Konsum, Status, Herde


New York, 15. August 2015
Eine innere Ruhe brauchen Sie beim Sparen und Investieren. Lassen Sie sich nicht von den Nachbarn, Kollegen oder Freunden bzw. der Herde treiben.

Eine innere Ruhe brauchen Sie beim Sparen und Investieren. Lassen Sie sich nicht von den Nachbarn, Kollegen oder Freunden bzw. der Herde treiben. Das Segelschiff knipste ich im Hafen New Yorks nahe der Statue of Liberty.

Ideal wäre es, wenn es in der Schule das Fach Privatfinanzen gäbe. Wir müssten Kindern beibringen, was der Zinseszins bedeutet. Wie viel Geld ein täglicher Kaffee von Starbucks und Zigaretten kosten.

Was wird aus 300 Euro für Kaffee samt Kippen, wenn sie stattdessen 45 Jahre lang das Geld investieren? In einen Indexfonds gesteckt, verzinst mit acht Prozent, kommen fast 1,5 Millionen Euro zusammen, wenn Ihr Ruhestand beginnt.

Alternativ können Sie das Geld auf ein Sparbuch legen. Nur fehlt Ihnen die hohe Rendite, der Schwung.

Das Leben wird teurer. Miete, Strom, Abfall, Wasser, Versicherungen, Bahn, Lebensmittel. Was soll eine Gucci-Tasche oder ein neuer Mercedes an Zufriedenheit bringen, wenn einem im Alter das Geld fehlt, um das Nötigste kaufen zu können?

Wenn ich immer mithalten müsste mit der Mode, wäre ich arm. Würde der Arbeitskollege wirklich lachen, wenn ich erzählen würde, dass ich Airbnb-Buden miete oder campen gehe? Mein Fernseher, Schreibtisch, Couch, Esstisch, Geschirr, Kleidung – alles ist alt. Ich möchte gar nichts Neues besitzen. Wozu? Ist mir völlig egal. Viel zu stressig. Zu teuer. Zu nervig.

Wenn wir heute sparsam leben, haben wir später im Leben viel mehr Freiheiten. Wenn Sie heute wie kaum jemand in Ihrem Umfeld leben, haben Sie später unglaubliche Vorteile, die sich kaum jemand ausmalen kann. Es geht ja nur darum, die Belohung nach hinten zu verschieben. Sie können später im Leben anderen helfen wie kaum jemand in Ihrem Umfeld.

Wir wissen heute, dass uns Erlebnisse (Urlaub, Ausflug, Party, Wanderung, Sport) glücklicher machen als der Kauf von Dingen (Auto, Schmuck, Haus…). Glücklich macht uns, wenn wir Geschenke anderen geben. Anstatt Geld für uns selbst auszugeben:

Zurück zum Sparen. Wie sorgen Sie am besten finanziell vor? Über ETFs oder Indexfonds. Ich habe mit einem bekannten Vermögensverwalter gesprochen, der hat das gut erklärt.

Wer einzelne Aktien auswählt, muss aufpassen, nicht irgendwelchen Trends hinterher zu jagen. Im Jahr 1999 waren es die Internetbuden. 2006 waren Immobilien in den USA abenteuerlich teuer. 2011 erreichte Gold ein Rekordhoch nach dem nächsten.

Schauen Sie diesen Experten an, der eine Prognose für Gold von 15.000 Dollar vor ein paar Jahren ausgab. Jetzt kostet Gold nur 1.100 Dollar. Sprich ein Bruchteil seiner Prognose.

Momentan sind die Aktienmärkte recht teuer. Insbesondere Soziale Medien und Biotech haben ambitionierte Bewertungen erreicht. Womöglich zeichnet sich hier eine Überbewertung ab. Wobei ich das ehrlich gesagt nicht einschätzen kann. Ich habe mich schon bei so vielen Aktien wie Apple oder Amazon geirrt. Ich hatte sie unterschätzt.

Über die Biotechs schreibe ich seit Jahren. Gilead. Questcor Pharmaceutical, die später übernommen wurden. Regeneron Pharmaceutical. Amgen. Es ist fazinierend. Nur ist die Branche ziemlich teuer.

Ich glaube, die besten Anleger wenden sich ab von der Meute. Sie kaufen Branchen, für die sich keiner interessiert. Diese Firmen sind günstiger. Die Kurse sind stabiler. Die Dividenden bedeutender. Der Einstieg ist leichter.

Welchses Asset ist außerdem teuer? Um Kunst (Bilder, Fotos, Sklupturen) ist ein Hype entbrannt.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Immobilien gefragt wie nie zuvor. Die Preise gehen durch die Decke. Hier zeichnet sich eine Überhitzung ab.

Ein schlauer Anleger meidet die Herde. Wenn alle in einem Bereich investieren, besser einen weiten Bogen darum machen. Selbst wenn Sie kurzfristig eine schöne Party verpassen sollten, fahren Sie langfristig besser, wenn Sie die Meute meiden.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Konsum, Status, Herde

  1. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @Tim

    Du sagst „Ein schlauer Anleger meidet die Herde.“

    Investiert denn die „Herde“ nicht gerade in ETFs und Indexfonds ohne Rücksicht auf die (hohe) Bewertung, die Du oben erwähnst?

    „Sie kaufen Branchen, für die sich keiner interessiert. Diese Firmen sind günstiger. Die Kurse sind stabiler. Die Dividenden bedeutender. Der Einstieg ist leichter.“

    Den Teil von Dir kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Auf die aktuelle Situation übertragen, wären das für mich z.B. Ölwerte, Versorger, Rohstoffwerte. Sie sind günstiger. Wieso sollten die Kurse stabiler sein? Und die Dividende bei vielen dieser Werte hält Investoren bei der Stange und ist keines Falls gesichert. Und wenn man mal genau hinschaut, werden die hohen Dividenden gerade in den Sektoren gezahlt, denen das Wachstum fehlt.

    Vielleicht verstehe ich Deinen Punkt auch einfach nicht so ganz.

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Schwarzer Kater

    1. Die Herde liebt Biotechs, Soziale Medien, Internet, Apple  etc.

    2. Die Herde hasst Öl.

    3. Es gibt andere Bereiche, die günstig in den USA sind. Etwa Autos, Chemie, Finanzdienstleister, für die sich wenige interessieren. Etliche Finanzdienstleister notieren unter Buchwert: Citi, Bank of America, AIG…

     

    Ich finde Punkt 3 spannend.

  3. willihope

    @Black cat

    Ich glaube so pauschal kannst das nicht sagen, ein Versorger zum Buchwert war immer schon eine halbwegs vernünftige Investition, ok ausser in Deutschland.

    Eni würde mir einfallen, unter Buchwert und Divi von über 5%.

    EDF hatte ich auch mal, KGV von 10 und 6% Dividende, Strom wird in Zukunft aus Frankreich kommen wenn Wind und Sonne wieder ausfallen. Und jedes Elektroauto füllt dir die Taschen! 🙂

    Japan schaltet die Atomkraftwerke wieder ein, der Energieimport hat die Wirtschaft massiv belastet und nun erzeugen sie wieder selber Strom.

    TEPCO, Kansai und Co, gibt je einige dort die wieder ans Netz gehen, gut den Atomeinstieg haben die Kurse schon vorweg genommen aber sind teilweise noch unter Buchwert zu haben.

  4. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @Tim

    Ok, Danke. Bei den Werten aus 1. dürfte die nächsten Monate etwas Luft abgelassen werden. Unter dem Aspekt finde ich Industriewerte wie UTX oder Emerson gerade sehr interessant. Finde es bemerkenswert, dass Buffett gerade seine Ölwerte verkauft bzw. deutlich reduziert hat.

    @willihope

    Ausnahmen bestätigen die Regel:-) Um Versorgen mache ich ehrlich geagt einen großen Bogen. Da würde ich mir dann eher einen Telekomwert wie AT&T oder Verizon ins Depot holen.

  5. willihope

    @Black cat

    Ja AT&T hatte ich auch mal, schöne Dividende damals, ich kenne den Markt in USA aber nicht, wachsen wird schwierig denn jeder hat ja schon Mobile und Inet, investieren müssen sie auch andauernd, vermutlich aber trotzdem eine gute Aktie, KBV von 2.

    Verizon, KBV von 15, auwaija! Wenn das mal gut geht!

    Bei den Versorgern ausserhalb Deutschlands schaut es momentan nicht so teuer aus, EDF hat KBV von 1.2, KGV von 10, DIVI von ~6% und Strom braucht einfach jeder. Ein Growthwert ist es aber nicht, allerdings kann ich mir Frankreich ohne Strom auch nicht vorstellen. 🙂

    So sieht eben jeder die Zahlen anders! Ich wünsch dir viel Glück und mir natürlich auch! 🙂

     

  6. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @willihope

    Danke, Dir auch! Heute rappelts mal wieder ordentlich. Könntest Glück haben beim Einsammeln von Levdax & Co.

    Ich warte noch ein bisschen. Könnte ein schöner Sommer für Nachkäufe werden.

  7. ValueriaValueria

    @Tim, danke!

    Bei Öl denke ich, dass dies vorübergehend ist. Noch nicht jeder auf der Welt fährt Auto und Afrikas/Indiens Bevölkerung wächst rasant. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit Solarautos oder El.-Autos fahren, ist sehr gering, denn zuerst werden sie wie Osteuropa die alten Schrottkisten Europas fahren. Ich sehe noch steigende Preise bei Öl
     

    @willihope, warum sollte At&t nicht wachsen? Die investieren Milliarden in Mexiko. Cuba wacht gerade auf. Ich würde gern bei At&t aufstocken, wenn sie mal wieder bei unter 28 sind… momentan halte ich sie gern und die Divi ist super:)

     

    @alle 🙂

    Ich würde gern eine erste jungfräuliche Investition in ein ETF machen mit monatl. Sparplan, z.B. 50 Euro monatlich aus Divis. DAB bietet  kostenlos folgende ETFs an:

    DBX1DA  – DAX 30,

    DBX1EM  – MSCI Emerging Markets,

    DBX1MW  – MSCI World

    … und neu dazu ETF033 und A1XB5U

    Alle sparplanfähigen Comstage ETFs der Commerzbank AG und die db x-trackers ETFs der Deutschen Bank gibt es bei der DAB Bank zum Nulltarif.

    Alle anderen  ETF-Sparpläne sind ebenfalls durchgängig günstig. Sie betragen 2,50 Euro + 0,25 % des Sparbetrags pro Transaktion.

    Also, versteh ich das richtig, dass die oben kostenlos sind? Sind sie thesaurierend oder ausschüttend? Was sagt ihr dazu? Bitte nur ernsthafte Analysen. Danke 🙂

     

  8. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @Valueria

    Nulltarif = kostenfrei zu besparen;-)

    Auch, wenn es „nur“ 50 Euro sind, würde ich Dir empfehlen, sich zumindest ein wenig damit zu beschäftigen.

    Magst Du aufwendige Steuererklärungen? Nein, dann wähle keine ausländischen, replizierenden ETFs, die thesaurieren. Das wird ein Spass nach 10-20 Jahren Sparplan das alles nachzuweisen.

    Magst Du SWAPs und Derivate? Nein, dann wähle keinen synthetischen ETF.

    Von dbx-tracker gibt es auch direkt investierende Ausschütter. Schau mal bei der DAB. Zum Beispiel der dbx1eu oder der DBX0NH.

    Ob jetzt der Dax oder EuroStoxx geeignete Indizes sind für Deine Sparplanziele kannst Du besser entscheiden.

     

  9. ValueriaValueria

    @Schwarzer Kater, danke sehr! Ja, das war sehr hilfreich! Den DBX0NH gibt es tatsächlich auch zum Nulltarif, er ist deutsch, ausschüttend und physisch.

    Und wie findest du den? DBX1DG STOXX Global Select Dividend 100 ETF – wie oft schüttet er aus und was? Gibt es auch umsonst.
    Ich glaube, einer von beiden wird es werden… 🙂

  10. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @Valueria

    Klar, kein Problem. Bei ETFs nutze ich weitestgehend ishares (Blackrock). Ab 500,- gibts übrigens alle ETFs (und Fonds) bei der ING Diba zum Nulltarif.

    Ich nutze u.a. den 263530, der investiert in 600 europäische Unternehmen, schüttet quartalsweise aus, irgendwas um die 3,5% Dividendenrendite.

    Übrigens, schau ruhig mal auf die Anbieter Webseiten. Die Infos zu den ETFs ist mittlerweile sehr transparent.

    Mir persönlich gefällt die Zusammensetzung der GlobalSelDivs nicht. Da ist viel drin, was ich nicht kaufen würde. Meiner Meinung kein guter Index.

    Habe nochmal nachgeschaut: 42% (!) Finanzdienstleister, 16% Versorger.

    Von SPDR gibts ETFs auf die Aristokraten. Glaube aber nicht als Sparplan irgendwo und steuerlich eher Grauzone (ausländischer Teilthesaurierer).

     

  11. ValueriaValueria

    @Schwarzer Kater, danke sehr!

    Super Tipp mit der ING Diba!!! Wie lange hast du den iShares STOXX Europe 600 UCITS ETF ? Steigert er auch die Dividende oder ist das eher nach Gewinn gerichtet od. so?

    Und danke für die Analyse von GlobalSelDivs – dann wohl eher nicht 😉

    Den DBX0NH  nehme ich wahrscheinlich als Sparplan bei der DAB zum Schnupperkurs und eröffne mal was bei der ING Diba für ETFs. Das finde ich richtig cool!!!

     

  12. Jens

    Hallo Tim,

    ich dachte immer man lernt Zinseszinsrechnung in der Schule 🙂 Allerdings sind Schulen ja dafür da gute Angestellte auszubilden. Als Investor muss man aber wie ein Unternehmer denken.

    Ich habe gelesen das erstaunlich viele, sehr erfolgreiche, Unternehmer auf Montessorischulen waren. Ob dort allerdings mehr über Finanzen gelehrt wird als an anderen Schulen kann ich nicht sagen.

    Vielleicht liegt es einfach daran das man dort weniger mit der Herde läuft?

    Gruß Jens

     

     

  13. willihope

    @Vali

    Nun wenn jeder Amerikaner schon Mobile und Inet hat, dann ist Wachstum schwierig. Das geht dann nur über den Preis.

    Schön wenn sie in Mexico Milliarden verbuddeln, mal sehen ob man auch was verdienen kann dort ohne das der Platzhirsch einem im Weg steht, Carlos Slim sagt dir etwas?

    Na auf alle Fälle viel Glück.

     

     

     

     

  14. der investor

    Wenn wir heute sparsam leben, haben wir später im Leben viel mehr Freiheiten. Wenn Sie heute wie kaum jemand in Ihrem Umfeld leben, haben Sie später unglaubliche Vorteile, die sich kaum jemand ausmalen kann. Es geht ja nur darum, die Belohung nach hinten zu verschieben.

     

    Das sehe ich im Prinzip genau so. Aber ich finde, es ist auch hier sehr wichtig, ein gesundes Mittelmaß zu finden und nicht in Extremen zu leben. Sofort alles auszugeben und überhaupt nicht zu sparen halte ich für genauso falsch wie wenn jemand nur noch eisern spart und sich nichts mehr gönnt im Leben.

    Denn es ist zwar richtig, dass man mit dem Sparen und Investieren die Belohnung nur nach hinten verschiebt, aber was bringt es einem, wenn man mit 70 oder 80 Jahren 1 Million Euro oder mehr am Konto hat und damit dann nicht mehr das machen kann, was man gerne machen würde, weil man schon zu alt ist dafür oder gesundheitliche Probleme hat etc? Dann würde man sich doch grün und blau ärgern, dass man sein Leben nicht schon in den Jahren und Jahrzehnten zuvor gelebt und genossen hat. So aber hat man nur ein Leben lang gespart und im Endeffekt nichts gehabt davon. Wie sehen Sie diese Problematik? Oder sehen Sie das komplett anders?

     

  15. ValueriaValueria

    @willi;-)

    Ja, der Carlos Slim ist mir auch unheimlich. Kann schon sein, dass einiges der Milliarden als Investition verbucht wurden, aber eher für die Korrupten draufgingen, bzw. um den Weg für den Rest der Investitionen freizumachen. Gehört in anderen Ländern zum Geschäft leider dazu…

    Wie ich neulich hörte: Warum sind in Moskau die Bauvorhaben so teuer? Weil die Hälfte der Summe für die Korruption draufgeht 😉

    @der Investor

    Warum sehen so viele Menschen das Sparen/Investieren als etwas schwieriges, unangenehmes oder gar beschämendes an? Ich betrachte Sparen eher als Hobby oder Sport;-)

    Ich muss momentan auf nichts verzichten, was ich mit einer Million erst machen würde. Die finanzielle Freiheit würde mir aber ein Gefühl der Entscheidungsfreiheit schenken, nicht mehr und nicht weniger! Ich werde nicht erst dann anfangen zu „leben“ oder zu „genießen“, das tue ich mit vollen Zügen jetzt auch, nur momentan muss ich mich darum kümmern, dass ich mit meinen Händen Geld erwirtschafte, das mein Leben bezahlt. Ich möchte später (natürlich möglichst früher;) das Geld möglichst das Geld erwirtschaften lassen, um selbst zu entscheiden, was ich mit meinen Händen machen werde. Nur das wird sich ändern. Ich lebe jetzt auch und genieße alles sehr!!! Auch das Investieren!

  16. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ der investor

    Ja, das stimmt. Es kommt auf ein Mittelmaß aus Sparen und Konsum an.

    Wir wissen heute aus der Forschung, dass der Mensch mit Erlebnissen glücklicher ist als mit „Dingen“ (Haus, Auto, Boot…). Also ist es ratsam in Erlebnisse zu investieren: Wanderung, Urlaub, Ausflug, Party, Cruiseschiff, Lagerfeuer, Sport, Malkurs, Gebirge, Skifahren, Segelschiffausflug, Familienfest, Gartenarbeit, Kochkurs, Yoga, Marathon, Radausflug, Pilze sammeln, Haustiere, Hund, Katze, mit dem Pferd ins Grüne…

    Es macht Menschen glücklich, anderen zu helfen. Viel mehr, als sich selbst Dinge zu kaufen. Kurz: Der ganze Konsumrausch macht uns nicht tief im Innern dauerhaft zufrieden.

  17. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ The Bear

    Wieder so ein Artikel, der in die nahe Zukunft blickt. ????

    Ein Crash ist wunderbar. Wir Value-Anleger und Langfristanleger lieben den Crash. Ein Kursgemetzel ist ein Geschenk. Es ist eine herrliche Zeit, um Aktienpositionen aufzustocken. Etwas Besseres kann gar nicht passieren.

  18. stevoxx

    Hallo Tim,

    an sich ein interessanter Artikel mit guten Überlegungen.  Zu den ETF’s stimme ich aber nicht ganz zu.

    Ich denke, dass diese früher oder später Opfer ihres eigenen Erfolgs werden. ETF’s sind derart Mainstream geworden, dass man sich langsam ein paar Gedanken machen sollte. Spätestens wenn die Hausfrau ETF’s als Anlage empfiehlt, kann es kritisch werden.

    Hier sollte man das Prinzip der Reflexivität und Rückkoppelungseffekte nicht vergessen.

    Wo du 100% Recht hast, ist, dass das Fach Privatfinanzen in jede Schule gehört.

     

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