So schneiden Sie besser als die meisten Börsianer ab


New York, 19. September 2015
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Die Börse ist der beste Platz für Ihr Geld, wenn Sie bestimmte Grundregeln befolgen: Machen Sie die Volatilität zu Ihrem Freund. Diversifizieren Sie ausreichen. Meiden Sie Gebühren und Steuern, wo Sie können. Sie rauben Ihnen gewaltige Summe auf Sicht langer Zeiträume. Setzen Sie auf den Zinseszins. Kaufen Sie Qualitätsaktien oder einen Indexfonds zu fairen Preisen. Warten Sie Dekaden ab. Lassen Sie sich nicht verrückt machen.

Es gibt Leute, die in einem Wolkenkuckucksheim leben. Sie sparen nicht ausreichend für den Ruhestand, weil sie das Problem verdrängen. Sie leben in den Tag hinein. Sie denken: „Wenn ich erst mal im Ruhestand bin, geht es finanziell bergauf.“ Pustekuchen. Das Gegenteil wird der Fall sein. Sie werden geschockt sein. Sie sollten zehn Prozent, besser 15 Prozent (und mehr) Ihres Einkommens sparen. Sie müssen heute auf etwas verzichten, damit Sie später etwas davon haben.

Manch einer vergisst (bewusst oder unbewusst) die Miete beziehungsweise Hypothek, die im Alter bezahlt werden muss. Irgendwo müssen Sie ja wohnen, wenn Sie kein Eigenheim besitzen.

Wie Sie am besten fürs Alter vorsorgen, darüber habe ich schon oft in meinem Blog geschrieben. Das lukrativste Asset ist bekanntlich die Aktie. Nur das Problem ist, dass die Kurse schwanken. Die Volatilität ist für die meisten eine große Herausforderung.

Sehen Sie das Auf und Ab als Geschenk. Wenn eine Blase platzt, bieten sich herrliche Einstiegschancen. Wenn es zur Korrektur kommt, sollten Sie die Chance nutzen, um Aktien, Investmentfonds oder Indexfonds aufzustocken.

Sie sollten die Volatilität zu Ihrem Helfershelfer machen. Haben Sie keine Angst vor ihr. Übrigens erwischt niemand den perfekten Einstieg. Selbst Warren Buffett nicht. Er rutscht oft mit seinen Aktieninvestments unter den Einstandskurs. Als das Genie bei der Münchener Rück einstieg, musste er zwischenzeitlich einen herben Kursverlust verkraften. Er sitzt das einfach aus.

Bei seinem IBM-Investment ist Buffett ebenfalls im Minus. Er wartet ab. Kauft noch mehr zu. Er kann damit leben. Lernen Sie von ihm.

Besitzen Sie eine Qualitätsfirma, sollten Sie nicht die Nerven verlieren, wenn der Kurs ins Minus rutscht. Ertragen Sie die Erniedrigung. Die Börse ist wie eine Achterbahnfahrt. Es geht rauf und runter. Bleiben Sie im Sitz. Steigen Sie nicht vorher aus. Schauen Sie nicht täglich auf die Kurse. Besser ist: Schauen Sie nur einmal im Jahr auf Ihr Depot. Das riet mir eine junge deutsche Professorin, die an der renommierten Columbia University lehrt.

Meiden Sie Kosten, Gebühren und Steuern wie der Teufel das Weihwasser. Ausgabeaufschläge für Investmentfonds von bis zu fünf Prozent sind ein Klotz am Bein. Das ist eine große Belastung. Ich meide solche Dinge. Gebühren sind ein riesiges Problem auf lange Sicht. Sie werden gerne von Anlegern unterschätzt.

Warren Buffett ist ein Pfennigfuchser, wenn es um Bankgebühren oder hohe Gehälter für Fondsmanager geht. Buffett hasst es, Bankgebühren zu bezahlen. Er versucht sie zu umgehen. Der Börsenstar weiß, wie heftig sich Gebühren auf lange Zeiträume auswirken, wenn Sie auf den Zinseszins setzen.

Warren Buffett ist ein Pfennigfuchser. Er meidet Bankgebühren, wo er kann. Auch privat ist er extrem sparsam. Er lebt in dem gleichen Haus, das er 1955 in Omaha kaufte, obowhl er einer der reichsten Menschen ist. Er liebt gebrauchte Autos, weil die günstiger sind. Er mag Hamburger und Coca-Cola von McDonalds.

Warren Buffett ist ein Pfennigfuchser. Er meidet Bankgebühren, wo er kann. Auch privat ist er extrem sparsam. Er lebt im gleichen Haus, das er 1958 in Omaha kaufte, obowhl er einer der reichsten Menschen ist. Gegen Rennovierungen im Haus spricht er sich aus, selbst wenn die Familie ihn drängt. Er liebt gebrauchte Autos, weil die günstiger sind. Er liebt Hamburger und Coca-Cola von McDonalds.

Buffett mag Banker nicht wirklich. Das war ein Grund, warum er von New York in jungen Jahren mit seiner Frau wegzog und sich in seiner Heimat Omaha in Nebraska niederließ. Das junge Ehepaar Buffett kam in der Bankenmetropole zwischen dem Hudson und dem East River nicht klar. Es war ihnen hier zu hektisch, zu teuer.

Buffett meidet Gebühren, wo er kann. Einem ehemaligen Goldman-Manager traut er allerdings: Byron Trott. Über ihn schrieb der Börsenaltmeister: „Er versteht Berkshire viel besser als alle Investmentbanker, mit denen wir gesprochen haben – es schmerzt zu sagen – er ist seine Gebühren wert.“

Der Zinseszins ist ein weiterer Baustein für ein bequemes Ruhestandspolster. Die meisten Anleger verstehen den Hebeleffekt nicht. Unser Gehirn versteht lineare Zuwächse, aber kann sich nicht den Zinseszins ausmalen.

Aufgrund des Zinseszinses hat Buffett mehrere Investments gemacht, die um mehr als das 500-fache gestiegen sind. Etwa der Direkt-Versicherer Geico.

Der Zinseszins funktioniert am besten mit Qualitätsaktien zu fairen Preisen. Anschließend sollten Sie Dekaden warten können.

Wichtig ist, dass Sie nicht zu teuer einsteigen. Denn das raubt Ihnen künftige Renditechancen.

Der Zinseszins funktioniert übrigens auch mit Immobilien: Gute Lage! Günstig einsteigen! Gut managen! Dekaden abwarten! Und schon kann sich das auszahlen. Wobei Aktien im langen Schnitt besser abschneiden.

Auf den folgenden Fotos sehen Sie ein Grundstück und ein mehrgeschossiges Mietobjekt in New York. In den 1970er Jahren konnten Sie Immobilien für wenig Geld kaufen. Das Grundstück in Manhattan kostete 1971 ganze 5.100 Dollar. Auf dem zweiten Foto sehen Sie ein fünfgeschossiges Gebäude, dessen Wert mit 29.000 Dollar 1971 taxiert wurde. Heute ist das Objekt bestimmt mehrere Millionen wert.

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Ein Grundstück in Manhattan. 1971 konnten Sie das für 5.100 Dollar kaufen. Heute ist es sicherlich ein Juwel. Dank des Zinseszinses.

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Das Gebäude mit einer Wäscherei hatte 1971 einen Wert von 29.000 Dollar. Heute ist es dank des Zinseszinses mehrere Millionen Dollar wert.

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Wie dieses Dokument zeigt, hatte das obige fünfgeschossige Mietgebäude mit einer Wäscherei im Erdgeschiss 1971 einen Gesamtwert von 29.000 Dollar. Heute ist das Objekt sicherlich mehrere Millionen Dollar wert.

Ich habe es schon mal mit dem Trading versucht. Es funktioniert einfach nicht. Die meisten Menschen fallen damit auf die Nase. Es mag vereinzelt Trader geben, die einen guten Schnitt machen. Aber seien Sie gewarnt: Es geht meist schief. Ich schätze, dass über 90 Prozent scheitern. Aus diesem Grund rate ich vom Trading ab. Haben Sie einfach Geduld. Verdienen Sie lieber langsam Ihre Rendite. Besser langsam, als gar nicht.

Jason Zweig, einer der besten Journalisten, die ich kenne, umschreibt es so:

Grob übersetzt heißt das:

„Geduld ist eine Tugend. Tugenden machen keinen Spass. Bringen Sie sich Geduld bei. Dann brauchen Sie sich nie mehr Sorgen um viel Konkurrenz zu machen.“

Schließlich sollten Sie ausreichend diversifizieren. Wenn Sie all das beachten, werden Sie besser als die meisten Börsianer abschneiden.

PS: Ich schreibe eine Value-Investing-Kolumne im „aktien“-Magazin. Eine kostenlose Probeausgabe können Sie hier anfordern: http://www.traderfox.de/aktienmagazin


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „So schneiden Sie besser als die meisten Börsianer ab

  1. SantiagoSantiago

    Sehr schöner Artikel mit Dingen, die man nicht oft genug sagen kann.

    Besonders den Punkt mit dem weniger ins Depot gucken, kann ich sehr gut unterstreichen. Mittlerweile schaue ich 2mal ins Depot pro Jahr. Meistens, wenn ich einen Nachkauf tätige so wie letzte Woche.

    Dieses ständige ins Depot schauen, ist doch eine Kontrollillusion.

    Ein schöner Artikel von Ken Fisher aus der FT zur aktuellen Marktlage:
    Timing this market is a fool’s errand

  2. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Santiago,

    manch einer (ver)kauft eben jeden Monat 2 oder 3x oder mehr was. Dann bleibt man mit dem Depot vertrauter.

    Der Blick ins Depot ist für mich genauso selbstverständlich wie aufs Girokonto. Da will ich auch wissen was Sache ist.

    Aber Jede(r) wird ja selber wissen, was für ihn/sie richtig ist.

    MS

  3. SantiagoSantiago

    @Matthias Schneider

    Ganz ehrlich. Ich habe früher sehr oft, mehrmals täglich ins Depot geschaut. Dadurch habe ich wirklich meist verschlimmbessert. Zu früh verkauft oder wild hin und her etc.

    Mittlerweile bin ich fest davon überzeugt, dass ich absolut nichts weiss in Bezug auf die künftige Entwicklung der Börsen. Das musste ich lernen. Seitdem handele ich kaum noch. Bin auch nicht mehr in der Depotaufbauphase. Ein bisschen gucke ich auf die Sainsonalität, weil der Spätsommer ja doch oftmals schwächer ist. Ich habe meine relativ feste Investitionsquote und überlasse den Rest Mr.Market.

    Ich gucke dann nur nach dem Rechten, um anzupassen oder wie gesagt, wenn dann doch mal neues Geld da ist, nachzukaufen. So wie letzte Woche. Mehr nicht. Den Rest meiner Zeit verbringe ich mit anderen Dingen des Lebens.

    Für den einen mag das naiv ein, weil man doch nachgucken muss, mich persönlich entspannt das ungemein. Wenn Du willst, dann kann man sagen, dass ich im Reinen bin mit meinem Depot.

  4. Marco

    Santiago:

    Ich gucke dann nur nach dem Rechten, um anzupassen oder wie gesagt, wenn dann doch mal neues Geld da ist, nachzukaufen. So wie letzte Woche. Mehr nicht. Den Rest meiner Zeit verbringe ich mit anderen Dingen des Lebens.

    Für den einen mag das naiv ein, weil man doch nachgucken muss, mich persönlich entspannt das ungemein. Wenn Du willst, dann kann man sagen, dass ich im Reinen bin mit meinem Depot.

    Hallo Santiago,

    das sehe ich genauso. Ich schaue zwar ebenfalls häufiger ins Depot, genieße jedoch auch die Phasen, in denen das seltener vorkommt, denn die Dividenden treffen trotzdem weiterhin ein.

    Viele ETF-Verfechter denken ja, diese passive Art des Investierens ließe sich nur mit Indexfonds darstellen. Ich bin dagegen davon überzeugt, dass dies auch mit einer kleineren Sammlung von Einzelwerten möglich ist.

    Viele Grüße,

    Marco

  5. SantiagoSantiago

    Hallo Marco,

    genau so sieht es aus. ETFs oder Einzwelwerte sind da ja nur Mittel zum Zweck und ich kann mit beiden gleich gute/schlechte Dinge machen. Die Vor-/Nachteile muss jeder für sich individuell abwägen, wobei mich mancherorts die fast schon dogmatische „entweder oder“-Haltung erstaunt.

    Bei mir ist weniger mehr, wenn es um den Blick ins Depot geht. Anekdotisch kann ich also die o.g. Studie bestätigen – ich würde (und habe in der Vergangenheit) deutlich mehr gehandelt als ich öfter reingeschaut habe. Wäre ich in der Aufbauphase würde ich mir stur ein System und eine Frequenz überlegen, in der ich regelmässige Kaufen würde (z.B. jedes Quartal).

    Ein Augenöffner war für mich übrigens auch ein Artikel von Dobelli zum Thema News. Sinngemäss sagte er, dass News sowas wie Zucker für unser Gehirn sind. Zuviel des Guten oder gar eine Abhängigkeit davon ist schädlich. Eine gute Überprüfung der These ist für mich, wie lange man es ohne Internet oder Nachrichten aushält ohne hibbelig zu werden.

    Witzigerweise ging es mir heute morgen fast so. Ich habe immer noch einen kostenfreien Newsletter eines kritischen Finanzjournalisten abboniert. Ich mag seine unorthodoxe Sicht auf die Dinge. Heute morgen dann schrieb er von anhaltend negativen Faktoren für die Börsen und dass man doch als Anleger einen langlaufenden Put kaufen sollte. Ich habe kurz drüber nachgedacht und dann laut über mich selber gelacht, dass ich mich von dem Kram immer noch beeinflussen lasse.

    Beste Grüsse & schönen Sonntag

    Santiago

  6. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    Die Anmeldefunktion hängt irgendwie…@Tim kann man da was machen?

    Falls noch nicht gesehen, ein schönes Interview mit Gottfried Heller im Handelsblatt. Vorsicht, ist ein wenig Boullevard (der Himmel zieht zu…).

    Interessant, dass wohl Kostolany himself kein „Buy & Holder“ war. Das mit der Schlaftablette war wohl laut Heller anders gemeint.

    Und seine Empfehlung: Global Sel Div + MidCap + MDAX je zu 1/3. Ich weiss nicht. Wie seht Ihr das?

    @Santiago

    Klingt sehr vernünftig und entspannt!

  7. AlexanderAlexander

    Ich schaue schon häufig in mein Depot, weniger um die Kurse zu „kontrollieren“, sondern um meine Dividendenabrechnungen zu checken. Ich freu mich immer, wenn wieder ein paar Euro reinkommen und ich den nächsten Nachkauf planen bzw. tätigen kann.

  8. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Santiago

    Danle für das Lob. Hier ist übrigens noch eine gute Quelle, die zeigt, wie wir Anleger Fehler vermeiden bzw. wie wir von ihnen lernen können:

    http://25iq.com/

     

    @ Schwarzer Kater

    Dake für den Hinweis. Ich schaue nach, was mit der Anmelde-Funktion nicht klappt. Haben andere ähnliche Probleme? Grüße an alle

  9. C*R*A*S*H

    Ja, kauft nur. Die Distributionsphase ist längst eingeleutet, aber wenn man das ignorieren mag, bitte sehr.

    In der kommenden Woche gibts schon mal einen Vorgeschmack.

    Erstes Ziel, wie gesagt ==> Dax 8.700

    Der aktuelle Verlauf deutet aber eher auf ==> Dax 8.300 als Anlaufpunkt.

    Allen viel Spass beim Verbilligen!

  10. Vali

    @SkyHH , damit will er ausdrücken, dass er noch nie Buy&Hold konnte und es auch nicht begreift!

    Die Frage ist, ob er uns auch schon den turnaround tuesday glaskugeln kann, ober ob er immer noch an den 17. Oktober festhält, wo der Dax bei 7000-5000 stehen soll…

    Und der Dow?

    @Schwarzer Kater, danke für den Link! Solche Männer mag ich – klar, positiv und mit beiden Beinen auf dem Boden!

    @Tim, danke, super Artikel! Ich poste bis ca. 15.00 Uhr mit unregistriert, da du noch schläfst;-)?. Liegt es daran, dass es so eine Zeitverschiebung gibt? Erst dann mache ich manchmal registrierte Posts, die du ja erst freischalten musst, oder? Habe sonst keine Probleme soweit  festgestellt…

     

  11. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Alexander,

    mir gefällt auch die Lektüre der Dividenden-Ankündigungen. Keine Woche ohne was Neues. Außerdem stehen immer wieder Kapitalmaßnahmen an, die einer Entscheidung bedürfen. Also ob man Aktien oder Cash will usw. Schon deswegen „muss“ man dauernd rein schauen.

    Alexander, Dein Depot würde sich ideal für Aktienverleih eignen. Bei meinem Lynxbroker wird das gerade per eMail beworben, und ich bin geneigt, das zu machen. Allerdings habe ich zu wenig geeignete Werte, denke ich. Aber da muss ich nochmal schauen. Das ist der Nachteil meiner Fonds und „Exoten“. Die anvisierte Sasol wäre da wahrscheinlich auch wieder nix. Beim Christian vom stock-blog habe ich jetzt diese Sonoco gesehen. Die gefällt mir auch prima. Wird auch in meinem Depot landen, früher oder später. Wenn sie noch auf 35 zurück kommt, dann wären zumindest 4% drin, was mir für den Wert reichen würde.

    Es ist natürlich klar, dass man mit dem Aktien-Verleih Shortseller beliefert. Aber die Zusatzeinnahmen sind schon verlockend.

    Programm zur Steigerung der Aktienrendite (Stock Yield Enhancement Program)

    MS

     

  12. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @willihope

    Liest Du noch mit oder bist Du im Umzugsstress?

    Porsche heute Dank VW 12% im Minus. Falls Du noch Interesse hast, bekommst Du die heute im Sonderangebot.

  13. Patently Absurd

    Bei Porsche erhält man inzwischen eine Dividendenrendite von fast 4 %. KGV (3 Jahre) liegt bei 3,5. Bin leider zur Zeit voll investiert, andernfalls würde ich da eventuell zugreifen.

    Keine Ahnung, warum der Holding-Abschlag  so hoch ist. Ich komme auf 25 % gegenüber den VW Vorzugsaktien. Jedoch ist Porsche im Prinzip eine „unechte“ Holding, da die größte Position (VW-Stammaktie) fast 100 % Anteil ausmacht.

    Wenn ich zwischen Porsche VZ und VW VZ zu wählen hätte, würde ich meinen Favoriten kennen…

  14. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @Patently Absurd

    20% Abschlag heute ist schon eine Hausnummer. Die sind jetzt knapp 50% unter Jahreshoch. Auch wenn es ein Zykliker ist, kann man da als Langfristanleger durchaus drüber nachdenken.

    Ok, der maximale VW-Schaden könnte laut Presseberichten ca. 18 Mrd. sein, wobei eine Einigung weit drunter wohl realistischer ist. Aber Mr. Market tut ja gerade so als ob VW und Porsche keine Autos mehr verkaufen werden.

     

     

  15. Anna

    @ Schwarzer Kater

    Naja, die 18 Milliarden sind die eine Seite. Dazu kommen bestimmt noch Sammelklagen, noch schlimmer dürfte der Imageverlust sein. Eine Belastung wird es schon werden für VW.

    Zurzeit haut Mr. Market ja ziemlich zu: Siehe Deutz, heute ElringKlinger.

  16. AlexanderAlexander

    der CRASH ist echt lustig, da muss ich immer schmunzeln.

     

    @Matthias

    Das mit den Aktien verleihen spukt mir immer wieder im Hinterkopf herum, allerdings habe ich mich noch nie ausführlich damit auseinander gesetzt, wo die Risiken liegen etc. Muss ich mich mal einlesen.

  17. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Alexander, @SkyHH,

    ich habe vorhin per Mail mal eine Anfrage abgeschickt, ob es sich mit den Dividenden so verhält wie ich es verstehe. Man bleibt berechtigt, auch wenn die Aktie verliehen ist. Bzw. man erhält vom Counterpart (in dem Fall IB) eine Ausgleichszahlung anstelle der Dividende. Bei US-Bürgern gäbe es die Komplikation, dass bei dieser „anstelle-Zahlung“ wohl der normale Einkommenssteuersatz anfallen würde, weil keine reguläre  Dividende gezahlt wird. Für mich sollte sich steuerlich aber nichts ändern. Es würde die (reduzierte) Quellensteuer von 15% wie gehabt einbehalten werden. Das klingt alles prima.

    „When you lend your Fully-Paid Securities, you are entitled to receive the amount of all dividends and distributions made on or in respect of the loaned securities. However, you may receive cash payments „in lieu of“ dividends. If you are a U.S. taxpayer, cash payments in lieu of dividends are not the same as qualified dividends for tax purposes and are taxed as normal ordinary income (up to 39.6%) instead of the preferential qualified dividend rate of 20% (U.S. federal income tax rates quoted here are for 2014 and are subject to change). If you are not a U.S. taxpayer, IB may be required to withhold tax on payments in lieu of dividends and loan fees to you at 30% unless an exception applies.“

    Man bekommt als Sicherheit 102% in bar gut geschrieben für die Zeit der Leihe., die über Nacht immer neu berechnet wird. Diese Netto-Verleih-Einnahme soll bei mir die Marginkosten übertreffen, sodass ich mehr Zinsen für das Verleihen einnehme, als ich für die Kreditzinsen meiner Minusposition USD zahlen muss.

    Schaun mer mal. Wenn es ist wie vermutet, dann schalte ich das heute frei. Lynx (IB) macht es einem da wirklich einfach.

    MS

     

  18. SkyHH

    Bin dann mal gespannt auf deinen Erfahrungsbericht 🙂

    Aber warum leiht man sich Aktien von kleinen Anlegern? Begründet wird es bei Lynx wegen den Leerverkäufen. Also wenn der Händler einen Leerverkauf tätigt, sind deine Aktien aus dem Depot weg und bekommst einen entsprechenden Eurobetrag eingebucht im Depot? Bei Wertverlusten würde ich doch eher negativ beim verleihen sein oder?

    @Tim
    Da es hier nur um US-Aktien geht, welche Erfahrung hast Du gemacht bzw. Infos gibt es von deiner Seite?

  19. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @SkyHH,

    der Händler leiht sich von IB aus dem Pool. Angenommen 100.000 Kleinanleger geben die Leihe frei, und ein Händler will sich von IB 10.000 MSFT zum (Leer-)Verkauf leihen, dann sammelt IB die aus den Kleindepots ein und gibt sie dem Händler. Ob die Bar-Sicherheit von IB oder dem Händler kommt weiß ich nicht. Sobald der Händler sich wieder eindeckt (mit Verlust oder Gewinn), werden die Aktien den Depots wieder eingestellt. Man sieht aber diese Aktien trotzdem im eigenen Depot, dass sie aber verliehen sind. Man kann sie trotz Leihe genauso selbst verkaufen. Dann ersetzt sie IB von woanders (anderes Kleinanlegerdepot, denke ich).

    > „Bei Wertverlusten würde ich doch eher negativ beim verleihen sein oder?“

    Man würde natürlich mit dem Füttern der Leerverkäufer dem Abwärtstrend Vorschub geben. Aber wenn es abwärts geht, dann tut es das eben. Dann bekommt man wenigsten paar Gebühren. Ob ich die Aktie verliehen oder unverliehen mit weniger Wert im Depot habe kommt aufs Gleiche raus. Ist weniger wert.

    Beim Markos sehe ich nicht durch was da wirklich gemeint ist. Die Kommentare reden von Optionshandel. Covered Calls und Naked Puts verkaufen hat nichts mit Aktienleihe zu tun. Muss ich nochmal anschauen.

    Der Rico startet gerade Artikel über den Optionshandel.

    Nachtrag; wenn ich mir die Positionsverluste beim Markos ansehe, dann kann es kein Aktienverleih sein, sondern Optionshandel. z.B. hat er wohl einige Optionen verkauft, die er mit Verlust schließen musste durch Ausübung. Shit happens. Aber sowas ist Optionsgeschäft. Die Aktien nur gegen Gebühr zu verleihen ist anders.

    MS

  20. ValiVali

    @Matthias, ich finde das auch sehr spannend mit dem Aktienverleih!  Das geht wohl nur bei einem richtigen Broker wie Lynx. Die haben keine Abgeltungssteuer? Wie wird das dann verrechnet?

    Ich könnte ja theoretisch mit einem Depot umziehen… Ich bin auch nur bei der DAB und DKB. Das DKB-Depot könnte ich gern verliehen…

    Und wie ist das eigentlich mit den Kapitalmaßnahmen? Hast du dich schon mal mit Aktien „auszahlen“ lassen? Ist da nicht zu viel Gebühr? Z.B. BP fragen mich immer, da würde ich gern die Aktien nehmen, aber meine Dividende entspricht aktuell evtl. 8-10 Aktien… Bei der DKB ist 10 Euro die Gebühr, die würden sie ja berechnen… das wäre sehr dooof…

    Wie machst du das? In der jeweiligen Währung nur? Gebühren? Bei Lynx?

  21. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Valueria,

    keine Ahnung wie das bei anderen Brokern ist. Ich bin nur durch die eMail drauf gestoßen, dass es bei Lynx so geht. Kenne das zwar prinzipiell schon, habe mich vorher aber nicht drum bemüht.

    Depot kann man ab 5.000 eröffnen, aber die 50.000 braucht man für das Verleihprogramm.

    Die Wahldividende Cash oder Aktien sollte eigentlich immer kostenlos sein. Auch bei Flatex habe ich meines Wissens da keine Gebühr gezahlt, was ich aber nicht beschwören will.

    Bei Flatex bin ich einmal in die Gebührenfalle getappt. Man hat dann ein PDF im Postfach und kann ausgefüllt mit dem Entscheid zurück faxen oder mailen. Das habe ich mal gemacht, weil ich nicht wusste, dass die Wahl auch online zu erledigen ging.
    Für das rückgesendete Formular wurden mir dann auch solch hohe Gebühren berechnet, online war kostenlos.
    Da gab es ja einige Wahldividenden bei Telekom, E.ON, und irgendwas noch. Das war online immer kostenlos bei Flatex.

    Bei Lynx sieht man dann auch eine Nachricht, dass eine Wahl getroffen werden soll. Wenn man nichts macht wird die Voreinstellung gemacht. Die Aktien-Dividenden werden immer kostenlos eingebucht, der unrunde Cash-Rest der Dividende als Cash. Die Quellensteuer wird auf den gesamten Dividendenbetrag abgezogen, denk ich.

    MS

  22. Stefan

    Habe gestern mal bei 46,5 bei Porsche zugelangt. Kurzfristige  Wette auf eine Gegenbewegung.

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es spätestens ab Oktober wieder kräftig steigt. Versuche deshalb ein paar günstige Werte zu finden. Bei SAP habe ich ebenfalls nachgekauft.

  23. Vali

    @Matthias, danke! Wenn du magst, kannst du gern deine Erfahrungen mit uns hier teilen 🙂

    Ich mache momentan wenig mit dem Depot, aber diese Optionen reizen mich. Vielleicht mache ich aber bei Lynx was neues auf nächstes Jahr…
    Und bei den Divis, probiere ich es aus, mal was in Aktien ausbezahlt zu bekommen, damit ich einfach einmal;-) weiß wie es geht.

    @Tim, dachte ich mir schon 😉

    @Stefan, finde ich gut! Viel Glück! Ich finde auch, dass das gestern bei VW eine brutale Überreaktion war, alles wird schwarz und schwärzer ausgemalt, dabei gibt es Firmen, die viel mehr Dreck im Gepäck haben… die amerikanischen Autos sind ja so umweltfreundlich…!!!

  24. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Valueria,

    ja klar. Bin selber gespannt. Ich habe jetzt mal dieses Verleihprogramm aktiviert. Mal sehen, ob da was passiert. Die schrieben mir, dass es schon so ist wie gedacht. Wenn eine Aktie über den Ex-Div. Termin verliehen ist, dann bekommt man eine Ausgleichszahlung statt der Dividende. Nur zur Besteuerung haben sie sich nicht geäußert, wegen unerlaubter Steuerberatung. Da müsste man einfach abwarten was passiert. Wahrscheinlich finden die bei mir gar nix brauchbares. 😉 Weiß auch nicht, ob man eine Nachricht bekommt wenn was verliehen wurde, oder ob man nachschauen muss.

    Mit den Optionen muss man schon verstehen was man macht. Ich habe da auch noch Lernbedarf. Ich fange da mal ganz vorsichtig mit sehr überschaubarem Risiko an.

    Erklärung findet man hier beispielsweise.

    So, jetzt ist erstmal Betriebsversammlung. Zeit für ein Schläfchen. 😉

    MS

  25. Vali

    @CRASH, ja heute sieht es wieder nach Einkaufskursen aus. VW stürzt weiter ab und zieht den Dax runter… Meine Lieblingsaktien gibt es aber noch nicht billig genug… Am 17.10. bin ich leider auch nicht da, werde den Crash vielleicht verpassen, ist ja noch ein Samstag dazu… Tja, Pech 😉 Dann muss ich wohl weiter „nur“ die Dividenden kassieren… wegen dieser Buy&Hold-Macke… tztztz ;-P

    @Matthias, danke!

  26. C*R*A*S*H

    @Vali

    Das macht nichts. Du kannst ja zum Trost ein wenig Dein Bildchen von Warren Buffett streicheln. Oder hast Du Dir gleich die Puppe von ihm bestellt? http://i.telegraph.co.uk/multimedia/archive/01132/arts-graphics-2008_1132277a.jpg

    Dabei immer wieder schön das auswendig gelernte aufsagen: „Aktien steigen immer weiter“, „Es gibt ewiges Wachstum“, „Dividenden sind die neuen Zinsen“, „Aktien sind alternativlos“, „Das ist nur eine kleine Delle“…

    Bulls make money, bears make money…buy & holders get slaughtered.

  27. Vali

    „Der reiche Vater sagte: Verlierer sind Leute, die meinen dass verlieren schlecht ist. Die Verlierer können es sich nicht leisten zu verlieren und oft meiden sie dies zu jedem Preis. Viele Verlierer vertrauen nur auf Sicherheit … wie ein sicherer Arbeitsplatz, regelmäßiges Einkommen, garantierte Rente und Zinsen auf ihrem Sparbuch/Bankkonto. Die Verlierer verlieren weiter, und die Gewinner verdienen weiter, nur weil die Gewinner wissen, dass der Verlust ein Teil des Sieges ist.“

    Aus dem Buch „Retire Young Retire Rich – How to Get Rich Quickly and Stay Rich Forever“ von Robert. T Kiyosaki – das habe ich mir bestellt CRASH 😉

     

     

     

     

  28. Don Camillo

    Draghi unser im Himmel,

    geheiligt werde Dein Name,

    Dein Euro-Reich komme, Dein Wille geschehe,

    wie im EZB-Himmel so auf Erden,

    unsere tägliche Liquidität gib uns heute,

    Wo ist der Mario, wenn man ihn mal braucht?

  29. Syntax Error

    Heute stehen verdammt viele verunsicherte da und erkennen, dass man sie hinters Licht geführt hat. Der DAX rutscht, statt wie noch im März/April von den üblichen „Experten“ aggressiv propagiert, immer weiter zu steigen.

    Das Depot ist voll, die Verluste stellen sich ein, die Perspektiven sind von Ängsten bestimmt, nicht von Goldgräberstimmung.

    Aber zum Glück gibts ja den Turnaround Tuesdaaaaaaaaaaa….

     

  30. ZEN Investor

    Guten Tag

    also VW wird doch jetzt so richtig zum kauf.

    Abgestürzt von 160 auf knapp über 100 Euro. Also rund 35% Verlust innert 1 Woche.

    Buchwert über 200 Euro. Kein Verlustjahr die letzten 7 Jahre, Return on Assets meist 2-4%.

    Das ist wie damals vor 50 Jahren (als wir noch jung waren) beim Salat-Öl-Skandal von American Express. Man muss genau jetzt zuschlagen. Jetzt kann man mal richtiges Value-Investing betreiben.

    Eckdaten zu VW:

    Jahreshoch 2015: 246
    Kurs vor 1 Woche: 168
    Heutiger Kurs: 114,36
    Buchwert pro Aktie: 201,70
    Return on Assets (Median 7 Jahre): 3,21
    Return on Assets (Bereich 7 Jahre): 0,56-6,80%
    Gewinn pro Aktie (Median 7 Jahre): 18,63
    KGV (Gewinn Median 7 Jahre): 6,14
    KBV: 0,57

    Also ich denke, da sollte man zuschlagen.
    Alle Angaben von morningstar.com.

    Also ich bin begeistert! So ein tiefes, langjähriges KGV! Eine profitable Firma mit 43% unter dem Buchwert!

    Meiner Strategie widerspricht es ein bisschen, weil: Ich setze auf ein Return on Assets von 5% (7-Jahres-Median).

    Aber eigentlich ist VW ein super Investment, wie man es nicht all zu oft findet.

     

  31. SkyHH

    Der Kurs wird denke ich noch ein wenig runtergehen. Die News, negative natürlich, überschlagen sich ja gerade. Ich würde noch warten, wenn ich Geld investieren würde.

  32. Stefan

    Uiuiui, das kracht ja heftig. Wie geht ihr vor? Kauft ihr schon nach oder wartet ihr noch? Möchte mein Pulver nicht zu früh verschießen.

    will aber auch nicht wieder tatenlos zusehen wie alles wieder steigt.

  33. Anna

    @ Stefan

    Suche Dir paar Werte und beobachte gut. Ich glaube, es geht noch tiefer. Im Herbst 2008 habe ich einiges eingekauft und später ging es weiter bergab (das Trostpflaster war damals das Ende der Steuerfreiheit zum 31.12.08). Nur nicht nervös werden.

  34. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan,

    VW liefert dem deutschen Michel gerade mal wieder den Beweis, dass Börse eben doch Kasino ist, reines Glücksspiel, da man nie wie wissen kann was die treiben. Und in der Tat ist der (Klein-)Aktionär ja nur ein lästiges Übel für das Management. Man macht sich Sorgen um das Wohlergehen des Winterkorn, nicht des geschädigten Aktionärs.

    Hämisch wird der deutsche Gutbürger dem Börsianer mal wieder seine Verluste gönnen, weil Gier eben bestraft gehört. Jeder Bausparer wird sich wieder mit einem süffisanten „Das war doch klar“ im Sessel zurück lehnen.

    Mir ist es insoweit recht, da meine schlimmste Befürchtung ist, dass die Börse zu jedermanns Liebling würde. Woher sollten dann noch Käufer kommen? Jetzt ist erstmal wieder genug Schaden angerichtet, um die Deutschen in Scharen aus Aktien zu treiben, bzw. bestätigt fern zu halten.

    Also ich selbst mache nichts anders als immer. Sobald ich etwas Kohle angesammelt habe, wird etwas nach Gusto gekauft, wobei ich nie in die Verlegenheit komme, dass mir da nichts einfallen würde. Man braucht ja nur im Internet etwas quer zu lesen, schon hat man wieder jede Menge Werte, die man kaufen könnte. Gestern ist mir z.B. noch WDR (Waddell & Reed Financial, Inc.) begegnet. Ist jetzt kein sofortiges „must have“, dass ich auf Pump kaufen müsste, bleibt aber auf der Wunschliste. Scheint ein solider, traditioneller Vermögensverwalter zu sein. Und so finden sich immer Werte, die ich sofort kaufen würde, wenn Geld da wäre.

    MS

  35. Markus

    @Matthias

    Sorgen um das Wohlergehen von Herrn Winterkorn? 😉

    Ist eher unwahrscheinlich.

    Am Freitag hätte eine ad hoc Meldung rausgehen müssen.

    Dann soll ein detailverliebter Ingenieur und weltweiter Entwicklungschef nichts von manipulierten Abgaswerten zuerst nur auf dem amerikanischen Markt (500.000 Autos) und dann einen Tag später urplötzlich bei 11 Mio. Autos weltweit gewusst haben…

    Ein Schelm wer auch noch bei dem Zeitpunkt der Veröffentlichung eine andere Intrige wittert….

    Aber es ist ja nicht nur VW… andere Praktiken in z. B. der Pharma-Branche werden doch auch mit Lobbyismus schön unter das Volk gebracht, bis mal wieder eine neue Sau durch`s Land getrieben wird, die nicht mehr vertuschbar ist.

    Die Aufregung und Empörung ist dann auch wieder so eine grottige Inszenierung…

  36. Markus

    Das Urteil über Winterkorn ist eigentlich in den Medien schon gefällt…

    Ob was besseres bei dem Aufsichtsrat und der Vetterleswirtschaft nachkommt???

  37. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Der arme Kerl (Winterkorn) wird sich wahrscheinlich mit einer 8-stelligen Abfindung völlig nutzlos im vorläufigen Ruhestand langweilen müssen. Andere wollen auch noch an die Tröge.

    MS

  38. Syntax Error

    Und schaut Euch bitte mal die Insider-Verkäufe am Freitag bei VW und Porsche an. Sicher alles nur Zufall.

    Unter anderem:
    Ing. Hans-Peter Porsche / Verkauf / Stückzahl: 5268 / Kurs/Preis: 63,5218

  39. Vali

    Mir tut es leid, wenn so eine gute Firma einen solchen Imageschaden abbekommt und andere mitzieht. Jeder 7. Arbeitsplatz in Deutschland ist von der Autoindustrie abhängig. Ich glaube, keiner möchte, dass VW zu Lehman Brothers wird.

    Deutsche Autowerte gehören  nicht unbedingt zu meiner Anlagestrategie, aber  ich beobachte sie trotzdem jetzt genauer…

    @Matthias, du hast so recht! Börse ist einfach nichts für Weicheier 😉

    @Markus, ja finde ich auch! Viele Firmen bauen so viel Mist, es gibt auch viel schlimmere Praktiken, die Leben kosten. Die Frage ist, wann und ob es ans Tageslicht kommt…

    VW hat mit Absicht betrogen und es wird auch so aufgefasst… Eine BP-deepwater horizon hatte viel schlimmere Ausmaße, aber es war ja nicht vorsätzlich…

    Das Dilemma aller Firmen ist doch, zwischen Kunden, Aktionären, Lobbyisten, Staat (wie Umweltbehörde) und Gewinn das richtige Produkt zu liefern. Alle zufriedenzustellen, ist einfach schwierig. Viele haben sich das umweltfreundliche Dieselauto gewünscht, müssen jetzt doch auf Elektroauto umsteigen, aber wer macht das…

  40. StefanStefan

    Da sieht man, dass der ZEN Investor eben keine Ahnung hat. Wer Investor in seinem Namen hat sollte investieren und nicht zocken. Bleib lieber bei deinen Patienten…jemand wie du hätte wohl auch Eon nach Fukushima gekauft…VW wird ein Fass ohne Boden werden. Die jetzt zu kaufen wäre wie in der Spielbank auf schwarz zu setzen. Kann natürlich gut gehen mit einer Wahrscheinlichkeit von fast 50%. Hat aber mit investieren nichts zu tun.

    Was machen eigentlich schon wieder diese komischen Sozen hier? Ich glaube es wird Zeit für ein geschlossenes Forum 😉

    @ Markus

    die Pharmabranche ist mindestens so verbrecherisch unterwegs. Da werden z.B. Aids Medikamente aus Afrika umetikettiert um sie dann zum tausendfachen Preis in Europa zu verkaufen… Nestlé nimmt den armen Leuten in Südamerika und Afrika das Wasser weg, füllt es in Flaschen und verkauft es denen dann wieder…

  41. Moralapostel

    Schau einer an. Bei einem Automobilkonzern entdecken einige dann doch die Moral. Es gab ja sogar eine Sondersendung in der ARD zu VW.

    Gabs die auch schonmal zu dem ganzen Rotz, den uns die Nahrungsmittelkonzerne vorsätzlich (!) unterjubeln? Die ganzen Chemieunfälle von BASF, Bayer und Co. sind ja sicherlich auch nicht der Rede wert.

    VW kann wunderbar herhalten um von der desolaten Flüchtlingspolitik dieses Landes abzulenken. Es gibt ja leider keine WM. Na ja, die Reichen und Schönen haben ja wenigstens ihre Wiesn.

    Winterkorn und Co. haben ihre Schäfchen längst im Trockenen. Wer entschädigt, den deutschen Anleger, der doch in Aktien investieren soll?

    Blanker Hohn, wenn ich hier die Aussagen von Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart lese: „Tagsüber schuften sie bei Daimler oder BMW, abends können sie aber die Aktien dieser Konzerne nicht schnell genug verkaufen.“

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/finanzmarktforum-investment-live-wir-investieren-wie-in-der-steinzeit/12352502.html

    Ja, das ist sehr realitätsnah, Herr Steingart.

  42. Markus

    @Vali

    Ich habe dunkel was in Erinnerung dass BP gewaltig an der Sicherheit gespart und geschlampt hat…

    aber bei all den beherrschenden Medienthemen (diverse Tier-Grippen, diverse Lebensmittelskandale, diverse humanitäre Katastrophen usw.) ist auf eines Verlass: Die Mehrheit und die Berichterstattung verliert nach ein paar Monaten oder Jahren so gut wie immer das Interesse daran und die Skandale sind so gut wie vergessen.

    Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit übersteht VW den Skandal aus mehreren und vielschichtigen Gründen.

    Auch mit der Moral ist es so eine Geschichte und wenn man viel auf andere zeigt, zeigen doch mehr Finger in die eigene Richtung…

     

  43. C*R*A*S*H

    Keine Sorge. Heute ist Turnaround-Wednesday. Und wenn das nicht klappt, dann kommt bestimmt der Turnaround-Thursday, Turnaround-Friday…

    Aber es gibt Hoffnung. Herr Draghi spricht heute Nachmittag in Brüssel. Das dürfte doch für einen nachhaltigen Anstieg, wenn nicht gleich den Start der Jahresendrallye sorgen.

    Das ganze Crash-Gefasel ist natürlich Quatsch. Aktien können nur steigen. Buy and Hold ist das einzige Wahre.

  44. Markus

    @Crash

    Wann genau scheppert es denn und in welcher Höhe nochmal?

    Nur mal um deine heimliche Untergangssehnsucht auf zuverlässige Prognosefähigkeit zu überprüfen.

    So ein Unterbewusstsein manipuliert Deine Erfolgsaussichten um es mal astrologisch zu formulieren. 😉

  45. C*R*A*S*H

    @Markus

    Das habe ich hier bereits mehrfach geschrieben. Ich erwarte in den aktuellen Phase einen Rücklauf bis mindestens auf die 8.300 Punkte bis zum nächsten Frühjahr. Das schrieb ich bereits als hier schon einige wieder sabbernd von die 11.000 oder 12.000 träumten.

    Auch wenn es jetzt Dank Draghi oder VW-Tradern kurz wieder über 10.000 zuckt, erwarte ich mindestens das Oktober-Tief. Da ging es nur wegen Draghi (QE Ankündigung) nicht tiefer.

    Mr. Armstrong geht ja von einem noch größeren Crash um den 17.10. aus.

    Jetzt kannst Du ja gerne mit Deinem sauer verdienten Geld dagegen halten. Und immer hübsch nachkaufen.

    Die Börsen sind gerade angeschlagen und gefährlich. Die FED hat nicht die gewünschte Sicherheit geliefert. Vielleicht gelingt es der EZB, die ja schon über Praet und Draghi von QE2 faselt.

    Trotzdem, das ist bestenfalls ein abwärtsgerichteter Sägezahnmarkt und nichts für Buy + Hold.

    Wer am legendären Tag der Aktie eingestiegen ist, war heute bereits 3000 Punkte im Minus.

  46. Stefan

    Anna

    Danke, Du scheinst echt ne Menge Erfahrung zu haben. Ich bin gerade total verunsichert. Werde jetzt erstmal schauen, was ich kaufe oder nachkaufe.

    Vielleicht hab ich den Einstieg ja jetzt auch schon wieder verpasst.

  47. Vali

    @C*R*A*S*H, also echt unglaublich wie du deine offensichtlich negative oder nicht vorhandene Börsenerfahrung hier bestätigst. Ein Buy&Holder kauft regelmäßig ein. Sogar ich habe das in 2 Jahren begriffen. Und auch wenn jemand Deutsche Aktien am Aktientag gekauft hat, dann konnte er danach mit der Dividende nochmal reinvestieren und zukaufen… und liegen lassen…wo ist das Problem?

    Genauso geht es mir mit vielen anderen Unternehmen. Sie zahlen monatliche, quartals- oder jährliche Dividende. Ich verdiene immer, egal wann ich die Aktie (Unternehmensbeteiligung, die in Stück ausgewiesen wird und die bleiben stabil) gekauft habe. Noch dazu gibt es Sonderdividenden von Zukäufen, Splittings und Wachstumsaktien, die ohne Dax  nach oben steigen. Bist du so naiv oder tust du nur so?

    Hast du schon mal eine Aktie gekauft? Warum hast du soviel Schiss vor dem Crash? Hast du  was von Cashflow gehört? Natürlich musst du Unternehmensanteile erst kaufen und dann kannst du erst an der Gewinnbeteiligung (Dividenden) verdienen. Vorher schaust du dir nur den Index an und verlierst weiter…

    @Matthias, danke für dein Waddell&Reed. Die Dividendensteigerung ist ja super! Und wenn ich sie jetzt kaufe, könnte das eine richtige Freude werden 🙂

    Ich dachte an die Scotiabank oder eben HSBC… als nächster Divi-Wert, aber deine Entdeckung ist auch attraktiv!

    @Markus, ja die Medien müssen sie erst in Ruhe lassen. Vorher werden erst alle ängstlichen VW-Aktionäre verkaufen, damit sich das Ganze bereinigt. Dann könnte man einsteigen…

  48. Markus

    @Crash

    Ich steige nicht zu einem bestimmten Stichtag mit kompletten Lebensersparnissen in den Aktienmarkt ein oder aus.

    Weder am Tag der Aktie noch an einem anderen Tag.

    Ob abwärtsgerichteter Sägezahnmarkt oder nicht… selbst die große Depression sieht mit den korrekt gerechneten realen Renditen langfristig nicht so übel aus, wie es manchmal fälschlicherweise dargestellt wird.

    Bei einer Online Enzyklopädie sind mehrere Fehler bei der länge des max. Drawdowns und wieder Erreichung des Vorkrisen-Niveaus gemacht worden. Unter anderem hat man die Dividenden-Rendite, die damals sehr hoch war, nicht mit eingerechnet und noch zwei andere Fehler haben sich auch in den Eintrag eingeschlichen.

    Außer man glaubt an einen kompletten Zusammenbruch des vorherrschenden Systems… sich dagegen zu schützen wird aber äußerst komplex bzw. alternativ.

    Ansonsten ist es natürlich befremdlich, wenn sich viele gleich immer finanziell frei rechnen. Dieses „gleich“ setzt manchmal 3 Dekaden lang Geduld inklusive „alt“ werden, konstant hohe Sparquote, gute allocation, Berücksichtigung von Inflation/Deflation, Kosten, Steuern und eine zukünftige Aktienmarktentwicklung wie die vergangenen sehr langfristigen Marktrenditen > 100 Jahre voraus.

     

  49. C*R*A*S*H

    @Vali

    Das aus dem berufenen Munde von Dir erfahrenen Anlegerin.

    Ich habe keinen „Schiss“ vor einem Crash. Ich hätte eher Schiss davor mir einzureden, dass 2-3% Dividende toll sind auch wenn meine Aktien 30% und mehr im Minus stehen.

    Mach doch Dein Ding. Wie gesagt, Buy and Hold wenn wir ein paar Tausend Punkte tiefer sind, macht Sinn.

    Heute ist eine Draghi-Rallye. Vielleicht erkaufen die Notenbanken noch etwas Zeit. Vielleicht sind noch nicht genug Profis und Börsenversteher, wie Du im Markt.

    @Markus

    Die meisten dieser „frei Rechner“ haben bisher nur den Bullenmarkt mitgemacht. Diverse dieser Blogs werden früher oder später verschwinden. Jeder kann doch seine eigenen Schlüsse aus der Lage ziehen. Meine Meinung (Valis Fundamentalanalyse mag was anderes ergeben) ist, dass die Märkte noch gut 15-20% überbewertet sind. Die Luft muss erstmal raus.

    Und wie gesagt. Alles nur Gefasel mit dem Crash. Geht immer nur nach oben. Die 9.500 waren sicherlich der Boden. Garantiert. It’s Turnaround Wednesday.

    ICH HABE ABSOLUT KEINE AHNUNG.

  50. Vali

    @CRASH, ich verstehe, du wartest noch, bzw. stehst an der Seitenlinie. Dann kannst du auch nicht wissen, wie es sich wirklich anfühlt, wenn deine Aktie  30% im Minus ist und du die Dividende reinvestiert. Du kannst aber auch nicht wissen, wie es sich anfühlt, wenn der Dax um 3000 Punkte niedriger ist, du aber Aktien besitzt, die das nicht nur nicht juckt, sondern die dabei auch noch steigen und noch schöner – die Dividenden um mehr als Inflationsrate  anheben!

    Und ja, ich bin absolut unerfahren für 2 Jahre Börse und ich verstecke das nicht. Aber das müsste dir doch zu denken geben: Wenn Vali, die Frau, als Leihe Gewinne macht und du als langjähriges Crash-Hellseher-Genie an der Seitenlinie wartest und deine Zeit mit Crash-Berechnungen verschwendest ohne damit Profit zu machen… ?! Bist du wenigstens Short?

    Ich habe auch keine Ahnung. Weder ob es crasht, noch ob es Turnaround gibt. Ich weiß nur, dass mein Cashflow wächst und ich mich freue, weil das mein Ziel ist und ich gern diesen Weg gehe: Aktien, Immobilien, finanzielle Freiheit :-)!

     

  51. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    Mittlerweile bietet der Dax doch wieder ein recht gutes Chance/Risikoverhältnis im Vergleich zum April.

    Meine nächste Tranche meines 500-Punkte-Dax-Sparplans® steht ja noch aus. Die wäre bei 9200 fällig.

    Wer bei VW gerne auf eine Wende spekulieren möchte, aber nicht die Aktien nehmen mag, für den bietet VW diverse Hybrid-Anleihen. Diese dürfen die Zinszahlung nur aussetzen, wenn die Dividende gestrichen (nicht gekürzt) wird. Die Zinsen müssen dann beim nächsten Mal nachbezahlt werden. Bei >5% p.a. Rendite sieht auch das recht vernünftig aus. Zum Beispiel dieses Papier.

    Ich habe heute Porsche bei knapp 39 Euro kaufen können und würde bei etwa 30 Euro nochmal nachkaufen. Bis letzten Monat bin ich der Aktie noch bei 60 Euro hinterhergelaufen und kam nicht zum Zug.

    Der Anlagenotstand ist endlich passé.

  52. Markus

    @Crash

    Buy & hold macht auch bei regelmäßiger Sparquote Sinn… zumindest, wenn man sich die größten Krisen des letzten Jahrhunderts ansieht.

    Das Gewinnstreben und das Streben nach Verbesserungen erlischt nicht, wenn man sich das Wesen des Menschen ansieht.

    Timing oder spekulieren gegen die Wahrscheinlichkeiten ist dagegen in der Mehrzahl der Fälle ein Verliererspiel.

    Bei den Bewertungen ist Amerika und einige small cap`s schon durchaus ambitioniert. Andere Regionen sind dagegen günstig, wieder andere moderat bewertet. Bestimmte Korrelationen übertragen die Entwicklungen vom Hauptmarkt auf andere Regionen ein wenig mit.

    Wegen ca. 20 % Drawdown, selbst wenn es garantiert währe, gebe ich keine Positionen & abgeltungssteuerfreie Positionen auf, sondern investiere konsequent weiter nach meinem Investmentplan.

    Ich habe nix anderes in der dotcom und in der subprime mit größeren drawdowns gemacht.

    Für andere Charaktere, Lebenssituationen oder kürzere Anlagehorizonte mag meine Strategie natürlich nicht die Strategie zum wohlfühlen und gut schlafen können, sein…

  53. Don Camillo

    Er hat uns erhört. Halleluja!

    EZB-Chef Draghi: Falls die Risiken zunehmen, werden wir nicht zögern zu handeln

    EZB Praet: Die EZB kann den Umfang, Dauer oder Komposition von QE jederzeit anpassen

     

  54. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @Markus

    Das ist interessant. Ist das Deine Regel bei 20% DD nachzukaufen? Wie sieht Dein Investmentplan sonst aus?

    Ich gehe ähnlich vor (regelmäßig kaufen, festgelegte Nachkaufpunkte), aber ich bin kein klassischer B&H Anleger. Ich fahre auch mal die Aktienquote deutlich runter.

  55. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Valueria und andere Interessierte,

    ich habe soeben mal in die Verwaltung geschaut, und ehrlich gesagt nicht wirklich damit gerechnet, dass Aktien verliehen sind. Aber siehe da, es funktioniert. Einen Tag aktiviert und schon geht es rund. Jetzt möge der kleine Nebenarm des Cashflow beständig tröpfeln. 😉

    Hier der Stand von gerade eben.

    MS

  56. Patently Absurd

    @Crash

    Es geht rauf und runter. Wenn du einige Zeit in (selbst gute) Unternehmen investiert hast, dann stehen einige Kurse halt bei -50 %, andere bei +200 %. Im Schnitt wird die Rendite sich aber rechnen, vorausgesetzt 1) du handelst nicht ständig (die Verführung ist groß) und 2) du baust bei der Aktienauswahl nicht großen Mist (auch soetwas soll es geben).

    Du kannst aber auch in ETF investieren, das macht halt nicht so viel Spass, ist für viele Privatinvestoren aber besser als Fehler gemäß 1) und/oder 2) zu begehen.

    @ Matthias Schneider

    Bist du sicher, dass sich das mit der Aktienverleihe für dich lohnt? Klar, das die Bank auf jeden Fall auf ihre Gebühren kommen. Vom Bauchgefühl her würde ich von solchen Wetten und Spekulationen, bei denen es auf die Solvenz unbekannter Dritter ankommt, eher die Finger lassen.

    Aktien kleiner und hochprofitabler Unternehmen will sicher auch keiner ausleihen…

  57. Markus

    @Schwarzer Kater

    Mein Fahrplan ist recht banal…

    Sparquote von 40 – 60 %… auch wenn ich in 16 Jahre Börse aufgrund sich wechselnder Lebenssituationen auch schon aussetzen musste… aber seit 17 ist es mir so in ca. 12/13 Jahren (Wohnungsausbau/Weiterbildung etc.) gelungen.

    Zielrendite mit Korridor, wo die Cashquote am unteren Ende bis auf die zwingend erforderliche Not-Reserve runter gefahren werden kann.

    Zielvermögen +/- einige Jährchen wenn es mal böse rappelt. Programmiertes Unterbewusstsein, dass ich ein wenig getrieben bin… 😉

    Hohe Aktienquote, hohe Risiko-Toleranz (sowas kann sich auch mit steigendem Alter & Änderung der Familiensituation ändern), Ausnützung von Fakorprämien wie small, value, emerging und eine breite Vermögensaufteilung…

    Persönliche Schicksalsschläge sind natürlich nicht auszuschließen, genau so wenig wie Katastrophen, die unseren Planeten unser aktuelles Finanzsystem usw. einschließen…

    Mein persönliches Glück hängt aber nicht vom überbordenden Reichtum ab… aber ich versuche es mit viel Motivation, stoischer Geduld und zusätzlich ist meine persönliche Entwicklung im Beruf ja noch lange nicht abgeschlossen…

    Kein Mensch kann irgendwas mitnehmen wenn er über die Klinge springt, aber man kann oder sollte schon versuchen das Beste aus seinem Leben zu machen.

  58. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Patently Absurd,

    es lohnt sich insoweit, als dass ich auf alle Fälle etwas netto an Gebühren dazu bekomme. IB kommt auf seine Kosten, indem sie von den Leihgebühren die der Händler zahlt ihren Anteil abzweigt, und der Rest bei mir ankommt.

    Keine Aktien verleihen heißt, Gebühren für mich Null. Aktien verleihen heißt, Gebühren für mich >Null. Es lohnt sich also unbedingt.

    Was die Solvenz Dritter angeht, aus dem Grund wird ja für die Zeit der Leihe die Sicherheitsleistung in bar bereit gestellt, die immer über dem Kurswert der verliehenen Werte liegt. (Stock Yield Enhancement Program)

    Nachtrag:
    >„Aktien kleiner und hochprofitabler Unternehmen will sicher auch keiner ausleihen…“

    Welche denn? Ich würde mal einfach aus dem Bauch heraus sagen, dass es für kaum einen Wert keinerlei „Short Interest“ gibt.

    MS

  59. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @Markus

    Das klingt doch alles andere als banal. Und eine beneidenswerte Sparquote. Sehr gut!

    Faktorprämien – deckst Du das über Einzelwerte oder ETFs ab? Gibt ja immer mehr, interessante Lösungen dazu.

    Ich verstehe ganz genau, was Du meinst. Ich bin aktuell etwas aktiver als sonst, da ich „einsammele“. Die letzten Tage im Bondbereich und eben das Piech-Schnäppchen. Ansonsten geniesse ich die freie Zeit ganz ohne Finanzkram.

    @all

    Schönen Abend!

  60. Markus

    @Schwarzer Kater

    Für die „Faktorprämien“ nehme ich etf`s nach Regionen-Aufteilung / BIP.

    Wobei ich zuviel smart beta Produkte nicht gut finde bzw. zu modisch.

    Bin kein hardliner Indexler und investiere auch in einzelne Aktien und auch in außerbörsliche Sachwerte.

     

  61. Frank

    „Die meisten dieser „frei Rechner“ haben bisher nur den Bullenmarkt mitgemacht. Diverse dieser Blogs werden früher oder später verschwinden.“

    Hier muß ich Crash Recht geben. Habe das alles schon mitgemacht.Dax von 8000 auf 2500, das war eine Hausmarke und die Stimmung damals war unglaublich schlecht. Ich bin heute noch stolz auf mich damals einfach weiter gekauft zu haben. Irgendwann war das damals kein Geld mehr sondern nur noch „Einheiten“ die halt mal gefallen waren. Der Gegenwert dieses verlorenen Geldes hat mich irgendwann nicht mehr interessiert.

    Trotzdem war damals Buy and Hold so richtig wie heute. Ich bin aktuell extrem bearish ,ähnlich wie Crash es sieht , bin hoch in Cash, mein vor 2009 investiertes Geld bleibt aber bis in 20-25 Jahren im Markt,komme was da wolle.

    Mein Szenario: Wir fallen noch mal 20-30 %, danach gehts steil nach oben. Bis 2017/18 gibts einen Crack Up Boom der dann wieder in sich zusammenfällt. Dann heißt es wieder kaufen, denn Aktien sind dann noch wichtigere Sachwerte als heute. Ob wir danach noch in Euro zahlen bezweifle ich.

    Mal schaun.

    Frank (München )

  62. Markus

    buy & hold ist so richtig wie damals und heute und trotzdem versuche ich timing, weil ich weiß der Markt bricht um 20 – 30 % nächsten Monat ein???

    Der Markt steigt in der Mehrzahl aller Tage, Wochen, Monate, Jahre und Jahrzehnte und ist über 2 Dekaden so gut wie allen anderen Investments in 99 von 100 Fällen überlegen… und trotzdem bin ich das neue Orakel von Delphi?

    Wenn man die Vorhersage mit Bewertungen begründet… was hält einen davon ab in günstige Regionen, Märkte & einzelne Aktien zu investieren?

  63. Vali

    @Markus, danke! Du hast geschrieben, was ich gedacht habe, nur besser!

    @Frank, mit welcher Sicherheit du hier wahrsagen kannst…. Legt ihr Karten, schaut ihr den Kaffeesatz an? Und  dass Tims Blog hier verschwindet, nur weil die Aktien nochmal um 20%-30% fallen, das ist doch völlig an den Haaren herbeigezogen. Sein Blog wird höchstens dann verschwinden, wenn er mit seinen Aktiengewinnen  ein schönes Leben an der Küste New Yorks genießt und keine Lust mehr hat Börsen-Laien in Investieren aufzuklären und Negativler motivieren zu versuchen. Dann bin ich aber auch weg 😉

    Weißt du, was ich glaube: Auch wenn Aktien nochmal um 50-60% fallen und alle mit KGV von 1 bis -1 sind, werden  immer noch die Gleichen nicht kaufen.

    Hier liest man doch, wer sich traut und investiert, positiv denkt und Investitionen kapiert hat und wer mit seinen 10000 Euro wartet bis alles umsonst ist und dann immer noch nicht kauft, weil es ja dann wertlos ist…

    @Matthias, danke dir! Das ist spannend, ja! Berichte wie dein Gewinn zum Schluß ist, wenn man Kosten usw. abzieht.

    @Schwarzer Kater, viel Glück mit Porsche 😉 Bin einbisschen neidisch, aber ich kriege keine Autos in mein Depot rein, da ist hauptsächlich Alkohol und Süßigkeiten drin 😉 Aber falls du dir einen echten Porsche kaufst, fahre ich mit dir gern eine Runde ;-P

    PS: Habe gestern die Bank of Nova Scotia gekauft… komme was wolle 😉

  64. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @Vali

    Danke. Nach dem kräftigen Kursanstieg wäre ich gestern fast zum Intraday-Trader bei Porsche geworden.

    Als Öl-Grossaktionärin kannst Du ja dann das Benzin für die Porsche-Runde zahlen.

    Bank of Novia Scotia hört sich aber auch irgendwie nicht nach Alkohol und Süssigkeiten an. Wobei ich natürlich nicht weiss, was die in kanadischen Banken so alles treiben.

    Glaube übrigens nicht, dass Tims Blog gemeint war, sondern die vielen Dividendenblogs, die wie Pilze aus dem Boden schiessen.

    @Markus/Frank

    Ich beobachte US-Industriewerte wie UTX, MMM, EMR, PX seit einer Weile. Da haben wir jetzt teilweise schon ganz vernünftige Kaufkurse erreicht, da hier der (zu) starke USD + die abschwächende Weltwirtschaft eingepreist wird. Natürlich würden diese Werte deutlicher fallen, wenn die Korrekturphase sich erstmal fortsetzt. Da geht also noch was.

    Pharma kommt Dank Biotech etwas runter. Mittlerweile gibt es echt wieder genug günstige Kaufmöglichkeiten.

    Wer an steigende Rohstoffpreise glaubt, dürfte auch fündig werden. Dazu Emerging Markets, Brasilien…

     

  65. Oliver

    Ich finde es auch kurios, wie einige mit Bestimmtheit vorhersagen, die Börsen werden dies und das machen. Haben die Madame Tessier geheiratet, die ihnen abends aus der Glaskugel liest? Das sind doch alles nur Vermutungen mit 50% Wahrscheinlichkeit. Der eine, der den DAX bis auf die 100er-Stelle vorhersagen kann, finde ich äußerst amüsant.

    Bei mir geschieht nichts außergewöhnliches als in den letzten Jahren auch. Ich kaufe jeden Monat so dies und das ein. Für Oktober wirds bei mir HCP und die SSE (englische Aktie). Alles nicht spektakulär, aber das sind wieder etwas über 200 € Einkommen pro Jahr und das ist, was zählt für mich. Für beide Unternehmen habe ich keine große Bedenken, gibts schon lange und sind profitabel. Sind noch nicht mal spannend.

    Ich hatte gestern auch mit dem Gedanken gespielt, VW zu kaufen, meinen Spieltrieb aber unterdrückt. Die hohen Schadenserstzforderungen plus die Mehrkosten und den Imageverlust, den VW erleidet, sind mir dann doch eine zu große Flohherde. Kann natürlich ein Fehler sein und die heute kaufen, lachen sich in drei Jahren ins Fäustchen. Aber man kann nicht alles mitnehmen oder ausprobieren, auch wenns einen reizt.

  66. Markus

    Es ist ja nicht so, dass ich nur über die Crash-Propheten mit den Vorhersagen verwundert bin…

    Auch die ich bin in 7 Jahren finanziell frei Rechner irritieren mich auch. Eine 7 Jahres-Entwicklung an der Börse kann durchaus von diesen häufig postulierten 10 % p. a. nominal abweichen. Reale Nachsteuer-Renditen sehen oft bescheidener aus.

    Selbst die Dividenden-Aristokraten können in so einem kurzen Zeitraum Kurstechnisch fallen und die Ausschüttung ist nix anderes als eine Art des Gewinnverzehrs eines Unternehmens.

    Ich weiß nicht, ob ich meine finanziellen Ziele in 15, 20, 25, 30 Jahren erreiche… ich versuche nur die Wahrscheinlichkeiten dafür zu erhöhen nach bestem aktuellem Wissen.

  67. Frank

    an Markus/Vali

    ich weiß soviel wie alle was die Zukunft betrifft, nämlich nichts. Es ist mein Szenario an das ich glaube, sonst nichts. Ich sage auch nicht daß Tim s Blog verschwindet, aber es werden viele verschwinden, wenn mein Szenario eintrifft.Seltsam wie aggressiv auf Meinungen reagiert wird, die nicht ins eigene Weltbild passen.

    „Wenn man die Vorhersage mit Bewertungen begründet… was hält einen davon ab in günstige Regionen, Märkte & einzelne Aktien zu investieren?“

    Wo tue ich das und wo steht daß ich nicht in einzelne Aktien investieren werde.

    Wenn ich die Finanzpresse lese, sehe ich überall wie billig jetzt alles ist(Leber,Halver,Roth,Focus Money…) Auch eure Reaktion zeigt mir daß  es eine deutliche Mehrheit ist die an steigende Kurse glaubt, für mich ein Kontraindikator.

    Es bleibt euch überlassen meine und Crashs Meinung als Kontraindikator zu werten, wir werden sehen, immer locker bleiben!

    Frank/München

  68. Markus

    @Frank

    Sorry, wenn Du meine geschriebenen Worte als aggressiv empfindest bzw. diese so interpretierst.

    Ich bin nur skeptisch für allgemeine Zukunftsdeutereien, egal ob rosarot oder tiefschwarz.

    Wir haben nur die Erfahrungen & Daten der Vergangenheit und auch schon gewaltige Stresstests für unser aktuelles Finanzsystem überstanden…

    Über 20 Jahre und bei unterschiedlichen zeitlichen Zahlungsströmen (wie es der häufigste Normalfall für viele Sparer & Investoren ist), ist es schwierig bessere Investitionen und Strategien für private Investoren als buy & hold nach Kosten und Steuern zu finden.

    Zusätzliche Diversifikation ist für uns Laien ein free lunch…

  69. Oliver

    @Markus

    Ich setze mir Ziele, z.B. soundsoviel € Dividenden im nächsten Jahr. Natürlich komme ich nicht punktgenau hin, da der Unsicherheitsfaktor immer mitspielt. Nehmen wie die VW-Aktie: Wie wird das Debakel die Dividende beeinflussen? Mit hoher Sicherheit negativ und wenns ganz blöd läuft, werden sie ein oder zwei Jahre gar nichts auszahlen. Ich habe die Aktie zwar nicht im Depot, aber sagen wir mal ich hätte sie. Das wäre dann etwas weniger als 1/50tel Anteil, d.h. ich bekomme eine recht kleine Delle, die sich im Gesamtergebnis prozentual niederschlägt.

    Kommen wir zu den Zielen zurück. Meine habe ich meistens erreichen können und durch die Dividendensteigerungen der bestehenden Aktien habe ich diese in den letzten Jahren immer übererfüllt. Was ich damit ausdrücken möchte: Obwohl ich nicht genau weiß, wie sich jede meiner Aktien verhalten wird, habe ich seit Jahren eine steigende Tendenz. Und aufgrund der Erfahrungswerte, die man sowohl bei steigenden als auch fallenden Kursen bekommen hat, sieht man, dass Dividendenauszahlungen wesentlich stabiler sind. Es haben immer mehr Gesellschaften die Dividende erhöht, als andersherum gekürzt oder ausgesetzt. Ich denke, dass dieses in Zukunft so weitergeht, da es ein sehr altes Muster ist. Aufgrund der Erfahrungswerte kann man dadurch schon einigermassen voraussagen, wenn man die gleichen Raten zurücklegt, wann man seine Kosten abdecken kann. Mein Erfahrungswert z.B. ist, dass man meistens seine Ziele zu niedrig setzt, weil man Dividendensteigerungen nicht abschätzen kann und weil es einem im richtigen Leben immer wieder gelingt, mehr zurückzulegen durch mehr Einkommen. Zumindest bei mir war das so. Deshalb kann ich heute auch ohne Bedenken schreiben, dass ich in vier bis fünf Jahren, wenn alles so gleich bleibt wie bisher, mir keine Sorgen mehr um das monatliche Einkommen machen muß. Das ist für mich reine Mathematik, da die Unwägbarkeiten wie jetzt z.B. bei der VW immer nur sehr vereinzelt auftreten.

    Natürlich können so krasse Sachen wie Vulkanausbruch, dritter Weltkrieg, persönlicher schwerer Unfall etc. passieren. Aber wenn solche Dinge eintreten, dann habe ich sowieso ganz andere Probleme und Aktien werden bei mir sicherlich die letzte Prio haben. Solche Gedanken einzubeziehen finde ich an den Haaren herbeigezogen, da ich sie persönlich nicht beeinflussen kann.

  70. Vali

    @Markus, ich habe meine finanz. Freiheit in 7 Jahren ausgerechnet, meinst du mich?

    Ich habe das nicht prognostiziert, ich habe eine erste Hochrechnung gewagt ;-). Und mir Ziele gesetzt – das habe ich sogar von dir gelernt, vorher habe ich einfach losgespart und investiert. Soviel ich weiß, hast du auch Ziele, und ich meine mich zu erinnern, dass du mit unter 50 die Million haben könntest?

    Ich finde Ziele großartig, weil sie motivieren. Was anderes ist, wenn ich bereits meine Kunden und Auftraggeber verscheuche, weil ich sie in 7 Jahren nicht mehr brauchen werde… das würde ich nie machen! Außerdem liebe ich meinen Job – habe ich schon oft genug wiederholt. Investieren ist nur eine Leidenschaft oder ein zusätzliches Lebensprojekt!  Es kann keiner wissen, was in 5, 7, 10, 20 Jahren sein wird. Außerdem sind wir hier verschieden alt, haben unterschiedliche Einkommen und sonstige unterschiedliche private, familiäre  Verhältnisse und Voraussetzungen…

    Ich lese gern wer wann was erreichen könnte. Warum nicht, z.B. http://finanzielle-freiheit-dividende-blog.de/ Er macht es doch großartig, oder er http://dividendhustler.com/

    Falls, alles zusammenbricht, haben wir sowieso Pech gehabt, kann das vorher jemand mit Sicherheit sehen? Wenn mich morgen ein Auto überfährt, dann bin ich schon morgen finanziell frei… 😉

    @Frank, nichts für ungut, sollte nicht aggressiv rüber kommen… sorry! 🙂

    @Schwarzer Kater, gebongt 😉 Die Scotiabank ist Dividendenstark, habe einfach zu wenige Banken… und ich traue mich das nicht mehr zu sagen, aber ich habe mich mal wieder in die Aktie verliebt 😉

  71. Anna

    @ Markus

    Ja, die Crashpropheten… Marc Faber hat sich nun auch gemeldet. Wie lang das noch scheppert und wie weit es runtergeht, das wissen die auch nicht.

    Und die 10 % p.a. So habe ich auch mal „geplant“, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die diversen „Einbrüche“ macht man mit bzw. muss man mitmachen. Dann ist die ganze Planung Geschichte. Inzwischen sehe ich das alles gelassener.

     

  72. Patently Absurd

    Ja, der Marc Faber ist schon ein richtiger Pessimist. Den Spitznamen Mr. Doom hat er sich verdient.

    Schön, dass dieser Blog von Tim so viele aktiven Teilnehmer hat – und da heißt es immer, Deutschland habe keine gute Aktienkultur…

    @Matthias Schneider:

    Das Zusatzeinkommen gönne ich dir. Für mich wäre die Wertpapierleihe aber nichts.

    Ich habe mein Investments in drei virtuelle Depots organisiert, damit ich Risiken besser einschätzen kann und die Bewertungsverfahren unterscheiden sich bei mir.

    1) Hervorragende, große Unternehmen mit Franchise (Buffett-Depot), hierunter IBM, Microsoft, Apple und noch ein paar andere Riesen

    – hier kaufe ich nur zu, und verkaufe selbst bei hohen KGV nicht

    2) Kleine Unternehmen (Micro-Caps) mit günstiger Bewertung sowohl nach KGV und KBV (Graham Depot), derzeit überwiegend Japan und Emerging Markets

    – auch hier ist wenig Bewegung – günstige, kleine Unternehmen bleiben meist über lange Zeit günstig, über Einzelwerte würde ich mich nicht in diesem Forum äußern (deine Frage Matthias), da ich Nettokäufer bin und Kurse nicht beeinflussen will

    3) große billige Unternehmen ohne Franchise, entweder nach KGV oder KBV, derzeit überwiegend deutsche Unternehmen

    – hier fällt es mir persönlich (psychologisch) schwer, eine Buy and Hold-Strategie zu fahren, insbesondere bei vielen deutschen Unternehmen

    Der Puritanismus (buy&hold) von Tim ist sicherlich lobenswert, aber wenn eine VW (oder Porsche), Südzucker, RWE, EON oder andere namhafte Unternehmen über Nacht 40 % oder mehr an Wert verlieren, dann wird das über Jahre nicht durch Dividendenzahlungen kompensiert – hier hat CRASH sicherlich teilweise Recht.

    Vielleicht wäre eine sinnvolle Strategie, bei diesen großen Unternehmen gemäß Depot 3) immer erst nach einer deutlichen Korrektur einzusteigen bzw. statt nach dem KGV nur nach dem um immaterielle Vermögenswerte korrigierten Buchwert zu gehen.

    Im Übrigen: Max Otte hat mit seinen zwei Fonds in diesen Werten ohne Franchise auch schon heftige Rückschläge erlitten. Er scheint jetzt eher in Richtung Franchise-Unternehmen (Nestle, Berkshire) zu gehen. Warum man dann aber statt direkt eine Nestle und Berkshire zu kaufen, noch in seine Fonds investieren soll, ist mir nicht ganz klar.

  73. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    So, meine Porsche-Fahrt wurde soeben mit etwas über 15% Gewinn innerhalb von 24 Std. beendet. Ich werde noch zum Daytrader.

    Da nun BMW ebenfalls unter Verdacht steht, wird mir das mit den Autos aktuell zu heiss.

    „VW ist offenbar nicht der einzige Autohersteller, dessen Fahrzeuge auffällige Stickoxid-Werte produzieren. Auch der BMW X3 xDrive 20d habe bei Straßentests des International Council on Clean Transportation (ICCT) die europäische Abgasnorm (Euro-6-Grenzwert) um mehr als das 11-fache überschritten, berichtet Auto Bild.“

  74. Markus

    @Vali

    Du hast einen Willen und eine starke Motivation und vermutlich auch eine recht gute Sparquote…

    @Oliver

    Ist doch super wenn Du deinem Ziel schon so nahe bist.

    Ich habe jetzt nicht speziell nach jedem unterschiedlichem Anleger differenziert bei meiner pauschalen Aussage mit den „finanziell frei Rechnern“.

    Innerhalb vom Zeitraum des Börseneinstiegs und der finanziellen Freiheit 7 Jahre zu brauchen mag sehr wenigen gelingen. Ausnahmen mit Erbe, Unternehmertum, Start-up`s, sonstigen Untersützungen gibt es natürlich auch.

    Mit dem Durchschnittsverdienst oder Median ist es schon eine meist deutlich größere Herausforderung finanziell frei zu werden, bzw. eine längere Angelegenheit.

    Unser Unterbewusstsein lässt uns oft blitzschnelle Wertungen für ein und desselben geschriebenen gleichen Satz machen. Selbst relativ neutrale Dinge werden dann emotional komplett unterschiedlich aufgefasst.

  75. Oliver

    @Markus:

    Da haben wir etwas aneinander vorbei geredet. Vom Einstieg nach 7 Jahren ist schwer möglich, da bin ich ganz bei dir. Es mag wenige geben, die das schaffen und da wäre im Grunde das Ungleichgewicht, in den 7 Jahren sehr viel zu verdienen um danach mit weniger auszukommen. Wenn man in der Sparphase ein bisschen leben möchte, dann braucht man schon das doppelte oder mehr an Zeit, je nachdem wieviel man pro Monat zur Verfügung haben möchte. Dauern tuts auf jeden Fall.

  76. Vali

    @Schwarzer Kater, das war aber eine kurze Fahrt ;-)))

    Herzlichen Glückwunsch und investiere deinen Gewinn klug 🙂

  77. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @Vali

    Danke. Da mir sogar ein Qualitätswert wie Roche den grossen Gefallen tut und mit grossen Schritten auf mein Kursziel zuläuft, werde ich da sicher fündig werden.

    @Patently Absurd

    Das sehe ich auch so. Und ich finde es gut, wenn sowohl Bullen als auch Bären kommentieren.

    Was heisst bei Dir „virtuelle“ Depots? Gedanklich getrennt oder noch nicht investiert?

    Bestimmt bekomme ich dafür Haue, aber bei einer E.on juckts schon so langsam mal einen kleinen Einstieg zu wagen. Definitiv kein Buy + Hold. Top im Dax sind für mich Fresenius und SAP. Zwei Werte, die ich neben BASF seit Ewigkeiten halte.

    @Anna

    Du schriebst gestern, dass Du noch tiefere Kurse erwartest. Ohne Glaskugel, auf welche Level erwartest Du die Korrektur noch? Und kaufst Du bis dahin nichts?

  78. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Da kommt man ja mit dem Lesen gar nicht mit während der Arbeit 😉

    @Patently Absurd,

    alles klar und Dank für die Beschreibung!

    @Oliver,

    viel Zustimmung. HCP ist prima. Bin leider schon so stark in Reits gewichtet. Aber da kommt schon noch mehr dazu.

    @Schwarzer Kater,

    Glückwunsch zum schnellen Geld.

    @Vali,

    ich gehe bei den CAD-Banken mit. Habe mir gerade paar CAD gewechselt. Werde mir heute noch einen ETF kaufen mit Banken („BMO Covered Call Canadian Banks ETF“, und einen anderen (iShares) mit kanadischen Werten querbeet („iShares Canadian Select Dividend Index ETF“)

    Beide bringen >5% und monatlich. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

    MS

     

  79. Michael

    @Vali

    Alles was recht ist, aber den Blog von finanzielle Freiheit Dividende Blog bzw. dessen vorgehen als großartig zu titulieren. Der Herr hat einen haufen hochriskanten Müll in seinem Depot, nicht nur aber sehr viel. Auch klaut er gerne mal Artikel von anderen Schreibern, siehe wallstreet online forum. Oder versucht auf eine derart blöde und plumpe Weise Werbung zu machen :D. Fachliche Fragen wurden und werden wenn denn noch welche gestellt werden nicht beantwortet. Aber wie das im Leben halt so ist jeder muss zusehen wo er bleibt und wenn er erfolgreich ist mit wem was er tut warum nicht. Wer langfristig Dividendeneinnahmen möchte sollte sich die Aktienauswahl gerade dort eher als abschreckendes Beispiel nehmen. Renditen mit 1x% sehen zwar toll aus, aber was nützt einem das wenn die Bude abraucht.

    Michael

  80. C*R*A*S*H

    Draghis QE Verbalerotik hat nichts geholfen. Da muss schon mehr kommen. Smart Money resigniert und hat sich für den Abverkauf entschieden. Den Dax kann man in Auto-Index umbenennen. Die ganzen zittrigen VW-Zocker springen bei den Marken von gestern wieder Reihenweise ab.

    Die Permabullen sollten darauf hoffen, daß das Augusttief bei etwa 9.300 hält. Sieht gerade übel aus. Darunter ist der Weg frei.

    Sonst sind meine vollkommen unrealistischen und von Ahnungslosigkeit gezeichneten Prognosen (==>Oktobertief<==) schneller erreicht als erwartet. Ahnungslosigkeit ist aber gerade sowas von in. Winterkorn hat nix gewusst,  Dobrindt auch nicht, die bei BMW sind auch vollkommen überrascht.

    Zur Feier des Tages kaufe ich mir einen Kanister Diesel.

  81. Marcel

    Bin gespannt, wann es die ersten Rettungspakete für die Automobilkonzerne gibt. Da wird sicherlich bald die Drohung von Arbeitsplatzverlusten ausgesprochen.

    Und sollte der arme Herr Winterkorn keinen Ehrensold bekommen?

    Man stelle sich nur mal vor, dass uns bald die Südstaaten retten müssen, weil der grösste Industriezweig absäuft und die Kosten für „Projekte“ wie BER, Flüchtlinge, Griechenland dann doch ein riesengrosses Loch bei der schwarzen Null (Herrn Schäuble) reissen werden.

  82. Patently Absurd

    @Schwarzer Kater

    Gemeint war, dass ich meine Investments, welches bei meiner Bank als ein einziges Depot geführt wird, separat buchhalterisch erfasse, wobei ich die unterschiedlichen Aktienklassen auf verschiedene Kostenstellen verbuche.

    Es ergeben sich dann mehrere „virtuelle Depots“, deren Gewinn und Verlust ich gut miteinander vergleichen kann. Ich sehe dann leicht, welche Strategie erfolgreicher war. Natürlich könnte man stattdessen auch mehrere Depots bei verschiedenen Banken führen.

    Die buchhalterische Erfassung hat aber auch noch die folgenden zwei Vorteile:

    Da der Ausdruck der Kauf-/Verkaufsabrechnung und die Verbuchung mit Arbeit verbunden ist, lässt man sich mit der Entscheidungsfindung automatisch mehr Zeit. Weniger Trading bedeutet geringere Kosten und höhere Rendite.
    Unwichtige Informationen (Tagesgewinn, Beleihungswert, Analystenaussagen) werden bei der Verbuchung weggefiltert. Wichtige Informationen, z.B. Handelsplatzgebühren und Steuern, Dividenenentwicklung über mehrere Jahre, werden transparenter. Die Entscheidungen werden dadurch auf Grundlage von ausschließlich der wichtigen Informationen getroffen.

    Durch die Verbuchung kann man zudem leichter die Steuern optimieren. Kann ich nur jedem empfehlen…

  83. Vali

    @Michael, da gebe ich dir recht! Seine Aktienauswahl entspricht nicht unbedingt meiner Anlagestrategie. Aber gerade durch die Offenlegung seines Portfolios bin ich bei vielen Aktien nicht in die Falle der hochprozentigen Dividende getappt. Außer bei Just Energy. Da habe ich mich übel verbrannt…. war mir aber eine persönliche aber teure Lehre 🙂

    Ich finde seine Ehrlichkeit, Investitionswille, Sparquote und seine Zielsetzung großartig. Ich habe am Anfang meiner Investitions-Suche viel von ihm, seinen Fehlern und seinen Erfolgen, gelernt. Sonst lese ich nicht viel mit und kann auch nicht viel dazu kommentieren, aber ich schaue immer mal vorbei.

    Blogger, die so leidenschaftlich einen Blog betreiben, dürfen und sollen Werbung machen. Werbung mache ich auch für meine Produkte. Wir tragen ja einen Kopf, der sortieren kann, was wir brauchen und was nicht…

    @Matthias, das lese ich gern 🙂 Viel Glück! Lieber den Spatz in der Hand… 🙂

  84. Michael

    @Vali

    Um irgendwie mit dem Thema in Verbindung zu kommen ist eine solche Seite sicher besser als keine. Bezüglich der Werbung war nicht das Problem das auf der Seite selbst Werbung für Produkte war, sondern das auf anderen Medien, Foren, .. versucht wurde auf eine eher dümmliche Art Leute anzulocken.

    Michael

  85. Markus

    @Crash

    Mal sehen ob Du Recht bekommst. 😉

    Trotzdem ändert dass nichts an meiner Langfrist-Strategie.

    Wäre allerdings schon heftig, nachdem wir vom DAX-Höchststand year to date schon ca. 29 % runter sind.

    Kummulativ dann ca. 50 % ohne eine Finanz- & dotcom Krise… vielleicht gibt man dann dem Ding einen neuen Namen wie Anleihen oder Staatsschuldenkrise? Wer weiß dass schon. Außer der Schwan kommt aus einer anderen Ecke…

    Wäre allerdings schon beachtlich, wenn wir solche drawdown`s häufiger als historisch und in schöner Regelmäßigkeit alle ca. 8 Jahre in Zukunft bekommen.

    Ein DAX ist kein breit gestreuter weltweiter Index und hat größere historische drawdowns wie ein msci world. Selbst der msci world hatte 2008/2009 ich glaube – 54 % ohne nachzulesen und beim DAX war die dotcom deutlich schlimmer.

    Wenn man Aktienquoten nahe 80 – 100 % vom Depot hat und der Depotwert im Wert von Eigentumswohnungen… da werden bei – 50 % manche Leute etwas hibbelig…

    Man könnte auch darüber fabulieren, ob ein GD 50,100, 200 mit 3 % Toleranz bei Indexen nach Steuern und Kosten dauerhaft überlegen sein kann…

  86. Markus

    Allerdings hört man man auch gerade wenig vom willi mit seinem gebert gehebelt…

    Also hebeln ist nix für mich.

    Dabei bin ich schon sehr risikofreudig bzw. ich denke über dem Schnitt aggressiv long.

  87. Markus

    Reine year to date Betrachtung liegen wir beim DAX ja erst bei ca. -3 % und beim MSCI World bei ca. +5 %….  da habe ich mich oben etwas irreführend ausgedrückt.

  88. Anna

    @ Schwarzer Kater

    Ich denke eigentlich nur an meine Erfahrungen von 2008/09. Im IV. Quartal 2008 habe ich gedacht es ist Einkaufszeit und habe zugeschlagen. Aber es ging noch tiefer. Deshalb warte ich ab. Wo der Tiefpunkt ist, weiß ich genauso wenig wie Du. Ich kaufe jetzt nichts. Liegt aber auch daran, dass ich wenig freie Mittel habe und verkaufen lohnt nicht.

  89. SkyHH

    @Michael,

    ich sehe es ähnlich wie Vali. Es sind aber interessante Werte dabei, die man näher betrachten kann. Mittlerweile stockt er seine Aristokraten auf. Und nicht alle Aktien mit einer DR von über 8 sind schlecht. Beispiele gibt es genug am Markt.

    Desweiteren finde ich seine Strategie schon interessant. Hiervon habe ich mir was für meine eigene Strategie angeeignet.

     

    Eine weitere Inspiration ist momentan der gute MS hier 🙂

     

    @MS

    welche Reit´s und/oder BDC´s sind denn so in deinem Portfolio?

     

     

  90. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @SkyHH,

    gerade wollte ich in die Koje gehen… 😉

    Also in solchen Zeiten wie jetzt kann man nur schlechte Tipps geben. So ziemlich alles sinkt. Heute war was im Busch mit der anvisierten TGP, obwohl kein ungewöhnliches Volumen über 8% im Minus am Anfang. Habe mich nicht getraut.

    BDCs sind ein trauriges Thema. Liefen mal so schön, aber derzeit wie auch die REITs mal die richtigen Prügelknaben. Der Michael C. Kissig widmet sich gerade den BDCs. Ansonsen must read Quelle: BDC Buzz bei Seeking Alpha.

    Ich habe PSEC, MCC, TICC, FSC. EFC kann man vielleicht noch dazu zählen.

    Ich würde mir heute vielleicht noch ein ETN von Etracs holen: und zwar BDCL.

    An REITs habe ich AX.UN (Artis), CUF.UN (Cominar),  NWH.UN (NorthWest Healthcare), PLZ.UN (Plaza Reit), REI.UN (RioCan Reit). ohne Mortgage Reits und Fonds.

    Na ja, heute habe ich wieder alles verfügbare Cash in den Markt geschleudert. 😉

    Habe mir den Kanada-Banken ETF geholt (TSE:ZWB 100 Stück, 250 Stück sind Ziel). Außerdem noch eine „Essensaktie“. Hallo Vali! 😉 Hatte so eine krumme Anzahl der „PZA“ im Depot. Da habe ich die noch etwas aufgestockt. Das ist ein Royalty Unternehmen. Die kassieren nur die Lizenzen für die Läden. Haben derzeit 730 am Laufen.

    Ok. Jetzt wieder Kohle zusammen kratzen für die nächsten Käufe.

    Gutes Nächtle

    MS

  91. willihope

    @Markus

    Von mir hört man nichts weil ich nichts zu sagen habe, ich habe seit Tagen nicht ins Depot geschaut und werde es erst heute tun. Ich habe wieder überwiesen und wenn die Kohle heute eingebucht wird werde ich wieder kaufen, ansonsten ist mir das Depot egal, und die Finanzwelt auch! Ich kann dir nicht sagen wo die Kurse stehen denn der Vorteil von Gebert ist ja das ich mich darum nicht kümmern muss! Es gibt auch anderes zu tun als sich über Kurse zu freuen. 🙂

    @Crashdummy

    Gratulation zu den Riesensummen die du verdient hast! Hoffe du bleibst uns als Millionär trotzdem erhalten! 🙂

    Um es mit Black Cats Worten zu sagen, auch für dich haben wir hier Platz und wenn wir von deinen Ansagen auch noch profitieren dann wächst du uns, trotz deiner dümmlichen Häme, zum Schluß noch ans Herz! 🙂

    Also allen viel Erfolg und wem fad ist der kann ja mal auf youtube einige Ted Talks ansehen, man lernt nie aus! Dr. Daniel Amen nur so als Stichwort, Crashdummys Scan wäre interessant zu sehen! 🙂

  92. willihope

    @Matthias

    So wie du konnte ich auch früher einmal die Urinstinkte nicht unterdrücken, da brach auch der Sammeltrieb durch, irgendwann wird die Liste aber einfach zu lange um allen Investitionen zu folgen.

    @Black Cat

    Du wirst doch nicht vom Glauben abfallen!? 🙂 Gratulation zu Prosche, das konnte man eben nicht wissen, da hatte ich Glück das ich kein Bares im Depot hatte und nicht zu 60 gekauft habe. 🙂 Naja wenn es bei VW Betrug im grossen Stil gab dann werden die anderen vermutlich auch Geld, viel Zeit und rechtliche Beratung „investiert“ haben um ihre Abgaswerte ……

    Also man ist nicht nur der Billigheimer sondern auch noch der Betrüger aber man ist ja sooo produktiv. Ob Mutti das richten kann oder macht sie wieder auf 180 Grad?

    Für die B&H_ewig Fraktion zumindest ein Denkanstoß ob deutsche Aktien wirklich so eine stabile Grundlage des Einkommen sind, die Liste ist schon ziemlich lange geworden die letzten Jahre. 🙁

  93. SkyHH

    @willihope,

    da würde ich dir in Bezug auf deutsche Aktien zustimmen. Aber jeder der B&H betreibt, sollte doch wissen, das eine Diversifizierung das A und O ist. Also sollte man auch Aktien im Depot haben, die nicht nur aus der BRD sind. Bisher habe ich nur selber einen Wert aus Deutschland im Depot. Rest ist aus GB, HK, USA,BMG, MHY,  CA und Norwegen.

     

    @MS

    vielen Dank. TGP finde ich auch interessant. Ist auf der Watchlist.

    Die Analyse und Kauf von Mr.Kissig ist interessant. Seine ausgewählte Aktie ist auch bei mir als nächstes im Depot.

    Dein Depot ist wirklich interessant und entspricht nicht wirklich das, was so die meisten Blogger haben 🙂

     

     

     

    @Mr Crash,

    könntest evtl. mit deiner Prognose richtig liegen. Bleibt also spannend:

    https://www.youtube.com/watch?v=6-brHmIylwo

     

  94. C*R*A*S*H

    Sägezahn-Markt, wie gesagt. Dazu mussten heute Positionen der gestrigen Yellen-Wette geschlossen werden. Die 10.000 könnte man nächste Woche nochmal sehen, wenn der Widerstand bei 9.750 endlich überwunden wird (gibt aber keine Käufer mehr). Wäre ein guter Zeitpunkt, um die Long-Positionen mit Gewinn zu schliessen. 9.300 hat gehalten – das ist wichtig für die Perma-Bullen. Ansonsten bleibt es dabei: Ziel => Oktobertief.

  95. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @willihope

    Schön, mal wieder etwas von Dir zu hören! Wie Du weisst, war das mit Porsche bei mir auch nur pures Glück. Mein Abstauberlimit wurde vor ein paar Wochen nicht ausgeführt und plötzlich steht das Teil bei unter 40. Falls sie jetzt wieder deutlich unter 40 geht, werde ich kaufen und liegen lassen. Bei den VW-Hybriden mit zeitweise über 6% p.a. Rendite konnte ich allerdings nicht widerstehen. Die halte ich bis zur Fälligkeit in der Annahme, dass VW nicht pleite gehen wird.

    Das klingt gut bei Dir und Du machst das absolut richtig. Ich werde meine Aktivität jetzt auch wieder deutlich reduzieren. Aktienquote habe ich in den letzten Tagen bereits deutlich erhöht. Ansonsten werde ich das Marktgeschehen auch mal etwas ignorieren. Ich kaufe weiter nach Plan regelmässig zu und es liegen noch ein paar Kauflimits im Markt für den Fall, dass es doch nochmal ein paar Schnäppchen gibt.

    @Anna

    Ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich hatte damals das Glück wegen eines anstehenden Immokaufs so gut wie gar nicht investiert gewesen zu sein. Natürlich ist „diesmal nicht alles anders“, aber ein Lehman-Crash erscheint mir in Zeiten von lockerer Notenbankpolitik und in Abwesenheit einer handfesten Rezession als weniger wahrscheinlich. Es sieht zumindest bisher eher nach einer gesunden Korrektur aus. Aber wie Du sagst, wissen können wir beide das nicht.

  96. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Schwarzer Kater,

    „Bei den VW-Hybriden mit zeitweise über 6% p.a. Rendite konnte ich allerdings nicht widerstehen. Die halte ich bis zur Fälligkeit in der Annahme, dass VW nicht pleite gehen wird.“

    Von einer VW-Pleite kann man sicher nicht ausgehen, obwohl, bei GM hat das auch niemand für möglich gehalten. Und jetzt hat schon die Schweiz ein Verbot des Verkaufs der betroffenen VWs angeordnet. Andere werden folgen. Das wird teuer. Ich glaube, man kann immer noch mit ein paar Euro einen Short-KO kaufen. Mal sehen…

    Die Anleihen sind ja nachrangig, also abzuschreiben bei Insolvenz. Auch haben die keine definierte Fälligkeit („perpetual“). Der Kurs kann auch hier gewaltig unter Druck geraten, weil eben keine „Erlösung“ zu 100% in paar Jahren in Aussicht ist. Man hat dann nur die Zinsen. Vielleicht erholen sie sich ja auch schneller als an denkt. Schaun mer mal.

    Schönes Wochenende

    MS

  97. Vali

    @C*R*A*S*H, ja Du hast vollkommen recht! Wenn Draghi nicht wäre, wenn keine Käufer (institutionelle Investoren – Fonds, Versicherungen und Pensionskassen) wären, wenn die Zinsen höher wären, wenn FED nicht wäre und wir Rezession hätten, und wenn Weltuntergang wäre,  dann aber, dann gäbe es den Crash, garantiert!

    Du stocherst weiter im Dunkeln und ich verdiene weiter ohne mir den Dax groß anzuschauen! Cashflow ist das Stichwort 🙂

    Nochmal: Bist du wenigstens Short?

    @willihope, deine ruppige Art habe ich direkt vermisst ;-9 Ich bin bei deutschen Aktien auch eher vorsichtig, außer MüRück, Allianz und Deutsche Post – die halte ich gern für die Rente;-). Aber würden sie auch mal auf Quartals- oder wenigstens Halbjahresdividende umschalten, würde ich auch andere kaufen… wie Henkel, Fresenius, Bayer oder BMW und … mein alljährlicher Dividendentrade – Drillisch! Schade, dass ich die verkauft habe…

    @Matthias, leckere Essensaktie! 😉 Viel Glück!

  98. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @MS

    Nicht ganz. Die Perpetuals haben einen fixen Calltermin (das meinte ich mit „Fälligkeit“). Bei einem Koupon von fast 5% ist von einem Call zum ersten Termin (wie bei allen Hybriden) auszugehen.

    Ein Nicht-Call kommt in der Realität sehr selten vor und wäre ein äusserst negatives Signal an den Markt, im Prinzip das Eingeständnis einer Zahlungsunfähigkeit (VW kann sich deutlich günstiger Geld leihen). Selbst RWE hat vom Calltermin Gebrauch gemacht.

    Für mich sind die Hybride Aktienersatz. Sie werden im Pleitefall vor den Aktien bedient und haben eine Zinsgarantie (Nachzahlpflicht) während die Dividende gekürzt werden kann. In dem Fall zocke ich nicht auf schnelle Kursgewinne. Ich nehme die knapp 5% Koupon p.a. gerne so lange mit, wie möglich. Ob VW wächst oder nicht kann mir reichlich egal sein. Wenn Du so willst, ist das eine Wette darauf, dass VW in den nächsten 12 Jahren nicht in Insolvenz geht.

    Sollte VW mit dem Land Niedersachsen als einem der grössten Anteilsinhaber und als Arbeitgeber von mehreren 100.000 Beschäftigten tatsächlich pleitegehen, dann gäbe es ganz andere Probleme. Vorher gäbe es eine neue Abwrackprämie, Rettungspakete usw. An VW hängen unzählige Zulieferer. Das wäre ein herber Dominoeffekt, der Deutschland in eine handfeste Rezession führen würde.

     

  99. C*R*A*S*H

    @Vali

    Bist Du etwa so eine aus der Fraktion „sei schlau und stell Dich dumm“? Machst hier erst einen auf unerfahrene Anlegerin und berichtest dann von Deinen grossen Cash-Flows und Nebenwertezocks.

    Man ist nicht permanent short. Ich bin temporär short. Als nächstes, wenn die 9600 wieder gerissen werden.

    Frage, was ist im Dunkeln stochern?

    Aktien nach Gefühl und ohne Rücksicht auf Bewertung zu kaufen, weil man sich in sie verliebt?
    Ein Szenario haben und nach dem Handeln?

    Ich habe hier jetzt schon mehrfach geschrieben, dass ich KEINE AHNUNG habe und mit meiner im Gegensatz zu Dir amateurhaften Bewertungsweise von einer immer noch deutlichen Überbewertung der Aktien + einem Rückgang auf das OKTOBER-TIEF des letzten Jahres ausgehe.

    Natürlich könnte ich mich auch in Ölaktien verlieben und darauf hoffen, dass der Ölpreis schnell wieder ein Niveau erreicht, dass die Dividende nicht komplett gestrichen wird. Oder in Essensaktien verlieben, deren KGVs sehr viel heisse Luft beinhalten, weil diese im Zuge der Regression zur Mitte verschont bleiben könnten. Ich könnte auch darauf hoffen, dass sämtliche Indikatoren wie Rohstoffpreise, Konjunkturdaten, Verschuldungsraten, Unternehmensgewinne lügen und es doch überall boomen könnte.

     

  100. Vali

    @CRASH, gut gekontert 😉

    Ich bin unerfahren. Ich hatte seit 2013 Aktien, die ich auch mehrmals gekauft und verkauft habe. Ich habe aber letztes Weihnachten Tims Blog entdeckt und er hat mir die Augen geöffnet. Ich war im Oktober 2014 größer in Aktien eingestiegen und investiere seitdem regelmäßig und verdiene permanent an der Dividende. Habe noch keine Firma, die ihre Dividende komplett gestrichen hat. Einige haben gekürzt, viele haben erhöht.

    Ich war noch nie short, weil das für mich die riskantere Variante des Anlegens/Tradens ist. Grundsätzlich glaube ich an Wachstum. Du eher nicht, und das finde ich riskanter und ich frage mich dauernd, warum du hier so sehr den Crash herbeisehnst. Wenn du sagt, du bist temporär short und du bereits auf den Tiefpunkt im Oktober wettest, dann gönne ich dir deinen Gewinn. Aber wenn du einfach nur als Miesepeter hier allen Investoren die große Abrechnung voraussagst, und ich (auch wegen dir) mein Cash im Tagesgeldkonto halte, weil ich auf noch tiefere Kurse warte,  finde ich es nicht nett 🙂

    Wir rechnen hier alle, dass es tiefer gehen könnte, aber ich würde mir nie erlauben Angstmacherei gemischt mit Schadenfreude hier unter potentiellen Buy&Holder zu posten. Im Dax-Chat wärest du mit Short-Einstellungen besser aufgehoben 🙂

    Und nochmal: Es gibt nicht nur den DAX!

    Hast du wenigstens vor, deinen Gewinn aus dem Oktobertief in gute Buy&Hold-Aktien zu investieren?

     

  101. C*R*A*S*H

    @Vali

    Sehe es mal wie Yin und Yang. Ich sträube mich gegen das Mantra des „Aktien kann man immer kaufen“ und „Buy’n Hold ist immer überlegen“. Mich widert es an (nicht hier im Blog) wie Anleger als „dumm“ bezeichnet werden, weil sie sich nicht zu jedem Kurs in Aktien treiben lassen (z.B. hier).

    Der Dax dient nur als medial sichtbares Beispiel. Für mich ist dieser zudem am einfachsten zu handeln. Es werden doch fast nur noch FED oder EZB Events gehandelt.

    Ich gönne keinem (selbst nicht @willi-Dax 13000-no hope) hier Verluste. Im Bullenmarkt ist eben jeder ein Genie.

    Noch was. Es ist ein Unterschied, ob man frustriert an der Seitenlinie wartet, weil man sich nicht traut Aktien zu kaufen oder bewusst ein anderes Szenario für sich als wahrscheinlich wählt. Es geht an der Börse nur um Wahrscheinlichkeiten. Ich sehe die Wahrscheinlichkeit fallender Kurse als höher an.

    Bei entsprechender Bewertung kaufe ich Aktien. Sicherlich nicht am Tiefpunkt, aber mit viel weniger heisser Luft als jetzt.

  102. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Schwarzer Kater,

    prinzipiell bin ich voll bei Dir. Ich kenne die Eckdaten der Anleihe, aber ich meinte eben mit „keine „Erlösung“ zu 100% in paar Jahren in Aussicht“, genau diesen frühest möglichen Call-Termin, diese möglicherweise sehr lange (für meinen Geschmack zu lange) Haltefrist von 12 Jahren, wenn man sie vorher nicht zu besserem Kurs verkaufen kann.

    Aber Du hast ja Recht, ob man eine Aktie oder Anleihe im Minus hält, das spielt keine Rolle. Und Dein Kupon ist Dir sicherer als eine Dividende.

    Trotzdem würde ich selbst lieber einen ETF o.ä. nehmen. Ich habe ja auch einige Bond-Funds. Für so Hybriden könnte ich mir z.B. TSE:XHB vorstellen Das ist wieder in CAD, da ich bei jetzigen Kursen am liebsten in CAD gehe. Der ETF ist derzeit auch gerade gut zurück gekommen, allerdings trotzdem nur 4,6% Rendite. Aber eben geliebte Monatszahlung (das ist einfach mein Ding. ;-)), und bondseitig sollte man schon dabei sein.

    Gutes Gelingen

    MS

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