Gesundheit, Karriere, Vermögen: Mit einer positiven Lebenseinstellung Erfolge feiern


New York, 19. November 2018

Das Foto ist von einem jungen Leser aus Belgien. Eifrig ist er.


Wie baust du Wohlstand auf? Es gibt viele Wege. Einer der effektivsten ist: Du startest einen ETF-Aktien-Sparplan. Und lässt ihn laufen. Du sparst volle Kraft voraus in den Aktienmarkt. Egal, was die Kurse gerade machen, jeden Monat investierst du in die Börse. Mehr musst du nicht tun. 10, 15 oder 20 Jahre später bist du vermögend. Einfach sammeln und weiter machen. Aber ich gebe zu: Die Leute lügen nicht, wenn sie sagen, dass die erste Million die schwerste ist.

Sobald du 1 Million Euro zusammen hast, ist es viel einfacher, die zweite zu generieren. Behalte dein Aktienvermögen einfach investiert und beginne nicht, es auszugeben. Meistens werden aus 1 Million innerhalb von fünf bis 13 Jahren 2 Millionen Euro. Allein der Zinseszins bringt schon einiges ins Rollen. Wenn du zusätzlich wie bisher noch üppig Geld obendrauf legst, geht es schneller.

Wenn ein Vermögensstock vorhanden ist, geht es so viel leichter, das Vermögen zu mehren. Woran merkst du es? Es geht schneller von 800.000 Euro zu 1 Million als von Null auf 200.000 Euro. Der Zinseszins wirkt eben ohne dein aktives Zutun. Das macht es leichter.

Viele Leute haben limitierende Gedanken. Sie neigen dazu, sich einzureden, dass etwas nicht möglich ist. Hohe Hürden sind schwer zu überwinden. Klar. Es ist nicht so, dass du etwas nicht erreichen kannst. Du musst dich fragen: „Wie ist es möglich?“ Viele Leute fangen aber mit der Nein-Einstellung an. Sie suchen nicht nach Wegen zum Ziel. Sie geben gleich auf. Ihre Einstellung ist so, dass sie negativ denken. Das bremst sie.

Sie schießen sich selbst ins Knie, weil sie falsch auf das Problem zugehen. Die Leute sagen sich: „Ich kann es nicht. Ich kann es nicht.“ Und das wird dann zur Realität.

Eine super Einstellung hat Nick Santonastasso. Der Amerikaner kam ohne Beine und mit nur einem Arm zur Welt. Er ist eine Motivationsmaschine. Er fährt mit dem Skateboard. Er geht ins Fitnessstudio. Er ist Schauspieler.

Im Podcast mit BiggerPockets spricht der 22-jährige Nick über seine unfassbare positive Lebenseinstellung:

Ich kann den Blog Bigger Pockets übrigens nur empfehlen. Er gibt massenweise hilfreiche Tips.

Inspirierend ist die Story von Triathlon-Star Tim Don. Der Brite brach sich bei einem Radunfall das Genick. Überlebte und trug fortan ein Gestell um seinen Kopf (Halo). Er trainierte weiter. Er ist eine Kampfmaschine. Sein Wille ist aus Stahl.

Wer seine Gesundheit nach vorne bringen will, macht viel Sport, bewegt sich aktiv und achtet auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Du hast eine positive Lebenseinstellung. Du suchst nach Lösungen, nicht nach Problemen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Gesundheit, Karriere, Vermögen: Mit einer positiven Lebenseinstellung Erfolge feiern

  1. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Obama

    Danke für Lesen und Kommentieren.

    Das Leben kann man positiv gestalten.

  2. KievKiev

    @ Tim

    Danke für den inspirierenden Artikel. Tim Don hat mir sehr gefallen. Sorry, dass ich immer wieder die gleiche Platte abspiele. Hatte ich schon erwähnt, dass ich auch in Boulder ein gutes zufriedenes Leben führen könnte…

    Am Vormittag ein kleines Krafttraining bei MMM. Dann eine Runde Joggen mit Tim? Und um etwas Geld zu verdienen würde ich dann wohl das ein oder andere Haus mit aufarbeiten.

    Ich war sogar schon dort. Zu der Zeit kannte aber noch niemand MMM.

  3. Heiko

    Zum Thema falsche Einstellung habe ich gerade ein interessantes Video gesehen.

    Dort erzählt ein Berufskraftfahrer, dass er 1.800 Euro netto im Monat verdient und seit 10 Jahren nicht mit seiner Frau in den Urlaub fahren konnte. Nach einem kurzen Moment, in dem ich Vertändnis mit dem Kraftfahrer hatte, kommt dann aber plötzlich heraus, dass zu seinem Monatseinkommen noch 500 Euro von der Frau und 600 Euro Kindergeld kommen. Bei einem Haushaltseinkommen von 2.900 Euro und einer Miete von 650 Euro schafft es diese Familie allen Ernstes nicht, am Monatsende etwas zurückzulegen. Zumindest 500 Euro sollten da drin sein. Stattdessen wird auf die „Reichen“ geschimpft und fatalistisch die eigene Opferrolle betont. Ein Paradebeispiel, wie die falsche Einstellung dafür sorgt, dass manche Menschen nie auf einen grünen Zweig kommen können.

  4. A.

    Guter Artikel.

    Die Kurse gehen runter. Bei Tech mehr als bei abderen. Mal sehen wie viele von den Lesern dann noch hier bleiben.

    Ich versuche es positiv zu sehen und denke mir, dann gibt’s halt bald paar Aktien günstiger als ich sie wollte. Sparpläne für BASF und 3M laufen auch weiter.

    Gruß

    A.

  5. A.

    @Heiko

    600 Euro Kindergeld macht auch 3 Kinder die er hat. Die können auch teuer sein.

    500 Euro im Monat ist viel. Aber zumindest fur den ein oder anderen Urlaub hätte er sparen können in 10 Jahren.

     

    Meine Frau und ich kommen auf ca. 4500 mit einem Kind.

    Aber Haus, zwei alte Autos (Reparaturen dieses Jahr waren schlimm)und vor allem der Kindergarten in NRW machen es nicht einfach. Aber wir leben gut. Keine Frage.

    Trotzdem bzw. Gerade deswegen weiss ich das mit kindern die Welt anders ist als ohne.

  6. KievKiev

    @ A

    Ich bin heute scheinbar gut mit den defensiven Werten aufgestellt. Es geht mal nicht so runter wie die letzten Tage. Ich habe allerdings JD, Tencent und Baba. JD hat schon gelitten, aber ich warte es mal entspannt ab.

    Hat jemand ein geprügeltes Ölunternehmen oder Gas als Idee? Der Ölpreis ging ja ordentlich runter. Ich habe leider keine zittrigen Reaktionen bei Unternehmen entdeckt. Gazprom ist mir aktuell zu teuer. Ich hätte gerne eine zusätzliche Sicherheitsmarge.

  7. A.

    @Kiev

    Ja die defensiven Werte werden auch bei mir im Depot ihrem Ruf gerecht. Könnte man aufstocken.

    Royal dutch Shell wäre ein Wert aus der Ölbranche für mich. Wenn dann die weil die auch langfristig denken und Emobiliät auf dem Schirm haben.

    Gruß

  8. RalfRutke

    Wow, da sieht man solche Menschen die aus einer wirklich schlechten Lage das Ultimum herausholen und dann solche, wie zum Beispiel den Lkw-Fahrer.

    Sind wir Deutschen da besonders stark drin, Geld auszugeben und gleichzeitig auf Reiche schimpfen?

    Man muss sich doch nur die Debatte um Herrn Merz anschauen. Da muss sich jemand rechtfertigen, dass er erfolgreich ist. (Gut, seine Reaktion darauf war auch nicht gerade gut aber das ist wieder eine andere Geschichte)

  9. Ex-Studentin

    @Heiko

    Die Einkommenssituation erinnert mich an meine Eltern. Rund 650 Euro Miete, aber hohe Nebenkosten bei  Kindern. Mit Strom, Heizöl, Telefon und Co. waren es sicherlich 1000€ Warmmiete. Früher konnte man noch nicht so gut Preise vergleichen und LED-Lampen kannte man auch nicht. Je nach Alter und Geschlecht können Kinder sehr viel essen. Meine Brüder waren in der Pubertät nicht satt zu kriegen. Dann brauchten wir jedes Jahr neue Schuhe, neue Hosen, Jacken etc. Dann Großeinkauf Schulsachen, Klassenfahrten. Auto (Mama) und die Zugfahrkarte (Papa und ich) kosteten auch Geld. Dann immer mal teurer Zahnersatz, Reparaturen, Zuzahlung zu Medikamenten und Versucherungen (Haftpflicht, Zahnzusatz, Unfall, Lebensversucherung..). Dann noch Zusatzkosten aufgrund von Lactoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit etc. Durchs Internet ist es viel leichter geworden, Geld zu sparen, Preise zu vergleichen und Kochen zu lernen.

  10. Heiko

    @A.

    Später wird in dem Video eine alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern vorgestellt, die nach Abzug der Miete 950 Euro zur Verfügung hat. Das sind 1.300 Euro weniger als die Familie des Kraftfahrers hat. Natürlich kann man das sicherlich nicht als Maßstab nehmen und ich würde der Alleinerziehenden sofort glauben, dass sie nicht einen Cent sparen kann. Man sieht auch deutlich, dass die Wohnung eher billig eingerichtet ist, während es bei dem Kraffahrer von den Möbeln und der schicken und nagelneuen Kinderkleidung eher danach aussieht, als würde hier jemand auf dicke Hose machen, um mit der gehobenen Mittelschicht mitzuhalten. Ich behaupte einfach mal, dass man dort locker 300 Euro im Monat sparen kann und damit immer noch 1.000 Euro mehr hat, als die Alleinerziehende und niemand würde merken, dass dort gespart wird. Dann trägt das jüngste Kind eben die Sachen von den älteren Geschwistern, anstatt den neuesten Star-Wars-Strampler für 150 Euro (fiktives Beispiel, wobei die Kinderkleidung wirklich teuer aussieht). Und ich glaube, dass auch 500 Euro Ersparnis drin wären. Vielleicht tut das ein bisschen weh, aber wenn die junge Mutter beweist, dass man mit 950 Euro gerade so überleben kann, dann kann man mit 1.750 Euro gut leben.

  11. Kia

    “ aber wenn die junge Mutter beweist, dass man mit 950 Euro gerade so überleben kann, dann “

    dem widerspreche ich denn das beweist sie nicht. Hier werden einfach Teile der Sozialleistungen unterschlagen. Das ist mir beim ZDF schon oft aufgefallen kann ja jeder nach googeln, dass sie  tätsächlich für sich mit Alleinerziehenden Aufschlag 550€ und für jedes Kind mind. 250€, also zusammen ca. 1350€ hat. Plus Miete + Nebenkosten+ Klassenfahrt+Kitagebühren+ +++. Und einen großen Kombi kann sie sich ja schließlich auch leisten. Müsste sie alles, plus 1k an Miete selbstverdienen würde es natürlich noch schlechter aussehen.

    Der LKW Fahrer arbeitet 50-60 h die Woche für 1800€ und seine Frau auch einwenig und zahlen ihre Nebenkosten + Kitagebühren + Klassenfahrten + +++ selbst.

  12. Thorsten

    https://www.focus.de/finanzen/news/finanzen_news_armut_in_deutschland/fast-acht-millionen-geringfuegig-beschaeftigte-boom-kommt-nicht-bei-buergern-an-deutsche-werden-arm-trotz-arbeit_id_9933776.html

    Eine Kassiererin geht für 1300 Euro netto arbeiten. Genau so viel bekommt ein Paar mit Kind, wenn man die Wohnkosten einrechnet, ohne arbeiten zu gehen“, sagte Scheele dem „Spiegel“. „Die Kassiererin bezahlt das aus ihren Steuern mit, und auch die muss so ein System als gerecht empfinden.

     

  13. Djerun

    @Kiev:

    Ich kann dir Texas Pacific Land Trust empfehlen. Hat Hr. Kissig auch schon Mal vor einer Weile vorgestellt, ich halte die Aktien seit Ende letzten Jahres und habe letzte Woche bei 480,-€ aufgestockt.

    Der Langfristchart ist grandios. Fing irgendwann in den 80ern bei 1$ an. Wird also spatestesp nächstes Jahr ein 1000Bagger.;)

    LG

    Djerun

     

    PS: Etwas wundert mich nur immer, dass selbst die Amis wenig über das Papier schreiben.

     

     

  14. KievKiev

    @ Djerun / A

    Vielen Dank für den Tipp. Das Chart von Texas Pacific Land Trust läd mich eher zum investieren ein. Ich habe mir die Daten angesehen und bei Kissig nachgelesen. Ich habe den Artikel sogar auch schon meine ich gelesen. Die waren mir damals aber vermutlich zu teuer. Das sieht jetzt natürlich anders aus. Ich habe sie auf meine Watchlist gestellt.

  15. -M

    @ Kiev

    Meine Wahl ist auf:

    RDS finde ich super, der Konzern ist Top geführt und wandelt sich immer weiter.

    und

    P66. hier gefällt mir, wie Shareholder Value kreiert wird, und das sie kein öl fördern sondern piplelines betreiben und öl veredeln.

    gefallen

    Jedoch zu günstigeren Kursen. Weiß nicht, ob ich die aktuellen Kurse nutzen würde.

    Ich finde immernoch Kraft Heinz günstig und das ist auch ein defensiver Wert. J&J sah auch nicht überteuert aus und Bayer kommt auch langsam in eine Zone die mir gefällt (So 50-55€ wäre ein schöner Einstieg womöglich)

    -M

  16. Thorsten

    @Djerun für die guten Aktien wird keine Werbung gemacht, weil sie sich medial nicht verkaufen lassen, zu langweilig. Meist sind die Techaktien im Focus. So sammel ich langweilige REITS, kassiere wie bei einer verbrieften Unternehmensbeteiligung Gewinne, besser geht es nicht. Maximaler Cash Flow.

    Ach ja, der Bitcoin hat die 5000 deutlich durchbrochen, nächster Halt ist 2.500. Der Verkauf wird durch unsichere Börsenzeiten beschleunigt, die Leute verlassen das Casino.

  17. John

    Es tut schon weh, wenn man fleissig ins Depot spart aber dank Abschwung am Ende sogar weniger drin hat als zuvor.

    Wenn man das zum ersten Mal erlebt, ist das unangenehm, ja belastend. Man sieht die einzelnen Entscheidungen, manche leicht im Plus andere kräftig im Minus. Aber ich weiss auch, wer jetzt aufhört nimmt die Verluste mit, verpasst den Aufschwung… Kein Ende in Sicht gefühlt nur wegen doofen Zöllen. Werde darum nun wirklich mehr in ETFs statt Aktien setzen. Bin bislang stark in den USA vertreten. Würde daher vor allem auf S&P500 gehen. Oder doch noch MSCI World?

  18. -M

    John du hast ein arges Problem, wenn du das als belastend empfindest!!!

    1) das was bisher war, war ein Witz

    2) Börse darf einen nicht belasten

    3) bei einer richtigen baisse fallen die Kurse locker 50%, manche vlt sogar 70%/80% wie fühlst du dich da erst?

    Mach dir mal ernsthaft Gedanken, ob das ganze was für dich ist.

    Will jetzt nicht besserwisserisch daherkommen, aber so wie du es geschrieben hast ist das kritisch.

    -M

  19. Thorsten

    Ich denke John hat nur laut nachgedacht. Ich möchte den sehen, der bei fallenden Kursen Polka tanzt. Ich sehe es als innere Ermahnung sich darauf einzustellen. Ich setze darauf, dass meine Dividenden weiter fließen (von Apple habe ich eh wenig bekommen 😉 ).  Die ETFS und Aktien knallen etwas runter. Hat man sich für ETF, Aktien bewusst entscheiden, dann daran festhalten. Exotische Kleinaktien (Zockerei) sind am Meisten gefährdet. Große Unternehmen und ETF schwimmen irgendwie kraftvoll durch den Matsch und alles wird wieder gut.

    Warum gehen Kurse runter ? Psychologische Panikattacken des Markts ! Die falschen Zahlen im Quartal und zack kommt die Abstrafung durch Abverkauf. Das ist nicht wirklich rational. Manche stzen auf fallende Kurse und das Trend geht gen Süden. Selbsterfüllende Prophezeiungen und sich selbst nährende Trends… Schreit einer, schreien  die anderen auch, dann gibts ein großes Geschrei und die Papiere fallen in die Tonne.

    Schnell und stark fallende Kurse machen Zocker reich, autonom handelnde Handelsprogramme und gehebelte Derivate verstärken den Trend. So sehr, dass es automatische Handeklssperren gibt, wenn die Programme einen Kurs zu schnell fallen lassen…

    Die Medien sind entzückt, sie haben jede Menge Stoff und  erklären uns dann was wir denken sollen, damit wir meinen zu verstehen, was da passiert. Rational sollte man sich nicht darum kümmern, höchstens einmal im Jahr  oder alle paar Wochen, um mal das Depot zu scannen und dazuzukaufen, falls man nicht einen Sparplan hat, so einen mit eingebauter Schlaftablette.

     

  20. sammy

    @thorsten

    Ich setze darauf, dass meine Dividenden weiter fließen

    Du hast es immernoch nicht verstanden dass Dividenden nur eine Illusion sind. Es macht keinen Unterschied ob du Anteile verkaufst oder eben eine Dividende ausbezahlt bekommst.

  21. -M

    Angenommen ich habe

    100aktien zu 100€

    Ich bekomme 5€ Dividenden

    Ich kaufe mir 5 aktien von den 500eur Dividenden und habe nun 105 aktien im Depot.

    Nun steigt der Kurs wieder auf 100€ (das unternehmen arbeitet ja weiter und verdient das geld. Schüttet es nichts aus ist ungewiss ob es mit dem gewinn auch etwas anständiges anstellt).

    dann habe ich 10.500€ im Depot und 105 aktien. Vorher hatte ich nur 10.000€ und 100 aktien.

    Mir gefällt die Illusion der Dividenden. Die 5aktien mehr habe ich durch die Illusion bekommen.

    ……..

    Ich habe 100 aktien zu 100€

    Und verkaufe 5…. dann habe ich 95aktien und 9500eur im Depot…. 500eur habe ich Cash…. das gefällt mir nicht so.

  22. ghost

    guter etf ist gut beruhigt die Nerven, einiger. Gute Aktie (was ist schon gut…), die Dividende zahlt, zahlt sich ab und irgendwann hat man sein Geld wieder raus. Nach 15 Jahren halten, wenn die Kurse einbrechen, hat man mit dem Etf nix gewonnen, die Dividendenaktie hat aber 15 Jahre lang Dividende gezahlt. Meistens ist es aber so ….kommt ein Professor Professor Doktor derTausendenTittel hören die meisten auf denjenigen, weil er tut es am besten wissen….was schwachsinnig ist bezüglich etf und Aktien, da das eine zahlt und das andere meistens nicht…..und was brimgt es einem dann Etf-Anteile zu verkaufen, wenn die Kurse eingebrochen sind…….wo soll da der Vorteil gegenüber einer Dividendenaktie sein…..
    steigt der Markt aber 20 Jahre hintereinander seine 8% so wäre man klar im Vorteil…mit einem etf..nur das ist wie  ein vierer im Lotto, wahrscheinlich sehr selten…..

     

    mfg

  23. sammy

    @M

    Du hättest auch Anteile verkaufen können und zu dem niedrigeren kurs 10 Aktien kaufen können dann kommst du ebenfalls auf deine 105.

    Du hast es offensichtlich auch nicht verstanden.

  24. sammy

    @ghost

    Die Aktie die sich deiner Meinung abzahlt nach 15 Jahren wäre auch ohne dividenausschüttung um den gleichen Betrag der Dividende gestiegen sogar noch mehr da nichts versteuert wurde.

    Dividenden werden vom Gewinn ausgeschüttet! Bleibt der Gewinn beim unternehmen steigt der Wert der Aktie um diesen.

    Also nochmal es ist eine Illusion dass euch eine Dividende irgendein Vorteil bringt. Nur die die es nicht verstehen beruhigt es.

  25. Monaco

    @M

    Ja, mir auch. Vor allem, dass ich eben keine Anteile verkaufen muß und sich so sogar eines Tages meine Kinder drüber freuen können.

    Zudem, dass ich die Wahl habe, das Geld auszugeben oder neu zu investieren, egal wohin.

    Aber soll jeder seine Strategie fahren und sich freuen, wieviel gescheiter er ist als alle anderen 😀

    Drücke allen die Daumen, dass ihre Rechnung aufgeht.

    LG

  26. Bruno

    Dividende vs ETF?!

    ETF’s zahlen auch Dividenden, es gibt jene die ausschütten oder jene die thesaurieren (wiederanlegen), grundsätzlich macht es keinen Unterschied ausser vielleicht steuerliche Gründe. Das gibt es auch bei Aktien, solche die Dividenden zahlen und andere nicht.

    Meines Erachtens gibt es da kein besser oder schlechter, es kommt wie immer drauf an. Für jemanden der noch am Anfang steht ist womöglich ein thesaurierender ETF oder Aktien, welche noch keine Dividende ausschütten, lukrativer im Vermögensaufbau, später will man vielleicht passive Cashströme, da sind Dividendenaristokraten vermutlich beliebter, in der Regel auch konservativere Titel die weniger stark schwanken und regelmässig ausschütten, so muss man sich über Schwankungen keine grossen Gedanken machen.

    Von daher würde ich mal grob in eine Ansparphase und anschliessende Ausschüttungsphase (Rente) unterschieden, wobei das auch nicht zwingend ist.

    Ich habe beides, mir ist es auch egal, ich will gute Unternehmen und habe auch einen schönen Anteil an ETFs, würde ich heute nochmals bei 0 beginnen mit 20 würde ich womöglich nur noch ETF’s besparen. Aufwand/Ertrag ist dort am besten, man muss sich um nichts kümmern und ist immerhin 80-90% aller aktiven Anleger überlegen.

  27. Nobbi

    Sammy mit deiner Kritik an -m und ghost hast du recht.

    Du unterliegst aber auch einer Verzerrung.

    Nicht jeder vom Unternehmen einbehaltener Euro ist ein Euro der Wachsrum generiert. Man hat auch nichts davon wenn ein Unternehmen auf unrentierlichen cash sitzt oder das Geld in Umsatz aver nicht in Gewinn oder Produktivitätswachstum steckt. Viele Unternehmen können auch nicht unbegrenzt wachsen ohne zum Konglomerat zu werden.

    Deshalb ist die Antwort was besser ist, es kommt drauf an.

    Auch eigene Parameter sind wichtig. In der Ansparphase ist ein Steuerstundungseffekt sicherlich hilfreich.

     

     

     

  28. Daniel (Fächerstadt)

    TPL ist schon ein bisschen dünn, zudem ein Trust, da könnte es Steuerprobleme geben, da die oft mit dem persönlichen Steuersatz in den USA angesetzt werden, die Yield ist mit 0,17 % auch nicht prickelnd. PE um die 30

    Da würde ich eher auf die bewährte XOM setzen.

     

  29. Thorsten

    @sammy , es macht einen Unterschied und es ist ganz sicher keine Illusion. Ich habe ja schon mehrmals dazu geschrieben. Lass gut sein, mich kann mich missionieren 😉

  30. Daniel

    Dividenden können bei sehr großen Volumen in Depots auch praktisch sein, wenn bestehende Positionen nicht weiter aufgebaut werden sollen. So kann man gesamtheitlich von seinen 50 Dividendenaktien den Cash auf dem Verrechnungskonto einsammeln und verbrauchen wohingegen der Stückverkauf von 50 Aktien ziemlich teuer wird. Ebenso könnte man die gesammelten Dividenden für die Eröffnung einer neuen Position nutzen.

    Was Wachstum und Wert angeht, stimme ich natürlich zu, es ist eine Milchmädchenrechnung. Die Anzahl der Aktien ist bei Wertverlust der einzelnen Positionen unerheblich. Mit 10 Anteilen a´10€ ist man nicht reicher als mit einem Anteil a´100€.

    Soll jeder machen wie er will. In der Entnahmephase fände ich Dividenden praktischer, da Verkaufsgebühren entfallen, in der Sparphase ist ist mir eher lästig, da ich eigentlich durch meine Asset-Allokation definiere wieviel Eisen im Feuer ist und wieviel an liquiden Mitteln auf dem Cashkonto liegt. Eine Ausschüttung ist demzufolge eine, wenn auch kleine, ungewollte Asset-Verschiebung.

  31. -M

    @Thorsten

    Ich bleibe auch den ‚Illusionen‘ treu 😉

    Ich bekomme Geld und mein Anteil an der Firma bleibt gleich. So mag ich das. Alles was ich habe kann die Firma nicht sinnlos ausgeben, ich verwende es dann sinnvoll für neue Anlagen:-)

    -M

  32. Thorsten

    @Monaco, @-M @Daniel

    eben !d’accord. Jeder baut sich seine Welt und ich alter Sack, ich brauche das Geld und werde einen Teufel tun Wertpapiere zu verkaufen und der Bank den Hals vollzustopfen mit Gebühren 🙂 CashFlow ist insbesondere in der Auszahlphase stärker als Wachstum 😮 Und auch nicht verkehrt in der Sparphase. sobald 1000 oder 2000 Euro zusammen sind, zack in die nächste Aktie rein ! Diversifiaktion und Glättung des Gesamtbuchwerts,…

    Die Dividenden zahlen mir meine Lebenshaltungskosten 1:1. und wenn mehr übrig bleibt, dann kann ich da investieren, wo es mir passt.  Maximale Flexibilität ohne Bankgebühren 🙂

    P.S ich habe beides, Wachstumsaktien aber untergewichtet bzw. über ETF S&P 500 implizit vorhanden

  33. KievKiev

    @ Sammy

    Ich bleibe bei Kostolany: 2 mal 2 sind niemals 4 sondern 5 minus 1. Mathematisch gilt folgendes: 2*2 = 5-1. Was für eine dumme Aussage, oder nicht? Wenn man den Ex-Dividenden Tag betrachtet und genau prüft wie Dividenden ausbezahlt werden, ist es eine einfache Rechnung und kommt bei Dividenden oder nicht zum gleichem Ergebnis.

    Nach der Auszahlung erscheint das Unternehmen allerdings günstiger. Und es gibt unterschiedliche Strategien für verschiedene Anleger.

    Ich habe eine Formel für Dich:

    TargetNetworth = Dein Alter * Bruttoeinkommen / 10

    Liegt Dein Networth über dem Wert bis Du ein „PAW: accumulator of wealth“ und hast es verstanden. Liegst Du drunter kannst Du noch entsprechend lernen. Ich habe das PAW Level fast erreicht, aber kann noch viel lernen…

     

  34. Thorsten

    @Kiev Das mit dem Abschlag am ExDiv-Tag ist auch nicht  mehr so meine ich, es ist eher eine theoretische Größe. Nachrichten legen sich über den Aktienkurs und viel heftiger noch Wechselkurse, wenn es eine US-Aktie ist. Oft geht die Aktie unbeirrt weiter nach oben,  ob was ausgezahlt wurde oder nicht, je nach Marktsituation.

  35. Phil

    @ Kiev

    Interessant, diese PAW Formel. Ich spiele mit sowas immer gerne rum. Allerdings ist das eine recht lineare Formel, die m.E. zu hoch ansetzt und über den Zeitverlauf sehr flach verläuft. Als junger Durchschnittsverdiener/Berufseinsteiger müsste man schon fast über 100k Kapital verfügen, während auf der anderen Seite selbst ein Gutverdiener kurz vor der Rente nur schwer 1Mio zusammenbekommt. Oder anders gesagt: je älter man wird, desto leichter wird man zum PAW 😉

  36. Nico Meier

    Es erstaunt mich zu lesen, dass es Menschen gibt denes es schlecht wird wenn die Kurse mal 10% ins Minus drehen.

    Was machen wohl diese Menschen beim nächsten Crash wenn der Index um 40% oder 50% oder mehr einbricht?

    Wer Geld in Aktien oder Aktienfonds wie ETF anlegen will der muss schon etwas Eier haben sonst wird das nichts.

  37. Student

    Hallo zusammen!!

    Vermutlich habe ich einen Denkfehler gemacht, aber irgendwie kann ich den Dividendenabschlag nicht ganz begreifen. Schließlich wird die Dividende als Anteil eines Jahresgewinnes ausgeschüttet. Bei Abschlag vom Kurs wird allerdings die Marktkapitalisierung reduziert, die ja eigentlich einen Wachstumsmultiplikator bzw. Aufschlag enthält….hier ein Beispiel:

     

    Marktkapitalisierung: 10.000€

    Unternehmenswert: 5.000€

    KGV: 10

    Gewinn: 1.000€

    Ausschüttung: 500€ (50%).

    Dividendenrendite: 5%

    Kurs: 100€

    Anzahl Aktien: 100

     

    Kurs nach Ausschüttung: 95€

    Marktkapitalisierung: 9.500€

    Unternehmenswert: 5.000€

    Aufschlag vorher: 5.000€

    Aufschlag nachher: 4.500€

    Differenz Aufschlag: -10%

     

    Der Aufschlag auf die Marktkapitalisierung wird um 10% reduziert, aber es werden nur 5% Dividenden ausgeschüttet.

    Mein Denkproblem ist hier: Wieso wird die Marktkapitalisierung reduziert, die ja mit x*Unternehmenswert/-gewinn bewertet wird?

    Müsste der Abzug bei einem KGV von 10 nicht 5% * 1/10 betragen, da die Marktkapitalisierung ja 10 mal den Gewinn abbildet.

     

    Vielleicht kann mich jemand entwirren 😀

     

     

  38. Michi

    @Thorsten

    „So sammel ich langweilige REITS, kassiere wie bei einer verbrieften Unternehmensbeteiligung Gewinne“

    Darf ich fragen, was Du alles für REITS hast?

    Grüße

    Michi

  39. -M

    Rationell muss man meines Erachtens sein.

    Ich investiere in Unternehmen X:

    Das Unternehmen verdient 1mrd netto und ist 10mrd wert an der Börse zum kaufzeitpunkt. Das Unternehmen stellt Kaugummi her. Ich kaufe zu KGV 10.

    Ich finde das verspricht eine gute Rendite auf mein Geld für eine langfristige Investition.

    Nun fällt die blöde Börse, weil die so ein manisch-depressiver Knüppel ist stark. Es kommt wie es kommen muss:

    Unternehmen X ist nur noch 5Mrd wert.

    Komischerweise verdienen die immer noch 1mrd. KGV: 5 !

    Der rationelle Anleger sieht, dass das unternehmen zu 100% noch das gleiche ist und noch besser, man kann zum halben Preis sein Geld investieren und bekommt die doppelte theoretische Rendite dafür.

    Die Anleger die nur Kurse sehen: die bekommen Angst und verlieren langfristig Geld da sie nur den Emotionen nachgehen…..ein böses Gemisch und der Börse nicht zuträglich….

    Mit Eiern in der Hose hat das finde ich wenig zu tun.

    -M

     

  40. -M

    @ Student

    Ja ich entwirre deine Gedanken. Verabschiede dich vom Unternehmenswert und einem multiplikator.

    Die Marktkapitalisierung = Unternehmenswert.

    Ob der unternehmenswert deinem empfinden nach gerechtfertigt ist, darüber kannst du dir dann den Kopf zerbrechen. Aber das war der Fehler in deiner Rechnung

    -M

  41. KievKiev

    @ Phil

    Die Formel spuckt in „jungen“ Jahren eine ambitionierte Summe aus. Sie ist auch nicht auf Berufseinsteiger ohne Vermögen anwendbar. Sie könnte aber als Meilenstein für die erste Dekade im Berufsleben verwendet werden. Lineare Ziele finde ich seht gut. Am Anfang ist es sehr hart dran zu bleiben. Dafür wird es gegen Ende umso leichter.

    Den monatlichen Vermögenszuwachs habe ich bei mir im Auge. Hier verwende ich lineare Ziele. Mein persönlich definierte Linie zu FF ist fast überwunden. Jetzt kann ich Unterstützung an der Börse gebrauchen. Fallende Kurse erfreuen auch mich nicht kurzfristig (vor allem bei den eigenen gerade erworbenen Aktien). Langfristig kommt mir die aktuelle Entwicklung aber natürlich entgegen. Es hilft ja nichts, dran bleiben und kaufen so viel wie eben geht. Wenn die Schwäche von Dauer ist wird der Aufbau meiner ersten 100k an der Börse wirklich eine Bitch.

  42. Katrin

    @Thorsten:

    Bin was die Dividenden-„Illusion“ angeht ganz bei Dir und fühle mich gut damit :-). Bei dieser leidigen Diskussion fällt mir immer einer meiner Lieblingssprüche ein: „Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie“… Ich nehme mal an, dass der eine oder andere seine Meinung zum Thema noch mal ändert, wenn er in der Phase ist, wo er die Einkommensströme aus seinem Depot tatsächlich für laufende Lebenshaltungskosten nutzen möchte oder muss :-).

    Und wenn man drauf achtet – habe ich bei den letzten Ausschüttungen in unserem Depot explizit gemacht – kann man sehr schnell feststellen, dass es nicht mal mehr zwingend den direkten Ex-Tag-Effekt gibt.

  43. Sparta

    @M

    „Ich bekomme Geld und mein Anteil an der Firma bleibt gleich.“

    Der Satz ist korrekt in Bezug auf die Anteile. Nur die Anteile an der Firma sinken Wertmäßig um die Ausschüttung.

    Wie schnell das Recovery geht, hängt von mehreren Faktoren ab, bzw. ist auch unterschiedlich je nach Aktie, Börsenphase, Geschäftsentwicklung usw.

    Dividende ist keine Illusion, sondern einfach eine Gewinnausschüttung mit Vor- und Nachteilen.

    Sie ist somit kein free lunch! Sie ist beim „verkonsumieren“ bis auf ein paar kleine Details einem Verkauf relativ ähnlich.

    Ansonsten… jeder wie er mag und womit man Erfolg hat! Die meisten haben sowieso einen Mix aus Kurs + Dividende.

    Die Gesamtrendite ist entscheidender wie einer der beiden Teilaspekte Kurs vs. Dividende.

    Die Grabenkämpfe sind Nonsens.

    PS: Selbstverständlich ist die Dividende keine Illusion! Zu Glauben, dass eine Dividende ein „free lunch“ ohne jedweden Nachteil ist, dass ist jedoch eine Illusion. Ein deckungsgleiches Unternehmen mit 500 k Cash ist 250 k wertvoller, als eines mit nur 250 k Liquidität.

  44. John

    An meine verehrten Kritiker. 😉

    Ich möchte mal den sehen, der nicht mit der Wimper zuckt. Vor kurzem noch Ein paar Tausender Plus, nun ist es verdampft. Schlimmster Einzelwert ist nicht 10% im Minus, sondern 30%. Statt ehemals über 30% im Plus, sprich 60% Verlust.

    Aber nein ich denke noch lange nicht ans Aussteigen. Warum auch, gegen den Kryptoverlust ist das Ganze noch Kinderkram. Der hatte im Übrigen bewirkt, das ich wesentlich mehr gespart habe um das mehr als aus zu gleichen. Aber jetzt schon wieder bergab, das ist traurig.

    Freue mich auf die baldige Gehaltszahlung und die Möglichkeit kräftig nach zu kaufen. – In Anbetracht der Lage stellt sich daher lediglich die Frage WAS.
    Auch ein Grund warum ich gerne einen doofen Sparplan hätte. Statt diese Mondgebühren beim Einzelkauf in CH.

    Aus Gründen der Psyche finde ich übrigens auch Dividenden toll. Da sieht man, das sein Investment lebt, es kommt was raus auch in Krisenzeiten. – Wenn auch marginal am Anfang.

  45. Thorsten

    @Katrin danke. Theorie und Praxis. Ganz genau. Man kann auch schlecht verallgemeinern. Die Leute suchen teilweise den heiligen Gral. Mixen, geduldig sein und beobachten, wenn man die Aktien  im Depot hat, kann man es eh nicht mehr so schnell ändern…. Ich glaube Kinder zu haben oder älter zu sein ist sehr hilfreich, sektiererische Glaubensbrüder („nur Methode xy führt zum Reichtum und alle anderen haben keine Ahnung“) drehen sich dann um 180% und stoßen sich hoffentlich rechtzeitig die Hörner ab 😉 Gäbe es genau das eine Rezept wären wir alle stinkreich.

  46. Kia

    @ John

    Lass dich doch nicht irritieren. Ich kaufe hauptsächlich auch nur noch ETFs per Sparplan weil ich einfach keine Einzelaktien finde, welche mir nicht zu teuer sind. Verluste lassen sich da leichter aussitzen und ich frage mich nicht ständig was ich falsch gemacht habe. Einfach die nächsten 20 Jahre laufen lassen. 🙂

  47. Katrin

    @John

    Habe gestern zufällig ein Video mit einem „mentalen Trick“ gesehen, der einem hilft mit frühen „Verlusten“ umzugehen: Bezieh die Kursrückgänge nicht auf den Einkaufsstand, sondern auf Dein langfristiges Zielvermögen, das hilft enorm, zu relativieren.

    Das würde ich voll unterschreiben, zumindest wenn man in breite Indizes investiert. Wenn Du davon überzeugt bist, dass die entsprechenden Börsen auf lange Sicht mit einer für Dich vernünftigen Rendite steigen, ist die o.g. Betrachtung die einzig richtige. Und wenn Du nicht davon überzeugt bist, solltest Du nicht in Aktien investieren und würdest das ja sicher auch nicht tun.

    Viel Erfolg!

  48. John

    @Kia

    Nicht falsch verstehen, unterm Schnitt ist es inzwischen ungefähr bei Plus minus 0. Hat auch ein paar gute Werte im Depot. Ob ETF oder Einzelwert nimmt sich bei mir bislang nicht viel.

    Sparplan gibts bei meiner Bank leider nur für deren aktiven Fonds. Einzelkauf kostet schweine Geld. Fände auch automatisches Reinvestieren der Dividenden kultig. Wie funktioniert denn das? Bsp. Banc of America, kosten ja nur 28 Dollar. Wenn ich eine Aktie von denen kaufen würde, wären 25 Dollar Gebühr fällig. 😀

    @Katrin
    Das ist ein guter Tipp. Wenn man ins Depot schaut denkt man automatisch daran wo man jetzt steht. Nicht wo man in ein paar Jahren stehen könnte. Wenn Job und alles gut weiter läuft, dann siehts Prima aus. Eine Kriese in der Anfangszeit ist das Beste was Einem wie mir passieren kann. Wobei hätte auch ruhig ein Jahr früher sein können.

  49. Student

    Ich habe gerade die Rendite meines Einzelwerte Depots (Apple, Exxon Mobil, Altria, SAP, Berkshire Hathaway, CVS Health, AT&T) mit dem S&P 500 verglichen und habe leider dieses Jahr eine Underperformance eingestrichen.

    Vielleicht ist ein S&P 500 ETF doch die bessere Wahl…Was haltet ihr von meinem Depot?

     

    @Dividende

    Der Vorteil wird sicher darin liegen, dass sich die Dividendenrendite auf ein Einstiegskapital bezieht und im besten Fall auch in der Krise weiterläuft. Durch das kontinuierliche Investieren dieses Cashflows kann man sicher auch die Overperformance von Dividendenaktien erklären…

  50. Nico Meier

    @John

    Lieber John ich habe auch einen Einzelwert im Depot der inzwischen über 50% im Minus ist aber warum sollte mich das stören? Ich habe die Aktie gekauft, da ich von der Genesung des Unternehmens überzeugt bin.

    Habe vor kurzem Einzelaktien verkauft die ich damals bei 13,5 gekauft habe nach dem Kauf sind die Aktien gesunken auf bis unter 10 und viele haben verkauft. In Foren wurde die Aktie verteufelt und alles sprach von Konkurs. Inzwischen konnte ich die Aktien nach einer Erholung bei ca 21 verkaufen und habe damit ein Plus von über 50% gemacht innerhalb eines Jahres!

    Kostolany sagt Aktiengewinne seien Schmerzensgeld. Ich sage wer Geld in Aktien anlegt muss Eier haben.

    Natürlich ist Aktienanlage in einem Bullenmarkt ein einfaches Spiel aber sobald die Bären kommen zeigt sich wer Eier hat.

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