Die finanzielle Freiheit verändert Dein Leben: Du fühlst Dich stark und wohl

An der Börse in New York habe ich den Spartag ausgerufen. Außerdem ermahnte ich alle zum “Buy and Hold”.

Im Alter von 40 Jahren hatte ich keine Lust mehr auf einen 8-bis-18-Uhr-Job. Ich entschied mich für eine freie Mitarbeit. Ich arbeite seither auf freiberuflicher Basis – wann immer ich mag. Ich bin finanziell frei. Ich konnte es mir leisten. Ich koche meine Mahlzeiten selbst. Ich werfe oftmals alles, was ich im Kühlschrank finde, in einen Topf: Bohnen, frisches Gemüse, Reis… Ich bin der Meinung, ein einfaches Leben kann großartig sein. Konsumenten übertreiben in der heutigen Zeit mit all ihren Wünschen. Ich finde jedenfalls bodenständige Menschen imposant.

Ich schmeiße alles in einen Topf:

Nehme diesen Stanford-Professor, der in Google frühzeitig investierte und heute Milliardär ist. Er schneidet sich selbst die Haare. Er lebt im gleichen Haus in Palo Alto seit über 30 Jahren. Er lehnt Luxus, Yachten und andere teure Dinge ab. Während arme Menschen aus der Mittelschicht Autos für 30.000 Euro fahren, fährt er einen uralten VW-Bus, der im Grunde wertlos ist.

Ich mache jeden Tag Sport. Ich fühle mich wie nie zuvor – so frei. Ich muss mich noch um meinen Schlaf kümmern. Ich habe zu wenig Nachtruhe. Ich gehe spät ins Bett und wache zu früh auf. Ich bin als so begeistert Eure Kommentare hier im Blog zu lesen, dass ich kaum warten kann, aufzustehen. (Im Ernst).

Es ist ja im Prinzip einfach: Wenn Du Deine Ausgaben drastisch runter fährst, sparst und investierst, kannst Du früher in den Ruhestand. Du kannst als freier Mitarbeiter an Projekten arbeiten, die Dir wirklich Spass machen. Du kannst mit einem Nebenjob Dein Leben so gestalten, wie Du es magst. Du kannst um die Welt reisen.

Allerdings solltest Du Deine heutige finanzielle Situation nicht überschätzen. Ich sehe es oft, dass sich Menschen überschätzen. Wir erleben gerade einen der schönsten Bullenmärkte an der Börse. Übermütig solltest Du folglich nicht werden. Wer nur zwei oder vier Jahre an der Börse ist, hat im Prinzip keine Erfahrung gesammelt. Zur Börse gehört ein Absturz von 40 Prozent dazu.

Wenn Du eines Tages den Fernseher anmachst und Du hörst, dass Menschen massenweise ihre Jobs verlieren, Firmen pleite gehen, erst dann sammelst Du Erfahrung. Wenn Leute Lebensmittel im Keller horten, Goldmünzen im Garten vergraben, sich Bunker bauen, dann ist das eine Krise. Das gehört dazu.

Einerseits gilt: Wenn Du etwas Geld im Depot hast, heißt das noch lange nicht, dass Du finanziell frei bist. Denke über einen 30-Prozent-Rutsch nach. Nicht dass Du zum Taxifahren gezwungen wirst, weil das Geld nicht mehr reicht. Das macht bestimmt keinen Spaß. Druck ist nie gut.

Andererseits: Wenn Du merkst, dass die Substanz im Depot wächst, ist das natürlich ein schönes Zeichen. Es macht es einfacher mit schweren Fällen bei der Arbeit umzugehen. Wenn Dein Chef Dich nervt oder Kollegen unfair zu Dir sind, weißt Du: Diesen Mist musst Du nicht Dein Leben lang aushalten. Du kannst eine Auszeit nehmen. Oder Dich nach einem anderen Job umschauen. Je mehr Geld Du hast, desto freier wirst Du.

Dieses Freiheitsgefühl kann etwas anderes bewirken: Du wirst gelassener. Du gehst mit Problemen mit erhobenem Haupt um. Du siehst dann vielleicht ein Problem bei der Arbeit als Herausforderung. Du möchtest es lösen und nicht mehr weglaufen. Beides ist möglich. Jedenfalls hast Du mehr Freiheiten, wenn Du die finanziellen Ressourcen hast. Dein Selbstvertrauen geht rauf. Kohle zu haben ist nichts Schlechtes. Es ist angenehm. Du hast auf alle Fälle mehr Wahlmöglichkeiten.

Allein die Entdeckung des Sparens macht Dich zufrieden. Wenn Du den Bonus vom Chef oder das Urlaubs- und Weihnachtsgeld nicht verpulverst, sondern sparst, kann das ein glücklicher Tag für Dich und Deine Familie sein. Sich fortzubilden, Schulden abzubauen, Cashreserven aufzubauen ist was Herrliches. Wenn Du merkst, wie Dein Vermögen Schritte nach oben geht: 10.000, 20.000, 50.000, 100.000, 300.000 Euro… Du merkst, Du bist erfolgreich. Du hast ein Ziel. Du lehnst Dich zurück und fühlst Dich wohl. Dein Selbstvertrauen macht enorme Sprünge. Schon der erste Schritt ist ein großartiges Gefühl: Wenn Du die Schuldenfreiheit erreicht hast.

In den USA ist das Sparen für den Ruhestand übrigens angenehmer als in Deutschland. Washington hat Wege geschaffen, um möglichst viel sparen zu können. Alles, was Du in das „Aktiendepot für die Rente“ einzahlst (bis zur Obergrenze), kommt aus dem Brutto.

Diese Familie zum Beispiel verdient 150.000 Dollar im Jahr und muss aufgrund ihrer Sparanstrengung keinerlei Bundessteuern bezahlen. (Nur auf Landesebene fallen Steuern an, die aber kaum ins Gewicht fallen.) Amerika verschiebt die Steuerpflicht ins Rentenalter. Wenn das Ehepaar 70-einhalb Jahre alt wird, muss es jährlich ein Minimumbetrag aus dem Aktiendepot entnehmen. Diese Entnahmen sind dann steuerpflichtig, sie werden besteuert wie ein Einkommen. Weil aber Rentner normalerweise kein Arbeitseinkommen kassieren, ist die Steuerlast gering. Es ist ein cleveres System. Es motiviert, zu sparen. Der Staat (Steuerfreiheit) und der Chef (Depotzuschüsse vom Arbeitgeber) beteiligen sich am Sparen.

Das ist die amerikanische Familie, die keine Steuern bezahlen musste. Sie sind recht jung und finanziell frei. Der Staat half. Das Reisen ist ihr Hobby:

Sie haben ein Nettovermögen von 1,7 Millionen Dollar:

Ich würde mir wünschen, dass die Bundesregierung ein solches Sparmodell einführt: Es basiert auf dem langfristigen Aktiensparen (meist über ETFs). Es hat geringe Gebühren und verspricht hohe Renditen. Es ist unglaublich motivierend, wenn der Staat hilft. Was wir in Deutschland mit den Gebühren-Zombies Riester und Rürup haben, motiviert keinen Menschen wirklich.

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Jan
5 Jahre zuvor

Hallo Tim,

das gibt es bereits auch in Deutschland. Pensionsfonds ist das Zauberwort. Mit Fälligkeit kann dieser auch als Einmalzahlung ausbezahlt werden und eine Verrentung ist letztlich nicht notwendig (muss nur angeboten werden und meines Wissens bei Vertragsabschluss als Vorauswahl getroffen werden, die Einmalzahlung ist eine Wahloption die man ziehen kann).

https://de.wikipedia.org/wiki/Pensionsfonds_(Deutschland)

Der einzige Nachteil ist: Man kommt vor Vertragsablauf praktisch nicht ran. Also es kann nur ein Teil der Vorsorge sein, man sollte nie alles darauf aufbauen. Und in der Anlageentscheidung ist man eben auf die Fondsverwaltung angewiesen. Aber es kann Sinn machen einen Teil darin zu investieren.

PIBE350
5 Jahre zuvor

Tim als Auktionator: 3, 2, 1, keins! 😉

Zum VW-Bus: Sicher, dass er nichts mehr wert ist? Gut, es ist kein Samba, aber ich hatte auch mal einen alten Bulli, und der war gar nicht sooo wertlos. Aber ja: Ein Protzauto sieht anders aus. 😉

Zum Sparmodell: Joa, schlecht wäre das nicht, aber ich möchte mich nicht beschweren. Dafür hat Deutschland aus meiner Sicht andere Vorzüge. Kein Staat ist perfekt.

Zur Familie: Glückwunsch, sie lebt ihren Traum.

Zu deinem allgemein gehaltenen Text: amen!

Allen kapitalistischen Minimalisten oder minimalistischen Kapitalisten ein schönes Wochenende! 🙂

Mr. B
5 Jahre zuvor

Ich hab ein Pensionsfonds als bAV. Leider bekomme ich keine Zuschüsse vom AG. Die Einzahlungen aus dem Brutto sind interessant, dass war’s dann aber auch schon. Unterm Strich auch ein Gebührenmonster und die Krankenkasse  kassiert bei Auszahlung richtig ab. Würde ich heute nicht mehr abschließen. Aktuell fließt meine VL ein.

Grüße, Mr. B

Jan
5 Jahre zuvor

Hallo Tim,

da ich betrieblich bedingt (mein Arbeitgeber zahlt einen Großteil davon) in Pensionskassen und Pensionszusagen einzahle, kann ich dir über Pensionsfonds leider wenig erzählen. Diese sind in Deutschland auch wenig bekannt (wie eben immer Produkte die mal schwanken können, Deutschland ist ein Land der Angshasen). Die Pensionskassen haben aber sehr geringe Gebühren (sobald ich die nächste Abrechnung habe, kann ich es dir gerne mal schreiben). Dies sollte bei Pensionsfonds nicht anders sein. Letztlich ist aber bei Pensionsfonds immer ein genaues Studium des einzelnen Fonds notwendig: Wie hoch sind die Gebühren, in was investiert er, welche Nebenprodukte müssen ggf. mitfinanziert werden (möglich aber nicht zwingend z.B. Garantieprodukte, Versicherungsleistungen, Hinterbliebenenvorsorge, usw.),… Aber die Zeit lohnt sich für junge Menschen zu investieren, die ihre Altersvorsoge strukturiert aufbauen.

Sobald aus der Pensionskasse die nächste jährliche Abrechnung ins Haus flattert, schreibe ich es dir. Versprochen.

 

Schönen Gruß

Jan

Fit und Gesund
5 Jahre zuvor

also, ohne zu Schleimen, Tim sieht richtig gut aus so mit Anzug und Krawatte!

zu “nicht übermütig werden”, ich habe gerade Kassensturz gemacht, gegenüber dem was ich vor exakt 1Jahr hatte, boah…unglaublich, selbst ich alte Trulla hab ordentlich zulegen können (vor 1 Jahr war aber auch Alles gefallen!), habe einfach, so wie Tim es predigt, brav weiterinvestiert…und ja, bisschen Angst macht mir das auch, ich weiss, es kann ganz zackig nach unten gehen, so wie es heute mit Unilever eben zackig nach oben ging…

Justin von Root of Good hat es finanziell gut drauf!

schauen wir mal wie es weitergeht, ich bin auf jeden Fall weiter motiviert sparsam zu leben!

Jan
5 Jahre zuvor

Neeeein, vorgestern hatte ich die Wahl zwischen Priceline und Unilever zum Kauf aus meiner Watchlist. Ich kaufte Priceline und schob Unilever auf nächsten Monat. :-(((

Fit und Gesund
5 Jahre zuvor

@Jan,

ich hab es auch verbockt 🙂 und den ETF aufgestockt, ich werde aber Unilever nochmal dazukaufen, es ist ja gut möglich dass aus dem deal nix wird und dann fällt sie wie Mondelez, so oder so, ich kaufe da nochmal zu, das ist für mich einfach ein sehr gutes Basis-Investment, im Prinzip für die Ewigkeit gedacht.

Jan
5 Jahre zuvor

Hallo Tim,

Nicht, dass es jetzt falsch verstanden wird: Pensionskassen investieren in festverzinsliche Anlagen und sind stark reglementiert. Pensionsfonds (den ich nicht habe) legen wesentlich freier an, insbesondere in Fonds und Aktien.

Ich hätte einen Pensionsfonds, würde mein Arbeitgeber nicht 2/3 meiner Einzahlungen in die Pensionskasse übernehmen. Da war die Wahl relativ leicht für mich.

Ich kann dir daher nur die Rendite und Kosten der Pensionskasse mitteilen, das dann aber sehr gerne! Gerade die Rendite sollte man aber natürlich nicht auf die Pensionsfonds umlegen. Das ist wie, wenn man einen Fonds mit Geldmarkt- und Rentenpapieren mit einem Aktienfonds vergleicht. Nicht ganz aussagekräftig im Renditevergleich. 😉

Gruß
Jan

Stefan
5 Jahre zuvor

Hallo Tim,

ein Wahnsinns-Artikel. Super 😉

Naja die deutschen Politiker sind in meinen Augen das Allerletzte! Nur von Lobbyisten beeinflusst wie Banken und Versicherungen, die Abzocker überhaupt!

Sie brechen ständig Gesetze, Pfui!

Skywalker
5 Jahre zuvor

Neben dem legendären Koch – Video von Tim (“ich schmeiß alles rein!”) ist auch der Hinweis hier wichtig, dass der MArkt gerade sehr gut läuft und es einfach wahrscheinlich ist, dass irgendwann eine größere Korrektur kommt. Wann weiß nur der liebe Gott leider. Man muss es sich aber immer wieder klar machen.

 

Stark und frei fühle ich mich ehrlich gesagt auch schon jetzt, weil ich gottseidank einen sehr guten und gut bezahlten Job habe und noch eine Frau mit eben so einem sehr guten Job. Das hilft schon ungemein. Trotzdem will ich weiter sparen und investieren, um dann in 10 Jahren endgültig ff zu sein!

PIBE350
5 Jahre zuvor

An Tim: Ich bin auch gegen die Todesstrafe und überfüllte Gefängnisse.

Schreiben wir lieber über etwas Angenehmeres. 😀

Du hast oben von Freiheitsgefühlen geschrieben. Da du auch öfter verreist: Kennst du dieses ganz bestimmte Gefühl von Freiheit, das in einem aufkommt, wenn man sich in fremden Wänden aufhält und darin übernachtet?

Dieses Verlangen hatte ich als Kind schon. Lieber übernachtete ich bei anderen, als sie bei mir übernachten zu lassen – und je näher auf Reisen der Abreisetag anrückt, desto stärker überkommt mich der Wunsch nach einer Verlängerung.

Um es konkret zu machen (Hotels):

– Ich denke viel weniger über Alltagsdinge nach, fühle mich ungezwungener und freier

– Ich muss mich um viel weniger kümmern (Zimmerreinigungen, Wäschewaschen, Reparaturen, Essenszubereitungen, Rechnungen usw.), weil es bezahlt ist und für mich erledigt wird

– Ich muss mir keine Gedanken um die vielen Gegenstände und deren Zustände wie zu Hause machen und sie müssen nicht meinem persönlichen Geschmack entsprechen, weil sie nicht mir gehören

Ich hoffe, dass ich noch einigermaßen normal ticke, weil es sich bei Hotels eher um künstlich geschaffene Welten handelt und ich eher Leute kenne, die sich jedes Mal am Abreisetag richtig auf ihr Zuhause freuen, während bei mir eine Art Trauerstimmung einsetzt. 😀

Jan
5 Jahre zuvor

Tim,

 

Ganz einfach: Pensionskasse: Langweiliges staatlich streng reglementiertes Rentenprodukt. Pensionsfonds: großteils unreglementiertes Produkt, legt daher oft in Aktien an. Die Ausgestaltung ist aber, wie bei allen Fonds, vielfältig.

5 Jahre zuvor

@Pibe350

Ich habe mal eine Zeit lang gerne in Hostels übernachtet, in Mehrbettzimmern hat man keine Privatsphäre und man ist automatisch viel unterwegs. Man bekommt weniger schlaf, aber in südlichen Ländern hat mir das immer ganz gut gefallen, da man dort von der Mentalität her auch nicht schief angeschaut wird, wenn man mal ein Nickerchen auf der Parkbank hält.

Skywalker
5 Jahre zuvor

@Tim:

Wir kochen genau so wie du. Immer frisches Gemüse, davon sehr viel, Olivenöl, sonst wenig anderes, keine teuren Zutaten, öfters Fisch fast kein Fleisch. Besser geht es nicht.

5 Jahre zuvor

Das deutsche und österreichische system ist eben viel mehr auf sicherheit aufgebaut als das amerikanische. Ok, ich kenne nicht alle tricks, das das ami system in sich birgt.

In öst. Bekomme ich aber immerhin, falls ich mal arbeitslos werde ca. 80p meines nettolohns weiter. Nach 6 monaten fällt es meines wissens auf 60p. Wenn man die hausaugaben vom arbeitsamt folgt kann man das über jahre in die länge ziehen…. Ich rede hier nicht von mindestsicherung,die nur jemand bekommt der echt kein vermögen hat. Weiß nicht obs das in den usa so gibt.

“Wir” bekommen auch eine abfertigung. Je nach anzahl der arbeitsjahren bekommst du eine gewisse auszahlung. Die einzhalungsbeträge werden auch minimal verzinst. Ist bei uns pflicht. So bekommt ein durchschnittsverdiener nochmals ca. 30.000-40.000 am ende der erwerbstätigkeit. Hängt natürlich vom verdienst und der anzahl der arbeitsjahre ab. Und dann gibts da noch die pension. Klar, diese wird immer weniger und gerade die generation 30,40+ muss da mit sauberen abstrichen rechnen.

Aber dennoch, wenn man das alles in den usa möchte muss man sich überall versichern. Was natürlich geld kostet. Ich glaube der normale ami macht dies aber nicht wirklich. Mit dem motto: lieber jetzt das geld. Wer weiß schon ob ich in 20j noch lebe.

Mir persönlich würde eigentlich das amisystem mehr entgegenkommen. Weil ich mich um soetwas kümmern würde, spare, veranlage und vorausschauend denke- zumindest versuche ich das. Ich glaube aber nicht, dass das die durchschnittsbevölkerung tut.

Generell ist mir ein system wie in de oder öst lieber. Ok ich freue mich nicht wenn ich 27p von meinen aktiengewinnen an den staat abdrücken muss und selbiges bei 1/3 meines gehalts.

Dafür ist es “bei uns” relativ schwierig in der gosse zu landen. Was ich für gut halte. Das ist in den usa glaube ich leichter.

 

Ralf
5 Jahre zuvor

Ein wunderbarer Artikel, vielen Dank! Wir sind eine Familie aus Deutschland (Old Heidelberg…) und legen jeden Monat 450 € in ETFs auf die Seite. Eine Steigerung wird angestrebt. Was uns das Leben aber etwas schwer macht sind die hohen Kosten für das Wohnen. Die Mietpreise und erst recht die Kaufpreise für Immobilien sind stark gestiegen, selbst wenn man weiter außerhalb der Städte schaut.

Vom Staat ist bzgl. sparen keine große Unterstützung zu erwarten. Ich würde mir wünschen das solche Ersparnisse fürs Alter irgendwie besser geschützt wären, z.B. wenn man wegen Krankheit in Hartz4 fällt oder so.

Ich lese gerne auf deiner Seite!

Chrushin
5 Jahre zuvor

Hallo Tim,

 

mal wieder ein interessanter Artikel.

 

So viel ich auch von Dir bezüglich Deiner Finanzmarktkenntnisse halte, umso weinger jedoch von Deiner Einstellung zum Kochen.

 

Ich könnte jetzt Seitenweise meine komplett anderen Ansichten schreiben, will mich aber kurz fassen:

– Dass das was Du als “frisch” bezeichnest besser ist als Tiefgefrorenes  ist ein absoluter Irrglaube. Im Gegenteil. Hierzu gibt es unzählige Artikel. Als Beispiel nur einen: http://m.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Tiefkuehlkost-oder-frisches-Gemuese-besser-436921.html

 

– Ich weiss nicht genau, was Du uns mit Deinen Kommentaren “alles in einen Topf” und Deinen Bohnengerichten mitteilen willst. Aber lachen musste ich dann schon über den Einwand, wenn es nicht schmeckt dann kommt halt Käse drüber. Also ich möchte diese Einheitspampe nicht essen. Wo ist da der Respekt vor den Produkten?

 

– Kochen und ein gutes (auch oftmals) gesundes Essen ist eine Philosophie für sich, welches nicht von allen die gleiche Beachtung geschenkt wird, das ist mir schon klar. Es dürfen aber auch mal zwei oder mehr Pfannen und Töpfe sein, um den Geschmack zur Geltung zu bringen. Und fang bitte nicht an mit Energieverschwendung und Stromsparen. Ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Garzeiten der Produkte, man kann das Gericht auch kaputtkochen, dann bleibt von den wichtigen Nährstoffen nix mehr übrig. Kochen kann verdammt viel Spass machen, auch zu Mehreren. Darüber hinaus kann ein Restaurantbesuch mit Freunden, dem Lebenspartner und der Familie auch eine schöne Abwechslung sein.

Schönes Wochenende Euch allen.

 

Oliver
5 Jahre zuvor

Der Professor sitzt an der Quelle im Silicon Valley und hat erkannt, das es sich lohnt, in Startups zu finanzieren. Sicher, ein bisschen Glück gehört auch dazu, eine Google zu erwischen. Interessant fand ich im Artikel im Forbes den Arista- Teil. Mit denen habe ich seid drei – vier Jahren Kontakt und wenn man sich den Kurs der Aktie anschaut, war das bisher ein gutes Investment. Ich meine, das positive Denken ist ein wirklicher Vorteil der Amerikaner, genauso das Unternehmertum. Das war in Deutschland auch sehr lange positiv, ist es in einigen Bereichen immer noch, aber längst nicht mehr so stark ausgeprägt. Wir diskutieren inzwischen lieber, was “gerecht” ist. Dabei übersehen wir bei der Geldverteilung, dass dieses erst einmal erwirtschaftet werden muß.

Die Depotentwicklung ist die letzten Monate wirklich erstaunlich. Das hatte mit meinem normalen Einkommen teilweise gar nichts mehr zu tun. Aber wie Du richtig schreibst, wird so eine Kursentwicklung auch wieder in die andere Richtung gehen. Der Unterschied ist meistens, dass es schneller runter als rauf geht. Deshalb ist Übermut niemals angesagt. Man sollte sich über die Kursgewinne freuen, aber nicht erwarten, dass das ein Normalzustand ist. Die meisten hier sind noch nicht so lange dabei. Aber viele vor zwei Jahren, wo vom 4. Quartal 2014 – ca. März/April 2015 die Börse ebenso stark gestiegen ist und der Dax bis 12.000 in kurzer  Zeit gelangte. Danach war es erstmal nicht so toll und der Dax ging auf unter 10.000 zurück. Ich schätze, die meisten sind trotzdem drin geblieben und viele haben den Rückgang ausgenutzt und weiter schön investiert. Aus heutiger Sicht genau der richtige Schritt. Solle es also wieder zu einer Negativbewegung kommen, dann ist vielleicht bei dem einen oder anderen die Erfahrung da, dass es das Beste ist, ganz normal weiter zu investieren.

Das Deutschland oder Österreich bzgl. Sparen nichts anbietet ist zwar schade. Trotzdem hat man immer noch die Möglichkeit, selber ein Depot zu eröffnen und einfach anzufangen. Neben den Nachteilen der Besteuerung und dem viel zu niedrigen Jahresfreibetrag gibt es einen großen Vorteil: Wenn man in Rente ist oder vorher finanziell frei ist, werden die Beträge ohne Sozialversicherungen versteuert. Je nachdem, wenn man in der gesetzlichen Krankenkasse ist (bin ich nicht), kann man in einen sehr guten Tarif kommen. Ich habe mich auch mal über die Nachbarländer schlau gemacht und Länder wie z.B. Tschechien sind als Ruheständler wirklich interessant. Der Wohnsitz kann ja je nach Gusto innerhalb der EU verändert werden. Ich persönlich denke darüber sehr stark nach.

Mobil kann man nach wie vor sein und es hindert einen ja niemand daran, sich in Deutschland aufzuhalten. Aufgrund der starken Kurssteigerungen habe ich es tatsächlich jetzt geschafft, auf meine Wunschdepotgröße zu kommen. Aufgrund der höheren Bewertungen sind aber die Dividendeneinnahmen noch nicht da, wo ich will. Also mache ich noch etwas weiter. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und Freude an den Kursgewinnen.

 

5 Jahre zuvor

Toller Artikel, Tim!

Ich kann dir nur 100 % zustimmen! Das Lebensgefühl, die Gelassenheit mit einigen Rücklagen ist einfach unbezahlbar! Ich würde es niemals gegen einen Sportwagen oder eine teure Wohnzimmereinrichtung tauschen wollen.

Weiter so 🙂

Jonas

Mr. B
5 Jahre zuvor

@Oliver, Glückwunsch zu erreichten Depotgröße. Bin gespannt wie es bei dir weiter geht.

DivSky
5 Jahre zuvor

Glückwunsch Tim und dem mydividends Team,

die Seite sieht gut aus. Sehe Dich da zum ersten Mal 🙂

 

http://www.mydividends.de/experten-meinungungen/

Mr. B
5 Jahre zuvor

Zum Glück ist der Werbebanner jetzt weg – der hat mich gestern genervt. ( bei mydividends)

Andrea
5 Jahre zuvor

Oliver, herzlichen Glückwunsch zum Erreichen deiner Wunschdepotgröße.

Tim, schöner Artikel, über das Kochvideo musste ich ein bisschen lachen. Wenn es schon nicht so gut schmeckt, dann wird es auf jeden Fall gesund sein. Du siehst auf jeden Fall schon besser aus als noch vor ein paar Monaten.

Mein (noch kleines) Depot ist auch auf einem Höchststand. Bislang bin ich 6 Prozent FU, lach. Die Entwicklung ist aber nichtsdestotrotz sehr flott, finde ich. Bei einem Rückschlag werde ich hoffentlich gut zukaufen können.

 

5 Jahre zuvor

@Tim,

wegen mydividends.de…

Die Seite suche ich regelmäßig auf. Leider hat sich die Gestaltung meiner Meinung nach verschlimmbessert, wie überall mit der Zeit.

Vorher war es wunderbar schlicht und pragmatisch. Man konnte vor allem bei einer Meldung einfach den Text aufklappen bei “hier weiter lesen, oder so…”. Genau das geht jetzt nicht mehr. Man muss für jede Meldung umständlich eine neue Seite aufmachen. Das ist sehr ärgerlich.

Vielleicht lässt sich das ja wieder einbauen, dass man einfach auf der gleichen Seite den kompletten Text der Meldung aufklappen kann?

Schönes Wochenende.

MS

Jan
5 Jahre zuvor

@ Tim und Chrushin

 

also das mit dem Essen und dem “Zusammenschütten” geht wirklich nicht. 😉 Wir kochen auch sehr gerne selbst und gut. Ich glaube Tim braucht mal einen Kochkurs. Wie man aus Geld durch Aktien und ETFs das beste herausholen kann, so kann man aus Lebensmittel durch gutes Kochen das beste raus holen. Chefkoch.de und andere Portale helfen ebenso weiter. Und zusammen (mit der Frau, mit Freunden, usw.) kochen macht riesig Spaß! Dazu noch ein Wein und ein paar Kerzen und schon hat man einen optimalen Abend. Wirkliche Mehrkosten hat man dadurch nicht.

Sollten wir es uns irgendwann einmal leisten nach NY zu fliegen, bekommst einen Koch-Crash-Kurs. ;-)))

Mr. Pino Cavallo
5 Jahre zuvor

@ Tim

Investierst du eigentlich auch in Start-Ups?

Habe gestern in einer Fachzeitschrift einen sehr interessanten Artikel zur Startup-Szene in New York gelesen. Das ist ja quasi nach dem Silicon Valley das wichtigste Hub. Denkt man gar nicht. Mir war das zumindest nicht klar, ist New York für mich doch stets eine Banken- und Medienstadt gewesen.

 

PIBE350
5 Jahre zuvor

An Tim: Nicht schlecht, wobei richtige Hotels auf Dauer ganz schön ins Geld gehen können. 😉

Ich habe mir in Ägypten mal 2 private Wohnanlagen zur Langzeitmiete mit Rezeption, Gartenanlage, Schwimmbecken, Zimmerreinigung, Fernsehen, Internet, Möbeln usw. angeschaut: Diese Zimmer waren widerum ziemlich günstig zu haben. Zirka 200 bis 300 Euro inkl. aller Nebenkosten pro Monat. Genial, diese Wohnform kannte ich davor nur aus Fernsehbildern, meist aus den USA.

An Stefan: In Mehrbettzimmern habe ich auch schon so einige Nächte verbracht. Für wenige Nächte finde ich das durchaus in Ordnung, aber über Wochen wäre mir das eindeutig zu anstrengend, weil jeder einen anderen Tag-Nacht-Rhythmus pflegt. Ständig geht wie bei einer Bahnhofsvorhalle die Tür auf und zu. 😀

Mein nächstes Projekt lautet Auswanderung auf Zeit (April bis Dezember): Ich werde mir ein günstiges WG-Zimmer auf Mallorca suchen und könnte hier Zahlen und Fotos liefern, falls Interesse an der konkreten Umsetzung eines minimalistischen Lebens unter Palmen besteht. Ich gehe von weit unter 1000 Euro pro Monat aus: Wohnen, Haushalts- und Lebensmittel und Transport/Freizeit.

Sollte mir diese Wohnform tatsächlich gefallen, könnte ich mir langfristig eine Anmietung auf Dauer als Zweitwohnsitz vorstellen. Normale Wohnungen kämen natürlich auch infrage, aber sie kosten in der Regel mehr und man hätte dann die vollen Pflichten eines Hauptmieters zu tragen.

An Konservative Aktien: Amen, ich würde ebenfalls für keinen Gegenstand (Statussymbol) dieser Welt meine bisher erreichten Unabhängigkeiten/Freiheiten aufgeben.

FZ81
5 Jahre zuvor

@PIBE350

“Mein nächstes Projekt lautet Auswanderung auf Zeit (April bis Dezember): Ich werde mir ein günstiges WG-Zimmer auf Mallorca suchen und könnte hier Zahlen und Fotos liefern, falls Interesse an der konkreten Umsetzung eines minimalistischen Lebens unter Palmen besteht. Ich gehe von weit unter 1000 Euro pro Monat aus: Wohnen, Haushalts- und Lebensmittel und Transport/Freizeit.”

Oh ja, das würde mich interessieren. Ein Leben unter Palmen war auch immer mein Traum.

April-Dezember sind länger als 183 Tage. Wäre man in diesem Fall nicht in Spanien einkommensteuerpflichtig?

Gruß

FZ81

DivSky
5 Jahre zuvor

@ TIM,

das was MS sagt stimmt. Das fand ich auch sehr Userfreundlich. Vielleicht kann man das jetzt wieder einbauen. Evtl. kannst Du mit dem M-Team mal reden.

Aber vom Design her sieht es ansprechend aus. Muss die Seite aber nochmal genauer unter die Lupe nehmen.

PIBE350
5 Jahre zuvor

An FZ81: Ich bin kein Steuerfachanwalt, aber neben der 183-Tage-Regel scheint es noch andere Kriterien wie die Verwurzelung und den Zweck des Aufenthalts zu geben. Auf jeden Fall liegt bei mir eine andere Motivlage als damals bei Boris Becker vor. 😀

5 Jahre zuvor

Im Berkshire-Portfolio war in Q4 wieder einiges los (16 Positionen hinzugefügt oder verkauft oder vergrößert oder verkleinert):

http://www.intelligent-investieren.net/2017/02/und-was-tat-sich-in-warren-buffetts.html

 

 

SeBo
5 Jahre zuvor

Hi Tim,

schöner Beitrag. Mir gefallen bei dir gerade(!) die Tipps am Rande zum Thema Kochen und Co.

Jeder macht das ja eh anders. Warum soll es nicht auch unkompliziert gehen können. Das was man im Topf sehen konnte sah durchaus genießbar aus und ich mag deinen Ansatz.

Ich mag auch aufwändigeres Kochen zwischendurch aber erstmal geht es für mich ganz banal darum wie man möglichst simpel und gesund kocht. Ich suche mir auch häufig Rezepte auf chefkoch aus, die möglichst einfach und schnell gehen.

Gruß, SeBo

Seestern
5 Jahre zuvor

Hallo Tim,

hallo Community,

ich lese schon seit geraumer Zeit hier begeistert mit und lasse mich von Euch inspirieren. Vielen Dank für all Eure Beiträge!

Mein Portfolio ist noch jung und klein aber mein Anlagehorizont dafür weit 😉

@Stefan Meisel:

Auf die Frage des Beitragsverfassers in Deinem Link, warum Warren Buffett gleich in 4 Airlines investieren sollte, wo dies doch seinen bisherigen Grundsätzen widersprechen würde, habe ich bisher nur eine für mich sinnvolle Antwort gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=wdxqDEXHGXc Bei etwa 10 Minuten geht es los mit der Beantwortung der Frage.

Herzliche Grüße,

Seestern

Christoph
5 Jahre zuvor

@Pino: Soweit ich weiß ist neben boston mittlerweile denver oder wars detroit? Die start up city in den usa nach dem silicon valley. in D wird ein ganzer Stadtteil neu gestylt und da rennen die Unternehmen der stadt die Bude ein.

@Oliver Arista? Glaube der chef ist ein deutscher der schon ewig im silicon valley ist.

https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation/schoene-neue-welt-120.html

da kam er vor.

 

Also ich werde Millionäre oder gar Milliardäre nie verstehen die wie oma Lieschen hausen.

Das hat auch nix mit sparsam zu tun. das ist einfach knausern. furchtbar. Dann sollen sie doch bis auf 2 mio alles spenden. mehr brauchen doe ja eh nicht.

 

Gescheit wäre ok ich feiere keine meha partys aber ich sorge für konsum im Verhältnis zu meinem liquiden Vermögen.hat er 1 Milliarde und gibt im jahr 0.1% aus wären das 100.000 und er würde sicher nicjt ärmer werden.

das wäre wie wenn ich im jahr nur so 25 euro ausgeben würde.

Alles andere ist da einfach lächerlich. stinkreich sein aber mit dem geld Nicht die Wirtschaft ankurbeln. kein geld für die Bedienung in der stad, Für das kleidungsgeschäft, fürs kino, theater, Blumenladen usw.

 

 

Lad
5 Jahre zuvor

“Ich bin begeistert eure Kommentare hier im Blog zu lesen, dass ich kaum warten kann, aufzustehen.”

🙂 Schön, dass du dich über alle Kommentare freust. Es gibt auch Aktien-Blogs, wo die Zensur wie 1940 herrscht. Das ist z.B. der Blog von Stefan Meisel aus Berlin. Leute wie er erlauben nur grüßende, lobende und dumm fragende Kommentare. Wenn jemand über Aktien mehr weiß als der Blogist, oder den Blogist nicht lobt und nicht grüßt, dann werden seine Kommentare gelöscht. Das ist sehr unfreundlich. Anstatt sich auf die Diskussion über Aktien zu beschränken, suchen diese Blogisten dem Besucher seine Fehler in der Rechtschreibung und wie Polizisten untersuchen sie, ob jemand unter zwei verschiedenen Namen seine Kommentare publiziert. Das ist sehr dumm. Weil wenn diese Zensoren deinen Namen oder deinen Computer blockieren, weil du letztes  Mal nicht gegrüßt hast, oder nicht gelobt hast, dann musst du nun unter anderem Pseudonym und von anderem Computer publizieren. Und vergessen einfach solche böse Aktien-Blogs? Manchmal geht es nicht. Weil die beginnenden Anleger muss man belehren. Dass man z.B. W. Buffett schreibt und nicht W. Buffet, dass man keine Aktien mit KUV 10 kaufen soll und so weiter. 🙁

Michael Ludwig
5 Jahre zuvor

Sehr schöner Artikel Tim!

 

ich sehe es leider ähnlich. Das Fördern der privaten Vorsorge ist in Deutschland eine einzige Katastrophe, im Grunde ist es ja eigenständig gar nicht machbar, einzig geförderte Möglichkeit sind passive Gebührenmonster. Aber gut, dann muss man eben privat mittels Depot vorsorgen, um am Ende in unserem System aber der Dumme zu sein. Ich prophezeie aufgrund unseres wackeligen Rentensystems eine Einheitsrente in der die privaten Vorsorgen angerechnet werden, so dass ich am Ende der Verlierer dieses Systems bin. Und auf welche Ideen rot-rot-grün noch kommt, sollte Deutschland tatsächlich diese Regierung bekommen, da graut es mir jetzt schon. Gedanklich bin ich bereits aus Deutschland ausgewandert, einzig Familie, Freunde und Job hält mich noch hier (langfristiges Ziel: Schweiz!!! Ein Hort der Demokratie, nicht so wie Deutschland… und außerhalb der EU!!!). Aber ich habe immer gesagt, wenn die Linken tatsächlich in die Bundesregierung kommen, wandere ich sofort aus, dann möchte ich nichts mehr mit diesem Land zu tun haben!!!

Was macht Deutschland? Rente mit 63… unfassbar vor dem Hintergrund der Generationengerechtigkeit!!!

 

 

Pascal
5 Jahre zuvor

@ Tim:

“Wenn Du etwas Geld im Depot hast, heißt das noch lange nicht, dass Du finanziell frei bist. Denke über einen 30-Prozent-Rutsch nach.”

Genau das ist das Problem. Ich bin für mich zu dem Schluß gekommen, lediglich auf die Höhe meiner Dividendeneinnahmen zu schauen und nicht auf den aktuellen Buchwert meines Depots. Ein Verkauf der Aktien ist unter normalen Umständen für mich sowieso tabu. Nothing beats passive income!

Andreas
5 Jahre zuvor

An die Unilever-Aktionäre hier: Wie seht ihr das eigentlich mit der möglichen Übernahme? Hatte so etwas noch nicht. Ist ja erstmal schön mit dem Kursanstieg, aber was kommt? Wenn die Übernahme nicht kommt, wird der Kurs ja vermutlich erstmal wieder etwas zurückkommen und dann gehts weiter wie bisher, Unilever solide. Und wenn die Übernahme kommt? Haltet ihr auch in so einem Fall die Aktien, um dann im Zweifel einfach die Aktien vom fusionierten Unternehmen ins Depot zu kommen?

PIBE350
5 Jahre zuvor

An Tim: Das Modell dahinter habe ich soweit verstanden, danke.

Nehmen wir das Sherry: Auf deren Seite sehe ich Übernachtungspreise ab 329 Dollar und Kaufpreise zwischen 675.000 und 3.500.000 Dollar.

Jetzt kommt das Problem: Obwohl ich alles mehrfach abgesucht habe, komme ich einfach nicht auf die benötigte Mindestsumme. Irgendwer muss sich die fehlende Differenz von mir gemopst haben. 😉

PIBE350
5 Jahre zuvor

An Tim: Klar, dieses Modell kann natürlich unter gewissen Umständen Sinn machen. Ich persönlich möchte lieber zeitlich und örtlich flexibel bleiben und bevorzuge eher einfacher gehaltene Behausungen. Und dann wäre da noch ein gewisses Klumpenrisiko, wenn man nicht gerade ein Vielfaches dieser Kaufsumme besitzt.

Ich stelle jetzt einfach mal eine minimalistisch und allgemein gehaltene Gegenvariante auf: Wenn man umgerechnet 635.000 Euro in einen MSCI World investiert, sollte man nach Inflation (2 Prozent) und Steuern (26 Prozent) zirka 2000 Euro pro Monat entnehmen können, ohne Kapitalverzehr zu betreiben.

Nun miete ich mir für 300 Euro pro Monat (es können auch 250 oder 350 Euro sein) ein WG-Zimmer auf Malle an, indem ich aber nur 6 Monate pro Jahr aktiv verbringe. Die positive Differenz von zirka 1600 Euro kann ich dann entweder reinvestieren oder täglich (52 Euro) am Ballermann verfeiern und versaufen. 😉

Martin
5 Jahre zuvor

@ Andreas

Ich bin bei der letzten Unilever Korrektur (für meine Verhältnisse) groß eingestiegen…eigentlich mit der Intention die Aktien langfristig zu halten und die Dividende aufgrund meiner Nichtveranlagungsbescheinung vorerst steuerfrei für die nächsten Jahre zu kassieren.

Der Kursgewinn spielt daher für mich jetzt erstmal keine Rolle. Ich würde mich eher ärgern, wenn aus meinen britischen Aktien auf einmal amerikanische werden und ich somit Quellensteuer zahlen darf.

Uberlege deswegen, falls es überhaupt zu einer Übernahme kommen sollte, die Gewinne mit zunehmen und die Aktien zu verkaufen.

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