Warren Buffett scheffelt Milliarden mit GE und Goldman


New York, 12. September 2009

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Gestern schrieb ich Ihnen in meinem Blog, dass Sie einen Börsencrash als Chance sehen sollten und nicht als Problem. Als Value Investor sollte Sie ohnehin nichts aus der Ruhe bringen. Selbst wenn Aktienpositionen in den roten Bereich laufen sollten – dann sitzen Sie das aus. Lehnen Sie sich zurück. Warten Sie ab. Panikverkäufe sind kein guter Ratschlag. Wenn Sie solide Firmen ausgewählt haben, werden sich die Kurse wieder erholen. Sie werden kräftiger steigen, als Sie sich vorstellen können.
Und Sie sollten zukaufen. Es leuchtet ja geradezu ein. Wenn die Kurse tief im Keller sind, dann sollten Sie die Chancen nutzen. Jedoch nehmen Sie keine Kredite für Aktiengeschäfte auf. Steigen Sie nur mit Geld ein, das Sie nicht mittelfristig brauchen.
Diese Strategie verfolgt Warren Buffett seit den 1960er Jahren. Buffett hat in dem jüngsten Börsencrash Milliardensummen eingesetzt, als der Dow Jones nahe am Tiefpunkt war. Er investierte in General Electric und Goldman Sachs. Mit diesen Deals hat der Milliarden verdient. Und es werden immer mehr. Denn die Kurse laufen wie am Schnürchen nach oben.
Zudem hat Buffett vom Eingriff des Staates profitiert. Schließlich besitzt er große Positionen an Bank of America, Wells Fargo, American Express und U.S. Bancorp – all diese Dienstleister sind mit Mitteln des Steuerzahlers durchgefüttert worden. Diese Konzerne werden aus dieser Krise stärker hervorgehen, als sie es jemals zuvor waren. Denken Sie nur an die größte Bank nach der Bilanzsumme: Bank of America! Mit der Übernahme von Merrill Lynch hat Bank of America eine führende Investmentbank geschluckt. Viele Wettbewerber sind mittlerweile übernommen worden wie Bear Stearns oder pleite gegangen wie Lehman Brothers.


tim schaefer (Author)

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