Kosten sind wie Fingernägel: Stutze sie regelmäßig


New York, 10. Januar 2017

Rick Steves betreibt seit Jahrzehnten ein erfolgreiches Reiseunternehmen in den USA mit 100 Mitarbeitern. Er schreibt massenweise Bestseller. Er ist Millionär. Doch er lebt bescheiden. Er übernachtet am liebsten in kleinen Familienpensionen.

Chuck Feeney ist mehrfacher Milliardär mit seinen Duty-Free-Läden geworden. Doch er lebte stets bescheiden – jedenfalls gemessen an seinem Vermögen. Er flog 75 Jahre lang in der Holzklasse. Bücher, Zeitungen, Magazine trug er in einer Plastiktüte. Anstatt in teure Restaurants zu gehen, begnügte er sich in New York in einem Pub mit Hamburgern. Er hat seine Milliarden allesamt gespendet. Der 85-jährige hat nur noch zwei Millionen Dollar übrig zum Leben. Er wohnt in San Francisco in einer Mietwohnung.

Er sagt, er möchte niemanden vorschreiben, was er/sie mit ihrem Geld machen soll. Aber es wäre schön, wenn wir an die Schwachen denken würden:

Feeney war so bescheiden, dass er versuchte, nicht auf der Forbes-Reichstenliste zu landen. Seine enormen Spendensummen verschwieg er lange Zeit. Er ist einer der größten Spender aller Zeiten.

Brasiliens reichster Mann, Jorge Paulo Lemann, lebt ebenfalls bescheiden. Er isst gerne Trockenobst. Er sagt seinen Mitarbeitern zuweilen: „Kosten sind wie Fingernägel. Sie müssen ständig gestutzt werden.“ Warren Buffett ist mit dem Geschäftsmann befreundet. Sie kennen sich aus alten Zeiten, als beide im Aufsichtsrat vom Rasiererkönig Gillette saßen.

Lemann verlangt von seinen Managern, dass sie Geld sparen, wo es geht. Auf Geschäftsreisen müssen sie sich mit einem Kollegen schon mal ein Hotelzimmer teilen. Aber wenn es um Boni geht, ist Lemann großzügig. Gerne greift er auf junge Vorstände zurück, die eine hohe Motivation zu haben. Er vertraut ihnen.

Das Sparen muss in Fleisch und Blut übergehen. Sonst kriegt Ihr das nicht in einer Konsumgesellschaft gebacken. Wir werden jeden Tag von der Werbung heimgesucht. Die typischen Konsumenten geben einfach zu viel Geld aus.

Manch einer behauptet: „Wenn ich etwas mehr Geld verdienen würde, würde ich sparen.“ Dabei ist das eine Ausrede. Du kannst Deine Geldprobleme nicht mit Geld lösen. Mehr Geld bereitet Dir mehr Probleme, wenn Du ein Lebemensch bist.

Lebemenschen haben oft Schulden. Sparsame meiden Schulden. Wenn Du über Deine Verhältnisse lebst, gehe den Schritt, das umzukehren. Kürze Deine Ausgaben. Es ist aufregend und befreiend. Disziplin ist der Schlüssel zum Erfolg. Kaum etwas fühlt sich besser an, als finanziell frei zu sein.

Es rächt sich, wenn Du falsche Geldentscheidungen triffst. Manche müssen erst auf die Nase fallen, bevor sie lernen. Sonst lernen sie nie dazu.

Ich esse ganz einfach. Ich koche als Reis mit Bohnen und Grünzeug:

Zum Schluss wollte ich noch eine andere kultige Person erwähnen: Rick Steves. Er hat ein Reiseunternehmen in den USA mit 100 Mitarbeitern. Steves schreibt Reiseführer. Die Bücher verkaufen sich verdammt gut. Ich habe einige seiner Bücher zuhause (Foto oben). Sie sind flott, witzig, spannend geschrieben.

Steves hat mehrere Millionen auf dem Konto. Wenn er reist, schläft er in ganz billigen Zimmern. Meist bei Familien. Er trägt ganz einfache Kleidung – oft das gleiche. Seine Mietwagen sind einfach. Er ist jemand, der seinen Wohlstand nicht zur Schau stellt. Er spendet große Summen. Beispielsweise an Obdachlose.

#ricksteves

Ein von Rick Steves Europe (@ricksteveseurope) gepostetes Foto am


Er ist trotz seines Erfolgs bodenständig geblieben. Schaut in diesem Video, wo er hier bei der griechischen Familie schläft (ab Minute 22 grob):


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Kosten sind wie Fingernägel: Stutze sie regelmäßig

  1. Dorothea

    Sehr schöner Artikel!

    Ich denke es ist die innere Einstellung die darüber entscheidet wie du mit Geld umgehst.

    Den genannten Personen, auch Buffet oder Nicolas Bergrün… ist es sicher wichtig Geld zu haben, aber sie ziehen keine Befriedigung daraus mit diesem Geld im Luxus zu leben. Es zählen andere Dinge.

    Seit Jahren lebe ich von der gleichen Summe im Monat obwohl ich mittlerweile viel mehr verdiene. Ich habe meinen settingpoint gefunden, mehr brauche ich nicht und ich bin sehr zufrieden. Wichtig war, dass ich mir das leisten kann, was mir Freude macht und mir wichtig ist. Und da ich keinen Wert auf Statussymbole lege, war das kein Problem. Aber die Dinge auf die ich nicht verzichten will, die mir mein Leben bereichern, die leiste ich mir auch. Das sind in erster Linie gutes Essen (ich koche sehr gerne), Reisen und Bücher. Dabei achte ich darauf möglichst günstig“ einzukaufen“. Ich kaufe das Biofleisch, Gemüse usw., das gerade im Angebot ist oder auch Biogemüse/Obst bei Aldi und Lidl. Reisen buche ich selbst und mache schon mal Umwege zu einem Abflug in der Schweiz, wenn der Flug nach Südafrika dadurch 400€ weniger kostet. Mit Büchern ist schwierig, aber ich habe kein Problem bei Amazon die gebrauchte Variante zu kaufen, wenn sie günstiger ist.

    Meine Freundinnen stehen alle auf Markenkleidung und die Taschen müssen von sonst wem sein. Die können sich stundenlang unterhalten, dass sie nun ein Teil von Burberry oder Bogner oder was weiß ich ihr eigen nennen… Wenn Sie das glücklich macht? Bei mir kommt null Neid o.ä. auf. Ich weiß ja, ich könnte mir das alles ebenso kaufen und wenn ich wollte, stünde morgen der bezahlte Porsche vor meiner Tür. Aber es würde mich eben nicht glücklicher machen und deshalb lasse ich es.

    Wie gesagt, die innere Einstellung zu Geld, Luxus und dem wirklich Wichtigem bestimmt das Verhalten. Ich bin mit mir im Reinen.

    P.S. Ich finde Tim sollte ins Dschungelcamp einziehen. Dort essen sie auch immer Reis mit Bohnen und kriegen noch ne Menge Geld dafür.?

  2. Gurki

    Lustig wie sich einige hier immer einreden sie seien Glücklich und versuchen Gebetsmühlenartig ihren Konsumverzicht zu rechtfertigen 🙂

    @Dorothea: Ich weiß ja nicht wie weit die Schweiz von dir entfernt ist, aber ich würde lieber 400€ mehr investieren und spare mir damit (in meinem Fall) 1 Tag Stress und Zeit! Ihr wisst hoffentlich das Euer einziges Gut die Zeit ist oder?
    Ich würde also um 400€ zu sparen, 1 Tag am Flughafen / Bahnhof / Bahn / Bus / Auto what ever hocken um in die Schweiz zu kommen um dann weitere Stunden am Flughafen und Flugzeug zu verbringen. Aber macht ihr mal 🙂

    Auf meine Frage was ihr mit der Kohle macht wenn ihr morgen abdankt, wurde bis heute nicht geantwortet. Was ist denn dann mit der Kohle? Nix erlebt aber der Staat hat es oder das (undankbare) Kind oder was?

     

     

  3. Fit und Gesund

    @Gurki,

    wie kommst Du darauf dass sich Dorothea ihre Zufriedenheit nur einredet? Ich finde Deine Aussage gewagt.

    Nix erlebt…. woran machst Du das fest? Sorry, das Leben ist nicht nur „was Erleben“, Party und Halli Galli..

    Ein grosser Teil Deines Lebens ist so oder so fremdbestimmt, Du schläfst, Du arbeitest/studierst und dann hast Du noch Freizeit/Ferien, aber selbst Deine freie Zeit wirst Du mit nicht unbedingt spassigen Dingen zubringen können, Einkaufen, Kochen,Putzen, Behördengänge Schnickschnack…das ist einfach die Realität und damit muss ich mich arrangieren.
    Und wer sagt Dir dass man nicht zufrieden sein kann wenn man nicht 3x im Jahr gross in Ferien fährt oder am Wochenende auf dem Erlebnistrip ist um dann am Montag vor den Kollegen prahlen zu können? Ich persönlich brauche das nicht, vielleicht auch eine Altersfrage, verurteilen tue ich das auch nicht, lieber Kollege X und Kollegin Y kommen nach dem Frei zufrieden wieder zur Arbeit, ich gönne denen das, aber ich wehre mich dagegen dass man nur glücklich sein darf wenn man ordentlich was zu berichten hat, ist ja schon fast wie ein Statussymbol 🙂

    Ich lass mir einfach nicht vorschreiben wie ich zu leben habe nur damit ich dazugehöre, ich bin sparsam weil ich ein Ziel habe, früher aufhören zu arbeiten, von wo soll das Geld denn herkommen?

    Was mach ich wenn ich morgen abdanke, ganz einfach… NIX, dann bin ich tot und brauche das Geld nicht mehr, ich weiss schon was Du meinst, ich habe ja genau diese Situation mit meiner Mutter, immer sparsam, nun im Pflegeheim, die braucht allerdings nun was Anderes, etwas was mit keinem Geld der Erde zu bezahlen ist, liebevolle Zuwendung und sonst gar nix. Die vermisst am Allerwenigsten ihr Geld.

  4. Dave

    Hallo in die Runde,

    ich verzichte auch auf (unnötigen) Konsum, allerdings nicht auf Reisen und Bildung. Ich spare wie ein Berserker und trotzdem fehlt es mir an nichts. Mich macht das Sparen glücklich, es empfinde es nicht als Einschränkung, ich bin mit weniger einfach zufriedener als mit all den Zeug. Am liebsten wäre es mir, mein Hab und Gut würde in einen Koffer passen.

    Zeit ist das höchste Gut, am liebsten Zeit in der Natur z.B. in den Bergen auf Mallorca. Reisen ist mir wichtig.

    https://www.welt.de/reise/article139056446/Paar-geht-mit-Mitte-30-in-Rente-um-zu-reisen.html

    Ich fühle mich in Deutschland nicht wohl und mein Ziel ist es irgendwann in der Welt zuhause zu sein. Finanziell frei zu sein.

    Wenn ich morgen abdanke, dann habe ich wenigstens für meinen Traum gelebt. Mein Vermögen würde ich in diesem Fall für Kinder und Tiere in Not spenden.

     

  5. Andre

    Hallo,

    Kosten und Ausgaben regelmäßig überprüfen und minimieren, darum geht es, wenn man finanziell etwas erreichen will…das heißt aber nicht, auf irgendwas verzichten zu müssen und selbst wenn es so wäre, man kann eben nicht alles haben und muss auch mal genügsam sein finde ich!

    Ich sehe gerade bei mir auf Arbeit, dass viele versuchen, koste es was es wolle (mehr Stress usw.) beruflich voran zu kommen, nur um her zu verdienen bzw. am Ende des Monats mehr Geld zu haben. Das der andere Weg der effektivere und ruhigere Weg ist, verstehen einige einfach nicht, gerade die jungen Damen, die vergessen anscheinend, dass sie auch alt werden und Kinder bekommen und erhöhte Positionen denn kontraproduktiv sind…man darf nicht vergessen, dass man bis zur Rente durchhalten muss, vorausgesetzt man wird so alt und spart nicht so viel, um früher in den Ruhestand zu gehen.

    Ich jedenfalls schaue mir das genüsslich von außen an, mache mir kein Stress, und spare von einem guten aber keinen überragenden Gehalt sicherlich mehr im Monat als so mancher einige Positionen über mir.

     

    @Gurki

    Ich frage mich manchmal warum du Tim seine Seite immer wieder besuchst und denn solche Kommentare ablässt…man muss verstehen, das jeder Mensch andere Prioritäten im Leben hat und nicht für jeden alles gleich wichtig ist.

    Du gibst für etwas weniger Stress und Zeit 400€ mehr aus? Schön denn mach das…einige sehen das anders und sind vielleicht auch entspannter und sehen es nicht so eng, Punkt aus. Ich meine für einen tag Stress 400€ oder besser gesagt 800€ Brutto sparen, das doch super und es wert wie ich finde!

     

    Lieben gruß

     

  6. Dorothea

    @gurki

    Verzicht definiere ich mal so: ich will etwas und versage es mir.

    Ich glaube nicht, dass die, die hier schreiben in diesem Sinne Verzicht üben. Ich hänge mir keinen Burberry Schal für 500€ um den Hals, mir gefällt noch nicht mal das Design. Und warum macht man so was? Damit andere sagen: guck mal, die trägt einen Burberry Schal, die muss reich und wichtig sein. Eine so oberflächliche Anerkennung brauche ich nicht. Natürlich habe ich auch einen schönen Schal und der ist auch nicht von Aldi, ich verzichte also nicht!

     

    Ich gebe Dir recht, die Flugreisetage sind anstrengend. Ich übe mich darin, den Tag auch schon wie einen Urlaubstag zu sehen. Keine Hektik, bequeme Klamotten, gutes Essen, in Bewegung bleiben und nicht nur rumsitzen, Gespräche führen und möglichst nicht zu den unmöglichsten Zeiten fliegen, auch wenn die etwas günstiger sind.

    Mit dem Abflug ab Zürich, das war so: Flug von Frankfurt (zugegeben ein Direktflug) Ca. 980€. Ab Zürich mit Ethiad über Dubai (4Stunden länger) etwa 460€. Also, einen Tag vor Abflug mit meinen BahnCardpunkten umsonst in Ca. 6 Stunden nach Zürich gefahren. In einem netten Hotel eingecheckt (60€ incl. Frühstück p.P.) und dann die Stadt angeschaut, ich war vorher noch nie in Zürich. Gut geschlafen, vormittags nochmal an den See ein bisschen laufen und gegen 14.00 ausgeschlafen und relaxt zum Flughafen. Also Stress hatte ich keinen, im Gegenteil und über die gesparten 400€ habe ich mich sehr gefreut.

     

    Weder mein Schal noch mein Flug ab Zürich haben etwas mit Verzicht oder Geiz zu tun. Ich finde es vernünftig und schlau mein Geld, für das ich ja nun jeden Tag arbeiten gehen muss, so effektiv wie möglich einzusetzen um meine finanzielle Freiheit zu erreichen. Ich würde allerdings nicht so weit gehen mir diese Dinge zu versagen, damit ich vielleicht meine finanzielle Freiheit 3 Jahre früher erreiche. Ich spare schon sehr viel,  aber ich möchte auf eine Niveau leben, das mir Freude macht. Dieses Niveau muss jeder für sich selbst definieren und das muss man nicht teilen aber respektieren.

    Ich möchte nicht alles auf später verlagern denn ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass das Leben von einer zur anderen Sekunde zuende sein kann und zwar auch schon in relativ jungen Jahren. Deswegen ist es mir gerade wichtig auf nichts zu verzichten. Ich brauche vieles einfach nicht! Das ist der Unterschied.

  7. Christoph

    Ich verstehe Gurki aber auch alle anderen.

    Ich bin 2015 zb mit China southern nach Thailand geflogen. 200 Euro weniger als mit Oman air usw. Allerdings nur 2 Filme auf englisch, rest nur auf chinesisch und dazu war der FLug länger.

    Da zahle ich nächstes mal lieber wieder 200 Euro mehr und hab Unterhaltung und bin ein paar Stunden früher da.

    Dave. Wir sind uns da sehr ähnlich. Mein Traum ist mit dem Wohnmobil die Welt zu sehen. Südamerika usw. Das einzige was da teuer wird ist das Wohnmobil an sich. Aber sonst bräuchte ich nicht viel. Die Menschen und Länder sehen. Das ist für mich was zählt. OK noch Freunde und Liebe aber ob ich dann 5 Mio oder 5 Milliarden hätte was macht das für einen Unterschied?

    Wie sagte Uli Hoeneß mal: Man kann nur ein Steak am Tag essen.

     

    @Fit: Ich hab im Netz mal einen Artikel gesehen da reiste ein Mann mit seiner mutter per Wohnmobil weil er sie nicht ins Heim stecken wollte. Glaube sie hatte auch Krebs. Sie hatten tolle Momente.

    AT&T kannst du, so denke ich, auch gut kaufen.

    Hat hier ausser mir eigentlich noch Jemand Boeing? Finde es ein tolles Unternehmen. Dazu Aufträge für die nächsten 5 Jahre.

    Davon träumt jedes Unternehmen. OK Airbus geht es ähnlich nur da gibt’s nicht so ne Dividende.

     

  8. Michi

    @Dorothea

    ich finde Du hast eine tolle Einstellung. Bei den Klamotten sehe ich das genau so wie Du. Habe vorher mal gerechnet, was das gekostet hat, was ich heute bei der Arbeit an habe.

    Winterstiefel KIOMI vor 3 Jahren im Winterschlussverkauf für 29,90 statt 59,90

    Jeans von Esprit, war vor 3 Jahren von 69,90 auf 34,- heruntergesetzt

    dünner Pullover von Esprit bei Zalando heruntergesetzt auf 19,90

    Polo T-Shirt bei Decathlon gekauft für EUR 6,99 – zum drunter ziehen top

    Alles Markenklamotten mit ordentlicher Qualität, clever zu einem günstigen Zeitpunkt eingekauft für insgesamt EUR 90,79 – ist doch Top und von der Qualität halten diese zeitlosen Sachen noch einige Jahre.

    Für manche hört sich das vielleicht sogar noch viel an, aber im Job bin ich auf ein einigermaßen gutes Äußeres angewiesen.

    Nichts im Vergleich zu dem EUR 500,- Schal von Dorotheas Freundinnen.

    Mein Kollege stand vor 2 Tagen bei mir im Büro und hat geprahlt, dass sein Hemd von einem schwedischen Herrenausstatter ist, der sogar das schwedische Königshaus ausstattet.  Es kostete EUR 169,- ! 1 Hemd!!!

    Er sagte, das gönnt er sich einfach… Dazu hab ich dann einfach nichts mehr gesagt.

     

     

     

  9. Christoph

    @Michi: Deinen Kollegen würde ich innerlich bemitleiden.

    Ich kaufe Hemden nur noch hier. https://www.ctshirts.com/de/homepage

    Tolle Qualität, problemlose Rücksendung und günstig. Was will man mehr.

    Nur die Anzüge waren nicht mein Ding. Auch die Pullover sind wirklich toll. Und sowohl Hemden als auch Pullover halten Jahre und sehen auch heute noch gut aus. Obwohl ich dieses Jahr mal wieder neue kaufen werde. Denn Jahr ein Jahr aus die gleichen Sachen wird dann doch irgendwann öde.

    Also ich finde man kann für Qualität auch Geld ausgeben. Allerdings ist es kein muss.

    Bei Schuhen kann ich allerdings nicht auf den Preis schauen, da bin ich froh wenn welche passen. Mit Turnschuhen geht es am einfachsten.

    Outdoor ist schon schwierig und Business Schuhe.. Ohje. Da überlegte ich sogar mal maßgefertigte zu nehmen.

     

  10. Fit und Gesund

    @Christoph

    noch bisschen warten mit AT&T, 10 % vom Höchstkurs sollten sie schon runter und dann auch nur eine klitzekleine Portion davon.

  11. Konservative Aktien

    @Gurki: Die Frage ist eher, was DU ohne Geld machst wenn du morgen NICHT abdankst aber vielleicht den Job verlierst oder dein neuer Chef ein riesen A***loch ist und dir den Arbeitsalltag zur Hölle macht =)

    Auch ohne die FF erreicht zu haben, finde ich den Luxus, genug Geld zu haben um auch unangenehme Entscheidungen treffen zu können, extrem befreiend. Ich habe letztes Jahr beispielsweise kurzfristig meinen Job gekündigt weil es einfach Zustände waren, mit denen ich auf die Dauer unglücklich geworden wäre. Mit genug Reserve in der Hinterhand ist sowas leicht und befreiend und letztlich hatte es für meine eine derart positive Wendung, dass ich heute noch sehr viel zufriedener als damals ohnehin schon bin.

    Da -wie du sagst- die Lebenszeit das einzige Gut ist, möchte ich sie nicht fremdbestimmt verbringen, oder mit einer Arbeit, die mir absolut keinen Spaß macht, nur weil ich die Knete zum Verjubeln brauche.

    Wenn ich morgen sterbe bin ich tot, was mit dem gesparten Geld passiert ist dann nicht mehr mein Problem. Wenn der Staat es bekommt kann er damit gerne die Rentner an der Armutsgrenze (also die, die nicht gespart haben, aber dafür viel tolles erlebt 😉 ) alimentieren. Ich bin mit meinem bisherigen Leben absolut glücklich und habe nicht das Gefühl, auf irgendwas zu verzichten. Ganz im Gegenteil, alleine das Wissen, sich alles mögliche kaufen zu können wenn man es denn wollte, ist ein positives Lebensgefühl und für Reisen oder Zeit mit der Familie oder Freunden geben ich natürlich auch gerne Geld aus.

    Jonas

  12. Christoph

    @Fit und gesund: Du könntest doch deinen Wunschkurs als Limit eingeben. Und wenn er kommt wird dein Kaufauftrag aktiv.

    Wieso nur bzw was verstehst du unter einer klitzekleinen Position? Das einzige was in meinen Augen nicht so positiv ist, ist die geringe Dividenden Erhöhung. Aber da die über 4% ist, da müssen andere lange erhöhen um das zu schaffen.

    Komischerweise ist AT&T als Aktie für viele attraktiver als Verizon. Ist mir ein wenig schleierhaft.

  13. Claus

    @ Gurki

    Warum so negativ? Jeder kann leben, wie er möchte. Es gibt kein richtig oder falsch. Jeder Mensch ist anders, zum Glück.

    Ich bin finanziell frei und könnte mir auch wieder einen neuen bar bezahlten Porsche oder ein bezahltes neues Haus gönnen oder andere protzige Dinge. Aber es würde mich nicht glücklich machen, ja ich habe nicht mal ein Smartphone und lebe noch…

    Dabei gönne ich jedem „seinen Schnickschnack“, egal worum es geht. Es ist ok, so lange er/sie es sich leisten kann.

    Stattdessen sitze ich z.B. bei schönem Wetter lieber mit einem guten Buch an meinem Teich und beobachte die Fische, Frösche, Libellen, Schmetterlinge und all die Vögel, die gerne zum Baden kommen.

    Wenn ich heute die Segel streiche, erbt alles (steuerfrei) ein Tier- und Umweltschutzverein.

    Es macht mir nichts aus, mein Geld nicht zu Lebzeiten auszugeben. Aber ich bin sehr dankbar dafür, dass ich es habe. Es gibt für mich kaum etwas Beruhigenderes, als keine Schulden zu haben, jede Rechnung pünklich und falls erlaubt mit Skontoabzug zu zahlen und ganz wichtig, nicht arbeiten zu müssen, wenn ich keine Lust dazu habe oder es mir mal nicht so gut geht. Das nenne ich wahren Luxus! Ich habe mir das alles selbst erarbeitet und mit nichts angefangen. Ich lebe sparsam, bin aber nicht geizig, je nach Situation eher das Gegenteil.

    Ich wünsche Dir, dass Du glücklich wirst, denn Deine Zeilen lassen vermuten, dass Du es noch nicht bist.

  14. Gurki

    @Dorothea: Danke für deine Auflösung! Aber wie Du siehst, du hast 6 Stunden in der Bahn gesessen. Das wäre mir einfach zu lang (noch on top zu den normalen Urlaubsflugstunden), wenn ich ein Urlaubsziel habe. Aber dir scheint es ja gefallen zu haben und wenn du dann noch erholt bist, ist doch gut.

    @Andre: Na dann habe ich mir ja hier schon einen Namen gemacht. Ist doch gut 🙂
    Mag sein das meine Antworten etwas reißerisch geschrieben sind, aber ich finde die jetzige Diskussion äußerst interessant! Ebenso wie Tims Beiträge. Ich lese sie sehr gern. Auch wenn ich halt seine und Eure Meinungen nicht zu 100% teile.

    @Fit und Gesund: Sicher ist das Leben nicht nur Halli Galli und Party, davon spreche ich ja auch gar nicht. Ich würde sogar sagen, dass ich teilweise genauso denke wie ihr. Ich bin äußerst sparsam und investiere auch in Aktien. Aber mir kommt es hier immer so vor, als ob ihr den letzten Pfennig umdreht. Wenn ich Lust auf einen Restaurantbesuch habe, wo es Sushi gibt und ich meine Partnerin einlade, dann bin ich halt mal 50€+ los. Dafür hatte ich einen schönen Abend und habe etwas erlebt. Immer nur Dose habe ich keine Lust zu (und mit Sicherheit sind die günstiger als frisches Gemüse), nur um dann am Ende des Monats 50€ mehr investiert zu haben. Täglich muss ich das auch nicht haben.

    @Konservative Aktien

    Was ich ohne Geld mache? Mir einen neuen Job suchen. Als IT-Fuzzi sollte das (noch) kein all zu großes Problem darstellen.
    Aber ich habe ja nie geschrieben, dass ich kein Geld habe. Mir wird nur in letzter Zeit klarer, dass ich einen Mittelweg finden will und eben NICHT jeden verdammten Pfennig sparen will bzw. muss. Ich lebe jetzt. Jetzt bin ich noch relativ jung und dynamisch und kann jetzt noch was machen um später zurück blicken zu können und sagen zu dürfen: „Ja das war ein schönes Leben. Schwierig, aber schön, da viel gesehen und erlebt.“

    Sicher, man arbeitet im Grunde fast sein ganzes Leben. Und es ist auch verlockend früher aufzuhören. Vor allem wenn einem der Job keinen Spaß (mehr) macht. Aber ich will wie gesagt auch nicht alles im Jetzt aufgeben, nur um später im Alter „schöner“ leben zu können. Denn dann kommen andere Gebrechen und man kann eben nicht mehr viel machen…

     

     

  15. Fit und Gesund

    @ Gurki,

    ich dachte mir schon dass Du noch jünger bist, da sehen die Dinge  anders aus, ich habe auch verschiedene Lebensphasen hinter mir, jetzt lebe ich eben sehr sparsam, freiwillig, ich sehe es so wie Claus oder eben Dorothea, wenn ich wollte könnte ich ja, aber ich will nicht, es ist mir kein Bedürfnis, es lebt sich so viel ruhiger wenn man weiss dass man eben keine finanziellen Sorgen hat, und mir ist ein ruhiges Leben eben wichtig, ich habe genug „action“ auf der Arbeit.

    Auch ich habe mir das was ich habe selber verdient, und ja, es macht mich doch ein wenig stolz, und es fühlt sich auch gut an wenn man eben freiwillig mal zurückstecken kann und nicht sofort all seine Wünsche befriedigt haben muss, ich hätte auch grosse Mühe von Jemand finanziell abhängig zu sein, das ist mir einfach wichtig.

    Ich finde sowieso dass Viele zu grosse Erwartungen an das Leben haben, werden die nicht erfüllt, dann kommt es zu Neid oder Depressionen oder was weiss ich, aber kein Konsum wird Dich auf Dauer glücklich machen, das Glück kommt eher von innen heraus.

    Dose oder Restaurantbesuch, was für ein Vergleich, Dosen mag ich nicht, ich koche selber, aber…wenn ich in Zeitnot bin gibt es auch mal eine Portion Ramen-Nudeln, und wenn ich auswärts essen mag dann tue ich das auch, da sehe ich keinerlei Problem, das ist nicht verboten.

    Du musst mit Deinem Leben zufrieden sein, das ist doch wichtig, dies ist halt ein Frugalisten und Aktienblog, was erwartest Du denn hier? im Veganer-blog tauscht man sich auch nicht über Fleischrezepte aus 🙂 Man kann sich ja auch etwas „Spass-Geld“ reservieren und das eben ungeniert auf den Kopp hauen, es gibt sehr viele Möglichkeiten, was für den Einen passt muss für den Anderen noch lange nicht passen, es ist DEIN Leben und Du musst Dich auch nicht nach Tim richten oder nach Anderen.

    @Christoph,

    eine kleine Portion ist für mich max. 2% vom Depotvolumen, ich habe bei Nestle und Roche über 10%, für die ETF’s gilt das natürlich nicht. So kann man gut verbilligen obwohl ich dafür strenge Kriterien habe, bei Novo-Nordisk hab ich das nicht gemacht, aber beinahe.

     

  16. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Dorothea

    Sehr schön. Ich lese Deine Kommentare sehr gerne. Dschungelcamp? Da hat sich niemand gemeldet. Ich könnte denen die Börse erklären und das Sparen beibringen. Aber daran haben die wohl kein Interesse…

     

    Gurki

    Die schönsten Dinge kosten nichts. Denke an das Lagerfeuer mit Freunden, die Wanderung mit der Familie/Freunden, am Strand mit der Familie, Hobbys, Sport, lesen, lernen, relaxen, Kanufahrt mit Kumpels, die Holzhütte am See… das kostet alles wenig oder nichts.

     

    @ Dave

    Danke für den Link.

    Ja, das junge Paar am Strand zeigt: Die Freiheit ist mehr wert, als immer das neueste Auto, Handy, TV-Gerät, Edelessen, Küchengeräte, Lacoste-Jacke, Gucci-Tasche…

     

    Andre

    Genau. Das sage ich auch immer. Es kommt nur auf die Sparsumme an, nicht auf das Gehalt. Es gibt Gutverdiener, die haben 200.000 Euro im Jahr und verballern alles.

    Es geht nur um die Selbstdisziplin. Man muss Vorarbeit leisten. Man muss auf Dinge verzichten, um später die Früchte ernten zu können.

    Die Leute haben immer Ausreden, warum sie nicht sparen. Mal ist die Frau Merkel schuld, dann wieder der doofe Chef, das nächste mal die teure Autoreparatur.

     

    @ Christoph

    Der Uli-Hoeneß-Spruch ist gut:

    „Man kann nur ein Steak am Tag essen.“

     

    @ Michi

    Oh, das ist wohl üblich in manchen Branchen mit der Kleidung anzugeben. In einem Internet- oder IT-Konzern in Silicon Valley käme der nicht weit mit seiner Prahlerei. Da zählt das T-Shirt samt Schlabberhose.

  17. Slazenger

    Ich finde die Einstellung zum Leben die Claus und Fit und Gesund hier schildern bewundernswert, und teile diese voll und ganz, möglicherweise auch weil wir drei alle einer Generation angehören!

    Aber auch viele andere Schreiber wie Chrioph, Dorothea, Delura ( mein blauweißer Freund) , usw. Schreiben hier wunderbare Kommentare.

    Danke euch allen!

  18. PIBE350

    An Dave: Für Reisen und Bildung gebe ich auch liebend gern Geld aus. Ich habe mir erst gestern wieder 2 Bücher gekauft und in 2 Wochen geht es für 2 Monate nach Djerba.

    Das Tramuntana-Gebirge ist für mich jedes Mal auch ein Pflichtbesuch. Am besten per Motorroller. Ich werde ab Ende April wieder dort sein. Die letzten beiden Male war ich in Cala Millor, dieses Mal wird es wieder die Playa de Palma.

    Ich habe aber nicht das Problem, dass ich mich in Deutschland nicht wohl fühle. Ich mag lediglich die kalte Jahreszeit nicht. 😉

    An Gurki: Ich habe nicht das Gefühl, dass die Leser hier todunglücklich sind. Jede(r) verfolgt ihre/seine individuellen Ziele. Ich selbst sehe es so wie Konservative Aktien und Claus: Geld = Freiheit/-zeit und Unabhängigkeit. Dazu 3 einfache Fragen:

    Möchte man bei jeder unvorhergesehenen Mehrausgabe ins Schwitzen geraten oder sogar bewusst Schulden für Konsumausgaben machen?

    Möchte man zur Deckung seiner Ausgaben komplett von Arbeitgebern oder bei Arbeitsplatzverlust von Ämtern abhängig sein?

    Möchte man (dies betrifft vor allem die Jüngeren wie mich) im Rentenalter von Sozialämtern abhängig sein oder noch arbeiten müssen?

    Wer diese Fragen für sich mit Nein beantwortet, wird beim Sparen keinen großartigen Konsumverzicht verspüren.

    An Tim: Danke für Chuck Feeneys Worte. Auch als Nichtmillionär tut es nicht weh, wenn man ab und zu mal an sozial Schwächere denkt. Ich halte es so: steigender Vermögensstand —> steigendes Spendenvolumen. 😉

  19. Couponschneider

    Super Beitrag, Tim.

    @Christoph

    Ich würde die 200 € sparen. Ich fliege häufig Lufthansa und da hat man viele Filme. Aber ist doch viel Schrott dabei. Ich gucke fast nie einen Film, weil sie mir allesamt nicht zusagen. Auch bei der Musik ist nicht viel gutes dabei. Aber gute Lektüre habe ich sowieso immer dabei, also warum nicht lesen. Einfach ins Flugzeug steigen und hoffen, dass das Entertainment-Programm halbwegs gut ist, heißt, sich treiben zu lassen.

  20. PIBE350

    An Couponschneider: Über Internet an Bord würde ich mich sehr freuen, aber das scheint es bislang nur auf Langstreckenflügen zu geben. Auf Filme kann ich dagegen gut verzichten.

    Überhaupt nicht verzichten kann ich auf meinen Nikotinhaushalt.

    Daher ein kleiner Tipp an alle Raucher: Die Rauchmelder in den Bordtoiletten springen nicht auf E-Zigaretten an, weil es sich nicht um Rauch handelt. Und ich lasse mir immer Gangplätze geben, damit ich nicht jede Stunde Leute zum Aufstehen bewegen muss.

    Manchmal kommt es vor, dass man wegen mangelnder Auslastung sogar eine eigene Reihe für sich haben kann. Dann ,,rauche“ ich versteckt auf meinem Platz. Man muss nur darauf achten, dass man den Nebel etwas länger in der Lunge behält, damit beim Ausatmen keine verräterischen Wolken nach oben aufsteigen. 😉

  21. JosefJosef

    Hallo Leute

    Verzichten ist in meinen Augen das falsche Wort. Jeder gibt sein Geld für das was er möchte Aus. Ich gebe Geld für meine Frühpension aus. Essen tue ich auch. Falls ich mal viel mehr Geld habe als ich brauche, werde ich Spenden während meiner Lebenszeit. Ich möchte auch einen Teil dem arbeitendem Volk zurückgeben z.B in die Pensionskasse einzahlen und nichts beziehen. Ich helfe gerne Menschen auf meine Art, aber ohne dass ich in der Zeitung erscheine.

  22. Ex-Studentin

    Bei Geld kommt es ein wenig auf die Dimension an: Habe ich 5k, 500k oder 5 Millionen auf dem Konto? Aktuell habe ich kein Bestreben darin, Multimillionärin zu werden. Ich finde es vorbildlich, dass Leute viel spenden, aber eigentlich will ich in erster Linie meine Familie versorgt wissen. Es tröstet mich ein bisschen, dass meine Eltern im Falle meines Todes einen großen Teil ihrer Schulden tilgen könnten. Aber jeden Euro deswegen umdrehen werde ich nun auch nicht. Ich bin dankbar dafür, dass ich für meine 24 Jahre bereits sehr viele schönen Momente sammeln durfte – ich sammel aber gerne noch ein wenig mehr.

    @Dorothea

    Ich sehe Anreisen auch schon als „Urlaub“ und mache dann auch bewusst Zwischenstops, falls ich so eine neue Stadt kennen lernen kann.

    @PIBE

    Dass du rauchst, überrascht mich. Schon früh angefangen? Meine Kollegen sind nun auch zu großen Teil auf E-Zigaretten umgestiegen. Kostet wohl weniger und ist angeblich nicht so gesundheitsschädigend. Aber es bleibt eine Sucht, die ich nicht verstehe. Meine Freunde haben mich oft dazu überreden wollen, aber da war ich in meiner Jugend sehr strikt. (Abgesehen davon, dass mein Vater mich beim kleinsten Zigarettengeruch zur Adoption freigegeben hätte..)

  23. Markus

    @Tim

    „Die schönsten Dinge kosten nichts. Denke an das Lagerfeuer mit Freunden, die Wanderung mit der Familie/Freunden, am Strand mit der Familie, Hobbys, Sport, lesen, lernen, relaxen, Kanufahrt mit Kumpels, die Holzhütte am See… das kostet alles wenig oder nichts.“

    Das ist schon korrekt… aber wenn die meisten Freunde selber nicht finanziell frei sind und nicht dieselbe Freizeit haben? In der knappen Freizeit sich noch um Pflege Angehöriger und andere Probleme kümmern müssen…

    @FitundGesund

    Du schreibst das Leben ist oft eintönig und mit Banalitäten verbunden…

    Klar, essen, schlafen, arbeiten etc. … aber irgendwie will man doch als halbwegs junger Mensch was bewegen oder großes tun…zumindest grüble ich darüber immer mehr nach.

    Finanziell frei sein ist gut und schön… aber das allein reicht mir nicht mehr als Ziel.

  24. Fit und Gesund

    @Slazenger, danke, ja, wenn man älter wird (ich fühle mich ja nicht steinalt *lach*) so hat das Vor und Nachteile, man hat ja auch schon was erlebt, ich habe z.B ein paar Jahre in London gelebt, ich war mit Médecins Sans Frontières mal unterwegs, jetzt möchte ich es einfach ruhiger haben, mich nicht nur antreiben lassen egal von wem oder was.

    @Markus,

    die banalen Alltagsdinge gehören halt einfach dazu, aber Grosses tun…hm…der Gedanke ist mir eher fremd, ich tue das was in meinem Rahmen möglich ist, ich habe lange Arbeitszeiten in einem hektischen Beruf, ich kümmere mich um die Belange meiner Mama (das mach ich auch gerne, sie war immer für mich da und ich kann sowieso nur einen Bruchteil zurückgeben), ich habe die Tiere die versorgt sein wollen, ich bin echt froh wenn ich das Alles auf die Reihe bekomme, ich kann mich im Moment nicht noch sonstwo engagieren, oder gar versuchen Grosses zu tun, MUSS man immer etwas tun?

    ich laufe gerne am See, oder setz mich im Sommer dorthin mit einem Buch, was ich mal mache wenn ich dann finanziell frei bin (dauert ja noch) weiss ich nicht, vielleicht lerne ich noch eine Sprache, vielleicht lerne ich auch Yoga, im Winter möchte ich auch gerne für ein paar Wochen in wärmere Gefilde, wie PIBE350, irgendwie hast Du mich jetzt ein wenig aus der Fassung gebracht 🙂

    an was hast Du denn so gedacht? was schwebt Dir denn vor? jetzt bin ich neugierig.

     

  25. Slazenger

    Fit und Gesund

    du glaubst nicht wie gut ich dich verstehen kann, es gibt soviele Gemeinsamkeiten, was du so erzählst, ich finde mich so häufig wieder in deinen Erzählungen, und es tut einfach gut zu wissen dass es noch einige Gleichgesinnte gibt, und ja sehr viel macht eben doch die Lebenserfahrung aus die man eben ende fünzig zwangsweise hat!

    LG in die Schweiz

  26. Mattoc

    PIBE, du hattest geschrieben, dass du noch 50 Jahre lang leben willst. Ist das mit Nikotinkonsum gut vereinbar? Und hattest du noch an anderer Stelle geantwortet, wie du es schaffst, krankenversichert zu sein, ohne diese Versicherung zu budgetieren? Ich finde keine Lösung. -;)

     

    Viele Grüße

    Mattoc

  27. Dr. Bialetti

    Spitzenmäßiger Beitrag, Tim. Erstklassiges Video; ich habe viel gelacht. Ich kaufe auch immer frisches Obst und Gemüse. Das spart auf Dauer Geld. Eine Banane ist frisch, billig und macht ordentlich satt.

     

  28. PIBE350

    An Ex-Studentin: Seitdem ich 18 bin. Gut, dass du dich nicht überreden lassen hast. Immerhin: Ich werde niemals wieder zu normalen Zigaretten greifen, weil sie mich mittlerweile regelrecht anekeln. 😉

    An Mattoc: Ich kann mich nicht an das Wort ,,wollen“ erinnern, aber sicherlich ist ein rauchfreies Leben vorzuziehen. Es ist die Sucht, die einem das Aufhören so schwer macht. Deshalb sollte man am besten gar nicht erst damit anfangen.

    Ich bin gesetzlich krankenversichert, falls du das meinst. Warum ich sie nicht auf meiner Ausgabenseite führe, hat einen familiären Hintergrund.

    An Fit und Gesund: Deine Pläne im Vorruhestand klingen super. Genau darum geht es doch: Man füllt die freigewordene Zeit mit den Inhalten, die man am liebsten hat. 😉

  29. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ PIBE350

    Gerne!

    Chuck Feeney hat ein großes Herz. Er wird in den USA bewundert. Es gibt eine ausführliche Doku über ihn:

    https://www.youtube.com/watch?v=OMcjxe8slYI&t=205s

     

    @ Couponschneider

    Ich lese auch meistens im Flugzeug.

     

    @ Markus

    Du musst Dir die richtigen Freunde aussuchen. Das sind dann jene, die finanziell frei sind. Für die anderen findet sich auch Zeit.

     

    @ Dr. Bialetti

    Danke. Nicht nur beim Kochen spare ich. Auch bei Möbeln, Haushalt, Reisen, bei Transportmitteln…

    Ich habe gebrauchte Möbel, wohne auf kleinem Raum. Ich hole mir normalerweise keine Starbucks-Pappbecher. Ich  habe kein TV, kein Auto. Ich habe uralte Computer, trage Billig-Kleidung, habe ein altes Handy. Ich meide Restaurants, Bars, Kino…

  30. Sascha

    Die wahre Freude ist ja, dass solche Menschen ihr ganzes Vermögen spenden. Das ist das Ziel. Sie erreichen innere Zufriedenheit und Glück indem sie anderen helfen. Gib und dir wird gegeben. Hamstern bringt dir gar nichts… es macht die vermeintlich glücklich, da du auf deine finanzielle Freiheit hinarbeitest. Faktisch ist es jedoch der langsamere Weg dahin. Die mentale Freiheit, die durch die Hilfe an Fremde erlangst, ist wie ein Beschleunigungsstreifen für deine berufliche und finanzielle Freiheit!

  31. schaefus

    Hi, ich bin 28 und seit fast drei Jahren nun auch an der Börse vertreten. Ich konnte meine bessere Hälfte mit ins Boot holen (Gott sei Dank) und wir sparen beide jeweils ca. 50% unseres Einkommens. Aktuell macht mir mein Job sehr viel Spaß ( IT-Dienstleistungen) und ich kann mir nicht vorstellen bald aufzuhören auch wenn ich das vielleicht in 10-20 Jahren könnte. Ich spare derzeit eher für die Freiheit eigene Entscheidungen zu treffen.

    Allerdings beobachte ich in meinem beruflichen Umfeld vor allem unter jüngenen Kollegen Folgendes:

     

    Viele ehemalige Kollegen und auch Menschen die mit mir zusammen in der Lehre waren, studiert haben etc. versuchen auf Teufel komm raus ihre Einnahmen zu erhöhen, den Job oft zu wechseln dafür um ihre Situation zu verbessern. Sie bauen oder kaufen Häuser, dann kommen Kinder, Ehe und so weiter.

    Diese Menschen sind oft nicht viel älter als ich. Ich merke, dass ich mir bei all diesen Dingen absolut KEINEN Stressache und auch nicht möchte…

    Ich finde meine Arbeit gut. Ich werde nicht reich dadurch allerdings brauche ich nicht viel zum Leben. Das mehr das andere verdienen und dafür Stress in Kauf nehmen (teilweise Nachtschicht oder 24h Dienst, Rufbereitschaft) wird ja oft sowieso verhökert für unnützes Zeug.

    Also warum dieser Wettbewerb? Ständig höher und weiter. Mir geht das ehrlich gesagt echt auf den Keks..

    Ich lese gerade „Wieviel ist genug?“ Von Edward Skidelsky. Wurde hier auch mal empfohlen. Die beiden sprechen mir auch aus der Seele 😉

    Vielen Dank an dieser Stelle auch an alle die hier kommentieren. Ich tue das selbst leider viel zu wenig, lese aber fast alles von euch und freue mich immer auf interessante Diskussionen.

    Und danke dir Tim für dieses tolle Blog!

     

  32. Christoph

    @Pipe: Also das mit dem on bord rauchen find ich leider nicht gut. Ich finde gerade in der Luft sollte man sich an die regeln halten.

    @Delura: Ich bin zeitlebens ein Roter. Aber seit einem Jahr bin ich von Fußball extrem gelangweilt. Nun wird auch noch die WM auf 48 aufgestockt. Neee Danke. Sky hab ich auch nicht mehr und werde auch beim FCB austreten.

    Dafür habe ich Football entdeckt. Derzeit laufen die Playoffs im free Tv. Solltet Ihr mal anschauen. Da jammern die nicht rum. Da kullern die sich nicht xfach wenn das Ärmchen berührt wurde..

     

    OK es ist ein wenig komplizierter als Fußball aber einfach ein paar Spiele mal anschauen.

     

    @Fit: Also ich finde indem du Tiere hast, machst du ja schon freiwillig was gutes. TOP!

  33. Markus

    @FitundGesund

    „an was hast Du denn so gedacht? was schwebt Dir denn vor?“

    Na ja, so die großen Abenteuer scheint es irgendwie nicht mehr zu geben…

    Für neue Planeten entdecken und zu bereisen bin ich wohl im falschem Zeitalter.

    Krebs heilen wäre auch was interessantes.

    Man könnte meinen das sind größenwahnsinnige Aufgaben oder es sind auch manchmal Ziele, wofür die Zeit eines Menschenlebens nicht ausreicht…

    Mal sehen ob und wann ich den Fokus auf eine sinnvolle neue Aufgabe hin bekomme…

    Albert Schweitzer war z. B. ein sehr beeindruckender Mensch…

     

     

  34. Christoph

    @Markus: Meinst du große Abenteuer für sich selbst oder für die Menschheit wie zB Columbus?

    Also für einen selbst da gibt es doch massig Abenteuer. Bergsteigen, Im Tierreservat in Afrika helfen, die Welt mit Wohnmobil, Fahrrad, per Zug etc bereisen.

     

    FÜr die Mars Expeditionen kann man sich auch bewerben.

     

  35. Markus

    @Christoph

    Also ich finde Falschirmspringen auch nicht besonders aufregend…

    Ich glaube anderen zu helfen erfüllt mich mehr.

  36. Fit und Gesund

    @Slazenger,

    vielen Dank für Deine lieben Worte und ganz liebe Grüsse von mir.

    @Christoph,

    danke, aber ich glaube die Viecher zählen nicht wirklich, sind ja keine Tierheimtiere sondern Rassekatzen die ich in halb Europa mir zusammengekauft habe, der letzte Devon Rex stammte aus Norwegen und der Heimflug mit dem kleinen Teufelsbraten war auch ein kleines Abenteuer. Ich hoffe Du hast Spass mit Deinem Wuff und bist  zufrieden.

    @Markus,

    also die Planeten lass ich da wo sie sind und nach den Sternen greif ich auch nicht 🙂

    Es gibt so viele Projekte auf diesem Planeten wo man sich engagieren könnte, eine gute Arbeitskollegin hat Pferde, sie gibt auch Reitstunden (bezahlt), aber sie erteilt auch Reitunterricht an 2 sozial benachteiligte Kinder aus ihrem Dorf, gratis, aber die Kinder müssen was dafür tun, sowas finde ich total Klasse,

    eine andere Kollegin engagiert sich im Leichtathletik-club ihres Sohnes, davor hat sie sich in ihrer Pfarrgemeinde engagiert, trotz ihrer Arbeit, ihrer Familie (3Kinder) und auch sie hatte damals noch pflegebedürftige Eltern, da zieh ich meinen Hut!

    Im Heim meiner Mutter gibt es Freiwillige die nachmittags mal kommen und mit den Bewohnern was machen, bei uns im Krankenhaus haben wir Freiwillige Helfer die z.B nachts bei einem verwirrten Patienten mal Sitzwache machen, es entlastet das Pflegepersonal,

    Mit kleinen Dingen kann man unter Umständen das Leben eines Anderen ein wenig besser oder leichter machen, man sollte aber keine Dankbarkeit erwarten, man sollte auch nicht prahlen damit was man doch für ein guter Mensch ist, im Verborgenen Gutes tun, das fände ich schöner als einfach eine Menge cash irgendwo hinzuwerfen und sich dann gross fühlen,

    nun ja, ich bin meilenweit von sowas entfernt, vielleicht kann ich das auf meine Liste nehmen wenn ich dann mal nicht mehr arbeite und es mir langweilig werden würde. 🙂

    wünsche Allen einen schönen Tag

  37. ZaVodou

    @PIBE350 (10.01.2017 18:41 h)

    Die Gedankengänge waren bei mir die Selben. Ich wollte weder von einem Arbeitgeber noch vom Staat abhängig sein.

    Ich denke aber schon, dass man den Konsumverzicht spürt. Ich jedenfalls hatte das schon gespürt.
    Das große Ziel vor Augen und der Glaube an die FU hilft einem aber dabei diesen Konsumverzicht jahrelang durchzuhalten.

     

  38. Christian

    Danke, lieber Tim, für die vielen anregenden Beiträge, die ich seit Monaten lese.

    Einige bemängeln ja, dass du oft das Thema „Sparen“ erörterst. Aber: Es ist notwendig, immer wieder daran erinnert zu werden. Ich habe mir deinen Artikel zum Anlass genommen, meine Ausgaben des letzten Jahres zu checken:

    Es ist so: Kosten muss man immer wieder kürzen. Und: was gemessen wird, wird besser.

    Bis vorgestern hätte ich gesagt, dass wir (4 Personen: Familie mit zwei Kindern und 6 Monate im Jahr durch weitere Person zu fünft) recht sparsam leben. Geschätzt 2000 Euro im Monat – hätte ich gesagt. Hätte …

    Ich habe nun mein Banking-Programm (wir zahlen viel mit Karte) angeworfen, eine automatische Kategorisierung durchlaufen lassen und war dann sehr überrascht. Es waren 2016 an Lebenshaltungskosten: 36.500 Euro (ca. 3000 im Monat).

    Davon:
    – Miete: 8500 Euro
    – Geld abheben (als Bargeld zum Ausgeben): 7000 Euro
    – Lebensmittel: 5000 Euro
    – Urlaube: 5000 Euro
    – KFZ (Tanken, Versicherung etc.): 3000 Euro
    – Versicherungen: 2000 Euro
    – Sonstiges Shopping: 1400 Euro
    – Drogerie (Windeln etc): 1400 Euro
    – Telefonie: 700 Euro
    – Strom: 700 Euro
    – und noch weitere kleinere Posten (Frisör etc.)

    Der Posten, der nie richtig in meinem Bewusstsein war, ist das Bargeld, das täglich für Kleinkram ausgegeben wird (fast 600 Euro pro Monat). Auch die Urlaube kosten einiges Geld, allerdings machen wir es so wie @PIBE350: wir bleiben 2-3 Monate im Jahr im Warmen (Kanaren oder Italien) – Wohnungen über Airbnb oder Direktvermietungen und günstige Flüge.

    Zum Thema „Jetzt oder später leben“, das hier diskutiert wurde. Dazu hat der @couponschneider einen lesenswerten Artikel geschrieben: http://couponschneider.blogspot.de/2017/01/aufgespiet-das-letzte-hemd-hat-keine.html

    Nicht zu unterschätzen ist das Gefühl, nicht (voll) abhängig zu sein – von Kunden oder dem Arbeitsgeber. Allein dafür lohnt sich das Sparen bzw. der bewusste Konsumverzicht und das Investieren.

    Danke für die Anregungen – auch an alle Kommentierenden.

    Christian

  39. tami

    Wer hat hier eigentlich alles Kinder?

    Sparen ist gut und wichtig. Gerade mit Familie wird einem das aber echt schwer gemacht in Deutschland. Da kostet der Kindergarten halbtags schon 200 €. Die Frau kann wegen der Kinder oft gar nicht oder nur stundenweise arbeiten gehen. Und die Kosten für eine schlichte Mietwohnung steigen bei uns in der Region rasant an. Für einen Single ist das weniger ein Problem. Er kann sich ein 1-Zimmer-Appartment nehmen. Was soll ich mit Familie machen?

    Ich habe den Eindruck das Kinder bei all diesen Sparüberlegungen keine Rolle spielen. Die Essen auch nicht so ohne weiteres häufiger Reis mit Erbsen. Was sollen Familien tun die eh schon nur beim Discounter einkaufen, nie in Urlaub fahren können und trotzdem den Cent mehrmals umdrehen?

  40. Slazenger

    @Christop

    mit dem was du über Fussball schreibst, geb ich dir zu 100% recht! Nur noch extremer Kommerz! Die Spiele meist langweiliger Einheitsbrei! Ich bin noch ein bischen bei blau- weiß, dabei,dat is wie Religion, da kommst nicht von weg!

  41. Janni

    @Tami

    gerade weil ich Kinder habe, spare ich.

    So lernen die Kleinen von Anfang an wie man gut mit seinen Mitteln haushaltet.

    Budget heißt das Zauberwort. So wie die Kids Taschengeld erhalten, gibt es ein Wochenbudget für den Lebensmitteleinkauf, eins für Kleidung, eins für Spaß…

    Ein Wochenspeiseplan hilft auch sehr. So weiß ich was und wieviel ich einkaufen muss und es gibt wenig Spontankäufe oder Diskussionen.

    Ich gebe Dir aber Recht, dass es einem nicht wirklich leicht gemacht wird. So als Alleinerziehende mit drei Kindern und Zeitarbeit kann ich ein Lied davon singen.

  42. Kall

    Bonjour Tim und Alle,

    ich lese die Artikel von Tim gerne. Auch wenn ich an manchen Stellen eine andere Position habe. So geht es mir auch mit den Kommentaren.

    Was ich ganz wichtig finde, sind die verschiedenen Anregungen. Ob zur Lebensweise oder Aktienempfehlungen (man hat ja nie alle guten auf dem Bildschirm).

    Die von Tim angeführten Spender (normal sehe ich das kritischer als er) finde ich in diesem Artikel sehr eindrucksvoll.

    Am Ende muss eh jeder von uns selbst entscheiden, ob und wie viel er sparen will, was für sein Wohlbefinden wichtig ist. Welche Rolle der Konsum spielt.

    Mir sind „Statussymbole“ eher unwichtig. Dafür liebe ich schon einen guten Wein, gehe gerne mal ins Theater oder ins Museum. Das ist schon Lebensqualität.

    A Bientot

    Kall

  43. Christoph

    @Christian: Da sieht man es läppert sich zusammen. Aber bist du beim Essen sicher? Das wären pro Monat für Euch alle 416,00. Das finde ich sehr wenig. Ich allein brauch schon ca 180,00.

    @Tami: Das mit dr Kita kommt auch aufs Bundesland an. In Wiesbaden kosten die. Auf der anderen Rhein Seite nicht. Das liegt an dem Länder Finanzausgleich. Die anderen Machen Schulden und wir zahlen dafür dass die Kitas nix kosten.

    Ich finde auch gut dass Schäuble die schwarze 0 unbedingt halten will. Aber wieso nicht mal was abbauen? Auch wenn es nur 100 Mio im Jahr wären. Das wäre mal ein Anfang.

     

    @Slazenger: Ich kenne das. Ichhätte auch nie gedacht dass ich mich abwende. Als kleiner Bub war ich schon FCB Fan. Damals die 80er mit Lothar, Pflügler usw. Aber es gibt nur noch Fußball und es wird immer mehr. Dazu das theatralische bei manchen. Das regt mich auf. Auch beim FCB.

  44. pommes

    @Christian,  das sind pro person 666€ im Monat gemittelt, wenn man von 4,5 Personen ausgeht, empfinde ich als nicht wirklich hoch. Ist halt die Frage was für ein Einkommen dagegen steht, sprich, wie hoch ist deine Sparquote, eine Zahl die eigentlich viel entscheidender ist und das am besten über mehrere Jahre gemittelt.

    Was bei deinen Kosten noch fehlt sind die Abschreibungen/Rücklagen/Wertverluste zumindest vom Auto da sollten noch zwischen 50€  – 400€ pro Monat drauf kommen, je nach dem was du für eine Schüssel fährst.

     

  45. PIBE350

    An Christian: Als Alleinstehender kann ich Familienausgaben nicht so gut einschätzen, aber deine geschätzten 2000 Euro würden ungefähr einem Lebensniveau auf Hartz 4 entsprechen:

    – 736 Euro für 2 Erwachsene (2 x 368 Euro)

    – 237, 291 oder 311 Euro für Kind 1 (je nach Lebensalter)

    – 237, 291 oder 311 Euro für Kind 2 (je nach Lebensalter)

    – 708 Euro für eure Wohnung (wird vom Amt übernommen)

    Dazu kommen noch ein paar Ausgaben, die eine Hartz-4-Familie nicht oder nur ermäßigt zu tragen hat: Rundfunkbeitrag, gewisse Ausgaben für die Kinder usw.

    Daher würde ich eure 3.000 Euro nicht als verschwenderisch ansehen. Vielleicht kann man an der einen oder anderen Stelle noch etwas optimieren, aber wenn man eine eigene Familie hat, kann man nun mal nicht so radikal vorgehen. An euren Urlauben würde ich festhalten, wenn sie euch viel bedeuten.

    Das waren meine kurzen Gedanken aus der Ferne. Zumal ich eure Einnahmenseite nicht kenne. 😉

     

  46. Delura

    @christoph

    @Delura: Ich bin zeitlebens ein Roter. Aber seit einem Jahr bin ich von Fußball extrem gelangweilt. Nun wird auch noch die WM auf 48 aufgestockt. Neee Danke. Sky hab ich auch nicht mehr und werde auch beim FCB austreten.

    Hallo christoph, im Prinzip hast Du recht (Radio Erewan) aber ich bin Anhänger von Schalke und die sind seit 1958 nicht mehr Deutscher Meister geworden…. (Habe ich zu meinen Lebzeiten noch nicht erlebt)

    Einmal nur einmal würde mir reichen und dann hätte ich wahrscheinlich eine ähnliche Sicht der Dinge wie Du…

    Glück Auf!

  47. Rainer Zufall

    @ Christoph. Wohnst Du in Wiesbaden? Ich pendle da jeden Tag hin zur Arbeit…

    @Tami. Stimme Dir zu, ist nicht so ganz leicht mit Kindern, die lohnen sich aber trotzdem, wie Du wahrscheinlich bestätigen kannst. Wobei 200 Euro für einen Halbtagsplatz finde ich schon fast günstig…

  48. Christian

    An PIBE350: Ja, stimmt – so habe ich das noch nicht gesehen. Danke für die Anregnung. Wenn ich fragen darf: wieviele Monate im Jahr bist du unterwegs? Nur im Winter? Arbeitest du von dort?

    Pommes: Danke dir auch für deinen Kommentar. Unsere Sparquote ist recht hoch – 60% bis 65%, weil ich gut verdiene. Allerdings: „Man kann nur ein Steak pro Tag essen“ – ich will vermeiden, dass die Ausgaben proportional zum Einkommen sind. Zudem überlege ich mir auch, wieviel passives Einkommen generiert werden muss, um alle Kosten zu decken.

    Christoph: Ja, die Kosten für die Lebensmittel kommen hin. Ich habe allerdings gesehen, dass noch ca. 50 Euro pro Monat hinzukommen müssten, da ich im Urlaub das Essen mit einer anderen Kreditkarte gekauft habe. Also ca. 460 Euro pro Monat dann. Da sind auch einige Bio-Produkte dabei – wir essen kein Brot, kaum Käse, keine Wurst. Viel Gemüse. Kinder brauchen nur kleine Mengen – wir haben auch immer selbst für sie gekocht (keine Breie etc. gekauft). Die ganzen Milchpulver braucht man auch nicht, siehe: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/kritik-an-kindermilch-warum-kinder-lieber-kuhmilch-trinken-sollten-a-844620.html

     

  49. PIBE350

    An Christian: Dann Glückwunsch zur Sparquote! Um die 60 Prozent sind prächtig.

    Ja, die Sommer verbringe ich in Deutschland. Nein, ich arbeite nicht mehr, weil ich mein finanzielles Hauptziel erreich habe. Die letzten 4 Jahre sahen so aus:

    2013: 56 Auslandstage

    2014: 115 Auslandstage

    2015: 149 Auslandstage

    2016: 154 Auslandstage

    Ich bin mit der Wertentwicklung zufrieden. 😉

  50. Fit und Gesund

    @PIBE350

    ja, damit wär ich auch zufrieden, hier soll demnächst wieder Schnee kommen, ich hasse Schnee!

    @Christian,

    magst Du Deinen Diätplan näher erläutern? kein Brot wegen Unverträglichkeit? ich esse auch viel Obst und Gemüse, aber eben auch Fleisch und ich mag Käse total gerne, der ist in der CH teuer! wie fast alle Lebensmittel. Ich koche viel selber, heute gab es im Aldi Bio-Suppengemüse (Angebot), da hab ich noch mehr Karotten und Kartoffeln drangetan und es gab eine leckere Suppe die ich heute Abend mit auf die Arbeit nehmen werde.

  51. Andreea

    Super Artikel und interessante Sichtweise!

    Ich beleuchte die Thematik mal von einer anderen Seite:

    Ist es nicht so das wir durch die Sparsamkeit unsere Befriedigung unterdrücken? Wir sind umgeben von so vielen Angeboten die es uns erlauben nicht nur die Primärbedürfnisse zu stillen sondern viel mehr Erlebnisse und Erfahrungen zu „kaufen“. Eine Coca Cola löscht nicht nur den Durst sondern ihr Geschmack, das Erlebnis mit jemandem eine Coke zu teilen zählt viel mehr. Am Ende erinnert man sich eher an den Genuss und den Moment. Wir bereichern und intensivieren Momente und Gefühle mit Konsumgüter.

  52. Andrea

    Hallo Namensvetterin (Andreea), ehrlich gesagt habe ich solche Gefühle beim Trinken eines Glases Coca Cola nie gehabt, und auch verbinde ich Coca-Cola in keiner Weise mit Weihnachten, im Gegenteil vermeide ich im Winter solch kalte Grtränke. Deshalb frage ich mch, ist das nicht eher ein Bedürfnis, das die Werbung dir einredet??? Ich schwöre, ich habe noch nie im Leben wirkliches Verlangen nach Cola gehabt und vermisse sie im Alltag überhaupt nicht. Ab und zu trinke ich einmal ein Glas.

    Hingegen habe ich beim Essen von Obst und Gemüse und auch bei anderen Lebensmitteln, die für den Körper wichtiges enthalten, immer das Gefühl, dass ich mir jetzt etwas besonders gutes tue.

     

     

     

  53. Jan

    Hallo,

    ich kann Tammis Einwand durchaus auch verstehen. Auch wir waren bis 2016 DINKs, sind nun aber mit Anfang 30 Eltern geworden. Also genau zu Beginn der „fetten Jahren“, wenn das Gehalt dann mal durchaus Freude macht.

    Kindergeld, Elterngeld, Freibeträge, usw. helfen – aber sie retten nicht. Letztlich ist es ein hoher Aufwand für die Familien.

    ABER: Trotzdem sparen wir weiterhin einen durchaus ordentlichen Teil unseres Einkommens. Das geht, man muss nur wollen! Meine Frau wird ab einem Jahr wieder 50% arbeiten, derzeit bekommt sie Elterngeld. Dank geschickter Planung des Kindes, haben wir vor der Schwangerschaft bereits ihre Steuerklasse gewechselt und bekommen somit wesentlich mehr Elterngeld, wie wenn es ungeplant wäre. Wer sich hier informiert, der hat jeden Monat in der Zeit des Elterngeldes einiges mehr auf der Hand! Die spätere etwas höhere Versteuerung des Elterngeldes macht dagegen nur einen Bruchteil von den Mehreinnahmen aus.

    Auch sind direkte Kosten durchaus klein zu halten. Die Milch von Bebivita z.B. ist günstig UND seitens Stiftung Warentest getestet und besser als die Premiumprodukte. Und dann kommen da all die Anschaffungen: Wer einmal auf einem Babybasar war, der weiß was sparen heißt. Teils kaufen die Eltern ihren Babys und Kleinkinder sogar Markenklamotten obwohl bereits die Discounterkleidung gemessen an der Tragelänge (ja die wachsen schnell raus…) durchaus als teuer anzusehen ist. Auf einem Babybasar zahlt man für den Durchschnittsstrampler in gutem Zustand 1-2 Euro! Für Markenware, wenn sie denn Mehrwert bietet, vielleicht 1 Euro mehr.
    Ich habe bereits – da wir das sehr gerne in unserer Freizeit machen – meiner Tochter für später ein paar besondere Schnapper in der Trekking-Bekleidung eingekauft. Da ging dann mal eine gute Funktionsjacke für Kinder von Jack Wolfskin oder eine praktisch ungetragene Trekkinghose von Vaude für jeweils 5 Euro über den Tisch. Im Vergleich zur Anschaffung praktisch geschenkt.
    Das gleiche ist mit gutem neuwertigen Spielsachen und Hilfsmittel, teils sogar Möbel. Der Babybasar spart einem locker 3/4 der Kosten – wenn man sich nicht verleiten lässt und dann einfach zu viel kauft. Und ein leckerer selbstgebackener Kuchen zur Unterstützung der Einrichtung (Gemeindehaus, Kindergarten,…) ist am Ende auch immer drin! Gutes tun und weniger als beim Bäcker zahlen? Gerne.

    Natürlich gibt es auch Kosten, die lassen sich nicht reduzieren. So lernt man schnell, dass Pampers durchaus auch berechtigt teurer sind als die Ware vom DM. Insbesondere wenn der Verbrauch an Windeln runter geht und das Baby weniger Mahlzeiten, dafür größere, zu sich nimmt, merkt man, dass man auch am falschen Ende sparen kann. Auch gibt es Fixkosten wie Kinderbetreuungskosten die sich – mangels Eltern in der Nähe – nun mal später wenn meine Frau Teilzeit arbeitet nicht reduzieren lassen. Auch werden wir irgendwann in eine größere Wohnung ziehen müssen, das ist uns bewusst. Nur da sparen wir z.B. derzeit auch noch in dem wir das herauszögern. Und es klappt bisher ganz gut, dem kleinen Wurm ist es noch egal.

    Andere Anschaffungen sind dagegen auch eine planbare Sache. So brauchte meine Frau sowieso beruflich ein KFZ, ich selbst habe mich sogar als Führungskraft gegen ein eigenes KFZ gewehrt – erfolgreich! Was für ein Fahrzeug fährt meine Frau? Richtig, einen Dacia. Eine neue aber billige Rappelkiste die außer ein paar selbst-/fremdverschuldete Macken außen die ersten 4 Jahre nun keinerlei Probleme bereitete. Im Gegensatz zu den Premiummodellen meiner Freunde. Uns war klar, dass wir irgendwann einmal Kinder möchten und haben daher gleich von Anfang an ein solches Auto ausgespäht und auch beim Liegenbleiben unseres alten Corsa B dieses angeschafft. Eine hervorragende Wahl. Nebenbei würde ich heute, Kinder hin oder her, immer wieder einen Dacia nehmen. Das Auto ist so herrlich unkompliziert und einfach. Und entgegen den „TÜV Reporten“ kaum anfällig. Zu den Tüv Statistiken kann ich nebenbei sagen, dass diese einen systematischen Fehler enthalten: Während Premium-Markenkunden bei anstehendem TÜV zuerst zur Werkstatt fahren, dort allerlei Unsinn reparieren lassen und dann den TÜV direkt bekommen, nutzen viele der Billigmarken-Kunden den TÜV als günstigen Berater der einem sagt was man noch machen muss und nehmen dafür mal eine Nachuntersuchung in Kauf. Ihr könnt euch bereits vorstellen, Scheckheftgepflegt ist unser Dacia nicht. Braucht er auch nicht, da er einem nicht auf den Zeiger geht, wenn man die Intervalle (teils völlig unsinnigen) nicht einhält. Im Gegensatz zur Premiummarke zwingt einen die Bordelektronik nicht zum Gang zum Händler. Ja, sie macht überhaupt nichts.

    Was natürlich statt findet ist auch ein kleiner Wandel im Kopf den hier vermutlich nur die Eltern verstehen werden können. Mit einem Kind möchte man nicht am (selbstgewählten) Existenzminimum leben. Man möchte dem Kind, selbst im Babyalter, etwas bieten. Das geht durchaus, aber mit Köpfchen! So geht der erste Urlaub im Juni in den nahe gelegenen Schwarzwald in einer Ferienwohnung auf einem Hof. Ferien auf dem Bauernhof und an der Ostsee (meine Frau ist gebürtige Polin) ist die Devise der nächsten Jahre! Das macht nebenbei gesund und hält fit. Und was man liest mit Allergien so ist gerade die Begegnung mit Kuh- und Schweinestall für Kinder sehr wichtig 🙂 . Und nebenbei freue ich mich selbst auch sehr darauf.

    Wer Kinder hat, der hat Ausgaben. Das ist richtig. Aber auch Familien können und müssen den Euro zwei mal umdrehen – und können sparen.

  54. Rainer Zufall

    Jan. Auch wenn wir die Windeln von DM prima finden und da eigentlich keinen Unterschied zu den teuren sehen, ist dem eigentlich nix hinzuzufügen. Aber das nur am Rande.

    Sehr hilfreich ist auch die Unterstützung der Freunde und Familie. Bei uns zirkuliert Spielzeug, Kleidung und sonstiges Zubehör 😉 zwischen 3-4 Familien. Ich bin geradezu froh, wenn ich wieder was abgeben kann und Platz schaffen kann. Das geht auch prima mit Werkzeug, z.b.

    Habe bei mir einen weiteren Effekt bemerkt. Durch den Nachwuchs (jetzt bald 12 Monate) bin ich nochmals auf völlig unnötige Kosten aufmerksam geworden. Gas/Strom/Versicherungen/ Telefonanbieter/Kabelanschluss gewechselt oder z.T. sogar gekündigt. Dadurch bedingte Einschränkungen im Alltag = 0.

    Auch wenn es in 1 Monat in die Krippe geht, habe ich meine Sparpläne im Vergleich zur Zeit vor der Schwangerschaft sogar (ganz) leicht erhöht.

     

     

  55. Fit und Gesund

    @Jan,

    super geschrieben! ich denke auch dass man mit Kindern dennoch sparen kann, ich sehe das auch im Bekanntenkreis, die tauschen Kleidung, Spielsachen, sie helfen sich auch mal untereinander mit Kinderbetreuung, da geht ein Kind mal über Mittag zur anderen Familie zum Mittagessen wenn die Mama noch bei der Arbeit ist, ein andermal hütet die andere Familie mal das Kind wenn die Eltern was zu erledigen haben wo man kein Kind bei gebrauchen kann, sicher, das ersetzt die Krippe nicht (teuer in der CH) aber mit gutem Willen und wenn es nicht immer nur vom Feinsten und Teuersten sein muss, findet man einen Weg.

    Wünsche Dir viel Glück mit Deiner Familie!

  56. Christoph

    @jan ihr macht vieles richtig. Nur beim Dacia bin ich anderer Meinung. Gerade mit Familie wäre mir die Sicherheit extrem wichtig und da wäre der Dacia raus

     

    Aber sonst finde ich die Einstellung super. Denke die Deutschen müssten mehr zurück zu den einfachen Dingen. Kuchen backen, sich mit anderen treffen sowas. Mit Kids auf ne Wiese anstatt immer das nonplusultra bieten zu wollen. Kinder brauchen doch eigentlich nicht viel. Andere Kinder, Freiraum zum gemeinsamen spielen und ein paar Sachen. Bälle, Schläger, Gummitwist etc

     

  57. Tami

    @Christoph: Das stimmt. Aber wir fahren mit Familie selten in Urlaub und sparen auch. Trotzdem ist es oft eine ziemliche Einschränkung. Dann beschließt die Schulklasse eine Klassenfahrt und man muss etliche hundert Euro blechen um den Kind die Teilhabe zu ermöglichen. Und gerade mit Kindern braucht es oft zwei Autos. Gerade wenn man ländlicher wohnt weil man sich die Miete in der Stadt nicht leisten kann oder den Kindern das immer häufiger dort anzutreffende Klientel enthalten möchte…

  58. Christian

    PIBE350

    Deine Auslandstage sind beeindruckend – auch dass du dafür nicht aktiv arbeitest. Ich wünsche dir, dass du das weiterhin genießt!

    Wir – als Familie  – kommen seit 2010 auf ca. 60-80 Tage Ausland.

    Mit der Schulpflicht unserer Kinder wird es dann schwieriger werden. Ich plane im Süden geschäftliche Kontakte zu knüpfen. Damit hätten wir evtl. einen Grund, die Kinder für 3 Monate auf die deutschsprachige Schule vor Ort zu schicken – und somit nicht nur an die Ferienzeiten gebunden zu sein. So der Plan. Wir hätten dann zwei Lebensmittelpunkte, da wir den Kindern das ständige Wechseln der Schulen im Ausland nicht zumuten würden. Falls da jemand Ideen hat oder schon umgesetzt, dann bitte melden.

    Mir fallen viele Fragen zu deinem Leben ein 🙂
    – Lebst du von nur von Dividenden/Aktien oder anderen Einnahmequellen?
    – Wenn Aktien: Wendest du die 3% bzw. 4% Regel an?
    – Was machst du täglich als Privatier?
    – Hast du einen Freundes/Bekanntenkreis an den Orten, wo du im Ausland wohnst?
    – Was sagen deine Freunde/Familie in Deutschland zu deinem Lebensstil?

    Das würde mich echt interessieren. Hast du einen Blog oder mal einen Gastbeitrag geschrieben oder würdest einen schreiben?

    Fit und Gesund

    Zur Ernährung: das ist entspanntes Paleo – im Laufe der Zeit abgewandelt und nicht ganz so strikt und fleischlastig. Ich sehe es nicht als Diät, sondern als Einstellung.

    Jan

    Schön geschrieben. Man merkt, wie engagiert du bist. Es ist so: Kinder erhöhen natürlich die Kosten. Aber trotzdem muss es nicht sonderlich viel sein:
    – Amazon – Sparabo für Pampers
    – Klamotten tauschen mit anderen Eltern
    – Grundausstattung bei Kleinanzeigen, eBay, Flohmärkten: Kinderwagen muss nicht neu sein und auch keine 1000 Euro kosten. Es geht auch gebraucht für 200 Euro etc.
    – Kochen zu Hause: wir haben teils auf Vorrat gekocht und dann mitunter die gefüllten Gläser eingefroren
    – Bibliothek nutzen (für CDs, Bücher etc.)

    Bei unserem zweiten Kind haben wir keine zusätzlichen Kosten mehr für die Grundausstattung / Klamotten.

    Einschränkend kann man natürlich einwenden, dass sich die Kosten mit der Schulzeit ändern werden. Da habe ich noch keine Erfahrung.

    Nicht zu vergessen: man kann Kinderbetreuungskosten steuerlich anrechnen. Auch gibt es Elterngeld/Kindergeld bzw. in unserem Fall den Kinderfreibetrag, der die steuerliche Last reduziert. Ganz interessant dazu: 

    http://whatlifecouldbe.eu/2016/02/10/how-to-pay-no-income-tax/

     

     

  59. PIBE350

    An Christian: Danke, ich wünsche euch bei eurem Plan auch viel Erfolg. Wichtig ist, dass ihr zufrieden seid, nicht was andere Familien über euch denken könnten.

    Ich lebe von mehreren Einkommensquellen, Dividenden machen bislang den kleinsten Anteil aus. Falls man nur von Dividenden leben und keinen Kapitalverzehr einolanen möchte, würde ich wohl zur 3-Prozent-Regel greifen.

    Ich gehe täglich neben den anfallenden Alltagsdingen meinen Hobbys nach, wobei Reisen mein Lieblingshobby sind. In einigen Staaten konnte ich lose Verbindungen aufbauen. Meine Familie steht voll hinter mir, aber einige ,,Freundschaften“ musste ich abbrechen. An einem eigenen Blog oder an Gastbeiträgen habe ich kein großes Interesse, weil ich mich lieber als Leser mit anderen austauschen möchte. Dazu kommt, dass es bereits sehr gute Blogs gibt. 😉

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