Seien Sie vernünftig


New York, 5. Mai 2016

Junge Amerikaner meiden teure Kosmetik. Gefragt sind günstige Produkte. Außerdem sind natürliche Inhaltsstoffe  beliebt. Die Edelmarken wie Chanel oder Estée Lauder bekommen insofern ein Problem, wenn der Preis zu hoch ist.

Anleger werden immer nervöser. Die Medien beteiligen sich an der sorgenvollen Stimmung. Die Börsenkurse bröckeln. Mich macht das nicht nervös. Ich investiere langfristig. Ich schichte mein Depot nicht um. Es bleibt wie es ist. Egal, was passiert.

Wichtig ist, dass Sie Ihre Gefühle im Griff haben. Das ist viel wichtiger als alles andere. Ein Blick zurück auf Crashs zeigt, dass die Masse der Anleger eben nicht die Angst unter Kontrolle hat.

Gerade erfahrene Anleger sollten die Gelassenheit Jüngeren beibringen. Schlaues Geld = schlaue Gefühlskontrolle. Hinzu kommt, dass Sie auf die langfristige Ausrichtung des Depots achten sollten.

Ähnliches gilt für viele Bereiche im Leben: Wer langfristig plant, dem geht es im Regelfall besser. Sie ernähren sich dann gesund, bewegen sich ausreichend. Womöglich machen Sie Meditation, um den Stress abzubauen. Sie schlafen ausreichend. Sie lachen…

Wer Probleme mit den guten Ansätzen hat, muss sich darum kümmern. Hingabe ist das Wichtigste für Ihre Gesundheit und den finanziellen Frieden. Ohne Hingabe kommen Sie nicht sehr weit. Nur Engagement bringt Sie weiter.

Haben Sie das Ziel, Ihre Schulden zu tilgen und Sie sind motiviert, werden Sie es zügig schaffen.

Sind Sie heute nicht zufrieden, gibt es nichts, was Sie sich kaufen könnten, um die Zufriedenheit zu erhöhen. Die Forschung zeigt: Der Kauf von Gegenständen (TV, Auto, Haus, Kleidung, Schmuck…) macht Menschen nicht dauerhaft glücklicher. Eher ist das Gegenteil der Fall.

Wer zufrieden ist, weiß, dass der Kauf von Zeug deren Leben nicht schöner macht. Je mehr Zeug wir besitzen, desto größer wird es zur Last für uns. Wenn Sie andere ständig beeindrucken wollen, werden Sie nie happy werden.

Ihr Auto kann ruhig ein paar Kratzer und Beulen haben. Und Ihr Haus kann so aussehen, als ob tatsächlich jemand darin lebt.

Ein wichtiger Schritt zur Zufriedenheit ist es, die Angeberei mit Dingen zu vermeiden.

Impulskäufe sollten Sie ganz vermeiden.

Heute ist mir ein Artikel bei der Zeitungslektüre aufgefallen. Das „Wall Street Journal“ skizzierte, dass jüngere Amerikaner (Millennials) die teure Kosmetik von Estée Lauder eher meiden. Sie bevorzugen statt dessen günstigere Produkte. Daneben ist Kosmetik mit natürlichen Inhaltsstoffen gefragt.

Bodenständigkeit, Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Dankbarkeit – all das sind Tugenden. Diese Tugenden machen Menschen zufrieden. Ausreichend zu sparen, sollte Priorität in Ihrem Haushalt haben. Das ist ein Muss.

Wenn Sie ein neues Auto vor der Tür stehen haben, eine neue Marmorküche haben, teure Kleidung tragen, das neueste Smartphone in der Hand halten – dann haben Sie ja im Prinzip das Geld, nur legen Sie es falsch an. Konsumkredite, Dispo-Kredite, Autokredite, das können ganz große Geldfresser sein. Hüten Sie sich davor. Wer schlau ist, versucht auf Schulden ganz zu verzichten. Sie können durchs Leben kommen, ohne Schulden aufnehmen zu müssen.

Leben Sie innerhalb Ihrer Verhältnisse. Für manche Menschen ist der Konsum samt Schuldenaufnahme wie eine Sucht. Sie können es einfach nicht lassen. Ständig wird neues Zeug gekauft.

Richten Sie einen Aktiensparplan ein. Kaufen Sie regelmässig ETFs, Indexfonds oder andere smarte Produkte. Sie brauchen nicht hochintelligent zu sein, um ein erhebliches Vermögen aufzuschichten. Sie brauchen nur einen klaren Kopf und die nötige Motivation. Mit ganz einfachen Börsensparplänen können Sie ein enorme Vermögen aufbauen. Der Trick: Früh anfangen. Durchziehen. Dran bleiben. Sparrate erhöhen. Auf die Kosten achten.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Seien Sie vernünftig

  1. Felix

    Apropo Kosmetik

    Was ist eigentlich mit Avon, war mal ein Thema hier.

    Ich habe, was ich sonst nicht mache, damit etwas getradet. M.E. ist die Kursentwicklung ziemlich gut vorhersehbar. Ich habe, mit überschaubaren Beträgen natürlich, schon mehrmals mit Kaufen und Verkaufen innerhalb einer Woche zweistellige Renditen mit Avon eingefahren.

  2. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Felix.

    moin moin. Avon ist momentan nicht in meinem Depot. Meine letzte Aktion mit AVP war ein Zwangsverkauf über einen ausgeübten Call Ende April. Ich habe die vorher zu 2,98 USD (im Feb) gekauft gehabt, dann nach dem starken Anstieg eine Call-Option mit Strike 4,50 USD verkauft. Ich dachte nicht, dass die sogar noch über 5 USD läuft.

    Bei Verfall der Option stand der Kurs bei ca. 4,90 USD. Mein Strike von 4,50 plus Prämie von 0,35 brachte mir also einen Verkaufspreis von 4,85 (gegenüber Kauf 2,98) USD. Ich hatte allerdings gehofft, dass der Kurs unter 4,50 steht, ich nur die Prämie behalte und sofort einen neuen Call verkaufe.

    Jetzt könnte ich die Aktie wieder unter meinem Verkaufspreis (4,50/4,85) zu 4,30 USD neu kaufen, aber ich schau erstmal. Wahrscheinlich verkaufe ich bald einen PUT mit Strike 4,00 USD (wenn sie noch etwas fällt), oder mit Strike 4,50, wenn sie stagniert. Dann behalte ich die Prämie wenn sie wieder ins Plus geht, oder ich muss sie zum Strike kaufen, wenn sie darunter fällt.

    Sobald ich sie habe, verkaufe ich wieder einen Call mit Strike über meinem Kaufkurs. Usw. usf. 😉

    Schönen Feiertag noch. Ich muss heute Bierausschank im Gartenverein machen.

    MS

     

  3. Berliner

    Ich glaube Ihr seit hier an der falschen Stelle. Ihr habt garnichts kapiert.

  4. Tobias F.

    In Geld-Dingen vernünftig zu sein lernt man am besten von seinen Eltern. Wir waren nicht arm aber auch nicht reich, trotzdem wurde sehr gut gehaushaltet.

    Für die meisten hier ist es wahrscheinlich selbstverständlich, dass man eben keine Konsumschulden macht oder sich dem Konsumrausch hingibt.

    Ein anderes Thema: Dieser FAZ – Artikel ist mir heute ins Auge gesprungen http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/kapitalanlage-am-ende-der-fetten-jahre-eine-bestandsaufnahme-14207195-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Man geht davon aus, dass die Zeiten mit durchschnittlichen Aktienrenditen von 8 % der Vergangeheit angehören und auch nicht wiederkommen. Wie sieht das Forum hier diese These? Ich halte sie leider für nachvollziehbar.

  5. Der Malachit

    @Matthias Schneider

    Für mich hört sich das an, als wenn ich im Hühnerstall bin. PUT, PUT, PUT, die Hühner striken und legen keine goldenen Eier mehr.

    Aber mal ernsthaft. Ist diese Art von Jagd nicht ziemlich ungesund? Ich meine nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht, sondern auch in Bezug auf die eigene Gesundheit. Ich ziehe da einen ruhigeren, genügsamen Lebensstil vor. Ich denke, dass das den wahren Reichtum des Lebens aus macht.

    Reich wird man doch nicht von dem Geld, was man in hektischem hin und her gewinnt und verliert, sondern von dem Geld, was man von den Ertrag bringenden Investitionen behält. Aber gut, das kann man natürlich auch anders sehen.

    Na dann viel Spaß beim Bierausschank.

    Der Malachit.

  6. Christoph

    Die Millenials sind eine neue Generation, denen sind andere Dinge wichtiger als den vorherigen.

    Früher hieß es man braucht ein Auto, eine eigene Wohnung usw.

    Den Mellenials ist das unwichtig. Die machen teilweise nicht mal einen Führerschein. Sie legen auch viel wert auf Ethische Dinge.

    Des Weiteren sind Ihnen die Zeit mit Freunden wichtiger. Irgendwie erinnert mich das an die 70er, als es darum ging das Leben einfach zu genießen.

     

    Allerdings sorgen die Millenials auch wenig vor. Das ist ein großes Problem.

     

  7. Frank

    @ Christoph,

    ist doch klasse! Auf die 70er folgten an den Börsen die 80er, also eine richtig gute Zeit. Auch diese Millenials werden dann ein Nachholbedürfnis entwickeln.

     

  8. StockMan

    Vor ca. 3 Jahren habe ich damit begonnen periodisch Cisco, GE und MSFT zu kaufen. [Fast] immer in dieser Reihenfolge.

    Nachdem nun ein Teil von VALI’s ehemaligen Cisco Aktien in meinem Depot immer weniger wert werden 🙂 ist GE wieder an der Reihe. Vor jedem Kauf schaue ich auf die aktuellen Zahlen. Bei Cisco und MSFT rede ich mir ein, etwas zu verstehen. Aber bei GE blicke ich jetzt echt nicht mehr durch. Die Zahlen und den Umsetzungsstand der Neuausrichtung bekomme ich nicht auf die Reihe.

    Ist jemand im Blog, der/die GE versteht ?

    Grüße vom
    StockMan

  9. Freelancer Sebastian

    @ Tobias F.

    Früher 8% Rendite und 3 % Inflation.

    Heute 5 % Rendite und 0% Inflation.

    Wo ist das Problem?

    Ansonsten wiedermal ein spekulativer Artikel. Sehr stichhaltige Argumente – es kann aber auch ganz anders kommen…

    Von Belang sind die konkreten Ertragsaussichten und Dividendenausschüttungen von Unternehmen (Pharma und Konsum bspw.) in der Zukunft. Wer 100 Jahre am Markt ist, hat schon alles erlebt – und macht dennoch exzellente Geschäfte.

    Das große Rauschen würde ich daher an mir vorüberziehen lassen.

    @ Tim

    Schöner Artikel!

    Oft habe ich den Eindruck, dass man von „angeborenen“ oder zumindest frühkindlich anerzogenen Charaktereigenschaften profitiert, wenn man genügsam leben kann.

    Mir bedeutet Konsum und der Besitz von Dingen (mit Einschränkungen) nichts. Bei der „Inbesitznahme“ will sich einfach keine positive emotionale Reaktion zeigen. Der Besuch eines Konzertes dagegen….. unvergesslich.

    Ich habe wohl einfach Glück gehabt. Ein gesparter und investierter Euro macht mich glücklich. Das Ausgeben eher nicht. Kann man das lernen?

    Dem Konsumtyp geht es wohl andersherum. Kann er/sie etwas dafür?

  10. Christoph

    @Stockman:

    I Prinzip ist es so: GE besinnt sich auf das Kerngeschäft. Der Finanzteil wurde deshalb verkauft.

    Back to the roots quasi. Oft ist das ein guter Weg. Andererseits fehlt natürlich Umsatz wenn man nicht Zukäufe im Kerngeschäft tätigt.

  11. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Tobias F.

    Ja, das stimmt. Das Sparen und die Gelddinge lernen wir zumindest zum Teil von den Eltern. Am besten ist es wohl, wenn die Kinder nicht nur erklärt bekommen, dass sie mit Geld umsichtig umgehen sollen. Sondern wenn die Eltern den vernünftigen Umgang mit Geld/Konsum vorleben. So lernt es der Nachwuchs wohl am besten.

    Mit Blick auf die Rendite an der Börse: Es stimmt, dass die Rendite geringer ausfallen dürfte auf absehbare Zeit, weil die Bewertungen schon recht üppig sind. Das sagt Index-Legende John Bogle schon länger:

    http://www.marketwatch.com/story/john-bogle-says-you-wont-make-much-money-from-stocks-2015-11-05

     

    @ Freelancer Sebastian

    Du sprichst einen guten Punkt an. Ob der Konsumtyp etwas dazu kann? Da scheint ein Problem in der Kindheit zu schlummern. Ich fand in einer Dipolmarbeit etwas Interessantes: Wer in sehr armen Verhältnissen aufwächst, neigt dazu, im späteren Leben mit steigendem Einkommen nicht klar zu kommen. Das Geldausgeben kann zur Sucht werden. Überschuldung droht:

    „dass arme Verbraucher gelernt haben, mit wenig auszukommen und zu leben, bei zunehmendem Einkommen allerdings statusorientiert konsumieren. Die große Gefahr dabei ist die Kluft zwischen jenen Dingen, die leistbar sind und jenen, die man sich leisten möchte, die zumeist kreditfinanziert überbrückt wird. Dadurch ist die Gefahr sich zu überschulden besonders stark gegeben.“

    http://www.schuldnerberatung-wien.at/studien/mental_account.pdf

  12. K.

    @Tim:

    Ein guter Link und eine interessante, nachvollziehbare Sichtweise. Danke dafür.
    Auch Danke für den Artikel. Gefühle und Langzeitdenken abseits von Auf und Abs und Trends/Panik sind einfach mit das A und O.

     

    Bzgl. der Diskussion ob die „guten“ Aktienzeiten vorbei sind:
    Möglicherweise sind sie das. Möglicherweise auch nicht. Vielleicht bleiben sie gut, vielleicht werden sie schlechter, vielleicht auch viel besser. Who knows?

    Sicherlich wird es öfters Crashs geben (besonders in den nächsten Jahren wird es hart werden durchzuhalten und viele Systemumstrukturierungen geben). Dafür gibt es viele Anzeichen und logische auch historische oder andere Schlussfolgerungen oder grobe Vorhersagen.

    Man braucht ggf. längeren Atem zum durchhalten als bisher, aber nachdem die Weltwirtschaft dran hängt und reale Unternehmen werden sich auch hier Renditen erzielen lassen und es wird weiter gehen. Wie groß diese Renditen sind wird die Zeit zeigen…

    Abwarten und Tee trinken.
    Wer sich durch sowas panisch machen lässt, der hortet sein Geld dann doch lieber unter der Matratze, den alles andere bietet in der einen oder anderen Weise ja entweder Unsicherheit, keine Renditen oder Risiken. Oh, Stopp, sogar die Matratze ist nicht sicher: Brand, Einbruch,… Und nu? Kopf in den Sand oder doch einfach versuchen und das Beste draus machen?

    Tja dann: Das Beste draus machen. Die Dinge beeinflussen die man beeinflussen kann und den Rest so akzeptieren wie er kommen mag. Das wird schon. Optimismus in allen Lebenslagen. Vertrauen aufs Schicksal.
    Besser als gar nichts tun und nur auf Dritte oder den Staat hoffen allemal (egal bei welchen Themen). Will ich mich beruflich verändern muss ich selbst aktiv werden und kann nicht auf meinen Vorgesetzen hoffen das dieser die Eingebung hat und mir den opitmalen/neuen Job „baut“ oder anbietet. Selbst tätig werden. Durchhalten.

    Nachfolgend ein Beispiel aus der Berufswelt, was draus wird trotz Rückschläge (bei einem mit Blitz- und Bilderbuchkarriere, Professor mit 36 in Princeton). Ohne Dranbleiben und Selbsthandeln wird das nix, egal ob Blitz- oder Normalkarriere. Egal ob viel oder „weniger“ Rendite (es wird immer noch mehr sein, als wenn man gar nichts tun würde).

    http://www.zeit.de/campus/2016-05/cv-of-failures-johannes-haushofer-professor-princeton-scheitern/komplettansicht
    https://www.princeton.edu/~joha/Johannes_Haushofer_CV_of_Failures.pdf

     

  13. Tobias F.

    Beim googlen nach diversen Finanzthemen habe ich einen Thread aus dem WO-Forum aus dem Jahre 2002 gefunden. Ich fand es interessant die Geschichte von einigen Privatanlegern von damals noch mal nachlesen zu können. Hätten sie sich damals an die von Tim empfohlene Strategie gehalten wären sie heute fein raus…

     

    Für alle, die 5 Minuten Ablekung suchen hier der Link http://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/616692-1-500/dax-vorhersage-fuer-morgen-mit-100-trefferwahrscheinlichkeit

    Und schon damals gab es kluge Stimmen (Zitat aus 2002 „kauf` doch die jetzt wieder billigen Klassiker einzeln oder
    über Fondanteile ein!
    Die Instis machen es doch auch!!!!!!!!!!
    Wo ist das Problem? „) , die vom Verkauf abrieten. Buy &Hold war auch 2002 schon eine Strategie, die der ein oder andere im Internet empfohlen hatte. Spannend!

  14. StockMan

    @Christoph

    Schon klar. Danke.

    Alle Werte von 2014 auf 2015: Assets – 150 Mrd., davon other Assets + 130 Mrd., Liabilities -120 Mrd., EK – 30 Mrd., eigene Aktien + 20 Mrd. …. und nu, alles gut oder was 🙂

    Grüße vom
    StockMan

  15. Delura

    @Divsky

    Wäre mir von der Marktkapitalisierung zu klein, KGV von 31 ?? (lt. Ariba). Die Aktienanzahl steigt jährlich deutlich und die company hängt mit Sicherheit bedeutend von unserem EEG-Gesetz ab, dass ja ganz prima ausgeklügelt ist und sich nie ändert…. (Ironie aus)

    Mein Fazit: Bei einem 100k Depot – vielleicht 1% Depotbeimischung (Das wars)

    Glück Auf!

     

     

     

  16. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Malachit,

    nein, falscher Eindruck, das ist völlig stressfrei und nicht anders als das Ordern einer Aktie selbst auch. Nur, dass eine Option verkaufen lediglich 3,50 USD statt 5 USD bei der Aktie selbst kostet. Sollte man bei einem ausgeübten Call/Put die Aktien kaufen/verkaufen müssen, dann geschieht das gebührenfrei (soweit ich weiß). Mir ist nichts anderes aufgefallen.
    Außerdem mache ich das nicht täglich, sondern einfach sehr selten als „das Salz in der Suppe“ sozusagen. Mit den Erlösen verdiene ich mir sämtliche Ordergebühren des Depots, und ein paar Schnäpse oben drauf.

    Und vor allem will ich es begreifen und mich weiterbilden, was die Möglichkeiten betrifft.

    Mein Hauptanliegen ist nach wie vor langfristige Dividendenstrategie. Ich bin Income-Investor, das heißt, ich spekuliere nicht auf Blasenwachstum von Aktien, um dann die Buchgewinne eh nicht zu realisieren, sondern ihnen auch wieder beim Fallen zu zu schauen. 😉

    Ich will eigentlich stabile, leicht wachsende Werte, die regelmäßig Rendite bringen. Spekulationsgewinne mit Trades sind nur dazu da, um sie in diese Income-Werte zu investieren, da meine regelmäßige Sparrate zu gering ist, und geringer wird, da ich ab jetzt (Mai) mit verringertem Gehalt in der Altersteilzeit arbeite.

    Meine letzte Investition am Dienstag war ein dermaßen langweiliges und konservatives Investment, dass es den meisten hier auch wieder nicht recht wäre. Ich habe meinen (Dach-)ETF „XTR“ („The iShares Diversified Monthly Income ETF seeks to provide a consistent monthly cash distribution…“ aufgestockt. Der beinhaltet (Hybrid-)Anleihen/Bonds, Preferreds, Aktien, REITs… und ich gebe mich mit 5-6% p.a. zufrieden. Den habe ich mir hier in dem PDF etwas als Übersicht zusammengefasst. Sowas stocke ich regelmäßig einfach immer nur noch auf. Ebenfalls habe ich von dem REIT „Dream Global“ ein paar wenige Stücke zugekauft. Ich hätte noch einige andere Sachen gern gewollt, aber die Kohle war mal wieder zu wenig. Es kommen einfach immer noch zu wenige Dividenden monatlich rein.

    Gute Zeit noch.

    MS

  17. DivSky

    Dream Office hätte ich auch gerne. Kann man leider in Deutschland an der Börse nicht kaufen 🙁

    Hat jemand eine gute Alternative?

    P.s. Prost 🙂

     

  18. K.

    @DivSky

    Also bei comdirect ist „Dream Global“ als Auslandsorder über die Börse in Toronto erhältlich.
    Also Auslandsorderentgelte plus Umrechnungskurse da gelistet in CAD.

  19. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @DivSky,

    so schnell wüsste ich keine Empfehlung als spezielle Alternative. Wenn man bei Yahoo nach den Sektoren schaut, findet man eine Liste auch für spezielle Office-REITs.

    Da müsste man sich alles ansehen. Bei Comdirect  zeigt es das hier an. Vielleicht da was dabei?

    Bei den kanadischen müsste man auch schauen, welche es in DE gibt.

    Es gibt ja auch paar deutsche REITs inzwischen, wie den Hamborner. Aber mit den 1x Dividende im Jahr eben für meine Zwecke untauglich.

    Wegen den LPs usw. ist es ja bei Lynx so, dass man für alles Zeuch immer nur die 15% Quellensteuer abgezogen bekommt. Den Rest mache ich in der Steuererklärung. Da trage ich alle Erträge einfach ein, ebenso die einbehaltene Steuer als „zu verrechnende, noch nicht verrechnete ausländische Quellensteuer“ oder so. Da wird dann alles einfach auf die 25% nachversteuert. Spezielle Unterscheidungen nehmen die wohl nicht vor, wie auch. Da müssten die ja jede Dividende von Hunderten anschauen und unterschiedlich behandeln. Also über den Daumen nachgerechnet komme ich am Ende auf die 25%.

    Gutes Nächtle

    MS

  20. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @DivSky

    Moin! Nachtrag zu den Steuern. In der Anlage KAP sind das hier die Zeilen 38-52.

    Ob das identisch mit dem elektronischen „Elster-Formular“ ist, weiß ich jetzt nicht. Aber dort übertrage ich die Summen, die Lynx mir in der Jahresbescheinigung zusammenfasst. Realisierte Gewinne (abzüglich Verlusten), Dividenden und einbehaltene Quellensteuer. I.d.R. sollte das ganz normal funktionieren. Man hat dann halt die Nachversteuerung, weshalb man sich paar Euros beiseite legen sollte.

    Schönen Tag

    MS

  21. Oliver

    Wenn man die Theorie betrachtet, sollte man die Gefühle ganz aus den Geldanlagen heraushalten. Für die meisten leichter gesagt als getan. Deshalb gibt es immer wieder sehr viele Leute, die bei Einbrüchen panisch verkaufen und danach die Börse ablehnen.

    Letztendlich sind aber diese Einbrüche eher gute Einkaufschancen , wie sich im Nachhinein immer wieder zeigt. Gerade wenn der Kurs einer Aktie, die man besitzt, eingebrochen ist (passiert jedem mit 100%iger Sicherheit) und sie dann immer weiter runtergeht, obwohl das Unternehmen selber gesund ist und es einem schmerzt, ist ein guter Zeitpunkt sich zu überlegen, hier neue Aktien zu kaufen. Eine ganz andere Sache ist, wenn das Unternehmen für sich gesehen große Schwäche zeigt und man mit weiteren Schwierigkeiten rechnen muß. Das Geschäftsmodell muß valide sein, dass sollte der wichtigste Punkt neben der Bewertung einer Aktie sein. Ich verkaufe aber keine überbewertete Aktie, solange das Geschäftsmodell weiterhin funktioniert. Aus steuerlichen Gründen ist das schon alleine riskant, da man die 25% auf den Kursgewinn wieder einholen muß.

    Wenn man sich die gegenwärtige Situation der Börsen anschaut, schwächelt der DAX seid etwa einem Jahr. Der DOW dagegen hat sich erholt und ist nicht weit von seinen Höchstständen weg. Dafür ist der €/$-Wechselkurs um einiges günstiger. Amüsant finde ich, dass es jetzt viele Leute gibt, die meinen, die Kursentwicklungen der nächsten Jahre voraussagen zu können und das die Zeit der Aktie vorbei wäre. Das ist natürlich Mumpitz, da niemand solche Entwicklungen voraussagen kann. Von daher kann man nichts anderes tun, als weiter gute Werte ins Depot zu legen. Langfristig wird sich das positiv auswirken, da erfolgreiche Unternehmen tendentiell wachsen, auch wenn sie zwischendurch eine Krise durchstehen müssen. Apple ist sicher so ein Grenzfall, wie der letzte Artikel gezeigt hat. Obwohl ich persönlich für Apple positiv eingestellt bin, kann es natürlich passieren, dass sie tatsächlich stärkere Probleme bekommen werden. Wird man sehen. Andererseits sehe ich im Gegensatz zu vielen hier IBM problematischer. Das Unternehmen ist ganz anders als Apple aufgestellt und es wird sicher nicht so schnell untergehen. IBM war in der Vergangenheit auch immer wieder mal in einer Krise und hat einen neuen Weg gefunden, sich weiter zu entwickeln. Obwohl ich gegenwärtig denke, dass es ein harter Kampf werden wird. Wenn man an das Unternehmen glaubt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, einzusteigen. Man muß aber geduldig sein, da die Reorganisation sicher nicht schnell geschafft ist. Wenn man Aktien zu dem Unternehmen hat und noch unentschieden ist, sollte man nicht verkaufen. Nur, wenn man denkt, die Probleme verschärfen sich. Das ist so eine typische Situation, wo zittrige Aktionäre Geld verlieren können, wenn sie bei Kursen von 200 $ gekauft haben und jetzt etwas anderes suchen. Hätte ich IBM, würde ich nur halten. Wenn ich neu investiere, wäre IBM nicht meine erste Wahl, obwohl sie niedrig zu haben sind. Andere erfolgreiche IT-Unternehmen sind z.T. auch zurück gekommen und da würde ich eher investieren. Trotzdem denke ich immer sehr langfristig: Solange Geschäftsmodell OK, kein Verkauf. Von daher würde ich weder Apple noch IBM verkaufen.

     

  22. Pommes

    @Matthias Schneider, in den letzten Monaten sehe ich immer wieder, dass du dich auf kanadische Wertpapiere konzentrierst. Mich würde interessieren warum du so in kanadische Werte gehst? Ist dir US momentan zu teuer? Steuerlich sollte es ja ziemlich das Gleiche sein zu US (eher schlechter?). Gibt es irgendetwas in Kanada was es nicht in anderen Ländern gibt?

    Besten Dank!

    Viele Grüße Pommes

  23. Delura

    @Oliver

    Sehr weise Worte,

    ich denke auch man muss von seinem Invest überzeugt sein und auch gelegentlich das Geschäftsmodell hinterfragen ob es noch dauerhaft funktioniert.

    Ein Beispiel für einen Ausstieg wenn es nicht mehr funktioniert sind die deutschen Stromversorger, ein aktuelles ist meiner Meinung nach „GoPro“ – ich glaube nicht an solche Firmen, eigentlich ein „One-Hit-Wonder“ zu geringe Marktkapitalisierung und irgendwann kommen asiatische Firmen mit dem selben Produkt raus, nur das kostet dann nur noch einen Appel und ein Ei.

    Ich denke auch an Dell, Nokia oder wer auch immer. Gegenbeispiele wären im Moment einige Rohstoffwerte, aber nur die großen Werte und nur für Leute mit wirklich starken Nerven. Irgendwann steige ich da auch mal mit ein. (Rio Tinto, BHP Biliton oder auch Caterpillar)

    VG

     

     

  24. K.

    Es ist für jeden was dabei. Ein Artikel das die Börse runter geht (siehe Link in Tims Artikel mit den nervösen Anlegern) oder dieser hier den ich durch Zufall fand: http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/international/4982156/Zehn-Grunde-warum-die-Borsen-weiter-steigen

    Ganz nach gusto. Zur Unterhaltung sicher lesenswert wenn man die Gefühle aussen vor lässt. In Einzelfällen findet man ggf. neue Investitionskandidaten, ansonsten bleibt man bei den stabilen Dauer-Kandidaten. Und wird damit alleine durchs Durchhalten „gewinnen“.

    Oliver hat das auch nochmal gut dargelegt.

    Das mit Canada würde mich auch interessieren.
    Wenn man allerdings die CAD-Aktien als Auslandsorder kaufen müsste, vermutlich nicht ganz so interessant bzw. rentabel als wenn man Währungskonten oder so bei Lynx hat. Oder?

    Schönen Freitag,

    K.

  25. Mr. Braun

    @DivSky, ich hab heute von einer LP eine Dividende ausgezahlt bekommen. Als erstes werden 39,6 % US Quellensteuer abgezogen, danach die deutsche Steuer. Eine Anrechnung der Quellensteuer gibt es nicht.
    Brutto 22,99 EUR – auf dem Konto landen nur noch 8,76 EUR

  26. Steve

    Was sagt ihr zu Roche? Die Aktie ist nahe am 52 Wochen Tief. Atraktive Div.-Rendide. Allerdings könnte der Verkauf des Novartis-Anteils an Roche zu Abgabedruck führen?

  27. Leon

    @Oliver

    Es ist auch schwierig zu akzeptieren, dass betriebswirtschaftlich starke Unternehmen nicht zwangsläufig gute Aktien sein müssen.

    Mit ein Grund warum Profi`s Probleme haben, besser zu sein als der Markt…

    So gesehen würde ich auch schwache Unternehmen nie komplett abschreiben, da diese oft eine bessere Entwicklung hinlegen können.

    Die Jagd nach vergangener Performance bei „super-Unternehmen“ ist finanzwissenschaftlich nicht reproduzierbar.

  28. Oliver

    @Leon:

    Hm, das kommt auf die Situation an. Ein Unternehmen mit einem gesunden Geschäftsmodell wird eher eine solide Kursentwicklung haben als ein Unternehmen, das gerade in Schwierigkeiten steckt und einen neuen Weg finden muß, um weiter auf dem Markt wettbewerbsfähig zu sein. In einem hast Du recht: Wenn das Unternehmen es schafft, seine Schwierigkeiten zu bewältigen, sind für die Aktionäre, die entsprechend tief eingestiegen sind, hohe Kursgewinne möglich. Dazu braucht es Mut und den haben nicht viele. Wie viele sind tatsächlich z.B. in VW eingestiegen? Wenn das Unternehmen einigermassen glimpflich davon kommt, würden selbst diejenigen, die heute bei 120 €/VZ einsteigen, hohe Gewinne machen, da der Kurs bei sich ändernden Gegebenheiten schnell nach oben entwickeln wird. das kann aber dauern und wenn es schlecht läuft, wird es ein jahrelanges Martyrium mit einem Totalverlust enden. Das heißt, man kauft sich eine Chance durch ein höheres Risiko. Momentan wäre Bilfinger & Berger oder Leoni (beides M-DAX-Werte) solche Kandidaten. Ein weiterer Nachteil ist, wenn man recht früh nach gefallenen Kursen einsteigt die i.d.R. stark gekürzte Dividende, also geringer Ertrag. Das ist nicht zu unterschätzen. Hier kann man in Zukunft Glück haben und die Dividende erhöht sich stark positiv. K&S ist so ein Beispiele, die 1,50 € in 2013 ausgeschüttet haben, danach auf 0,25 € gesenkt haben und dann über 0,90 € auf 1,15 € gesteigert haben. Der Kurs ist aber weit von den Höchstständen entfernt und selbst wenn man tief eingestiegen ist, hatte man keine große Performance. Dafür ist die Dividendenrendite bezogen auf den heutigen Kurs beachtlich.

    Ich steige in solche Unternehmen nach tiefen Einbrüchen tatsächlich mit kleinen oder mittelgroßen Positionen als Chance ganz gerne ein. Das habe ich bei K&S und der VW gemacht. Insgesamt erfolgreicher sind aber trotzdem die Unternehmen, die beständig ihre Dividende steigern. Zumindest mein Erfahrungswert. Eine Altria z.B. ist zugegeben teuer bewertet, aber mit denen bin ich inzwischen so weit im Plus, dass es mir weh tut, weitere Aktien zu kaufen. Trotzdem werde ich mit Sicherheit irgendwann wieder welche kaufen, weil es bisher recht erfolgreich war und anhand der Entwicklung auch keine Trendwende abzusehen ist. Bei Philipp Morris bin ich vorsichtiger, weil der europäische Markt stärker zu kämpfen hat. Man sollte sich immer Gedanken beim Investment machen, wie man diese Firma von der Entwicklung einschätzt. Das kann man bei schwächeren Unternehmen natürlich auch tun. Auf lange Sicht ist das wichtiger, als nur irgendwelchen kurzfristigen Börsentrends hinterherzuhecheln.

     

     

  29. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Pommes und K.

    tatsächlich setze ich jetzt lieber auf den kanadischen Dollar, weil er einfach wesentlich günstiger zum Euro steht als USD. CAD ist im Prinzip ein Petrodollar. Aber es gibt ja auch genug andere Werte, die nicht in Öl oder Minen machen. Aber die ganze Wirtschaft wird schon in engem Zusammenhang mit der Rohstoffindustrie gesehen. Gleiches gilt derzeit für die norwegische Krone (und natürlich für AUD). Aber in Norwegen habe ich Probleme mit der Quellensteuer und passenden Werten. Kanada gefällt mir einfach auch so als Nation. Ich war noch nicht dort, aber die sind mir einfach sympathisch. Ich bin gerne und mit Sympathie in Kanada investiert. Mein Kollege beim Einsatz zum Vatertag gestern fliegt am Montag wieder für 6 Wochen nach Canada. Die haben nördlich von Toronto im Outback ein großes Grundstück mit Hütte. Wenn er wieder da ist, lass ich mir mal berichten. Momentan ja große Waldbrände um Fort McMurray, ein Ölförderzentrum (Ölsand).

    Außerdem haben die eben genau die Anlageinstrumente die ich suche. Das gibt es auch in USA, ich habe ja auch US-Werte, aber da ist mir eben der momentane Kurs noch zu teuer. Ich habe glücklicherweise US-Werte genommen, als der USD billig war. Mein durchschnittlicher Kurs im USD liegt immer noch bei 1,36.

    Solange ich also Sachen in Kanada für mich zu den günstigen Devisenkursen finde, bleibe ich dort. Wenn der USD mal wieder bei >1,30 zu haben ist, dann tausche ich auch mal wieder neu in USD.

    Ich würde meine relativ kleinen Ordervolumen als Auslandsorder nicht von DE aus machen. Das kostet immer 20 Eur bei Flatex, oder woanders 25 Eur.

    Als mir nach paar Jahren bei Flatex klar wurde, dass mein Schwerpunkt einfach Nordamerika ist, habe ich mich zum 2. Depot bei Lynx (Lynx vs Flatex ) entschlossen. Außerdem behält Flatex ja Gebühren auf Auslandsdividenden ein. Ein absolutes Unding.

    Bei Flatex funktionieren deutsche Werte und ETFs gut. Auf Ausschüttungen von ETFs werden keine Gebühren einbehalten.

    Inzwischen gibt es ja zu Lynx auch noch günstigere Alternativen wie CapTrader oder Degiro. Wenn ich nochmal umziehen sollte, dann höchstens zu IB (Interactive Brokers) direkt. Da hat man das Original und alles nochmal günstiger (Zinsen und Gebühren).

    Eine Order in Kanada mit kanadischen Dollars ist für mich die preiswertes Angelegenheit. Wie gesagt, ich tausche direkt mit einem Forex-Trade EUR in CAD. Das kostet so ca. 2-3 EUR. Danach habe ich einen Cashposten in CAD, mit denen ich pro Order zu 5 CAD direkt in Kanada an der Börse kaufen kann. Und das gefällt mir ganz prima. 😉

    Schönen Tag noch

    MS

     

  30. Lad

    „Anleger werden immer nervöser.“ „Anleger sind nervös.“
    Anleger sind niemals nervös. Das ist nur ein alter dummer Börsen-Begriff für eine bestimmte Entwicklung an der Börse. Man sollte aber in den Lügen-Medien keine unklare Begriffe verwenden und immer klar sagen: „Der DAX verliert heute 1%, weil die Handelsautomaten Aktien und Indizes verkaufen.“ Die größten Lügner sagen sogar „Die Märkte sind nervös.“ Doch solange täglich die Bevölkerung in den Lügen-Medien von den dummen Moderatoren und Blondinen belogen und erschrocken wird, bleiben fast alle solide Bluechips-Aktien billig und es ist Freude sie zu kaufen. Die Coca-Cola Aktie ist 2x überbewertet, doch die muss man niemals haben.
    ETF, Gold und Berkshire Hathaway Aktien sind dumme Investitionen. Man hat Profit davon nur einmal, wenn man es verkauft. Deswegen auch Graham und Buffett kauften nur Aktien mit Dividenden. Es ist sehr langweilig, wenn ein ETF, Gold oder BRK-B Aktie 5 Jahre im Minus sind und keine Dividenden davon kommen. Doch wenn die Aktien: Royal Dutch Shell, BHP Billiton oder Banco Santander 5 Jahre im Minus wären, man ist immer froh, dass man sie hat. Wegen den Dividenden. Wegen den monatlichen Dividenden einige hundert Euro kann man sich die Arbeitszeit von 40 auf 30 Stunden in der Woche verkürzen. Und wegen Dividenden hat man mit 65 Jahren die Rente mehr als verdoppelt. Doch ETF, Gold und BRK-B Aktie helfen niemandem zum besseren monatlichem Einkommen. Deswegen ETF, Gold, BRK-B, Aktien ohne Dividende und Fonds ohne Dividenden meiden!

  31. K.

    @LAD

    Es gibt doch auch ETFs die Ausschütten. Ja sogar ETFs die speziell Dividendenstrategien anbieten/verfolgen. In jeglicher Ausprägung oder Art.

    Ich verfolge damit einen Großteil meiner Buy&Hold/Dividendenstrategie. Die Kurse der beteiligten ETFs sind da zweitrangig, auch wenn Dividendenaktien die langfristig darin enthalten sind ja auch pö a pö steigen und in einigen Jahrzehnten somit auch Kursgewinne hergeben könnten/werden.
    Primär geht es mir aber um a) Dividenden egal ob monatlich oder quartalsweise usw. (dann muss ich das Geld halt einteilen bis zur nächsten Ausschüttung) und/oder wenn es keine ausreichenden Dividenden/Ausschüttungen gibt in ein paar Jahrzehnten, dann auch b) die Realisierungen der Kursgewinne als Plan B.

    Zu Einzelaktien und ETFs in Bezug auf Auswahltreffen bzw. langfristige Auswahlkriterien hatte ich ja schon etwas geschrieben. Und in machen Bereichen halte ich auch Einzelaktien für mein Buy&Hold.

    @Christoph Ein guter Artikel. Danke für das Teilen dieses tollen Links.

  32. Anna

    @ Mr. Braun

    Es könnte ein Storno und eine Neuberechnung kommen. Hängt irgendwie mit den US-Steuern zusammen. Ich habe das bei Blackstone und bei Frontier Comm.

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