Turbulente Börse! Euro kann auf Jahre hinweg schwach bleiben


New York, 31. Mai 2010

Weiterhin turbulent sind die Weltbörsen. Kein Mensch weiß, wohin die Reise geht. Wer in Aktien engagiert ist, der braucht in diesen Tagen viel Mut und Durchstehvermögen. Je tiefer die Kurse fallen, desto mehr lohnen sich natürlich Neuengagements. Auch die Aufstockung von bestehenden Positionen sollten Sie erwägen – für den Fall, dass die Kurse weiter sinken. Ich bin kein Anhänger von zu vielen Positionen im Depot. Sie sollten freilich nicht zu wenige Aktien beziehungsweise Sektoren besitzen. Zwischen zehn und 20 Positionen halte ich für ideal. Haben Sie also 20 Titel in Ihrem Portfolio, dann rate ich Ihnen, bestehende Positionen aufzustocken, anstatt ständig neue Aktien aufzunehmen. Sie können sonst den Überblick verlieren.
So wie es scheint, steht der Euro weiterhin unter Druck. Mich würde es nicht wundern, wenn der Euro auf die Parität sinken sollte, sprich ein Dollar wäre einen Euro wert. Derzeit bekommen Sie für einen Euro noch 1,22 Dollar. Ich betrachte das gegenwärtige Euro-Dollar-Niveau als fair. Ich war immer der Meinung, dass unsere europäische Gemeinschaftswährung überbewertet war. Nun haben wir uns auf einem gesunden Verhältnis eingefunden. Freilich reagieren die Märkte immer in beide Richtungen extrem. Insofern würde mich ein weiterer massiver Ausverkauf des Euro nicht wundern. Währungskurszyklen erstrecken sich über etliche Jahre hinweg. Stellen Sie sich also auf einen schwachen Euro ein. Mein Rat: Planen Sie Ihren Urlaub bevorzugt im Euro-Raum und kaufen Sie wieder vermehrt europäische Aktien.


tim schaefer (Author)

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