Ich verrate Ihnen meinen Aktientipp


New York, 24. September 2016
Warren Buffett: Ihm vertraue ich mein Geld an. Mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway habe ich mein Depot für die Rente bestückt. Seine Aktie ist wie ein ETF auf den amerikanischen Markt - mit niedrigen Kosten und geringem Risiko.

Warren Buffett: Ihm vertraue ich mein Geld an. Mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway habe ich mein Depot für die Rente bestückt. Seine Aktie ist wie ein ETF auf den amerikanischen Markt – mit niedrigen Kosten und geringem Risiko.

Mich fragen oft Leute nach Aktientipps. Es fällt mir eigentlich leicht. Ich lebe seit über zehn Jahren in New York. Ich habe so einiges erlebt, was an der Wall Street passiert. Selbstverständlich erlebte ich auch den Finanzkollaps vor acht Jahren. Wenn Sie so wollen, machte ich die guten wie die schlechten Zeiten mit.

Wie lautet nun mein Aktientipp? Nein, es ist kein Pennystock. Es ist Berkshire Hathaway. Die Aktie wird unterhalb des 1,4-fachen Buchwerts gehandelt, was moderat ist. Sie müssen nicht die Original-Aktie kaufen, die mittlerweile fast 200.000 Euro das Stück kostet. Es geht auch die B-Aktie, die bei 129 Euro notiert.

Als 24-jähriger hat Warren Buffett das Handwerk als Analyst gelernt. Sein erster Chef an der Wall Street war sein ehemaliger Finanzprofessor Benjamin Graham von der Columbia University. (Harvard lehnte Buffett als Student ab, er war der Elitehochschule nicht schlau genug.) Von Graham lernte Buffett, wie Value Investing funktioniert. Im Laufe der Zeit perfektionierte Buffett die Strategie. Als 31-jähriger begann Buffett, die Textilmühle Berkshire Hathaway zu kaufen.

Kern seiner Value-Strategie ist es, in Krisen beziehungsweise Rezessionen günstig Aktien von Erfolgsunternehmen an der Börse abzustauben. Am besten beschreibt Graham in seinem Buch wie das antizyklische Investieren funktioniert. Ich würde es beschreiben als ein Schwimmen gegen die Strömung. Oder immer entgegengesetzt zur Meute zu rennen. Sein Buch kann ich jedem nur ans Herz legen. Es ist eines der besten Bücher, die es im Finanzbereich gibt: „Intelligent Investieren: Der Bestseller über die richtige Anlagestrategie

Mit der Berkshire-Aktie konnten Sie im Schnitt über 20 Prozent jährlich verdienen. Und das über 50 Jahre lang. Ohne dabei enorme Risiken einzugehen. Aus der einstigen maroden Textilfirma ist einer der wertvollsten Konzerne der Welt herangereift. Der Börsenwert beläuft sich heute auf 360 Milliarden Dollar. Nur wenige Unternehmen sind wertvoller. Pro Jahr wirft Berkshire 15 Milliarden Dollar free Cashflow ab. Im Monat sind es deutlich über eine Milliarde Dollar. Es ist eine Gelddruckmaschine. Das Geld reinvestiert der Börsenaltmeister stetig. Es ist aus einem Schneeball eine Lawine geworden.

Seine Anleger behandelt das Finanzgenie wie seine Freunde. Er ist fair. Er kassiert keine üppigen Gehälter, sondern ist immer bodenständig geblieben. Buffett ist vermutlich der beste Anleger aller Zeiten, doch er wurde nie gierig. Er hat hohe ethische Standards. Ich sehe wenig Risiken, zumal er sich sehr konservativ und umsichtig verhält. Seine Kriegskasse ist immer proppenvoll.

Der 86-jährige hat schon zwei Nachfolger für das Managen des Investmentportfolios bestimmt. Für die Zeit nach seinem Tod hat er im Grunde genommen schon fast alles vorbereitet. Es ist jedenfalls für eine Übergabe in ruhigen Bahnen gesorgt. Zumindest scheint es so zu sein.

Ich habe ein Berkshire-Aktienpaket aufgebaut. Es ist meine Altersvorsorge. Um meine Rente mache ich mir daher keine Sorgen mehr. Ich stocke hin und wieder das Berkshire-Paket auf. Ich gebe kein Stück mehr her. Ich halte die Dinger für die Ewigkeit. Mit diesen Aktien im Depot kann ich wie ein Baby schlafen.

Todd Combs, ein Nachfolger Buffetts, ist gerade in den Aufsichtsrat von JP Morgan Chase eingerückt. JP Morgan Chase ist eine der mächtigsten Banken der Welt. Am Stammsitz von Berkshire, im verschlafenen Omaha in Nebraska, ist ein riesiges Netzwerk entstanden.

Von Buffett können Sie übrigens auch von seiner Sparsamkeit lernen. Er kaufte immer gerne Gebrauchtwagen. Er zahlte Cash. Er vermied den Kauf von Neuwagen. Er verzichtet auf das Leasing/Finanzieren. Viele Konsumenten kaufen dagegen ein Auto auf Pump und müssen jeden Monat 350 bis 500 Euro für den Wagen bezahlen. Dieses Geld ist besser in der Altersvorsorge aufgehoben.

Von Buffett können Sie außerdem lernen, wie wichtig es sein kann, sich in Finanzdingen auszukennen. Wenn Sie gewisse Grundkenntnisse haben, kann Ihnen das schon sehr viel „Mehr-Rendite“ bringen. Eine Grundformel gilt für Buffett schon immer: Gebe weniger aus, als Du einnimmst.

Buffett und sein Geschäftspartner Charlie Munger raten Studenten gerne (grob aus meiner Erinnerung): Passe in der Schule/Uni auf. Studiere, was Dich begeistert. Suche Dir einen Arbeitgeber aus, den Du sehr schätzt. Bleibe stets ehrlich.

Lebe unterhalb Deiner Verhältnisse. Spare. Investiere. Kaufe kostengünstige ETFs auf den S&P-500-Index. Meide Schulden. Oder limitiere Schulden so stark wie möglich. Mache das Investieren ein paar Dekaden lang. Und Du hast irgendwann in absehbarer Zeit ausgesorgt.

Wenn Du früh genug anfängst, Geld zu investieren (also wenn Du Anfang 20 bist) brauchst Du nicht in Panik verfallen, wie es andere tun, wenn sie 40 oder 50 Jahre alt werden und nichts bis dahin gespart haben.

Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber, was in einem Tag, einem Monat oder einem Jahr an der Börse passieren wird.

Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber, wie Sie Erfolg an der Börse haben können. Es ist eigentlich einfach. Mit Berkshire-Aktien oder einem ETF, der den S&P-500 nachbildet. Sparen Sie stetig. Und behalten Sie die Aktienpakete im Idealfall sehr lange, am besten über Dekaden hinweg.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Ich verrate Ihnen meinen Aktientipp

  1. Daniel

    Hallo Tim,

    der Absatz „Lebe unterhalb Deiner Verhältnisse. Spare. Investiere.“ ist Gold wert.

    Die 3 Abläufe sind für mich die Grundpfeiler um erfolgreich zu Investieren und um sich eine gute Altersvorsorge aufzubauen.

    Beste Grüße,

    Daniel

  2. Christoph

    Guten Morgen.

     

    Tim: Danke für deine Aktienvorstellung.

    Berkshire ist wirklich toll. Allerdings wäre es noch toller wenn irgendwann Dividenden ausgezahlt werden.

    Ich mag Buffett auch sehr gerne. Am schönsten finde ich seine Coca Cola Geschichte.

    Er verkaufte als junger Bursche in der Nachbarschaft Coca Cola Dosen.

    Er kaufte 6 Dosen zu USD 0,25 und verkaufte die Dosen zu USD 0,50

    Gewinn: 20%

    WOW! So konnte er schon in jungen Jahren einiges an Geld sparen.

     

    Ich würde mir wünschen, dass es auch mal einen deutschen Buffett gibt. Der in Talkshows aufzeigt das langes sparen und stetes investieren finanzielle Unabhängigkeit bringen kann.

     

    Wünsche ein schönes Wochenende

  3. Fabian S.

    Hallo Tim,

     

    ein sagenhafter Artikel..einfach toll.

    Ich sehe das ähnlich wie Du, jedoch habe ich den Plan irgendwann meine „Normalo-Aktien“ zu verkaufen ( wenn der Markt überhitzt ist, was man ja daran erkennt, dass plötzlich sogar Friseure und Taxifahrer Aktien kaufen..) und dann bei einem Crash (der immer mal wieder kommen muss) groß zu investieren und zwar in die sogenannten „Big Five“ von Warren Buffett und als 6. Aktie dann Berkshire obendrauf!!!!

    Was hälst Du von diesem Plan?!

  4. Felix

    @ Christoph

    Von 0,25 $ auf 0,50 $ sind 20 % Gewinn?

    Das erinnert mich an den alten Witz: Trifft der Mathlehrer seinen ehemaligen schlechten, jetzt offenbar reichgewordenen Schüler und fragt ihn: Was machst du jetzt, worauf dieser antwortet: Naja ich kaufe Blumentöpfe für 2 € und für 5 € verkaufe ich sie. Und von diesen 3% lebe ich.

  5. Mr. Braun

    So wird ein Schuh draus: 😉

    Sein erstes Geld verdiente Buffett im Sommer 1936, indem er Coca-Cola-Sixpacks für 25 Cent kaufte und die Einzelflaschen für jeweils fünf Cent wieder verkaufte.

  6. Lad

    Nun, Kinder, die Aktie Berkshire Hathaway (BRK) ist eine dumme Investition und gegen die Lehre von Benjamin Graham. Die Aktie hat keine Dividende und die meiste Zeit ist sie fundamental zu teuer. Die BRK Aktie zu kaufen und halten, das ist so dumm, wie eine Kuh ohne Milch 30-50 Jahre zu halten. Und Graham sowie Buffett verlangten immer Dividenden von ihren Aktien. Wenn man so intelligent wie Graham und Buffett investieren will, kann man niemals die Aktie Berkshire Hathaway kaufen, sondern die einzelnen Aktien von dieser Finanzmafia BRK kaufen: Wells Fargo, Johnson & Johnson, Procter & Gamble, Sanofi, Tesco, Munich Re. Und dann auch allein ohne Warren Buffett die Aktien kaufen: BMW ST, BASF, AT&T, Telefonica, Pfizer, Banco Bilbao, Banco Santander, HSBC, BHP Billiton, Iberdrola, Royal Dutch Shell A, United Technologies, Cisco Systems. Überall gute und steigende Dividenden. Und man hat damit eine eigene und bessere Holding als Warren Buffett hat. Kein Dreck von G.S. und Moody’s drin.

  7. Stefan Müller

    @Lad, überleg mal, wer dumm ist.

    Buffet sagt zurecht, dass die Dividenden besser in der Berkshire aufgehoben sind als beim Aktionär. Was willst du mit den Dividenden?

  8. Andreas

    @Stefan Müller.

    Nun so dumm ist die Aussage von Lad nicht, auch wenn sie etwas platt daherkommt. Ich bin auch eher ein Freund davon ein eigenes Portfolio aufzubauen mit einigen von Lad genannten Werten, teilweise anderen. Denn ich will mir ein passives Einkommen aufbauen mit Dividenden, da passt BRK nicht wirklich rein. Klar, die Performance spricht für sich und es ist sicher ein gute Beimischung, aber genauso kann man eben einzelne Werte aus dem Buffet Portfolio oder andere Value Aktien kaufen und macht damit auch absolut nichts falsch, kann stattdessen selbst bestimmen, was man mit seinen Dividenden anstellt.

  9. Bodo

    In diesem schönen Text hat wohl einmal die Autokorrektur zugeschlagen: Anstelle von „annulliert“ soll es doch sicher „annualisiert“ heißen? Das Wort kennt mein Tablet aber auch nicht 😉

  10. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Daniel

    Danke. Das Lebenskonzept ist so einfach: Sei nicht verschwenderisch. Gehe vorsichtig mit Deinem Einkommen um. Werfe es nicht achtlos weg. Im Grunde kann man das auf viele Bereiche des Lebens übertragen: Sei umsichtig, was Du isst. Esse nicht den ganzen Tag lang Eiscreme. Achte auf ausreichend Bewegung…

     

    Christoph

    Danke. Buffett ist einmalig. Er ist ein Genie. Daher laufen so wenige davon herum.

     

    Fabian S.

    Danke. Ich würde Dir raten, die „Normalo“-Aktien, die Du besitzt, zu behalten. Und neue Aktienpositionen daneben stetig aufzubauen. Nehme zum Beispiel die Berkshire-Aktie. Dadurch hast Du eine Reinvestment-Maschine, weil Buffett den internen Cashflow für Dich automatisch reinvestiert. Insofern kannst Du steuerfrei sparen (Buffett zahlt keine Dividende).

     

    @ Bodo

    Danke. Sehr gut! Habe ich korrigiert.

  11. chaostrader

    habe ich den Plan irgendwann meine „Normalo-Aktien“ zu verkaufen ( wenn der Markt überhitzt ist, was man ja daran erkennt, dass plötzlich sogar Friseure und Taxifahrer Aktien kaufen..)

    Sag uns bitte Bescheid, wenn es soweit ist.

    und dann bei einem Crash (der immer mal wieder kommen muss) groß zu investieren

    Es soll Leute geben, die haben die Rendite der letzten 5, 6, 7 Jahre verpennt und eifrig Cash gehortet, weil der Real Big Crash ja demnächst kommen muss.

    und zwar in die sogenannten „Big Five“ von Warren Buffett und als 6. Aktie dann Berkshire obendrauf!!!!

    Entweder, oder, nicht doppelt gemoppelt. Warum die Big Five so überbewerten? Warum diese Überschneidung?

    Was hälst Du von diesem Plan?!

    Ich bin zwar nicht der Herr Schäfer, aber ich werds nicht so machen. Ist mir persönlich etwas zu riskant

  12. Rainer Zufall

    Hallo Fabian,

    sehe das ähnlich wie Chaostrader. Eigentlich super, auf dem Hoch verkaufen, beim Tief kaufen. Aber was wenn es noch Jahre dauert bis der Rücksetzer kommt? Und was wenn du den richtigen Zeitpunkt (zum Verkauf und zum Kauf) doch nicht erkennst?

    Ausserdem: Warum willst Du Berkshire und die darin enthaltenen Einzelaktien kaufen. Dann hast du diese ja doppelt.

    Grüsse, Rainer.

  13. PIBE350

    Wenn ich mich nur für 1 Aktientitel entscheiden müsste, würde ich aus Diversifizierungsgründen auch Berkshire auswählen. Ansonsten sind Indexfonds meine erste Wahl. 🙂

  14. ZEN Investor

    So, ich, ZEN-INVESTOR, melde mich hier zu Wort:
    Ich habe an einem neuen Ort
    ein neues Forum eröffnet.
    Es ist für euch alle geöffnet!

    Nachdem man mich ja im WP-Forum nicht wollte,
    und ich daraufhin eine Runde schmollte,
    dachte ich mir: Es wird Zeit.
    Ich bin für ein eigenes Forum bereit.

    So kommts dass ich euch alle nun einlade,
    niemandem den Zugang versage,
    und mich auf nette Diskussionen freue,
    ich hoffe, dass ich das nie bereue.

    http://zeninvesting.freeforums.org

  15. Fabian S.

    @Chaorstrader:

    Es ist soweit wenn selbst die Bild-Zeitung titelt Aktien zu kaufen und alle Bekloppten auf dem Markt sind..das wirst Du sicher merken…

    Ein Crash bekommt man schon mit: wie 2003 oder 2008 und bis dahin Cash zu horten macht Buffett ja überwiegend auch.

     

    Wieso entweder oder?! Mann kann doch die „Big Five“ und Berkshire kaufen…doppelt hält manchmal besser… Und wieso sind die „Big Five“ überbewertet?!

  16. ZEN Investor

    Man sollte halt nur bei günstig bewerteten Aktienmärkten einsteigen.

    So hätte man zwar 1996-2000 oder auch 2005-2007 nicht mehr investieren können, wäre aber vom grössten Crash verschont geblieben:

    Die Limits für 2017 sind:
    SPI: 8’500 Punkte,
    DAX: 12’750
    Dow-Jones Industrial Average: 12’750
    S&P500: 1’700

     

    Alles darunter ist günstig. Alles darüber ist eher teuer.

    Der DJ ist derzeit so überbewertet. Der DAX hingegen liegt noch im fairen Bereich und kann bedenkenlos gekauft werden. Damit meine ich allgemein deutsche Aktien.

    Ich selbst kaufe NICHT die Index-Aktien, sondern der Index sollte tief stehen, weil der bei einem günstigen Stand anschliessend (nächste 5 Jahre) alle Aktien mit sich reisst.

    Dh meine unterbewerteten Aktien werden nach oben gerissen.

  17. Heinz

    Wenn man so intelligent wie Graham und Buffett investieren will, kann man niemals die Aktie Berkshire Hathaway kaufen, sondern die einzelnen Aktien von dieser Finanzmafia BRK kaufen: Wells Fargo, Johnson & Johnson, Procter & Gamble, Sanofi, Tesco, Munich Re.

     

    Buffett hat Munich Re verkauft.

  18. chaostrader

    Und wieso sind die „Big Five“ überbewertet?!

    Ich sagte überbewerten, nicht überbewertet. Aber natürlich sind sie überbewertet, wie der ganze amerikanische Markt.

    Im Vergleich dazu sind die Emerging Markets wohl stark unterbewertet, vor allem wenn man ihren steigenden und den sinkenden Anteil der USA an der Weltwirtschaft berücksichtigt.

  19. Finanzmixerin

    Über Berkshire Hathaway habe ich auch schon öfters nachgedacht und bin noch zu keinem richtigen Entschluss gekommen. Wenn ein Unternehmen Dividenden zahlt, kann man davon weitere Anteile kaufen, wenn es keine zahlt, dann muss man sich allein auf die Wertsteigerung vertrauen.

  20. Finanzmixerin

    @ Zenni: Bei der Registrierung in deinem Forum kam ein Fehler, der Bestätigungscode sei falsch oder so ähnlich (dabei war da kein Feld mit einem Bestätigungscode).

  21. Christoph

    @Felix: Hups Komma war falsch. Also wie Mr. braun schon schrieb kaufte er 6 Stück für USD0,25 und die einzelnen verkaufte er für 0,05 = 0,30 USD

    Wobei er bestimmt schon damals auch selbst welche trank ;o)

  22. Marco

    @PIBE350:

    Wenn ich nur eine einzige Aktie haben dürfte, würde ich mich für Nestlé entscheiden. Ebenfalls wegen der Diversifikation und zum anderen wegen des weniger zyklischen Geschäftsfeldes.

     

    Berkshire war bislang immer als Finanzwert gelistet und ist seit kurzem als Industriewert gelistet. Beides sind zyklische Branchen. Und das Depot von Berkshire macht gerade mal 36 % (130 Mrd. $ von 357 Mrd. $) der Marktkapitalisierung aus. Und in diesem sind ebenfalls viele zyklische Werte enthalten.

     

    Das bedeutet aber nicht, dass ich mir nicht auch Berkshire Hathaway ins Depot legen würde.

     

    Gruß,

    Marco

  23. AlexanderAlexander

    Mein größtes Problem ist, abzuwarten, bis es einen Crash gibt. Ich könnte mir für jeden meiner Titel regelmäßig ausrechnen, ob er im Vergleich zur Historie billig oder teuer ist. Dazu bin ich aber zu faul. Ich habe auch nicht vor, Jahre zu warten, um dann nachzukaufen. Also investiere ich jeden Monat und erhöhe so nach und nach meinen Bestand. Etwas Cash halte ich immer vor, sollte es wirklich massiv runtergehen, dann kann ich meine Investitionsquote einige Zeit lang kräftig erhöhen. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich mein Ziel mit dieser Methode erreichen werde.

  24. K.

    @Alexander

    So sehe ich es auch. Stetig und zusätzlich etwas Cash in der Hinterhand. Zusätzlich ein passendes Mindset und keine Kredite. Dann wird das mit den Jahren schon. Besser als nix alle mal. Vermutlich viel viel mehr. 🙂

  25. MattySpaghetti

    Hallo zusammen,

    jetzt hab ich mir einfach 10 Berkshire ins Depot geknallt. Ohne auf den Crash zu warten. Fühlt sich an wie mit Schokolade auf der abendlichen Couch zu sündigen! …

    Ein toller Blog, Tim! Schon lange lese ich mit.

    Viele Grüße in die Runde

    MattySpaghetti

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