Die Mittelschicht ist pleite und selbst daran schuld

In solchen Salons geben Frauen schon mal im Monat 100 Dollar und mehr aus.

Konsumenten können wirklich schauen, wo ihr Geld hingeht. Jeder kann mit etwas Disziplin sparen. Ein Haushaltsbuch kann jeder führen. Selbst mit kleinem Einkommen lässt sich etwas sparen. Das geht alles. Wer immer nur jammert, aber nichts ändert, ist selbst schuld. Ich sehe ständig wirklich arme Menschen, wie sie im Supermarkt teures Fertigessen in den Einkaufswagen legen und Lottoscheine für 50 Dollar kaufen. Das sind 200 Dollar im Monat allein für Loskäufe. Einfach nur dumm.

Junge Amerikaner geben mehr in Starbucks-Läden aus, als sie für die Altersvorsorge zurücklegen. Es ist zum Kopfschütteln. Junge Deutsche kaufen sich teure Neuwagen, obwohl sie weder Kohle noch Berufserfahrung haben.

Ich trage alte Jeans und billige T-Shirts. Das ist mir schnurzpiepegal. Ich denke so wie Mark Zuckerberg oder Steve Jobs. Was nutzt ein Anzug für 600 Dollar? Es ist alles eine Scheinwelt. Fassade!

Frauen tragen nur noch sieben Mal ein Kleidungsstück. Dann werfen sie es weg. Idiotisch! Designerläden gibt es an jedem Eck in den Metropolen. Zudem kaufen Konsumenten gerne Fast Fashion von H&M und Zara – in endlosen Mengen.

Vergleiche doch mal: Die Hippies waren in den 70er Jahren zufrieden. Sie trugen alte Jeans und hatten lange, wilde Haare. Heute rennen Frauen wöchentlich in Salons. Sie lassen sich massieren, die Nägel schneiden/lackieren, die Haare frisieren. Sie lassen sich mit Tatoos verschönern und Falten mit Botox wegspritzen. Sie sind trotzdem unzufrieden – mit sich und der Welt. Die armen Dinger haben keine Ersparnisse – nur Sorgen.

Unser Volk spaltet sich in jene, die Geld haben und jene, die von der Hand in den Mund leben. Die Armen sind zum Teil an ihrer Misere selbst dran schuld. Sie haben einfach keine Ziele. Ich bin immer wieder über Paare erstaunt, die sich ein beachtliches Nettovermögen aufbauen. Sie sind ehrgeizig, sie wollen in die finanzielle Freiheit. Und schaffen es.

Dieser junge Amerikaner aus Chicago war arm wie Kirchenmaus. Er hatte 2 Dollar auf seinen Konten. Er schwor sich, die 1-Million in fünf Jahren zu schaffen. Es gelang ihm.

Wenn Du 90 Prozent Deines Gehalts ausgibst, bist du stetig pleite. Du solltest schauen, dass Du Deine Wohnkosten auf unter 30 Prozent bringst nach Möglichkeit. Gleichzeitig solltest Du versuchen, Deine Sparrate auf über 25 Prozent hochzufahren. Ohne Verzicht geht es nicht. Du musst irgendwo an Deinem Lebensstil Abstriche machen, um Ziele erreichen zu können. Schulden kannst Du schneller tilgen, indem Du etwas aufgibst. Ich habe kein TV, Waschmaschine, Auto, Tablet usw. Ich habe nur fünf paar Schuhe. Bei manchen Zeitgenossen ist ein Vergleich zu Imelda Marcos angebracht, was die Schuhanzahl angeht.

Du schaffst die finanzielle Freiheit, wenn Du sparst und jeden Monat stur Aktien/ETFs kaufst. Es dauert. Du brauchst Geduld und einen Willen zum Sparen. Die meisten Menschen wissen eigentlich wie es geht. Doch fehlt ihnen der Wille, die Energie. Sie geben sich selbst auf. Dann gibt es andere, die zwar sparen, die aber Spieler sind. Ich sehe sie in Finanzblogs immer wieder. Sie kommen vom Weg ab. Sie sind darauf aus, die Börse zu timen. Das geht meist schief. Einfach stures Sparen ist erfolgsversprechend.

Fondsmanager Peter Lynch hat die Problematik mit den Börsenkorrekturen und dem Timing gut auf den Punkt gebracht:

“Weitaus mehr Anleger haben Geld verloren, indem sie sich auf eine Korrektur vorbereitet haben (…), als sie in der Korrektur selbst verloren hätten.

Ich kann mich an keinen Börsentrader erinnern, der auf der Forbes-Reichstenliste landete. Wenn es wirklich möglich wäre, die Börse zu timen, hätte jemand schon damit Milliarden verdient.“

Anleger verlieren Haus und Hof, weil sie zocken, weil sie shorten, weil sie ihre Fähigkeiten überschätzen. Viel wichtiger als das ganze Trading ist die Gesamtzeit, die Du an der Börse investiert bist. Und nicht das Rein und Raus.

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Michael
5 Jahre zuvor

Gold:

Zugreifen bevors zu teuer wird:

http://app.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/goldpreis-warum-der-goldpreis-entgegen-der-theorie-steigt/19417142.html?mwl=ok

Mir würde ein börsencrah momentan nicht viel ausmachen. Habe gold ziemlich übergewichtet und letztes jahr aktien ein wenig abgebaut.

Cashreserven sind voll für den crash.

Aber natürch habe ich auch noch aktien. Glaube aber dass gold in näherer zukunft gut performen wird.

Ich sage nur: wahlen in den niederlanden. Frankreich. Und den trumpiboy gibts ja auch noch.

 

Fit und Gesund
5 Jahre zuvor

mit dem sparsam Leben hab ich glaub raus, auch wenn ich diesen Monat mal Taxi gefahren bin und auswärts Essen war, das waren Ausnahmen und damit hab ich kein Problem,

mit den Nagelstudio’s muss ich schon bisschen lachen, Tim, wir haben manchmal  ältere sonst schniekfeine Patientinnen, guck aber besser nicht unter die Kunstkrallen, da kann Dir schlecht werden…oder schau in’s Necessaire, das fasst man besser nur mit Handschuhen an, wobei, es geht auch anders, da steht schonmal ein Tiegel “La Prairie” Gesichtscreme auf dem Nachttisch, besser nicht zu viel davon benutzen, sonst gibt Schimpfe der Angehörigen,

ich kenn die ganze Bandbreite, *lach*….selber nehme ich Nivea oder Ähnliches, was soll ich übertünchen???

Einfaches, stures Sparen ist erfolgsversprechend, das ist der Hauptsatz und müsste fett hervorgehoben werden, das mit dem gefürchteten Crash oder der Korrektur scheint in vielen blogs gerade sehr präsent zu sein,

ist schon so, je grösser das Depot, desto mehr hat man ja zu verlieren, die Jungen könnten sich freuen, ich selber habe eine hohe, fast zu hohe Aktienquote, aber ich benötige das Geld nicht und habe noch Zeit gegenzusteuern, darum halte ich mich noch an den ersten Satz von Peter Lynch,

zocken kommt nicht in Frage, ich gehe achtsam mit meinem Geld um, nach bestem Wissen und Gewissen, Fehler gehören auch zum Leben.

Michael
5 Jahre zuvor

@tim

Ich investiere überwiegend in aktien und werde auch immer investiert bleiben.

Gold und goldminen sind aber nicht generell schlecht. Und ab und zu gewinne mitnehmen auch nicht.

Lg und happy investing.

Skywalker
5 Jahre zuvor

Das Unileverbeispiel der letzten Tage war für mich wieder sehr lehrreich. Es war kein Fehler mal wieder, wenn man einfach nichts gemacht hat. Kein Raus kein Rein, einfach wie Tim immer sagt, Füße still halten. Keine hektischen Versuche irgendwas zu timen.  Unterm Strich ging die Aktie doch noch deutlich hoch!

Rookie
5 Jahre zuvor

Seit dem ich an der Börse mit Aktien aktiv bin, hab ich das Ausgabenniveau noch weiter reduziert.

Bin Schwabe und eh in einigen Dingen geizig, nun aber noch mehr als vorher.

Timen ist unmöglich. Leider in den letzten Monaten auch so einiges verbockt bzw Chancen nicht erkannt und dadurch einen schlechten Schnitt gemacht.

Die Lehre daraus, gleich im Januar  doch noch einige tausender Kurzgewinne zocken können und ein paar Verlustpositionen damit abgebaut.

Sparen auch im Risiko, aber auch wissen wann es sich lohnt. Gilt auch fürs shorten.

Reserveliquidität ist derzeit das A u O.

Korrekturen (Crash ist ja nix anderes) werden so zum Segen. 🙂

 

Michael
5 Jahre zuvor

@sky

Wieso? Bei übernahmegerüchten sollte man eihentlich sofort verkaufen. Aber da wird jeder gierig und will den letzten euro haben.

Meistens wird die übernahme nichts und der kurs steht tiefer als zuvor. Rede jetzt nicht unbedingt von unilever. Da gibts andere viel bessere beispiele. K+s z.b.

Gier frisst hirn.

Mr. Pino Cavallo
5 Jahre zuvor

Ich bin der Meinung, dass man – frei nach Graham – nicht nur intelligent investieren, sondern auch intelligent konsumieren sollte.

Ich trage meine Klamotten auch bis zum Sankt Nimmerleinstag. Trotzdem, finde ich, sollte man darauf achten, dass man nicht verlumpt durch die Gegend rumläuft. Sparsam zu Leben bedeutet nicht, dass man ein asketisches Dasein fristen muss und man jede (notwendige) Anschaffung bis ins Extreme hinauszögert, nur um den maximal möglichen Betrag ins Depot zu legen. Es geht auch anders. Beim Thema Klamotten zum Beispiel gibt es die Möglichkeit über Outlets und/oder bestimmte Internetseiten sogar an Markenartikel zu kleinen Preisen zu kommen. Auch muss man auf das Wochenendbier mit den Kumpels nicht verzichten, wenn es nicht gleich in der Schickimicki-Bar ist, wo die Getränke das doppelte als anderswo kosten.

Konsumieren sollte man -wie bei allen anderen Dingen auch- immer in Maßen und mit etwas Preissensibilität.

5 Jahre zuvor

@Mr. Pino Cavallo,

ja, das Ziel und der Sinn des/der Investors/Investorin sollte nicht der Selbstzweck sein, sondern, dass man sich mit Hilfe der Investments ein Leben leisten kann, was man ohne Investments nicht könnte.

Also, die Rückflüsse (Cashflow) der Investments sollten das Leben bereichern.

In der Aufbauphase muss man natürlich kürzer treten, damit der Kapitalstock aufgebaut wird, der die Rückflüsse ermöglicht.

Aber auch da sollte man abwägen. Ein nicht gelebtes Leben wirft man sich im Alter ewig vor.

Guten Erfolg

MS

 

Delura
5 Jahre zuvor

@Tim

Also Deine Vorgabe hinsichtlich max. 30% Kosten der eigenen Wohnung (Warmmiete bei mir) habe ich gerade für 2016 überprüft und komme auf 9,5% Kosten bezogen auf die Gesamteinnahmen !! Da bin mehr als zufrieden mit.

Einen prägnanten Kostenfaktor habe ich noch (Rauchen) – aber da muss ich glaube ich erstmal aus dem immer stressiger werdenden Hamsterrad raus dann gebe ich das auch dran.

Glück Auf!

 

Gurki
5 Jahre zuvor

@Delura: Keine Ahnung wieviel du verdienst, aber wenn man davon ausgeht, dass eine kleine 1 Zimmer Wohnung warm mit allem drum und dran (GEZ, Internet / Telefon, Wasser, Strom) 500€ kostet, muss man ja schon 5000€ netto verdienen… Ich frag mich immer in welchen Spähren manche leben.

vonaufdenboden
5 Jahre zuvor

Derzeit baue ich meine cashreserven auf. Ich habe dieses Jahr nur Zalando zugekauft und Microsoft etwas aufgestockt. Das Bauchgefühl sagt mir, dass es bald bessere Gelegenheiten geben wird. Ich verkaufe aber (noch) nichts, obwohl ich immer öfter mit dem Gedanken spiele Wachstumsaktien wie z.B. Netflix oder Tesla zu verkaufen.

Ich will damit sagen, dass es derzeit nicht einfach ist. Gut bewertete Aktien zu finden wird schwieriger and ich denke schon, dass Aktien noch einige Zeit gut laufen werden. Goldminenaktien habe ich Anfang 2016 bereits gekauft und vor allem Barick Gold hat sich blendend entwickelt.

Es wird spannend und man macht sich mit steigendem Depotwert so seine Gedanken. Das ist unvermeidbar. Ich bin nicht nervös oder gestresst. Es prickelt nur ein wenig.

Obwohl ich voll hinter buy and hold stehe, werde ich in den nächsten Monaten vielleicht doch den einen oder anderen Titel verkaufen und entweder auf Gelegenheiten warten oder in Immobilien investieren um etwas umzuschichten.

Mal sehen, wie ich mich im Laufe des Jahres verhalten werde.

vonaufdenboden

 

Pascal
5 Jahre zuvor

Im Grunde muss den Kindern schon durch ein Schulfach Finanzwissen der Umgang mit Geld beigebracht werden. Wie sollen es die Eltern den Kindern beibringen, wenn sie selbst im Konsumwahn gefangen sind?
Aber andererseits: Ist das überhaupt im Kapitalismus erwünscht? Wieviel weniger Steuereinnahmen hätte der Staat, und wieviel weniger würden all die Konzerne verdienen, von denen wir die Aktien halten, wenn alle Leute ihren Konsum so sehr einschränken würden wie wir es tun? Nein, ich stelle hiermit sogar die These auf: Wir brauchen die Dummheit der Leute da draußen, um mit unseren Aktien in weiter Ferne einmal die finanzielle Freiheit erreichen zu können!
@ Delura:

“Einen prägnanten Kostenfaktor habe ich noch (Rauchen) – aber da muss ich glaube ich erstmal aus dem immer stressiger werdenden Hamsterrad raus dann gebe ich das auch dran.”

Versuche es besser jetzt schon. Sonst hast Du mit 60 Jahren COPD und nichts mehr von Deiner finanziellen Freiheit.

Ralf
5 Jahre zuvor

Ein guter Artikel! Aber beim Thema Wohnen ist es leider vielerorts schwierig geworden!

Hier bei uns in der Region Heidelberg explodieren derzeit die Wohnpreise, egal ob Miete oder Eigentum. Das Angebot ist selbst bei größerer Radiussuche mittlerweile recht stark beschränkt, das treibt zusätzlich die Preise. Zusätzlich muss der Landkreis nun in diesem Jahr über 4000 Flüchtlinge im Rahmen der Anschlussunterbringung dauerhaft unterbringen und hat nun sogar einen Aufruf gestartet, damit Eigentümer freien Wohnraum melden. Dies sorgt naturgemäß für eine zusätzliche Verschärfung auf dem Wohnungsmarkt.

Derzeit wohnen wir in einem entfernteren Dorf ohne Infrastruktur. Für jeden Mist muss man das Auto anwerfen (hohe Pendelkosten) und die Wohnung ist zwar günstiger, aber sehr kalt (hohe Heizkosten).

Als Single würde ich noch weitere Fahrstrecken in Kauf nehmen und eine winzige Wohung nehmen. Aber mit Familie und schulpflichtigen Kindern geht das nicht so ganz einfach. Sie sind gut in der Schule der nächsten Stadt (10 km) integriert. Leider sind die Busverbindungen dorthin auch miserabel. Auffallend ist, das in bestimmten Gegenden hier bei uns mit bekannten sozialen Brennpunkten (hohe Rate an Kriminalität etc.) ein viel größeres und bezahlbares Angebot vorhanden ist. Das möchte ich meinen Kindern aber echt nicht antun. Ohne Kids wäre mir das egal, so aber nicht.

Das Thema Wohnen ist meine Achillesferse beim Thema sparen. Eine Lösung ist derzeit nicht in Sicht mangels bezahlbarer Alternativen.

Ansonsten absolut einverstanden ;o)

Christoph
5 Jahre zuvor

Also ich finde es gut wenn Leute sich pflegen und gepflegt kleiden. Man weiss ja auch nicht was die, die teure Handtaschen usw kaufen, für finanzielle Möglichkeiten haben. Denke gerade in NYC gibt es sicher viele betuchte Menschen.

 

Vielleicht sind es aber auch welche die einfach für Handtasche XY gespart haben weil diese ein Traum von Ihnen ist. Dafür fahren sie nicht in Urlaub. Den einen macht dies glücklich andere der Urlaub. Aber natürlich sollte man alles mit bedacht machen.

Wegen Anzug: Ich habe 2. Boss und Zegna. Beide so 400-600 Euro. Aber im Vergleich zu einem 200 Euro Anzug bei C&A merkt man einfach einen riesen Unterschied. Die Stoffe und der Schnitt sind viel besser. Da ich sowas nicht jeden Tag kaufe, kaufe ich lieber was gutes und habe damit Freude und fühl mich wohl.

Der junge Amerikaner ist ein schlechtes Beispiel (finde ich). Also ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden der sowas nebenher machen kann. Klar wenn jemand mit IT fit ist kann er gut was nebenher verdienen.

Aber Otto Normalo? Da reicht es vielleicht für einen Nebenjob bei McD, Datenerfasser etc aber da kommen dann sicher keine 100.000 raus.
Aber natürlich ist der Weg mehr einkommen zu generieren nie verkehrt.

 

 

Ralf
5 Jahre zuvor

@vonaufdemBoden: Anstatt nun gute gelaufene Aktien zu verkaufen, gäbe es noch die Möglichkeit Sicherungsstrategien zu nutzen. Hier gehen die Meinungen aber naturgemäß weit auseinander.

Ich habe z.B. Reverse Bonus Zertifikaten auf den DAX gute Erfahrungen gemacht. Dadurch hat man bis zu einem gewissen Grad weitere Renditechancen, profitiert aber eben auch von fallenden Kursen. Andere schwören z.B. auf PUT-Optionen zur Absicherung.

Letztlich kommt es auf die persönliche Strategie an. BuyHold und unterstützend solche Zusatzgeschäfte schließen sich jedenfall für mich nicht aus.

Gurki
5 Jahre zuvor

@Christoph: Hatte auch bei C&A mal nach einem Anzug geschaut. Dachte man könnte dort eventuell ein Schnäppchen machen. Aber ehrlich gesagt sind das dort nur Plastiktüten die man da bekommt. 70% Polyester. Da schwitzt man ja wie sonst was drin. Und dazu kommen noch lauter Ziehfäden. Dann gebe ich auch lieber 1x etwas mehr aus und habe einen gescheiten (Baumwoll-) Anzug. Boss ist mir allerdings viel zu weit. Ich gehe dann lieber zu einem bekannten Anzuggeschäft. Die Anzüge sind auch nicht so teuer, sind aber Qualitativ hochwertig.

Zu dem Amerikaner: Wer lässt sich denn heutzutage noch eine Webseiten bauen? Privatmenschen können das mit ein paar Klicks selbstständig machen. Und Firmen haben meist ja schon eine Firma die deren Homepage verwaltet.

Bei großen Firmen kannst du dann so ein Projekt eventuell gar nicht mehr alleine verwalten. Und bei Software ist es ähnlich. Die großen Firmen haben ihre eigene Softwareabteilung oder haben schon einen Dienstleister. Kleine Firmen haben auch ihre Software die sie benutzen.

Ich habe mal versucht neben meinem Job was so nebenbei zu bekommen. Meist verlangen die Firmen einen aber als Vollzeitentwickler oder die Projekte sind wie gesagt wieder viel zu groß für einen allein.

Also einfach und mal eben so ist da auch nicht.

Andreas
5 Jahre zuvor

@Michael:

Wieso denn bei Unilever sofort verkaufen? Nur weil der Kurs mal 10% nach oben geschossen ist? Da verdiene ich langfristig deutlich mehr mit Unilever, wenn ich die Aktie einfach halte und jedes Jahr steigende Dividenden kassiere.

Bei anderen Aktien kann das schon sinnvoll sein, aber für mich nicht in einer Liga von Unilever. K+S habe ich damals aber beispielsweise wirklich verkauft, da ich die Aktie ohnehin aber nicht mehr langfristig in meinem Depot wollte. Aber wenn man von einem Unternehmen und dessen Geschäftsmodell langfristig überzeugt ist, dann würde ich wie im jetzigen Fall bei Unilever auf keinen Fall verkaufen bei Übernahmeangeboten.

DerMitleser
5 Jahre zuvor

Lieber Tim,

ich lese Deinen Blog nun schon recht lange und freue mich immer über interessante Beiträge. Aber bitte, kannst Du Dir nicht dieses “als” abgewöhnen und stattdessen das Wort “ständig” verwenden..?

Gruß & Dank,

DerMitleser.

Holzwurm
5 Jahre zuvor

Guter Artikel, nur zwei Sachen möchte ich anmerken:

Ad Waschmaschine: Ab einem 2 Personen-Haushalt ist es sicher günstiger, eine zu kaufen, als in den Waschsalon zu gehen. Hier in Wien zahle ich rund 5 Euro pro Waschgang im Waschsalon, bei rund 2 Wäschen/Woche habe ich Anschaffungskosten für eine Miele, die zig Jahre hält und die Stromkosten bereits nach spätestens 2 Jahren herinnen.

Ad billige Jeans und T-Shirts: Das soll nicht polemisch klingen, aber in vielen Berufen kann man halt so nicht herumlaufen. Ich gebe auch nicht viel Geld aus und kaufe einiges an Second Hand-Markenkleidung, das kostet dann auch nicht viel mehr als die neuen Sachen aus den berüchtigten Textildiscountern.

 

5 Jahre zuvor

Ich finde, eine eigene Waschmaschine hat schon was, auch als Einzelperson. Ich mache viel Sport; ohne Waschmaschine würde ich umkommen. Die Zeit ohne Waschmaschine kenne ich auch noch. Es war nervig, mit einer Tasche schmutziger Wäsche in den Waschsalon zu gehen. Außerdem waren die Kosten hoch. Meine aktuelle Waschmaschine habe ich seit 6,5 Jahren und hat sich schnell amortisiert. Die eingesparte Zeit kommt ja noch on top. Statt zum Waschsalon geht’s für mich in die Waschküche. Glücklicherweise wohne ich in einem Haus mit Waschküche. Das halte ich auch für eine Fehlentwicklung, dass die Mehrfamilienhäuser seit 20 oder 30 Jahren ohne Waschküchen gebaut werden. Ich bin glücklich, dass ich den Lärm nicht in meiner Wohnung habe. Eine kaputte, leckende Waschmaschine wird damit auch nicht so problematisch als wenn sie im dritten Stock kaputt geht.

 

Christoph
5 Jahre zuvor

Also ich bin auch single und ohne Waschmaschine? Nein Danke. Erstmal kostet der Salon auf Dauer mehr Geld. Dazu muss ich dann ja 1-2 Stunden da rum hocken. Ausserdem bin ich so flexibler. Hinzu kommt dass ich dann mit der feuchten Wäsche erst wieder heim fahren müsste. Also extrem unpraktisch und auf dauer teurer.

@Coupon: Ja ich hab auch noch eine Waschküche. Allerdings hab ich seit einem Jahr eine neue Maschine und die ist echt viel viel leiser als die alte. Die könnte man auch in der Wohnung stehen haben, wäre echt kein Problem wenn man die tür zu machen kann in dem Raum.

 

Ralf
5 Jahre zuvor

Waschmaschinen mit intelligenter Mengenautomatik bekommt man teilweise recht günstig. Waschmittel und Wasser ist auch noch bezahlbar. Deutlich mehr Sparpotential sehe ich beim Thema Wohnen. Das Thema ist allerdings derzeit in etlichen Regionen Deutschland eine große Herausforderung aufgrund einiger Überhitzungen und anhaltend hoher Nachfrage am Immobilienmarkt.

Für uns als Familie derzeit die größte Herausforderung und außerordentlich schwer zu lösen wenn man wie bereits weiter oben beschrieben nicht so flexibel ist.

Tim, vielen Dank für den Verweis zu MillenialMoney. Guter Blog, denn ich noch nicht kannte.

Viele Grüße

Der Portfoliomanager

Oliver
5 Jahre zuvor

Ich weiß nicht, ob die Mittelschicht wirklich pleite ist. Solange die guten Jobs da sind, wird es den Leuten, wenn es sich nicht ändert und sie alles ausgeben oder sogar mehr als das, noch nicht schlecht gehen. Ich denke, viele sind einfach orientierungslos und achten, was die Umwelt als normal empfindet. Es gibt sicher viele Leute, die nicht großartig über Finanzen nachdenken. Andererseits sehe ich die Grundstimmung in Deutschland ggü. vernünftigen Geldanlagen negativ. Wie bei einem Artikel, der hier vor kurzem erwähnt wurde, waren die Kommentare zu Aktien bei einigen extrem negativ. Das gleiche, wenn man bei Spiegel Online zu Finanzthemen nachliest.

Letztendlich liegt es bei jedem selber, wie er sein Leben gestaltet. Ich bin nicht die Mutti und wenn jemand das Thema für zu langweilig, nutzlos oder was auch immer sieht, sind es halt seine Konsequenzen. Aufregen nutzt nichts und jeder weiß doch aus eigener Lebenserfahrung, dass vielen Leuten einfach nicht zu helfen ist. Manche registrieren dass, wenn es zu spät ist. Aber auch da gibts immerhin in Deutschland Möglichkeiten, wenn auch bescheiden, weiter vor sich hinzuleben. Man kann immerhin noch das positive daran sehen: Menschen, die im Alter noch arbeiten, sind im Schnitt geistig agiler.

Die vorgestellten Konsumgewohnheiten beobachte ich auch in meinem Bekanntenkreis. Die ist wesentlich häufiger als meine Vorstellung von vernünftigen Finanzgewohnheiten. Frauen oder Männer gleichen sich, auch wenn die Ausgabenschwerpunkte ganz anders liegen. Als Mann fällt in dem Artikel von Tim einen das viel mehr auf, dass diese Dinge unsinnig sind, weil man sich halt auch weniger dafür interessiert. Wofür brauche ich 40 Kleidungsstücke & 7 Paar Schuhe pro Jahr oder rumpel in ein Nagelverschönerungsstudio? Aber wenn man ehrlich ist: Warum kaufe ich mir ein teures Auto, einen Computer mit allen Schikanen, den Riesen-TV oder den Webergrill in der größten Ausstattung? Nichts anderes, nur anders herum. Dazu gibts ja noch ganz gute Ausgabemöglichkeiten mit der Gattin/Freund/Freundin, wo beide ihren Spaß haben wie ein nettes Wasserbett, einen fetten Urlaub in einer schnieken Ferienanlage oder der Kurzurlaub in der Toskana.

Zugegeben: Viele Dinge davon machen durchaus Spaß, sonst würde man sie nicht machen. Aber wir sind heutezutage so drauf, dass wir alles auf einmal wollen. Dazu der negative Zinseszinseffekt durch Schulden, eine Diskussion, die ich mit einem Freund am Samstag geführt habe. Das wird mangels Erfahrung im positiven aber von vielen Leuten nicht verstanden.

Man ist eher gewohnt, die Raten für dies und das zu bezahlen. Das ist normal und meinem Nachbarn gehts ja auch nicht anders. Ich kenne in meinem persönlichen Umfeld so gut wie keinen, der von sich behauptet, dass er neben seinem Arbeitseinkommen zusätzlich noch passives Einkommen hat. Das scheint in unserer Gesellschaft überhaupt nirgendwo verwurzelt zu sein. Im Grunde schade, aber selbst Blogs wie dieser hier werden das bestenfalls marginal verändern, weil die richtigen Leute so etwas nicht lesen.

Eine Sache handhabe ich schon anders: Die Waschmaschine. Zu Studentenzeiten hatte ich auch keine und der Zeitverlust hat mich wahnsinnig genervt. Solange ich das vermeiden kann, lebe ich nicht ohne Waschmaschine. Die Ersparnis ist nicht vorhanden für mich, im Gegenteil, in der Zeit verdiene ich mehr. Auch ein Grund, warum ich Hemden nur noch in die Reinigung bringe. Mein Stundenlohn ist höher als der Aufwand, es selber zu machen. Und selbst wenn ich nichts verdiene, habe ich mit anderen Sachen wesentlich mehr Spaß als in einem tristen Waschsalon zu sitzen.

 

Kall
5 Jahre zuvor

Bonjour Tim und Foristen,

Tim, deine Beiträge sind oft ein wenig zugespitzt. Aber das ist legitim. Einen wichtigen Punkt übersiehst du meines Erachtens. Jeder “erwirbt” in seiner Kindheit bestimmte Muster. Da ist es nicht so einfach, den Schalter einfach umzulegen. Über Finanzen, Sparen, Aktien usw. haben ganz viele, besonders aber Einkommensschwache, so gut wie keine Informationen. Gelernt wird es auch nicht. Weder an den Schulen, noch Universitäten. Die denken dann in einer ganz anderen Logik.

Klar-muss man auch selbst etwas tun und ändern. Dafür braucht man Unterstützung und kluge “Lehrer”.

Hinsichtlich des Konsums sehe ich es so, wie viele, die heute geschrieben haben. Ich kaufe bei Kleidung z.B. wenig, dafür aber Qualität. So trage ich dann auch eine Aigle Winterjacke nicht zwei, sondern jetzt schon fast 10 Winter. Das rechnet sich am Ende. Beim Essen halte ich es ähnlich. Ich gehe selten essen. Aber ich kaufe gut ein. Davon werfe ich auch so gut wie nichts weg.

Beim “Markt Timing” bin ich bei Tim. Sicher wird einem bei der aktuellen Hausse ein wenig schwindelig. Ich werde im Sommer trotzdem nachkaufen. Immer wenn ich mit Timing oder Stops gearbeitet habe, ging es schief. Ich lasse es jetzt einfach-außer wenn ich ein kleine Spekulation mache (im Augenblick nur eine im Depot).

Auch Börsendienste wissen es oft nicht besser. Ich beziehe einen. Zweimal im Jahr überprüft sie die Aktien und verkauft oder kauft. Beim letzten Mal 10 Aktien. Ich habe 8 davon behalten. Sie zahlen gute Dividenden. 6 sind wieder auf den Einstiegskurs gestiegen. Diese Verluste habe ich mir gespart. Kaufen tue ich bei den Empfehlungen nur noch “gute” Dividendenwerte oder wirklich aussichtsreiche Wachstumswerte (Priceline z.B.) Und dann lasse ich alles liegen.

Die Korrektur wir kommen. Ich rechne sogar mit einem richtig heftigen Crash. Trumpoconomics wir m.E. maßlos überschätzt. Da gibt es ein böses Erwachen. Deshalb halte ich immer Cash, um in Krisen nachkaufen zu können (etwa 10%).

Tim, wie findest du übrigens von Novo Nordisk?

Ich habe sie immer noch im Depot, trotz Verlusten. Zweimal habe ich sogar nachgekauft.

Schöne Grüße über den Teich

Skywalker
5 Jahre zuvor

Die Börse rennt von Rekord zu Rekord. Der Dax peilt das ATH an. Dies ist der Moment sich klar zu machen, dass es auch wieder andersrum gehen wird. Die Euphorie ist recht hoch momentan. Es wird kippen, keiner weiß wann. Spannend!

Fit und Gesund
5 Jahre zuvor

@Skywalker,

ich beobachte das seit Tagen, ich bin zwiegespalten, auf der einen Seite ist es schön, aber auf der anderen Seite weiss ich, das hält nicht, bald gibt Geld und ich bin unschlüssig was kaufen, überall nur grüne Zahlen, die Aktien meiner Wunschliste sind eben gut gelaufen, zur Not nix kaufen…. oder ETF aufstocken,

also man kann immer jammern, *lach* fallen die Kurse ist es nicht gut, steigen sie, ist es auch nicht recht..sehr seltsames Spiel…und ja, auch spannend.

@Kall,

ich habe auch NovoNordisk, 1x hab ich nachgekauft, im Moment bin ich bei Minus 11.5%, war schon viel schlimmer, ich glaube an diese Aktie, aber das heisst eben nix.

Skywalker
5 Jahre zuvor

@Fit und gesund:

 

kaufen ist besser als nicht kaufen!

 

ich habe vor zwei Wochen Procter & Gamble aufgestockt obwohl ich es schon teuer fand seit dem Einstieg der Heuschrecke ist der Kurs noch mal deutlich gestiegen.  gestern habe ich General Mills gekauft.

Ich bin ein Fan von Tims Ansatz möglichst keine Aktien zu verkaufen, allerdings habe ich novo nordisk  mit Verlust verkauft weil mir das Unternehmen zu wenig diversifiziert ist.  es passt nicht zu meinem restlichen Portfolio und Pharma bekommt von der Politik auf die Finger.  ich habe mich nicht wohlgefühlt  mit dem Wert daher der Verkauf investiert habe ich das Geld in Procter & Gamble und Coca-Cola.

Gabriele
5 Jahre zuvor

Meine erste Börsenerfahrung war 1987. Ich habe einen Tag vor dem Crash Fiat-Aktien von meinem Lehrlingsgehalt gekauft zu 15,50 DM. Ein Tag später war der Kurs etwa bei 7 DM. Nahezu alle Werte haben sich wieder erholt. Fiat über Jahre nicht. Irgendwann verkauft und gedacht, Aktien sind halt was für Zocker.

Jahre später habe ich Telekom gezeichnet und bekommen und beim ersten sprunghaften Anstieg, ich glaube noch am selben Tag habe ich Kasse gemacht.

Ich hab immer wieder Aktien gekauft und aus Angst bestehende Gewinne wieder zu verlieren, wieder verkauft. Zuletzt glaube ich 2009, weil ich dachte die Kurse fallen wieder und ich kann billiger wieder einkaufen. Hat nicht funktioniert. Ich habe Jahre auf günstige Einstiegskurse gewartet und keine Dividenden bekommen und saß auf einem für mich hohen Bargeldbestand auf dem Tagesgeldkto.

Erst zu Beginn 2015 bin ich auf Tim’s Blog gestoßen durch einen guten Freund meines Mannes. Ich begriff, wenn auch spät, dass Investieren etwas anderes ist als zocken. Im Prinzip ist es gleich, ob ich Aktien kaufen oder eine Immobilie zum Vermieten. Da ich eh nicht verkaufen will, sondern von den laufenden Einnahmen leben, kann mir der aktuelle Wert nahezu egal sein. Der Vorteil bei der Immobilie ist, ich sehe nicht jeden Tag, was sie wert ist.

Habe 2015 relativ wahllos und uninformiert Aktien gekauft, die laut Tageszeitung eine hohe Rendite bezahlen. Ende 2016 habe ich etwas umgeschichtet und Aktien, von denen ich heute nicht mehr überzeugt bin, verkauft. Z. B. RTL und Deutsche Bank, auch verkauft habe ich Südzucker, die waren gut im Plus. So gingen die Verluste und Gewinne auf und ich war steuerlich glatt. Fühle mich mit den jetzigen Werten wohler.

5 Jahre zuvor

@Skywalker

In einem Punkt muss ich dir widersprechen. In meinem Umfeld ist keinerlei Euphorie wahrnehmbar. Man könnte sagen, All Quiet On The Western Front.

Ich glaube, claus hat das hier mal schön erwähnt, solange die Bild Zeitung keine Titelstory rausbringt, ist alles im grünen Bereich.

Und persönlich denke ich, solange es für Anleihen noch keinen vernüftigen Gegenwert gibt, fehlt die Alternative für einen Crash.

Skywalker
5 Jahre zuvor

Hmm… Naja, den Bild-Artikel erwarte ich wenn der Dax sein ATH erklommen hat. Dann kommt der, also nicht mehr lange 😉

Und in Deutschland ist das Thema Aktien halt wirklich in großen Teilen der Bevölkerung Tabu. Eine Euphorie wie 1999 wird es nicht mehr so schnell geben denke ich.

Aber die Teilnehmer am Markt sind doch eher euphorisch als pessimisitsch. Der VIX Index ist am Tiefstand. Das ist schon ein Zeichen: http://www.cnbc.com/2017/02/02/cboe-vix-index-briefly-broke-below-10-after-federal-reserve-decision.html

 

 

Fit und Gesund
5 Jahre zuvor

@Skywalker, @all,

tja, dann werd ich jetzt wohl täglich noch Bildzeitung lesen müssen 🙂

meine erste Einzelaktie war die Credit Suisse, voller Griff in’s Klo sozusagen, 1x nachgekauft, bis 55% Verlust, ich habe dann gewartet, wollte ja nicht zu den “zittrigen” Händen gehören, so ein Schmarrn, als das Mistteil dann doch gestiegen ist, hab ich sie mit Minus 21% verkauft, und nie bereut, ich bin seither viel ruhiger was meine Aktien angeht,

Aktien mit denen man sich völlig unwohl fühlt, sollte man wohl auch verkaufen dürfen, Seelenfrieden ist auch wichtig, so finde ich es völlig in Ordnung wenn Du Novo Nordisk verkauft hast, aber trotz Miesen, ich liebe sie, auch wenn es noch lange dauern wird bevor ich dann richtig Freude dran haben werde, die verkauf ich nicht.

@Gabriele,

spannend Deine Erfahrungen, alle Erfahrungen prägen Einen irgendwie, Selbsterlebtes ist einfach überlegen, und so denke ich, Jeder muss eben seine Erfahrungen selber machen und dann weiter handeln, auch Misserfolge gehören dazu, die Menschen schreiben nur weniger drüber, damit sind mir Viele auch suspekt!

Andrea
5 Jahre zuvor

Ich habe auch den Eindruck, dass die Endphase der Hausse nicht mehr weit entfernt ist. Vor 10 Tagen erzählte mir ein Freund, er habe jetzt auch Aktien gekauft. Und vor drei Tagen fragte mich eine Freundin nach meinem Depot und ob ich sie beraten könne, sie wolle Aktien kaufen, um ihre Rente aufzubessern. Alles Leute, die vorher nicht viel mit Aktien am Hut hatten.

PIBE350
5 Jahre zuvor

An Skywalker: Ich werde an meiner passiven Strategie und festgelegten Portfolioaufteilung inkl. regelmäßiger Wiederherstellung festhalten. Etwas Anderes macht aus meiner Sicht wenig bis keinen Sinn.

Außer man hat eine aktive Strategie und möchte deshalb in das Marktgeschehen eingreifen. 🙂

O.T.
5 Jahre zuvor

Angeblich hat die Bild in der letzten Woche schon diesen “Artikel” gebracht. (http://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/mit-der-herde-in-den-abgrund/).

Seit dem Übernahmeangebot von Kraft an Unilever bin ich auch auf Crash eingestellt. Bisher war es immer so wenn die zugekoksten Manager ihren Größenwahn nicht mehr unter Kontrolle haben ist der Crash nicht mehr weit.

Außerdem merkt man auch hier (im Blog), das viele neue Investoren kommen die Programmierer, Beamte, Lehrer oder Taxifahrer sind plötzlich in Aktien machen und gute Tipps von der Leine lassen.

Ich habe mir zumindest für das laufende Jahr einen Investitionsstopp verordnet. Mal schauen ob ich die eine oder andere Aktie noch vor dem Crash zu Geld machen werde und billiger nachkaufe.

5 Jahre zuvor

Hallo Zusammen!

Am besten ist es ja wenn Leute aus der Mittelschicht so wie ich sagen es gibt ja eh keine Zinsen mehr geb ich das Geld lieber aus bevor es noch mehr an Wert verliert.Kenne auch viele die fast jeden Cent in ihr Haus stecken Pflanzen und Co für den Garten,neue Möbel usw. aber keine Sondertilgung.

Ja und Urlaub muss im Sommer und Winter sein das ist Pflicht!

Nun jeder soll machen was er will denn ich rede mir nur den Mund fusselig wenn ich über Aktien und ETFs rede.

Ich finde den Markt im Moment ziemlich teuer aber werde ebenso wie viele von euch nicht warten sondern die Sparpläne stur bedienen.

Gruß,Gandalf

 

5 Jahre zuvor

Ich finde Trump gar nicht mal so schlecht. Mein größter Kritikpunkt ist seine Absage an TTIP. Ich muss sagen, dass ich es komisch finde, dass man plötzlich in linken Medien liest, wie schlimm seine Absage an TTIP wäre. In den letzten Jahren war TTIP das Schreckgespenst in den linken Medien.

Trumps Positionen zu Israel gefallen mir. Er verharmlost auch nicht den Islamismus. Ich finde die 90-Tage-Frist richtig! Die Kritik am geplanten Mauerbau halte ich für unredlich. Jedes Land der Welt hat das Recht, sich vor Eindringlingen zu schützen. Es werden auch keine amerikanischen Werte verraten. Es ist kein amerikanischer Wert, dass man in die USA illegal einwandern kann. Der Grenze zu Mexiko wird zwar um eine Mauer erweitert, es wird aber viele Grenzübergänge geben. Mexikaner können die heute schon nutzen. Gerade die Europäer sollten sich mit Kritik zurückhalten. Wir haben im Süden das Mittelmeer und wir kommen nicht in Verlegenheit, eine Mauer bauen zu müssen. Außerdem bieten wir im Gegensatz zu den Amerikaner nicht die reguläre Einwanderung per Greencard an. Fachkräfte wie Profifußballer nehmen wir gerne.

Das Trump Steuern senken will, begrüße ich. Was ich an Trump nicht mag, ist sein Auftreten. Sein Auftreten ist ja unrepublikanisch und fand man früher eher bei solchen Schürzenjägern wie Kennedy und Clinton, beide aus der Sklavenhalterpartei.

Trump hat den Vorteil, dass er nicht zum politischen Establishment gehört. Er äußert seine Gedanken klar und direkt, ohne politische und rhetorische Winkelzüge. Beispielsweise im Nahostkonflikt. Auf der einen Seite haben wir einen demokratischen Rechtsstaat mit dem Davidstern in der Flagge. Auf der anderen Seite haben wir arabische Diktaturen. Es ist so einfach, Partei für Israel zu ergreifen. Unsere politische Elite aber und auch die Demokraten in den USA geben ständig Israel die Schuld, schwafeln von der Gewaltspirale, die Israel nicht in Gang setzen dürfe, und vom Stopp der Siedlungsbau. Warum ausgerechnet jüdische Siedlungen illegal sein sollen, aber keine arabischen, hat noch niemand plausibel darlegen zu können. Ist es nicht komisch: Uns Deutschen/Europäern wollen die Linken Millionen an Emigranten aufhalsen: “Emigration als Menschenrecht” konnte ich kürzlich lesen. Aber genau einem Volk wollen sie die Freiheit von Juden gestatten: den sogenannten Palästinensern.

Trump schafft Klarheit und das ist gut. Ich sehe ihn positiv.

Gurki
5 Jahre zuvor

@O.T. Was ist falsch daran wenn “Programmierer, Beamte, Lehrer oder Taxifahrer” “in Aktien machen”? Dürfen das sonst nur Manager und Diplom Bankkaufleute?

5 Jahre zuvor

@Christoph

Das BGH-Urteil begrüße ich. Das ist wie eine kalte Dusche. Das ist Trump für Kleinsparer und das Gehirn wird erstmal ordentlich durchgepustet. Bausparen ist Unsinn und wenn dann Menschen mit dem Geld stattdessen was anständiges machen, kann ich das nur begrüßen. Nicht alle werden in Aktien gehen, aber den Konsum könnte es anheizen.

O.T.
5 Jahre zuvor

@Gurki

Nichts ist falsch daran. Aber es deutet darauf hin das Aktien im Mainstream angekommen sind und daher die Blase nicht mehr weit sein kann.

Frag’ mal die Leute die schon lange investiert sind, 9 Jahre, 10 Jahre plus. Du wirst zu dem Ergebnis kommen das alle (naja, 90 %) vor einem Crash eingestiegen sind inkl. mir.

O.T.
5 Jahre zuvor

@Couponschneider

Ja, Wahnsinn dieses fortgesetzte Mobbing der linken nicht nur deutschen Politelite und der Journailie.

https://zettelsraum.blogspot.co.at/2017/02/miszelle-trump-und-schweden-eine-kleine.html

http://politikblog.huber-net.de/2017/02/die-anstrengende-daueranwesenheit-der-Hysterie/

Michael
5 Jahre zuvor

@O.T., all:

ich habe mir den Investitionsstop schon Mitte 2016 auferlegt. Hat nicht ganz gehalten, weil ich im November noch 1x eine Position aufgestockt habe. Allerdings war diese Position eine Goldmine.

In den letzten paar Monaten habe ich 2 Positionen realisiert. Zum einen Evotec (supertoll gelaufen in den letzten Monaten). Außerdem habe ich auch einen Teil von Vale versilbert ( +500% im letzten halben Jahr). Dabei habe ich auch gleich 2 Positionen mit Verlust verkauft, die ich schon lange loswerden wollte, verkauft, um die Steuer gegenrechnen zu können.

Ich habe immer noch ein schönes Depot und habe auch nicht vor noch etwas zu verkaufen. Ich investiere aber momentan auch keinen Euro mehr. Ich warte einfach ab, bis es einen deutlichen Rücksetzer gibt. Ob dieser jetzt von einer Le Pen Wahl in Frankreich oder von einer wieder aufkeimenden Schuldendiskussion in der Eurozone herbeigeführt wird – who knows?

Es werden aber auf alle Fälle bald bessere Einstiegskurse kommen – davon bin ich überzeugt. Und auch wenn nicht… ich bin ja noch immer schön investiert an der Börse und schneide auch wenns weiter rauf geht mit. Nur buttere ich eben nicht mehr jeden Euro rein. Ich warte ab und spare an.

Falls die Märkte deutlich nachgeben bin ich dabei. Ich erwische sicher nicht den besten Einstiegskurs. Ich kaufe sicher momentan nicht in den amerikanischen Markt hinein wo dir die KGVs nur so um die Ohren fliegen. Fasst alles einfach zu hoch bewertet.

Meine Taktik momentan: abwarten, den Markt zuschaun wie er sich entwickelt. Steigt die Börse ist es schön – bin ja investiert – fällt sie, ist es mir auch relativ egal, weil ich Gold + Goldminen etwas übergewichtet habe im letzten Jahr. Sollte einen möglichen Crash halbwegs abfedern. Kassen für schöne Nachkäufe sind ebenfalls gefüllt.

Soll es noch v.m.a. 4….6….12 Monate dauern. Aber ich gehe davon aus, dass es bald einen schönen Downturn geben wird. Wann, kann natürlich niemand sagen.

Christoph
5 Jahre zuvor

@Coupon Also bis zu Kennedy und vor allem Clinton gefiel mir dein Beitrag ab dann nicht mehr.

Wenn man sich die letzten keine Ahnung 10? Präsidenten anschaut da war Clinton mit ABSTAND der beste.

Reagan? Ohne Ende Schulden gemacht

Bush1? Nicht wirklich was großes geleistet und weiter Schulden gemacht

Clinton? Viele Reformen und vor allem GEWINN!!! gemacht

Bush2: Der schlimmste von allen total unfähig

Obama: Leider erst in der 2 Amtsszeit wirklich gut. Aber lag vielleicht auch den Reps in den Häusern

Die davor? naja am besten war da wohl noch Johnson.

 

Und wegen Sklaverei: Wieso sind die heutigen Demokraten die Sklavenpartei? Das ist ewig her. Ich finde das genauso einen Käse wie diese ständige Nazi Schelte gegen Deutschland. Kaum einer der heute leb war daran beteiligt. Und wenn man sich mal die Länder der Welt anschaut dann hat jedes Dreck am Stecken. Man muss nur lang genug suchen.

Christoph
5 Jahre zuvor

@Michael:

Intel KGV: 16

Cisco KGV: 14

Skyworks: KGV 14

Amgen: KGV: 14

Abbvie: KGV 17

Disney: KGV 18

 

Also die sind doch wirklich alle nicht extrem teuer wenn man KGV als Maßstab nimmt

Auch noch in Ordnung in meinen Augen:

Boeing: KGV 20

3M: KGV 21

 

Sind jetzt nur mal ein paar die auch habe.

 

Michael
5 Jahre zuvor

@Christoph:

Ich möchte keinen vom Investieren abhalten. Ich habe für mich entschieden, dass ich etwas Risiko rausnehme. Einfach meine Persönliche (momentane) “Strategie” bzw. Entscheidung, die ich auch so durchziehe.

Bin allerdings eben auch nicht der Blue Chip Typ. Ich habe zum Teil kleine Unternehmen dabei.

Meine “Sicherheit” ist eben etwas Gold beizumischen und ein relativ hoher Cashbestand.

Dafür habe/hatte ich so Werte wie: Evotec, Vale, Teranga Gold, K+S, AT&S, BB Biotech, Actelion und noch ein paar andere.

Ich habe also eigentlich keinen “echten” Blue Chip. Investiere eben ein wenig anders als die meisten hier.

Grundsätzlich bin ich aber ebenfalls der Buy & Hold Typ. Da gleichen wir uns wieder. Mir gefallen aber eben auch oder vermehrt kleine Unternehmen bzw. Rohstoffe.

LG

pommes
5 Jahre zuvor

@Tim wie immer klasse Artikel!

@all: verstehe nicht was die Angstmacherei soll. Persönlich werde ich einfach weiter in den gewohnten regelmässigen Abständen investieren (ETF’s und Einzelaktien). Haette man mir vor der Wahl von Trump gesagt “Wenn Trump gewinnt, geht die Börse nach oben” hätte ich wahrscheinlich gelacht, in “meiner Welt” war es klar, dass die Börse abraucht wenn Trump Präsident wird => ist sie aber nun mal eben nicht. Es ist anstrengend über all das zu spekulieren. Ich aktzeptiere einfach mal das ich nichts weis und hoffe das der Spruch:”ich weis nicht wo die Börse stehen wird in 10 Jahren, aber mit großer Wahrscheinlichkeit höher als heute” (von wem auch immer der kommt, wahrscheinlich Buffett?) einfach weiter der Wahrheit entspricht. Solange der persönliche Anlagehorizont noch ein paar Jahrzente hat, sollte doch statistisch nicht so viel schiefgehen können, wenn man nicht auf den Verkaufknopf drückt und eine breite Diversifikation im Depot hat.

Ps/Nachtrag: eigentlich macht mir der Markt relativ wenig Sorgen. Sorgen mache ich mir über die zukünftigen Besteuerungen, wenn man wirklich auf die Dividenden oder Bruttogewinne angewiesen ist. Damit meine ich nicht die jetzige Reformen, sondern die Abgaben die in einigen Jahrzenten auf Kapitalerträge wahrscheinlich sein werden

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