Warum sich unethisches Handeln nicht lohnt


New York, 2. August 2013

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Die Zeitungen sind in den USA zugepflastert mit einem spektakulären Schuldspruch: Der Ex-Trader von Goldman Sachs, Fabrice Tourre, ist von einer Jury des Betrugs an Kunden für schuldig gesprochen worden. Es ging um ein synthetisches Finanzprodukt, das ausschließlich auf faulen Hypotheken basierte. Das Produkt wurde u.a. an die IKB als Wertanlage verkauft. Die IKB stand später vor der Pleite. Die deutsche Bundesregierung musste die IKB mit einer Geldspritze vor dem Tod bewahren.
Es handelte sich um ein Zivilverfahren gegen Tourre. Der Trader muss nicht ins Gefängnis, sondern er muss eine Strafe zahlen und ihm droht ein Berufsverbot.
Goldman Sachs hatte sich schon vor drei Jahren im Zusammenhang mit dem dubiosen Geschäft bereit erklärt, 550 Millionen Dollar Strafe zu zahlen. Damit war die unangenehme Sache für das Management vom Tisch.
Der Profiteur des künstlichen Finanzprodukts war neben Goldman (die Bank kassierte Gebühren) Hedgefondsguru John Paulson. Der Investor verdiente sich am Zusammenbruch des Finanzinstruments eine goldene Nase. Goldman hatte speziell für Paulson wackelige Hypotheken herausgefischt, so dass er gegen das Paket wetten konnte, um vom Kollaps zu profitieren. Die IKB wusste das nicht.
Goldman Sachs hatte die Anwälte für Tourre bezahlt. Tourre ist Millionär. Er hat schon mal 1,7 Millionen Dollar im Jahr verdient. Und selbst nach seinem Ausscheiden erhielt er fette Schecks von Goldman.
Das Institut benannte nicht einen einzigen Zeugen, der die Unschuld von Tourre beweisen sollte. Das spricht für sich. Nicht sehr fabulös.
Zur Verteidigung von Goldman Sachs muss ich ergänzen: Zahlreiche Großbanken haben an dem Schwindel mit faulen Hypotheken mitgemacht. Die Deutsche Bank ist beispielsweise kein Unschuldslamm.
Was lernen wir daraus? Weder für Unternehmen noch für Menschen lohnt es sich, unethisch zu handeln. Mein Rat: Bleiben Sie ehrlich, bleiben Sie anständig, bleiben Sie fair. Alles andere rächt sich.
Unglaublich finde ich die Story des Deutschen Thomas Langenbach. Er war bei dem Softwarehaus SAP in Palo Alto Vice President. Er verdiente verdammt gut, wohnte in einem 2-Millionen-Dollar-Haus. Der Strand ist nicht weit. Er ging in Supermärkte und änderte die Barcodes auf Lego-Schachteln, um günstiger an das Spielzeug zu kommen. Später verkaufte er massenweise die neuen Lego-Boxen bei Ebay mit einem Gewinn. Bis zu 200.000 Dollar soll er so ergaunert haben. Langenbach muss 30 Tage in den Knast. Aus seinem Lebenslauf geht hervor: Er studierte an der Berufsakademie in Mannheim.
Ich gebe Ihnen weitere Beispiele, dass sich Schummeln nicht lohnt. Markus Frick, Bäckermeister und TV-Börsenstar, kam in U-Haft. Schon wieder muss er sich vor Gericht verantworten wegen eines neuen umstrittenen Aktiendeals.
Der Unternehmer Frank Thielert wurde direkt vom Gerichtssaal in U-Haft gebracht. Sein Flugzeugmotorenbauer war börsennotiert, ging pleite. Der Vorwurf des Staatsanwalts: Kapitalanlage- und Kreditbetrug.
Ich könnte die Liste endlos fortsetzen. Möchte Sie aber nicht langweilen.
Fazit: Handeln Sie ethisch einwandfrei.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Warum sich unethisches Handeln nicht lohnt

  1. Michael

    Für Goldman Sachs hat es sich gelohnt unethisch zu handeln. Und nicht nur die Dt. Bank, sondern so ziemlich alle großen Unternehmen haben irgendwo Dreck am Stecken.

    Bsp. Nestle: Wasservorräte
    Bsp. Unterhaltungs- und PC-Hersteller, Textilhersteller: Arbeitsbedingungen in China
    Bsp. Siemens: Schmiergeldaffäre
    Bsp Tabakunternehmen: Suchtstoffe

    Und diese Liste könnte man endlos fortsetzen.
    Es ist schwer, ethisch vertretbare Entscheidungen zu treffen, wenn es um Aktienkäufe geht.

    mfg

  2. Musti

    Ich denke die Grenze zwischen unethischem und ethischem Handeln hat sich ziemlich verschoben.

    Wer heute ethusch handelt bleibt auf der Strecke. Der Ex-Banker von Goldman hat sich dumm und dämlich verdient (durch unethisches handeln) und muss nicht mal ins Gefängnis. Die paar tausend Dollar Strafe kann erwonöglich gegen Gewinne gegenrechen. Und wenn er einen Berufsverbot bekommt ist auch egal. Arbeiten muss er sowieso nie wieder und wenn dann wird er irgendwann wieder als berater auftauchen oder als Autor. Der Dumme ist in der heutigen Zeit, derjenige der versucht in kleinem Masse zu betrügen (Arbeiter mit der Zeituhr, Pfandmarken als Kassiererin usw). Die betrügen nur sehr klein und verlieren sehr groß.
    Also wenn Betrügen, dann richtig und originell !!

  3. Anna

    Im sächsischen Sprachgebrauch gibt es den Ausdruck: Ehrlich märt am längsten.
    D.h. ein Ehrlicher braucht viel länger als ein „weniger Ehrlicher“ um etwas zu beenden.
    Musti hat vollkommen recht. Solche Leute fallen immer wieder auf die Füße. Außerdem gibt es das Sprichwort:
    Die Kleinen henkt man, die Großen lässt man laufen bzw. vor den zieht man den Hut.

  4. Chris

    Hallo Zusammen!

    Ich möchte mich der Meinung von Michael anschließen. Bin noch neu im „privaten Aktienbusiness“ und habe in den letzten Wochen und Monaten recherchiert welche Aktien in mein Depot wandern sollten und welche nicht. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ethisch vernünftig investieren ziemlich unmöglich ist.

    Ich habe in Schulzeiten mal das Buch „Das Schwarzbuch der Markenfirmen“ gelesen – im Grunde genommen kann man das Buch hernehmen und in allen darin vorkommenden investieren. Coca Cola, Nestlé, McDonalds, Bayer, P&G, Nike, GlaxoSmithKline – sie alle werden darin beleuchtet (und kommen nicht gut weg).

    Mich würde interessieren wo die User hier ihre eigene ethische Grenze ziehen (sofern es eine gibt). In Unternehmen wie Mosanto und Philipp Morris fällt es mir persönlich leicht nicht zu investieren, bei Nestle und Öl-Companies käme ich ernsthaft in einen kleinen Gewissenskonflikt mit mir selbst (auf der einen Seite das „kapitalistische Teufelchen“ und auf der anderen das „ethische Engelchen“). Auch bei Pharma- und Chemiekonzernen würde es mir so gehen… nun ja, allzuviel bleibt dann ohnehin nicht mehr über. 😉

    LG!

  5. tim schaefertim schaefer

    @ Musti
    Ich denke, dass sich der Goldman-Trader Tourre richtig schlecht fühlt. Ich glaube, er bereut, was er getan hat. Was nutzt ihm all das Geld, wenn sein Image im Eimer ist und er nicht mehr in den Spiegel schauen kann?

    Und ich bin der festen Überzeugung, die Goldman-Führungsspitze fühlt sich nicht wohl und ärgert sich. Heute ist die Story in allen Tageszeitungen, Fernsehsendern zu sehen. Das Image ist ein verdammt wichtiges Gut. Wenn der Ruf beschädigt ist, kann das schwerwiegende Folgen haben. (Goldman wird das jedoch meistern.)

    Der Ehrliche ist nicht der Dumme. Im Gegenteil.

    Ich vermute, Leute wie Florian Homm, Rajat Gupta, Raj Rajaratnam, Helmut Kohl (Spendensumpf), Uli Hoeneß, Klaus Zumwinkel, Peter Graf (Steffis Dady) bereuen, was sie taten.

  6. Martin

    @Tim: Ich bin mir da nicht sicher. Sie bereuen zumindest erwischt worden zu sein.
    Kontrolle ist entscheidend für das Funktionieren der Gesellschaft, damit es genug Dumme, wie mich, gibt, die sich an die Gesetze halten. Theoretisch ausgedrückt muss die erwartete Rendite ungesetzlicher Unternehmungen unter den Kapitalkosten liegen. Wie andere Kommentare hier zeigen, lohnt es sich momentan leider in bestimmten Bereichen „unethisch“ zu sein.

    Mit der Ethik generell ist das so eine Sache, da sie im Vergleich zu Naturwissenschaften subjektiv ist. Ich würde nur in Unternehmen investieren, die sich an unsere Gesetze halten. Die Ethik kann ich nicht bewerten.

  7. Matthäus Piksa

    Mir fällt zu der Thematik Adornos wohl berühmtester Spruch „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.“

    Der deutsche Philosoph Theodor W. Adorno war Mitbegründer der Frankfurter Schule und gilt als einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts.

  8. Musti

    @tim

    ich glaube Zumwinkel, Graf, Kohl haben das alles schon weider und geniessen irgendwo mit dickem Geldbeutel Ihr Leben.
    Und Hoeness kommt auch glimpflich davon und darf auch noch weiter Präsident einer Fussballmannschaft weiterarbeiten. Jeder andere kleine Bürger würde nie wieder einen job bekommen, wenn er auch nur einen kleinen negativen Eintrag in seinem Lebenslauf vorweisen muss.
    Ausserdem glaube ich, dass in den oberen Etagen sich Menschen mit selben Charakteren rumtummeln und sie sich daher serh wohl fühlen. WSoweit ich mich erinnern kann, sagte auch mal Warren Buffett, dass Er eine der wenigen Menschen sei, die zu viel Geld gekommen ist, wo kein Blut anderer dranklebt.

    Ausserdem gilt auch ein Spruch eines Börsengurus (weiss nicht mehr genau von wem):
    „Wenn man Ruhm oder Ruf weg ist, kann ich es mit Geld reparieren.
    Wenn man Geld weg ist, kann ich es nicht mit meinem Ruf zurückholen“! Heutzutage gibt es viele gute PR-Agenturen.

  9. tim schaefertim schaefer

    @ Martin
    Ein Unternehmen hat sich um seine Mitarbeiter, Kunden, Aktionäre und die Gesellschaft zu kümmern. Bleibt eine Gruppe in einem extremen Ausmaß auf der Strecke, hat das Unternehmen ein Problem.

    Wer dem Kunden keinen Mehrwert bietet, der ist wohl in ein paar Jahren weg vom Fenster. Ein Unternehmen, das seine Mitarbeiter schlecht bezahlt und schlecht behandelt, hat unzufriedene Mitarbeiter.

    Aktionäre wollen Gewinne bzw. Kursgewinne sehen. Bleiben die aus, entsteht ein Problem.

    Im Endeffekt ist es ein Abwägungsprozeß.

    @ Matthäus
    Wow, das ist ein komplizierter Satz.

    @Musti
    Es stimmt, dass die oberen 10.000 vor Gericht wohl besser wegkommen. Die können sich die besten Anwälte leisten und haben mehr Einflussmöglichkeiten.
    Manche schaffen es trotzdem nicht mehr, ihren Ruf wieder herzustellen. Helmut Kohl erscheint (das ist meine Meinung) ziemlich isoliert zu sein – von Partei, Gesellschaft, Familienmitgliedern.

    Christian Wulff erscheint mir persönlich ebenfalls ziemlich isoliert zu sein. Ob da eine PR-Agentur helfen kann, keine Ahnung. Viel Zeit wird wohl nötig sein.

    Ich denke, die meisten Menschen haben gute Absichten. Vermutlich 99%. Ich habe mein Handy schon ein paar Mal im Taxi in NYC vergessen. Jedes Mal erhielt ich es zurück.

  10. Gert

    Den moralisch so einwandfreien Poster möchte ich zu denken geben: Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.

    Ja, richtig ist, dass man (auch ich)oft das Gefühl hat, von rücksichtslosen Betrügern umzingelt zu sein.

    Andererseits leben wir (speziell in D) doch in der besten der bisher existierenden Welten.

    Und der Habitus, auf alle einzudreschen, die erfolgreich sind, hat oft etwas zweifelhaftes. Hier ist man schnell mit inquisitorischem Eifer unterwegs.

  11. Matthäus Piksa

    @Tim
    Adorno war sicherlich ein komplizierter Denker, keine Frage. – Ich finde es herausfordernd auch mal komplizierte Sachverhalte und komplexe Gedanken nachzuvollziehen. Weichgespültes Allerlei gibt es genug. Da kann ich auch gleich einen Tag auf der Couch vor dem Fernsehen verbringen.

    Ich habe übrigens ein Problem damit jemanden wie Fabrice Tourre als Sündenbock darzustellen. Zumal für Probleme bzw. branchenübliche Verhaltensweisen, die erst zu Problemen werden. Wer einen Banker hinter Gittern sehe möchte, der sollte an Jérôme Kerviel denken. Hat der Fall des Ex-Société-Generale-Bankers (seine Inhaftierung) etwas verändert? Die Branche aufgerüttelt? Ich weiß es nicht, habe jedoch meine Zweifel. Haben die Untersuchungsausschüsse (Inquisition heißt ja letztlich auch nichts anderes als untersuchen, überprüfen) etwas bewirkt? Auch das weiß ich nicht. Ich denke jedoch, dass 99% der Bürger kein Interesse an einem Wiederaufleben einer Finanzkrise haben, inkl. der Regierungen. So gesehen wäre eine Inquisition mit weitreichenden Befugnissen der Organe nicht das Schlechteste. – Spaß beiseite, die Finanzindustrie ist doch schon die am stärksten regulierte Branche überhaupt. Wie man krisenauslösende oder verstärkende Instrumente verbieten bzw. beherrschbar machen kann, kann ich nicht abschließend beurteilen.

    Gruß

  12. tim schaefertim schaefer

    @ Matthäus

    Ich habe eine Rede des New Yorker Oberstaatsanwalts Preet Bharara im Pierre Hotel erlebt. Der redete ein wenig um den heißen Brei. Indirekt hat er angedeutet, dass er Bedenken hat gegen die ganz großen Banken vorzugehen, weil das weitreichende Folgen haben könnte. Er erwähnte, es gehe schließlich um mehr als 100.000 Arbeitsplätze, die bedroht sein könnten bei einer Bank.

    Im Endeffekt hat er in seiner Rede durch die Blume bestätigt, dass es „Too big to jail“ gibt, eben „zu groß zum Einsperren“. An einer anderen Stelle hat er in seiner Rede das wiederum abgestritten, dass es dieses Prinzip gibt. Wie dem auch sei, die Behörden scheinen im Vorfeld sehr genau zu überlegen, was die Folgen sein werden, wenn sie mit der ganzen Härte des Gesetzes zuschlagen.

    Arthur Anderson ist ja wegen krimineller Machenschaften in das Visier der Justiz geraten und ging daran zugrunde. Wenn das Prinzip „Too big to jail“ wirklich existieren sollte (was durchaus den Anschein hat), dann handelt es sich um ein unfaires Justizsystem.

  13. Matthäus Piksa

    Nun gut, gegen eine Bank als juristische Person kann ein Staatsanwalt sowieso nicht vorgehen, höchstens gegen ihre gesetzlichen Vertreter/Organe und andere Angestellte. Hier ein aktuelles Beispiel.

    Die Bank als Institution kann höchstens Probleme mit der Aufsichtsbehörde bekommen und im schlimmsten Fall die Lizenz entzogen bekommen.

  14. Markus

    Die Moral ist und wird sehr subjektiv wahrgenommen!

    Sind 10 % Zinseszins vertretbar, wenn gleichzeitig Kinder verhungern, für Kakaoplantagen entführt werden, Leiharbeiter ausgenützt werden, Tiere in unnatürlicher Umgebung ein unnatürliches Leben führen müssen usw. usw. usw.???

    Aber man argumentiert dann, wenn man genügend Geld hat, kann man dann ja wieder mehr helfen… 😉
    Wie viel davon ist Wahrheit und wie viel davon ist Selbstverleumdnung?

    Ich würde es gerne glauben, dass Erfolg durch Ehrlichkeit und Moral einfacher ist…
    Aber widerspricht das ganze nicht einfach der Logik, dass der Egoist der sich irgendwo bereichert, dem „Gutmütigen“ das ganze vorher wegnehmen muss?

    Seltsamerweise fallen mir nur Buffett und die verstorbene Bioshop-Gründerin ein, bei denen so gut wie keine groben ethischen Verstöße festgestellt worden sind. Die Liste der Bosse mit Flecken auf dem Hemd ist viel größer…

    Für mich selbst kann ich nur sagen, dass mir 6 % Rendite lieber als 12 % sind, wenn man sicher sagen könnte, dass sich das Ganze mit Anstand machen lassen würde… Allerdings wie kann man bei den globalen Verflechtungen, Unterhändlern, Zwischenprofiteuren sich bei sowas immer 100 % sicher sein?

  15. tim schaefertim schaefer

    @ Matthäus
    Ein Unternehmen kann pleite gehen, wenn der juristische Druck immer größer wird. Schadenersatzklagen von Kunden, Partnern usw. können den Ruin bedeuten. Es kann ein Teufelskreis beginnen, wenn Kunden abspringen, keine Neukunden an Bord gehen…

    @Markus
    Klar, das perfekte ethische Investment gibt es nicht. Es sind Kompromisse nötig.

    Vom Management kann man als Aktionär durchaus ethische Verhaltensgrundsätze verlangen. Auch sollte ein Vorstand/Manager bei groben Verstößen (Betrug, Missmanagement) mit seinem Privatvermögen geradestehen. Leider ist das zu selten der Fall.

    Ich möchte Unternehmen, die gute Verhaltensregeln (Ehrenkodex) haben. Der Kunde muss fair behandelt werden und die Mitarbeiter ebenso.

  16. Turing

    @Chris

    Man muss aufpassen, was man unter unethisch versteht. Wer ethisch Handeln mit dem links-grün-alternativ-konformen Handeln gleichsetzt, hat es dann auch nicht anders verdient, pleite zu gehen.

    Ist das, was beispielsweise RWE betreibt, denn unethisch? Ist es unethisch, preiswerte und sichere Elektrizität zu liefern? Selbst aus umweltschutzbedingte Gründe vermag ich nicht zu erkennen, denn die menschengemachte Erderwärmung halte ich für ein brüchiges Theoriegebäude und readioaktiver Müll ist für mich keiner. Radioaktiver Müll wird der Rohstoff für eine weitere, für eine bessere Kraftwerksgeneration sein.

    Ist denn Gentechnik unethisch? Wer sich mit der Sache beschäftigt, wird erkennen, keine Nachteile gegenüber der konventioniellen Züchtung erkennen. Die heraufgeschworenen Gefahren sind allesamt ein Hirngespinst. Es kann sogar vorteilhaft sein, gezielt jene Unternehmen zu meiden, deren Aktien in grünen Fonds vertreten sind.

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