Wall Street erholt sich, Panik legt sich


New York, 24. November 2008

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Der nächste US-Präsident Barack Obama hat nun sein Team zusammen. Der Wall Street gefallen seine Minister, die Börse applaudiert. Die Kurse haben sich von ihrem Tiefpunkt auf breiter Front am Freitag und Montag kräftig erholt. Der Dow-Jones-Index schloss am Montag die Sitzung bei 8.443 Zählern beziehungsweise 396 Punkte höher. Das waren knapp fünf Prozent mehr.
Nach der Rettung der Citigroup sehe ich Licht am Ende des Tunnels. Zuviel Euphorie ist jedoch nach wie vor Fehl am Platz. Die Finanzindustrie befindet sich weltweit in einem maroden Zustand. Wer allerdings große Barbestände auf Sparbüchern oder auf Festgeldkonten bunkert, der kann sicherlich auf lange Sicht in diesen Tagen die Grundlage für eine exzellente Rendite legen. Kaufen Sie Qualitätsaktien und lehnen Sie sich zurück!
Anfang des Jahres lag der Dow Jones in der Spitze bei mehr als 13.000 Punkten. Seither stürzte das Barometer über 39 Prozent in die Tiefe auf einen Stand von 7.552 Punkten.
Freilich gibt es zahllose ungelöste Probleme. So stehen die drei großen US-Autohersteller am Abgrund, die Arbeitslosenzahlen steigen stetig und die amerikanischen Immobilien verlieren nach wie vor an Wert. Es ist insofern nicht nötig, schnell einzusteigen. Jedoch halte ich einen Einstieg aus steuerlichen Gründen für durchaus sinnvoll wegen der Abgeltungsteuer, die ab dem nächsten Jahr in Deutschland eingeführt wird. Bislang sind Börsengewinne für diejenigen steuerfrei, die ihre Aktienpositionen über ein Jahr lang halten.


tim schaefer (Author)

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