Selbstdisziplin


New York, 27. Juli 2016
In den Bergen in den Catskills zu wandern ist herrlich. Dort gibt es herrliche Wasserfälle.

In den Bergen in den Catskills in New York zu wandern ist entspannend. Dort gibt es herrliche Wasserfälle.

Schwimmen unterhalb des Wasserfalls.

Schwimmen unterhalb des Wasserfalls.

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Ich war mit meinem Freund wandern in Upstate New York. Genauer gesagt in den Catskills, so heißen die Berge nördlich von New York nahe des Hudson-Tals. Es ist wunderschön dort. Es gibt Wasserfälle, Bären, Pilze, wilde Truthühner und Fossilien zu bestaunen. Es ist ein herrlicher Ort zum Entspannen. Von all dem Terror in den Straßen des Westens. Paris, Nizza, München…

Nach dem langen Wochenende war ich überrascht, als ich nach Hause kam. Ein Nachbar hat in meiner Wohnung Möbel hinterlassen. Er entdeckte sie im Haus. Eine Musterwohung mit Mustermöbeln wurde verkauft. Der Käufer wollte die Möbel nicht übernehmen, obwohl sie alle neu sind. Ok, sie sind etwas eingestaubt, aber ich kann alles im Handumdrehen sauber machen.

Eine neue Couch. Sie war ein Aussellungsstück in einer Musterwohnung. Etwas eingestaubt ist sie. Ein Freund hat sie mir geschenkt mit einem Teppich und anderen Möbeln.

Eine neue Couch. Sie war ein Aussellungsstück in einer Musterwohnung. Etwas eingestaubt ist sie. Sie kostet im Laden mindestens 2.500 Dollar. Ein Freund hat sie mir geschenkt mit einem Teppich und anderen Möbelstücken.

Ein silberner Beistelltisch aus der Musterwohnung.

Ein silberner Beistelltisch aus der Musterwohnung. Ob ich ihn behalte, weiß ich noch nicht.

Anstatt die neue Couch, Teppich, Tische, Schränke, Bett, Flach-TV in den Müll zu werfen, habe ich nun alles. Können Sie sich das vorstellen? Neue Dinge landen in dieser Konsumgesellschaft ratzfatz im Müll.

Ein neuer Flach-TV von Sony. Jede Menge Kissen. Und andere Utensilien für die Küche. Unglaublich.

Ein neuer Flach-TV von Sony. Jede Menge Kissen. Und andere Utensilien für die Küche. Unglaublich.

Ich habe jetzt alles doppelt. Und trenne mich von den alten Möblen. Den Nachbarn lade ich für ein feines Essen ein. Das bin ich ihm schuldig. Mindestens. Wie nett manche doch sind! Er dachte bestimmt über mich: „Der sparsame Deutsche mit den alten Ikea-Möbeln.“ Können Sie sich das vorstellen? Sie kommen nach Hause und entdecken neue Möbel im Wert von mehreren Tausend Euro – alle geschenkt? Ich glaube, mein Bekannter im Haus hatte Mitleid mit mir. Er dachte wohl, ich leide unter den alten Möbeln. Aber das ist gar nicht der Fall. Mir ist das schnurzpiepegal. Ich definiere mich nicht über teure Dinge. Ich muss dazu sagen, dass in meinem Haus steinreiche Leute leben, die auf einen gewissen Standard wert legen. Nebenan wohnt zum Beispiel ein Bestsellerautor, der Krimis schreibt, die verfilmt werden. Ständig bestellen solche Leute neue Kühlschränke, Möbel und Zeugs.

Ich war eigentlich froh keinen Fernseher mehr zu haben. Jetzt habe ich einen Flachen von Sony ungefragt im Wohnzimmer stehen – vermutlich werde ich ihn nicht anschließen. Aber ich freue mich selbstverständlich über alles. Es ist schöner wie Weihnachten.

Kommen wir zum eigentlichen Thema des heutigen Blogs: Die jungen Deutschen sparen falsch. Einer Umfrage zufolge haben nur zwölf Prozent Aktien beziehungsweise Fonds. Das meisten Geld wandert in Spareinlagen, auf Tagesgeldkonten und Bausparverträgen. Gerade der Nachwuchs hat so viel Zeit, dass er vom Zinseszins Gebrauch machen sollte.

Mit anderen Worten bietet sich vor allem in jungen Jahren die Börse an. Einerseits ist es aus mathematischer Sicht paradox, was die Jugendlichen machen. Andererseits ist es verständlich, weil sie in jungen Jahren große Wünsche haben (Führerschein, Auto, Elektronik…). Aber bei Erwachsenen dominiert wie bei der Jugend das Sicherheitsdenken: Für die meisten kommt daher die Aktie als Geldanlage nicht in Frage.

Wenn die Eltern den Kindern nicht die richtigen Verhaltensweisen vorleben, wie sollen es dann die Kinder wissen? Viele Eltern verhalten sich ja selbst wie Kleinkinder. Sie geben das gesamte Einkommen jeden Monat aus. Sie können nicht „Nein“ sagen. Ihre Unreife zeigt sich daran, dass sie ein neues Auto kaufen, nur weil der Arbeitskollege oder Nachbar eines hat. Kindlich ist jemand, der versucht, „reich“ zu erscheinen – in Wirklichkeit aber pleite ist.

Wer Konsumschulden aufnimmt, verhält sich wie ein Kind. Wer etwas studiert, das einem wenig Jobchancen später eröffnet, macht einen kindlichen Eindruck auf mich. Wer in den Urlaub fährt und das auf Pump finanziert, hat nicht die nötige Reife. Wer andere anhand ihres Besitzes beurteilt, verhält sich wie ein Kind. Wer ständig pleite ist, verhält sich wie ein Kind. Am schlimmsten sind Erwachsene, die ständig anderen die Schuld an ihrer Misere geben.

Achten Sie darauf, dass Sie kein finanzielles Chaos anrichten. Ihre Kinder werden Ihren Weg gehen. Fungieren Sie für Ihre Kinder als positives Beispiel. Seien Sie stolz darauf, zu sparen und clever zu haushalten. Agieren Sie wie ein Erwachsener. Geben Sie Ihr Bestes.

Ich schaue auf Youtube gerne Motivationsfilme. Ich finde dieses Video super. So können Sie eine andere Perspektive gewinnen:

Kleine Schritte machen zuweilen einen gewaltigen Unterschied. Es steht symbolisch für eine Fortentwicklung. Wenn Sie einen Garten haben, können Sie Gemüse anbauen. Das spart etwas Geld und macht vor allem Spaß. Ich baue auf dem Dach Grünzeug an: Salate, Kräuter, Tomaten… Es ist eine Frage der Einstellung.

Wenn jemand seinen Job hasst, der aber ordentlich Kohle bringt, wundert mich das. Viele Menschen haben schlicht die falsche Einstellung. Es ist eine Kopfsache. Schauen Sie nach den positiven Dingen des Jobs und nicht nach den Negativen.

Millionär können Sie werden, indem Sie hart arbeiten. Unterhalb Ihrer Verhältnisse leben. Und das überschüssige Geld clever investieren. All das lässt sich so zusammenfassen: Selbstdisziplin ist das Zauberwort. Wenn Sie ein typischer Konsummensch sind und es schaffen, Ihre Schulden zu tilgen und nebenbei ein kleines Depot anzusparen, können Sie gleichzeitig unnötige Pfunde abnehmen. Denn das eine Problem (Geldsorgen) hat manchmal mit dem anderen Problem (Übergewicht) zu tun.

Der kanadsiche Motivationsguru T. Harv Eker hat ein paar gute Bücher geschrieben, wie die Reichen eigentlich ticken: „So denken Millionäre: Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand„. Eker stellte sich die Frage: „Wie verhalten sich eigentlich Millionäre?“ Was machen sie anders als die konsumorientierte Mittelschicht? Es liegt ja gar nicht notwendigerweise an der Intelligenz. Es ist in erster Linie eine andere Einstellung. Es ist die Sicht der Dinge.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Selbstdisziplin

  1. Max Bogen

    @tim

    Ich gehöre als 23 Jähriger ebenfalls zu den 12 % der Jungen Deutschen.

    Mein Investment wird bald über die Masse und die Mehrheit der Eliten dominieren!

    Von @tim und @stefan ebenso!

    Hier könnt ihr meine Portfoliostruktur (Muster) ansehen! Sind komplex und Sturmsicher!

    Musterdepot Comdirect

    In Deutschland investiere ich mit Swap ETF und Thesaurierend aus steuerlichen Gründen, da ich als Langfristanleger Steuern hasse!

    justETF – Besteuerung von ETFs: Steuereinfach in ETFs investieren

    Die Sonne scheint und es wird auch weiter scheinen, wie wir es getan haben!

    Die Grundlagen habe ich von Aktien mit Kopf und die Weiterbildung von @tim erlernt!

    Hier könnt ihr die Fondsrechner für ETF Anleger nutzen.

    Wer lieber Stockpicking betreibt, dann könnt ihr die Aktienrechner nutzen.

    Viel Erfolg! Wer ein Ritter werden will, kann schon mal anfangen!

     

  2. Tobias F.

    Ich lese Tim seit einem halben Jahr und ich muss jetzt schon sagen dass es mich sehr beeinflusst hat, sicherlich zum positiven!

    Ganz sicher kann ich es erst in 15 Jahren sagen, wenn das Ziel FIRE im Alter von ca 47 erreicht sein wird. Ich hoffe Tim schreibt bis dahin weiter, so dass ich hier ab und an meine Fortschritte posten kann.

     

  3. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Max Bogen

    Danke fürs Lesen und Deine erstklassigen Storyhinweise. Du machst es richtig. Ich mag jetzt nicht Dein Depot im Detail beurteilen, weil viele Wege nach Rom führen. Und ich auch kein Geheimrezept habe. Du machst den Grundsatz richtig: Du sparst früh über die Börse bzw. per Indexfonds. Du hast langfristige Ziele: Das ist super. Du machst das 1-A. Du bist damit besser als 80% in Deiner Altersgruppe.

     

    @ Tobias F.

    Danke! Das Sparen und Investieren macht man ja im Grunde für sich selbst. Es geht um die eigene Würde im Alter. Du gehst einen Schritt weiter: Du möchtest früher als andere die goldenen Jahre genießen, was ein schönes Ziel ist.

  4. Tobias F.

    Lieber Tim,
    Du hast recht, man macht es für sich und seine liebsten. Aber es fällt wesentlich leichter wenn man gleichgesinnte hat, im Freundeskreis oder eben auch online! Für mich ist dein Blog ein Geschenk!

    Das Leben hat so viele positive aspekte,  man hat (wahrscheinlich 🙂 ) nur eins, man sollte es sinnvoll leben.  Yolo sagt die junge Generation…. Es ist eine Philosophie! yolo heißt nicht, scheiß drauf sondern eher: mach was daraus!

  5. smitheyesmitheye

    Max Bogen said:

    Mein Investment wird bald über die Masse und die Mehrheit der Eliten dominieren!

    Ich wünsche dir bei deinem Vorhaben alles Gute. Aber das Wort „dominieren“ hat für mich eine eher negative Bedeutung. Vorallem, wenn es im Zusammenhang mit „Masse“ und „Mehrheit“ in einem Satz verwendet wird. Ich investiere für mich und nur für mich bzw. für meine Familie. Ich will damit nicht besser (oder schlechter) sein als andere. Ich will ein vernünftiges Investment, dass mir mehr Rendite bringt als andere Anlageformen. Ich möchte niemanden dominieren…

  6. Max Bogen

    @rainerzufall

    Nein! Aber ich höre es zum ersten Mal. Mehr noch:

    Die korrupten Riester und Rürup Rente bleiben steuerfrei, Kleinanlegern werden leider enteignet! Dafür werde ich bald auswandern!

    http://bit.ly/1pIkcI2

    @smitheye

    Wir als Ritter sind überzeugt, dass wir das System dominieren werden!

  7. Ex-Studentin

    Tim, du bist schon ein Glückspilz! Das Sofa sieht sehr schick & bequem aus. Dass die neuen Wohnungseigentümer den Fernseher nicht haben wollen, wundert mich nicht. Viele Fernseher wird man nicht mal mehr verschenkt los. Überall sieht man nur noch riesige Flatscreens, die man nicht mehr alleine getragen bekommt. Finde es sympathisch, dass man dich wegen deiner alten Möbel bemitleidet. Guter Lebensstil von dir und nette Nachbarn.

  8. AlexanderAlexander

    Super Tim, ich dachte immer die Amerikaner sind überwiegend oberflächlich und denken nicht so sehr an den Nachbarn. Jedenfalls ein Glücksfall und ein bisschen Staub, was soll es.

    Ein Hauptproblem ist es, Gleichgesinnte zu treffen. Wer kennt schon jemanden im RL, der langfristig investiert? Ich kann die Leute an einer Hand abzählen. Da sind die vielen Blogs ein wahrer Quell der Freude und bestärken mich bei meiner Strategie.

    Ich werde es zwar nicht mehr schaffen finanziell frei zu sein, aber ich muss mir auch keine Gedanken machen, wenn ich in die Freizeitphase wechsele. Das ist ja auch was wert 🙂

  9. chaostrader

    Richtig moustachian wäre es, den ganzen geschenkten Mist zu verkloppen und das Geld zu investieren. Noch mehr passives Einkommen!

  10. Dominic | Der Portfoliomanager.de

    Schöne Anekdoten mit den Möbeln!

    Da würde ich doch glatt vorschlagen, dass der ungewollte Fernseher (auch zum eigenen Wohle) am besten einfach in der gleichen Manier weiterverschenkt wird. Mach aus dem schönen Gefühl des Empfangens das noch schönere des Gebens 😉

  11. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Ex-Studentin
    Ja, ich bin ein Glückspilz. Die Leute sind sehr nett. Das fiel schon den Nachbarn auf, dass die Couch und der TV 15 oder 20 Jahre alt sind. Mir macht das aber nichts aus. Im Gegenteil. Ich finde das eher kultig anders zu sein.

     

    @ Alexander

    Ich habe eine große Packung Backpulver über die Couch geworfen. Das zieht den Schmutz/Staub hoffentlich raus. Ja, das stimmt. Die meisten Menschen denken nur ans Geldausgeben, nur an den Konsum. Mir kommt das wie eine Sucht vor.

     

    @ chaostrader

    Das stimmt. Aber das Haus von Mr. Money Mustache sieht ganz ordentlich aus.

     

    @ Dominic | Der Portfoliomanager.de

    Danke. Ja, den Fernseher werde ich nicht wegwerfen. Versprochen! Entweder verschenken oder erst mal stehen lassen. Schenken/Helfen macht Freude, das ist vollkomen richtig.

  12. Finanzmixerin

    Hier gab es ja neulich die Diskussion über Kyosake und sein Buch Rich Dad Poor Dad. Ich habe das zum Anlass genommen es ebenfalls zu lesen und mich begeistert das Buch. Ich finde es klasse.
    @Vali: Ich kann gut verstehen dass dich das Buch inspiriert hat. Du hast vieles richtig gemacht mit deiner Selbstständigkeit.

  13. PIBE350

    Schöne Geschichte mit den Möbeln. Ich habe auch schon das eine oder andere Mal Mitleid erregt. So ein ,,Pennerleben“ nach außen hin hat echt etwas Gutes: Mich pumpt niemand mehr nach Geld an, weil es keine sichtbaren Statussymbole gibt und Verkäufer suchen sich lieber schick gekleidete Opfer aus: ,,Bei diesem Hartzer gibt es wohl nichts zu holen.“ 😀

  14. Vali

    @Finanzmixerin, danke 🙂 In Sachen Immobilien verstehen wir uns auch gut;-)

    @Tim, herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen alten Möbeln ;-)!

    Man muss auch den Leuten erzählen können, dass man nichts gegen gebrauchte Sachen hat. Ich habe eine sehr liebe Freundin, die mir all die gebrauchte Kleidung ihrer Kids schenkt. Meine Kinder wissen das auch sehr zu schätzen und sind sehr dankbar – die Kleider sind sehr hochwertig und absolute Markenartikel, die ich selbst nicht kaufen würde 🙂

    Zur Erziehung gehört auch, in den Kindern das Bewußtsein zu wecken, gebrauchte Dinge zu schätzen. Manche können das nicht und akzeptieren nur neues. Ich hatte noch nie ein Problem damit, solange die Qualität stimmt.

  15. Max Bogen

    @couponschneider

    Genau, so ist es! 🙂

    Immerhin ernte ich es erst nach ca 10 Jahren!

    Wie gesagt, ich werde Sie dominieren!

    Ich freue mich schon auf den totalen Sieg über das System!

    😛

  16. Philipp

    Das Schlimme ist ja, dass wir schon als kleine Kinder zu „Konsumenten“ programmiert werden. Über das Fernsehen, Radio etc. Und bei unseren Eltern war es genauso. Die wissen es also meistens gar nicht besser. Und wie Tim richtig schreibt, wie sollen Sie es dann richtig an Ihre Kinder weiter geben? Das „System“ ist doch auch im Endeffekt darauf ausgerichtet, dass wir konsumieren müssen um die Wirtschaft am laufen zu halten. Man wird zwar das System nicht ändern können, aber man kann seine Eigene Einstellung ändern. Daran arbeite ich auch noch. Ich spare noch lange nicht so viel, wie ich eigentlich sparen könnte. Und mit dem sparen alleine ist es ja noch nicht getan. Dann muss man das gesparte Geld auch noch richtig anlegen. Sonst wird man nie finanziell Frei sein. Über meine Erfahrung mit einer dividendenorientierten ETF-Strategie berichte ich in meinem Blog http://www.passives-einkommen.rocks

    Und Danke Tim für den wieder echt tollen Beitrag!

  17. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Vali

    Oh danke. Neue Dinge werden ja ohnehin bald alt. Der Wahn, dass immer alles neu sein muss, ist nicht nur teuer, sondern belastet auch die Umwelt.

    Ich sehe es oft, wenn die Nachbarn Möbel wegwerfen. Sie sehen fast neu aus. Wenn jemand umzieht, nehmen sie es meist nicht mit.

    @ Philipp

    Danke. Ja, die Kinder werden so wie ihre Eltern dann Konsumsüchtige. Und schnell schnappt die Schuldenfalle zu:
    https://www.youtube.com/watch?v=3xOeV6Grb1c
    https://www.youtube.com/watch?v=uHJpcdjTPZU

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