Sport hilft beim Sparen. Durch Sport entwickelst Du mehr Disziplin


New York, 1. Oktober 2017

Wie wirst Du beim Sparen besser? Du brauchst Disziplin. Wie kommst Du zu mehr Disziplin? Durch mehr Sport. Wer Sport macht, hat seine Impulse besser im Griff.

In einer neuen Studie sind Übergewichtige und Fettleibige auf einen Fünf-Kilometer-Wettlauf vorbereitet worden. Sie trafen sich zwei Monate lang für Spaziergänge und zum Joggen. Drei Mal die Woche trafen sich die Studienteilnehmer für 45 Minuten. Drei der vier Studien-Teilnehmer entwickelten eine bessere Selbstdisziplin. Im Gehirn werden andere Teil eingesetzt, wenn Du Sport machst. Sie spielen eine entscheidende Rolle, wenn es um Disziplin im Leben geht.

Vermutlich liegt es mitunter daran, dass Du Dich wohler fühlst, wenn Du Sport machst. Sport bekämpft Depression.

Später ist die Studie mit mehr Teilnehmern wiederholt worden. Es zeigte sich erneut: Sport führt zu mehr Disziplin.

Für unsere Gesundheit sind ferner acht Stunden Schlaf täglich wichtig. Ein langer Schlaf kann helfen, das Risiko für Alzheimer, Krebs, Diabetes, Übergewicht… zu reduzieren.

Schließlich rate ich Dir, auf Alkohol nach Möglichkeit zu verzichten. Oder reduziere wenigstens die Menge. Ein Glas Bier für einen Mann, ein halbes Glas Bier für eine Frau, ist mein Ratschlag für das tägliche Maximum. Du kannst mit dem Alkohol-Verzicht das Risiko, an Krebs oder Demenz zu erkranken, reduzieren.

Rauchen ist nicht gut fürs Sparen. Das leuchtet ein: Es kostet viel Geld, ständig die Glimmstängel zu kaufen. Außerdem verlieren Raucher schneller ihre Zähne. Das heißt, Du musst öfter zum Zahnarzt rennen. Ganz zu schweigen von anderen Krankheiten, die durch das Rauchen verursacht werden können.

Kurzum: Ich denke, wer sich gesund verhält, hat bessere Chancen eine Disziplin in anderen Bereichen wie dem Sparen zu entwickeln. Sport ist besonders förderlich für die Disziplin. Es ist alles ein Kreislauf.

Ich bin seit einigen Jahren Vegetarier. Ich gehe wieder häufiger Joggen. Manchmal nur aus Lust und Laune. Es fühlt sich so gut an.


Das ist übrigens eine herrliche Dokumentation auf Netflix über unseren Lebenswandel in der Konsumgesellschaft:

Das ist ferner eine sehenswerte Dokumentation auf Netflix. Das rüttelt Dich wach:


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Sport hilft beim Sparen. Durch Sport entwickelst Du mehr Disziplin

  1. Ruben

    Ähnlich schwere Auswirkungen auf die Gesundheit wie Rauchen oder Alkohol kann meines Erachtens noch Zucker im Übermaß haben, zumal es auch eine Sucht ist. Nicht wenige haben anfangs Entzugserscheinungen wenn sie ihn verringern oder ganz darauf verzichten.
    Außerdem verursacht der Zucker Heißhunger Attacken, was sich letztendlich auch auf den Geldbeutel auswirken kann.

    Hier ein Spiegel Artikel, der es recht gut zusammenfasst:

    http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/87997205

    Ein kleiner Zucker Ratetest:

    http://www.bento.de/essen/zucker-quiz-weisst-du-wie-viele-zuckerwuerfel-in-diesen-lebensmitteln-stecken-1123795/

    Leschs Kosmos „Vorsicht Zucker: Die verborgene Gefahr“ (Länge 30 Min)

    https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/videos/vorsicht-zucker-102.html

    Arte Doku die große Zuckerlüge (Länge 85 Min)

    https://www.youtube.com/watch?v=VVdQDnlcAP0

  2. Freelancer Sebastian

    Die Aspekte Sport und Ernährung kann ich nur bestätigen. Seit drei Jahren ernähre ich mich nun rein pflanzlich. Gemüse, Salate, Kräuter, Obst, Kerne, Nüsse, hochwertige Öle, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide. Kein Zucker, kein Weizenmehl.

    Dazu viel Radfahren (kein Auto), ab und an Joggen, Kraftsport und Yoga. Es geht mir blendend. Ich fühle mich ausgezeichnet und werde regelmäßig für um die zehn Jahre jünger gehalten.

    Über die anfängliche Angst, was ich denn eigentlich noch essen könne, muß ich heute schmunzeln und möchte hier jedem die Sorgen nehmen. Die pflanzliche Ernährung ist ohne Ende abwechslungsreich. Hirse, Buchweizen, Sesam, Süßkartoffeln, Avocados, Fenchel und Leinöl hatte ich vorher nicht im Programm. Dazu habe ich Datteln und Feigen für mich entdeckt.

    Wer sich ein wenig einliest, wird erschlagen von Möglichkeiten, sich gesund und vollwertig zu ernähren. Nur Mut, es lohnt sich!

    Hier noch ein Artikel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-153371550.html

     

  3. Finanzmixerin

    @Freelancer Sebastian: Sehr viele sagen, dass ihnen eine rein pflanzliche Ernährung gut bekommt. Es kann sein, dass der bewusstere Umgang mit der Nahrung dazu führt.

    Man kann sich aber auch anderweitig bewusst ernähren: Keine Massentierhaltung, alles in Maßen.

    Auch Weizen verteufele ich nicht. Aber in der Masse, wie es der Durchschnitt isst, ist es sicherlich nicht gesund.

  4. Jan

    Hallo,

     

    Sport ist sehr wichtig. Ich mache mittlerweile an 5 Tagen die Woche Sport (Kampfsport und Kraftsport). Aufgrund meiner wenigen verfügbaren Zeit sind die Sporteinheiten natürlich in Ihrer Intensität begrenzt. Anders würde sich auch der Muskel nicht erholen können. Zum Sport gehört auch immer eine gesunde Ernährung. Ob aber eine vegetarische Ernährung gleich eine gesündere Ernährung ist, möchte ich in Abrede stellen. Für mich gehören die hochwertigen Proteine aus gutem Fleisch und Fisch dazu. Trotzdem arten solche Diskussionen meist in Grabenkämpfe aus. Das möchte ich nicht. Ich finde jeder sollte das essen dürfen wonach ihm ist.

    Viel wichtiger ist es sich mit der Ernährung grundlegend zu beschäftigen. Wer sich ganz bewusst und gut ernährt, der wird bei allen Ernährungsformen einen gesunden Weg finden. Mein BMI liegt aktuell bei 23 und damit im idealen Bereich. Das Beschäftigen mit der Nahrung machen aber aufgrund der Umstände Vegetarier mehr als der gemeine Durchschnittsverbraucher. Das ist richtig. Würde es aber Vegetarisches Junkfood in Öl gebadet (außer Pommes) an jeder Ecke geben, wäre vermutlich die Vegetarische Fraktion genauso vom BMI geplagt sein.

    Lasst die Leute essen, was sie möchten. Aber lasst sie wissen was sie essen. Das ist der Knackpunkt. Die meisten Verbraucher sind heute leider ungebildete Industriefutterer, wenn es ums Kochen und Ernährung geht.

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Ruben

    Danke für die großartigen Links.

    Ja, Zucker ist ein gefährlicher Stoff. Man sieht ja, was aus den Zähnen wird… Karies. Langfristfolgen von Zucker und zu wenig Bewegung sind Diabetes, Herzkrankheiten, Krebs…

    http://www.t-online.de/gesundheit/ernaehrung/id_63262768/studie-zeigt-zucker-erhoeht-krebs-risiko.html

     

    @ Freelancer Sebastian

    Klar. Ballaststoffe sind extrem wichtig.

    @ Jan

    Ich glaube, die Wissenschaft ist sich einig: Überwiegend pflanzenbasiert zu essen ist gesund. Das ist ein gemeinsamer Nenner.

  6. June

    Hallo,

    ja, Sport erhöht die Disziplin. Daher sollten bereits Kinder in einen Verein und dort spielerisch an den Sport herangeführt werden der ihnen Spaß macht. Sport erhöht die Konzentrationsfähigkeit und die Lernbereitschaft. Als Erwachsener profitiert man dann auch davon, wenn man mal einige Zeit weniger Sport macht.

    Das Rauchen schlecht ist darüber müssen wir nicht reden, und bei allen anderen Genussmitteln macht eben die Dosis das Gift. Zucker und auch Fleisch und Fisch zähle ich, wie Alkohol, zu den Genussmitteln. Zucker versuche ich wirklich zu vermeiden allerdings benötigt man es ab und an z.B. als Konservierungsstoff für die Zubereitung von Lebensmittel oder als Geschmacksträger. Dadurch, dass ich selbst koche und nur sehr wenig industriell zubereitete Lebensmittel den Weg in meine Küche finden, weiß ich aber sehr genau welchen Zucker ich verwende und wie viel.  Ich kaufe überhaupt keinen Haushaltszucker mehr sondern nur noch 250 g Beutelchen Rohrohrzucker. Und kürze die Zuckermenge in Back-und Kochrezepten immer erheblich.

    @Jan,

    mit deiner Aussage, dass die meisten Verbraucher heute leider ungebildete Industriefutterer seien, wenn es ums Kochen und Ernährung geht, hast du leider völlig recht. Die Betonung liegt aber dabei auf Verbraucher. Heute sind wir auch in der Küche Konsumenten. Immer schneller, immer besser, ohne Arbeit am besten nebenbei und dabei bleiben leider die Qualität und der Genuss auf der Strecke. Es nimmt sich kaum jemand die Zeit  und bereitet ein Essen aus Grundnahrungsmittel zu. Dabei ist dies mit ein wenig Geschick schnell erledigt und sehr, sehr günstig im Vergleich zu industriell hergestellten Lebensmitteln. Wenn ich in den Supermarkt gehe und dort mal ein wenig Zeit habe und schaue was so in einem Einkaufwagen oder auf dem Band landet wird mir immer angst und bange.  Meist ist es Fertignahrung. Ein durchtrainierter junger Typ, sicher jeden Tag Muckibude, also ein zumindest oberflächlich gesehen sportlicher und damit eigentlich gesundheitsbewusster junger Mann, hat letzte Woche nur Fertignahrung auf das Band im Supermarkt gelegt. Dosenravioli, Schupfnudeln mit Sauerkraut, Wraps, fertige Burger mit Brötchen und Fleisch für die Mikrowelle und CurryKing. Dann als Krönung eine Portion Dr. Oetker Grießbrei fix und fertig zum anrühren in Milch.  In dem Grießbreipulver ist Zucker, Geschmacksverstärker, Vanilleextrakt, Grieß und weiterer unnötiger Quatsch drin, damit dann so was wie Grießbrei herauskommt. Milch braucht man sowieso noch und kochen muss man es auch. Zeitersparnis also Null Minuten. Kosten für den überzuckerten Gourmetbrei ohne Milch ca. 1,40 €. Dabei kann es so einfach sein. 1 Liter Milch, 120 g Hartweizengrieß und ca. 1 Eßl. Zucker, wer mag und es hat kann noch das Mark einer Vanilleschote dazugeben oder alternativ den Abrieb einer halben Zitrone. Kosten für 4 Mal Grießbrei kochen ohne die Milch ca. 1 €. Die Konsumente sind sich nicht bewußt, dass die industrielle Nahrung dabei nicht besser als das Junk- und Fastfood ist.

    Wohl bekomms!

    Take care,

    June

  7. Mattoc

    Wie ist das mit der durchschnittlichen Lebenserwartung? Steigt die immer weiter? Trotz massenhaft (!) schlechter industrieller Ernährung, übergewichtiger, zuckersüchtiger Menschen? Liegt es nur an der immer besser werdenden medizinischen Versorgung, die diese Nestle-Wracks am Leben hält? Kann es nicht sein, dass es doch nicht so schlimm ist, wie ihr es beschreibt?

  8. -M

    Naja schau dir mal an, wie krank (fett, Diabetes, Krebs etc) die Menschen alle sind, die mit Medikamenten am Leben gehalten werden… finde das schon krass. Bissl böse formuliert, aber je kränker und gleichzeitig älter man ist, desto mehr klingelt bei Roche, Pfizer und Co die Kasse.

    -M

  9. Ralf

    Tim, ein sehr wichtiger Artikel, vielen Dank dafür!

    Ich selbst mache dreimal die Woche ein 25minütiges kurzes, intensives Kraftraining. Nur Zuhause. Das geht und günstig dazu. Man braucht Disziplin, aber das braucht man generell beim Sport. Im übrigen lassen sich auch nur mit dem Körpergewicht oder einem Gewichtsgürtel sehr intensive Trainingseinheiten absolvieren (Klimmzüge, Dips, einbeiniges Wadenheben etc.). Ich habe mir z.B. eine Gewichtsweste gekauft und absolviere damit verschieden Übungen.

    Hilfreich finde ich allerdings auch ein günstiges und hochwertiges Proteinpulver. Ein guter Fleischersatz, schnell und bequem angerührt. Man kann viel erreichen mit wenig Aufwand. Kurz und intensiv ist aus meiner Sicht für viele sinnvoll, die wie ich eher zur Bequemlichkeit neigen.

  10. Fit und Gesund

    @Mattoc

    die XXXL Menschen sind auf dem Vormarsch, müssen sie ins Spital, so ist es kein Zuckerschlecken, für Niemand!

    Die Wampe drückt auf die Lunge und sie kriegen kaum Luft, unter den Fettschürzen sind sie wund und garantiert mit allerlei Pilzen besiedelt, macht aua…

    Wunden heilen generell schlechter…

    Dank moderner Technik wie XXXL Betten, XXXL Lehnstühle und speziellen Kransystemen, bekommt man sie auch aus dem Bett, sonst völlig passiv, werden sie ganz schnell umtriebig, sie wollen ins Bett zurück 🙂   ich bin da eher Typ gnadenlos, ausserdem „das ist ärztlich verordnet“…

    Insgesamt verlängert sich ihre Aufenthaltsdauer im Spital, die Sterblichkeit liegt höher, sie verursachen sehr hohe Kosten, aber wie -M schon schrieb, bringt ja auch wieder Geld für uns Aktionäre,

    am Allerschlimmsten finde ich XXXL Kinder, die tun mir echt leid, die Kinder von dem US Blogger „Root of Good“ sind sehr übergewichtig, da fragt man sich schon was die essen….

  11. Mattoc

    Interessante Meinungen.

    In meiner Firma zum Beispiel (börsennotiertes, sehr, sehr großes Unternehmen) laufen hauptsächlich schlanke Menschen rum.

    Im Spital sieht das sicher ganz anders aus.

    Aber zu sagen: Die Masse/Mehrheit der Bevölkerung hat ein Problem mit Ernährung, oder industrielle Ernährung ist immer schlecht, soweit würde ich nicht gehen.

    Ich bin sogar der Überzeugung, dass früher oder später künstlich erzeugte Nahrung hervorgebracht wird, die wissenschaftlich erwiesen nicht schlechter und vielleicht sogar besser  ist als das, was in der Natur wächst.

    Das ist Fortschritt. Nicht alle Menschen haben eine Leidenschaft fürs Kochen.

     

  12. June

    @Mattoc,

    es geht nicht darum ob es so schlimm wird, es wird um die Lebenqualität gehen die du im Alter hast.

    Natürlich gibt es dann diejenigen die immer schon ungesund gegessen haben und ohne Sport total gesund bleiben. Und genauso wird es den Vegetarier geben der immer viel Sport gemacht hat, sich alles verkniffen hat und trotzdem erkrankt und früh stirbt. Das sind dann aber Randgruppen.

    Die meisten Menschen werden fürher oder später an einer Zivilistionskrankheit erkranken und Medikamente benötigen. Die Evolution sorgt dafür das wir unserem Körper viel Mist zumuten können, sie hat uns schon für das Leben und unsere eigene Unvernunft gewappnet.

    Sterbetafeln ziehen auch immer die Leben- und Arbeitssweise unserer Vorfahren und die medizinischen Möglichkeiten hinzu. Unsere Großeltern und Eltern haben aber ganz anders gelebt. Für meine Großmutter war es  bereits eine Erleichterung Sauerbraten Gewürz nutzen zu können, das war so eine kleine Tüte und da waren einfach alle Gewürze in der richtigen Menge drinn. Die Fertiggerichte die in den 60er und 70er Jahren aufkamen waren für den Großteil der Bevölkerung viel zu teuer. Süßigkeit gab es an Ostern und Weihnachten und Kuchen und Torten an Geburtstagen und Festtagen. Braten am Wochenende und unter der Woche Suppen, Eintöpfe und andere meist vegetarische Gerichte. Hinzu kam, dass sich die Arbeitsbedingungen nach dem Krieg sehr verbessert haben. Meine Großeltern haben bis ins hohe Alter keine Medikamente benötigt und bei ihren Freunden und Bekannten war es bis auf einige Ausnahmen ähnlich. Und was machen wir, wir haben jeden Tag Sonntag auf dem Teller.

    @Fit und Gesund,

    du bist ja vom Fach und leider bestens im Bilde.

    Take care,

    June

  13. June

    @Mattoc,

    schau mal bitte unten links auf das Bild mit der Pizza, da sieht man es besser. Die Kids haben leider für ihr Alter bereits ein paar Pfund zuviel.

    Klar hat nicht jeder eine Begeisterung fürs Kochen, dass schließt aber auch eine gesunde Ernährung nicht aus. Und klar ist auch, dass in eine Firma die gut ausgebildete Mitarbeiter benötigt die meisten Menschen schlank sind. Bildung bedeutet eben auch oft mehr Sport und durchdachtere, bessere Ernährung.

    Anderst sieht es aber in den Stadteilen aus in denen überwiegend bildungsferne Schichten leben.

    Deine Lebensmittel der Zukunft sind gute Nahrungsmittel, wenn man die dann nur noch in die Mikrowelle packen muss ist das für Menschen die nicht kochen wollen super. Im Moment kauft man aber leider mit der meisten Fertignahrung, Zucker, billige Fett, Geschmacksverstärker und zu viele Kohlenhydrate.

     

  14. Finanzmixerin

    Es gab doch einmal eine Studie, dass in den menschlichen Zellen so ziemlich die erwartete Restlebensdauer einprogrammiert ist, ohne dass Ernährung etc. viel ausmachen. An solche Studien mag ich aber nicht glauben.

    Ich glaube, dass ausreichend Bewegung und wenig Zucker schon mal eine gute Basis sind für ein langes Leben.

    Warren Buffet treibt keinen Sport geht aber m.W.n. täglich eine Stunde spazieren.

  15. Finanzmixerin

    Bei den Fotos dieser rootofgood-Seite: Der Vater scheint es nicht sonderlich gut vorzuleben mit dem Maßhalten. Da braucht man sich nicht wundern. In diesem Alter sind auf jeden Fall die Eltern verantwortlich für Übergewicht bei den Kindern. Der Junge ist vllt. gerade so normal, schätze ich. Die Mädchen leider stark übergewichtig.

  16. Mattoc

    Und was lernen wir daraus?

    Die Familie hat die FU geschafft, obwohl sie keinen Sport machen und nur Pizza essen…:-)

    Nein, Spaß bei Seite. Aber es könnte ja sogar so sein, dass die FU zu Übergewicht führt, weil man eben nicht mehr im Hamsterrad mit einem eng getakteten Terminplan hin- und her rennt, sondern den ganzen Tag im Bett liegt.

    Der Mensch braucht auf jeden Fall eine sinnvolle Beschäftigung und regelmäßige Aktivitäten. Und es könnte ja sein, dass nicht jeder im Stande ist, das alleine hinzubekommen. Vielleicht ist für manche Menschen daher gut, dass ihnen von außen der Takt ihres Lebens vorgegeben wird.

  17. FelixBerlin

    Sport und gesunde Ernährung sehe ich auch als etwas elementares an.

    Ich frage mich oft, warum das so viele andere nicht auch so sehen und alles was greifbar ist in sich hinein stopfen, ohne sich Gedanken darüber zu machen.

    Dann wird sich über alle möglichen Allergien und sonstige Wehwehchen gewundert…

    Generell finde ich, dass Sport und (Aktien-)Sparen viel gemeinsam haben (darüber habe ich in meinem Blog einen meiner ersten Beiträge verfasst).

    Wer ein langes und erfülltes Leben führen will, wird an Sport und vernünftiger Ernährung nicht vorbei kommen.

  18. Mattoc

    Gerade gelesen auf

    https://www.1500days.com/performance-update-day-1641-falling-on-the-beerwagon/

    von einem, der dank FU auch nicht mehr seine alten Job macht:

    Discipline

    Before I left my job, I led a disciplined life. Some of my rules:

    No alcohol Sunday – Thursday: I wanted to be in top form for my job.
    Regular exercise: I’d workout at least 3 days a week. I’d alternate between running, biking and P90x.
    Semi-normal bedtime: I’d try to have the lights out my 9 or 10. I wasn’t very good at this one.

    And I only thought my routine would get better when I left my job in April. I had big dreams:

    I’ll get myself in the best shape of my life!
    I’ll have loads of time to read!
    I’ll have the lights out at 9pm every night.

    It didn’t quite work out like that.

    No Discipline

  19. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Ralf

    Sehr gut, dass Du das mit den Gewichten machst! Die Übungen klingen exzellent.

    @ Fit und Gesund

    Du meinst solche XXXL-Meschen, die in Dein Spital kommen?

    https://www.youtube.com/watch?v=hQWnxZG-Nlw&t=3017s

    @ Finanzmixerin

    Die Kaiser Family Foundation sagt: 10% der Lebenserwartung hängt vom Arzt/Klinik ab. 20% von sozialen Umständen (Umfeld, Natur, Luft, Wasser). 40% vom Lebensstil (Essen, Fitness, Sport), 30% von den Genen.

    Also hast Du 60% in den eigenen Händen. Das ist viel. Also kannst Du Dich anstrengen.

    https://www.kff.org/disparities-policy/issue-brief/beyond-health-care-the-role-of-social-determinants-in-promoting-health-and-health-equity/

  20. Ruben

    @June: ich muss den Einkäufern vor mir auch immer mal auf das Essen auf dem Band schauen. Ich hoffe dann immer, dass es nicht zu stark auffällt. Gerade am Wochenende hatte ich eine 4 köpfige stark übergewichtige Familie vor mir. Die Kinder haben mir leid getan. Vor dem Essen auf dem Band hat es mich nur gegraust und ich habe mich nur gefragt wie Menschen das überhaupt aushalten können. Nur Zuckerbomben und Zuckergetränke, Unmengen Fleisch und frittierte Kartoffelprodukte. Kein Salat, kein Gemüse, kein Obst.

    Das häufigste Produkt war Eisteegranulat mit 90% Zuckeranteil. Das Diabetes so stark zunimmt ist kein Wunder.

    Ich glaube jedoch mit einem kostenlosen Kurs würde man die Eltern auch nicht erreichen. Vielleicht noch die Kinder in der Schule. Ich wäre sowieso für eine Grundbildung über Finanzen und Ernährung in der Schule.

  21. Obama

    @Tim

    Schön, dass wir in kurzer Zeit zwei sehr gute Artikel von Dir lesen durften. Danke und weiter so.

    @all

    Danke für die vielen sehr guten Beiträge. Es ist immer wieder ein Vergnügen hier zu lesen.

     

    LG

  22. Dr. Bialetti

    Super Beitrag Tim.

    Ich bin auch einer, der viel Sport treibt. Wenn ich kann, würde ich von Montag bis Freitag immer zum Basketball gehen, so wie in der letzen Woche. Das spart ungemein:

    Wer in der Sporthalle ist, kann schon mal nicht im Kino sein und Geld verbraten.
    Ich dusche natürlich im Anschluss direkt nach dem Sport. Das spart bei mir zu Hause Wasser und Gas. (Man könnte noch mehr sparen, wenn man sich das Duschgel bei den anderen schnorrt, aber das mache ich nicht.)

    Und Spaß macht es natürlich auch. Und ich bin selten krank. Vegetarier war ich auch mal, aber aus Gewohnheits- und Geschmacksgründen. Ich halte die ideologische Überhöhung nicht für richtig und das, was man sich gesundheitlich davon verspricht, für nicht plausibel. Ich habe auch in den letzten 10 Jahren kräftig zugelegt, obwohl ich mich gesund ernährte. Es sind einfach die Harmone und genetische Veranlagung. Ich empfehle die Bücher und Videos von Udo Pollmer.

    Cash-you-Milch werde auch mal probieren. 🙂

  23. Fit und Gesund

    @Tim

    wir haben im Moment 2 Patienten mit Gewichten über 160 kg, beide schwerstkrank, Alles ist kompliziert, heute Nacht lebensbedrohliche Situation bei Einem (Pneumothorax), tja, mach da nur mal ein Röntgenbild, die passen schier nicht auf die Röntgenplatte…jede Routineprozedur gestaltet sich da schwierig und kostet einfach viel mehr Zeit (u.Umständen hat man nicht so viel Zeit)

    Diese Menschen haben oft verschlissene Gelenke, die Knie sind oft kaputt und es wundert mich nicht, dass die nicht laufen wollen, das tut wohl weh.

    Bewegung ist das A und O, heisst nicht umsonst „wer rastet der rostet“, ist halt Alles ein Kreislauf, man meint oft die Dicken sind lustig und gemütlich, ich sehe viel öfter dass die depressiv sind, antriebsarm, möchte so nicht leben.

    Süssigkeiten sind auch für mich was Feines, aber in Massen, wenn ich mir eine Tafel Schokolade genehmige, dann muss ich Laufen und dann muss ich eben in der Woche aufpassen, Disziplin zeigen, aber völlig auf Süssigkeiten verzichten möchte ich niemals, ich laufe aber sehr gerne, also kein Problem.

    ————————-

    So, nun hat mir gerade der Mieter gekündigt, seine Firma ist ja nun wohl definitiv insolvent, schade, immer pünktlich gezahlt und nie Schwierigkeiten mit ihm gehabt, werd ich mich demnächst also um einen Nachfolger bemühen müssen. Irgendwas ist ja immer, packen wir’s an 🙂

  24. Claus

    @ fit und gesund

    hallo,

    tut mir leid mit Deinem Mieter, kostet wieder Deine Zeit und Nerven.

    Ich bekomme das gleiche immer bei einem gutem Bekannten mit, der auch einige Wohnungen hat. Wenn nicht gerade einer kündigt, zahlt einer nicht oder nur sehr schleppend. Andere rufen wegen Kleinigkeiten, wie einem angeblich tropfenden Wasserhahn an. Er fährt dann hin und schaut sich das selbst an. Einmal den Kran fest zu und wieder aufgedreht…. er tropfte nicht mehr… 2 Stunden Telefoniererei, Fahrerei, Nerverei…

    Ende letzten Jahres hatte er die Nase voll und hat einen Verwalter beauftragt, der sich um alle Wohnungen incl. Abrechnungen etc. kümmern sollte. Ganz offiziell, mit ordentlichem Vertrag, so wie es sich gehört. Was ist passiert? Die Nebenkostenabrechnungen wurden falsch erstellt. Mein Bekannter hat den Verwalter schriftlich aufgefordert, das zu korrigieren… 1x, 2x, 3x… Wenn er anruft, läßt der Verwalter sich verleugnen. Er fuhr zum Büro des Verwalters… angeblich Urlaub… Seit 6 Monaten stellt sich der Verwalter nun „tot“, nichts passiert. Ich hätte längst alle Zahlungen an den Verwalter eingestellt, aber er zahlt jeden Monat weiter, weil der Verwalter ja auch noch demnächst die 2017er-Abrechnungen machen muss… ohne Worte.

    Daher bin ich mit meinen Aktien froh und glücklich. Immobilien kommen mir nicht „ins Depot“.

    LG

  25. steve

    @ claus,

    Gratulation wenn du nur gute Aktien hast. Weil im Normalfall gibt es auf dieser Welt von allem gutes und schlechtes gilt für Aktien, Mieter, Verwalter auf jeden Fall.

    Zum Thema Gesundheit noch eine Anmerkung hier unterscheiden sich Mann und Frau. Der Mann bekommt den Bierbauch die Frau den dicken Hintern und Oberschenkel. Die Erklärung steinzeitliche Rollenaufteilung, der Mann Jäger ein übergewichtiger Jäger wertlos. Deshalb Fettdepot am Bauch für die Gesundheit schlecht weil stoffwechselaktiver, aber leichter wieder weg zu bekommen. Bei der Frau zum kochen, kinderhueten, Wurzeln und Beeren sammeln ist Gewicht kaum hinderlich. Deshalb bekommt eine Frau ihr Fett schlechter weg auf den Stoffwechsel hat es aber wenig Einfluß

    Dazu kommt natürlich die Ausstattung des Individuums wie oben bereits erwähnt. Das alles spielt aber bei so Extrembeipielen wie hier erwähnt alles keine Rolle mehr. Man muss nur mal umrechnen für wie lange die Fettreserven dieses Menschen reicht Fett mindestens 7000 kcal pro Kilo. Da reicht ein Kilo ca 3 Tage. Das wäre in einem Endzeitszenario gut solche Reserven zu haben, darauf spekuliert wohl niemand.

  26. Fit und Gesund

    @Claus,

    nun, ich hatte mit dem Mieter ja soweit echt Glück, pünktlich gezahlt, 1x zur Unterzeichnung des Mietvertrags gesehen, nie sonst was von ihm gehört, er kann ja nun auch nix dazu dass Alno insolvent ist,

    Arbeit hat diese Wohnung schon genug gemacht, musste renoviert werden, Mieter musste gesucht werden und nun war das eben leider nicht so was Langfristiges,

    eine Zeitlang hatte ich sogar mit dem Gedanken gespielt noch eine kleine Wohnung zur Weitervermietung zu kaufen, davon bin ich aber abgekommen, ich werde ja älter und will eher weniger als mehr Arbeit,

    verkaufen möchte ich die Wohnung auch nicht unbedingt, sollte ich nach D zurückgehen, so hätte ich dann eine echt schöne,  kleine Wohnung, sie ist auch im Wert ziemlich gestiegen.

    Es hat Alles Vor und Nachteile, ich hoffe nicht dass ich sowas wie Dein Bekannter erleben muss, da würde ich dem Verwalter auch den Geldhahn zudrehen, ich bin da eher rigoros, was nix taugt muss man beenden, basta.

    Aber auch ein Aktiendepot macht Arbeit, es sei denn man verfolgt eine reine ETF-Strategie, im Moment sieht das Alles rosig aus, aber Du weisst ja selber, kann sich ändern,

    eigentlich wollte ich nur mal zeigen, Geld verdient sich nicht wirklich im Schlaf, egal welche Strategie man nun hat, wobei ich dann wieder bei meinem Lieblingssprichwort bin    VON NIX KOMMT NIX    🙂

    Dir weiter ein glückliches Händchen bei Deinen Investments

    liebe Grüsse

  27. June

    @Ruben,

    Du kennst sicher das Sprichwort: Was der Bauer nicht kennt isst er nicht! Daher ist es leider in der Schule schon zuspät, wenn man die Kinder erst dann mit Obst und Gemüse vertraut macht. Meine Kids sind bereits erwachsen, allerdings gab es schon vor 20 Jahren in ihrem Kindergarten und später auch in der Schule einmal in der Woche ein gemeinsames gesundes Frühstück. Es was richtig traurig was manche Eltern als gesundes Lebensmittel mitgebracht haben. Kindermilchschnitte und Nutella war fast immer dabei. Ich habe die Kindergärtnerinnen und die Lehrein immer bemitleidet. Denn sie mussten die nichtwissenden Mütter erstmal aufklären. Und bei mancher Frau war es dann auch nicht mit einer Brochüre getan, weil man schlicht nicht in der Lage war sie zu lesen.

    @Fit und Gesund,

    ich wünsche dir wieder einen netten und pünktlich zahlenden Mieter. Prüfe vor der Neuvermietung, ob sich der Mietspiegel verändert hat und du die Miete anpassen kannst. Machst du die Vermietung selbst, oder nimmst du dir einen Makler?

    Take care,

    June

  28. June

    @Claus,

    nicht jeder ist als Vermieter geeignet. Daher stellt sich die Frage ob es an den Charaktereigenschaften deines Bekannten liegt, dass ist nicht böse gemeint er hat wie jeder Mensch viele positive Seiten, aber es gibt Menschen mit wenig Durchsetzungskraft. Die tun sich dann schwer. Ich würde da einen Anwalt einschalten der meine Interessen vertritt.

    Gerade habe ich zum ersten Mal auch einen Verspätungskandidaten, er ist im Januar eingezogen, bis August gab es keine Beanstandungen. Und dann im September plötzlich kein Mieteingang. Zusätzlich hab ich ihn auch nicht erreicht, kein Telefon, keine SMS, keine Mailantwort. Wir wollten schon die Polizei einschalten, es kann ja auch mal was passiert sein. Dann meldet er sich, er war in Urlaub. Heute hat er nachgezahlt, ich habe ihm aber sofort auf freundliche Art unmissverständlich klar gemacht, dass ich dafür gar kein, aber wirklich NULL Verständnis habe. Er hat es hoffentlich nachhaltig kapiert, eigentlich ist er ein netter junger Kerl. Irgendwie hat er sich in die Scheiße geritten, er ist keiner der bewusst betrügt.

    Aber im großen und ganzen hält sich die Arbeit in Grenzen. Wie sagt Fit und Gesund so schön, von nix kommt nix.

    Take care,

    June

  29. Maschinist

    Regelmaessiger Sport ist eine der besten Gewohnheiten, die ich mir jemals antrainiert habe. Ich fuehle mich nun mit mitte 40 dadurch besser als vor zwanzig Jahren und das Ganze nimmt in Summe vielleicht 3-4 Stunden meiner Lebenszeit pro Woche in Anspruch (intensives Krafttraining mit Grunduebungen). Kann ich nur empfehlen.

  30. Finanzmixerin

    @June: Das sehe ich in meinem Umfeld auch bei einem. Der ist einfach zu weich als Vermieter und hat daher ständig Probleme.

    Ich kann da allerdings ebenfalls noch nicht viel mitreden. Meine Mieter wohnten schon in der Wohnung und es gab nie Probleme.

  31. Claus

    @ June

    Manchmal gibt es halt Phasen, wo alles gut oder eben schlecht läuft. So ist das bei vielen Dingen, wie z.B. auch beim Autofahren. Da gibt es Leute, die fahren 20, 30 Jahre unfallfrei und dann gibt es innerhalb kurzer Zeit 3 Blechschäden, danach ist wieder „Ruhe“. Ich nenne es immer „die Serie haben“…

    An den Charaktereigenschaften meines Bekannten kann es schon liegen, er ist halt ein „(zu) gutmütiger Kerl“, obwohl er sein Leben lang selbständig war (Familienunternehmen) und sich auch durchsetzen kann.

    Er war der Lebensgefährte meiner verstorbenen Mutter, ist inzwischen 80 Jahre „jung“ und hat eben in letzter Zeit ein wenig Pech mit den Wohnungen. Wenn man aber einen längeren Zeitraum (2, 3, 4 Dekaden) betrachtet, war wohl alles im „normalen Bereich“.

    Ich habe ihm schon mehrfach geraten, einen Anwalt einzuschalten. Jetzt überlegt er, den Verwaltervertrag zum Jahresende zu kündigen.

    So hat jeder seine „Problemchen“, aber wenn das alles ist, kann man damit gut leben. Hauptsache man bleibt einigermassen gesund.

    LG + einen schönen Feiertag

  32. Sparta

    Also egal ob weich oder harter Vermieter… wenn das ein Privatanleger mal 2-3 Dekaden und mit ein paar Wohnungen gemacht hat, dann hatte hat man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Probleme mit Mieter/Wohungen etc. gehabt…

    Nahe Bekanntschaft, 20 Jahre Vermietung, 3 x Rechtsanwalt, 1 x Mietnomaden mit 5 stelligen Renovierungskosten, Mietausfall für die Tonne (Offenbarunsbescheid -trotz Top Bonitätsprüfung), Rechtsanwaltkosten…

    Es mag ein individueller Härtefall sein, der abweicht von der Norm…

    Die begeisterten langjährigen Vermieter sind im Bekannten- Verwandtenkreis bis auf einen einzigen Profi in der Minderheit. Wobei begeistert kam er mir auch nicht vor, sondern momentan verkauft er eher Einheiten und wartet auf die Zinswende und Finanzierungsprobleme….

    Beim Bekannten- Verwandtenkreis ist die Wahrnehmung natürlich für die Objektivität nicht gegeben!

  33. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Obama

    Danke fürs Lesen und Verlinken. Super.

    Ebenfalls wünsche ich Dir und allen anderen einen schönen Feiertag.

  34. June

    @Claus,

    okay, das ändert vieles. Bei dem Wort Bekannten bin ich irgendwie von einer gleichalterigen Person ausgegangen. Und nicht von einem älteren Herrn. Mein Vater ist mit jetzt 76 Jahren auch bei seinen Vermietungen überfordert, obwohl er im Berufsleben auch immer taff war und in allen anderen Lebensbereichen sehr fitt ist. Das ist wohl die milde des Alters. Meine Mutter macht das jetzt. Und wie du so schön sagtst, die Betrachtung des längeren Zeitraums hilft enorm bestimmte Dinge zu relativieren. Bisher hatte ich jedenfalls sehr viel Glück.

    @Finanzmixerin,

    gute Mieter sind was sehr wertvolles. Sie passen eben auch auf und behandeln die Wohung wie ihr Eigentum. Wenn man aber die Möglichkeit hat mehrere Wohungen zu kaufen, dann verteilt man das Risiko auch auf mehrere Mieter.

    @Sparta,

    das Risiko mit dem Mieter Pech zu haben steigt eben, wenn man nur eine Wohnung hat, aber noch viel Geld an die Bank zahlen muss. Grundsätzlich ist es  ein guter Ansatz jetzt zu Verkaufen und in ein paar Jahren wieder einzusteigen. Ich muss aber zu bedenken geben, dass dann die Zinsen höher sein werden. Und es nicht sicher ist, dass Wohungen einen großen Werteinbruch haben werden. In Stuttgart kaufen sich überwiegend russische Staatsbürger in den Wohungsmarkt ein. Und in Mannheim ist es auch ein ausländischer Großinvestor, der bevorzugt ganze Straßenzüge kauft. Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist verglichen mit anderen europäischen Staaten immer noch günstig das weckt eben auch Begehrlichkeiten auf internationaler Ebene. Also selbst wenn, sich der Nachbar die höheren Zinsen nicht mehr leisten kann ist es nicht sicher, dass die Preise sehr zurückgehen, da es international Interessenten geben kann.

    Take care,

    June

  35. June

    @Alle,

    Eine kurze Frage zu ETF’s

    Miss Juni, möchte auch eine kostenlosen ETF Sparplan einrichten möglichst bei der DKB.

    Sie studiert und möchte monatlich 50 € sparen. Ich habe sie ermutigt einen MSCI World zu nehmen. Sie möchte einen ausschüttenden ETF, da sie natürlich noch den Freibetrag ausschöpfen kann. Übersehe ich was?

    Oder ist tatsächlich nur diesen hier sinnvoll?

    iShares MSCI World UCITS ETF (Dist), ISIN IE00B0M62Q58, WKN A0HGV0
    TER 0,50% p.a.

    Hat jemand gute und günstigere alternative Ideen?

    Vielen Dank,

    June

  36. Jörg

    @June

     

    Ich würde mich wahrscheinlich für diesen entscheiden

    IE00BK1PV551

     

    Die Kostenquote ist niedrig. Allerdings weiß ich nicht ob der bei der dkb sparplanfähig ist.

  37. Oliver

    Ich bin jetzt einfach mal Opposition zu Vegetarismus, aber ich möchte damit nur etwas zum Nachdenken anregen und vorgefertigte Wirklichkeiten zeigen. Was jeder selber daraus macht, ist natürlich seine Sache. Jeder darf glauben und leben wie er mag.

    Ich hatte mal gelesen, dass ein Forscherteam in der ehemaligen Abfallgrube von Martin Luther gegraben haben, um nachzuvollziehen, was die Leute in seiner Zeit und speziell auch seine Familie gegessen haben und natürlich auch, um zusätzliche Alltagsgegenstände zu bergen. Nun, die Familie hat für mittelalterliche Verhältnisse geradezu verschwenderisch gelebt und sie haben sich mit sehr viel Fleisch und Fisch ernährt. Enthaltsam war das nicht, natürlich, und in seinen späten Jahren war er sicherlich nicht mehr arm. Von daher könnte man argumentieren, dass er zur Oberschicht gehörte und sich das einfach leisten konnte. Nicht von der Hand zu weisen. Nicht umsonst kommt von ihm der Spruch: Warum rülpset und furzet ihr nicht? Hat es euch nicht geschmecket?

    Natürlich gibt es eine ganze Reihe weiterer Studien und speziell in Wien gab es eine, wie die Menschen im Mittelalter gelebt haben und von was sie sich ernährten. Sehr interessant ist, dass die Menschen sich hauptsächlich von Fleisch ernährten, weil dass das billigste Lebensmittel war. Wir reden nicht von den leckeren Schweinsbraten oder Schnitzeln, sondern das Tier wurde mit Haut und Haaren verwertet. Die Unterschicht aß Innereien und davon pro Kopf für unsere Verhältnisse sehr viel. Gemüse war eher nicht angesagt, viel zu teuer. Gleiches für Obst.

    Umberto Eco war dafür bekannt , sehr genau zu recherchieren und besaß eine Bücherei mit vielen antiquarischen Werken in Paris. Der Name der Rose ist als Buch sehr gut recherchiert und der Liebeslohn eines häßlichen Priesters an die junge Frau für Liebesdienste war ein Schweineherz. Das war für arme Menschen ein sehr gutes Essen. Was sich unterscheidet von damals zu heute ist, dass wir nur noch bestimmte Teile eines Tieres essen.

    Die Geschichte vom Vegetarismus ist also etwas neuer. Selbst Indien wird immer wieder gerne hervorgekramt und dort gibt es den Bundesstaat Gujarat mit ca. 80% Vegetarier sowie u.a. die größte Glaubensgemeinschaft der Jain, die strikte Vegetarier sind und wenn ich richtig informiert bin, auch nur 1 Mal am Tag richtig essen. Sie haben so viel Macht, dass sie in Rajkot Fleisch aus der Stadt versuchen zu verbannen, was zu erheblichen Protesten unter den Muslimen geführt hat. Rajkot liegt übrigens in Gujarat und der Staat grenzt direkt an Pakistan. Ansonsten isst der Inder gerne und viel Fleisch, wenn er kann. Der Verbrauch ist ähnlich zu China stark steigend. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt in beiden Ländern trotzdem an.

    Ich hatte ein lustiges Erlebnis mit einem meiner Mitarbeiter. Er hatte damals eine Freundin, die Vegetarierin ist und die hat er dann auch geheiratet. Bevor er sie hatte, hat er normal gegessen. Dann kamen irgendwann Vorträge, wie gesund er sich ernährt und das er jetzt komplett auch auf Fleisch verzichtet und ganz viel Yoga macht. Zum Beweiß hat er eines Tages mal eine Gemüselasagne mitgebracht, die ich nur als scheußlich bezeichnen würde. Das ging eine Zeit so weiter und irgendwann habe ich ihn ganz verschämt im Aufenthaltsraum sitzen sehen, wie er sich eine Büchse Leberwurst ohne Brot einverleibt hat. Er meinte dann nur, zu Hause kann er das nicht bringen und er hat festgestellt, dass es ganz ohne nicht geht. Ich meinte nur, dass ich ihn selbstverständlich nicht verraten würde.

    Ich kann Vegetarier verstehen, wenn sie sagen, dass sie nicht verantwortlich für das Tierleiden sein wollen, auch welche, die Fleisch und Fisch schlicht nicht mögen. Mir persönlich ist es egal, ob jemand Vegetarier oder Veganer ist, solange er nicht versucht zu missionieren. Ich sehe es aber nicht als den „gottgleichen“ Weg, sondern nur als eine weitere Art, wie der einzelne leben möchte.

    Zu der gesunden Ernährung: Es gibt eindeutig Dinge, die einem die Gesundheit ruinieren. Alkohol, Zigaretten und auch der angesprochene Zucker im Übermaß gehört dazu. Übermaß ist ein wichtiges Wort: Salz für sich ist nicht schädlich, wird aber von der Industrie gerne ausgiebig eingesetzt, um schlechte Lebensmittel schmackhaft zu machen. Obst kann bei zu viel leider auch ungesund werden, weil dort viel Fruchtzucker enthalten ist. Ich denke, das A&O der Ernährung ist, auf seinen Körper zu hören, was er will, ihn aber zu stoppen, wenn er zu viel will. Die Anzahl der Kalorien sind entscheidend und natürlich die körperliche Bewegung.

    Andererseits muß ich inzwischen sagen, dass aus meinen eigenen Erfahrungen heraus es nicht möglich ist, sein Sterben damit aufzuschieben. Ich kannte einige die schwer krank wurden (Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, etc.) und wenn deine Zeit gekommen ist, musst Du abtreten. Kein Sport und keine Ernährung wird dich davon ausnehmen. Mir kommt das Optimieren mit Sport/Lebensmittel/was auch immer so wie Beschwichtigung/Verdrängung vor dem Unvermeidlichen vor. Das ist ähnlich wie z.B. der Brandner Kaspar, der versucht, den Tod durch gezinkte Karten für weitere 10 Jahre Leben auszutricksen (der alte schwarz/weiß-Film ist übrigens äußerst sehenswert).

    Zumindest sollte man in seinem Leben so viel Selbstdisziplin an den Tag legen, dass man nicht als rollendes Schiff durch die Gegend läuft. Nur Vegetariar muß man deswegen nicht sein. das geht mit ausgewogener Ernährung und etwas Bewegung genauso gut.

  38. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Hallo Oliver,

    schön argumentiert von Dir, und mir ist auch immer wichtig, dass nicht missioniert wird. Aber es ist nur natürlich, dass Leute ihre Überzeugungen natürlich auch vertreten wollen, oder mit Luther: „Wes das Herz voll ist, des gehet der Mund über.“ 😉

    Mir waren z.B. gesundheitliche Aspekte beim Vegetarismus völlig egal. Als ich mich vor über 30 Jahren dazu entschloss, da war das ein ethischer Entschluss. Ich habe mir überlegt, ob mir das so wichtig für mein Seelenheil ist, dass ich dafür auch im schlimmsten Fall den Tod durch angebliche Mangelernährung in Kauf nehmen würde. Ja, solche Horrorgespinste wurden damals ernsthaft erwägt.

    Ähnlich wie früher ein Wehrdienstverweigerer Knast in Kauf genommen hat, so war mir mein Entschluss auch den Preis wert. Heute kann man über solchen Schwachsinn nur noch lachen, aber man hat ja Buben auch eingeredet, dass Onanieren blind macht. 😉

    Na ja, zur Sicherheit, dass der „Boandlkramer“ nicht zu früh kommt, habe ich lieber doch auch immer eine Flasche Kirschgeist im Kühlschrank, siehe Brandner Kaspar.

    Es wird oft so wie von Dir auch gesagt: „Jeder darf glauben und leben wie er mag.“

    Das stimmt natürlich nicht! Das Erlaubte wird immer durch den gesellschaftlichen Konsens definiert. Heute darf man z.B. keine Sklaven mehr halten oder handeln, was vor wenigen Jahrhunderten noch völlig normal war. Man darf auch nicht an unterschiedliche Rassen beim Menschen glauben , auch nicht Menschenfleisch essen usw.

    Das sind Ergebnisse einer ethisch-moralischen Entwicklung, die so nicht selbstverständlich oder natürlich immer bestanden haben. Selbst sexuelle Vorlieben in der Antike gelten heute als Missbrauch und sind strafbar.

    Selbst bestimmte Rauschmittel sind sanktioniert.

    Ich denke, dass dies in absehbarer Zeit auf das Töten (zunächst höherer) Tiere ausgeweitet werden wird. In wenigen Jahrzehnten könnte Fleischverzehr aus getöteten Tieren als absolut verwerflich gelten, und nur illegal möglich sein.

    Das wird keine freie Entscheidung des Individuums mehr sein können, sondern ähnlich wie Gewalt an Mitmenschen behandelt werden.

    Ich kann hier nur nochmal das Interview mit Richard David Precht (Wem gehören die Tiere?) empfehlen.

    Natürlich muss jeder frei seinen Lebensweg wählen. Wichtig ist halt nur, dass man nicht gegen sein Gewissen lebt.

    In dem Sinne… Leben und leben lassen.

    MS

  39. Oliver

    Hallo Tim,

    schau dir mal diesen Link an:

    Auslöser für Krebs:

    https://www.gesundheit.de/krankheiten/krebs/entstehung-und-ursachen-von-krebs/weitere-moegliche-ursachen

    Das sind nicht alle Auslöser, aber daran siehst Du, dass es dich auf vielfältige Weise erwischen kann. Die übergeordnete Seite bringt leider nicht so viel, wie sie vom Link erhoffen lässt.

    Gerade viele schwere Krankheiten sind häufig genetisch bedingt. Nimm deine Sterblichkeit an. Wenn Du nicht ganz krasse Sachen machst und einen guten Genpool hast, wirst Du i.d.R., nehmen wir höhere Gewalt wie z.B. Unfälle raus, wohl relativ lang leben. Selbst Gift ist gesund für den Körper, bis zu einem gewissen Maß. Das stärkt die Abwehrkräfte.

    Und noch etwas: Ist es wirklich dein Ziel, 95 zu werden und die letzten 10 – 15 Jahre dahinzuvegetieren? Ich laufe jeden Tag an einem Pflegeheim mit den netten 9m² – Zimmerchen vorbei. Deine Welt ist das Heim und der Rollator. Obwohl Du noch lebst, ist dein Leben vorbei. Kann ich darauf verzichten. Wir sind noch nicht so weit, dass das Leben im hohen Alter im Schnitt viel Qualität hat. Wenn es kommt, dann ist es vielleicht anders.  Außerdem ist Sterben nicht so schlimm, es gehört zum Leben dazu.

    Momentan lese ich ein Buch von Sogyal Rinpoche: Das tibetische Buch vom Leben und Sterben

    Ein Buddhist, der auch einige Zeit in Deutschland (München) zubrachte. Das Streben nach einem längeren Leben ist wirklich nichts, worüber man zu viel Lebenszeit verschwenden sollte. Wichtiger ist es, die vorhandene Zeit zu nutzen, um ein glückliches und zufriedenes Leben für sich und seine Umgebung zu führen. Vegetarismus gehört für mich nicht dazu. Ausgewogene Ernährung die Spaß macht aber schon.

    Grüße
    Oliver

     

  40. Freelancer Sebastian

    @ Matthias

    Deine Worte gefallen mir. Mich hat „Tiere essen“ von J.S. Foer sehr geprägt. Neben der ethischen Komponente ist es nicht zuletzt einfach rational und logisch, auf Fleisch zu verzichten.

    Umweltschäden, Klimawandel, Krankheiten, Hunger in der Welt….. zumindest eine Verringerung des Fleischkonsums wäre angebracht.

    Richtig ist aber auch, dass Missionieren und Anklagen nicht hilft. Wer läßt sich schon gerne beschimpfen? Es hilft nur das gute Vorbild.

  41. Oliver

    Hallo Matthias,

    ja, der Spruch „Jeder darf glauben und leben wie er mag“ ist natürlich eingeschränkt. Ich kann auch nur sehr limitiert Leute töten, wie der Attentäter in Las Vegas. Und das sich die Anschauungen z.T. über Generationen ganz drastisch ändern, ist sogar in kürzeren Zeiträumen reell. Ich war vor zwei Wochen in Rheydt/Mönchengladbach. Dort lebten meine Großeltern mütterlicherseits und weil ich in Aachen zu tun hatte, bin ich da mal hingefahren. Ich war viele Jahre nicht mehr dort. Wo ich noch klein war, gab es Diskussionen, ob es überhaupt opportun wäre, mit Jeans in die Fußgängerzone zu gehen. Lange Diskussionen und ganz großes Kino. Heute ist in der Fußgängerzone 1/3 Leerstand, es ist den Leuten piepegal, wie Du da rumläufst und die Zusammensetzung der Bevölkerung hat sich radikal geändert. Ich denke, Leute die diese Stadt vor 30 – 40 Jahren kannten, würden sie heute nicht im Ansatz wiedererkennen.  Ist sie deswegen besser oder schlechter? Nein, nur anders und ich bin mir sicher, dass die heutigen dort lebenden Menschen wieder ganz andere Grundsätze haben.

    Ich weiß natürlich – ähnlich wie bei den Aktien – nicht, was in 30 oder 40 Jahren ist und ob wir uns da noch so ernähren, wie es heute der Fall ist. Vielleicht essen wir nur noch synthetisches Zeug aus dem Drucker und die Leute wissen nicht mehr, was ein Ei ist. Das ist jetzt überspitzt ausgedrückt, aber es kann natürlich sein, dass deine These stimmt und man Fleisch nur noch in unterentwickelten Ländern oder illegal oder zu horrenden Preisen ähnlich dem Kugelfisch in Japan bekommt.

    Das ist mir persönlich aber egal, weil in 30 – 40 Jahren – falls ich noch leben sollte – ist die Wahrscheinlichkeit groß, mich in dem oben beschriebenen 9m²-Zimmer wiederzufinden.

    Übrigens: Damals hatte ich zu Beginn in einem Naturschutzgebiet am Ammersee eine tolle Zivistelle und es war extrem verpönnt, das anstelle der Bundeswehr zu machen. Da meine Ausbildungsstelle (Sparkasse) nach der Zeit darauf bestand, das ich am 1.9. anfange, konnte ich die nicht antreten und war tottraurig bei der Bundeswehr. Die Vorbehalte gegen Zivis konnte ich damals schon nicht verstehen. Ich war sicher einer der schlechtesten Panzergrenadiere in der ganzen Kaserne… der gute alte Soldat Schwejk wäre sicher mein bester Freund gewesen. Viel verteidigt hätte ich wohl nicht.

    Im übrigen finde ich deine Beweggründe sehr positiv, Vegetarier zu sein. Das überzeugt mich mehr, als mit aller Gewalt ein paar Jährchen länger zu leben.

    Grüße
    Oliver

  42. Fit und Gesund

    @June,

    ich werde wohl wieder einen Makler damit beauftragen, die haben einfach die besseren Möglichkeiten die Bonität des Mieters zu checken, zudem ist die Wohnung in D und da macht das für mich Sinn, ich kann nicht 3x hinfahren um den passenden Mieter zu finden, kostet mich halt einfach eine Monatsmiete, eine Garantie ist ein Makler dennoch nicht,

    @Claus,

    so ist es im Leben, mal läuft Alles supergut, aber es gibt auch Phasen wo man denken könnte das Universum hat sich irgendwie gegen Einen „verschworen“, beide Phasen gehören einfach dazu und man muss klarkommen, mir helfen immer meine „Sprichwörter“, auf Regen folgt nämlich Sonnenschein, war doch immer so. Ich wusste natürlich von der drohenden Insolvenz von Alno, also überraschend kam das jetzt nicht, mir tut der Mieter auch fast leid, er ist in meinem Alter und ich hoffe er findet wieder einen guten Job. Ich werde sogar schauen ob er früher raus kann, der 31.12. ist nämlich auch für mich ein doofer Termin für eine Neuvermietung, immer schauen ob eine win-win Situation möglich ist, heute kam ich zu nix, Ihr hattet ja Nationalfeiertag 🙂

    @Claus wegen Aktien,

    was ist eigentlich mit Medtronic los? ich bin im Plus aber die Aktie sinkt praktisch täglich, könnte evtl. nachkaufen, aber ich hab schon so viel im Healthcare/Med. Bereich.

     

    Fleischkonsum

    also ich esse Fleisch, aber nur wenig, und dann eben nicht aus dem Aldi, das bekommen meine Katzen 🙂 deren Hühnerfleisch möchte ich lieber nicht essen.

    Irgendwie bilde ich mir ein dass ich Fleisch benötige, so als würde es mir „Kraft“ geben, vermutlich totaler Quatsch, aber 1-2x pro Monat hab ich gerne ein ordentliches Steak.

    Ich bin da eher bei Oliver, und 95 Jahre alt werden ist für mich definitiv kein Lebensziel, wer sich das wünscht sollte mal ein Praktikum im Alters und Pflegeheim machen, im Spital sehe ich auch täglich! wie gebrechlich die über 80jährigen sind, die richtig „Fitten“ kann ich an einer Hand abzählen, es gibt sie schon, aber eher selten.

    Natürlich bin ich für eine ausgewogene Kost, ich koche auch selbst und Gemüse und Obst machen den Hauptteil meiner Ernährung aus, aber bisschen Süsskram zum Kaffee, die Gummibären, oder auch mal ne ungesunde Currywurst, also für mich gehört das einfach dazu, in MASSEN wohlgemerkt. Und Bewegung, hab ich aber schon geschrieben.

    liebe Grüsse

     

  43. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Freelancer Sebastian

    Gut gesagt.

    @ Oilver

    Ich möchte gesund alt werden. Diese 12 Tricks sind eine grobe Richtschnur für mich (nicht jeder einzelne):

    http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/lifestyle/schnelle-hilfe-eigentlich-ganz-einfach-12-tricks-fuer-ein-langes-leben_id_4888847.html

    Mich begeistert das Leben in den blauen Zonen. Gesund und zufrieden zu altern ist herrlich (besser als dement und krank).

    https://bluezones.com/recipes/food-guidelines/

  44. Andrea

    Ich esse wenig Fleisch (alle paar Tage), und dann habe ich den Eindruck, dass es mir gut tut. Zuviel davon (täglich o.ä.) schadet sicherlich der Gesundheit. Ich habe sehr gute Erfahrung mit basischer Ernährung gemacht. Ob ich es dadurch schaffe, den schlechten Familiengenen ein Schnippchen zu schlagen, weiß ich nicht, aber es ist einen Versuch wert. Am besten ist es, wenn man immer so lebt, als wäre es der letzte Tag. Gerade starb der Rocksänger Tom Petty mit 66 Jahren, vor einer Woche hat er noch auf der Bühne gestanden. Mein Mann ist ein Riesenfan und richtig traurig. 66 ist doch kein Alter, seufz.

    Persönlich glaube ich nicht, dass Fleischkonsum verboten wird, aber hoffentlich einmal die tierquälerische Massentierhaltung.

    Oliver, meine beste Freundin wohnt in Rheydt, ich finde es schlimm dort und auch meine Freundin sagt, sie sieht nur noch lauter finstere Gesichter dort, kaum Frauen auf den Straßen. Mich würde nichts dort hinziehen, wenn meine Freundin dort nicht wohnen würde.

    Die Aktien steigen ja wieder schön seit kurzem. Wenn sie steigen, freue ich mich über mein schönes Depot, wenn sie sinken, über die Kaufkurse.

     

     

  45. Rainer Zufall

    June

    Wenn Infos zur Verfügbarkeit von Efs gesucht werden, ist die Seite JustETf.com ganz gut. Dort kann man Etfs nach verschiedenen Kriterien filtern. Wenn ich eingebe

    Aktien Welt
    sparplanfähig bei DKB
    ausschüttend

    werden 12 Etfs angezeigt (davon 3 auf den MSCI World):

    https://www.justetf.com/de/find-etf.html?assetClass=class-equity&groupField=index&region=World&spc=71&distributionPolicy=distributionPolicy-distributing

    Neben dem von Dir erwähnten Etfs auf den MSCI Word von ishares gibt es noch einen von Lyxor (Swap basiert) und einen von UBS (Vollständige Replikation), der bei der DKB sparplanfähig ist und ausschüttet. Beide (0,30% pa) sind günstiger als der Etfs von ishares (0,50%).

    Allerdings: Bei der DKB scheint es laut justEtf für den IShares Etf gerade eine Aktion zu geben, so dass keine Kaufgebühren anfallen. Das müsstest Du aber nochmal prüfen. Ansonsten würde ich zu dem Etf von UBS tendieren (da der Etf von Lyxos swap-basisert ist), der allerdings nur 2x im Jahr ausschüttet.

    Steuerliche Aspekte sind bei der Auswahl zwischen dem Ishares und UBS Etf m.E. eher zu vernachlässigen (bin da aber kein Fachmann), da a) der Freibetrag nicht ausgeschöpft ist, b) nächstes Jahr die Steuerreform kommt. Man könnte zur Sicherheit noch prüfen, ob der UBS Etf im Moment steuereinfach ist. Habe mal eben in den Bundesanzeiger gekuckt und die Höhe der Ausschüttung ins Verhältnis zu den ausschüttungsgleichen Erträgen gesetzt, die der UBS Etf . Und denke (!), dass der UBS Etf steuereinfach ist.

     

  46. June

    @Rainer Zufall,

    auf der Seite von JustETF habe ich gesucht, wie man aber sieht kann man sich schnell verlaufen.

    Der USB ist leider nicht Sparplanfähig. Und bei der kleinen Summe könnte sie nur einmal im Jahr kaufen und hätte immer noch höhere Kosten als die Differenz aus dem TER.

    Wegen 3 Monaten werden wir den steuerlichen Aspekt vernachlässigen.

    Ganz andere Frage, muss es denn überhaupt ein Word ETF sein. Klar ist das meist die Empfehlung für Anfänger, aber sie hat zumindest im Moment vor, diesen ETF sehr lange zu halten. Spricht was dagegen, wenn sie mit einem S&P beginnt?

    Dieser S&P ETF wäre bei der DKB  im Sparplan kostenlos und der TER ist sehr günstig. Wie sind die Meinungen?

    https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?assetClass=class-equity&groupField=index&country=US&replicationType=replicationType-full&replicationType=replicationType-sampling&distributionPolicy=distributionPolicy-distributing&from=search&isin=IE0031442068

    Danke 🙂

    June

  47. Rainer Zufall

    June

    „Der UBS ist leider nicht Sparplanfähig.“

    Dann bleibt der ETF von Ishares. Gegen diesen spricht (bis auf die Kosten von 0,50 %) nichts, ich bespare den auch.

    „Spricht was dagegen, wenn sie mit einem S&P beginnt?“

    Buffett empfiehlt eine Anlage in einen günstigen S&P 500 ETF (90%) und in kurzlaufende US Staatsanleihen (10%). Von daher ist es sicher alles andere als schlecht in den S&P 500 zu gehen. Zumal der von Dir genannte ETF tatsächlich sehr günstig ist und dazu noch ein sehr großes Volumen hat. Da ihr möglicherweise ohnehin schon in diese Richtung tendiert, sicher eine gute Sache. Könnt ihr machen, finde ich. Let’s go 🙂

    Aus meiner Sicht spricht trotzdem eine Sache dagegen: die der Diversifikation. Momentan setzt Ihr in diesem Fall ausschließlich auf den inzischen recht teuren US-Markt. Wenn ich Deine Frage richtig verstehe, dann könnt ihr Euch zwar gut vorstellen, später weitere ETFs hinzuzunehmen. Das bedeutet aber Arbeitsaufwand, die Auswahl ist ggf. nicht ganz einfach. Was soll wie kombiniert werden? Ich persönlich finde inzwischen die einfache Lösung am praktikabelsten (zumal der MSCI World Etf ja ebenfalls ergänzt werden kann um einen MSCI EM Etf + einen Stoxx Europe 600 + ggf. einen ETF aus REITS + ggf. einen ETC).

    Wollte das aber nur zu bedenken geben. Wie gesagt: Der ETF auf den S&P 500 ist bestimmt nicht schlecht.

     

  48. K.

    @June

    Ich bespare u.a. auch den von Dir benannten MSCI World von Ishares. Mein Wahl war die Abwegung von Volumen (Schließungsgefahr), Wunsch-Replikationsmethode, Ausschüttung, TER und letzten Endes der monatlichen Sparplanfähigkeit bei meinem Broker.
    Das sich einzelne oder mehrere der o.g. Faktoren im Laufe ändern können, ist klar. Aber so habe ich das beste zum aktuellen Zeitpunkt aus meiner Sichtweise gewählt, so dass sich hoffentlich wenig ändern dürfte.

    Bei der Sparrate macht der MSCI World denke ich am meisten Sinn. Steht noch mehr zur Verfügung kann man noch was anderes dazunehmen oder sogar selektieren. Ich habe ja auch zusätzlich noch ETFs die global auf z.B. Dividenden setzen.
    Aber das ist auch eine Geschmacksfrage.

    Bzgl. Mieter/Vermieter:

    Man muss sich als Vermieter halt auch um sein Objekt kümmern.
    Mein Vermieter hatte auch 20-30 Jahre Ruhe und brav kassiert. Nun erhöht er die Mieten  bei den Bestandsmietern, mit teils absurden Begründungen.

    Einziger wirklicher Grund: Seit ca. 2 Jahren muss er wieder was tun. Den die seit Jahrzehnten nur mit dem nötigsten bzw. (eigene Ausssage des Vermieters) pfuschmäßig gewartete oder „erneuerte“ Heizung mag nicht mehr. Erneuert im Sinne von einen externen Mikrocontroller selbst angebaut, der nicht so wirklich mag und für mehr Arbeit sorgt. Ergo, im Wochentakt Anrufe der Mieter wg. fehlendem Warmwasser oder keiner Heizung. Zumindest von denen die nicht bereits resigniert haben und frierend in der Wohnung sitzen….

    Die die es nicht hinnehmen, drängen nun nach und nach auf dichte/bessere Fenster. Die Holzfenster aus den 70ern sorgen für Zugluft, Heizungsluft die verloren geht sowie Wasserabschlägen an den Fenstern und Umgebung. Mit neuen Fenstern hat sich das Problem „wir heizen für draussen“ sowie der Stockflecken und der Wasseranlagerungen an den Fenstergläsern (trotz aller Lüftungstricks) schlagartig gegeben.

    Langfristig wertet das auf und macht die Mieter zu zufriedenen Mietern, die nur die Standards wollen und keine goldenen Wasserhähne. Aber der Vermieter sieht nur die aktuellen Ausgaben.

    Kurzfristig versucht man deshalb abseits der Modernisierungsumlagen nun trotzdem die anderen Mieten zu erhöhen.

    Man hat das eingenommene Miet-Geld bisher anscheinend lieber komplett ausgegeben anstatt für Heizung oder Fenster kleine aber stetige Rücklagen zu bilden wie man es normalerweise tut. Und vermutlich gehofft das weder die Bausubstanz (Betonsanierungen standen und stehen an), noch die Heizung oder die Wasserleitungen kaputt gehen nach 40 Jahren). Über 40 Jahren wäre das schmerzfrei möglich gewesen: Rücklagen bilden sowie instandhaltung. Je länger man wartet um so mehr kostet es meist.

    Ist mit Krankheiten, Ernährung, Fitness oder der Gesundheit nicht anders. Lege ich mich einen Tag ins Bett, ist die Grippe ggf. vielleicht schon im Anflug bekämpft. Schufte ich trotzdem weiter und ignoriere sie, so bügelt es mich ggf. eine Woche komplett. Manches lässt sich dann ggf. nicht mehr retten. Ist der Körper so weit geschädigt, das es zu chronischen/langfrist Schäden kommt (oder diese begünstigt werden), dann kann man nur noch lindern. Heilung oder Reparatur wird dann oft schwierig/aufwendig bis unmöglich. Ist beim Haus ähnlich.

    Wenn ich ein Auto 10 Jahre nicht pflege bzw. warte (ausser das was der TÜV fordert), dann brauche ich mich nicht wundern wenn ich dann plötzlich vermehrt und gehäuft in die Werkstatt muss. Bei einem Haus oder einer Wohnung ist es ähnlich.

    Bzgl. Gesundheit/Übergewicht:

    Den Eindruck mit den zunehmend, schwergewichtigen Patienten von „Fit und Gesund“ sowie der damit verbundenen Komplikationen und den länger dauernden Maßnahmen auf Grund der Leibesfülle insbesondere bei Notfallsituationen oder kritischen Situationen kann ich nur bestätigen.
    Erst letzte Woche wieder was erlebt. Da wird dann Überleben zur Glückssache. Klar ist es eh. Wenn es soweit sein soll, dann kann man oder die Medizin tun was sie will, man ist nicht Gott oder wer auch immer.
    Aber man kann durch einen gesunden Umgang mit seinem Körper die Wahrscheinlichkeiten und die Ausgangs-Voraussetzungen stark zu seinen Gunsten beeinflussen.

    „Die Dosis macht das Gift.“ Da steckt viel wahres drin.

    Patientenlifter haben wir leider nicht. Der Rücken ist bei fast allen vom Personal deshalb überbelastet bzw. wird zum eigenen Problem. Ab gewissen Gewichtsklassen hilft auch keine Kinästhetik mehr, der Rücken des Personals leidet darunter. Die Maßnahmen sind aber trotzdem nötig bzw. werden eingefordert (Unterlassung, Fehler es nicht zu tun), auch wenn es zu lasten der eigenen Gesundheit geht. Hilfsmittel oder mehr Personal. Fehlanzeige. Und das in einem Haus der Maximalversorgung…. Paradoxes System an sich in Deutschland.

    Man muss dann als Personal noch mehr selbst auf sich achten. n welcher Art sich das dann äußert, ist unterschiedlich. Jeder muss einen Weg finden. Sich kaputt arbeiten kann es auf Dauer nicht sein. Auch wenn es um Menschen bzw. Kranke geht. Eigenschutz geht vor. In jeglicher Hinsicht. Da habe ich und auch der Arbeitgeber sowie dann auch die Patienten langfristig mehr davon, als wenn man mit Ende 30 mit Rückenprobemen aus dem Job ausscheiden muss. Das wird nur leider so nicht gesehen. Es zählen die kurfristigen Jahres-Zahlen. Langfristig denken die BWLer im deutschen Gesundheitswesen leider selten. Genauso bei Qualität statt Quantität. Zählen Köpfe oder lieber fachlich gut ausgebildetes Personal… Was kostet rein von den Personalkosten wohl weniger. Was verhindert aber wohl eher Komplikationen und damit überlange Krankenhausaufenthalte. Einfach jemand der „da ist“ oder jemand der mitdenkt, vorausdenkt und umfangreiches Fachwissen hat und anwendet.

    Viele Grüße,

    K.

  49. Claus

    @ fit und gesund

    Medtronic, da mache ich mir gar keine Sorgen. Im Juni hatten sie IT-Probleme und eine Woche ging wohl nicht mehr viel. Die Quartalszahlen waren dennoch ok, Umsatz +3%, Gewinn +9%. Die Prognose für die Diabetessparte war etwas schwächer. Seitdem korrigiert die Aktie.

    Auf Jahressicht in EUR hat die Aktie aber gerade mal 2,8% verloren. Die letzten 20 Tage nur 0,9%. Der „Boden“ könnte nah sein oder bereits gefunden.

    Falls es noch ein bischen abwärts gehen sollte und Du langfristig investiert bleiben willst, kannst Du dann auch nachkaufen.

    Novo-Nord., Stryker & Co.  gleichen es bei mir mehr als aus…

    Im Moment würde ich eher abwarten, denn die Anleger erscheinen mir gerade etwas zu sorglos zu sein. Eine unerwartete etwas kräftigere Korrektur würde mich nicht überraschen…

    Gelassen bleiben: Auf Regen folgt Sonne und auf sinkende Kurse wieder steigende. Ein ewiger Kreislauf…

    So, jetzt geh ich vor dem Haus „Blätter fegen“. Im Herbst ertrinke ich immer fast an Blättern, da ich an einer Allee mit vielen alten Linden + Eichen wohne. Alles hat Vor- und Nachteile…

    LG

     

  50. Rainer Zufall

    Fit und Gesund, Claus

    Bei der aktuell doch sehr guten Stimmung an den Börsen bin ich im Moment auch eher zurückhaltend – insbesondere was Einzelaktien angeht.

    Habe zwar gerade meinen ishares developed Markets REIT leicht aufgestockt. Dessen Anteil beträgt im Moment 5% der Depotgrösse. Da ich mir langfristig bis zu 10% vorstelle, bleibt aber noch genügend Luft für Nachkäufe.

    Sollte es zB angesichts möglicher Zinserhöhungen abwärts gehen oder einfach nur deshalb weil der Markt korrigieren muss, könnt ich mir durchaus noch den Kauf einer Einzelaktie in diesem Jahr vorstellen. Muss aber nicht unbedingt sein. Wenn es im Herbst weiter nach oben geht, fühle ich mich gerade ganz gut aufgestellt und freue mich über Grün im Depot.

    Medtronic habe ich jetzt mal auf die Watchlist gesetzt – danke für die Hinweise von Fit und Claus.

     

  51. June

    @Rainer Zufall und K.

    vielen Dank für euer Feedback. Miss Juni wird den MSCI World von Ishares besparen. In anbetracht dessen, dass sie damit erst anfängt und da ja als Studentin keine Reichtümer sparen kann, ist dies die beste Wahl. In ein paar Jahren kann sie es ja Mal ändern, wenn sie mehr Geld und Erfahrung hat.

    Und dein Argument, dass die amerikanschen Aktien überbewertet sein könnten ist ein toller Hinweis, denn wenn der S&P schnell fallen sollte könnte sie durchaus Angst bekommen und in Panik um ihr hart erspartes Geld verkaufen.

    Um mal die Höhen und Tiefen des Aktienmarktes zu erleben, ist mir die Erfahrung für meine Tochter auch wichtig. Nur mit eigenm Geld lernt man.

    Take care,

    June

     

  52. K.

    Bzgl. Medtronic:
    Aus „Kundensicht“ kann ich nur berichten, das die Produkte für professionelle Anwender nicht zu verachten sind. LP15, LP20, usw… Aber auch hier gibt es gute, starke Konkurrenz.

    Anhaltende Lieferengpässe, berechnete Fehl-Lieferungen noch dazu ohne das diese bestellt wurden, fehleranfällige Messysteme und ein chaotischer – nicht den Namen verdienender – Kundenservice macht seit ca. 1 Jahr Privatkunden im Diabetesbereich die auf zuverlässige System und zuverlässige Lieferungen angewisen sind, das Leben nicht gerade leicht um es gelinde auszudrücken. Die Kunden sind wg. einer (noch) Monopolstellung aber etwas ausgeliefert. Das kann sich aber dank ähnlich produzierender Konkurrenz bald ändern. Gibt/gab es in andereren Brachen ja auch.

    Ersatzlieferungen bei fehlerhaften System werden zwar versprochen, kommen aber nie an. Wird einfach vergessen. Jahres-Rezepte gehen in der Firma verloren und werden verschlampt. Alles zu ungunsten des Kunden. Es fällt erst auf, wenn man nachfragt. Ansonsten wird ausgessesen und abgewartet ob es dem Kunden auffällt das keine (dringend benötigte) Lieferung kommt und warum nicht…

    Das Chaotische zeigt sich auch daran, das andererseits identische  Sicherheitswarnungen per Kurier drei oder viermal versendet werden…. Das sind Kosten die man sparen könnte. Aber dafür bräuchte es ein einheitliches Vorgehen und nicht fünf unterschiedliche Datensätze pro Kunde….

    Ich hoffe für Medtronic, das dies Einzelfälle sind, aber es tritt keine Besserung auf…. Die Krankenkasse hat mündlich auch schon mehrere solcher Berichte bestätigt. Und die bekomemen das als letzte oder per Zufall mit, wenn überhaupt.

    Und das bei so einem großen Konzern. Die Konkurrenz Abott reagiert auf Kundenanfragen oder bei einzelnen Bestellverzögerungen deutlich besser, freundlicher, kompententer, schneller und vorallem praxisnaher und kulanter.

    Einmal ging es bei Medtronic auf Nachfrage schnell. Aber auch erst als man über die Pressestelle ging und nicht über den Kundensrvice . Und mit Fachpresse „drohte“. Eigentlich sollte es ohne sowas gehen.

    Ich selbst habe aktuell keine Medronic-Einzelaktien. Genau diese Erfahrungen halten mich davon ab. Aber das ist meine Sichtweise. Ohne diese Erfahrungen nur anhand der öffentlich zugängliche Zahlen wäre das ggf. anders. Aber jeder Controller weiß das sich schlechter Kundenservice bzw. schlechter Ruf/Mundpropaganda verzögert in den Zahlen ausdrückt.

  53. Rainer Zufall

    June

    Prima, dass die Entscheidung gefallen ist. Die Erfahrungen, die Miss Juni so sammelt, sind einiges wert. Und der Msci World stellt einen guten Ausgangspunkt da.

     

  54. Fit und Gesund

    @Claus

    Danke für Deine Einschätzung, aufstocken möchte ich im Moment eher nicht, ich habe schon genug „Medizin-Kram“, aber seit den Höchstständen dieses Jahr ist diese Aktie eigentlich ziemlich gesunken.

    Alte Linden und Eichen hört sich gut an, auch wenn es Arbeit macht die Blätter aufzulesen, dies dürfte wenigstens der körperlichen Ertüchtigung dienen, im Gegensatz zu hier, hier werfen die Leute für eine Handvoll Blätter ihre Laubbläser an.

    @K.

    danke auch für Deine Einschätzung zu Medtronic, ich selber kenne nur die Sparte Herzschrittmacher, den Diabetesbereich hatte ich nicht wirklich so präsent, der sollte auch nur einen kleinen Anteil bei Medtronic ausmachen, dazu kann ich nix sagen, aber wenn der Service nicht funktioniert, dann taugt es nix, dann muss man als Betroffener wohl nach anderen Lösungen suchen, das Medtronic-Management wird es wohl auf die harte Tour „lernen“ müssen, schade sowas!

    @June

    schöne dass Deine Tochter der Mutter folgt, ich finde Deine Lösung wie jetzt angestrebt auch ideal, ich selber habe halt die Vanguard Produkte, die sind in der CH gut erhältlich und die Spreads sind o.k, in D aber eher nicht der Fall, aber mein Vanguard All World scheint ein echt robustes Teil zu sein, manchmal, wenn ich gar nicht weiss wohin mit dem Geld, oder eine Einzelaktie mal gerade wieder taucht, denke ich…. was für eine Plackerei mit der Aktienauswahl, die ETF – Lösung ist wirklich eine patente Sache, längst nicht so schwankungsanfällig wie Einzelaktien,

    ich behalte dennoch Beides, manchmal macht es auch Spass zu recherchieren, bisschen was lernt man dabei auch noch.

    liebe Grüsse

    P.S mit der Maklerin hab ich schon telefoniert, es sollte kein Problem sein die Wohnung selbst Ende Jahr zu vermieten, „wir kriegen im Moment selbst das letzte Loch für gutes Geld los“,     warten wir es ab, für mich zählen nur Fakten.

  55. Claus

    @ fit und gesund

    „was für eine Plackerei mit der Aktienauswahl, die ETF – Lösung ist wirklich eine patente Sache, längst nicht so schwankungsanfällig wie Einzelaktien,“

    wenn es tatsächlich mal „richtig“ abwärts geht, wird sich das drastisch ändern!

    LG

  56. Gurki

    Leute, was ist eigentlich von GEELY (A0CACX) und BYD (A0M4W9) zu halten? Die steigen grade durch die Decke und ich ärgere mich, nicht schon gestern eingestiegen zu sein 😉

    Lohnt sich der Kauf noch? Ist es eine Blase? Entstaubt mal Eure Glaskügelchen.
    Vor allem, weil China ab 2030 (noch lange hin…) Verbrennungsmotoren verbieten will?

  57. Andrea

    Gurki, das ist der Auslöser gewesen. Ich habe keine Kristallkugel, aber bin positiv gestimmt. Ich behalte sie im Depot.

  58. Ex-Studentin

    An sich versuche ich mich zum Sport aufzuraffen, kann diesem aber selten was abgewinnen. Ich fahre gern Rad und bin häufig zu Fuß unterwegs und hoffe, dass das ausreichend ist. Man kann sich mit Sport auch vieles kaputt machen. Zumindest beobachte ich das im Bekanntenkreis. Der Klassiker: Kaputte Sehnen durch Fußball, kaputte Knie durch falsche Schuhe beim Joggen, Herzversagen beim Leistungssport. Man muss schauen, dass man im Alltag viel Bewegung hat (Fegen, Putzen, Wäsche aufhängen). Eine gesunde Ernährung in der heutigen Zeit ist leider auch nicht so einfach und Versuchungen lauern leider überall. Meine Mutter verträgt leider weder Obst noch Gemüse oder Getreide und wir Kinder wollten dadurch auch kein Gemüse essen und haben viel Fertigzeug gegessen. Erst mit meinem Auszug konnte ich endlich ein paar Rezepte ausprobieren, auch wenn ich sie bei meinen Eltern kaum nachkochen kann (Wie soll ich ohne Zwiebeln, Pilze, Tomaten etc kochen?). Meinen perfekten gesunden Weg habe noch nicht gefunden, aber ich bin dran.

  59. Christian H.Christian H.

    @Jenny

    Mit dem Sport geht mir das ganz ähnlich. Leistungssport ist auch nicht meins. Aber ich will jeden Tag mindestens 1h zügig gehen, das klappt auch problemlos. Am Wochenende gehe ich auch mehr, bis zu 5-6 h.

    Tim hat weiter oben von Blue Zone erzählt. Daraufhin habe ich mal danach gegoogelt und das auch für sehr interessant befunden. In diesem Konzept wurden Muster heraus kristallisiert, die Menschen, welche sehr lange und gesund leben, gemeinsam sind. Schau mal hier:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Blue_Zone

    https://en.wikipedia.org/wiki/Blue_Zone#/media/File:Vendiagram.gif

    Schau Dir mal in dem Diagramm die Schnittmenge aller 3 Personengruppen an. Bei diesen Leuten kann man eine „konstante und moderate körperliche Aktivität“ feststellen, also kein Leistungssport.

    Ich denke, gehen ist die gesündeste Art der körperlichen Aktivität.

    Wegen dem Essen. Meine Kochgewohnheiten hat ein Buch besonders geprägt: Die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Dr. M.O. Bruker. Da wird vegetarisch, allerdings mit viel Butter und Sahne gekocht.

  60. Raphael

    @Ckaus „wenn es tatsächlich mal „richtig“ abwärts geht, wird sich das drastisch ändern!“

    Das musst du erklären. Warum sollten ETF bei einem Marktcrash stärker schwanken als Einzelaktien?

  61. Ex-Studentin

    @ Christian

    Danke für den Buchtipp! An sich soll ja frischer Fisch gesund sein. In meiner Verwandschaft werden bisher alle über 80 und gehen nun auf die 90 zu. Durch den Krieg haben alle viel mitgemacht und geliebte Leute verloren, das Lachen aber nicht verlernt. Ich rechne nicht mal mit einem langen Leben. Ich hoffe stattdessen, dass die Jahre, die ich noch habe, sehr schön werden.

  62. Christian H.Christian H.

    @Jenny

    Da klingst Du mir ein bisschen zu pessimistisch. Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall davon ausgehen, dass Du genauso alt werden kannst. Die Lebenserwartung steigt ja stetig.

  63. Ex-Studentin

    @Christian H.
    Ja, die Lebenserwartung steigt, aber einige Freunde und Bekannte sind bereits Halbwaisen. Vor allem die Mütter hat es zwischen 50 und 60 mit Krebs und Herzinfarkten erwischt. Das war die letzten Jahre wirklich gruselig. Schlaganfall, Herzinfarkte bei den Vätern. Mein Vater ist auch vom Krebs betroffen, lebt aber noch. Ich freue mich, wenn ich alt werde, aber ich sehe es nicht als selbstverständlich an. Zumal ich mir denke: Lang leben ist nicht viel wert, wenn man gesundheitlich ein Wrack ist und nur noch auf den Tod wartet.

  64. Christian H.Christian H.

    @ Jenny

    Herzinfarkten und Schlaganfällen kann man vorbeugen, durch Ernährung und Bewegung, Vermeidung von Stress und reichlich Schlaf. Diese Krankheiten sind in vielen Fällen „Zivilisationskrankheiten“. Ich habe mal eine Doku gesehen, wo gezeigt wurde, dass sogar bestimmte Krebsarten durch eine Ernährungsumstellung zurückgedrängt wurden.

    Vieles hängt auch hier von der Einstellung ab. Es gibt so eine Anekdote von Napoleon, der in ein Pestlager ging und behauptete, die Krankheit könne ihm nichts. Der hat’s tatsächlich überlebt: https://en.wikipedia.org/wiki/Bonaparte_Visiting_the_Plague_Victims_of_Jaffa

    Was ich meine ist, Du darfst die Krankheiten nicht erwarten, solltest Dich eher selbst davon überzeugen, dass Du das nicht bekommst. Die Einstellung ist ganz wichtig, meine ich.

    Aber ich gebe Dir recht, ein nicht so langes, aber von Krankheiten verschontes Leben ist besser als eine langes, bei dem man sich nur quält.

  65. Raphael

    @Christian H. Danke für die Info.

    Klar kann der Market Maker Probleme bekommen, wenn einzelne Aktien im Crash vom Handel ausgesetzt sind. Für die Praxis aber nicht wirklich relevant, denn warum sollte ich so blöd sein im Crash verkaufen zu wollen? Buy and Hold ist die Devise.

    Und die anderen Argumente gegen ETF, die im Artikel genannt werden sind unsinnig.

  66. Claus

    @ Raphael

    Wenn alle bei einem Crash ihre ETFs verkaufen wollen, es aber keine oder nur sehr wenige Käufer gibt, kann der Kurs sehr viel tiefer fallen, als der Index/die Werte, die im ETF enthalten sind.

    Der ETF verhält sich wie eine einzelne Aktie, es werden ja nicht die enthaltenen Aktien gehandelt. Der ETF ist ja nur eine Nachbildung und es wird versucht, den Index nachzubilden.

    In dem Artikel, den Christian H. oben verlinkt hat, ist das gut erklärt.

    LG

     

  67. Slazenger

    @Claus

    die Frage wäre dann, was empfiehlst du, (oder wo siehst du ein geringeres Risiko als bei ETF),  zum langfristigen Vermögensaufbau an Menschen die gerne in Aktien gehen möchten, aber nicht die Zeit und Lust haben sich mit Einzelwerten zu beschäftigen???
    Wo ist die Alternative?

  68. silentbob

    @Raphael:

    Für die Praxis aber nicht wirklich relevant, denn warum sollte ich so blöd sein im Crash verkaufen zu wollen? Buy and Hold ist die Devise.

    Das sie die Aktien bzw. ETF’s nicht verkaufen nehmen sich fast alle Investoren vor. Doch im Crash ist das leichter gesagt als getan. Die meisten schieben Panik wenn sie sehen wie ihr Depot tiefrot ist und es stetig abwärts geht.

    Ich habe einen Crash mitgemacht und die Weltuntergangsstimmung mitbekommen.

    Aber irgendwann wird ja der Tag kommen an dem man sehen wird wer Nerven hat wie Drahtseile oder doch „blöd“ ist und verkauft. 😉

    MfG silentbob

  69. Claus

    @ Slazenger

    ich kann niemandem etwas raten, in das er investieren sollte. Und wer die ETFs hält, komme was da wolle, und sogar die Nerven und das Kapital hat, in stürmischen Zeiten weitere Anteile zu kaufen, der dürfte irgendwann auf der Gewinnerseite stehen. Ich bezweifle allerdings, das hierzu alle in der Lage sind, falls die ETFs mal mit -50% oder auch deutlich mehr im Depot erscheinen.

    Wir kennen ja solche Phasen aus der Vergangenheit, Stichworte Dot.Com-Blase + Finanzkriese.

    Oben ging es ja nur um die Schwankungsbreite von ETFs in Krisenzeiten. Wer ängstlich ist, sollte in stürmischen Zeiten keine Nachrichten hören/lesen und niemals ins Depot sehen. Ansonsten ist die Gefahr sehr gross, doch im genau falschen Moment zu Tiefstkursen auszusteigen.

    Auch der Druck innerhalb der Familie kann unerträglich werden, wenn das Depot sich mehr als halbiert hat und Frau/Mann täglich mit Fragen bombardiert wird, wieso nicht schnell gerettet wird, was noch da ist. Schließlich braucht die Familie bald ein neues Auto, im Haus sind Reparaturen fällig, der Urlaub steht vor der Tür, die Kinder wollen studieren, vielleicht wackelt der Arbeitsplatz…

    Ich kann nur jedem raten, ausschließlich in das zu investieren, was er auch zu 100% versteht. Und max. nur eine Summe zu investieren, auf die er notfalls vollständig verzichten kann, ohne das sich sein Leben hierdurch negativ verändert. Gibt es zu einem Produkt ungeklärte Fragen – Finger weg.

    Man sollte sich auch mal fragen, warum man eigentlich in Panik gerät, wenn das Depot unter Wasser steht. Die Aktien/ETFs sind noch da, die Firmen sind nicht schlechter, als vorher und nach den Kursrückgängen ging es bis heute jedesmal wieder auf neue Höchststände.

    Man benötigt allerdings Zeit, die nicht mehr jeder in ausreichender Menge zur Verfügung hat.

    Vielleicht ist für alle evtl. Betroffenen gerade ein guter Zeitpunkt, sich einen Plan zurecht zu legen, wie sie sich in einer schlimmen Krise verhalten werden. Nichts tun, evtl. nachkaufen, wann + was…

    Wünsche allen viel Erfolg, egal was ins Depot kommt.

    LG + ein schönes Wochenende

  70. Fit und Gesund

    @All,

    wollte ja eigentlich keine Diskussion lostreten ob ETF oder Einzelaktien, ich hatte Ende September 36% ETF’s und 55% Einzelaktien, bin mit Beidem zufrieden, wenn es geht investiere ich aber in Einzelaktien, die ETF’s haben sich bis anhin bewährt, sie waren in meinem Falle schwankungsärmer als die Einzelaktien, mag ja von meiner Aktienauswahl abhängen.

    ETF’s sind meines Erachtens kostengünstige Vehikel um langfristig Geld in Aktien anzulegen, ab einer gewissen Depotgrösse kann man dann Einzelaktien hinzukaufen (meine Meinung nur)

    Aber es scheint durchaus gewisse Eigenheiten der Betreiber zu geben, so hatte Vanguard z.B letztes Jahr im März, Juni, September und Dezember die Dividende gezahlt, dieses Jahr kam die erste Zahlung im April und es wird nur 3 Zahlungen geben, die, die im Dezember hätte kommen müssen, erfolgt am 5.Januar, irgendwie ein wenig „Beschiss“, das Geld kommt zwar, aber erst im Neuen Jahr dann, verstehe auch nicht warum die das machen. Man ist also dem ETF-Betreiber ausgeliefert, eine Nestlé würde sich das kaum erlauben und die Dividende erst im nächsten Jahr zahlen.

    Ich finde auch Slazenger’s Einwand berechtigt, nicht Jeder kann sich am Abend hinsetzen und Aktien „studieren“, das richtige Leben muss ja auch noch gelebt werden, will man sich wirklich in die Materie einarbeiten, so kostet das, zumindest im Anfangsstadium, ziemlich viel Zeit, und man muss es auch ein wenig mögen, sonst wird das eh nix.

    Es gibt ja einige blogs, und damit meine ich die seriösen blogs so wie Finanzwesir etc. die zur Anlage in ETF’s raten, ich denke das sind Leute die sich damit sehr wohl intensiv auseinandergesetzt haben, die haben bereits auch einen Crash hinter sich,

    wer wann wo verkauft, das kann ich nicht sagen, ich lege für Niemand die Hand ins Feuer, ich lege nicht mal meine eigene Hand ins Feuer, kommt auf die Lebensumstände an, mir leuchtet irgendwie nicht ein warum zum Beispiel ein ETF auf den SMI mehr verlieren sollte als ein Portfolio aus sagen wir mal der Hälfte der enthaltenen Aktien, kommt doch dann auf die Einzeltitel an?

    na ja, ich denke bei diesem Thema wird es keinen wirklichen Konsens geben, und das ist für mich völlig in Ordnung 🙂

  71. Christian H.Christian H.

    Vermutlich hat auch jemand, der sich intensiver mit Einzelunternehmen beschäftigt und deren Aktien kauft, stärkere Nerven, in kritischen Momenten (Krise) nicht auszusteigen.

    Ich möchte die Vermutung äußern, dass in ETF auch vermehrt Leute (so wie ich) investieren, die sich eben weniger mit Unternehmen und deren Geschäftsentwicklung beschäftigen. Die haben dann aber vermutlich auch weniger Vertrauen in die Unternehmen und könnten dann vermutlich eher dazu neigen, ihre Anteile abzustoßen. Eher als jemand, der die Geschäftsentwicklung „seines Unternehmens“ verfolgt und Vertrauen in den Weiterbestand dieser Unternehmung hat.

    Das (die vielen Leute mit den weniger starken Nerven) könnte aber dazu führen, dass plötzlich viel mehr Aktienanteile verkauft werden wollen, als das in vergangenen Krisen beobachtet werden konnte. Was wiederum zur Folge hätte, dass die Kurse stärker abrauschen als bis dahin aus vorigen Krisen bekannt. Weil das aber stärker ist als bisher aus vorangegangenen Krisen gekannt, könnte das auch viele Menschen entmutigen und dazu bringen, doch zu verkaufen (sowas gabs ja noch nie) … Schrecklich… Wenn dann noch das Szenario Eintritt wie in dem oben verlinkten Artikel, also die Kurse von ETF viel stärker abstürzen als die des Indexes selbst – dann wollen auf einmal alle ihre ETF loswerden! Wenn dann auf einmal, Mitten in der Krise, ETF verteufelt werden – die bis dahin doch so hoch gelobt worden und dadurch soviel Vertrauen genossen haben, dann will schließlich der letzte ETF Besitzer seinen Anteil loswerden.

    Wenn dann vor lauter Unrentabilität der ETF-Anbieter seine Fonds auflöst und Dir Dein mühsam über viele Jahre Erspartes einfach vor die Füße spuckt: Da haste, 70% Verlust zwar, aber nimm hin den Scheiß!

    Dann hättste lieber Einzelaktien gekauft.

    Aber das sind alles viele Hätte, Könnte, Wäre-Sätze. Ein Horrorszenario, dass zu beschreiben einem gesitteten, kultivierten Anleger nicht ziemt. Wir sind ja hier nicht bei den Crash-Propheten…

  72. Gurki

    @Fit und Gesund: So handhabe ich das auch. ETF und Einzelaktien. Hast Du Ausschüttende ETFs? Welche genau?

  73. Slazenger

    @Christian H.

    ja wir sind nicht bei den Crash Propheten, trotzdem sollte man sich mit diesen Szenarien beschäftigen um darauf ein wenig vorbereitet zu sein!

    Ich persönlich habe mehrere Crash’s erlebt, angefangen den von 1987, wo ich erste zaghafte Börsenerfahrungen gesammelt habe, dann den brutalen 2000er der ging wirklich sehr lange bis 2003, weil dann auch noch 9/11 dazu kam, ich glaube nicht dass es viele gibt die ein solches Szenario durch stehen werden ohne zu verkaufen!

    @ Fit und gesund

    ich verwalte heute noch das Depot meiner Tochter, die mittlerweile 30 Lenze zählt, aber sie hat einfach kein Interesse an dem Thema ( ist ja auch nicht schlimm) und ich versuche das seit ihrem 16. LJ sehr konservativ zu machen eben über aktiv und passiv gemanagte Fonds! Etwas anders macht hier auch keinen Sinn, weil wenn ich mal nicht mehr bin, sollte das einfach so weiter laufen, ohne dass  man spezielle Einzelwerte im Auge behalten muss!

    Nice Weekend

  74. Fit und Gesund

    @Gurki,

    ich habe 3 ETF’s, alle von Vanguard, ausschüttend

    All World, All World High Dividend Yield und Asia Pacific ex Japan

    https://www.vanguard.ch/privateinvestors/individual/investments/en/product.html#/productType=etf

    ob die Auswahl im Nachhinein dann so gescheit war? ich bin aber zufrieden damit.

     

    @Slazenger,

    um die Tochter musst Du Dir keine Sorgen machen, ich denke sie hat den Umgang mit Geld von den Eltern doch in groben Zügen mitbekommen, bei mir war das so, die Eltern waren arbeitsam und sparsam, sie haben mein Verhalten also stark geprägt und auch im Umfeld ist das ähnlich,

    sicher lege ich anders an als meine Mama es tat, aber das Prinzip ist irgendwie das Gleiche.

    Bei uns galt immer, keine Konsumschulden, ein Teil Lohn wird gespart, für einen Teil darf man sich was gönnen was Einem Freude bereitet, o.k, ich habe im Moment Freude an Aktien, ich habe auch ein Hobby, also was bitteschön will ich mehr?

    und ja, auch aktiv gemanagte Fonds finde ich gut, man muss die aber auch im Auge behalten, ich habe seit Jahren den E.M. Aktienfonds „Magellan“, bin ich auch zufrieden damit, TER hin oder her, Sparplan mit monatlich 100 Euro, für mich passt das.

    Schönes WE

     

  75. Raphael

    @Christian H. Man handelt ETF an der Börse immer mit dem Market Maker, nie direkt mit anderen Teilnehmern. Informiere dich mal über den Creation und Redemption Prozess von ETF. Tatsächlich enthält ein physisch replizierender ETF auch die entsprechenden Aktien. Diese werden dann beim Redemption Prozess in einer Panik versucht zu verkaufen. Wenn der Handel der entsprechenden Aktie aber ausgesetzt ist, wird es schwierig. Es ist aber überhaupt gar nicht gesagt, dass so etwas überhaupt nichmal passiert, da ETF größtenteils von professionellen Investoren genutzt werden (private Investoren spielen kajm eine Rolle) und damit das entsprechende Interesse an einer zuverlässigen Indexnachbildung besteht.

    Spielt alles aber wie gesagt keine Rolle. Ich werde eh nichts verkaufen außer ich bin in der finanziellen Freiheit oder Rente angelangt. Bisher hat sich die Wirtschaft nach jedem Crash erholt und fas wird sie auch in Zukunft weiter. Mit einem ETF weiß ich, dass ich den größten  Teil  der Wirtschaft eingekauft habe, das lässt mich ruhig schlafen.

  76. Kiev

    Wie verhalten sich hier die finanziell Freien oder die knapp davor stehenden um sich auf einen Crash von Beispielsweise 50% vorzubereiten? Tim hat ja noch Wohnungen und arbeitet nebenbei. Das hilft vermutlich enorm. Ich werde bei einem Crash nicht verkaufen, eher sehr verstärkt kaufen. Das ist aber sehr leicht gesagt, da mein Depotstand vermutlich weit unter dem von den Kindern ist die hier von manchen angelegt werden. Wenn ich mir vorstelle finanziell frei zu sein und das Vermögen rein in Aktien investiert zu haben und ein Alter mit dem man nicht mehr leicht in den alten Job einsteigen kann. Den Druck möchte ich ehrlich nicht erfahren. Da hätte man vielleicht doch besser in einer Eigentumswohnung gewohnt um den Kostenblock zumindest nicht verdienen zu müssen. Oder arbeitet Ihr auch länger oder in Nebenjobs um ein größeres finanzielles Polster zu bekommen? Falls ja wie hoch habt Ihr es angesetzt und warum?

    Etf ist für kleine Depotgrößen sehr gut geeignet. Ohne mich über Unternehmen informieren zu müssen läuft der Sparplan und kauft monatlich ein. Das hat den Vorteil, dass ich den Kaufpreis einigermaßen ausblenden kann. Es wird sehr gut verwässert. Außerdem kann man so keine bevorzugten Einzeltitel haben, die man falsch behandelt. Ab 50000€ möchte ich dann aber auch in Bereiche investieren die aktuell unterbewertet erscheinen und auf dividendenstarke Titel mit Buy and Hold langsam umsteigen. Wie geht ihr hier vor? Wenn ich als Beispiel mit 10000€ in einen Titel einsteigen möchte der aktuell einen guten Kaufwert hat. Kauft Ihr das in einem Stück oder in x Ordern über y Wochen oder Monate verteilt?

  77. Christian H.Christian H.

    Raphael

    Das stimmt aber nicht. Der Market Maker macht neue ETF Anteile oder stampft alte ein. Das ist der Creation/Redamption Prozess.

    Aber ETF sind eben auch börsengehandelt. Das steckt auch in dem Namen. ETF meint Exchange Traded Funds, an der Börse gehandelter Fonds.

  78. Raphael

    @Kiev: Wenn du finanziell frei bist und von deinem Depot leben willst, entnimmst du ja immer nur kleine Mengen auf einmal. Wenn dein Depot groß genug ist, spielt es keine Rolle, wenn du mal 5 Jahre 50% im Minus bist, 5 Jahre später steigt die Börse ja umso mehr. Es gibt einige gute Untersuchungen, die zeigen, dass das Depot auf lange Sicht konstant bleibt, wenn man maximal 4% pro Jahr entnimmt. Idealerweise diversifizierst du auf längere Sicht auch noch z.B. mit Immobilien.

     

    @Christian H.: Ich beziehe mich auf folgendes Video „The Story of ETF Creation and Redemption iShares by BlackRock“: https://www.youtube.com/watch?v=RP_a76Td59s

    Demnach gilt:
    – Du handelst an der Börse immer mit dem Market Maker, nie mit anderen. Der Market Maker stellt sicher, dass der ETF-Preis fair ist (dem intrinsichen Wert der enthaltenen Aktien entspricht). Du kannst den ETF also problemlos an der Börse handeln (aber eben nur mit dem Market Maker).
    – Creation und Redemption macht der ETF-Anbieter, nicht der Market Maker. Der Market Maker sorgt lediglich für einen fairen Preis und für Liquidität und beantragt ggf eben Creation oder Redemption

    Letztlich will ich damit nur die Angst vor ETF und Börsencrashes nehmen.

  79. Christian H.Christian H.

    Raphael

    Du hast recht. Habs nochmal hier nachgelesen: https://finanzportal.vermoegenszentrum.de/Wissen-Tools/Wissen-Tools/Wissen/Finanzwissen/ETF/Die-wichtigsten-ETF-Marktteilnehmer.html

    Ich habe jetzt auch nicht besonders Angst, zumal meine Beträge noch nicht so groß sind. Aber wenn es wirklich große Summen werden sollten, dann hätte ich mehr bedenken. Die Anbieter können ja nach Lust und Laune Fonds auflösen und dich damit zum Verkauf zwingen. Außer ihrem Ruf haben sie dabei nichts zu verlieren.

    So werde ich es halten wie Kiev. Sobald ich mit größeren Beträgen hantiere, lieber solide Aktien und nur einen Teil in ETF

    Gruß

    Christian

  80. Oliver

    @Kiev

    Ich bin knapp über der Grenze „finanziell frei“. Gegenwärtig bin ich am überlegen, wie es weitergeht. Ich arbeite noch bis Ende des Jahres voll und habe das Problem, dass mir mein Hauptprojekt bei Intel ganz gut gefällt. Zudem wird es ganz ordentlich bezahlt. Ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen, aber ich habe es auch nicht eilig mit dieser.

    Ich habe mich darauf fokusiert, dass ich genügend Dividendeneinnahmen bekomme, d.h. die Kursveränderungen spielen nur eine sekundäre Rolle. Trotzdem besitze ich auch Aktien, die keine Dividende zahlen, dass ist aber nur ein recht kleiner Teil. Ich finde eben Facebook, Google, Alibaba und so dies und das auch gut.

    Ich besitze bis auf eine Miniposition ETF nur Einzelaktien. Meine Planung ist, diese sehr passiv zu verwalten, aber aufgrund der ganzen Positionen kommt pro Jahr eine oder zwei Korrekturen. Gegenwärtig hatte ich z.B. einen Tausch von der Veresen auf Pembina Pipeline Corp, was mit etwas weniger Dividende resultiert.  Eigentlich mag ich solche Bewegungen nicht sonderlich, aber sie sind unvermeidlich.

    Wenn man sich z.B. die Finanzkrise 2008/2009 anschaut, dann sind im Schnitt die Dividenden um 20% gefallen mit großer Schwerpunktbildung im Finanzsektor. Das hieße, wenn ich heute bei etwas über 100% Kostenabdeckung habe, wäre das ein Delta von 20%, welches ich erwirtschaften müßte. So etwas dürfte ganz gut mit einem Minijob abzufedern sein, evtl. ein bisschen mehr.

    Ich bin sowieso ein Freund der Selbstständigkeit und ich habe die nächsten Jahre vor, hier und da noch ein Projekt zu machen. Nicht wegen des Geldes, sondern wegen dem Interesse an einzelnen Themen. Ich kann je nach Bedarf auch 3 oder 6 Monate aussetzen, ganz wie es mir passt. Natürlich ist damit ein zusätzlicher Sicherheitspuffer vorhanden, falls extreme Sachen passieren. Die Unsicherheitsphase rechne ich persönlich mit maximal 5 Jahre, da durch im Schnitt über das Depot weiter steigende Dividenden , die die Inflation überkompensieren, ganz automatisch sich mit der Zeit kontinuierlich über die 100% Kostenabdeckung weiterentwickeln. Das heißt, wenn man z.B. bei 100% Kostenabdeckung aufhört weiter zu sparen und die Dividenden zu entnehmen, sind etwa die ersten fünf Jahre die kritischsten. Danach wird der Sicherheitspuffer größer und schwierigere Krisen können besser abgefedert werden.

    Worauf ich mich persönlich nie einlassen wollte, war die 4%-Regel mit einem Teil Abhängigkeit auf die Aktienkurse. Diese schwanken wesentlich mehr, als es Dividenden tun und haben etwas von Unberechenbarkeit. Wenn Du Glück hast, entwickeln sich die ersten Jahre nach dem Erreichen der FU die Kurse sehr positiv und dann dürfte es kein großes Thema mehr sein, auch wenn danach unweigerlich wieder eine Krise kommen sollte.

    Neben den finanziellen Fragen und Entwicklungen kann man natürlich die Kostenkomponente parallel anschauen. Wenn ich in Deutschland 100% Kostenabdeckung habe, dürfte ich in Ländern, wo die Lebenshaltungskosten niedriger sind, äußerst gut zurechtkommen. Das wäre natürlich auch eine Strategie, aber mit Familie dann doch etwas riskant. Es kommt sehr auf die Einzelsituation an. Meine bessere Hälfte hätte sicher nichts dagegen, in einem schönen warmen Land mehr Zeit zu verbringen. Das ist sehr individuell und war bei uns auch ein Thema.

    Bis man in die Nähe der FU kommt, dauert es für fast jeden sehr lange. Natürlich ist das nachteilig, so lange diszipliniert zu sein. Aber es hat auch einen Vorteil: Du hast viel Zeit zum Überlegen, welche Änderungen Du machen möchtest. Von daher ist der Übergang gar nicht so brisant wie es am Anfang erscheint.

  81. Christian H.Christian H.

    @Oliver

    Alle Achtung! Das sieht sehr solide aus! Wenn Du heute schon von den Dividenden leben kannst und diese mit 5% p.a. steigen, dann hast Du auf jeden Fall einen guten Puffer in 5 Jahren. Wie Du ja schon schreibst…

    Gutes gelingen die ersten Jahre!

    Gruß

    Christian

  82. Raphael

    @Christian H

    Das Auflösen von ETF macht mir keine Sorgen, solange man nicht auf exotische ETF (= exotische Indices) setzt. Selbst, wenn ein ETF aufgelöst werden sollte, bekommst du halt den entsprechenden Betrag ausbezahlt und kannst ihn andersweitig investieren (wäre halt steuerlich schlecht).

    In Einzelaktien würde ich höchstens zum Spaß und zum Nervenkitzel investieren, da man mit Einzelaktien fast sicher schlechter abschneidet als der Markt.

    Ich empfehle dazu das Buch „Winning the Losers Game“ von Charles D. Ellis, das sehr genau erklärt, warum sich das Investieren von einem Winning Game (Rendite machen die, die möglichst viel Know How haben und gut im Investieren sind) zum Losers Game (Rendite machen die, die möglichst wenig Fehler machen) entwickelt hat. Heute ist der Markt viel zu effizient (>90% aller Marktteilnehmer sind heute professionelle Investoren + dazu gibt es das Internet) um mit Einzelaktien eine Outperformance zu erzielen.

  83. Christian H.Christian H.

    Raphael

    Aber sobald ich nicht deutlich schlechter Abschneide als der Markt, dann ist es mir den Mehraufwand wert. Denn ich bekomme dafür Unabhängigkeit von einem ETF Anbieter.

    Und dass man mit dem Markt gleichziehen kann mit vertretbarem Aufwand, davon bin ich überzeugt.

  84. Kiev

    @Christian

    Die Trinity Studie ist mir bekannt. Es ging vorher auch um Ängste und wer wann doch bei einem Markteinbruch verkauft. In allen Foren höre ich nur von Teilhabern die alle halten möchten. Aber am Ende wird dann doch von einigen verkauft. Wie gesagt, bei meinem Anlagevermögen sehe ich einen 50% Einbruch als sehr gute Chance. In einem Alter von bsp.  55 Jahren in fiktiver Freiheit, also mit locker 30 Jahren ohne Erwerbseinkommen vor der Brust und einer Depothöhe nach Trinity Studie und sonst keine weiteren Vermögen, wie selbstgenutzte Immobilie käme mir so ein Kursrutsch überhaupt nicht entgegen. Wesentlich Nachkaufen kann man dann vermutlich nicht mehr, arbeiten auch nicht. Der Wille reicht vielleicht nicht. Die Börse wird sich natürlich wieder erholen, aber der Druck und die Ängste sind so bestimmt enorm.

    @Oliver

    Respekt. Du musst ja ein sehr hohes Depot haben, wenn die Dividende bereits die 4% erbringt. Auf Dividendenaktien möchte ich langfristig auch gehen, da ich nicht verkaufen möchte um mir eine Rendite zu zahlen. Wenn die Arbeit noch Spass macht und sehr gut bezahlt wird macht es Sinn dabei zu bleiben. Solange Du Dir alles erfüllst was Du erleben möchtest. Es kommt auch irgendwann der Zeitpunkt an dem man kürzer Treten muss. Ob es sich dabei um Fernziele usw. handelt. Ich suche eine konkrete Summe, die ich mir vornehme. Ich kann ja nur meine aktuellen Ausgaben tracken. Wie diese in Freiheit und im höheren Alter aussehen kann ich ja nicht vollkommen prognostizieren. Ich möchte auch nicht zu viel erarbeiten, da ich eben jetzt Kinder habe und gerne meine Zeit früher reduziere um mit ihnen den ein oder anderen längeren Urlaub verbringen zu können. Mit 85 möchte ich nicht über ein Vermögen von 5Mio verfügen und mir in den Allerwertesten beissen, dass ich nicht früher weniger gearbeitet habe und nicht mehr Zeit mit der Familie verbracht habe. Wenn alles gut läuft und ich viel Vermögen habe möchte ich dies bewusst entschieden haben. So kann ich mir sagen, dass eben alles optimal gelaufen ist und ich aus verschieden Gründen z.b. die Arbeitszeit erst zu dem Zeitpunkt x reduziert habe, um meine Familie auch zu schützen wenn es anders gekommen wäre…

    Wenn ich mir bewusst Ziele setzte erfülle ich diese und stehe komplett dahinter. Nur mit der finanziellen Freiheit fällt es mir schwer, da mir trotz Trinity Studie eine genaue Zahl fehlt hinter die ich mich überzeugt stellen kann.

     

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