Trotz Börsenturbulenzen: Finanziellen Frieden


New York, 11. Februar 2016
Börsenturbulenzen: Viele mögen sich wie ein Schwimmer vorkommen, dem das Wasser bis zum Hals steht. Bewahren Sie Ruhe. Nicht zappeln. Keine Panik bekommen. Nur durchhalten. Bislang haben sich die Börsen immer wieder erholt.

Börsenturbulenzen: Viele mögen sich wie ein Schwimmer vorkommen, dem das Wasser bis zum Hals steht. Bewahren Sie Ruhe. Nicht zappeln. Keine Panik bekommen. Nur durchhalten. Bislang haben sich die Börsen immer wieder erholt.

Die Börsenkurse taumeln. Und die Verschwörungstheoretiker kriegen Zulauf. Schauen Sie auf die Website von Ex-Fernsehjournalist Michael Mross http://www.mmnews.de/: Die Meldungen verraten, was seine Leser sehen wollen:

China: Tag der Abrechnung rückt näher

Finanzkrise wie 2008? – Oder schlimmer?

Banken: Alarmstufe Rot

Crash-Prognosen mehren sich

Bargeld ist Freiheit

Wer erhält das globale Finanzsystem eigentlich am Leben?

Wir wissen: Selbstverständlich gibt es Probleme. Klar schwächt sich die Konjunktur in China ab. Klar gibt es Kriege, Flüchtlingsströme. Klar gibt es einen Diktator in Nordkorea, der sich wie ein Kleinkind verhält.

Doch wir wissen: Die Wirtschaft wird sich wieder erholen. Auch die Börse. Die wahren Gewinner sind jene, die den Crash ertragen. Wer lange genug am Ball bleibt, wird die Früchte des Schmerzes ernten. Wer viel Geld verdienen möchte, muss das zwischenzeitliche Minus ertragen können. Das gehört zur Börse dazu wie das Gebet zur Kirche. Sie müssen als Langfristanleger damit leben können, dass Ihr Depot um bis zu 50 Prozent an Wert verliert. Wer das nicht kann, der hat nicht die Voraussetzung zum Börsenerfolg.

Selbst Qualitätsaktien oder Dauerläufer brechen zuweilen heftig ein. Finanzjournalist Morgan Housel hat das  anhand des Energy-Getränkeherstellers Monster Beverage gut beschrieben. Die Aktie legte in 20 Jahren um mehr als 100.000 Prozent zu. Wer allerdings zwischenzeitlich die Einbrüche nicht ertrug, erzielte eben nicht diese Traumrendite.

Wie ich mit dem Börsenbeben umgehe? Ich lasse mich von solchen Horror-Nachrichten wie oben nicht beeinflussen. Ich lese sie nicht. Ich abonniere keinen solchen Dienst. Das würde meine Angst nur wachsen lassen.

Es ist das gleiche, wie diese ständigen Emails von Einzelhändlern. Wenn die für neue Sonderangebote trommeln. Wer das abonniert, wird nur verleitet, mehr zu kaufen. Wer ins Einkaufszentrum geht, ohne etwas zu brauchen, wird verleitet, etwas zu kaufen. Also gehe ich erst gar nicht hin, wenn ich nichts brauche.

Das Leben ist einfacher, wenn Sie weniger Zeug um sich herum haben. Und keine Schulden. Schulden sind eine moderne Form der Sklaverei. Sie erzeugen stetig Druck. Sie verhindern die finanzielle Freiheit. Weniger Schulden oder keine Schulden zu haben, bedeutet: Weniger Druck. Weniger Stress. Weniger Angst.

Es ist schon ein Problem, wenn der Partner nicht mitspielt. Lebemenschen sagen gerne: „Ich lebe heute. Und nicht morgen.“ Während die eine Person sich Ziele setzt, hart arbeitet, spart und investiert, denkt die andere nur an den Konsum. „Du kannst Dein Geld nicht mit ins Grab nehmen“, sagen sie dann als Begründung. Ob das eine sehr schlaue Lebensphilosophie ist, ständig alles auszugeben, wage ich zu bezweifeln.

Was Leute immer mit ihren Geschenken haben. Es geht ja nicht um den Geldbetrag für das Geschenk an sich. Es geht um andere Dinge. Ein handgepflückter Strauß mit wilden Blumen ist doch viel schöner als einer vom Laden. Wahre Liebe oder Freundschaft kann niemand anhand von ausgegebenen €uros messen. Es geht eher um den Einsatz, um die Gedanken. Ein selbstgemaltes Bild. Ein Fotoalbum. Ein langer Sparziergang, ein selbstgekochtes Dinner…

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? Meist treffen die Ärmsten die dümmsten Entscheidungen. Sie haben kleine Einkommen, aber spielen wie besessen Lotto. Dafür geben sie eine Menge Geld aus. Es ist eine Steuer für Träumer. Ein Lottogewinn scheint für sie der einzige Ausweg aus ihrer Misere zu sein. In den USA gibt es Studien dazu. Sie zeigen, je ärmer sich Menschen fühlen, desto mehr Geld geben sie für Lotto aus.

Sie kaufen nicht nur ihre Rubbellose und Lottoscheine. Im Supermarkt schlagen sie bei Zigaretten, Flachmännern und anderem ungesunden Zeug zu.

Raucher verlieren nicht nur ihre Zähne früh, sondern sie setzen sich einer großen Gefahr von Demenz, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus. Ja, und der Alkohol beschleunigt die Demenz zusätzlich.

Das Kunst bei allem besteht darin, nicht nur die Zusammenhänge zu verstehen, sondern das eigene Verhalten anzupassen. Jeder sollte sich entscheiden! Entwickeln Sie einen Wunsch. Es muss vom Herzen kommen: Schuldenfreiheit, weniger Alkohol, tabakfrei zu sein, mehr Sport machen, abnehmen, sparen, investieren. Das eigene Verhalten ist das A und O. Nicht die Erkenntnis an sich.

Im Endeffekt kann jeder mit einem guten Buch oder Blog die richtige Anleitung finden. Doch an der Umsetzung hapert es meist. Wir müssen an unserer Selbstdisziplin arbeiten. Ich muss auch einige Dinge besser machen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Trotz Börsenturbulenzen: Finanziellen Frieden

  1. ZEN Investor

    Ich empfehle zum Lottospielen auch das Buch ‚Schnelles Denken, Langsames Denken‘ von Daniel Kahnemann.

    Ich habe es mir vor rund 1 Woche gekauft.

     

    In meinem Blog wird es auch ums Kaufen und Halten gehen. Aber auch um eine extrem konzentrierte Strategie. Maximal 10 Aktien. Haltedauer im Durchschnitt über 10 Jahre.

     

    Tim, du warst mir immer der vernünftigste und interessanteste Blogger im Finanzbereich.

    Vor allem hast du bereits 2008 und 2009 bewiesen, dass man auch in Krisen kaufen soll und dass vor allem du in der tatsächlichen Krise nicht den Kopf verlierst.

    Ich kann nur jedem empfehlen, die damaligen Artikel von Tim zu lesen.

    Euer ZEN INVESTOR

     

  2. Guy Incognito

    Einige Negativbeispiele sehe ich tagtäglich bei mir in der Arbeit.

    Meine Kollegen sind für dicke Autos, überdimensionierte Häuser und alle halbe Jahre die neuesten Gadgets verschuldet. Die Leute müssen schulden tilgen, obwohl die Arbeitsbelastung wächst, werden dadurch krank und schleppen sich auch noch so in die Arbeit.

    Im Kollegenkreis häufen sich Tinnitus, Herzbeschwerden (bei einem 28-jährigen!), Schlafstörungen, Depressionen und Magenbeschwerden.

    Die Leute sind durch den immer höheren Druck immer gereizter, werden ausfallend.

    So etwas bestätigt meine genügsame Lebensweise immer wieder aufs neue.

     

    @Tim: Von mir gibt es noch ein dickes Kompliment für deinen tollen Blog. 🙂

  3. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ ZEN Investor

    Danke für das Lob. Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinen Investments. Und viel Traffic auf dem Blog.

     

    @ Guy Incognito

    Danke für das Lob.

    Ja, es liegt an den Zivilisationskrankheiten. Konsumrausch, Fressgier, ungesundes Essen, Zuckersucht, Tabak, Alkohol, zu wenig Ausgleich, zu wenig Bewegung, zu wenig Schlaf, kein Sport… Das führt zu Stress, Ängsten. Jeder Wunsch muss sofort erfüllt werden. Kein Wunsch bleibt mehr offen. Genügsamkeit, Sparsamkeit, Demut, Selbstkritik… sind in unserer Konsumgesellschaft Fremdwörter. All das macht die Menschen unzufrieden und krank. Diabetes, Depression und Demenz explodieren.

  4. WW

    Ja Tim, Lob für Deinen aussergewöhnlichen Blog, gute Statements, gute Kommentare und viel Lernen. Bin mit Deiner Haltung auf einer Linie.

    Kann ebenfalls im überbordenden Konsum keinen Sinn erkennen, auch keinen Lustgewinn. z.B.: einen Porsche besitzen, ein wirkliches Traumauto, ein Highlight an Design und Ing.-Kunst. Aber einen besitzen, das ist dann, mal abgesehen von den exorbitanten Kosten, so wie es Hans Dieter Hüsch formuliert hat: Wer immer Sahnetorte isst, weiss irgendwann nicht mehr, wie Sahnetorte schmeckt. Das wäre ein Spass für 3 Wochen und dann ist es vorbei, gewöhnlich, alltäglich. So ist es dann mit zu großen Häusern, etc.,etc. Warren Buffet ist da fast Vorbild in seinem Lebensstil und Haltung.

    Habe jetzt von der Levermann-Strategie gelesen oder besser gesagt überflogen. Kennt das jemand? Auf den ersten Blicj sieht das nachvollziebar aus?

    @Zen, seltsam, Du hast Dich jetzt schon 2 mal verabschiedet, aus diesem Blog?

  5. Hans Wurst

    Was habt ihr gegen Leute die Konsumieren, die rauchen, saufen (Alkohol, Cola) und zum McDonalds gehen. Wir alle sind doch so scharf auf Dividende. Diese gäb es nicht, wenn gerade diese Leute nicht gäbe.

    Mir ist auch bewusst das man mit Konsum und Schulden vorsichtig sein muss. Auf der anderen Seite darf man auch nicht vergessen gut zu leben. Ich hab keine Schulden, zahle alles in Bar und nachdem ich schon immer von einem Harley geträumt hab werde ich diesen Traum mir im Frühjahr erfüllen. Bin jetzt 48 und kann mir jetzt erst eins leisten.

    Auf der anderen Seite sollte ich vielleicht auch erwähnen, dass ich seit Jahren Harley-Davidson Aktionär bin und schon schöne Gewinne eingefahren habe.

    Viele Grüße

     

  6. vonaufdenboden

    @WW

    Das Buch von Susanne Levermann ist sehr gut und ihre Strategie ist nachvollziehbar. Man lernt wichtige Unternehmenskennzahlen besser zu verstehen. Sie verwendet 13 Kriterien und vergibt Punkte +1/0/-1 und empfiehlt, Unternehmen ab +4 zu kaufen (large caps). Lt. Levermann gibt es aber derzeit keine/kaum Kaufgelegenheiten. Die Wahrscheinlichkeit einer Kaufgelegenheit erhöht sich dann wieder, wenn die Kurse gesamt eine Weile nach oben gehen (es gibt auch Ausnahmen). Ich sehe mir die Levermann Kriterien sehr gerne an (vor allem RoE, EBIT, KGV und Eigenkapitalquote), aber folge nicht der von ihr vorgeschlagenen Strategie. Denn da hätte ich z.B. Goldcorp oder Barrick Gold letztes Jahr im Herbst nicht kaufen dürfen (hatte lt.Levermann -7  Punkte). Genau diese Aktien haben aber seitdem +50% Kursgewinn, da ich damals der Meinung war der Goldpreis beginnt Boden zu bilden. Auch Aktien wie Alphabet oder Netflix werden lt. Levermann sehr lange noch zu teuer sein, da Visionen eines CEO nicht in die Bewertung einfliessen.

    Gruss,

    von Aufdenboden

  7. Noobsi

    Ich lese diese ganzen Horrorszenario-/Crashmeldungen auch nicht mehr. Ich kann ebenfalls nur jedem raten, diese dauerhaften Schwarzseher-Seiten wegzuklicken und stattdessen Finanzblogs zu lesen.

    @vonaufdenboden: Mit Barrick hatte ich letztes Jahr auch einen guten Einstieg, habe dann aber mit gutem Gewinn verkauft.

    Ich habe letztes Jahr ziemlich viele Anfängerfehler begangen. Daraus habe ich viel gelernt. Jetzt bin ich ganz ruhig, trotz der Turbulenzen. Ich freue mich sogar richtig über die Abwärtsbewegung.

  8. mischko56

    Warum muss man lesen, was Tim Schäfer schreibt?  Die Antwort auf diese Frage hat John Bogle gegeben: „What advisers have to do is respond to events. Activity is something investors expect. I was talking about buy and hold to some investment advisers, and one said, „I tell my investors to do this, and the next year, they ask what they should do, and I say, do nothing, and the third year, I say do nothing. The investor says, ‚Every year, you tell me to do nothing. What do I need you for?'“ And I told them, „You need me to keep you from doing anything.“ 
    http://usatoday30.usatoday.com/money/perfi/basics/story/2012-09-02/jack-bogle-vanguard-funds/57452656/1

  9. Mr. Braun

    Hallo Tim,

    hast du dieses Jahr deinen Kauf vorgezogen oder wartest du noch?

    Freundliche Grüße

  10. StefanStefan

    Sag mal Tim ist in den USA die Bargeldabschaffung auch Thema oder interessiert das da keinen?

     

  11. Vali

    „Warum muss man lesen, was Tim Schäfer schreibt?“

    Weil man in der Gruppe stärker ist und sich gegenseitig Halt und Sicherheit in turbulenten Börsenzeiten gibt. Denn all die theoretischen Bücher helfen mir wenig, wenn alle um mich herum ausverkaufen. Wenn ich aber in diesem Blog bin, treffe ich auf echte Aktionäre, die genau wissen was sie tun. Und das tut gut!

    Du musst ja nicht mitlesen, mischko56, wenn dir Bücher allein helfen 🙂

    @ZEN, eine solche Diva, wie du bist, habe ich im realen Leben noch nicht getroffen.  Wo ist deine Stabilität und Konsequenz? Es gibt eine Regel, die man im Leben immer befolgen sollte: Verschließe niemals die Türen hinter dir! Denn vielleicht musst du nochmal zurück.

    Du hast hier bewiesen, dass du eine launische inkonsequente Diva bist und ich bezweifle pers., dass du ein guter Investor wirst. Dafür braucht man mehr Durchhaltevermögen und Standhaftigkeit.

    Alles Gute dir!

    Allen anderen danke, dass ihr so fleißig über eure Käufe, Zweifel, Erfahrungen, Sorgen oder Dankbarkeit schreibt! Immer schön zu lesen 🙂

  12. Slazenger

    @Vali

    Woh was für ein Kommentar !!! Applaus dafür von meiner Seite und der ist  100% ehrlich gemeint ! Deine Kommentare lese ich sehr gerne ,da sie immer Hand und Fuß haben. Du weißt wovon du sprichst und stehst dazu!!! Du bist eine kluge intelligente Frau, und traust dich auch mal unbequem zu sein, du stehst mit beiden Beinen im Leben und läßt dich nicht so leicht beirren !!! Weiter so.

    Ich kann nur bestätigen dass es auch mir immer wieder gut tut sich mit Gleichgesinnten auszutauschen um eine Bestätigung zu haben dass man mit seiner Buy and Hold Strategie von Qualitätsaktien doch nicht so ganz falsch liegt!!!

    Zu ZEN kann ich noch anmerken, ich verstehe seine Sprache nicht wirklich, was will er uns mitteilen???

     

     

  13. WW

    @ vonaufdenboden

    Danke für den Kommentar, dann werde ich mich damit mal näher befassen.

    Kennt jemand die open source software – Portfolio Performance?
    Ist ein Open Source Programm zur Berechnung der Performance eines Gesamtportfolios – über verschiedene Depots und Konten hinweg – anhand von True-Time Weighted Rate of Return und internem Zinsfuß.

    Habe letztes Jahr Markel gekauft, dieser handelt u.a. mit Versicherungen, Philosophie sehr ähnlich wie Buffet, was zeitweise über 40%+, jetzt natürlich runter, wie alles im Moment.

  14. Mario

    @Stefan

    Die Bargeldeinschränkung (5000 €) bzw. die Abschaffung desselben wäre in meinen Augen der größte Betrug an den Menschen. Dies würde den Notenbanken Tür und Tor öffnen, um uns einen Wert an Geld vorzugaukeln. Sie könnten drucken wie sie wollten und alles dürfte nur bargeldlos laufen. Kein realer Bezug mehr.

    Ein Enkelkind (noch nicht vorhanden) würde mit einem Kreditkartenleser kommen, wenn man ihm ein Geschenk machen wollte. Krass.

    Ein schönes WE!

     

  15. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ WW

    Danke für das Lob.

    Was mich an Susan Levermann wundert: Sie war nur ganz kurz Fondsmanagerin. Und wird trotzdem endlos gelobt. Wie kann man nach so kurzer Zeit sicher sein, dass es kein Zufall/Glück war? Sie hat bestimmt Talent.

    Was zur Levermann-Formel zu sagen ist: Sie ist gut. Aber man sollte nicht nur auf die Zahlen/Tabellen achten. Es kommt auf die Menschen an. Für Warren Buffett sind die Menschen in der Führungsebene viel wichtiger als das KGV oder Umsatzplus. Buffett hat vielfach einen engen Kontakt/Freundschaft mit den CEOs. Oder zumindest mag er den Charakter des CEO.

    Das hat mir ein Jura-Professor im Interview gesagt, der mit Buffett befreundet ist.

    http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/investor/4198409/Sparsam-ehrlich-autonom-Das-Geheimnis-des-Warren-Buffett

     

    @ mischko56

    Jack Bogle ist eine beeindruckende Persönlichkeit. Ich traf ihn in New York und war von seiner Bescheidenheit/Humor fasziniert. Er ist einer der Legenden der Wall Street. Neben Buffett, George Soros etc.

    http://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/Ueber-Dummheit-und-Gier-ETF-Erfinder-Bogle-34-Der-Grund-liegt-in-der-Dummheit-34-3548581

     

    @ Mr. Braun

    Nein, meinen Kauf habe ich nicht vorgezogen. Ich kaufe immer im März oder April. Einmal im Jahr Aktien/Indexfonds. Das wars. Stur und stetig.

     

    @ Stefan

    Nein, das mit dem Bargeld ist nicht ein Thema wie in Europa/Dtld. Das ist zumindest mein persönlicher Eindruck.

     

    @ Vali

    Danke Dir für Deine Loyalität und das Engagement.

  16. Daytrading-King

    Toller Blog. Ich bin zum ersten Male hier. Aber ist denn Daytrading nicht lukrativer? Was haltet ihr von Koko Petkov? Der ist von Düsseldorf nach Dubai gezogen und lebt vom Daytrading. Das sagt er jedenfalls. Oder ist das alles nur Show?

  17. mischko56

    Vali

    Ich lese alles,  was Tim schreibt und sehr dankbar ihm dafür. Ich lese vieles, was andere hier schreiben. Ich schreibe aus der Ukraine, wo ich lebe und weiss,  was  „turbulenten Börsenzeiten“ bedeuten. Vielleicht meine deutsche Sprache ist nicht gut, aber ich wollte einfach mit dem Zitat von Bogle sagen, „Seid ihr in Ruhe ungeachtet den  „turbulenten Börsenzeiten“. Es scheint mir, dass  Tim immer darüber schreibt.

  18. Oliver

    @Vali

    Bzgl. ZEN stimme ich dir voll und ganz zu. Ich weiß allerdings nicht, ob er nur rumtrollen (so fasse ich seine Kommentare auf) oder sich einfach nur ein bisschen wichtig machen möchte. Aber er muß es mir nicht erklären, da ich mit den meisten Sachen von ihm sowieso nichts anfangen kann.

    Momentan habe ich wieder ein bisschen was zum investieren und aufgrund der ganzen Möglichkeiten weiß ich tatsächlich nicht, wie ich mich entscheiden soll. Wahrscheinlich mache ich dann heute nichts mehr und meditiere darüber.

    Ich überlege, ob ich mir Bäume kaufe (Weyerhaeuser) oder endlich ein bisschen Öl (Royal Dutch) oder mich bei den Pipelines engagiere (Kinder Morgan). Das sind aber nur einige Gedanken, manche meiner bestehenden Positionen sind auch sehr attraktiv, das man etwas aufstockt. Mal sehen, was es wird.

    @Tim: Du hast vollkommen recht, nicht auf die Panikbrüder zu achten. Die Situation ist nur schwerer geworden, weil man sich entscheiden muß, was man kaufen möchte :). Wenn viele meinen, ihre Aktien billig loswerden zu wollen, möchte ich sie nicht aufhalten.

     

  19. ZEN Investor

    Vali und Oliver

    ich habe zu einigen Sachen wichtige Sachen geschrieben.

    Beispielsweise die typischen Fehler, die auch die Kommentar-Schreiberlinge hier drin machen.

    Teils echt unglaublich.

    zB zu „jedem Preis“ Dividenden-Aristokraten kaufen, was völlig unsinnig ist.

    Und launisch und inkonsequent?

    Bei allem Respekt, ich wurde hier teils unter der Gürtellinie angegriffen und kenne niemanden, der dann noch so lange so sachlich bleiben würde.

    Bezüglich Investitionsstil bin ich die Stabilität in Person.

    Wie gesagt:

    Ich beweise es euch in meinem neuen Blog.

    Und ich habe real den SPI um Längen geschlagen letztes Jahr.

    Aber wie schon Mahatma Ghandi sagte:

    Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

    Wir sind jetzt wohl bei der Phase, wo ihr über mich lacht.

     

  20. Slazenger

    Humor hat er ja unser ZENsi, aber mal ehrlich lieber ZEN, niemand will dir was böses, aber es ist äußerst schwierig zu verstehen was du uns sagen willst. Ich verstehe deine Sprache leider nicht! Viel Glück beim investieren. !

  21. ZEN Investor

    Salzenger:

    Ich wehrte mich nur gg. Vali und Oliver, die mich als Idioten darzustellen versuchten.

    WW:

    Du musst es ja nicht lesen.

    However:

    Ich richte gerade mein Blog weiter ein.

     

  22. Ben

    Michael Mross hat schon immer Unsinn geschrieben und mit seinen bösen Witzen den im Jahre 2000 beginnenden Anleger große Schaden zugefügt. In seinem 2000-Buch „Börse kinderleicht“ stehen nur Karikaturen von Warren Buffett und nix von seinen Kriterien zur Aktienauswahl. Stattdessen sind dort die dummen Witze von Michael Mross: “Magst du Mercedes, Coca Cola oder McDonald’s, also kaufe ihre Aktien. Ist dir das KGV 50 zu kompliziert, also ignoriere es, wahrscheinlich haben sich die Aktien die Bewertung von KGV 50 verdient.“ Wenn Michael Mross intelligent oder ehrlich im Jahre 2000 wäre, wird er in seinem Buch etwas über vernünftige Bewertung mit KGV unter 15, KBV und KUV unter 3 schreiben und das Gewinnwachstum und Dividende sehr wichtig sind. Von Warren Buffett hätte er im Buch keine Karikaturen, sondern nur seine Kriterien und Strategien.
    Die deutsche Lügen-Presse = die deutsche Anlegermagazine: B.O., F.M., D.A., E.a.S., S.I.: Schon wieder am 11.02.2016 hat ein Lügner, Betrüger oder Verrückte in B.O. geschrieben, dass die Aktie Linkedin dem Warren Buffett gefallen könnte. Das ist ein grober Unfug und es verdient einige Schläge auf die Nuss. Denn in Wirklichkeit kauft Warren Buffett keine Internet-Aktien und die Aktie Linkedin ist extrem zu teuer mit KGV N.A. (negativ) und KUV 4,6.

  23. Ben

    Was Tim Schäfer in seinem Blog schreibt, das kann man schon konsumieren. Aber nicht das, was er in Börse Online und Euro am Sonntag schreibt, denn die meisten von ihm dort beschriebenen Aktien stark überbewertet sind – was seine Artikel über Value Investing in einem Trader-Magazin unglaubwürdig macht. Leider schreibt er auf seinem Blog ständig ähnliche Sachen, etwa 4 Themen hat er nur für seine Artikel und das ist zu wenig. Er sollte also seine Themen für Artikel auf unendlich verbreiten und nicht nur auf „Sparen“, „Buy and hold“, „Rente“ und „Millionäre in Amerika“ beschränkt sein. Es gibt so schöne und interessante Themen für die Artikel auf dem Blog wie: Value Investing, Manipulation in Medien, Lügen-Presse = die Anlegermagazine und TV Bericht von der Börse Frankfurt, Anleger sind niemals nervös – nur die Daytraders, Crash 1929, Crash 2000, der verlogene Rating der Analysten, Finanzkrise 2008, Versicherung, Dividenden als Rente, die Strategien von Buffett, Kostolany, Fisher, Templeton, Lynch, die böse Historie von FED, die böse Historie von Goldman Sachs, der Betrug von John Paulson, die Manipulation von Banken, Investment in Gold, usw.

  24. Christoph

    ich finde wenn man so ein finanzielles Polster hat wie Buffet usw spricht nichts gegen mehrere Häuser,  Jet usw wenn das denjenigen glücklich macht bzw glücklicher

    ich würde mir zb ein Haus am Strand kaufen. und vielleicht eine Wohnung in New York City .

    auch gegen Angestellte ist nichts einzuwenden. so hat man gewisse Vorzüge und sorgt für Arbeitsstellen.

    natürlich ist sparen richtig. aber heute war zb auf Finanzen. net ein Artikel über sparsame Milliäre. da hat Bis vor kurzem einer das Hotelzimmer auf Reisen mit einem angestellten geteilt. das finde ich dann schon lächerlich zumal es da auch um Privatsphäre usw geht.

    ein anderer schreibt den täglichen Toilettenpapierverbrauch der Angestellten auf und achtet darauf dass das Licht immer ausgemacht wird.

    natürlich ist das mit Strom richtig. aber für solche Dinge sollte doch wirklich nicht der chef zuständig sein.

     

  25. Sebastian

    2011 konnte man auch Panikmeldungen und Horrorszenarien in der Presselandschaft ausmachen. Heute wissen wir, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Miese Stimmung=gute Preise. Was will man mehr?

    Wenn man schon einige Jahre auf dem Buckel hat – und den ein oder anderen Bärenmarkt gesehen hat – dann weiß man : Jetzt ist kaufen angesagt!

    Was haben hierzu die „alten Hasen“ – verzeiht den Ausdruck – wie Felix, Anna und Oliver für Erinnerungen? Alles schon mal dagewesen, oder?

    Den Frischlingen muß man Mut machen. Wenn man zehn Jahre kontinuierlich investiert, rutschen die besten Werte auch in der nächsten 50%-Krise nicht mehr ins Minus!

    Bei mir stehen etliche Titel auch jetzt noch dreistellig im Plus. Neben dicken Minustiteln wie BASF und Ralph Lauren. Da ist einfach Geduld gefragt.

  26. AlexanderAlexander

    Irgendwie geht der „Crash“ an mir vorbei. Mein Rentendepot ist gerade mal 1,11 % im Minus. Mit Dividenden bin ich sogar im Plus. Ich warte dauernd, dass es mal so richtig knallt und man eine Coca-Cola wieder für 20$ bekommt. Aber nix.

     

     

  27. Frank / Berlin

    Bei meinen Tabak-Aktien weigert sich der Markt auch standhaft, mir einen besseren Preis anzubieten. und O ist ne ganz fiese Nummer, ich wollte da eigentlich billiger nachkaufen und nicht teurer.

  28. Andreas B.

    Der Kommentar von Hans Wurst trifft es genau.

    Am wichtigsten ist es aus meiner Sicht Erinnerungen zu schaffen.

    Ich war letztes Jahr mit meiner Familie für Schweinegeld im Urlaub in Florida (nicht auf Schulden, verdiene gut). Nach meiner Rückkehr habe ich eine Diagnose bekommen, die ich nicht näher ausführen will. Nur zwei Dinge:

    Einen luxuriösen Ulaub werde ich wohl nicht mehr machen

    Die Erinnerung an diesen Urlaub hat mich durch die anstrengende Behandlung getragen.

    Ich spare nach wie vor große Teile meines verfügbaren Geldes, möchte mich aber von dieser reinen Askese-orientierten Lebensweise, die hier propagiert wird, distanzieren. Schafft Erinnerungen, gerade mit Kindern. Es kann jeden Moment „der Blitz einschlagen“

  29. Markus

    @Sebastian

    „Wenn man zehn Jahre kontinuierlich investiert, rutschen die besten Werte auch in der nächsten 50%-Krise nicht mehr ins Minus!“

    Hm… das komplette Depot, wenn es zu über 90 % aus Aktien besteht, kann bei einer sehr schweren Krise durchaus um 50 % oder auch mehr vom Höchstpunkt einbrechen.

    Wie Du jetzt die „besten Werte“ definierst und was Du als Referenzpunkt für den 50% Drawdown nimmst… z. B. zeitgewichtete Einstiegskurse über x oder y Jahre…

    im Endeffekt geht man doch immer vom Gesamtdepotstand als Wassermarke aus.

    Wenn es emotional hilft, wenn das diversifizierte Depot von 1000 k auf z. B. 500 k runterbröselt und der Sparanteil nur bei ca. 300 k liegt (je nach Investitionszeitraum möglich/unmöglich etc.)… und es einem dabei hilft, wieder z. B. ca. 8 Jahre zu warten, sind natürlich solche Berechnungen mit dem Sparanteil wieder individuell hilfreich um keine Dummheiten zu machen.

    Allerdings denke ich, dass die wenigsten bei 1000k Aktien nicht auch ein nettes Cash-Polster für die Beruhigung und den guten Schlaf oder anderweitige assets gerne sein/ihr eigen nennen würden (außer man besitzt 5000k 😉 ).

    Ganz abgesehen mal vom Zeithorizont und anderen Lebenskrisen oder auch Chancen.

    Bin dann mal auch weg. Ciao

  30. Sebastian

    @Markus

    Du hast sicher recht, dass Aktien (oder das Depot) auch nach zehn Jahren mal um 50% einbrechen können. Wenn ich aber schon 150% im Plus bin, bleibe ich auch nach dem Crash im Plus. Angst machen doch vielen die roten Zahlen im Depot….

    @Andreas

    Genau diesem Lebensmotto – wertvolle Zeit mit der Familie verbringen – folgen wir. Das hat dann aber nichts mit Konsumwünschen zu tun. Ein schöner Spaziergang im Park ist wunderbar….

    Auch für Urlaube nehmen wir gerne Geld in die Hand. Da bleiben immer unbezahlbare Momente. Ein dickes Auto, teurer Schmuck oder kreditfinanzierte Möbel haben mit dieser Lebensfeude aber nichts zu tun. Da muß nicht gleich die Askese her.

    Dir und der Familie wünsche ich auf deinem Weg alles Gute!

  31. PIBE350

    Wer noch eine passende Abendunterhaltung zum Thema ,,Hohe Aktienquote im Alter“ haben möchte, wird hier in den Kommentaren fündig: http://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/aktienquote-im-alter-je-oller-je-doller-thread-103127-4.html 😀

  32. Anna

    @ Sebastian

    Ruhig bleiben, wirklich alles schon mal dagewesen. War 2008/09 mit 50 % in den Miesen (keine einzige Grün, alles Rot!). Mir gefällt das jetzige „Theater“ zwar auch nicht, aber ich bleibe ruhig. Jetzt habe ich immer noch z.B. die Home Depot mit über 400 % im Plus. Das ganze Depot war gestern immer noch mit ca. 25 % im Plus. Solange noch Dividenden kommen …

    Mich hat es  amüsiert, wenn manche geplant haben, was in 5 oder 10 Jahren an Bestand da sein könnte. Damit meine ich nicht nur unseren Zenni.

     

     

  33. Vali

    @Slazenger und Oliver,  wollte nur mal kurz Danke sagen 🙂

    Danke euch! Ihr habt mich verstanden!

    @mischko56, herzlichen Gruß in die Ukraine! Dann, fühl dich wohl hier 🙂

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