Warren Buffett meldet sich wieder per New York Times zu Wort


New York, 21. August 2009

bild

Warren Buffett meldet sich mit einem Kommentar in der New York Times zurück. In der einflussreichen Tageszeitung schreibt der legendäre Investor seinen zweiten Beitrag nach einem Artikel im vergangenen Oktober. Damals trommelte er für den Aktienmarkt und riet den Amerikanern, US-Aktien zu kaufen. Seiner Meinung nach bot die Börse seinerzeit erhebliche Chancen.
Diesmal rät Buffett davon ab, Barmittel oder geringverzinsliche Gelder vorzuhalten. Er warnt vor Inflationsgefahren. Buffett sagt, Aktien böten einen guten Schutz vor der Geldentwertung. Darüber hinaus macht sich Buffett Sorgen um die gigantische Verschuldung der USA. Der Kongress müsse die Kredite im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt wieder ins Lot bringen. Beim Ausbruch der Finanzkrise sei es zwar nötig gewesen, Geld in das System zu pumpen, um die „Wirtschaft wieder auf die Beine zu bringen“. Nun müsse jedoch die finanzielle Schieflage wieder in Ordnung gebracht werden.


tim schaefer (Author)

drucken


Gedanken zu „Warren Buffett meldet sich wieder per New York Times zu Wort

  1. tagesgeldkonten

    Hat Warren Buffet jetzt eigentlich auch sein halbes Vermögen gespendet?
    Würde mich mal interessieren da die Diskussion in Deutschland ja auch gerade aktuell ist.
    Was halten Sie davon das Reiche Leute sozial agieren?
    Hat dies einen anderen Hintergrund als die reine Spende?

  2. tim schaefertim schaefer

    Warren Buffett hat versprochen den Großteil seines Milliardenvermögens zu spenden. Der größte Brocken geht an die Stiftung seines Freundes Bill Gates. Buffetts Kinder betreiben zudem Stiftungen im Sinne des Vaters. Es ist doch begrüßenswert, wenn die Reichen Ihr Geld mit den Armen und Hilfsbedürftigen teilen. Was soll daran negativ sein? Es geht den Spendern in erster Linie darum, zu helfen. Es hilft freilich ihrem Image. Und sie können ihre Spenden auch steuerlich geltend machen. Aber das sind nur Randeffekte, die meiner Meinung nach keine Rolle spielen bei der grundsätzlichen Entscheidung etwas Gutes zu tun.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *