Meine Kernstrategie ist und bleibt Buy-and-Hold. Und dies trifft auf den Großteil meiner Aktien im Depot zu. Ich kaufe gerne Marktführer mit einem starken Burggraben, die schon seit langer Zeit ihre hohe Qualität unter Beweis gestellt haben und durch hervorragende Kursverläufe überzeugen.
Dieser Artikel ist von Nikos Deiters (21), ein Student aus Rosenheim, der von der Börse begeistert ist.
Etwa 80 bis 85 Prozent des gesamten Depots rühre ich nicht an. Diese Aktien lasse ich liegen, kassiere Dividenden und kaufe in Krisenzeiten nach. Dazu gehören Aktien wie Apple, Microsoft, Berkshire Hathaway, McDonald’s, Coca-Cola, Procter & Gamble, Visa, Mastercard, Alphabet, Lam Research, Nasdaq Inc., Allianz und viele weitere Titel.
Darüber hinaus bestehen etwa 10 bis 15 Prozent meines Depots aus spekulativeren Titeln, die ich genau beobachte und wahrscheinlich in den nächsten ein bis fünf Jahren verkaufen werde, falls sich etwas Grundlegendes ändert. Dazu zählen Titel wie Strategy, Robinhood, MARA Holdings, IREN Ltd. und Snowflake. Bis auf Robinhood und vor allem Strategy sind die Positionsgrößen nicht besonders groß, also etwa 0,5 bis 1 Prozent des Depotwertes.
Ich warf meine Depotleichen und Underperformer aus dem Depot – diese Aktien habe ich in letzter Zeit verkauft
Meine Watchlist ist lang. Und leider habe ich nicht das nötige Kapital, um all diese Werte ins Depot aufzunehmen. In letzter Zeit habe ich mich daher nach langem Überlegen dazu entschieden, ein paar klassische Buy-and-Hold- beziehungsweise Value-Werte aus dem Depot zu werfen, um neue Aktien zu kaufen.
Bis vor einem Jahr, als ich meine Supermicro-Anteile verkauft hatte, habe ich keinen einzigen Verkauf getätigt. Doch in diesem Jahr habe ich nun einige, teils langjährige Underperformer oder Depotleichen aus dem Depot geworfen. So habe ich mich im Frühjahr von KPS und Block getrennt und dafür Robinhood sowie CME ins Depot geholt (hier mein Artikel dazu).
Vor allem die Investition in Robinhood hat sich mehr als gelohnt: Während Block kaum von der Stelle kommt, hat sich Robinhood innerhalb eines knappen halben Jahres bereits mehr als verdoppelt. KPS war ein Fehler – ich bin dort zu lange investiert geblieben; nach meinem Verkauf hat sich die Aktie nochmals halbiert. CME liegt wenige Prozent im Plus, und ich habe bereits eine ordentliche Dividende erhalten.
Neben diesen Verkäufen habe ich mich außerdem von einigen eher defensiven, klassischen Value-Werten getrennt. Der Grund dafür waren die schwachen Kursentwicklungen und die teils fehlenden Renditeperspektiven für die Zukunft.
Ich stelle dir nun meine drei Verkäufe vor, die ich in diesem Sommer bzw. im Frühjahr getätigt habe. Im nächsten Artikel folgen dann meine Neu- und Nachkäufe.
General Mills: Weg damit
General Mills ist einer der führenden Nahrungsmittelkonzerne mit Sitz in Golden Valley in Minnesota. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt weltweit verpackte Lebensmittel in sechs Kernsegmenten: Cerealien, Snacks, Fertiggerichte, Joghurt, Teigprodukte sowie Tiernahrung. Zum breiten Produktportfolio gehören bekannte Marken wie Cheerios, Häagen-Dazs, Pillsbury, Annie’s, Old El Paso oder Betty Crocker. Darüber hinaus produziert General Mills auch Cornflakes für Nestlé. Die Amerikaner arbeiten eng mit dem Schweizer Unternehmen zusammen – etwa im Joint Venture Cereal Partners Worldwide (CPW), das außerhalb Nordamerikas Nestlé-Cerealien vertreibt. Über 75 Prozent des Umsatzes generieren die Amerikaner im Heimatland.

General Mills befindet sich bereits seit zweieinhalb Jahren im Abwärtstrend. In den letzten zehn Jahren hat man im Schnitt rund drei Prozent pro Jahr verloren – mit Dividende wäre man allerdings leicht im Plus gewesen.
Doch warum habe ich die Aktie jetzt verkauft? Ausschlaggebend war vor allem das Chartbild, das sich zunehmend eingetrübt hat. Die Aktie fiel immer weiter, und ich lag rund 20 Prozent im Minus. Das Einzige, was mich zunächst zögern ließ, war die gute Dividende. Zudem fehlt mir die Kursfantasie. Auf meiner Watchlist stehen jedoch einige, aus meiner Sicht, deutlich attraktivere Werte. Daher entschloss ich im Mai, mich von General Mills zu trennen. Seitdem hat die Aktie weitere 15 Prozent an Wert verloren. Durch meine Neuinvestitionen habe ich die entgangene Dividende quasi ausgeglichen.
General Mills ist historisch günstig – mir fehlen die Renditeaussichten
Aktuell ist die Aktie mit einem KGV von rund 9 und einer Dividendenrendite von etwa 5 Prozent natürlich historisch günstig und attraktiv bewertet. Ich bin mir auch sicher, dass sich der Wert langfristig wieder erholen wird. Allerdings hatte ich nicht genug Kapital, um neue Positionen aufzubauen. Da ich in meinen noch jungen Jahren mehr Wert auf Performance lege, sind die Aussichten bei General Mills für mich derzeit nicht überzeugend. Deshalb habe ich das Geld in neue Werte umgeschichtet, die ebenfalls eine gute Dividende zahlen, aber gleichzeitig eine deutlich bessere Renditeperspektive bieten.
Für einkommensorientierte Anleger ist die Aktie definitiv einen Blick wert. Auf dem aktuellen Kursniveau kann man sehr gut über einen Sparplan eine Position aufbauen und hat zudem noch Comeback-Potenzial. Hätte ich genügend Geld für meine anderen Investitionen beiseite gelegt, wäre ich hier definitiv investiert geblieben und hätte auf diesem Niveau noch einmal nachgelegt. Als Student habe ich jedoch natürlich nicht ausreichend Barmittel zur Verfügung, sodass ich mich letztendlich zum Verkauf entschieden habe.
Church & Dwight: Trotz Dividende raus aus dem Depot
Church & Dwight ist hierzulande kaum bekannt. Dabei ist es einer der größten Hersteller von Haushaltswaren aus den USA. Zum Sortiment gehören Reinigungsmittel, Schwangerschaftstests, Zahnpasta, elektrische Zahnbürsten, Rasierer, Kondome sowie Tiernahrung und Tierhygieneartikel. Eines der wenigen Produkte, die man auch in Deutschland kennt, ist OxiClean. Die Produkte werden unter etwa 80 Marken vertrieben. In den USA findet man in fast jedem Haushalt Produkte des Unternehmens. Etwa 80 Prozent der Einnahmen kommen aus dem Heimatmarkt, jedoch exportierte Church & Dwight mittlerweile in mehr als 80 Staaten.
Church & Dwight ist zudem ein Dividendenaristokrat und erhöhte die Dividende seit 29 Jahren kontinuierlich.

In den letzten 5 Jahren ist Church & Dwight nicht mehr wirklich von der Stelle gekommen die Aktie befindet sich seither 2 Prozent im Minus. Seit Anfang des Jahres befindet sich die Aktie in einem durchgehenden Abwärtstrend.
Meine Position war nur noch wenige Prozent im Plus, und das Chartbild trübte sich zunehmend ein. Ich hatte bzw. habe (immer noch) einige Aktien auf der Watchlist, die deutlich bessere Aussichten bieten und höchstwahrscheinlich in den nächsten Jahren – wie bereits in der Vergangenheit – deutlich besser performen werden.
Die aktuelle Korrektur ist eine Chance – doch ich benötigte das Kapital
So habe ich mich letztendlich dazu entschlossen, meine Aktien von Church & Dwight zu verkaufen. Seit dem Verkauf hat die Aktie nochmals rund zehn Prozent an Wert verloren. Das Geld habe ich eins zu eins in Amphenol umgeschichtet (dazu im nächsten Artikel mehr). Hier liege ich seitdem bereits rund 30 Prozent im Plus – mehr als jemals mit Church & Dwight in den fünf Jahren, in denen ich die Aktie gehalten habe.
Auch Church & Dwight ist natürlich eine hervorragende Dividendenaktie mit Defensivqualitäten, und meine Einschätzung dazu hat sich nicht geändert. Allerdings finde ich Amphenol seit langem sehr spannend und einfach aussichtsreicher als den Dividendenaristokraten. Genau wie bei General Mills fehlte mir hier schlichtweg das Kapital; andernfalls wäre ich sicher investiert geblieben.
Die aktuelle Korrektur stellt definitiv eine Chance und eine attraktive Einstiegsgelegenheit für Anleger dar, die Wert auf defensive Qualität und Dividende legen, dafür aber eine geringere Renditeerwartung in Kauf nehmen.
In meinem Depot befinden sich auch weiterhin genügend defensive Aktien, die ich natürlich unberührt lasse. Monatlich stocke ich die Positionen bei Coca-Cola, PepsiCo, Procter & Gamble und weiteren Titeln auf. Ich nutze die Korrekturen, um meine Dividendenrendite weiter zu erhöhen.
Adobe: Der Kurs ging baden
Adobe ist einer der größten Softwareunternehmen aus den USA. Das Unternehmen bietet Grafik- und Bildbearbeitungsprogramme, Audio und Videoschnitt sowie Werbetools an. Die wohl bekanntesten Produkte sind Photoshop, Lightroom, Acrobat, Flash und Dreamweaver. Adobe Photoshop verwenden mehr als 90 Prozent aller Kreativprofis.

Die Adobe-Aktie hat in den letzten fünf Jahren kaum performt. In diesem Zeitraum liegt sie rund 30 Prozent im Minus. Im selben Zeitraum hat sich hingegen der Nasdaq 100 verdoppelt, und einige Techwerte wie Nvidia (hier mein letzter Artikel), Broadcom und Co. haben sich sogar vervielfacht.
Konkurrenz durch KI?
In meinem Depot drohte die Adobe-Aktie ins Minus zu rutschen, nachdem sie zwischenzeitlich bereits deutlich im Plus war. Daher zog ich die Reißleine und trennte mich von der Aktie mit einem leichten Gewinn. Zudem sehe ich bei Adobe durch die Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz eine zunehmende Gefahr für das Geschäftsmodell. Einige KI-Tools erobern den Einstiegs- und Freelancer-Markt mit kostenlosen oder günstigeren Alternativen. Adobe hat zwar mit Firefly und Sensei eigene KI-Integrationen eingeführt, doch diese werden oft als zu regelkonform und weniger kreativ wahrgenommen.
Adobe ist natürlich ein cashflowstarkes Unternehmen und verfügt mit dem PDF-Format über ein Monopol. Dennoch fehlte mir die klare Wachstumsperspektive. Auf meiner Watchlist und im Depot befinden sich deutlich aussichtsreichere Werte mit besseren Kursverläufen, weshalb ich Adobe aus dem Depot genommen und stattdessen neue Werte gekauft beziehungsweise nachgekauft habe. Seit dem Verkauf ist die Adobe-Aktie nochmals um rund 12 Prozent gefallen und erreichte kürzlich ein neues Jahrestief. Adobe war eine große Position in meinem Depot.
Natürlich kann Adobe zu den aktuellen Kursen eine Kaufchance sein, dennoch zeigt der Chartverlauf klar nach unten. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Aktie sich wieder deutlich erholt, aber meiner Meinung nach gibt es deutlich bessere Werte, die bereits seit vielen Jahren ihre hervorragende Anlagequalität unter Beweis stellen.

Als Beispiel lege ich mal den Chart von KLA neben dem von Adobe. Hier zeigt sich ein hervorragender Chart, welcher die enorme Qualität unterstreicht. Solche Dauerläuferaktien finde ich super im Depot und dazu gehört auch die Amphenol-Aktie die ich für Church & Dwight gekauft habe.
Sixt VZ mit tiefer Kursbeule
Sixt ist ein führender internationaler Anbieter hochwertiger Mobilitätsdienste mit Sitz in Pullach (Landkreis München). Das Unternehmen bietet ein integriertes Premium-Angebot für Mietwagen, Carsharing, Ride-Hailing, Auto-Abonnements und Ladestationen für E-Fahrzeuge – alles buchbar über die zentrale Sixt-App sowie die Mobilitätsplattform ONE. Das Sortiment umfasst SIXT rent (Mietwagen und Nutzfahrzeuge), SIXT share (Carsharing), SIXT ride (Fahrdienste und Transfers), SIXT+ (Auto-Abos und Langzeitmieten) sowie SIXT charge (Lösungen für E-Mobilität). Es handelt sich um ein einzigartiges Angebot von Autos und Nutzfahrzeugen, Carsharing, Fahrdiensten und Auto-Abos. Diese können über die Sixt App gebucht werden. Die Bayern sind in über 100 Ländern unterwegs und betreiben rund 2.000 Standorte weltweit, mit starkem Fokus auf Europa und den USA.

Seit rund 8 Jahren hat die Sixt-Aktie keine wirkliche Rendite erzielt, die Aktie verläuft über mehrere Jahre hinweg seitwärts.
Ich hatte die Sixt-Aktie sieben Jahre im Depot und habe in dieser Zeit eine Performance von rund minus 20 Prozent erzielt. Dank der hohen Dividenden liege ich jedoch insgesamt sogar im Plus. Nach sieben Jahren ohne nennenswerte Rendite zog ich bei Sixt den Schlussstrich und trennte mich von den Anteilen. Der einzige Grund, warum ich dies nicht früher getan habe, war die hohe Dividende. Mit dem freigewordenen Kapital habe ich nun Aktien gekauft, die zusammen eine ähnlich hohe Dividende bringen wie Sixt. Seit dem Verkauf ist die Aktie um weitere 11 Prozent gesunken.
Ähnlich wie bei den anderen Werten fehlen mir auch bei Sixt die Zukunftsperspektiven. Das Unternehmen ist in einer ohnehin zyklischen Branche tätig, die stark vom Reiseverhalten abhängt. Zudem wächst die Konkurrenz durch Akteure wie Uber und Anbieter von Robotertaxis.
Hier könnten günstigere Robotiaxis von Waymo und Tesla, die zwar bisher nur in den USA verfügbar sind, den Autovermieter unter Druck setzen und herausfordern.
Ich profitiere an der Robotaxi-Revolution durch die Aktien von Alphabet und Tesla.
Meine Neukäufe stelle ich im nächsten Artikel vor
Im nächsten Artikel stelle ich dann meine Käufe vor, dadrunter sind drei neue Depotwerte und vier Nachkäufe. In meinem Interview mit Tim, das du dir hier auf YouTube anschauen kannst, habe ich darüber bereits gesprochen und werde darauf nochmal genauer eingehen.

An den Wochenenden bin ich mit Freunden draußen unterwegs.

Hier war ich mit einem Freund im Englischen Garten in München spazieren.



Von der Münchener Rück habe ich auch Aktien im Depot, es ist ein super Dividendentitel.
Kompliment, für die jungen Jahre schon sehr kompetent. Sehr viel Potential für die Zukunft.
Immer wenn was von Nikos kommt, lese ich das immer gern. Auch das Wikifolio von Nikos gut zu tracken. Die Fotos selbsterklärend. Vlt. macht Nikos ja mal einen eigenen Blog…
Interessant wäre mal die Researchroutine von Nikos bzw. die tägliche must have Leseliste.
was ist aus Nikos Sicht der most important Techblog bezogen auf die Börse? Fragen über Fragen.
Btw, was hält Nikos bsp weise von Credo Technology Group Holding Ltd ?
Nun Danke fürs Teilen und eine schöne Woche @all
Habe mir die Wikis von ihm auch mal angeschaut. Top.
Überlege auch einzusteigen. Der Top5 und der Halbleiter sieht sehr gut aus.
Danke, coole Idee! Ja vielleicht baue ich das mal in einen Artikel ein :)
@ Thomas: Credo Technology Group Holding Ltd Solche Aktien kann man bei Anbietern wie ING DIBA oder Comdirect oder Sparkasse oder….. nicht kaufen. Die sind zu klein und dort noch gesperrt.
Daher sind sie für Nikos nicht von Interesse. Oder bist Du noch bei einer anderen Bank als der DIBA Nikos ?
Mit Iren hat er ja einen sehr aussichtreichen Wert mit Tenbagger Potential im Depot.
Ich bin noch bei der ING, daher kann ich solche Aktien nicht kaufen…
Ja IREN besitzt definitiv das Potenzial zum Tenbagger
Toller Artikel Nikos. Freue mich schon auf deinen nächsten Artikel.
Kann verstehen, dass du auch Valuetitel wie church&Dwight verkaufst um liquide zu sein. In deinem Alter kann man das auf jeden Fall als Möglichkeit in Betracht ziehen.
Bisher hast du ja ein sehr gute Höndchen Nikos.
@Tim: Wie läuft es mit eurem Umzug?
@Nikos.
Vor ca 4 Jahren hast du hier bei Tim mal eine Liste mit allen deinen Depotwerten eingestellt.
Kannst du das aktuell wiederholen. Es ist ja sehr viel passiert in deinem Depot. Danke
Ja ich werde demnächst mein komplettes Depot nochmal auflisten und kurz was dazu schreiben. Ist eine gut Idee.
Danke, der neue Artikel ist in Arbeit.
Ich mache dazu ein Video. Ich brauche noch Zeit für die neue Wohnung. Der Prozess ist langwierig und nichts ist gewiss.
Freue mich auf das Video und drücke die Daumen, dass diese stressige Zeit gut abläuft.
Ihr werdet in der neuen Wohnung eine schöne Zeit erleben. !!!
Nikos, wie viel Volumen haben denn deine 20 kleinsten Positionen?
Du hast dir mit 21 nen ganz schönen Zoo zusammen gekauft mit über 60 Positionen. Du hast viele Ideen, die man mit den Discountbrokern natürlich einfach auch in Kleinstpositionen aufbauen kann. Oder anders gesagt, da kann man sich auch verzetteln. Aber man kann halt überall was drüber schreiben. Das sind die die du hier im Blog erwähnt hast. Vermutlich hast du noch weitere Positionen? Im Video erzählst du, du hattest Amphenol bereits mit 100€, davon hattest du bisher aber noch nie berichtet bei deinen Artikeln zu „das ist mein depot“. hats du noch weitere, die noch zurück hälst?
Cool, dass du alles aufgelistet hast :) Das meiste stimmt, nur ein paar Jahre stimmen nicht ganz (z.B. hab ich Nvidia und Lam seit 2020.
Das stimmt da hast du Recht; einige Transaktionen habe ich noch nicht hier im Blog explizit erwähnt, ich habe auch oft viel mit der Uni zu tun und bin viel Privat unterwegs. In meinem übernächsten Artikel (nach den Käufen) liste ich noch mal alles auf. Z.B. habe ich Kellogg und Datagroup wegen den Übernahmeangeboten nicht mehr… ein paar neue wie IREN ltd. und co. sind auch noch nicht erwähnt (folgt aber im nächsten Artikel).
Aktuell habe ich mit Krypto 59 Positionen bzw. ohne Krypto 55 Aktienpositionen. Bei Krypto ist der Bitcoin mit 90 Prozent gewichtet.
Die kleinsten 20 Depotpositionen machen in etwa 8500 Euro aus….
Cool das du mir sofort schreibst und antwortest. Danke dir! Ja stimmt, in der LAM Vorstellung von 2022 schreibst du bei Tim, „Ich habe Lam Research seit September 2021 im Depot“.
Dann bist du auch noch bei 3 anderen Kryptos dabei? Welche findest du denn spannend und wo kauft du die. Bist du bei BTC auf Eigenverwahrung von Bitpanda umgestiegen wie du damals geschrieben hast? Willst du weiter auf 10% Depotanteil aufstocken? Wird halt schwierig wenn du weiter so highflyer aktien kaufst du nur steil steigen. Schönes Problem zu haben. Damen hoch!
Ja genau 2021 habe ich 2 Stück (jetzt 20 Stück) als Direktkauf getätigt. Im Jahr 2020 habe ich über einen Sparplan allerdings nur Bruchstücke gekauft… Mittlerweile habe ich über 30.
Ich bin neben Bitcoin noch in Ethereum, Solana und Sui drin. XRP habe ich im Gewinn verkauft, weil ich das System nicht unterstütze und es quasi das Gegenteil von Bitcoin ist…
Da meine Bitcoin Position immer größer geworden ist (aktuell knapp hinter Broadcom 4. größte Position) möchte ich demnächst, wenn ich Zeit habe, auf Eigenverwahrung umsteigen.
Ja genau ich will in den nächsten 6 Monaten das Gewicht auf 10% erhöhen (aktuell bin ich bei rund 7%). Mit Strategy zusammen wäre ich sogar indirekt bei über 10%. Langfristig werde ich auch den Gewinn bei Strategy rausnehmen und in Bitcoin und defensive Aktien umschichten…
Nikos wie denkst du über Apple Inc. hast du sie nicht im Depot? Habe Apple mit EK 80 Euro gekauft .Bin mit der Performance mehr als zufrieden .
Apple ist für mich ein super Langfristinvestment und eine wahre Cashmaschine. Bin 2016 bei rund 23 Euro rein und insgesamt 650% im Plus(durch Nachkäufe weniger). Werde keinen Anteil verkaufen, sie zahlen mir auch eine gute Dividende (Pers. Rendite 3,2%).
Wie cool ist das denn. Hast Du bei jedem Artikel Buch geführt ?
Schön wieder öfters von Dir zu hören. Letztes Jahr hatte ich schon befürchtet man hört nichts mehr von Dir.
Tolle Fotos (wie immer). Auf welchem Gipfel stehst Du dort auf dem Titelbild ?
@Tom: Welches Wiki von Nikos hast Du ?
@ I want to believe: Wahsinn. Wie hast Du das hingekriegt. Habe glaube ich auch alle Artikel von Nikos gelesen. Aber ich hätte nie alle Aktien auflisten können und dann noch mit Datum und Zitaten. Hast Du dir immer alles notiert oder gibt es ein Tool das soetwas macht ?
Ich weiß nicht wie iwtb das gemacht hat, aber bei ChatGTP habe ich für die strukturierte List von Nikos Käufen/Verkäufen/im Depot/erwähnt/Krypto zwei Prompts gebraucht. Einer hätte wohl auch gereicht :-)
Simplicity is the ultimate sophistication.
Hast Du das mit Simplicity gemacht ?
Ich war letztes Jahr zu sehr mit dem Studium und anderen Dingen beschäftigt, weshalb ich wenig dazu gekommen bin Artikel zu schreiben.
Ich stehe da auf der Watzmann-Mittelspitze (2713 m).
Wieder super toller Artikel von dir. Bei Adobe denke ich auch, dass der Zug ohne Adobe drinnen abgefahren ist. Trotz Umsatzsteigerung 2025 wird sich am langen Ende ein Schicksal wie mit Nokia entwickeln. Immer mehr Unternehmen verwenden KI und designen Programme, welche Adobe ersetzen, zu deutlich geringeren Kosten die dann auch für Kleinunternehmer weitgehend ausreichen und auf teure Adobe Formate verzichten können.
Danke!
Genau das sind auch meine Hintergedanken.
Beim Lesen des Artikels musste ich sehr schmunzeln, denn ich sammele gerade u.a. die günstigen Basiskonsumwerte ein. Meine letzten Käufe dürften Generell Mills und Church & Dwight gewesen sein. Nomad Foods habe ich auch schon dazu gekauft.
Natürlich verstehe ich das Problem, dass nie genug Geld da ist, um die Kaufwünsche zu erfüllen. Ich habe mich letztens für die o.g. Käufe auch von einer dümpelnden Aktie, die im Minus stand und keine Dividende zahlte, getrennt.
Paypal habe ich auch aufgestockt und vorher Novo Nordisk, CTS Eventim, Symrise und Henkel auch.
Ich habe dieses Jahr unheimlich viele Käufe getätigt von Aktien, die ich für günstig hielt. Dafür habe ich mich von den 3M getrennt, da sie gut gelaufen waren und ihre Dividende reduziert hatten und ich das Aufwärtspotenzial als begrenzt einschätze. Ich verkaufe ja nicht sehr viel, aber brauchte halt auch Geld für die Käufe.
Von dem KI-Boom habe ich nichts mitbekommen, da ich keine Nvidia usw. habe.
Darum halte ich NDAQ und CME, wenn ihr euch gegenseitig die Aktien abkauft, verdienen die und andere schön mit.
Sind halt unterschiedliche Investment Ansätze, Nikos eher aktive Momentum Strategie, Tim antizyklische Value Strategie, es führen mehrere Wege nach Rom, man muss das tun, wo man sich wohl fühlt.
Laut obiger Liste von Iwtb hat Nikos doch auch Nasdaq und CME.
Genau CME und Nasdaq habe ich beide im Depot. In Krisen wird oft mehr gehandelt und davon profitieren beide.
CME habe ich aufgestockt und Nasdaq spare ich monatlich an und bin hier auch schon 50% im Plus.
Ich weiß.
Wieder ein toller Artikel Nikos.
Und wunderschöne Fotos. Auch das von der Münchner Rück :))) ….Spaß beiseite. Ich finde es gut, wenn man etwas fotographiert was zu einer Aktie gehört. Macht Tim ja in seinen Videos auch gerne.
Den Watzmann würde ich mich nicht trauen. Respekt.
Freue mich auf deine aktualisierte Depotliste.
Danke :)
Servus Nikos ! Schön mal wieder öfters etwas von dir zu lesen.
Dieses Mal hast Du Dir ein holpriges Umfeld für Techaktien ausgesucht. Aber auch das muss man aushalten könnne. Die hohe Performance muss man sich durch hohe Volatilität erkaufen.
Langfristig bin ich persönlich optimistisch. Aber mal schauen wie viel Luft aktuell noch abgelassen wird.
Servus Markus,
ja klar muss man auch höhere Schwankungen aushalten können. Aber das nehme ich für die höheren Renditeperspektiven durchaus in Kauf. Die Korrekturen kann man super zum Nachkauf nutzen.
Hallo Nikos
Schön dass du immer noch fleissig investierst.
Darf ich fragen wie hoch dein Aktueller Gesamtdepotwert ist?
Auch würde mich interessieren mit wieviel du gestartet bist und was du insgesamt in der zeit eingezahlt hast.
grüsse Jose
Das möchte ich ungerne hier posten. Ich hoffe das verstehst du :)
Kann ich verstehen. Wahrscheinlich würde wir uns wundern was Du in jungen Jahren schon erreicht hast.
Wenn Du die 1 000 000€ überschreitest gibt es aber ein Video mit Tim oder ? :;)))
Viel Erfolg weiterhin.
Ja bestimmt, aber bis dahin dauert’s noch viele Jahre… Aber ich habe schon wichtige Schritte auf dem Weg dahin absolviert.
Danke :)
Cooler Artikel Nikos. Allerdings gibt es ja auch durchaus brauchbare Branchen-ETFs, die zum Beispiel im Bereich IT, Tech, KI einen jeweils besonderen Fokus erlauben. Wie ist deine Sicht dazu?
Hab mich jetzt auch zum Kauf der Munich Re entschieden , wollte eigentlich McDonalds, aber die Performance minus 0,1 Prozent der letzten drei Jahren enttäuscht !!!
Finde sowohl Munich Re als auch McDonald’s super Aktien, hab beide und kaufe regelmäßig nach.
Viele Dividendenaktien laufen momentan nicht (Procter & Gamble, PepsiCo usw.). Aber hier kann man einfach mit dem Sparplan mehr Anteile einsammeln. Langfristig werden diese Titel auf jeden fall wieder kommen, genauso wie meine verkauften Titel Church & Dwight und General Mills.
Es wird Zeit, dass Tim einmal wieder eingreift und die Grundlagen des Investierens erläutert. Denn er weiß ja am besten:
„Hin und her macht Taschen leer“. :-)
Da hast du definitiv Recht! Ein bisschen umschichten macht in meinen Augen aber definitiv Sinn…
In wieweit solte Tim eingreifen ? Nikos und Tim kennen sich seit Jahren und Nikos schreibt seit Jahren für seinen Blog. Glaubst Du das Tim sich nicht mit Nikos abstimmt und sich genauer mit Nikos Anlagestrategie und Depot auskennt als wir ?
Prozyklisches Investieren?
Mir erscheint der Verkauf von zZt unattraktiven und heruntergeprügelten Konsumwerten, um Liquidität zum Investieren in derzeit gehypte AI-Werte zu bekommen, ehrlich gesagt nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein. Das ist das Gegenteil von antizyklischem Investieren.
Es kann natürlich gut sein, dass die momentumgetriebenen Werte noch ein Zeitlang alles andere im Staub zurücklassen.
Meine 30+ Börsen-Jahre sagen mir freilich, dass auch die wildeste Party irgendwann endet und man dann genau auf dem falschen Fuß erwischt wird, wenn man zu sehr prozyklisch unterwegs ist.
Ein Contrarian würde genau umgekehrt vorgehen und jetzt die Tenbagger stutzen, um Cash für die derzeit unbeachteten und preiswerten, aber sehr soliden Titel freizumachen.
Ich verfolge Tim und Nikos schon lange.
Daher versuche ich mal meinen Senf hinzuzugeben:
Ich denke, dass Du das „Umschichten“ überinterpretierst. Hier wurde zum einen Sixt in Main Street umgeschichtet. Kann ich persönlich nachvollziehen, so hat er wieder einen Titel mit hoher Dividendenrendite. Sixt hat mich auch schon lange enttäuscht (außer Divdiende) und ich bin schon länger hier raus.
Ansonsten hat er zweifelsfrei gute aussichtreiche Dividendentitel verkauft und u. a. in Amphenol invetiert. Dies kann ich ebenfalls nachvollziehen, da ich Amphenol für einen aussichtreichen Dauerläufer sehe und nicht als gehypten AI Wert.
Den andere Wert Iren kenne ich nicht und der passt wohl eher zu Deiner Beschreibung. Aber mal sehen vielleicht liegt Nikos ja hier richtig und in einem Jahr sagen wir. Gut gemacht ! Oder er hat eine Erfahrung gemacht.
Aber wie ich das sehe, waren diese Transaktionen im Verhältnis zu seinem Gesamtdepot sehr klein. Wenn ich mir die von I want to believe gelisteten WErte von Nikos ansehe sind hier auch noch viele Value Titel enthalten und bisher macht er einen guten Job,.
Oder sehe ich das falsch Nikos ?
Ich persönlich denke auch, dass die KI „Party“ noch länger nicht vorbei sind. Aber ich weiß es auch nicht,….
Daher immer nahe an der Tür tanzen.
Schönes Wochenende an Alle !
Genau die Transaktionen waren vielleicht gerade mal 6-7 Prozent meines Depotgewichtes…