Zweiter Platz im Wettbewerb „Finance Blog of the Year“


New York, 9. März 2010

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Die Würfel sind gefallen. Mein Blog belegt im Wettbewerb “Finance Blog of the Year 2010“ den zweiten Platz. Ich bin mit dem Ergebnis happy, schließlich wurden mehr als 180 Blogs nominiert. Davon kamen nur 14 Blogs in die Endrunde.
Mein Dank geht an alle, die mich unterstützt haben. Und an den Veranstalter smava.de. Meine Gratulation geht an den Erstplazierten Martin Brosy und an den Drittplazierten Dr. Hannes Peterreins sowie an alle anderen Blogger. Mir gefallen sehr viele Angebote. Ich werde daher in den kommenden Monaten hier auf den ein oder anderen Blog eingehen und diese verlinken.
Unterstützt hat mich seit mehr als zehn Jahren Börsenbriefherausgeber Egbert Prior. Für seinen Rat und seine Hilfe gerade in New York möchte ich mich herzlich bedanken. Klasse fand ich, dass mir Heiko Thieme, als ich vor vier Jahren in die Finanzmetropole kam, ein Plätzchen (dank der Schützenhilfe von Herrn Prior) in seinem riesigen Büro in Midtown anbot. Die exzellenten Kontakte des New Yorker Fondsmanagers in die Finanzwelt beeindruckten mich sehr. Mein Webdesigner Dieter Flemming hatte in den vergangenen Monaten jede Menge Arbeit, ihm gilt ebenfalls mein Dank.
In diesem Blog geht es mir darum, Ihnen die Strategie des „Value Investings“ zu erläutern. Dieses Jahr werde ich wieder an der Hauptversammlung von Berkshire Hathaway in Omaha teilnehmen. Die Beteiligungsgesellschaft wird von Warren Buffett und seinem Freund Charlie Munger gemanagt. Von Buffett und Munger können wir alle viel lernen. Buffett ist nach Bill Gates der zweitreichste Mensch der Welt. Mit ganz einfachen Methoden hat der 79-jährige sein Milliardenvermögen aufgebaut. „Wenn Du einen Intelligenzquotienten von 150 hast, dann kannst du 30 IQ-Punkte an jemanden anderen verkaufen. Du musst nur klug, aber kein Genie sein.“ So hat die Investmentlegende seinen Erfolg auf dem vorigen Aktionärstreffen beschrieben.
Buffett verzichtet ganz auf Investmentbanker. Am liebsten verhandelt er direkt mit den Vorständen, wenn er ein Objekt übernehmen möchte. Sein Wort und sein Handschlag sind bindend. Erst später bringen die Rechtsanwälte seine Deals in trockene Tücher. Buffett verfolgt eine Buy-and-Hold-Strategie. Seine Kerninvestments sind meist führend in ihrem Sektor und schütten hohe Dividenden aus. Er steigt ein, wenn sich die Masse von der Aktie abwendet. Crashs und Unternehmenskrisen nutzt er bevorzugt zum Einstieg. Das ist sein Erfolgsrezept.


tim schaefer (Author)

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