Was tun in diesen turbulenten Zeiten? Kaufen, Halten, Verkaufen?


New York, 18. Juli 2010

Der hundsmiserable Freitag hat mir gezeigt, dass die unsicheren Hände nach wie vor das Sagen an der Wall Street haben. Ich glaube, dass es durchaus noch lange dauern kann, bis wir wieder in ruhigeres Fahrwasser gelangen. Wie ich schon sagte, ich halte es für möglich, dass der Dow Jones im schlimmsten Fall zwei Jahre lang nicht vom Fleck kommt oder gar zwischenzeitlich auf 6.000 Zähler zurückfällt. Das ist allerdings ein sehr pessimistisches Szenario. Aber damit müssen Sie jederzeit rechnen.
Was also tun? Neuengagements würde ich vorerst zurückstellen. Sollten die Kurse in den kommenden Wochen und Monaten weiter sinken, sind das natürlich exzellente Einstiegskurse. Behalten Sie dann allerdings die Nerven und bleiben Sie investiert. Ständiges Handeln, rein und raus in Aktienwerte, ist teuer und macht wenig Sinn. Denn den günstigsten Einstiegspunkt zu finden, das ist nahezu unmöglich und hat durchaus mit Glück zu tun.
Ich vertrete die These, dass Menschen mit einem guten Fingerspitzengefühl und ein wenig Fachkenntnis exzellente Renditen an der Börse erzielen können. Sie brauchen gar kein Aktienexperte zu sein. Wer ein paar hochsolide Konzerne unter die Lupe nimmt und seinem Bauchgefühl folgt, kann selbst die glorifizierten Fondsmanager schlagen. Glauben Sie an sich selbst!


tim schaefer (Author)

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