Restaurants und neue Autos sind extreme Geldvernichter. Meide Schulden. Investiere langfristig an der Börse


New York, 3. Juni 2017

Hishhorn Museum in Washington. „The Big Man“.


Konsumenten suchen ständig nach dem nächsten Wohlfühl-Moment. Sie sind ständig auf der Jagd. Sie werden aber nie zufrieden sein. Es gibt immer etwas Neues/Tolleres. Sie kaufen teure Autos, buchen Luxushotels, kaufen neue Mode… Sie häufen Schulden an. Sie geben ihr gesamtes Einkommen aus. Dabei ist Konsum gar kein Zufriedenheitsgenerator.

Ich finde, viel wichtiger ist Deine Gesundheit. Was bringt Dir der neue BMW, wenn Du Übergewicht und ein Alkoholproblem hast? Verschwenderisch und ungesund zu leben ist ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Dein Körper ist das Wichtigste. Verwöhne ihn, schütze ihn. Fokussiere Dich darauf. Kümmere Dich um Dein soziales Umfeld (Familie, Freunde…). Nicht um Statussymbole. Das Wichtigste ist die Zeit, die Du in Dein Umfeld investierst, nicht das Geld. Die Zeit ist das schönste Geschenk. Geld kann das nicht ersetzen.

Was nutzt eine neue Garderobe, wenn der Körper, der darin steckt, nicht gesund ist? Was ist wichtiger? Die Kleidung oder Deine Gesundheit? Du musst wissen: Zufriedenheit kommt von innen, nicht von außen – nicht von anderen Menschen. Wenn Du nicht gesund bist, nutzt Dir das Protzauto bzw. Traumhaus wenig.

Wie kannst Du sparen? Es gibt so viele Wege, die nach Rom führen. Es gibt nicht den perfekten Weg. Aber eine Sache, die mir auffällt, ist: Verzichte auf Restaurantbesuche. Das läppert sich. Koche Deine eigenen Mahlzeiten! Es gibt in den USA Steakhäuser, da zahlst Du nur für das Steak schon 50 Dollar. Hinzu kommt dann eine Vorspeise und ein Nachtisch. Getränke nebst Trinkgeld ebenso. Schnell sind 80 bis 120 Dollar für eine Mahlzeit futsch.

Ein anderer Tip ist: Fahre mit dem ÖPNV oder Rad, wenn es geht. Kaufe ein gebrauchtes Auto (wenn überhaupt). Wohne angemessen, nicht in einem übergroßen Zuhause.

Warum macht das Sparen Sinn? Niemand weiß, wie lange Dein Job sicher ist. Manch einer muss zwangsweise in den Frühruhestand. Daher investiere in jungen Jahren massiv.

Auf dieser Website kannst Du übrigens herausfinden, ob womöglich ein Roboter eines Tages Deinen Job übernehmen wird.

Hast Du früher nicht gespart, so mache es ab sofort. Du kannst nur das ändern, was heute passiert, nicht das, was gestern passiert ist. Versuche besser zu werden. Ärgere Dich nicht über die Vergangenheit.

Geld ist ein Spiegel. Er zeigt Dir Deine Stärken und Schwächen im Umgang mit Geld. Es ist nicht gut, wenn Du von der Hand in den Mund lebst. Es ist eine Schwäche. Konsumschulden sind eine Schwäche. Schulden sind keine Lösung. Sie sind eine Falle. Zahle lieber Deine Hypothek ab anstatt einen neuen Mercedes/BMW/Audi zu kaufen. Wenn Du etwas kaufen magst, spare erst dafür, bevor Du Dir es kaufst. Kredite sind wirklich doof. Ganz doof.

Ich fasse meinen Lebensstil so zusammen: Ich lebe moderat gemessen an meinem Vermögen. Kleiner Wohnraum, wenig Zeug, kein Auto, kein TV, extrem selten Restaurants. Ich gebe weniger aus als ich einnehme. Ich tilge meine Hypotheken schnell.

Das, was am Monatsende übrig ist, investiere ich in Aktien: Ich kaufe Berkshire, Verizon, Bank of America, J&J… Ich kann jedem nur raten: Verzichte auf Konsumkredite. Meide Schulden aller Art. Gehe an die Börse. Langfristig. Extrem langfristig. Es kommt an der Börse auf die Anlagedauer an, nicht das Timing. Anhand dieses S&P-Charts, der in die 1950er Jahre zurück reicht, siehst Du, was ich meine:

Anhand dieses S&P-Charts siehst Du, wie wichtig die Zeit ist an der Börse. Es kommt nicht auf das Timing an, sondern auf die Gesamtanlagedauer. Quelle: Yahoo Finance.

Moderat zu leben ist für die meisten Menschen das Schwerste überhaupt. Ich lebte lange Zeit in WGs. Zwischenzeitlich habe ich verdammt dumme Dinge gemacht. Schwamm drüber. Ich schaue nach vorne. Die finanzielle Vernunft erreichst Du, wenn Du die Verschwendung zur Kenntnis nimmst und das änderst.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Restaurants und neue Autos sind extreme Geldvernichter. Meide Schulden. Investiere langfristig an der Börse

  1. Vincent

    Das stimmt, das sparsame Mindset aneignen und durchziehen. Mit der Zeit häuft sich das Vermögen, dass merke ich schon nach wenigen Jahren. Auch wenn ich mir ab und zu mal was gönne. Die Haupsache ist das man es langfristig mit einem Ziel durchzieht.

    Gruß

  2. Mark85Mark85

    Gute Sparbeispiele. Dann bringe ich auch mal eines, unterlegt mit konkreten Zahlen. Ich hatte vor kurzem die Auswahl zwischen 3 verschiedenen Wohnungstypen in einem Hochhauskomplex:

    – 1 Zimmer, 24 m², 300 € warm

    – 1,5 Zimmer, 31 m², 400 € warm

    – 2 Zimmer, 48 m², 530 € warm

    Entschieden habe ich mich für die günstigste Wohnung. Den Rest gebe ich lieber für Investionen zum einen und für Reisen zum anderen aus. Vielleicht werde ich hier demnächst mal Fotos meiner neuen Wohnung reinstellen. 😉

    Ansonsten möchte ich heute mal mit einer kleinen Frage an alle herantreten: Ich erhalte demnächst früher als gedacht zirka 25.000 Euro aus einer früheren Investition zurück. In wie viele monatliche Tranchen würdet ihr diese Summe aufteilen, wenn man nicht alles auf einmal investieren möchte? 6, 12, 18 oder 24 Monate?

  3. Matze

    Hallo Tim, wieder ein interessanter Artikel, woher nimmt die Website hinter deinem Link ihre Daten für die Prognosen?

    Für mich läuft es lt. der Website nicht gut, meinen Job werden in Zukunft Roboter machen. Unabhängig davon wird fleißig gespart 😉 das ist wichtig! Bzgl. der Prognose Website bin ich definitiv anderer Meinung, ich forsche gerade über mögliche Auswirkung von integrated industry/Industrie 4.0 in Bezug auf eine bestimmte Branche und deren Kunden. Ich denke jeder mit einen komplexen stark individualisierten Tätigkeit braucht sich keine Sorgen machen. Auch wenn er kein IT Spezialist ist, wird er i.d.R. zu den Gewinnern gehören.

     

    Grüße Mathias

  4. K.

    @Mark85

    Da Du nicht alles auf einmal investieren willst (das würde ich tun, sofern mein Notfallpuffer und der risikoarme Teil gut gefüllt sind):

    6 Monate
    Warum?
    Market Timing funktioniert ja bekanntlich nicht. Also Time in the market:
    Sprich, Du weißt nicht ob in 6, 12 oder 24 Monaten oder erst in 5 Jahren ein Crash mit günstigen Einkaufsphasen kommt.

    Ich habe von Betrachtungen gelesen, nach denen es deshalb besser ist lieber immer und so früh wie möglich investiert zu sein, als gar nicht und dabei einzelne Tage der Höhen und Tiefen zu verpassen. Einzelne Tage können in einem Jahr die ganze positive Rendite ausmachen. Also bin ich wenn es geht  immer investiert, damit ich diese Tage – die nicht vorhersagbar sind – nicht verpasse.

    So simple würde ich das sehen. Viel hin und her macht es meiner Meinung nach nur unnötig kompliziert und bringt vermutlich gar keinen nennenswerten Gewinn wenn nicht eher sogar Verlust da man an der Seitenlinie steht…
    Plus das Kopf zerbrechen, das man sich spart. Aber ich gestehe auch ich zerbreche mir manchmal den Kopf. Besinne mich dann aber wieder an meine Ziele und an ein paar gesteckte „Regeln“ bzw. Vorgaben. Nur das beibehalten der Strategie bringt was. Kein Hü und hott.

    Immer noch ein Jahr mehr arbeiten um auf Nummer sicher zu gehen und dann noch eines, so hat es MMM mal beschrieben. So weit bin ich noch nicht. Aber ich überlege nicht mehr ewig hin und her zwischen Sicherheitspuffer noch mehr aufzustocken oder ans langfrsitige Ziel zu denken. Und das „trotz“ Kind. Oder gar wegen…. 😉

    Wenn ich heute einen Betrag x erhielte, egal ob 1 Million oder 10.000 EUR so würde ich 10% aufs Tagesgeld tun als Rücklagen und als risikoarmen Teil. Den Rest würde ich so schnell wie möglich an die Börse (Aktien/ETFs) bringen. Innerhalb der ETFs würde ich bei mehreren ETFs evtl. etwas aufteilen, aber das sind dann die Streusel auf dem Kuchen.
    Wichtig ist das Mehl und die Eier im Kuchen. Um es mal an den Finanzwesir anzulehnen.

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Vincent

    Exakt! Die meisten Menschen gehen grottenschlecht mit Geld um. Es ist ja schon traurig, weil sie Lebenszeit hergeben.

     

    @ Mark85

    sehr sparsam. Respekt!

    Lieber alles sofort investieren. K. hat vollkommen Recht! Danke K.

     

    @ Matze

    die Website mit den Robotern dient nur zum Herumspielen. Zum Nachdenken. Bitte nicht alles 100 Prozent als bare Münze nehmen. Immer bitte alles hinterfragen.

  6. Mark85Mark85

    An K.: Alles richtig, was du schreibst. Mit meinen monatlichen Überschüssen handhabe ich das genau so. Diese werden umgehend entsprechend der festgelegten Portfolioaufteilung investiert.

    Bei größeren Einmalbeträgen bin ich noch nicht ganz so hartgesotten, weil ich erst seit etwas mehr als 2 Jahren stark schwankende Anlagen (zuerst Aktien, später Gold) beigemischt habe.

    Meine Psyche steht mir hier etwas im Weg. Auch weil es mir nicht mehr auf die Erzielung von maximalen Renditen ankommt. Mein Fokus hat sich immer mehr in Richtung Diversifikation entwickelt. Ich möchte bisher Erreichtes nach Möglichkeit bis zu meinem Ableben bewahren, möglichst viele kommende Eventualitäten einplanen. Aktien und Gold sollen mir in erster Linie als zusätzliche Streuung dienen.

    Ich weiß, dass mir diese Entscheidung niemand abnehmen kann, aber wie wir Menschen als Herdentiere nun einmal so sind, holen wir uns gern eine Grundorientierung bei anderen Artgenossen ein. 😉

  7. K.

    @Mark85

    Ich verstehe Dich vollkommen. 🙂

    Sonst würden viele hier wohl nicht mehr mitlesen. Den viele die hier mitlesen, bräuchten es nicht mehr da sie die Grundprinzipien an sich verstanden haben, und Investieren egal ob via Einzel-Aktien oder ETFs usw…

    Da geht es dann um solche Dinge. Um Dranbleiben. Erfahrungsaustausch. Motivation. Interessenaustausch. Diskussion und Ratschläge. Um das Mindset.
    Wichtig ist das man ins Handeln kommt. Daran hakt es bei mir auch noch manchmal, aber dank der Selbstordnung meiner Finanzen seit ein paar Jahren, gehe ich das auch „lockerer“ in anderen Bereich an. Ich versuche nicht mehr jede Option vorherzusehen und einzuplanen. Die Basics & Grundgedanken verstehen und dann: Go for it and fix the problems on the way.

    Momentan geht es mir so beim Nebenerwerb-Aufbau. An sich alles fertig technisch, schriftlich und von den Abläufen her, aber ich versuche nun ein „anderes“/ähnliches Standbein für den Start und integriere das fertige dann im Verlauf. Seit ein paar Tagen nutze ich freie Minuten um endlich einen Schritt weiterzukommen und dabei obigen Satz zu beherzigen.
    Anzufangen. Sprich: Gewerbe anmelden, Erste Internetbeiträge verfassen & vorallem veröffentlichen, etc….
    Analgismus dazu: Man hat nun die Basics ausführlich gelesen und verstanden. Nun geht es darum ein passendes Depot zu eröffnen und die ersten Sparpläne einzurichten bzw. Käufe zu tätigen.

  8. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ K.

    deine Anmerkungen sind weise. Mich würde interessieren, was Du für eine Nebentätigkeit vorhast zu starten.

  9. K.

    @Tim

    Mir geht es um ein Projekt, das Menschen dabei helfen soll mehr Zeit für sich und die Familie zu haben in dem ich Ihnen dabei helfe bzw. Hilfen parat stelle mit der ganzen Bürokratie besser zurecht zukommen.
    Ich werde Bürokratie nicht abschaffen oder vermeiden können, aber die Abarbeitung ggf.  effektiver aber vorallem effizienter gestalten können.
    Plus was ist überhaupt nötig oder wichtig. Wie lebt man stressfreier, wo ist die Zeit & Arbeitskraft ggf. besser verortet….

    Hilfen im Sinne von Tipps/Tricks, Checklisten, Ausfüllhilfen, Übersichten, was kann man vorbereiten, bessere Abläufe, Anregungen, Ideen, Herangehensweisen, was hebe ich wie auf, wie bekommt man einen Überblick und Ordnung,…. Ggf. mit einem leichten Finanzanteil. Es gibt viele Bereich dafür.

    Aber auch im Dienstleistungssinne (wobei ich hier dann auch gerne mein Zeit etwas entkoppeln will): Das ich den Menschen die Arbeit teils abnehmen kann, zum Beispiel mit der ganzen Bürokratie nach einem Todesfall – zumindest anteilig. Und trotzdem kann der Kunde vor dem Tode selbst bestimmen was er wie nutzen möchte an Bürokratie-Entlastung. Und dabei wird ihm bewusst werden, wie umfangreich das ganze ist, wenn man sich mal damit beschäftigt. Leider.

    Das ganze ohne „(m)ein System“ als das Allheilmittel und „the one and only“ zu bewerben, sondern als Hilfestellung und Anregungen für sich das passende je nach gusto zu finden. Man muss es selbst wollen. Wie bei der Geldanlage, Stichwort Mindset.

    Sprich ich verkaufe kein neuartiges Ordnungs- oder Ablagesystem oder so, dass dann starr eingehalten werden muss. Sondern jeder kann das an Hilfen & Ideen mitnehmen was er braucht bzw. möchte. Selbiges auch im Dienstleistungsbereich.

    Egal ob es um Todesfälle/Nachlass, Versicherungs-Bürokratie, Steuer, Kindergeld, Elterngeld, Elternzeit, usw… geht. Und noch viele andere Bereiche.

    Alleine was ich in den letzten Tagen, für mein Neugeborenes, für meine Frau und mich ausfüllen, abklären, beachten und verschicken musste ist Wahnsinn. Trotz einer gewissen „Bürokratie“-Bewanderung und rechtlichem/juristischem-Verständnis. Das ganze Paket dann mit engen Rahmenbedingungen dank komplizierter staatlicher Vorgaben plus engen zeitlichen Fristen.

    Und das trotz Vorbereitung, Beratung und vorausgefüllten Formularen vorab, soweit es möglich war. Das Beste waren dann Rückrufe der jeweiligen Sachbearbeiterinnen die selbst schon nicht mehr durchblickten… Gemeinsamen haben wir uns da dann nochmals durch gekämpft. Bis es allen klar war, was wie in den Formularen gemeint ist. „Verständnisproblem“ waren dabei nur die starren Formularvorgaben & die o.g. Rahmenbedingungen. Manches „durfte“ von Ihnen erst bearbeitet werden wenn anderes erledigt ist obwohl die zeitlichen Fristen dagegen laufen….

    Man muss sagen, da ich hauptberuflich im (überlasteten) Gesundheitswesen arbeite, habe ich abgesehen vom dortigen Dokumentationswahnsinn wenig mit Bürokratie am Hut. Aber ich erlebe tagtäglich was die Bürokratie in Ausnahmesituationen für die Angehörigen an Zeitfressern und Stress bedeutet, da ich im Intensiv- und Akutbereich tätig bin. Die Zeit wäre genau dann woanders besser investiert bzw. in dem Moment wichtiger angesiedelt.

    Einzelne ähnliche Ideen dazu gibt es zwar von anderen auch schon, aber keine behagt mir so, dass ich dort selbst Kunde werden wollte bzw. ist mir manchmal nicht „umfassend“ genug. Bekannte sind von der Idee begeistert, da sie gerade die Bürokratie-„Nachlass“-Problematik selbst erlebt haben und für sich selbst und Ihre Angehörige auch sehen. Und diese Wünsche kommen teilweise von Personen die hauptberuflich aus dem Verwaltungs-Bereich kommen, also deren täglich Brot sowas war und die gut darin sind. Sprich denen sollte es eigentlich leicht fallen, sollte man meinen….

    So ganz konkret fehlt mir der letzte Step zum Start und eine Art i-Tüpfelchen, wie ich das angehe. Auch, da ich das ganze auch authentisch rüberbringen will. Für die Hilfen usw… geht das. Ich schwanke zwischen Master-Plan und Fix it on the way. Will ich einen Masterplan, dann stehe ich in zwei Jahren noch da vor lauter planen, von dem her muss es nun einfach mal losgehen.

    Aber für den Dienstleistungsbereich ist das als aktuell 1-Mann-Unternehmen ggf. schwierig. Wenn ich zeitliche Verpflichtungen eingehe bzw. so etwas anbiete dann will ich das auch längerfristig leisten & garantieren können. Und trotzdem will man ja mal zwei Wochen Urlaub machen können 🙂 Ggf. eben „…fix it on the way“ oder später dazuimplementieren, wenn es dann die Option auf Mitarbeiter gibt…. Auch wenn der Dienstleistungsbereich technisch per se schon steht. Egal, später ist es dann weniger Arbeit 🙂

    Und selbst wenn das nichts wird, auch Projekte von früher – die nicht realisiert wurden, haben mir später geholfen, bei Dingen an die ich damals noch nicht dachte. Einfach auf Grund der Erfahrung und dem gesammelten Know-How. Bis dato habe ich das zwar „nur“ ehrenamtlich genutzt, aber dieses Wissen & Können will ich nun etwas in den geplanten Nebenerwerb ausweiten.

    Auch um mich vom Hauptberuf weniger abhängig zu machen. Ziel ist mehr Zeit mit der Familie und zwar nicht erst wenn mein Nachwuchs Mitte / Ende Zwanzig ist. Und ein Job der mir (mehr) Freude bereitet. Mein Hauptberuf ist auch interessant, aber die Rahmenbedingungen sind schwierig, also versuche ich das zu ändern bzw. zu beeinflussen was ich kann. Und das sind Alternativen suchen (jobtechnisch) und an der Börse langfristig investieren. Rückblickend hätte ich das was ich heute dazu weiß und in Finanz-Blogs gelesen habe, gerne schon vor 10 Jahren gewusst… Aber lieber „spät“ als nie.

    Denn die generellen Rahmenbedingungen meines Arbeitgebers (oder auch anderer Arbeitgeber in dem Bereich) bzw. im Gesundheitswesen kann ich und auch andere nicht beeinflussen. Nur versuchen in dem Punkt das Beste draus zu machen und das ist schon so gut wie ausgeschöpft.

  10. K.

    Ein Nebeneffekt wird hoffentlich auch sein, finanziell weniger „Sorgen“ zu haben, durch den weiteren Verdienst. Und ja, ein Nebenjob läuft auch schon.

    Plus als langfristiges Nebenziel des Buy&Hold/der Investments: die Eigenständigkeit/Autarkheit in Bezug auf die gesetzliche „Rente“. Schön wäre eine Deckung der Ausgaben bzw. Fixkosten lange vor der gesetzl. Rente.

    Aber die Mieten und Mietsituationen in Süddeutschland sind ja bspw. schon thematisiert worden. Da an der Ausgabenseite nicht mehr viel geht und schon alles soweit möglich angepasst wurde fürs Sparen & Investieren, drehe ich nun am Einkommen.

    Pflege ist halt leider kein „IGM“?- oder MINT-Job vom Verdienst her 😉
    Dabei wäre lt. Dritten und auch formal MINT-Potenzial bei mir vorhanden. Da versuche ich nun was von zu nutzen bzw. auch beruflich umzusetzen. Siehe oben.

  11. Dorothea

    Ich habe im Moment einiges an Cash zum Investieren. Ich stimme mit Euch hinsichtlich der Aktien in die investiert werden sollte, also die üblichen Verdächtigen, überein. Auch mit buy and hold kann ich mich anfreunden, denn hin und her macht Taschen leer habe ich schon geübt.

    Aber, unser Großmeister Buffett legt doch auch sehr großen Wert auf den Einkaufspreis. Denn der Gewinn liegt bekanntlich im Einkauf. Es würde mir nicht gefallen, wenn ich zwar meine Dividende relativ sicher erhielte, der Kurs aber zurückgeht oder nur noch sehr wenig steigt, weil ich zu teuer gekauft habe. Das ist ja auch ein psychologisches Problem, ob man dann nicht doch wieder irgendwann aussteigt. Ein paar Bereiche wachstumsstarker Unternehmen sind da sicher auszunehmen, die werden nie günstig zu haben sein.

    Ich habe mir mal einige große Unternehmen angeschaut und da kann man schon schauen, was man gerade kauft um nicht das Teuerste zu nehmen. Zumindest unter 20, besser unter 15 sollte das KGV schon sein, oder?

    J&J =18

    Wells Fargo =13 günstig wegen der Krise? Kurzfristig? Dann eine Chance!

    GE =17  Ich glaube auch ein bisschen Krise. Einstiegschance?

    Novartis =17

    Sanofi =15

    Marine Harvest =10 !!!

    Walt Disney =18

    BASF =15

    Siemens =16

    Archer Daniels =15

    AT &T =13

    Verizon =12

    Time Warner = 17

    Quelle Onvista und Diba

    Im Gegensatz zu: Nestle 23, Altria 23, Exxon 21, Procter 23, Coca-Cola 24, Unilever 24, McDonald 23, The Kraft Heinz 25

    Zudem meine ich gelesen zu haben, dass Buffet gesagt hat, er würde im Moment Berkshire nicht kaufen, die wäre ihm zu teuer.

     

    Also ich würde gerne einmal von Euch wissen wie wichtig Euch der EK Eurer Aktien ist und wenn Euch der gar nicht interessiert, warum nicht. Klar, wenn Du einen Anlagehorizont von 30 Jahren hast, mag das wirklich egal sein. Aber wie gesagt, es ist doch auch ein psychologisches Problem wenn die Aktie kaum steigt, an ihr festzuhalten. Und,nicht jeder hat noch einen Anlagehorizont von 30 Jahren.

    @K

    Der Unterschied zwischen Erfolgreichen und nicht Erfolgreichen ist das Handeln. Ich glaube Geschäftsideen haben viele, aber sie setzen sie nicht um, mich inbegriffen. Also, ich wünsche dir Durchhaltevermögen und viel Erfolg, es hört sich jedenfalls schon mal gut an.

     

    Allen einen schönen Pfingstsonntag

    Dorothea

  12. steve

    @mark85 spricht aus meiner Sicht nichts dagegen in Tranchen einzusteigen. Kosten praktisch gleich und wenn der Markt nach unten geht gewinnst du, wenn er schnurrgerade nach oben geht verlierst du. Auf jeden Fall bekommst du einen cost average effekt.

    Gruß Steve

  13. Ralf

    @K. : Das hört sich sehr gut an! Du bist auf einem tollen Weg und ich drücke dir beide Daumen. Ich selbst versuche derzeit trotz schwieriger Umstände auch ein nebenberufliches Standbein als Gutachter aufzubauen. Dran bleiben, auch wenn es steinig wird. Dein Konzept hört sich gut an. Daraus könnte sogar ein ganzes Netzwerk entstehen. Nebenbei schafft so ein Nebenjob auch neue Horizonte und Beziehungen. Im übrigen könntest du z.B. auch eine kostenpflichtige App mit deiner Idee anbieten. Dafür gibt es Dienstleister welche sowas günstig programmieren.

    Einige Apps finde ich im Zusammenhang auch mit geplanter finanzieller Unabhängigkeit recht hilfreich.

     

  14. Patrick

    Hallo K,

    Dein Vorhaben klingt interessant. Es kommt am Ende natürlich auf die Umsetzung an. Geht es bei Dir in dem Zusammenhang nur um Nachlass Regelungen bzgl. Bürokratie? Ich fände auch außerhalb eines Testaments Denkanstöße für Eltern und ihren Kindern interessant verschiedene Dinge aufzuschreiben. Z.b. in was für ein Altenheim möchte man aus welchen Gründen gehen. Vielleicht gibt es auch Wohnungen mit Betreuung? Möchten die Eltern an ihrem Wohnort bleiben oder würden sie auch in ein Altenheim am Wohnort der Kinder gehen. Hier gibt es viele Fragen. Eine Aufstellung zu Themen wäre sicher sehr nützlich.

    Für die Kinder wäre es aber hilfreich zu wissen wie man am besten im Sinne der Eltern vorgeht, bevor sie vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

    Ich habe selbst vor meine Eltern darauf anzusprechen. Sie sind jetzt zum Glück noch lange in einem Alter in dem sie selbst darüber Nachdenken können. Vielleicht haben sie ja auch schon konkrete Vorstellungen, die ich einfach nur nicht kenne.

    Das Ansprechen muss auch überhaupt nicht unangenehm sein. Schon bei einer Wohnraumverkleinerung macht es Sinn sich zu überlegen bis wann man dort leben möchte. Kann eine Pflegekraft dort untergebracht werden oder ist die Wohnung vielleicht sogar in einem Komplex, indem bereits Pflegekräfte untergebracht sind oder sein können? Solche Fragen können schon bei der Wohnungssuche hilfreich sein. Hier wird sich vermutlich noch einiges verändern. Eine eigene Wohnung vielleicht auch in einem Komplex mit Unterstützung durch eine ( geteilte?) Pflegekraft wäre für mich selbst wohl die erste Wahl. So etwas muss man aber auch erst einmal finden oder erschaffen (Eltern und oder Kinder) und sich leisten können. Das geht sicher nicht über Nacht.

  15. Felix

    @ Dorothea

    Mir geht es ähnlich. Ich habe viel Cash (30 %), weil mir die Aktien, die meinen Qualitätsvoestellungen entsprechen zu teuer sind. Insofern finde ich sparen leicht (gut ich habe ein relativ gutes Einkommen, da bleiben immer ein paar Euros übrig), anlegen nicht.

    Ich glaube, dass durch falsche Anlagen mehr Geld vernichtet wird, als durch falsches Sparen. Gut, manche werden sagen, kaufe ETFs und gut ist. Mich überzeugen die Lösungen von der Stange nicht.

  16. Skywalker

    Ich würde im Moment alles in Amazon reinbuttern, was liquide verfügbar ist. Das ist die beste Firma der Welt und sie wird weiter wachsen.

    Das GKV ist nicht sinnvoll als alleiniger Bewertungsmaßstab, sonst wäre Aktienkauf ja ein Kinderspiel.

  17. Xaver

    @Dorothea

    Für sich alleine betrachtet, bringt das KGV nur sehr wenig Aussagekraft.

    Das ist so wie wenn Du sagst, dass 1 Kg Kartoffeln aktuell 10,- kostet.

    1. KGVs sollten im historischen Vergleich betrachtet werden. Zum Beispiel ist das KGV von Nestle bei 20 nun hoch oder tief im Vergleich der letzten 5-10 Jahre. Am besten über einen vollen Börsenzyklus.

    2. KGVs sollten im Kontext der jeweiligen Branche eingewertet werden. Zyklische Unternehmen, wie Finanzdienstleister oder Autowerte haben traditionell niedrige KGVs (und sollten eher über KBV betrachtet werden)

    3. KGVs sind nur eine Kennzahl und können so isoliert betrachtet auch nur eine grobe Orientierung sein. Was sagt zum Beispiel das KGV bei Gilead aus, wenn das zukünftige „G“ auf einem Produkt beruht und ggf wegbricht.

    Wie aussagekräftig KGVs in einer durch Notenbanken synthetisch geschaffenen Zinswelt sind, ist ein anderes Thema.

  18. K.

    @Dorothea

    das hast Du recht.

    @Ralf

    Danke. Ja, es gibt viele Optionen. Ich werde erstmal „klassisch“ mit Website, Blog und Co starten und dann ausbauen.

    @Patrick

    Da hast Du vollkommen recht. Auch Deine Überlegungen sind gut und wichtig. Manche reden nie drüber oder denken nie drüber nach. Das macht es für alle Seiten schwieriger.

    Das gehört für mich definitiv auch mit dazu. Genauso letzte Nachrichten u.ä. die man versendet oder mitgeteilt haben möchte. Bis dato wird das alles mal hier und da angeboten. Aber nie so, dass ich sagen würde mit dem Angebot bin ich zufrieden. Es muss ja kein „All in one“ sein, aber manche sind zu sehr spezifisch (nur digitaler Nachlass, nur Nachrichten, nur Vermögensnachlass). Spezifikation bzw. eine Nische ist eigentlich ja nicht schlecht. Aber fünf Anbieter nutzen zu müssen ist dann auch blöd.

    Ich kenne bis dato nur einen Anbieter der Vertragsabwicklung und Nachrichten-Versand anbietet, aber der ist mir primär zu intransparent von den Infos (was/wieviel genau/Anzahl) im öffentlichen Auftritt her und vom vermeintlichen Vorgehen anhand der AGBs auch. Bzw. das was dieser bietet, ist manchmal auch nur eine abgespeckte Variante, die ich persönlich im Leistungsfall nicht haben wollen würde:
    Ich würde nicht meine Verwandten „nur“ per E-Mail informiert oder „nur“ per E-Mail mit persönlichen Nachrichten versorgt wissen. Klar, Briefversand treibt die Kosten hoch, aber das sollte es dem Kunden dann auch wert sein. Vorallem wenn man diese wirklich nachvollziehbar ohne große Abzocke umlegt. Kaufe ich billig, gibt es oft halt auch nur billig bzw. abgespeckt…

    Klar ich verstehe die Grundidee. Aber gerade im Bürokratie-Nachlass-Regelgungs-Bereich gibt es viel mehr abzudecken, da hätte ich gerne „mehr“ aus einer Hand, anstelle nur eines jeweiligen Teilaspektes.

    Ein Komplettpaket oder „Rundumsorglos-Paket“ wird rechtlich eh nicht möglich sein: Behördengänge inkl. Ausweise abgeben oder Entscheiden was passiert mit dem Bankkonto oder dem Auto etc… müssen die Hinterbliebenen bzw. Erben trotzdem selbst. „Informations-Versender“, Nachlass verwalter per se oder auch „nur“ Bürokratie-Nachlassverwalter hin oder her. Aber in dem Fall ist mir manches zu teilaspektlastig. Oder zu schwammig…

    Wichtig ist mir die Zeit die die Angehörigen in der Akutphase und ggf. auch danach gewinnen. Nur Infos beim Notar helfen da nicht und vorallem nicht zeitnah genug. Zeit zu trauern, zum Organisieren, zum denken, zum da sein. Anstatt sich um Papierkram kümmern zu müssen. Da bleibt trotzdem noch genug übrig.

    Und auch die Zeit für die Kunden die das vor dem Tod nutzen bzw. einrichten. Damit sie alles geregelt haben und auch nicht dauernd denken ich müsste mal, oder wer kennt sich denn aus in meinem Papierkram, wenn ich es nicht mehr kann auf Grund Krankheit oder Tod? Und ein Unfall passiert schneller als man denkt, zeigt mir meine Berufserfahrung. Leider.
    Und wie kann ich trotzdem mein eigenes Ordnungssystem behalten als Kunde? Wer bekommt (aktuellen) Zugangsdaten und vorallem wie? Wer weiß was ich alles an Online-Konten und realen Mitgliedschaften, Abos usw… habe? Denkt man an alles oder läuft man fünfmal….? Ist es sinnvoll den E-Mail-Anbieter zu informieren oder macht es rein aus praktischer Sicht Sinn, diesen nicht oder als letztes zu informieren, da viele Infos im E-Mail-Postfach liegen (eine Information kann das erstmal sperren so das der Zugriff erstmal weg ist und damit die Handlungsoptionen)… Selbes gilt ggf. für ein Schließfach in dem solche Infos ggf. liegen. Wobei hier dann vorab eine Vollmacht (unter Einbindung der Bank!) bzw. eine vorab erteilte Zugriffserlaubnis (mit Segen der Bank!) nötig ist.

    Hierzu habe ich einige Ideen und Vorgehensweisen etc… Manches geht als 1-Mann-Unternehmen, manches nur mit Pokern oder Risiko. Ich will aber authentisch sein und nicht pokern oder hoffen. Dementsprechend suche ich ein Komzept das mir gerade die eben geschilderten Abwicklungs-Geschichten auch praktikabel als 1-Mann-Unternehmen ermöglich. Siehe meinen Kommentar weiter oben bzgl. Verpflichtungen.

    Anhand der Infos die dann per se da sind, kann man gezielter handeln, anstatt via Bestatter über einen Dienstleister blind im Heuhaufen zu suchen und einfach mal überall anfragen zu lassen in der Hoffnung alle Konten usw. zu finden. Oder versuchen auf dem fremden PC Hinweise zu finden. Oder für viel Geld diesen von Fremdendurchsuchen zu lassen. hahaha 🙂

    Schönen Sonntag.

  19. Matthias

    Hallo Tim,

    ich bin seit einiger Zeit stiller Mitleser und melde mich jetzt auch mal zu Wort. Deine Beiträge finde ich klasse, auch wenn sich der Inhalt ständig wiederholt. Auch die Diskussionen im Anschluss sind super!

    @ Dorothea: Das KGV alleine sagt nicht viel aus. In deiner Auflistung vergleichst du damit Äpfel mit Birnen. Zyklische (z.B. ADM, Wells Fargo, BASF) mit nichtzyklischen Unternehmen (Altria, P&G, Nestle) zu vergleichen funktioniert nicht. Nichtzyklische Unternehmen sind stabiler in einer möglichen Krise, das Risiko von Dividendenkürzungen und Kursverlusten ist deutlich geringer. Aus diesem Grund ist oftmals das KGV höher. Es spielen viele Dinge in die Bewertung mit ein. Zum Beispiel die Verschuldung. Je höher diese ist, desto geringer ist oft das KGV (was mit höherem Risiko während einer Krise zu begründen ist).

    Ich selbst kaufe nur, was ich für günstig bis fair bewertet halte. Ich habe dafür eine sehr lange Liste/Datenbank mit ca. 600 Unternehmen. Der Einkaufskurs bestimmt in starker Weise den Gewinn. Es gibt Studien, die sagen, dass man alles auf einmal investieren sollte und damit mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig am besten fährt. Diese Studien sehe ich kritisch, da dabei die Bewertung nicht betrachtet wird. Wenn Anlagen teuer sind (was zur Zeit mehrheitlich der Fall ist), ist die erwartbare Rendite auch gering bzw. das Rückfallrisiko hoch. Meine persönliche Inflation ist sehr gering (wahrscheinlich 0% oder sogar geringer), weswegen ich auch kein Problem damit habe, größere Mengen Geld auf dem Konto zu lagern und abzuwarten. Manche sagen, dass wäre „Market Timing“. Ich erachte das als überlegte Investition. Es ist ein Abwägen zwischen Chance und Risiko. Sofern sich Chancen ergeben und ich die erwartbare Rendite als hoch erachte, greife ich zu.

  20. ZaVodou

    @Dorothea

    Genau meine Meinung. Danke, dass Du das erwähnst und die Gegenposition einnimmst. Mir ist das zu mühselig das hier auszudiskutieren. Soll jeder so mache wie er denkt, weswegen ich dazu nichts schreiben wollte . Ist mir die Zeit zu schade.

    Ich habe vor ein paar Jahren gelesen, dass Charlie Munger schon seit drei Jahren nichts mehr gekauft hat. Mittlerweile ist der Markt weiter gestiegen. Ich glaube nicht, dass er zwischenzeitlich etwas gekauft hat. Die ganz großen Investoren warten geduldig und dadurch erzielen sie ihre Überrenditen.

    Die kaufen eben nicht stetig zu, wenn Geld vorhanden ist, sondern dann, wenn sich Gelegenheiten dazu bieten und das ist bei Einzelaktien eher der Fall als bei ganzen Märkten.

    Das der Markt eher zu teuer ist, zeigt sich, wenn man die 10-Jahresdurchschnitte nimmt. Da liegen viele Aktien einfach weit darüber.

    Nicht zu teuer einkaufen. Das ist eine Erkenntnis, die ich aus den ganzen Büchern, die ich zum Thema Aktien gelesen habe, gezogen habe. Einschließlich „Intelligent Investieren“. Dem Buch, das Tim als das Investmentbuch bezeichnet, wenn er nur ein einziges empfehlen dürfte, weswegen ich mich immer wundere, dass er etwas anderes empfiehlt.

  21. Gurki

    Ich erinnere nur noch mal an folgenden Beitrag: https://finanzmixerin.de/2017/01/03/man-lebt-auch-immer-jetzt/

    Und noch mal ein Sprichwort:

    Es gibt nur zwei Tage, an denen man nichts machen kann. Der eine heißt gestern, der andere heißt morgen; also ist heute der richtige Tag um zu lieben, zu glauben, zu handeln und vor allem zu leben.
    – Dalai Lama –

     

    EDIT: Ich warte auch bei Einzelaktien auf einen günstigeren Einstieg. Währenddessen investiere ich monatlich in ETFs.

  22. Slazenger

    Was Xaver schreibt kann ich zu 100% unterschreiben, vor allem sein letzter Satz trifft das alles recht gut!

    Die Märkte sind recht teuer ja, es fehlen halt die Alternativen, Anleihen und Zinsprodukte, trotzdem finde ich selektiv immer wieder Aktien die ich interessant finde.

  23. Hoanganh

    @tim

    Der einzige Wohlfühl-Moment, den ich kenne, ist finanzielle Freiheit durch Aktiensparen und Reduktion der eigenen Lebenshaltungskosten. Um die nützliche Versicherungen wie Private Haftpflichtversicherung, Krankenversicherung, ggf. Kfz Versicherung (Pflicht bei Autobesitz und gemietete Auto) usw komme ich nicht herum, weil sonst die Schäden nicht gedeckt sind und bei die Schulden sitzen bleiben.

    In München sind die Allgemeinen Lebenshaltungskosten sehr hoch, die Immobilienpreise steigen, obwohl die Münchner Rathaus versucht, günstige Wohnbedingungen zu schaffen. Als Insider spreche ich auch von Bauboom und Immobilienblase, die bald platzen werden.

    Die günstigsten Stadtviertel von München, die ich kenne ist Freiham und Messestadt Riem. Wenn ich keine Arbeit finden würde, gehe ich besser nach Augsburg.

    Aus diesen Grund bin ich verpflichtet finanziell Frei zu sein.

    Noch jemand, der in München wohnt?

  24. ostone

    Hallo,

    gewohnt toller Artikel. Danke Tim.

     

    Kennt jemand eine Online-Bibliothek, wo man auch Finanzliteratur, z.B. Intelligent Investieren, leihen kann? Unsere Bibliothek im Ort ist zwar super hinsichtlich Kinderbücher und Belletristik/Romane ausgestattet. Aber das Thema Finanzen ist bis auf eine paar „Stiftung Warentest“ Zeitschriften eher mau.

    Und gebraucht gibt es gute Bücher auch eher günstig.

     

    Danke im Voraus.

    Grüße,

    Oli

  25. Pete

    @Mark 85

    zu deiner konkreten Anfrage, in wie viel  Tranchen du dein Investitionskapital am besten anlegen sollst, hast du schon viele Antworten bekommen. Auch bekannte Größen wie Gerd Kommer oder Albert Warnecke  werden dir empfehlen, bei einem Anlagehorizont von mehr als 20 Jahren alles auf einmal zu investieren, unabhängig wo der Markt vermeintlich steht.  Dies scheint wissenschaftlich belegt. Überdies hast du somit vermutlich auch die geringsten Transaktionskosten.

    Für mich kommen neben diesen ganz rationalen Überlegungen allerdings auch mein Bauchgefühl und persönliche Psyche ins Spiel, so dass ich konkret nicht alles auf einmal anlegen würde, sondern über 13 Monate hinweg regelmäßig 2000 €. Ich könnte mir vorstellen, dass du in 13 Monaten weitere 1000 € angespart hast um erneut 2000 € anzulegen.

    Hauptsache ist und bleibt, nicht auf den Tag zu warten, an dem der vermeintlich günstigste Einstiegspunkt ist.

    Schöne Grüße, Pete

  26. Hoanganh

    @tim

    Dein Artikel ist übrigens sehr interessant, weiter so.

    Derzeit betreibe ich Aktiensparen mittels ETF (replizierend und thesaurierend) und senke gleichzeitig meine Lebenshaltungskosten. Ich habe erfahren, dass die Value Aktien besser als Growth Aktien sei.

    Das die meisten Jobs durch Roboter ersetzt werden, war mir bereits klar.

  27. Ralf

    @Dorothea: Eine mögliche Alternative oder eher besser eine Investmentergänzung für alle, denen die Kurse derzeit zu hoch sind: Reverese-Bonus-Zertifikate mit begrenzter Laufzeit. Damit profitiert man von seitwärts laufenden, aber auch in gewissen Grenzen noch von steigenden und noch mehr von fallenden Kursen. Von Nachteil ist aber das Emittentenrisiko und ein mögliches Berühren der gewählten Barriere (also eher höheren Abstand wählen). Ich halte solche Zertifikate derzeit z.B. auf den S&P 500, welcher nach meiner Sicht eine erhöhte Korrekturgefahr hat. Tritt diese nicht ein, profitiert man trotzdem in gewissen Umfang. Aber diese Strategie ist eben Geschmacksache. Ich habe damit als ergänzende Instrumente jedenfalls gute Erfahrungen gemacht.

    Was ist derzeit eigentlich von Wells Fargo zu halten? Diese Aktie hat einigen Wert abgegeben, zahlt hohe Dividene und Warren Buffett hält glaube ich auch noch Anteile davon.

  28. Couponschneider

    @Ostone

    Meine Empfehlung: Selber kaufen, durcharbeiten und der Bibliothek anschließend spenden Viele Bibliotheken sind als e.V. organisiert. Mitglied kann man da werden und sich engagieren.

  29. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ K.

    Danke für die Infos. Ich wünsche Dir viel Erfolg und Glück. Lass Dich nicht abbringen von Deinen Plänen. Klingt spannend.

  30. chaostrader

    Ich glaube, dass durch falsche Anlagen mehr Geld vernichtet wird, als durch falsches Sparen. Gut, manche werden sagen, kaufe ETFs und gut ist. Mich überzeugen die Lösungen von der Stange nicht.

    Letztens gelesen: http://fyoumoney.de/renditekiller-individualitaet/

    Ich habe erfahren, dass die Value Aktien besser als Growth Aktien sei.

    Sagt wer? Sind sie das heute, werden sie das in der Zukunft sein, oder war das in der Vergangenheit so?

  31. Rainer Zufall

    (Reverese-)Bonus-Zertifikate, für mich lediglich eine weitere Art den Markt zu Timen. Wie sich die Märkte (kurzfristig) entwickeln, kann niemand wissen. Von daher sind diese Zertifikate ein Zock. Kann man machen, für mich aber uninteressant.

  32. K.

    @ostone

    Geht es auch nicht via Fernleihe. Sprich deine Bücherei organisiert es für Dich aus einer anderen Bücherei? Ggf. gegen eine Gebühr.

    @Tim
    Vielen Dank.
    Nein, ich werde mich nicht abbringen lassen. Du und andere inspirieren & motivieren mich sehr. Plus meine anderen Fähigkeiten abseits des Hauptjobs endlich zu nutzen plus die Rahmenbedingungen des Hauptjobs und ganz wichtig: Zeit mit Freunden und Familie. Gerade die Zeit mit Kindern kann man oft nicht mehr auf/nachholen.

    Auch wenn mein Job „relativ“ robotersicher ist, will ich mir ein zweites bzw. anderes Standbei und damit neue Optionen und ggf. zukünftige noch unbekannte Möglichkeiten aufbauen. Am besten wird das etwas, was mir Freude bereitet. Denn mit Freude arbeitet es sich leichter und auch (qualitativ) besser.

    Einen schönen Sommerabend für alle.

  33. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias

    Danke fürs Lesen und Kommentieren. Das Lob freut mich sehr.

    @ ZaVodou

    Ich finde Lesen ist wichtig. Ja, die Finanz-Bücher sind zum Teil teuer. Du brauchst nicht alle zu kaufen. Das meiste findet man eh im Internet. gratis.

    @ Hoanganh

    Danke. Ja, sparen ist immer gut. Ziele zu haben ist ebenfalls gut. Das macht zufrieden. Die sinnlose Kauferei bringt je nichts. Seit ich weniger Plunder habe, geht es mir viel besser.

  34. ReichmitAktien

    Keine Schulden aufzubauen und Geld zu sparen ist vollkommen richtig, aber nicht um jeden Preis. Man sollte sich bei allen Dingen die man kauft immer die Frage stellen, ob es wirklich notwendig ist. Ich gehe unheimlich gerne essen, aber es muss nicht immer das teuerste Rumpsteak sein, ein Döner tut es auch. Es muss nicht immer der neuste BMW sein, ein kleiner gebrauchter reicht auch. Heute auf alles zu verzichten ist nicht immer der beste Weg, da man nicht weiß was die Zukunft bringt. Sparen ja aber nicht um jeden Preis.

     

    Gruß Paul

  35. Erfolgsmaschine

    Ich habe auch schon oft erlebt, dass ich etwas tolles gekauft habe und kurzfristig glücklich war. Doch das neue tolle Konumgut wird schnell zu etwas normalen. Jeder kennt es, bei seinem Smartphone. Ist es neu, wird es wie ein Baby behandelt. Eine Hülle wird angeschafft und es wird mit höchster Sorgfalt transportiert. Doch sind ein paar Wochen vergangen und hat es vielleicht schon die ersten Kratzer, wird auf Schutzhüllen verzichtet und es wird keine besondere Sorgfalt mehr getragen. Jedoch wiederholt sich dieses Spiel alle paar Jahre wieder, wenn wieder ein neues Smartphone gekauft wird. 🙂

    -Erfolgsmaschine

  36. Jan

    Hallo Reich mit Aktien,

    klar esse auch ich mal einen gekauften Döner. Aber selber machen ist doch viel schöner (das reimt sich sogar 😀 ). Man kauft Fladenbrot, mariniertes Gyrosfleisch, Salat, Zwiebeln, Tomaten, Gurken, frische Chili (Schärfegrad nach Belieben) Schnittlauch, Petersilie und Quark (keine Magerstufe) ein. Das Fladenbrot schneidet man auf, das Gyros brät man an, das Gemüse und den Salat schneidet man in handliche Portionsgrößen und den Quark durchmengt man mit Schnittlauch, Petersilie und den klein gehackten Chilischoten. Den Kräuterquark schmeckt man dann mit Salz, Pfeffer und ein klein wenig Curry ab. Das angebratene Gyros lässt man im Sieb kurz abtropfen. Danach füllt man nach Belieben das Fladenbrot und hat den geilsten Döner dieser Welt. Und das für einen günstigeren Preis. Wenn du nun noch deinen Partner mit in die Küche stellst, dabei vom gesparten Geld einen süffigen Rotwein aufmachst und ihr so Spaß beim Kochen habt, versichere ich dir wird’s ein hübscher Abend. Das gleiche geht mit Rumpsteaks, Pizza und anderem; insbesondere das Backen macht Spaß. Ich koche irre gerne daheim. Und ich würde mich als nur mittelmäßigen Koch bezeichnen. 🙂

    Zum Auto bin ich geteilter Meinung. Klar einen Gebrauchten, das ist ok. Aber die Lebemenschen da draußen kaufen dann kein günstiges Auto sondern eben einen Gebrauchten der wiederum die finanziellen Möglichkeiten ausreizt oder sogar übersteigt. Die wenigsten denken daran, dass man bei z.B. einem Hersteller mit dem Stern auch später mal die Werkstattpreise der Premiummarke abdrückt. Und die Hersteller sind mittlerweile sehr kreativ mit ihren Tricks, wie sie dich in die Hallen der Vertragswerkstätten zwingen. Dann ist gleich so viele anfällige Technik verbaut, dass sie noch häufiger da hin müssen, als so mancher Wald-und-Wiesen-Hersteller der zur günstigen freien Werkstatt fährt und Ersatzteile vom Hersteller zu normalen Preisen bekommt.

    Nein, Autos sind und bleiben Groschengräber. Und da Autos in absehbarer Zukunft autonom fahren werden und die Reparatur, Wartung und Entwicklung dank Elektromobilität (z.B. wesentlich weniger Teile und noch weniger zu schmierende Teile) und autonomen Fahren (z.B. Unfallreparaturen werden drastisch sinken) stark rückläufig sein wird, bin ich gespannt welche Freude denn da noch BMW seinen Kunden verkaufen möchte. Jedenfalls nicht die Freude am Fahren. Sie werden das gleiche Schicksal erleben, wie die Schweizer Uhren in der Quarzkrise. Anderes Produkt, gleiche Probleme. Es werden ein paar überleben aber erst mal steht ein Preiskampf und sinkende Margen vor uns. Und ich hoffe derweil ich habe auf zwei richtige Pferde gesetzt.

    Schöne Grüße

    Jan

  37. mentalmarkt

    @ onstone:

    K. hat’s schon angesprochen, mach Fernleihe. Das geht bei vielen Stadtbibliotheken sogar online, falls nicht oder falls Du keine Erfahrung damit hast: sag vor Ort der Bibliothekarin Deines Vertrauens (oder der hübschesten, das wäre meine Wahl) dass Du ein nicht vorhandenes Buch per Fernleihe bestellen möchtest, die freuen sich. Dauert immer etwas (eher Wochen als Tage) ist aber oft mit einem Euro oder so schon bezahlt.

    Bücher, die vorhanden aber ständig ausgeliehen sind, werden für die ungeduldigen, die nicht warten wollen, aber normalerweise nicht per Fernleihe besorgt.

     

    @ mark85:

    damit mich alle hier mal hassen: 24 Monate zu je 1.000 EUR würde ich machen. Damit kommst Du bei den Kauf-Transaktionskosten unter 1% (meine persönliche Schmerzgrenze) wenn Dein Broker nicht ziemlich teuer ist, und der Einstiegszeitpunkt ist eben NICHT egal (siehe Renditedreiecke, bei denen man mit Pech und all-in zu einem Zeitpunkt eben schon mal 10 Jahre sogar vor Transaktionskosten und Inflation nur +/- 0 rauskommt!).

    Ja, niemand weiß, wann der Crash kommt, aber die Wahrscheinlichkeit ist eben nicht immer gleich groß, sondern korreliert historisch stark mit hohen Bewertungszahlen bei KGV, KCV, KUV, KBV. Diese Kennzahlen sind aktuell für die USA hoch (also schlecht), für Europa auch eher hoch, für Asien eher okay. Ich würde nicht auf den Crash warten (und wer weiß wie viele Jahre steigende Kurse verpassen), aber ich würde das sofort-all-in-Risiko auch nicht eingehen. Time in the market beats Timing the market, aber cost average über Jahre verhindert / vermindert das Risiko, ein Jahrzehnt auf die Verlustaufholung zu warten.

  38. Mark85Mark85

    An Pete und mentalmarkt: Gut, ich werde die Einmalsumme in 12 bis 24 Monatsraten aufteilen und in meine vorhandene Sparrate einbauen. Vielleicht wird mir so etwas Rendite entgehen, falls die Kurse in diesem Zeitraum steigen werden, aber eine zeitliche Diversifikation ist mir lieber. Die Transaktionen halten sich in Grenzen: 2 bis 3 Prozent bei Gold und unter 0,5 Prozent (nur die übliche Börsenspanne) bei den Indexfonds.

  39. Dorothea

    Danke an alle, die mir  geantwortet haben.

    Das KGV ist für mich auch nicht das alleinige Kriterium, aber eines von mehreren. Ich schaue natürlich auch auf KBV, KCV, Eigenkapitalquote und Eigenkapitalrendite. Und je nach Branche muss anders gerechnet werden.

    Wenn ich mal die Antworten zusammenfasse könnte man sagen, dass natürlich alle lieber günstig als teuer kaufen würden, da man aber nicht weiß, wann es wieder günstig wird, warten die einen und investieren die anderen, am Besten jeden Monat etwas.

    Meine Frage kam letztlich dadurch zustande, dass ich hier immer von schönen Dividendendickschiffen lese, alles wunderbare Firmen, keine Frage. Der eine kauft dies, der andere das. Ich habe aber noch nie gelesen, dass jemand eine bestimmte Aktie gerade jetzt kauft, weil sie imMoment, aus welchem Grund auch immer, günstig ist.

    Für mich ist der Kaufpreis schon ein wichtiges Kriterium, wenn auch die Gelegenheiten nicht so oft kommen. Aber z.B. Novo Nordisk ist doch im Moment so ein gefallener Engel und Wells Fargo auch. Bei Novo Nordisk habe ich zugegriffen. Wells Fargo bin ich zurückhaltend, ich habe schon etwa 10% meines Portefolios in Bankaktien.

    @Matthias

    hast du dir die Datenbank selbst erstellt? Wenn nicht, wo kann man so etwas einsehen?

    @Matthias und @ ZaVodou

    Euren Antworten auf meine Frage stimme ich zu, der EK ist mir auch wichtig und macht einen guten Teil der Performance aus. Im Übrigen auch der Dividendenrendite, denn die ist bei einem (vorübergehenden) niedrigen Kaufpreis höher. Ich hatte mal Munich Re bei etwa 85€ gekauft. Dividendenrendite so bei 6-7%, genau weiß ich es nicht mehr. Heute wären es schon etwa 10%. Leider habe ich die Aktie bei 125€ verkauft. Steigt man heute ein, beträgt die Dividendenrendite etwa 4,5%.

    So langsam kenne ich mich. Kaufe ich zu teuer und dümple jahrelang um den Einkaufspreis herum, dann locken mich andere Titel, die besser performen. Ist leider so, die Börse ist Psychologie. Mir ist in den letzten Jahren vieles bewusster geworden, deshalb bin ich nicht mehr so anfällig, aber es tut meiner Psyche und meiner Anlage gut, wenn selbige auch ein paar Prozente nach oben wandert nachdem ich sie gekauft habe.

     

    @Ralf

    Danke Ralf für deine Alternative. Leider weiß ich nicht mal was das ist, was du da empfiehlst. Deshalb lasse ich da die Finger von.

    Was die anderen vonWells Fargo halten würde mich auch interessieren. Wenn ich das richtig sehe, ist Buffett seit vielen Jahren dort investiert. (Hoffentlich) Vorübergehende Skandale sollten eine Chance zum Einstieg bieten.

    Noch einen schönen Abend.

    Dorothea

     

     

  40. Andrea

    Dorothea, ich würde vermuten, dass die meisten Käufer von Einzelaktien auf eine günstige Gelegenheit warten. Novo Nordisk ist z.B. jetzt auch schon über 20% gestiegen, seitdem ich sie bei 32,… Eur gekauft habe. Bei V.F. Corps sind ja auch einige von hier vor kurzem eingestiegen, da die Aktie gesunken ist. In meinem Fall ist es so, dass ich noch einige Aktien haben möchte, da schaue ich, dass es mindestens einen kleinen Rücksetzer gegeben hat.  Bei manchen Aktien gibt es allerdings nie Rücksetzer …

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