Die meisten schwimmen mit der Strömung – ohne eigene Ziele


New York, 22. Februar 2017

Blicke hinaus. Du kannst viel erreichen mit der richtigen Einstellung.

Wer die finanzielle Freiheit anstrebt, hat die besten Chancen mit Aktien bzw. ETFs. Und zwar zu 100 Prozent. Andere Assets brauchst Du nicht. Denn Aktien versprechen langfristig als Assetklasse die höchste Rendite.

Je mehr Du in Aktien investierst, desto unabhängiger wirst Du von Deiner Arbeit. Die Sorge vor einem Crash ist verständlich. Aber sie bringt Dich nicht weiter. Selbst eine teure Börse kann noch teurer werden. 1996/97 waren Aktien schon recht teuer, dachten einige. Doch danach begannen sie erst richtig loszulaufen. Bis zum Jahr 2000 explodierten die Kurse regelrecht.

Investiere einfach stur regelmässig in Aktien. Oder ETFs. Vor allem sind ETFs beliebt. Sie machen Sinn. Investiere jeden Monat. In guten wie in schlechten Zeiten. Zerbreche Dir nicht ständig den Kopf über mögliche Krisen und Crashs.

Es sollte Dein Ziel sein ein möglichst hohes passives Einkommen zu erreichen. Du wirst sozusagen Unternehmer. Du besitzt ja Mini-Beteiligungen an Aktiengesellschaften.

Das beutetet langfristig ein zufriedenes Leben. Warum? Weil Du nicht mehr abhängig bist von anderen. Du wohnst in einem moderaten Appartement/Haus (das ist typisch für jene, die in den Frühruhestand wollen). Du hast ein kleines Budgets. Probleme (Kündigung vom Chef etc.) werfen Dich nicht aus der Bahn, weil Du Geld hast und ohnehin mit wenig auskommst. Arbeitslosengeld kann Dir im Notfall reichen. Ich bin zum Beispiel mit Bohnen, Reis und Gemüse zufrieden. Ich brauche nicht viel.

Leute sagen: „Ich kann mir es nicht vorstellen, die finanzielle Freiheit jemals zu erreichen.“ Sie geben auf. Das ist ein Fehler. Warum? Die Zeit macht so viel möglich. Wenn wir nur wollen. Menschen machen den Fehler, sich keine Ziele zu setzen. In zehn, 20 oder 30 Jahren ist Erstaunliches möglich. Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Natürlich ist es nicht leicht. Aber wenn Du Deine Energie in Deine Ziele investierst, ist es möglich. Du brauchst Mut.

Menschen haben Angst zu versagen. Sie haben Angst jemanden auf dem Weg zu verlieren. Wir wollen immer, dass uns alle mögen. Wir möchten niemanden vor den Kopf stoßen. Das geht aber nicht immer. Wir möchten allen imponieren. Wir möchten wie die Masse sein.

Sei selbstsicher. Sei zufrieden, wie Du aussiehst. Sei zufrieden mit dem, was Du besitzt. Wir können uns nicht ständig neue Sachen kaufen. Das macht uns nicht zufrieden. Viele Menschen sind bis zur Halskrause verschuldet. Sie haben kaum Wahlmöglichkeiten, als jeden Tag zur Arbeit zu gehen, so dass sie ihre Rechnungen bezahlen können.

Entscheide, welchen Weg Du gehen willst. Treffe weise Entscheidungen. Wir können uns nicht jede Falte mit Botox wegspritzen lassen.

Die einen leben in ständiger Angst. Andere leben zufrieden. Sie haben Ziele. Sie haben den Mut etwas positiv zu verändern. Und ein paar Falten sind doch wirklich nicht schlimm. Nun muss jeder selbst wissen, was einem wichtig im Leben ist. Wenn jemand gerne jedes Jahr einen Neuwagen kauft, Bitteschön! Mir soll es recht sein. Aber bitte dann nicht jammern, wenn das Geld nicht reicht. Oder wenn die Rente nicht ausreicht, um die goldenen Jahre zu genießen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Die meisten schwimmen mit der Strömung – ohne eigene Ziele

  1. Andi

    Spannende (aber verrückte) Idee:

    Wieso erhebt man nicht auf eindeutige Luxusartikel eine „Rentensteuer/beitrag“?
    Wenn sich ein Single einen Kleinwagen kauft um in die Arbeit zu gelangen – ok.
    Aber wenn es anstelle des Kleinwagens ein 5er BMW ist? -> Rentensteuer/beitrag

    Jaja, ich weiß…sowas wird nicht umsetzbar sein – aber der Gedanke gefällt mir!

    Ich kann mich als Sparer nicht mit dem Gedanken anfreunden, Rentner über ein solidarisches Sozialsystem aufzufangen, die ihr Leben lang Geld für Luxusgüter ausgegeben haben und dadurch die eigene Vorsorge vernachlässigt haben.

    Wunschdenken 🙂
    Andi

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Dominic

    Ich denke, das hat sich zu einem Massenphänomen entwickelt. Anti-Falten-Cremes, Botox, Schlankheitspillen, Vitaminpulver, Abnehmpillen, Anti-Flecken-Cremes, Färbemittel, Nagelpillen, Lippenaufspritzen, Botox-Spritzen zuhause im Bad vorm Spiegel…

    Der Mensch möchte wie ein Model aussehen.

  3. Gurki

    @Andi: Was sind denn „eindeutige“ Luxusartikel? Ein Webergrill anstelle eines Einweggrills auch? Dieseljeans anstatt C&A Jeans? Audi A6 Kombi anstatt Hyundai Kombi für die Familie? Wo soll das anfangen und aufhören?

     

     

  4. Stefan

    Hallo Tim,

    super Artikel! Aber Warren Buffett hat doch auch mehr als 10 Jahre auf den günstigsten Kurs der Washington Post gewartet. Wieso nicht auch einen Crash abwarten erstmal?!

  5. Roswitha Gotthardt

    Sorry vielleicht bin ich im falschen Forum aber könntet Ihr mir trotzdem ein Tipp

    geben? Ich kann mich nicht entscheiden zwischen:

    Den Robo-Stox Robotics ETF oder Pictet-Robotis Fonds ????????

     

  6. Andi

    @Gurki: Du hast vollkommen recht! Das ist niemals umsetzbar und kann auch nicht klar differenziert werden. Es war eher ein spontaner Gedanke mit der Intension zu vermeiden, dass jemand sein Leben lang „über seinen Verhältnissen lebt“ und dann von Alters“armut“ betroffen ist.
    Jeder hat natürlich das Recht über sein Geld selbst zu verfügen, doch wenn sich manche auf späteren Kosten anderer dann beklagen, dann hört doch irgendwann die Solidarität auf oder?

    Siehst du das anders?

  7. Gurki

    @Andi: Dadrüber hatte ich heute auch nachgedacht. Wir (ich) sparen uns einen Ast ab, damit wir in 20, 30, 40 Jahren ein gutes Auskommen haben, müssen dann aber die „Lebemenschen“ mitfinanzieren – eventuell durch drastische Steuern auf Aktien o.ä.

    Die Lebemenschen hatten ein „schönes Leben“ und werden trotzdem durchgefüttert von den Leuten die Geld haben bzw. gespart haben. Die Sparer haben immer unter ihren Verhältnissen gelebt und haben dann trotzdem wenig, da sie ja alles für die Lebemenschen finanzieren müssen.

    Eigentlich könnte man da doch sagen: Pech gehabt für die Lebemenschen. Funktioniert nur (leider?) nicht.

  8. Michael

    @tim:

    „An der Börse gibt es mehr positive Tage als negative Tage. Der nächste Crash kann Jahre dauern. 30 bis 40% der Gesamtrendite an der Börse entfällt auf Dividenden. Etwa 60% auf Kursanstiege.Bei einem Anlagezeitraum von 20 Jahren und mehr entfällt auf die Dividende sogar 50 bis 60% der Gesamtperformance:“

    Das stimmt so nur bedingt. Was, wenn du nur Aktien im Depot hast die keine Dividenden zahlen? Dann machen 100% deiner Rendite Kurssteigerungen aus.

    Ich finde man sollte nicht immer nur auf die Dividende schauen. Klar ist die ganz nett. Wenn du aber in kleinere (auch größere) Unternehmen investierst, die keine Divi zahlen aber tolle Kurssteigerungen vorweisen. Kannst du diese ebenso ab und zu (Teile davon) verkaufen um so Cash zu generieren. Die Dividende wird ja vom Kurs abgezogen. Somit wird Cash aus dem Unternehmen gezogen. Das Unternehmen könnte mit dem Cash noch schneller wachsen. Ist mehr oder weniger ein Null-Summen-Spiel. Ob Kursanstieg oder Dividende – völlig egal.

    Ich verkaufe z.B. jedes Jahr MINDESTENS gerade so viel von gut gelaufenen Aktien, dass ich mir die Jahresmietkosten meiner Wohnung davon leisten könnte. Ich könnte diese natürlich auch vom Gehalt wegzahlen. Ich möchte aber jedes Jahr eine gewisse Mindestrendite realisieren um so quasie das Einkommen zu erhöhen. Ist rein psychologisch ich weiß. Ist aber so ähnlich wie eine Dividende. Ich realisiere eben Teilbeteiligungen. Das ist meine Dividende. Dafür habe ich weniger Dividendentitel.

    LG Michael

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Michael

    Mein Aussage bezieht sich auf den S&P-500-Index. Darin sind die 500 größten Konzerne der USA enthalten. Im S&P-500 sind Aktien, die keine Dividende bezahlen. Klammert man diese Nicht-Zahler aus, wird die Bedeutung der Dividende noch größer. Nicht-Zahler sind Amazon, Berkshire, Facebook, Alphabet…

    Ich würde keine Aktien verkaufen – wenn ich das Geld nicht brauchen würde. Ich kenne jetzt Deine Verhältnisse nicht. Aber so ganz leuchtet mir das nicht ein. Wenn ich in der Vermögensaufbauphase bin, dann schichte ich stetig Aktienvermögen auf.

  10. PIBE350

    An Gurki: Ich weiß nicht, ob ein Rentnerleben nahe des Existenzminimumniveaus so schön sein wird, zumal nicht gesagt ist, dass die heutigen Grundsicherungsleistungen in der Zukunft die gleichen (heutiger Leistungsumfang bei heutiger Kaufkraft) sein werden.

    Ich würde mich jedenfalls nicht darauf verlassen, weil die Staatsverschuldung heute schon extrem hoch ist und ich deshalb denke, dass sich der Staat in Zukunft weiter zurückziehen wird.

    Meine Lebensplanung sieht so jedenfalls nicht aus, aber das muss jeder selbst wissen. Womit wir wieder beim Artikelthema ,,Lebensziele“ angekommen sind. 😉

  11. Michael

    @Tim

    Ja, da bin ich noch zu ängstlich wahrscheinlich, dass ich 90% meines Kapitals veranlage. Oder ich habe einfach zu risikoreiche Aktien. Ich kann locker von meinem Gehalt leben und kann mir mindestens 60-70% davon im Schnitt auf die Seite legen, jedes Monat.

    In Aktien habe ich „nur“ ca. 50% meiner Cashbestände investiert. dann habe ich noch ca. 10 % in physischem Gold. In Gold veranlage ich schon länger als in Aktien. Ich kaufe nicht viel aber hab vor längerer Zeit etwas mehr gekauft, deswegen der relativ hohe Anteil. In den letzten 4 Jahren nur 1 Unze/Jahr.

    Also ja, ich könnte mehr reinbuttern. Letztes Jahr lag der Aktienanteil bei mir noch bei ca. 65%. Den habe ich aber etwas reduziert (Gewinne mitgenommen).

    LG Michael

  12. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Michael

    In den USA gehen die meisten, die die finanzielle Freiheit anstreben, voll in Aktien. Weil Aktien eben die höchste Rendite langfristig versprechen.

    Ich habe ja schon beispielhaft oben im Text einen Blogger erwähnt, der die Freiheit erreicht hat. Er sagt grob: „100 Prozent in Aktien ist das richtige.“ Rational betrachtet macht es Sinn.

    http://www.gocurrycracker.com/path-100-equities/

    Das muss aber jeder mit sich selbst ausmachen. Die meisten Menschen können das Auf und Ab nicht ertragen.

  13. Michael

    Mit dem auf und ab hab ich eigentlich überhaupt keine probleme. Geht ziemlich rund in meinem portfolio.

    Bleibe auch laaange dabei auch wenns nicht läuft.

    Beispiel: vale. 3 jahre andauernder sinkflug. Trotzdem dabeigeblieben. Aufgestockt. Und hab sie noch immer.

    Auch andere: teranga gold. War ich schon 40p in den miesen. Jetzt 50p im plus.

    Mir machen schwankungen. Auch extreme nix aus.

    Deswegen wäre mir auch ein crash relativ egal. Bleibe fix mein leben lang an der börse.

    Auch wenn ich mit genau 0euro aussteigen würde… Ich hab sehr viel spaß am investieren. Ich lese quartals und jahresberichte und alles was ich über meine unternehmen so finde.

    Viele hobbies kosten geld. Ich verdiene sogar etwas mit meinem. Mir daugts…

  14. Ferhat von weniger-schlecht-investieren.de

    @Stefan: Buffett hat eine Schätzung zum intrinsichen Wert der Aktie gehabt (der sich ja auch laufend ändert). Also praktisch den fairen Wert. Dadurch wusste er genau, wann die Aktie günstig zu haben ist, nämlich, wenn sie unter den intrinsichen Wert und unter eine Margin of Safety fällt… Sein Warten war nicht das einfache Aussitzen, sondern das ständige Prüfen, ob die Aktie nun seinen Kriterien entspricht.

    Ich denke, dass das Warten auf eine Krise eher eine Glückssache ist, weil die Indizien für eine Krise nur den wenigstens bekannt ist. Wenn du also keine konkreten Hinweise auf eine Krise hast, wie damals die variablen Zinssätze bei der Subprime-Krise, lohnt sich das Warten aus meiner Sicht nicht.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei deinen Investments!

    Ferhat von weniger-schlecht-investieren.de

  15. Didi

    Wie immer…

    Sensationelle Motivationszeilen von Dir, Tim!

    Weiterhin so tolle Zeilen und happy investing @ all

  16. Felix

    @ Andi

    Das gab es schon flächendeckend: Alle fahren Trabi und nach jeweils 16 Jahren gibt’s einen neuen. Man konnte dann zwischen blau und grau wählen.

  17. Skywalker

    Ich denke man sollte auch vermietete Immobilien in Betracht ziehen, wenn man ein Händchen dafür hat.

    Man kann hier sein Eigenkapital wunderbar Hebeln und der Markt ist etwas weniger transparent, was Schnäppchen leichter macht als bei BlueChips .

    Ich habe eine Wohnung, die bringt mir 9 % Rendite und ich könnte Sie mit 100 % Gewinn verkaufen.

    Allerdings muss ich zugeben, diese Wohnung habe ich schon lange. Hätte ich damals die richtigen Aktien gekauft wäre eine gleiche Rendite möglich oder eben mehr. Allerdings eben nur auf mein eingesetztes Eigenkapital. Bei der Immobilie habe ich Fremdkapital damals noch für 3 % aufgenommen aber 9 % sichere Mietrendite gehabt + Wertsteigerung.

  18. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Skywalker

    Ich stimme zu. Das kann man machen. Man ist in der Tat vor Ort ein Insider. Wenn Dir das liegt und Spaß macht, umso besser.

  19. Ex-Studentin

    Ich würde mir wünschen, dass jeder Rentner im Alter das geiche bekommt. Z.B. Miete bezahlt + 400 Euro für Essen und Gesundheit. Quasi Grundeinkommen. Somit müsste keiner Angst vor der Altersarmut haben. Alles, was man privat vorgesorgt hat, käme on top.

    Heutzutage herrscht tatsächlich der Gedanke: Wer Geld hat, hat es anderen weggenommen und sollte deswegen was abgeben. Die Jammerer sind oft die Leute, die selbst mit Geld nicht umgehen können. Ich rauche nicht, trinke kaum Alkohol und habe kein Auto. Ich habe die Angst, dafür mal „bestraft“ zu werden, weil ich bei dem Konsumspiel nicht mitmache.

  20. Mario

    @Gurki

    Diese Lebemenschen haben uns die Dividenden und Kurssteigerungen gebracht. Von denen wollen wir am Lebensabend profitieren. Es ist jedoch deine Schuld, wenn du auf dem Weg zum Lebensabend vergessen hattest, dass das Leben endlich ist. Schnell mal mit den Rollator in den Flieger nach Asien, Amerika oder sonst wo hin geht dann nicht mehr. Sieht nämlich ziemlich blöd aus, dann noch 2 Koffer hinterherzuziehen. Matthias Schneider hat es in einem Beitrag einige Artikel vorher schon erwähnt.

    Wenn du Jung bist weißt du, dass du alt wirst. Wenn du alt bist, weißt du wie schnell es geht. Daher ist die richtige Lebenseinstellung wichtig. Es gibt nicht nur das Starren auf das Konto/Depot. Nebenher ist das Leben auch lebenswert. Meine Meinung.

    Ich hatte Tim mal geschrieben, dass er manchmal sehr „radikal“ die Sache betrachtet. Seine Antwort war, dass man es so radikal auch betrachten muss, um aufzurütteln. Damit hat er Recht. Jedoch muss jeder die richtige Dosis finden. Eine Besteuerung für Luxus ist genauso unsinnig, wie eine zusätzliche Besteuerung von Netto gespartem Geld (Aktien, ETF, etc.).

    EIne schöne Woche noch!

  21. Rainer ZufallRainer Zufall

    „Diese Lebemenschen haben uns die Dividenden und Kurssteigerungen gebracht. Von denen wollen wir am Lebensabend profitieren. Es ist jedoch deine Schuld, wenn du auf dem Weg zum Lebensabend vergessen hattest, dass das Leben endlich ist.“

    2 gute Punkte. Da ich auch zu denen gehöre, die sich manchmal über die oben beschriebenen „Lebemenschen“ ärgern, sollte ich mich da ab und zu mal dran erinnern.

  22. Oliver

    Was mir auffällt, sind die momentan immer häufigeren negativen Kommentare. Der Staat nimmt einen das Geld weg, die Börse wird in naher Zukunft crashen etc. etc. Letztendlich hat man weder auf das eine noch auf das andere Einfluß. Gut, Du kannst dem deutschen Staat entkommen, in dem Du in ein anderes Land ziehst. Wenn man sich zur Ruhe setzt, gibt es mit Sicherheit schönere Länder als Deutschland. Aber solange man hier noch arbeitet, wird man wohl in Deutschland bleiben. Lediglich als Selbstständiger schaut die Sache anders aus.

    Das Problem mit der Börse ist, dass wir nicht wissen, wann es crasht. Hier beobachte ich, dass einige glauben, den Markt timen zu können (ich warte jetzt einfach, bis der Crash kommt). Man kann Glück haben und in 2 Monaten ist es dann so weit. Man kann Pech haben, der Dow steigt dann z.B. weiter auf 25.000 Punkte und danach kommt ein Crash. Wenn der dann nicht wunschgemäß 50% beträgt, sondern nur 20 – 25%, dann ist es auch nicht recht.

    Tim schreibt eigentlich genau das richtige zu dem Thema: Regelmäßig investieren. Sollte z.B. das Senario eintreffen, dass der Dow bis 25.000 steigt, wird man zwar am Ende zu den vorläufigen Höchstkursen kaufen, aber davor alles zu niedrigeren Kursen. In der Zwischenzeit nimmt man die Ausschüttungen mit. Wie ich in der Vergangenheit geschrieben habe, gibts selbst in hohen Märkten einzelne Unternehmen, die attraktiv bewertet sind. Man muß keinen Wert mit einem KGV von 25 – 35 kaufen, wo das Wachstum des Unternehmens nicht diese Höhe rechtfertigt. Es gibt aber eine ganze Menge von Werten, die eine Ecke unter KGV 20 sind und die man erwerben kann. Sicher, in einem Crash werden die auch leiden. Aber man kann damit langfristig nicht wirklich viel falsch machen.

    Die Krisen wird man bei normalem Anlageverhalten, wo man weiterhin regelmäßig spart, genauso mitnehmen. Eine Börsenlage wie z.B. 2008/2009 kommt ganz selten vor. Möglich, das so etwas irgendwo in den nächsten fünf bis zehn Jahren auftritt. Aber die Wahrscheinlichkeit ist nicht so groß. Dazu war der Zeitraum von 2000 – 2010 durch zwei große Krisen extrem schlecht.  Der Zeitraum 2010 – 2017 dagegen insgesamt gut, obwohl auch da nicht jedes Jahr gut war.

    Trotzdem bin ich skeptisch, dass die Kurse so schnell wieder absacken werden. So lange das Zinsniveau und die massive Beeinflussung der Anleihemärkte sich nicht stark ändert, wird es bis auf Rücksetzer so schnell keine großen Crashs geben. Die Leute sind momentan ein bisschen euphorisch, aber ich kann noch keine Aufbruchstimmung wie z.B. beim neuen Markt damals erkennen. Die Wirtschaft wächst insgesamt und selbst die Rohstoffkrise hat den gesamten Markt nicht sonderlich geschadet, wie man 2015 sehen konnte.

    Warum also jetzt die großen Aktionen wie z.B. große Teile/komplettes Depot verkaufen? Anlage in Assetklassen, die nicht sonderlich viel bringen? Diversifizierung in viele Assetklassen, die den monatlichen Sparbetrag in kleine Einheiten splittet? Geld auf Konten lagern, die nach wie vor nichts abwerfen und von der Inflation leicht entwertet werden in der Hoffnung, dass vielleicht ein Crash kommt?

    Was spricht dagegen, sich Aktienwerte mit KGV 12 – 20 ganz normal weiter in das Depot zu legen und so lange das Geschäftsmodell funktioniert, einfach zu halten? Wozu also der Aktionismus?

    Hier wird immer wieder vorgestellt, was passiert, wenn man seine Aktien 20, 30 oder noch mehr Jahre hält. Warum ist es für hier gefühlt mindestens die Hälfte so schwer, danach zu handeln und stattdessen auf den Market-Timing-Zug aufzuspringen? Letztendlich ist es natürlich jedem überlassen, wie er anlegt. Aber ich schätze, mit Timing oder lahmen Anlagen ohne großartige Erträge wird es in 20 Jahren mit den Finanzen wesentlich schlechter aussehen, als es sein könnte. Ist das gewollt?

  23. Rainer ZufallRainer Zufall

    Hätte mal eine offtopic-Frage an alle mit einem Flatex Depot.

    Sitze gerade an der Steuer und habe von Flatex einen „Steuerreport“ erhalten. Im Gegensatz zu Comdirect wird darin aber nicht angegeben in welche Zeile was einzutragen ist.

    Frage: Handelt es sich bei diesem Steuerreport (trotzdem) um die Jahressteuerbescheinigung, oder wird diese von Flatex noch erstellt?

    Vielen Dank!

     

  24. Michael D.

    @Oliver:

    sehe das genauso wie du.

    Es gibt nach wie vor genug Unternehmen, die fair bewertet sind.

    Ich für meinen Teil kaufe einfach stur jeden Monat weiter

  25. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Rainer,

    was Du suchst ist die Jahressteuerbescheinigung.

    Die kam für 2015 bei mir am 07.03.2016. Da steht das dann mit den Zeilen drin.

    Musst Du das denn eintragen? Ist doch alles erledigt, oder erhoffst Du Dir Rückzahlung durch Günstigerprüfung?

    @Oliver,

    sehe ich auch so. Man findet immer was. Bei mir setzt kein Cash Staub an, bin immer über 100% investiert.
    Auf diversen Seiten gibt es immer Anregungen. Seeking Alpha als erste Quelle, aber auch hier z.B.: Contrarian Outlook“

    MS

  26. Rainer ZufallRainer Zufall

    @ MS

    Vielen Dank für das Feedback! War mir nicht sicher, was Flatex wann wie ausstellt. Dann weiss ich jetzt, dass ich noch bis März warten muss.

    Comdirect hat mir die Jahressteuerbescheinigung schon zugestellt. Deshalb hatte ich die Jahressteuerbescheinigung von Flatex auch im Februar erwartet.

    Bei meiner Comdirect Jahressteuerbescheinigung findet sich die „Summe der anrechenbaren noch nicht angerechneten ausländischen Steuer“, die wenn ich das richtig sehe in Zeile 51 der KAP eingetragen werden kann.  Ich gehe davon aus, dass ich das in die  KAP eintragen kann /sollte. Oder meinst Du, dass ich das nicht brauche?

     

  27. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Rainer,

    ja, beim letzten Mal war das Zeile 51. Ansonsten steht es dann anders, wenn sich das Formular geändert hat für 2016.

    Also bei mir steht da immer Null drin, deswegen habe ich da nichts zu machen. Wenn Du was einzutragen (Anrechnung) hast, dann schon. Kleinvieh macht auch Mist.

    Aber wenn ich nur Flatex hätte, dann würde ich gar keine KAP machen. Habe ja keine Mieteinnahmen oder sonstiges. Aber Lynx ist halt zu machen bei mir.

    MS

  28. Lad

    Die Aktie von Lloyds Banking Group WKN: 871784 und GB0008706128 ist günstig bewertet: KGV 10, KBV 1.1, KUV 1.9, KCV 5.7. Die Dividendenrendite soll auf 5.2% steigen. Auch eine Sonderdividende ist geplant. Neben dem Hauptsitz in London ist nun auch zweite große Niederlassung in Europa geplant und zwar in Berlin. Der Nettogewinn 2016 war der größte seit 10 Jahren und doppelt so hoch wie 2015. Der Staat Großbritannien besitzt heute nur 4.9% der Aktien von Lloyds und alle sollen bis Mai vom Staat verkauft werden. Ich will die Aktie Lloyds wegen Dividenden als Rente für immer halten. Insgesamt will ich 20 oder 21 Bluechips Aktien für immer halten: 8 aus den USA, 3 aus Deutschland, 4 aus Spanien, 3 aus Großbritannien, 1 aus Niederlanden, 1aus Frankreich, 1 aus Australien.

  29. Pascal

    @Oliver:

    Volle Zustimmung. Wir Buy- and Hold- Anleger sollten die Optimisten sein. Wie sagte Heiko Thieme so schön: „Der Pessimist ist der einzige Mist, auf dem nichts wächst.“
    Wir sollten uns alle frei machen von der „German Angst“.
    Tim kann bestimmt bestätigen, daß die Menschen in den USA einfach optimistischer sind als wir in Deutschland.

  30. Rainer ZufallRainer Zufall

    @ MS

    Danke, das hat mir sehr geholfen. Werde jetzt mal warten und schauen was bei der Abrechnung von Flatex steht.

  31. O.T.

    Ich bin immer wieder etwas verwirrt, wenn jemand schreibt das „Markettiming“ unmöglich ist und dann „unterbewertete“ Unternehmen finden will.

    Entweder ist „Timen“ möglich, oder nicht.

    Ich sage, es ist möglich – daher glaube ich das es möglich ist unterbewertete Unternehmen zu finden.

    Derzeit würde ich jeden raten, ETF Käufe auf die lange Bank zu schieben, weil der Markt (US) völlig überbewertet ist. Wie’s mit den deutschen und anderen Märkten aussieht weiß ich nicht, interessiert mich nur am Rande.

    Auch mit Standard-Blue-Chips-Käufen wie Pfizer, Intel, Microsoft, Apple, den ganzen hippen Werten der großen Indizes würde ich mich sehr zurückhalten.

    Jeder ist seines Glückes Schmid.

    @Pascal

    Wer ist wir? Seid ihr Borg?

  32. Pascal

    @ O.T.

    Mit wir meinte ich die Leser in diesem „Forum“, die doch in der Mehrzahl überzeugte Buy- and Hold- Anleger sind (so vermute ich jetzt einfach mal).

    Zum Thema Markttiming ist die Wissenschaft sich einig. Wenige Tage mit besonders hohen Rendite bestimmen die Jahresrendite. Will man drohenden Verlusten aus dem Weg gehen, verpasst man eben auch die Sprünge nach oben.

    Und mal ehrlich: Wenn ich eine Aktie mehrere Jahrzehnte halte und sie sich in dieser Zeit versiebenfacht, ist es doch egal, ob ich beim Kauf damals 15% mehr oder weniger bezahlt habe.

     

  33. Oliver

    @O.T.:

    Ich habe nichts von unterbewerteten Aktien geschrieben, nur von entsprechenden KGVs bei einzelnen Werten. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ein KGV ist auch nur ein Indiz, wie teuer ich eine Aktie kaufe. Das Management hat sehr große Spielräume, um Gewinne zu verschieben, groß zu rechnen, klein zu rechnen, je nachdem, was opportun ist. Ein KGV von z.B. 14 kann auch eine Nullaussage sein, wenn man nicht weiß, wie es zusammen gekommen ist. Für mich wesentlich ist das funktionierende Geschäftsmodell, das Wachstum der Umsätze & Gewinne (Indikator für ein gutes Geschäftsmodell) und dann das KGV. Das heißt, ich suche nicht nach unterbewerteten Unternehmen (die kann ich häufig aufgrund der Gestaltungsspielräume nur erahnen, aber nicht wissen), sondern nach gesunden Unternehmen, die es erfolgreich schaffen ihre Umsätze und Gewinne mit einem funktionierenden Geschäftsmodell zu realisieren.

    Das mit dem Timen und wie Du es machst, bleibst Du bei deinem Beitrag schuldig. Hast Du die Madame Tessier mit der Glaskugel zu Hause sitzen, die dir in einer schwachen Minute die Entwicklung der nächsten sechs Monate einflüstert? Wie ist es denn möglich? Ich habe bisher noch keinen Schlüssel dazu gefunden. Aber vielleicht bist Du einfach nur schlauer als ich.

  34. StefanStefan

    Ich glaube das KGV ist die am meisten überschätzte Kennziffer. Es ist geradezu gefährlich Investmententscheidungen auf das KGV allein zu stützen. Zumindest müsste man das KGV im Verlauf sehen. Als Momentaufnahme ist es recht wenig aussagekräftig.

    Ich finde es ganz gut bei den Interactive Charts von Gurufocus den Verlauf von  der Dividendenrendite zu betrachten. Da bekommt man ganz gut ein Gefühl dafür wie eine Aktie im historischen Verlauf gerade zu betrachten ist.

    http://www.gurufocus.com/chart/MSFT#&serie=,,id:yield,s:MSFT&log=0&per=0

    War die Dividendenrendite z.B. bei Microsoft Richtung 3 % obwohl sie meistens eher 2-2,5% war, war das jeweils ein guter Kaufzeitpunkt.

  35. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Pascal; „Und mal ehrlich: Wenn ich eine Aktie mehrere Jahrzehnte halte und sie sich in dieser Zeit versiebenfacht, ist es doch egal, ob ich beim Kauf damals 15% mehr oder weniger bezahlt habe.“

    Also das kann einem selbst zwar egal sein, aber prinzipiell ist das natürlich nicht egal. Ansonsten braucht man sich überhaupt keine Gedanken über Renditen machen. 😉

    Für Dein Beispiel hieße das…

    Du kaufst die Aktien für 10.000 Euro, die haben sich nach Versiebenfachung auf 70.000 Euro entwickelt.

    Der, der die aber für 15% weniger bekommen hat, der hat nur 8.500 bezahlt und hat jetzt auch die 70.000. Entsprechend höher ist natürlich die Rendite, nämlich 823,53% statt der 700%.

    Und wenn er für die ersparten 1.500 beim Einkaufspreis mehr von den gleichen Aktien gekauft hat, dann haben die sich natürlich ebenfalls mit den 823,53% entwickelt. Er hat also 12.353 Euro zusätzlich.

    Ob nun 70.000 oder 82.353 aus 10.000 ist doch schon ein nennenswerter Unterschied, den ich zumindest nicht egal finde. 😉

    MS

  36. Pascal

    @ Matthias Schneider:

    Aber da Timing nicht funktioniert bringt es doch nichts, über den richtigen Kaufzeitpunkt zu grübeln. Wenn man mal zum „Tiefstkurs“ gekauft hat war das doch nicht Können sondern reines Glück. Es ist somit weniger entscheidend, WANN ich kaufe, sondern das ich überhaupt kaufe und was ich kaufe.

    Und ich bleibe dabei: Die meisten Anleger träumen von Renditen wie 700 oder 800%. Die menschliche Natur ist dann natürlich wieder so gestrickt, dass sie lieber 800 statt 700% haben möchte. Finanziell frei machen jedoch beide Renditen bei entsprechendem Einsatz.

  37. Rainer ZufallRainer Zufall

    Ich stelle ebenfalls fest, dass hier im Moment zunehmend über Timing nachgedacht und dieses praktiziert wird.
    Mich stört das alles nicht mehr seit ich vor nem halben Jahr den Kommer gelesen habe und diesen Achtung (!) Zum grossen Teil (ich muss nicht alles 1:1 übernehmen) sehr plausibel finde.
    Seitdem habe ich konsequent auf ETF Sparplan umgestellt und an meine Anfänge angeknüpft habe. 2011 habe ich mit ETF Sparplänen begonnen.
    Ich kaufe zwar immer noch ab und zu eine Einzelaktie wenns unter den Nägeln brennt und der Sammler in mir durchbricht – zuletzt novartis und vf, die hier diskutiert wurden. Ansonsten aber einfach nur regelmäßig per Sparplan.
    Angenehmer Nebeneffekt – ich habe Zeit mich anderen Dingen zu widmen und muss mich nicht dauernd umbuchen.
    Von daher – entspanntes investieren allen.

  38. PIBE350

    An Pascal: Renditen sind sicherlich eine wichtige Größe, aber auch die höchste theoretische Rendite bringt mir nichts, wenn ich nicht irgendwann beschließe loszulegen und meinen Plan anschließend über viele Jahre durchziehe.

    Daran scheitern wohl die meisten, weil sie nicht über lange Zeiträume denken können oder wollen.

  39. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ PIBE350

    Richtig. Angst ist die größte Bremse. Und wenn die Angst weicht, ist die Selbstüberschätzung/Euphorie die andere Rendite-Bremse.

    Wer rational handelt, erhöht die Rendite. Und die Chance auf die finanzielle Freiheit.

     

  40. Mattoc

    Hallo zusammen,

    ich erschrecke mich immer kurz, wenn ich lese, dass eine Aktienauswahl auf Basis irgendwelcher Kennzahlen, wie zum Beispiel KGV, getroffen wird.

    Man muss davon ausgehen, dass jede Aktie zu jedem Zeitpunkt korrekt bewertet ist. Und wenn sie das einmal nicht ist, gibt es sehr viele (professionelle) Anleger, die das schneller erkennen als der normale Privatanleger. Und dann ist sie danach korrekt bewertet.

    Es bringt also nichts, zu behaupten, dass man eine Möglichkeit hat, „günstige“ Aktien dauerhaft zu finden. Sicher hat man mal Glück, aber man hat häufiger Pech. Daher hilft nur stetiges und breit gestreutes Investieren ohne auf Kurse zu gucken.

  41. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Oliver

    Ich stimme zu. Anleger machen sich zu viele Sorgen. Einfach stur und regelmäßig sparen. Fertig. Man muss die Angst besiegen. Und mit dem Auf und Ab leben können.

    In dieser Studie finde ich gut, dass sie aufzeigen, in niedrigen Wachstumsphasen (1940er/1970er Jahre) entfällt auf die Dividende sogar über 75% der Gesamtrendite. Gut möglich, dass wir uns in einer niedrigen Wachstumsphase befinden (alternde Bevölkerung, Automatisierung, Software):

    https://www.gafunds.com/wp-content/uploads/2012/11/imdf_WhyDividendsMatter.pdf

    Buffett mag jedenfalls starke Dividenden-Zahler: Verizon, Wells Fargo, Kraft Heinz, Coca-Cola, IBM, American Express, Apple, Phillips 66…

  42. PIBE350

    An Tim: Ja.

    Gründe, um nicht anzufangen: Bequemlichkeit, Verdrängung, kurzfristiges Denken, Mut- und Planlosigkeit, mangelnder Anfangswillen, Konsumfreudigkeit, Ungeduld usw.

    Anschließende Gründe, um seinen Plan nicht langfristig durchzuhalten: Gier, Angst, Ungeduld, Konsumfreudigkeit, mangelnder Durchhaltewillen, schlechte Planung, kurzfristiges Denken usw.

    Alles menschliche und teilweise verständliche Emotionen, die man in den Griff kriegen muss.

    Jede dieser Emotionen sind mir nicht nur nicht fremd, ich habe sie sogar als meinen größten Feind auf dem Weg zum erfolgreichen Vermögensaufbau ausgemacht und muss mich ihnen jeden Tag aufs Neue stellen. 🙂

  43. Michael

    @Pibe:

    echt, du musst dich das jeden Tag aufs neue fragen und bist verunsichert was dein Vermögensaufbau betrifft? Hätte ich mir bei dir nicht gedacht 🙂

    Ich kann für mich sagen, dass ich – was meine Veranlagungen betrifft – seeeehr ruhig schlafe. Bin davon überzeugt, dass ich langfristig Geld damit verdienen werde und mein Vermögen dadurch mehr wird. Crash hin oder her.

    Ich rate auch in meinem Bekanntenkreis jedem, in Aktien zu investieren. Leider mit sehr bescheidenem Erfolg.

    Immerhin zeigt schon die Mutter meiner Freundin reges Interesse an meinen Veranlagungen. Wenn ihr Mann sie nicht zurückhalten würde, hätte sie schon lange investiert 🙂 Finde ich immer wieder witzig wenn ich auf Besuch bin.

    Grundsätzlich fängt aber kaum jemand etwas mit Aktien an. Interessenten dafür muss man schon mit der Lupe suchen.

    Mir machts extrem viel Freude. Habe Spaß daran und werde weiter meinen Weg gehen.

    Teilruhestand mit 40 sollte sich eigentlich ausgehen meinen Berechnungen zu folge. Aber mal schaun, überlege auch nochmals zu studieren und in eine komplett andere Branche zu gehen. Vielleicht mach ich auch das und gehe schon früher in Teilzeit + Studium.

    Mal sehn…

  44. Pascal

    „Teilruhestand mit 40 sollte sich eigentlich ausgehen meinen Berechnungen zu folge.“

    In Zeitfenstern denke ich gar nicht. Aktiensparen ist für mich lediglich ein Hobby. Frauen kaufen sich gerne Schuhe, ich kaufe mir gerne Aktien. Zur Arbeit gehe ich gerne, also würde ich vermutlich auch als Millionär nicht kündigen sondern höchstens meine Stunden reduzieren.

  45. Michael

    @Pascal

    Für mich ist der 9 to 5 Job verschwendete Lebenszeit.

    Ich würde viel lieber viiiiiiel mehr Zeit mit meiner Familie, mit meiner Freundin und mit meinen Freunden verbringen. Ich habe nur 1 Leben. Jeden Tag um 8 Aufstehen und um 18 Uhr oder später heimkommen interessiert mich langfristig nicht. Ich habe nicht ewig Zeit. Was bringt es mir mein Leben meinen Chefs zu opfern? Irgendwann bist du tot. Ich möchte soviel Zeit wie möglich mit den Menschen verbringen, die ich am liebsten habe.

    Ich genieße jede freie Minute Freizeit. Soetwas wie Fadesse kenne ich nicht. Ich könnte mich nicht daran erinner, wann mir das letzte Mal langweilig war (außer in der Arbeit).

    Wenn mein Plan so aufgeht würde es mich sehr freuen. Ich jedenfalls hätte gerne mehr Freizeit.

    25h Arbeiten in der Woch, das kann ich mir sehr gut vorstellen.

     

  46. Pascal

    @ Michael:

    „25h Arbeiten in der Woch, das kann ich mir sehr gut vorstellen.“

    OK, das hört sich fein an. Meinetwegen auch 30h.

  47. Stefan Ledabyl

    @Oliver

    Danke für deinen Kommentar.

    Ich erwähne das zwar ständig, aber ich bin ja wirklich noch nicht so lange dabei, aber das..

    „Trotzdem bin ich skeptisch, dass die Kurse so schnell wieder absacken werden. So lange das Zinsniveau und die massive Beeinflussung der Anleihemärkte sich nicht stark ändert, wird es bis auf Rücksetzer so schnell keine großen Crashs geben. Die Leute sind momentan ein bisschen euphorisch, aber ich kann noch keine Aufbruchstimmung wie z.B. beim neuen Markt damals erkennen. Die Wirtschaft wächst insgesamt und selbst die Rohstoffkrise hat den gesamten Markt nicht sonderlich geschadet, wie man 2015 sehen konnte.“

    ..sehe ich genauso. 🙂

    Schönen Abend

  48. PIBE350

    An Michael: So extrem natürlich nicht, aber ich müsste lügen, wenn ich jederzeit alle menschlichen Emotionen ausschalten und nur noch Rationalität walten lassen könnte. Ich bin doch kein Roboter. 😀

    Mit den Jahren habe ich natürlich gelernt, diese immer besser in den Griff zu kriegen. Zumindest liegt mein letzter richtig dummer Finanzfehler schon einige Jahre zurück.

    Ich meine, Rainers Sichselbstüberlistungstrick ist auf jeden Fall nicht verkehrt: Automatisierungen beim Sparen und Investieren einbauen, Kontinuität reinbringen!  😉

    Hmmm, ich gebe mittlerweile im Freundes- und Bekanntenkreis keine gutgemeinten Finanzratschläge mehr. Meine Erfolgsquote sah nicht besser aus. Nur noch, wenn ich danach gefragt werde.

    Ich selbst habe keine große Freude daran, mich ständig mit meinen Aktien und anderen Anlageformen intensiv zu beschäftigen, womit ich wieder bei Rainer bin: Es soll nur unter möglichst wenig Zeitaufwand weiterhin regelmäßig die Kasse klingeln, damit ich möglichst viel Zeit mit den Dingen verbringen kann, die ich am liebsten mache.

    Dein Plan mit dem Studium und der Teilzeit hört sich gut an. (Weiter)bildung finde ich äußerst wichtig. Zu einem Studium ist es bei mir nie gekommen, aber ich versuche, mir jeden Tag neue Dinge selbst anzueignen.

    An Tim: Danke für das Video, ich werde es mir nachher anschauen.

  49. Ralf

    Teilzeit ist super und jedem zu empfehlen der es sich irgendwie einrichten und leisten kann! Ich habe den Freitag wegradiert und nun nur noch 4-Tage-Woche. Ich möchte nie mehr zurück, eher mit der Zeit noch weiter reduzieren. Um die Gehaltdifferenz aufzufangen werden ich in Kürze nach einer Weiterbildung als Immobiliengutachter tätig und fange so mit einem kleineren Zeiteinsatz im Laufe der Zeit und mit steigender Erfahrung sicherlich die Differenz locker auf. Außerdem wird so das Einkommen auf mehrere Standbeine verteilt.

    Die Angst im Umgang mit Aktien und Einbrüchen ist mir nicht fremd. Seit ich aber regelmäßig jeden Monat mehrere Sparpläne auf ETFs habe hat sich das recht gelegt. Einen kleinen Anteil von 3.000 € behalte ich mir aber für das Zocken mit Zertifikaten vor. Diesen Nervenkitzel brauche ich dann doch.

  50. Rainer ZufallRainer Zufall

    Ich halte mich, wie Pibe, auch komplett zurück im Freundes- und Bekanntenkreis. Zum einen ist die Erfolgsquote verschwindend gering. Zum anderen finde ich es anstrengend, wenn man sich nach dem letzten deutlichen Dax Rückgang anhören muss: zum Glück habe ich nicht auf Dich gehört. Da machts halt einfach nicht Klick. Inzwischen meine ich, muss jeder selbst entscheiden. Wenn die Entscheidung tatsächlich mal da ist, helfe ich gerne, kommt halt aber nur selten vor.

  51. PIBE350

    An Rainer: Ich habe eine neue Herangehensweise entdeckt: Meine durchgelesenen Finanzbücher in Druckform verschenke ich mittlerweile, aber ich bin mir nicht sicher, ob der Wink mit dem Zaunpfahl jedes Mal verstanden wird.

    Mein bislang größtes Erfolgserlebnis hatte ich mit dem Hinweis auf eine kostenlos erhältliche Kopie des Buchs ,,Ein Hund namens Money“ an eine 14-jährige Bekannte. Seitdem möchte sie so leben wie ich. Das macht mich mächtig stolz! 🙂

  52. Bernd

    PIBE wie alt bist du eigentlich wenn ich fragen darf?

    Und seit wann bist du finanziell frei?

    Was hast du vorher für einen Job ausgeübt? Hast du überdurchschnittlich gut verdient?

    Würde mich einfach wahnsinnig interessieren…

    Danke und Gruß,

    Bernd

     

  53. PIBE350

    An Rainer: Dieses Kinderfinanzbuch ist wirklich toll, ich habe es sogar selbst schon gelesen. Eine Empfehlung an alle mit Kindern hier: Zuerst lässt man es die Kleinen lesen und anschließend motiviert man sie mit zusätzlichen Taschengeldanreizen (jeden gesparten Euro verdoppeln wir dir) zum Sparen und Investieren. 😀

    Hier ist es kostenlos abzurufen: http://alber-kopf.de/wp-content/uploads/2014/03/Bodo-Scha%CC%88fer-Ein-Hund-namens-Money.pdf

    An Bernd: Seit 7 Jahren, aktuell bin 32. An Tätigkeiten habe ich alles Mögliche gemacht: in Büros, auf Montage und in Lagern.

    Ja, ich habe damals überdurchschnittlich verdient, wenn man das Medianeinkommen zugrunde legt.

  54. Finanz-Peter

    Tim, dein Blog ist wirklich toll! Ich freue mich jedes Mal deine Beiträge lesen zu dürfen. Auch ich interessiere mich für „finanzielle Freiheit“ und Investieren, hab‘ Vieles bereits gelesen und fahre eine Index-Fond und eine defensive Einzeltitel-Strategie (ca. 60/40 Strategie).

    Interessante Aktien analysiere ich anhand verschiedener  Kriterien, zusammengetragen aus BWL Studium, Finanzliteratur, Blogs und eigenen Ideen. Ich brauche für die Analyse einer Aktie ca. 30 Minuten – es sind ca. 25 Indikatoren und verwende bspw. Morningstar als Datenquelle. Daraus entsteht eine Shortlist (max. 20-30 Titel), nachgekauft wird bei fairer Bewertung. Pro Woche schaue ich mir ca. 2-3 Aktien genauer an (gewisse Branchen beachte ich gar nicht, bspw „Finanz-Bank-Aktien“). Buy-Hold als primäres Ziel. Fragen in die Runde und an Tim:

    Geht ihr ähnlich vor?
    Ich weiss, eine Vergangenheitsanalyse sagt nur bedingt etwas über die Zukunft aus. Dennoch erhalte ich Anhaltspunkte. Was ist eure Meinung?
    Mein Umfeld lacht mich aus, wen ich mein Vorgehen (Einzeltitel-Auswahl) erläutere. Einwand (berechtigt!): Einzeltitel sind sinnlos, im der heutigen Zeit ist Wandel/Innovation derart präsent und schnell, dass selbst Qualitätsunternehmen plötzlich von der Bildfläche verschwinden können. Nur Index-Investieren ist sinnvoll. Was meint ihr? Wenn alle indexieren (ich ebenfalls :-p) haben wir ebenfalls ein Problem, oder?!

    Ich freue mich über eure Kommentare!

  55. Mr. Pino Cavallo

    Auch wenn ich den Großteil meines Vermögens in Aktien halte, würde ich nicht 100% in Aktien investieren. Bei einem Crash hätte man dann kein Kapital, das man in Zukäufe investieren könnte.

    Daher mein Tip:

    Cashkonto 1: „eiserne Reserve“ – etwa 3-4 Nettomonatsgehälter für unerwartete Kosten (z.B. für Reparaturen)

    Cashkonto 2: Spekulationskonto, auf das man regelmäßig einen kleinen Betrag einzahlt, damit im Falle eines Crashes Geld für Zukäufe da ist. Das ist natürlich ein Trade-Off zwischen entgangenen Gewinnen/Dividenden heute und möglichen Chancen morgen. Ggf. kann dieses Konto als Eigenkapital für eine Immobilieninvestition genutzt werden.

  56. Rainer ZufallRainer Zufall

    Pibe, hatte mir das Buch gestern schon nach Deiner Erwähnung angeschaut. Klingt interessant. Danke für den Tip, dass es das Buch auch zum kostenlosen Download gibt!

  57. PIBE350

    An Kia: Wahnsinn, hast du eine spezielle Lesetechnik? Ich schaffe vielleicht 1, maximal 2 Bücher pro Woche. 🙂

  58. Christoph

    @Oliver: Ich stimmt dir komplett zu. Im vorherigen Beitrag hatte ich ein paar Aktien aufgezählt die von der KGV Bewertung wirklich noch in Ordnung sind. Ich nehme allerdings auch noch immer die Dividendenrendite als Kriterium hinzu und dann noch mein persönliches Gefühl bzw meine Ansicht wie die Zukunft des Unternehmens sein könnte.

     

  59. Kia

    An Pibe: Nein ich habe leide keine spezielle Lesetechnik. Das waren aber kleine Seiten mit verhälnismäßig großer Schrift, größzügigen Rändern und vielen Absätzen. Ein Kinderbuch halt. Einen normalen Roman oder gar ein Sachbuch könnte ich auch nicht so schnell lesen. Jedenfalls wirklich ein tolles Buch! Ich hoffe ich vergesse das nicht bis meine Kinder alt genug dafür sind.

  60. Gandalf

    Die Macht der Medien ist das was uns zu Konsum Opfern macht sie verseucht die Gesellschaft und die den Einzelnen

    Ich habe noch hoffentlich das Glück und über 20 Jahre Zeit um stur in den Markt zu investieren um in Würde ein Rentner zu sein der sein Ruhestand in Würde leben darf.
    Ich erlaube mir einen link zu posten warum die Deutschen eine sollche Angst vor Aktien haben.
    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Aktionaerszahlen-Warum-die-Deutschen-einfach-keine-Lust-auf-Aktien-haben-5331543
     

  61. Mr. B

    Für Kinder finde ich es toll. Wenn du mal ein Buch schreibst ala das tapfere Couponschneiderlein werde ich aber gerne deins meinem Nachwuchs geben 🙂

  62. ZEN Investor

    Ich würde mir gerne eine Insel kaufen.
    Die Insel gehört dann mir, aber zugleich noch einem Staat (wie ein Einfamilienhaus, das StGB gilt auch innerhalb meines Hauses).
    Dann würde ich mit dem Staat verhandeln:
    Wieviel muss ich bezahlen, um damit die Insel unabhängig vom ursprünglichen Land erhält?

    Nachdem das geklärt wurde, rufe ich meinen eigenen Staat aus.

    Ich würde – je nach Fläche der Insel – von einer Bevölkerung von rund 1’000 Einwohnern in 20 Jahren ausgehen.

    Ich würde eine absolute Monarchie errichten.
    Die Thronfolge wird durch die Thronliste festgelegt.
    Jeder Monarch darf dieser Liste so viele Namen hinzufügen, bis
    die nächsten beiden Nachfolger fest stehen.
    Er/sie kann aber keine Namen ersetzen.
    Diese Namen sind dann in der Reihenfolge in der Thronfolge dran.

    Alle 10 Jahre würde das Amt auf die nächste Person der Liste übergehen.

    Sind alle Nachfolger tot, wählt das Volk einen neuen Fürsten.

    Beispiel:
    Der erste Fürst (der Staatsgründer) ernennt seine beiden Nachfolger.
    Der 5.Fürst  an der Macht. Er wurde vom 2.Fürst gewählt.
    Sein Nachfolger steht schon fest und wurde vor 20 Jahren vom 3.Fürst festgelegt.
    Der 5.Fürst selbst darf hingegen den 7.Fürst festlegen.

    Der 1.Fürst hat eine verlängerte Amtszeit von 20 Jahren.

     
    Somit ist im Endausbau mit 1’000-2’000 Einwohnern dieses Personal vorgesehen:

    Personen Amt
    1 Fürst
    2 Fürst-Nachfolger
    3 fürstliche Verwaltung
    5 Verwaltungsrat (Vorsteher Landesverwaltung) *
    3 Staatsanwaltschaft (2 StA, 1 jur. Sekretär) *
    3 Einzelrichter *
    2 Gerichtsschreiber Einzelrichteramt
    7 Staatsrichter (Tagen in 5er Besetzung)*
    3 Gerichtsschreiber Staatsgericht
    10 Lehrer
    20 Polizei
    10 Allgemeine Landesverwaltung
    20 Freiwillige Feuerwehr *
    4 Technische Dienste (Strom, Wasser, Abfall, Strassenreinigung)
    2 Strassenbau-Arbeiter
    5 Bauarbeiter (Gebäude-Bau)

    * = Milizamt
    So, das sind insgesamt
    1+2+3+5+3+3+2+7+3+10+20+10+20+4+2+5=100 Funktionen.
    Davon 1+2+3+2+3+10+20+10+4+2+5=62 Funktionen als Vollberuf

     
    Der Fürst hat eine fixe Amtszeit von 10 Jahren.
    Der erste Fürst hat 20 Jahre Amtszeit.
    Er steht über dem Parlament und der Regierung sowie den Gerichten.
    Der Regierung kann er direkte Anweisungen und Aufträge erteilen.
    Entscheide des Parlamentes und der Gerichte kann nur auf Beschwerde hin aufheben oder ändern.

    Parlament
    entfällt und ist durch eine „Einwohnerversammlung“ ersetzt, die monatlich zusammen kommt.

    Regierung und Verwaltung
    Der Verwaltungsrat regiert das Land (nach Weisung des Fürsten) im Nebenamt
    und jedes Mitglied steht einer Abteilung der Verwaltung vor (bestehend aus 1 Angestellten).
    Wobei der Schulabteilung sind die 10 Lehrer unterstellt, der Sicherheitsabteilung
    die freiwillige Feuerwehr und die Polizei.
    Die Bauabteilung hat die fix angestellten Bauarbeiter unter sich und führt sämtliche anfallenden Aufgaben an.
    Dazu kommen je 2 Angestellte der Landesverwaltung pro Abteilung.

    Abteilung  Angestellte
    Sicherheit  2 AS, 20 Angehörige der Feuerwehr, 20 Polizeibeamte
    Bildung  2 AS, 10 Lehrer
    Bau  2 AS, 7 Bauarbeiter
    Soziales  2 AS
    Technik  2 AS, 4 Mitarbeiter technische Dienste

    AS = Abteilungssekretäre, einer davon leitet die Abteilung.
    Die Abteilungssekretäre führen die Abteilung und erledigen auch die Verwaltung,
    sofern nicht andere Angestellte zuständig sind.
    Justiz
    Die Staatsanwaltschaft führt Anklagen und Strafuntersuchungen.
    Sie kann die Polizei zum Aufgaben-Vollzug anweisen.
    Die Staatsanwalt ist direkt dem Staatsgericht unterstellt und nicht der Regierung.
    Anklagen oder zivilrechtliche Klagen sowie Klagen gegen den Staat kommen
    vor einen Einzelrichter als 1.Instanz und vor das Staatsgericht (in 5er Besetzung) als 2.Instanz.
    Bau-Tätigkeit
    Wir bauen zahlreiche Gebäude und Strassen selber.
    Aus diesem Grunde macht es Sinn, eigene Bauarbeiter zu beschäftigten.
    Diese werden die nächsten 20 Jahre ununterbrochen mit Bauprojekten beschäftigt sein.

    Finanzen
    Für die 62 Vollzeitstellen benötigen wir (bei niedrigen Löhnen) etwa 500’000 CHF pro Jahr.
    Dazu kommen weitere notwendige Gelder für Technik und Material.
    Um die ersten 10 Jahre zu überstehen, benötigen wir 10 Millionen CHF.

    Dieses Geld wurde uns freundlicherweise von einem Millionär, der auch auf die Insel ziehen möchte, zur Verfügung gestellt.
    Zur weiteren Finanzierung erheben wir hohe Steuern wie folgt:
    10% des Brutto-Einkommens
    1% jährlich des Netto-Vermögens

    Polizei
    Die 20 Polizeibeamten haben faktisch nichts zu tun.
    Jedoch geht es darum, dass rund um die Uhr mindestens 2 von ihnen im Dienst stehen, Notrufe
    entgegen nehmen (werden auf das Fahrzeug umgeleitet),
    und auch bei Angriffen auf unseren Staat verfügbar wären.
    Sie haben eine Wohnsitz-Pflicht auf der Insel und beschützen auch den Fürsten.
    Damit haben sie schlussendlich genug zu tun.
    Sie haben topmoderne Ausrüstung und Bewaffnung sowie insgesamt 10 Fahrzeuge zur Verfügung.
    Zu den Fahrzeugen gehören auch 2 New Eagle IV, 2 bewaffnete und taucherausgerüstete Polizeiboote,
    2 normale Polizeifahrzeuge, 2 zivile Fahrzeuge und 2 schusssichere und bruchfeste Personentransporter.

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