert, bricht der Markt, hat man die Prämie entsprechend verloren, macht aber nicht die ganze Abwärtsbewegung mit. Das Schöne ist, man profitiert auch bei Calls entsprechend vom Vola-Peak, ich hatte schon Fälle wo ich trotz Einbruch noch fast bei break-even rauskam.

    Diese Möglichkeit finde ich aber nur interessant in Zeiten, wo man erkennt, dass eine Übertreibung offensichtlich ist und es einem zu bunt wird und man trotzdem noch dabei bleiben will (da häufig ja die letzte Phase die lukrativste ist), ein Klassiker war die dotcom Blase, man konnte aussteigen und hätte trotzdem noch vom weiteren Anstieg profitiert. Auf Einzelaktien ist sowas auf Hypeaktien wie Tesla & Co. eine Variante.

    Das ist nicht unseriös, wenn man es richtig rechnet. Das Problem ist dass die Leute viel zu grosse Positionen wählen, keine Strategie haben und sich dann sehr rasch verzocken. Also nur zu empfehlen für jemanden der sich damit wirklich auskennt und Erfahrung hat.

    Und ich würde auch keine Optionsscheine oder Warrants dafür verwenden sondern z.B. CBOE und nur liquide Sachen.

  29. Bruno

    Ja, ist aber nicht so meine Welt. Ich möchte was handfestes 🙂

     

    @Mid

    Das sehe ich anders. Es war im März interessant (am im tiefsten Tag) geworden. Ich habe da ja gekauft und hätte noch viel mehr gekauft über die nächsten Tage, nir war die delle sehr schnell geschlossen.

     

    Wir waren weit weg von so Kursen wie 2009 oder 2003. DAS waren einmalige Gelegenheiten (siehe Buffett der damals sinng. Sagte: jetzt ist es an der Zeit reich zu werden).

    Das im März hätte sehr sehr gut werden können bei so ca. Dax 7000. Wow dann wüsste man gar nicht was man zuerst kaufen soll.

    Ich bin aber sehr picky. Fluch und Segen.

     

    Natürlich sind einige Unternehmen jetzt noch nicht so teuer. Die haben aber nicht die Qualität die ich suche.

     

    -M

  30. @Wir isolieren uns in der digitalen modernen Welt immer mehr
    Ist dieser populäre Blog nicht auch ein Teil von datt Janze?

    @Bruno – Schoki
    Für die Koffer muss man aber eine Adresse in der Schweiz haben oder selber hinfahren.

  31. @42 ja, ist eine Rentneraktie, kann man mit einem Ausflug verbinden. Gibt viele Rentner die haben von allen Aktien wo es an der GV etwas zu essen gibt 1 Stück und reisen dann von GV zu GV… dieses Jahr leider ausgefallen.

  32. Legt hier eigentlich irgendwer in den ARERO an? Falls ja, würden mich Meinungen interessieren. Klar, die Stockpicker lächeln nur müde bei 5% p.a. 🙂

    Wir haben den für unsere Tochter einige Jahre bespart.

     

  33. Legt hier eigentlich irgendwer in den ARERO an?

     

    Renten und Rohstoffe will ich nicht in meinem Depot haben. Manche wollen das ja wegen der “Glättung”. Ich brauche das nicht.

     

  34. @Daniel

    Ich habe den Fonds gekauft, als er von EURO empfohlen wurde (Ende März diesen Jahres) und bin damit momentan 19% im Plus. Es gibt sicher offensivere Varianten, für mich aber als Beimischung ok, da auch verhältnismäßig geringe laufende Kosten …

  35. Rohstoffe machen langfristig wenig Sinn als Anlage, man kann ja eigentlich kaum in sie investieren, bei Fonds läuft es über Futures Kontrakte, die ständig gerollt werden müssen, das kostet langfristig Performance. Einzige Option wäre Gold, aber auch da kostet die Lagerung, aber weniger.

    Hier gab es historisch eine Glättung, aber natürlich langfristig auf Kosten der Performance.

    https://www.handelszeitung.ch/geld/anlagen-im-langzeitvergleich-was-aktionare-wissen-sollten

    Wer Freude an Rohstoffen hat kann ja Rohstoffunternehmen kaufen.

     

  36. 1 Tagesgeld verliert bei 0-Zinsen stetig. Den Verlust köntne man Versicherungsprämie sehen, geht schon. Wenn der Markt einbricht und man dann Aktien kauft kann man das Vielfache wieder rausholen.

    2 EWGLDII (Xetra Gold) ist zwar mit 7,9% Rendite p.a. nicht der Brüller, aber steuerfrei nach einem Jahr. Das entspricht bei 26% Abgeltungssteuer einer Anlage, die 10% p.a. bringen muss.  Gold erhöht die Volatilität meist nur kurz. Beim Crash fällt es mit den Aktien kurz und steigt dann schneller als die Aktien, da die Aktionäre in Panik umschichten. Ist der Crash tief genug schießt Gold zumindest kurzfristig nach oben und hedget andere Assets.

    https://www.boerse.de/performance/Gold-Euro/XC0009655157

    3 Bei Anleihen ist es ähnlich, zuerst geht es kurz mit runter, dann strömen die Anleger da rein – wenn es nicht gerade eine Finanzkrise ist. Das ebenfalls, aber Gold ist wirksamer. Die Gefahr ist bloß, dass in den nächsten Jahren trotz aller Einigkeit, dass höhere Zinsen in der EU gar nicht möglich sind, weil die PIGS-Länder sonst pleite gehen. Heutige Anleihen verlieren. Scheidet deswegen derzeit für mich aus. Die Rechenmodelle der letzten Jahrzehnte für Allweather/Butterfly/…portfolios könnten hier versagen (70% Aktien, 30% Anleihen oder 60/40 oder … in vielen dieser Portfolios sind Anleihen drin.) Deswegen scheidet 3 für mich aus.

    4 Und wer 100% Aktien hat, der muss es eben aussitzen mit möglicherweise tiefererem DD.

    5 Immobilien (REITS) und andere Rohstoffe tun nichts zum Hedgen beim Aktieneinbruch, aber sie laufen manche Jahre gut, manche schlechter als Aktien, insofern übers Jahr kann das was was bringen, Diversifikation ist sowiueso nicht schlecht. Manche probieren es mit Silber, es funktioniert nicht. Wenn das jemand anders sieht bitte erläutern.

     

  37. Ich danke Euch für die Rückmeldungen. Wir lassen den liegen für unsere Tochter. Haben den Sparplan zwischenzeitlich auf einen stinknormalen, marktbreiten ETF geändert.

    Ob die Hinzunahme von Anleihen und Rohstoffen nachteilig ist, wird sich noch zeigen. Im Rückspiegel betrachtet, wären 100% Aktien natürlich besser gewesen und dann am besten ohne EM und fast nur Tech.

  38. M:

    Und da bin ich wieder.

    Vorläufig nach erster kursorischer Sichtung: Durchwachsenes Ergebnis.

    Der sehr niedrige Buchwert (0,2) hat mein Interesse geweckt näher nachzusehen. Derzeit werden die Infra-Unternehmen in China der Reihe nach unter Buchwert gehandelt, hier ist es aber sehr tief. Dafür scheint es politische Gründe zu geben (nachvollziehbar) und andere (weniger nachvollziehbar), der Reihe nach:

    1.

    Der Kurs ist ja noch mal schön unter Druck gekommen. CNBC und anderen Medien nach wird ja CCC ja aus den Indizes von MSCI gestrichen, scheinbar auch von FTSE. Das geht auf das Trump-Dekret zurück, dass es US-Anlegern auch verbieten soll, hier rein zu investieren. Direkt betroffen von dem Dekret waren gar nicht so viele Unternehmen, das man sich fragt, wie CCC zu der Ehre kommt. Geltend gemacht werden Sicherheitsbedenken der USA. Der deutschen Wikipedia-Seite ist zu entnehmen, dass die USA CCC schon länger auf einer Liste führen mit militärischen Stakeholder. Näheres weiß ich nicht, konnte das beim Blick in die Gesellschafterliste nicht nachvollziehen. Vermutlich hat hier der Staat sicherheitsrelevante Projekte investiert, die Gegenstand politischer Spannungen sind. Das (englischer Seite von Wikipedia zu entnehmen), 2009 ein riesiger Skandal wegen Schmiergeld war, ist geschenkt (Öffentliche Vergabe, Bauprojekte, Staatshintergrund, China in den Nullen-Jahren, da war Beschiss häufig die Genese). Hier könnte man noch sagen: Dieses Problem von Kapitalabfluss durch US-Dekret ist ja gerade die Chance günstig reinzukommen, das sitze ich halt eben aus.

    2.

    Aber in der Vermögensaufstellung (Geprüfter Jahresabschluss 2019) machen die non current assets fast die Hälfte der current assets aus, was mir noch erklärlich erschiene, weil naturgemäß bei Infra-Projekten langfristige Vermögenswerte nicht kurzfristig realisiert werden. Aber die Hälfte hiervon wiederum sind intagible Assets, also immaterielle Vermögenswerte. Hm. Ich müsste es selber einordnen können und mal vergleichen, auf den ersten Blick finde das aber viel, weil was hat man denn bitte bei Infra-Projekten an immateriellen Vermögenswerten (Marken etc. dürften hier keine Relevanz haben)? Fühlt sich zumindest etwas blähbäuchig an.

    In der P&L fiel mir auch was auf, was ich nicht weiter einordnen kann, aber es erst mal für dies Zwecke dieser ersten Betrachtung dahingestellt sein lasse.

    3.

    Geschäftspolitik:

    Im IR-Bereich auf der HP wird gesagt, man wolle nicht mehr nur staatsnahe Projekte, sondern auch kommerzielle und je nachdem ins Ausland gehen. Klingt opportunistisch, aber wenig strategiekonsistent. Vielleicht einfach nur schlechte IR und nicht weiter schlimm? Ich jedenfalls verstehe nicht, wie weiterhin nachhaltig die Projekte betrieben bzw. wo sie dann herkommen sollen.

    4.

    Das passt auch zur Dividendenpolitik: Die FAQ nehmen nur auf die Satzung Bezug, wonach mehr als 10% ausschüttungsfähigen Gewinns verteilt werden soll. Derzeit scheinen es 20% zu sein (und trotzdem diese ansprechende Dividendenrendite), aber auch nur, weil der Kurs im Eimer ist. Die Dividenden wurden die letzten Jahre (Quelle: Marketscreener) nicht erhöht und sollen es scheinbar auch nicht.

    5.

    Konklusio: Sehr viel Staat, auch für chinesische Verhältnisse. Ursprung: Ein großer Beschiss in 2009 (verzeihbar). Mit den Worten des Drill Sergant von Full Metall Jacket: Haben die USA scheinbar CCC “auf ihrer Liste” :-), was aber auch Einstiegschance sein kann.

    6.

    Da finde andere Infras in China aber braver und mindestens genauso vielversprechend.

  39. Wow das war in der kurzen Zeit aber sehr tiefgründig. Mein Kumpel hat die gekauft, habe die selber noch nicjt genau angesehen. Ihn hat das sehr geringe KGV gefallen und die ddaraus resultierende hohe ausschüttung. Die gewinne stuegen anscheinend auch die letzten Jahre. Das Business finde ich schon cool, sehr breit aufgestellt und das staatliche kontrollierte gehört wohl dazu zum ganzen.
    Dann hoffen wir mal, dass es denen nicht wie Private Fowler oder wie er hieß ging ….3,85mm??? Full Metall Jacket *g*

    Im Januar werde ich meine Liste analysieren.

    Vielen Dank nochmal für die schnelle Rückmeldung.

    -M

  40. @ 42sucht21

    Was hat es bei Ihnen mit der Immobilienbuchbewertung auf sich? Führen Sie diese selbst durch und falls ja wie oft? Und wozu genau? Dieser sollte auch unabhängig von Rücklagen sein.

    Ich verwende einen festen Buchwert für meine Immobilien. Dieser ist bisher unverändert. Durch die Immobilien, Einnahmen und Ausgaben bin ich Cashflow orientiert. Ein höherer Buchwert einer Immobilie bringt mir keinen höheren Ertrag. Eine Mietanpassung wäre interessanter. In dem Zuge könnte ich mir auch einen angepassten Buchwert irgendwann vorstellen, wenn die Miete nicht mehr im akzeptablen Verhältnis zu dem ursprünglichen Buchwert liegt. Bei mehr als 10% Rendite sollte der Buchwert vielleicht einmal angepasst werden. Da liege ich leider noch nicht 😉

    Mein Buchwert ist bereits 6 Jahre alt. Mit einem aktuellem wäre ich schon finanziell unabhängig. Aber nur auf den Buchwert und nicht auf den Cashflow bezogen. Das hilft mir nicht weiter…

  41. @Daniel

    Der ARERO ist auf jedenfall ein gutes Investment. Die Underperformance ist logisch da sich vor allem die Rohstoffe in den letzen 10 Jahren extrem schlecht entwickelt haben. Siehe z.B. hier: DE000A0H0728. Sollte es die EZB schaffen die Inflation anzuheben wird sich das auch ändern.

    Einfach mal einem Vortrag vom Prof Dr Dr hc Martin Weber anhören. Der steht nochmal eine Stufe über dem genialen Herrn Kommer. Gibt auch einen Podcast mit den beiden : https://finanzwesir-rockt.podigee.io/93-smart-beta-etf-kommer-arero-weber

  42. @Kiev:

    Ich sehe beim Buchwert Immobilien keinen Unterschied zu Aktien. Wenn nur der Cashflow relevant ist hilft auch der Depotwert nicht weiter bei der finanziellen Unabhängigkeit. Doof wird es dann bei einem thesaurierenden ETF, weder Cashflow, noch ist dann die Bewertung relevant, also alles für die Katz 😉

    Spaß beiseite, bei meinem monatlichen Finanzupdate führe ich auch immer die aktuellen Immobolienwerte mit, das ist genauso relevant für mich wie Aktienkurse. Und der Wert hat auch ganz praktische Konsequenzen. Sind Immobilien stark gestiegen werden sie zu einem sinnvollen/risikoarmen Anteil nachbeliehen.

  43. @ Florian Eisele

    Der Buchwert der Immobilie geht in die Vermögenshöhe ein. Tilgungen betrachte ich bei mir auch. Ich mache abr kein Update bei dem Buchwert. Das wäre auf monatlicher Basis auch nicht ganz einfach. Welchen Preis ich am Mark tatsächlich erzielen könnte kommt auf die Personen an. Bei mir handelt es sich um Liebhaberobjekte. Die 10k pro qm werden sie dennoch aktuell nicht erreichen.

    Der Buchwert bringt mir bei der Immobilie allerdings nichts. Bei Aktien ist das oft anders. Natürlich gibt es auch hier Phasen der Unterbewertung und Überbewertung. Tesla ist beispielsweise einen Faktor 10 in 52 Wochen gestiegen, wenn ich gestern richtig geschaut habe…

    Einen thesuarierenden ETF könnte ich allerdings in Stücken verkaufen. Auch wenn dies nicht geplant ist. Bei der Immobilie ist das nicht so leicht möglich und auch nicht revidierbar. Hier kann man diese nur beleihen. Damit hat man allerdings eine Verbindlichkeit, die man zurück bezahlen muss.

    Ich kann zu der Bank jetzt auch nicht sagen, dass die Darlehenrate auf die Hälfte reduziert werden soll. Der Buchwert ist ja immens gestiegen. Theoretisch könnte ich so eher eine höhere Rate begleichen.

  44. Es ist doch im Grunde ganz einfach. Ein Großteil der Marktteilnehmer verhagelt sich die Rendite durch die Beachtung des Großen Rauschens und dem damit einhergehenden Versuch, durch Prognosen den großen Marktumschwüngen zuvorzukommen.

    War es Peter Lynch? Es wird viel mehr Rendite verpasst durch die Vorbereitung auf einen Crash/eine Baisse, als durch den Rückgang selbst.

    Die Instis und Fondsheinis agieren prozyklisch. Eine Berufskrankheit. Wie dumm ist das? Aktien sind riskant, wenn sie gefallen sind (dabei kann man zukünftige Erträge nun günstiger erwerben) und werden verkauft – Kaskade nach unten.

    Und steigen die Aktien, dann sind sie weniger riskant (dabei kauft man zukünftige Erträge teurer ein) und werden gekauft – Kaskade nach oben.

    Diesem dummen Spiel können wir “Kleinanleger” ganz einfach entgehen.

    -M hat es richtig erkannt und man kann es nicht oft genug wiederholen. Qualitätsunternehmen einkaufen – eher wenn sie gefallen sind, siehe oben – und dann halten, halten, halten. Buy and Hold. Voll investiert ist das wunderbar.

    In jeder Hausse nimmt man automatisch zu 100% den vollen Anstieg ausgehend vom absoluten Tiefpunkt mit. Und je heftiger es zuvor nach unten ging, desto heftiger und schneller  – so schnell, dass viele nicht hinterherkommen – geht es wieder hinauf.

    Ganz simpel.

    Dieses ständige Hin und Her, das Ausgetausche, das Auf- und wieder Abspringen, das Rotieren in und mit den Assetklassen. Was soll das?

    Wenn man verstanden hat, dass man Unternehmen besitzt und keine Bankauszüge, dann lassen einen die Preisrutschen kalt.

    Ich bleibe im Besitz von ertragsstarken Unternehmen – die sich natürlich im wirtschaftlichen Fluss befinden -, ob der Kurs nun 30% nach unten geht oder nicht. Wovor sollte man Angst haben? Dass die Weltwirtschaft zehn Jahre lang im Keller bleibt (und damit die Aktienpreise)? Ernsthaft?

    Und wenn schon. Tiefe Kurse bedeuten nur, dass ich mir die Erträge (und Dividenden) viel günstiger einkaufen kann. Super. Einfach zu verstehen.

    Aber der Ruheständler, der immer ängstlich auf den Depotauszug blickt, weil er sich an seinen Vermögensschatz klammert? Da darf doch das Portfolio nicht schrumpfen? Die jahrelange Baisse wäre ein Desaster?

    Ja, dann würde ich einen Plan empfehlen. Ein guten, durchdachten Plan. Unabhängig vom Geschwätz der Marktauguren.

    Für die Entnahmestrategien gibt es hier im Blog immer hilfreiche Tipps der Kenner (zähle ich nicht dazu). 3% im Jahr entnehmen und dann ist völlig egal wo die Börsen hinflattern. So in die Richtung.

    Warum also diese Sorgen, diese Ängste? Ganz entspannt leben, Tims oben erwähnten Lebensbereiche pflegen und das Portfolio dabei laufen lassen. Es funktioniert.

    Martin Weber  – der im neusten Buch wohl umgeschwenkt ist und Gold und Rohstoffe aus dem Musterportfolio entfernt hat – halte ich im übrigen für den Verfasser eines der schlechtesten Börsenbücher, die mir je untergekommen sind. Thesen, Theorien, aber kein Bezug zur Wirtschaftsrealität.

    Auch bei ihm sind Aktien nur irgendwelche anonymen Papierchen, Faktoren für Gleichungen, Zahlen in der Statistik. Aktien gehen mal hoch, mal runter, völlig zufällig, ohne jegliche Möglichkeit hier den menschlichen Intellekt, die Phantasie einfließen zu lassen.

    Dass Amazon die Jahre über wertvoller und wertvoller wurde (und damit auch der Aktienpreis stieg) ist natürlich absoluter Zufall gewesen. Konnte niemand wissen. Konnte niemand vorhersehen.

    Die Kurse folgen keinem Zufallspfad, sie sind Ergebnis ganz konkreter Geschäftstätigkeit und echten Unternehmungen, die von echten Menschen geführt werden. Steigen die Erträge, steigen die Kurse (langfristig) und vice versa.

    Den Glauben, dass hier überhaupt gar nichts durch kluges Überlegen “vorherzusehen” ist, möchte ich aber niemanden nehmen.

    Jedoch als Gedankenexperiment: Möchte man heute lieber Apple, Amazon und Alphabet besitzen oder TyssenKrupp, Lufthansa und Südzucker. Bitte den Affen werfen lassen…..

    @ Syntax Error

    Ganz vergessen. Deine Analogie neulich von Bitcoinblase und Aktienblase war nicht ganz korrekt. Als Aktienbesitzer hast du einen verbrieftes Anrecht auf die Erträge des Unternehmens und damit auf die Dividenden. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass da wirlich regelmäßig ganz “echtes” (hihi) Geld auf dem Konto landet.

    Immobilienbesitzer erhalten eine Mietzahlung.

    Will sagen: Völlig unabhängig vom Preis (und möglichen Blasenbildungen) kommt Cash herein. Wie sieht das beim Bitcoin aus? Kommen da irgendwelchen Erträge herein oder geiern alle nur auf den Kursanstieg, um die Coins später einem anderen teurer zu verkaufen?

    Mark85 bekommt das bei der aktuellen Rebalancingrunde ganz gut hin, wie man liest. Er macht seinen Schnitt und irgendjemand gibt ihm nun 28.000 Dollar für seinen Coin. Nicht schlecht.

    Und wie war das noch gleich mit dem intrinsischen Wert? Da hat doch sicher ein Bitcoin-Schlaufuchs Argumente entwickelt. Ich bin neugierig.

  45. Bei dem eigenen Depot könnte man zwischen dem Marktwert und dem intrinsischen Wert unterscheiden.

    Selbst investierter Betrag erhaltene Dividenden EPS der Unternehmen in die man investiert hat (Natürlich um die Dividende bereinigt)

     

    Beispiel:

    100 stk. Aktie A = 1.000€ investiert

    EPS 2€ = 200€ Gewinn der mir zusteht

    Davon 1€ divi ausgeschüttet = 100€

     

    Intrinsicher wert meines Depots am Jahresende:

    = 1.000€ investiert 100€ Gewinnrücklagen  100€ Cash auf dem Konto = 1.200€ intrinsicher Wert meiner Investition. Der börsenwert wird um diesen Wert herum schwanken (Buchwert)

     

    Siehe auch Buffetts “Look through earnings”

    a la long steigt das Depot um den intrinsischen Wert seiner Meinung nach.

    Ich fand den Teil sehr interessant und wende diesen konsequent bei mir im Depot an. Ich will “sehen” was mein investiertes Kapital jedes Jahr erwirtschaftet.

    -M

     
    Edit: das habe ich geschrieben bevor ich Freelancers Beitrag gelesen habe. Wunderbar beschrieben. @Free mir gefällt, dass wir sehr ähnlich ticken was Real passiert in einem Unternehmen und wieso letztenendes das Depot auch im Wert steigt. Ich überlasse dem Affen nicht meine darts (dem deutschen gestern aber auch nicht) 😉

     

  46. Möchte man heute lieber Apple, Amazon und Alphabet besitzen oder TyssenKrupp, Lufthansa und Südzucker.

    Wenn sie nur “billig” genug sind, möchten einige hier gewiss lieber die drei Letztgenannten  😉

     

    @Bitcoin: Die Spekulation lebt davon, zu gegebener Zeit einen Deppen zu finden, der mehr zu zahlen bereit ist, als man selber es getan hat. Ja, Bitcoins sind selten. Das Schwarze unter meinen Nägeln ist auch selten und hat einen vergleichbaren inneren Wert … nur spekuliert niemand darauf  😉

     

     

  47. @lancer

    Dass dein Geschwafel von Qualitätsunternehmen absoluter Humbug ist hat man erst kürzlich am Fall Wirecard gesehen. Selbst die Kanzlerin hat sich für dieses “Qualitätsunternehmen” eingesetzt. Hahhahahhahhahahahhahahhahahhaha

  48. Preiswert und billig, ist das selbe aber nicht das gleiche? 😉

    Schwarzes Gold Rüdiger! Ich bleib bei Unternehmen die Schaufeln verkaufen. Sollen andere schürfen 🙂

    -M

  49. @Thorsten – 5 Punkte
    Dem stimme ich im wesentlichen zu (mit kleinen Abweichungen: REITS sehe ich risikoreicher weil sie von mehreren Faktoren beeinflusst werden inklusive Zinsen, Anleihen sehe ich positiver (noch), die angegebene Rendite von Gold scheint mir zu hoch abzüglich Kosten.) Sehr gut finde ich Punkt 1. Cash auf dem TG ist eine Versicherung & Chance. Dafür zahle ich gerne etwas Rendite. Man muss sich aber trauen dieses Cash zu verwenden wenn man eine Chance sieht (zB März/ April wäre evtl. eine gewesen).

    @Sammy & -M – Cashquote
    Danke für Ihre Antworten.
    zu Cash ist Cash. Ja und nein. Bei mir hat jeder dieser kleinen, gut aussehenden Euro verschiedene Aufgaben, zB: Notgroschen, Instandhaltungsrücklagen, Steuertopf, RK1 (=TG=Anleihe Anteil), usw.  Diese Töpfe vermische ich in der Praxis natürlich etwas aber im kalkulatorischen sollte es grob passen. Wenn RK3 stark steigt muss ich eben RK1 aktiv erhöhen. Siehe Punkt 1 von Thorsten oben. Dafür nutze ich TG und Anleihen-ETFs.

    @Kiev / Florian Eisele
    Ich glaube ich sehe es ähnlich wie Florian Eisele. Für eine anteilige Gesamtvermögensbetrachtung muss ich den Buchwert heranziehen. Ein fester Buchwert funktioniert nur so lange, wie die Marktpreise nicht zu sehr abweichen. Wenn eine Immobilie stark an Wert verliert (Renovierungsstau, Lage, Rezession usw.) dann würde ich den Buchwert auch nach unten anpassen müssen. Bei Beleihung würde die Bank das von ganz alleine durchführen und mich freundlich über steigende Raten informieren. Interessanterweise passiert andersherum bei steigenden Bewertungen nicht, dass die Bank mich anruft und von mir weniger Zinsen/ Risikoaufschlag durch geringere Beleihungsquote haben möchte. Komisch nicht wahr…

    Früher habe ich ebenfalls bei Immos lediglich auf Cash-Flows geachtet und einfach mit dem Kaufwert weiter gerechnet aber nachdem die Preise (und Handwerkerkosten!) ca. 2009 abgingen wie Schmidt’s Katze konnte ich das ab ca. 2015 nicht mehr ignorieren. Das ganze ist aber immer noch ein Prozess in mir. Bei meinem Depot mache ich es ja genau so, warum nicht auch bei meinen Immos? Dazu kommt, dass ich tatsächlich oft durch viel Eigenleistung die Mieteinnahmen teils stark steigern konnte. Die genannten 10% auf en KP habe ich durchaus teils erreicht. Die Bewertungen passten einfach nicht mehr. Marktpreise sind natürlich viel schwieriger zu bestimmen. Mir reichen aber allgemeine Daten, wie Mietpreisspiegel, Kaufpreisindices und der KPF. Ich kenne meine mikro-Lagen relativ gut. Ich mache das allerdings nicht so oft. Eine grobe Neubewertung (mit Sicherheitsabschlag) führe ich für mich ca. alle 2 Jahre durch. Für den Depotwert (abzüglich KAP) mache ich 1x pro Jahr rebalancen, bei großen Schwankungen auch mal 2x pA.

    Zu Finanziell unabhängig: das finde ich einen viel besseren Begriff als FF. Für FF benötigt man wirklich, wirklich viel Geld finde ich. Mir reicht es FYou money zu besitzen. Die Werte möchte ich möglichst nicht aufbrauchen sondern an die kommende Generation(en) weitergeben. Ich denke da etwas dynastisch. Das kommt vielleicht auch daher, dass Immos eher was langfristiges sind. In einem Altbau selber im Dreck zu stehen und Renovierungen durchzuführen und zB Balken von 1835 mit Mühe und Kosten zu erhalten oder eben rauszureißen oder bei arbeiten in einem Kellergewölbe noch spuren der Weltkriegsbombe zu finden welches das Haus 1944 zerstörte (wer hat es wann wie wieder aufgebaut unter welchen Entbehrungen) förderte bei mir glaube ich das langfristigere Denken.

  50. Zum Glück muss ich nichts entnehmen, zumindest was die Stückzahl im Depot angeht. Da verzehrt sich nichts, es wächst und bewegt sich mit den Märkten und der Inflation.

    Dividenden können staatlich verboten werden, siehe aktuell bei Banken. Sowas drückt die Kurse, zum Verkaufen dann auch doof. Das passiert im marktsozialistischen Deutschland eher, in den USA ist die vierteljährliche Zahlung ein guter Indikator und angenehm für den Cash-Flow. Wenn dort ausgesetzt wird, dann nur im allerletzten Zug und meist geht es dann im nächsten Quartal schon weiter. Reduktion anstatt jährlichem Aussetzen. Um an europäischen Dividenden teilzunehmen und deutsche Unternehmen mit drin zu haben ist evtl. ein ETF auf Europa sinnvoll. In den USA machen mir wegen der zuverlässigen Quartalszahlung auch Einzelaktien mehr Spaß.

    Extremes Wachstum oder Tenbaggermitgelaufe brauche ich nicht mehr. Das könnte man über einen Korb in ETF noch beimischen ohne mit den Fingernägeln über die volatile Börsentafel zu kratzen zu müssen 😉

    Für 2021 habe ich den Vorsatz : die Medien können ( bzgl. Tesla, VW, Biontech, Alibaba, Wasserstoff,…) kreischen was sie wollen, ich habe diese nicht mehr als Einzelaktie und kann die Nachrichten ignorieren.

    Mein Reitanteil ist 10%, es ist ein günstiger Zeitpunkt zum Einstieg bzw. aufstocken.

     

  51. @42

    Die Werte möchte ich möglichst nicht aufbrauchen sondern an die kommende Generation(en) weitergeben

    Davon halte ich null. Man hat selbst dafür entbehrt und gearbeitet. Du lebst nur einmal was bringt es dir der reichste auf dem Friedhof zu sein? Nicht umsonst gibt es eine Ansparphase und eine ENTSPARPHASE. Du weist nicht was die nachfolgende Generation damit anstellt, verhuren? Versaufen? Drogen? Glücksspiele? Arbeitslosigkeit? Wo ist der Antrieb selbst etwas zu erreichen wenn man es nicht nötig hat? Die nachfolgende Generation soll etwas eigenes auf die Beine stellen. Ein Erbe kann viel Unglück bedeuten!

  52. Wer dennoch vererben möchte : Es gibt die Möglichkeit des Nießbrauchs für Depots. Das Depot wir im Vorfeld vererbt, man kommt nicht mehr ran. Jedoch erhält man sämtliche Dividenden. Der Clou ist, dass die gezahlten Dividenden vom späteren Buchwert abgezogen werden. Das lohnt sich insbesondere dann wenn die Erbmasse so groß ist, dass Freibeträge überschritten werden, sonst wohl eher nicht. Durch steigende Immobilienpreise wird das Überschreiten der Freibeträge immer wahrscheinlicher. Die Oma in Frankfurt, die nach 50 Jahren plötzlich im Millionenhaus sitzt ( Boden+Lage) und wegen Tod des Ehemanns Steuern zahlen soll ist keine Gruselgeschichte.

  53. Die Werte möchte ich möglichst nicht aufbrauchen sondern an die kommende Generation(en) weitergeben…

    Wer keine Kinder hat, kann nicht nachvollziehen, wie sehr man Kinder und Enkelkinder lieben kann und wie gern man sie unterstützt.

    Kinderlose können sich das nicht ansatzweise vorstellen, sollten also besser still sein.

     

     

  54. Freelancer Sebastian

    Du scheinst nur ein rudimentäres Verständnis des Aktienrechts zu haben.

    Diese Aussage von Dir ist inkorrekt:

    “Als Aktienbesitzer hast du einen verbrieftes Anrecht auf die Erträge des Unternehmens und damit auf die Dividenden.”

    Schau mal zum Beispiel in § 58 des Aktiengesetzes. Wie Du sicherlich weißt, obliegt es zudem der Hauptversammlung eine Gewinnausschüttung vorzunehmen und somit eine Dividende zu beschließen oder eben keine Ausschüttung vorzunehmen. In der Corona-Krise reihenweise passiert.

    Weitere prominente Beispiele sind der hier so beliebe Warren Buffett oder auch Jeff Bezos, die Dir sicherlich keine Dividende zahlen werden.

  55. Wolke, für mich DEIN bester Kommentar 2020, fast pünktlich zum Jahreswechsel 🙂

     

    Meine Eltern hinterlassen auch etwas und mein Sohn wird auch mehr als heiße Luft bekommen. Nur Eltern können so etwas beurteilen.

     

    Kinderlose sollen ruhig alles verballern am Ende (wann ist das eigentlich?) Oder an sinnvolle Organisationen spenden. Wobei auch kinderlose evtl. Geschwister mit Kindern haben und man liebt die Nichten und Neffen derart, dass man denen etwas vermachen möchte.

    -M

  56. Thorsten

    Dividenden können staatlich verboten werden, siehe aktuell bei Banken.

    Oder Lufthansa oder oder…

    Hier auch ein paar weitere aktuelle Beispiele.

    Nur Freelancer Sebastian pocht dann auf sein verbrieftes Recht auf Dividende 🙂

  57. Free: Exakt so ist es, wie Du es beschreibst. Zugang hierfür setzt entsprechende Neigung und Befähigung voraus. Letzteres zum Beispiel, um gegoogelte Rechtsgrundlagen nicht nur zitieren, sondern in der Anwendung auch beherrschen zu können, etwa um den Unterschied zwischen  Erträgen und Jahresüberschuss zu verstehen. Ja dann, allen mal ein optimistisches 2021! 🙂

  58. @Wolke: Top Kommentar :o)

    @Cashquote: Die Börsen werden -mit Rücksetzern- weiter klettern. Es gibt wenig Alternativen (Anlagenotstand) und die Niedrigzinspolitik schafft gute Bedingungen. Wer Bammel wegen Korrekturen an der Börse hat, kann auch mit Absicherungsstrategien arbeiten. Ich habe z.B. in kleinem Umfang als Gegenpol Put-Hebelzertifikate (geringe Hebel) und fahre recht gut damit.

  59. @sammy
    Ja, da ist was dran. Ich kaufe mir gleich erstmal einen Henri IV Dudognon Heritage Cognac Grande Champagne und dann stecke ich mir mit nem 500er ne fette Cohiba Behike 2006 an. Danach befülle ich meine Toilettenspülung mit Kona Nigari und buche einen Parabel-Flug um den Mond. Nee, macht mir alles keinen Spass. Ich brauche auch keine Vicuna-Socke für 1000€, mir reichen die aus dem Kaufhaus für 10. Warum zwanghauft alles verbrauchen (entsparen ist so ein unpassendes Wort)? Ich kann von meinem Einkommen gut leben und geben. Habe auch kein Problem mal was zu verkaufen. Ich hab genug. Mit dem späteren Erbe dürfen die Menschen machen was sie möchten. Ist dann ihr Geld. Ich kann nur versuchen vorher ein paar Werte mit auf den Weg zu geben. Was Wolke schreibt sehe ich auch so. Das ist tief in den Genen verankert ein universelles Prinzip des Lebens – zumindest bei uns Eukaryoten, vermutlich aber bereits in Archaeen und Bakterien.

    Ich habe übrigens mehr Freude etwas wachsen zu sehen als wenn es verwelkt. So ist es eben mit meinem Depot auch. So einfach ist das. That’s it.

  60. Hier ein wirklich sehenswertes, erst kürzlich erschienenes Interview mit Charlie Munger, indem er uns an seiner Altersweisheit teilhaben lässt. Da steckt viel drin.

    https://youtu.be/jzrYS74efG4

    Charlie Munger fordert in diesem Interview explizit Tims „buy & hold extrem Einzelwerte (!) Strategie“ heraus. Nicht falsch verstehen, ich bin ebenfalls ein grosser Buy and Hold extrem (ETF !) Fanboy und praktiziere das auch fleissig mit meinen beiden Welt ETFs (FTSE DEV WORLD und FTSE EM), da sich diese stur und stetig von alleine rebalancen. Obwohl ich mir meiner Kompetenzillusion bewusst bin, halte ich dennoch aus Spass an der Freude ca. 10% meines in Aktien investierten Kapitals in Einzelwerten, bin mir aber bewusst, dass ich hier auf sehr lange Sicht aufpassen und das Rebalancing selber hinbekommen muss. Munger vergleicht die Börse bzw. Einzelwerte mit biologischen Organismen. Jedes Unternehmen stirbt irgendwann. Vergleicht man den S&P 500 des Jahres 1955 mit dem aus dem Jahr 2017 haben nur noch 60 Unternehmen überlebt aufgrund kreativer Destruktion. Ich persönlich fürchte, dass sich dieser Prozess durch die Digitalisierung noch beschleunigen wird.

  61. @ 42, Wolke, M

    Hier sieht man dass Emotionen und Finanzen nicht gut zusammen passen. Bei Finanzthemen muss man rational denken nicht emotional. Das mit dem vererben sehe ich zB bei einem selbst gegründeten Unternehmen anders, hier kann es durchaus Sinn machen dies an nachfolgende Generationen zu übergeben. Aber bei den paar Kröten die ihr euch mühevoll zusammen gespart habt macht es bei bestem Willen keinen Sinn! Lebt euer Leben, bereist die Welt, genießt gutes Essen, gönnt euch Wellness, hört früher auf zu arbeiten und lebt von dem Ersparten dafür macht ihr es doch schließlich und ihr werdet sehen die Kohle wurde sinnvoll eingesetzt. Denkt daran das was ihr spart ist ein Verzicht auf einen besseren Lebensstandard den ihr heute schon haben könntet. Millionäre werden hier sowieso die allerwenigsten und selbst dann muss man einen Benefit davon haben.

    Das Problem ist durch den jahrelangen Verzicht auf einen besseren Lebensstandard können viele gar nicht mehr anders und bekommen nie mehr die Kurve. Sie Leben dann bis zum Ende geizig und knauserig wie ein Hartzer trotz Vermögen, traurig!

  62. Wie seht Ihr aktuell die Bewertungen von General Dynamics oder Lockheed Martin?

    In einem insgesamt hoch bewerteten Marktumfeld sehe ich hier eine gute Kaufgelegenheit.

  63. Tobs

    Sie alter Durchblicker. Dann bitte ich um den Beleg, dass ein “verbrieftes Recht” auf Dividende besteht. Denn darum ging es ja.

    Gerne auch nachgegoogelt und zitiert mit Quellenangabe.

  64. Meine Eltern hinterlassen auch etwas und mein Sohn wird auch mehr als heiße Luft bekommen. Nur Eltern können so etwas beurteilen.

     

    Ja, nur Eltern, die in einer intakten Familie leben  😉

     

  65. Ja, nur Eltern, die in einer (noch) intakten Familie leben 

    Spaß beiseite, das ist nichts anderes als Emotionen so sind die Menschen nun mal gestrickt. Mit rationalem Verstand hat das nichts zu tun

  66. Dass dein Geschwafel von Qualitätsunternehmen absoluter Humbug ist hat man erst kürzlich am Fall Wirecard gesehen. Selbst die Kanzlerin hat sich für dieses “Qualitätsunternehmen” eingesetzt. Hahhahahhahhahahahhahahhahahhaha

     

    So isses eben. Kann eben keiner reinschauen in die Köpfe der Vorstände. Mir kann auch ein Meteorit auf den Kopf fallen, soll ich deshalb zuhause bleiben? Soll ich wegen Wirecard mein Vermögen im Garten vergraben? Freelancers Ansatz ist meiner Meinung nach einer der Solidesten und Vernünftigsten, mit wenig Erbsenzählerei und viel Sinn für das Wesentliche.

  67. @ Siggi

    Gefühle? Weil ich nicht prozyklisch hin und her handle? Weil ich mich auf ertragreiche Unternehmen konzentriere, anstatt einfach alle zu nehmen?

    Die Nobelpreisträger und Wirtschaftsexperten Robert C. Melton und Myron S. Scholes haben basierend auf ihren “wissenschaftlich untersuchten Daten & Fakten” auch sehr erfolgreich gezeigt, wie Börse geht. Da muss man ehrfürchtig den Hut ziehen.

    Und dass der Markt immer ganz effizient alle verfügbaren Informationen ín rationale Kurse fließen läßt, haben wir im Jahr 2000 gesehen, als Bruchbuden ohne nennenswerte Umsätze Marktkapitalisierungen in Milliardenhöhe erzielten.

    Oder 2008, als Apple offensichtlich mehr und mehr Smartphones verkaufte, um damit mehr und mehr Gewinne zu erzielen, der Börsenpreis aber sank und sank. Ganz logisch.

    Aber lassen wir das. Was denkst du denn, wie langfristig die Aktienkurse entstehen? Alles ganz zufällig?

    Was sagt dir die folgende Statistik – so ganz ohne Vorurteile?

    https://www.dividendgrowthinvestor.com/2013/06/how-to-crush-market-with-dividend.html

    Kann es nicht sein, dass die Aktien von Dividendenzahlern nicht ohne Grund viel besser abgeschnitten haben, als die von Unternehmen, die die Dividende streichen mussten? Alles nur Zufall? Oder hat das vielleicht etwas mit den echten Geschäftsgrundlagen zu tun? Mit dem echten Leben und nicht mit dem Statistik- und Theoriebuch?

    Bitte nicht falsch verstehen. Ich behaupte nicht, dass es ganz einfach wäre, die zukünftigen Topaktien so ohne weiteres herauszufiltern. Misslingt mir auch. Aber dass die Aktienkurse einfach so zufällig umherstreunern….. nö, das halte ich für Unfug.

    @ Syntax Error

    Deine Aussagen bleiben falsch, die Fragen unbeantwortet, stattdessen betreibst du Haarspaltereien. Schwach.

    Bei mir sind dieses Jahr durch meinen Aktionärsstatus vor Steuern 4200€ eingegangen. Was hast du von Herrn Bitcoin bekommen? Na siehst du, das ist der Unterschied, mehr wollte ich dir nicht erklären.

    Als Aktienbesitzer hast du Anspruch auf die Erträge der Unternehmen. Über die Verwendung wird von den Aktionären entschieden. Mag sein, dass das Management (meine Angestellten) nicht immer richtige Entscheidungen treffen und dass nicht jedes Unternehmen Gewinne als Dividenden ausschüttet.

    Dem Bezos überlasse ich meine Gewinne übrigens seit Jahren mit ganz besonderer Freude zur freien Verwendung…….

    Was soll´s. Man darf natürlich Bitcoin-Fanboy sein. Aber ob das hier der richtige Ort ist, um Gleichgesinnte zu treffen? Ich weiß nicht.

    @ Rüdiger

    Danke für den wie so oft amüsanten Kommentar.

    Überdenke doch noch einmal die Herausgabe des Schwarzen unter deinen Nägeln 😉 .

    https://www.gq-magazin.de/auto-technik/article/der-dogecoin-ist-kein-witz-mehr

  68. @sammy – Problem ist durch den jahrelangen Verzicht … können viele gar nicht mehr anders.
    Da ist sicherlich etwas dran. Aber warum ist man nicht rational wenn man keine Socken für 1.000€ kauft obwohl man es könnte? Jeder wie er mag. Für mich ist es eben kein Qualitätskriterium den letzten Euro im Leben wie George Best ‘angelegt’ zu haben zu haben.
    Lebt euer Leben ?
    bereist die Welt ?
    genießt gutes Essen ?
    gönnt euch Wellness ?
    hört früher auf zu arbeiten ?
    Millionäre werden – mhm, mal nachrechnen….

  69. @Sammy

    Was glaubst du, geniessen Eltern/Großeltern mehr?

    Gut essen gehen, Wellness… oder zuhause mit der fünfjährigen Tochter/Enkelin Pizza kochen und spielen?

    Spaß beiseite, das ist nichts anderes als Emotionen…

    Das Leben besteht aus Emotionen, sonst wäre es kein Leben!

     

     

  70. @Freelancer Sebastian

    Nennt man auch Confirmation Bias, geht mir bei Büchern über Einzelaktien genauso. Nebenbei scheinte Herr Weber beim aktuellsten Buch ausser seinem Namen auf dem Cover keinen Einfluß auf den Inhalt zu haben.

    Recht auf Dividende? Aha.

  71. Jetzt spalten wir die Haare weil Firmen Milliarden verdienen 🙂

     

    Egal ob ich die Gewinne mittels Dividende (P&G), Aktienrückkäufe (Apple) oder Gewinnrücklagen (BRK, AMZN) bekomme. Hauptsache das Unternehmen verdient über die Jahre immer mehr. Langfristig gewinnt eine Firma an Wert, wenn die Gewinne steigen. Das ist doch kein hokus pokus. Ich als Teilhaber profitiere von allen oben genannten Arten, die Gewinne zu verwenden.

     

    @Sammy, Familie IST Liebe und Emotion pur! Alle Eltern würden ihr letztes Hemd (auch das ohne Taschen haha…) für ihre kleinen pampershopser geben. Mein Kumpel wollte erst nie Kinder. Jetzt hat er eins und sagt mir jedesmal: wie könnte ich vorher nur ohne sein?

     

    P.s. Freelancer – Graham schrieb es schon im intelligent Investor – entweder leuchtet das mit Mr. Market und den realen Unternehmen sofort ein oder nie!

    -M

  72. @Emotionen und Rationalität

    Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht gegen Kinder oder Familie ganz im Gegenteil ich weiß, dass dies wichtiger ist als jedes Geld der Welt. Dennoch muss man wenn es um Finanzen geht versuchen emotionales Denken so gut wie möglich abzustellen. Kinder erben so oder so etwas, meist das Haus der Eltern warum sollen sie dann noch 100 tausende extra in den A… geschoben bekommen? Warum verzichtet ihr freiwillig auf einen höheren Lebensstandard der euch zusteht? Macht ihr nicht etwas falsch wenn euer Geld nicht Mittel zum Zweck sondern zur Religion wird? Denkt mal darüber nach 😉

  73. @ kripofrankfurt

    Nennt man auch Confirmation Bias, geht mir bei Büchern über Einzelaktien genauso

    Jep, das eint uns wohl. Unsere Meinung steht und dann suchen (oder verfemen) wir die entsprechende Literatur. Da nehme ich mich nicht aus. Geht uns allen so. Dem Martin Weber womöglich auch……

    Ich habe im übrigen nichts gegen stinklangweiliges ETF-Sparen. Sind halt auch nur Aktien. Für viele eine prima Sache. Nur dieses regelmäßige Verächtlichmachen von uns “Stock-Pickern”…. braucht es das?

    Dein Vorgehen, in Baissephasen Cash zu investieren halte ich für recht pfiffig. Widerspricht das aber nicht dem üblichen Vorgehen beim Indexing? Cash an der Seitenlinie lohnt nicht?

    Recht auf Dividende? Aha.

    Du meine Güte. Ist das eine Wortklauberei…..

    Also Verzeihung. Anrecht auf Anteil am Gewinnüberschuß. Wenn eine beschloßen wird, dann auch an der Dividende. So besser?

  74. Noch besser sind die Leute die keine Kinder haben und ihr Geld dem Staat schenken, etwas dümmeres kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen xD

  75. @ 42sucht21

    Bei der Wahl zwischen einem paar Socken für 1000€ und dem Verzicht auf monatlich 3€, würde ich wohl auch eher bei den 3€ bleiben. Auch wenn ich über 10M verfügen würde und im Leben nicht wüsste wie ich das noch ausgeben kann. Hier im Forum sind vermutlich schon ein paar Millionäre. Zumindest unter Betrachtung der aktuellen Buchwert sämtlicher Vermögenswerte.

    Eine alte Bombe muss ich jetzt nicht im Keller finden. Da wäre mir ein kleines Goldversteck eher willkommen. Bei Ihnen hat sich über einen längeren Zeitraum der Cashflow durch Mieteinnahmen stark erhöht. Da kann ich eine neue Evaluierung der Vermögenswerte nachvollziehen. Steigende Handwerkskosten haben für mich auch nichts mit dem Vermögenswert zu tun. Ausbau von Einheiten oder Sanierung mit höheren Mieten ist natürlich etwas anderes. Bei mir ist es auch nicht ganz konsequent. Die Immos sind fest in der Vermögenshöhe und Aktien oder ETF nach Buchwert. Ich möchte nicht nur Dividendenaktien haben. Meinen FiRe Kalkulator würde der wachsende Vermögenswert der Immobilie durch ihren Buchwert stören. Bei 360k Buchwertwachstum kämen um die 1000€ an monatlich erwarteten Cashflow dazu. Den gibt es allerdings nicht. Es hat aber auch damit zu tun, dass ich heute Einheiten wesentlich besser verkaufen könnte als sie vermieten werden können. Habe ich aber nicht vor. Alles bleibt wie es ist.

  76. @kiev

    Die Immos sind fest in der Vermögenshöhe und Aktien oder ETF nach Buchwert.

    So so du glaubst also, dass Immobilien nur weil sie nicht minütlich an der Börse taxiert werden keiner Wertschwankung unterliegen? Immobilien schwanken im Wert genau wie Aktien nur ist einem das nicht so bewusst da man nicht jeden Tag ein Gutachten erstellen lässt. Aber deine Annahme mit einem festen Wert ist komplett falsch, du lügst dir in die eigene (Rendite) Tasche.. Aber das tun wohl sehr sehr viele hier.

    Nochmal für alle: Rendite ist nicht die Prozentzahl die in eurem Depot ausgewiesen wird, sondern das was nach Abzug von KOSTEN, STEUERN UND INFLATION übrig bleibt! Bitte in Zukunft nur korrekt berechnete Renditeaussagen hier äußern!

  77. @ Sammy

    Es gibt eine klassische Betrachtungsweise für die Berechnung der Rendite bei Immobilien. Ich lüge mir nichts in die Tasche. Falls Du meinst, dass das MFH aufgrund einer linearen Abschreibung an Wert verloren hat, so täuschst Du Dich ein wenig. Es geht mir auch nicht darum für mein Ego mit der Investition eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Für mich zählt der tatsächliche Ertrag. Ich habe hier schon das ein oder andere mal erwähnt, dass ich bei einem Verkauf von Einheiten mehr Rendite auf die Einnahmen erwarten kann als ich mit Mieteinnahmen erziele. Das liegt natürlich an der immensen Preisentwicklung. Mir ist auch der Buchwert grob bekannt. Er nützt mir allerdings nicht bei dem monatlichen Ertrag.

  78. Sammy nur Geld zu scheffeln und nicht zu leben, macht wirklich keinen Sinn. Jedoch halte ich es wie Munger mal sagte:

    “Die ersten 100.000 sind eine bitch” danach kann man es leichter angehen lassen.”

    Will heißen, von nichts kommt nichts. Es bringt selbst eine super Rendite nichts wenn ich nur 1000€ arbeiten lasse. Es heißt ranklotzen und eine gewisse Zeit ein wenig zu verzichten. Sobald 100k im Depot sind, die dann für mich arbeiten (oh das haut mir bestimmt auch gleich wieder einer um die Ohren 🙂 ) wird es leichter. Man kann das Gaspedal ein wenig lockern, muss selbst nicht mehr so krass einzahlen – der oft zitierte Schneeball läuft von alleine langsam los.

     

    So halte ich es. FF oder sonst was, egal. Aber ab einem gewissen Kapital das investiert ist, lebt es sich leichter und das Kapital vermehrt sich weiter. Coole Sache.

    -M

     

  79. @sammy,

    Warum regst du dich so auf? Ist ja doch nicht dein Geld. Die Leute wie Thorsten und die anderen sind auf gutes Recht mit ihren Geld. Sie sollen doch machen, was sie wollen. Knauseriges und geiziges Leben. Ich würde nicht so wie sie sein wollen. Mein Ziel ist es früher aufhören zu arbeiten, leben in vollen Zügen genießen, die Freizeit teure Hobby treiben, die Reisen. Ich werde die Hälfte oder weniger meines Vermögens meiner Tochter erben. Sie soll auf eigenes Geld verdienen und in die Aktien investieren.

    Nochmal lieber Sammy, lass sie doch und mach dein eigenes Ding durch. Du hast bestimmt ein tolles und geiles Leben. ? Verlorene und verschwenderische Zeit hier zu verbringen.

  80. @M

    Naja also die 100K Grenze ist nun wirklich nichts besonders danach geht es genauso zäh weiter wie davor.

    @Pat

    1.Rege ich mich nicht auf
    2.Lockdown? Da hat wohl jeder etwas mehr Zeit 😉

  81. @Freelancer Sebastian

    Du bist doch selber der jenige, der Wortklauberei betreibt. Den Post von mir, den Du als “falsche Behauptung” bezeichnest, zielte auf irrationale Bewertungen von unterschiedlichen Assets ab. Nur weil Du keinen Wert bei BTCs erkennen kannst, diffarmierst Du. Das trifft ebenso auf Gold und andere Anlageklassen zu.

    Du fingst dann mit dem verbrieften Recht auf Dividende an, was es nicht gibt. Diese Aussage ist falsch.

    Bist Du nicht Sozialpädagoge oder zumindest jemand, der sich als selbst-reflektiert und konfliktfähig bezeichnet? Dafür kommentierst Du hier ganz schön von oben herab – mit welchem Recht eigentlich?

    In Deinen Kommentaren sind häufig fachliche Ungenauigkeiten, weil Du eben wie es @Siggi oben schrieb mit Gefühlen argumentierst (gutes Gefühl an Unternehmen beteiligt zu sein und keine Zeile im Depot blabla). Nach eigenen Aussagen schaust Du Dir auch keine Kennzahlen oder Unternehmensbilanzen an. Alles nach Gefühl, weil man doch sehen konnte, dass Amazon mal ganz groß wird usw usw.

    Jetzt wirst Du eventuell wieder schmollend in eine Ecke gehen, weil es jemanden gibt, der es wagt, Dir zu widersprechen.

    P.S.: Dich stört, dass man “Stock-Picker” in einen Topf wirft, aber der Begriff “Bitcoin-Fanboy” geht Dir leicht über die Lippen. Soweit ich das recht verfolgt habe, gibt es hier diverse BTC-Anleger wie Mark85 oder welche die es gerne wären (inkl. Tim, der zugibt diesen Trend verpasst zu haben).

    Aber wenn der große Freelancer bestimmt, dass das nicht der richtige Ort ür Bitcon-Fanboys ist, ja dann…

  82. “Wer keine Kinder hat, kann nicht nachvollziehen, wie sehr man Kinder und Enkelkinder lieben kann und wie gern man sie unterstützt.”

    Das mit der Liebe stimmt. Und unterstützen natürlich auch. Es kommt halt immer auch auf die Grössenordnung an, ich finde gerade wenn man seine Kinder liebt sollte man sie auch nicht zu sehr verwöhnen finanziell. Ich finanziere aktuell gute Ausbildungen beider Söhne. Es gibt aktuell auch einen “kleinen” Konflikt, der jüngere macht eine Ausbildung und der Ältere geht an die Uni. Nun hat der Jüngere ein günstiges Auto erworben mit dem eigenen Lohn (sinnvoll oder nicht sei mal dahingestellt ab einem gewissen Alter müssen sie auch Fehler machen dürfen). Der Ältere will nun Geld damit er auch ein Auto fahren kann und das wird er nicht erhalten. Ich sage ihm, er wird dann voraussichtlich in ein paar Jahren mehr verdienen und das gehört zu einem Studentenleben, was natürlich wenig Gehör findet. Abgesehen davon haben wir sehr gute Anbindungen an öffentlichen Verkehr (momentan auch nicht nötig da alles online läuft).

    “Das mit dem vererben sehe ich zB bei einem selbst gegründeten Unternehmen anders, hier kann es durchaus Sinn machen dies an nachfolgende Generationen zu übergeben”

    Diese Frage wird sich mir vielleicht eines Tages auch stellen. Ich finde aber gerade hier sollte man rational sein, wenn ein bestehender Mitarbeiter sich über viele Jahre ins Zeug gelegt hat und die Firma weiterführen will, dann wird er Priorität haben. Wenn jedoch ein Sohn Interesse hat und sich qualifiziert, dann hat er auch diese Möglichkeit. Er sollte aber vorher seine Sporen in andern Unternehmen abverdienen. Alternative wäre dann auch ein Verkauf, vielleicht nicht die dümmste Idee dann gibt es keinen Streit. Ist ja noch weit weg, ich habe hier noch keine endgültige Meinung. Gerade wenn mehrere Kinder vorhanden sind und nur eines die Firma weiterführen möchte wird es auch kompliziert. Ich möchte auf jeden Fall keinen Streit mit solchen Dingen und daher sollte man diese Dinge auch mit einer gewissen Nüchternheit planen.

    Absicherung (Frau und Kinder) ist keine Frage, Enkel sind dann wohl nochmals eine andere Sache da kann ich noch nicht mitreden 😉

  83. Welcher Zweck soll BTC eigentlich in Zukunft dienen? Als Spekulationsobjekt funktioniert es aktuell hervorragend, keine Frage. Dass es irgendwann als Zahlungsmittel ernsthaft eingesetzt werden kann list man nicht mehr. Es verbraucht Unmengen an Energie Tendenz steigend. Da aktuell alles in Richtung Nachhaltigkeit gezwungen wird,… Was wird mit dem Energiehunger von BTC, droht da irgendwann ein internationales Verbot?

  84. @100k

    Gebau so zäh – Jain finde ich.

    Angenommen man spart 6000 im Jahr selbst ins Depot, geht es ab 100k fast doppelt so schnell bis auf die nöchsten 100k, im Gegensatz zu 0€ startkapital investiert.

    Der Schneeball rollt langsam. Natürlich ist es angenehmer bei 400k oder ähnlich zu stehen. Dann braucht man sich keinen Kopf mehr zu machen, sondern einfach laufen lassen und gut ist. Dann ist Angst bei vielen bestimmt groß, sein geliebtes Geld wieder zu verlieren …

    -M

  85. @ Syntax Error

    In Deinen Kommentaren sind häufig fachliche Ungenauigkeiten,

    Das mag sein. Ich lerne immer weiter.

    Aber sag mal, was kommt eigentlich von dir lernenswertes? Du schmollst doch auch nur, weil ich deine Sichtweise nicht teile und dir widerspreche. Ich bin nicht der einzige, der den Bitcoin für Humbug hält. Ist mein gutes Recht, das auch zu schreiben. Von dir kommt erneut nichts erhellendes zum intrinsischen Wert. Gibt es den denn nun? Wie ermittelst du einen fairen Wert des Coins? Käufer lassen die Preise steigen, ziehen weitere Käufer an, die den Preis steigen lassen….. wo soll das enden? Kläre mich bitte auf. Was ist dein Ziel beim Erwerb?

    Nach eigenen Aussagen schaust Du Dir auch keine Kennzahlen oder Unternehmensbilanzen an.

    Das ist falsch. Kennzahlen schaue ich mir sehr gerne an. Reicht dann aber einmal. Andere Anleger dürfen das gerne anders halten. -M, Claus, Der Baum, Tobs…. finde ich schon gut, wie sie das machen. Mir reicht mein Vorgehen.

    Widerspruch finde ich übrigens interessant. Bei dir kommt nur nichts substanzielles. Tut mit Leid. Du nörgelst auch nur ab, dass dir jemand widerspricht und den Bitcoin….. unnötig findet.

    Bestimmen tue ich hier nichts. Aber erwartest du wirklich Zuspruch zum Bitcoin in diesem Aktienblog? Wie hältst du es denn mit Aktien?

    Jetzt weißt du Bescheid und nun kann ich schmollend von dannen ziehen. Mit dem Bitcoin wünsche ich dir viel Erfolg. Ich neide da gar nichts. Das Thema bringt mich aber nicht weiter.

    Ich reflektiere gerne mein Börsenverhalten durch längere Beiträge. Bekehren oder überzeugen muss ich niemanden. Vielleicht nimmt aber jemand etwas mit. Ich durfte von Tim und vielen Lesern hier seit 2011 sehr viel lernen. Dafür bin ich dankbar.

    Alles Gute wünsche ich dir.

  86. Bist Du nicht Sozialpädagoge oder zumindest jemand, der sich als selbst-reflektiert und konfliktfähig bezeichnet? Dafür kommentierst Du hier ganz schön von oben herab – mit welchem Recht eigentlich?”

    Er ist Pädagoge, das sagt doch alles!

  87. Ein gutes Buch & Wein…

    Motzereien um die perfekte Vermögensanlage lasst es lieber sein!

    Den meisten hier geht es doch verdammt (zumindest finanziell) gut.

    Wieder off. 😉

  88. Ich liebe meine Kinder so wie man nur jemanden lieben kann. Und genauso aus diesem Grund werde ich sie zwar auch finanziell unterstützen – allerdings sehr dosiert und den Plan ein Vermögen zu vererben oder das auch nur in Aussicht zu stellen, habe ich nicht.

    Ich hoffe genug Werte mitzugeben, dass ie ihren Weg selbst finden und auch Steine selbst aus dem Weg räumen. Den Ersten Wunsch, den man sich mit einem Schülerjob und selbstverdientem Geld in jungen Jahren erfüllt ist unbezahlbar. Dieses den Kids vorzuenthalten wäre wirklich sträflich.

  89. An Syntax Error: Entspanne dich. Du und ich werden unsere Gründe für Kryptowährungen haben, aber man muss respektieren, dass es in Tims Blog in 1. Linie um Aktienanlagen geht. Diesbezüglich leistet er aus meiner Sicht eine hevorragende Arbeit.

    Als Vermögensdiversifizierungsliebhaber treibe ich mich auf Diskussionsseiten zu verschiedenen Schwerpunkten herum. Preist man anderswo zu offensiv die jeweils anderen Anlageformen an, dann darf man ebenfalls nicht erwarten, dass man bei der Mehrheit auf Gegenliebe stößt. Dies liegt in der Natur der Sache. 😉

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