Trotz psychischer Probleme Milliardär geworden (oder deswegen)


New York, 12. Februar 2014

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Psychische Probleme können ein Segen oder Fluch sein. Es kommt darauf an. So können psychische Krankheiten den Alltag zur Hölle machen. Das fängt schon bei Kleinkindern an. Wer eine Lernschwäche hat, weiß, was das in der Schulzeit für ein Horror sein kann. Viele Kinder mit Legasthenie erleiden Höllenängste. Manch einer von ihnen landet im späteren Leben im Knast.
Andere nutzen ihre Schwäche und machen aus ihr ein Lehrstück fürs Leben. Sie lernen von Kleinauf, mit dem Problem richtig umzugehen. Sie lernen, zu delegieren, Freunde zu gewinnen, zu kommunizieren. Aus der Schwäche wird plötzlich eine Stärke.
Albert Einstein litt unter dem Asperger Syndrom. Über Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wird gemunkelt, dass er dieselbe „Krankheit“, eine schwache Form des Autismus, hat.
Einstein legte nie einen großen Wert auf sein Erscheinungsbild. Seine Haare ließ er ins Kraut schießen. Er wechselte die Kleidung nicht all zu oft, er grinste komisch. Manchmal streckte er die Zunge raus. Einstein interessierte es nicht die Bohne, wie er auf andere wirkte. Ein Hotel gab Einstein kein Zimmer, weil er wie ein Obdachloser an der Rezeption erschienen war. Seine erste Ehe scheiterte. Er schien ein böswilliger Gatte gewesen zu sein, wenn es stimmt, was hier behauptet wird.
Mark Zuckerberg ist es völlig Wurst, was er trägt. Er kommt mit T-Shirt, Shorts und Badelatschen ins Büro.
Milliardär Richard Branson baute in jungen Jahren ein Firmenimperium auf, obwohl er unter einer Schreib- und Leseschwäche litt. Warren Buffett hatte als Student fürchterliche Angstattacken – manchmal musste er sich deswegen übergeben.
Donald Trump leidet meiner Meinung nach unter Narzissmus, einer Persönlichkeitsstörung. Das Foto oben machte ich auf einer Veranstaltung in New York. Für seine Gastrede erhielt Trump 1 Million Dollar. So teuer ist Trump (es war ein kurzer Auftritt). Der Baulöwe nutzte seine Selbstverliebtheit, um für sich wie kaum ein anderer zu werben. Der Name Trump ist weltbekannt.
Ich schrieb übrigens mit einer Kollegin einen Artikel über psychische Probleme etlicher Milliardäre.
Von all dem sollten wir lernen, Menschen nicht zu unterschätzen. (Ich muss das auch beherzigen, wie oft habe ich schon andere unterschätzt.) Selbst wenn jemand merkwürdig auf uns wirkt, kann diese Person außergewöhnliche Fähigkeiten haben. Jeder Mensch ist ein Meisterwerk. Denken Sie nur an die britische Sängerin Susan Boyle.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Trotz psychischer Probleme Milliardär geworden (oder deswegen)

  1. Tino

    gerade die, die anders denken und handeln als die breite Masse, sogar vielleicht als verschroben gelten und teilweise wegen ihrer nicht massentauglichen Lebensweise verachtet werden, können aufgrund ihrer konträren, stets konsequenten Einstellung erfolgreicher sein. Die Strategie funktioniert ja nachgewiesen auch an der Börse. Kann den letzten Abschnitt aus eigener Erfahrung nur bestätigen.

  2. Markos - Dividenden Depot

    Gut psychische Probleme habe ich keine, jedoch passe ich mich ungern an.

    Auch ich lege keinen Wert auf teure Kleidung und bin trotzdem erfolgreich. Wichtig ist, dass man Ziele im Leben hat und konsequent darauf hinarbeitet.

    Das kann z.B. ein Dividenden Depot sein, was man Monat für Monat weiter ausbaut, um später eine ordentliche Extra-Rente zu haben.

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