Icahn: „Wenn alle eine Aktie hassen, kaufen wir sie“


New York, 5. November 2015
CNBC EVENTS -- Delivering Alpha -- Pictured: CNBC Institutional Invester Delivering Alpha conference keynote speaker Carl Icahn, Chairman, Icahn Enterprises, and CNBC's Scott Wapner on July 17, 2013 in New York. -- (Photo by: Heidi Gutman/CNBC)

Carl Icahn, Hedgefonds-Legende auf einer Konferenz des Fernsehsenders CNBC names „Delivering Alpha“ (Foto: Heidi Gutman/CNBC). Icahn kauft am liebsten Aktien, die gehasst werden. Anschließend wartet er in Ruhe ab, bis das „hässliche Entlein“ geliebt wird. Dann steigt er aus.

Es ist ein erstaunliches Phänomen: Anleger haben keine Geduld mehr mit Aktien. Sie schichten ihr Depot häufiger um, als jemals zuvor. Das ist das Ergebnis einer Studie des Finanzdienstleisters MFS. Heute liegt eine Aktie noch 1,92 Jahre im Schnitt im Depot. Dann fliegt sie im hohen Bogen hinaus.

Noch kürzer ist heutzutage die Geduld von Portfoliomanagern, sie sagen schon nach 1,45 Jahren Ade. Zum Vergleich: Vor den 1970er Jahren schlummerten Aktien ein oder zwei Dekaden lang in den Portfolios. Damals befand sich die Börse überwiegend in der Hand von reichen Familien und Individuen.

Die MFS-Studie kommt zu dem Fazit: Langfristanleger haben bessere Chancen.

Hedgefonds-Guru Carl Icahn offenbarte in einem Interview sein Geheimnis. Der Börsenaltmeister verdient am meisten Geld, verriet er, wenn er Aktien für sieben bis neun Jahre hält. Aber eine viel wichtigere Frage ist doch, wie er die richtigen Aktien findet. Es handelt sich um ausgebombte, abgestürzte Aktien. Unternehmen, die von Skandalen, Problemen oder hohen Kosten heimgesucht werden, nimmt Icahn ins Visier. Er drückt es so aus:

„Du musst Aktien kaufen, wenn sie keiner haben möchte. Das ist das wahre Geheimnis. Es klingt sehr einfach. Es ist aber wirklich schwierig in die Tat umzusetzen. Wenn alle etwas hassen, dann kaufst Du es. Und dann, wenn jeder die Aktie haben möchte, verkaufst Du sie an sie. Genau das machen wir.“

 

Ein anderer Milliardär ist dem Kaufen und Liegenlassen ebenfalls gar nicht so abgeneigt, obwohl er ein Spekulant ist. Sein Name: Stan Druckenmiller. Er ist die ehemalige rechte Hand von George Soros. Druckenmiller rät jedenfalls Privatanlegern „Buy and Hold“ zu betreiben. Das sagt er ab Minute 23:51 in dem Interview (grob sinngemäß übersetzt):

„Es ist eine Zeitverschwendung zu versuchen, die Börse zu timen. 85 Prozent der Menschen sind schlechter als der Durchschnitt. Wenn Du glaubst, Du hast großartige Firmen und Du glaubst, etwas über sie zu wissen und sie wachsen, dann ist Buy and Hold eine gute Strategie. Die Alternative wäre Market Timing … Die Masse schneidet gewöhnlich damit schlecht an der Börse ab.“

Stanley Druckenmiller: Er war die rechte Hand von Hedgefondslegende George Soros. Druckenmiller verdiente in 30 Jahren im Schnitt 30% p.a. Aus 1.000 Euro wären so 2,6 Millionen Euro geworden.

Stanley Druckenmiller: Er war die rechte Hand von Hedgefondslegende George Soros. Druckenmiller verdiente in 30 Jahren im Schnitt 30% p.a. Aus 1.000 Euro wären so 2,6 Millionen Euro geworden. Er rät Privatanlegern grundsätzlich mehr Geduld zu haben und „Buy and Hold“ zu erwägen (Foto: Heidi Gutman/CNBC).

Goldman-Sachs-Vorstand Gary D. Cohn bringt es so auf den Punkt:

„Ich wünschte, wir hätten mehr Anreize für Langfristanleger. Wenn es darum geht, die Wirtschaft zum Wachsen zu bringen, brauchen wir Langfrist-Investments. Wir brauchen Kapital, das für längere Zeiträume investiert wird. Wir brauchen Kapital, das durch die Zyklen hinweg investiert ist. Diese Anleger zu belohnen ist wirklich in jedermanns Interesse.“

Conclusio: Qualitätsaktien zu kaufen, die an der Börse aus der Mode gekommen sind, scheint sich alles in allem auszuzahlen. Anders ausgedrückt: Qualitätsfirmen zu einem vernünftigen Preis (KGV) einzusammeln, wird sich langfristig rechnen. Im Grunde ist es das, was Warren Buffett macht. Dass sein Vorgehen überlegen ist, zeigt diese MFS-Studie. Haben Sie jedoch Geduld. Bleiben Sie mindestens eine Dekade an Bord.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Icahn: „Wenn alle eine Aktie hassen, kaufen wir sie“

  1. SelbstInvestor

    Wenn man dieser Logik folgen möchte, wäre Volkswagen im Moment vielleicht ein Kandidat.

    Skeptisch sollte einen aber machen, dass der Gesamtmarkt im Moment schon so weit hochgelaufen ist ….

  2. Ric

    Hallo Tim,

    Buy and Hold ist die einzige Strategie, die wirklich zu wahrem und dauerhaftem Erfolg führt.

    Leider sehen das die Banken anders, die pro Transaktion verdienen. Schaut man sich die Werbung an, dann geht es häufig um den schnellen Gewinn. Der junge Typ, mit dem Ferrari vor seiner Villa und den 2 Blondinen im Arm.

    Ob die Menschen nun kaufen oder verkaufen, gewinnen oder verlieren, die Bank gewinnt immer. Sie hat kein Interesse daran, dass die Leute Aktien für eine lange Zeit halten.

    Ich finde, Warren Buffetts Geschichte der Familie Gotrock bringt es auf den Punkt.

    Viele Grüße

    Ric

  3. Couponschneider

    @Dividendenlover

    Die meistgekaufte Aktie ist auch die am meisten verkaufte Aktie. 🙂 Entscheidend ist, wer kauft. Sind es die Hartgesottenen oder sind es die Zittrigen. Aufgrund des Kursverfalls muss ich annehmen, dass viele Zittrige verkauft haben. Ich jedenfalls habe meine Walmart-Position ausgebaut.

  4. Alex

    @SelbstInvestor

    Volkswagen steht zwar massiv in Kritik, doch ich würde nich davon sprechen dass alle die Aktie hassen. Vielleicht bei einem Kurs von 50€.

  5. toni

    Hi die Leute habe recht es Finden sich immer wieder schöne Kauf Gelegenheiten

    jedes Quartal finden sich Firmen die für einige Cent die sie verfehlt haben mit 10-15% abgestraft werden

    ich hab gar nicht so viel Geld wie ich Kaufen könnte 😉

    Hauptsache ihr habt Spaß 🙂

    Tschü

     

  6. Vali

    Danke Tim für die coole Überschrift! Da soll einer jetzt sagen, an der Börse ist Emotion fehl am Platz 😉

    Ich hasse keine einzige Aktie, ich liebe sie alle, auch die, die ich noch nicht gekauft habe ;-).

    Mal davon abgesehen, dass ich Icahn für einen eingebildeten Wichtigtuer halte, frage ich mich wo er war bei EOn, Telekom, Nokia?, Lehmann Brothers? 😉

    Hält sich für auch-so-schlau und kauft Apple – wie kreativ! Danach rührt er kräftig die Werbetrommel, alle sollen auch nachkaufen…

    Wenn ich mir sein Portfolio ansehe http://www.gurufocus.com/holdings.php?GuruName=Carl+Icahn  , alles gehasste Aktien… 😉  Öl haben wir hier alle nachgekauft! VW hassen alle noch nicht genug anscheinend, was wiederum gut ist 😉

    Da finde ich den Goldman-Sachs-Typen intelligenter – der sagt wirklich etwas sinnvolles! Mögen seinen Worten auch Taten folgen!

    PS: Ich versuche mich an folgendes zu halten und bis jetzt war es richtig: Ich kaufe die Guten, wenn der Gesamtmarkt fällt! Ich versuche nicht die Toten mit meinen 2000 Euronen zum Auferstehen zu bewegen! Aber jedem das seine …. 🙂

     

     

  7. Patently Absurd

    Interessant ist aber, dass Carl Icahn sich in dem Interview klar gegen ETFs ausspricht. Das Argument ist überzeugend: bei einem einzelnen Unternehmen kann man sich die Bilanz, Produkte, Management etc. ansehen und dann eine Kaufentscheidung anhand der konkreten Bewertung treffen.

    Bei einem ETF muss man ganze Märkte oder langfristige Trends bewerten – dies teilweise unter Berücksichtigung von nationalen Bilanzierungsregeln, Schuldentragfähigkeit von Unternehmen bzw. Staaten und makroökonomischen Zusammenhängen. Für Privatanleger ist die Bewertung eines ETF ein hoffnungsloses Unterfangen.

    Ich bleibe bei McDonalds-Aktien und anderen Einzelwerten. Die Produkt von McDonalds verstehe ich, man kann sie anfassen. Die Läden kann ich besuchen, mich mit dem Personal unterhalten. Die Bilanz ist auch verständlich, den inneren Wert des Unternehmens kann ich deshalb zumindest grob ermitteln.

    Solange die Läden gut besucht werden, geht es dem Unternehmen geht und mir als Aktionär geht es gut, wenn die Dividenden und der Gewinn gesteigert werden. Nennt mich naiv, aber so einfach kann Börse sein…

  8. Anna

    @ Patently Absurd

    Deine Variante ist meiner Meinung nach gar nicht naiv, sondern einfach praktisch.

  9. Oliver

    @Patently Absurd:

    Ich bin hier ganz deiner Meinung. Den ETF-Hype kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen. Ich habe hunderte Aktien, die ich gar nicht haben möchte und durch das ständige Anpassen der Indizes sind noch versteckte Kosten enthalten, die neben der minimalen Jahresgebühr (die ist meistens wirklich zu vernachlässigen) noch anstehen. Die SWAP-Dinger kämen mir z.B. nie ins Depot. Die physikalischen sind zwar beim Untergang des Emittenten besser, aber auch da gibts keine großen Erfahrungswerte.

    Ich kaufe mir auch nur Anlagen, die ich verstehe und wo ich zumindest die Chance habe, nachzuvollziehen was ich kaufe. Bilanzen zu lesen ist kein Hexenwerk und wenn ich sehe, das ein Unternehmen erfolgreich agiert, dann ist es interessant für mich. Damit bin ich bisher bestens gefahren, obwohl ich auch ein paar Werte habe, die im Minus sind.

    Ich habe mir zum Vergleich einen MCSI World thessaurierend angeschafft. Mit dem bin ich zwar auch im Plus, aber das Restdepot ist irgendwie bisher performanter. Vielleicht habe ich aber nur den falschen ETF. Andererseits kann ich nicht anders als lieber Blackrock-Aktien zu besitzen ggü. deren ETFs. Das ist ähnlich wie bei den kanadischen Banken: Kauf dir die Aktien und lass andere Leute die Bankprodukte kaufen.

    Was das antizyklische Kaufen von Aktien betrifft: Das ist immer eine gute Strategie, solange sich das Unternehmen tatsächlich erholt. Und es gibt immer Unternehmen, die sich in einer schwierigen Phase befinden. Unschön wirds dann, wenn das Unternehmen günstig aufgekauft wird oder es immer weiter in die Probleme schlittert bis zum Untergang. Manchmal mache ich es trotzdem, wie jetzt z.B. mit VW. Das sind meistens kleinere Positionen, die ich ganz selten ausbaue. Lieber kaufe ich erfolgreiche Unternehmen. Bei der Bewertung würde ich nicht unbedingt welche mit KGV 55 kaufen wollen. Ausschliessen sollte man es nicht, wenn es ein stark wachsendes Unternehmen mit viel Potential ist.

     

     

  10. Vali

    @Anna und @Patently Absurd , auf dass es uns schmeckt 🙂

    Ich habe den Veggiburger mittlerweile 2 mal gegessen und finde ihn super! Und die Aktie+Dividende ist mehr als lecker 😉

    @Oliver, ich halte auch lieber Blackrock als deren ETFs… Aktien sind irgendwo der Ursprung und ich halte mich gern näher daran, an den Kern der Firma… Indices sind für mich nur Abzweigungen… oder so sehe ich das 🙂

  11. ZaVodou

    „Qualitätsaktien zu kaufen, die an der Börse aus der Mode gekommen sind, scheint sich alles in allem auszuzahlen“

    Tim, definiere doch mal Qualitätsaktie. Oder anders: Was macht eine Aktie Deiner Meinung nach zur Qualitätsaktie?

  12. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @ZaVodou,

    Danke, ich hatte heute früh schon ähnlich was verfasst, was ich aber wieder verworfen habe. Es ist alles viel zu sehr mit persönlichen Vorlieben gefärbt. Dem einen ist seine MCD der Himmel, dem anderen etwas Verwerfliches durch Rendite aus Massentiermord. Ich warte da lieber auf sowas. Trotzdem bin ich nicht dogmatisch, ich verkaufe keinen ETF der MCD drin hat. Auch WMT (gerade mal wieder Everybody`s Darling) steht ja nicht umsonst auf der norwegischen Ausschlussliste. Aber was solls. Gerade kommt wieder mal ETF-Bashing auf. Kann ja jeder für sich halten wie es passt. Mir taugen sie größtenteils, weil ich verlässliches Income erziele damit. Was solls…

    Bei mir wäre eine „Qualitätsaktie“ eine Aktie, die völlig immun gegen Verschleuderung wäre, ähnlich wie man ein Grundstück am Starnberger See mit Villa niemals zum Preis einer Wohnung bekommen kann, unter keinen Umständen. Na gut, ausgenommen vielleicht in der Zeit der Enteignung und „Arisierung“ ein paar Parteigenossen. Aber ich rede vom normalen Markt.

    Aktien (Unternehmen) können immer nur im Trend, oder der Pleite momentan unverdächtig sein. Mal mehr, mal weniger.

    Ach, Bogle schüttet gerade etwas Wasser in den Wein.

    Schönes Wochenende,

    MS

  13. Felix

    Danke für den Link zu Bill Gates.

    P.S. Auch mit Microsoft bin ich mehr als zufrieden (die Aktie meine ich).

  14. ValiVali

    @Matthias, ja den Link habe ich auch schon hier posten wollen 😉

    Aber leider kann man als „kleiner Floh“ in solche StartUps nicht einfach so investieren – da sind wir viel zu sehr am Ende der Investoren-Nahrungskette. Ich finde es toll, dass du deinen Vegetarierismus so nobel verteidigst 🙂 Ich war auch 10 Jahre Vegetarierin, bis ich schwanger wurde, meine Kinder jahrelang gestillt habe und zuhause mit Salat und Obst einfach nicht satt wurde… Seitdem esse ich Fleisch, bevor ich zur Gottesanbeterin werde;-), aber nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Daher unterstütze ich gern McDonalds mit dem Veggie-Bio-Trend und habe danach sogar nochmal nachgekauft, weil ich wirklich darin  Zukunft sehe. Meine Kinder wachsen praktisch mit MCD auf, feiern dort Geburtstage und suchen sie in jedem Land, weil sie dann „endlich“ lecker essen können ;-).

    Und Microsoft ist auch ein tolles Unternehmen und  Bill Gates bewundere ich sehr, würde dort noch mehr nachkaufen, wenn sie wieder mal fällt. Die werden, m.M.n. noch richtig breit aufgestellt werden und sind sehr zukunftsträchtig. Also, er macht es bis jetzt richtig – für mich Qualitätsaktie!

    Fast Starnberger Grundstücke 😉 (War vorgestern am Ammersee – auch fantastisch (mit Veggie-Wurst-Sandwiches als Brotzeit)!) Mein Liebling ist aber der Tegernsee http://www.mein-tegernsee.de/wp-content/gallery/foto-des-tages-vom-tegernsee/img_0608.jpg

     

  15. Ben

    Die im Artikel genannten Gurus, das sind lauter Betrüger. Der eine lügt, dass die  KBV-überbewertete Aktie von der mit Steuer betrügenden Firma Apple zweimal so viel wert sei, der andere lügt, dass dem Euro nur noch eine Woche bleibt und alles nur wegen ihrer Spekulation mit Apple und mit Euro. Und zweitens: „Hinter jedem großen Vermögen steckt ein Verbrechen“, deswegen sind die Milliardäre lauter Verbrecher.
    Alles gute Freunde von Tim Schäfer: Soros Icahn Ackman Nygren Berkowitz Dreman Einhorn Yacktman Greenberg Heebner Cooperman Whitman Watsa Pzena Baron Olstein Klarman Mandel Gayner Weitz Coleman Loeb Abrams Nierenberg Grantham Hussman Hillman Singer Blum Cohen Ketterer Horn Ashton Herro Wheeler.

  16. willihope

    Für einen ETF auf den DAX muss ich nichts bewerten, ich gehe einfach davon aus dass das Lohndumping in Deutschland erfolgreich bleibt und die Deutschen wieder einmal Europa zerbröseln, darin sind sie geübt und gut.
    Ob Ichan oder sonsterwer ETF’s für gut hält ist für mich unwesentlich denn es gibt zuviele davon und ganz viele mit einer besseren Performance über Jahre, mehr als er ablieferte. 🙂

    @Ben

    Ich weiss ja nicht wie die anderen das sehen aber für mir bist du einfach ein bekloppter Irrer!

    Wieso schreibst du nicht unter deinesgleichen? Hier ignoriert dich doch eh jeder und dein Gesültze, interresiert doch hier keinen.

    http://www.willstdubestimmtnichtwissen.de/gb-pic-bekloppte-677.html

  17. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Vali,

    ich habe nicht wirklich was gegen die Fastfood Ketten. Im Gegenteil, ich bin eher so amerikanisch gepolt. Mir gefällt die Ungezwungenheit. Das ist für mich kein Untergang der Essenskultur. Für Italiener oder Franzosen ist das sicher anders. Ich liebe einfache Lebensweise. Ich habe gern was auf die Faust ohne Schnickschnack. Ich würde halt nur gerade solche Firmen nicht auch noch extra kaufen, deren Sinn Fleischverzehr ist. Also Steakhäuser natürlich meine Hölle! 😉 Donut-Shops sind toll. Juhu!

    Wenn Dir der Tegernsee  so gut gefällt… der „Don Alphonso“ schreibt viel darüber in seinem FAZ-Blog. Er ist meistens nett zu lesen.

    Da ich aber um ganz München rum muss in diese Richtung, ist mein Revier doch eher der Westen, also Starnberger- und Ammersee etc. im Sommer führt es mich manchmal in diesen Biergarten in Tutzing. Vielleicht sieht man sich ja mal? 😉

    Ein Lieblingsfleck ist auch an den Osterseen. Ich ersehne immer die erste Fahrt im Frühling mit meinem alten „Schnauferl“ da runter. Nach dem Winter den Frühlungsduft wittern und an den Fohnsee/Gr. Ostersee fahren. Das ist immer ein Kult für mich. So viel privater, gefühlsduseliger Schmarrn heute. Man möge es einem alternden Knaben nachsehen. 😉

    Alles Gute und schönes Wochenende.

    MS

  18. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Ric

    Danke für die Buffett-Erzählung über die Familie. Das kann ich ganz einfach zusammenfassen, was Buffett sagen möchte: Hin und Her macht Taschen leer. Vor allem wenn Profis das Hin und Her erledigen.

     

    @ Vali

    Qualität im Crash bzw. während der Korrektur zu kaufen ist clever. Aber: Das ist emotional sehr schwierig. Die meisten Menschen schaffen das nicht.

     

    @ ZaVodou

    Was ist eine Qualitätsaktie? Eine Firma mit einer starken Bilanz. Mit einem anhaltenden Wettbewerbsvorteil. Im Rückblick mag ich eine solide Entwicklung der Umsätze, Gewinne, Cashflows. Mehr noch: Ich mag wenig Schwankungen in den Umsatz-, Dividenden- und Gewinnreihen. Beispiel: Berkshire Hathaway, BASF, Google, Johnson & Johnson, Walt Disney, Apple, P&G, Wells Fargo, Fielmann, Colgate-Palmolive…

  19. willihope

    @MS

    Was ist den das auf Bild 1 für ein Essen? Ist das das rohe Fleisch Zeuch?

    Das muss nahe bei München sein:
    Standardfrühstück:
    (ab 2 Personen ) pro Person 22.50

    Wir empfehlen dazu:
    – Glas frisch gepresster Orangensaft 6.-
    – weiches Landei 3.50

    Von 2 Spiegeleiern um 12 Euro mal abgesehen.
    Das ist eher was für seeehr erfolgreiche Aktionäre!
    🙂
    Und bei den Preisen könnten die auch etwas Geld in eine gute Webseite investieren, ist ja Homework was da läuft!

  20. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Moin @willihope,

    das sind wohl Preise für das Lokal, da war ich noch nie, will ich auch nicht. Das ist nebenan und eher ein Promi-Haus. Der Biergarten ist extra, und hat humane Preise (Mass Bier 6,50 zu über 10 Euro auf der Wiesn. Ich trinke eh nur eine Halbe oder ein Radler und einen hausgemachten Kuchen vom Ofenblech). Der liegt halt sehr schön in Tutzing am Starnberger See. Das Bild 1 muss ein „Obatzda“ sein. Man kann mit dem Rad schön den See umrunden, und dann ab und zu auftanken. 😉

    MS

  21. Felix

    Ja willihope, das ist die bayerische Lebensart, Leben und leben lassen. Deshalb kommen auch alle Flüchtlinge erst Mal nach Bayern. Willkommenskultur. Und die in Berlin haben keine Ahnung.

  22. ZaVodou

    Was ist eine Qualitätsaktie? Eine Firma mit einer starken Bilanz. Mit einem anhaltenden Wettbewerbsvorteil. Im Rückblick mag ich eine solide Entwicklung der Umsätze, Gewinne, Cashflows. Mehr noch: Ich mag wenig Schwankungen in den Umsatz-, Dividenden- und Gewinnreihen. Beispiel: Berkshire Hathaway, BASF, Google, Johnson & Johnson, Walt Disney, Apple, P&G, Wells Fargo, Fielmann, Colgate-Palmolive…

    Das Problem ist nur, dass Aktien, die im Kurs kräftig gefallen und aus der Mode gekommen sind diese Qualität verloren haben, sonst wären sie im Kurs nicht kräftig fallen. Mal von einer allgemeinen Baisse abgesehen.

     

     

  23. Vali

    @Matthias, danke dir! Schöne Links. Den Don Alphonso habe ich gern gelesen, nicht alles, teils ist er mir zu zynisch… aber interessant und intelligent!

    Den Tegernsee kenne ich leider nicht als Urlauberin, sondern weil mein Vater dort Baustellen für die Wohlhabenden hatte und uns mal voller Stolz die Häuser und Hotels der Reichen zeigen wollte, in denen er, wie er sagt „seine Hände gelassen hat“. Er hat Schmerzen seit Jahren in den Händen vom harten physischen Arbeiten.

    Sogar als er schon in Rente ging, haben sie ihn angerufen, weil er „der Beste sei“. Ein Bekannter von mir, dem ich das erzählte, der ebenso einen Polen angeheuert hatte, für seine Mietwohnungen als „Mann für alles“, meinte „das sei gelogen, er sei einfach der billigste“. Und mir tat das weh.

    Tegernsee erinnert mich mit seinen schönen Häusern an meinen Vater, an seine Arbeit und an seinen Stolz, ein Teil dieses schönen Ganzen zu sein. Er nimmt alle Freunde einmal mit für einen Tagesausflug und zeigt ihnen „seine“ Route am Tegernsee! So viel, Felix, zur Willkommenskultur der Bayern von der anderen Seite 🙂

    @Tim, danke! Ja, deshalb hoffe ich, dass der Blog hier auch  im Crash an das Buy&Hold-Mantra hält 🙂

  24. Draghi-Fanclub Berlin-Mitte

    @All

    Nochmals zum Mitschreiben. Die Aktienkurse steigen nicht, weil es der Wirtschaft so gut geht oder weil die Unternehmen (mit wenigen Ausnahmen) so erfolgreich sind, sonder nur wegen Meister Draghi.

    Kein anderer beherrscht die verbale Stimulanz so sehr wie er. Kein anderer hat sämtliche geldpolitischen Grenzen überrant und Geldexperimente dieser Art gewagt.

    Konsequenz ==> Inflationäre Immobilien- und Aktienpreisentwicklung

    Gibt es hier einen normaltickenden, wirtschaftlich rudimentär belesenen Menschen, der davon ausgeht, dass das nachhaltig sein wird?

     

  25. Ben

    @willihope

    Sie haben nicht alle Tassen im Schrank. Sie sind so verbittert. Hatten Sie eine schwere Kindheit oder liegt es an der Einsamkeit?

  26. Itzy_Bitzy

    Für mich sind ETFs wie Penis-Prothesen oder aufblasbare Gummipuppen. Sie erfüllen ihren Zweck, aber echte Gefühle gibts nur mit Aktien.

  27. Kosovo-Urlauber

    Soviel gequirlte Amateurschxxxx, die man hier liest, bekommt man ja noch nicht mal bei McDonalds zu essen.

    Klar, Aktien steigen immer. Und morgen kommt der Weihnachtsmann.

  28. Sebastian

    @ Draghi-Fanclub

    Leider falsch! Die Aktienkurse steigen mit dem inneren Wert des Unternehmens. Unter- und Übertreibungen mit eingeschloßen.

    Als wirtschaftlich rudimentär belesener Mensch empfehle ich mal eine Bilanzanalyse. Schau doch mal bei Johnson&Johnson rein und sage mir was die Umsatz- und Gewinnentwicklung der letzten Jahrzehnte – die den Aktienkurs nach oben zieht – mit Draghi zutun hat.

    Man sollte schon aufpassen, wo man sich seine Informationen herholt (Crashparanoia). Es gibt zur Zeit etliche Unternehmen, die Geld wie Heu verdienen. Dass diese haltlos überteuert wären, ist mir entgangen.

  29. Vali

    @Markus, falls ich die Frage richtig verstanden habe – nein, im Kommunismus hat das nicht funktioniert. 🙂

    Finanzieller Reichtum (Definition für jeden individuell) ist m.M.n. nur mit Motivation, Fleiß, Sparsamkeit, Investition und stetiger Arbeit /Lernen erreichbar und ohne Garantie. (ich schließe bewusst Erbschaften und Mafia aus) … Aber ich bin erst auf den Weg,  somit kann ich nicht wirklich aus Erfahrung sprechen 😉

    Und „Gleichmacherei“ (Def.: (das Charakteristische, Besondere von einer Person, Sache negierende) Aufhebung objektiv vorhandener Unterschiede) ist meiner m.M.n. utopisch und kontraproduktiv. Chancen, Motivation und positives Denken ist ein Weg zum Wohlstand, denke ich…

    Wieso fragst du mich das?

    @Draghi-Fanclub Berlin-Mitte 😉 Vor 240 Millionen Jahren waren die Alpen ein Ozean. Was genau ist für dich nachhaltig? Und hast du eine andere (bessere) Lösung hier für unsere Investments? Matratze?

    Wir schwimmen hier nur mit. Und zum Glück gab es Experimente auf dieser Welt, sonst wären wir noch in der Steinzeit 😉

  30. Oliver

    @Draghi-Fanclub:

    Ich frage mich, ob Du mal was neues mitteilen kannst, was die Masse nicht weiß. Deine Kommentare kommen mir vor wie tibetanische Gebetsmühlen, die sinnlos immer wieder gedreht werden.

    Schreib doch mal was wirklich interessantes. Wie reagierst Du auf die Strategie der EZB? Nach deinem Mantra müßtest Du doch Aktien oder Immobilien ohne Ende haben? Legst Du überhaupt was an oder schreibst Du nur dumme Kommentare?

  31. Draghi-Fanclub Berlin-Mitte

    @Sebastian & @Oliver

    Witzig, zwei Kommentare, die sich widersprechen. Der eine sagt, stimmt doch gar nicht mit dem Draghi-Quatsch und der andere, dass es bereits jeder weiss.

    Natürlich besitze ich Aktien und Immobilien und andere Sachwerte.

    Ich glaube an Draghi. Die Märkte werden wie von „Geisterhand“ bewegt und jetzt sind die Maschinen wieder auf  „UP“ programmiert.

    Ich glaube aber auch dran, dass uns der ganze Mist um die Ohren fliegen wird.

    Ohne Draghi würden Johnson & Johnson und andere Werte viel tiefer stehen. Bei jeder der letzten Korrekturen, war es eine Draghi-Rede, die alles wieder drehte.

    @Sebastian
    Welche Werte „verdienen Geld wie Heu“ und sind „günstig“?
    Ich sehe viele Werte, die nicht mehr wachsen und teuer sind.

  32. Draghi-Fanclub Berlin-Mitte

    @Vali

    Du hast sicherlich Wissen & Ahnung von vielen Dingen, aber sei mir nicht böse, von Geldanlegen und Börse hast Du keine Ahnung. Das man das in der notenbankgetriebenen Hausse auch nicht muss, siehst Du in Deinem Depot. Es schadet trotzdem nicht, das Zahlenwerk und die Zusammenhänge zu verstehen.

    Man musste schon ein grosser Pechvogel sein, die letzten sechs Jahre mit Aktien keine Gewinne gemacht zu haben.

  33. Michael Haller

    Ich habe mir eine Kalkulation in Exel aufgebaut, in der ich die Brokergebühr für den Ankauf und den Verkauf fest eingegeben habe, wenn man dann den Spread noch berücksichtigt, dann entstehen natürlich hier schon nicht unerhebliche Kosten, die die Rentabilität beeinflußen, da ich nicht gewillt bin wenig zu diversifizieren.

    Halte ich mich an vernünftige Positionsgrößen, das sind bei mir zwischen 150€ und 300€ pro Aktienkauf, dann schlagen die Kaufkosten und der Spread natürlich höher zu Buche als kaufte ich für 1.000€ jeweils.

    Ist eine Positionsgröße unverhältnißmäßig  zu hoch innerhalb meines Budgets, dann entsteht mir beim Kursrutsch Stress und man neigt dann zum verkaufen ab einem gewissen Stresspunkt, obwohl ma sich geschworen hatte, niemals mehr zu verkaufen – und schwupp man man die Kauf-, Verkauf- und Spreadkosten in den Sand gesetzt.

    Dies Problem haben zumeist nur Swingtrader.

    Buy-and-hold Anlegeger wissen genau, daß der Kurs innerhalb mehrerer Jahre immer mal ausschlägt. Bullenmärkte sind zudem wohl nicht ohne Ausreisser zu haben.

     

     

     

  34. Marcel

    Müsste man jetzt nicht Goldminenaktien, Energie-/Rohstoffaktien und Emerging Markets kaufen? Sind unbeliebt und nicht teuer.

    @Michael Haller

    Mehr als 0,5% Ordergebühr – und das ist schon teuer – sollte man nicht zahlen. Also lieber ansparen und dann für > 1.000 Euro kaufen.

  35. Oliver

    @Draghi-Fanclub

    Ob J&J tatsächlich ohne Draghi niedriger stehen, sei mal dahingestellt. Da denke ich eher, die amerikanische Notenbank hat ein bisschen mehr Einfluß. Da würde es mich mehr überzeuugen, wenn Du Daimler oder BMW genannt hättest. Was die Wertigkeit einzelner Aktien angeht: Da denke ich schon, dass aufgrund der Kennzahlen einige noch ganz fair bewertet sind. Was heißt schon günstig? So tolle Einkaufsmöglichkeiten wie 2008 – 2009 hat man nicht alle Tage. Andererseits: Dieses Jahr wahr nicht ausschließlich ein Einbahnstraßenjahr, wenn man speziell August/September betrachtet. Die Rohstoffwerte sind auch noch weit vom Hoch entfernt, von den Rohstoffen ganz zu schweigen. Kann sein, dass die in drei Jahren, falls sich die Rohstoffpreise nach oben bewegen, heute billig sind. Alles Interpretationssache.

    Das das System nicht ewig so funktioniert, mag sein. Aber das perfekte System gibt es nicht. Und Zusammenbrüche dauern sehr lange. Griechenland ist dafür ein Beispiel, wo man alles falsch macht und es irgendwie immer teurer wird, aber das Land ist noch nicht zusammengebrochen. Zumindest nicht in letzter Instanz. Ich bin auch kein €-Verfechter und die Politik der EU & der EZB ist mehr als zweifelhaft. Aber dagegen kann ich nichts machen. Ich kann nur schauen, dass ich das beste aus einer gegebenen Situation mache. Ob es am Ende klappt, steht auf einem anderen Blatt. Nur wenn es richtig schief geht, werden meine Aktien mit Sicherheit nicht mehr meine erste Sorge sein.

  36. Sebastian

    @Draghi-Fanclub

    Bleiben wir doch bei J&J:

    Gewinn 2004 : 8,5 Mrd $

    Gewinn 2009: 12,3 Mrd $

    Gewinn 2014: 16,3 Mrd $

    Finde ich doch recht ordentlich. Bei der Bewertung bin ich bei Oliver. Das interpretiert jeder unterschiedlich – alles ist relativ.

    Wenn die Anleger J&J in all den Jahren ein KGV von 18 zugestehen und ich die Aktie im Oktober für 16 bekomme, dann sage ich: Danke, gerne.

    Wenn du Graham bemühst, wirst du sehen, dass das allgemeine Zinsniveau bei der Bewertung eine wichtige Rolle spielt. Wenn ich für „risikolose“ 10-Jahres-Anleihen 8% p.a. bekomme, kann ein KGV von 15 schon teuer sein.

    Gibt´s nur 2% dann ist ein KGV von 20 ganz anders zu bewerten. Ich gebe dir in sofern recht, dass die aktuell niedrigen Zinssätze der Notenbanken Aktien attraktiv erscheinen lassen.

    Sollten die Zinssätze über viele, viele Jahre – und nicht ad-hoc – wieder steigen. relativiert sich das, aber ein heftiger Zusammenbruch? Ich weiß nicht….

    Mir ist das Makroumfeld eh egal. Ich kaufe Topunternehmen, kassiere die Dividende, profitiere vom Umsatz- und Gewinnwachstum solider Geschäftsmodelle und kaufe stetig zu. Spekulation? Nein, danke!

    Klar sind die Unternehmen ab und an zu teuer, so funktioniert nunmal die Börse. Während andere die letzten Monate raus sind, habe ich zugelangt. Mir erschienen die Preise günstig. Aber wie gesagt, sieht jeder anders.

    Wie interpretierst du diese Grafik: http://www.boerse.de/dax-kgv/ oder diese:
    http://www.boerse.de/dow-jones-kgv/

    Ach so, „Geld wie Heu“ – wie wär´s mit Alphabet? Aber nein, die sind ja schon seit zehn Jahren zu teuer…. 😉

     

  37. Vali

    @Oliver und @Sebastian, danke Euch! Super geschrieben, absolut nachvollziehbar !

    Sebastian, super Links! Das sehe ich zum ersten mal! So gesehen sind Aktien (ihr KGV) beider Indices jetzt günstig bis durchschnittlich! Und im September waren sie es sowieso 🙂

    @Draghi-Fanclub Berlin-Mitte , ich geh nur mit, so wie ich kann 🙂 Du hast mir aber immer noch nicht die Frage beantwortet, was dein Vorschlag für besseres Investment ist! Warten auf den Crash? Bist du C*R*A*S*H? Nachdem der Dax nicht auf 7500 Punkte im Oktober gefallen ist, hast einen Draghi-Club gegründet, weil Draghi schuld an deinen Fehlprophezeiungen ist? Du bist echt witzig 😉

    Ich habe dir schon mal geschrieben: Mit negativen Gedankengut kommst du nicht weiter! Die Menschheit will wachsen, lernen, ist neugierig, will investieren, will Sicherheit, Entwicklung, Wohlstand!

    Ich stehe nie morgens auf mit dem Gedanken auf: „Wann fliegt uns das Ding um die Ohren?“

    Sondern: „Habe ich bis jetzt für mich (und meinen Mitmenschen) das bestmögliche getan? Ich freue mich es weiter zu tun!!!“ “

     

  38. Patently Absurd

    @Vali, Oliver, Sebastian: so sehe ich das auch.

    @Draghi-Fanclub Berlin-Mitte:

    Obwohl mir Makroökonomie im Allgemeinen ziemlich egal ist, sehe ich die Gefahr eines Crashs zumindest nicht, solange Draghi weiter wie besoffen Geld druckt.

    Die enormen Geldmengen müssen ja irgendwo hin. Anleihen sind bereits ausgereizt – hier erkennen wir unstrittig/unbestreitbar bereits eine Blasenbildung, nicht nur bei Staatsanleihen sondern auch bei Unternehmensanleihen. Die Immobilienpreise sind zumindest in deutschen Großstädten bereits äußerst sportlich.

    Was gibt es sonst noch? Gold, Silber – hier haben wir das Problem, dass Edelmetalle (oder andere Rohstoffe) keine Gewinne abwerfen. Man ist bei solchen Investments darauf angewiesen, später einen Käufer zu finden, der mehr bezahlt, als man selbst ausgegeben hat. Für einen langfristigen Vermögensaufbau sind Gold und Silber ungeeignet.

    Es bleiben eigentlich nur Aktien als sinnvolle Geldanlage. Und so lange dies so ist, kann es keinen Crash geben.

    Aber wie gesagt würde ich mich freuen, wenn ich mich diesbezüglich irren sollte.

  39. Draghi-Fanclub Berlin-Mitte

    Nein, ich gehe nicht von einem Crash aus. Ich gehe davon aus, dass Draghi uns noch sehr hohe, weitaus übertriebene Kurse bescheren wird. Und was dann kommt, wenn das Experiment nicht gelingt, wird kein Crash sein. Ich denke also überhaupt nicht negativ. Im Gegenteil. Ich habe ja geschrieben, dass ich Aktien, Immobilien und andere Sachwerte besitze. Diese sind – Dank Draghi – enorm im Wert gestiegen.

    Es ist eigentlich unvorstellbar, wie es gelingen kann ohne Wirtschaftswachstum. Sowas gab es noch nie und es gibt auch kein zurück mehr. Ich befürchte unsere Kinder und deren Kinder haben die Sache dann auszubaden.

    @Sebastian
    Machen wir es kurz. Du streitest ab, dass die Kurse zum Grossteil durch die Notenbankpolitik getrieben wurden? Ja/Nein?

    @Patiently Absurd
    Absolut richtig. Die Anleihenblase wäre schon längst geplatzt ohne Notenbankintervention. Ob Aktien ungeschoren davonkommen oder nur das geringere Übel sein werden, muss sich zeigen. So etwas gab es noch nie. Nur sollte sich keiner der Illusion hingeben, dass es verlustfrei darauskommt.

    So ganz dumm erscheint mir die Idee auch nicht sein Vermögen möglichst vor staatlichem Eingriff zu schützen. Wo kommt der Staat am schnellsten ran?

    Es gibt auch keinen Grund sich zu beschweren. Wir lassen Draghi walten. Wir lassen die EZB (indirekt) in die Renten- und Staatskassen greiffen. Wir lassen es zu, dass den Banken Gelder zum Nulltarif geliehen werden, die nicht ihren Weg in die von Draghi gewünschten Kreditvergaben finden. Die EZB-Politik hat bisher auch das Ziel des Wirtschaftswachstums verfehlt. Ebenso kann man hinterfragen, warum wir 2% Inflation brauchen. Auch diese wurde durch die 100 Mrd. der EZB nicht annähernd erreicht.

    Und auch das letzte rosarote Brillchen müsste sehen, dass das einzige was erreicht wurde, eine inflationierung von Sachwertpreisen inkl. Aktien war. Ob das fundamental gerechtfertigt ist, überlasse ich mal den schlauen Köpfen, wie Sebastian hier.

    Was bleibt? Die von Draghi bereitgestellte Kuh melken bis zum umfallen. Meine beiden (schuldenfreien) Immobilien haben sich im Wert verdoppelt. Mir fehlt es schlicht an einem sicheren Aufbewahrungsort für solch eine hohe Summe sonst würde ich sie in den nächsten Monaten verkaufen.

    Aber der PEAK ist noch nicht erreicht. Ab Dezember wird die nächste Stufe beschritten. Inflate or die.
     

  40. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Patently Absurd; „Die enormen Geldmengen müssen ja irgendwo hin.“

    Zuvor: Bitte meine Meinung immer nur als Laienverständnis bewerten.

    Es scheint mir ja nicht der Sinn zu sein, das Geld sinnlos unter das nicht bedürftige Volk zu schütten, damit man damit mal eben Aktien kauft. Der Sinn ist wohl, bestehende Gläubigerforderungen (siehe Griechenland) abzusichern, bzw. neue Kredite bei den Verbrauchern zu stimulieren, um damit die Wirtschaft in Gang zu halten. Es ist eine Absicherung und Verführung zu neuen Krediten. Nur neue Kredite retten bestehende Kredite. Geld wird immer nur als Kredit in die Existenz gebracht.

    Ich sehe es so; wenn ich einen Kredit vergebe, der zu den vergebenen Konditionen nicht mehr bedient werden kann, dann biete ich einen neuen Kredit an, der den alten weiter ablösen hilft. So summiert sich die Schuldenspirale ins Unendliche hinauf. DAS ist das „Wunder“ des Zinseszins von der anderen Seite betrachtet. Die Haben-Seite weiß nicht mehr wohin mit dem Profit und kauft Aktien. Der Schulden-Seite schnürt es den Hals immer weiter zu. Es ist absolut unabänderlich, dass dies nur mit einer Implosion enden kann.

    Nach dem ausgebliebenen Armstrong-Crash auf Ansage am 17. Oktober gibt es wieder eine 100% Ansage zur Zinserhöhung von Bill Gross im Dezember. Schaun mer mal, ob man es sich leisten kann, am Ast zu sägen.

    MS

  41. Draghi-Fanclub Berlin-Mitte

    @Matthias Schneider

    Du bringst es auf den Punkt.

    Draghis Theorie ist es, dass dadurch Kredite an Private (=mehr Konsum) und Unternehmen (=mehr Investition) vergeben werden, was beides zu mehr Inflation und mehr Wirtschaftswachstum führen sollte. Tut es aber nicht. Hat es auch nicht in den USA und auch nicht in Japan.

    Wozu es aber führt, ist genau das, was Patiently Absurd schreibt. Die Empfänger der Nullzins-Gelder pumpen diese in Sachwerte. Siw würden gerne in den Anleihenmarkt, aber der ist a) durch die EZB ausgetrocknet und b) nicht mehr luckrativ.

    Also müssen in der Zeit von QE Sachwerte inflationieren. Zwangsläufig. Natürlich nur, wenn es nicht so brummende Schuppen sind wie JNJ, die von ganz alleine wachsen:-)

     

  42. Draghi-Fanclub Berlin-Mitte

    @Vali

    Geniesse die Welle bis sie bricht. Rede Dir bitte nur nicht ein, dass das was mit Können oder Wissen zu tun hat. Du ignorierst ja bewusst Zahlen und Fakten. Weil es ja bisher auch ohne geht.

    Everybody is a genius in a bull market (including you & me).

    @Matthias Schneider

    Bill Gross ist ein Marketing-Mann. Schau mal auf gurufocus, wie miserabel seine Vorhersagerate ist. Er ist eben kein Hellseher und arbeit auch nicht für einen der Eigentümer der FED. Das ist also nur eine Wette von ihm und wenn er Glück hat, folgen ihm genug damit es zu einer selbsterfüllenden Prophezeihung wird.

  43. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ ZaVodou

    Manchmal kommen Qualitätsunternehmen unter Druck. Dann gibt es die im Sonderangebot: Ein Crash, eine Korrektur, ein Rücktritt, eine vorübergehende Krise, ein Skandal….

     

    @ Draghi-Fanclub

    Ich weiß gar nicht, was Du hier in meinem Blog machst? Es gibt so viele Blogs, wo Du Dich austoben kannst. Und viel Applaus erhälst.

  44. Draghi-Fanclub Berlin-Mitte

    @Tim Schäfer

    Du hast recht. So macht man das heutzutage als guter Journalist und Blogbetreiber, oder?

    Dann weiterhin viel Spass im Einheitsbrei und eigenen Süppchen.

    Sind meine Äusserungen sachlich falsch? Habe ich jemanden angegriffen oder beleidigt?

    Aber trotzdem wird man mit eigener Meinung und kritischer Haltung kaltgestellt.

    Es lebe der Qualitätsjournalismus.

    Wenn Du erlaubst, zitiere ich an dieser Stelle passend Tucholsky (den hättest Du auch nicht gemocht, der war auch kritisch):

    „Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen – und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.“ – Kurt Tucholsky

  45. Ben

    @Draghi Fan-Club

    Hier darf man nur folgende Dinge schreiben:

    Aktien kann man immer kaufen, unabhängig von der Bewertung.

    Aktien sind alternativlos.

    Buy and Hold ist alternativlos.

    Warren Buffett ist der Grösste.

    CTS Eventim war ein Super-Kauf.

    Andere Meinungen sind nicht willkommen. Hinterfragen schon gar nicht.

    P.S.: Welcher gute Journalist träumt nicht davon für das Trader-Magazin und Euro am Sonntag zu schreiben?

  46. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Ben

    Kritik ist ok. Und angebracht. Aber nicht hundertfach. Ein Lehrgang in Aggressionsbewältigung wäre wohl ratsam. Es gibt verbitterte Menschen… Ich habe viele Leser, die sich dafür interessieren, was ich schreibe und was andere hier dankenswerterweise in den Kommentaren dazu beitragen. Aber ganz wenige funken dazwischen. Immer wieder. Und zum Teil auf verletzende Weise.

    Wenn ich etwas nicht mag oder gar hasse, warum würde ich das dann jeden Tag lesen? Das ist schon seltsam. Leute, etwas mehr Optimismus hilft einem im Leben.

  47. Frank

    @alle,

    die meisten von uns sind sich einig. ETF s oder Qualitätsaktien kaufen und auf ewig liegen lassen.

    Mich würden mal Eure Favoriten interessieren die ihre Zukunft noch vor sich haben, also die CTS Eventims von morgen. Kauft Ihr sowas?

    Frank/München

  48. Couponschneider

    @Draghi-Fanclub Berlin-Mitte

    Es ist gar nicht so wichtig, was die Geldpolitik macht. Entscheidend für einen persönlich ist, dass man vernünftig mit seinem Geld umgeht. Das heißt, dass die Konsumausgaben geringer sind als die Einnahmen. Das, was man spart, gehört in Vermögenswerte wie z. B. Aktien.

    Der Sparpunk Gerald Hörhan hat die ökonomischen Grundregeln definiert:

    Man muss auf Dauer mehr einnehmen, als man ausgibt.
    Man muss Schulden bezahlen, und zwar nicht durch die Aufnahme neuer Schulden.

    Im Prinzip ist es einfach und jede Oma mit Hausverstand weiß das auch. Die Generationen vor mir waren sparsame Menschen. Da flatterte auch nicht von alle paar Wochen Werbung für Konsumkredite von der Targobank im Briefkasten. Diese Verlockungen gab es nicht. „Nullprozentfinanzierung“ – für so ein Wortungetüm wäre man vor 30 Jahren noch in die Klappsmühle gegangen.

    Volkswirtschaftliche Debatten sind vielleicht ganz interessant, Geldpolitik hat auch Einfluss auf die persönlichen Möglichkeiten. Aber sie sind überbewertet. Italien hatte jahrzehntelang eine starke Inflation und dennoch eine Industrie aufbauen können.

    Nichts hat so großen Einfluss auf den persönlichen Erfolg als der persönliche Einsatz, das gilt für Bildung genauso wie für den wirtschaftlichen Erfolg. Ein Reich-Ranicki durfte nicht studieren und dennoch wurde er der Literaturpapst, weil er sich für Literatur begeisterte, viel las, selber das Schreiben und Rezensieren lernte.

    Daher ist es genau richtig, wenn Herr Tim Schäfer immer wieder das Ständchen vom Sparen und Investieren, vom Sparen und Investieren, vom Sparen und Investieren bringt. Unser täglichen Tim Schäfer gib uns heute… Amen.

  49. Heiko

    @Couponschneider

    „Man muss auf Dauer mehr einnehmen, als man ausgibt.
    Man muss Schulden bezahlen, und zwar nicht durch die Aufnahme neuer Schulden.“

    Auf welchen Staat dieser Welt trifft das zu?

  50. Sebastian

    @Draghi-Fanclub

    Danke für das Kompliment!

    Allerdings bin ich selbst ganz bescheiden und bilde mir nicht ein, als Hobbyvolkswirt das finanzpolitische Weltgeschehen zu durchdringen wie du das scheinbar kannst.

    Meine knappe Antwort auf deine Frage: Keine Ahnung, es ist mir völlig egal! Wollte nur mal kurz erläutern, wie die Verbindung von Aktienwert und Aktienpreis über die Jahrzehnte entsteht. Aber du weißt ja schon alles…

    Mich interessieren auch nicht „die Märkte“, sondern konkrete Unternehmen. Du machst dich über J&J lustig. Wer die Aktie seit 20 Jahren hält, hat dafür sicher nur ein Schmunzeln übrig…

    Vali brauchst du auch nicht anzupöbeln. Sie ist freundlich, steckt voller Lebenslust und hat sich – das kann man hier verfolgen – in kurzer Zeit toll entwickelt, was das Investieren anbelangt.

    Ich verstehe nicht, wie du einerseits Meinungsfreiheit einforderst und auch mal „anecken“ möchtest, bei Gegenwind dann aber die beleidigte Leberwurst machst. Du weißt sowenig wie wir anderen, was kommt.

    Und jetzt bitte deine kurze Antwort auf die Grafiken. Wie lautet deine Analyse?

    Bestreitest du die Tatsache, dass genügend Topunternehmen in der Welt saftige Gewinne einfahren und dabei keine KGVs von 50 auffahren?

  51. Marco

    Ich denke schon, dass „Draghi-Fan Club“ nicht ganz Unrecht hat. Schade, dass man so etwas hier nicht äussern darf. Die ganzen Flüchtlings-Kommentare der letzten Wochen sind aber dann geduldet.

    Ich werde hier nicht mehr reinschauen.

    Was ist denn der Mehrwert? Tim Schäfer schreibt immer das Gleiche und wenn man anderer Meinung ist, dann soll man das nicht äussern.

    Schade, aber zum Glück gibt es mittlerweile viele gute Blogs und auch wirklich gute Finanzjournalisten. Tim Schäfer wäre wohl auch gerne einer geworden.

    requiescant in pace

     

  52. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Frank,

    ich wüsste gern derlei Prognosen! Mir fallen ein paar Hoffnungsbranchen der Vergangenheit ein, die alle kläglich geendet haben (die meisten Aktien daraus), wie 3D Druck, Nanotech, Solartech, E-Mobile, Brennstoffzelle… Ich würde mir keine Prognose mehr zutrauen. Am besten, man backt kleine Brötchen und nimmt bewährte Hausmannskost. Habe gerade für den Enkel Suchard Express Kakaopulver gekauft, wird von Mondelez gemacht. Eine typische Vali-Essensaktie! 😉

    Witziges Detail am Rande; genau heute vor 3 Jahren („verfasst von M.S. E-Mail, München, 07.11.2012, 07:59“) war ich andernorts total bullisch auf 3D Systems (DDD) und Stratasys (SSYS). Ich versprach, diese Aktien nie mehr zu verkaufen. Habe sie aber zum Glück doch bei ca. 100% verkauft, weil ich einfach gesehen habe, dass es nur ein billiger Hype war, der schnell verraucht. Man dachte aber, das verändert die Industrie. Tut es z.T. auch, aber deswegen muss die Aktie nicht ewigen Erfolg haben.

    Es gibt halt immer temporäre Hypes. Gerade bei Biotech. Jetzt ist wieder ein Mittel gegen grauen Star im Gespräch. Das hyped einzelne Unternehmen mal kurz. Man kann die mitnehmen. Ich wüsste aber keine fundamentale Neuerfindung derzeit. Vielleicht Spacetech mit SpaceX (Elon Musk) oder sowas. Wenn der Weltraum mal richtig offen ist.

    Das könnte mal eine neue Ära eröffnen. Aber da fließt noch viel „Milch“ die Milchstrasse lang.

    MS

  53. Frank

    @Matthias,

    es gibt ja auch Branchen die nicht gehypt sind, trotzdem gibt es immer wieder neue Player die es schaffen.

    Als Beispiele: CTS Eventim, Fielmann… .

    Also Highflyer in langweiligen Branchen.

    Ein Beispiel aus meinem Portfolio wäre  :Church and Dwight.

    Langweiliges Geschäft aber noch viel Raum zum Wachsen.

  54. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Frank,

    ja klar. Es gibt einige Sachen. Fielmann habe ich persönlich schon vor einiger Zeit fälschlicherweise tot gesehen. Ich habe mir schon Brillen online bestellt. Das geht ganz prima und einfach. Scheinbar können sie immer noch genug Geschäft machen.

    CTS Eventim würde ich an Tims Stelle verkaufen und in 5 ETFs verteilen mit Dividenden zwischen 3 und 6%.

    Ich finde zum Beispiel, dass immer weiter Forschung und Entwicklung betrieben wird. Für Komponententests und Entwicklung in der Elektronikbranche sind Qualitätstests unentbehrlich. Für solche Test-Software gibt es einige Spezialfirmen. Ich persönlich werde mir bei Gelegenheit (habe aktiven Limit-Alert bei 28 USD) mal paar NATI (National Instruments) kaufen. Die Systemdesignsoftware LabView ist „State of the Art“. Aber das ist nur Beiwerk, da zu wenig Dividende. Auch sehr namhaft ist Mentor Graphics mit  seinem „HyperLynx“. MENT hat ja der hier besprochene Icahn auch im Portfolio. Leider nahezu keine Dividende, aber als Beimischung ok.

    Na ja, das nur als Ideen.

    MS

  55. Pingback: Artikel über Wirtschaft und Devisen 8. Nov. | Pipsologie

  56. PIBE350

    @Marco: Ich bin wegen der vielen lebensnahen und philosophischen Finanzthemen hier. Irgendwelche Artikel über nackte Geschäftszahlen und angebliche Kauftipps und Trends interessieren mich dagegen nicht die Bohne, da ich einfach stumpf und stur jeden Monat weitere ETF-Anteile nachkaufe. Es gibt so viele verschiedene Blogs, darunter wird bestimmt auch einer für dich dabei sein. 🙂

  57. Sams1974

    PIBE350

    Der Link gefällt mir, wer die versteckte EDEKA-Werbung findet darf sie behalten.

     

  58. Couponschneider

    @Heiko

    Dieser Blog hat die persönlichen Finanzen und die persönliche Finanzplanung zum Thema. Zudem schrieb ich bereits schon mal: Der Einfluss der Geldpolitik auf die persönliche Finanzen wird überschätzt.

    Staaten machen Schulden ohne Ende. Was hat das mit meinen persönlichen Finanzen zu tun? Dass Staaten Schulden machen, ist auch keine neuere Entwicklung. Dass haben sie schon immer und trotzdem hat sich die Menschheit weiterentwickelt.

    Natürlich gibt’s auch Menschen, die von der Schuldenpolitik enorm getroffen werden, wenn sich der Staat durch Inflation entschuldet. Rentenansprüche, Kapitallebensversicherungen, Bargeld, Anleihen, Schatzbriefe… daran nagt die Inflation. Was empfiehlt aber Tim Schäfer? Aktien! Unternehmensanteile! Das sind Sachwerte und daran nagt keine Inflation.

    Merken Sie, wie deplatziert Ihr Beitrag nun ist? Vielleicht sollte sie weniger verschwörungstheoretische Literatur lesen.

  59. Vali

    @Sebastian, ich danke Dir! Big Hug 🙂

    @Tim, lass dich nicht verunsichern! Die Pöbler sind sehr unangenehm und schrecken auch nicht vor Verletzungen und Erniedrigungen zurück! Aber du beweist mit jedem Post und mit Deiner Leserschaft, dass du es richtig machst! Weiter so!

    @PIBE350 , bin genau deiner Meinung 🙂

    @Matthias, süß! Wie alt sind deine Enkel? Bei uns gibt es jetzt auch öfter Milka, statt Mars 😉

    @Draghi-Fan-Club, irgendwie hast du Angst, aber ich hoffe ich nehme sie dir ein bisschen 😉

    Ich habe den Zusammenbruch eines Systems erlebt, mit Hyperinflation und Essensknappheit. Glaub mir, ich sehe kein einziges Zeichen, dass wir in Deutschland dahinschlittern.

    Und so sehe ich das (Laie, kein Ökonom)

    Draghi versucht momentan die Geldmenge zu erhöhen, weil die Wirtschaft nicht genug wächst. Die 2% sind nur ein errechnetes Ziel http://www.tagesgeld.info/news/news/03468-ziel-der-ezb-warum-inflationsrate-von-2-prozent/. Die Löhne sollen so auch wachsen. Warum? Weil der Mindestlohn politisch so schwer durchzusetzen ist und von den Unternehmen zu akzeptieren ist, weil sie Profit machen wollen, aber weniger Lohn bezahlen wollen.

    Die Politiker sind also ziemlich machtlos, weil die Konzerne sie ausbremsen. Jetzt ist Draghi da, der sagt: Gut, über die Anleihen und die Börse, werden die Konzerne und Staaten an Geld kommen, das sie wiederum für neue Kredite und Investitionen einsetzen und vielleicht, wenn es gut läuft (und ich glaube Draghi hofft es wirklich) kommt dann ganz unter beim kleinen Arbeiter was an. So kann er auch mit einem gut bezahlten Job produzieren und konsumieren und der gesamte Wohlstand hebt das Niveau jährlich um ein kleines Prozentteilchen.

    Das Gefährliche dabei ist, und da gebe ich dir recht, dass wir somit eine von den Zentralbanken regulierte Politik haben. Und somit  auch eine Konzernpolitik. Somit ist es fraglich, ob das die Demokratie ist, die wir wollten. Wenn wir Politiker wählen, die nur das tun, was die Konzerne sagen, dann wählen wir nicht Herrn/Frau XY, sondern das entsprechende Konzern. Wir wissen alle, dass die Quandts (BWM) Großspender der CSU sind. Also ist es nicht egal, ob wir BMW-Aktien kaufen oder die CSU wählen? Letztendlich bin ich als selbständige Alleinunternehmerin gewillt, nicht die Beamten (deren Gehalt immer steigt, egal wie die Wirtschaft sich entwickelt) zu wählen, sondern andere Unternehmern, weil ich meine, dass Wirtschaftswachstum von den Unternehmen ausgeht und nicht von den Politikern. Und schon finde ich Draghis 2% gar nicht blöd, vor allem wenn ich auch noch Aktionärin bin 🙂

    Ich frage mich auch, warum du so ein Problem mit steigenden Immobilienpreisen hast, wenn du schon 2 abbezahlte besitzt. Wieso willst du die verkaufen? Ich wohne in meinem abbezahlten Haus und meine Münchner Wohnung hat noch eine Restsumme von unter 30000 €, die ich schön gemütlich mit monatlich 380 € abbezahle. Ich will gar nicht verkaufen. Ich bin durch die Kredite für Immobilien vermögender geworden, und ich würde das jedem fleißigen sparwilligen Familiengründenden empfehlen und zwar am besten selber bauen, oder Wohnung mit Mieter kaufen. Da spart man am meisten und hilft wirklich für mehr Wohnraum und Wirtschaftswachstum.

    Und noch was (nur meine Meinung) – ganz ehrlich: Ich finde die Abkoppelung vom Gold befreiend. Die jahrtausendealte fast masochistische Goldgräberei, ist für mich Vergangenheit. Diese Goldbesessenheit finde ich sogar krank und absolut unmenschlich: Lebensgefährliche Minenarbeiten

    FEDs und Draghis Geldpresse macht Geld aus Luft, das in Kredite umgewandelt wird, die dem Menschen helfen Bedürfnisse nach Wohnraum, Wachstum und Wohlstand zu decken.

    Ich finde sogar, dass dies die Tür einer neuen Ära ist: Geld erschaffen über Kredite, nicht über lebensgefährlichen (Gold)Bergbau.

    Meine Tochter fragte mich neulich: Mama, was hast du früher als Kind ohne Handy gemacht? 😉 (Sie informiert sich über Google, lernt Sprachen so, kennt Dax und Dow, bastelt nach YoutubeVideos und hält Klassenchats über WhatsApp mit ihrer gesamten Klasse. Sie weiß Sachen, bevor sie ihre Lehrer wissen :-))

    Will sagen: Für unsere Kinder wird es ganz normal sein, nicht nach Gold zu suchen, sondern nach Investitionsmöglichkeiten 😉 Sie werden Kredite aus Luft erschaffen, sie in umweltfreundliche Produkte investieren, versuchen ohne Massentierhaltung gut zu leben und werden Bildung für etwas selbstverständliches halten. Noch dazu werden sie langsam zu Edel-Minimalisten – weniger ist mehr, dafür mit Qualität 🙂 So sehe ich die Zukunft!

    (Puh, sorry zu lang, brauche nicht kochen, heute gehen wir essen ;-))

     

  60. Patently Absurd

    Benjamin Graham beschreibt in seinem Klassiker „The Intelligent Investor“ sehr gut, wie eine Investition in Anleihen vs. Aktien erfolgen kann und wie eine optimale Verteilung dieser beiden Anlageklassen im Portfolio aussieht.

    Wenn die erwartete Rendite bei Aktien doppelt so hoch wie die Rendite bei langjährigen (10-jährigen) Staatsanleihen höchster Bonität (10 years treasuries of highest grade) oder höher liegt, dann sollten Aktien übergewichtet werden. Allerdings empfiehlt er maximal 75 % Aktien im Depot.

    Meinem Wissen nach rentieren 10- jährige Bundesanleihen derzeit bei nominal ca. 0,4 %. Dies bedeutet, dass selbst Aktien mit historisch hohen KGVs (40 oder mehr) IM DURCHSCHNITT noch bessere Investments wären als Anleihen.

    Mich würde es nicht wundern, wenn der DAX mittelfristig bis 20.000 oder höher klettert. Denn da gehört er bewertungstechnisch eigentlich hin.

    Zugegeben, in den USA sind die Aktienbewertungen teilweise schon sportlich. Aber im Vergleich zu Anleihen relativiert sich die Bewertung wieder.

  61. Frank

    @Matthias,

    ich war letzte Woche in München in einem Fielmann, da meine Frau eine neue Brille brauchte. Der Laden brummte.

    Ich habe den Verkäufer gefragt ob er Belegschaftsaktien besitzt.

    Seine Antwort: Er wisse gar nicht was das  sei!

    Dabei wirbt sogar die Filiale vor dem Laden  auf der Suche nachPersonal damit. Da er seit 12 Jahren dabei sei habe ich ihm grob ausgerechnet wieviel Geld ihm dadurch durch die Lappen gegangen sei.

    Glaube mir, trotz seiner chicken Brille im Gesicht konnte man sehen wie ihm selbiges zusammenfiel!

    Meiner Frau war das etwas peinlich, aber sie weiß inzwischen,  daß ich bei börsennotierten Läden immer mal frage wie das Geschäft denn so läuft.

  62. SkyHH

    @MS,

    hast Du schon was von der Aktie gehört bzw. kannst diese einschätzen?

    AU000XINEOA7

     

     

    @All,

    neben Fielmann würde ich auch die Springer für zukünftige Investitionen in Betracht ziehen.

  63. Markus

    Na ja, jetzt hat unser Fanclub mal etwas ausführlicher/sinnvoller (als die vorigen Posts) über seine Befürchtungen geschrieben und wird von der anderen „Glaubensgemeinschaft“ angepöbelt…

    Es gibt für beide Sichtweisen gute Argumente und dass das makroökonomische keine oder nur geringe Auswirkungen für die eigene Vermögensbildung hat….

    Ja, es war in der Vergangenheit so, dass das makroökonomische sehr oft vernachlässigbar war, wenn man selbst hartnäckig genug sich dem entziehen konnte…

    Blöd nur, wenn man in einer Krise subprime, Weltwirtschaftskrise arbeitslos wird und an seine Aktien gehen muss, weil die Notreserve zu klein war oder nix mehr wert…

    Die Experimente der Notenbanken und das Kredit aus Luft das neue Dogma ist, lässt halt einige auch an die dotcom denken… da galten die alten Gesetze auch nicht mehr…

    Kredite mit neuen Krediten zurück zu zahlen wird irgendwann schwierig… 😉 Inflationierung will noch nicht so, da dafür steigende Reallöhne notwendig wären, was aber in vielen Industrieländern nicht der Fall ist.

    Gesamtwirtschaftlich (inkl. der emergings) wird es ein wenig komplex.

     

     

  64. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Vali, die Enkel sind 6, 5 und 2 Jahre. Danke immer für Deine Kommentare!

    Wegen Fielmann, ja, offensichtlich läuft der Laden gut. Ich weiß nur nicht genau warum 😉 Aber Zeitungen gibt es auch noch. Internet ist zwar bequem, aber die alte Art hat auch was.

    @SkyHH, diese Tronox kenne ich nicht. Mal sehen bei Gelegenheit. Australische Aktie ohne australische Notierung. Ich bin von Australien immer noch traumatisiert. Habe sowas ähnliches tiefrot im Depot. Immer wieder schwöre ich solchen Werten ab, aber es überkommt mich auch immer wieder mit paar Euros rum zu spielen. Habe gerade Nevsun im Visier (sobald Kupfer wieder anzieht). Ganz schlimm, aber irgendwann bin ich mal gebrannt genug. 😉

    MS

  65. Slazenger

    @Vali

    Kredite, aus Luft schaffen, und wo ziehst du die Grenze?

    Kredite wollen auch irgendwann zurückbezahlt sein!

    Und da sehe ich das große Problem

    Viele Kredite sind mit Luft hinterlegt und nicht mit Werten!

    Diese Bubble muss platzen, die Frage ist nur wann!

    P.S. Eigentlich schätze ich deine Kommentare sehr!

  66. Sebastian

    @ Markus

    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus, würde ich sagen.

    Die Frage ist doch, wie uns all das Philosophieren und Spekulieren über Notenbankpolitik, Staatsschulden, etc. beim Investieren helfen soll. Das erschließt sich mir nicht.

    Erstens können sich die Prognosen  als falsch herausstellen. Zweitens sind die Auswirkungen nicht absehbar. Soll ich aufgrund von Vermutungen und Meinungen mein Portfolio anpassen oder gar einen Großteil der Unternehmen verkaufen? Das ist hanebüchen.

    Tim skizziert hier fortwährend eine einfache und intelligente Art des Investierens. Die ganzen Politikdebatten um Flüchtlinge, Merkel, Pegida, Griechenland, Staatsschulden oder den Draghi helfen dabei nicht wirklich weiter.

    Dazu ist der Ton dann oft beleidigend und polemisierend. Es werden Zirkuslieder angestimmt, um dann unvermittelt ins seriöse Fach zu wechseln, der Crash wird an die Wand gemalt. Manche wollen sich einfach nur ausnörgeln, aber warum hier?

    Die Beispiele von Felix, Anna und anderen zeigen doch sehr schön, dass man über all die Jahre – durch Rezessionen, Kriege samt Flüchtlingswellen (Balkan in den 90ern), hohen/tiefen Zinsen und hoher/niedriger Inflation hindurch – mit intelligenten Anlagemethoden ein Vermögen aufbauen kann.

    UNABHÄNGIG von der Makroebene.

    Sicher hat diese Auswirkungen. Wir wissen nur nicht welche. Und wir wissen auch nicht, wie die sich zukünftig entwickelt, so what?

  67. Markus

    @Sebastian

    Diese ganzen Diskussionen sind an sich sehr mühselig.

    Wir kennen nur die Vergangenheit und die jeweiligen Beispiele…

    Die unsichere und schwer vorhersagbare Zukunft wird dann in der Gegenwart durch unsere jeweiligen Ängste und unseren jeweiligem Glauben durch Diskussionen ausgefochten.

    Auch sind wir nicht zu 100% rational veranlagt und interpretieren die gleiche Nachricht sehr unterschiedlich. Die unterschiedliche Interpretation entsteht durch individuelle Erfahrungen, Prägungen, Emotionen und den gerade konsumierten Informationsüberfluss.

    In welchem Status befindet sich das „System“ aktuell?

    Ob es die Diskrepanz beim Reallohnwachstum/Vermögensunterschiede zwischen Oberschicht und Mittelschicht/Unterschicht ist?

    Ob wir (Industrieländer) gar nicht anders können, als die Löhne billig zu halten weil wir in Konkurrenz zu den emerging`s stehen?

    Oder ob es einfach nur der Profitgier der „Oberen“ geschuldet ist, dass die Arbeiterklasse nicht mehr genauso wie vor 20 Jahren an den Gewinnen beteiligt wird?

    Komplex… als Laie bin ich mit diesen Fragen überfordert und kann in diesem System auch nur das Beste aus meinen bisherigen Erfahrungen (nach Gefühl;-) ) machen.

     

     

  68. Vali

    @Slazenger, ich bin nicht Draghi, aber ich denke die Obergrenze sollten die 2% Inflation sein 🙂

    Auch wenn die „Blase“ platzt, wird sie irgendwann wieder „aufgeblasen“. Und wir hier sitzen es aus und investieren weiter. Und sowie Sebastian (Sebastian, danke mal wieder :-)) hier die KGVs des Dow und Dax gezeigt hat, sehe ich eigentlich keine Blase, sogar als Draghi angefangen hat Geld zu pumpen, oder die FED.

    Kredit aus „Luft“ stimmt natürlich nicht ganz. Es ist eher Vertrauen 🙂 Wenn ich bei der Bank einen Immobilienkredit aufnehme, fragt sie nach Sicherheiten: Verdienst, Wert der Immobilie, andere Immobilien, Aktien, und beim Selbstbau „Einschätzen der Eigenleistung“, sprich wie viel Wert ist meine Arbeit, die ich in die Immobilie reinstecken werde. Das z.B. beruht auf Vertrauen, Schätzungen, Glaube …dass es gut geht.

    Bei Unternehmenskrediten ist noch mehr Vertrauen notwendig: Wie viel verdient die Firma bis jetzt, Schätzen der Zukunftsgewinne, Skalierung usw. Alles Vertrauen! Oder wie siehst du das?

    Und so wird das Menschliche für mich sichtbar und nicht das Gold 🙂

    Natürlich müssen Kredite abbezahlt werden. Aber das werden sie auch. Beim Staatskredit passe ich, weil mir dort alles zu „beamtlich“ ist (siehe Griechenland)

    Und sowie Sebastian sagt, diese philosophisch-politischen Diskussionen über Flüchtlinge, Blase, Crash und Draghi sind für mich Ängste. Ängste, die uns beim Investieren ausbremsen. Wir brauchen mehr Vertrauen, keine Euphorie, aber mehr Zuversicht, denn eigentlich haben uns hier die Aktien versammelt, oder der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit übers Aktieninvestment! Und das läuft doch gut ?! 😉

    @Matthias, gleich drei!!! Bravo! 🙂

    Jetzt muss ich wieder in die Sonne 🙂

  69. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Ich bin der Meinung, dass positiv eingestellte Menschen im Leben viel weiter kommen. Niemand muss in Euphorie verfallen. Aber ein gesunder Schuss Optimismus hat niemanden wirklich geschadet. Das ist mir schon in meiner Schulklasse aufgefallen.

    Siehe Bill Gates, Warren Buffett, Elon Musk, Michael Bloomberg, Bill Clinton, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Larry Page, Jack Ma, Susanne Klatten, Theo Albrecht Jr. … es ist doch kein Zufall, dass die alle eine positive Grundeinstellung haben. Fazit: Der Pessimist ist der einzige Mist, auf dem nichts wächst.

  70. Markus

    Eine Zukunftsplanung ohne Grundvertrauen und Optimismus ist für Selbstständigkeit, Firmengründung/Erweiterung, Hausbau, Familienplanung und eigene Ziele/Träume schwer vorstellbar.

    Auch wenn der „Karren“ mal im Dreck stecken bleiben sollte… wird Optimismus sehr wahrscheinlich mehr bringen!

    Trotzdem sollte man schon auch wachsam und aufmerksam sein und nicht alles rosarot sehen. In der Steinzeit wäre sowas kein Überlebensvorteil gewesen. 😉

     

  71. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Markus

    Erfolgreiche Menschen suchen nach Lösungen. Die anderen beschäftigen sich nur mit Problemen.

  72. Sebastian

    @ Markus

    Deinem obigen Beitrag stimme ich uneingeschränkt zu. Du findest für jede Meinung eine Gegenmeinung und wir tendieren dazu, uns genehme Informationen zu sammeln.

    Die Volkswirte sind sich ja selbst nicht einig. Lieber Austerität und weniger Schulden? Lieber mehr Ausgaben und Impulse? Jeder hat seine logischen Argumente…. mir ist´s gleich.

    @Vali

    Danke zurück ! 🙂

    @Matthias

    Deine unaufgeregten und gerne auch humorvollen Beiträge gefallen mir. Dazu bescheiden und immer hilfsbereit zur Stelle. Kompliment!

  73. Mucki

    @Slazenger

    Vorsicht. Hier darf nur Perma-Optimisten-Einheitsbrei geschrieben werden.

    Je mehr Menschen zu semiprofessionellen Nichtdenkern werden, desto geringer ist das Risiko, dass u?berhaupt jemand den Kopf aus der Suppenschu?ssel nimmt, wenn die schwindende Minderheit derer, die hinter Vorhänge zu blicken bereit sind, „Feuer“ ruft. So klappt die Steuerung der Masse tadellos, vor und hinter den Toren der Börsensäle.

  74. Anna

    @ Sebastian

    Danke für die Blumen.

     

    @ Matthias

    Du hattest doch mal nach Avon gefragt. Ich habe heute meine frühere Kollegin fragen können: Sie ist „rausgekickt“ worden wegen zu niedriger Umsätze. Ich kann also nicht viel dazu sagen. Der Kurs ist inzwischen unter 3 Euro. Einerseits juckt es in den Fingern, andererseits ???

  75. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Anna,

    ja, ich bin immer noch am Beobachten. Ich hatte noch eine unter Beobachtung. WTW, also Weightwatchers. Schau mal was inzwischen passiert ist.

    Avon ist eigentlich ein bekannter Name. Mich wundert, dass da noch niemand angebissen hat. Man wird sich bestimmt auch da ärgern. Vielleicht nehme ich einfach mal 100, nur damit ich sie habe. Ich habe halt so viel Zeug im Kopf.

    Es gibt eine Firma, die kauft so elektronische Musik-Events (EDM) zusammen. Bei denen läuft wohl gerade eine Sammelklage, Kurs total kaputt (eine Aktie die jeder hasst! -> SFXE), und macht natürlich Verlust. Aber diese Veranstaltungen werden zu Mega-Events (und mir gefällt der Sound ja sowieso als andauernder „Radio Sunshine live“ Hörer). Hier juckt es mich auch. Nennt sich SFX Entertainment, Inc.

    @Sebastian, Danke!

    MS

  76. Perma-Optimist

    @Tim

    Dein Blog ist so toll. Gibt es irgendwelche Preise, wo man für Dich stimmen kann?

  77. Slazenger

    @mucki

    Ich denke hier darf jeder schreiben was er denkt und für richtig hält, solange er vernünftig argumentiert!

    Es ist doch ganz einfach die Draghi Milliarden inflationieren die Assetklassen Aktien und Imobilien!

    Schon heute finde ich kaum noch eine halbwegs vernünftg bewertete Aktie von erstklassiger Qualität!

    Je länger die Draghi Party dauert um so höher ist die Fallhöhe , auch für erstklassige Aktien!

    Die Anpassung der Berwertungen an Normalniveau wird äußerst schmerzhaft und länger dauern als man heute vermuten mag!

    Trotz allem bin ich long in Aktien aber mit Absicherung! In der Tat sind Aktien alternativlos, wenn man eine Rendite von 6-8% anstrebt!

     

     

  78. Perma-Optimist

    @Slazenger

    Man spürt Deine Negativität ganz deutlich.

    Erfolgreiche Menschen suchen nach Lösungen. Die anderen beschäftigen sich nur mit Problemen.

    Lies mal die Kommentare von Sebastian und Vali.

  79. Hartmut

    Die Aktien notieren so hoch, weil die Zinsen so niedrig sind. Wenn die Zinsen so niedrig bleiben oder sogar noch sinken, steigen folglich auch die Aktien. Ist zu erwarten, dass die Zinsen steigen? Nein, den bei steigenden Zinsen würden Frankreich, Spanien und Italien in ernsthafte Probleme geraten und kein Rettungsschirm kann das auffangen. Beeinflusst die EZB auch die langlaufenden Anleihen? Ja, da sie am Markt diese Anleihen aufkauft und damit den Zins drückt. Die Situation in Europa hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Japan, eine Pleite ist nicht möglich, da man in der eigenen Währung verschuldet ist, Zinserhöhungen sind nicht möglich, weil die Schulden so hoch sind. Folglich werden Euro-Anleihen keine Rendite mehr bringen und nur noch als Risikopuffer für die Aktienanlage benötigt und dass führt letztendlich zu immer mehr Aktienanleger mit immer höheren Aktienquote, bis zum unvermeidbaren. Das Ende der steigenden Kurse kann aber noch weit entfernt sein (Thema negativ Zins).

  80. Stefanie

    Wenn ich eins gelernt habe, dann ist es, dass nicht leicht ist, zu beurteilen, ob Aktien billig oder teuer sind. Der Kursindex vom Dax ist jedenfalls nicht höher als in 2000. und das sind 15 Jahre her. Andererseits ist das Shiller KGV des s&P 500 zur Zeit bei ca. 27 und das ist sehr hoch. Es kommt also darauf an, die richtigen Aktien zu kaufen. Ich halte Aktien nach wie vor für eine sehr gute Anlage. Aber ich habe auch gut reden, weil ich schon vor über 20 Jahren angefangen habe zu kaufen. Mann sollte also Korrekturen nutzen um einzusteigen. Diese Korrektur hatten wir ja im Sommer. Liebe Grüße

  81. Wolfram Fischer

    @Tim Schäfer

    „Erfolgreiche Menschen suchen nach Lösungen. Die anderen beschäftigen sich nur mit Problemen.“

    Bezeichnen Sie sich als erfolgreich? Sie schreiben für Publikationen mit geringer Auflage. Wirklich erfolgreiche Finanz- und Wirtschaftsjournalisten arbeiten wohl dann doch eher nicht für ein Trader-Magazin und Euro am Sonntag.

    Jason Zweig, Chris Giles, Gillian Tett usw. – das sind für mich erfolgreiche Journalisten.

     

  82. Felix

    Warum sind hier viele so unentspannt? Und das wird dann alles auf den armen Tim abgeladen, zum Teil in unschönen persönlichen Angriffen.

    Der DAX steht schon wieder fast bei 11.000. Zu ergründen, warum er dort steht, ist schwierig. Wer im September nachgekauft hat, ist schon wieder zweistellig im Plus, und das nach 6 Wochen. Also, ich finde das gut und genieße das einfach. Ob’s Bestand hat, weiß man erst hinterher. Investieren bedeutet nun mal Risiken eingehen, das gilt für jeden unternehmerisch agierenden Menschen.

  83. Anna

    @ Felix

    Ich glaube, wir bekommen anderes Wetter. Unsere Katzen sind auch seltsam drauf.

    Schönes Rest-WE

  84. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Wolfram Fischer

    Seltsame These. Wenn das stimmt, dann arbeiten in Großkonzernen nur Hochintelligente und in Kleinbetrieben nur Doofe.

    Es gibt bei kleinen Medien/Zeitungen/Magazinen exzellente Journalisten. Man kann nicht einfach anhand der Auflagengröße die Qualität messen.

    Übrigens schreiben Sie nicht nur als „Wolfram Fischer“ in meinem Blog, sondern auch als Stefanie, Hartmut, Perma-Optimist und Mucki. Sehr einfallsreich muss ich sagen.

    @alle
    Hier gibt es noch einen, der viele Alias-Namen nutzt. Es ist immer die gleiche Person: Marco, Ben, Draghi-Fanclub Berlin-Mitte, Refugees Welcome, Marcel, Kosovo-Urlauber, Itzy_Bitzy… Wirklich witzig.

  85. Vali

    @Tim, eine Ahnung hat man bei solchen Nicknames, dass Lad-Ben-Patient wieder am Werk ist, aber dass noch so ein neidischer Loser unterwegs ist, ist eigentlich sehr schade.

    Man sollte immer mit Respekt Menschen, ihrem Beruf und Arbeit begegnen. Neulich bin ich zum Spaß mal mit Google-Maps durch New York spazieren gegangen und habe deine Straße besucht! Wenn so jemand wie du mit so viel Offenheit und Positives im Sinn versucht Börse auch für Laien verständlich zu machen, motiviert und so ausdauernd schreibt und durchhält, dann sollte man das belohnen und wenigstens mit Respekt begegnen.

    Wie schade, dass es die neidischen gehässigen Loser auch im realen Leben gibt. Ich habe schon gemerkt, dass er mit seinen 2 abbezahlten Immobilien flunkert. Kein Langzeitinvestor mit abbezahlten Immobilien macht sich Sorgen, dass die Preise so steigen… ;-). Die meisten verdienen an der Miete und genießen das Leben und kaufen weiter, weil die Kreditkonditionen gerade perfekt sind. Und da er mir nicht ernsthaft geantwortet hat, wusste ich schon, dass er planlos lügt.

    Tja Ben-Lad-Loser, in deinem Fall wäre mit Sicherheit weniger mehr gewesen.

    Und der Wolfram Fischer platz in jedem Post von ihm vor Neid. Meine Güte! Tja, nicht jeder lebt in New York in der eigenen Wohnung, mit tollem Langzeit-Depot und trifft so berühmte Persönlichkeiten im Job. Somit, weißt du Tim, du bist mehr als erfolgreich, hast alles richtig gemacht und brauchst dir von neidischen Losern hier nicht den Blog verderben lassen!

    Ich kann nur sagen, Tim weiter so! Ich bewundere Menschen wie Dich und unterstütze jeden, der aus eigener Kraft sein eigenes Glück erschaffen hat und freiwillig etwas für die anderen tut!!!

     

  86. Vali

    @Anna, danke dir! Kurz aber genau am Platz – dein Kommentar! 🙂

    Solange es nur die Katzen sind, wäre es ja Ok 😉

    Aber anscheinend vertragen nicht alle so einen mediterranen November, dabei erwarten wir Klimaerwärmung… aua aua 😉

  87. Mario

    Hallo Tim,

    schon interessant zu sehen wer sich so selber unterhält. Ich stelle mir gerade vor, wie kleine Personen auf den Schultern der Betroffenen sitzen und sich unterhalten. Leider hört der Person, die in der Mitte sitzt, niemand mehr zu. Keine Gesprächspartner, keine Hobbys und keine Freunde, nur das Internet in dem man über anonyme Aliasnamen seinen Rede/Schreibebedarf loswerden kann.
    Bevor jetzt ein Shitstorm über dich kommt, auch diese Wahrheit gehört zum ordentlichen Journalismus!

    Schöne Woche noch.

  88. willihope

    @Tim

    Das war mir schon lange klar, so viel Dummheit sammelt sich nicht oft in mehreren Menschen, ich habe ja Bernd das Brot in Verdacht! Kannst du nicht die IP-Adresse in deinem Blog einblenden lassen? Dann hätten wir weniger Posts von diesen Dillos.

    Ansonsten weiss ich auch nicht ob uns der Himmel auf den Kopf fällt und was nächste Woche sein wird, solange die Konzerne verdienen und der Treibstoff der Börse billig ist wird es wohl weiter aufwärts gehen. Mein System sagt investieren!

    @Crashdummy und Konsorten

    Ich nenne euch einmal einige Zahlen hier die ihr auch in meinen jeweiligen Posts mit Datum und Einkaufspreis finden könnt, August & September! Das sagt jetzt meine TWS:

    CL2 +31,2%

    DBPE +12,4%

    DEL2 +17,6%

    GY3L +4,6%

    TAL +9,1% + 1 x Dividende

    GY3S -28% (Absicherung Verkauft (5% Depotsumme))

    10% Cash als Reserve für Rücksetzer.

    Das innerhalb der Monate in denen ihr immer nur Müll über den morgigen Crash gepostet habt!

    Viel Glück at all!

  89. Thomas

    Hallo,

    ich finde die EuramS und BO jetzt gar nicht so klein. Gemessen daran das in Deutschland nur 11% bis 13% der Bevölkerung direkt Aktien besitzen ist der Anteil der Interessenten nun auch mal beschränkt.

    Dieses ständige geheule das es bald Crasht ist auch eher lächerlich. Da sich Tim´s Seite an Langfristige Investoren richtet ist ein Crash nun mal mit einkalkuliert. Das die Stimmung irgendwann kippt steht außer frage. Ab anstatt zu jammern wären ja Vorschläge interessant wie man auch mit einem irgendwann stattfinden Crash Rendite erzeugen kann.

  90. willihope

    @Thomas

    Mein Vorschlag für den Crash ist: 50% Cash und 50% Short auf den DAX!

    Mein Problem mit dem Crash: Ich weiss leider nicht genau wann er um die Ecke kommt!

    🙂

    „Mein System“: Solange der Treibstoff billig ist wird der Börsenmotor laufen, manchmal wird er stottern aber mit genug Treibstoff geht er wohl erstmal nicht aus. 🙂

     

  91. ZEN Investor

    Niemand weiss, ob die Aktien die nächsten Monate steigen oder sinken.

    Aber was bekannt ist: Die Aktienmärkte sind derzeit (nach Shiller-KGV) eher hoch bewertet.

    Natürlich gibt es da verschiedene Strategien, darauf einzugehen.

    Aber auch ein Buy&Hold-Anleger hat einen Vorteil, wenn er tiefer einsteigt.

    Wenn dein Urgrossvater 1929 in den Dow-Jones investierte, so 1’000 $, wärst du reich.

    Aber hätte er 1932 investiert, als der Markt über 80% tiefer stand, hättest du heute 5 mal so viel Geld….

    Das einfach als Denkanstoss.

    Ich selbst kaufe nur Unternehmen mit einem KBV unter 0,8 und einem 5-Jahres-ROA über 8%.

    Dh ein hochproftiables Unternehmen, dass es für 20% unter dem Eigenkapital gibt.

    Sowas ist natürlich extrem selten. Aber ich muss ja auch nicht alles kaufen.

    In der SChweiz erfüllt nur 1 Unternehmen meine Kriterien (scheidet aber aus, weil ich keine Beteiligungsgesellschaften will).

    In Deutschland sind es 10 Unternehmen (von denen aber 1, Powerland, bald dekotiert wird).

    Also meine Auswahl ist arg eingeschränkt.

     

  92. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Vali

    @ Anna

    @ Mario

    @ Thomas

    @ willihope

    Echt schade, dass einer den Blog, getarnt mit diversen Phanatsienamen, zumüllt. Und dann die persönlichen Angriffe.

    Der eine kommt aus der Ecke Glauburg/Frankfurt (Uni?)/Oberursel. Seine Alias-Namen sind „Wolfram Fischer“, Stefanie, Hartmut, Perma-Optimist, Mucki… Ich habe eine leise Vermutung.

    Der andere kommt ebenfalls aus Frankfurt am Main, das kann sogar die gleiche Person sein: Die Alias-Namen sind Marco, Ben, Draghi-Fanclub Berlin-Mitte, Refugees Welcome, Marcel, Kosovo-Urlauber, Itzy_Bitzy…

    Was soll ich tun? Gleich löschen, wenn es seltsame Beiträge sind? Das kann aber dann auch andere treffen. Oder soll ich alles stehen lassen, selbst wenn es Käsekram ist? Immerhin kann es ja zur allgemeinen Belustigung dienen.

    Heute mittag hat mich ein prominenter Investor zum Mittagessen in einem privaten Club in Manhattan eingeladen. (Ich hatte einen kleinen Salat.) Er kam mit dem Privatjet, 2 Mitarbeitern und einem Berater. Er nahm mich anschließend mit seinem Chauffeur zur Wall Street. Es ist der Hammer, wie diese Leute denken. Was für ein extremer Optimist er ist. Den Namen kann ich leider nicht verraten. Noch nicht. Heute abend telefoniere ich mit einem anderen Promi in Los Angeles, der jeden Monat zig Millionen bewegt. Was mir bei allen auffällt: Sie haben extreme Ziele, Träume und sprühen vor Zuversicht. Unglaublich. Mehr dazu folgt.

  93. Frank

    @Tim,

    ich würde den Herrn schreiben lassen, es liegt an uns ihm nicht zu antworten, getreu dem Motto:

    Never feed a troll!

    Frank/München

  94. ZEN Investor

    Lieber Tim,

    „Sie haben extreme Ziele, Träume und sprühen vor Zuversicht. “

    Tja, mir wurde im wertpapier-forum.de vorgeworfen, ich hätte unrealistische Ziele, sei ein Träumer, etc. …..

    Dann bin ich ja auf dem richtigen Weg!

  95. Dani

    @Tim

    wenn es zu sehr auf die Persönliche Tiefschlag Ebene geht, sollte man vielleicht doch eine Löschung in Betracht ziehen. Dann vergeht solchenen Leuten in der Regel doch der Spaß an solchen Aktionen und sie suchen sich einen anderen Spielplatz!

  96. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Frank
    Danke! Ich habe bislang ganz wenige Kommentare gelöscht in all den Jahren.
     

    @ ZEN Investor

    Mache das. Träume große Träume. Habe große Ziele. Du machst es richtig. Genau das hat mir der Chef von SAP im Gespräch empfohlen (und viele andere). Die meisten Menschen haben gar keine Träume. Selbst schuld.

    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Euro-am-Sonntag-Interview-SAP-Chef-McDermott-34-Ich-wollte-erfolgreich-sein-34-4068573

     

    @ Dani

    Danke! Überlege ich mir. Mich lässt das ziemlich kalt. Je erfolgreicher Menschen werden, desto mehr Neider bekommen sie.

  97. Mario

    Hallo Tim,

    ich würde die Kommentare stehen lassen und ignorieren. Im Leben ist es nicht anders. Manchmal muss man sich diesen Dingen stellen.

    Meine Strategie ist, dass ich Menschen in drei Kategorien einteile. 1. Menschen die ich mag, 2. Menschen die ich nicht mag und 3. Menschen die mich nicht interessieren. Mit dieser Strategie komme ich persönlich sehr gut klar, denn in meinem Job muss ich selbst mit der 3. Kategorie klarkommen.

    Eine schöne Woche noch!

  98. Vali

    @Tim, dann hast du uns schon mal sehr neugierig gemacht und ich freue mich auf deine Artikel! Du lebst deine Träume!

    Mir geht es ähnlich wie dir – all diese negativen Kommentare über Flüchtlinge, meine Ahnungslosigkeit über Investitionen und Geldanlagen oder gar sexistischen Andeutungen sind eher zur Belustigung für mich 😉

    Ich weiß, wer ich bin, was ich geschafft habe und kann nur schmunzeln, wenn einem die Argumente und Angriffe ausgehen…

    Löschen, wenn es wirklich Beleidigungen, Verbotenes und kompletter Blödsinn ist. Sonst hast du noch mehr Arbeit…

    Ich glaube auch, dass der Ben-Patient auch Wolfram Fischer ist, denn plötzlich sind sie verstummt und ich vermute, dass auch andere Namen sich dahinter verstecken… aber dein Blog ist trotzdem super und so soll es bleiben!

    Um sich dazu zu äußern, fällt ihm aber jetzt der Mumm und das ist für mich einfach nur schade, aber das zeichnet leider auch solche Trolls aus!

    Man merkt ja langsam, wer die echten Menschen in diesem Blog sind und mit ihnen zu kommunizieren ist eine Bereicherung!

    Allen einen wunderschönen Tag!

  99. willihope

    @Tim

    Ich glaube Löschung sollte man sich immer gut überlegen denn der Schritt zur einseitigen Sicht der Dinge ist dann nicht weit.

    Die IP-Adresse könnte ja auch nur vorübergehend eingeblendet werden, Dauerzustand soll das auch keiner sein denn das Internet ist voll von Vernaderern, denen soll man es nicht zu leicht machen. Sobald der Clown seine Lust verloren hat ist eh alles wieder ok.

    War nur ein Vorschlag aber vielleicht es ist auch nicht nötig.

     

  100. Thomas

    Wirklich wunderbar finde ich, dass dieser Troll aber auch alle Klischees erfüllt:

    „Trolle sind innerhalb der Community isoliert und versuchen ihre virtuelle Identität zu verbergen“

     

    @Tim: Noch ein bitte, könntest du mal was über die Stimmung in den USA zu TTIP schreiben. Mich würde es brennend interessieren wie Invetorenen dieses Abkommen sehen.

  101. Anna

    @ Tim

    Naja, lass ihn schreiben, wenn es zu toll wird, dann löschen. Beleidigen lassen musst Du Dich nicht. Eigentlich ist es eine arme Seele…

  102. Vali

    @willihope, du bist aber mit Gewinn drin bei TAL oder?

    Ich bin mit 40% im Minus. Mein schlimmster „Verreckling“ 😉 Ich halte sie schon lang… Jetzt rauszugehen würde mir gar nix bringen. Ich schaue mal was passiert… solange sie irgendwie aktiv sind, hoffe ich noch…

  103. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @willihope,

    habe schon mit sowas gerechnet. Habe aber fast gedacht, TGH und TAL gehen zusammen. Dividendenkürzung und eigene Rückkäufe bei TAL waren ja schon draussen. Na mal sehen was das bringt.

    @Anna,

    habe mir gestern just for fun (Lotterielos) 100 Avon für ganze 303 USD gekauft. Nur zu dem Zweck, dass ich mal nicht sagen muss, dass ich die mögliche Übernahme ja hätte kommen sehen müssen. Die 5 Dollar Orderkosten kommen mit den 6 Dollar Dividende die Tage ja wieder rein. Wird sicher die letzte Dividende sein. Habe zusätzlich noch eine Put-Option für 35 Dollar verkauft. Sollten die Avon auf unter 2,65 Dollar fallen, könnte es sein, dass ich dann nochmal 100 zu 3 einbucht bekomme. Wenn nicht, dann wäre die Stillhalterprämie ein zusätzlicher Rabatt.

    Schaun mer mal und schönen Tag

    MS

  104. Patently Absurd

    @Thomas:

    Die US-Amerikaner, mit denen ich gesprochen habe (habe berufliche Kontakte in die USA und bin auch regelmäßig dort) haben kaum eine Meinung zu TTIP, d.h. sie wissen kaum etwas über TTIP, und wenn sie es kennen, begrüßen sie es tendenziell. Dies trifft primär auf die meisten US-amerikanischen Unternehmer zu.

    Arbeitnehmer in den USA dürften TTIP (sofern sie etwas darüber wissen) natürlich mit Skepsis sehen. Die Sorge ist immer, dass Arbeitsplätze ins Ausland abwandern.

    TTIP ist für die USA nur eines von sehr vielen Abkommen, einschließlich TIP, NAFTA und einer Unmenge an bilateralen Abkommen in Handelsfragen, siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_free_trade_agreements

     

  105. willihope

    @Vali

    Ich bin heute noch mit 5,7% im Plus aber der Börsentag fängt ja erst um 16 Uhr an. Dazu kommt noch 1 x Dividende von ~3,5% letztens, genau seh ich das leider nicht in der TWS. 🙁

    Die News klingt ja schön aber meistens sind bei einem Merger die privaten Anleger die Dummen, da bin ich gebranntes Kind und so. 🙁

     

    @Matthias

    Hast du das mit den Optionen schon im Griff? Viel Buffer hast du ja da nicht bis 2,65 USD! Ab wann kann ich mit regelmäßigen Einnahmen rechen? 🙂

     

  106. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @willihope,

    wegen Rückkaufprogramm nochmal. Mir kommt das so utopisch vor. Wenn die für 150 Mio, jetzt 250 Mio zurück kaufen wollen, dann sind das bei derzeit bestehenden („As of October 23, 2015, there were 33,255,291 shares of the Registrant’s common stock“) gut 33 Mio Stück ja gut 14 Mio Stück beim jetzigen Preis??? Wie lang soll das Rückkaufprogramm gehen? Bin ja gespannt. Klingt mir schier unglaublich. Na ja, hier ja schonmal 7% plus in EUR heute. Normal müsste sie durch die Decke gehen.

    Wegen den Optionen. Die Logik habe ich soweit gefressen (zumindest glaube ich es). Hatte jetzt noch keinen Verfallstermin. Ich dachte jetzt, 200-250 Stück Avon hätten es schon sein können. Habe aber nur 100 direkt gekauft, weil es ja doch keine Wunschaktie, sondern einfach ein Zock ist. Ich würde bevorzugen, dass der Kurs  zum Verfall am 18.12. über 3 USD steht, mir also die Prämie einfach als Geschenk bleibt. Sollte sie doch so weit unter 2,65 fallen, dass mir der Put ausgeübt wird, ich also noch 100 Stück zu 3 (Strike) kaufen muss (minus die verlorene Prämie) dann hätte ich nochmal Kosten von 265 USD zusätzlich für die weiteren 100, dann habe ich halt 200 Stück und warte auf ein Wunder, oder verkaufe covered Calls aus dem Geld. Dann müsste ich sie eben mal für vielleicht Strike 4 hergeben, obwohl der Kurs bei 5 wäre (verminderter Gewinn). Schaun mer mal.

    Ich sehe das nicht als Investieren, sondern praktisches Lernprogramm.

    MS

     

  107. Patently Absurd

    @Willihope:

    Ist doch klar, dass 2017 weitere, saftige Steuererhöhungen anstehen werden.

    Die Banken- und Griechenlandrettung, Flüchtlingsaufnahme, Familiennachzug, Energiewende etc. etc. der Merkelschen Politik müssen ja irgendwie finanziert werden.

     

  108. Patently Absurd

    Es ist fraglich, ob wir die Kapitalertragsteuer mit dem normalen Einkommensteuersatz versteuern werden darf, ohne gegen geltendes Verfassungsrecht zu verstoßen.

    Bereits auf Unternehmensseite haben Aktionäre bereits zahlreiche Unternehmenssteuer errichtet. Der durchschnittliche Unternehmenssteuersatz für deutsche Unternehmen liegt bereits bei 35 %.

    Wenn dann noch auf zusätzlich persönlicher Ebene der reguläre Steuersatz von bis zu 45 % zuzüglich Kirchensteuer angesetzt wird, dann liegt möglicherweise ein Fall von unzulässiger Doppelbesteuerung vor, welchen den Aktionär im Verhältnis zu anderen Steuerzahlern, z.B. einem Gewerbetreibenden, rechtswidrig benachteiligt.

    Früher wurde das Problem durch das Halbeinkünfteverfahren gelöst, welches aber in der Anwendung recht komplex ist.

  109. Patently Absurd

    Wenn der Steuersatz zu hoch wird, wäre das Auswandern in ein steuergünstiges Land (z.B. Österreich, Luxemburg u.a.) eine praktische Lösung.

  110. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Man braucht ja nur den Unternehmen zubilligen, statt „Bardividenden“ aus Nachsteuergewinn, dann eben „Bruttodividenden“ aus Vorsteuergewinn zu zahlen. Dann liegt die Steuer komplett beim Empfänger (ähnlich den US-MLPs) usw. Aber das lässt sich nicht automatisieren, und wäre wieder auf Steuerehrlichkeit angewiesen. Ein Unding. 😉 Darum ja lieber die 25% bisher. („A Bird in Hand is worth 2 in the Bush“).

    MS

  111. Patently Absurd

    Wenn die Dividendenzahlung als Ausgabe unternehmenssteuerrechtlich anerkannt würde (dies wäre folgerichtig, ansonsten würde das Unternehmen besser nichts mehr ausschütten), könnte ich mich als Aktionär mit einem solchen System anfreunden.

    Verfassungsrechtlich wäre es unproblematisch.

    Außerdem: je komplexer wir das Steuerrecht machen (und dahin geht ja offensichtlich der Vorstoß von Herrn Schäuble), desto mehr Schlupflöcher gibt es.

    Das derzeitige Steuerrecht beinhaltet für den, der sich damit auseinandersetzt, leider wenige Schlupflöcher, weil es zu einfach ist (25 % für alle, keine Anerkennung von Betriebsausgaben) und zudem aufgrund des Quellensteuerprinzips automatisierbar wurde.

     

  112. SkyHH

    MS,

    weißt du die WKN von Triton?

     

    Habe vor ein paar Tagen zum Glück ein paar Aktien von TAL gekauft 🙂

    Sollte man jetzt noch einmal zukaufen, bevor der Zug an fahrt aufnimmt?

  113. ValiVali

    @Stefan, danke für den Link!

    Das könnte gerechter sein als man meint, zumindest für die, die wirklich vorsorgen müssen… Aber wollen sie jetzt mehr Steuerflüchtlinge? 😉 … da wird alles noch komplizierter… Wir haben gelernt, wenn die Reichen verlieren, verlieren wir alle. blöd.

    Ist schon, klar, dass jemand die Beamtengehälter zahlen muss, und ich denke Schäuble weiß Bescheid, wer Aktien besitzt und das sind oft auch die mit dem höheren Steuersatz. Nur werden sie dann noch mehr in Immobilien flüchten, oder eben ganz raus aus dem schönen (teuren) Deutschland… will er das?

    Eigentlich schenke ich meine Dividende sowieso komplett dem Fiskus, wenn ich in mein Steuerbescheid sehe… jetzt könnte es nur ein wenig komplizierter werden… 🙁

    Egal was Schäuble macht, er gewinnt immer…

  114. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @SkyHH,

    wenn ich es richtig sehe, war Triton bisher nicht börsennotiert: “ Triton is currently owned by Warburg Pincus LLC and Vestar Capital Partners, along with other private investors, including members of Triton management. „

    Es war zwar ein IPO von Triton geplant, aber durch den Merger gibt es in Zukunft eine gemeinsame Aktie von Triton und TAL, wobei die TAL-Aktionäre nur 45% der neuen Gesellschaft halten, die Triton-Eigentümer 55%.

    Momentan zukaufen würde ich wohl eher nicht. Die Dividende ist auf absehbare Zeit ja nicht mehr soooo attraktiv dann. Also ich werde mal sehen, wie weit die TAL noch läuft, und eher ans Verkaufen mit Plus denken. Aber ohne Eile. Mal sehen wie die zukünftige Dividendenpolitik wird.

    Das Problem habe ich ja auch bei KKR. Die haben auch zu Gunsten von Rückkäufen die Ausschüttung stark beschnitten. Das ist dann nicht mehr interessant für mich. Werde dort auch an Verkauf denken um umzuschichten.

    MS

  115. Thomas

    @Stefan: Würde die alte Regel wieder in kraft treten das auch Gewinne aus Aktien nach 2 Jahren Steuerfrei sind wäre das ja mal was. Aber dies wird sicherlich auch nicht passieren.

  116. willihope

    @Matthias

    TAL +15%. Versteh einer die Welt. Vermutlich blasen sie sie auf um dann die Optionen abzuladen.

    Ich habe heute einen Order durch bekommen, NMM zu 5,11 USD. Die haben die Dividende um 52% gesenkt und denken das ist jetzt mit 1,7 facher Deckung nachhaltig, macht immer noch 14% Dividende! Matthias! Jetzt oder nie! 🙂

     

  117. Patently Absurd

    Habe gerade nochmals nachgelesen: mit der Auswanderung zwecks Steuerreduzierung ist es auch nicht einfach.

    Der Steuerflüchtling zahlt eine sogenannte Wegzugssteuer, d.h. bei Wohnsitzverlegung ins Ausland werden die stillen Reserven (Kursgewinne im Depot) besteuert, soweit die Aktien im Zeitpunkt des Wegzugs nicht bereits verkauft waren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wegzugsbesteuerung

    Da das deutsche Steuerrecht (man ahnt es schon) gegen geltendes EU-Recht, insbesondere die jedem EU-Bürger zu gewährende Freizügigkeit verstößt, wurde per deutschem „Gesetz über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (SEStEG)“ eine zinslose Stundung der anfallenen deutschen Steuer bis zur tatsächlichen Veräußerung der Beteiligung oder Verlegung des Wohnsitzes in ein Land außerhalb des EWR eingeführt.

    Also: wer bei Renteneintritt feststellt, dass die Besteuerung des Dividendendepots, Herrn Schäuble & Co. sei Dank, ungeahnte Höhen erreicht, der könnte immerhin noch in ein anderes EU-Land auswandern.

    Bei Tim wird es ähnlich sein, wenn er mal nach Deutschland zurückkehren will. Auch in den USA gibt es eine sogenannte expatriation tax: https://en.wikipedia.org/wiki/Expatriation_tax

  118. Couponschneider

    Wenn die Politiker die Kreativität an den Tag legten, den sie bei der Steuererfindung zeigen, wir hätten keine Probleme mehr: Keine marode Infrastruktur, keine leere Kassen, weniger Drogenkriminalität usw.

  119. SkyHH

    @willihope,

    wollte da schon einteigen. Habe mich doch nochmal für TAL entschieden.

     

    Hoffe NMM bleibt noch ein wenig mit dem Kurs so, dann fülle ich da auch nochmal auf. Netto sind das ja dann 10% Netto.

  120. ZEN Investor

    Kommt in die Schweiz.

    Es gibt keine Steuern auf Kursgewinne!!! Auch nicht beim Verkauf!!!

    Als Quellensteuer wird die Verrechnungssteuer auf Dividenden, in Höhe von 35% erhoben.

    Damit stellt der Staat die Steuerehrlichkeit sicher:

    Denn man kann die Steuer teilweise zurück fordern, wenn der persönliche Steuersatz niedriger liegt (was wohl bei 80% der Leute sein dürfte).

    Wer bei den Steuern nicht ehrlich ist (dank Bankgeheimnis möglich) zahlt halt 35% auf alle Dividende, aber Kursgewinne kann er für sich behalten.

    (Kursgewinne sind in jedem Fall steuerfrei, hingegen fallen Vermögenssteuern von 0,1% oder so an).

    Die Unternehmens-Gewinne werden natürlich auch besteuert, aber ebenfalls viel tiefer als in Deutschland.

    Weiss jemand, wieso in Deutschland die Steuern so viel höher sind?

    Ich meine, die Schweiz hat rund 1/10 so viele Einwohner wie Deutschland, aber benötigt logischerweise auch nur 1/10 der Infrastruktur. Aber wieso muss pro Einwohner weniger bezahlt werden? Ich vermute in der Schweiz ist die Bürokratie schlanker (kleinere Verwaltungen, aber warum??)

     

  121. PIBE350

    Sag das nicht zu laut, sonst hat die Schweiz bald 80 und Deutschland nur noch 10 Millionen Einwohner. 😉

  122. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mario

    So kann man es sehen. In den USA gibt es dazu den schönen Spruch: „Haters gonna hate.“

    http://netforbeginners.about.com/od/netiquetteonlineculture/fl/What-Is-Haters-Gonna-Hate.htm

     

    @ Vali

    Danke. Danke! Ich habe leider so wenig Zeit für den Blog gerade…

     

    @ willihope

    So wichtig ist die Person nicht, dass ich weiter recherchiere mit seiner IP-Adresse etc.

     

    @ Thomas

    Zum TTIP-Abkommen in den USA weiß ich leider zu wenig. Kann ich mir kein Urteil gegenwärtig zu erlauben. Sorry. Patently Absurd hat den TTIP-Deal  ja ganz interessiert analysiert.

     

    @ Anna

    Ja, so wichtig ist der Troll ja gar nicht. Ist nur etwas lästig, wenn ich jeden Tag sehe, wie eine Person mit so vielen Phantasienamen alles zumüllt.

     

    @ Stefan

    Danke für den Hinweis mit der Abgeltungsteuer. Ja, Deutschland behandelt leider Aktiensparer unfair. Es wird immer heftiger. Die smarte Altersvorsorge wird mit Steuern gedrückt. Dabei machen uns die Amerikaner vor, wie es besser geht: Dort ist das Aktiensparen für die Rente aus dem Bruttoeinkommen möglich. Kursgewinne und Dividenden sind auf einem Spezialdepot für den Ruhestand steuerbefreit.

    Im Grunde werden ja diejenigen Deutschen, die sich frühzeitig darum kümmern, bestraft. Gleichzeitig treibt die Bundesregierung die Bürger in renditeschwache Riester-Produkte. Das ist schon sonderbar. Schade eigentlich, wie der Bürger entmündigt wird. Das eigenständige Vorsorgen via Aktien wird zunehmend zur Qual.

  123. StefanStefan

    @ ZEN Investor

    ich habe einen Schweizer Pass und halte es durchaus für möglich später „auszuwandern“.

    Was ich mich aber frage ist: wie viel zahlt ihr denn an z.B. US-Quellensteuer?

    Also wenn du z.B. Berkshire verkaufst, wie viel behalten dir die Amis als Steuer ein? Wenn das auch 15% sind ist der gegenwärtige Vorteil nur 10%…(+Soli)

     

    Habe übrigens gerade das Buch von Guy Spiers gelesen. The Education of a Value Investor. Sehr interessanter Mensch. Der ist auch nach Zürich übergesiedelt. Die Steuer hat er zwar mit keinem Wort erwähnt, dürfte aber auch eine Rolle gespielt haben…

    Die Value Investoren sind übrigens alle extrem gut vernetzt. Der Spiers ist gut mit Monish Pabrai befreundet. Auch Bill Ackman, Hendrik Leber, Max Otte, Cunniff, Greenwald, Chris Hohn (o.k. eher kein Value Investor), Whitney Tilson kennt er. Die treffen sich regelmäßg bei Foren und kaufen auch oft die gleichen Werte…

    2007 hat Spiers Buffetts Mittagessen ersteigert. Zusammen mit Monish Pabrai hat er ca 600.000 $ hingelegt.

  124. Patently Absurd

    @Stefan:

    Hast du auf Kursgewinne bei US-Aktien jemals Quellensteuer bezahlt? Würde mich wundern…

    Die US-Quellensteuer für „nonresidents aliens“ auf Dividenden (bei entsprechender Antragstellung) sollte bei einheitlich 15 % liegen. Es sollte keinen Unterschied machen, ob man in der Schweiz oder Deutschland lebt.

    Ist jemand anderer Meinung?

     

  125. StefanStefan

    @ Absurder

    du meinst auf Kursgewinne wird keine US Quellensteuer einbehalten?

    Ich verkaufe leider zu selten, daher hast du mich jetzt echt auf dem falschen Fuss erwischt! Ich bin aber immer fest davon ausgegangen, dass es so ist!

    Da mein Freibetrag (800 €) eh immer ruck zuck ausgeschöpft ist hab ich immer 25% +Soli bezahlt. Deshalb weiss ich es nicht explizit. Muss aber eigentlich so sein!

  126. willihope

    Also wenn man von Dividenden leben will/muss dann helfen Kursgewinne genau null. Dividenden von englischen Firmen gibt es in Great Britain steuerfrei, so ein Zufall! Broker IB führt euer Konto auch in GB, noch ein Zufall! 🙂

    Also Wohnsitz in England und wo ihr dann lebt interessiert doch keinen, Bermuda soll auch schön sein. 🙂

    Kommt immer darauf an ob es sich auch wirklich auszahlt.

  127. Anna

    @ Matthias

    So, nun habe ich also doch 100 Avon gekauft. Vielleicht wären Rubbellose besser gewesen? Aber da hätte die Inhaberin des Zeitungsladens zu sehr an meinen Geisteszustand gezweifelt, das wollte ich ihr doch nicht antun.

  128. Patently Absurd

    @Anna:

    Habe gerade mal bei Avon nachgeschaut. Warum sollte man in einem solchen Unternehmen investiert sein?

    Fallende Umsätze, fallende Gewinne – offensichtlich hat das Unternehmen Schwierigkeiten mit seinem Geschäftsmodell oder der Markt verändert sich gerade.

    Dividenden sind mehrfach gekürzt worden. Die Verschuldung ist bereits sehr hoch. Fremdkapitalquote liegt bei 95 %. Also sind die Gewinne bzw. vorliegend die hohen Verluste auch mit einem Leverage versehen.

    Bei einem solchen möglichen Turnaround-Kandidaten muss man schon einen tiefen Glauben an ein kompetentes Management haben. Ansonsten ist das keine Investition, sondern eher ein Zock.

    Oder spekulierst du auf die Assets?

  129. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Patently Absurd,

    wir haben uns an die Vorgabe von Icahn siehe oben gehalten: „Wenn alle eine Aktie hassen, kaufen wir sie.“ 😉

    Es geht hierbei ausdrücklich nur um einen Zock auf Übernahme oder sonstiges Erscheinen eines „Deus ex Machina“. Das ist kein vernünftiges Investieren, so wie auch betont wurde. Ich denke einfach, dass der altbekannte Name ein Wert in sich ist, und einem Aufkäufer etwas wert sein müsste. Habe vor paar Wochen auf WTW Weight Watchers geschaut, und heute trauere ich der verpassten Chance nach. Avon kann natürlich genauso auch pleite gehen, deswegen ja kein Investment, sondern Lotterielos.

    MS

  130. Vali

    🙂

    Anna und Matthias, ich wünsche euch viel Glück mit AVON! Hoffentlich hat Icahn recht… Das versuche ich jetzt mit HCP. Ich komme nicht von den Immobilien los, aber ich habe mich gestern in diese kreative Minimalismus-Oase verguckt… Gern …über 7000€ pro qm teuer…

    Jetzt muss irgendein Reit mir seelische Kompensation verschaffen… 😉

  131. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Vali,

    HCP ist aber ein Qualitätsinvestment dagegen. Bei Avon denke ich ich an sowas wie Tupperware. Es ist mir ein Rätsel, dass es solche Sachen immer noch gibt. Aber man darf das geistige Beharrungsvermögen der Leute nicht unterschätzen. Es werden nach wie vor Zeitungen gelesen, die die „News“ von gestern berichten. Absolut absurd kommt es mir hier auf Arbeit vor. Leute haben einen PC mit Internet vor sich, aber in der Pause wollen sie in ihrer Zeitung blättern.

    Die Wohnung grenzt an Irrsinn. Zu so einem Preis muss jeder Verstand abgelegt werden 😉

    P.S: Genau in der Gegend habe ich übrigens mal gewohnt für kurze Zeit, als ich 1981 von Leonberg nach München gezogen bin. Das war in der Siegrunestr. dort im Viertel.

    Kauf Dir doch lieber einen REIT mit deutschen Immos wie den „Dream Global“ . Leider nur in CA kaufbar, glaub ich. Also mir ja das Liebste, da für mich nur 5 CAD Gebühr, fast nix. Der hat ausschließlich deutsche Immobilien drin. Hole ich mir auch noch. Ein Bürogebäude gleich bei mir ums Eck. Komme ich dauernd dran vorbei.

    MS

  132. StefanStefan

    Ohh mein Gott. 120.000 € für 16 m² ! Da muss man schon geistig sehr umnachtet sein so ein Investment zu machen…ach, was sage ich Investment! Liebhaberei ist das…

    Noch dazu eine DG Wohnung in einem Haus das 1969 gebaut wurde. Und Provision wollen die auch noch, hahahahahahahaha

    München hin oder her, irgendwo hörts auf

     

    Von Avon würde ich auch die Finger lassen. Wo ist die Moat? Die Produkte sind viel zu teuer und bringen keinen Mehrwert…

    Spiers hat in seinem Buch am Ende Fallbeispiele drin in denen er Fehler aufzeigt die er gemacht hat. Da ist ein Fall Tupperware! Matthias: du triffst es sehr genau mit dem Vergleich zu Avon…

  133. Vali

    @Stefan, du sagst es 😉 …wetten, die ist im Dezember nicht mehr da 😉

    @Matthias, auch eine schöne Straße! Bin irgendwie zwischen Maxvorstadt und Nymphenburg grundsätzlich im JA-Modus 😉 Habe da studiert, war eine so schöne Zeit 🙂

    Aber gut, warten wir bis die Münchner Blase platzt…

    Dream Office habe ich vor 1,5 Jahren mal über DKB gekauft für, glaube ich 60 Euro pro Trade. Dann habe ich sie genauso teuer verkauft,( ich Schlaubi, dachte Gebühren sind nur einmalig), immerhin bevor sie ins Minus schlittert. Habe mir genau eine Aktie übrig gelassen, seit langem im Minus, aber monatliche stetige Dividende 😉

    Du hast es gut, aber ich kann nicht mit CAD zahlen… und die Gebühren fressen so viel auf…

    HCP ist alt (mehr abbezahlte Immobilien), hat steigende Dividende, sehr großes Portfolio in USA und auch in GB und ich habe sie bereits, aber eben gerade wieder in rot… oder ich warte einfach noch…

    Ich hab dir ja schon geschrieben, dass meine Mama bei Avon angestellt war. Sie sind dann nach Spanien. Ich habe jahrelang die Produkte benutzt, aber deshalb die Avon-Beraterin ins Haus einzuladen, möchte ich nicht… und sie wollen diese Strategie nicht aufgeben! Vielleicht bedienen sie  demnächst aber mehr ältere Damen in den HCP-Immos damit 😉 Viel Glück!

  134. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Vali,

    sitze gerade in Maxvorstadt in der Arbeit und schau aus dem Fenster, unweit der Uni usw. Tja, München ist wirklich irre, wie auch andere Städte inzwischen. Ich würde jedenfalls nicht solche Preise zahlen für solche Wohnungen. Natürlich wird die verkauft werden, aber man muss es nicht sein, der die kauft. Wie viele Kaltmieten ohne Störungen braucht man da? Bei dem Baujahr kommen Reparaturen. Ich habe jetzt in meiner Mietwohnung wieder was. Da muss eine Dichtung des Abflußrohrs umständlich (mit Herausflexen eine Stückes Rohr usw.) gewechselt werden. Das kostet die Netto-Mietrendite von Monaten. Nein nein, wäre nix für mich.

    Lieber schön REITs kaufen 😉 Der „Dream Office“ ist ein anderer, der nur kanadische Immos hat. Für solche Sachen braucht man echt einen sinnvolleren Broker. Auf Dauer wirst Du da nicht umhin kommen.

    Habe mir den „Dream Global“ (eigentlich ja „Dream Germany“) angeschaut. Da sieht man krass die Unterschiede. In der Pampa manche Vermietungen unter 20% zum Teil. Alles was nicht Großstadt ist… na ja.

    Die Avon… wie gesagt, einfach nur ein Versuch. Man muss nicht immer vernünftig sein. Man braucht auch Glück im Spiel. 😉

    MS

  135. ZEN Investor

    @Stefan,

     

    lustig, ich habe mir vor 1 Woche dasselbe Buch gekauft.

    Aber auf Deutsch „Die Ausbildung eines Value Investors“.

    Guy Spier schreibt man übrigens ohne s am Schluss. 😉

    Wie das mit der US-Quellensteuer ist, weiss ich auch nicht. Als ich im Depot meines Stiefvaters Berkshire Hathaway und Microsoft (war seine Auswahl) verkaufte (war wohl am 16.Januar), fielen keine Gebühren an.

     

    In der Schweiz ist auch nicht alles gut. Aber die Verwaltung dünkt mich effizienter.

  136. SkyHH

    @Valli,

    schau Dir doch auch mal folgende Werte an:

    US85254J1025

    US81721M1099

    US3765361080

    Die erste ISIN ist auf meiner Watchlist ganz oben.

  137. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @SkyHH,

    Dank für den Tipp! Das ist wirklich interessant. Du wirst es nicht glauben, ich bin heute Abend so ziemlich alle norwegischen Werte (diese Aktie hier hat ja glücklicherweise BMG Kennung: Bermuda) durchgegangen. Grund war der Bericht vom Value Mario zur Rückerstattung der norwegischen Quellensteuer. Tja, seine Prosafe setzt ja leider temporär die Dividende aus.

    Bei der Sache kam ich auf Ocean Yield. Leider kann ich die auch nicht normal über Lynx ordern, obwohl sie in Frankfurt gehandelt wird. Haben sie nur über Oslo. Also wenn ich bei Lynx anrufe, dann geht das bestimmt. Aber das ist mir schon wieder zu viel Extravaganz für mein Pillepalle-Depot, und so extraordinär ist sie dann auch nicht. Noch blöder ist das bei der Avance Gas. Die geht nur in Oslo. Ich hatte (und habe) für die Zukunft zwar auch vor noch NOK zu halten als Fremdwährung, aber mich haben die teuren Gebühren für Oslo (89 NOK, also ca. 10 EUR) wieder abgekühlt. So schlimm wäre es auch wieder nicht. 1000 Euro in NOK tauschen und für 89 NOK kaufen, fertig. Kommt irgendwann noch, wenn mir Nordamerika zu langweilig wird. 😉

    Tja, ich würde so gern aus dem Vollen schöpfen können. Gäbe so viele Sachen einzusammeln.

    Momentan muss ich mir mal KNOT anschauen. Habe es gerade wieder mit den Tankern, LNG wie TGP auch.

    Ach ja… NMM ist nur noch gruselig. Keine Ahnung was da kommt.

    Apropos AVP nochmal. Man muss halt manchmal einfach nach dem Bauch handeln. 😉 Zumindest der Short-Druck scheint abzunehmen: „As of October 30, 2015, short interest for Avon Products Inc (AVP) stood at 68702536 shares, a decrease compared to 73630544 shares on October 15, 2015. This short interest comprises 15.8 percent of the entire float. Short interest ratio now stands at 10 at the average volume of 6916452 shares.“

    MS

  138. StefanStefan

    @ ZEN Investor

    du hast recht. Wahrscheinlich habe ich beim Schreiben an Britney Spears gedacht, hehe…

    Habe das Buch auch auf Deutsch gelesen. Dachte erst das gibts nur auf Englisch, habe es dann aber zufällig beim Finanzbuch-Verlag entdeckt…

     

    Ob die Amis Quellensteuer abziehen vom Kursgewinn (bei Schweizern in der Schweiz) würde mich jetzt schon stark interessieren…

     

    Klar ist in der Schweiz auch nicht alles rosig. Allein was die für drakonische Strafen für „zu schnell“ fahren haben…total übertrieben.

    Die Geldwäschevorschriften sollen mittlerweile schlimmer sein als in Deutschland.

    Aber langfristig wird einem um Deutschland schon Angst und Bange. Europa ist ein gigantisch teures Experiment mit ungewissem Ausgang. Die Schweizer halten sich da schön raus. Auch aus der Flüchtlingsproblematik…

    Aber von der demografischen Entwicklung sind die auch betroffen.

     

  139. Vali

    @SkyHH, danke dir 🙂

    Ich habe sie mir alle jetzt angesehen.

    Nr.3 die Gladstone habe ich schon und bin sehr glücklich damit.

    Nr. 2 die  Senior-Housing wäre zu überlegen…

    Nr. 1 die Stag Industrial gefällt mir! Sind relativ neu. Die monatliche Dividende ist sehr verlockend.  http://www.finanzen.net/aktien/Stag_Industrial-Aktie Was ist ein negatives KGV?

    Habe gestern noch 40 Stück HCP gekauft… bin jetzt ruhiger 😉

    @Matthias, 25 Jahre Miete müssten so rein 😉 Aber die ist mir echt zu klein… und pro Qm müsste ich jetzt mehr als doppelt so viel zahlen, nur 3 Jahre später… ich schaue weiter 😉

  140. StefanGE

    Hallo zusammen,

    da hier regelmäßig auch Exoten besprochen werden, was haltet ihr von denen hier: http://www.finanzen.net/aktien/Cal-Maine_Foods-Aktie

    Für mich wäre das ein Kauf. Der größte Produzent von Hühnereiern in den USA. Ein Investment ganz nach meinem Gusto: kann man anfassen und ohne Eier geht beim Essen gar nichts. Eier werden immer und überall von allen gegessen. Ob pur oder in Teigwaren verarbeitet, Ei ist überall drin.

    KGV unter 10 und zudem eine nette Dividende, die mehr als genug durch Einnahmen abgedeckt ist. Zudem fast 76% Eigenkapitalquote. Steigende Umsätze und Schulden kaum höher als ein Jahresgewinn runden das ganze dann noch ab.

    Eigentlich alles zu schön um wahr zu sein

    Hat die schon jemand im Depot, oder kann dazu was sagen? Kommt mir wie gesagt alles zu gut vor. Sicher, wenn mal ne Geflügelseuche auf dem Plan steht, wird’s bitter, aber ich hatte auch z.B. Marine Harvest im Depot, die ich mit einigem Gewinn verkauft habe. Evtl. lege ich mir im Dezember Marine Harvest und Cal-Maine ins Depot. Lachs und Ei ist einfach eine leckere Kombi ;-).

    Gruß

    Stefan

  141. Patently Absurd

    @StefanGE:

    Bei solchen Wachstumsaktien bin ich immer extrem vorsichtig. Vom KBV ist das Unternehmen schon sehr teuer. Das KGV (2015) liegt derzeit bei 15, nicht bei 10 (wie kommst du auf dein KGV?).

    Nichts gegen Wachstum, aber ich würde mir zumindest folgende Frage stellen: hat das Unternehmen einen Moat, der die Gewinne trotz des niedrigen Buchwertes langfristig absichert? Ansonsten könnten schnell Wettbewerber das Geschäftsmodell kopieren.

    Erfolgt das Wachstum innerhalb des Franchise?

    Skeptisch macht es mich, dass das Produkt „Ei“ ein Massenprodukt darstellt – eine Differenzierung zu den Produkten der Wettbewerber ist zumindest schwierig. Wie sind da langfristige Wettbewerbsvorteile möglich?

    Günstig wäre ein Kauf 2010/2011 gewesen. Da war das Unternehmen echt billig zu haben…

  142. Patently Absurd

    P.S. Schau dir vielleicht mal zum Vergleich diese Aktie an:

    http://www.finanzen.net/bilanz_guv/Suedzucker

    und frage dich, ob du die im Jahr 2013 gekauft hättest. Die Situation ist ähnlich, Zucker wie Eier sind im Prinzip Grund- bzw. Rohstoffe der Nahrungsmittelindustrie.

    Ich würde nicht ausschließen (auch wenn ich es nicht weiß), dass der Eierpreis  und damit die Rendite für Cal-Maine ähnlich Zucker gewissen Zyklen unterliegt.

  143. StefanGE

    @Patently Absurd,

    KGV hatte ich aus den Angaben bei Finanzen.net, auch bei Onvista bleibt es einstellig für 2015 & 2016 http://www.onvista.de/aktien/CAL-MAINE-FOODS-Aktie-US1280302027.

    Denke ich werde da einfach mal die Quellen überprüfen müssen…

    Der Moat bei denen sind Größe und Lage. 12.000.000.000 Eier verkaufen die jedes Jahr.

    Das Produkt selbst kann theoretisch ja jeder Haushalt selber herstellen. Einfach 4-5 Hühner in den Garten und gut, aber wer macht das schon?

    Zudem ist es bei frischen Eiern, die ja das Hauptgeschäft darstellen nicht wirklich möglich, aus China etc. Ersatz zu bekommen. Die Transportwege müssen kurz sein. Der Burggraben ist da also auch einfach die Lage der Hühnerställe. (^^ Mein Gott was liebe ich so simple Geschäftsmodelle)

    Südzucker hat mich tatsächlich nie interessiert. Ich habe fast schon eine „Anti-Home-Bias“ im Gegensatz zu vielen, die sich sehr auf deutsche Aktien beschränken.

    An deutschen Firmen gibt es nicht viele, die mich überhaupt jucken. BASF und Adidas habe ich im Depot. Siemens wäre interessant, wird aber von Idioten geführt, weshalb ich lieber GE ins Depot gelegt habe. Henkel ist mir zu teuer, Beiersdorf ebenfalls. Ich hatte mal Daimler, habe aber 40% Gewinn mitgenommen und in ETFs umgeschichtet.

    Die Dividendenpolitik in Deutschland ist leider für’n Eimer :-/.

     

  144. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @willihope

    P/E bei REITs ist nicht das was es bei „normalen“ Corps ist. Für REITs schaut man eher auf FFO, bzw. für Zahlung FAD. Und da ist alles im Lot: „FFO as adjusted and FAD per share increased year-over-year by 5% to $0.79 and 3% to $0.67“ (Q3 Report)

    Die gezahlten $0,56 sind also gut covered.

    @SkyHH,

    wegen NMM weiß ich nicht weiter. Ich würde erstmal woanders weitermachen in dem Sektor. Muss mal schauen. Derzeit eh erstmal kein Cash. Kommt erst mit dem Weihnachtsgeld was rein Ende Nov. Aber da bin ich 2 Wochen auf Fuerteventura, und kann hoffentlich mal börsentechnisch abschalten auf Zeit. 😉

    MS

  145. willihope

    @Matthias

    Ich habe nur schnell einen Blick darauf geworfen und was ich sehe gefällt mir nicht, so sieht eben jeder das was er sehen will. Ich will nicht 1,50 Dollar für nur 1 Dollar zahlen, da seh ich keinen Mehrwert für mich.

    Earnings Growth (%YOY)
    12.43 -4.67 -205 -24.67 -42.45

    EPS
    0.54 0.5 -0.52 0.36 0.31

    http://www.capitalcube.com/blog/index.php/hcp-inc-earnings-q3-2015/

    Market Cap: 15.23B
    Total Stockholder Equity: 10,735,297

  146. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @willihope,

    Ich will nicht 1,50 Dollar für nur 1 Dollar zahlen, da seh ich keinen Mehrwert für mich.

    >Market Cap: 15.23B
    >Total Stockholder Equity: 10,735,297

    Ich glaube, so kannst Du es nicht sehen. Außerdem ist das doch ein sehr günstiges Verhältnis. Bei Apple musst Du 5,26 und bei Intel 2,71 usw. zahlen, bei viel geringerem Return als Dividende.

    REITs sind eher konservative Anlagen. Wenn ich ca. 7% bekomme, dann ist das anständig. Das ist das, was sich ein Immobilienkäufer erhofft, aber mit einer selbst gemanagten Immobilie bei Finanzierung wohl nie hin bekommt.

    MS

     

     

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