Behalten Sie Qualitätsaktien ewig

Sie sind ein erfolgreicher Börsianer, wenn Sie Ruhe bewahren können. Kaufen Sie Qualitätsaktien und verkaufen Sie diese nie. Denken Sie so über die hektische Börse, wie dieser sitzende Buddha aus dem 18. Jahrhundert (aus Holz mit Goldschicht).
Sie sind ein erfolgreicher Börsianer, wenn Sie Ruhe bewahren können. Kaufen Sie Qualitätsaktien und verkaufen Sie diese nie. Denken Sie so über die hektische Börse, wie dieser sitzende Buddha aus dem 18. Jahrhundert (aus Holz mit Goldschicht).

Seit der Wirtschaftskrise kletterte der DAX von 4.000 auf über 11.000 Punkte. Ähnlich ist es in den USA gelaufen. Wer auf dem Höhepunkt der Krise im Frühjahr 2009 rein wäre und abgewartet hätte, hätte seinen Einsatz verdreifacht. Das zeigt Ihnen: Kaufen und Liegenlassen zahlt sich aus. Es bringt nichts, hin und her zu springen. Bewahren Sie Ruhe. Egal, was auch immer passiert. Ob Goldwahn, Griechenlandkrise, Wahlen, Kriege, Seuchen, Terroranschläge, im Grunde ist das alles egal.

Blicken Sie auf diesen Langfristchart des DAX. Es ist so herrlich. Der DAX-Verlauf verdeutlicht Ihnen: Sie können mit einem Indexfonds gut schlafen. Es besteht kein Grund, dass Sie sich Sorgen machen müssen, wenn Sie mehr als zehn Jahre Zeit haben.

Es ist einfach ein großer Fehler, Qualitätsaktien zu verkaufen. Kaufen Sie Erfolgsunternehmen und stocken Sie diese auf. Denken Sie besser nicht ans Verkaufen.

Eine Studie von Fidelity zeigt, die besten Anleger waren jene, die ganz vergessen hatten, dass sie überhaupt ein Depot besitzen. Und verstorbene Bürger, deren Aktienbesitz eingefroren wurde, um den Nachlass zu regeln, waren die besten Anleger. Kurzum: Nichtstun ist die überlegene Strategie.

Die meisten Menschen machen einfach zu viel. Sie kaufen und verkaufen. Sie blicken jeden Tag auf die Kurse. Und lesen die Nachrichten. Sie lassen sich von den Börsennachrichten im TV beeinflussen. Es wirkt alles wie eine Gehirnwäsche.

Schauen Sie sich diese kurzfristige Strategie im US-Fernsehen an. Großartige Unternehmen wie Google werden über Optionen gezockt, was für ein Unsinn. Ich halte das für unverantwortlich dem Zuschauer gegenüber:

Warum können Anleger nicht damit aufhören, jeden Tag auf die Kurse zu blicken? Warten Sie ab! Was sollen die Ratschläge der Analysten: „Kaufen“, „Halten“, „Verkaufen“? Erst rein. Dann raus. Dann rein. Dann raus… Das bringt nichts. Wissenschaftliche Studien (PDF) zeigen, dass der intensive Aktienhandel dem Privatanleger unterm Strich nichts bringt. Trading endet für die meisten Anleger nicht gut. Es ist eine Tragödie.

Index-Experte Richard Bernstein hat eine erschreckende Grafik erstellt, die zeigt, wie grottenschlecht Privatanleger abschneiden: Sie erwirtschaften rund zwei Prozent, während der S&P-500-Index in der gleichen Zeit um knapp zehn Prozent jährlich zulegt.

Wenn eine gute Aktie wirklich billig ist, dann kaufen Sie diese zu. Danach vergessen Sie alles. Meiden Sie das Spielkasino Börse. Meiden Sie unfundierte Börsennachrichten. Ihr Portfolio ist im Idealfall auf Ewigkeit ausgelegt.

Hätte ich all die Aktien behalten, die ich früher verkauft habe, wäre ich heute vermögender. Ich war eine zeitlang zu nervös. Ich dachte damals, das Richtige zu tun. Das war ein Fehler. Ich war felsenfest überzeugt, dass der Verkauf richtig war.

Machen Sie nicht meinen dummen Fehler. Behalten Sie Qualität ewig durch. Ich habe nach meinem Fehler beschlossen, nie mehr Aktien zu verkaufen.

Das gleiche gilt übrigens für Immobilien. Haben Sie eine hochwertige Immobilie in guter Lage, einfach durchhalten. Sie schneiden besser ab, wenn Sie gutes Betongold langfristig besitzen.

0 0 Stimmen
Beitragsbewertung

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *

78 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
7 Jahre zuvor

Hallo Tim,

ich stimme deinen Ausführungen, auch generell in deinem Blog, zu.

Da Geld lediglich ein Werkzeug ist, das Zeit und Unabhängigkeit bedeutet, sollte dessen Verwaltung ebenfalls nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Auch hier bewährt sich ein schlichter Buy&Hold-Ansatz.

Worüber ich gern mehr erfahren würde, sind Themen aus der behavioural finance. Könntest du dazu auch mal etwas ausführlicher schreiben?

Es ist zwar schön und gut, dass ich weiß, ich soll meine Aktien am besten für immer liegen lassen, aber wie genau machst du es, dass du 2001 und 2008 eben nicht deine Anteile in Panik verkauft hast? Hattest du nur robuste Unternehmen, die eben keine >40 % verloren haben? Hattest du vorab schon so große Zuwächse im Depot, dass du immernoch eine positive Bilanz hattest? Hast du deine Durchschnittskaufpreise so weit runter gedrückt, dass du kurze Zeit später schon wieder gut dastandest? Oder hast du einfach nur die Augen geschlossen und diese Zeit durchgestanden?

Ich finde solche Erfahrungen sehr interessant und wichtig, um zu lernen, wie ich mich konkret auf eine solche Situation vorbereiten kann. Rational gesehen glaube ich an all die Unternehmen und würde jetzt auch laut tönen, dass die nächste Krise kein Problem darstellen wird und ich meine Positionen munter aufstocken werde.

Dennoch kann ich nicht garantieren, dass ich diese Haltung dann noch habe, wenn es soweit ist, da ich ein solches Szenario noch nicht erlebt habe.

Wäre also klasse, wenn du oder ein paar Kommentatoren ihre konkreten Erfahrung mal im Detail darstellen.

 

Viele Grüße,

Marco

Mr.K
7 Jahre zuvor

Ich bin Jahrgang 1978. Nach dem Abitur, meinem Grundwehrdienst, einer abgeschlossenen Berufsausbildung, sowie einem Abbruch des Studiums nach dem 2. Semester trat ich 2003 meine erste Vollzeitstelle an.

Mein erstes Jahresbrutto lag etwa bei 20.000 EUR. Meine Eltern hatten stets gepredigt etwas auf die Seite zu legen. Sie selbst hatten zwar nie etwas mit Börse am Hut aber stets diverse Kapitallebensversicherungen und Sparpläne.

Ich war lange Zeit Kunde einer Sparkasse und bin dann dort irgendwann auf DEKA Fonds gestoßen. Das Thema Börse hatte mich stets fasziniert. Fonds erschienen mir logisch, da ich mit wenig Geld viele Werte auf einmal abdecken konnte. Über Ausgabeaufschläge und Verwaltungsgebühren hatte ich mir zum damaligen Zeitpunkt keinerlei Gedanken gemacht. Es war halt so und störte mich nicht weiter.

Stets habe ich kleine Beiträge in diverse DEKA Fonds gespart und konnte vor dem Crash 2008 eine stolze Summe in Höhe von ca 15k EUR mein eigen nennen. Daneben hatte ich einen Notgroschen, der mir 3-6 Monate Lebensunterhalt finanzieren konnte, falls etwas außergewöhnliches passieren sollte.

Mit der Krise schrumpfte mein Fondsvermögen auf unter 6k EUR. Seelisch brach für mich eine Welt zusammen. Allerdings ermahnte ich mich, dass ich dieses Geld nicht benötige. Ich musste und wollte diese also aussitzen.

Leider traute ich mich nicht in dieser Phase weitere Anteile zu erwerben. Ergänzend kam hinzu, dass ich an einer GmbH beteiligt war, eine Position als Geschäftsführer hatte und wir eine äußerst schlechte Zeit hatten, in der wir uns in einigen Monaten keine Gehälter zahlen konnten. Zum Glück hatte ich meinen Notgroschen.

An meinem Investment hielt ich jedoch fest und etwa 2 Jahre später waren die Fonds wieder im Plus. Ich entschied mich alles zu verkaufen. Zur selben Zeit veräußerte ich ebenfalls meine GmbH Anteile und vereinnahmte einen 6 stelligen Betrag, die aber noch versteuert werden wollte.

Oh Mann – was für eine immense Summe an Geld. Was sollte ich damit anstellen? Wie konnte ich es vermehren? ETFs waren die Lösung. Ich kaufte und verkaufte. Kaufte und verkaufte. ETFs, Einzeltitel, CFDs und Optionsscheine. Mal erfolgreich, mal desaströs.

Das konnte es nicht sein.

2011 bin ich auf diverse Finanzblogs gestoßen, in denen es ausschließlich um Buy and Hold, sowie Dividendeneinkommen ging. Ich las alle Blogs von Anfang bis Ende und folge noch heute 2 Dutzend Blogs per RSS Reader.

Ich begann also ein diversifiziertes Portfolio an Einzeltiteln aufzubauen, welches derzeit 35 Werte umfasst. Seit 2012 habe ich keine Werte mehr veräußert. CFDs, Fonds und Optionen spielen heute keine Rolle mehr für mich.

Ich spare 30-40% meines aktiven Einkommens. Ich könnte viel mehr sparen, lebe aber im hier und jetzt. Ich liebe es die Welt zu bereisen, gut Essen zu gehen und mir ab und an etwas zu gönnen. Ich könnte vielleicht 60-70% sparen – was mir auch in einigen Monaten gelingt. Aber ein Muss ist dies nicht für mich!

Parallel zu meinen Einzelwerten habe ich 2014 begonnen zusätzlich einen monatlichen ETF Sparplan auf 3 ETFs einzurichten.

Ich habe seit vielen Jahren einen Notgroschen von 12-15 Monatsausgaben. Diesen fasse ich nicht an und bespare diesen jährlich um einen weiteren Tausender.

In meinem Einzelwertedepot halte ich eine Cashquote von etwa 30% – finde ich nicht gut aber vieles ist derzeit zu teuer.

Mein Depot liefert mir eine Netto Dividendenrendite von über 3% auf meinen Einkaufspreis. Vereinzelt suche ich “günstige” Werte und kaufe neue oder stocke bestehende Positionen auf.

In der kommenden größeren Korrekturphase möchte ich meine Cashquote drastisch reduzieren. Geht es weiter runter habe ich noch meine monatliche Sparleistung welche entweder zum Erwerb von Einzeltiteln dienen wird oder zur Erhöhung der monatlichen ETF Sparquote.

Auch kann ich meinen Notgroschen auf 6 Monatsausgaben reduzieren, falls notwendig. Allerdings könnte dieser auch irgendwann als Eigenkapitalstock für einen möglichen Immobilienerwerb dienen.

Ich habe noch über 30 Jahre bis zur Rente und will diese Strategie nun bis zum Schluss beibehalten.

Meine Finanzen pflege ich in Excel. Neben dem aktuellen Depotwert habe ich 3 weitere Werte eingetragen. Wie sähe der Depotwert aus, wenn die Kurse um 50/60/80 Prozent einbrechen würden?

Ich bin nicht auf dieses Geld angewiesen! Was runter geht, geht auch wieder hoch. Kaufe gute Aktien in Korrekturen nach.

Diesen Regeln versuche ich zu folgen. Schließlich habe ich schon einmal einen Einbruch von mehr als 60%  überstanden.

7 Jahre zuvor

@Mr.K

Was Du in 3-5 Jahren gelernt hast, dafür hab ich 20 Jahre gebraucht 😉

Fehler machen alle, aber ich denke Du bist auf einem sehr guten Weg und durch Dividendensteigerungen werden aus den 3% Rendite irgendwann 5%, 7 %, 10%.

Ich verkaufe nur noch (im Gegensatz zu Tim), wenn sich etwas Grundlegendes ändert und das Geschäftsmodell langfristig nicht mehr funktioniert. Ob wir einen Einbruch von mehr als 50% sehen, kann ich mir am. nicht vorstellen. Aber wer weiß?

Ich habe ein Buch über die 400jährige Börsengeschichte gelesen. Nach dem Absturz kam immer wieder ein Aufschwung. Aber dieses mal ist natürlich alles anders ^^.

7 Jahre zuvor

@Mr. K

Sie sind mein Berserkersparer des Monats: http://couponschneider.blogspot.de/2014/01/in-jungen-jahren-gilt-sparen-wie-ein.html

Womit verdienen Sie heute Ihr Geld? Ist es noch der alte Beruf? Wie viel kommt da pro Monat rein? Mit einem Bruttojahresgehalt von 20000 € haben Sie den Beweis angetreten, dass man auch dann noch sparen kann, selbst wenn Sie den unglücklichen Weg der Deka-Fonds gegangen sind, schmälert das keineswegs die Leistung. Ich wurde ja schon in meinem Berserker-Beitrag angefeindet, weil ich einen Geringverdiener beschrieb, der viel sparen konnte.

 

Mr.K
7 Jahre zuvor

Ich konnte mein Gehalt seit Beginn meiner beruflichen Tätigkeit sukzessive steigern. Zwischenzeitlich kam es immer wieder mal zu Einbrüchen, auf Grund der von mir beschriebenen Situation.

In meinem erlernten Beruf habe ich 3 Jahre gearbeitet. Anschließend hatte ich die Möglichkeit in den Vertrieb zu wechseln. Seitdem bin ich Vertriebler und habe diesen Bereich eigentlich nie wieder verlassen.

Nehme ich den Mittelwert des Jahresbrutto von Berufsstart bis heute konnte ich mein Einkommen im Vergleich zum ersten Jahresbrutto um Faktor 3,5 steigern

Bernd
7 Jahre zuvor

@Kapitalismusjünger

Mal etwas zur Reflektion. Ist natürlich nur Satire. Der hat doch keine Ahnung, die linke Socke;-)

https://www.youtube.com/watch?v=_3–nDXg5vc

Auf ewiges Wachstum!

Landauer
7 Jahre zuvor

Ich bespare je einen ETF auf den Nasdaq und einen auf den MDAX. Hoffentlich wird es die nächsten 20 Jahre ordentlich krachen, dass ich viele Anteile günstig einsammeln kann.

 

Stefan
7 Jahre zuvor

@Mr. K

Glückwunsch, dass Du es geschafft hast in einer Hausse seit 2011 Geld zu verdienen. Bravo. Manche würden sagen, dass hätte jeder Schimpanse hinbekommen solange er nicht RWE oder E.on gekauft hat.

Der nächste Crash kommt bestimmt und jetzt bist Du mit größeren Beträgen dabei. Ich wünsche Dir möglichst dicke Eier das gut durchzustehen.

Kalkuliere mal mit einem 50% Kursrückgang. Schreib Dir die Zahl auf und gucke, wie Deine Reaktion drauf ist.

Zum Beispiel:

-250.000,00 Euro

Frank
7 Jahre zuvor

@Stefan

Langfristig steigt alles. Immer und garantiert. Und die Leser hier wählen nur die Gewinner und keine Aktien, die nicht steigen. Schau Dir nur mal die Charts an, dann verstehst Du es vielleicht auch. Wärst Du beispielsweise 1853 eingestiegen, dann hättest Du heute ein großes Vermögen und würdest hier nicht so rumjammern.

7 Jahre zuvor

@Bernd

Volker Pispers halte ich für äußerst überschätzt. In Deutschland gibt es fast nur linke Kabarettisten und ein linkes Publikum, das dieses Geblubber goutiert.

Ich bin der Auffassung, dass wir in einer sehr guten Welt leben. Die Hunger nimmt weltweit ab, der Wohlstand nimmt zu. Die Umweltverschmutzung wurde in der westlichen Welt sehr weit zurückgedrängt und wenn China erst auf den Trichter kommt, in die Richtung etwas zu machen, dann begrüße ich es. Jedenfalls hat das Gejammer über den Kapitalismus mit seinem “Raubbau an der Natur” nichts mit der Realität zu tun. Und leider reden so viele Leute diesen Nonsens daher und was ich besonders fatal finde: Die tun so, als ob sie damit einen besonders außergewöhnlichen und moralischen Standpunkt einnehmen. Machen sie nicht.

Wenn man so eine Veranstaltung sprengen will, muss man sich nur auf die Bühne stellen und die Wahrheit sagen (Wohlstand nimmt zu, Hunger nimmt ab) und Optimismus verbreiten. (Neulich konnte man lesen, dass GSK mit einem Malariaimpstoff schon recht weit ist.) Das traut sich Pispers nicht. Er gibt dem linken Publikum, was es hören will und bei Pispers klingelt die Kasse.

Mr.K
7 Jahre zuvor

@Stefan

Ich habe während der Hausse kein Geld verdient; den Buchwert des Depots jedoch gesteigert. Darauf bin ich aber in keinster Weise in meinen Ausführungen eingegangen.

Ansonsten stimme ich Dir zu. Jeder hätte in dieser Phase den Buchwert steigern bzw. Geld verdienen können. Das Beispiel mit den Schimpansen ist mir geläufig.

Das es (heftige bis heftigste) Rücksetzer geben wird ist ebenfalls klar. Aus diesem Grunde “spiele” ich mit 3 Negativ Szenarien, um mir stets die möglichen Folgen zu vergegenwärtigen.

Da ich auf das investierte Kapital nicht angewiesen bin, sollte es für mich seelisch zu verkraften sein. Nicht alle 35 Unternehmen in denen ich investiert bin werden ihre Dividenden kürzen oder streichen. Das Depot wird also weiterhin einen Return liefern. Weitere Einzahlung in solch einem Szenario sollten dann langfristig für entsprechende Überrenditen sorgen.

Aber das ist alles nur Theorie – sobald diese Phase erfolgt, werde ich sehen wie dick meine Eier wirklich sind.

Anna
7 Jahre zuvor

@ Stefan

Die Hälfte eines großen Vermögens ist immer noch mehr als die Hälfte eines kleinen Vermögens. Klar soweit.

Stefan
7 Jahre zuvor

@Anna

Ja. Und 100% meines Vermögens sind immer noch doppelt soviel, wie 50% meines Vermögens. Egal, ob groß oder klein.

Aber Mr.K schreibt ja, dass er nicht auf das Geld angewiesen ist.

7 Jahre zuvor

@Stefan

Die die hypothetischen Kursverluste des eigenen Portfolios werden viel zu groß geredet. Wenn ich heute investiere und angenommen, es gibt in 10 Jahren den großen Crash, wo dann alles um 50 % runtergeht. Ich kaufe bei 100, habe vielleicht 7 % Kursgewinn pro Jahr, dann sind das in 10 Jahren 197 €. Wenn es dann um 50 % runtergeht, beklagt man nichts weiter als die Abschmelzung der schönen Kursgewinne. On top gab es Dividenden, die einem nicht mehr genommen werden können.

Mr. K. macht’s genau richtig. Die ständige Angst, der nächste Crash dezimiere das ganze Vermögen, muss man verdrängen. Daher darf man auch nie auf Pump in Aktien gehen. Und man braucht Cash-Reserven.

Jemand, der auf festverzinsliche Papiere setzt vergibt die Chance, Vermögen aufzubauen, weil er Angst hat, es verlieren zu können. Dass aber zu allen Zeiten die Inflation an seinen Ersparnissen geknabbert hat, interessiert ihn nicht. Zwar boten KLV-Verträge und Sparbücher höhere Zinssätze als heute, aber vor 30 Jahren gab es noch Inflationsraten jenseits der 5 %. Im Prinzip hat sich das nie gelohnt.

Anna
7 Jahre zuvor

Bei Anleihen gibt es noch ein Problem: Gekauft zu 100 %, am Laufzeitende 50 % o.ä. Also hat man sich selbst “enteignet”. Aktien lässt man weiter laufen.

7 Jahre zuvor

@Anna,

es sollte umgekehrt sein. In der Panik bei 50% kaufen und zur Fälligkeit die 100% auszahlen lassen. 😉

Wenn der Emittent der Anleihe nicht zahlungsunfähig wird, und die Anleihe prinzipiell nicht ausfällt wegen Pleite (Aktien wäre dann natürlich sowieso bei Null), dann sollte die Rückzahlung zu 100% erfolgen.

Die Schulden haben immer Vorrang vor den Aktionären. Die Schulden sind dann natürlich auch noch einmal gestaffelt. Am besten, man hat “Senior Secured Debt”, also Schuldtitel, die durch Werte besichert sind. Im Pleitefall werden Firmenwerte dann an die Gläubiger verteilt, der Reihe des Ranges nach. Für Aktionäre bleibt in der Regel nichts übrig*. Da will ich auch noch hin, dass ich diese Assetklasse viel weiter ausbaue. Es ist halt dort nur der Zins zu holen, keine Kursgewinne.

Beispielsweise gibt es Funds, die hauptsächlich Senior Debt halten, sowas wie TSLF. Gibt bestimmt noch einige andere. Nur interessant für Anleihen- und Income-Investoren.

* Beispiel Walter Energy gerade jüngst: “The company said its “goodbye” to shareholders in a short investor FAQ, which basically states that shareholders should contact their investment advisors to know if Walter Energy’s shares are worth at least a penny. The answer is that Walter Energy’s shares are now worth nothing, and the company’s new shareholders will be its senior lenders. Junior lenders will have serious problems getting their money back, and common shareholders have no chances.”

Beste Grüße

MS

Xaver
7 Jahre zuvor

Ja, endlich wird klar, dass das ganze Griechenland-Gefasel nur Ablenkung von der China-Blase war. Nun können einige Kommentatoren ihren Worten Taten folgen lassen und schauen, wie gut sich der heftige Buchwertverlust ignorieren lässt. Bin bereit, es kann losgehen;-)

Alex
7 Jahre zuvor

@Anna

Sie haben anscheinend keine Ahnung von der Funktionsweise und Behandlung einer Anleihe im Insolvenzfall. Bleiben Sie bei Aktien und warten Sie schön, bis sie wieder steigen.

Anna
7 Jahre zuvor

@ Alex

Ich bin reiner Autodidakt, kein BWL- oder VWL-Abschluss, keine Banklehre, nicht mal Abi! Bin für Aufklärung über die Behandlung einer Anleihe im Insolvenzfall offen. Lerne gerne noch dazu.

Gordon Gekko
7 Jahre zuvor

@Anna: ja das merkt man. Einfach mal googeln, bevor man so einen Blödsinn verkündet….

Auch ein nicht vorhandener Bildungsabschluss ist kein Freibrief….

Valueria
7 Jahre zuvor

@Gordon , “mit einfach googeln” hast du es bewiesenermaßen auch nicht so drauf und anderen  dauernd “Blödsinn” vorzuwerfen, wo deine Post selbst nicht davor geschützt sind, spricht auch nicht unbedingt für deine Vorzüge als Kommunikationspartner.

Klär sie auf, statt sie anzugreifen. Ich selbst verstehe auch nichts von Anleihen, obwohl ich etliche Abschlüsse habe und von Aktien verstand ich bis vor zwei Jahren  auch kaum was. Aber so ein Blog wie dieser hier hat mir viel geholfen und zwar weil es hier Menschen gibt, die gern helfen.

@Matthias, danke an dieser Stelle!

Auch die anderen hier, @Alex, @Stefan usw. (oder sind das wieder Fakes) von euren Posts bin ich selbst genauso schlau wie vorher. Erklärt doch mal, was ihr besser wisst, das würde uns Unwissenden auch helfen. Googeln kann man, wenn man weiß, was man googeln soll. Wenn ich nur “Anleihen” google, dann kommt meist so etwas: “Das Ausfallrisiko bezeichnet die Gefahr, dass der Schuldner seinen Verpflichtungen gegenüber dem Kapitalgeber (Gläubiger) nicht mehr oder nicht fristgerecht nachkommt. Im schlimmsten Fall kann dies zu einem Totalverlust führen, d.h. der Anleger bekommt überhaupt kein Geld mehr vom Schuldner zurück.”

Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.

Damian
7 Jahre zuvor

@Tim: Wie oft siehst du denn in deinem Depot? Ich schaue jeden Tag kurz in mein Depot um zu sehen wie es läuft 😉 Möchte dies gerne ändern aber einmal am Tag muss ich immer sehen was passiert.

 

Berechnest du deine Performance in Excel oder verwendest du dafür eine Software?

thx.

Markus
7 Jahre zuvor

Ich finde Benchmarking und korrekte Rendite-Berechnung wiederum aus folgenden Gründen wichtig:

1. Schaffe ich meine Etappenziele oder muss ich zusätzliche Einkommensquellen erschließen oder die Sparquote erhöhen?

2. Mache ich Fehler, welche Performance-schädlich sind, bzw. wie stelle ich diese ab?

3. Habe ich zusätzlich zur Not-Reserve noch Cash-Reserven wenn ich unter meine Toleranz-Bänder meiner Ziel-Rendite falle?

Allerdings kann es für manche Privatanleger Kontraproduktiv sein, bzw. man kann über ein paar Jahre je nach gewähltem Index oder Benchmark zurück liegen und aus Bedauern dann genau auf die bereits gut gelaufenen Dinger setzen…

Kommt aber auf die entsprechende Mentalität und Tagesform an, wie man sich emotional unter Druck verhält.

Markus
7 Jahre zuvor

@Tim

Kenne inzwischen einige Studien und Statistiken…

Da gibt es auch Licht und Schatten und die Zukunft ist trotzdem relativ unbekannt. 😉 Man kann viel nach Studien/Statistiken ausrichten, nur sollte man die eigene Menschlichkeit und Emotionalität auch im Blick haben.

Sollte ich nochmal 50 % Drawdown mitmachen müssen/dürfen, gehe ich für ne Zeit in den Weinkeller bzw. investiere meine Sparquoten. Selbst Toleranzbänder können reißen, Schicksalsschläge in der Familie zurück werfen u. v. m.

Es sind nur bedruckte Scheinchen… zwischendurch lebe ich auch ein wenig. 😉

Markus
7 Jahre zuvor

@Tim

Die ausgewiesenen Wertunterschiede in €/$ etc. bei Weinen sind mir egal.

Es zählt in erster Linie der Geschmack… wobei, wenn man die Wertunterschiede im voraus kennt, man zum Beispiel mehr rein interpretiert als da wirklich ist.

Für buy & hold Investoren mit langen Zeithorizont könnte evtl. ein sardischer Cannonau empfehlenswert sein (zur Zeit höchster gemessener Resveratrol-Gehalt bei Rotweinen). Gesundheit ist bei “Dekaden-Investing” sicher auch nicht unwichtig.

Man kann auch ohne Millionenvermögen in nem Holzhaus am See leben oder einen unliebsamen Job wechseln, eine Passion finden oder eine Weiterbildung machen…

Markus
7 Jahre zuvor

Die deutsche Rentenlücke wäre nach der vorherrschenden Meinung hier nur Kapital-basiert aufzuwerten…

Anders gedacht ist es aber auch in einer “angeblichen” Solidargesellschaft merkwürdig, wenn “Gutverdiener” wie Ärzte, Steuerberater, Rechtsanwälte sich aus dieser Solidargemeinschaft mit eigenen Kassen ausklinken…

So übel ist das Umlagesystem nicht, wenn es wirklich solidarisch wäre…

Ich denke über viele Dinge nicht “eingleisig” nach… für den Fall man will mich jetzt links oder liberal einordnen. 😉

7 Jahre zuvor

Also bei Kaffee weiß ich zu berichten: Teurer heißt nicht zwangsläufig qualitativer. Sicherlich ist der Kaffee von Lavazza besser und teurer als das billigste Robusta-Ding aus dem Discounter. Aber Lavazza créma e gusto ist nur geringfügig teurer als der typische Jacobs- oder Tchibo-Kaffee. Die setzen ja auf 100 % Arabica. Die Italiener wissen besser, wie man mit Kaffee umgeht und man mischt Robusta und Arabica in einem bestimmten Verhältnis.

Einen viel höheren Preis zahlen die Leute für Bequemlichkeit. Täglich “Coffee to go” und man verarmt. Oder man lässt sich von George Clooney den Kaffee zubereiten. Oder man hat einen sehr teuren Vollautomaten, aber das ist nur vermeintlich bequemer. Die Säuberungsaktionen sind dann nicht mehr lustig. Eine typische Filtermaschine spült man fix unter fließend Wasser aus und der Filter mit Kaffeesatz landet im Müll.

 

 

 

 

7 Jahre zuvor

Ich möchte auch noch folgendes anmerken: Ab 1990 habe ich regelmäßig Quiz- und Gameshows geschaut. Eine häufig gestellte Frage der Moderatoren: Was planen Sie mit Ihrem Gewinn? Niemand, aber auch wirklich niemand, hat gesagt, er würde das Geld in Aktien investieren. Ich hörte nur Konsumwünsche à la USA: Urlaub, Schuppen (Haus), Auto. Ich erinnere mich an einen einzigen Mann bei Jauch, dass er sich nur einen gescheiten Flügel (das Instrument) kaufen möchte und den Rest erstmal nicht ausgeben wollen. Ich habe bestimmt 12 Jahre solche Sendungen nicht mehr gesehen.

7 Jahre zuvor

@Mr.K: Vielen Dank für die detaillierte Beschreibung deines finanziellen Werdeganges. Es zeigt, dass sich die Arbeit lohnt und dass Rückschläge dazugehören. Es geht halt nicht nur nach oben, auch wenn das viel einfacher auszuhalten wäre.

@Couponschneider: Ich denke auch, dass die meisten eine gute Story wollen und deswegen ihre Konsumwünsche vorstellen. Das macht sie für den Großteil der Zuschauer sicher auch sympathischer. Die Doku von 37 Grad – Wer bleibt Millionär zeigt, dass es auch Menschen gibt, die es schaffen ihr gewonnenes Geld nicht ausschließlich für Konsum auszugeben, sondern die Substanz zu erhalten und trotzdem zu konsumieren oder ihr Vermögen sogar vermehren.

Indexfonds-Anleger
7 Jahre zuvor

Hallo,

grundsätzlich bin ich der gleichen Meinung: Qualitätsaktien ewig halten. Jedoch gibt es Entwicklungen, welche auch traditionsreichen & bisher stetig wachsenden Unternehmen gefährlich werden können. Beispiel/Stichwort: Deutsche Discounter. Aus meiner Sicht ist dieser Punkt nicht zu unterschätzen.

Wie ist Deine/Eure Einschätzung zur Expansionsfreude- und zu dem wachsendem Erfolg im Ausland der deutschen Discountern Aldi und Lidl? Könnten hier nicht die bisher langfristig erfolgreichen Unternehmen wie Unilever, P&G, Wal Mart & Co. die Verlierer sein und in Schwierigkeiten geraten? – sicher nicht unbedingt Adhoc, jedoch mindestens schleichend. Tim, wie siehst Du die Entwicklung in den USA bzw. wie schätzt Du hier die zukünftige Entwicklung ein? Gerne leite ich die Frage auch weiter an die andere Leserschaft.

Vielen Dank.

Valueria
7 Jahre zuvor

@Indexfonds-Anleger

Bei Aldi, Lidl und Kaufland u.a. gibt es Produkte von Unilever und P&G.  Ich sehe darin eine Win-win -Geschichte 🙂

Viel Spaß beim Investieren!

Indexfonds-Anleger
7 Jahre zuvor

@Valueria

…natürlich gibt es diese Produkte der Markenhersteller zum Teil auch bei den Discountern. Jedoch machen die Markenartikel nur einen relativ geringen Anteil aus.
Und wenn die Discounter (im Ausland) stark (mit Private Label) wachsen, werden die Marken absatztechnisch sicherlich darunter zu leiden haben (ganz zu schweigen von den Margen). Dies geschieht sicherlich nicht von heute auf morgen.
Ich arbeite bei einem Marken-Artikler, welcher parallel auch Handelsmarken vertreibt. P&G z. B. stellt keine Handelsmarken her. Und das ist meiner Meinung nach der Knackpunkt.
 

Valueria
7 Jahre zuvor

@Indexfonds-Anleger

Ich bin kein Insider, aber soviel ich weiß produzieren große Unternehmen indirekt durchaus No-Name-Produkte, gerade um ihre Umsatzzahlen zu halten. Dies ist aber für das Image der Firma nicht vom Vorteil, also werden viele Lizenzen an andere Firmen verkauft, die mit ihrem “billigeren” Label weiter verkaufen. Im Grund steckt aber das Markenunternehmen darin.

Ich habe selbst anhand eines Produktes von mir erfahren wie stark Aldi ist. Aldis Manager haben sich an das Marken-Unternehmen gewandt, für das ich dieses Produkt entworfen hatte, das dort bereits gut lief und sich gut verkaufte, kauften die Ursprungsidee + mein Design, also kauften die Lizenz und haben es aber ohne Markenlogo und typisches Markendesign nachproduziert. Ich habe daran verdient, mein Unternehmen hat verdient und Aldi hat auch verdient – Win-win-win 😉

Keiner wusste, außer Insider, das dieses Produkt ursprünglich ein Markenprodukt war und beim Aldi für die Hälfte verkauft wurde. Die Umsatzzahlen relativieren den niedrigen Preis. Das Unternehmen hat nach wie vor sein Image vom Markenunternehmen höchster Qualität!
Aber vielleicht weiß es jemand besser und genauer … ? 🙂

 

Alex
7 Jahre zuvor

@Indexfonds-Anleger

Du musst bitte verstehen, dass hier kaum einer vorher das Unternehmen und seine Bilanzen & Produkte im Detail analysiert. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Hier wird nach Gefühl oder Kurs gekauft. Ob das besser oder schlechter ist, weiss man immer erst hinterher. Es schadet aber sicher nicht, sich über mögliche Entwicklungen seine Gedanken zu machen. Digitalisierung, Big Sugar, Öl, Tabak usw. Geschichte lässt sich nicht einfach so fortschreiben.

@Valueria

Sagen wir es so: Mit einer Anleihe setzt Du darauf, dass der Schuldner (z.B. RWE, Vale usw.) nicht pleitegeht. Mit einer Aktie auf Wachstum des Unternehmens. Im Insolvenzfall sind Gläubiger besser gestellt als Aktionäre des gleichen Unternehmens. Sogenannte Hybridanleihen, die aktuell wegen des “Anlagenotstands” en vogue sind, sind ein Zwischending. Bei Nachranganleihen kommt es auf die Bedingungen an. Normalerweise werden die erst bedient, wenn alle anderen Gläubiger bedient wurden.

Stefan
7 Jahre zuvor

@Valueria

Was heisst hier “fake”? An mir ist alles echt. Zeige ich Dir gerne mal, wenn Du magst;-)

Grüße aus dem Münchener Biergarten

7 Jahre zuvor

@Value-Braut

“Win-win-win” – Sie vergessen ein Win: Der Kunde bekam ein vernünftiges Produkt mit Abschlag. Natürlich gilt das Win für den Kunden, wenn er das Produkt ohnehin gekauft hätte und  die Entscheidung für das Produkt nicht erst im Aldi entstand.

Also ich habe soeben wieder eine Order rausgeschickt. Ein bisschen Walmart. Ich sehe es nicht so eng, der amerikanische Markt ist groß. Nicht nur Aldi ist ein Konkurrent für Walmart, sondern auch Target, Amazon und etliche regionale Supermarktketten.

Ob Aldi beim Couponing mitmacht, weiß ich nicht. Aber man darf nicht die amerikanischen Einkaufsgewohnheiten unterschätzen, die doch ganz anders sind als die unsrigen.

Meines Erachtens hat Aldi ein großes Problem: Es ist eine GmbH. Als AG könnte sie sich enorm viel Eigenkapital beschaffen und einen Expansionskurs ohne Beispiel finanzieren. Ich habe ja für die Aldi-Angestellten gehofft, dass testamentarisch verfügt würde, dass das eine AG wird und jeder Angestellte Mitarbeiteraktien. Die wären noch motivierter als heute.

Stefan
7 Jahre zuvor

Für mich ist Digitalisierung der Trend für die Zukunft. Deshalb habe ich heute Twitter und PayPal gekauft.

Valueria
7 Jahre zuvor

@Couponschneider stimmt, ich hoffe natürlich sehr, dass die Kunden auch zufrieden waren:-) Ich habe mich bei Walmart noch nicht überwinden können, aber ich war noch nie in den USA und konnte mich irgendwie noch nicht in das Unternehmen verlieben…

@Alex, danke, das hört sich nach Wissen an 🙂

@Stefan, freut mich, dass an dir alles echt ist;-) Hier war noch ein Stefan, bei ihm hat was gefehlt, glaube ich;-)… Gratuliere zu PayPal und Twitter. Ich habe gestern Chevron (weil Dividendenaristokrat) nachgekauft und in Caterpiller erstmals investiert wegen Aktienrückkaufprogramm…  mal sehen.

Dildo
7 Jahre zuvor

@Couponschnippler

Soviel Crack könnte ich gar nicht rauchen, um WalMart zu kaufen. Dead horse.

 

Otuzbir Cek
7 Jahre zuvor

Ich würde gernen einen ETF auf den Chinesischen Index CSI300 kaufen. Haltet Ihr das für eine gute Idee?

7 Jahre zuvor

@Otuzbir Cek,

ich würde nix in China riskieren. Habe keine Ahnung, aber ich denke, ist einfach zu undurchsichtig.

@Valueria,

Du legst ja wieder vor, mein Gott! 😉 Bei CAT läuft mir gleich der Sabber aus dem Mund.

Ich habe heute auch 2.000 Euro zusammen gekratzt und aufs Brokerkonto überwiesen. Will mir morgen was kaufen. Vor kurzem habe ich hier ja die Midstreamer (Erholung scheinbar im Gange) angesprochen. Seitdem ist die Plains All American Pipeline (PAA) schon wieder gut gestiegen. Leider kann ich mich nicht entscheiden, was ich aus der Fülle nehmen soll. Eigentlich wollte ich auch bei CAD bleiben, weil USD zu teuer. Aber jetzt habe ich einen tollen Fund gefunden, der die ganzen Sahnestücke, die ich alle am liebsten hätte, beieinander hat. Werde den wohl nehmen, wenn ich bis dahin nicht noch sowas in CAD finde, was mir lieber wäre.

Ansonsten nehme ich “First Trust MLP and Energy Income Fund” (FEI).  Der hat diese Top 10 Werte drin:

Kinder Morgan, Inc. 10.36%
Enbridge Energy Partners, L.P. 7.35%
Enterprise Products Partners, L.P. 6.72%
Williams (The) Cos., Inc. 4.80%
Magellan Midstream Partners, L.P. 4.50%
Energy Transfer Equity, L.P. 4.18%
Plains All American Pipeline, L.P. 4.15%
Williams Partners, L.P. 3.38%
AmeriGas Partners, L.P. 3.04%
TC Pipelines, L.P. 3.03%
weitere Lieblingswerte enthalten, z.B.:
Teekay LNG Partners, L.P.
Hoegh LNG Partners, L.P.
ONEOK Partners, L.P.
Shell Midstream Partners, L.P.
Sempra Energy usw.

Komplette Zusammensetzung hier.

Ja, man zahlt Fees und die Ölgeschichte kann noch weiter furchtbare Entwicklung nehmen. Aber diese MLPs will ich haben. (Hustlers Words: “I want to make my life simpler and so for myself, ETF’s will always have a room in my portfolio. They compliment my individual stocks and fit the puzzle in stocks I otherwise wouldn’t be able to purchase because there are over thousands of companies to choose from.”)

Ach so, ein monatlicher Zahler mit knapp 8%.

Übrigens, der “Dividend Hustler” hat sein neues Portfolio gestartet. Da kann man von Beginn an mal die Entwicklung verfolgen. Aus seinem regulären Portfolio werde ich auch noch den einen oder anderen Wert übernehmen.

Grüßle

MS

 

7 Jahre zuvor

@Otuzbir Cek

Dem Chinesen traue ich nicht. Ich halte auch nicht viel von China als Zukunftsmarkt. Sicherlich werden sie ihren zustehenden Teil ihrer Weltwirtschaft bekommen. Immerhin das größte Land der Welt. Aber das autoritäre China und die chinesische Kultur lassen keinen Freiraum für Kreativität, so wie wir es im Westen kennen. In den USA gibt es einen erfolgreichen Start up nach dem anderen und jeder schickt sich an, die Welt umzukrempeln. Europa geht nicht so forsch ran, aber immerhin gibt es noch freie Unternehmertum und die Einstellung, mit Bildung und harter Arbeit bessere Produkte zu schaffen.

@Dildo

Für gewöhnlich rauche ich nicht, aber ich schütte unentwegt koffeinhaltiges in meinen Hals. Meine Gedanken sind klar. Nur mal als Anmerkung: Walmart verdient enorm viel Geld. Die haben überall ihre Stores und das Rennen mit Amazon haben die auch schon aufgenommen und es wird enorm investiert. Und im Gegensatz zu Amazon verdient Walmart im eCommerce von Anfang Geld mit jedem Artikel, der über walmart.com verkauft wird. Hat Amazon jemals Gewinne erzielt?

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article133608152/Amazon-Zahlen-schockieren-die-Investoren.html

Indexfonds-Anleger
7 Jahre zuvor

@ Tim

Danke für Deine Antwort und Einschätzung.

…was ich noch loswerden wollte: Großes Lob für Deinen Blog!!!
– Tolle Artikel. Viel Erfahrung. Gesunder Menschenverstand. Richtige Einschätzungen. Gute Tipps. Und das alles ohne Geschwafel und Fachchinesisch auf den Punkt gebracht! Weiter so! 🙂

 

Verwandte Beiträge
78
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x