Zwölf kleine Börsenregeln


New York, 22. Januar 2013

bild

Ich habe zwölf kleine Investmentregeln zusammengestellt, die ich für sinnvoll halte. Wenn Sie weitere Vorschläge haben, bin ich um jede Verlängerung der List dankbar. Kritik ist selbstverständlich erwünscht.

1. Schwimmen Sie gegen den Strom
Der Mensch neigt dazu, teuer zu kaufen und billig zu verkaufen. Machen Sie das Gegenteil. Wenn die Masse Angst hat, steigen Sie ein.

2. Vermeiden Sie Gefühle
Schalten Sie Ihren klaren Verstand ein. Kurzschlusshandlungen zahlen sich selten aus. Emotionen sollten Sie bei Investmententscheidungen vermeiden. Ich weiss, es ist einfacher gesagt, als getan. Ich mache selbst genug Fehler.

3. Lernen Sie von den großen Anlegern
Beobachten Sie, was Stars wie George Soros, Carl Icahn, Warren Buffett oder die Insider in den Unternehmen (Vorstände, Aufsichtsräte) tun. Wenn Ihnen Transaktionen dieser Profis einleuchten, denken Sie über das Kopieren nach. Prüfen Sie jeden Schritt auf Herz und Nieren, bevor Sie ihn nachbilden. Aber Vorsicht: Blind irgendwelchen Gurus zu folgen, kann in die Hose gehen.

4. Diversifizieren Sie
Legen Sie nicht alle Eier in ein Nest. Selbst Genies machen Fehler. Albert Einstein war zum Beispiel ein grottenschlechter Börsianer. Mit einem Indexfonds erreichen Sie eine sehr hohe Streuung, Sie können über einen Indexfonds einen weltweiten Aktienkorb kaufen. Daneben können Sie einzelne Aktien ins Depot packen, am besten aus verschiedenen Branchen und Ländern.

5. Zeit ist Geld
Je mehr Zeit Sie haben, desto besser. Geben Sie Ihren Aktien Zeit. Lassen Sie die Gewinne laufen. Versuchen Sie, sich nicht von den Kursschwankungen verrückt machen zu lassen. Rein- bzw. Rausspringen in und aus dem Markt führt eher dazu, dass Sie teuer kaufen und billig verkaufen. Denken Sie an die Steuern sowie die Transaktionskosten. Daher lassen Sie lieber das Traden. Das richtige Timen des Marktes gelingt den wenigsten. Niemand weiss, wo die Kurse nächste Woche oder nächsten Monat stehen.

6. Weniger ist mehr
Versuchen Sie erst gar nicht, die nächste Google oder die nächste Apple-Aktie vor vier Jahren zu finden. Es ist verdammt schwer, die Raketen frühzeitig zu erkennen. Oft spielt Glück eine große Rolle hierbei. Versuchen Sie lieber, das Risiko zu reduzieren. In Qualitätsaktien zu investieren, ist die halbe Miete. So erhalten Sie Ihr Kapital und legen den Grundstein für Zuwächse von acht bis zehn Prozent jährlich. Mehr Rendite brauchen Sie gar nicht. Über die Zeit entwickelt sich durch den Zinseszinseffekt ein schönes Finanzpolster. Verzichten Sie auf Wertpapierkredite. Ich halte sie für zu riskant.

7. Umsatz, Gewinn, Dividenden, Aktienrückkäufe
Wenn ein Unternehmen seinen Umsatz, Gewinn und seine Dividende seit mehr als 20 Jahren ausbaut, ist das spitze. Solche Unternehmen sind die Königsklasse für Ihr Depot. Am besten sammeln Sie diese tollen Aktien in einer Phase der Marktkorrektur ein. Ein gutes Zeichen ist in der Regel, wenn hochsolide Konzerne im großen Stil eigene Aktien zurückkaufen und so die Gesamtaktienzahl spürbar sinkt.

8. Der Preis ist heiss
Es spielt eine Rolle, welchen Preis Sie bezahlen. Sie können ein wundervolles Unternehmen wie Apple kaufen und trotzdem 30 Prozent oder mehr verlieren. Irgendwann ist die Phase erreicht, ab der sich keine neuen Käufer mehr finden. Howard Marks von Oaktree Capital Management ist ein smarter Investor. Ich habe ihn schon in New York erlebt. Was er sagt, macht so unglaublich viel Sinn. Er ist ein waschechter Value Investor. Lesen Sie seine sieben Ratschläge. Insbesondere Punkt zwei ist ein hilfreicher Ratschlag. Kein Wunder, dass Marks zu den reichsten Menschen in den USA zählt. Er ist einer der hellsten Köpfe.

9. Kaufe, was andere hassen oder übersehen
Wenn alle Apple oder Facebook toll finden, ist das ein Warnzeichen. Dann ist die Aktie vermutlich nicht mehr billig. Apple verlor in den vergangenen elf Monaten fast 30 Prozent seines Werts. Achten Sie auf Aktien, die in New York, Frankfurt, London oder Wien aus der Mode gekommen sind. Je weniger darüber geschrieben wird, desto spannender kann es sein. Nimmt die Kritik zu, fällt der Kurs, kann es spannend werden, über einen Einstieg nachzudenken (muss aber nicht immer der Fall sein).

10. Spin offs sind einen Blick wert
Beobachten Sie Abspaltungen. Wenn aus einem Konglomerat zwei Teile werden, kann der neue börsennotierte Teil unterbewertet sein. Warren Buffett und der Bostoner Hedgefondsguru Seth Klarman (Buffett schätzt ihn sehr) haben sich auf solche Fälle, sprich Spin offs, spezialisiert. Kleiner aktueller Tipp am Rande: Geben Sie in die Suchmaschine Google folgende Begriffe ein: “Margin of Safety Seth Klarman PDF“. Sie werden vermutlich das Buch von Klarman als Scan-Version (PDF) gratis finden. Das vergriffene Buch erschien nur in Miniauflage und kostet Gebraucht ein paar Tausender. Es ist Kult. Es gilt als Investmentbibel für risikoaverse Value Investoren. Ein Kapitel behandelt Spin Offs. Klarman gilt als einer der besten Anleger unserer Zeit, er scheffelte Milliarden. Sein Buch ist wirklich gut geschrieben.

11. Vorsicht bei Problemen in der Buchführung
Wenn Sie von Problemen mit der Buchführung oder Bilanzierung hören, seien Sie vorsichtig. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Besser investieren Sie hier nicht.

12. Verstehen ist wichtig
Kaufen Sie nur, was Sie kennen und verstehen. Ich bin grundsätzlich vorsichtig, wenn mir jemand etwas von dem kleinen Milchproduzenten in Taiwan oder dem Mini-Batteriehersteller in China erzählt. Die Blue Chips haben den Vorteil, dass Sie ein geringeres Risiko aufweisen gegenüber einem unbekannten Zwerg. Hinzu kommt: Die Dickschiffe entwickeln sich in der Regel stabiler mit Blick auf Umsatz, Ertrag, Dividende etc.


tim schaefer (Author)

drucken


Gedanken zu „Zwölf kleine Börsenregeln

  1. D.K

    Danke für den Tipp mit dem Buch von Seth A. Klarman. Direkt gefunden und freue mich darauf.

  2. Michael C. Kissig

    Moin Tim,

    die wichtigsten Regeln hast Du ja schon zusammengefasst. Drei weitere Grundsätze möchte ich noch anfügen:

    13. Habe Geduld

    „Wer eine Aktie nicht zehn Jahre zu halten bereit ist, sollte sie auch keine zehn Minuten besitzen“, meint Warren Buffett hierzu. Und Recht hat er, denn sobald man Aktien erworben hat, ist man darauf angewiesen, dass andere ihren Wert erkennen und ebenfalls kaufen. Sonst steigen die Aktienkurse ja nicht, denn sie basieren auf Angebot und Nachfrage. Joel Greenblatt rät: „Wenn man billig einkauft, muss man Geduld mitbringen und abwarten, bis der Markt einem zustimmt.“

    14. Kaufe das Unternehmen, nicht die Aktie

    Erfolgreiche Investoren machen ihre Hausaufgaben, bevor sie auch nur einen Cent investieren. Sie kaufen nicht die Aktie aufgrund ihrer Kursbewegungen, sondern das Unternehmen wegen seiner Geschäftsergebnisse. Und das sollten Privatanleger auch tun, wenn sie an der Börse langfristig Erfolg haben wollen. Sie müssen Partner in einer Unternehmung werden, es durch schwierige und gewinnträchtige Phasen seines Lebens begleiten und von seiner Entwicklung profitieren. Entscheidend für den Anlageerfolg ist nicht die kurzfristige Kursbewegung, sondern die langfristige Unternehmensperformance. Denn der Kurs wird mit der Zeit diese Performance widerspiegeln.

    15. Liquidität bringt langfristig die Rendite!

    Cash bringt nur magere Zinserträge, aber um zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Aktien kaufen zu können, ist es unerlässlich. Liquidität ist daher weniger eine schlecht verzinste Anlageform, sondern vielmehr eine Call-Option auf lukrative Einstiegschancen.

  3. ZaVodou

    Hallo Tim,
    ich finde Deine Artikel irreführend und sich teilweise auch widersprechend. In einem früheren Artikel hast Du noch gesagt, dass man Qualitätsaktien kaufen soll. Der Kaufzeitpunkt hierfür wäre aber nicht so entscheidend, weil man den Markt nicht timen kann. Das müsse man langfrisitg sehen. Langfristig steigen Qualitätsaktien.
    Jetzt stolpere ich über Deinen Punkt 8 Der Preis ist heiß. Da spielt der Preis doch eine Rolle und zur Krönung des Ganzen verweist Du noch ausdrücklich auf den Punkt 2 eines Artikels der da heißt, ich übersetze das Ganze mal, dafür reicht mein an sonsten bescheidenes Englisch aus: „Was am meisten zählt, ist nicht in was man investiert, sondern wann und zu welchem Preis“.

  4. Alex

    Naja, es geht darum gute Unternehmen zu Vernünftigen Kursen zu Kaufen… wie Munger sagte „egal wie wunderfoll das Geschäft ist, es ist keinen Unendlichen Preis wert“

    Normalerweise heißt Market-Timing ja etwas zu kaufen, weil es bald steigt?

    Tim mein hier wohl, etwas zu kaufen wenn der Markt unten ist

    Danke übrigens für die Idee mit dem Klarman Buch… ich lese es gerade am Bildschirm, leider hab ich kein Kindle.

    Das Buch hat so ein bisschen die „Seele“ von Inteligent Investor von Graham… es hohlt einen auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn der markt mal etwas besser gelaufen ist (und warscheinlich gibt es einem zuversicht wenn der Markt fällt)

  5. tim schaefertim schaefer

    @ D.K
    prima

    @ Michael
    Exzellent. Das kann ich unterstreichen.

    @ finanzielle-freiheit-dividende-blog.de/
    Stimmt. Diese Aristokraten-Aktien mögen langweilig erscheinen, aber sie sind es nicht. Denn ca. 30 bis 40 % der Gesamtrendite entfällt auf die Dividende. Das wird gerne übersehen.

    @ ZaVodou
    Danke. Die Kritik ist super. Die Bewertung einer Aktie ist wichtig mit Blick auf das KGV, KBV, KUV, Dividendenrendite etc. Ich habe nie etwas anderes behauptet.

    Mit Blick auf das Timing glaube ich, dass es verdammt schwer ist den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Daher rate ich, wer heute in den Markt möchte, sagen wir mit 10.000 Euro (Neuanleger), der sollte 7.000 Euro gleich investieren in ein gutes Unternehmen mit soliden Bewertungskennziffern und 3.000 Euro in der Kriegskasse behalten – für den Fall eines Crashs oder einer Korrektur. Mit dem Cash kann man sich am „Spiel des Timings“ beteiligen. Darin steckt durchaus ein Widerspruch. Das gebe ich zu. Mein Blog soll als Ideenlieferant dienen. Ich möchte eine andere Perspektive aufzeigen. Mein Blog soll ein Puzzlestück sein. Das Medienangebot ist riesig. Immer die eigenen Schlüsse ziehen. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, was für einen sinnvoll ist und was letztendlich gemacht wird. Ich lerne stelbst stetig dazu, mache genug eigene Fehler.

    @Alex
    Seth Klarman ist jemand, der knallhart gegen den Strom schwimmt. Wenn alle schreien: „Schnell raus aus der Aktie“ geht er rein. Fehler macht er freilich.

  6. Michael C. Kissig

    Die Frage wann der richtige Einstiegszeitpunkt gekommen ist, kann endlos diskutiert werden – es gibt immer Argumente für und Argumente gegen den Einstieg genau zu einem bestimmten Zeitpunkt. Man möge sich deshalb hierzu der Gelassenheit eines Warren Buffetts erinnern: da er sich an Unternehmen beteiligt und nicht bloß Aktien kauft, interessiert ihn der Einstiegskurs nur insofern, als er unterhalb des von ihm ermittelten fairen Wertes liegt. Nach dem Kauf ist ihm der Kurs egal. Er sagt nicht umsonst, man solle keine Aktien kaufen, wenn man es nicht ertragen könne, wenn sich danach der Kurs halbieren würde. Und genau so ist es! Außer einen selbst interessiert sich niemand für den Einstandskurs. Ob Hugo Meier die ABC-Aktie zu 10 oder 100 EUR gekauft hat, will niemand – außer ihm – wissen. Und auch er sollte das lieber schnell vergessen, weil es ihn hindert, rational mit seinem Investment umzugehen. Denn er setzt die Kursbewegungen immer ins Verhältnis zu seinem Einstandskurs und nicht zum Wert, den der Unternehmensanteil, den die Aktie darstellt, hat.

    Zum Vergleich: wenn man sich ein neues Handy kauft oder einen neuen Fernseher oder ein neues Auto, dann zahlt man den Preis. Man informiert sich über das Produkt, trifft seine Auswahl und sucht sich einen günsigen Anbieter. Aber dann kauft man es. Und dann nutzt man es. Wer schaut denn nun täglich, vielleicht minütlich, bei Amazon oder Ebay rein, ob sich der Preis verändert? Niemand, der halbwegs bei Verstand ist. Denn es interessiert doch niemanden, weil man das Produkt nicht gekauft hat, um es zu kaufen, sondern um Eigentümer zu werden, um es zu nutzen. Warum verhält man sich bei Aktien also anders? Weil wir uns beweisen wollen, dass wir clever sind, dass wir die richtigen Aktien ausgesucht haben. Und das möglichst bereits zehn Sekunden nach dem Kauf. Da muss die Aktie schon 10% im Plus sein, sonst macht sich Enttäuschung breit.

    Versteht mich nicht falsch, mir geht es genauso. Und ich glaube nicht, dass ich diese Gefühle jemals loswerde. Was ich aber tun kann ist, ihnen nicht nachzugeben. Man kann sich z.B. zur Regel machen, Aktien für mindestens ein Jahr zu halten. Wenn man sich daran hält, ist schon viel gewonnen. Und der Einstiegskurs ist dann auch nicht mehr ganz so wichtig, weil man ja eh nicht handeln kann.

    Wenn man nicht sofortige Kursgewinne erwartet, dann kann man sogar in einem Crash Aktien kaufen. Man muss nur die richtigen erwischen. Und das sind nicht die, deren Kurs möglichst schnell ansteigt (das kann keiner vorhersagen), sondern es sind die, bei denen die fundamentalen Daten so gut sind, dass die Wahrscheinlichkeit umso größer ist, dass man sie unterhalb ihres fairen Wertes kauft. Man kauft und wartet ab. Sobald die anderen schnallen, was für ein tolles Unternehmen das ist, kaufen sie auch. Und man gewinnt.

    Genau zu diesem Thema, „Timing – sollte man gerade jetzt Aktien kaufen?“ habe ich damals einen meiner ersten Artikel in meinem Blog verfasst. Und ich bin immer noch dieser Meinung. 😉

  7. Martin

    zu 10.: Spin-Offs wurden bisher leider steuerlich als Dividende betrachtet. Hoffe das Gesetz wird geändert. Daher würde ich erst nach dem Spin-Off kaufen und vorher verkaufen. Da kann das Depot sonst sogar ins Minus gehen, wenn nicht genug Cash vorhanden ist um die Abgeltungssteuer zu bezahlen.

  8. Michael C. Kissig

    @Martin

    Richtig, die steuerliche Behandlung von Spin-offs ist in Deutschland abenteuerlich und bedarf einer Korrektur.

    Allerdings stellt die bisherige Regeung keine ganz so große Katastrophe dar, weil zwar der abgespaltene Teil als Ausschüttung bewertet wird und entsprechend besteuert werden muss, andererseits ab der abgebende Teil ja danach mit dem reduzierten Aktienkurs im Depot steht. Und der ist steuerlich dann eine Verlustposition. Würde der Anleger diese Position sofort glattstellen, würde hier ein großer Verlust anfallen und über die Einkommensteuererklärung könnte er beides miteinander verrechnen und sich so die gezahlte Steuer zurückholen. Und wenn der Anleger nicht sofort verkauft, dann wirkt sich der Kursverlust bei einem späteren Verkauf ebenso aus.

    Für die Optik des Depots ist s natürlich nicht schön, wenn auf einmal eine Position mit minus 50% drin steht. Unter dem Strich hat man dem Finanzamt allerdings nur vorzeitig die ihm zustehenden Steuern gezahlt. Das macht es nicht besser, aber jedenfalls nicht ganz so dramatisch wie es auf den ersten Blick aussieht.

  9. ZaVodou

    @ Michael C. Kissig

    Das mag alles richtig sein.Gekniffen ist aber trotzdem derjenige, der vor 2009 seine Aktien gekauft hat. Oder sehe ich das falsch?

  10. Michael C. Kissig

    Nein, das ist korrekt, da diese Kursgewinne ja aus der Steuerpflicht raus sind, kann auch keine Steuerverrechnung erfolgen.

    Das Jahresteuergesetz 2013, in dem auch die Neuregelung zu den Spin-offs steckte, ist übrigens nicht in Kraft getreten. Es wurde zwar vom schwarz-gelb-dominierten Bundestag verabschiedet, aber der rot-grün-dominierte Bundesrat hat es abgelehnt. Daher gilt die alte Regelung weiter, bis man sich vielleicht mal zu einer Lösung durchringt.

  11. Martin

    @Michael:Mir ist die Besteuerung schon klar. Der unbedarfte Buy-and-hold Anleger kann aber derzeit ins Minus rutschen, wenn er nichts unternimmt. Natürlich kann er dann was verkaufen, wenn er es denn bemerkt. Das kostet Zeit, Transaktionskosten und evtl. schon aufgelaufene Kursgewinne werden steuerlich ungünstig realisiert bei Verkauf.

    @ZaVodou: Für Altbestand ist die aktuelle Regelung schon nahe an Enteignung. Für die neue, abgespaltene WKN gilt dann auch nicht mehr die Altbestandsregelung, welche aber noch für die alte dann im Wert gefallene WKN gilt. Hoffe auf viele Klagen, da ich selbst nicht klagen werde.

  12. Chris

    @ Spin-Offs
    Spin-Offs sind oft total schwer zu beurteilen und in Deutschland sehr selten geworden. Man hört selten was – bis auf den Osram Spin-Off habe ich den den letzten Jahren auch nicht gehört. Muss aber auch gestehen, dass ich das Thema nicht so richtig verfolge, da man extreme Kenntnisse über das Unternehmen braucht, welches abgespalten wird.

    Und Deals die zu gut aussehen um wahr zu sein, sind es in aller Regel auch 😉

    Cheers

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *