So sparen Sie ein kleines Vermögen


New York, 6. September 2014

So bauen Sie ein kleines Vermögen für die Rente auf. Es sind eigentlich nur zwei Schritte nötig. Die meisten scheitern schon beim ersten Schritt.

1. Geben Sie weniger aus, als Sie einnehmen.

So einfach ist das. Das heißt nichts anderes, als sorgsam mit Ihrem Einkommen bzw. Einnahmen umzugehen. Verzichten Sie nach Möglichkeit auf jedwede Schulden.

 

2. Sparen Sie das, was jeden Monat übrig bleibt.

Es gibt zwei Möglichkeiten zu sparen.

Die erste Möglichkeit: Viele Menschen wissen nicht, wie man am besten spart. Ein großer Bevölkerungsteil legt seine Spargroschen lausig verzinst an oder in den Sparstrumpf. Sie kommen so in gewisser Weise zum Ziel. Doch nimmt Ihnen die Inflation einiges weg. Wenn Sie 300 Euro monatlich 30 Jahre lang sparen, haben Sie zum Ruhestand demnach 108.000 Euro.

Die zweite Möglichkeit: Sie können die 300 Euro besser anlegen. Im Idealfall an der Börse. Nehmen wir an, Sie bekommen sieben Prozent Rendite jährlich. So haben Sie mehr als 350.000 Euro zum Rentenantritt. Das kann sich sehen lassen.

Die Kunst besteht darin, regelmässig zu sparen. Geduld zu haben. Am Ball zu bleiben. Nie aufzugeben. Und die Börse zu nutzen. Dort wirkt der Zinseszins ziemlich beeindruckend.

Ich habe nur 30 Sparjahre unterstellt. Wenn Sie frühzeitig anfangen, haben Sie vielleicht 40 Jahre Zeit, was umso besser wäre.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „So sparen Sie ein kleines Vermögen

  1. Couponschneider

    Richtig. Es ist so einfach und dennoch schaffen es viele einfach nicht, weil sie sich nicht im Griff haben. Ich habe als Kind immer gedacht, die anderen wären besser, hätten das bessere elterliche Umfeld und wären materiell besser ausgestattet. Bei anderen Kindern gab es auch schon mal Spielzeug zwischen geschenkt, während ich nur zu den Feiertagen etwas bekam.

    Wenn ich den Couponschneider mit dem Couponschneiderlein von früher betrachte, war die sparsame Lebensweise und damit verbundene Erziehungsweise meiner Mutter gar nicht so verkehrt. Ich habe meine Eltern und Großeltern auch nie angebettelt; bei anderen Kindern war das aber wohl gang und gäbe. Einzige Ausnahme bei mir: Ich wünschte mir 1997 einen neuen Computer. Den nutzte ich aber zielgerichtet, vertiefte meine Programmierkenntnisse und habe später Informatik studiert.

    Ich bin heute ein sehr kontrollierter Mensch, der ohne großen Konsum auskommt. Ich denke dreimal nach, ob ich eine Anschaffung tätige. Ausnahme: Bücher. Denn Bücher bringen einen in der Regel intellektuell weiter, die höhere Auflösung eines Fernsehers nicht. Bei anderen sehe ich es genau umgekehrt. Man „spart“ sich die 40 € für ein Fachbuch, stattdessen wird irgendwelcher Elektronikmist gekauft. Exemplarisch ist da mein Kollege „Justin“, der sich eine Playstation 3 gekauft hat. Ich sage mir: Auch wenn die 40 € für ein Fachbuch viel Geld sind, dann sind 40 € immer noch gut investiert, wenn da auch nur eine Kleinigkeit, ein Gedanke drin ist, der mich produktiver werden lässt.

  2. Smithers

    @Tim
    Sehr schöner Artikel, Danke!

    @Couponschneider
    Richtig! Und das geniale: In jeder gut organisierten Stadt gibt es Stadtbüchereien, in denen man für einen kleinen Jahresbeitrag soviele Bücher leihen kann, wie man mag.

    Da aber viele Menschen – eben menschlich verständlich – lieber ein Buch „besitzen“ wollen, kaufen sie anstatt zu leihen. Meine Bücherei hier bestellt sogar Bücher, die wir ihr empfehlen. Besser gehts nicht!

    Wer das nicht mag, kann immer noch Bücher „tauschen“. Auch hier ist das Angebot mittlerweile sehr gross.

  3. Der Privatier

    Tim hat natürlich wieder einmal Recht, dennoch mag seine Aussage „Geben Sie weniger aus, als Sie einnehmen. – So einfach ist das!“ für viele etwas arrogant klingen.
    Denn während es für die meisten Leser dieses Blogs hier wohl tatsächlich so sein wird, dass sie sich frei entscheiden können, wie viel sie wofür ausgeben wollen, sollten wir doch die große Zahl derer nicht vergessen, die von der „Hand in den Mund“ leben.
    Sprich: Die oftmals nicht wissen, wie sie ihre Familie den ganzen Monat lang satt bekommen sollen. Leider wird gerade in diesen Familien oft das Geld dann auch für unsinnige Dinge ausgegeben (z.B. relativ teure Fertigprodukte).

    Daher denke ich, dass bevor Tims erster Schritt („Geben Sie weniger aus“) zum Tragen kommen kann, erst einmal ein noch wichtigerer Schritt erforderlich ist.
    Und der besteht darin, eine ordentliche Ausbildung, einen Beruf und einen Job zu bekommen. Wenn es daran fehlt, wird es schon sehr schwierig.
    Natürlich gibt es immer Ausnahmen und es hat auch schon der Tellerwäscher zum Millionär geschafft, aber eine ordentliche Ausbildung ist und bleibt das A&O.

    Und dabei darf man „Ausbildung“ ruhig etwas weiter fassen und nicht nur auf die schulische oder universitäre Ausbildung beschränken.
    Es beginnt schon mit der Erziehung durch die Eltern und hört auch im fortgeschrittenen Erwachsenenalter nicht auf. So ist es allemal sinnvoller, sich mit einem anspruchsvollen Buch auseinander zu setzen, als sich von hirnrissigen Fernseh-Sendungen berieseln zu lassen.

    Fazit: Die von Tim genannten Schritte sind richtig und wichtig. Aber bevor man diese gehen kann, müssen erst einmal die Voraussetzungen dafür geschaffen werden.
    Und daran scheitern (leider) auch schon viele.

    Gruß, Der Privatier

  4. Couponschneider

    @Privatier
    Meine Eltern waren Geringverdiener und konnten dennoch sparen, bei drei Kindern, bei einer Nikotinabhängigkeit des Vaters und bei ungünstigen Versicherungsverträgen. Dennoch war genug Geld da für den Ausbau eines Hauses.

    Ich verstehe nicht, was die Leute mit dem Geld, das sie bekommen, so machen. Gerade auch in meiner Gehaltsklasse habe ich oft das Wehklagen gehört, dass man sich nicht vorstellen könne, ein Haus zu kaufen bzw. zu bauen, weil angeblich nicht finanzierbar. In dieses Abenteuer wird sich dennoch gestürzt. Ein promovierter Kollege, der durch sein Engagement an einer FH auch noch einen netten Nebenverdienst hat, hat den Hausbau in Angriff genommen, startet aber mit gerade mal 50000 € Eigenkapital und 27 Jahre Tilgungszeit.

    Vermögend wird man nicht durch das, was man einnimmt, sondern durch das, was man nicht ausgibt. Tim hat recht, wenn er schreibt, man muss weniger ausgeben, als man einnimmt. Dann wohnt man halt nicht in bester Lage, dann gibt es halt den billigen Kaffee aus der Filtermaschine und dann werden Teebeutel zweimal verwendet.

    Ich führe Haushaltsbuch und weiß, dass ich im Monat durchschnittlich 1158,46 € ausgebe. Da ist alles drin, auch Haushaltselektronik, Essen in Restaurants, Bahnfahrten usw. Selbst wenn ich mit 1500 € netto auskommen müsste, ich hätte immer noch 340 € zum Sparen monatlich. Bei 7 % Verzinsung könnte man damit innerhalb von fünf Jahren ein nettes Sümmchen von 31760 € zusammenkriegen. Sicherlich hätte ich als Geringverdiener eine noch günstigere Wohnung und könnte auf diese Weise, noch eine Hunni pro Monat extra sparen.

    Und Menschen entwickeln sich auch weiter. Wenn Dinge erstmal angeschafft sind, dann hat man die auch für viele Jahre. Ein Berufseinsteiger hat ein anderes Konsumprofil als ein 45-jähriger. Der 45-jährige sucht kaum nach der Erstausstattung, sondern kauft selektiv hinzu. Was da ist, ist da. Ich beispielsweise habe letzte Woche eine „Anglepoise Type 75“ gekauft, weil ich unbedingt eine Leselampe für mein Wohnzimmer brauchte. Ich wollte etwas qualitatives und ich denke, diese Lampe wird auf Jahrzehnte ansehnlich sein, in jedes Wohn- oder Arbeitszimmer passen und auch leicht wiederverkaufbar sein. Der Verzicht auf Plastik macht das Teil langlebig. Dafür bin ich auch bereit, 190 € auszugeben.

  5. Alois

    Ich stimme Privatier hundertprozentig zu. Nur, wo findet man die neuesten, die größten Flatscreens: Nicht selten in den Wohnungen derer, die es nicht so dicke haben. Diese Unterkünfte sind meist vollgestopft mit allem, was der der MediaMarkt so her gibt. Irgendwie ist also Geld da, es wird nur falsch investiert. Mit der Zeit ist es genauso, die wird vor stumpfsinnigen TV-Serien zugebracht oder dto. Computerspielen.
    Es wird auch kein Wert auf Schulbildung gelegt. Die Schule wird als notgedrungenes Übel angesehen, das man so durchläuft – ohne Engagement, ohne Interesse. Und so geht es dann im Beruf weiter. Dass dann, wenn über überhaupt, die beruflichen Chancen und damit die Verdienstmöglichkeiten beschränkt sind, ist jedem klar. Wer statt Excel irgendein Ballerspiel erlernt hat, ist für Arbeitgeber eben nicht so interessant.
    Ich möchte nicht arrogant klingen, aber der Unterschied zu Familien, welche ihre Kinder unterstützen, ist eben gravierend. Die besten Schulen, volle Unterstützung beim Lernen, Auslandsaufenthalte, Musikunterricht, … Dass sich das dann auch auf die Persönlichkeiten, Skills, Fähigkeiten der Kinder niederschlägt, ist wohl klar. Es ist schlicht falsche Prioritätensetzung und fehlende Motivation, was zu Geldmangel führt.

  6. Couponschneider

    „Ich möchte nicht arrogant klingen, aber der Unterschied zu Familien, welche ihre Kinder unterstützen, ist eben gravierend. Die besten Schulen, volle Unterstützung beim Lernen, Auslandsaufenthalte, Musikunterricht, … Dass sich das dann auch auf die Persönlichkeiten, Skills, Fähigkeiten der Kinder niederschlägt, ist wohl klar.“

    Wobei das auch keine Garantie ist. Ich hatte als Schüler keinen Auslandsaufenthalt. Ich habe zwei Vetter, die für ein Jahr in den USA waren. Der eine hat den Sprung vom Studium der BWL ins Berufsleben nicht richtig gepackt, der andere ist ein ziemlicher Schlusi und macht jetzt irgendwas mit Touristikmanagement. Auslandsaufenthalt ist gut, da man dort seinen Horizont erweitert, Ängste überwindet (Meines Erachtens gehört großer Mut dazu, mit seinem Schulenglisch auf Muttersprachler zuzugenen.) und seine Sprachkenntnisse trainiert. Das nützt aber alles nichts, wenn man nicht in der Jugend Leidenschaften entwickelt. Ich hatte schon in jungen Jahren ein großes Faible für Informatik und Softwareentwicklung, studierte später Informatik und bin heute erstklassiger Informatiker, weil ich mich stetig weiterbilde.

    Meine Schule hat mich leider nicht unterstützt. Im Gegenteil. Dass ich gerne mit Computer zu tun hatte, empfanden viele Lehrer als Problem. Programmierung war für die gleichbedeutend mit Ballerspiel, übrigens etwas, was ich seit über 20 Jahren nicht mehr angefasst habe, weil es mich einfach nicht interessierte. Ich war schlecht in den Fremdsprachen und programmierte mir dann einen Vokabeltrainer, wo ich dann meine Vokabelsätze abspeichern konnte. Goutiert wurde es nicht.

  7. Smithers

    @Alois
    „Ich möchte nicht arrogant klingen, aber der Unterschied zu Familien, welche ihre Kinder unterstützen, ist eben gravierend. Die besten Schulen, volle Unterstützung beim Lernen, Auslandsaufenthalte, Musikunterricht, … „.

    Nein, da gibt es keinen kausalen Zusammenhang. Das ist nur ein hilfreicher Baustein von vielen, wenn man so will. Der absolut wichtigste und nachgewiesene Zusammenhang besteht in unbedingter (!) Liebe seinem Kind gegenüber. Leider finden sich viel zu häufig bedingte Liebesbekundungen (Du bekommst x, wenn Du y machst, ich habe Dich lieb, wenn Du x schaffst/machst etc.).

    Desweiteren ist Intelligenz der beste Prädiktor für beruflichen und akademischen Erfolg. Intelligenz ist entgegen der landläufigen Meinung aber nicht rein vererbt, sondern entsteht in der Wechselwirkung von (sozialer) Umwelt (=Dein Punkt) + der intraindividuellen Disposition oder wenn man so will, der genetischen Ausstattung. Leistung = Können x Wollen. Ohne die notwendigen Fähigkeiten und/oder der entsprechenden (intrinsischen) Motivation hilft auch die beste Schule nichts.

    Letzter Punkt zu Deiner Anmerkung. Hier in unserer Stadt zahlt man zwischen 800-1500 Euro pro Monat für eine gute Schule, d.h. keine öffentliche Einrichtung, sondern eine, die die DInge vermittelt, die Du ansprichst. Das ist (leider) Filter genug, dass nicht jeder, der von den Fähigkeiten könnte und wollte, Zugang zu solch einer Einrichtung bekommt. Über 95% der Kinder auf diesen Schulen sind Kinder von Eltern, deren Arbeitgeber (Banken, Anwaltskanzleien etc.) die monatlichen Schulgebühren zahlt.

    Wenn man den akademischen und beruflichen Erfolg als Basis nimmt, dann hat mir der Besuch einer öffentlichen Einrichtung nicht geschadet.

  8. Jan

    @Smithers
    Der Punkt mit der Liebe ist sicher richtig, das Problem ist aber die „Interpretation“ dieses Wortes. Ich habe einen Bekannten der mit einem recht lockeren Job sehr gut verdient. Er ist der Meinung, dass er ein guter Vater ist wenn er seinen Kindern jeden Wunsch erfüllt. Das ist zum Teil sicher richtig aber dennoch meist zu materiell gedacht. Das Kind ist drei und hat ein Zimmer voll mit Spielzeug (Ungelogen ca. 16m2 und die sind wirklich voll, gestapelt… ein Erwachsener kann dort kaum mehr treten) und im Wohnzimmer geht es jetzt weiter. Diese Art von Liebe ist meiner Meinung nach nicht das was das Kind weiterbringt. Wenn man solche Kinder später erlebt fehlt es einfach an grundlegenden Fähigeiten die in unserer Gesellschaft nunmal gesetzt sind (ob das gut oder schlecht ist mag ich gar nicht beurteilen). Wie soll ein Kind Verantwortung, Eigenständigkeit o.ä. lernen wenn Vater aus Liebe zum Kind sagt: „Sie bekommt alles was sie sich wünscht“, „Sie mag das Wort nein nicht, deshalb sagen wir es nicht“. (O-Ton)…

    VG Jan

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Der Privatier
    Du hast Recht. Eine gute Ausbildung hilft. Motivation ist ebenso verdammt wichtig. Du brauchst die richtige Einstellung.

    Jemand kann aber auch ohne gute Ausbildung relativ gesehen gut verdienen. In der Fabrik (Schicht), bei der Müllabfuhr, auf einer Bohrinsel… aber wer will das schon? In New York verdienen Bartender, Kindermädchen, Köche, Chauffeure, Fitnesstrainer ordentlich. Wer dann in einer WG bzw. in den Außenbezirken (Staten Island, Harlem, Bronx, Queens) wohnt, kommt bestimmt über die Runde und kann etwas sparen: http://nymag.com/nymetro/news/bizfinance/finance/features/4086/

    Die meisten kommen ohne gute Ausbildung (im Idealfall Studium mit Promotion) finanziell nicht weit.

  10. Markus

    Arrogant oder nicht, ist auch eine Frage des Standpunktes…
    1. Kinder von studierten Eltern studieren um einiges häufiger
    2. 2 Klassengesellschaft gibt es nicht nur bei der KV sonder auch im Bildungssystem
    3. Intelligenz bedeutet nicht zwangsläufig finanzieller Erfolg
    4. Die Erziehung ist ein Baustein, erklärt aber nicht die Unterschiede bei Geschwistern, welche sehr gravierend sein können.
    5. Es geht auch mit Ehrgeiz, Ideen, Risikobereitschaft und immer wieder aufstehen
    6. Ziele im Leben haben, Pläne machen

    Jetzt kommt mal wieder was arrogantes:
    Sparen können auch Familien, die von der Hand im Mund leben…
    Das Leben bietet so viele Wahlmöglichkeiten!
    Diese Leute sagen nur, Sie haben keine Wahl!
    Treffender ist, Sie haben keinen Ehrgeiz, etwas an der Situation zu ändern, gefallen sich im Selbstmitleid und durch diese immer gleichen Gedanken-Strukturen wird die eigene Gedankenwelt schließlich zur Realität. So lange man dann über die „arroganten“ Besserwisser schimpfen kann, ist alles ok! 😉

  11. Friedrich

    @Couponschneider
    Du hast oben geschrieben, dass du monatliche Ausgaben in Höhe von ca. 1160Euro hast.

    Beinhaltet das auch:
    – Miete
    – Nebenkosten für die
    – Urlaub
    – Versicherungen
    – Vorsorgeprodukte wie Bausparvertrag, Lebensversicherung, Riesterrente, Rentenversicherung

    Wäre schön, wenn Du das (ohne Beträge) etwas genauer erläutern könntest, welche Art von Ausgaben gemeint sind. Bist Du alleinlebend, wie ist die Wohnungssituation (Miete, eigene Immobilie mit/ohne Kredit).

    DANKE!!!

    Auch ich führe für unseren vierköpfigen Haushalt ein Haushaltsbuch.
    Ich arbeite Vollzeit, meine Frau 2-3Tage die Woche.
    Unsere Aktuelle Sparquote liegt bei knapp24%

    Friedrich

  12. StefanStefan

    Ich denke 100 €-weise zu sparen bringt einen nun wirklich nicht sonderlich weit. Da spart man sich mühsam 1.000 € zusammen, dann ist aber die Waschmaschine kaputt oder das Auto muss zur Inspektion. Solch kleine Sparergebnisse werden ruck zuck wieder aufgebraucht…

    Für Geringverdiener ist es daher schon sehr schwierig zu was zu kommen…

  13. Markus

    Es gibt Menschen, die suchen Gründe…
    Es gibt Menschen, die suchen Lösungen…
    Ganz unabhängig von 100,00 € monatlich.
    Für mache ist es natürlich einfacher oder bedeutend schwieriger, weil auch die Startbedingungen eine Rolle spielen. Das ist unstrittig.
    Wenn jemand etwas wirklich will, findet er Wege, wenn jemand etwas nicht will, findet er Gründe.

  14. Couponschneider

    @Friedrich

    Ich bin natürlich Single. Und es enthält alles bis auf die Beerdigungskosten, die ich vor zwei Jahren zahlen musste, weil diese außergewöhnliche Ausgabe von außergewöhnlichen Einnahmen (Erbschaft von Bargeld, Zahlung von Lebensversicherung) gedeckt war. Ich führe im Haushaltsbuch nur Ausgaben.

    Ansonsten enthält es alles, auch

    – Miete
    – Nebenkosten für die Wohnung (auch die Betriebskostennachzahlung im letzten Dezember)
    – Urlaub
    – Versicherungen

    Bauspar- und Riestervertrag habe ich nicht, bis auf die (gesetzliche) Rentenversicherung. Wie bereits geschrieben, führe ich nur ein unvollständiges Haushaltsbuch. Einnahmen notiere ich nicht. Bei Ausgaben nur das, was ich von meinem Netto-Gehalt zahle, d.h. die gesetzlichen Versicherungen, über die ich ohnehin keine Entscheidung treffe, notiere ich  auch nicht. Meine Investitionen in Aktien notiere ich auch nicht im Haushaltsbuch, weil dies keine konsumtativen Ausgaben sind. Mein Haushaltsbuch fokussiert sich darauf, Einsparpotential zu finden.

    Versicherungen habe ich nicht viele. Ich habe eine Haftpflicht und eine BU-Versicherung. Urlaubskosten sind gering, weil ich nicht fern verreise.

    Mit 24 % Sparquote sind Sie aber gut im Rennen, bei 2 Kindern. Das ist vorbildlich.

  15. Michael Auch

    Also ich folge der Weisheit von Jim Rohn:

     

    „Arme Menschen geben ihr Geld aus und investieren, was übrig bleibt.

    Die Reichen investieren ihr Geld und geben aus, was übrig bleibt.“

     

    Einkommen erhalten, davon 10% langfristig anlegen, dann feste Fixkosten abziehen und wieder 10% sparen für „Kurzfristige“ Ziele. Die Zahl die unterm strich übrig bleib, ist die Geldsumme, die ich ausgeben kann.

     

    Gruß

    Leopold Hill

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