So sparte ich mich reich


New York, 25. Dezember 2016

Ich spare, wo ich kann. So schaffte ich es finanziell frei zu werden.

Wer zügig finanziell frei sein möchte, muss sparen wie ein Irrer. Das Ergebnis davon ist nach einigen Dekaden herrlich: Du brauchst Dir nicht mehr den motzenden Chef anzuhören. Du kannst jeden Tag selbst entscheiden, was Du tun willst. Wer allerdings die Freiheit erreichen möchte, muss leben wie kaum jemand. Es ist Verzicht nötig. Um später die Früchte ernten zu können, musst Du erst säen und hart arbeiten. Mir ist die Freiheit viel wert. Mehr wert als ein dickes Protzauto oder ein großes Haus.

 

Dein Zuhause sollte nicht zu groß sein

Es fängt bei der Behausung an. Ich lebte im Studentenwohnheim. Und lange Zeit in WGs. Ich sparte. Heute lebe ich auf 66 Quadratmetern. Pro Person macht das in unserer Wohnung 33 Quadratmeter. Wir haben kaum Platz. Wir müssen schon aufgrund des knappen Wohnraums minimalistisch leben. Auf der Dachterasse baue ich Kräuter, Tomaten und anderes Grünzeug an. Wer einen Garten hat, hat ein enormes Potenzial für Bio-Ware. Ich finde, dass vielfach das Sparen wirklich Spaß machen kann. Die Gartenarbeit empfinde ich jedenfalls als ein großes Geschenk.

 

Deine Mobilität sollte nicht ein Geld-Grab sein

Es ist ideal, wenn Du in der Nähe Deines Arbeitgebers wohnst. Dann kannst Du zu Fuß oder per Rad zur Arbeit gelangen. Und brauchst nicht Stunden im Stau auf der Autobahn verbringen. Ich habe seit über zehn Jahren kein Auto mehr. Ich nutze die U-Bahn, Bus, Rad beziehungsweise meine Beine. Vor allem die Beine sind oft im Einsatz. Ich rate jedem vom Kauf eines Neuwagens ab. Der Wertverlust ist in den ersten Jahren enorm. Wenn Du ein Auto brauchst, fahre ein altes Gebrauchtes.

 

Möbel, Mode, Mobilfunk

Ich kaufe meine Möbel bei Ikea. Ich kaufe gebrauchte Möbel. Ich habe Möbel aus einer Musterwohnung gratis erhalten. Als ein Restaurant in meiner Nachbarschaft pleite ging, sah ich ein Schild im Fenster. Der Chefkoch verkaufte seine Utensilien aus seiner Küche. Ich entdeckte einiges, was ich brauchen konnte. Ich habe nun Profi-Sachen in meiner Küche – zum Schnäppchenpreis.

Ich kaufe meine Kleidung im Discounter. Am liebsten mag ich reine Baumwolle. So wenig Synthetik wie möglich ist mir recht. Ich trockene meine frisch gewaschene Sachen auf dem Ständer. Ich verzichte auf einen Trockner, der zerkleinert mit der Zeit nur meine Kleidung. (Das, was im Filter des Trockners hängen bleibt, sind Stoffteilchen von Deiner Kleidung.)

In Japan ist es unter Heranwachsenden uncool teure Mode von etwa Prada zu kaufen.

Ich nutze ein älteres Handy. Ich habe keinen TV angeschlossen. Ich habe meinen Apple-Mac schon über fünf Jahre im Einsatz und werde hoffentlich ein paar weitere Jahre dranhängen, solange das Ding lebt.

 

So investiere ich

Ich investiere meine Ersparnisse in Aktien und Immobilien. So baue ich passives Einkommen auf. Je mehr Du sparst, desto schneller bist Du frei. Das hat mich immer motiviert. Als ich sah, wie mein passives Einkommen zur Lawine wurde, hat mich das begeistert. Ich lasse den Zinseszins wirken. Es ist eine mathematische Explosion. Ich trade nicht. Ich mache „Buy and Hold“. Ich kaufe Qualitätsaktien und lasse sie ewig liegen.

 

Glücksspiel, Zocken, Risiko

Ich meide große Risiken. Ich lege meine Ersparnisse konservativ an. Ich kaufe Blue Chips wie Exxon Mobil, Bank of America, Berkshire Hathaway, SAP, Microsoft oder Adidas. Ich stocke meine Positionen auf.

Ich spiele kein Lotto. Ich weiß: Lotto ist nicht dazu da, um Dich reich zu machen, sondern um Dich arm zu machen: Der Staat kassiert eine Gebühr von rund 50 Prozent des Spieleinsatzes. Weil nur die Hälfte des Geldes im Gewinntopf landet, ist Lotto ein Spiel für Verlierer. Die paar Glücklichen, die mal den Jackpot gewinnen, werden in den Medien gefeiert, um die Meute heiß zum Spielen zu machen. Es ist eigentlich Lug und Trug. Beim Lotto geht es darum, Träume zu verkaufen. Mehr nicht.

 

Schulden

Schulden aller Art sollest Du meiden. (Bei Hypotheken mache ich eine Ausnahme.) Am schädlichsten sind Konsumschulden. Sie zeigen, dass jemand von der Hand in den Mund lebt.

 

Herausforderungen machen glücklich

Ich möchte meine finanzielle Freiheit erhalten. Ich möchte mich gesund ernähren und fit sein. Ich stecke mir Ziele. Ich weiß: Herausforderungen machen mich glücklich.

Wenn Du heute Deine Lebenshaltungskosten kürzt, fällt Dir das Leben leichter. Gönnst Du Dir mal einen Luxus, kannst Du ihn als etwas Besonderes genießen. Wer jeden Tag auf großem Fuß lebt, für den ist Luxus nichts Außergewöhnliches. Die Wertschätzung geht mit der Zeit verloren.

Im übrigen ist es vermutlich so: Wer in jungen Jahren nicht spart, wird im Alter dazu verdonnert werden, zwangsweise sozusagen. Ich bin lieber freiwillig heute sparsam. Ich kann so mein Leben mit einem Finanzpolster selbst später entspannter steuern.

 

Meine Küche versus Restaurants

Wir kochen meist zuhause. Wir grillen manchmal. Machen Pizza, Salate, Suppen. Ein leckeres Gericht ist: Bohnen und Reis mit Gemüse. Das schmeckt. Auf teure Restaurantbesuche kann ich verzichten. Wer oft ins Restaurant rennt, kann es gar nicht genießen. Zuhause zu kochen ist daneben gesünder.

Ich kaufe Obst und Gemüse bevorzugt im Angebot.

Ich finde, ein einfacher Lebensstil sorgt für mehr Freude. Weniger Zeug zu besitzen, nimmt einem Lasten ab.

Die meisten Menschen leben aber von Gehalt zu Gehalt. Es bleibt nichts übrig. Sie wissen nicht, dass Sparsame keine Zwangsjacke tragen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Sie sind freier. Beziehungen werden besser.

Ich gebe zu: Ja, manchmal ist es nervig, auf Dinge zu verzichten. Am Ende des Tages fühlt es sich aber 1 Million Mal besser an, wenn Du finanziell frei bist.

PS: Ich wünsche allen frohe Weihnachtsfeiertage. Und alles Gute im Neuen Jahr! Viel Gesundheit, Erfolg, Genügsamkeit und Zufriedenheit!


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „So sparte ich mich reich

  1. Felix

    Hallo Tim,

    die Wünsche gebe ich gerne zurück. Vielen Dank für die Beiträge, die die Selbstdisziplin stärken und die Fokussierung auf das Wesentliche erleichtern.

  2. Mario

    Guten Morgen Tim,

    ebenfalls ein schönes Weihnachten. Neuerdings sehe ich nur das erste Bild. Ich denke die großen Lücken in dem Text sind Bilder. Vielleicht ein technisches Problem mit meinem Rechner. Hätte dem Weihnachtsmann Bescheid geben sollen.

    Eine schöne Woche noch!

  3. Fit und Gesund

    hallo Tim,

    Frohe Weihnachten! schöne Bilder, besonders das Erste, so zufrieden schaust Du drein und hast auch allen Grund dazu 🙂 dem Geschriebenen kann man nix mehr hinzufügen, genauso isses nämlich.

  4. Dieter Mang

    Hallo Tim! Wir haben es verstanden. DU bist finanziell frei und reich. Von den letzten 5 Artikel waren gefühlt 3 über DICH. ISt der Ego-Hengst mit dir durchgegangen? Ist es nicht das gleiche Prinzip ein Clown Auto zu fahren oder sich in seinem Blog selbst zu feiern?

     

    Frohe Weihnachten an alle!

  5. Finanziell Frei mit 30 - Dominik

    Allen frohe Weihnachten.

    Das ist von Dir wirklich eine gute Zusammenfassung, wie die Finanzielle Freiheit erreicht werden kann. Die meisten sind (besonders zu Weihnachten) so mit dem Konsumieren und Einkaufen beschäftigt, dass sie mit dem bestehenden materiellen Reichtum nicht zufrieden sein können.

    Es wird immer nach mehr gestrebt und niemals wird der Punkt erreicht werden, wo genug besessen wird, weil das Wort genug nicht bekannt ist.

    Schöne Grüße

    Dominik

  6. Kall

    Bonjour Tim,

    wünsche auch dir schöne Weihnachten und nette Geschenke.

    Deine Beiträge motivieren, das eigene Handeln zu reflektieren. Bei den Autos stimme ich aus leidlicher Erfahrung vollkommen zu. Früher glaubte ich, sie bedeuten Freiheit und „Reichtum“. Das hat mich viel Geld gekostet, das ich besser angelegt hätte. Da wußte ich es noch nicht besser. Tatsächlich sind sie totes Kapital. Das heißt nicht, dass man sich eine Schrottkarre kaufen muss. Aber ein Gebrauchter tut es auch.

    Bei der Nahrung sehe ich es etwas differenzierter. Ich kaufe gern frisches, gutes Obst und Gemüse, auch (teuren) Fisch oder Biorindfleisch. Das ist teuer. Doch dafür esse ich mit Genuss und gesund. Und werfe so gut wie nichts weg. Beim Discounter kauft man billiger. Aber häufig kann man es nach zwei Tagen nicht mehr sehen. Natürlich hängen solche Entscheidungen vom Einkommen ab. Ich verzichte lieber auf teure Restaurantbesuche. Dafür gönne ich mir gute Lebensmittel.

    Zwei kleine Investitionsfragen:

    Was hältst du von BB Biotech? ich habe ein paar ins Depot gelegt, gute Dividende und sinnvolle Beteiligungen.

    was hältst du von Ross Store ? Ich finde sie zu teuer, kann es aber nicht einschätzen. Vielleicht übersehe ich die Perspektiven.

     

    Differenzierter  sehe ich es auch beim Wohnen. Ich wollte nie eine Wohnung oder Haus kaufen. Schon gar nicht jetzt bei der drohenden Immobilienblase in Deutschland. Die niedrigen Zinsen sind verführerisch. Aber man hat dann 150.000-200.000€ Schulden. Das hat mich immer abgehalten, weil es tatsächlich Freiheit gravierend einschränkt.

    Etwas Wohnfläche finde ich allerdings schön. Sie öffnet Möglichkeiten. Sie schafft auch Raum für Gedanken und Fantasie . Enge, dunkle Zimmer zwängen einen ein.

    Auch diese Entscheidung kostet Geld, das nicht zum Sparen zur Verfügung steht.

    Aber ich denke, man braucht auch im Alltag einen gewissen emotionalen“Reichtum“.

    Dominic: Du hast leider vollkommenRecht. Die Schere zwischen Oben und Unten geht immer weiter auseinander. Das kann nicht gut gehen. Es ist unwürdig, wenn Menschen mit Grundsicherung oder HartzIV über die Runden kommen sollen/müssen. Gerade wenn jemand 30 Jahre oder mehr gearbeitet hat und arbeitslos wird, aber bereits nach einem Jahr ins SGB II kommt.

    Es ist zynisch, Geringverdienern dann auch noch den Renditenkiller  Riesterrente aufschwätzen zu wollen.

    Allen eine schöne Weihnacht.

    Kall

  7. Obama

    Lieber Tim, liebe User

    Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest. Danke für die vielen tollen Artikel. Macht weiter so!

    Mein Tipp für 2017: KPS, irobot, Microsoft, SNP,…….

     

    Freue mich auf einem weiteren konstruktiven Austausch.

     

    Herzliche Grüße @all1

     

     

     

  8. Prof_S.or

    Spare in der Zeit – ´Morgen`-Land ist abgebrannt und brennt noch….

    Mensch muss immer mehr haben. Niemals Langeweile. Es frohlockt das limbische System. Etwas sofort zu bekommen führt das Glück auf den Zenit.

    Arbeite & Spare. Eingesparte Zeit lasse dir auf dem Konto der ´Zeitsparkasse` gutschreiben. Hebe niemals ab. Bringe täglich zwei Stunden als Ersparnis & dein Guthaben werde in Dekaden auf mehr als das zehnfache deiner Gesamtlebenszeit anwachsen – & wer die Zeit Aller besitzt verfügt über unbegrenzte Macht.

    Rationalisiere dein Leben. Industrialisiere rentabel. Folge bereitwillig deiner Fernbedienung durch die ´graue` Leinwand. Erkenne fremdbestimmtes Selbstverständliches als etwas Selbstgewolltes in dieser unbehaglichen Metropole – die ´Wüste der Ordnung`.

    Die anonyme Finanzmaschinerie im ´Heute-Land`. Der Menschen Zeit formiert sich zum Geld der ´Grauen Herren`.

    „(…) nur solange wir unerkannt sind, können wir unserem Geschäft nachgehen, ein mühseliges Geschäft, den Menschen ihre Lebenszeit stunden-, minuten- und sekundenweise abzuzapfen (…)  Wir reißen sie an uns, wir speichern sie auf. (…) Ah, ihr wisst nicht, was das ist, eure Zeit! … Aber wir, wir wissen es und saugen euch aus bis auf die Knochen .Und wir brauchen mehr, immer mehr.“

    „Und wo kommen die Grauen Herren her?“

    „Sie entstehen, weil die Menschen ihnen die Möglichkeit geben, zu entstehen. Das genügt schon, damit es geschieht. Und nun geben die Menschen ihnen auch noch die Möglichkeit, sie zu beherrschen. Und auch das genügt, damit es geschehen kann.“

     

    (Quelle vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Momo_(Roman))

     

  9. PIBE350

    An Mario: Ich kann zwar alle Fotos sehen, dafür sehe ich viel zu große Leerzeichen zwischen einzelnen Wörtern in vielen Texten. 😉

  10. Mutti Kaputti

    Die Nike-Jacke hat er bestimmt aus dem Müll geklaubt. Ein Lebemensch wollte sie nicht mehr. 🙂

  11. Ex-Studentin

    @Dieter Mang

    Tim hat früher kaum über sich und sein Privatleben geschrieben. Aber man darf auf dem eigenen Blog durchaus berichten, dass man stolz aufdie eigene Leistung ist und sich seines Lebens erfreut. 🙂

    @Tim

    Dachterasse klingt gut. Hast du von dort aus einen schönen Ausblick?

    Ich hoffe, ihr habt alle schöne Feiertage!! 🙂

  12. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Felix

    Danke.

    Zeug macht nicht glücklich, es sind andere Dinge.

     

    @ Mario

    Danke.

    Ich weiß nicht, wo die Lücken im Text herkommen. Seltsam.

     

    @ Fit und Gesund

    Merci. Ja, ich weiß schon länger: Wir sind auf einer Wellenlänge.

     

    @ Florian Günther

    Merci!

     

    @ Dominic

    Danke! Nein, das ist nicht mein Weihnachtsbaum. Jemand aus der Familie hat den aufgebaut. Ich lebe auf kleinem Raum, da ist kaum Platz für so ein Baum.

     

    @ Dieter Mang

    Das tut mir leid, dass Dir meine Texte nicht gefallen. Du findest bestimmt anderswo im Internet etwas, was Dir mehr zusagt.

     

    @ Finanziell Frei mit 30 – Dominik

    Danke. Genau das ist das Problem in der heutigen Konsumgesellschaft. Die Leute sind nie zufrieden mit ihrem Besitz. Sie wollen immer mehr. Es ist eigentlich ein Irrsinn, den Kram zu akkumulieren. Er wird zum Klotz am Bein und macht uns arm und unglücklich. Die schönsten Dinge kosten nichts. Sparsamkeit, Bodenständigkeit, Genügsamkeit führen zur Zufriedenheit. Die Nebeneffekte sind zudem Gesundheit und Fitness (kein Auto, kein TV, kaum Restaurantbesuche…).

     

    @ Kall

    Manchmal kaufe ich Bio-Ware, Eier von freilaufenden Hühnern… Ich finde, beim Wohnraum wird übertrieben. Die Menschen wollen immer mehr Quadratmeter. Extra-Schlafzimmer, die nie genutzt werden. Ich bin lieber finanziell frei – und habe noch die Holzhütte am Waldsee (irgendwann eventuell).

    Ich denke, die machen bei BB Biotech einen wirklich guten Job, wobei ich nicht die Details verfolge.

     

    @ Obama

    Danke. Ich besitze Microsoft und gebe die nie mehr her. Herzliche Grüße zurück

     

    @ Prof_S.or

    Das sind nachdenkliche Zeilen. Ich denke, die Werbung macht uns unglücklich. Daher kaufen wir mehr. In der Hoffnung glücklich zu werden. Wir suchen Anerkennung mit Zeug/Konsum/Kram, aber erhalten die Anerkennung so nie.

     

    @ PIBE350

    Sorry, da scheint wohl etwas schief zu laufen.
     

    @ Ex-Studentin

    Ja, wir haben eine schöne Aussicht auf der Dachterasse. Es ist herrlich. Grün und ruhig. Ich sitze als da oben im Schatten und arbeite am Laptop. Die finanzielle Freiheit hat es möglich gemacht, dass ich in einem schönen Haus leben kann (allerdings auf kleinem Raum). Ich könnte gewiss außerhalb Manhattans günstiger wohnen – muss das aber nicht. Das ist mein Luxus, den ich mir gönne, aber auch leisten kann.

    Hier siehst Du die Aussicht:

    https://www.youtube.com/watch?v=wYfbF9zW5ac

  13. Christoph

    Frohe Weihnachten

    toller Artikel den ich als Zusammenfassung sehe.

     

    lass dich von gewissen neidern hier nicht entmutigen. Es ist toll wenn du als Beispiel Dienst wie es funktionieren kann. klar geht es auch indem man die 1 Milliarde Dollar Idee hat. aber die hat hier sicher keiner. aber deinen weg können viele selbst gehen.

    und Marken Kleidung muss nicht immer teuer sein. und meist hält diese länger und trägt sich besser.

    ich spare zb auch nicht bei Schuhen. Habe mir neulich erst jack wolfskin gekauft. Damit laufe ich einfach besser als mit 30 euro Schuhen und für die Füße ist ein guter Schuh viel wert. Zudem halten bei mir die billigen 1 jahr. die letzten jack wolfskin 6 Jahre.

     

     

  14. Marlon

    Hallo Tim,

    schöner Beitrag.

    Ich selbst möchte mit dem Aktien/ETF Sparen anfangen.
    Leider habe ich mit Aktien und ETF’s noch nicht sehr viel Erfahrung und weiss nicht so recht mit was ich anfangen soll.
    Ich kann momentan mit 100€ monatlich besparen.

    Was würdest du Empfehlen, sollte ich lieber mit einem dieser ETF’s (iShares Core Dax, iShare Dow Jones Industrial Average, SPDR S&P 500) anfangen oder mit einer dieser BlueChip Aktien AT&T oder Microsoft?

    Ich würde mich sehr über deine Einschätzung freuen.

    Ich wünsche dir und deinen Liebsten ein schönes besinnliches Weihnachtsfest.

    Marlon

  15. Christoph

    @Marlon. beide Strategien haben Vor und Nachteile. ich mag Einzel Aktien mehr.

    AT&T  und Microsoft sind beides sehr gute Aktien.

    wenn nur die beiden zur Auswahl stehen kauf doch für je 50 beide je Monat.

    Klar anfangs kommt da noch keine Riesen dividende raus aber kleinvieh macht bekanntlich auch mist.

    Also einfach beide kaufen da machst du nichts falsch.

    Du kannst dann ja auch zb in 6 monaten einfach andere besparen und peu a peu hast du mehrere unternehmen von denen du Geld zurück bekommst.

  16. Chrushin

    @marlon, 100€/Monat ist nicht viel wenn man die Transaktionagebühr berücksichtigt würde ich nicht jeden Monat kaufen sondern maximal halbjährlich und dann in einen passenden ETF oder einen Index wie den S&P500 wegen der Diversifikation und nicht nur in ein bis zwei Aktien. Beachte auch in nicht nur eine Branche zu investieren.Deine beiden vorgeschlagenen sind beide gut und in meinem Depot, wenn ich mich aber für eine entscheiden müsste wäre dies Microsoft.

  17. Mr X

    Herzlichen Glückwunsch zur finanziellen Freiheit Tim. Woraus generierst du den Cash-Flow um deine Lebenshaltungskosten bzw. sonstige Kosten wie Versicherungen zu decken ? Alleine aus Dividenden oder verkaufst du regelmäßig Anteile ?

  18. DivSky

    Weiss noch wer wo Jemand das Positionspapier in einen von Tim´s guten Beiträgen gepostet hat?

  19. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Christoph

    Danke. Es sollte in der Tat eine Zusammenfassung sein.

     

    @ Marlon

    Danke. Es gibt nicht die richtige Antwort. Viele Wege führen nach Rom. Es gibt nicht „richtig“ und nicht „falsch“.

    Ich würde den SPDR S&P 500 vermutlich wählen. Und so viel reinsparen wie geht.

     

    @ Mr X

    Mein Cashflow speist sich aus Dividenden, Mieteinnahmen, Zinsen und aus meiner Tätigkeit als freier Journalist.

    Ich habe nur eine Krankenversicherung. Das wars.
     

    @ DivSky
    Danke für den Link. Ich habe den Artikel auf Facebook verlinkt.

  20. Karl

    Schöne Schilderung. Gute Einstellung. Bis auf den Computer, da war meiner billiger. Ich baue mir mein(e) Computer selbst zusammen. Einige Bestandteile sind daher sicher schon über 15 Jahre alt. Ist ja alles austauschbar. Bei einem teuren Apple ist das eben nicht möglich.

     

    Muss ich jetzt nur noch eine Frau finden, die nicht nur daran denkt wie sie alles Geld für Urlaub, Klamotten und Restaurants in möglichst kurzer Zeit verschleudert und auch auf ein Auto verzichten will oder mit einem alten Corsa zufrieden ist. Wäre ja toll wenn man gemeinsam auf die finanzielle Unabhängigkeit hinarbeiten könnte.

     

    Wünsche auch dir noch frohe Weihnachten.

     

  21. Andrea

    Frohe Weihnachten!

    Tim, tolles Foto. Ich kann auf dem iPad leider nur eins der Fotos sehen, das oberste.

    Karl, wie man hier im Strang sieht, gibt es auch Frauen, die viel sparen und nicht sinnlos das Geld verprassen.

    Dieter Mang, wie Tim es macht, macht er es in den Augen von irgendeinem Stänkerer falsch. Ich habe dies nicht als Angeberei empfunden. Wenn er allgemein schreibt, fragen die Leute, wie es denn bei ihm selber aussieht. Schreibt er über sich selber, fndet ein Dieter Mang, dass es allgemeiner gehalten besser wäre.

    Marlon, vielleicht erst einmal ein paar Bücher und/oder diverse Webseiten lesen, bevor du dein Geld investierst? Es ist doch eine wichtige Entscheidung.

  22. Finanzielle Freiheit

    Hallo Tim,

    Du hast Deine Philiosophie in diesem Artikel wieder einmal schön zusammengefasst – danke! Glaube, das ist sehr sinnvoll, da Du auch neue Leser immer wieder mitnimmst.

    Was mich interessieren würde: Habt ihr Euren Lebensstil geändert, nachdem ihr finanziell frei wurdet?

    Viele Grüße und schöne Feiertage,

    FF

  23. Mr. B

    KYG4402L1510 Hengan

    Hat jemand genanntes Unternehmen bereits oder gibt es Meinungen?

    Wie ist das hier mit der Quellensteuer?

    Danke vorab.

    Grüße, Mr. B

  24. Mr. B

    @FF

    Nimmt man die 4 % Entnahme Regel bin ich FF.

    Es ist ein gutes Gefühl. Ich arbeite noch Teilzeit. Ganz aufhören geht aus verschiedenen Gründen ( noch ) nicht.

  25. Matthias

    Beim heutigen Lesen der unserer Tageszeitung musste ich mal wieder herzhaft lachen:

    Im laufenden Jahr haben sich bei der Finanzaufsicht Bafin schon sage und schreibe 3950 Leute über steigende Bankgebühren für Girokonten beschwert. Weiter heißt es „Erhöhen sich die Kosten, wenden sich die Verbraucher typischer Weise an die Bafin und fragen nach der Zulässigkeit solcher Maßnahmen …“.

    Zum einen könnte man auch heute noch zu Banken mit gebührenfreien Girokonten wechseln. Viel schlimmer aber: Die meisten Deutschen halten sich in Finanzfragen mit Nebensächlichkeiten auf, anstatt einfach mal sinnvoll zu investieren. Ein konservatives Investment auf den MSCI World hat in diesem turbulenten Jahr trotz Brexit, Terror, Trumo etc. eine schöne Rendite von 12 % erzielt.

    Aber viele Deutsche regen sich lieber darüber auf, dass das Girokonto oder die Autoversicherung um 26,54 EUR teurer geworden ist. In Geldfragen kommen die meisten Deutschen irgendwie nicht über´s Kindergarten-Niveau hinaus:-)

     

  26. Christoph

    Also ich finde schon dass man auch auf solche Beträge achten sollte.

    Ich wechsel jedes Jahr den Stromanbieter. ich prüfe immer die Versicherungen. als meine hausrat mal stark stieg nahm ich eine andere die 30 euro günstiger war.

    so spart man im Jahr wirklich Geld. wieso sollte ich das verschenken?

    wenn meiner Sparkasse kontoführungsgebühren bei mir nehmen würde würde ich kündigen und alles über dkb laufen lassen.

    Finde es schlimm wennwenn Leute sagen ach die paar kröten. von dfn paar kröten kann ich zb lecker essen

  27. PIBE350

    An Finanzielle Freiheit: Im Großen und Ganzen habe ich meinen minimalistischen Lebensstil beibehalten. Ich besitze nach wie vor kein Auto und lege weiterhin keinen Wert auf großen bzw. teuren Wohnraum. Das Gleiche gilt für modischen, technischen und anderen Schnickschnack. Mein Statussymbol heißt Freizeit/freie Zeiteinteilung.

    Mehr Geld als früher gebe ich für mein größtes Hobby Reisen (dieses Jahr ungefähr 3.500 Euro für insgesamt 161 Reisetage), Sachbücher und Spenden aus.

    Für ein glückliches und sorgenfreies Leben genügen mir weniger als 1000 Euro pro Monat. Ich bin insgesamt auf Tims Linie, habe aber nichts gegen Leute, die sich nach Erreichen des Ziels mit einem höheren Lebensstil belohnen.

    Deine persönliche Antwort auf diese Frage interessiert mich natürlich auch.

    An Mr. B: Ja, dieses Gefühl ist Gold wert. Das Schöne als Zeitmillionär ist, dass man seine Zeit komplett selbst verplanen kann. Ob und in welchem Umfang man weiterhin einer Erwerbsarbeit nachgeht, bleibt jedem selbst überlassen. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. 😉

    An Matthias: Oder es wird sich über hohe Firmengewinne aufgeregt: http://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/neun-monats-ergebnis-deutsche-grosskonzerne-erzielen-rekordgewinn-thread-548857-1.html

    Dabei ist doch gerade das Wunderbare an der Börse, dass es ein völlig diskriminierungsfreier Ort ist. Niemand kann als Aktionär abgelehnt werden und Sparpläne gibt es schon ab 25 Euro. 😉

  28. JosefJosef

    @Tim
    Was mich interessieren würde, investierst du über deine eigene GmbH/AG ?
    Man kann so ja recht viele Abzüge machen, oder lohnt sich das vom Aufwand her gar nicht?
    Buffett hat ja auch eine Firma gekauft und dann über diese Investiert.
    Ich würde auch gerne mehr über deine Hürden erfahren die du gemeistert hast.

    Gruss Josef

  29. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Marcel

    So etwas meine ich. Ein ETF auf den S&P-500-Index. Ob es jetzt genau dieser sein muss oder eine Alternative, das überlasse ich Dir.

    Da müssen wir die Experten hier im Blog fragen, wo die Kosten am günstigsten sind. In den USA ist meistens Vanguard der günstigste Anbieter.

     

    @ Karl

    Ja, beim Computer bist Du mir um Meilen voraus.

    Danke! Die Grüße gebe ich alle dankend zurück!!!

     

    @ Andrea

    Merci!

    Bei der Grafik gibts wohl ein Problem. Sorry. Das mag daran liegen, dass hier etwas am Blog verändert und upgedated wurde. Ich muss schauen, woran es liegt. Bitte informiere mich, wenn Dir noch etwas auffällt an der Grafik/Fotos.

     

    @ Finanzielle Freiheit

    Danke!!!

    Ich denke, der Lebensstil hat sich nach oben hin verändert. Dahingehend, dass ich schon etwas mehr Geld ausgebe als früher. Etwa beim Urlaub, bei Flügen, Restaurants, Wohnen… Es ist eine Gefahr, die ich im Griff behalten muss.

     

    @ Josef

    Danke für Dein Interesse. Mein Geld investiere ich als Privatperson. Über meine Fehler werde ich noch schreiben.

  30. Pete

    Hallo Tim!

    Tolle Grundsätze um reich zu werden. Und es ist wichtig, diese oft zu wiederholen und Sie nie zu vergessen. Meine Frau und ich sind seit gut einem Jahr dabei Sie auf diese Weise durchzuziehen und es zeigen sich bereits tolle Erfolge. Wir leben sparsam (nicht geizig), arbeiten beide Vollzeit und sind so in der Lage, auch mit zwei Kindern ein Gehalt voll zu sparen und zu investieren. Ich habe einen Plan ausgearbeitet, welcher uns in 17 Jahren (zu meinem 55ten Lebensjahr) zur finanziellen Unabhängigkeit bringen wird. Wir waren nun im ersten Jahr bereits in der Lage, das Etappenziel zu übertreffen.

    Das tolle ist, dass wir beide gemeinsam an diesem Ziel arbeiten und es uns gemeinsam motiviert.

    Eine Frage habe ich aber an dich: Du sagst das du bereits finanziell unabhängig bist. Du arbeitest lediglich weiter weil es dir Spaß macht. Finde ich toll! Aber du sparst immer noch wie ein Verrückter – warum? Wann beginnst du damit, deine Überschüsse auch auszugeben? Vielleicht verfolgst du ja ein höheres Ziel? Es bringt ja auch nichts irgendwann der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein.

    Ein gutes neues Jahr und weiterhin viel Erfolg bei deiner Arbeit!

     

    Beste Grüße

  31. Buffett

    Toller Artikel 🙂 ich finde es immer wieder motivierend von jemandem zu Hören oder zu Lesen der es geschafft hat finanziell frei zu werden. Und er seinen Weg aufzeigt, es muss nicht 100% der Weg für alle sein, aber wenn man nur wenigstens eine Sache daraus für sich übernehmen kann ist das sehr viel Wert.

    Mach weiter so 🙂

     

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