Wie Joseph Rosenfield aus 11 Mio. 1 Milliarde Dollar machte

Die Börse kann stürmisch werden. Jederzeit. Bereiten Sie sich darauf vor. Ruhe zu bewahren im Sturm ist ein guter Rat. Häufen Sie etwas Geld an, um in Turbulenzen weiter aufstocken zu können.

Woran ich mich in volatilen Zeiten orientiere? Ich lerne von Warren Buffett und seinen Freunden sehr viel. Jeden Tag lese ich Stories. Die Börsengeschichte wiederholt sich doch im Endeffekt. Es sind gewisse Phasen, die kommen und gehen. Es gibt Über- und Unterbewertungen. Es gibt Haussen und Baissen. Es gibt Euphorie und Panik.

Ich finde zum Beispiel die Leistung von Profianleger Joe Rosenfield beeindruckend. Er machte aus elf Millionen mehr als eine Milliarde Dollar. Mit Warren Buffett verstand er sich gut. Buffett verehrte ihn wie seinen eigenen Vater.

Rosenfield managte das Geld für eine Uni. Er hatte ein unglaublich gutes Händchen. Anfangs tradete er viel. Er fand schnell heraus, dass sich das nicht auszahlte. Er suchte deshalb Aktien, die von hoher Qualität waren, die er sehr lange halten konnte. „Es gibt überall diese Propaganda, die uns Menschen glauben lassen soll, Ungeduld zahlt sich aus“, räsonierte er, „aber Ungeduld ist ein sicherer Weg, um Geld zu verlieren.“ Sein Credo: „Ich blickte immer sehr langfristig nach vorne. Ich habe nichts – außer viel Zeit.“

Hier ist ein schöner Artikel über den Staranleger in zwei PDFs auf Englisch zu lesen. Der Artikel stammt aus dem Jahr 2000. Phänomenal fand ich, wie mutig er sich von Anbeginn am Chiphersteller Intel (in der ersten Finanzierungsrunde vorbörslich) mit einer großen Summe beteiligt hatte und den Reibach machte. Er kannte Student Robert Noyce, den späteren Intel-Gründer. Er vertraute ihm. Warum? Noyce war der beste Physikstudent, den die Uni jemals hatte, aber etwas durchgeknallt.

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8 Kommentare
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Fabian S.
7 Jahre zuvor

Hallo Tim,

 

Deine Artikel sind wie immer einsame spitze! Weiter so…:-)

7 Jahre zuvor

@ Tim:

Die Top-Unternehmen sind nur derzeit alle etwas teuer. Ich hoffe, dass die Märkte aufgrund des Pokers um die Griechenland-Rettung jetzt möglicherweise mal wieder etwas nachgeben und ich günstig einkaufen kann.

Grüße

7 Jahre zuvor

Hey Tim,

Danke für deinen Artikel und dein Link zu dem PDF 😉

Ich lerne immer gerne von erfolgreichen Menschen.

 

7 Jahre zuvor

Hallo Tim,

das sehe Ich auch so. Im Endeffekt ist die Börse viel einfacher als die meisten Menschen denken. Die meiste Zeit muss man sich nämlich gar nicht mit seinem Portfolio beschäftigen.

Mich würde mal interessieren, wie du von Buffett und Co. lernst. Vermutlich liest du seine jährlichen Briefe an die Aktionäre aber was gibt es da sonst noch so lesenswertes von ihm?

Gruß,

 

Claudius

7 Jahre zuvor

Nun ja, sein Geld auf ein durchgeknalltes Genie zusetzen, klingt nicht gerade nach einer wohlüberlegten Strategie.

Ich denke, es ist auch immer sehr viel Glück dabei. Von den vielen, die dieses Glück nicht hatten, hört man nur nie.

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