Worum es mir geht


New York, 27. Juni 2013

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Was möchte ich mit diesem Blog erreichen? Diese Frage stelle ich mir täglich. Heute möchte ich Ihnen eine Antwort darauf geben. Ich möchte erklären, wo an der Börse Chancen, wo Risiken lauern, was es mit dem Zinseszins auf sich hat. Wie Sie gute Dividendenaktien finden können. Auf was es bei der Auswahl ankommt. Bei Finanzprodukten möchte ich mögliche Gefahren einschließlich der Gebühren erklären, die langfristig gesehen einen Schaden anrichten können. Manchmal schweife ich in diesem Blog ab, ich weiß.
Vorsicht Betrüger
Es geht mir darum, Sie zu motivieren, ausreichend Geld fürs Alter zurückzulegen. Sie sollten aufpassen, nicht in diesem „Haifischbecken“ zu einem Opfer zu werden. Ich empfehle Ihnen, das aktuelle Interview mit dem Schneeballbetrüger Bernie Madoff zu lesen. Der Milliardenschwindler sprach im Gefängnis mit einem Redakteur von MarketWatch. Das Gespräch ist interessant, insbesondere seine Warnhinweise. Studien zeigen, am häufigsten gehen ältere Bürger, hauptsächlich Männer, Windbeuteln auf den Leim.
Der Zinseszins ist ein Geschenk
Mir ist es wichtig, den Effekt des Zinseszinses zu erklären. Es ist ein unglaublicher Hebel. Je mehr Zeit Sie haben, desto besser. Sie sollten verstehen, dass dieser Effekt für Sie (Sparen) und gegen Sie (Schulden) arbeiten kann.
Am besten wirkt der Zinseszins für junge Menschen, denn die haben viel Zeit bis zur Rente. Für Berufsanfänger, also 20- bis 30-jährige, ist das Sparen mit Ausdauer erfolgsversprechend, wenn sie aus dem Einkommen Rücklagen bilden. Die Kunst besteht darin, durchzuhalten und nicht bei jedem kleinen Problem, den Sparplan über den Haufen zu werfen. Ich weiß, das ist einfacher gesagt, als getan. Kommt es zu einem Finanzengpass, kann vielleicht jemand aus der Familie kurzfristig Geld leihen.
Ich weiß, das Leben spielt manchmal nicht so, wie man es sich wünscht. Krankheit, Jobwechsel, Umzug, Scheidung…
Sparen in jungen Jahren
Ein weiteres Hindernis ist: Gerade junge Menschen haben weniger Geld. Der Verdienst ist im Regelfall Mini. Es bleibt am Monatsende zu wenig übrig. Hinzu kommt: Die Berufsanfänger wollen ein neues Appartement, Auto und so weiter. Sich selbst zu motivieren, lieber etwas heute zu sparen, um später mehr Freiheiten zu haben, ist verdammt schwer. Aber einen Versuch ist es wert.
Finanzwissen fehlt
Ein großes Problem ist: Den Menschen fehlt das nötige Hintergrundwissen. Sie wissen nicht, auf was es beim Sparen ankommt. Gerade wenn es um Aktien geht, gibt es Lücken.
Ich kenne jemanden, der schaut jeden Tag nach den Börsenkursen. Wenn es zu einer Korrektur kommt, beklagt er sich bitter, weil seine Positionen unter Wasser stehen. Ich riet ihm: „Wenn Du Qualitätsaktien besitzt, brauchst Du nicht jeden Tag den Kurs verfolgen. Du schaust ja auch nicht den Regentropfen zu, wie sie vom Himmel auf die Erde fallen.“
Es müsste Finanzwissen in den Schulen vermittelt werden. Leider ist das selten der Fall. Wenn die Kenntnisse fehlen, wie sollen die Heranwachsenden später ausreichend Vorsorge treffen können? Es gibt eine einfache Formel: Was die Leute nicht verstehen, machen sie nicht. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht, sagt der Volksmund. Deshalb wagen sich zu wenige Bürger an die Herkulesaufgabe heran. Sie konsumieren lieber. Das werden viele Menschen im Alter bereuen.
Es ist mehr Geld nötig, als Sie vermuten
Unterschätzt wird, welch große Geldsummen Sie brauchen, um eine Versorgungslücke als Rentner zu vermeiden. Die „New York Times“ brachte einen spannenden Artikel zu dem Thema. Er heißt: „Für Rentner: Die 1-Million-Dollar-Illusion“. Wer sein Kapital nicht aufbrauchen möchte und nur die Zinserträge abschöpfen möchte, braucht einen Batzen angesichts der niedrigen Guthabenzinsen.
Finanzprodukte
Bei Finanzprodukten ist es verdammt wichtig zu prüfen, was die Dinger kosten. Sie gehen ja auch nicht in den Supermarkt und legen Produkte in den Einkaufswagen, ohne den Preis geprüft zu haben. Die Gebühren zu verstehen, zu hinterfragen, das ist das A+O. Das gilt für Fonds, Hedgefonds, Zertifikate, Indexfonds, Derivate, ETFs, das Trading usw.
Etliche Produkte sind sehr kompliziert strukturiert. Wenn Sie nicht verstehen, was sie kaufen, Finger weg. Ich verstehe die meisten Prospekte nicht. Manchmal habe ich das Gefühl, die Prospekte sind mit Absicht so geschrieben, damit sie kein Mensch versteht. Im Endeffekt sind die rechtlichen Risiken von Juristen so geschrieben, dass Sie hinterher nicht sagen können: „Ja aber…“ Als Privatanleger hat man selten eine Chance auf Wiedergutmachung. Wenn das Geld den Bach hinunter geht, ist es im Regelfall weg. Das sollten Sie wissen.
Wer verdient was, wann, wofür?
Sie sollten ferner wissen, ob ein Vermittler oder die Bank eine Provision kassiert. Sie müssen sich klar machen, wer was zu welchem Zeitpunkt einstreicht. So geht Ihnen schnell ein Licht auf.
In den USA werden derzeit einige Vermögensverwalter verklagt, weil die Kosten einfach zu hoch sind. Vor Gericht stehen selbst namhafte Anbieter wie Fidelity. Kunden fühlen sich zunehmend übervorteilt. Wenn die jährliche Gebühr „nur“ 0,5 Prozent höher ausfällt als bei einem anderen Anbieter, kann das nach 30 bis 40 Jahren einen gewaltigen Geldbetrag ausmachen, der dem Sparer am Ende fehlt (wegen des Zinseszinses).
Das „Wall Street Journal“ berichtete kürzlich über einen staatlichen Pensionsfonds eines Landkreises, der mit der Performance seiner externen Portfoliomanager unzufrieden war. Von Monat zu Monat nahm der Frust der Behörde zu. Der Landkreis kündigte die Verträge schließlich bei Goldman sowie JPMorgan und schichteten die Pensionskasse stattdessen in kostengünstigere passive Indexfonds von Vanguard um. Der Wechsel senkt nun die Managementkosten. Unter einem massiven Druck steht der Sektor. Warum? Die meisten Fondsmanager scheitern. Sie schaffen es nicht, die Benchmark zu übertreffen. Gleichzeitig kassieren die Fonds üppige Gebühren.
Interessenkonflikt Gebühr versus Rendite
Als Kunde sollten Sie im Hinterkopf haben: Es besteht ein Konflikt zwischen den Interessen der Bank und Ihnen als Sparer. Einerseits möchte die Bank natürlich Geld verdienen (was ich ihr zubillige). Andererseits haben Sie als Anleger ein Interesse daran, so viel Rendite bzw. Geld wie möglich zu verdienen. Es gibt eine Lösung, um dem Konflikt aus dem Weg zu gehen: Die Banken sind innovativ geworden. Discountbroker und Banken rollen den Markt mit günstigen Lösungen auf. Es gibt tolle Produkte, die extrem kostengünstig sind. Hierzu zähle ich grundsätzlich Indexfonds bzw. ETFs (freilich nicht alle).
Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hat frühzeitig auf den Trend zu günstigen ETFs gesetzt. Jetzt verdienen sich die New Yorker eine goldene Nase. Ebenso hat die Fondsgesellschaft Vanguard den Trend als einer der ersten in der Branche erkannt.
Berlin sorgt für Wischiwaschi statt Transparenz
Aufgabe der Regierung ist es für einen transparenten Markt zu sorgen. Ich sehe hier und da Fortschritte. Bei Produkten wie der „Riester Rente“ bin ich manchmal am Zweifeln, ob es die Regierung ernst meint mit der Fairness. Es gibt unter den Riester-Verträgen regelrechte Gebührenfresser. Warum der Staat so ein Zeug bezuschusst, ist mir schleierhaft. Es blickt wegen zu viel Komplexität kaum jemand durch.
Dabei ist Transparenz Voraussetzung für einen funktionierenden Kapitalmarkt. Je mehr Licht in das dunkle Gebührengestrüpp kommt, umso besser. Es nutzt am Ende des Tages nicht nur dem Kunden, sondern auch dem Anbieter, weil das Vertrauen zunimmt. Informationen, die wir Verbraucher von den Finanzdienstleistern erhalten, müssen wir verstehen können. Was sollen 50 kleingedruckte Seiten mit einem Kauderwelsch bringen, wenn wir nur Bahnhof verstehen?
Weil ich mich nicht durch das Kleingedruckte quälen möchte, bin ich ein Anhänger von direkten Aktieninvestments geworden. Ich kaufe Aktien, um sie 10, 20, 30 Jahre liegen zu lassen. Indexfonds halte ich ebenfalls für kaufenswert.
Fazit: Gebühren, Risiken, Chancen – behalten Sie stets alles im Blick.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Worum es mir geht

  1. Michael

    Auch jüngere Leute tappen in die Schneeball-Falle. Warum, von Außen kann das oft nur schwer nachvollzogen werden. Gier frisst Hirn sagt ein Sprichwort treffend.

    „Es blickt wegen zu viel Komplexität kaum jemand durch.“ Die Regierung betreffend ist wohl oft auch die Frage erlaubt, welche Lobbyisten sich hier durchgesetzt haben – meine Meinung. Das Zitat passt aber gut auf die privaten Anleger. Wie soll sich klein Müller hier das nötige Hintergrundwissen aneignen und vor allem mit welchem Aufwand? Anlageberater, jeder erzählt hier etwas anders, worauf ist verlass?

    Bezüglich Komplexität, gestern erst wieder daran erinnert worden, < href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/bankentrick-kostet-staat-milliarden-viertausend-mal-uli-hoeness-2029519.html">Bankentrick kostet Staat Milliarden. Bei sowas kann der Glaube schon einmal verloren gehen.

    Meine persönliche Anlagestrategie: wie bei so vielen Sachen im Leben macht es der Mix. Aktieninvestments schön und gut. Die Zeiten sind im Moment nicht die schlechtesten um nicht auch ein Blick auf Immobilien zu wagen.

  2. Markus

    Schon klar worum es Dir geht! 😉

    Ich denke nur, dass viele die hier sind schon ein wenig Erfahrungen haben.
    Ob es den komplett unbedarften Anleger hierher verschlägt???

    Mantra artige Wiederholung schadet sicher nicht den Anlegern, die denn ein oder anderen Crash schon mitgemacht haben, bzw. eine Weile gebraucht haben, bis Sie Ihre Strategie gefunden haben.

    Ob Value-Anleger, Dividendenjäger, politisch interessierten, politisch frustrierten, etf-Anleger, Global-Titan`s-Fan, Liberalismus-Fan, Ethik-Grübler, Boom-Fanatiker vom ewigen Wachstum oder Dauerpessimisten… Die Stimmungen und Investmentstile können alle im wechselnden Zeitverlauf auch auf nur einen einzigen Anleger zutreffen…

    Die Frage ist, wie erreicht man dass die Leute klüger und nachhaltiger investieren? Und was würde passieren, wenn alle nur noch klug investieren würden?

    Bin frech und sage Aktien sind streng genommen keine Sachwerte. Der Unternehmensanteil an dem Unternehmen ja, aber nicht das Kursniveau an der Börse.

  3. Michael

    Hallo Markus,

    danke für deine nette Reaktion auf meinen Kommentar.

    „Ob es den komplett unbedarften Anleger hierher verschlägt???“ Das passt aber nicht ganz zu dem Absatz „Finanzwissen fehlt“.

    „Und was würde passieren, wenn alle nur noch klug investieren würden?“ Die utopischen Gedankengänge überlasse ich anderen 😉

    „Die Frage ist, wie erreicht man dass die Leute klüger und nachhaltiger investieren?“ Das Börsenparkett ist so vielseitg und nachhaltige Investitionen – sind nicht von allen Seiten erwünscht. Vielleicht bin ich auch nur zu sehr vom Trading geprägt.

  4. StefanStefan

    Tja, leider nagen Steuern und Inflation auch kräftig an unseren Investment-Gewinnen. Mir kommt es manchmal vor wie ein Kampf gegen Windmühlen.

  5. Gert

    @ Michael

    Ja, wie soll sich der „normale“ Mensch das wirtschaftliche Wissen aneignen? Lesen ist hier, wie in allen anderen Lebenslagen, hilfreich. :-))
    Ich befürchte nur, dass die meisten Mitmenschen dazu keine Lust haben. Sie haben leider auch keine Lust, auf den einen oder anderen Besuch beim Burger-Brater zu verzichten, um auch noch 50 € p.m. zu sparen. Zum guten Schluss wird es Mutti (oder deren Nachfolger) schon richten. Das wird nicht nur erwartet, sondern ostentativ verlangt. Eigenverantwortung ist eine Tugend, die bei uns bis zur Unkenntlichkeit verkümmert ist.
    Wer in D in Aktien (oder Aktienfonds) anlegt, gilt z.B. in den Foren zu einschlägigen Themen bei Spiegel Online zumindest als suspekt, wenn nicht gar als gierig oder kriminell.
    So, genug gemeckert, aber das musste mal raus.

  6. StefanStefan

    Das Spiegel Online Forum ist mir auch schon aufgefallen! Grausam was da teilweise für Meinungen vertreten werden. Da tummeln sich haufenweise linke Lehrer…

  7. Sebastian

    Na ja, lieber linke Lehrer, als rechte Dummköpfe ;).

    Die Meinungsbekundungen in Foren wie SPON schaue ich mir doch gar nicht mehr an! Die Leutchen, die dort ihre Meinung kundtun haben wohl
    a) zuviel Zeit, um unproduktiv durch´s Netz zu stromern, um dann
    b) andere Menschen zu kränken und zu verletzen, bzw. sich einfach mal auszunörgeln und rumzumeckern, wobei die Beiträge dann in der Regel auch
    c) auf einen doch recht schlichten Intellekt schließen lassen.

    Auch die permanente Politikerschelte, samt „böser Staat und böse Steuern“ gehört – leider auch hier – immer wieder „zum guten Ton“ und mir doch ziemlich auf die Nerven.

    Mal abgesehen davon, dass ein Großteil „der Politiker“ normale Bürger sind, die sich nach Feierabend ehrenamtlich um ihr Gemeinwesen kümmern, nimmt der Staat Steuern von den Bürgern, um unser ALLER Zusammenleben zu finanzieren.

    Ja klar, da sind dann auch Panzer, Bankenrettungsgelder und Verschwendungen dabei. Bekommen wir ja auch andauernd mit. Gut, dass wir unabhängige Medien haben und gut, dass wir anschließend darüber streiten können.

    Allerdings werden die Steuern dann auch für solch illustren Dinge wie unabhängige Richter, Polizisten und Beamte, für funktionierende Infrastruktur und Bildungseinrichtungen – hier haperts leider – ausgegeben. Oder eben für die Solidarität mit den Kranken, Schwachen, Armen und Alten!

    Es wäre doch schön, wenn sich jeder bei der nächsten Nörgelrunde mal fragen würde, was ER SELBST für das Gemeinwesen beizutragen hat. Muß ja keine Parteiarbeit sein. Vereine, karitative Einrichtungen, soziale und ehrenamtliche Arbeit machen einen Beitrag auf vielen Wegen möglich.

    Wer dann doch keine Lust hat, fragt sich vielleicht einmal, ob das Leben in Argentinien, Südafrika oder China als Bürger so viel besser ist als hier.

    In der Demokratie bekommen die Bürger halt die „Politiker“, die sie verdienen ;).

  8. Michael

    @ Gert,

    ganz so schwarz sehe ich nicht. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel und was in meinem Umfeld gelesen wird. Gegenbeispiele gibt es natürlich auch. Als ich im Trading Bereich noch sehr aktiv war, hat mich ein Bekannter nach ein paar Tipps zum Einstieg gefragt. Ein paar Tage zuvor hatte ich Das große Buch der Markttechnik von Michael Voigt zu Ende gelesen. Die Lektüre finde ich unterhaltsam und informativ zugleich, viele Geschichten im Buch hätten auch von mir (oder von fast allen anderen Tradern) stammen können. Also hab ich es ihm geschenkt. An seinen Augen war bereits bei der Übergabe zu erkenne, dass er lieber in zwei Sätzen die Zauberformel von mir gehabt hätte. Gelesen hat er es wohl nie.

  9. Sebastian

    So, und damit ich auch noch etwas „zur Sache“ hinzufüge: Das Mantra, das Tim hier immer wieder beschreibt, halte ich neben dem Lesen/Lernen für einen wichtigen Baustein auf dem Weg zur finanziellen Kompetenz.

    Wir müssen unserem Ego immer wieder auf´s neue Eintrichtern, wie langsam und „langweilig“ der Weg zu den finanziellen Zielen eigentlich ist.

    Welchen Investmentweg man auch einschlägt (Dividenden, Buy-and-hold, Value, Asset-Allocation) – in der Ruhe liegt die Kraft. Geduld und Ausdauer sind gefragt, um die eigene Strategie durchzuziehen.

    Gerade für „Börsenanfänger“ ist es unheimlich wichtig, gleich zu Beginn die vernünftigen Lehren erfahren zu dürfen.

    In diesem Sinne – allen viel Erfolg :)!

  10. Markus

    Unabhängige Richter? 😉
    Also ich habe schon bei kleinen Streitsummen von 6.000 € und eindeutiger Schuldfrage die Frage von Richtern erlebt: Muss ich mir die Mühe machen und den ganzen Ordner durchlesen oder können wir nicht einfach halbe halbe machen… Traurig, aber kein seltener Fall.

    Trading… Diesen Anlagestil lasse ich bewusst aus, weil er nicht zu mir passt. Auch wenn es wirklich 5 % geben soll, die nach Kosten damit Gewinne erwirtschaften. Da bin ich ein sturer Esel und lese darüber auch nix! Sorry, ich denke die Finanz-Wissenschaft gibt mir größtenteils recht.

    Buy & hold macht nicht in 2 bis 10 Jahren reich!!! Auch die Sehnsucht oder Gier doch endlich mal die halbe Mille oder Mille in den nächsten Jahren zu machen, muss man sich abgewöhnen.

    Es sind viel eher Jahrzehnte, Geduld, Überlegung, auch den Mut in einem Crash nachzukaufen (nur bei soliden Titeln), lesen (allerdings zählt die Quantität nicht so viel wie die Qualität) nötig, um in Bereiche zu kommen die finanzielle Freiheit ermöglichen.

    Aber eine Garantie bei buy & hold gibt es auch nicht unbedingt. Es hängt einiges vom Anlagehorizont, den Kaufpreisen, der gesamten Wirtschaft und dem eigenem Durchhaltevermögen ab.

    Wenn man das passende Gemüt für buy & hold hat, ist es aber mit einer der einfachsten und erfolgsversprechendsten Anlagen für den Otto-Normalo-Anleger.

  11. Sebastian

    @Markus:

    Na ja, in Russland möchte ich nicht vor den Richter treten…. 😉

  12. Markus

    Ist wohl etwas arg viel verlangt eine ordentliche Rechtssprechung auch bei Summen unter 10 k zu bekommen??? Traurig…

    Ich möchte Deutschland nicht mit Russland vergleichen. Im Vergleich dazu sind wir natürlich in einem besseren Rechtsstaat.

    Allerdings gibt es genügend Dinge in unserem Land, die noch angepackt werden könnten! Auf Lorbeeren sich auszuruhen bringt nix!

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