Vernunft zahlt sich aus: Langweilige Dividenden


New York, 22. Juli 2015
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Ich traf vor einiger Zeit den Vizechef von Berkshire Hathaway, Charlie Munger, zum Gespräch in Omaha. Das Grundprinzip ist immer das gleiche: Vernunft, Vernunft, Vernunft. Kein Wolkenkuckucksheim. So vermeiden Sie Fehler. Die Fehlervermeidung ist ein Erfolgsgeheimnis von Berkshire Hathaway.

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Warren Buffett, Finanzgenie: Sein Erfolgsrezept: Disziplin. Dividenden. Qualität. Kaufen und Aufstocken.

An der Börse sollten Sie sich an die Grundregeln halten. Wir Menschen neigen dazu, abzudriften. Unsere Wünsche können ins Kraut schießen und uns zu Dummheiten verleiten. Es ist besser langsam und stetig Vermögen aufzubauen als mit dem Holzhammer. Menschen neigen dazu ungeduldig zu werden. Wir machen zu viele Fehler. Wir leiden zuweilen an Selbstüberschätzung. Wir schielen mit einem Auge auf den schnellen Profit. Wir träumen vom Volltreffer. Von der nächsten Google, Apple oder Amazon. Und vergessen dabei das Risiko.

Wir traden zu viel. Wir neigen dazu, hohe Risiken zu unterschätzen. Wir kaufen oben anstatt unten. Wenn wir Fehler machen, denken wir: „Ach, wenn es nicht klappt, versuche ich eben eine andere Strategie.“ Dabei merken Privatanleger nicht, auf wie viel Rendite sie verzichten.

Zum einen liegt es an der Natur des Menschen (Emotion, Ungeduld, Angst, Gier). Zum anderen an der Finanzpornographie. Ja, ganz richtig der Finanzpornographie, „financial porn“. In den USA ist das ein beliebtes Schlagwort für unseriösen Finanzjournalismus geworden. Jede noch so kleine Nachricht wird zu einem Elefanten aufgeblasen. Jeder Kursanstieg wird interpretiert. Kursverläufe werden im Fernsehen zuweilen genau vorhergesagt. Es wird schwadroniert, geprahlt, prognostiziert, was das Zeug hält.

Gerade im digitalen Zeitalter werden wir von Nachrichten bombardiert. Die wenigsten Botschaften haben aber einen harten Kern. Es ist viel Unsinn darunter.

Die Börse ist auf kurze Sicht vor allem eines: Unberechenbar. Das sollten Sie nie vergessen. Die Börse ist erniedrigend, weil sie uns ständig zeigt, wie schief wir liegen.

Sie sollten sich als Aktionär in Demut üben. Werden Sie nicht töricht, indem Sie wilden Kursprognosen nach oben oder unten hinterherlaufen. Sie kennen ja die typischen Angstmacher: „Inflation wird explodieren“ oder „Crashgefahr: Rette sich wer kann“. Und dann gibt es die euphorischen Meldungen wie „Bald springt Aktie xy auf 1.000 Dollar!“.

Die Disziplin beim Anlegen ist vergleichbar mit der Disziplin bei der Ernährung, Arbeit oder im Sport. Sie sollten sich immer wieder die Grundsätze in Erinnerung rufen. Von welchem Fudament wird das Gebäude getragen? Wie funktioniert das Grundkonzept?

Vernünftig zu sein zahlt sich aus. Ich wiederhole mich im Blog so oft, weil wir uns am Grundprinzip orientieren sollten, um eine solide Rendite zu erzielen. Wir sollten nicht nach 100 Prozent Rendite streben, sondern vielleicht nach zehn Prozent im Jahr.

Wie funktioniert das Investieren am Besten? Studien (PDF)  weisen darauf hin, dass langweilige Branchen mit hohen Dividenden andere Strategien im Staub zurücklassen.

Qualitativ hochwertige Unternehmen schneiden besser als schwache Firmen ab. Es gibt endlos viele Auswertungen und wissenschaftliche Arbeiten dazu. Sie kommen nicht umhin, als das zu akzeptieren. Die Botschaft ist: Überlegen sind Firmen mit hohen Margen, hohem Marktanteil, hoher Stabilität, hoher Kontinuität. Natürlich können Sie als Anleger spekulative Aktien, Turnaround-Wetten oder heiße Wachstumswerte Ihrem Depot beimischen. Aber es sollte nicht nur aus solchen Titeln bestehen.

Erinnern Sie sich immer wieder an die Basislehre. Denken Sie an Warren Buffett. Wie er mit einer simplen Methode Geld wie im Rausch scheffelt. Buffett setzt seine Vernunft ein. Er lässt sich auf nichts anderes ein.

Sie brauchen nichts anderes machen. Wenn Sie seine Methode anwenden, haben Sie ein herrliches Schutzschild. Und der Erfolg ist garantiert. Kaufen Sie Qualität. Und stocken Sie diese langfristig auf. Werden Sie nicht gierig oder ängstlich. Bleiben Sie auf dem Boden der Tatsachen. Und noch was: Selbst mit der Buffett-Methode werden Sie ein paar lausige Jahre erleben.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Vernunft zahlt sich aus: Langweilige Dividenden

  1. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    dem kann ich zustimmen. Natürlich finde ich was zum Anmerken. Wie immer kann man verschieden Standpunkte vertreten. Wen meinst Du denn mit „Wir“:

    > „Wir traden zu viel. Wir neigen dazu, hohe Risiken zu unterschätzen. Wir kaufen oben anstatt unten.“

    Ich versuche zumindest nicht des Tradens willen zu traden, sondern mich auf meine Einschätzung der Notwendigkeit zu stützen. Die ist oft Bauchgefühl, weniger knochenharte Zahlenarbeit wie bei @Karl Napf und Co (beim Dividenden-Sammler). Manchmal liege ich richtig, oft daneben. Momentan sitze ich auf einigen Minusposten, die mir schwer im Magen liegen. Aus Trotz verkaufe ich sie nicht. Das ist unprofessionell. Das weiß ich auch.  Profis würden verkaufen, und stattdessen Erfolgreiche kaufen (dem Momentum folgen). Es kann genau das Verderben sein, wenn man unten kaufen will. Keine Aktie ist umsonst unten. Das kann auch nur die Vorstufe von tot sein, statt Erholung. Wenn man „oben“ kauft, dann darf man vor allem nicht vergessen, noch weiter oben zu verkaufen.

    Trotzdem neige ich dazu, nicht „oben“ zu kaufen. Ich verkaufe lieber mal „oben“. Wenn ich die Aktie prinzipiell mag, dann versuche ich sie mit deutlichem Abschlag wieder einzusammeln. Konkret gilt das gerade z.B. bei Intel (INTC). Die habe ich das letzte Mal am 30.07.14 (also vor einem Jahr) für 34,35 USD verkauft (gekauft bei ca. 21), weil die Dividende zu gering wurde durch den Kursanstieg und nicht erfolgte Div.-Anhebung. Inzwischen nähert sie sich wieder meinem Kaufbereich. Den habe ich mir bei ca. 25-26 USD gesetzt. Sollte er nicht erreicht werden, gibt es genügend andere Möglichkeiten.

    Ein echter Verkauf auf einem Top ist mir bei Newmont Mining gelungen. Die schleppte ich als Dividendenleiche mit. Konnte aber mal bei ca. 16,50 EUR (hatte ich in EUR) nicht widerstehen, weil ich typisch dachte, tiefer geht nicht mehr. Es ging tiefer. Aber am 29.05.15 genau 09:02 Uhr wurde meine Verkaufsorder ausgeführt zu 25,15 EUR. Das war der Höchstkurs seit Kauf. Selbst der Chart gibt nur 25,12 EUR vom Vortag an. 😉 Heute könnte ich sie für 17 EUR zurück kaufen, aber ich bin froh, dass ich sie los bin mit Gewinn.

    Andererseits trenne ich mich auch von ungeliebten Werten mal mit Minus. Gestern habe ich JE (Just Energy) verkauft mit moderatem Minus zu 6,78 CAD. Ich wollte sie einfach nicht mehr haben, zumal sie auf Quartalszahlung statt Monatszahlung gewechselt hatte und bei Div.-Kürzung. Dafür habe ich mir 2 ETFs in CAD geholt. Einen mit den großen Kanada-Banken mit Bonds und Prefs, und einen mit Utilities (incl. covered call strategy). Da brauche ich nicht mehr drauf schauen, nur nachlegen.

    Was ich sagen will, man kann nicht alles über einen Kamm scheren. Ich will ab und an auch mal Gewinne realisieren, wo es mir sinnvoll erscheint.

    Trotzdem ist Dein Ratschlag natürlich richtig. Wenn mich privat jemand fragt, was er in die Richtung tun soll, dann rate ich es auch so. Die bekannten großen Titel immer wieder kaufen, und sich nicht verrückt machen lassen. Der Michael vom Dividenden-Sammler ist da eine gute Hilfe. Ich selbst will es nicht so machen, ist aber für viele das Richtige. Ich finde seinen Wal-Mart Kauf nicht richtig, aber das ist egal. Wal Mart ist pfui („Serious or systematic human rights violations“) laut Norwegischem Staatsfond, und auf dessen schwarzer Liste. Aber das sind halt Befindlichkeiten.

    Ansonsten Zustimmung und beste Grüße

    MS

     

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias

    Danke für Deine Anmerkung. Mit „wir“ meine ich wir Privatanleger. Also der Durchschnitt. Das trifft natürlich nicht auf jeden einzelnen zu. Ich habe das verallgemeinert, klar.

    Ich habe eine größere Gelassenheit entwickelt. Ich habe mir vorgenommen, nie mehr Aktien zu verkaufen.

    Qualität kaufen und aufstocken – das ist meine Strategie.

    Ich stimme mit Dir überein, wenn Aktien brutal abstürzen, hat das meist einen handfesten Grund. Genauso wie ich mich bei gefährlich Sanierungsfällen unwohl fühle, fühle ich mich unwohl, eine Aktie auf dem Allzeithoch zu kaufen. Ein Allzeithoch löst ein ungutes Gefühl in mir aus. Selbst wenn es sich um einen Qualitätstitel handelt.

    Nun, es führen viele Wege nach Rom. Jeder muss das für sich Richtige finden. Und sich damit wohlfühlen. Ich möchte hier im Blog die grundlegenden Dinge schildern, die mir wichtig sind.

    Ich glaube, ich kann es nicht oft genug sagen, weil „wir“ Menschen dazu neigen, uns ablenken zu lassen. Es ist so, als ob jemand auf Diät ist und an der Kuchentheke vorbeiläuft. Man muss diszipliniert sein. Sonst funktioniert es nicht.

  3. ValueriaValueria

    @Matthias, du sprichst mir mal wieder aus der Aktionärseele. Just Energie habe ich so lang eingekauft, auf all seinen Tiefpunkten, habe dann den Gewinn abgewartet und als der Euro fiel, verkauft 😉

    Und Intel habe ich heute auf dem Watch-Chart den ganzen Tag, weil ich mich geärgert habe, dass ich nicht heute morgen eingekauft habe. Jetzt ist er über 26 und ich hätte ihn gern bei 25. Im August ist ja wieder Dividendeneinstieg und da bin ich nicht da…

    @Tim, grundsätzlich stimmt alles und du hast so recht, wenn man denn rechtzeitig Qualitätsaktien eingekauft hätte…, aber ich habe auch ordentlich Dividendenleichen im Depot und würde sie gern abwerfen, sobald der Euro-Dollar seine Hilfe leistet. Denn diese Aktien, werden nicht mehr… Armour Reit z.B.

  4. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Valueria

    Die Armour Residental Reit ist in der Tat böse abgestürzt. Aber die Dividende ist üppig. Die Insider kaufen. Und die Aktie notiert nach offizieller Lesart deutlich unter Buchwert. Vielleicht wird das Ding doch noch was. Wohlgemerkt sind die Schulden mit 13 Milliarden Dollar üppig. Ich jedenfalls verkaufe keine Aktien mehr. Selbst wenn sie abstürzen, bleiben sie im Depot.

  5. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Valueria,

    wieder Gemeinsamkeiten. 😉 Wir sind Leidensgenossen in den Mortgage-REITs.

    Ja, das lief mal so gut.

    Außer ARR bin ich noch in AMTG (Apollo Residential Mortgage), DX (Dynex Capital), NLY (Annaly Capital Management) und IVR (Invesco Mortgage Capital).

    Ja, alle mit P/B weit unter 1. Das ist so ein kompliziertes Geschäft, dass ich es völlig aufgegeben habe, es komplett verstehen zu wollen. Ich lese zwar immer wieder Artikel darüber, aber begreife es nicht wirklich. Deswegen gehe ich ja zu den physischen REITs über, die also richtig Beton besitzen und vermieten. 😉

    @Tim, die „Schulden“ sind meiner Meinung nach geschäftsbedingt. Durch die vorgeschriebenen hohen Ausschüttungen als REIT bilden die ja kaum Eigenkapital. Die müssen sich das Geld irgendwo billiger holen, womit sie dann die Hypotheken aufkaufen und die höheren Zinsen eintreiben. Ich könnte also die Summe für Deine Immo-Hypothek zu einem Zins X aufnehmen (Schulden), Deine Hypothek kaufen von Deiner Bank, und von Dir die Zinsen X+Y einstreichen. 😉 Das wäre das Geschäft. Ähnlich, wie wenn ich eine Aktie auf Pump kaufe, weil der Kredit 2,63% kostet, ich aber vielleicht 5% netto an Dividende bekomme.

    Es darf halt nicht zu viele Ausfälle geben, was ja auch Teil der Finanzkrise war, weil viele Schuldner ausfielen, die nie hätten Hypotheken bekommen dürfen.

    Bei physischen REITs gibt der Kurs meist nach, wenn es ein Offering von neuen Aktien gibt. Wenn die ein Projekt bauen oder kaufen, wo soll das Geld denn herkommen? Man kann nur neue Aktien ausgeben oder Schulden aufnehmen. Für die Verwässerung sollte halt dann auch der Wert der Assets entsprechend erhöht sein. Dann passt es ja. Aber die Börse reagiert erstmal nur auf die vorläufige Verwässerung negativ. Das sind eigentlich Chancen.

    Na gut, alles in allem eigentlich ein schönes Spiel.

    MS

     

     

  6. Rainer Ernst

    Ich find interessant, was für ein Hemd Herrn Schäfer trägt. Beim Oberarm transparent, beim Unterarm blickdicht? Oder ist das ein Verband?

  7. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias

    Ich meine, die Schulden in Relation zum Eigenkapital (im Fachchinesisch „Gearing“ genannt) oder zum Ebitda sind happig. Jedenfalls stimmt das Verhältnis nicht so recht. Börsenwert: 1 Milliarde Dollar. Schulden: 14 Milliarden Dollar.

  8. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    Bemerkung zum ersten Espresso…

    Ja, das ist ja was ich meine. Die 14 Mrd Schulden stecken in 15 Mrd Investments. Der Markt bezahlt praktisch nur 58% des Eigenkapitals von ca. 1,7 Mrd. Also P/B von 0,58. 

    Für ein Haus mit Marktwert 100.000 und (zu übernehmenden) Belastung von 100.000 würde man auch nur den ideellen Wert unter Würdigung der rein gesteckten Arbeit und Lage bezahlen, also für vielleicht 20.000 kaufen. Schulden und Wert hebt sich hier auf.

    Das Geschäft wird als zu risikoreich bewertet, bzw. ist ja der Cashflow negativ. Sobald die wieder positive Ergebnisse haben, gäbe es hier den Dollar für 58 Cent. Aber da muss noch einiges passieren. Ich hoffe, die bekommen alle die Kurve.

    Schönen Tag

    MS

  9. Ric

    Hallo Tim,

    ich persönlich schaue einmal im Monat in mein Depot, um zu sehen wie viel Dividende eingetroffen ist. Natürlich sehe ich dabei auch die Kursschwankungen, jedoch eher als Information, welche Aktie ich nachkaufen will.

    Es gab die erste weltweite Wirtschaftskrise 1857, die Gründerkrise 1873, die Panik von 1907, die Weltwirtschaftskrise 1929, die Öl-Krise 1973, die Dotcom-Krise 2000, die Suprime-Krise ab 2007 und die Eurokrise 2010-2012.

    Wenn man sich jedoch den Dow Jones anguckt, hat trotzdem von 1797 von 3 Punkten, auf 17.855 Zugelegt. Na klar, es gibt an der Börse immer wieder Rücksetzer. Es gibt Jahre, da fährt man ein Minus ein. Aber langfristig ging es immer weiter nach oben und ich bin der Meinung, das es so für immer weiter geht. Warum? Weil der Mensch auf Weiterentwicklung ausgelegt ist. Weiterentwicklung ist eine Notwendigkeit im Überlebenskampf und tief in uns verankert. Sonst wären wir heute nicht da wo wir sind. Wir werden immer weiter forschen, uns entwickeln und uns bessere Verfahren ausdenken.

    In diesem Sinne, einen schönen Tag

    Ric

  10. Felix

    Endlich wieder ein Artikel für Anleger und nicht in erster Linie für Sparer. Wenn ich diese Grundsätze schon vor 25 Jahren gekannt und beherzigt hätte, wüsste ich vor lauter Dividenden gar nicht mehr wohin.

    Ich verfahre so seit 10 – 12 Jahren und bin mehr als zufrieden damit. Ich kaufe auch nur noch für die Ewigkeit und habe auch einzelne Titel, die mit 1000 % im Plus liegen; bei NovoNordisk wurden aus 6000 € über die Jahre über 60.000 € (vor der Abgeltungssteuer). Ich mache auch kein Rebalancing mehr. Zu oft habe ich meine besten Pferde im Stall gestutzt und die lahmen Ackergäule gefüttert.

    Anders als Warren Buffett lege ich jedoch Wert auf Diversifizierung und halte ca. 50 – 60 Titel, dann fallen die E-ons und Nokias dieser Welt nicht so sehr in Gewicht.

  11. ValueriaValueria

    @Tim, 13 Milliarden Schulden… na Prost Mahlzeit;-) Also, ich halte sie noch, weil sie rot leuchtet, aber üppige Dividende zahlt… ein gutes Gefühl habe ich aber nicht dabei.

    @Matthias, ja diese durchaus attraktiven REITs… als wenn ich eine bröckelnde Wohnung ohne Zukunft besitze, die gute Miete zahlt. Da kann ich mich auch in Hof/Selb umschauen, 6%-10% Mietrendite…

    Preis 52000 Euro, Mieteinnahmen pro Jahr 5700 Euro :
    http://www.immowelt.de/expose/267YU4B

    Aber ich halte durch 🙂

    @Felix, wow! Wie hast du die Crashs ausgehalten? Wahnsinns stake Nerven!

    Den Fehler mache ich auch, die Guten zu halbieren um den Gewinn in die Schlechten zu pumpen… die dann wieder abstürzen.. das lasse ich mal!

     

  12. StefanStefan

    @ Ric:

    Ich hab mir mal dein Depot angeguckt und muss sagen: Top! Würde jeden Titel davon auch kaufen (außer evt Exxon). Das kannst du echt Jahrzehnte halten und jeweils aufstocken und wirst garantiert sehr gut damit fahren;-)

    Man brauch gar nicht so komische unbekannte kleine Klitschen zu kaufen, gelle Matthias;-)

    Gruss

     

  13. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan,

    die allermeisten dieser Firmen habe ich in Form von ETFs auch. Kein Problem. Aber jeder hat halt seine eigenen Vorstellungen. Wenn ich heute noch 30 Jahre abzuwarten hätte bis zur Rente (bzw. 40 wie Ric), dann würde ich auch diese Form wählen. Aber mir wäre dieses Depot (so vernünftig und richtig es ist) einfach zu langweilig. Ich will mich gern mit den nicht so bekannten Themen und Firmen beschäftigen. Das macht mir einfach Spaß.

    @Valueria,

    bei dieser Immo würden mich die laufenden Kosten noch mehr interessieren als die Mieteinnahmen. Warum sollte sie verkauft werden, wenn es eine Cashcow ist? Wird demnächst die Straße erneuert oder sonstige Anlieger-Kostenfalle? Für mich persönlich käme nur eine Immo in Frage, die ich selbst nutze, außer REITs natürlich 😉

    Wenn wir schon dabei sind… Vor paar Tagen hatte ich auch bei einer Anzeige das Spinnen angefangen. Musste mir das ganz schnell wieder aus dem Hirn treiben. Ich habe keinerlei eigene Erfahrungen, und wenn, dann würde ich allerhöchstens eine Bude für lau cash kaufen wollen. Aber selbst wenn ich schon an die Arbeit denke… irgendwas muss man da immer machen (lassen). Keinen Bock. Schon der Gedanke, mir sowas aufzuhalsen… das macht mich fertig.

    Aber Du bist ja jung und dynamisch! Hier habe ich also auch was für Dich. Da hast Du oben schon Mieter drin, und unten machst Du repräsentative Geschäftsräume rein. Da können dann Meetings abgehalten werden. Suchst Dir noch einen Catering-Service usw. Liegt im äußersten Osten im Dreiländereck D-PL-CZ. Könnte man doch was draus machen.

    Guckst Du: Traumhafte Villa in ruhiger Lage.

    Grüßle

    MS

  14. Markus

    Genau diese Frage, warum eine Immo-Gesellschaft eine Cash-Kuh noch dazu provisionsfrei verkaufen sollte macht mich auch stutzig…

    Komischerweise gehe ich davon aus, dass jede Firma den größtmöglichen eigenen Nutzen im Sinn hat…

    Die deutsche Rechtssprechung mit Energiesparverordnung, Mietpreisbremse u. v. m. sind nach meiner Erfahrung eher zum Schutz & Vorteil der Mieter ausgelegt.

    @Valueria

    Die Betongebilde gehen Dir nicht aus dem hübschen Kopf…

    Ist nicht böse gemeint, aber der zaghafte Theoretiker in mir meint es nur gut. 😉

    Wenn Dein Fachwissen bei Immo`s so gut bzw. besser wie von Immobiliengesellschaften ist … wird das Risiko kleiner.

    Nur weil Dir bis jetzt der Ärger bei Immo`s erspart geblieben ist und die Wertschwankungen von Beton nicht täglich anschauen kannst, heißt es nicht, dass diese deutlich ärmer an Risiko als z. B. ein Korb an Standardwerte-Aktien sind.

  15. Ric

    @ Stefan

    freut mich das dir mein Depot gefällt. Ich fühle mich damit auch sehr wohl. 🙂

    Werde vielleicht noch in ein paar Werte aufnehmen, aber vorallem will ich meine vorhandenen Positionen ausbauen.

    @ Matthias Schneider

    Tut mir leid, dass du mein Depot langweilig findest :-D. Ich habe in der Vergangenheit Seadrill gekauft (um etwas pep und Dividendenrendite ins Depot zu bringen) jedoch bin ich mit diesem Wert böse auf die Nase gefallen. Das habe ich als Bestätigung für meine solide Strategie genommen. Und ganz ehrlich. Ich finde mein Depot garnicht so langweilig. Wenn ich eine neue Unternehmensanalyse auf meinem Blog vorbereite finde ich immer wieder Informationen die mir neu sind und die mich aufs neue von dem Unternehmen begeistern. So zum Beispiel die Eigenkapitalrendite von fielmann die bei sagenhaften 32,9% liegt.

    Viele Grüße

    Ric

  16. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Ric,

    ich bitte aber zu beachten, dass ich es für richtig und vernünftig halte. 😉 So sollte man es machen, um nichts verkehrt zu machen. Aber es ist eben dadurch auch langweilig, weil es ein „Musterdepot“ ist. Das sind die Werte, die man überall findet. Ist ja auch ok. Bitte nicht falsch verstehen. Ich habe ja auch keinen Stein der Weisen. Für die Pflicht hole ich mir die ETFs, und für die Kür experimentiere ich eben mit so anderen Sachen.

    Fielmann mag ja vorbildlich (im klassischen Sinne) wirtschaften. Aber in Zeiten wie diesen ist eine so hohe EK-Quote verschenktes Geld. Wenn das Unternehmen läuft, dann ran an den FK-Hebel. Habe auch lange bebraucht, bis ich das realisiert und akzeptiert habe. EK ist super in Hochzins-Zeiten. Aber heute muss man schon miserabel sein, um den Zins auf FK nicht zu erwirtschaften. Dann sollte man zusperren.

    Grüßle

    MS

     

  17. Peter

    Ich lese lieber gute Bücher als Geschäftsberiche und verbringe die wenige Zeit mit Familie und Freunden.

    Deshalb kaufe ich alle 2 Monate einen ETF auf den MSCI World. Damit habe ich 1600 Unternehmen von langweilig bis spannend auf einen Schlag. Dividende gibts obendrein.

     

  18. ValueriaValueria

    @Matthias, danke für die schöne Villa, war eine schöne Reise dorthin;-)

    Ich gebe zu, dass so etwas optisch sehr reizvoll ist, aber ich bin bei Immobilien viel pragmatischer – quadratisch, praktisch, Lage! Ich würde momentan nicht in Schnickschnack, schicke Einrichtung und Liebhaberobjekte in so einer Gegend investieren. Das ist tatsächlich mit viel mehr Aufwand verbunden, als ursprünglich gedacht.

    Ja, und meine Cashcow in Hof dürfte am selben scheitern – die Fassade ist voller Stuck, aufwendig zu restaurieren, isolieren usw. Noch dazu sind die Prognosen für Hof eher düster, dort sind die meisten Immobilien billig, weil die Leute wegziehen.

    Warum so eine Familie so eine Immobilie verkauft, kann viele Gründe haben: Todesfall, Selbstmord im Haus, Geldbedarf, Erben teilen/streiten, Terrornachbarn, Mieterprobleme. Kann aber auch an erhöhten Förderungen von Staat und Stadt liegen. Das muss man individuell dann erfragen. Ich habe schon einiges erlebt. Ich würde die oben auch nicht kaufen… Armour Res. Reit aber auch nicht mehr;-)

    Markus, danke! So lange du mich hier auf so beschützende Weise verführst, gehe ich dir mit Immos nicht fremd;-) Ich habe die 100000 angepeilt! Danach garantiere ich aber für nix 😉

    @Ric, übrigens finde ich dein Depot auch klasse! Langweilig ist in diesem Fall richtig klug – Matthias und ich wollen die Abkürzung über die dicke Dividende, was interessanter ist, aber auch röter;-)! Wenn du 42 bist, musst du aber eine Party hier geben 😉

     

     

  19. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias

    Ich finde Deinen Satz super: „Ich habe ja auch keinen Stein der Weisen.“

    Es gibt Studien dazu. Leute, die zweifeln und unsicher sind, sind meist viel besser, als es scheint.

    Leute, die vor Arroganz und Selbstsicherheit strotzen, sind häufig auf dem Holzweg.

     

    Es wird so viel heiße Luft produziert. Dazu gibt es einen schönen Artikel:

    http://robertringer.com/blissful-incompetence/

    Knipse ich den Börsensender an, denke ich: „Woher die das alles wissen?“ Dabei verkaufen sie Luft in Tüten. Und wissen es selbst nicht einmal.

  20. Anna

    @ Valueria

    Beispiel-Immobilie in Hof: Ich stelle mir gerade vor was passiert wenn das Dach erneuert werden müsste. Wird nicht billig mit den ganzen Gauben. Da gibt es genug Dachklempnerarbeiten zu finanzieren, von evtl. anfallenden Wärmedämmungen gar nicht zu reden.

    Depotschwankungen muss man aushalten. Es geht nicht anders. Eine phlegmatische Ader ist da von Vorteil, man kann auch Arschruhe dazu sagen. (Entschuldigung, ich werde keine feine Dame mehr werden).  Die Erde dreht sich, nach Regen kommt Sonne. Sind zwar abgedroschene Redensarten, aber so ist es halt. Solange es Dividende gibt… Heute kam z.B. Cisco.

  21. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    Dank für die netten Worte. Es ist in der Tat so, dass ich ein Zweifler an mir selbst bin. Ich halte mich zwar nicht für einen Versager, aber ich bin kein Macher. Ich stelle mir immer vorher (meist unnötige) Fragen, ob etwas denn wieder irgendwelche Schwierigkeiten aufwirft. Das habe ich ja gerade an der skeptischen Haltung zu @Valuerias Immo gesehen. Immer überwiegen die Zweifel. Ich habe viel Respekt vor all den Leuten, die einfach was anpacken. Das ist bei mir nicht (mehr) so. Ich bin zwar nicht der klassische Bedenkenträger, aber im Zweifel lass ich lieber etwas sein als es zu probieren. Ich habe ein gewisses Bedürfnis nach geregeltem Leben entwickelt. Das kannte ich früher nicht so. Ich habe Angst, durch zu viel gewagtes Anpacken (Geschäftsgründung o.ä.) nochmal vor dem Nichts zu stehen, ohne Chance auf einen ruhigen Rentnerstand mit etwas Komfort. Das erschreckt mich auch etwas. Ist aber wohl normal. Nun ja, vielleicht bin ich aber gerade auch deswegen so glimpflich durchs Leben gekommen. 😉 Man kann halt nicht gegen sich selbst ankämpfen. Es hat schon seinen Sinn.

    Nur im Stöbern im Investment-Universum habe ich ein Steckenpferd gefunden für mich, das zu mir passt. Da bin ich neugierig und gebe mich nicht mit MCD (als Vegetarier sowieso nicht) und KO im Depot zufrieden. Das sind Basics. Da kann ich stundenlang graben und staunen, wovon ich bisher noch keine Ahnung hatte. Und es nimmt kein Ende. Kaum was begriffen, und schon merkt man durch diese Erkenntnis, dass man noch viel mehr (noch) nicht kapiert. Und ich bin wirklich ganz sicher, dass ich ein absoluter Laie bin und nur rudimentäre Kenntnisse (im Vergleich zu Profis) habe. Das meine ich ernst und ohne Absicht auf „fishing for compliments“! Man muss erstmal eine Vorstellung der Komplexität bekommen, um zu ahnen, was man alles nicht kapiert. Zum Glück ist man nicht beschränkt.

    Gutes Nächtle!

    MS

     

  22. willihope

    @MS

    Das mit der Kapitalquote und der Kapitalrendite üben wir nochmal, ok?

    🙂

  23. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @willihope,

    Danke für den Hinweis! Und sorry an Ric! Das habe ich wirklich falsch gelesen. Ich habe EK-Quote „gelesen“. Da kann man wieder sehen, was einem das Hirn für Streiche spielt. Ich bin auch immer wieder darüber erstaunt, wie oft man seinen Text auf Fehler überprüft, und dann, wenn er nicht mehr auszubessern geht, doch noch was zu finden ist.

    Es ist natürlich genau so wie Du sagst. Ich meinte natürlich, dass eine hohe EK-Quote (nicht Rendite, die ja angestrebt ist mit dem FK-Hebel) in Zeiten wie diesen nicht so sinnvoll ist wie früher.

    Schönen Tag

    MS

  24. ValueriaValueria

    @Anna, du hast recht! Ich habe die Hof-Immobilie nur als Beispiel im Vergleich zu einer Reit (z.B Armour Res. Reit) mit hoher Dividende genommen. Das musste ich aber auch erst lernen, dass hohe Miete/Dividende oft ganz arg an der Substanz zerrt. Daher gratuliere ich dir  zur Cisco-Dividende – ich habe leider den Tag verpasst, freue mich aber auf die nächste 🙂

    @Matthias, ich finde Zweifel ganz gut, nur wenn sie  nicht zu stark abbremsen oder blockieren. Ich finde, dafür machst du andere Sachen viel besser und hier lernen viele von dir!

    Warum ich einiges entschiedener anpacke…, ist evtl. Charakter oder weil ich schon mal „the worst case“ erlebt habe, was ich keinem wünsche – Hyperinflation, kaum zu Essen, Krise, Flucht aus einem Krisenland, Ankunft in einem fremden Land, in dem man anfangs nicht unbedingt willkommen war, ohne Sprache, ohne Geld… nur Hoffnung!

    Da ist ein evtl. kaputtes Dach oder eine anstehende Isolierung dagegen nur etwas, was mit Geld und Handwerkern ohne Probleme zu managen ist.

  25. StefanStefan

    @ Ric

    lass dir nichts einreden. Langweilig ist gut! „Slow and steady wins the race!“

     

    @ Matthias

    du bist Vegetarier? Tiere schmecken doch voll gut, vor allem kleine Kälbchen 🙂 🙂 🙂

    kleiner Scherz 😉

    Gerade wenn du nix mehr wegen der Rente riskieren willst würde ich eher auf die berühmten Dickschiffe setzen. Da ist auch die Wahrscheinlichkeit deutlich größer, dass die in der Rente weiter sichere und vor allem steigende Dividenden zahlen. Wird ja auch oft unterschätzt. Die Inflation wird während der Rente das Einkommen (wenn es denn gleich bliebe) halbieren. Da werden sich noch viele umgucken die meinten mit 58 in den Vorruhestand gehen zu müssen mit der gesetzlichen Rente.

    Hoffe jedenfalls, dass deine „Pflicht“ so viel Kohle abwirft, dass du dir die „Kür“ leisten können wirst 😉

     

     

  26. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan,

    zum Glück muss ich nicht nur mit dieser Durchschnittsrente rechnen. Ich werde >1800 Brutto bekommen, was auch nicht üppig ist. aber immerhin zu keinen Existenzängsten führt. Deswegen kann ich z.T. auch etwas rumspielen mit dem Depot. Momentan habe ich ein Auge auf die „Midstreamer“. Wo nur die Kohle herholen für die vielen Sachen. Mir würde z.B. neben anderen gerade PAA gefallen.

    Aber das Ende und den Ausgang des Massakers bei den Ölwerten sollte man erstmal noch abwarten.

    Im Prinzip bin ich bei Seeking Alpha in der Rubrik „Dividends and Income“ daheim.

    Ok, muss nun wieder meine Wochenendfahrt starten.

    Gute Zeit

    MS

  27. Ben

    Tim Schäfer

    Wir kennen jedoch hauptsächlich die Finanzpornografie Börse Online, Focus Money, Der Aktionär, Smart Investor, Euro am Sonntag, Börsen Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, NTV, N24, Wallstreet-online.de, wo auch du die Reklame auf überteuerte Aktien machst, mit KGV 50, KUV 4. Bei jedem Dreck steht in diesen Magazinen die Empfehlung kaufen. Das ist kriminell. Das sollte in diesen Magazinen aufhören. Nie mehr diese Aktien-Manipulation, hauptsächlich bei der extrem teuren Aktie Morphosys. Wenn du in deinem Blog ein Value Investor bist, solltest du aufhören egal was über die Aktien mit KGV 50, KBV 6, KUV 4 in Börse Online und Euro am Sonntag schreiben. Immer achten auf die KGV unter 15, KBV unter 3, KUV unter 3, Dividende über 3%. Falls du nicht entlassen wirst, solltest du dem Chef von Börse Online und dem Chef von Euro am Sonntag empfehlen, dass die Empfehlungen KAUFEN, HALTEN, VERKAUFEN endlich aufhören und verschwinden. Diese Börse Online, Focus Money, Der Aktionär, Smart Investor, Euro am Sonntag sollten sich auf KGV, KBV, KUV, Dividendenrendite und erwartetes Gewinnwachstum beschränken. Ob jemand die Aktien (Fonds, Zertifikate) kauft, das ist Sache der Leser. Empfehlungen KAUFEN, HALTEN, VERKAUFEN sind kriminell und führen nur zur Dummheit, zu Verlusten und zum Hass auf Aktien in Deutschland. Du als Mitarbeiter von B.O. und E.a.S, kannst du dort etwas machen, falls du wegen der Kritik nicht entlassen wirst.

  28. Klaus-Dieter

    Hallo zusammen

    Ich habe mit großem Interesse den Artikel und die anschließenden Kommentare gelesen. Wie sehr viele meiner Vorgänger bin ich auch der Meinung das die Strategie mit Dividendenstarken Aktien auf lange sicht nur erfolgreich sein kann. Es ist halt nur sehr viel Disziplin und Durchhaltevermögen nötig.

    P.S. Den Begriff Finanzpornografie kannte ich auch noch nicht. Wieder was gelernt ????

  29. Anna

    @ Ben

    Und warum komme ich von Deinen Namen auf eine Bankseite??? Hast Du ein Soll zu erfüllen …?

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