Sucht auf Luxus


New York, 12. September 2013

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Ich finde es richtig gruselig, was so manche Leute alles kaufen. Ob sauteure Autos, Uhren oder Kunst, die Statussymbole gehen mir auf den Wecker.
Mein Handy ist vier Jahre, die Couch zehn Jahre, mein Fernseher vermutlich 15 Jahre alt. Vor acht Jahren verkaufte ich mein Auto. Mit dem Rad, zu Fuss oder per Bahn bin ich unterwegs. Meine Ikea-Möbel habe ich zum Teil gebraucht gekauft (das ist in New York hipp).
Viel Zeug verschenken hier die Leute. New York ist eine Stadt, die ständig in Bewegung ist. Es findet ständig ein Zuzug und Wegzug statt. Daher leben die Leute lockerer. Sie verschenken ihre Bücher oder den Schreibtisch an den Nachbarn, bevor sie umziehen. Die Wohnungen sind in der Regel klein. Für Krimskrams ist kein Platz, die meisten haben nur das Nötigste.
Das endlose Verprassen von Einkommen sind nicht mehr mein Ding. In New York habe ich gelernt, was mir wirklich wichtig ist. Irgendwann mal in meinem Leben hatte ich so eine Luxusphase. Zum Glück habe ich das abgeschüttelt.
Es ist ein psychologisches Spielchen, das die Markenanbieter mit uns spielen, wenn sie ihre Ware als hochwertig, außergewöhnlich, luxuriös anpreisen. Der Konsument kann sich so gedanklich von den Mitmenschen abheben. Nach dem Motto: „Sehet her, wie toll ich bin.“
Für die angebliche Top-Qualität muss der Kunden natürlich tief in die Tasche greifen. Für das Ego macht man das, logisch. Etliche Menschen stecken in einer Konsumfalle fest. Es ist so, als ob jemand in einem Hamsterrad rennt. Ständig was Neues. Immer mehr, teurer, besser, schneller.
Auf diese Konsumsucht treffen Sie gewöhnlich bei ganz „normalen“ Verbrauchern der Mittel- bis Oberschicht. Unter den Milliardären ist es besonders auffällig, weil die reichen Promis im Fokus der Medien stehen. Das Phänomen, seinen Reichtum zur Schau stellen zu müssen, finde ich zum Teil erschreckend.
Beeindruckend finde ich dagegen jene Superreiche, die eben nicht ihr Geld zum Fenster hinauswerfen. Etwa Börsenlegende Warren Buffett, Hedgefondsstar David Einhorn oder Bürgermeister Michael Bloomberg. Das Trio finde ich sympathischer als die „Verschwender“.
Herr Bloomberg soll nur zwei paar Lederschuhe für die Arbeit besitzen, insgesamt wenig Zeug soll er horten. Gönnt sich Bloomberg etwas, weil es sein Hobby ist, wie einen Helikopter, zahlt er das aus seiner Privattasche und sitzt selbst im Cockpit. Von der Öffentlichen Hand hat er auf ein Gehalt als Stadtoberhaupt verzichtet.
Einhorn nimmt den Regionalzug, fährt mitsamt Frau und Kids einen Honda Odyssey Minivan.
Von Buffett ist seine Sparsamkeit allgemein bekannt (Autos aus zweiter Hand, uraltes Haus, günstige Essen).
Und ja, Mark Zuckerberg finde ich ebenfalls kultig, weil er bescheiden geblieben ist. Er unterrichtet nebenher in einer Schule, trifft jeden Tag neue Leute in seiner Stadt. Er trägt ganz normale Kleidung und lehnt die Verschwendug generell ab.
Nehmen Sie dagegen den Milliardär Ira Rennert. Der erweitert sein Strandgrundstück auf den Hamptons (nahe New York) immer weiter. Die Nachbarn haben jetzt gegen einen neuen Bau Bedenken angemeldet. Sein Heim ist größer als das Weiße Haus.
Der Luxus scheint wie ein Rausch zu sein.
„Jedem das Seine, mir das Meiste“ – so könnte das Motto für so manchen lauten. Die Gier wirkt schon mal unheimlich.
Der umstrittene Hedgefondslenker Steven A. Cohen, dessen Mitarbeiter zum Teil unerlaubt Insiderwissen ausgenutzt haben sollen, kauft gerne Kunst und leistet sich anderen Luxus. Seltsames, grausames Zeug ist darunter. So besitzt er einen echten Hai, der in einem riesigen Aquarium in einer Masse festsitzt.
Cohen besitzt einen Kopf aus gefrorenem Blut. Seine Kunst hat einen Wert von mehreren hundert Millionen Dollar.
Als der Staatsanwalt gegen Cohens Hedgefonds SAC Anklage erhob, schmiss der Milliardär kurz darauf eine Party in seinem Haus auf den Hamptons. Er ließ Thunfisch für 2000 Dollar anliefern.
Die Welt der Verschwendung ist ziemlich merkwürdig. Die Lebemenschen machen nicht den Eindruck auf mich, als ob sie glücklicher als die Sparsamen wären. All der Luxus scheint eher eine Wunderwelt zu sein, eine Flucht vor der Realität.
Microsoft-Mitgründer Paul Allen sammelt Flugzeuge, Yachten, uralte Bücher. Auf mich macht der Single Allen eher einen verbitterten Eindruck.
Fazit: Legen Sie lieber etwas Geld zurück. Bescheidenheit tut gut.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Sucht auf Luxus

  1. Ulrich

    Langsam wird sie langweilig, die immer gleiche Leier vom Leben in totaler Enthaltsamkeit, das offenbar für dich die einzige Alternative zum „endlosen Verprassen von Einkommen“ und zur „Konsumsucht“ darstellt.

    Gebrauchte Ikea-Möbel? Wow, toll. Jeder Hartz4-Empfänger kriegt bei uns neue Möbel. Wo dann überhaupt noch arbeiten? So ein Leben kann ich einfacher haben.

  2. Tom

    Hallo Tim,

    Für die Leute welche finanziell unabhängig und sogar frei sein wollen, ist Sparsamkeit und Bescheidenheit ja fast Pflicht 🙂
    Ein Investor oder auch der Spekulant wird von Konsum der Luxusgüter profitieren. Selbst in armen Ländern geben Leute Ihr letztes Hemd aus nur um sich als iPhone Nutzer zählen zu dürfen.
    Ich bin auch jahrelang falsch mit meinem Geld umgegangen. Damals kam es mir vor als wäre ich Neo und hätte mich von der Matrix getrennt und endlich die Welt mit meinen eigenen Augen geschaut..

    Könntest Du mal in Deinem Blog das Thema Aktienanalyse nach „Buffet“ mit einem Beispiel thematisieren? Danke Dir.

  3. David

    Hallo Tim,

    ich mag deinen Blog wirklich. Und es ist auch wichtig und sinnvoll manche Dinge immer und immer wieder zu wiederholen. Aber in letzter Zeit ist hier nur noch von Sparen und Konsumverzicht und Enthaltsamkeit die Rede. Ich glaube das ist falsch. Genauso wie allesauszugeben. Der Mittelweg ist wohl der richtigste.

    Ich würde mir wünschen, dass du mal wieder etwas über bestimmte Aktientitel oder ETF-Beispiele schreibst.

    Viele Grüße

  4. tim schaefertim schaefer

    Ja, ich denke via Wiederholung kann man besser lernen.

    Ich möchte zum Nachdenken anregen.

    Ist es nicht auffällig, dass Luxus-„Angeber“ in der Finanzbranche oft Probleme mit dem Staatsanwalt bekommen: Florian Homm, Markus Frick, Bernie Madoff, Steven Cohen, Rajat Gupta, Raj Rajaratnam, Allen Stanford…

    Keine Sorge ich bringe andere Themen. Vielleicht eine Cashflow-Analyse.

    Kobe Beef gibt es übrigens nur in Japan. 400 Kilo werden allenfalls in die USA exportiert. Alles andere ist kein echtes Kobe-Fleisch. Mir als Vegetarier ist das eh Wurst egal.

  5. David Absalon

    „Nehmen Sie dagegen den Milliardär Ira Rennert. Der erweitert sein Strandgrundstück auf den Hamptons (nahe New York) immer weiter. Die Nachbarn haben jetzt gegen einen neuen Bau Bedenken angemeldet. Sein Heim ist größer als das Weiße Haus. “

    Ich find diesen Satz einfach nur Klasse und muss darüber schmunzeln. 🙂

  6. Matthias

    Hallo Tim,
    so ganz verstehe ich das auch nicht. Persönlich brauche ich auch nicht viel Geld und fahre ebenfalls meist mit dem Rad. Aber wenn alle Leute so bescheiden leben würden, wäre das für meine Aktien wohl etwas ungünstig. Ich finde die Verschwendungssucht zwar auch teilweise aus ökologischer Sicht bedenklich, allerdings muss man andereseits auch zugeben, dass wir in unserem Wirtschaftssystem Probleme kriegen würden, wenn alle ihre Handys 10 Jahre nutzen, in gebrauchten Ikea Möbeln leben und ihre Autos verkaufen…

  7. ZaVodou

    Grundsätzlich sollte jeder sein Geld für das ausgeben, wofür er denkt, dass es vernünftig ist. Wer einen teuren Sportwagen fahren will soll das tun. Manche haben aber so unendlich viel Geld, dass sie größenwahnsinnig werden. Bei denen hat sich so viel Geld allein durch den Zinseszinseffekt angehäuft, dass sie das Geld gar nicht so schnell ausgeben können, wie sie es hereinbekommen. Das führt zur Dekadenz und es gehört ein Riegel davor geschoben. Es ist asozial, erweckt Neid und Hass und zerstört die sozialen Strukturen, weshalb ich für eine gewisse Obergrenze bin. Mehr darf ein Mensch nicht an Reichtum anhäufen. Meine These ist, dass es aufgrund der ungleichen Verteilung von Reichtum zu wirtschaftlichen Problemen kommt, weil das Geld nicht richtig zirkulieren kann, da es sich bei einer immer kleiner werdenden Oberschicht anhäuft.

  8. tim schaefertim schaefer

    @ Matthias
    Genau. Jeder soll das für sich selbst entscheiden.

    Ich konsumiere auch. Das geht gar nicht ohne in dieser Welt. Und es ist manchmal OK. Es kommt auf ein Mittelmaß an. Ich finde es nicht gut, wenn jeder Euro, der reinkommt, gleich wieder raufgeworfen wird.

    Das hatten wir vor 10 Jahren in den USA gesehen. Da haben die Konsumenten für jeden Dollar, der reinkam, zwei Dollar ausgegeben. Die Schuldenberge wurden größer und größer. Es war Konsum auf Pump (Häuser, Autos, Küchen, Klamotten, Urlaub). Das führte zur Finanzkrise. Die Welt stand kurz davor, eine Neuauflage der Großen Depression zu bekommen. Das hätte bedeutet Massenarbeitslosigkeit für die nächsten Jahrzehnte.

    Wenn jemand konsumieren möchte, meinetwegen. Es sollte aber moderat über die Bühne gehen. Der Wirtschaft nutzt es wenig, wenn die Leute anschließend pleite gehen.

  9. Markus

    @Tim

    Denkst Du denn wir sind schon über dem Berg? Eine Neuauflage der großen Depression aufgrund der immensen Staatsverschuldung kann man ausschließen???

  10. stevoxx

    Mal ganz ehrlich. Konsumsucht dürfte zu einem großen Teil genetisch bedingt sein. Dementsprechend schwierig ist somit ein asketischer Lebensstil.

    Die Aussicht auf ein schönes Auto, schöne Kleidung führt dazu, dass unser Gehirn den Botenstoff Dopamin ausschüttet, im Volksmund als Glückshormon bekannt.
    Unsere Vernunft wird betäubt.

    Wer ist somit sparsam? Zu einem Großteil dürften es Menschen sein, die eher introvertiere Controller-Typen sind und bei denen die Ratio eine große Rolle spielt.

    Ich kenne dich nicht persönlich Tim, doch mit hoher Wahrscheinlichkeit bin ich mir sicher, dass diese Attribute auf dich zutreffen.

    Ansonsten Danke für deine Beiträge, welche für in der letzten Zeit eine alltägliche Pflichtlektüre geworden sind!

  11. Matthäus Piksa

    @Tim

    Wenn du Vegetarier bist, dann kennst du vielleicht Alicia Silverstones Blog The Kind Life

    Die bekennende Veganerin, Tier- und Naturschützerin setzt sich für ein generelles Umdenken ein. Die berühmte Schauspielerin gibt sich Mühe, um die Leute vom stumpfen Konsum abzubringen.

    Wie wir wissen ist die krankhafte Fettsucht (Adipositas) in Amerika ein riesiges Problem geworden. Experten gehen davon aus, dass der Schaden durch Fettleibigkeit einen dreistelligen Milliardenbetrag ausmacht.

    Hier
    und
    hier
    sind auf die Schnelle zwei Links, die dieses Problem thematisieren. Die Dicken verursachen einen enormen finanziellen Schaden, den die Allgemeinheit begleichen muss.

    Erstaunlich: Ich habe den Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung gelesen. Die Fettsucht ist dort nicht erwähnt.

    Ich finde es schrecklich, dass wir all die Schäden, die die Drogensüchtigen, Alkoholkranken, Kettenraucher, Spielsüchtigen, Tablettenabhängigen und last but not least die chronisch Übergewichtigen verursachen, mitbegleichen müssen.

    Gruß

  12. tim schaefertim schaefer

    @ Markus
    Mit einer Großen Depression rechne ich nicht. Finanzkrisen wird es wieder geben. Solange wir Finanzmärkte haben, gehören sie einfach dazu.

    Zieht die Konjunktur an, kommen mehr Steuereinnahmen rein. Zudem kann die Inflation den Staaten helfen, die zu viel Schulden angehäuft haben.

    Trotzdem ist es natürlich unverantwortlich, wenn Regierungen endlos Kredite auftürmen. Die junge Generation muss dafür aufkommen.

    @ stevoxx
    Mag sein, dass ich so ein Typ bin. Ich habe festgestellt, dass mich der Luxuskram nicht glücklicher macht. Ich hatte mal einen 5er BMW – das war im Rückblick eigentlich unnötig.

    @ Matthäus
    Fettsucht ist schlimm. Ja. Auch in Dtld nimmt das zu. Es liegt mitunter daran, dass die Leute nicht wissen, wie sie sich besser ernähren können. Es wird zur Gewohnheit, zur Sucht. Davon kommt man kaum weg.

    Aufklärung, Infos, Debatten sind nötig. Bürgermeister Bloomberg geht gegen die Raucherei, Kalorienbomben usw. mit positivem Beispiel voran. Ich finde das gut.

    Hier ist eine Anzeige der Stadtverwaltung:
    http://grist.org/article/food-2010-10-06-nycs-anti-soda-ads-hit-right-in-the-gut-video/

  13. Martin

    Neben dem ökonomischen, was Tim anspricht, kommen noch gravierende ökologische Nachteile von Luxus dazu. Da gibt es sehr viele Beispiele.
    Fleisch –> Methan etc.
    mehr Konsum –> mehr Müll
    Eigenes Flugzeug, eigenes Auto etc. verbraucht mehr pro Person als gemeinsam zu reisen.

    In NY wird z.B. Mineralwasser von Nestle „Poland Spring“ gerne konsumiert, obwohl es Leitungswasser gibt. Das abgefüllte Wasser geht weite Wege und schadet der Umwelt und dem Geldbeutel.

  14. Matthäus Piksa

    @Tim

    Bloomberg und seine Kampagnen hast du hier schon des Öfteren vorgestellt. Insofern weiß ich, dass der New Yorker Bürgermeister sich um seine Bewohner sorgt und kümmert.

    Es ist so, dass die Süchte in ihrer Gesamtheit enorme Probleme verursachen. Die Kaufsucht hast du ja ausführlicher beschrieben.

  15. Frank - Berlin

    Ich kaufe mir gerne Marken-Sachen.
    Ich achte beim Kauf auf Qualität und extrem billige Angebote sind mir verdächtig.

    Aber die Dosis macht das Gift.

    Ich kaufe z.B. Kleidung nur 2-3 mal im Jahr. öfter hab ich gar keine Lust. Ich besitze immer nur 2 Jeans, 2 Paar Schuhe (Sommer+Winter), 3 Jacken (Sommer+Herbst+Winter), viele T-Shirts, vielleicht 6 Hemden (zum Teil identische).
    Ich habe kein Problem damit, wochenlang in ähnlichen Outfit rumzurennen. Obwohl ich einen gut bezahlten Job habe, brauch ich zum Glück nicht in Anzug rumrennen und habe auch noch nie freiwillig einen getragen.

    Aber das ist für mich kein Geiz und keine Askese.
    Das Problem beim „modern/hip“ sein ist für mich gar nicht mal das Geld, sondern eher die „Zeit“ die die Leute damit verschwenden.

  16. Turing

    Müsste die Überschrift nicht „Sucht nach Luxus“ heißen? Es heißt ja schließlich auch nicht „Sucht auf Alkohol“. Dass „Sucht nach Luxus“ auch als Aufforderung verstanden werden kann, ist mir bewusst. Ich vermute, der Autor wollte genau diese Fehlinterpretation verhindern, hat dann aber einen grammatikalischen Fehler gemacht. 🙂

  17. Sebastian

    @stevoxx:

    Hier muß ich mal Klugscheißern ;):
    Das Glückshormon ist tatsächlich das Serotin. Dopamin bringt die Menschen dazu etwas zu wollen, ein Verlangen zu entwickeln. Erreicht er dann sein Ziel wird zur Belohnung für die Tat Serotonin ausgeschüttet und bereitet das Wohlgefühl.

    Dopamin und Serotonin stehen in einem steten Wechselspiel.
    Wäre das nicht so, wäre der Mensch schon lange in seiner Lethargie verhungert :).

    Richtig ist, dass wir über unseren Verstand in der Lage sind, diesen Prozess wenigstens ein wenig zu steuern.

    Ich bin bspw. eher dann glücklich, wenn ich Geld zur Seite lege und nicht wenn ich konsumieren gehe.
    Ich brauch das einfach nicht.

    Manche „zwingt“ das Dopamin eben dazu, sich das siebte paar Schuhe zu kaufen, um glücklich zu sein.

  18. Sebastian

    @Tim:

    Kannst du eine Korrekturfunktion für Klugscheißer wie mich einrichten, die ihr eigenes Geschreibsel nicht überprüfen, bevor sie es abschicken ;)?
    Was ist denn Serotin….?

    Zwei Hosen sind im übrigen vielleicht zu wenig (obwohl, eine anziehen, eine waschen….), aber mehr als vier sind dann doch nur für´s psychische Wohlergehen nötig.

    Na ja, jeder nach seiner Facon…..

  19. Alfred

    @ Matthäus,
    außer den Drogensüchtigen haben alle, die Du in Deinen Beitrag angreifst, kräftig die legale Wirtschaft in Schwung gebracht und jede Menge Steuern gezahlt… Du weißt nie, ob es in Deinem Leben mal gradlinig weitergeht oder nicht…
    Hoffe es!

  20. Matthäus Piksa

    @Alfred

    Die Pharma-Industrie profitiert bei den Tabletten-Abhängigen direkt von deren Sucht und bei den Anderen dann wenn sie sich in eine Therapieeinrichtung begeben und zur Entwöhnung Medikamente verabreicht bekommen.

    So gesehen profitiert der Pharma-Sektor tatsächlich von den Süchtigen, außerdem natürlich die Medizin-Branche (Ärzte, Apotheker, Therapeuten usw.).

    Der Staat profitiert jedoch nicht, trotz der Steuereinnahmen, weil die Suchtkrankheiten in der Summe einen volkswirtschhaftlichen Schaden anrichten.

    Das Traden, vor dem Tim öfter's warnt, artet bei manchen meiner Meinung nach auch in einer Sucht aus.

    Gruß

  21. Fabian Schmidt

    Ich weiß gar nicht, was die Leser hier wollen?! die Beiträge über das Thema „Verschwendung“ sind absolut spitze!

    Bitte Weitermachen, Tim!

  22. tim schaefertim schaefer

    @ Sebastian
    Schreibfehler sind ok, finde ich.

    @ alle
    Wenn ich etwas falsch tippe oder etwas komisch klingt, sorry. Es ist keine Absicht. Meistens korrigiere ich im Nachgang, wenn ich Hinweise bekomme.

  23. Rob

    Jeder sollte so leben, wie er es für richtig hält, solange er keine anderen Menschen in ihrer Freiheit einschränkt/verletzt.

    Man muss es auch mal so sehen. Jederzeit könnte die Erde/Leben durch irgendwelche Einflüsse/Faktoren von innen oder außen(Universum) zerstört werden.

    Die meisten wollen, dass wieder nicht hören aber das ist nun mal Fakt.

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