Schande: Die schmutzigen Geschäfte von Goldman Sachs, Buffett-HV


New York, 1. Mai 2010

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Am Freitagabend war ich in Omaha im Juwelierladen Borsheims. Hier ging eine Riesenfete über die Bühne. Sehen Sie mein Foto. Livemusik, Drinks und Essen – Warren Buffett lud seine Aktionäre mal wieder ein. Den Schmuck und die Armbanduhren gab es mit Spezialrabatt.
Am Samstag werde ich die Jahreshauptversammlung von Berkshire Hathaway besuchen. Mich interessiert brennend, was Warren Buffett und sein Geschäftspartner Charlie Munger über die Vorwürfe gegen Goldman Sachs denken. Inmitten der Finanzkrise investierten die beiden Starinvestoren fünf Milliarden Dollar in die New Yorker Investmentbank. Buffett war immer ein Fan von Goldman-Lenker Lloyd Blankfein. Der Skandal um die Bank ist echt der Hammer. So haben Goldman-Mitarbeiter in internen Emails hauseigene Produkte als „beschissenen Deal“ oder „faule Zitronen“ bezeichnet und trotzdem an Kunden verkauft. Die Goldman-Leute wussten, dass sie wertlose Papiere an Investoren veräußerten. Schauen Sie sich selbst die Anhörung in Washington an.
Wie eine so angesehene Bank mit ihren Kunden umgeht? Das Vertrauen ist jetzt vollkommen im Eimer. Heute gab die Aktie von Goldman Sachs abermals massiv nach. Warren Buffett ist es wichtig, fair miteinander umzugehen. Saubere Geschäfte sind dem Starinvestor wichtiger als andere. Ich bin mir sicher, dass Buffett der Goldman-Sachs-Skandal zuwider ist. Sehen Sie selbst, wie peinlich der Auftritt der Goldman-Führungskräfte auf dem Capitol Hill diese Woche war:


tim schaefer (Author)

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