Reich in den Ruhestand per Börse


New York, 14. Mai 2015
Ein Rettungsring, eine Leiter am See in Toronto.

Wer mit ruhiger Hand seine Ersparnisse an der Börse langfristig investiert, fährt gut damit. Jedenfalls war das immer so in der Vergangenheit. Das zeigen hunderte Jahre Börsengeschichte. Blicken Sie in Ruhe über das Wasser. Und verlieren Sie einfach nicht Ihre Nerven.

Privatanleger müssen sich mit ihrer hohen Aktivität hundeelend fühlen. Kaufen. Verkaufen. Kaufen. Verkaufen. Abwarten. Kaufen. Crash. Erholung. Crash. Gebühren. Steuern. Gebühren.

„Mist, schon wieder lag ich daneben“, denkt der Trader. „Das nächste Mal wird es klappen. Dann werde ich steinreich.“ Wie reagieren Privatanleger auf die Marktschwankungen? Sie springen wild rein und raus. Sie sehen die Börse wie ein Spielkasino. Sie sind verdammt zum Geldverlieren.

Wer springt, macht mit hoher Wahrscheinlichkeit Verluste, die nicht wieder wettgemacht werden können. Ein Langfristanleger hat es einfacher. Klar, kann der Einstieg für einen Langfristanleger daneben gehen. Es geht sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit schief. Niemand erwischt den Tiefpunkt bei einer Aktie oder einem Index. Aufgrund der Schwankungen fällt der Kurs fast garantiert unter den Einstandskurs.

Hat ein Langfristanleger einen zwischenzeitlichen Verlust erlitten, ist das kein Problem. Sie sitzen den Verlust aus. Qualitätsaktien laufen immer ins Plus. Mit der Zeit.

Natürlich hängt das davon ab, wann Sie investiert haben und ob Sie während der Krise zugekauft haben oder nicht.

Aber die Kernfrage ist nicht die des Market Timings und wo Sie mit Ihren Investments stehen. Die große Frage ist, wie Sie mit der Volatilität umgehen.

Bewahren Sie Ruhe. Ertragen Sie das Auf und Ab. Und lassen Sie die anderen zocken, wie sie wollen. Lasen Sie sich von den Zockern nicht beeinflussen, nicht „anstecken“.

Es ist schwierig Market Timing zu betreiben. Es gibt so viele Studien dazu. Es klappt einfach nicht. Zugegeben, wenn jemand Glück hat, kann er/sie phantastisch abschneiden. Aber es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass Sie beim Trading daneben liegen. Die Verluste, die Sie dann erleiden, sind umso größer.

Folglich ist es nicht empfehlenswert zu traden. Die meisten Staranleger sind keine Daytrader. Sie versuchen nicht ständig, rein und raus aus dem Markt zu gehen. Die Cleveren lösen einfach ein Problem: Sie klären mit sich im Vorfeld ab, dass sie die Volatilität ertragen müssen. Punkt. Schluss. So machen die das.

In dem einen Monat kann die Börse mit einem großen Minus abschneiden, in dem anderen Monat kann der Markt nach oben schießen.

Dass sich Gelassenheit auszahlt, sehen Sie am Crash 2008. Gut schnitten Sie ab, wenn Sie Ihr Portfolio runter rauschen ließen und einfach abwarteten. Die Erholung anschließend war enorm. Noch besser schnitten Sie ab, wenn Sie die Krise für Zukäufe nutzten. Sie lassen einfach das Depot ruhen und kaufen zu. Es zahlt sich aus, eine längere Perspektive zu haben.

Wenn es crasht, meinen Privatanleger, sie hätten die Kontrolle verloren. Sie sind enttäuscht, dass ihre Strategie, auf die sie gesetzt haben, nicht funktioniert. Deshalb fangen sie oft mit dem Trading an. Sie glauben, mit dem Hin und Her das Heft in der Hand zu halten.

Sie machen sich falsche Hoffnungen. Sie träumen davon, an der Börse schnell reich zu werden. Dabei ist das eher unwahrscheinlich. Besser geht der Vermögensaufbau mit einer ruhigen Hand. Mit Gelassenheit.

Legen Sie fest, was Sie langfristig investieren können. Dann legen Sie diesen Betrag an. So können Sie davon womöglich eines Tages leben, wenn Sie ausreichend Zeit haben und die richtige Strategie anwenden. Zumindest können Sie einen Cashflow über Dividenden sicherstellen, der wenigstens einen Teil Ihrer täglichen, persönlichen Ausgaben abdecken kann.

Kriegen Sie Ihre Angst und Gier in den Griff! Werden Sie vernünftig! Traditionelle Investmentstrategien, wie sie Warren Buffett, John Templeton, Jack Bogle und andere umsetzen, schneiden historisch am besten ab. Es hat sich ja im Endeffekt schon lange die Erkenntnis durchgesetzt. Dem hektischen Markt sollten Sie mit Ruhe und Gelassenheit begegnen.

Ich treffe manchmal Leute, die haben eine große Angst vor Aktien. Deshalb horten sie enorme Liquiditätsbestände. 100.000 Euro auf dem Festgeldkonto sind nichts außergewöhnliches. Was langfristig damit passieren wird, ist Ihnen sicherlich klar. Die Inflation wird so ein Vermögen mit den Dekaden vernichten. Kein Experte wird das wirklich bestreiten. Wer nur darauf aus ist, den Kapitalerhalt zu verfolgen, macht im Endeffekt über ein Sparbuch genau das Gegenteil: Es ist langfristig eine Kapitalvernichtung über die Inflation.

Eine Herausforderung ist jedem klar: Es wird Inflation geben. Gewiss ist die Geldentwertung gegenwärtig niedrig. Aber das ist keine Garantie für die Zukunft. Im Gegenteil: Die Inflation wird steigen. Praktisch weiß jeder, dass die Inflation anziehen muss. Das lehrt die Geschichte.

Also müssen Sie die Inflation in Ihrer Planung berücksichtigen. Sie müssen für Ihre wachsende Familie sorgen. Sie wollen Ihren Ruhestand ohne Geldsorgen genießen können. Folgerichtig müssen Sie Ihre Ausgaben beschränken. Sie sollten das Ziel haben nicht Ihr ganzes Gehalt auszugeben. Sie müssen Ihre Ersparnisse gebührenschonend, steuerschonend und möglichst rentierlich anlegen. Sie müssen trotzdem konservativ handeln.

Ich finde so viele spannende Familien, die auf ihre eigene Art ihren Ruhestand vorausschauend planen. Das Ehepaar Shaun und Kelsey Miller finde ich faszinierend. Lange Zeit arbeiteten beide auf einer Yacht als Kapitän und Koch. Dank der Arbeit auf dem Schiff gelang es Ihnen, binnen zwei Jahren 100.000 Dollar auf dem Sparkonto anzuhäufen. Ihr Arbeitgeber zahlte Verpflegung, Unterbringung und Krankenversicherung. Insofern hatten beide so gut wie keine Kosten auf dem Schiff. Wo wollen Sie Shoppen gehen, wenn Sie im Ozean schippern? Ihre Ersparnis nutzten beide clever als Eigenkapital für den Kauf eines Hauses. Kaum hatten sie das Haus gekauft, gingen sie weitere Jahre auf die Yacht, um die Hypothek schneller tilgen zu können.

Yachthafen in San Diego, 2014

Das Ehepaar Shaun und Kelsey Miller ging auf eine Yacht als Koch und Kapitän. So sparten sie sich mehr als 100.000 Dollar in zwei Jahren. Das Geld nutzen sie für einen Hauskauf. Sparen führt dazu, dass Sie sich Ihre Träume erfüllen können.

Ich finde, diese Familie im Video ist imposant, wie sie über den Ruhestand nachdenkt. Es ist gut, wie sie ihre Zukunft in die Hand nehmen. Per Aktien, per vermieteter Immobilie, Nebentätigkeit, Selbstständigkeit, Anstellung. Sie nutzen mehrere Einkommensströme.

Es gibt keine Patentlösung. Viele Wege führen nach Rom. Alle Wege haben Gemeinsamkeiten: Sparen, planen, nachdenken, zurücklegen, investieren, warten:

Ein Dilemma mit dem Sparen gebe ich zu: Sie müssen die Belohnung, den Konsum in die Zukunft verlagern können. Wer vernünftig ist, sieht das ein. Und kriegt das auf die Reihe. Alles andere wäre verantwortungslos.

Verantwortungslos ist in meinen Augen das Zocken. Konservative Anlagestrategien (Buy and Hold, Dividenden, Indexing) zeigen mir, dass jemand einen Plan hat. Buy and Hold bringt zu wenig Rendite, behaupten einige fälschlicherweise. Das stimmt nicht: Es bringt wohl die höchste Rendite.

Schauen Sie sich nur die niedrigen Renditen für Staatsanleihen oder Spareinlagen an. Sie müssen demnach durchaus Risiken über die Börse eingehen. Handeln Sie opportunistisch. Ganz ohne Risiko geht es nicht. Sie können nur mit Risiken ein vernünftiges Ruhestandspolster aufbauen. Reichtum bedeutet Risiken einzugehen. Allerdings mit Vernunft.

Deshalb ist es von Vorteil die Börse mit ihrer verrückten Volatilität zu ertragen. Aktien sind einfach volatil. Keiner weiß, wie der Markt kurzfristig reagieren wird. Keiner weiß, wann der nächste Crash kommt. Das sollte Ihnen auch völlig egal sein. Ertragen Sie es einfach. Sie können es eh nicht ändern.

Wenn es eine grosse Korrektur geben sollte, freuen Sie sich auf die Chance.

Profis wie Buffett, Peter Lynch oder Carl Icahn können die volatilen Märkte ertragen. Sie kennen die Risiken – sie sind langfristig sehr minimal.

Wie betrachten Privatanleger das Risiko? Sie sehen enorme Risiken. Daher ist deren Anlagehorizont kurz. Wenn jemand krisenerprobt ist, ist das umso besser. Wer den Crash 2008 aussaß, weiß, dass die Märkte langfristig nicht so grauenhaft sind, wie sie erscheinen.

Warum kaufen Menschen gerne Immobilien? Weil sie wissen, in guten Lagen kann auf Dauer kaum etwas passieren. Genau das gleiche gilt für Aktien. Das Vertrauen in die Kapitalmärkte ist so gering, weil die Menschen die falschen Instrumente einsetzen. Und weil ihnen die Geduld fehlt. Bei Immobilien haben sie dagegen eine enorme Geduld. Aber an der Börse hat kaum jemand Geduld. Das wundert mich.

Die Geschichte zeigt, dass die Börse eine Goldgrube ist. In stabilen Ländern wie den USA, Deutschland, Schweiz, Österreich, Kanada, Australien, Großbritannien usw. können Sie langfristig sieben bis zehn Prozent Rendite in die Scheue fahren.

Können Sie neue grosse Krisen heimsuchen? Natürlich! Das ist garantiert. Krisen sind Teil der Börsen. Sie sind Teil ihrer Kultur.

Ich glaube, um erfolgreich an der Börse zu sein, geht es am Ende nur um Ihre Mentalität. Wenn Sie Ihre Emotionen im Griff haben, haben Sie die besten Chancen. Dann verzichten Sie auf die Zockerei. Dann meiden Sie heiße Finanzinstrumente wie Optionsscheine oder Aktienanleihen.

Sie legen sich einfach Qualitätsaktien oder einen Index zu und sagen zu sich: „Ich weiß, die Kurse schwanken. Aber meine Aktien verschwinden nicht.“ Es gibt so viele Chancen. Investieren Sie in einem guten Land in die besten Unternehmen. Und der Rest ergibt sich von selbst.

Leute wie Buffett oder Charlie Munger betrachten die Börse als deren Diener, als deren Einkommenszahler. So leben sie von ihren Assets per Kursanstieg und Dividenden. Ein großer Anteil ihres Einkommens stammt von Kapitalgewinnen.

Die Armen leben nicht von der Mehrung ihres Kapitals, sondern von ihrem Arbeitseinkommen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Reich in den Ruhestand per Börse

  1. Claudius

    Ein sehr aussagekräftiger Beitrag. Ich musste wieder an ein Buch denken, welches Ich vor kurzem gelesen habe. Dort hieß es: “Speculation is an effort, probably unsuccessful, to turn a little money into a lot. Investment is an effort, which should be successful, to prevent a lot of money from becoming a little.” (Fred Schwed Jr.)

    Mittlerweile sehe Ich das ähnlich aber Ich glaube auch diese Einsicht braucht bei den meisten Menschen seine Zeit. Jeder glaubt erstmal den Markt langfristig schlagen zu können und schlauer zu sein als alle anderen. Vielleicht ist das aber auch gut so, denn nur so lernt man wirklich, dass Spekulation ein unsicheres Unterfangen ist. Man kann noch so viele Bücher darüber lesen und sich belehren lassen – am Ende muss man es selbst ausprobieren um zu schauen ob es für einen klappt oder nicht.

    Das ist zumindest meine Meinung.

    Gruß,

    Claudius

  2. Rainer Ernst

    Man braucht einfach nur ein bisschen Sitzfleisch und die Kaltschnäuzigkeit. Kaufen, Halten, fertig. Ich sah auf Youtube ein Interview mit einem Experten im Jahre 2012. O-Ton: „Kostolany gilt nicht mehr.“ – Schwachfug!!! Nach jedem Crash heißt es: „Jetzt ist alles anders.“ – Wer so daherredet, gehört vorgeführt, der sollte einen Shitstorm ernten.

    Gerade las ich Augsteins Kolumne bei SPON. Wieder das übliche Gemeckere war es. Gut fand ich einen Kommentatoren, der schrieb, 2008 bis 2010 hätten viele Leute „großes Stück vom Kuchen“ abhaben können, aber man wollte nicht und man empfahl es ja auch nicht.

  3. StefanStefan

     

    Die Mainstream Medien kann man was Aktien anbelangt echt vergessen. Spiegel Online ist ganz schlimm. Vor allem die Kommentatoren dort.

    Neulich hab ich es mir angetan ein paar Kommentare zu lesen. Der dazugehörige Artikel betraf die HV von Berkshire. Da wurde Buffett als Verbrecher betitelt, der Schuld daran sei, dass viele Hungern müssen. Der müsste ins Gefängnis. Er sei nur auf den schnellen Gewinn aus. Würde Leute rausschmeissen und Aktien mit Gewinn sofort wieder verkaufen…alles sei in Steuer-Oasen versteckt, einer will Buffett sogar in der Hölle sehen…

    Es ist grausam zu lesen. So viel Unkenntnis aber das Maul aufreissen…

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/warren-buffett-berkshire-hathaway-feiert-50-a-1031749.html

    Wer Lust hat sich die Dummheiten mal durchzulesen…

    Ich glaube nicht mehr an eine Verbesserung der Aktienkultur in Deutschland. Eher im Gegenteil. Die Schafe bringen weiter ihr Geld aufs Festgeldkonto, kaufen Eigenheime in der Pampa und Lebensversicherungen…

    Aber mal eine Frage an die Leute hier, die ja zum Glück anders gepolt sind:

    Was haltet ihr von Markel? Könnte das eine ähnliche Compounding Maschine sein wie Berkshire Hathaway? Hat sich jemand intensiver mit dem Unternehmen befasst? Der innere Wert soll momentan fast doppelt so hoch liegen wie der Aktienkurs…

    Gruss

  4. Jesse Livermore

    @ Stefan,

    ich hatte den Artikel im SPON zu Buffett auch gelesen. Es bringt nichts sich aufzuregen. Die deutsche Mittelschicht ist eben ein gigantischer, selbstgerechter, pseudointellektueller Poebel von Weltverbesserern.

    Aber das muss ja nicht unser Problem sein. Lass die alle in Altersarmut versinken. Wir koennen dafuer wenn die Zeit kommt unser Depot in ein Niedrigsteuerland wie die Schweiz, Neuseeland oder Uruguay verlegen.

  5. Valueer

    Auf der einen Seite ist es verständlich, dass wir in D (leider) keine Aktienkultur haben. Zum Zeitpunkt des neuen Marktes hatten wir eine (auch wenn es die schlechteste war die man sich vorstellen kann – der Anleger entdeckte die Aktie). Der Crash darauf hat diese zunichte gemacht.

    Als die Masse wieder einstieg crashte es 2008/ 09 erneut (mit dem ValueInvesting-Mindset waren das tolle Einstiegszeitpunkte). Es wird wohl noch einige Generationen dauern, bis sich eine richtige Aktienkultur in D entwickelt. Eigentlich schade, aber ändern können wir es nicht. In ein paar Jahrzehnten wird so mancher sehen, dass das was wir sagten wohl doch nicht so falsch gewesen sein kann…und bis dahin lass die Masse kommentieren was sie will. Aufgrund ihrer Einstellung hat sie mental (leider) schon verloren bevor es angefangen hat.

    @Stefan: Mein Kollege Ulrich, Betreiber von Valueblog.de, hatte sich vor einiger Zeit Gedanken über Markel gemacht:

    http://www.valueblog.de/?s=Markel

     

    Gruß

    Valueer

  6. StefanStefan

    @ Valueer:

    danke für den Link! Ulrich kenne ich natürlich! Müsste ihm mal wieder ne WhattsApp schreiben;-)

    „In ein paar Jahrzehnten wird so mancher sehen, dass das was wir sagten wohl doch nicht so falsch gewesen sein kann“

    Die Leute werden dann sagen, dass man einfach nur Glück hatte. Das natürlich unverdient ist…

    Ich denke, dass kein mündiges Volk gewollt wird. Aktien, finanzielle Freiheit und Freidenkertum sehen die Regierenden eher als Bedrohung. Denen kann man nichts versprechen was die Wiederwahl sicherstellt.

     

  7. Valueer

    @Stefan: Kein Thema! Wenn du grad Kontakt hast kannst bei Ulrich ja mal anklopfen ob er ein Update zur Artikelserie macht.

     

    „Die Leute werden dann sagen, dass man einfach nur Glück hatte. Das natürlich unverdient ist…“

    Einige hängen so an Dogmen fest, die bekommt man nicht davon ab, auch wenn sie den größten Schwachsinn im Kopf haben. Am Ende werden alle für das eigene Schicksal verantwortlich gemacht, nur einer eben nicht.

    Aber ich denke ein nicht allzu kleiner Teil wird auf’s Sparbuch, das Festgeld, die Riesterrente, den Bund oder sonst was schauen und merken, dass der Aktienansatz der (deutlich) bessere gewesen wäre.

     

    „Ich denke, dass kein mündiges Volk gewollt wird. Aktien, finanzielle Freiheit und Freidenkertum sehen die Regierenden eher als Bedrohung. Denen kann man nichts versprechen was die Wiederwahl sicherstellt.“

    Das denke ich auch. Wenn ich mir das so durch den Kopf gehen lasse muss ich feststellen, dass sich seit Jahrhunderten nichts (wesentliches) geändert hat in der Beziehung.  Früher hielt die Kirche die Leute unwissend und der König sie arm. Auf höherem Niveau haben wir das heute immer noch.

    Gruß

    Valueer

  8. O.T.

    “Ich denke, dass kein mündiges Volk gewollt wird.“

    Ich denke, dass das Volk nicht mündig sein will.

    Wie wäre es sonst zu erklären das die Sozialsten, egal ob in der Light Variante, in der grünen, in der roten oder in der brauen Version die Mehrheit fast in jedem Land stellen?

     

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