Die Regeln des Sparens


New York, 4. Januar 2015
Das Sparen funktioniert nur, wenn man ein paar Grundregeln befolgt.

Sparen funktioniert nur, wenn man ein paar Grundregeln befolgt. Die Regeln sind rund um den Globus dieselben.

Im Grunde hilft Ihnen der gesunde Menschenverstand im Leben meistens weiter. Wenn es ums Abnehmen geht, verzichten Sie am besten auf unnötigen Zucker. Sie müssen sich nur an ein paar grundlegende Regeln halten. Mehr ist nicht nötig. Es sind keine Zauberformeln oder gnadenlose Abspeckprogramme nötig. Im Gegenteil. Langsam und gesund abzunehmen ist wohl am besten.

Wer im Job erfolgreich sein will, ist engagiert, ehrlich, hilfsbereit. Sie denken ans Team. Sie sind sich der Verantwortung des Jobs stets bewusst.

Sie sind vermutlich ein erfolgreicher Sparer, sonst würden Sie kaum auf meiner Website landen. Richtig? Ich vermute folgendes über die Mehrheit meiner Leser: Sie verzichten auf Schulden. Insbesondere auf Konsumschulden. Sie geben nicht mehr aus, als Sie verdienen. Sie sparen, wo Sie können.

Sie können sich durchaus vorstellen, wie grauenvoll es sein kann, wenn Ihnen im Alter das Geld ausgehen sollte. Weil Sie die Vorstellungskraft dafür haben, sind Sie in der Lage dieses Elend zu vermeiden.

Zum Beispiel kochen Sie bevorzugt zuhause. Das ist billiger und gesünder, als ins Restaurant zu gehen. Sie fahren ein gebrauchtes, sparsames Auto oder ziehen den ÖPNV vor.

Sie fingen früh in Ihrem Leben mit dem Sparen an. Warum? Weil Sie die Hebeleffekte des Zinseszinses verstehen. Sie schätzen die Dividenden Ihres Aktienportfolios. Der Spruch „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“ passt zu Ihnen.

Sie können etwas mit Warren Buffetts‘ Rat anfangen: „Sei gierig, wenn andere sich fürchten. Und sei vorsichtig, wenn andere gierig werden.“ Weil die Börse sich an einem Allzeithoch befindet, werden Sie etwas vorsichtiger beim Aktiensparen. Sie kaufen nicht jede Aktie, die gerade spannend erscheint, sondern sind wählerisch.

Sie investieren langfristig und verzichten darauf, zu zocken. Sie wissen, der große Durchbruch kommt erst mit den Jahrzehnten. Sie haben die nötige Geduld. Sie wissen, dass Sie selbst mit Babyschritten auf Dauer sehr weit kommen. Vermutlich haben Sie schon als Jugendlicher gejobbt. Daher wissen Sie, wie hart das Geldverdienten ist. Sie wohnen nach Möglichkeit in einer recht kleinen Bleibe.

Respekt habe ich vor dem jungen Ehepaar Samantha und Travis Liebhard. Nach dem Studium hatten sie 135.000 Dollar Schulden angehäuft. Das Paar entschloss sich, in eine WG zu ziehen, um Geld zu sparen. Zwar fällt es ihnen schwer, mit anderen den Wohnraum zu teilen, sie sehen aber so die Möglichkeit, zügig ihre Schulden in den Griff zu bekommen:

Meine Leser wissen, dass Impulskäufe eine ganz gefährliche Sache sind. Lebensmittel sind nötig. Zahnpasta, Seife, Putzmittel und so weiter. Aber bei Anschaffungen, die nicht wichtig sind, die Sie sich aber wünschen, denken Sie ein paar Tage nach, ob Sie den Gegenstand wirklich brauchen, bevor Sie ihn kaufen.

Natürlich wissen Sie als Sparer, dass Sie nicht Geizhälse werden müssen, um erfolgreich zu sein. Spaß am Konsum haben die meisten Sparer. Sie denken aber intensiver nach, bevor Sie große Anschaffungen in die Wege leiten, Verträge unterschreiben oder Schulden aufnehmen.

Wem das Sparen schwerfällt, weil das Einkommen zu gering ist, sollte über einen Nebenjob nachdenken oder eventuell das Smartphone aufgeben. Es gibt immer Lösungswege, wenn man will.

Sparen hat wenig mit der Einkommenshöhe zu tun. Es gibt Paare, die verdienen 100.000 Euro p.a. und haben trotzdem nichts am Jahresende gespart. Gerade diese Gutverdiener haben Ausreden, warum es dieses Mal wieder nicht geklappt hat mit dem Sparen. Mal ist das teure Benzin, ein Urlaub, neues Auto… Oder es ist die Regierung schuld.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Die Regeln des Sparens

  1. Felix

    Perfekt alles zusammengefasst, was den Lebensstil des Sparers ausmacht.

    10 % seines Einkommens zu sparen, kann jeder erreichen, da der Unterschied, ob man 100 % oder 90 % ausgibt, im Alltag keinen Unterschied im Lebensstandard macht. Ich finde in diesem Zusammenhang des „sich selbst zuerst Bezahlen“ eine sehr hilfreiche Methode des Sparens. Per Dauerauftrag fließen am Ersten jeden Monats 10 % auf das Sparkonto und der Lebensunterhalt wird vom Rest bestritten, komme da, was da wolle. Wer das zwei/drei Jahrzehnte macht, hat schon mal zwei/drei Jahresgehälter auf der hohen Kante.

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Kayo,

    gut, das ist eine Studie. Sie beleuchtet sehr spezielle Fonds.

    Die Frage ist, hat die Studie auch jene Fonds berücksichtigt, die wegen schlechter Performance geschlossen worden sind im Beobachtungszeitraum?

     

    Warren Buffett ist mit „Buy and Hold“ der vermutlich beste Anleger aller Zeiten. So verkehrt kann seine Strategie nicht sein.

    Massenhaft zeigen Untersuchungen, dass eine hohe Aktivität schädlich ist und Ruhe im Depot belohnt wird:
    http://finance.yahoo.com/news/most-successful-investors-leave-money-183000267.html

  3. Fabian S.

    Du hast mich serh gut beschrieben 😉

    Evtl. wählen Deine Leser auch AFD, weil sie auf Ihr Geld achten….

  4. Vladimir

    @Fabian S.

    Nanu, hast Du Dich verirrt? Heute gar keine Pegida-Veranstaltung?

    „Evtl. wählen Deine Leser auch AFD, weil sie auf Ihr Geld achten….“ – ich denke nicht, dass hier allzu viele zum ewig gestrigen braunen Gesocks gehören, dazu sind Tims Leser zu gebildet.

    Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass eine AfD – sollte das deutsche Volk so dumm sein, sie zu wählen – wirklich etwas verändern wird, außer ihre eigenen Diäten und Bezüge?

  5. ZaVodou

    Hallo Tim,

    mit Deinen Vermutungen kommst Du bei mir sehr nahe.

    Es ist aber auch eine Einstellungssache, wie sehr man dem Hamsterrad enfliehen will. Ich kenne einige Menschen, die fühlen sich im Hamsterrad recht wohl. Einige wüssten sogar gar nichts mit ihrer neu gewonnen Freizeit anzufangen. Die brauchen diesen Trott. Soll ja auch Leute geben, die im Rentenalter in ein Loch fallen, weil sie sich nutzlos vorkommen. Deswegen wird auch nicht groß gespart.

    Eine schöne Urlaubsreise. Ein schickes Auto Eine schöne Wohnung/Haus.  Ein Leben im hier und jetzt.  Jetzt bin ich jung und will was erleben. Das Erlebte kann einem keiner mehr nehmen. Warum da für’s Alter sparen.?Vielleicht bin morgen schon tot. Das ist auch eine Lebenseinstellung, die ich gut nachvollziehen kann.

    Ich wollte dem Hamsterrad entfliehen. Mir hat es immer missfallen, dass ich auf einen Job angewiesen sein musste, um meine Ausgaben bestreiten zu können. Was ist, wenn ich den Job verliere?

    Meine Freiheit erschien mir wichtiger als alles andere. Dewegen habe ich angefangen zu sparen.

    Eine Sparrate von 10 % hat da  bei weitem nicht ausgereicht. 50 % und mehr waren da die Regel.

     

  6. Der Couponschneider

    @Fabian S:

    Also ich wähle ganz bestimmt nicht AfD, sondern FDP. Und ja, ich achte sehr auf mein Geld und sehe Aktienbesitz nicht als moralisch verwerflich an. AfDler hätten sogar ein Problem mit Tim Schäfer, denn Tim Schäfer empfiehlt permanent Anteile an soliden Unternehmen zu erwerben. Wofür stehen AfDler? Gold! Dass AfD-Wähler Goldbugs sind, ist mir schon seit zwei Jahren klar. Im Handelsblatt-Forum waren die Moderatoren noch nicht so streng und diese AfD-Goldbugs melden sich ständig mit ihrem Sch… Und ich kann auch verstehen, warum die Moderation sehr viel strenger wurde.

    Und natürlich verkauft die AfD auch Gold über ihren Parteishop. Ich kann mich an keine positive Äußerung über Gold erinnern, die Tim Schäfer gemacht hätte.

     

  7. Alexander

    Also Politik lass ich außen vor. Die hat hier meiner Meinung nach nichts zu suchen.

     

    Was Tim schreibt, dürfte auf die meisten von uns zutreffen. Nur ist es leider so, dass die Leute, die das lesen sollten um etwas zu lernen, genau diese Leute sind, die man nicht erreicht. Die interessiert das Morgen leider nicht. Sie wissen um ihre Versorgungslücke, stecken aber den Kopf in den Sand, da es eh nichts bringen würde.

     

    Ich habe schon öfter versucht, Bekannte und Verwandte zu sensibilisieren. Nutzlos. Viele wollen einfach nicht Verantwortung für ihr Leben selber übernehmen. Wie Sparer und Selbstentscheider sind wohl eine kleine Ausnahme.

  8. Geld schläft nicht - Blog

    Zum Thema Sparen: Ich kann nur jedem empfehlen, ein Haushaltsbuch zu führen. Ich mache das nun seit fünf Jahren. Seitdem spare ich richtig und viel!

    Zum Thema Politik: Ich denke, es gibt Sparer und Vermögende quer durch alle politischen Parteien.

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Hallo ZaVodou,

    Deine Sparquote ist enorm. Das ist vorbildlich.

    Am Ende des Tages sind es immer die gleichen Verhaltensweisen, die ins finanzielle Elend bzw. zur finanziellen Freiheit führen.

    Hier hat die „Washington Post“ sehr schön die 5 Fehler aufgelistet, die in die Armut führen: 
    http://www.washingtonpost.com/news/get-there/wp/2014/12/30/the-five-money-mistakes-that-are-making-you-poor/

    Es geistert vielerorts die falsche Annahme herum, Millionäre würden teure Autos fahren, den feinsten Zwirn tragen und in Traumvillen residieren. Die Mehrheit der Self-Made-Millionäre lebt dagegen bescheiden:
    http://www.scffinancial.com/_uploads/SCF-1st-Quarter-Newsletter-2014.pdf

  10. ZaVodou

    @ Geld schläft nicht

    Ja, das  ist sehr wichtig. Ich führe auch eines.

    Nur wenn man alle Ausgaben kennt, weiß man überhaupt, wie viel man an Kapitaleinkünfte haben muss, um z. B. davon leben zu können.

    Außerdem hilft es einem Stellen aufzuzeigen, wo man den Hebel beim Sparen ansetzen könnte.

    Was sind die größten Posten bei den Ausgaben? Hier dann überlegen, wie man da etwas einsparen kann.

  11. Pawel

    Hallo Tim,

    ich wünsche Dir erstmal viel Erfolg und alles Gute im Jahr 2015!

    Zu dem von Dir genannten Thema

    „verzichten Sie am besten auf unnötigen Zucker. Sie müssen sich nur an ein paar grundlegende Regeln halten. Mehr ist nicht nötig. Es sind keine Zauberformeln oder gnadenlose Abspeckprogramme nötig. Im Gegenteil. Langsam und gesund abzunehmen ist wohl am besten.“

    kann ich Deinen Lesern eventuell hilfreiche Informationen beisteuern.

    Auf meinem Blog geht es um das erfolgreiche und nachhaltige Abnehmen. Ich habe etwa 80 kg Körpergewicht in 2 1/2 Jahren mit naturbelassener Ernährung abgenommen.

    Ich weiß wie es ist stark übergewichtig zu sein und bin kein Fitness-Trainer, der sein ganzes Leben schlank und sportlich gelebt hat. Ich spreche von echter Erfahrung und erzähle keinen Hokuspokus.

    Wer Interesse hat in diesem Jahr auch seine Gesundheit in den Griff zu bekommen, schaut einfach mal auf meinem Blog vorbei.

    Viele Grüße und allen eine schöne Woche,

    Pawel

     

  12. StefanStefan

    Schon krass wie hier manche unverfroren Werbung machen.

    Nehme mal an, dass man dein Buch kaufen soll?!

    Vergiss es. Ich will nicht abnehmen.

  13. Andre

    Hallo,

    zum Thema Sparen und Konsum möchte ich folgendes sagen.

    In jungen Jahren wollte ich endlich mal eine Fernreise machen. Aber mir war es ein Greuel nach Hause zu kommen und mehr oder weniger „Pleite“ zu sein. Die Reise sollte mit allen Nebenkosten 2500 DM kosten.

    Ich habe dann folgendes gemacht. Ich sparte solange bis ich 5000 DM zusamen hatte. Ich habe dann 2500 DM für die Reise ausgegeben und die anderen 2500 DM auf mein „Da gehe ich nicht mehr ran Konto“ überwiesen. So konnte ich die Reise in vollen Zügen genießen und hatte auch noch Geld als ich wieder daheim war. Für mich hatte das System super funktioniert und ich machte einfach weiter so. Wenn ich was haben wollte sparte ich einfach das Doppelte. Dauerte zwar länger aber die Ergebnisse waren traumhaft.

    Einige Reisen und Anschaffungen (hauptsächlich Produkte aus dem Bereich Home Cinema) später hatte ich meine ersten 20.000 DM zum Anlegen gespart. Bin damals allerdings noch ganz naiv zum Bankberater und habe zwei Sparbriefe abgeschlossen. Na ja hätte schlimmer kommen können. War ungefähr 1994. Gab ca. 5 oder 6 Prozent Zinsen pro Jahr dafür.

    Mein Interesse für Aktien begann dann 1996. Ich habe allerdings erst 1997 die ersten Einzeltitel gekauft. Viel später und nach einigen Erfahrungen mehr kam ich dann auch auf die Dividenden Strategie.

    Und der bin ich bis heute treu geblieben…….

  14. Markus

    @ZaVodou

    Du schreibst, als hättest Du schon die finanzielle Freiheit erreicht?

    Es wäre mal interessant, solche Erfahrungen aus erster Hand zu hören…

  15. ZaVodou

    @Markus

    Ja, habe ich. Allerdings in einem recht bescheidenen Maße.

    Die Amis nennen das Frugal Living. Mir war es auch nicht unbedingt wichtig sehr reich zu sein, sondern finanziell Unabhängig.

    Ganz nach den Worten von Hoffmann von Fallersleben,  die mich begeistert haben:

    „So ist es gut, so ist es recht. Niemandes Herr, Niemandes Knecht !“

    Das wollte ich erreichen.

    Das Maß muss aber jeder selbst bestimmen. Ich Teile hier Tims Auffassung, dass weniger mehr ist.  Wir scheinen da die selbe Lebenseinstellung zu haben.

  16. StefanStefan

     

    Muss hier mal was verlinken:

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/kommentar-zum-niedrigen-oelpreis-zukunft-des-rohstoffs-ungewiss-a-1011573.html

     

    Fand den Artikel recht interessant.

    Warren hat ja mal gesagt: Die Steinzeit ging nicht zu Ende weil Steine knapp/zu teuer wurden, sondern weil der technische Fortschritt sie obsolet machte. So wird es mit dem Öl auch eines Tages sein.

     

    Verstehe nicht, dass sich jetzt gerade alle auf Exxon, Chevron usw. stürzen wie verrückt. Die könnten vor einer ähnlichen Entwicklung wie unsere Eon und RWE stehen. An eine rosige Zukunft für diese Konzerne glaube ich jedenfalls nicht.

    Gruss

     

    P.S.: ich bin übrigens der WAHRE Stefan! Hier schleicht noch so ein anderer rum der über Politiker abhetzt usw… 🙂

  17. mr cashflow

    @Stefan

    Von dieser These halte ich persönlich genau so viel, wie dass die Zigarettenindustrie dem Untergang geweiht ist, weil Irgendwann anscheinend niemand mer rauchen wird, weil ja alle wissen, wie schädlich und ungesund es ist. 😉

  18. Markus

    @ZaVodou

    Ja, es gehen schließlich auch die Schätzungen gewaltig auseinander welche Summe nötig ist, um nur vom Kapital zu leben.

    Die Spannweite geht von mehreren Millionen bis zu mittleren 6stelligen Beträgen…

    Zum Teil liegt es natürlich auch an der persönlichen Lebenssituation… alleine, mit Partner, mit Kindern, welches Alter, zusätzliche Rente/Pacht, Kapitalverzehr oder ewige Rente, Immobilie, Miete, Vermieter, Gesundheit, Risiko-Absicherung, Liquidität für Crash-Szenarien… evtl. arbeitet man trotzdem gerne usw. Es gibt eine Vielzahl von Variablen.

    Entnahmen für ewige Rente sollen angeblich die 6 % Entnahme nicht überschreiten. Aber dazu gibt es auch komplexere Berechnungen.

    @Stefan

    Da scheiden sich die Geister mit dem Niedergang von Unternehmen…

    Altria damals mit den Schadensersatzklagen war eine der am besten rentierenden Aktien…

    Buffett hat angeblich damals bei den Preissenkungen bei den Händlern nachgefragt, ob sich der Absatz dadurch angekurbelt hat (glaube in dem Buch „Buffetology“). Ob das ein Mythos um den Onkel ist, oder Tatsache… Keine Ahnung.

    Auch sind die „Überlebenden“ in stagnierenden oder schrumpfenden Branchen oft sehr gute Investments… Diese zu identifizieren ist allerdings ein wenig ein Kunststück bzw. man sollte ein hart-gesottener und leidenschaftlicher Value-Investor sein.

    Peak-Oil, langfristige Rohstoffpreise… darüber gibt es so kontroverse Diskussionen wie bei vegetarischer Ernährung vs. Paleo… etf vs. einzelnen Aktien…Immobilie oder Mietwohnung…

    Vorhersagen sind schwierig, besonders was die Zukunft anbelangt. 😉

  19. Fabian S.

    @Vladimir

     

    Naja gebildet zu sein scheinst Du ja nicht sonst wüsstest du, dass die Partei AFD nichts mit rechts zu tun hat.

    Ich bezog es auf die schäbige Eurorettung!

    Aber die Wähler in rechte Ecke zu stellen ist ja schön einfach und zeugt von großer Dummheit!

     

    @ Cpuponschneider

     

    die FDP hat leider ihre eigenen Euro-Kritiker abserviert, daher ist sie für mich gestorben!

  20. Vladimir

    @Fabian S.

    Stimmt, mein Fehler. Die AfD ist alles andere als rechts.

     

    http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/was-ist-eigentlich-rechtsextrem-der-afd-9749

    http://www.huffingtonpost.de/2014/03/25/rechte-populismus-afd_n_5025753.html

    http://www.zeit.de/2013/51/afd-alternative-fuer-deutschland-rechts

    http://www.theeuropean.de/christoph-giesa/8835-das-rechtsradikale-gesicht-der-afd

    http://www.fnp.de/nachrichten/politik/Jeder-zweite-AfD-Waehler-ist-auslaenderfeindlich;art673,1125394

    http://www.sueddeutsche.de/politik/aktuelle-analyse-afd-zeigt-rechtspopulistische-tendenzen-1.1791899

     

    Das sind sicherlich alles Lügen und üble Verleumdungen, denn die AfD sind die „Guten“ und alle anderen die „Bösen“, stimmts Fabian?

     

     

  21. Fabian S.

    @ Vladimir

     

    Die Ironie ist unangebracht…aber so ist es nun einmal, wenn es erst einmal eine Partei mit Rückgrat gibt, die sich gegen den Euro stellt….die Medien rücken sie in die rechte Ecke!

    Aber Leute wie Du, die keine Ahnung haben fallen herein…

  22. Vladimir

    Nein, lieber Fabian S., im Gegensatz zu Dir masse ich mir nicht an, darüber zu urteilen, wer dumm ist und wer nicht.

    Man könnte jetzt aber die Frage stellen, wie klug die Leute sind, die denken, dass die AfD als „rechts“ wahrgenommen wird, weil sie den Euro in Frage stellt und dabei andere politische (die eigentlichen) Inhalte ausblenden. Einen kleinen Herrn aus Österreich fanden die Leute ja auch ganz toll vor 70-80 Jahren, weil er Arbeitsplätze und Wohlstand versprochen hat. Nur hinterher da fand man ihn dann gar nicht mehr so toll und wollte nichts damit zutun haben.

    Aber das ist doch das schöne an Demokratie. Und solltest Du ebenfalls gegen faschistische und rechtsextreme Tendenzen sein, dann sind wir ja einer Meinung. Ein kluger Mann, wie Du, wird das sicherlich (nicht nur) bei seiner Wahlentscheidung berücksichtigen.

  23. StefanStefan

     

    Ich denke nicht, dass die AfD eine rechte Partei ist. Sie zieht nur (bedauerlicherweise) Rechte an. Das ist ein ziemlicher Unterschied. Ein Hans-Olaf Henkel oder der Lucke sind nicht rechts.

    Da eine Parallele zum Adolf zu ziehen ist doch schon sehr weit hergeholt. So einen irren Psyochopathen gibts einmal in einem Jahrhundert.

    Nur weil die AfD gängige Dinge in Frage stellt wird sie direkt von den Medien und anderen Parteien als rechts diffamiert. Ist ja auch schön einfach und bequem. So muss man sich nicht inhaltlich auseinandersetzen.

    In Wahrheit geht der CDU/CSU richtig die Klammer, dass die AfD denen zukünftig die Wähler wegnimmt. Wie DIE LINKE der SPD oder die AfD der FDP.

    Ich würde die AfD nicht wählen, weil ich deren Politik nicht teile. Aber eine rechtsradikale Partei ist das trotzdem nicht.

    Angesichts der momentanen Entwicklung in Europa kann einem allerdings schon Angst und Bange werden. Überall sind europafeindliche Pareien auf dem Vormarsch. Ein Anschlag wie gestern in Paris treibt die Leute in die Hände der Front Nationale…Die Le Pens sind schon eher gefährlich…als ein Henkel oder Lucke…

  24. Anna

    Am 6.1. wurde im Heutejournal des ZDF ein Interview mit Hans-Joachim Maaz bezüglich Pegida gesendet. Es ist sehr interessant, ihr solltet euch das noch mal in der Mediathek ansehen.

  25. willihope

    Hach Vladidadi ließ doch mal deine eigenen Beiträge!

    Du schiebst alle Wähler der AfD mal kurz ins rechte Eck und hälst dich dann noch für besonders schlau!

     

    Ja den Herrn aus Ö hat man erst zum Führer erklärt und ihm später die alleinige Schuld an den Millionen an anonymen Toten zugeschoben.

    Wie schrieb eine US Reporterin als sie nach dem D-Day nach Deutschland kamen, in jeder Town fanden wir Deutsche aber leider keine Nazis, die gabs laut Auskunft der Dorfbewohner immer nur im  nächsten Dorf! 🙂

     

    Nunja und die rote Ideologie hat mal eben schon deutlich über 100 Millionen unschuldige Opfer gefordert aber in großen Teilen der EU still on voge. Die besonders „schlauen“ Köpfchen halten diese Ideologie sogar für Hipp und brüsten sich damit.

     

  26. Wolfram

     

    Meine Oma hat immer gesagt:

     

    Es war nicht alles schlecht beim Adolf. Zum Beispiel, dass es kaum Arbeitslose gab.

    Und die Familie hat noch was gezählt.

  27. David

    @Wolfram:

    Das mit der Familie darf man in Deutschland nicht sagen, das hat schon Eva Herman den Job gekostet.

     

    Genauso wenig darf man einige Standpunkte bestimmter Bewegungen und Parteien gutheißen. Da gibt es in den Medien nur Pro oder Contra, leider.

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