Steinhoff-Horror geht weiter: Matratzen-Tochter erwägt Insolvenzantrag in den USA


New York, 16. August 2018

Steinhoff-Aktie im freien Fall (Bildschirmfoto: Onvista).

Das ist die Website von Mattress Firm, der Steinhoff-Tochter, die zu kämpfen hat (Bildschirmfoto https://www.mattressfirm.com).


Der skandalgeplagte Möbelhändler Steinhoff hat ein neues Problem. Die Finanzagentur Reuters meldet, dass eine der größten Steinhoff-Töchter, Mattress Firm, einen Insolvenzantrag erwägt zu stellen. Der größte amerikanische Matratzenhändler hat 3.300 Filialen. Online-Händler und ein Überangebot an stationären Konkurrenten machen dem Marktführer das Leben schwer. Es gibt in den USA mehr Matratzenländen als McDonalds-Filialen.

Mattress Firm schließt hunderte Filialen. In den Vorquartalen wurden schon hunderte Filialen zugesperrt. Der Marktanteil beträgt 33 Prozent. In den ersten sechs Monaten verlor der Umsatz vier Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar.

Noch 2016 kaufte Steinhoff die Matratzenfirma für 3,8 Milliarden Dollar. Und schon jetzt steht der Zukauf womöglich vor der Pleite.

Auch die Möbel-Töchter Kika und Leiner müssen zittern.

Steinhoff ist nur was für Zocker. Innerhalb eines Jahres verlor der Konzern 97% seines Werts. Aktuell kostet der Pennystock 11 Cent. Das Papierchen wird gehandelt wie verrückt. Doch schwere Sanierungsfälle enden meist im Nichts.

Steinhoff ist ein seltsames Konstrukt. Der Hauptsitz ist in Südafrika, die Europa-Zentrale in Österreich, das Börsenlisting in Frankfurt. Man könnte den Eindruck gewinnen, als wollte hier jemand etwas vertuschen? Es kam zu Unregelmässigkeiten in der Bilanz, die Zahlenvorlage wurden verschoben, Vorstandschef Markus Jooste trat zurück.

Zwölf Milliarden Dollar musste Steinhoff abschreiben, nachdem Unregelmässigkeiten in der Bilanz entdeckt wurden. Die Schulden sind hoch. Töchter mussten in der Not verkauft werden, um Cash in die leere Kasse zu bringen. Die Discount-Möbelkette Poco ging an Möbelhändler XXXLutz in Österreich. Klar kann die Sanierung glücken. Dann hätte der Kurs die Chance, sich zu verzehnfachen. Oder vielleicht noch mehr.

Der Chiphersteller Infineon stand 2009 kurz vor der Pleite. Der Kurs crashte bis auf 39 Cent. Seither legte der Kurs um 23.000 Prozent zu. Aber wie oft passiert das? Es ist eine heiße Spekulation.

Besser ist es in solide Qualitätstitel langfristig zu investieren, als Glücksspiel mit heißen Pennystocks wie Steinhoff zu betreiben. Zumal der traditionelle Einzelhandel ohnehin unter dem Online-Handel leidet. Steinhoff hat mehr als 40 Marken weltweit, Haushaltsgüter, Kleidung und Autohändler.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Steinhoff-Horror geht weiter: Matratzen-Tochter erwägt Insolvenzantrag in den USA

  1. Sebastian

    Hi Tim, ja, da wird kräftig gezockt, weniger auf Turnaround den auf kleinste Kursbewegungen mit kurzen Stop-Loss-Orders.

     

    Bei Infineon sollte man aber trotz der wahnsinnigen Kurssteigerung nicht vergessen, das die Aktie im neuen Markt bei fast 100€ stand, somit immernoch ~70€ vom Höchstkurs entfernt ist…

     

    Pennystocks sind ein heißes Spiel, viele Menschen vergessen das auch eine Aktie, die nur 0,10€ kostet noch 100% verlieren kann.

  2. Igor

    Hallo Tim,

    so wie es aussieht bist du hier nicht um Thema

    Kika Leiner ist bereits verkauft, und ist im Möbel Geschäft tätig nicht in Bekleidung.

    Die Sanierung läuft bereits hinter den Kulissen auf Vollgas, die richtigen Schritte sind getätigt(Verhandlungen mit den Gläubiger, neue Mitarbeiter die sich mit Sanierung auskennen kommen)

    Sollte MF unter ch11 kommen wäre das eine Chance auf eine schnelle Sanierung des US Geschäfts, da du in den USA lebst sollte es dir bekannt sein wie CH11 funktioniert!

    Bin erwas verwundert / enttäuscht das du es nicht erwähntst in deinem Bericht.

    GM und viele US Airlines haben sich so saniert !

    Bin sonnst voll bei dir, aber hier ist es zu oberflächlich geschrieben fast wie die Seitfn die auf Click zahlen kommen müssen.

    Viele Grüße aus dem Schwabenländle

    Igor

  3. Bruno

    Auf Turnarounds zu spekulieren ist in der Tag ein heisses Eisen. Es ist schon interessant, braucht aber viel Knowhow/Wissen/Erfahrung und auch eine gute Nase, ab und zu ein Totalverlust gehört dazu. Für 99.9% der Privatanleger ist das nix, man muss sich wenn schon darauf spezialisieren.

    Ich kenne jemanden der dies macht, er sagte mir Steinhoff sei ein Nogo. Er schaut sich GE an, ist aber noch unschlüssig. Er hat Aryzta gekauft, Zulieferer von Backwaren für diverse Detailhändler wie Lidl, McDonalds etc.

    Wichtig ist denke ich ein funktionierendes Geschäftsmodell und nur in Titel investieren, wo das Management versagt hat, und die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ein neues Management es noch retten kann.

    Für mich ist das nix, ich kaufe auch gerne Titel die gefallen sind, aber gute Titel, und die findet man immer nur nach einer Baisse oder Crash. In einer Hausse auf gefallene Aktien zu setzen ist extrem spekulativ und endet oft mit Totalverlust.

  4. Christian

    Ich arbeite in der Verlagsbranche. Zur Zeit gibt es eine massive Konsolidierung bei den Druckdienstleistern. Kessler Druck+Medien hat unmittelbar nach Beantragung der Insolvenz komplett geschlossen. Gestern schreibt die Presse über den Insolvenzantrag der APM Produktions GmbH aus Darmstadt. Beides ehemals solide Mittelständler.

    Die Bertelsmann-Tochter Arvato will 2019 sieben Standorte in Ostdeutschland (Druckereien) schließen. CPI mit einem Ausstoß von rund 400 Millonen Bücher jährlich wird von der Circle Media Group (CMG) ‚gefressen‘.

    Mit meinem Wissen würde ich niemals in eine Druckerei investieren. Egal wie klein oder groß. Der Wettbewerb und die Überkapazitäten bei einem gleichzeitig schrumpfenden Markt sind unglaublich. Der Preiskampf durch das Internet ist gnadenlos. Einziger Gewinner bei diesem Preiskampf ist Vistaprint, auch an der Börse: Cimpress (NL0009272269)

    Ein Insolvenz-Anwalt hat zu mir mal gesagt, die drei häufigsten Gründe einer Insolvenz lauten: 1) Management-Fehler 2) Management-Fehler 3) Management-Fehler.

    Deshalb kaufe ich keine Pennystocks. Die Bewertung lügt nicht. Die Firmen sind Schrott. Es gibt entweder massive Probleme im Management oder keine positiven Aussichten.

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Sebastian

    Das stimmt. Die meisten Aktien waren zu Zeiten des Neuen Marktes absurd überteuert.

     

    @ Igor

    Danke für den Hinweis. Ich hab aus dem Wort „Mode“ Möbel gemacht.

    Insolvenzverfahren sind kein Zuckerschlecken. Es ist hart für Kunden, Lieferanten, Unternehmen, Mitarbeiter. Es kann gelingen, ein Unternehmen dauerhaft zu sanieren. Es gibt aber keine Garantie dafür.

    Die Frage ist hier: Wer ist nach dem Insolvenzprozess der Aktionär? Oft erhalten die Kreditgeber Aktien…

  6. -M

    @Igor

    du erwähnst GM die durch CH11 durch sind. War es nicht so, dass die Aktionäre alles verloren haben??? Die Gläubiger haben doch dann die neuen GM Aktien bekommen oder wie war das?

    Du weißt es sicherlich besser, da du das angesprochen hast.

    -M

  7. Raphael Grässlin

    Ich würde mich hier nur einkaufen wenn die Bude die Insolvenz hinter sich hätte. ..naja wahrscheinlich nicht Weil ich investiere und nicht spekuliere.

    Wie bei bitcoin habe ich auch bei steinhoff noch viele Foren Beiträge im Kopf,  in denen geschrieben wurde das man jetzt bald reich ist und dumm Wer nicht einkauft.

    Ich will nicht wissen wie viele Leute hier gutes Geld hinterher werfen. Schade, darum 🙂

  8. steve

    @ tim

    auf wallstreet online wird im Forum diskutiert wieso dieses Thema was tatsächlich alt und belanglos ist, bis auf eventuell noch nicht erfolgte Abschreibungen, von 4 investors dir und finanzentrend sowie boerse social die deinen Artikel seit kurzen auch wiedergibt, innerhalb von weniger als 60 min auf finanznachrichten auftaucht. An Zufall glaubt da kaum jemand eher das man Short ist. Auf jeden Fall komisch und das du puts kaufst, oder Leerverkäufe machst kenn ich nicht von dir. Auf jeden Fall funktionierts nachbörslich runde 11 cent

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ steve

    Ich hab keinerlei Steinhoff-Investments (weder short noch long).

    Ich hab das Thema in der „USA Today“-Print-Ausgabe kürzlich gelesen. Und deshalb hab ich einen Artikel heute dazu geschrieben. Das war ein gigantischer Artikel über 2 Seiten. Das Thema ist noch nicht in Deutschland aufgegriffen worden mit der möglichen Insolvenz von „Mattress Firm“. Nur deshalb hab ich den Blogeintrag geschrieben. Das ist der Artikel:

    https://www.usatoday.com/story/money/2018/08/07/mattress-firm-mattress-wars-casper-leesa-steinhoff-international/921721002/

  10. Wolle Schmidt

    Lieber Tim Schäfer,

    was halten Sie von Walmart? Die ging ja heute um über 9 % ab. Was halten Sie von solchen Aktien von totgesagten Unternehmen? Es hieß doch immer, Walmart sei ein Dinosaurier und hätte gegen Amazon nicht den Hauch einer Chance. Andere vermeintliche Dinosaurier wären die Ölförderer, die Tankstellen, die Stahlkocher und die Automobilindustrie auf Basis des Verbrennungsmotor.

    Da Sie ein Gesundheitsfreak sind: Was halten Sie davon, wenn jemand sein Müsli selbst zusammenmixt? Die Einzelzutaten sind bedeutend günstiger als eine Fertigmischung. Beispielsweise setzt „myMuesli“ bei uns in Deutschland neue Maßstäbe, was den Preis betrifft. 8 € für 250 g. Mein lieber Herr Gesangsverein!, kann ich da nur sagen. Dient wohl zum Angeben. Ist ein echtes Clowns-Muesli.

    Hochachtungsvoll

    Ihr Wolle Schmidt

  11. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Wolle Schmidt

    Ja, Walmart hat Potential. Es ist der größte Einzelhändler der Welt. Der Gigant hat tiefe Taschen. Lange Zeit vernachlässigt wegen Amazon. Aber sie holen auf.

    Haha. Edel-Müsli. Clown-Sachen gibt es überall. Mode, Essen, Hotels, Möbel, Auto….

    Hier kannst Du Matratzen für mehrere tausend Dollar kaufen, die sich automatisch nachts im Schlaf anpassen. Das gefällt bestimmt der Clown-Familie. „Schlaue Betten“ klingt doch klasse:

    https://www.youtube.com/watch?v=swJGx3D6zEE

  12. A.

    Hallo,

    wegen der Walmart-Aktie: ich persönlich denke, dass bei Lebensmitteln eine On-Offline Kombination bisher das beste ist. Amazon ist mit Wholefoods auch offline gegangen.

    Selbst wenn es später irgendwann mehr online Lieferungen geben sollte weil es z.B. per Drohnen oder automatischen Autos an die Haustür geliefert werden kann, dann kann man die Filialen trotzdem noch als Zwischenlager nutzen.

    Daher denke ich, dass weder Amazon noch Walmart eine schlechte Investition sind. Walmart hat ja auch angefangen zu kapieren, dass sie online und offline kombinieren müssen.

  13. Claus

    Infineon….

    23.000% Kurserholung vom Tief aus… naja…

    Die Aktie liegt heute noch deutlich unter ihrem Ausgabekurs von 35,- EUR, wenn ich mich hier richtig erinnere. Eine solide Geldanlage sieht anders aus. Und wer hat die Aktie am Tief gekauft oder auch nur nicht verkauft und behalten und die Erholung mitgemacht? Eine vernünftige Positionsgröße sollte man dann auch noch haben, damit es sich auch lohnt…

    Ich bezweifle, dass „Otto-Normalanleger“, der hart für sein Geld gearbeitet hat, mind. 5-10% seines Geldes am Tiefpunkt in solch eine Aktie dauerhaft „investiert“.

    Steinhoff ist für mich ein klarer „Pleite-Kandidat“ und keine Überlegung wert. Da würde ich eher „blind“ GE-Aktien kaufen, „vergessen“ und abwarten, was in 10 Jahren dabei herausgekommen ist.

    Aber warum sollte man sich für Aktien entscheiden, die neben den „normalen Risiken“ noch weitere Risiken haben, die man kaum oder gar nicht einschätzen kann? Die Gefahr, Geld zu verlieren, ist hier extrem gross.

    Es gibt genügend „gute Aktien“, die nicht überbewertet sind und gute Renditen einfahren.

    LG

     

  14. Thorsten

    Steinhoff ist für mich eine Bestätigung, dass ich mit Dividendenaktien nicht falsch liege. Eine massiv falsche Entscheidung und ein Kurs kann kippen. Schon mit der ersten Dividendenzahlung kann ich einen Totalverlust vermeiden.

    Ich erinnere mich an den Kauf der Bank Austria, die voll von faulen Krediten war, es hat auch viele zunächst die variablen Gehaltsanteile, später dann den Job gekostet. Die HypoVereinsbank hat sich davon nicht mehr erholt.

    Aktuell Tesla mit dem Genie und enfant terrible Musk. Jemand hat schon geschrieben, man sollte ihn am besten loswerden, denn das Problem bestehe durch ihn. Mit ihm geht es nicht ohne auch nicht, es ist ein Krimi. Im Nachhinein wissen wir dann alle Bescheid und sind schlauer, ich kann mir einen Absturz der Aktie jederzeit vorstellen. Dann hätte das Geld bloß jemand anders.

    Nichts für mich, ich brauche das Geld.Ich denke je älter man ist, desto geringer sollte der Anteil in einzelnen Wachstumsaktien sein. Ich habe stattdessen einen ETF, der diese Aktien physisch hält, ein Einzelabsturz wie Facebook dringt dann weniger durch, man bewegt sich mit dem Marktsegment und das ist auch okay.

     

     

     

  15. Jan

    Ach, wer damit zockt, der hat doch den Schuss nicht gehört.

    Betrügerisches Management, Tafelsilber ist verkauft, starke Konkurrenz und ein dubioses Firmengeflecht. Das Ding geht, glaube ich, baden.

     

    Schöne Grüße

    Jan

  16. Andreas

    @Claus

    Ja, sehe ich genauso. Für mich ist Steinhoff keinen Blick wert. Natürlich kann es über irgendwelche Wege dazu kommen, dass es doch keine Pleite wird und sich die Aktie erholt. Nur ist mir dafür das Risiko viel zu groß und nicht zu kalkulieren.

     

    Da investiere ich lieber in solide, funktionierende Unternehmen. Ich habe mir inzwischen noch mehr Geduld verordnet für einen Einstieg. Denn es kommt wirklich nicht selten vor, dass der Kurs tatsächlich noch mal in Regionen kommt, die sehr attraktiv sind und die man eigentlich nicht mehr für möglich gehalten hat. So hätte ich zum Beispiel sehr gerne LVMH, aber die sind mir derzeit schlicht zu teuer. Wenn die noch mal tiefer gehen, schön, dann kaufe ich. Wenn nicht, kaufe ich eben was anderes;-)

     

    Henkel wäre vielleicht so ein Moment gewesen nach den Quartalszahlen, aber auch da ist keine Eile angebracht aus meiner Sicht. Gut möglich, wenn das Umfeld weiter schwächelt, dass wir die noch unter 100 sehen, ab 90/95 würde ich kaufen.

  17. Daniel (Fächerstadt)

    @ Thorsten und Claus,

    vollkommen richtig. Die Mischung machtsund solide Wachstumsunternehmen ohne Dividendenzahlungen wie Google würde ich halt nicht mit Pennystocks und Loserbranchen vergleichen.

    Interessant ist wieviele Anfänger sich teilweise tummeln, sobald von steinhoff die Rede ist. Wissen noch nichtmal was ein Debt to Equity Swap ist und Aktienanleger als EK-Geber immer hinten anstehen. Bei GM hatte man eben alles verloren ebenfalls die Pensionszusagen der Mitarbeiter. Ja Steinhoff „kann“ vielleicht überleben, der ursprüngliche Aktionär profitiert davon nicht, es sei denn es wird eine Kapitalerhöhung erfolgen, aber das ist Gutes Geld schlechtem hitnerherwerfen.

    PS: Atlantia SpA schaue ich mir gerade an.

     

     

  18. Thorsten

    Google und Amazon haben keinen Burggraben. Wenn Du Dich denen näherst, dann fällst Du in ein schwarzes Loch und wirst nie wieder gesehen 😉

  19. -M

    @Walmart

    ein Dino der über 10.ooo.ooo.ooo im JAHR verdient…

    …Leute die über solche Firmen sagen, das die nix mehr taugen und lieber sein Geld in Tesla oder wachstumsstarke pommesbuden etc investieren soll, verstehe ich einfach nicht.

    @ „hätte man die Aktie seit Beginn gekauft hätte man 50.000%+“ Geschichten.

    da bin ich auch bei Claus… die meisten juckt es doch schon in den Fingern wenn da +20% +40% +100% im Depot steht…. da ist der Investor oder besser trader doch schon ganz heiß zum verkaufen und wenn das nicht ist, dann spätestens bei +500% oder +1000%…..

    …..von 10.000 Investoren ist vlt ne Handvoll so eiskalt und würde einfach weiterlaufen lassen. B&H2012 hat vlt Glück da er ja nie verkauft 😀

    -M

     

  20. Der andere Daniel

    Bei Infineon hatte ich einen Anfängerfehler gemacht und zu früh verkauft. (für 1,10 € gekauft, für 3,20 € verkauft) Ganz im Gegensatz zu meinen Aktien der Deutschen Bank, die ich für 52 € gekauft hatte und heute noch besitze. Über meine Solaraktien, die ich eigentlich nie verkaufen wollte, schreibe ich an dieser Stelle lieber nicht. Der zweite Anfängerfehler war nämlich nicht zu erkennen wie groß das Risiko meiner Investments war. Ich wollte nämlich eher konservativ handeln. Lang ist es her, heute bin ich (hoffentlich) klüger.

    Mit meinem aktuellen Depot bin ich ganz zufrieden, auch wenn die Totalverluste schöne Dellen geschlagen haben, die erstmal ausgeglichen werden mussten.

    In Unternehmen wie der „Pennystock AG“ würde ich nicht investieren, da es sich meiner Meinung nach nicht rentiert. Jeder mit gesundem Verstand investiert doch nur soviel wie er bei einem Totalverlust leicht verschmerzen könnte, so wie bei einem – zugegeben – teuren Lottoschein. Und wenn ich dann mit sehr sehr viel Glück 1.000,- €, 2.000,- € oder vielleicht auch noch 5.000,-€ (mehr wären es bei mir nicht) verdoppeln würde, bringt mir das gar nichts für mein Depot. Jedenfalls glaube ich nicht, dass man mit Steinhoff aus 1.000,- € in absehbarer Zeit 100.000,- € machen könnte – den Lottoschein würde ich evt. sogar kaufen 😉

  21. Igor

    Hallo Tim,

    nach der heutigen adhoc ist steinhoff auf dem richtigen weg, die Arbeiten im Hintergrund werden professionell erledigt!

    Die Zeit wird es zeigen wie es Ende des Jahres aussieht.

    ich bin davon überzeugt das es wieder besser aussieht mit dem Kurs sind bald die Zahlen da sind.

    vg Igor

  22. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Igor

    Ich drücke Dir die Daumen, dass es gut ausgeht. Wenn die nachhaltige Sanierung glückt, sind enorme Kursgewinne zu erwarten. Aber das Risiko ist enorm. Das muss man wissen bei so einem harten Sanierungsfall. Daher würde ich nicht Haus und Hof auf die Steinhoff-Aktie verwetten. Letztendlich muss es jeder selbst wissen.

  23. -M

    Igor

    Hast du oder ein anderer Infos wie das bei GM war?

    Ich meine das alle Aktionäre leer ausgingen und die neuen aktien von GM an die Gläubiger verteilt wurden.

    -M

  24. Igor

    Hallo -M

    nein in das habe ich, mr ging es auch nur zu sagen das CH11 bei MF nicht unbedingt das Ende für steinhoff ist

    Schulden die Steinhoff hat müssen auch nicht auf null runter getilgt werden  ein Unternehmen ohne Schulden ist äußerst selten …

    die Klagen die im Raum stehen dauern Jahre ob sie Erfolg haben steht in den Sternen …

    vg

     

     

     

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