Rentenkürzung: Für Senioren wird es schwieriger


New York, 4. Juni 2015
Ein armer Rentner.

Ein verarmter Rentner. Er schlief auf der Bank sitzend ein. Die Zeiten für Senioren werden nicht besser. Deutschland fährt die Leistungen aus der gesetzlichen Rente schrittweise runter.

Aus der Forschung wissen wir: Dinge machen uns Menschen nicht glücklich. Es sind nicht die Dinge, sondern eher die Erlebnisse. Der Urlaub. Das Mittagessen mit Freunden. Der Sparziergang mit der Familie. Kegelabend. Das Treffen in der Eisdiele. Der Schwimmbadbesuch…

Also geben Sie nicht so viel Geld für Zeug aus, das Sie nicht brauchen. Seien Sie sparsam. Das schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Sind wir ehrlich: Um glücklich zu sein, brauchen Sie natürlich keine Reichtümer. Sie können arm wie ein Kirchenmaus sein und trotzdem dankbar und zufrieden sein. Das Leben ist mehr als Konsum.

Ich habe kein Auto. Eine 13 Jahre alte Couch, einen 20 Jahre alten Röhrenfernseher. Ikea-Tische. Ikea-Teppiche. Ikea-Töpfe. Ich trage Kleidung vom Discounter Target. Ich habe kein Problem damit, zu zelten oder in einer uralten Pension zu übernachten. Ich trinke Leitungswasser, esse Bohnen, Kartoffel, Reis mit Gemüse.

Die meisten Reichen sind sparsam. Nehmen Sie den kanadischen Investor Kevin O’Leary. Sein Vermögen wird auf 400 Millionen Dollar geschätzt. Trotzdem nervt es ihn, wenn seine Tochter das vertragliche Nutzungslimit ihres Smartphones überschreitet. Er hat eine automatisierte Benachrichtigung einrichten lassen, um gewarnt zu sein. Erreicht seine Tochter das monatliche Nutzungslimit, informiert er sie sofort. Er hasst es, wenn seine Familie Geld verschwendet.

Es gibt genug Berufsanfänger, die sich ein neues Auto kaufen. Womöglich noch mit Sitzheizung. Und anderem Zeugs. Diese Lebemänner befolgen einen wichtigen Rat nicht: Gebe nicht mehr aus, als Du einnimmst.

Vermeiden Sie Schulden. Sie sind eine der größten Sünden, die Sie machen können. Außer Sie nutzen sie weise für Immobilienkäufe. Aber Sie müssen verdammt aufpassen. Und so schnell wie möglich tilgen. Sonst kann die Schuldenlast womöglich Ihr ganzes Leben belasten.

Unzählige Familien häufen Schuldenberge an, sie begeben sich so in eine Art Sklaverei.

Vor acht Jahren kauften Amerikaner wie im Rausch Immobilien auf Pump. Sie glaubten, über Nacht reich zu werden. Das Gegenteil passierte: Millionen Familien verloren Haus und Hof. Und standen vor dem Nichts. Ähnliches passiert in Aktienhaussen. Auf dem Höhepunkt der Rallye nimmt die Selbstüberschätzung ihr extremstes Ausmaß an. Anleger kaufen Aktien auf Kredit. Sie zocken. Bis die Blase platzt. Und die Fetzen fliegen.

Ich kann nicht begreifen, wie sich Menschen ihre goldenen Jahre ruinieren können. Wer seine freie Zeit im Alter mit Schulden bzw. ohne Geld ertragen muss, leidet bestimmt. Gerade dann wollen wir unsere Hobbies genießen. Eventuell reisen.

Wir leben ein einer seltsamen Zeit, in der die Masse auf Pump zu leben scheint. Überziehungskredite. Hypotheken. Kreditkarten. Konsumentenkredite. Große Häuser. Tolle Autos. Luxusurlaube. Edelklamotten.

So wie sich unverantwortliche Konsumenten verhalten, so verhält sich der Staat. Deutschland lebt über seine Verhältnisse. Die CDU nimmt derweil munter Spendengelder von Milliardären wie den BMW-Großaktionären Susanne Klatten und Johanna Quandt an. Das gehört sich einfach nicht. Das ist ein krasser Fall von gekaufter Politik. Pfui!

Ich finde: Parteispenden gehören abgeschafft. Der Korruption ist so Tür und Tor geöffnet. Es ist ein enormes Problem. Es wird nicht besser. Statt sich um den kleinen Mann zu kümmern, um die Senioren, um künftige Rentner, um Arbeitnehmer, Kinder, Schüler, Studenten, Azubis, anstatt zu sparen, helfen die Parteien eher den Superreichen. So jedenfalls mein subjektiver Eindruck.

Die größten Spenden fließen mitunter von Großbanken und Versicherungen in Parteikassen. Das ist schon seit Ewigkeiten so. Vom dubiosen Waffenhändler Karl-Heinz Schreiber nahm unser jetziger Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble Schwarzgelder an. Für die CDU. Für Waffengeschäfte vermutlich. Das Geld tauchte in keinem Rechenschaftsbericht auf. Ja, das ist schon ewig her. Aber dieses dubiose Verhalten setzt sich bis heute fort. Denken Sie an die süßen Geldflüsse an Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Walter Riester und die Mövenpick-Partei FDP.

Wenn Kleinkriminelle oder FIFA-Fussballmanager erwischt werden, kennt der Staat keine Gnade. Dann geht es sofort in den Knast. Aber bei Parteien drückt der Staat die Augen zu. Alles ist in Ordnung. Sie dürfen sich alles erlauben. Einige sogar Schmiergelder.

Dabei sagt unsere Verfassung klipp und klar, wir Menschen sind alle gleich vor dem Gesetz. Es darf keine Privilegien geben.

Eine andere große Unverschämtheit ist, wie die Bundesregierung die Rente in den kommenden Jahren schrittweise kürzt. Das Rentenniveau sinkt von derzeit rund 50 Prozent des Nettogehalts auf 43 Prozent bis zum Jahr 2030.

Wir Bürger müssen deshalb mehr als jemals zuvor investieren. Wir sollten das Problem nicht unterschätzen. Wir sollten ertragreich und kostenschonend investieren, um die Versorgungslücke im Alter schließen zu können. Auf Festgeldkonten oder Sparbüchern ist unser Geld auf Dauer nicht gut aufgehoben. Dort verfault es wegen der Inflation.

Es ist ein reelles Problem. Aus Umfragen rund um den Globus geht hervor: Senioren bereuen in jungen Jahren nicht genug gespart zu haben: hierhier, hier.

Senioren haben es nicht einfach.

Hinzu kommt der Wandel der Zeit für alte Menschen. Sie haben Schwierigkeiten sich anzupassen. Allein die Kriminellen sind ein Problem geworden. Ich erhalte fast jeden Tag betrügerische Emails oder Anrufe. Manchmal muss ich selbst aufpassen wie ein Schießhund. Wie sollen da 80- oder 90-jährige durchblicken? Ich habe das Gefühl: Es wird für Senioren schwieriger.

Der Politikbetrieb kümmert sich lieber um die Superreichen, Verbände und Großkonzerne. Die können wenigstens spenden. Und falls nötig üppig bezahlte Jobs schaffen und Redehonorare bezahlen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Rentenkürzung: Für Senioren wird es schwieriger

  1. Mario

    @Tim

    Frag immer, wem nutzt das? Dann wird man die Antwort finden. Es war immer so, dass die, die Gesetze erfinden und beschließen sich den Vorteil einbauen. Wie kommt es sonst zustande, dass es freie Marktwirtschaft in allen Bereichen der Wirtschaft gibt, außer, bei Anwälten, Architekten, Ärzten, etc. Hier gelten Honorarordnungen die das Entgelt regeln. Wer sitzt im Bundestag? Bestimmt nicht der Bauarbeiter, Stahlarbeiter, Hartz IV Bezieher, etc. Diese hätten die Honorarordnungen für o.g. Berufsgruppen schon abgeschafft. Also nehmen wir es so hin und gehen beim nächsten Mal wählen. Wer hier sein Wahlrecht nicht nutzt, der sollte sich nicht wundern. Bei der nächsten Wahl wird dann wieder ins blaue versprochen. Obwohl diese Politiker seit Jahren an der Macht sitzen, versprechen sie Dinge die sie schon längst hätten ändern können. Usw, usw, bis zum Sankt Nimmerleinstag. Also investieren wir, die es geduldig ertragen, weiter.

     

     

  2. Gert / trading-options.deGert / trading-options.de

    @ Mario

    Nagel mich nicht auf exakte Zahlen, aber ich meine zu wissen, dass im Bundestag über 60 % Beamte sitzen, davon ist ein großer Teil Lehrer. Ein praktizierender Arzt oder Steuerberater hat keine Zeit, sich ins Parlament zu setzen. Beamte können sich beurlauben lassen und anschließend wieder in ihren alten Job einsteigen.

    Ansonsten ist die Argumentation natürlich richtig.

  3. Claudius

    Dieses Bild macht mich traurig. Es wird ja nicht nur Leute treffen, die nicht sparsam sind und über Ihre Verhältnisse gelebt haben – es wird alle (oder zumindest viele) treffen, wenn die Renten Stück für Stück gekürzt werden. Einfach weil der Staat über seine Verhältnisse gelebt hat. Doch die Politiker heute interessiert das herzlich wenig.

    Aber was soll das Gejammer? Wichtig finde Ich auch zu sagen, dass es heute jeder zu etwas bringen kann und niemand arm sein muss. (meine Meinung)

    Gruß,

    Claudius

  4. Hans

    Hallo Tim,

    tu mir mal einen Gefallen und schmeiße Deinen 20 Jahre alten Röhrenfernseher auf den Schrott!
    Einen neuen LED-Fernseher (no Name) wirst Du Dir leisten können und Deine Augen werden es Dir danken.
    Die Gesundheit geht vor.

    LG Hansi

  5. Fabian S.

    @ Hansi

     

    So einen Quatsch habe ich selten gelesen…früher hatten wir alle nur Röhrenfernseher und es hat keiner die Gesundheit der Augen aufgrund des Fernsehers angezweifelt….sondern eher durch den langen TV Konsum allgemein…also lieber darauf achten nicht den ganzen Tag zu schauen! …Also Tim behalte Deinen Röhrenfernseher solange es geht und dann kannst Du  immer noch einen LED kaufen 😉

     

     

  6. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mario

    Danke für die Ergänzung. Das ist in der Tat ein interessanter Punkt. Ich muss zugeben, wo diese Honorarordnungen herrühren, weiß ich gar nicht so genau.

     

    @ Hans

    Hier im Haus hat kürzlich jemand seinen Flachfernseher verschenkt. Und ich machte mir nicht mal die Mühe, nachzufragen. Ich finde mein Röhrengerät kultig.

    Grüße Tim

  7. Armer Charlie

    Mein Mitleid mit den Senioren hält sich in Grenzen. Denn die Absenkung des Rentenniveaus trifft nicht die Senioren, sondern die heutige junge und arbeitende Bevölkerung. Für die wird es immer schwieriger, weil sie später weniger aus der Rentenkasse zu erwarten hat und selbst mehr privat vorsorgen soll. Dafür gehts den heutigen Senioren finanziell so gut wie nie, einige dürfen ja jetzt sogar schon mit 63 ohne Abzüge in Rente. Logisch, dass das irgendwie finanziert werden muss.

  8. willihope

    @Armer Charlie

    Nein es trifft nicht die junge Generation sondern die Babybommer, also die heute 50 jährigen! Die gehen in 15 Jahren in Pension und nach spätestens weiteren 15 Jahren ist der Bulk durch! Danach ist alles wieder in Ordnung mit dem Umlagensystem so wie jetzt auch. Hätte man die letzten 15 Jahre nicht auf Lohndumping gemacht dann würden auch jetzt 30% mehr an Beiträgen in die Kassen fließen!

    Das was der Staat an Pensionen ausbezahlt bekommt er ja wieder zurück den die Rentner sparen wenig und geben die Rente fast zur Gänze wieder aus. Das Geldsystem ist ein Kreislauf wenn der Staat dafür Sorge trägt, momentan bleibt aber zuviel Geld bei den Reichen hängen und fließt nicht ins System zurück, dafür spendet man dann gerne 600k wenn man 7 Milliarden verdient und dafür kaum Steuern zahlt!

    Das lief bei der Rente nicht anders, anstatt die Beiträge um 2% zu erhöhen dürfen die Menschen jetzt 4% in private Vorsorge investieren, Carsten und Schröder sei Dank, dafür bekam Carsten M. auch noch den Ehrendoktor! Ein Multimilliarden Business für Allianz und Co auf Kosten der Menschen denen das Geld im Alter fehlen wird.

    https://www.youtube.com/watch?v=KaodMFjAaWg

    Sind die Deutschen bekloppt oder nicht?

  9. Jesse Livermore

    @ willihope,

    wenn es die Babyboomer trifft, haelt sich mein Mitleid noch mehr in Grenzen. Denn die Generation ist in Saus und Braus aufgewachsen und hat ihr Geld fuer Konsum und Statussymbole zum Fenster rausgeworfen statt es zu sparen.

    Sie haetten sich ja auch entscheiden koennen so wie Ronald Read zu leben (Tim hat die Story glaub ich schon mal gepostet):

    http://www.washingtonpost.com/business/get-there/the-remarkable-life-and-lessons-of-ronald-read/2015/04/24/7c12a26a-e944-11e4-9a6a-c1ab95a0600b_story.html

  10. Anna

    Nur zur Info zum Thema heutige Rentner: Ich habe vor einigen Wochen von der Rentenversicherung unaufgefordert einen Antrag zur Grundsicherung bekommen. Sollte ich den ausfüllen wollen, müsste meine erste Investition eine Lupe sein. Die Fragen (4 Seiten + Hinweise) sind so was von kleingedruckt, das schreckt viele alte Leute ab, die es eigentlich bräuchten.

    Thema Rente mit 63: Keinen Neid. Das sind Leute, die mit 14 oder 15 zu arbeiten angefangen haben. Manche haben sich in körperlich anstrengenden Berufen wahrscheinlich schon damals einen gesundheitlichen Knacks geholt und dann 45 Jahre gearbeitet. Arbeiter von Automobilfirmen u.a. sind schon vorher mit guten Vorruhestandsregelungen ausgeschieden.

     

  11. Philipp

    Ich habe auch einen Neuwagen..mit Sitzheizung (Voll geil im Winter) und dann auch noch geleast.. 😀 Ohje Todsünde.

    Egal, ich habe dennoch eine Sparquote von 60%, ein schönes Aktiendepot und ein kleines immer größer werdendes passives Einkommen.

    Man sollte die Waage finden und auch mal Konsumieren, natürlich nur bei den Firmen, bei denen man investiert ist 😀

    Dennoch guter Artikel, mal sehen ob ich meine Rente in Deutschland verbringen will… vllt doch lieber in einem anderen Land, wo die Menschen besser vorgesorgt haben. In Singapur wird schon kleinen Kindern das investieren beigebracht.

    mfg

    Philipp

  12. willihope

    @Jesse

    Mitleid oder nicht – dein Pauschalierung schmerzt, nicht weil sie wahr ist sonder weil sie unbeschreiblich dumm ist.

    Armut breitet sich aus und das ohne soziale Grenzen, können die Menschen nichts mehr ausgeben hat es sich auch für die Binnenwirtschaft erledigt. Damit knabbert es den Mittelstand an, ja genau, derjeniger welcher immer mehr schwindet!

    Wieviel geistig arme Menschen wollt ihr noch bringen? Ich bin mir sicher es gibt noch tausende die sich um den reichsten Platz am Friedhof reissen!

    Für mich sind das leider kein Vorbilder, schrieb ja schon oft, nur wer auch Geld ausgibt ist ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft. Buffet wird der reichste am Friedhof sein, tolle Leistung!

    Bill und Melinda Gates haben inzwischen über 500.000 Menschen das Leben gerettet! Das verdient Respekt, Buffet ist ein Mensch der gut rechnen kann, thats all! Ich seh da nichts was man bewundern müsste, davon gibt es viele und sogar bessere. Vom Leben selber hat er in meinen Augen kaum was aber das scheint ihm auch nicht wichtig. Dabei könnte er auf einem Schlag tausenden von Menschen eine Zukunft geben, nein er wartet lieber bis er im Grab liegt, dämlich aber seine Entscheidung.

    Schrieb ja schon öfter, Tim sollte ihn nicht auf ein Podest heben denn da gehört er nicht hin.

  13. Victor

    „Jedes Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.“ (Jean Ziegler)
    Mit Buffetts Milliarden, die er so oder so nicht benötigt, könnten jeden Tag an Hunger sterbende Menschen gerettet werden. Alle fünf Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. Das ist pervers und abscheulich.

     

  14. willihope

    Nunja zumindest könnte er Schulen bauen (10k USD) und Schulbücherl, Papier und Bleistift zahlen, dazu 1 Mahlzeit am Tag, kostet dann 1 Euro pro Tag wenn man den Patenschaften glauben darf.

    Das würde die armen Länder verändern und gleichzeitig auch zu Arbeitsplätzen führen, das scheint aber nicht Mr. Buffetts Priorität zu sein.

    Ist aber seine freie Entscheidung nur glaube ich er möchte gerne gesellschaftliche Anerkennung denn anders kann ich mir sein Gelaber über höhere Steuern nicht erklären, wo er doch selber schaut das er möglichst steueroptimiert Investiert.

    Nunja er wird ein Tempelchen am Friedhof bekommen mit einem schönen Grabstein, Marmorengeln an den Seiten und Inschriften in Gold.

    Hier liegt der reichste Mensch der Welt – mehr als die Münze für Charon konnte er auch nicht mitnehmen.

  15. Dr. Jürgen Nawatzki

    Heute weiß jeder mündige Bürger in Deutschland, dass er privat fürs Alter vorsorgen muss. Bis 2030 wird das Rentenniveau auf nur noch 43 Prozent absinken. Sogar Norbert Blüm macht sich mittlerweile Sorgen um die Rente. Das wird vor allem ein Problem für Menschen, die im Niedriglohnsektor tätig sind und wenig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Kurzum: Jeder muss heute privat vorsorgen und das geht am besten mit einem Fondssparplan auf Basis von ETFs. Da fließen bis zu 100 Prozent des Sparbeitrages in die Anlage und es fallen nur niedrige Verwaltungskosten zwischen 0,2 und 0,5 Prozent des Fondsvermögens an. Also Leute, kauft ETFs!

  16. willihope

    Aber bitte nicht riestern!

    Einfache Rechnung:

    40% der arbeitenden Bevölkerung liegen unter 2.000.- Brutto, davon bleiben maximal 1.400.- Netto, davon 43% ist weit unter Mindestsicherung.

    Also wer 2.000.- hat und riestert der darf seine Vorsorge dann später drauflegen bis zur Mindestsicherungsgrenze, wer nicht vorsorgt bekommt das auch!

    Es wird also jahrzentelang viel Geld abgezogen welches zum Leben nicht zur Verfügung steht und auch der Wirtschaft fehlt. Dafür bunkern es Allianz und Deutsche Bank und verzocken es dann in Las Vegas mit einem überteuerten Casinobau! 🙂

    Alle unter 2.000.- werden sowieso Mindestsicherung bekommen und für die zahlt sich keine Art der Vorsorge aus denn bevor es staatliche Leistungen gibt heiss es erstmal ran ans Eigene!

    So wird es wohl kommen. 🙁

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