Lesertreffen in Reutlingen: Ein echter Buy-and-Hold-Millionär war darunter. Viele ETF- und Wohnungs-Investoren. Und ein Whisky-Sammler


New York, 29. März 2017

Unser Lesertreffen in Reutlingen endete in einer Brauerei. Wir plauderten ewig. Bis um 23 Uhr.

Am Mittwoch Morgen traf ich Blogleser Sascha zum Kaffee. Er hatte es am Vorabend leider nicht in die Brauerei geschafft.

Gestern traf ich meine Blogleser in Reutlingen nahe Stuttgart. Im Herzen des sparsamen Schwabenlandes sozusagen. Mir fiel gleich auf, dass die jungen Leser sehr schlau sind. Was sie heute schon alles wissen, dafür brauchte ich eine kleine Ewigkeit.

Meine Leser sparen und investieren. Sie brauchen für ihr Ego keine großen Autos oder Villen. Sie sind bodenständig. Die meisten fingen mit dem Investieren früh an.

Der frühe Startpunkt ist Gold wert. Ein chinesisches Sprichwort sagt:

„Die beste Zeit, um einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist heute.“

Wer vernünftig ist, wartet also nicht, bis er/sie 40 Jahre alt ist, sondern legt mit dem Investieren schon mit 20 Jahren los. So kann aus dem Schneeball schneller eine Lawine werden.

Diese drei Beispielsfälle Susan, Bill und Chris zeigen, was passiert, wenn man früh loslegt. Susan legt 5.000 Dollar zwischen ihrem 25. und 35. Lebensjahr zurück und hat zum Rentenbeginn 600.000 Dollar, obwohl sie nur 50.000 Dollar in Summe investiert hatte.

Es trifft das Sprichwort zu: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Das sollten wir uns verinnerlichen. Übrigens kam auch Bloggerin „Ex-Studentin“ zu der Runde, die schon früh das Sparen perfektionierte.

Im Grunde würde ich das Thema des frühen Investierens weiter fassen. Sagen wir so: Wer weise ist, macht ausreichend Sport, ernährt sich gesund (Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte). So hast Du umso länger etwas vom Zinseszins. So kann aus der Frührente eine Ewigrente unter Palmen werden.

Wir hatten bei dem Lesertreffen einen Buy-and-Hold-Millionär. Er zeigte sein herrliches Depot bestückt mit Blue Chips wie Starbucks oder McDonalds. Er hält seine Positionen zum Teil schon seit den 1970er Jahren. Hut ab! Es war ein beeindruckendes Praxisbeispiel dafür, warum Geduld (und Qualität) so wertvoll an der Börse ist. Wir hatten ETF-Fans, Whiskey-Investoren (mit erstaunlicher Rendite), Wohnungssammler. Es gibt nicht den perfekten Weg in die finanzielle Unabhängigkeit. Viele Wege führen nach Rom. Es war jedenfalls ein bunter Mix. Ein Trader war nicht unter uns. Und wir hatten etliche junge Familien.

Bevor wir zum „Stammtisch“ in die Brauerei gingen, hielt Simon Betschinger einen Vortrag über Qualitätsaktien, Warren Buffett und das Trading.

Jeder geht jedenfalls seinen eigenen Weg. Ob Immobilien, Goldminenaktien oder REITs, ob ETFs, Aktienfonds oder Dividendenperlen, jeder strukturiert sein Portfolio anders. Was alle ähnlich machen: Schulden tilgen, Cash aufbauen. Investieren. Rendite suchen. Fleiß. Sie versuchen, das Einkommen zu erhöhen. Sie versuchen (mehr oder weniger), die Million zusammenzubekommen. Du kommst schon voran, wenn Dein Einkommen steigt, aber Du Deinen bisherigen Lebensstil beibehältst. Die meisten erhöhen ihren Lebensstil mit dem steigenden Gehalt.

Ich erfuhr von einem Leser, dass er sein Sky-Pay-TV-Abo kündigt. Ich finde das klasse, wenn Menschen nach Wegen suchen, um die Kosten zu senken. Alternativ kann das herkömmliche TV, YouTube oder Netflix eventuell genutzt werden.

Meine Leser achten auf ihr Budget. Sie denken nach. Sie passen die Geldflüsse wie ein Schleusenwärter an. Sie tilgen Schulden, sparen, investieren. Sie haben einen Notgroschen. Wer sich den Traum eines Eigenheims erfüllen möchte, verzichtet eben auf den Neuwagen. Es ist so einfach. Es ist so logisch. Doch richtet sich die Meute nicht danach.

Meine treuen Leser geben ihr Geld machmal für edlen Konsum aus – aber mit Verstand. In Maßen. Kein Impuls-Kauf. Es ist wohl überlegt. Es geht um Zahlen und Fakten. Und nicht in erster Linie um Wünsche und Plunder. Es ist ein anderer Lebensstil. Eine andere Kultur. Die Masse handelt anders. Die Meute hat keine Ziele. Sie plant nicht ihre Zukunft. Schon gar nicht die finanzielle Zukunft. Eigentlich sollten Menschen ängstlicher sein mit Blick auf die gesetzliche Rente. Sie vertrauen ihr zu sehr. Dabei wird sie nur einen Teil der künftigen Lebenshaltungskosten abdecken.

Ein Sparsamer wird auch Fehler machen. Niemand ist perfekt.

Ich glaube, die Masse hat Angst vor den Finanzen. Daher verdrängt sie das Thema. Sie kauft lieber neue Sachen wie Autos oder Mode. Die Masse lenkt sich von den wichtigen Themen ab.

Ein Teilnehmer wird seine Freundin heiraten (wie wunderschön). In einem überschaubaren Rahmen läuft die Feier nach dem Standesamt ab. Die große Party soll später folgen. Was ich herausgehört habe: Niemand möchte sich für eine Party verschulden. Ich meine: Es kommt ja nicht auf Luxus auf der Feier an, sondern auf das Zusammensein.

Meine Leser wissen: Der Konsum-Rausch macht nicht glücklich. Schaut Euch an, mit was für einem unnötigen Zeug sich die Reichen in den USA schmücken. Extrem große Villen, Facelift, endlos Spielzeug für die Kinder, Autowahnsinn, Küchenirrsinn, Jacht, Federkostüm. Trotzdem werden sie nie glücklich. Sie sind unglücklich, weil die Jagd nach Statussymbolen krank und arm macht. Diese Dokumentation spricht Bände:

Ich habe mich an ein extrem sparsames Leben schnell gewöhnt. Der Umzug nach New York machte es möglich. Zwangsweise. Es ist eine der teuersten Städte der Welt. Hinzu kam: Ich hasse es, Geld zu verpulvern. Die Mieten sind überm großen Teich absurd teuer. Also mietete ich mich in WGs ein. Ich lebte extrem. Mir blieb nichts anderes übrig. Ich kaufte im Supermarkt das Essen, das sie abends vor Ladenschluss zum Schnäppchenpreis verkloppen. Im Endeffekt habe ich mich der Umgebung angepasst: Ich habe kein Auto. Die meisten New Yorker haben kein Auto. Es ist zu teuer und zu umständlich in der Metropole. Nur 23 Prozent der Menschen in Manhattan besitzen ein Auto.

Die meisten „normalen“ New Yorker sind sparsam. Überall gibt es Second-Hand-Läden. Möbel werden verschenkt oder für wenig Geld gebraucht verkauft. Aber ich möchte mich hier im Blog nicht glorifizieren, ich habe jede Menge Mist gebaut.

Apropos Lesertreffen: Ich bin gespannt wie das Lesertreffen morgen Abend in Mannheim wird.

Zum Schluss noch eine Bitte: Es besteht der Wunsch einiger Teilnehmer in Reutlingen, sich per Email untereinander auszutauschen. Wer nichts gegen die Weitergabe der Email-Adresse an die anderen Teilnehmer in Reutlingen hat, kann mir schreiben (timschaefermedia@gmail.com). Oder Ihr könnt alternativ unten in den Kommentaren einer Weitergabe Eurer Email-Adresse an die anderen in Reutlingen zustimmen. Ich kann dann Eure Email einsehen und weitergeben. Ohne Eure Zustimmung geht keine Email-Adresse raus.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Lesertreffen in Reutlingen: Ein echter Buy-and-Hold-Millionär war darunter. Viele ETF- und Wohnungs-Investoren. Und ein Whisky-Sammler

  1. K.

    Das Treffen gestern fand ich sehr gut. Leider empfand ich die Zeit als viel zu kurz, bei den vielen interessanten Gesprächspartnern/innen und den breitgefächerten Themen, Sichtweisen und Erfahrungen. Top. Auch die Vorträge bzw. die „Diskussion“ waren sehr interessant.

    Mein Fazit: Jederzeit gerne wieder.

    Meine E-Mail-Adresse darf gerne an die anderen Teilnehmer des Treffens weitergegeben werden. Vielleicht ergeben sich ja noch andere Treffen oder Erfahrungsaustausch-Kontakte.

    Ich bin auch gespannt wie es wird nach Heirat und wenn der Nachwuchs da wird. Ich werde auf jedenfall berichten.

    Ich sehe es auch so: Das Zusammensein ist wichtig. Eine „große Party“ wird es im Verlauf werden(wie oben erwähnt). Aber eine „große Party“ im Sinne davon, dass alle wichtigen Freunde und Verwandte teilnehmen könnnen sowie entsprechend rechtzeitig vorab planen können. Aber unnötiges dafür werden wir vermeiden, soweit es geht. Schön kann und wird es trotzdem werden.

    Herzliche Grüße,

    „K.“

  2. steve

    Hallo Tim,
    nochmal Danke für die Organisation ich fand Simon Betschinger Vortrag und die sich ergebenden Diskussion bzw in meinen Fall die laufende Gesprächsrunde klasse. Bei unseren Millionär hätte ich nachhinein noch einige Fragen. Bin selbst nicht der reine buy and hold investor, weil ich wie gesagt habe auch Zykliker wie z.b gold und Silberminen habe. Aurelius ging heute nochmal deutlich nach unten mir ist die Zeit in dem Fall zu schade die Analyse der selbsternannten Analysten zu lesen 8,56€ Kursziel niemals. Da hätte ich heute nachgekauft eine andere Position lies sich nicht schließen. Wer weiß vielleicht gibt s morgen eine noch bessere Chance. Für mich ist Aurelius bei mind 2€ Div ein klarer kauf die Jahre zuvor waren sogar mehr. Meine e-mail darf gerne weitergegeben werden.
    gruss Steve

  3. Obama

    Lieber Tim, liebe „@all“,

    danke, dass Du/Ihr Euer Treffen mit uns teilt.

    Wäre gerne dabei gewesen. Besonders hätte mich der Vortrag von Simon interessiert. Ich bewundere sein Vorgehen schon seit Jahren.

    Beneide Euch für diesen wundervollen Austausch.

    Bzgl. Aurelius denke ich jedoch so wie Simons (siehe sein Forum auf http://www.mastertraders.de).

    Meine E-Mailadresse darf gerne weiter gegeben werden. Vielleicht schaffen wir einmal ein Treffen im Ruhrgebiet/Niederrhein oder im Kölner-Raum…..

    Die Almhütte steht ja auch noch aus :;))

    Bzgl. dem Thema Aktien: Amazon bricht heute aus der Box aus, sieht gut aus. Auch Apple ist sehr gut unterwegs.

    Bei Hypoport und KPS sieht es auch sehr explosiv aus. Fehlt nur noch der Funke..:;))

    @Tim: Mach weiter so mit Deinem Blog.

    Herzliche Grüße @all,

    Obama

     

     

  4. chickenksn

    Hallo Tim,

    Vielen Dank für das Treffen. Gerne darfst du meine Mail-Adresse ebenfalls zur Verfügung stellen.

    LG

  5. Finanziell Frei mit 30 - Dominik

    @Obama

    Ich plane im Moment zusammen mit Felix vom Finanzblogroll ein Lesertreffen für den Sommer (Juni/Juli) in Gelsenkirchen. Wenn Du oder jemand anderes Interesse hat, kann er sich gerne bei mir melden.

    (kontakt@finanziell-frei-mit-30.de)

    Schöne Grüße

    Dominik

  6. Ex-Studentin

    Huhu Tim, als Bloggerin ist meine Email ohnehin für jeden ersichtlich, kannst du gerne weiterreichen. 🙂 War ein interessantes Treffen! Als überwiegend passive Investorin war der Vortrag von Simon sehr lehrreich. Auch die Zusammensetzung der Truppe war gut. Alle das gleiche Ziel und doch geht jeder seinen Weg auf die eigene Art. Danke für deine Zeit und die Organisation!

    Liebe Grüße

    Jenny

  7. Kall

    Bonjour Tim und Alle,

    schön, dass das zweite Treffen wohl ebenso interessant und nett war, wie das erste in FFM.

    Es ist wohl tatsächlich so, dass viele der Leser und Teilnehmer finanziell unterschiedliche Ansätze fahren. Aber voneinander lernen (können).

    Gleichzeitig eint das Ziel, durch weniger blödsinnigen Konsum, mehr Freiheit und Sinn zu schaffen. Das gefällt mir.

    Ein paar haben heute über Aurelius geschrieben. Mir ist jedoch nicht ersichtlich, ob sie die Aktie für zu Unrecht verprügelt halten. Ich habe heute nachgekauft, aber zugleich ein mulmiges Gefühl.

    Wie seht ihr das?

    Beste Grüße nach Reutlingen

    Kall

  8. Obama

    Hallo Kall

    Zu Aurelius zitiere ich Simon betschinger:

     

    „Man sollte nur in Firmen investieren, in deren Produkte man Vertrauen hat und die man beurteilen kann.
    Ich wage zu behaupten, dass niemand hier im Forum einen guten Überblick über die zahlreichen Beteiligungen von Aurlius hat und mit welchen Produkten diese ihre Geschäfte machen. Für mich ist Aurelius eine Black-Box. Ich kann sie nicht bewerten. Darum werde ich auch nicht investieren.“

    „Das Problem bezüglich Aurelius ist nicht Gotham. Es ist deren legitimes Recht eine Aktie für überbewertet zu halten, solange sie mit korrekten Fakten argumentieren. Das Problem sind die deutschen Institutionellen und Analysten, die Aurelius vermutlich genau so wie ich nur „von der Oberfläche her kennen. Darum findet auch kein Aufbäumen statt. Die Fondsmanager haben nicht das Wissen über Aurelius, um die Argumente von Gotham zu widerlegen. Was bei Aurelius gerade passiert ist im Grunde genommen ein Armutszeugnis für professionelle, deutsche Investmentszene.

    Mich würde auch wirklich brennend interessieren, ob der Commerzbank-Analyst, der Aurelius am 24.03. mit Kursziel 82 € eingestuft hat, die Beteiligungen von Aurelius wirklich im Detail analysiert hat, oder ob er wirklich nur eine Oberflächenanalyse basierend auf dem Geschäftsbericht durchgeführt hat.“

     

    Dies hat er heute zu der Diskussion über Aurelius in seinem Forum geschrieben. Dem kann ich mich nur anschließen. Es gibt soviel Top Investment Möglichkeiten, dass ich mir hier nicht die Finger verbrennen will.

     

    Liebe Grüße

  9. Dr. Bialetti

    Ich habe das Video nicht gesehen, aber das Vorschaubild und das Dekolleté lassen erahnen, dass diese Frau auch nur ein Statussymbol ist. 🙂

  10. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Dominic

    @ Dieter

    Danke. Auf das Treffen morgen in Mannheim freue ich mich natürlich auch.

     

    @ K.

    Danke für das Feedback. Wir wünschen Dir alle eine wunderschöne Hochzeit.

     

    @ Steve

    Danke. Stimmt, Simon hat das spannend vorgetragen.

     

    @ Obama

    Danke.

     

    @ chickenksn

    Danke.

     

    @ Finanziell Frei mit 30 – Dominik

    Viel Erfolg für Dein Lesertreffen.

     

    @ Ex-Studentin

    Danke.

     

    @ Kall

    Danke. Ich habe Aurelius nicht verfolgt. Ich kann wenig dazu sagen.

     

    @ alle

    Merci für die Teilnahme in Reutlingen und das nette Feedback. Für meine Leser organisiere ich das sehr gerne. Es macht viel Spaß. Es ist spannend für Euch zu schreiben. Eine wirkliche freundliche Leserschaft, die fleißig und motiviert ist.

  11. June

    Hallo Tim,

    Es war mir wirklich eine Freude dich persönlich kennen zu lernen. Du bist ein richtig netter und unkomplizierter Typ. Und ich finde dein Engagement richtig toll.

    Der  Vortrag von Simon war wirklich gut, sehr fundiert und lehrreich. Viel tief gehender als ich erwartet hatte. Ich halte zwar trotzdem an meiner neuen Strategie fest. Sprich ich werde zukünftig wie geplant auch in ETF’s  investieren, mich fasziniert diese simple Vorgehensweise. Und ich hoffe, dass diese Art der Investition dann quasi auf Autopilot fährt. Aber nun bin ich Einzelaktien gegenüber zumindest aufgeschlossener, bisher habe ich den Arbeitsaufwand gescheut.

    Du darfst meine Mail-Adresse auch gerne an die Teilnehmer aus Reutlingen weitergeben.

    Mich haben vor allem die ganz jungen Leute gestern gefreut. Die jetzt schon ganz genau wissen wohin ihre Reise gehen soll. Bitte verliert euren Plan nicht aus den Augen.

    @K. Du hast ein unheimlich fundiertes Versicherungswissen. Das find dich wirklich bemerkenswert, vor allem da du aus eine völlig anderen Berufsfeld kommst. Für euerer Hochzeit wünsche ich euch ganz viel Spaß. Genießt den Tag einfach.

    @ex-studentin,
    Wir hatten ja die Gelegenheit uns länger auszutauschen. Deine Sichtweise und deine zielgerichtetes Vorgehen begeistert mich wirklich. Bleib einfach so wie du bist.

    Leider hatte ich nicht die Gelegenheit mich mit allen zu unterhalten. Was ich sehr schade finde.

    Take care,

    June

    der das Obst und Gemüse aufgefallen ist 😉

  12. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Michael; „@Matthias vielleicht für dich auch interessant? Ich glaube du bist etwas Risiko nicht abgeneigt.“

    Wegen dieser Idorsia, na ja, gegen ein gewisses Risiko habe ich nichts, aber es muss ja bezahlt werden. Diese Idorsia mag sicher auf lange Sicht was bringen, aber was bringt es jetzt? Mir nichts.

    Ich sehe da halt das gleiche Problem wie mit der neulich besprochenen Elanix. Ich sehe da keinen Sinn drin. Diese Firmen schaffen sich gemütliche Jobs und forschen gemütlich vor sich hin, bis die Kapitalausstattung aufgezehrt ist.

    Mitunter gelingt denen mal ein Coup, aber darauf will ich doch nicht spekulativ warten.

    Da gefällt mir der Optionsverkauf doch viel besser. Damit muss ich mich viel mehr beschäftigen. Kein Wunder, dass dieses (Versicherungs-)Geschäft dem Buffett so viel Spaß macht. Man bekommt sofort anderer Leute Geld, und muss im schlimmsten Fall Assets kaufen. Das ist noch nicht mal ein echter Schadensfall.

    Gestern hat der Fall Aurelius ja elektrisiert. Ich würde die nicht anfassen. Aber wie man liest, wird fleißig nachgekauft. Das scheint mir etwas anderes zu sein, als bei dem Absturz der Knast-REITs (GEO) durch die politische Äußerung.

    Aurelius scheint von innen zu stinken. Die Gotham City Research hat da wohl einen Treffer gelandet. Da sträuben sich schon die Haare. Ich habe den Bericht zwar bisher nur überflogen, aber allein schon, dass die meisten verkauften Firmen pleite machen… Das deutet doch auf ein kriminelles System hin.

    Die haben ja auch im Fall „Einhorn“ (die Reutlinger werden das ja vor Ort mitbekommen haben), ein Urteil bekommen. Da laufen wohl echt krumme Dinger.

    Gotham City Research spricht von „suspect buyers“. Ich stelle mir vor, eine Firma aus dem Portfolio wird an einen verdeckt verbundenen Käufer verkauft. Die Kohle bleibt im Konzern, wird z.B. in der Karibik versteckt (Firmensitz des suspect buyers), die Firma wird ausgeplündert und gezielt in die Insolvenz getrieben.

    Möglicherweise erholt sich Aurelius wieder, aber ich würde nicht drauf wetten.

    Die reine „Short-Attacke“ mit den lächerlichen 0,8% (ca. 245.000 Aktien) tut ja nichts. Gestern sind ja wohl über 7 Mio Aktien auf Xetra (5,1 finden sich meist als Umsatz, habe aber auch 7,1 gelesen) gehandelt worden.

    Außerdem sind andere Firmen schon länger short (BG Master Fund Plc). Andere sind jetzt aufgesprungen (Jericho Capital Asset Management LP mit 1,44%).

    Gotham muss bei diesem Bericht die Ernsthaftigkeit der Anschuldigungen mit dem Einsatz eigenen Geldes, bzw. Risijos (Shortposition) glaubhaft machen.

    Natürlich will man damit ein gutes Geschäft machen. Aber die Rolle des Scharfrichters ist hier auch sehr nützlich.

    Schönen Tag, mal sehen was er bringt.

    MS

     

     

     

     

  13. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ June

    Danke. Das war wirklich ein netter Leserkreis. Es hatten sich ja einige über den Spruch „Reis und Bohnen“ beschwert. Dann habe ich eben „Gemüse und Obst“ gepredigt.

  14. Anna

    @ all

    Ich würde Aurelius nicht kaufen. Vor ca. knapp 10 Jahren hatte ich mich mit Arques Industries in die Nesseln gesetzt und auch noch nachgekauft …  Ich habe noch zu Arqueszeiten verkauft, was noch zu verkaufen war. Seit ca. 2011 heißt die Firma Gigaset und ist im Bereich Telekommunikation unterwegs. Kurs z.Z. 0,77 Euro.

    Übrigens: Der Aurelius-Boss war mal einige Jahre bei Arques. Muss aber nichts zu sagen haben (hofft man).

    Weil aber die Olle nicht schlau geworden ist, hat sie mit CFC Industriebeteiligungen noch einmal daneben gelegen. Ebenfalls fast ein Totalverlust.

    Man sollte bei Beteiligungsfirmen sehr vorsichtig sein, oder nur kleine Beträge einsetzen, die man verschmerzen kann.

    Das waren Erfahrungen aus meinem Anlegerleben, man hat nicht nur 1000-%-er (ich habe keinen, nur Home Depot mit 600 %).

    Gruß

    Anna

  15. Kall

    Bonjour,

    vielen Dank an alle, die sich zu Aurelius geäußert haben.

    Die Einschätzungen bestätigen mein mulmiges Gefühl. Obwohl wirklich alle Analysten davor von dem Unternehmen begeistert waren.

    Beste Grüße

    Kall

  16. Lukas

    Hallo Tim,

    auch von mir vielen Dank für deine Zeit und dein Engagement. Das ist keine Selbstverständlichkeit.

    Der Austausch in Reutlingen war sehr interessant – auch wichtig zu sehen, dass man mit seiner Einstellung zu Konsum und Sparen nicht allein ist 🙂

    Auch Simons Vortrag hat wertvolle Impulse setzen können. Wenn dies gewünscht ist, darfst du meine EMail gerne auch an die anderen Teilnehmer weitergeben.

    Beste Grüße

    Lukas

  17. June

    @ Tim,

    da ist bestimmt bei jemand die Hausfrau/-mann durchgegangen. Also nicht nur günstig um jeden Preis sondern auch gesund. Nachdem du deine „Bohnen und Reis Taktik“ erklärt hattest, hat aber bestimmt auch jede/r deine Intension verstanden. Bohnen, Gemüse, Obst und Reis ist immer gesund und günstig.

    Bei mir gibt es heute Bohnen.

    Malloquiener Bohnensalat mit Gemüse und Thunfisch :-).

    Mahlzeit,

    June

     

     

  18. Helmut Koester6

    Hallo Tim und andere

    Natürlich auch von meiner Seite vielen Dank für Deine Organisation und dieses Treffen in Reutlingen.

    Mit dem mir jetzt zugedachten Terminus „Millionär“ habe ich so meine Probleme, insbesondere wenn es in Derinem Treffen  um langfristigen Vermögensaufbau  mit Dividendentiteln geht.

    Dabei ist doch erstmal die Höhe des Depots und die Anzahl der Stellen vor dem Komma unwichtig

    Wenn man Deine These befolgt,  und noch 20-30 Jahre und länger lebt, sollte  das jeder erreichen.

    Buy and Hold

    Hold ist ungleich wichtiger als Buy.

    Das kann man nicht oft genug wiederholen.

    Ohne diese wichtigste Regel hätte ich nie meine Zuwächse  erreicht.

    Da beim Vortrag des Mitarbeiters von  Traderfox es vornehmlich um „Buy“ ging, also das finden von ausgesuchten Qualitätsaktien nach Value- Regeln und Unternehmenskennzahlen, unter Bezugnahme des allseits bekannten Warren Buffett/Graham , fand leider der  viel wichtigere Begriff  „Hold“ nur wenig Beachtung.

    Sehr Schade.

    Obwohl :

    Die Teilnehmer hatten noch  kurz vor dem Vortrag überwiegend  ETF`s favorisiert, also sogenannte Indexzertifikate. – Dabei sollten Sie bleiben.

    Im Vortrag und auch im späteren Stammtischgespräch wurde immer wieder über die grandiose Langzeit-Performance des Warren Buffett von über 15 % /je Jahr berichtet..

    Meine eigene Performance hatte ich mir noch nie ausgerechnet.

    Ich kann Sie mit meiner Berechnung auch nicht ändern.

    Außerdem tut das meine Bank für mich.

    So habe ich  vor ca. 10 Jahren am 01.01.2007 bei einem Depot mit dem Wert von  – 331- begonnen – am 28.04.2017  waren es immerhin schon -1268-  -Laufzeit über 10 Jahre – Performance ca. 25%.  18 Werte Dax-DOW-Nasdaq – schlechtester Wert – 7,1% bester Wert 1566%

    So viel besser war ein Herr Buffett also zumindest in den letzten 10 Jahren auch nicht.

    PS : Sie können meine Ziffern beliebig mit Nullen verlängern und kommen dann schließlich auch zu den Milliardenschweren Buffett Hathaway Fond- wo ein Anteil  inzwischen 191.00,00 € kosten

     

     

    Entscheidende Unterschiede zwischen den beiden Investoren – Depots :

    Am Buffett Depot können(sollen) Sie sich beteiligen , Depot A, oder B.

    An meinem Depot dürfen Sie sich nicht beteiligen.

      Wenn Sie sich bei mir beteiligen, wollen Sie natürlich auch von meinen Gewinnen (Performance) profitieren –  das will ich wiederum nicht. – Darum brauche ich keine Beteiligungen.
    Natürlich würden auch die Investoren in mein Depot mein Gesamtrisiko verkleinern. Darauf muss ich leider verzichten.
    Ich bin nicht Prominent  und brauche auch die Werbetrommel nicht permanent zu drehen, weil ich auf jegliche Beteiligungen verzichte.
    Ich kann öffentlich unbeobachtet weiter Busfahren und mich in der  anonym bewegen. Keiner will von mir Tipps oder sich mit mir fotografieren.
    Außerdem gibt es viele andere schöne Dinge im Leben wie Musik -Literatur -Theater-Kunst- die ein Warren Buffett wenig oder gar nicht beachtet
      Die  Börse ist für mich nur Mittel zum Zweck
    Ich könnte mir niemals vorstellen mit 85 noch dem Mammon Geld hinterherzulaufen – weder in Omaha – noch in Zürich oder Reutlingen

    bis bald

    Euer Helmut

     

  19. Michael

    Aurelius würde ich auch nie kaufen. Total uninteressant für mich.

    Was Idorsia betrifft stimmt deine Ausführung nicht so ganz, dass hier gar nichts vorhanden ist und die nur so – zur Gaudi -vor sich hinforschen.

    Immerhin hat der Vorgänger von Idorsia den Aktienkurs durch erfolgreiche Forschung von ca. 1 € auf immerhin 250€ gebracht.

    Idorsia ist auch bei bereits am Markt befindlichen Medikamenten Umsatzbeteiligt.

    Sie starten mit ein paar Medikamenten, die sich in der Endphase von Phase 2 befinden. Bei manche wurde die Phase 2 schon gestartet und es gibt noch ein paar in Phase 1. ca. 80 % der Biopharmas wären froh, so eine Ausgangsposition zu haben.

    Und da ist noch Johnson&Johnson, die sich bereits ein Aktienpaket von ca. 20 % an dieser Firma gesichert haben. Vielleicht auch nicht die schlechteste Ausgangsposition.

    Klar – Biotechnologie ist immer riskant und ich weiß auf was du hinauswillst.

    Aber die Gründerfamilie von Actelion verlässt Actelion und startet mit Idorsia neu durch. Das Forscherteam bleibt auch zum Teil bestehen.

    Ich werde das Risiko auf jeden Fall eingehen – finde die Ausgangslage interessant und superspannend.

    Aber ich bin der Biotechnologie generell nicht abgeneigt. Halte eine große Posi an BB Biotech. Hatte sehr lange Evotec – Gilead, Novo Nordisk seit kurzem im Depot. Und hatte auch noch ein paar andere Pharma/Biotec-Werte im Depot.
    Aber mir sind auch Schwankungen bzw. Kursrückgänge von 20, 30 oder auch 50% relativ egal. Bin da etwas anders gestrickt. Volatilität ist nicht so ein Problem für mich.

    Mir gefällt dieses Segment. Deswegen finde ich die neu gegründete Firma auch so reizvoll.

  20. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Michael,

    das war auch sehr flapsig und verallgemeinernd von mir. Nicht unbedingt ernst gemeint.

    Ich habe ja auch Bio/Pharma-Fonds, aber bei Einzelwerten ist mir das ein zu großes Glücksspiel. Gestern hat es die Vertex mal wieder gepusht. Das war um 2000 mal so ein Hype. Ich habe da keine Nerven dafür.

    Vielleicht Amgen und ein zwei andere, aber ansonsten nur als ETF. 😉

    Und wie gesagt, in meinem fortgeschrittenen Alter muss man sich um das Einkommen, nicht um die ferne Zukunft kümmern.

    MS

  21. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Lukas

    Danke für die Teilnahme.

    @ June

    Das klingt lecker. Guten Appetit.

    @ Helmut

    Danke für Deine Zeilen. Du hast eine beachtliche Performance. Du kannst Herrn Buffett die Hand reichen. Ganz im Ernst. Gut möglich, dass Deine Performance besser ist.

    Ich stimme zu: Buy and Hold. Das HOLD ist ganz wichtig. HOLD geht mit Aktien, Immobilien oder ETFs.

    Das Vermögen ist nur dazu da, um einen Zweck zu erfüllen. Damit wir unser Leben so gestalten können, wie wir es wollen. Damit wir unseren Traum leben können. Jeder hat andere Träume. Der eine möchte mit der Familie in Hawaii am Strand leben. Der andere in Südamerika. Der Dritte in den Bergen. Andere möchten auf einem Baurnhof leben. Oder mit dem Oldtimer durch die Staaten düsen. Was auch immer.

  22. K.

    Danke @june für das Lob. Wenn sich das ganze abseits des Verkaufs/Vertriebsdruck sowie der Intransparenz von vielen Versicherungsverträgen auch beruflich umsetzen lassen würde, könnte ich eine Leidenschaft zum Beruf machen und dabei sogar noch helfen. Mal sehen was sich noch so ergibt….

    In einem anderen Teilbereich arbeite ich ja gerade daran. Eure Ideen bzw. Erfahrungen von june und von der Ex-Studentin haben da auch wieder ein Mosaiksteinchen zu beigetragen. Merci.

    Danke nochmal an alle Teilnehmer des Treffens und vielen Dank an Tim fürs Organisieren.

    Tim, es war „komisch“ Dich zu treffen. Aber im positiven Sinne. 🙂
    Durch den Blog und die Videos hat man als Stammleser das gefühl Dich schon ewig zu kennen. Umgekehrt ist das ja ggf. etwas weniger so, da die Kommentare ja nur einen Bruchteil ausmachen. Und dann live:
    Man merkt Du lebst das von Grundauf, was Du hier schreibst. Ich finde das sehr beeindruckend und Vorbildhaft. Empathie oder Kongruenz nennt man das glaube ich.
    Danke das Du uns daran teilhaben lässt und: Weiter so. Viel Glück, Zufriedenheit und Erfolg weiterhin in allen Bereichen.

    Bis zum nächsten Mal. Ich freue mich drauf und dann auf viele weitere interessante Gespräche und Eindrücke. Manches habe ich als Zuhörer auch einfach nur wie ein Schwamm aufgesaugt. Die Themen waren ja wirklich kunterbunt und trotzdem nie langeweilig. Jeder wurde so angenommen wie er ist.
    Ich emfand das Treffen als sehr bereichernd.

    Viele herzliche Grüße,

    K.

  23. K.

    @Helmut Koester6

    Da es ja an der Börse einen heidenunterschied machen kann:

    ETFs sind keine Indexzertifikate.

    Zertifikate ist ein ganz anderes Paar Schuhe. Also zwei paar Stiefel.

    Das was wir gezeigt bekamen auf der Internetseite mit dem Rechner, das waren Zertifikate.

    Nur falls „Neulinge“ unter den Mitlesern sind und das dann in einen Topf werfen wollen…..

    Grüße,

    K.

    P.S. Deine Art der „Aktienauswahl“ gefällt mir sehr gut und ich denke genauso (Geschäftsmodell usw….) sollte man es machen. Dann klappt das auch mit dem Hold und der Psychologie.

    Ähnliches nur aufs Buy bezogen hat es ja auch Simon angedeutet bzw. versucht zu verdeutlichen. Er nahm als Beispiel Microsoft.

  24. Dorothea

    @Helmutkoester

    Hallo Helmut,

    teilst du deine Art der „Aktienauswahl“ auch mit den Anderen hier, die nicht in Reutlingen waren? Das ist sicher für alle interessant.

    Gruß Dorothea

  25. K.

    Ich will Helmut’s Antwort nicht vorweg nehmen, aber sie ist so simple wie auch durchdacht bzw. logisch. Und das ganz ohne Geschäftsberichte….

    Dieser Art der Auswahl kann ich mich für Einzelaktien auch anschließen.
    Ein Großteil wird bei mir trotzdem aus Diversifikationsgründen und ähnlichem weiterhin in ETFs landen.

  26. Frank

    Aurelius kommt für mich schon aufgrund der massiven Insiderverkäufe im Dezember nicht infrage!

  27. Obama

    Hallo @all,

    ich würde mich auch sehr darüber freuen, wenn Helmut seine Aktienstrategie dem Forum mitteilen würde.

    Bin immer froh über einen Austausch über Strategien.

    Danke auch für die vielen interessanten Beiträge.

    Wünsche allen glücklichen Teilnehmern auch ein sehr schönes Treffen in Mannheim.

     

    Alles Liebe,

    Obama
    Da ich mich für die Strategie von Helmut interessiere, auch kurz meine:
    Ich investiere übrigens nicht in ETF´s. Bisher konnte ich auch immer eine bessere Performance hinlegen als der Markt, was mir bei einer Inestition in ETF´s nicht gelungen wäre.
    Ich habe 2 Depots.
    Ein – wie es Simon glaube ich nennt – fokussiertes Investmentdepot. Hier liegen wenige Titel, die ich länger halte und regelmäßig Gewinne realisiere, die dann zusätzlich in mein „Renten-Depot“ investiert werden.
    In dem Depot 1 liegen: Hypoport, KPS, NVIDIA und SNP; bisher (ohne Dividende) ca +35%, (Depotwert momentan gut 100 000€).
    In meinem 2ten Depot spare ich regelmäßig an bzw. investiere zusätzlich in Einzel-Titel. Dieses Depot rühre ich mind. bis zum 65 Lebensjahr nicht an (dauert noch ein bisschen :;))). Hier habe ich liegen:
    ; Allianz; Alphabet; Amazon; Apple; Berkshire;Coca; Henkel; Infineon; IBM; Microsoft; Nestle; Procter; SAP; Siemens und Walt Disney. Am größten gewichtet sind zur Zeit: Apple, Amazon und Microsoft. Hier zur Zeit ca. +16% (Kursgewinn ohne Div.); Depotwert: gut 30 000€ momentan. Ziel ist es, dass das Depot 2 irgendwann deutlich stärker gewichtet ist, als Depot 1.

  28. steve

    an Helmut,

    ja schreib noch was lass die hier anonyme Allgemeinheit an deinen erfolgskriterien teilhaben.

    zu Aurelius da wäre ich für die Liste der pleitefirmen dankbar ich weiß ms Deutschland und blaupunkt. Nicht das Batman da den Aurelius Geierfond mit rein nimmt die argentinische Anleihen für einen Bruchteil aufgekauft haben und auf vollständig Rückzahlung bestanden.

    an alle die procter oder j j im Depot haben zum nachdenken, kennt ihr die firmengeflechte tochterfirmen und alle Produkte? Selbst die geliebte berkshire eine beteiligungsfirma. Zwar nicht 1 zu 1 mit Aurelius zu vergleichen aber so ein outlaw wie hier dargestellt ist Aurelius definitiv auch nicht.

    viel grüsse und gute Geschäfte

    Steve

  29. Max Bogen

    @tim

    „Ich glaube, die Masse hat Angst vor den Finanzen. Daher verdrängt sie das Thema. Sie kauft lieber neue Sachen wie Autos oder Mode. Die Masse lenkt sich von den wichtigen Themen ab.“

    Auch vor der Digitalisierung, da es in ca 5 bis 10 Jahren die Arbeitsplätze vernichtet.

    Waren es z.B. Taxifahrer, werden Sie durch autonome Taxis ersetzt. In Singapur haben Sie es bereits getestet.

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Durch-Singapur-fahren-die-ersten-Roboter-Taxis-3305197.html

    Ich habe selbst das Buch „Der Stille Raub“ gelesen und weiß nun, dass Weiterbildung für den Vermögensaufbau besonders wichtig ist. Auch Minimalismus wurde erwähnt.

    „Ich kenne einen Investor, der wohnt im gleichen Haus wie zuvor.“

    Wenn die einstigen Branchen verschwinden, werden die einstigen Steuerüberschüsse vernichtet.

    Für die digitalen Eliten (auch künftig ich, du stehst bereits da) sind das System überholt und archaisch. Steuern dienen nur die Festigung der Macht, Neoliberalismus, Bürokratie und Unterdrückung von Minderheiten.

    https://youtu.be/LXnaL5tmHXY

    Wer finanziell frei ist, der hat seine Freiheit, die Welt zu bereisen und sind durch ihre Vorgehen schwer besteuerbar.

    Du hast es bereits geschafft und ich bin noch auf dem Weg, dieses Ziel zu erreichen!

    Prost!

    https://www.trend.at/branchen/digital/hoerhan-investmentpunk-digitalisierung-verstehen-8012848

  30. Konstantin

    Hallo Tim,

    auch ich möchte mich bei dir für das Treffen bedanken.

    Meine Email-Adresse kannst du gerne an die Gruppe aus Reutlingen verteilen.

    Jeder hat eine persönliche Geschichte zur Börse, zum Sparen und Investieren zum Treffen mitgebracht. Das macht den Reiz sollcher Treffen aus. Ob wir unsere finanzielle Freiheit durch:

    den Kauf eines GEBRAUCHTEN (Insider) Bewegungsmittels aus Zuffenhausen im Jahre 1986
    den Kauf von zig Whisky Flaschen
    den Kauf von Wohnungen

    erreichen ist am Ende nicht entscheidend. Wichtig ist seinen Weg zu finden, einen Blog zu führen und sich mit Gleichgesinnten zu treffen, richtig Tim? ;O))

    Beim Treffen wurde meine Kaufkandidaten-Liste von ausgewiesenen Experten für gut befunden, somit kann ich das Kindergeld sinnvoll einsetzten ;O))

    Ich gehe jetzt schlafen bevor die Nachschickt am Wickeltisch beginnt…

    Gute Nacht und viele Grüsse

    Konstantin

  31. Ex-Studentin

    @June

    Danke für das Lob! Habe von unserem Gesprächen auch einiges mitgenommen. Vor allem finde ich es toll, wie du trotz privatem Pech, dich nicht hast unterkriegen lassen und wieder auf die Beine gekommen bist.

  32. Gurki

    So Leute was nu? HOLD ich meine Deutsche Bank Aktien weiterhin oder SELL ich sie baldmöglichst? Kommt ja gefühlt täglich Angstmacherei von den Nachrichten zu der Bank 🙂

  33. JosefJosef

    @all
    Gleichgesinnte zu Treffen war bestimmt toll.
    Für mich ist das leider im moment nicht möglich, da es meine Arbeit nicht zulässt. Ich komme aber bestimmt mal wenn ich an meinem Finanziellen Ziel angekommen bin.
    Ich selbst merke aber noch nichts das Hold funktioniert.
    Mein Depot ist auch im ersten aktiven Jahr 50% eingebrochen durch eine Pleite Bank.
    Im gesamten Abzüglich Steuern habe ich 0% Gewinn 0%Verlust.
    Trotzdem bleibe ich meiner Hold Strategie Treu.
    Einzelne nennen mich im Privaten schon Geldgierig. Ob das der Sinn ist gierig zu sein, ich finde nicht das ich es bin?
    Ich mache weiter lebe Sparsam und lerne mit meinen Fehlern dazu.
    Ich bemerke aber wie das Sparen mein Bewusstsein verändert.
    Anstatt zu überlegen wo ich essen gehe überlege ich wo ich noch was sparen könnte 😀

  34. Michael

    @Josef:

    dein Depot bricht um 50% ein wenn eine Position flöten geht? Dann solltest du dich etwas mit Diversifikation beschäftigen.

    Was für eine Bank war das?

    Wenn du bei so einem Börsenumfeld keine Gewinne erzielst, solltest du vielleicht darüber nachdenken, ob für dich nicht ein oder ein paar ETFs besser wären als in Einzeltitel zu investieren.

    Sonst sparst du ganz umsonst und vernichtest dein mühsam Erspartest an der Börse…

     

  35. Andrea

    Josef, ich würde Michael da zustimmen. Wenn du durch „Stockpicking“ so ins Klo greifst, sind ETFs vielleicht die bessere Wahl. Es sieht ganz nach mangelnder Diversifizierung aus. Vielleicht könntest du beim Lernen auch noch die Rechtschreibung hinzunehmen, es ist nicht böse gemeint, wenn ich dies schreibe, es ist für mich einfach eine Qual, Texte mit so vielen Fehlern zu lesen. So schwer ist die Groß- und Kleinschreibung doch nicht.

  36. Gurki

    Ich hatte gerade eine Diskussion mit einer Arbeitskollegin. Es ging um die Klatten von BMW. Die bekommt wohl durch die Aktien 900 Mio € / MONAT. Und das sei ja nicht gerechtfertigt. Vor allem weil sie das ja nur geerbt hat. Und meine Arbeitskollegin hat lange studiert und Arbeitet hart und bekommt das halt nicht. Bzw. ein Ingenieur bei BMW ja auch nicht. Und das sei alles so ungerechtfertigt.

    Gut, die Frau Klatten hat das Imperium geerbt. Aber sie hält den Laden ja sicher auch am Laufen oder nicht? Aussage war: „Nee das geht von alleine, ab einer bestimmten Größe eines Konzerns wird einfach nur noch eingestellt und das läuft von allein“.

    Ich fragte meine Arbeitskollegin, wieso sie nicht einfach selbst ein Unternehmen gründet und ihr Glück zur „schnellen Million“ macht. Antwort war: „Solch eine Diskussion führe ich nicht.“ Meine Aussage sei Unqualifiziert und zu einfach und so geht das ja alles gar nicht.

    Außerdem hätte ich ja keine Ahnung, ich bewege mich ja gar nicht in solchen Kreisen. Ich würde dann ganz anders denken. Und man sei ja gezwungen in solchen kreisen teure Dinge zu kaufen etc.

    Ich hatte auf eine weitere Diskussion keine Lust und habe das Gespräch abgebrochen und es dabei belassen.

    Was ist das? Neid? Ich finde solche Aussagen nicht schön. Auch wenn ich selbst wohl nie in den Genuss von einem Milliardenvermögen kommen werde. Eventuell ist sowas dem kleinen Arbeiter gegenüber auch ungerechtfertigt. Mag sein. Aber wenn man so dagegen ist, dann kann man es ja selbst versuchen oder nicht?

    Mich würde mal Eure Meinung dazu interessieren.

  37. Markus

    @Gurki

    Hm, also den Gedankengang mit der sinnvollen Verhältnismäßigkeit bei Frau Klatten / deiner Kollegin kann ich selbst ein wenig verstehen. Bedeutet allerdings nicht, dass ich deswegen gleich in die Neid-Vorurteils-Schublade gesteckt werden muss.

    Ob etwas gerecht ist, bzw. ob nicht auch ein Faktor Glück bei der Samenbanklotterie (wird ja auch von Buffett im Schneeball erwaehnt) mit dabei ist….

    Nützt mir alles nichts darüber zu urteilen, da ich mich nur um Dinge kümmere, welche ich selbst beeinflussen kann.

    Als Ingenieurin darüber zu lamentieren ist in meinen Augen der komplett falsche Fokus und man ist gedanklich in der passiven Opfer und -Bemitleidungsrolle (wie eine Vielzahl von Menschen). Menschen umerziehen zu wollen, ist aber häufig vergebene Liebesmühe.

    Na ihr trau euch was, dem Josef etfs zu empfehlen. Nach früheren Posts ist das Teufelszeug welches die nächste Krise verursacht. Wo waren die Experten die die Subprime korrekt vorhergesagt hatten (notorische Crahsgurus ausgenommen)?

     

  38. pommes

    „Vielleicht könntest du beim Lernen auch noch die Rechtschreibung hinzunehmen, es ist nicht böse gemeint, wenn ich dies schreibe, es ist für mich einfach eine Qual, Texte mit so vielen Fehlern zu lesen. So schwer ist die Groß- und Kleinschreibung doch nicht.“

    @Andrea: unterste Schublade. So etwas kann viele Gründe haben, z.B., dass eine Person nicht aus Deutschland kommt, bis hin zur Rechtschreibschwäche. Wenn einer stottert, sagt du Ihm auch ins Gesicht:“Tut mir leid, mit dir rede ich nicht, lerne mal sprechen, das ist ja eine Qual mit dir! So schwer ist das nicht!“

  39. Andreas

    @Gurki:

    Also bei der Deutschen Bank habe ich mit dem Hold gebrochen;) Ich sehe derzeit nicht das Geschäftsmodell für die Zukunft und irgendwie taucht ständig neues Ungemach auf. Insofern habe ich mich in diesem Fall dazu entschlossen, die Aktien mit leichtem Verlust zu verkaufen und lieber in einen anderen Wert zu investieren, mit dem ich mich langfristig wohler fühle.

  40. steve

    Zu Susanne Klatten,
    Frag mal deine Kollegin wo die Quelle ist das die im Monat 900 mio bekommt. Das lässt sich womöglich nicht bestätigen. Ich weiss sie und ihr Bruder bekommen dieses Jahr über ein Mrd an Dividende wo sie nach meiner Info 0,00 Steuer dafür zahlen. Das wars aber dann für Aufsichtsräte gibt s keine Mrd an Honorar. Das Verhältnis ist immer noch unanständig aber nicht so krass wie dargestellt.

    Gruß Steve

  41. chaostrader

    Mein Depot ist auch im ersten aktiven Jahr 50% eingebrochen durch eine Pleite Bank.

    Ganz grundsätzlich ist sowas bei Einzelaktien immer mal drin. Das nennt sich dann Risiko. Aber auch ETF-Anleger müssen ein dickes Fell haben.

    Hier ist ein kurzes Video, welches das Leiden des Langfristanlegers schön beschreibt. Man ist eigentlich andauernd in den Miesen, bzw. weit von früheren Höchstständen entfernt und sitzt 50% der Zeit irgendwelche Verluste aus… und trotzdem kommt am Ende ordentlich was rum!

    http://www.fintool.ch/gnadenlose-verluste

  42. Mark85Mark85

    An Chaostrader: Ich verstehe dieses Video nicht, weil man in der Regel regelmäßig Anteile nachkauft und sich dadurch die Einstandskurse glätten. Zweitens sind in der Vergangenheit die Börsenkurse langfristig immer weiter gestiegen.

    Wie soll man sich so in 50 Prozent der Gesamtzeit in der Verlustzone befunden haben?

    Ich bin zwar erst seit 2 Jahren dabei, aber ich befand mich bislang deutlich länger in der Gewinnzone. Das hat natürlich noch nicht viel Aussagekraft, aber sollten die Kurse in der nächsten Zeit massiv fallen, würde ich einfach günstiger nachkaufen. Spätestens mit dem darauffolgenen Hoch sollte die Zeit in der Verlustzone dann beendet sein, wenn man grundsätzlich an eine positive Zukunftsentwicklung glaubt. Eine Glaskugel besitze ich natürlich nicht.

    Oder verstehe ich unter den Wörtern ,,Verluste aussitzen“ etwas anderes? Für mich bedeutet das die Zeit, in der man ein Minuszeichen vor dem Aktiendepotstand stehen hat. 😉

  43. Fit und Gesund

    Ich habe gerade meinen Quartalsabschluss gemacht und bin sehr zufrieden 🙂

    Mich hätte auch die Strategie des Buy-and-Hold Millionärs von dem Treffen in Reutlingen interessiert, aber wie dem auch sei, ich mache so weiter wie bisher und mehr als Sparen, Anlegen und Abwarten kann ich im Moment eh nicht tun.

    Wünsche Allen ein schönes Wochenende

  44. Markus

    @Helmut

    Ja, erklär doch bitte mal Deine Strategie bei der Auswahl!

    Ansonsten nur zu Info und nicht zur Kritik:

    etf`s sind keine Zertifikate und die Performance-Angabe ist was anderes wie der interne Zinsfuß.

    Der p. a. Zinssatz (ohne Ein- Auszahlungen nur grob bei Zinsen berechnen überflogen) müsste grob bei immerhin sehr guten ca. 14 % p. a. über der Subprime liegen… (wenn keine Einzahlungen mehr erfolgt wären, die den p. a. Zinssatz logischerweise weiter Richtung Index-Rendite gezogen hätten)…

    Nur so, weil alle schon aus dem Häuschen wegen ein paar größeren Zahlen sind und selber nicht mehr rechnen.

    Bitte nicht als böse Kritik, sondern nur als Hinweis ans eigene Denken verstehen!

  45. Andrea

    pommes, ich wollte Josef sicherlich nicht beleidigen. Ich habe den Eindruck, dass er ein sympathischer und bescheidener Mensch ist. Aber ich bin überzeugt, wenn er sich einmal eine gewisse Zeit (ein paar Stunden) mit der Groß- und Kleinschreibung auseinandergesetzt hat, kann er sie mit Leichtigkeit lernen. Das ist sicherlich keiner Behinderung, die er hat, sondern wohl eher der Tatsache geschuldet, dass er dies nie richtig gelernt hat. Oder soll er bis an sein Lebensende so falsch schreiben?

    Die Strategie des erfolgreichen Langzeit-Buy-and-Holders würde mich auch sehr interessieren. Das ist ein tolles, motivierendes Beispiel. Schön, dass der Herr zum Treffen gekommen ist.

  46. colpino

    So, so… Simon Betschinger hält jetzt Vorträge über Qualitatsaktien!? Vor nicht allzu langer Zeit hat er mit Praktiker, Solar Millenium und Co. viele seiner Leser ins Nirvana geschickt. Und seine Reaktion auf meine Frage damals, warum er nicht in Qualitätsaktien investiert,  war (abgesehen von seiner arroganten Antwort, dass ich von Aktien gar keine Ahnung habe) die Löschung meines Accounts in seinem Forum… Wenigstens lernt er schnell…

  47. chaostrader

    Wie soll man sich so in 50 Prozent der Gesamtzeit in der Verlustzone befunden haben?

    Nicht direkt in der Verlustzone, aber durchaus sehr weit von den Höchstständen entfernt. Wenn das Depot da lange Zeit bleibt, ist das durchaus ein emotionaler Verlust der sich nicht besser anfühlt als wirklich in den Miesen zu sein. Außerdem kann man durchaus bei doofen Einstiegszeitpunkt und Kursverlauf viele Jahre in den roten Zahlen sein, trotz Nachkaufen.

    Um einen Verlust von 50% aufzuholen, muss man erst mal 100% Gewinn machen. Bei 10% Verlust sinds ja nur 11%, das geht schnell, aber 75% Verlust… 300% Gewinn. Das kann dauern.

  48. Markus

    @colpino

    Wann war das „vor nicht allzu langer Zeit“ denn?

    Hast Du links, Forenbeiträge etc.?

    Nur so zur Validierung und aus Neugierde.

  49. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Max Bogen

    Ja, die Menschen haben Angst vor dem Fortschritt. Denn er kann Arbeitsplätze überflüssig machen. Es gilt dennoch der Spruch: „Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere.“ Ich bin ein Optimist.

     
    @ Konstantin

    Danke. So ist es. Zufriedenheit kommt, wenn man Aufgaben, Herausforderungen und Ziele hat.

     

    @ colpino

    Ich kann das nicht bestätigen. Im übrigen gehören Pleiten, Pech und Pannen zu einem Aktionärsdasein dazu. Warren Buffett hat einige Pleitefälle eingesammelt. Das ist völlig normal und nichts Besonderes. Ich habe in meinem Depot auch Katastrophenfälle. Je länger man an der Börse unterwegs ist, desto häufiger passiert es. Daher ist das Streuen wichtig. Oder man nimmt ganz bequem einen ETF.

  50. Kai

    Hallo Helmut,

    schreibe uns bitte hier ein paar Zeilen.

    Wie in der aktuellen Börsensituation vorgehen?

    Sind ETF´s den Einzelaktien zu bevorzugen ?

    Was tun mit sehr, sehr hohen Barbeständen?

    Was gibt es alles zu beachten?

    Ich denke es würde hier sehr viele freuen.

    LG

  51. Mark85Mark85

    An Chaostrader: Gut, dass die Börse volatil ist und sie immer nur durch Zyklen neue Höchststände erklommen hat, ist nun einmal so.

    1. Persönliche Aktienquote bestimmen.

    2. Nur Geld investieren, welches man längerfristig nicht benötigt.

    2. Breit im Aktienteil streuen.

    3. Regelmäßig zukaufen.

    4. In stürmischeren Zeiten Ruhe bewahren.

    Mehr fallen mir an Handlungsempfehlungen nicht ein, wenn man langfristig in Aktien investieren, dabei eine passive Strategie betreiben und vor allem durchhalten möchte.

    Jede Anlageklasse hat ihre Vor- und Nachteile. An Aktien mag ich die Liquidität, weil man sie jederzeit handeln kann, die Transparenz, weil alle Marktteilnehmer in die Kurse einfließen, die Mobilität, weil man sein Depot überall mit hinnehmen kann und die Einfachheit, weil man kaum bürokratischen und operativen Aufwand hat.

    Der Nachteil ist die hohe Schwankungsbreite, weil es zu Unter- und Übertreibungen kommen kann und man ständig über die aktuelle Bewertung informiert wird. Damit müssen wir leben. 🙂

    Andere Anlageklassen können auch schwanken, wie zum Beispiel physische Immobilien, aber man erfährt nicht täglich etwas darüber, weil sie nicht an Börsen gehandelt werden. Dafür haben sie wiederum andere Nach-, aber auch Vorteile.

    Die Portfoliomischung macht es aus meiner Sicht, damit man ruhig schlafen kann. 😉

    Mit den Aufholrechnungen hast du natürlich recht, aber wenn morgen die Indexe um 50 Prozent heruntergehen, hat sich ja an den Unternehmen selbst nicht viel verändert. Das geflohene Geld durch die vermehrte Umwandlung der Anteile in Geld wird schon früher oder später wieder zurückkommen.

  52. colpino

    @Markus

    ist schon 8-10 Jahre her. Es gibt keine Links, es gab sie auch nicht, weil meine Beiträge  damals auch ganz schnell gelöscht wurden, und nicht nur meine.

    Wer noch nicht weiss, Betschinger war früher ein Hochfrequenz-Trader, hatte auch einen Börsenbrief.

    @Tim

    Ich lese dein Blog schon seit 7 Jahren. Buy and Hold verfolge ich selbst seit 22 Jahren. Du machst einen guten Job hier. Mach bitte weiter so.

     

  53. pommes

    @Helmut / zum allgemeinen Millionärsdepot: ja, das würde mich auch sehr interessieren. Vorallem die Auswahlstrategie. Haben Sie zwischendurch nie etwas verkauft (Hand aufs Herz ;-))? Welche Aktie halten Sie am längsten?
    @Andrea, mir ist bewußt, dass die meisten Leute so etwas nicht böse meinen und ich möchte das Thema hier auch nicht breit treten, noch mich hier mit dir oder andere Leuten streiten, ich schätze deine Beiträge (exklusive der letzten beiden ;)). Nur noch soviel: Kein Mensch auf dieser Welt schreibt freiwillig falsch! Ich bin übrigens solch ein „Behinderter“, habe es aber mittlerweile relativ gut unter Kontrolle. Das Letzte was Leute die solche Probleme haben brauchen sind öffentliche Zurechtweisungen, am besten noch garniert mit Tipps wie man die Problematik „ganz einfach“ abschaltet (nur ein paar Stunden lernen…). So etwas ist für die Person in der Regel eine sehr unangenehme Sache. Nach solchen Kommentaren noch einmal etwas in ein Forum zu schreiben kostet dann Überwindung. Das finde ich schade, so äußern sich Leute ggf. nicht mehr, obwohl sie wichtige Meinnugen / Antworten / Fragen zur Diskussion beitragen könnten.
    Wer Fehler im Text findet darf sie behalten, brauch mir aber nicht sagen das meine Rechtschreibung schlecht ist.  Zufälligerweise ist einem das bekannt, wenn man dieses Problem hat….. 😉

  54. Markus

    @colpino

    Ok… hatte schon mal die 1 Million-Challenge grob angeschaut…

    Bin generell eher skeptisch bei vielen Behauptungen, die manche Menschen so zum Thema Geld in die Welt/ das Internet stellen…

    Hat mich vor so einigen Dummheiten (nicht allen!) bewahrt.

    Bei Trading habe ich Vorurteile, die wahrscheinlich sogar statistisch vermutlich korrekt sind. 😉

  55. Wolle

    @Mark85

    Wenn mich nicht alles täuscht, dann fehlt Ihnen die Erfahrung über Marktzyklen.

    Eventuell erscheinen ein paar dieser Aussagen auch in einem anderen Licht, wenn man 6- oder 7-stellige investiert hat.

    Selbst ein breit gestreutes Portfolio, wie ein MSCI World war in der Vergangenheit nicht vor einem temporären 50% Einbruch verschont geblieben.

    Ob nach dem nächsten Crash ein neuer Quantitative Easing Prozess oder „whatever It Takes“-Effekt einsetzt, kann man nur mit einer Glaskugel mit Gewissheit sagen.

     

  56. Mark85Mark85

    An Wolle: Ja, die fehlt mir im Aktienbereich, aber ich habe nur einen relativ kleinen Anteil in Aktien. Unter 1/3.

    Die -50 Prozent im Portfolio hatte man ja nur, wenn man zu 100 Prozent in Aktien unterwegs war. 😉

    Ich habe leider auch keine Glaskugel für die Zukunft. Deshalb kann ich nur eine auf mein Leben abgestimmte Finanzstrategie entwerfen und eine entsprechene Anlageklassenaufteilung vornehmen. Risiken lassen sich so minimieren, aber nie ganz ausschließen. Mit der Restunsicherheit muss ich leben.

  57. Helmut Koester6

    Möchte nur kurz auf verschiedenes antworten.

    Keiner kann  voraussagen wann die (Aktien) Märkte erneut einbrechen.

    Sie reagieren zyklisch ähnlich wie auch die Immobilienmärkte

    Sie brechen irgendwann wieder ein.

    Da bin ich mir sehr sicher.

    Bereits jetzt aber über quantitative und qualitativen Ausschläge eines Abschwunges Prognosen  zu stellen, ist unmöglich.

    Wer oft an einen Crash denkt, wird „zittrig“ .

    Zittrigkeit wiederum begünstigt emotionale, also keine rationalen, oft panikartige Reaktionen der breiten Marktteilnehmer.

    Wenn Sie langfristig von Aktien profitieren wollen, sollten Sie sich selbst immer wieder trainieren – niemals zittrig – sondern immer hartgesotten(er) zu werden und zu bleiben.-

    Selbst nach 40 Jahren Marktteilnahme  trainiere ich immer noch daran.

    Für einen jungen  „Buy and Hold“ Anleger sollte ein Abschwung  auch kein Problem darstellen, denn er sitzt ja den Abschwung locker aus.

    Für einen Anleger über 60-65  sieht es hier schon nicht mehr so unbedenklich aus

    Aus diesem Grund kaufe ich auch keine Papiere mehr, sondern verkaufe.

    Aber das hat nichts mit der derzeitigen Börsenlage zu tun, sonder nur mit meinem Alter.

    Was ich Ihnen aber langfristig neben einem Abschwung auch garantieren kann, ist der dann wieder folgende Aufstieg.

    garantieren kann ich Ihnen auch, das der nach einem Abstieg folgende Aufstieg wieder die Märkte zu neuen Rekordhöhen treibt, bevor das ganze wieder von neuen beginnt.

    Eines der teuersten Bemerkungen über die Börse lautet :

    Diesmal kommt alles anders

    Einer meiner Lieblings Definitionen über die Börse lautet :

    Sie ist wie ein total dunkler Raum“ ohne jeden Lichteinfall.

    Sie werden mir zustimmen.

    Umso länger ich mich in einem total dunklen Raum aufhalte umso besser und sicherer kann ich mich darin bewegen.

    Keinesfalls ist für mich der Raum (Börse) beleuchtet – nur eben etwas weniger dunkel als für Sie.

    Dies nennt man auch Börsenerfahrung, von der man nie genug bekommen kann.

    Wenn ich mir hier oder in anderen Foren die Beiträge überfliege, wird mir sofort klar das Sie sich im Gegensatz zu mir  in einer ganz Welt bewegen.

    Ich kann mich nur noch sehr schwer an die Zeiten erinnern in denen ich ähnliche

    Gedanken und Probleme hatte.

    Ich glaube es wäre auch keine gute Idee von mir , wenn ich vor  jedem Irrweg warne.

    Man muss schon selbst spüren was es bedeutet, wenn man heiße Herdplatten berührt, und sich verbrennt.

    Menschen die das nie gelernt haben, lernen auch nicht in Zukunft  solche Gefahren zu meiden.

    bis dann

    Helmut

     

     

     

     

  58. Mark85Mark85

    An Helmut: Stimmt, im Grunde ist fast alles nur Psychologie. Kostolanys Sprachgebrauch finde ich dabei sehr hilfreich: Sind aktuell mehr ,,Hartgesottene“ oder ,,Zittrige“ unterwegs?

    Man darf nicht vergessen, dass auch in Crashzeiten immer ein Verkäufer einem Käufer gegenüberstehen muss. Es fließt kein Geld aus den Märkten heraus und es wird auch keines vernichtet, wie es in den Medien dann immer so panikvoll verkündigt wird, sondern das erhöhte Angebot an verkaufswilligen Wertpapierhaltern sorgt für die niedrigeren Kursbewertungen. Es finden nur Tausche von Wertpapieren gegen Giralgeld statt.

    Seitdem mir diese Dinge bewusst sind, habe ich eine andere Sichtweise auf Aktien gewonnen, weil alles nur eine Frage des Angebots- und Nachfrageverhaltens ist. Solange sich die Realwirtschaften langfristig positiv entwickeln, werden dies auch die Aktienmärkte tun.

  59. Slazenger

    Ich habe nicht ganz soviel Erfahrung wie Helmut, nur etwa 30 Jahre, aber ich kann ihm nur zustimmen, in allem was er so schreibt. Ich habe hier festgestellt dass sehr viele User eine Baisse gar nicht kennen, nur kurze kleine Korrekturen, manche nicht mals das, solche Situationen kann man auch nicht beschreiben, das muss man einfach erleben!

    Aus meiner Sicht ist ein Crash nicht wirklich nah, eine Korrektur ja , die kanns immer geben, die Aktienmärkte im Allgemeinen sind auch nicht zu teuer, einzele Aktien schon, aber gemessen an der Alternative (Anleihen, etc.) sind Aktien nicht zu teuer. Immobilien schon eher, vor allem in den deutschem Großstädten! Wahnsinn was da so abgeht!

    Schön dass die Treffen mit Tim so gut angenommen wurden!

    @Delura
    Derbytime, good luck!
     

  60. steve

    An Helmut,
    danke das du nochmal ein paar Eckpfeiler des investieren unterfüttert hast. Ich füge noch eine Möglichkeit der Aktienauswahl hinzu die du zumindest in einigen Fällen angewendet hast und in Reutlingen mitgeteilt hast. Nämlich im täglichen Leben die Augen aufmachen und wenn man dann sieht die Leute sind in Mc Donalds oder Starbucks muss man das nicht mögen, kann jedoch gut sehen ob das Geschäft läuft. Wenn die dann noch Börsennotiert sind spricht viel für einen. So meine ich hast du McDonald’s für 1€ eingekauft wow!

    Auf das vielen solche Glückgriffe gelingen und sie die noetige Geduld/ Durchhaltevermögen haben, was du am Dienstag immer als eine der wichtigsten Eigenschaft genannt hast.

    Gruß aus LA

    Steve

  61. Anna

    @ Slazenger

    Es stimmt schon, die meisten haben noch keine Baisse mitgemacht. Mein Depot war 50 % in den Miesen. Es ist nicht einfach da zu investieren. Du weißt nicht was morgen oder übermorgen ist, geht es weiter runter oder nicht. Ein Beispiel ist bei mir Leoni: Gekauft für ca. 14 € im Okt. 2008, Anfang März 2009 nur noch ca. die Hälfte. Ich hab es dann ausgesessen, hatte eh keine liquiden Mittel um nachzukaufen. Man hält solche Zeiten nur mit einem gewissen Phlegma aus, manche sagen auch A…ruhe dazu. Aber das fällt echt schwer. Informationen findet man in den Beiträgen von Tim aus diesen Zeiten.

    Mir persönlich geht es wie Helmut, ich muss eher über Verkäufe nachdenken, aber ich kauf auch noch kleinere Sachen.

    Sollte jemand mit mir in Verbindung treten wollen, dann kann Tim gern meine Mailadresse weitergeben.

    Wünsche allen ein schönes Wochenende, heute war hier noch Superwetter.

    Anna

  62. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Anna,

    dass Du Leoni hast wusste ich noch gar nicht. 😉 Die Tochter meiner Partnerin hat einen guten Job bei Leoni.  Am 29.06.16 habe ich ihr eine Kaufempfehlung bei ca. 25 Euro geschickt per WhatsApp. 😉 Ohne fundamentale Gründe, rein Chart. Leider geht es ihr wie mir, nie genug Geld flüssig. Jedenfalls hätte es sich gelohnt, und ich freue mich für Dich, dass Du damit scheinbar schön im Plus bist. 😉

    @Tim,

    Facebookgruppe fände ich prima.

    MS

     

  63. vonaufdenboden

    @Andrea

    Schwache, arrogante Vorstellung!

    Ich hoffe nur, dass Josef weiterhin schreiben wird. Hier tauscht man sich zum Thema Investieren und nicht zum Thema Rechtschreibung aus.

    vonaufdenboden

  64. Markus

    @vonaufdenboden

    Ich finde dass jetzt nicht so dramatisch von Andrea.

    Hier gibt es ja durchaus auch immer wieder falsche Thesen & Vorurteile zum Thema „Finanzwissen“.

    Wenn keine Kritik (am besten natürlich in einer freundlichen oder hinterfragenden Form) mehr erlaubt ist, würde ich das sehr befremdlich finden.

    Z. B. könnte man auch hinterfragen, wie Aussagekräftig die eigene selektive Wahrnehmung beim gefüllten oder weniger gefüllten McDo Resaurant ist, und was dieses 1 Restaurant mit der zukünftigen Aktienrendite korrelieren sollte?

    Oder wie definiert man ein Qualitätsunternehmen, wenn die schöpferische Kraft des Kapitalismus ein bewährtes Geschäftsmodell angreift?

    Wie hoch ist der Faktor „Glück“ bei der einzelnen Aktienauswahl?

     

  65. DivSky

    @Markus,

    es gehört nicht nur Glück dazu sondern finde ich dass das Wissen entscheidend ist. Bei einer Aktie bin ich bei ca. 18 Euro eingestiegen und heute liegt Sie bei ca. 43 Euro. Ich kam nur zu dieser Aktie, weil ich mich alle zwei Tage belese durch diverse Seiten. Letztendlich war es für mich kein Zufall oder Glück, das ich mir die oben gesagte Aktie gekauft habe.

  66. Markus

    @DivSky

    Und durch alle 2 Tage lesen konntest Du wissen, das die Aktie bei 43 € stehen würde???

    Wenn jemand einen zukünftigen Aktienkurs annähernd korrekt vorhersagen kann, dann wäre dieser jemand reicher als unser allseits geliebter Onkel, da gehebelt und aufgrund des Zinseszinses gewaltige Zen-Investor-Renditen und Endvermögen entstehen würden. Dies schafft komischerweise so gut wie niemand über einen hinreichend langen Zeitraum der Persistenz und T-Test`s ad absurdum vom Zufallsfakor führen würde.

    Eine Beteiligung an Produktivkapital und halten ist/war langfristig immer besser als Geld/Sparguthaben, Anleihen.

    Die Untersuchung eines der meistgelesenen Investmentbücher „in search of excellence“ konnte keinen bzw. sogar einen inversen Zusammenhang zwischen Bilanzqualität und zukünftiger Aktienkursentwicklung belegen.

    Der Faktor Risikotragfähigkeit ist mehr für die Rendite entscheidend als zukünftige prognostizierte/vorhergesagte Cashflow`s (sorry, auch wenn ich persönlich Value-Investing sogar sympathisch finde).

    Die persönlich zu beeinflussenden Faktoren sind Sparquote, Diversifizierung, Beteiligung an Produktivkapital, Geduld, Durchhaltewillen und lesen von wissenschaftlichen Veröffentlichungen/Statistiken.

    Nicht persönlich beeinflussen kann ich eine zukünftige Aktienpreisentwicklung!

    Ich akzeptiere es aber, wenn viele Menschen glauben, sie könnten es.

    Ob es objektiv richtig ist, muss jeder für sich selbst bewerten.

    Die Haifische lauern nicht nur bei den Bankverkäufern… auch Immomakler und Börsenheftchen verkaufen gerne Träume und alpha-Renditen.

  67. steve

    An Divsky,
    Und eine die in die falsche Richtung ging hast du noch nicht erwischt? Ich denke es ist müssig darüber zu diskutieren ob es die ultimativ erfolgreiche Regel gibt, wenn dann ist noch am ehesten die hier immer wieder beworbene buy and hold, wobei es da zumindest einen Zeitraum gab eben 1929 da haste mit buy and hold einen ziemlich langen Atem gebraucht den nicht viele hatten. Blöderweise gab es damals auch noch keine historischen Kurse wo man sah dass selbst ein 85% drawdown wieder aufgeholt wird. So schlappe 20 Jahre dann war der Einstandskurs wieder da ausser jemand hat ein paar Pleitefirmen erwischt. Wär dir nicht passiert auf dass es so bleibt.

    Gruß Steve

  68. Helmut Koester6

    Hallo Ihr Lieben,
    Meine ureigenste individuelle Form der Werte-Aktien-Analyse will ich keinem aufs Auge drücken, somit  auch nicht empfehlen und verbreiten.
    Zum einen verfügt  die Mehrheit  über weniger , und besonders anderer Börsen—Lebens-Erfahrung .
    Dies würde zu anderen Ergebnissen führen.
    Über die Zukunft, und darum geht es jetzt, wird zudem erst frühestens in 10 Jahren abgerechnet.
    Deshalb wäre es für Euch wenig nützlich wenn ich meine spezielle  Buy“ Methode hier ausführlich vorstelle.
    Ich habe während des Treffens in Reutlingen und beim Stammtisch  immer wieder betont, das beim Buy and Hold das „Hold“ das  entscheidende  ist und eben nicht das „Buy“.
    Alles diskutiert hier über das :
    „Buy“
    und das wie ….nach welcher Werte-Kurs- Diskussionen – Methoden Vorträge über die Valueanalyse – verbunden  mit niedrigen KGV`s – Dividendenstragenien , die dann eine überdurchschnittliche Performance versprechen-usw,usw,usw,bla,bla, bla
    In anderen Foren ist das auch nicht anders.
    PS : Empfehlung
    Wenn Sie einmal ratlos sind, und Sie grübeln, sind unsicher , vielleicht sogar schon nervös wie sich Ihre Börsenzukunft – Werte- Depot entwickelt – Oder weiter -das Sie unsicher sind :
    Sollen Sie etwa jetzt doch verkaufen ?-oder halten ?-vielleicht doch andere Werte ins Depot legen ??? -usw-usw-usw-
    Sie merken selbst…die Zittrigkeit………. hat Sie befallen.
    Ihre Gedanken sind oft , fast unbemerkt, jetzt unkontrolliert bei Ihrem Einstandskurs und Sie vergleichen sich mit dem aktuellen Börsenkurs – Sie sind
    zittrig……..  und ….kursorientiert
    Ps:Wenn Ihnen ein Aktionär in einem Gespräch innerhalb kurzer Zeit seinen Wert und auch dazu seinen Einstandskurs mitteilt ist er „zittrig“ und ….. oder auch immer noch …Anfänger
    In der Regel verstärkt sich Zittrigkeit immer ….denn……
    …kommen nährende negative Nachrichten in den Medien, gesteuert und initiiert von anderen -begleitet wiederum von negativen Nachrichten und fallenden  Kursen….geschieht folgendes ..
    .. Sie geraten immer mehr außer Kontrolle geraten immer weiter ins  Wanken…
    Sie beobachten die anderen, ….was machen die anderen ….verkaufen diese ….oder es Sieht zumindest so aus, das diese verkaufen
    um einiges später sind Sie dann Ihre Papiere los…..
    Später können diese Börsianer gar keine rationalen, und nachvollziehbaren Gründe nennen, warum Sie verkauft haben.
    Sie haben wie in Trance oder Hypnose gehandelt.
    Sie sollten täglich trainieren, damit Sie Hartgesotten werden und nicht Kurs – sondern  Gedankenorientiert- sind.
    Sie werden dann auch nicht mehr den Rat oder die Zustimmung anderer erbitten. – PS -hier im Forum ebenso verbreitet
    Ihr Harmoniebedürfnis wird  nach und nach , aber erst  nach langen intensiven  Training,  auf ein minimum reduziert .
    Fast unmerklich sind Sie kein Chorsänger mehr.

    Sie sind Solist geworden –
    Ich nenne dieses Training  :
    Die Arbeit des Investors an sich selbst –
    Ohne tägliches Training – no Chance – Sie werden wie Millionen anderen vor Ihnen, über kurz oder lang von Ihren Papieren „befreit“.
    Denken Sie immer daran, Ihre Gegner an den Börsen, die es auf Ihre Werte abgesehen haben sind in der Regel, ihnen finanziell und geistig haushoch überlegen.
    Während Sie selbst sich um deren Gedanken und Strategien nicht bemühen, haben diese jedoch Sie und Ihre Schwächen gründlich studiert.
    Sie haben ohne tägliches Training somit langfristig keine Chance Ihre Werte zu behalten.


    Sie glauben nicht, Sie wissen sogar,  nach einigen Jahren das nicht Sie, sondern der Chor falsch singt.

    Spätestens jetzt werden Sie von  den Chormitgliedern immer mehr gemieden.
    Sie werden, ob Sie wollen oder nicht als …arrogant….angesehen.
    Nur  Solisten werden langfristig an der Börse Erfolg haben,
    die große breite Masse der Chorsänger  wird früher oder später von wenigen anderen Solisten liquidiert.
    … Dies  ist meine Interpretation aus  vielen Euren Beiträgen.
    In anderen Foren ist das nicht anders.
    Seit über 15 Jahren verirre ich mich sehr selten in solche Foren oder besuche auch nur noch sehr selten Börsenstammtische und  wenn, dann bleibe ich oft  nur stummer Zuhörer.-oder freue mich einfach wenn einer wie hier Tim hier  „Buy and Hold“ wieder ausgräbt.
    ich weiss zudem :
    „die breite Masse hat (fast)immer unrecht hat.“
    Wobei das „fast“ man so gut wie vernachlässigen kann.
    Dies ist bei mir, wie auch bei Kostolany unumstößliche Wahrheit
    Das klingt jetzt ziemlich arrogant und überheblich.
    Aber bitte, nennen Sie mich ruhig arrogant.
    Das bedeutet für einen Börsianer – Lob und Anerkennung –
    keinesfalls  eine Beleidigung-
    Wenn Sie mich indes als Lügner und Hochstapler  bezeichnen, wäre ich tief gekränkt.
    Wenn ich zu meiner Entlastung noch anführen darf, das alle erfolgreichen Spekulanten Arrogant sind bzw. so erscheinen.
    Aber,wer kommt schon gerne arrogant rüber ?
    Herr Buffett ist auch sehr arrogant.
    Sein Depot verfügt über fast  3 Stellen mehr als meines.
    Er will jedoch im Gegensatz zu mir Teile davon an andere verkaufen, darum verstellt er sich in der Öffentlichkeit.
    Arroganz stört nämlich den Verkauf  – Sie macht unsympathisch.
    Sie sollten von mir in erster Linie Ehrlichkeit erwarten.
    Dann müssen Sie  entweder solche arroganten Unverschämtheiten von mir ertragen, oder mich oder sich selbst abschalten.
    Keine Angst – ich will Ihnen weder ein Kurs, noch ein Abo oder einen Börsenbrief oder sonst irgendetwas andrehen.
    Vielleicht später mal mehr.
    Helmut

  69. Fit und Gesund

    @Helmut Koester6,

    wie sollte so ein tägliches Training aussehen? wie kann man das üben? was muss ich tun?

    sehr interessante Ausführungen hier, gibt mir Stoff zum Nachdenken,

    wobei, erst muss man ja die Aktien gekauft haben bevor man sie halten kann, insofern wäre die Art und Weise des Kaufs doch wohl auch interessant, vielleicht gibt es ja so einen kleinen Wink?.. 🙂

  70. Markus

    @Fit und Gesund

    Meditieren, Yoga, Natur und eine gute, breite Streuung/Diversifikation! 😉

    Unser aller Leben ist vergänglich.

    Kontostände und der Kampf um immer höher und weiter darum ist zwar in der Aufbauphase wichtig.

    Allerdings ob am Ende des Lebens es wichtig ist, welche 6, 7 oder sogar 8 stellige Nummer da auf einem Zettelchen steht?

    Geld, finanzielle Freiheit ist nur ein Glücks-Aspekt unter mehreren auch sehr wichtigen Aspekten im Leben.

    Du siehst es ja die unterschiedlichen Schicksale noch häufiger als so mancher Jungspund & Träumer hier.

  71. Fit und Gesund

    @Markus,

    genauso ist es, es stirbt sich manchmal verdammt schnell, (Krankheit, Unfall, Gewaltverbrechen oder Naturkatastrophe), und manchmal verdammt langsam, trifft Arm oder Reich, Alt oder Jung, sehr gerecht das System eigentlich. (bis auf den der Jung sterben muss natürlich)

    Wichtig ist was man aus seinem Leben gemacht hat, und so schön die finanzielle Freiheit auch sein mag, sie ist kein Garant für innere Zufriedenheit, und so bin ich, obwohl ich sicher genügsam und bescheiden lebe, der Ansicht, man darf es nicht übertreiben, es ist ein schmaler Grat zwischen Sparsamkeit und Besessenheit. Letzteres wäre mir absolut zuwider und ich denke den Meisten hier auch.

     

  72. Helmut Koester6

    hallo…

    Wer  tiefer meine Gedanken zu „Hold“ hinterfragen möchte dem sei ein Artikel in der FAZ  empfohlen, auf den ich heute gestossen bin, und der auch  diese Thematik bearbeitet.

    Wieviel Risiko halte ich aus ? ein Artikel von Dyrk Scherff vom 18.02.2017

    Wer  dann immer noch vorrangig über das  „Buy“  diskutiert, dem ist dann nicht mehr zu helfen.

    Helmut

     

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