Stures Aktiensammeln führt zum Erfolg


New York, 7. November 2014
Europa und der Bulle. Kust-Skulptur von Paul Manship (1885-1966). Gesehen im High-Museum in Atlanta.

Europa und der Bulle. Skulptur aus Bronze von US-Künstler Paul Manship (1885-1966). Gesehen im High-Museum in Atlanta.

Ich habe schon oft skizziert, wie Sie ein tolles Finanzpolster fürs Alter aufbauen können. Kaufen Sie großartige Firmen mit einem ethischen Management. Firmen, die viel Cash generieren, sind ideal, weil diese Firmen in der Regel hohe Dividenden ausschütten.

Die Dividende ist ein Kernelement der Langfristanlage. Auf sie entfällt etwa die Hälfte der Gesamtrendite. Die meisten Hobbyanleger vernachlässigen die Dividende. Sie schauen immer nur auf die Kurse. Ausgehende von den Kursbewegungen treffen die meisten Anleger ihre Anlageentscheidungen, was meiner Meinung nach ein Fehler ist.

Die stetigen Dividenden sollten Sie reinvestieren. Mit den Jahrzehnten werden sich die Aktienzukäufe bemerkbar machen. So wird aus dem Schneeball mit der Zeit eine Lawine. So entfaltet sich erst der Zinseszinseffekt schwungvoller.

Zusätzlich sollten Sie regelmässig sparen. Haben Sie am Monatsende etwas übrig, stocken Sie Ihre Wertpapierpositionen auf. Es ist ein Prozess des Sammelns und Jagens. Des Durchhaltens. Der Disziplin. Der Sturheit.

Es ist völlig egal, was ihnen der Arbeitskollege erzählt. Es ist egal, ob wir uns in einer Rezession oder in einem Aufschwung befinden. Dazu brauchen Sie sich nicht den Kopf zerbrechen. Es ist völlig egal, was ein Analyst denkt. Es ist egal, wo die Inflation stehen wird in einem Jahr. Es ist unwichtig, wo sich das Öl, Gold, Erdgas, der DAX oder Dow Jones hinbewegen wird.

Warum das egal ist? Erstens weiß niemand exakt, was die Zukunft bringen wird. Zweitens können Sie es eh nicht ändern.

Kaufen Sie einfach stur exzellente Aktien über mehrere Jahrzehnte hinweg. Oder einen Indexfonds/ETF.


tim schaefer (Author)

drucken


Gedanken zu „Stures Aktiensammeln führt zum Erfolg

  1. Markus

    @Skeptiker

    Garantieren kann man wenig im Leben.

    Die meisten seriösen Studien kommen in der Vergangenheit über 2 oder besser mehr Dekaden buy & hold zu dem Schluss, das Aktien die rentierlichste Anlageklasse waren, vorausgesetzt der Anleger macht selbst keine Dummheiten.

    Die heißeste „IN“-Branche, die höchsten Bewertungen, Kosten keine Beachtung schenken, Vermögenskonzentration ohne das dafür nötige Wissen… oft stehen sich viele Privatanleger selbst im Weg.

    Ob der Anleger hierfür die stoische Geduld hat und ihm noch ein wenig die Zeitdiversifikation hilft, wird sich zeigen. Auch ob man sich von Schlagzeilen, einzelnen Kommentaren, Neid, Vergleichen, Krisen und Emotionen beeinflussen oder zum Handeln zwingen lässt, bleibt in den Sternen.

    „Studien“ die 10 Jahre heranziehen & die vom höchsten Bewertungszeitpunkt ausgehen…

    Der Skeptiker sollte zum Pragmatiker und Stoiker werden. *g*

  2. Kayo

    Also ich weiß nicht. Kommt mir komisch vor, dass man mit den DAX-Aktien seit 2004 etwa 10% miese gemacht haben soll, wo der DAX in dieser Zeit doch von ca. 4000 auf 9000 Punkte gestiegen ist.

    Liegt vielleicht an solchen Titeln wie Hypo Real Estate, die (glaub ich) mal im DAX waren und dann pleite gegangen sind.

    Hat jemand eine andere Erklärung dafür ?

    (@skeptiker: Wieso schreibst du deinen Kommentar um 10:21, wo es doch jetzt erst 10:06 ist ???)

  3. Kayo

    Ahh, ich sehe gerade: Der angesprochene Artikel ist vom Mai 2009. Dann ist doch alles klar, da war im DAX natürlich DAS Tief. Logisch, dass man zu solchen Zeitpunkten in den Miesen ist, nimm ein extremes Hoch und du bist fett im Plus.

    Genau deshalb muss man Aktienanlage langfristig sehen und nicht als Momentaufnahme.

  4. toovoc

    Das ist auch der Fehler den die meisten machen: In einem Tief zu verkaufen (Herdentrieb). Die Souveränen lassen sich davon nicht beeinflussen und bleiben in der Regel unbeirrt bei ihren Anlageentscheidungen. Im übrigen müssen diese auch nicht so früh verkaufen, da sie über ein ausreichendes Finanzpolster verfügen, das sie nicht an der Börse investiert haben.

  5. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Ja sagt mal, wieso geht das mit den Links nicht mehr? Wie muss man die nun einfügen?

  6. Udo Cognac

    @Kayo

    Selbst wenn der Artikel von 2009 war, so ist seine Intention falsch und schäbig. Die Leute vom Handelsblatt sollten genau wissen, dass sie unredlich analysieren, indem sie so eine punktuelle Analyse machen und dann so eine Überschrift raushauen, dass sich Buy and Hold nicht lohne. Und dann auch noch mit Bundesschatzbriefen und Anleihen vergleichen. Und dann auch noch der typische Fehler, DAX (Performanzindex) und Dow Jones (Kursindex) gleich zu behandeln, wenn es bei der Berechnung der Gesamtrendite über mehrere Jahre geht.

    Ich habe mal gerne das Handelsblatt gelesen, aber wegen solcher Artikel, wegen des Börsenspiels und wegen Dirk Müller lasse ich es bleiben.

    Buy and Hold funktioniert. Wichtig ist Diversifikation bei den Branchen und in der Zeit. Mal kauft man teuer, mal kauft man billig… Das gleicht sich alles aus. Dass jemand einmalig 100000 € in Aktien investiert, ist völlig konstruiert. Das gibt es allenfalls, wenn mal jemand so viel auf einmal erbt. Dem sei empfohlen, Schulden zu tilgen, wenn vorhanden. Den Rest kann er gerne in Aktien oder in einen ETF stecken, aber zeitlich diversifiziert, d.h. in Tranchen von 5000 € pro Monat.

     

     

     

     

  7. Alexander

    Das Verständnis derartiger Artikelschreiber für die Börse ist ziemlich mau. Es wird immer nur die Gesamtkapitalrendite verglichen und der Depotwert betrachtet. Wenn ich einen beliebigen Zeitraum hernehme und dann verkaufen muss, kann ich je nach Gusto riesen Gewinne oder riesen Verluste vorweisen.  Das Buy & Hold wird von solchen Komikern nicht verstanden. Was interessiert mich mein Depotwert als Momentaufnahme, wenn ich mich langfristig an steigenden Dividenden erfreuen möchte.  Solche Artikel in „seriösen“ Zeitungen lassen doch einen gewissen Rückschluss auf die Konzeption und den Journalisten zu. Warren Buffett wäre inzwischen Trilliardär, wenn er auf Anleihen statt auf Aktien gesetzt hätte.  Ziemlich dumm^^

  8. Udo Cognac

    Vielleicht irre mich ja gewaltig, aber das Handelsblatt zähle ich immer noch zu den niveauvolleren Zeitungen, was vor allem an Wolfram Weimer und Gabor Steingart liegt.

    Dass Handelsblatt sich als Wirtschafts- und Finanzzeitung versteht und dennoch solchen Quatsch hervorbringt, ist doch sehr merkwürdig.

    Nun gut, es heißt Handelsblatt. Wenn es Buy and Hold propagieren sollte, hätte es sich „Investitionsblatt“ nennen müssen.

     

     

  9. Stefan Müller

    Und wer eine Studie den Dax von März 2000 bis März 2010 vergleicht, kommt auch auf kräftige Verluste.

    Wer dann die Studie von Januar 2003 bis Januar 2013 macht, hat die besten Daxrenditen.

     

    Sorry,solche Studien sind hochgradig unseriös und eines guten Journalismus nicht würdig.

  10. Frank / Berlin

    die Inflation ist überbewertet da sie nur für den Durchschnitt eines Warenkorbes gilt und nicht für den Einzelnen, also z.B. für mich persönlich.

    das Wort „inflationsbereinigt“ is so eine Art Schreckschusspistole bei einer Treibjagd.

    immer wenn damit argumentiert wird sollte man den Text darauf abklopfen, ob nicht auch sonst unseriös geschrieben wird.

    und wer ist so bekloppt und kauf alle 30 Dax-Werte gleichzeitig und gleichgewichtet?

     

     

  11. Dantus

    @ Frank

    und wer ist so bekloppt und kauf alle 30 Dax-Werte gleichzeitig und gleichgewichtet?

     

    wohl viele Fonds Besitzer indirekt, deren Fonds den Dax abbilden.  Für mich wäre das auch nix!

  12. willihope

    Ich weiss nicht, bei Buy and hold hast auch immer so Dinge wie die Allainz, jahrelang Geld gebunden und ausser Divi kommt da nix! 🙁

    Die hatte ich 6 Jahre im Depot, 100% Gewinn und 8% Divi aber die letzten 3 Jahre tat sich absolut nichts. 🙁

    Graham hat auch verkauft wenn er einen Bleistein im Depot hatte, seh ich auch so, manchmal muss einfach auch ausgemistet werden.

  13. Alexander

    Mach ich auch willihope, die guten behalten und die anderen austauschen. Irgendwann hat man nur noch Gute. Viele verkaufen allerdings die Guten aus Angst, wieder Gewinne abgeben zu müssen und behalten die Schlechten. Könnte ja wieder was werden. Folge ist ein Depot voller Leichen. Selbst nach 1.000% Kursgewinn, ist nicht gesagt, dass es das Ende ist.

  14. Michael

    Kann es wirklich so einfach sein?

    JA!

    Viele denken, je komplizierter, umso erfolgreicher muss es sein, siehe z.B. CFD-Trading.

    Aber so ist es nicht.

    Man benötigt nur Ausdauer, Coolness und Zeit!

    Beste Grüße

    Michael

  15. Stefan Müller

    Wenn sich die Fundamentaldaten nicht geändert haben, ist die Allianz gemessen an den Valuekriterien evtl. nur billiger geworden, oder?

    Ich denke, die Kursentwicklung ist kein Grund zum Kaufen oder Verkaufen. Idealerweise schaut man sich die Kurse noch nicht einmal an. Entscheidend ist nur, ob die Aktie billig, teuer ist und ob die Zukunftsaussichten gut sind.

     

    willihope
    8. November 2014 um 14:05

    Ich weiss nicht, bei Buy and hold hast auch immer so Dinge wie die Allainz, jahrelang Geld gebunden und ausser Divi kommt da nix!

    Die hatte ich 6 Jahre im Depot, 100% Gewinn und 8% Divi aber die letzten 3 Jahre tat sich absolut nichts.

    Graham hat auch verkauft wenn er einen Bleistein im Depot hatte, seh ich auch so, manchmal muss einfach auch ausgemistet werden.

  16. StefanStefan

    @ willihope:

    100% in sechs Jahren! Da beschwerst du dich noch?!

    Ich hab Allianz auch. Seit 2008. Die Dividende ist ganz gut (soll ja auch schön steigen wie jetzt angekündigt). Die Kurststeigerungen halten sich aber bei mir in Grenzen. Hab die nur noch weil ich die Kursegewinne steuerfrei kassieren kann irgendwann. Sonst finde ich die auch eher enttäuschend. Hab leider keine 100% mit denen gemacht. 17% in 6 Jahren!

     

    Ist übrigens oft so, dass ein Wert lange dahin dümpelt und dann plötzlich abgeht. War bei Microsoft z.B. so.

  17. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Stefan

    Stimme 100% zu. Die Aktie vom Heimwerkermarkt Home Depot lief 10 Jahre lang grottenschlecht. Danach explodierte der Kurs. 320.000 Prozent rauf seit dem Börsengang.

  18. Felix

    Auch Microsoft lag lange Zeit wie Blei im Depot. Jetzt hat sie sich plötzlich binnen zwei Jahren verdoppelt. Zusätzlich steigen die Dividenden. Man muss seinen Aktien auch Zeit geben. Wenn sie einen stetigen Cashflow generieren, steigen sie auch irgendwann.

    Ich habe einen schönen Spruch gelesen: „Die meisten Menschen können nicht von ihren Aktien leben, weil sie nicht mit ihren Aktien leben können.“

     

     

  19. willihope

    @Stefan

    Hast du nicht nachgekauft? Die Allianz war doch irgendwann um 2008/2009 um rund 60 Euro zu haben?

    Was nützen dir 100% wennst die Aktie dafür 25 Jahre im Depot hast? Momentan ist sie nur zum Traden gut, wenn man unbedingt will, selbst dafür könnt ich mich nicht erwärmen. Das Pimco Debakel kommt auch noch dazu, die letzten 7 Jahre kein Wachstum aber dafür höhere Kosten, nein für mich war die einfach auf der Liste der Kandidaten die weg müssen.

     

    Nach Graham ist der Wert einer Allianz-Aktie: V = 13*(8,5) = 110.- Euro. Und das ohne Steuerwillkür die in nächster Zeit zumindest in Europa stark zunehmen wird!

     

    Als nächstes schmeisse ich die Immofinanz raus, Immobilien sind zu teuer schon lange und deren „Geschäft“ haut mit höheren Zinsen (die vermutlich nicht sobald kommen werden) kaum mehr hin, einfach auf zuviel Kreditsand gebaut – für meine Begriffe!

    Allerdings bin ich mir sicher dass Aktien die nächsten Jahre steigen, nicht durchgehend aber langfristig, hoffe ich komme immer vor dem down raus. 🙂

     

    Man muss auch mal tschüss sagen können! 🙂

     

  20. Larry

    Meine Devise lautet:

    Den Draghi-Put (bis ca. 2016) so gehebelt wie möglich und parasitär mitnehmen. Wenn die Inflation dann zum ernsthaften Problem wird und die Zinsen steigen müssen auf entsprechende langlaufende und konservative Shortvehikel umsteigen.

    Den Großteil meiner Gewinne werde ich spenden und in sinnvolle Projekte, wie das Mietshaussyndikat investieren.

    Mir geht es rein um Kapitalerhalt und Inflationsausgleich.

    Die Bewertungen haben rein gar nichts mehr mit Fundamentaldaten zu tun. Die Börsen und speziell der Dax sind ein Spielball der angelsächsischen Investoren.

    Herr Draghi ist selbst ein Ex-Goldman und sein Sohn arbeitet bei Morgan Stanley. Blackrock hat er das Mandat für die Beratung bzw. Exekution des QE zukommenlassen. Er wird sicherlich nichts tun, was seiner Kohorte schadet.

     

     

  21. willihope

    @Stefan

    Zitat:

    >Wenn sich die Fundamentaldaten nicht geändert haben, ist die Allianz gemessen an den Valuekriterien evtl. nur billiger geworden, oder?

    >Ich denke, die Kursentwicklung ist kein Grund zum Kaufen oder Verkaufen. Idealerweise schaut man sich die Kurse noch nicht einmal an. Entscheidend ist nur, ob die Aktie billig, teuer ist und ob die Zukunftsaussichten gut sind.

    /Zitat

     

    Versteh ich nicht, wieso sollte sie billiger geworden sein wenn sich nichts tut? 7 Jahre kein Gewinn und Umsatzwachstum bei gleichzeit steigenden Kosten machen einen steigenden Kurs zumindest fragwürdig?

     

    Für mich ist nur der Kurs entscheidend denn was soll ich mit der Telekom für 120.- wenn sie nur 10.- Wert ist? So böse aufwachen wie der Rest der „Volksaktie“-Inhaber?

     

    Die Allianz ist so bewertet wie sie bewertet ist, die letzten Jahre waren eher mau und die Zukunft wird vermutlich nicht anders sein, dann kommt die Grahamsche Formel zum Einsatz und zwar mit Wachstum 0, ich geh immer vom schlechtem Fall aus und lass mich lieber positiv überraschen! 🙂

     

    Aber es kann auch anders kommen und sie steigt wieder auf 300.- mit einer sagenhaften Dividende, allerdings sehe ich nicht wo die Kohle herkommen soll und wieso das Management das nicht schon in den letzten 7 Jahren verwirklicht hat.

    Ich glaub die können einfach nicht besser.

     

     

  22. Larry

    @willihope

    Mit „Draghi-Put“ meine ich, dass die Kurse nicht unter eine gewisse Schwelle fallen werden. Die unkonventionellen Maßnahmen & Notenbankliquidität wirken stützend.

    Mir würde bei „Deinem“ Produkt die Pfadabhängigkeit stören. Im Trend wäre das ok, aber nicht in einer Seitwärtsphase von Dax 8.000 bis 10.000. Bei Dax > 10.000 würde ich sowas auch kaufen. Oder eben ein Faktorzertifikat.

    Konservativ ist zum Beispiel KO-Schwellen > 25% zu wählen. Langlaufend z.B. OS mit LZ bis Ende 2016, 2017 etc. OS sind aber hochkomplexe Instrumente, bei denen viele Kennzahlen (Delta, Omega etc.) eine Rolle spielen und man sollte diese als Privatanleger nur mit ausreichend Grundkenntnissen einsetzen.

  23. Larry

    Ich bin übrigens Ex-Investmentbanker und habe hervorragend in diesem System verdient. In wenigen Jahren mehr als andere über 2-3 Generationen verdienen.

    Einen Großteil davon habe ich gespendet.

     

  24. willihope

    @Larry

    Der short ist unabhängig vom DAX-Stand nur für den Gebert Indikator vorgesehen, kombiniert mit dem Ei des Kostolany, also solange die Zinsen nicht steigen rühre ich einen solchen nicht an!

    Ich wüsste nämlich nicht wo der DAX in 2 Wochen steht! 🙂

     

    Pfadabhängigkeit habe ich gerade durchgelesen und meine auch verstanden, danke dafür!

     

    Faktorzertifikate sind aber nur etwas bei eindeutiger Marktlage, also genau für Seitwärtstrends nicht geeignet! Steht zumindest da:

    http://www.finanzen.net/special/nachricht/Moeglichkeiten-3384379

     

    Und ich hatte diese Jahr schon eines versucht und festgestellt dass der Wert immer weniger wird obwohl die Referenz sich nicht ändert. 🙁

    Auf sowas werde ich wohl verzichten müssen. 🙂

    Omega, Delta, Teta und Vega sind deine „Gegner“ beim OS, habe ich mich mit befasst und nach dem ersten Verlusst durch den Spread hat das Vega gleich weiter am Wert geknabbert. 🙁

    Nö das ist alles nicht meins, da bleib ich lieber schön einfach und „verzichte“ auf „Gewinne“. Frage ich letztens einen Trader: Mach mal Butter bei die Fische – wie schauts aus deine traderei?

    Antwort: Im grossen und ganzen bin ich auf 0, nach jahrelanger Traderei, 2 grossen Gewinnen und hunderte von Verlussten danach, geblieben ist ihm wenigstens der Einsatz, immerhin besser wie mein „Erfolg“. 🙂 Ich hatte so um die 16% Jahresschnitt und dann durch Gier und Dummheit alles investiert ähh versemmelt. So schnell ist die Lebensplanung geändert. 🙁

     

    Na als Investmentbanker bist du ja auf der richtigen Seite des Tisches gesessen! Wenn man Optionen schreibt hat man schon den ersten grossen Vorteil nicht wahr? So richtig fair ist das Spiel ja nicht!

     

     

  25. Markus

    @Larry

    Wie siehst Du denn buy & hold über 2 und mehr Dekaden für den Privatanleger (inkl. zeitlicher & assetklassen Diversifikation?

    Woher nimmst Du denn den Zeitpunkt Mitte 2016?

    Prinzipiell ist es auch schwierig im Netz verlässliche Informationen und keine Meinungen zu bekommen…

    – einer wird gebasht wegen 96 k Vermögen… bzw. dass er es öfters schreibt

    – ein anderer verdient angeblich 80 k nach dem Studium (ja, sowas gibt es in ein paar wenigen ausgesuchten Sparten (Investmentbanking, Top-Anwaltskanzleien, Unternehmensberater) & man sollte schon zu den Top-Absolventen gehört)

    – Behauptungen im Netz sind leider so gut wie nicht validierbar…(Wahrheit, Wichtigtuer, Menschenfreund, persönliche Meinung, ….)

    Richtiges, nutzbares und verlässliches Wissen wäre toll, aber welche Quelle ist einerseits komplett unabhängig, uneigennützig und kann die ständig steigenden Datenmengen richtig interpretieren?

     

     

  26. Stefan Müller

    @willihope

    ? Ich habe weder die Allianz, noch habe ich mich mit der Aktie beschäftigt.

     

    Ich habe nur geschrieben, dass das Liegen einer Aktie wie Blei grundsätzlich erstmal nichts bedeutet und kein reiner Verkaufsgrund ist. Erst wenn sich die Fundamentaldaten ändern oder sich die langfristigen Aussichten verschlechtern, ist dies ein guter Verkaufsgrund.

     

    Bestes Beispiel ist die Berkshire, die ich lange halte. Die hatte sich 10 Jahre kaum verändert (2001 -2011), obwohl der Buchwert jährlich stieg und die Fundamentaldaten weiter gut blieben. Ich habe die Aktien seit 2008 und lange gehalten, bevor sich der Kurs nach oben bewegte. Dann gab es schnell eine Verdopplung.

    2001 war das Unternehmen sicher überbewertet, 2010 weit unter dem Buchwert und damit sicher unterbewertet.

  27. StefanStefan

     

    Ich hatte Allianz im Tief nicht nachgekauft weil ich schon so viele hatte (100 Stück).

    Wollte nicht noch mehr von denen.

    Auf meinen Einstandskurs von 111 € bekomme ich nun zukünftig eine Dividendenrendite von ca 6 %. Das ist für mich Grund genug die zu behalten. Auch wenn keine großen Kurssteigerungen kommen sollten…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *