Die Börse spielt verrückt. Erst bricht der Dow Jones um 500 Punkte ein, dann saust er wieder 500 Punkte in die Höhe. Die Trader haben die Oberhand gewonnen. An den fundamentalen Daten der Konzerne hat sich praktisch in 24 Stunden nichts geändert. Doch springen die Kurse rauf und runter. Am besten ist es in solchen hektischen Zeiten die Ruhe zu bewahren. Ein Blogleser ging ins Freibad, schrieb er mir und verkaufte seine Aktien zum Glück nicht.
Ich gehe Joggen oder entspanne auf der Dachterrasse im Financial District. Investieren ist ein langwieriger Prozess. Nur wer Disziplin hat, kann von dem Zinseszinseffekt (Kurssteigerungen und Dividenden) profitieren. Am besten nutzen Sie einen solchen Kursrutsch, indem Sie Ihre Bestände aufstocken. Der Dow Jones schloss am Freitag im Plus bei 11.269 Punkten. In der Spitze lagen wir schon bei über 14.000. Natürlich ist das Nachkaufen einfacher gesagt, als getan. Denn die Nerven liegen bei vielen blank. Ich vermute mal, dass die Märkte weiterhin volatil bleiben. Es wird mit Sicherheit noch gute Gelegenheiten geben. Also machen Sie sich auf wilde Kurssprünge gefasst.
Hier gewähre ich Ihnen einen brandaktuellen Blick auf die Dachterrasse, auf der ich den Sonnenuntergang auf mich wirken lasse.
Kurs-Jo-Jo: Die Kunst besteht darin die Nerven zu behalten
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Entweder man bleibt in solche Phasen investiert oder man kauft prinzipiell keine Aktien. Wer in tubulenten Zeiten panikartig verkauft, verkauft uch bei kleinen Gewinnen recht schnell. Langfristig steigt somit die Wahrscheinlichkeit, schlechter abzuschnieden als ein Langzeitinvestor unter Berücksichtigung von Dividenden und Unternehmenswachstum/ konstanten Überschüssen. Auch bei anhaltend sinkenden Kursen dürften die Dividendentitel in soliden Depots die verluste langfristig ausgleichen. Nachkäufe und Reinvestition sind weiterhin von Vorteil. Die Wirtschaft kann im Allgemeinen bergab gehen -> große Unternehmen haben jedoch gute Chancen bei einem Aufschwung vorne mit dabei zu sein.
Man steht zudem unter Druck investiert zu sein, da die Märkte durchaus ein Niveau erreichen können, so dass die Kurse von Blue Chips „nie mehr“ darunter Fallen.
Dann werden im Nachhinein aktuelle Preisniveaus wieder als saubillig erscheinen und viele werden sich ärgern.
hajue, stimme Ihnen natürlich wie immer voll und ganz zu. Je niedriger ein Kurs, desto geringer das Risiko. Je höher ein Kurs, desto höher das Risiko. Wer dieses Grundprinzip verstanden hat, der kann auf dem Börsenparkett einen guten Schnitt machen. VG