Beyond Meat: Pflanzenfleisch für die Börse. Der Kurs hebt ab. Alles nur ein Hype oder gerechtfertigt?

Einige Leute haben eine Menge Geld mit dem Pflanzenburger-Hersteller Beyond Meat gemacht. Die Neuemission geht weg wie warme Semmeln. Das Essen des Unternehmens kommt gut an. Die Verbraucher lieben es. Die Hamburger schmecken wie Fleisch, obwohl sie aus Pflanzen bestehen. Der Kurs geht durch die Decke.

Im ersten Quartal setzte der Hoffnungsträger 40 Millionen Dollar um. Der Nettoverlust summierte sich auf 6,6 Millionen Dollar. Beyond Meat prognostiziert einen Jahresumsatz von mehr als 210 Millionen Dollar.

Ist das ein Hype wie Bitcoin oder Cannabis? Ich mag selbst das Konzept des Unternehmens. Ich sehe überall deren “Fleisch”-Packungen in den Supermärkten. Aber die Bewertung ist etwas irre. Eine Marktkapitalisierung von über sechs Milliarden Dollar, wenn nur 210 Millionen Dollar Umsatz erwartet werden, erscheint mir astronomisch.

Wie lange kann diese Irrationalität andauern? Übertreibungen können sehr lange anhalten. Siehe Neuer Markt oder der Hype um die Solaraktien. Oder ist die hohe Bewertung gerechtfertigt angesichts des Fleischlos-Trends? Ich kann es nicht sagen. Ich besitze die Aktie nicht. Ich wünsche aber jedem, der sie besitzt, natürlich den Erfolg.

New Yorker bescheinigen mir, dass die Hamburger super schmecken:

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61 Kommentare
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Christian
3 Jahre zuvor

Hallo Tim, ich war heute extra in der METRO um die pflanzlichen Burger der Marke zu kaufen. Ich freue mich bereits, diese zu grillen und bin sehr gespannt, wie diese schmecken werden. Aber die Bewertung finde ich – genau wie du – nicht angemessen. 🙂

PS: Konntest du bereits die Produkte von Impossible Foods testen? Die gibt es in Deutschland leider nicht.

Jamirael
3 Jahre zuvor

Dieses “Pflanzenfleisch” würden mich auch interessieren.

Wenn die tatsächlich so gut schmecken und auch noch einen hohen Eiweißgehalt besitzen, könnten die eine kleine Revolution auslösen.

Julia
3 Jahre zuvor

Hallo ihr Lieben,

Ich bin recht frisch am Aktienmarkt und hätte da mal eine Frage:

Wenn mir aus den USA eine Dividende Brutto durch ein paar Apple Aktien von 100€ zusteht – bekomme ich in Deutschland (mit Freistellungsauftrag) ja nur 85€ ausgezahlt.

Wegen des Doppelbesteuerungsabkommen behält USA ja 15% ein.

Wie muss ich vorgehen um diese 15% auch noch zu erhalten? Falls das möglich ist?

Kia
3 Jahre zuvor

Sehr cleveres Unternehmen. In erster Linie verkaufen sie Aktien. Das da irgendwann richtige Werte hinter stehen glaube ich nicht. Es wird auch nur das Ersatzfleisch verkauft, und das ziemlich teuer, nach meinem Wissen für 4,50 pro Stück. Den ganzen Burger mit Brötchen, Salat , Sauce müssen die Konsumenten selbst kreieren. Und die sind bekanntlich eher faul. Ich halte es für einen Hype. Die Leute kaufen das ein paar mal und dann gehen sie wieder zu McDonald oder greifen zu Fertigburgern aus der Tiefkühltruhe.
Ich stelle meine Veggieburger selbst her aus Kidneybohnen, Erbsen und Haferflocken. Es kostet mich 0,25€ pro Stück. Für vier Bürger also 1€, mit Beyond Meat müsste ich dann für diese 18€ zahlen?

Whirlwind
3 Jahre zuvor

@Kia: Klingt gut. Könntest du dein Rezept vielleicht mal teilen? Wie halten die Zutaten denn zusammen?

VG,

whirlwind

Kia
3 Jahre zuvor

@ Whirlwind

Ich nehme eine Dose Kidneybohnen und eine halbe Dose Erbsen, beides spüle ich im Sieb ab und gebe es in eine Schüssel. Dazu zwei kleine Tassen zarte Haferflocken, so ganz kleine Tassen /halbe Höhe und nicht ganz voll. Plus Gewürze Salz, Pfeffer und nach Belieben. Die Kunst besteht dann darin das Ganze zu einer formbaren Masse zu zerquetschen. Ich zerstampfe/quetsche das mit einer stabilen Glasflasche, vom Olivenöl o.ä. Das sollte ich lieber nicht tun da Glasflaschen kaputt gehen können aber mir ist noch keine andere Lösung eingefallen mit der ich das so zermatscht bekomme. Anschließend zu Kugeln formen und platt drücken bis es Burgerartig aussieht und dann mit Öl braten. Mit mehr Erbsen schmeckt es besser und zerstampft sich leichter. Kann jeder für sich ausprobieren, mit anderen Zutaten z.b. Karotten und Gewürzen lässt sich variieren.

Micha
3 Jahre zuvor

@Julia

Wie muss ich vorgehen um diese 15% auch noch zu erhalten? Falls das möglich ist?

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/quellensteuer/

Könnte dieses Zitat bitte nochmal jemand genauer erklären:
Tipp: Bündeln Sie Ihre Aktien aus Ländern mit Quellensteuerabzug in einem Depot und stellen Sie keinen Freistellungsauftrag. Nur dann wird die Quellensteuer angerechnet und verpufft nicht.

Danke.

Nico Meier
3 Jahre zuvor

Ich denke Fleischersatzprodukte haben durchaus ihre Berechtigung und zwar nicht nur für Leute die sich komplett fleischlos ernähren wollen. Ich sehe viele Menschen die aus diversen Gründen den Fleischkonsum reduzieren wollen.

Ich habe diese Woche gelesen, dass die Nestletochter in den USA mit einem eigenen Fleischlosburger durchstartet und bin mir nicht sicher ob die nicht aif die dauer erfolgreicher sein werden als Beyond Meat.

Zum Tema schützen wir was wir uns aufgebaut haben habe ich eine klare Meinung. Wer sich wie viele hier etwas aufgebaut hat, der ist gut beraten keine linken Parteien zu wählen. Auch nicht die Grünen! Wer Grün wählt der hilft SPD zusammen mit Linke(ehemals SED aus DDR) und den Grünen zu regieren und dann wird die Abgabenlast weiter steigen. Weil Freunde wir hier die Aktien haben und nicht alles Geld verballern sind für die Linken die Bonzen bei denen man das Geld holen kann. Um es dann an Menschen die nicht zu Leistung bereit sind umzuverteilen sei es in Form von Hartz IV oder in Form von Löhnen für Sozialarbeitet die erstere verhätscheln!

Beobachter
3 Jahre zuvor

Nestle liegt schon auf der Lauer, und bringt einen Awesome Burger auf den Markt. und die Bewertung von Nestle ist dann doch sehr viel moderater als die von Beyond Meat.

Spannend auch die Kooperation von Nestle mit Mc Donald’s.  Auch die ” alten Hasen ” im Nahrungsmittel Sektor schlafen nicht.

Nestle mit Angriff auf Beyond Meat :

https://www.onvista.de/news/nestle-mit-angriff-auf-beyond-meat!-alles-was-investoren-dazu-wissen-muessen!-238691569

 

Nestle und Mc Donald’s :

https://www.focus.de/finanzen/boerse/nestle-mit-mcdonald-s-kooperation-was-planen-die-lebensmittelriesen_id_10640325.html

 

 

Felix
3 Jahre zuvor

@ Nico

Man sieht es ja in Bremen: Die Stadt ist nach 70 Jahren SPD-Regierung heruntergewirtschaftet und bei allen Ländervergleichen Schlusslicht. Das gilt nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch bei den Schulden, in der Bildung usw. Nun ist sie abgewählt worden, es gibt aber eine Grüne/SPD/Linke-Koaliton, passt besser zu den Grünen, da sie das gleiche Prgramm haben: mehr Staat, mehr Steuern, weniger Freiheit für den Einzelnen.

Jamirael
3 Jahre zuvor

Beyound Meat :

Beyond Meat steigerte den Umsatz im ersten Quartal um satte 215 Prozent auf 40,2 Millionen Dollar (35,6 Mio Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Verlust nahm zwar um knapp 16 Prozent auf 6,6 Millionen Dollar zu, dennoch übertrafen die Ergebnisse die Erwartungen der Analysten und wurden am Markt geradezu euphorisch aufgenommen. Bereits nachbörslich legte der Aktienkurs in einer ersten Reaktion um fast 20 Prozent zu.

 

Die werden bald die Gewinnzone erreichen.

Jamirael
3 Jahre zuvor

@ Nico Meier / Felix

Euer Grünen /SPD /Linke bashing in einem Finanzblog  finde ich nicht gut.

Wenn das jeder machen würde, stünde hier bald nur noch off topic und politische Bierzeltmeinungen.

Bleibt lieber beim Thema und schreibt was zum Sparen /Aktien /Blogthema

Perpetuum Mobile
3 Jahre zuvor

Für die Linken sind Aktien kapitalistisches Teufelszeug und deshalb unwählbar! Die sollen von mir aus irgendwo in der Pampa eine neue DDR II gründen und sich einmauern. Mit Mauern und Stacheldraht kennen die sich bestens aus.

Der Baum
3 Jahre zuvor

Ich hatte Beyond Meat die letzten 1-2 Jahre beobachtet und fand das Unternehmen interessant. Aber die jetztige Bewertung halt ich schon für etwas übertrieben. Letztendlich gibt es schon massig Ersatzalternativen die ordentlich schmecken und das wirds sich auch immer weiterentwickeln. Daher sehe ich hier keinen dauerhaften Wettbewerbsvorteil. Deswegen hab ich sie dann auch nicht gekauft.

 

Für alle die KHC interessiert. Die korrigierte Bilanz ist draußen. Mit unauditierten Korrekturen für 2017 und 2016. Die Bilanzfehler waren im geringen Millionenbereich. Scheint mir auf den ersten Blick nicht besonders schlimm zu sein.

 

Grüße Baum

Hafenmeister
3 Jahre zuvor

@ Jamirael

Warum ist das Thema denn offtopic?

Vielleicht solltest du mal versuchen Zusammenhänge zu erkennen!

 

Bruno
3 Jahre zuvor

Zum Thema “zu teuer”, wenn alle Produkte mit selben Ellen gemessen und taxiert würden, wäre z.B. Rindfleisch natürlich viel zu günstig:

CO2, Rinder sind einer der grössten CO2 Produzenten der Welt, mal abgesehen von langen Transportwegen bei Importfleisch. Benzin, Diesel etc. werden schon heute hoch besteuert, Faktor 2-3 des EP, wenn die Grünroten das Sagen haben wird die CO2 Steuer sogar nochmals um das 2-3fache steigen, Benzinpreis 4-5.- /l

Aber Status Quo, müsste Fleisch also schon 2-3x teurer sein.

Faktor Gesundheit: Rindfleischprodukte haben ähnliche gesundheitlich negative Faktoren wie z.B. das Rauchen (Zivilisationskrankheiten wie Krebsarten, Blutfette, Herzinfarkte etc.). Eine Schachtel Zigaretten kostet heute ca. 9 Fr., gut 75% sind Steuern, d.h. würde man dies fair berücksichtigen müsste man auch hier einen Aufschlag von Faktor 4 rechnen plus die Produkte auch anschreiben mit “Fleisch tötet oder Fleisch senkt ihre Lebenserwartung” mit schönen Bildern von Darmkrebs und ähnlichem.

Der letzte Faktor, die Massentierhaltung, dieser Faktor ist gar nicht eingerechnet, würde man das tun gäbe das nochmals einen Faktor von z.B. 2

d.h. 1 kg Rinderfilet würde dann anstatt z.B. 50.- neu 1000.- / kg kosten, und da denke ich wäre Beyond Meat & co. doch extrem konkurrenzfähig nicht nur was den Geschmack an geht sondern auch der Preis!

Spätestens jetzt habe ich mir neue Feinde zugelegt haha, natürlich bin ich nicht der Meinung dass dies geschehen soll, ich bin generell nicht für Steuern, aber es ist nicht konsequent, man sollte dann die Zigaretten wieder für 1.50 anbieten und das Benzin für 70 cent / l, sonst ist es keine ursachengerechte Besteuerung.

PS: Ich bin kein Raucher und auch kein Tabakaktienbesitzer

Der Baum
3 Jahre zuvor

@ Bruno, deine Rechnung ist von der Richtung her nicht falsch, aber ich glaube nicht, dass dir Zutaten bei Beyond mit Preisen für die Umwelt berechnet wurden. Also wäre auch dieser Burger teurer.

Lad
3 Jahre zuvor

🙂 Ich kaufe nur Aktien mit KUV < 3, KBV < 3, KGV < 15, Dividendenrendite 3%-8%. Und verkaufen will ich nie, ich brauche die Dividenden.

Beyond Meat mit KUV 88 (= finance.yahoo) ist für mich 29x überteuert. Ich schaue nicht auf die zukünftigen Umsätze, sondern auf die vergangenen.

KBV negativ, KGV negativ, keine Dividende.

Ich glaube, nur die Daytraders und totalen Anfänger kaufen die Aktie Beyond Meat und sorgen dafür, dass sie von Minimum auf Maximum (= Kerzenchart) in einem Monat 204% stieg. 🙁

Bruno
3 Jahre zuvor

@Der Baum: Kaum aber der Beyond Burger besteht hauptsächlich aus Wasser, Erbsenprotein und Pflanzenölen, da fällt der Faktor Nachhaltigkeit, CO2, Gesundheit, Tierwohl doch DEUTLICH zu Gunsten von solchen Produkten vs. Fleisch.

Ich meine vor einigen Jahren hat man noch gelacht und gesagt sei alles nur ein kurzfristiger Hype, es komme und gehe auch rasch wieder. Jetzt hat sogar McDonalds einen veganen Burger im Angebot, ich denke nicht dass die für solche Trends kein firstmover sind sondern das zeigt es bewegt sich halt was.

Ich esse ja schon Jahre kein Fleisch aber ich mag den Geschmack und so finde ich solche Produkte schon gut als Abwechslung, nicht für die Basisernährung aber immer mehr kann niemand behaupten, dass man ohne Fleisch nicht leben kann. Es ging auch schon vor 20 Jahren aber heute ist es halt deutlich angenehmer und bequemer geworden, und es ist schon ein Schritt wenn man z.B. einmal die Woche auf sowas zurückgreift anstatt in die Fleischtheke greift.

Bruno
3 Jahre zuvor

“auf die zukünftigen Umsätze, sondern auf die vergangenen”

rein formell kann man das gar nicht anders, da die zukünftigen Umsätze ja noch nicht bekannt sind 😉 Aber sonst würde ich schon primär in die Zukunft schauen.

Bei etablierten Grosskonzernen die es schon Jahrzehnte gibt, da macht dieses Vorgehen sicherlich Sinn, aber dann darf man generell nie in junge Unternehmen investieren. Das kann man machen, aber so erwischt man eben auch nie eine Kursrakete wie eine FAANG Aktie oder ähnliches.

Dann darf man natürlich auch kein ETF kaufen da dort solche Aktien auch dabei wären.

Für mich wäre das nix, ich versuche in der Gegenwart zu leben und in die Zukunft zu schauen, die Vergangenheit interessiert mich nicht wirklich, die kann man nicht zurückdrehen.

ZaVodou
3 Jahre zuvor

Wie muss ich vorgehen um diese 15% auch noch zu erhalten? Falls das möglich ist?

@Julia
Ich gehe mal davon aus, dass du in Deutschland steuerpflichtig bist.

Das ist nicht möglich.

Aus steuerlichen Gründen ist es besser erst dann Aktien von Firmen zu kaufen bei denen Quellensteuer erhoben wird, wenn du deinen Fribetrag ausgeschöpft hast.
Also erst Dividendenaktien aus Deutschland und Ländern wie z. B. Großbritannien kaufen.

-M
3 Jahre zuvor

ZaVodou

Oder alle US Firmen in ein separates Depot packen ohne FSA wie oben beschrieben…..

 

@Kia wegen dem zerstampfen deiner burgermasse:

Kartoffelstampfer und gut ist ? 🙂

 

Ahso wegen der Hype Aktie… ja ist halt Hype, nix für mich. Oder verdienen die auch Geld? Ist nix was Nestle und Co nicht auch herstellen könnte inkl dem vertriebsnetz das schon vorhanden ist….ne glaube das wird nix bei beyond meat. Ich werde es eh nie verstehen wieso ein Vegetarier etwas haben möchte, das wir Fleisch schmeckt.

 

-M

Hendrik
3 Jahre zuvor

@Micha und Julia

Micha deine Quelle scheint zu stimmen. Sowie ich es verstanden habe:

Man bekommt 85€ aus den USA wieder. Das sind 70€ normale Dividende ohne Steuern und 15€ sofort rückerstattete Dividende wegen DBA. Verbleiben 15€ die man möglichst wieder bekommen möchte.

Fall 1: Man schöpft 801€ Freibetrag noch nicht aus, stellt eine Freistellungsauftrag.

In diesem fall hat die USA ja schon Steuern abgezogen und der Freibetrag erhöht sich automatisch auf 816€. Deutschland kompensiert ja nicht die amerikanische Steuer und erstattet die 15€.

Fall 2:

Man stellt keinen Freistellungauftrag und ist über 800€ Dividenden.

In diesem Fall hat man bereits 15% steuern entrichtet ( an die USA). Wegen doppelbesteuerung darf Deutschland keine weitere Steuer erheben und man bekommt 85€ Dividenden.

Fall 3. Man schöpft nicht die 800€ Freistellung aus stellt aber keinen Freistellungsauftrag.

In diesem fall bekommt man 85 Dividende, da 15€ sofort rückerstattet wird. 15€ hat die USA einbehalten. Kann man nun also die 15€ Steuern in der Steuererklärung geltend machen ?

Disclaimer: ich checke das System auch nicht und freue mich ebenso über eine Antwort. Mir erscheint es so, dass man lediglich bei fall 2 keine Steuern mehr bezahlt, das deckt sich auch mit meinen bisherigen Verständnis.

 

Bruno
3 Jahre zuvor

“Ich werde es eh nie verstehen wieso ein Vegetarier etwas haben möchte, das wir Fleisch schmeckt.”

Warum nicht? Ist das so schwer zu begreifen, es gibt halt Leute die essen nicht nur nach dem Motto “was schmeckt mir am Besten”, würde ich das z.B. tun würde ich vermutlich nicht mehr leben 😀

Ich esse z.b. kein Fleisch mehr wegen Gesundheit (diverse Aspekte), Massentierhaltung/Tierhaltung, Umwelt etc. aber ich mag den Fleischgeschmack trotzdem, von daher ist so ein Produkt doch super. Es sind nicht alle Vegatarier kleine Mädchen die “wäääh” machen wenn sie Fleisch sehen.

Ich esse auch nicht mehr zu viel Zucker, obwohl ich ihn mag, so gönn ich mir ab und zu auch ein Getränk mit Zuckerersatz.

Aber anscheinend ist das sooo schwer zu begreifen 😉

Albr
3 Jahre zuvor

Ich habe den Burger bei Metro vor etwa 2 Wochen gekauft und bin sehr angetan als Vegetarier, soweit ich mich noch an den original Geschmack erinnern kann, konnte ich keinen Unterschied feststellen 😉 auch die Grillgäste nicht !

 

Beyond Meat Aktien hab ich zu etwa 65 USD gekauft, finde sie SEHR teuer, andererseits ist das Potential aber riesig… und ist bei WEITEM nicht ausgeschöpft, s. Aktion von Lidl… das ist ähnlich Paypal nach dem Spin Off, wo man zu knapp über 30 USD zuschlagen konnte 😉

 

 

Jamirael
3 Jahre zuvor

@ Lad

Ich schaue nicht auf die zukünftigen Umsätze, sondern auf die vergangenen.

Genau das ist ein gerne gemachter Anfängerfehler !

Als Rentner, der nur von der Dividende lebt und seine geliebten Aktien ( es sind in Wirlichkeit nur Bits und Bytes in Datenbanken) nicht verkaufen will, ist natürlich der weitere Kurs der Aktie nicht so wichtig, solange die Dividende nicht weniger wird.

 

Als jüngerer Mensch,  wäre es fatal nicht auf die Zukunftsaussichten seiner Aktien zu schauen.

Hier findet man übrigens die Nachteile der Dividendenstrategie :

https://samt.ag/dividenden-sammler

Bitte aufmerksam lesen.

Für Aktienbesitzer z.B. in Deutschland schmälert übrigens die Steuer die Rendite der Dividendenaktien gegenüber Wachstumsaktien erheblich, da selbst, wenn sie die Dividenden reinvestieren, die Steuer vorher zugegriffen hat.

Rechnet mal aus:

Aktie A wächst jedes Jahr um +10%

Dividendenaktie B wächst nur durch Dividenden jedes JAhr um 10%, aber man kann bedingt durch die Steuer (ca. 25%) nur ca. 7,5 % wiederanlegen.

 

Und zur Berkshire Aktie, die wuchs in den letzten 50 Jahren um ca. +20% p.a

Unversteuert.

Das schafftst du mit keinem Mix aus 25 Dividendenaktien, die zwischen 3% – 8% liegen.

 

 

-M
3 Jahre zuvor

Bruno

Ok dir geht es um Gesundheit und den Fleischgeschmack. Was wird denn dem veggiburger zugesetzt das er nach rind schmeckt also außer Wasser und Gemüse? Welche E178937r, E 282171728 etc. Ob die gesünder sind am Ende? Ich steh nicht so auf laborgedöns und habe immer das Gefühl, dass man seinem Körper mit künstlichen Kram mehr schadet als mit natürlichem.

Ich nehm lieber einen rohrohrzucker als Süßstoff wenn ich was süßen möchte oder such Honig vom imker ausm Ort.

-M

 

-M

Thorsten
3 Jahre zuvor

Sowas ist auch nett (siehe Gazprom chart).

Deutsche Wohnen ist in den Sog der sozialistischen Utopisten in Berlin geraten, da ging es zeitgleich runter. Es gleicht sich aus. Diversifizieren, dann schläft es sich gut  !

https://abload.de/img/screenshot2019-06-0814dj1j.jpg

Nico Meier
3 Jahre zuvor

@Jamirael

Kennst du den Spruch

“Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber”

Das sollte sich jeder der Linke, SPD, Grüne oder andere Solialisten wählt immer vor Augen führen!

Daniel
3 Jahre zuvor

Faktor Gesundheit: Rindfleischprodukte haben ähnliche gesundheitlich negative Faktoren wie z.B. das Rauchen (Zivilisationskrankheiten wie Krebsarten, Blutfette, Herzinfarkte etc.). Eine Schachtel Zigaretten kostet heute ca. 9 Fr., gut 75% sind Steuern, d.h. würde man dies fair berücksichtigen müsste man auch hier einen Aufschlag von Faktor 4 rechnen plus die Produkte auch anschreiben mit „Fleisch tötet oder Fleisch senkt ihre Lebenserwartung“ mit schönen Bildern von Darmkrebs und ähnlichem.

Diese kausale Herleitung ist meines Erachtens vollkommener Quatsch. Schon allein Fleischkonsum, der für den Menschen als Allesfresser völlig natürlich ist, mit einer Packung Zigaretten zu vergleichen in der tausende durch Verbrennung entstehende hochtoxische Gefahrenstoffe entstehen halte ich für völlig dahergeholt.

Ich behaupte das jeder Mensch völlig gefahrlos 1-2x die Woche Rindfleisch zu sich nehmen kann ohne damit seine Risiken signifikant zu erhöhen, Fleisch ist ein hervorragender Energieliferant und hat auch ansonsten noch viele Inhaltsstoffe die der Körper ganz nützlich findet. Raubtiere ernähren sich ja mitunter komplett von Fleisch.  Hier macht also die Menge das Gift wenn man so will, denn gefährlich wird es, wenn man dem Körper zu viel zumutet was er aber nicht braucht.

Bei den Zigaretten gibt es diesese “Menge macht das Gift” Theorie nicht wirklich. Es ist sicherlich gesünder statt 50 Zigaretten am Tag nur 1 zu rauchen, aber bereits diese eine Zigarette ist eine Chemische Bombe die man sich bewusst zuführt und nichts, aber auch gar nichts beinhaltet, was der Körper zum leben braucht. Und ich frage mich welche Chemischen Bomben man inzwischen mit diesen ganzen Fleisch-Ersatz-Stoffen zu sich führt.

Bruno
3 Jahre zuvor

@-M

Man isst sowas auch nicht täglich, aber es ist eine Abwechslung, ich habe auch früher lange ists her wo ich noch Fleisch gegessen habe einen Burger nur vielleicht alle 2-3 Monate mal gegesssen, und so wird es auch mit so einem Produkt sein.

Aber der tägliche Fleischkonsum ist schon längst nicht mehr so natürlich ausser vielleicht man findet ein Super-Biobiobio Produkt, die ganzen Hormone, Antibiotika und Powerkraftfutterzusätze haben nicht mehr viel mit natürlichem Produkt zu tun.

Bezüglich dem Zucker, es relativ egal, ob man Kristallzucker oder Rohrzucker oder Honig isst, 99% dasselbe. Der Geschmack ist sicherlich eine Komponente, aber für die Gesundheit ist Honig oder Rohrzucker genauso schlecht wenn man es übertreibt. Es kommt da einfach auf die Menge an.

Bruno
3 Jahre zuvor

@Daniel

Raubtiere essen kein Fleisch aus Massentierhaltung, ausser vielleicht jene Raubtiere im Zoo oder im Zirkus.

Zum Rindfleisch und 2x Konsum / Woche unbedenklich, die Studien sagen etwas anderes, und da sind mir die wesentlichen Studien doch näher als “ich behaupte mal”.

Man muss auch die richtigen Studien zuziehen, weder jene der Fleischindustrie noch jene von Herstellern veganer Produkte sondern “Neutrale”.

Und ja ich denke auch frisches Bio-Rind ist sicherlich deutlich gesünder als z.B. eine Schweinswurst, die hochverarbeitet und gepökelt ist.

Oliver
3 Jahre zuvor

@Nico Meier:

Immer diese harte Linie an der Ideologie. Schon mal in Wikipedia unter Sozialismus gelesen? Dauert ein wenig, da es keine genaue Definition davon gibt.

In den letzten 3 Jahrzehnten war die Politik alles, nur nicht vom Sozialen Gedanken geprägt. Die neoliberale Linie hat mit der Rot-Grünen Regierung und deren Agenda 2010 doch so richtig Fahrt aufgenommen.

Daran war nichts sozialistisch, oder sozial. Du kategorisiert die Parteien anhand ihrer Farbe zu Ideologischen, gesellschaftspotischen Dogmen. Das ist einfach nur undifferenziert.

Sparta
3 Jahre zuvor

“@Jamirael

Kennst du den Spruch

„Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber“

Das sollte sich jeder der Linke, SPD, Grüne oder andere Solialisten wählt immer vor Augen führen!”

@Nico

Früher war die Schweiz mal neutral… 😉

Die Wortwahl und die Ignoranz zeigt schon ein sehr spezielles Niveau…

Micha
3 Jahre zuvor

@Hendrik

danke für den Erklärungsversuch.

Fall 2:

Man stellt keinen Freistellungauftrag und ist über 800€ Dividenden.

In diesem Fall hat man bereits 15% steuern entrichtet ( an die USA). Wegen doppelbesteuerung darf Deutschland keine weitere Steuer erheben und man bekommt 85€ Dividenden.

Dies würde aber doch bedeuten, dass man ab 800€ Ertrag überhaupt keine Abgeltungssteuer mehr zahlen würde für Aktien aus Ländern mit mindestens 15% Quellensteuersatz. Das wäre natürlich ein Traum, aber unser Steuerregime würde das bestimmt nicht zulassen.

Ich denke und handle so, dass ich auf alle Erträge (Aktien US, CA, GB, NL, BM und P2P) 25% Steuern in D zu zahlen habe abzgl. vorher einbehaltener Quellensteuer. Mein US, CA, BM Depot (Captrader) + P2P sind im Ausland, daher habe ich dort keine Freistellungsaufträge. Für das deutsche Depot mit den GB, NL-Aktien habe ich einen Freistellungsauftrag eingereicht. Was es nun bringen würde, meine GB-Aktien gesondert in ein nicht mit einem Freistellungsauftrag versehenen Depot zu lagern, weiss ich nicht.

Micha
3 Jahre zuvor

@Jamirael
Euer Grünen /SPD /Linke bashing in einem Finanzblog  finde ich nicht gut. Wenn das jeder machen würde, stünde hier bald nur noch off topic und politische Bierzeltmeinungen.

Danke dafür. Ich war bislang immer verunsichert, welche Gruppierungen ich beschimpfen darf und welche nicht. Aber so weiß ich ja nun Bescheid, der Tag hat wieder Struktur.  😉

Bin mal gespannt, ob Du Dich beim nächsten Angriff einiger hier auch schützend vor rechte Gruppierungen stellst oder beim Thema “illegale Zuwanderung” sachlich bleibst (Bierzelt!).

3 Jahre zuvor

Finde das Thema Fleischersatz durchaus interessant. Zumal der Burger ohne Soja auskommt. Aber deswegen für mich nicht automatisch eine Investition wert. Nachahmer & Konkurrenz wird es in Zukunft sicherlich genug geben. Aber wer weiß: Vielleicht eröffnen sie eine eigene FastFood-Kette oder gehen vielversprechende Kooperationen ein.
 

Thorsten
3 Jahre zuvor

@Micha das liegt daran , dass ‘Links’ per se richtig und gut ist und ‘rechts’ falsch , Nazi und Böse. Das Weltbild der Linken (Teile der Grünen und SPD eingeschlossen) ist wie im Drogenrausch verzerrt und lebt auch von Feindbildern wie Konzerne, Staaten, weiße-alte-nicht-schwule Männer, Aktionäre, Arbeitgeber, und denen darf man etwas wegnehmen, einfach so. Dass das Nazimethoden sind, Schaufenster einzuwerfen, Menschen anzugreifen und zu verleumden oder zu enteignen ist ihnen egal. Der Zweck erlaubt ihnen jedes  Mittel. Wir werden sehen, ob und wie sie gegen Immobilienbesitzer in Berlin vorgehen werden. Deutsche Wohnen ist merklich abgesackt, man sieht wie das politische Klima die Wirtschaft vergiftet. Wenn Sie Erfolg haben , dann haben wir die verfallenen Mietshäuser für 6 Euro kalt bald wieder 🙁

Micha
3 Jahre zuvor

@Jamirael

Hier findet man übrigens die Nachteile der Dividendenstrategie :

https://samt.ag/dividenden-sammler

“7 Nachteile von Dividendenstrategien”:

Dividenden sind, anders als Zinsen, nicht garantiert“. Wieso ist das ein Nachteil? Gegenüber welcher anderen Strategie denn, bei der die Dividenden garantiert wären? Kursgewinne sind auch nicht garantiert und Zinsen übrigens auch nicht. Das war schonmal “nix”.

Man könnte also genauso gut Aktienanteile in derselben Höhe verkaufen, statt mit Dividendenzahlungen zu rechnen, die zu einem Wertverlust der Aktie führen.” Ja ja…. statt einen kleinen Wertverlust der Aktie hinzunehmen, der oftmals auch nach kurzer Zeit wieder egalisiert wird, verringert man lieber seinen Anteil am Unternehmen? Klingt irgendwie nicht nachhaltig, also “nix”.

Der Anleger hat keine Kontrolle über Dividenden“: Siehe Punkt “Dividenden sind, anders als Zinsen, nicht garantiert“! Wieder “nix”.

Dividenden reduzieren die Gewinnchancen“. Als Gegenbeispiel werden dann u. a. Microsoft, Apple, Gilead genannt. Alles Unternehmen, die Dividenden ausschütten. Leider auch “nix”.

Zu geringe Risikostreuung/Diversifikation“: “Anleger, die eine Dividendenstrategie verfolgen, betreiben in der Regel sogenanntes “Stock Picking”.” Und was machen die anderen Investoren, die ohne Dividendenstrategie? Kaufen die nach ISIN alphabetisch sortiert alles weg? ETFs zählen nicht, mit denen kann mal verschiedene Strategien abbilden. Ganz und gar “nix”!

Fazit in Sachen Dividendenrendite“:

Dividenden sind besonders durch ihre Einfachheit beliebt. Jeder kann sie verstehen und einfach nachvollziehen.” Genau, deshalb müssen die auch schlechtgeredet werden, damit (Info-) Produkte verkauft werden können.

Auch wenn der nette und regelmäßige Cash-Flows auf den Kontoauszügen beim DividendenBlog Leser für Freude sorgen kann, und die Suche nach aussichtsreichen Dividendentiteln Spass und Spannung verspricht, stellt beides im Endeffekt lediglich ein gutes Gefühl dar, das der Realität nicht standhält.”

Mein “Gefühl” sieht mittlerweile so aus, dass ich vor weniger als 2 Jahren mit dem Investieren (Aktien, P2P) angefangen habe und mittlerweile einmal im Quartal einen 4-stelligen Bruttoertrag habe und in jedem einzelnen Monat mit den Nettoerträgen meine Warmmiete und ein paar Extras abgedeckt sind. Ich weiss aber leider auch nicht, was ich gegen dieses Gefühl machen könnte. Wie kommt man aus dem Dividendensumpf wieder raus? Alleine bin ich einfach zu schwach dazu, ich Dividendenopfer. Vielleicht sollte ich zukünftig “grün” oder “rot” wählen?

Mit einer Dividendenstrategie den Markt schlagen zu können, ist ziemlich unwahrscheinlich…

Na dann sollte ich es vielleicht lassen, zu versuchen, den Markt zu schlagen. Wen oder was könnte ich denn sonst noch so schlagen? Bislang war ich wohl naiv, da ich nur regelmässige Erträge haben wollte. Aber jetzt noch zusätzlich jemanden zu schlagen, wäre natürlich ein noch schöneres Gefühl.

 

Ergebnis: Ich sollte mir jetzt also noch 1, 2 Jahre lang ETFs kaufen und diese dann in 1, 2 Jahren wieder in kleinen Mengen verkaufen, um dann davon reisenderweise leben zu können? Wie gestalte ich das eigentlich mit dem parallelen Depotaufbau, den ich eigentlich gelegentlich von einem Teil der Dividenden/Zinsen machen wollte? Und wieso sollte ich dann ständig darüber grübeln, welche Aktien als nächstes wieder das Depot verlassen müssen?

Fragen über Fragen, die aber in solchen Beiträgen nie angesprochen werden. Aber Hauptsache alles “Scheiße, weil nicht den Markt geschlagen”!

Jamirael
3 Jahre zuvor

@Micha

Am liebsten wäre mir hier kein Parteienbashing egal welcher couleur.

.. der verlinkte Beitrag über die Vor- und Nachteile der Dividenstrategie soll zum nachdenken anregen.
Ich bin weder dafür verantwortlich, noch stehe ich voll hinter jeder Aussage.

 

@ Nachahmer & Konkurrenz

Wenn Beyond Meat den Leuten schmeckt, bleiben die bei dieser Marke.

Und Nestle Produkte sowie Aktien kaufe ich persönlich wegen der Unternehmenspolitik nicht.

 

Hendrik
3 Jahre zuvor

@Jamirael

Warum kein Parteienbashing wenn viele Parteien sachen vermurksen? Ich finde man kann schon mal die Probleme von Volksparteien wie CDU/SPD ansprechen. Aber ich sehe auch die gerade von Thorsten angesprochenen Feindbilder von Linken, was ich auch ziemlich kritikwürdig empfinde. Sagen wir es auch mal so: Den Grünen gibt es genauso wenig wie den Cdu`ler -z.B sind die Grünen in Baden Württemberg ja noch einigermaßen wählbar, in Berlin sind es sie offensichtlich nicht…

Thorsten
3 Jahre zuvor

@Hendrik das Dumme ist, dass jede Partei was Schönes zu bieten hat , die letzten Wahlen waren verdammt schwer zu entscheiden. Die Grünen in BW sind sicher Realos, damit sind sie für die Fundis fast schon Nazis, siehe Palmer , der von seiner eignen Partei gebasht wird.

die Linken weisen auf soziale Missstände hin, sie sind das soziale Gewissen

Die Grünen sind für Ernährung, Umwelt,Tierschutz, lebenswerte Städte etc.Habeck kann sich eine Enteignung von Immobesitzern vorstellen.

Die FDP will die Wirtschaft ungegängelt sehen, Unternehmen haben es nicht leicht in Deutschland (die Hotelsteuer war allerdings ein saudummes Eigentor)

die AfD möchte die Außengrenzem Europas stärker sichern , wir haben noch immer kein Einwanderungsgesetz, obwohl die CDU (Frau Merkel !) dies schon 2003 eingefordert hat.

Leider fällt mir bei der SPD und der CDU nichts ein

Ich habe schon oft gesagt, dass eine Anlage in Aktien ohne Betrachtung der Politik unmöglich ist. Ab einem gewissen Vermögen reicht es nicht mehr bloß zu sparen, dann geht es auch um Vermögenserhalt, vielleicht sogar für die nächste Generation. Wenn das politische Klima offen Aktionäre (noch nicht) oder Immobilienbesitzer (steigt !) brandmarkt, dann heißt es aufpassen. Geldanlagen,  die nach Steuern kaum noch was bringen oder Immobilien, bei denen die Miete den Erhalt nicht sichert können im schlimmsten Fall zum Risiko für die Altersvorsorge werden. Ich glaube aber optimistisch , so weit wird es nicht kommen.

Man kann nichts anderes machen als zu sparen . Das politische Geplärre sollte niemanden abhalten Aktien zu kaufen und damit eine finanzielle Freiheit anzustreben. Die Bedingungen das zu erreichen sind immer noch sehr gut. Was auch kommt : sie werden Aktienbesitzer wohl nicht enteignen allenfalls mit Strafsteuern belegen können und man steht mit Aktien besser da als jemand , der sein ganzes Leben nur konsumiert hat.

Nico Meier
3 Jahre zuvor

Sozial klingt immer nett. Der Mensch als soziales Wesen mag die Interaktion mit anderen Menschen. Leider gibt es Linke Parteien die unter Sozial ständig steigende Steuern insbesondere für Menschen die bereit sind Leistung zu bringen. Die Gelder werden benötigt um faulen Menschen ihr gemütliches Leben auf der Couch bei Bier und Tabak zu ermöglichen. Um stetig neue Wähler zu erhalten baut man die Verwaltung aus und schafft so gemütliche Staatsstellen ohne Stress und Leistumgsdruck bei guter Bezahlung.

Marco
3 Jahre zuvor

Interessant welche Unternehmen sich bereits mit Anteilen bei beyond meat eingenistet haben. Eben diese, welche mit artgerechter Haltung grundsätzlich ein Problem haben 🙂

Ralf
3 Jahre zuvor

“Leider gibt es Linke Parteien die unter Sozial ständig steigende Steuern insbesondere für Menschen die bereit sind Leistung zu bringen. Die Gelder werden benötigt um faulen Menschen ihr gemütliches Leben auf der Couch bei Bier und Tabak zu ermöglichen.”

So ist es. Und die arbeitende Leute und Sparer zahlen die Zeche.

Albr
3 Jahre zuvor

Leistungsorientierte Menschen sind nicht die Wähler Klientel der Grünen 😉

 

 

Kurt
3 Jahre zuvor

@Jamirael

Der Link zur samt.ag ist lustig. Das Pro und Contra wird langsam langweilig.

Amüsant sind dann aber inhaltlich fragwürdige Aussagen wie “Viele Dividendenaktien wie Apple, Tesla, gsk und Facebook und Indexes wie S&P sind in den USA beheimatet,”

Ich habe die Tesla-Aktie im Depot und bei mir zahlt sie keine Dividende.

Auch würde ich “Indexes” nicht als Aktie bezeichnen. Dazu sollte man die Indexe differenzierter betrachten und wissen was ein Index ist. Müsste es, btw, nicht Indexe heißen als Mehrzahl?

Wenn man sich (Samt.AG) schon angeblich so toll in das Thema eingarbeitet hat, dann sollten einem solche Fehler nicht unterlaufen. Und da finden sich sicher noch mehr. Aber der Name Tesla ist natürlich bekannt und wird vermutlich deshalb einfach so gerne mit in den Topf geworfen.

Alleine das disqualifiziert die Quelle meiner Meinung nach schon, da hier zu viel vermischt wird bzw. manches nicht richtig ist. Und dabei sind wir noch gar nicht beim Pro und Contra der Dividendenstrategie angekommen (dessen Diskussion mich langsam langweilt, jedem das seine).

ManniB
3 Jahre zuvor

Habe den Beyond Meat Burger auch getestet. Zu allererst war ich enttäuscht, den in der Verpackung waren lediglich 2 Fleischersatz Klumpen. Laut Verpackung bin ich von fertigen Burgern ausgegangen, die ich kurz in die Microwelle schmeißen kann….

Also die Verpackung ist schon Verbrauchertäuschung finde ich.

Ok nun gut, bekommt trotzdem ne Chance, nochmal Einkäufe für Burger erledigt. (Hamburger Brötchen, Tomaten, Gurken, Käse, Majonesse)

Fleischersatz gebraten und den Burger zubereitet.

 

Wow war das Geil ?

Der Burger und vorallem der Fleischersatz schmeckt mega gut. Ok der Fleischersatz war recht gut gewürzt, aber seis drum, Geschmacklich gut.

Preislich recht teuer. In einer Packung mit 2 Scheiben Fleischersatz 5 Euro zu. Verlangen, ist schon heftig, und kann sich sicher nicht jeder leisten !

Ich persönlich bin trotz der anfänglichen Enttäuschung positiv überrascht, und werde den Fleischersatz sicher wieder kaufen.

 

 

@Julia

Bis ich den Freibetrag ausgeschöpft habe, habe ich nur in Deutschland, England und Irland investiert. (mit Ausnahme der US Aktie Welltower, aber da war die Dividendenrendite so hoch, das die 10 Dollar die der Trump bekommt, mir egal war)

Stefan Müller
3 Jahre zuvor

Naja, die SPD hat unter Steinbrück die Abgeltungssteuer eingeführt. Vorher waren Kursgewinne nach einem Jahr steuerfrei.

Künftig soll nach Willen der SPD die Abgeltungssteuer wegfallen und durch normale erhöhte Steuern ohne Spekulationsfrist ersetzt werden.

 

Weiter soll noch eine Vermögenssteuer und eine Transaktionssteuer nach SPD, Grünen und Linken eingeführt werden.

Wäre schade, genau das Gegenteil, um dem normalen Arbeiter zu Vermögen zu bringen.

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