Reisen, Schampus, Party: So lebte ein Bitcoin-Neureicher in Australien. Als die Blase platzte, reagierte er weise


New York, 19. März 2018

Das Leben in Saus und Braus hat einen Preis: Du musst ewig arbeiten. Vermutlich hast Du Schulden. Darüber wird aber nicht gesprochen. Es wird nur über das neue Auto, Küche, Bad, Urlaub, Mode, Schmuck, Restaurant geplaudert.


Ich habe versucht, mit Freunden, Bekannten und Familie über die finanzielle Freiheit zu sprechen, das Resultat war: Sie verstehen es nicht. Ich habe hitzige Debatten darüber geführt. Das Umfeld sagt: Es geht nicht. Ich sage: Ja, es geht.

Ich habe gelernt, aufzuhören, Leute über finanzielle Gewohnheiten zu coachen. Für meinen Seelenfrieden führe ich einfach keine Geld-Konsum-Gespräche mehr…

Es muss jeder selbst wissen. Ich kann es nur vorleben. Andere zu belehren bringt eh nichts. Im Endeffekt ist es traurig. Aber wir leben nun mal in einer Konsumgesellschaft. Daher ist die Sparsamkeit etwas Exotisches. Ich habe wenige, mit denen ich das Thema teilen kann.

Freunde, Bekannte etc. verstehen es einfach nicht. Sie kaufen teure Mode, Autos, machen enorme Renovierungen…. Sie schauen mich wie einen Geizhals an. Sie denken, ich verstehe überhaupt nichts von Zufriedenheit.

Ich habe gelernt, den Mund zu halten. Aber die Wahrheit sieht ja so aus: Die Leute wissen insgeheim schon, dass etwas möglich ist. Die Menschen sind aber in einer Falle gefangen. Sie fühlen sich machtlos, etwas an ihrer Situation zu ändern. Daher reagieren sie so aggressiv, wenn ich ihnen das Freiheits-Prinzip erkläre. Sie wollen es nicht verstehen. Sie verdrängen es aus ihrem Kopf. Sie schauen lieber nach neuen Autos, Küchen, Mode, Urlaube, Elektronik, Schuhen, Böden… Es ist eine Jagd, die nie endet.

Ein Gegenargument ist oft:

„Wenn das jeder machen würde so wie Du, dann würde die Wirtschaft zusammenbrechen.“

Selbst wenn es so wäre, dass jeder, der fleißig investiert, die Wirtschaft ruinieren würde, dann ist das für niemanden ein Grund, es nicht zu tun. Nicht jeder kann Hedgefondsmanager, Arzt oder Profi-Fussballer oder Sänger werden, aber das heißt nicht, dass es niemand tun sollte.

Der Australier Daniel Colosi hat voriges Jahr zum ersten Mal in Kryptowährungen investiert. Seine 5.000 Dollar sind in kurzer Zeit zu 200.000 Dollar geworden. Er prahlte auf Instagram. Colosi, ein ehemaliger Arbeiter in einem Bergbaubetrieb, gab Teile seines neu verdienten Geldes für luxuriöse Reisen aus. Seine Fotos auf Instagram sind eine einzige Angeberei.

Du weisst ja eh, was passiert, wenn man hochmütig wird. Meist fällt man auf die Nase. So war es hier. Aber schau Dir erst Mal seine Protz-Fotos an:

Whether you think you can or you can’t, you’re right. . Over the last couple of weeks the universe has thrown about 10,000 hurdles at me. . It’s hard to stay positive all the time, especially when the universe tests you, but being able to step into the emotions that come with struggle and accepting it is hard, but I’ll keep moving forward one step at a time… that’s where greatness comes from. . You can’t change things that are out of your control, but you can control how you handle them. . Every challenge is making you wiser, stronger & more appreciative of everything you have and will have in the future. . Without failure and struggle you can’t develop the same level of appreciation, gratitude, fulfilment, compassion & humbleness as if it was all given to you on a silver platter. . Time to ride the roller coaster, re-access and move forward with smiles. . #Gratitude #Greatness #Appreciation #HardWork #Entrepreneurship #GratitudeForTheStuggles #Entrepreneurship #FailForward

Ein Beitrag geteilt von Daniel Colosi (@daniel_colosi) am

Im Januar sagte er der britischen Boulevardzeitung “Daily Mail“, nach Thailand ziehen zu wollen. Aber mittlerweile hat sich nach dem Bitcoin-Absturz seine Freude gelegt. Das neueste Foto sieht getrübt aus. Aus dem Text geht Reue hervor, die falschen Freude gehabt zu haben.

Seine Botschaft ist nun wirklich beeindruckend. Und das zeigt mir, dass Daniel Colosi erwachsen geworden ist. Im Kern rät er anderen: Habe einen hohen Standard. Umgebe Dich mit Menschen, die eine hohe Qualität haben. Er ist weise geworden. Ich finde das super, was er schreibt. Ich habe davor großen Respekt:

Dein Umfeld bestimmt wirklich den Weg, den du einnimmst. In den letzten 4 Wochen habe ich mir eine Auszeit genommen, um mein Leben, meine Leidenschaft, meinen Sinn, meine Gewohnheiten und meinen Einflussbereich neu zu bewerten.

Ich habe erkannt, dass ich nicht unbedingt der Beste bin, der ich sein könnte. Ich habe mich nicht mit den richtigen Leuten umgeben. Und dies verändert den Lauf deines Lebens dramatisch.

Ich freue mich auf die neue Reise, auf der ich bin. Und ich freue mich darauf, in Zukunft viel Wert zu bringen.“

Das, was er erkannt hat, ist Gold wert. Das ist eine wichtige Botschaft, die Warren Buffett seinen Studenten mit auf den Weg gibt, wenn er Vorträge hält: Pass auf Dein Umfeld auf. Umgebe Dich mit Leuten, von denen Du lernen kannst. Leute, die ein Vorbild für Dich sind. Das muss nicht in finanzieller Hinsicht sein, sondern kann umfassender sein.

Ich hab die Freiheit zu reisen, wohin ich will. Ich kann in Edel-Restaurants gehen. Ist das toll? Naja, ganz nett. Aber auf Dauer wird das, ehrlich gesagt, langweilig. Große Häuser, schicke Autos und andere extravagante Spielzeuge? Ja, dass kann Spass machen. Vielleicht ein paar Monate. Allenfalls Jahre. Dann wird es aber zum Alltag. Es ist nichts mehr Besonderes.

Irgendwann wird Dir klar, dass das Spielzeug bzw. die Statussymbole nur ein Hindernis sind für das, was am wichtigsten ist: Beziehungen. Gesundheit. Zufriedenheit. Ok, wer sparsam ist und trotzdem den Konsum genießen mag, kann das tun. Manche richten sich ein Unterkonto ein, auf das sie Spaß-Geld einzahlen.

Die Idee dahinter ist ziemlich einfach: Du legst jedes Jahr etwas Geld beiseite, das Du dann für Luxus/Konsum ausgibst. Solange Dein Spaßgeldkonto nicht überzogen wird, ist das in Ordnung. Du kaufst Sachen damit, die im Alltag nicht unbedingt notwendig sind. Zum Beispiel lässt Du Essen an Deine Haustür liefern. Du kaufst teures Sprudel. Intelligente Lichter. Cocktails an der Bar.

Wichtig ist Deine Schlüsselfrage vorher: „Ist dieser Kauf wirklich notwendig?“ versus „Ist dieser Kauf es wert, x Tage dafür zu arbeiten, eben für das Spaßgeld?“

Die zweite Frage wird natürlich dazu führen, dass Du weniger Spass-Geld ausgibst. Zum Beispiel musst Du wissen, ob es das Bio-Olivenöl für 30 Euro oder die Bio-Seife für die Dusche für 25 Euro wirklich wert ist. Nur Du kannst das beantworten.

Macht es Sinn, sieben Mal pro Woche essen zu gehen oder Essen zu bestellen? Oder genügt es Dir „nur“ einmal pro Woche essen zu gehen? Ich denke oft über Pizza nach. Aber wenn ich sie bestelle, ist sie so teuer. Und auf der Pizza ist so wenig Gemüse drauf.

Manch einer bestellt pro Woche für mehrere hundert Euro Essen. Ich lauf lieber zum Supermarkt oder zum Gemüsestand an der Churchstreet. Dort schnappe ich mir köstliches Grünzeug und bin genauso zufrieden. So senkst Du monatlich nicht nur Deine wiederkehrenden Ausgaben, sondern lebst gesünder.

Hier gehe ich Shoppen:

Hier gehe ich Einkaufen. Alles frisch. Alles zum Schnäppchenpreis.

Statt ein iPhone X für über 1.000 Euro zu bestellen, nutze ich mein altes iPhone 6 – auch wenn es nervend langsam ist. Ich denke, das ist akzeptabel. Das macht einen finanziellen Unterschied.

Ich betrachte solche Entscheidungen als eine Übung in Genügsamkeit und eine Übung darin, in den Krieg mit dem Lifestyle-Wahn zu ziehen. Der Effekt: Ich habe das Gefühl, mehr Sinn im Leben zu haben. Ich habe das Gefühl, dass ich mich auf etwas konzentrieren kann, das mir (und eventuell anderen) mehr nutzt, statt meine Zeit damit zu verschwenden, mit neuer Elektronik herumzurennen. Oder teure Autos zu finden bzw. zu fahren.

Steigst Du aus dem Rattenrennen aus, ist das der Hammer. Es fühlt sich lohnend an. Es war es wert, auf Dinge zu verzichten, die keine wesentliche Bedeutung haben. Ich entscheide mich für mehr Freizeit.

Ich verbringe meine Zeit mit gesünderen Dingen. Gesünderes Essen, Sport, Freunde, Familie. Ich muss mehr joggen gehen. Meine Fitness muss besser werden. Ich höre gerne diverse Podcasts über Finanzen. Das macht mir wirklich Spaß. Meine Aufmerksamkeitsspanne ist länger geworden.

Um die Freiheit übrigens zu erreichen, sind keine vier Millionen Euro nötig. Es geht mit deutlich weniger Geld.

Im Großen und Ganzen hasse ich Schulden aller Art. Ich bin froh, wenn meine zwei Hypotheken endlich getilgt sind. Ich bin für aggressives Schuldentilgen. In ein paar Jahren bin ich schuldenfrei. Es gibt nicht nur einen finanziellen Vorteil, Schulden zu tilgen, sondern auch einen psychologischen Vorteil Kredite abzuzahlen.

Mein Rat generell: Vermeide Schulden, wo es geht. So ersparst Du Dir Kosten samt Druck. Erhöhe lieber Deine Sparquote – solange, bis es leicht unangenehm wird. Begrenze, wie viel Du ausgibst. Dann nimmt die Freiheit zu. Du fühlst Dich besser.

Hast Du keine Schulden mehr, wirst Du etwas merken. Du wirst denken:

„Wie haben wir so viel Geld übrig?“

Wenn Du keine Schulden hast, kannst Du massiv Geld sparen! Sogar in einem Haushalt, der weniger als 75.000 oder 50.000 Euro verdient. Hohe Schulden abzubauen, erfordert: harte Arbeit, Selbstleugnung und pure Entschlossenheit.

Hast Du die Schulden weg und Dein Depot wächst, nimmt der Druck ab. Irgendwann sagst Du dem Chef „Tschüs“. Du gehst im Park spazieren, fährst mit dem Rad. Gehst mit Familie und Freunden wandern. Bist im Dauerurlaub. Du suchst Dir aber noch Aufgaben, die Dir viel Spass machen. Du wirst nie mehr erschöpft leben. Du überlässt den Konsum-Wahn den anderen. Und auch die nervende Arbeit.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Reisen, Schampus, Party: So lebte ein Bitcoin-Neureicher in Australien. Als die Blase platzte, reagierte er weise

  1. Mattoc

    Wieder ein sehr guter Artikel, Tim. 🙂

    Im April mache ich mal wieder eine 300 Euro Challenge, das heißt, ich möchte von 300 Euro leben. Klingt leicht, is es aber nicht immer.

  2. msz

    Hallo Mattoc,
    was beinhalten Deine 300 Euro. Ich decke meinen täglichen Bedarf mit 200 Euro im Monat plus 100 – 150 Euro Benzinkosten.

     

     

  3. Thorsten Rohweder

    Noch nie hat jemand in Bitcoin oder Lotto „investiert“. Bei dem Risiko ist es schlichtweg Glücksspiel oder Spekulation.  Um es als Investment zu sehen,  muss eine pseudoreligiöse Komponente verschwörungstheoretischen Charakters dazukommen. Jede religiöse Euphorie endet und genau das zeigt der Bitcoin Chart. Die Blase ist noch nicht geplatzt, es muss noch etwas sinken (Ma50 unter Ma200), dann gibt es den Ausverkauf and this money eating machine construct will just fade away from serious investors.

  4. V

    Interessant wäre, was aus diesem ehemaligen Bergarbeiter geworden ist. Hat er wegen 200 Tausend seinen Job hingeworfen? Was macht er nun? Ist er tatsächlich in Thailand und was macht er da? Wie lange wird es brauchen bis er wieder zurück ist? Wie viel Geld ist drei Monate später überhaupt noch da? Wird er in Kürze ärmer sein als zuvor + ohne Job?

  5. V

    Thorsten, der Tannenbaum sieht zwar etwas schief aus, aber er lacht einen schon deutlich an. Kann mir kaum vorstellen, dass diese Blase nochmal reflationiert werden kann.

  6. R.

    Hallo Tim,

    danke für deine Motivation. Sparen ist klasse und kann wirklich Spaß machen.Ich freue mich total wenn ich an Sachen komme, die sehr günstig sind, oder teilweise nichts gekostet haben.

    Ich habe aber ein anderes Problem, und das heißt investieren.Egal was ich an Aktien kaufe, es geht ins Minus. Jetzt kann man sagen ich kaufe die verkehrten Aktien kaufe besser einen ETF.

    gekauft habe ich das was ich täglich benötige und nutze.

    Altria/PM, Procter&Gamble,Exxon u. BP,MCD, Kraft Heinz, Nestle, Unilever,E.on, General Mills, Nike,Mondelez,SAP, Henkel, Bayer, DTE, PayPal.

    Ist meine Herangehensweise falsch? oder einfach immer weiter aufstocken ?

    Finde nicht so richtig den Faden.

    Danke

     

  7. Mattoc

    @msz

    In den 300 Euro ist nur das enthalten, was ich zum alltäglichen Leben brauche (Nahrung, Haushalt, Ausgehen etc.)

    Einige werden sagen: „Ist doch kein Problem. 300 Euro sind dafür doch viel.“ Mag sein, für mich ist das aber dennoch nur eine kleine Zwischenübung an Monaten, die 30 Tage haben. Pro Tag 10 Euro…

    Ansonsten gebe ich mehr aus. Auf meine Sparquote hat das relativ wenig Einfluss. Ich mache das nur, um zu checken, dass ich es im Notfall auch könnte.

    Das ist also meine Vorbereitung auf eine Krise. Dann gibt es häufiger Reis mit Buttergemüse von Aldi a la Christoph.

  8. Mattoc

    @R

    Zu kurzer Betrachtungszeitraum. Einfach immer weitermachen. Irgendwann in ferner Zukunft ist alles im Plus.

    Und es ist doch besser, wenn jetzt in der Ansparphase alles fällt und iregendwann in 10 bis 20 bis 30 Jahren deine Einzelaktien (vielleicht besser ein ETF?!) im Plus ist..

  9. Fit und Gesund

    Ha, das australische Muskelburschi gefällt mir, jawoll…. , hat ne coole Zeit gehabt und jetzt nähert sich die Party dem Ende, gelernt hat er auch was, also toll, ohne Bitcoins hätte er sich dieses Leben nie leisten können, die Welt geht nicht unter für ihn, er ist jung, er wird wieder Arbeit finden (wenn es auch im Stollen ist)

    Wenn der mal 80 ist, wird er sich bestimmt an die tolle Zeit erinnern, wenn er schlau ist, setzt er das Gelernte um, wenn nicht, dann muss er so weitermachen wie vor den Bitcoins.

    jetzt mal was Anderes, hat sich heute zugetragen,

    mein Bankberater wollte mal auf mein Depot schauen und mir meine Anlagen mal „prüfen“, ganz unverbindlich (das war sein Wunsch, nicht auf meinem Mist gewachsen) klar doch, immer ran…

    heraus kam,

    zuviel Fremdwährung, 100% Aktien (damit war er nicht so ganz froh) gleich hat er auch schon was verbessern wollen, heisst, ungefähr 20% Aktien raus und dafür Hybrid-Anleihen zu 2%,

    Hybrid-Anleihen kannte ich nicht und fand das erst ganz passabel, aber dann hab ich mal selber google angeworfen, also die Dinger verhalten sich wie Aktien, Kurse können fallen, Zinszahlungen können auch ausgesetzt werden….

    da könnt‘ ich doch glatt die Wände hochgehen, kauf ich mir lieber Nestlé Aktien für mit Dividendenrendite um 3% und damit schlaf ich wie ein Baby…

    nur gut hab ich bisschen was gelernt in den letzten knapp 3 Jahren 🙂

    @R.

    alles gute Titel, hab ich auch welche von, DTE sagt mir nix, und mir geht es 90% auch so, egal was ich kaufe, erstmal geht es schön in’s Minus, ich würde bei Schwäche zukaufen und Dividende kassieren und re-investieren, immer vorausgesetzt Du benötigst das Geld nicht in naher Zukunft.

  10. Fit und Gesund

    @Mattoc,

    was macht denn Dein schöner Crock Pot? staubt der etwa im Schrank zu?  🙂

    Das Aldi-Buttergemüse schmeckt eklig, Schnittchen am Abend ist schon o.k.

  11. Mattoc

    @Fit und Gesund

    Heute Abend gab es 4 Scheiben Vollkornbrot mit Mittelaltem Gouda, Lachsschinken und Gürkchen. Zum Nachtisch ein Joghurt. Das war ok.

    Fürs Mittagessen habe ich mir inzwischen einen Dampfgarer gegönnt:

    Amazon:

    WMF KÜCHENminis Dampfgarer (2 individuell regulierbare Garräume mit je 2,15 Liter, Warmhaltefunktion und Aromaverstärker

    Kann ich nur empfehlen.

    Möhren, Kartoffeln, Broccoli, Zwiebeln gelingen perfekt.

    Dazu eine Bratwurst oder ein Steak auf der mobilen Herdplatte ohne dass der Rauchmelder wegen der Rauchentwicklung angeht 🙂 (ist schon passiert) und ich bin ein glücklicher Mann. 🙂

    PS: Du sollst doch nicht die Bankberater konsultieren. 😉

     

     

     

     

  12. Fit und Gesund

    @Mattoc,

    cooles Teil der Dampfgarer, bitte benutzen und nicht Aldi’s ekliges Buttergemüse essen 🙂

    also das Gespräch war seine Idee, er hat es nett gemeint und ich werde den Teufel tun und das umsetzen, mit den Fremdwährungen lass ich mir aber noch durch den Kopf gehen und kaufe dann mal 3 Schweizer Aktien hintereinander (oder stocke was auf)

  13. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    Du hast (meiner Meinung nach) alles gut im Griff. Nicht kirre machen lassen.

    DTE ist wohl Deutsche Telekom…

    Es ist schon ok, dass er Bonds reinholen will. Das denkt er mit Blick auf Dein Alter. Aber Du solltest Dir selbst was suchen, sofern Du Bedarf empfindest.

    Du bist ja nicht zu 100% vom Depot abhängig. Dadurch mache einfach so weiter, würde ich sagen.

    Der Nicht-Aktien-Bereich (also die Gläubigerseite mit Bonds etc) ist schon dennoch interessant. Dann schaukelt es nicht so, und man wird nicht seekrank.

    Ich mag ja ETFs/CEFs mit sowas. Das muss man aber nicht, und geht vernünftig eh nur mit Brokern wie IB/Lynx usw.

    Wenn man einzelne Titel kaufen will, dann muss schauen, dass z.B. bei Preferred Shares die Klassifizierung „Cumulative“ ist. Dann können zwar die Coupons ausgesetzt werden, müssen aber nachgezahlt werden. Und eben nie zu lange Laufzeiten nehmen, und nicht „über par“ kaufen. Das würde man verlieren, wenn sie „gecallt“ werden können vor Termin.

    Bonds würde ich nur als Fonds kaufen. Da kann man hier immer Infos finden. Meine alte gute Stammseite ist leider verkauft worden.

    Wenn die Zinszahlung einer Anleihe ausgesetzt wird, dann ist sicherlich vorher schon die Dividende eingestellt worden. Gläubiger (Bondholder) sitzen am längeren Hebel als Aktionäre.

    Ich finde da viel Betätigungsfeld, würde Dir aber unbedingt raten bei Deinem bisherigen Vorgehen zu bleiben. Wimmle den Berater höflich ab, und mache Dein Ding. Er hat bestimmt gute Argumente, aber Du solltest Dich nach Deinem eigenen Antrieb richten. Vielleicht kommt das andere dann auch mal noch dazu, aber aus Deinem eigenen Interesse.

    Alles Gute,

    MS

  14. Damoer

    @mattoc

    Wir verbrauchen zu dritt mit 3 jährigem Kind im Durchschnitt des letzten Jahres 380€ im Monat (sämtliche Einkäufe inkl. Klamotten exkl. Sprit und monatliche Zahlungen wie Telefon). Und wir haben jetzt nicht das Gefühl uns groß einzuschränken. Da geht also noch bisschen was 😉

  15. Fit und Gesund

    @Matthias Schneider,

    vielen Dank für Deine Einschätzung, also das waren nachrangige Anleihen, da komm ich erst ran wenn nix mehr da ist *lach*, natürlich hätte ich auch gerne Obligationen, zumindest einen kleinen Anteil, aus Deinem genannten Grund,

    dann aber auch in CHF, erstklassige Schuldner in CHF zahlen zur Zeit aber nix, das ist leider so und ob das so schnell ändert? eher nicht.

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/hybridanleihen-kein-zuckerschlecken-fuer-aryzta-investoren-ld.1318637

    also Aryzta ist nicht Swiss-Life (das wäre in dem Fall der Schuldner, das ist mir schon klar, aber es geht nur darum zu sehen was passieren könnte…

    Sicher mache ich mein Ding weiter wie bis anhin, Deinen link schaue ich morgen nach, für heute ist Feierabend, danke!  und Enbridge könnte auch mal einen Zustupf benötigen, aber vielleicht wird es auch Emera oder Fortis oder ne kanadische Bank..

    ansonsten stehen zur Auswahl:

    Zürich F. , Geberit, Nestle, Unilever, Pepsi, BAT, CHD, Cisco, Procter&Gamble, Ventas, British Land, irgendwas geht immer….

    Wünsche Dir eine gute Woche 🙂

  16. Andrea

    Fit und Gesund, dein Bankberater möchte, dass die Bank auch ein bischen von deinen Anlagen profitiert (durch Gebühren usw.). Ich glaube, du brauchst ihn nicht. Ein Bekannter, der auch viel spart, wurde übrigens auch schon von seinem Bankberater angerufen, da er einen Großteil des Geldes auf dem Tagesgeldkonto hat. Der Bankberater sagte, er würde sich Sorgen machen. Ich sagte zu dem Bekannten, solange nur der Bankberater sich Sorgen macht, ist alles in Ordnung. Aktien will der Bekannte nicht. Immobilien hat er schon zwei. Und Gold hat er auch.

  17. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    mit Enbridge hast Du sicher ein gutes Unternehmen. derzeit ist Panik im Markt.

    Bei den MLPs wie Ablegern (EEP) von Enbridge Inc. ändern sich Steuerbedingungen durch die FERC (Federal Energy Regulatory Commission). Dadurch werden die Gewinne beschnitten.

    Ich habe vor kurzem eine kleine Startposition in EEQ gekauft und bin voll betroffen. Ich würde gern (zu-)kaufen („Zustupf“ – ein köstlicher Begriff!), aber wie immer fehlt Kohle. Ich gehe derzeit nicht gern ins Minus, nur für ausgeübte Optionen.

    Ich kaufe ja keine MLPs mehr aus Quellensteuergründen, aber die EEQ profitiert von der hohen Dividende von EEP, zahlt diese aber nicht steuerhässlich (K-1 technisch, 39% für Ausländer), sondern in neuen Aktien steuerfrei (bis Verkauf). Schönes Modell. Na ja, aber jetzt fegt die Schockwelle über die Midstreamer. Mal sehen, wann sich das wieder normalisiert.

    Wenn ich nur auch so vernünftig wäre, und einfach nur langweilig Consumer-Aktien kaufen würde… 😉

    Auch gute Woche!

    MS

     

  18. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mattoc

    Danke.

    300 Euro ist hart. Ich bin schon zu verwöhnt…

    @ R.

    Wenn Deine Aktien nach dem Kauf ins Minus rutschen, ist das normal. Geht mir genauso. Und Warren Buffett muss da auch durch.
    Es liegt an der natürlichen Volatilität. Am Auf und Ab der Aktienmärkte. Den perfekten Zeitpunkt erwischt man eh nie. Geduld ist wichtig.

  19. finanzielleBildung

    Interessanter Artikel und vor allem Sichtweise. Fast immer ist es der Betrachtungswinkel, der etwas hart erscheinen mag oder leicht. Alles nur Ansichtssache. 🙂

    Liebe Grüße

    Henning

  20. Ex-Studentin

    @Damoer

    380€ klingt wenig! Wie viel braucht ihr insgesamt mit Auto, Wohnen etc? Wie ist es mit Reisen/Urlaub, Spielzeug etc.? Wir brauchen zu zweit etwa 250€ für Supermarkt-Einkäufe. Essengehen, Klamotten, Zugticket, Kino etc. kommt dann noch dazu. Insgesamt brauchen wir rund 2000 Euro zu zweit.

    @Fit und Gesund

    Ich habe Tagesgeld, Depot und Girokonto bei verschiedenen Banken. Die Postbank hält mich vermutlich für arm, da ich selten mehr als 2000 Euro auf dem Konto habe. Von einem Bankberater würde ich mir so schnell auch nichts einreden lassen. Richtung Rente gesehen soll die Altersvorsorge an sich risikoärmer gestaltet sein. Aber sag das mal Warren Buffet. Ich bin ein Fan vom Tagesgeldkonto. Selbst wenn die Kurse bibbern, kann ich 2 Jahre von meinem Ersparten leben und muss mein Depot nicht anpacken. Wenn du z.B. noch 40 Jahre lebst, ist dein Anlagezeitraum noch recht lang. Deine 2 Wohnungen und deine gesetzliche Rente hast du ja auch noch.

  21. Daniel

    Ich habe Tagesgeld, Depot und Girokonto bei verschiedenen Banken. Die Postbank hält mich vermutlich für arm, da ich selten mehr als 2000 Euro auf dem Konto habe. Von einem Bankberater würde ich mir so schnell auch nichts einreden lassen. Richtung Rente gesehen soll die Altersvorsorge an sich risikoärmer gestaltet sein. Aber sag das mal Warren Buffet. Ich bin ein Fan vom Tagesgeldkonto. Selbst wenn die Kurse bibbern, kann ich 2 Jahre von meinem Ersparten leben und muss mein Depot nicht anpacken. Wenn du z.B. noch 40 Jahre lebst, ist dein Anlagezeitraum noch recht lang. Deine 2 Wohnungen und deine gesetzliche Rente hast du ja auch noch.

    Ich halte in der jetzigen Situation Tagesgeld auch für die sinnvollste „nicht-risikoreiche“ Anlage. Wer noch Glück hat, hat vielleicht noch Festgeld zu besseren Konditionen oberhalb der Inflationsrate abgeschlossen, aber selbst 5-6 Jahres-Langläufer dürften inzwischen ausgelaufen sein. Mit Festgeldern oberhalb 3 Jahre nimmt man sich sehr viel Flexibilität. Die Kuponzahlungen AAA-Staatsanleihen liegen am Boden und kommen nur schwer in den USA wieder in Gang. Währungsrisiko inbegriffen.

    Anleihen von Unternehmen finde ich nicht geschickt, wenn man z.B. in Aktien-ETF investiert ist. Dann ist man gleichzeitig Aktionär und Gläubiger in einer Firma. :-/

    Ich finde die Kombination aus Tagesgeld / ETF/Aktien momentan am geschicktesten. Zieht die Inflation wieder an kann man auch wieder mehr in Anleihen investieren.

  22. Kiev

    @ Mattoc, Damoer

    Herzlichen Glückwunsch zu Euren Ausgaben. Könnt Ihr sie genauer spezifizieren? Wir liegen zu viert inkl. allem bei 2300€ im Monat (über 9 Monate gemittelt). Da ist also offensichtlich noch Spielraum nach unten. Die Kita kostet alleine bereits 385€ im Monat. Und das ist für zwei Kinder kein schlechter Preis. Es ist hier Standard, also keine private Einrichtung mit horrenden Gebühren.

    Was heißt exkl. Sprit? Was ist mit der KFZ Versicherung, Wartung, Tüv usw? Ist das mit eingerechnet? Was ist mit Kosten für Wohnen und Nebenkosten? Mein KFZ ist gerade frisch durch den Tüv. Ein paar Reparaturen waren notwendig. Das hat alleine wieder 400€ gekostet. Eventuell muss ich in der nächsten Zeit die Batterie tauschen. Das wird wieder um 120€ kosten.  Solche Kosten sind bei einem KFZ aber auch nicht außergewöhnlich. Ich freue mich schon wenn ich das Fahrzeug endlich los bin. Und es wird kein neues kommen.

    Vielleicht habt Ihr das KFZ ja auch vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt bekommen und daher so wenig Ausgaben. Aber dann müssten dafür doch beim Finanzamt 1% vom Fahrzeugwert in der Steuer berücksichtigt werden. Ist das dann mit eingerechnet?

  23. Mattoc

    @Kiev

    Ich habe mein Auto verkauft. Ich wohne in einer Großstadt. Da braucht man kein Auto.

  24. Thorsten Rohweder

    @All

    Natürlich habe ich bei Bitcoin das Warnblimklocjt eingeschaltet. Kann sein, dass der Tannenbaum noch nicht erschlafft und mit Elon Musk raketenhaft die Troposphäre verlässt. Ich hoffe, ihr habt nicht so viel Euro in Bitcoin liegen.

    @ Fit und Gesund

    Die Bankberater haben Weisungen, sie haben vorgegebene Ziele, die in bestimmten Zeiten einzuhalten sind. Typischerweise werden bei der Umstrukturierung hauseigene Produkte oder Fremdprodukte in das Depot gesteckt, bei denen eine Kooperation besteht. Man sieht die versteckten Provisionen nicht. In beiden Fällen erhält die Bank  Gebühren, Provisionen und wenn es ein hauseigenes Produkt ist sind laufende Kosten wie in Fonds auch noch erwirtschaftbar. Da eine ehemalige Nachbarin bei einer bekannten Großbank so einen Job hatte  weiß ich wie sehr die Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, um die Umsätze bei den Bankkunden zu realisieren. Sie musste wöchentlich Report ablegen und bei jedem einzelnen Kunden begründen, was und warum funktionierte und was nicht. Beliebte Argumente ‚100 minus Lebensalter‘ sowie ‚Risiko bei Aktien‘. Mit den Ängsten kommt denn die Bereitschaft zum bedingungslosen Umschichten.

  25. Kiev

    @ Mattoc

    Ich wohne auch in einer Großstadt. Das KFZ kann gehen. Sind Deine Ausgaben ohne Miete und Nebenkosten oder etwas inklusive? Du arbeitest noch und musst daher keine Krankenkassenbeiträge leisten?

    Wir haben alleine für Strom 70€, 30€ GEZ und 30€ Internet. Und 77€ für die Nebenkosten. Das sind um die 200€ im Monat zusammen. Handy Kosten sind 13€ für zwei Erwachsene. Bahn 30€ für zwei Erwachsene inkl Gebühr für Bahncard 25. Ich habe die Einkäufe nach Drogerie und Lebensmittel und Bargeld nicht voneinander getrennt. Wir gehen aber sehr selten auswärts essen. Bier trinke ich fast überhaupt nicht mehr und alle zwei Wochen eine Flasche Wein um die 5€. Und Wasser aus der Leitung. Fruchtsäfte trinken wir aufgrund von Zucker (auch Fruchtzucker) fast gar nicht mehr. Und wir leben fast vegetarisch. Meine Frau ist Vegetarierin und ich esse Fleisch hauptsächlich beim Grillen, was eher im Sommer vorkommt. 740€ geht für Bargeld und Supermarkteinkäufe im Monat weg. Das ist wohl ein hoher Block. Ich gebe das Bargeld aber hauptsächlich für Einkäufe im Supermarkt aus. Da muss ich vielleicht 3 Monate doch einmal genau Buch führen um es aufzuschlüsseln. Im Urlaub zahle ich allerdings auch Bar. Da sind vielleicht auch ein paar Investitionen reingemischt worden. Aber dennoch ist der Wert scheinbar sehr hoch.

  26. Thorsten Rohweder

    @Mattoc Toll , dass Du dein Auto verkauft hast. Ich habe einen Kompromiss geschlossen. Nach 18 Jahren Golf und plötzlich zwei Katzen im Haushalt  : ein preiswertes Auto (Dacia Logan) mit einem riesigen Kofferraum, dass fast nur für Überlandfahrten von April bis September  verwendet wird. Die Alternative immer ein passendes Auto zu leihen wäre mit Kind und Katzen einfach zu umständlich und bei längeren Urlauben auch nicht unbedingt billiger.( Der große Kofferraum ist bei 2 Katzenboxen und dem halben Haushalt beim Transport ein Muss, Leihfahrzeuge haben ihn nicht immer).

    @Kiev : ich habe für 2 Kinder 660€ pro Monat gezahlt. Danach wurde die Kita kostenfrei, wir haben genau die Zeit mitgenommen, in der man zahlen musste 🙁 Viele Nachbarfrauen sind recht schnell wieder arbeiten gegangen und haben ihr Nettoverdientes aus Teilzeit an die Kita abgegeben. Das alles um im Job zu bleiben.

    @Ex-Studentin,

    Ich bin etwas ins Trudeln gekommen,  bei 2000€ für 2 Personen. Dann habe ich gemerkt, dass da sicher die Miete mit Nebenkosten drin ist. Deswegen ist es schlecht vergleichbar, zu unterschiedlich sind sie je nach Lage und Größe. Lebenshaltungskosten minus Wohnen wäre mal Interesssantes.

  27. Fit und Gesund

    @Andrea,

    die Bank verdient genausoviel ob ich nun Aktien oder Obligationen kaufe.

     

    @Matthias Schneider,

    Enbridge werde ich aufstocken, aber vielleicht geht es noch ein wenig abwärts. Und mit langweiligen Konsumaktien schlafe ich wunderbar, aber ein wenig was „Schärferes“ werd ich mir noch gönnen, eine Goldminen-Aktie, damit liebäugle ich schon so lange, hoffentlich geht Barrick Gold nochmal runter.

    @Ex-Studentin,

    soll ich etwa 100 werden? wäre mein Alptraum…, 2 Jahre Cash vorhalten erscheint mir zu lange, also auf meine Situation gesehen, das muss Jeder selber wissen. Ich denke Du machst Alles richtig und Du hast auch schon viel erreicht.

    @Daniel,

    das hat was!

     

    @Thorsten Rohweder,

    genauso ist es, erstmal musste er ein Risikoprofil erstellen, er hat mich als wachstumsorientierten Anleger eingestuft, für dieses Risikoprofil hat er ganz klare Vorgaben, sonst zeigt seine Ampel „Rot“ und er wird schon von seinem System ausgebremst, er hat selber gesagt dass er als Bankberater früher viel freier agieren konnte, er muss auch ein Protokoll über das Gespräch anfertigen, ich bin sicher er schaut genau was ich umsetze und was nicht, werde ihm meine Begründung aber gerne mitteilen,

    sowieso, entscheiden muss einfach Jeder selbst, nur wenn ich selber hinter was stehe funktioniert es für mich, natürlich bin auch ich nicht vor Beeinflussung gefeit,

    brocke ich mir eine Suppe ein, so löffle ich sie auch selber aus, dann muss ich nicht maulen und die Schuld vielleicht noch bei Anderen suchen, damit fahr ich immer gut.

    Die Sonne scheint, gleich geh ich an die frische Luft,  🙂

    liebe Grüsse

  28. Lad

    R,
    im Heft Aktien-Analyse im Zeitschriftensaal der Bay. Staatsbibliothek findest du, wie die Umsätze deiner Unternehmen 2007-2017 durchschnittlich jährlich wuchsen:
    Altria 3,2% per anno
    Procter & Gamble -1,0%
    Exxon Mobil -5,0%
    BP -3,8%
    McDonald’s 0,0%
    Kraft Heinz -4,3%
    Nestlé -1,8%
    Unilever 2,9%
    E.on -5,0%
    Nike 6,8%
    SAP 8,8%
    Henkel 4,0%
    Bayer 2,7% p.a.
    Wenn du diese Aktien nur wegen Dividenden gekauft hast, solltest du dich über die Dividenden freuen. Falls die Umsätze nach 10 weiteren Jahren immer noch so wenig steigen und die Aktien werden im Plus, erst dann solltest du gewisse Aktien verkaufen und bessere Aktien kaufen. Wenn es in Aktien-Analyse korrekt wäre und nicht gefälscht, bei dem zehnjährigen Umsatzrückgang bei Exxon, Kraft Heinz, BP und E.on haben die Aktien keinen Grund, heute über dem Kurs vor 10 Jahren zu stehen.

  29. A

    @R.

    bei „guten“ Dividendenfirmen sind rote Zahlen quasi Sonderangebote. Was gut ist, muss man aber selbst festlegen wie z.B: Div.Aristrokrat, Burggrabenunternehmen oder was sonst in die Strategie passt usw.

    @Fit und Gesund

    British Land habe ich auch auf der Watchlist.  Aber auch SAP, BASF, 3M u.a. Plus Nachkäufe für JnJ, Siemens (schaffe aber nicht alles dieses Jahr). Zuletzt habe ich mal Grubhub gekauft. Die haben super Zahlen geliefert und sind nun in einem Aufwärtstrend und es wird eh immer mehr über Handy/Desktop bestellt.

    Zunächst werde ich aber im Juni noch meine SSE PLC Position aufstocken (u.a. mit den bis dahin erhaltenen Dividenden, da freu ich mich drauf, sind nämlich paar Hundert die ich weniger selbst nachschießen muss).
    Mein Ziel ist es immer für 1000 Euro nachzukaufen, aber regelmäßig und mindestens mit 1500 Euro eine neue Position zu eröffnen.

    Sondertilgung für Haus ist für diesen Monat eingeplant. Ab diesen Monat werde ich immer auch Geld für eine Sondertilgung beiseite legen.
    Ab Nov. kriege ich mehr Geld, das wird nur für Sondertilgung genutzt, so wie auch jeder weitere Erhöhung die noch kommen sollte, bin 35, kommen also hoffentlich noch ein paar 🙂 .
    Bisher habe ich nur ein paar Mal sondergetilgt, aber mit 5k aufwärts.

    Aber ab jetzt (u.a. auch wegen der Community hier und wegen Beförderung seit Dez.) kann ich voraussichtlich jedes Jahr sondertilgen und muss dank Dividenden immer weniger Eigenkapital zuschiessen für Aktien-Käufe, auch wenn noch auf kleinem Niveau.

    Gruß und Super Community hier. Weiter so.

  30. Claus

    @ Fit und gesund

    Haha, der Bankberater… kommt mir irgendwie bekannt vor.

    Als ich 1985 mit Nichts meine Selbständigkeit begann, rief im ersten Jahr 3 x wöchentlich zwischen 8 und 8.30 Uhr die Bank an: „Guten Motgen, Ihr Konto ist 100 DM im Minus, erwarten Sie Zahlungen? Wann gleichen Sie das aus…“

    Ein paar Jahre später, als das Konto „überlief“, rief ständig die Bank an und wollte „Anlagetermine“ mit mir vereinbaren.

    Irgendwann hatte ich die „Faxen dicke“ und habe ihnen höflich klar gemacht, dass sie bei mir nur ihre wertvolle Zeit verschwenden, weil ich bei einer Bank, die wegen gelegentlichen lächerlichen Kontoüberziehungen (die sie sich fürstlich haben bezahlen lassen) nervt und nicht bereit ist, einfach einen Kleinkredit einzuräumen, sicherlich niemals Geld anlegen werde…

    Danach wurde ich nie wieder telefonisch genervt. Dafür erhielt ich regelmäßig per Post Kreditrangebote: 3.000 DM für 72 Monate… (mein Konto war im deutlichen 6-stelligen Bereich im Plus…).

    Mach einfach „Dein Ding“ weiter.

    Der Bankberater macht seinen Job. Er denkt in erster Linie an sich selbst (Erfüllung der vorgegebenen Umsatzziele des Arbeitgebers = Joberhalt…).

    Liebe Grüße

  31. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    mit den Goldminen ist das auch ein Trauerspiel. Ich weiß nicht, warum man sich da immer wieder verlocken lässt. Keine Dividenden, keine Performance, aber viel Frust! 😉

    Ich hatte eine Weile „Iamgold“ (IAG), „Newmont“ (NEM) und „Cia De Minas Buenaventura“ (BVN). Inzwischen alles vor einer Weile nach Erholung mit minimalem Gewinn verkauft. Einzelwerte fasse ich da auch nicht mehr an. Habe inzwischen sogar mein Xetragold verkauft, nachdem da Lagergebühren verrechnet wurden.

    Wohin soll Barrick denn noch fallen? Ich würde, wenn schon, dann nur einen ETF nehmen. Beim VanEck Vectors Gold Miners ETF (GDX) hast Du Barrick als 2. Position mit 8%. Dafür hättest Du die letzten 5 Jahre mit dem ETF „nur“ 43% minus statt 60% bei Barrick in USD gerechnet. Nennenswert Dividenden gibt es weder hier noch da.

    Die ganze Öl/Energie/Infrastruktur-Branche ist auch so undankbar, aber wirft wenigstens Dividenden ab. REITs verlangen auch nach „Zustupf“. Leider ist mein Cashflow zu dünn um alle Kaufgelüste zu befriedigen.

    Natürlich trotzdem guten Erfolg bei Deinen Entscheidungen! Muss nicht immer rational sein. Was sein muss, muss sein.

    Schönen Tag noch.

    MS

  32. steve

    @ barrick gibt momentan 3 us Cent im Quartal das ist aufs Jahr gerechnet 1% brutto klar nicht der Brüller aber auch nicht nichts. Desweiteren schafft es Barrick momentan pro Jahr 1,5 mrd an Schulden zu tilgen. Das Management schaut ganz klar auf Marge und nicht Menge. Im letzten Jahr trotz steigenden Goldpreis gefallen sogar noch stärker als der Markt, Ärger in Tansania ist der Grund. Ich sehe die aber nicht noch tiefer.
    Wenns eine Goldmine mit fetter div sein soll Highland Gold beobachten was die als nächstes ausschütten. Die haben ihre Dividendenpolitik geändert ich kann nicht abschätzen ob 20% vom Cashflow mehr oder weniger als zuvor ist. Zuvor waren’s 5% Netto im Jahr. Bye the way hat highland seine recourcen und Lebensdauer der Minien vor kurzen deutlich nach oben gesetzt.

  33. Claus

    @ Pametan

    H&M, …wenn die Bilanzdaten korrekt sind (man weiss nie, bei WORLDCOM sahen die Bilanzdaten auch bestens aus, dass sie gefälscht waren, wusste ich natürlich nicht und verlor 100%, schlappe 30K €…) kann man eigentlich nur KAUFEN!

    Die Anleger haben (zu Recht) jegliches Vertrauen in das Unternehmen verloren. Oft der beste Zeitpunkt, einzusteigen, da alle (bis auf die Eigentümer und mich, lach) bereits verkauft haben…

    Ich halte meine Position, kaufe aber nicht nach. Einsteigen würde ich nicht, da die Branche „mörderisch“ ist.

  34. June

    Allen einen schönen Tag,

    @Tim,

    mit 300 € oder Dollar bist du in New York aber bei den Sparsamen. Du darfst die Lebensmittelkosten in den USA nicht mit den Kosten in Deutschland vergleichen.

    @Haushaltsausgaben,

    das ist sehr individuell. Und wenn man die Miete einbezieht quasi nicht mehr vergleichbar. Denn der eine rechnet die Warmmiete der andere die Kaltmiete heraus.

    Wir sind 2,5 Erwachsene. Eigentlich müsste ich aber 3 angeben, den Mr. Juni ist 2 Meter groß und isst leicht das Doppelte von mir. Trotzdem ist er schlank. Und immer wieder kommt auch meine Tochter für einige Wochen vorbei.

    Ich habe jeden Monat ca. 870 € für unseren Haushalt zur Verfügung. Darin sind enthalten Strom, GEZ-Gebühren, Hausgeld, Grundsteuer und Lebensmittel und Drogerieartikel.  Ca. 30-80 € je Monat  werden gespart. Alleine für Lebensmittel benötige ich ca. 70 € je Woche wenn wir 2 Personen sind und 90 €, wenn wir 3 Personen sind.

    Ich zahle mir selbst eine Taschengeld, monatlich 100 €. Davon bezahle ich alle 8 Wochen meinen Frisör und meinen Kaffee im Büro ebenso die kleinen Dinge des Lebens. Bleibt etwas übrig wird es für „Besonderes“ zur Seite gelegt.

    Mein Auto hat im Übrigen sein eigenes Konto, so wie manche hier für ihren Vierbeiner ansparen. 100 € je Monat kommen in den Auto Topf. So zahle ich ohne Probleme die Versicherung, die Steuer und alle Reparaturen. Für Benzin haben wir 100 € pro Monat budgetiert, das ist sehr großzügig und wir brauchen das Geld meist nicht.

    @Fit und Gesund,
    dein Bankberater kennt ja nur dein Depot und vielleicht noch dein Tagesgeldkonto, den Gesamtüberblick hat er sicher nicht. Ob du seinen Rat annimmst musst du selbst entscheiden. Ich bin bei Bänkern notorisch vorsichtig. Eine Beruhigung deines Depots kann auch Tagesgeld oder Gold sein.

    @Bankanrufe,

    ich bin zum Glück bei einer Bank, wo man nicht ständig den Kunden anruft. Meine Finanzierung habe ich aber bei einer Bank, die mir gerne erzählen würde wo ich mein Geld sinnvoll ausgeben und wie ich meine Geld anlegen soll. Da ich fast nie zum Termin gehe, klappt es ganz gut. Höflich alles zu ignorieren.

    Take care,

    June

  35. Mattoc

    Hallo Tim,

    du hattest irgendwann mal in einem älteren Artikel einen Link zu Minimal- und Maximalrenditen von großen Indizes (zumindest S&P 500) über diverse Betrachtungszeiträume der Vergangenheit eingestellt. Dort konnte man sehen, dass in den ersten Jahren einer Investition in den S&P500 die Schwankung groß sein kann, dass die Schwankung im Laufe der Anlagedauer abnimmt und spätestens nach 15 Jahren in jedem Betrachtungszeitraum war jede Anlage deutlich im Plus.

    Hast du diesen Link nochmal zur Hand?

    Danke!

  36. Kiev

    @ June

    Heute ist das Haushaltsbuch für die statistische Umfrage angekommen. Die nächsten drei Monate werde ich genau aufschlüsseln was wohin geht. Der Bargeld Posten erscheint mir sehr hoch. Da habe ich vermutlich im Urlaub ein paar Dinge investiert. Ich habe ein paar Arbeiten am Haus durchgeführt. Und vor Ort ein paar Rechnungen bezahlt. Das geht in der Post nur in Bar. Aber selbst damit geht zu viel raus.

    Die Kita Gebühren decken sich bei uns ca. 100% mit dem Kindergeld. Sonst haben wir nicht hohe Ausgaben für die Kinder. Die Position schlägt dennoch negativ auf die Sparrate.

    Also liegt Ihr über den Daumen bei insgesamt unter 1150€? Also inkl. Telefon, Versicherungen, Nebenkosten, Heizkosten, Internet, Restaurant und Urlauben? Da müssten wir ja theoretisch noch unglaubliches Potential haben. Ich habe gerade meine Excel Liste angeschaut. Statt 740€ für Bargeld und Lebensmittel sind es wohl eher 550€. Also nicht ganz so schlimm. Wobei wir hier die ein oder andere private Urlaubsausgabe nicht mit drinnen haben. Ich kaufe ja schon in der Woche zweimal für insgesamt 80€ ein. Das kommt wohl hin.

    Ich sehe aber schon, dass wir zwar minimalistisch eingerichtet sind aber trotz DIY Projekten relativ viel ausgeben. Wir haben z.b. ein Baumhaus für die Kinder entworfen und gebaut. Das hat alleine an Holz im Großhandel und Eisenwaren um 800€ gekostet. Also Asche über mein Haupt. Ich bin noch immer ziemlich verwöhnt. Aber es wird langsam weniger und effektiver. Dafür das wir gefühlt alles haben kommt doch regelmäßig ein Projekt in den Weg.

  37. Uwe J.

    Hallo Tim,

    vielen Dank für den Beitrag. Das beschriebene Problem mit dem iPhone 6 hatte ich auch, ein Akku-Tausch hat das gelöst. Bis Dezember 2018 kann man in Deutschland die Akkus bei einigen älteren iPhones zu reduzierten Preisen austauschen. Für 29€ statt 89€ wie in einem Artikel der Zeitschrift Test gelesen, könnte es sich lohnen. Diese Geräte sind hochwertig und eine Reparatur ist sinnvoll, wenn das Smartphone sonst keine Mängel hat.

    Mit freundlichem Gruß

    Uwe J.

  38. kall

    Bonsoir,

    habe mich länger wegen Stress nicht gemeldet.

    @R-deine AKTIEN SIND OK. ICH HABE BEI KRAFT AKTUELL AUCH 15% MINUS UND KAUFE BESt ÄNDIG NACH. IN GE BIN ICH AUCH (LEIDER) INVESTIERT. DA WÄRE ICH VORSICHTIGER. ABER BEI ALTRIA, MONDELEs USW. KANNST DU MIT EINEM LANGEN HORIZONT EIGENTLICH NICHT SCHIEF LIEGEN.

    @Fit und Gesund:

    Bankberater:

    meinem Sohn wollte der Sparkassen Berater (Kommunales Unternehmen!) vor 5 Jahren Gold andrehen. Da stand die Unze bei 1900 Dollar.

    Ich habe dann mal unbedarft nach Zinsen und Gebühren gefragt-Sendepause.

    Mir wollte meine Bank einen Dachfonds andrehen. Ich fragte nach den Umbuchung Gebühren. Auch Sendepause.

    Fazit: Ich und mein Sohn haben nun ein Konto bei einer Online Bank. Geringe Transaktionsgebühren und Ruhe. Fehlentscheidungen (siehe GE) sind dann meine Sache. Bei GE mache ich jetzt stur buy and hold.Vielleicht kommen sie ja wieder.

    @Ex Studentin: Ich halte auch auf dem Giro viel cash, da ich älter bin und der Job kann unsicher werden. Davon unabhängig, beruhigt das verfügbare Geld. Daher kann ich deine Haltung sehr gut verstehen. Klar, man hat weder Dividenden noch Zinsen-dafür aber ein (etwas) sicheres Gefühl. Mit der FF wird es bei mir leider ohnehin nichts mehr. Aber meine Rente wird „reichen“.

    @ Tim-du hast neulich geschrieben, dass du noch Hypotheken abbezahlst. das verstehe ich nicht. Du hast doch bei unserem lesertreffend in Frankfurt gesagt, dass du mit Netflix richtig gute Gewinne schreibst. weshalb verkaufst du nicht einen Teil? Und tilgst die Hypothek . oder verstehe ich etwas nicht (steuerliche Vorteile etc.)

    PS: Wie seht ihr Procter, bin zwar im Minus,aber halte sie für ein langfristiges Aktienengagement?

    Grüße über den Teich

    Kall

     

  39. A.

    @kall

    Procter sehe ich entspannt. Verkaufen zurzeit weniger profitable Teile und strukturieren um. Daher auch der Umsatzverlust. Erwarte keinen großeren Dividendensprünge aber regelmäßig.

    Gut wenn es im Minus ist, ich hab letztens nachgekauft und hoffe die bleiben noch etwas länger unten.

     

     

  40. Ex-Studentin

    @Thorsten Rohweder

    Bei uns gehen 900€ für die Wohnung drauf (inkl. Strom, Internet, GEZ). Unsere genauen Lebenserhaltungskosten schwanken jedes Jahr bzw. sind von den Anschaffungen und Urlauben abhängig. Dieses Jahr wird da sehr teuer und die nächsten Jahre hoffentlich auch. Gibt noch viel auf der Welt zu sehen. Was bei mir höher geworden ist, sind die Versicherungen. Haftpflicht, BUV, Unfallversicherung kosten mich mittlerweile 75€ im Monat. Ebenso musste ich letztes Jahr die Kategorie „Medikamente“ bzw. allgemein Gesundheitsausgaben einführen. Ein wenig Bares geht auch immer weg für Geschenke. Geburtstag und Weihnachten hält sich fast in Grenzen – so langsam kommen Hochzeiten und Geburten.

  41. Fit und Gesund

    @Bankberater,

    ich sehe das locker, der macht tatsächlich auch nur seinen Job, für die Vorgaben kann er auch nix, ich komme gut mit ihm klar, immer einen Ansprechpartner der dann auch was unternimmt oder regelt wenn es mal Probleme gibt, z.B

    hatte Enbridge an der Berner Börse in CHF gekauft, Aktie gesunken, wollte nachkaufen (schon ne Weile her), plötzlich kein Kurs mehr an der Berner Börse, völlig unproblematisch hat er mir die Titel an die Toronto Börse gezügelt, im gleichen Aufwasch dann auch die Titel von Nova Scotia,

    also nicht Alles nur schlecht!

     

    @Matthias Schneider,

    gibt ja mehrere Trauerspiele, Enbridge ist nun erneut gefallen, da werde ich wohl bald tätig werden, bei H&M bin ich zum Glück vor Weihnachten noch raus, bei Enbridge habe ich aber ein viel besseres Gefühl, die verkaufe ich sicher nicht, auch wenn sie ziemlich verschuldet sind, muss man durch.

    Vernunft versus Unvernunft, ich bin ja kein Roboter, ich brauch auch mal was Unvernünftiges, was für’s Herz, ich kaufe mir nie Schnickschnack oder sonstwas in der Richtung, aber Barrick Gold würde mich freuen, heute ging es wieder abwärts, bitte noch mehr 🙂

    @June,

    meine Katzen haben ein Konto mit 5000 CHF, in den letzten Monaten halt geplündert und wieder fast voll aufgestockt, gestern dann grosses Impfen und Jahrescheck daheim, 2 müssen zur Blutentnahme Altersprofil antraben und bei Einem wird die Therapie angepasst, tja… die kosten halt was, aber sind jeden Cent wert, sind eben meine Goldschätze, muss man nicht verstehen, aber die stehen einfach bei mir an ERSTER STELLE.

    ich führe nach wie vor Haushaltsbuch, aber ist halt CH und hier natürlich nicht repräsentativ, ich bilde über’s Jahr Rückstellungen für alles Mögliche, so fahre ich einfach super gut.

    @A

    British Land würde mir gefallen, ich habe mittlerweile WPC, PSA, SPG und Swiss Prime Site, mit British Land hätte ich bald meinen eigenen Mini-Reits-Fonds 🙂

    Procter&Gamble oder Church and Dwight, das ist hier die Frage, bin sehr unschlüssig, gefallen mir eigentlich Beide.

    so, jetzt noch den Kram der Eigentümerversammlung abheften, also so ganz Ohne ist sowas nicht, ein Haus würde weniger Probleme machen, da wär ich mein eigener Herr.

    liebe Grüsse aus der verschneiten CH, morgen ist Frühlingsanfang *seufz*

     

     

  42. Michael L

    Hallo alle zusammen,

    zu meiner Person: Ich bin 1,90m groß und wiege etwas unter 70kg. Ich mache viel Sport, 6 Tage in der Woche und esse dann auch doppelt so viel wie andere Leute in meinem Alter. An sich lebe ich sehr sparsam aber für das viele Essen bezahlt man dann doch einiges. Das Auto fahre ich eigentlich auch immer sportlich obwohl es wenig Leistung hat.

    Ich muss feststellen, dass man ohne Arbeit weniger Ausgaben hat. Wir arbeiten also zu einem großen Teil um uns das Arbeiten zu finanzieren. Das finde ich völlig verrückt. Mit Arbeit zahlt man gewöhnlich entweder hohe Kosten fürs Benzin/Auto oder für die Wohnung in einer Stadt.

    Daher habe ich als Ziel vom Handel an der Börse zu leben und dann gemütlich im Dorf bei geringen Kosten zu leben. Man kann wandern. Gleich um die Ecke sind Berge und Wälder. Es ist aber schade, dass viele junge Menschen in Städten leben um dort mehr konsumieren zu können. Dank dem Internet kann man heute auch im abgelegenen Dorf jederzeit Kontakt haben zu Menschen aus der ganzen Welt. Ich habe heute mehr Freunde in anderen EU-Ländern als im eigenen Bundesland.

    Ich finde es schön wie vielfältig die Lebensweisen der Menschen sind und bin erstaunt über die vielen Leser hier, über eure Lebensarten. Das finde ich sehr inspirierend und ermutigend.

    Beste Grüße

    Michael L

  43. June

    @Kiev,

    Nur unser Haushalt koste ca. 870 € im Monat. Auch wir haben Kosten für die Finanzierung unserer Wohnung.  Da man wohnen aber so schlecht vergleichen kann, habe ich hier bewusst nur die Kosten für die Haushaltsführung angegeben.

    Auch wir haben noch andere Kosten. Versicherungen, Keidung, Urlaub, ich brauche ca. alle 2 Jahre eine neue Brille, Geschenke oder manchmal auch Möbel. Wenn ich wie letzen Monat krank bin, zahle ich die Medikamente nicht von meinem Taschengeld dafür ist es nicht da, wenn die Kosten über einer Packung Aspirin liegen. Aber insgesamt gesehen leben wir viel günstiger als Haushalte mit vergleichbarem Einkommen. Da wir einige Dinge anders machen als andere. Die wichtigsten beiden Punkte sind:

    – wir werfen keine Lebensmittel weg

    – wir gehen sehr selten Essen

    – wie Leben minimalistisch

    So ein Haushaltsbuch ist eine tolle Sache, es zeigt dir ganz genau wo dein Einsparpotential ist.

    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass du mit deinen 160  € pro Woche für Lebensmittel gar kein so großes Sparpotential mehr hast. Pro Person musst du in der Regel mit 35 € für Lebensmittel und Drogerie in der Woche rechnen. Das sind bei dir 140 € pro Woche und daran würde ich mich orientieren. Mit der Zeit kann das weniger werden. Wenn deine Kids dann in der Ppertät sind wird es vielleicht nicht mehr reichen.

    Das schafft ihr gut, wenn ihr einen Wochenplan macht, daraus einen Einkaufszettel zusammenstellt und euch vorallem daran haltet und es nicht nur mittags was warmes gibt. Abends auch zu kochen ist nämlich viel günstiger als das typische deutsche kalte Abendbrot mit Brot, Wurst und Käse.

    Was es nicht auf den Einkaufszettel geschafft hat wird bei uns nicht gekauft. Süßigkeiten und so manche ehr ungesunde Lieblingslebensmittel kaufen wir auch mal, wenn es aber weg ist, kaufe ich es nicht in der selben Wochen nach.

    Heute zahle ich meinen Kids Unterhalt. Aber als sie noch kleiner waren, hatte ich ein Familientaschengeld von 200 € im Monat für, die kleinen Dinge im Haushalt die man einfach bar zahlt, Bäcker, Frisör, Geld für die Schule, Hefte usw. bei uns hat das gepasst.

    Manchmal muss man eingefahrene Gewohnheiten einfach überdenken. Da hilft dir das Haushaltsbuch bestimmt.

    Dein Baumhaus setzt du doch als Spielplatz für euer Mehrfamilienhaus ab. Als Vermieter von mehreren Wohnungen musst du nämlich für einen Spielplatz sorgen. Da gibt’s es Verordnungen ab einer bestimmten Größe, aber das wusstest du ja sowieso schon.

    Take care,

    June

     

  44. Mattoc

    Als Vermieter von mehreren Wohnungen musst du nämlich für einen Spielplatz sorgen
    Echt? Dann braucht man dafür ein Grundstück und man braucht auch Kinder…

  45. June

    @Fit und Gesund,

    ich glaube wir ticken ganz ähnlich an manchen Stellen. Ich habe auch für alles mögliche Budgets.

    Take care,

    June

  46. June

    @ Mattoc,

    ich habe mich ungenau ausgedrückt, die mehrere Wohnungen beziehen sich auf das Mehrfamilienhaus. Ob die Mieter Kinder haben ist unerheblich. Ab eine gewissen Größe, da müsste ich jetzt nachschlagen muss das Haus einen kleinen Spielplatz haben. Nur wenn gar kein Grundstück vorhanden wäre ist man von der Verpflichtung befreit, meist gegen Abstandzahlungen an die Komunen.

  47. Mattoc

    @June

    Das hört sich nach einer schlimmen und undifferenzierten Regelung an. Zum Glück betrifft mich das nicht. 😉

  48. Mattoc

    @June

    Es ist dann doch etwas differenzierter zu betrachten:

    (2) Ein Gebäude mit Wohnungen darf nur errichtet werden, wenn eine ausreichende Spielfläche für Kleinkinder auf dem Grundstück bereitgestellt wird. Die Bereitstellung auf dem Grundstück ist nicht erforderlich, wenn in unmittelbarer Nähe

    a) eine solche Spielfläche auf einem anderen Grundstück geschaffen wird oder vorhanden ist und sie sowie ihre Unterhaltung öffentlich-rechtlich gesichert ist,

    b) eine Gemeinschaftsanlage nach § 11 oder

    c) ein geeigneter öffentlicher Spielplatz geschaffen wird oder vorhanden ist.

    —-

    Bei uns in der Gegend gibt es in den meisten Straßen kommunale Spielplätze. Insofern keine Verpflichtung.

  49. Thorsten Rohweder

    @ June exakt. Es spielt keine Rolle, ob Kinder aktuell  Haus wohnen. Kinder sind kein Wirtschaftsgut, sie fallen unvermittelt und teilweise ungeplant aus der Wohnung und wollen dann schaukeln 😉 .So ein Spielplatz ist auch nicht ganz ohne. TÜV und so. 6 bis 12 Monate Planung bis Abnahme. Abstände, Bodenuntergrund usw, da kann man nicht einfach was für Privatgärten vom Baumarkt in den Garten stellen, das könnt ihr wenn der TÜV kommt  gleich zum Schrott bringen.

    Kinder in der Pubertät essen mehr als die Erwachsenen. Bei vier , wird dann bald  für fünf gekocht. Übrigbleiben ist ja kein Problem, das lässt sich später noch aufwärmen oder verarbeiten , aber zu wenig wäre ein aktives Agressionspotential.

    Budgets gibt es bei uns nicht, ich sehe kein Einspaepotential wenn ich aufschreibe was ich ausgebe. Ich gebe nur aus , was ich brauche. Dann gibt es da nichts einzusparen. Das Aufschreiben soll einem hinterher sagen was man dann nicht hätte ausgeben sollen ? Dann hat man doch irgendwo unkontrolliert zugelangt . Also  geht es wohl um Luxus und Shopping ?! Das kann ich bei jeder einzelnen Ausgabe kontrollieren und gut ist.

  50. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mattoc

    Meinst Du das hier?

    http://timschaefermedia.com/behalten-sie-mindestens-zehn-jahre-ihre-aktien/

    Je länger Du am Aktienmarkt investiert bist, desto geringer die Wahrscheinlichkeit im Minus zu enden. Also habt Geduld!

     

    @ Uwe J.

    Eine Freundin aus San Francisco hat die Batterie gewechselt. Es hat sich dadurch null verändert. Es war der gleiche Zustand beim iPhone 6.

     

    @ kall

    Richtig hast Du das in Erinnerung. Ich mache Buy and Hold. Meine Aktien verkaufe ich nicht. (Meine besten Pferde bleiben im Stall stehen. Die geb ich nicht her.) Zumal die Steuer mich killen würde.

    Meine Hypotheken tilge ich so schnell es geht. Ich mache vom Sondertilgungsrecht Gebrauch. Jetzt geht das immer schneller weg. Bald stehen beide bei Null.

  51. Mattoc

    @Tim

    Ich meine mich zu erinnern, dass du das Thema nochmal aufgegriffen hattest, vermutlich innerhalb der letzten 3 Jahre und mit mehreren Grafiken.

    Ich habe jetzt aber etwas Ähnliches gefunden:

    https://am.jpmorgan.com/au/institutional/time-frame

    Ein beliebiger Betrachtungszeitraum von 20 Jahren bei US Large Caps war seit 1950 immer über 5% im Plus.

    Gerne würde ich solche Statistiken auch für den MSCI World oder EM mal sehen. Ich vermute, dass die Renditen und Schwankungen in beliebigen Betrachtungszeiträumen im Durchschnitt niedriger sind.

    Danke trotzdem.

     

  52. Kiev

    @ June

    Unser MFH ist nicht so groß und neue Mehrfamilienhäuser errichte ich nicht. Da bleibe ich lieber bei Altbauten, falls ich überhaupt noch einmal ein lukratives finden sollte und möchte. Der Garten hinter dem Haus ist auch exklusiv für die Bewohner des Erdgeschosses ausgelegt. Das Baumhaus wollte ich hier jetzt nicht als Investition abschreiben.  Es gibt manchmal Dinge, die man abschreiben kann. Falls ich sie aber aus privaten Gründen installiere buche ich es trotz Abschreibung auch als Ausgabe. Im Urlaub habe ich nur eine sehr hohe Wand renoviert. Das war wirklich notwendig und zählt für mich dann nur als reine Investition.

    Ein Haushaltsbuch führe ich schon. Ich hebe aber alle drei Wochen um die 200-300€ ab und verfolge es nicht weiter. Meine Frau bekommt manchmal auch etwas, so dass wir nicht beide abheben müssen. Ich gebe mein Geld zu über 90% für Lebensmittel aus. Wir essen auch abends warm und dimensionieren es so, dass wir für die Arbeit noch Essen haben. Wir schmeißen auch fast keine Lebensmittel weg. Das möchte ich nicht nur aus monetären Gründen vermeiden. Manche Reste von den Kindern gehen aber doch in den Biomüll.

    Ich werde die nächsten drei Monate einen genaueren Blick auf die Barausgaben halten. Vielleicht habe ich doch noch Schlupflöcher. Ansonsten habe ich alle Kategorien bereits optimiert. Daher haben mich die sehr niedrigen Angaben hier gewundert. In meinen Ausgaben ist aber alles enthalten. Sie sind somit auch nicht so viel höher wie bei anderen hier im Forum. Sie beinhalten auch Versicherungen, Gesundheit, Urlaub, Nebenkosten, Kita usw. Ich habe ja aktuell 380€ Kita Kosten.  Die Kategorien vermischen sich ja auch oft was es komplizierter macht nur auf eine Kategorie zu schauen. Ich bin beispielsweise letztes Jahr 4 Wochen im Ferienhaus gewesen und noch 2 Wochen bei Verwandten. Alle Fahrten haben wir mit dem KFZ durchgeführt. Wenn ich die Ausgaben für KFZ ausklammere, so wären die Urlaube zu den Kosten auch nicht möglich gewesen. Ein anderer hier im Forum fliegt vielleicht in den Urlaub. Falls er auch das KFZ ausklammert hat er durch die höheren Urlaubskosten insgesamt mehr Ausgaben. Jeder hat hier verschiedene Möglichkeiten, daher kann man es nie 1: 1 vergleichen. Ich muss zum Glück ja nicht pendeln und spare mir viel Zeit und Geld. Bald auch das KFZ.

    Dann ist aber auch die Frage was ein Urlaub kostet. Da wir das KFZ abschaffen möchten müsste eigentlich ein hoher Anteil der Kosten des KFZ in den Urlaub einbezogen werden, da wir das Fahrzeug hauptsächlich für Urlaube nutzen. Andererseits geben wir im Urlaub (bei 4 Wochen) entsprechend viel Geld für Essen aus. Das geben wir bei dem großen Zeitraum aber auch zu Hause aus. Hier müsste man als Vergleich die Mehrkosten betrachten und es als Urlaubskosten abbuchen. Daher habe ich keine Kategorie Urlaub. Es vermischt sich alles doch sehr. In meinem Fall kommt ja noch ein Ausfall von Mieteinnahmen für den Zeitraum, wenn wir selbst dort sind. Da wir jetzt mit Kindern an Ferienzeiten gebunden sind können wir nicht mehr flexibel die Lücken im Buchungskalender ausnutzen. Außerdem hat man im Urlaub ja auch mehr Zeit für Unternehmungen. Das kostet entsprechend mehr auch wenn man sich gerne an den sehr schönen meist kostenlosen Plätzen in der Natur aufhält. So könnte man auch den Urlaub in der Ferne mit dem Urlaub zu Hause vergleichen, was es in der Ferne mehr kostet. In den zwei Wochen bei den Verwandten haben wir vermutlich sogar trotz Anfahrt Geld gespart, da wir hier keine Lebensmittel kaufen mussten. Das sind jetzt aber nicht die Kriterien wie wir die Urlaube planen 😉 Wir bekommen bald selbst Besuch von Verwandten und dann haben wir entsprechend mehr Ausgaben für Getränke, Essen, Grillen usw. Das glättet sich über das Jahr zu allgemeine Ausgaben. Solange sich nichts wesentlich verändert bleibt diese Summe ja auch in ähnlicher Dimension.

     

  53. V

    Das Lager der „Crash-Propheten“ und „Zyklus-Ende-Theoretiker“ gewinnt an Zulauf – aber keine Sorge, das sind in der Mattoc’schen Definition alle auch nur „Amateure“:

    Johann Saiger: https://www.youtube.com/watch?v=nEj_hnuf9Oo

    Robert Kiyosaki: https://www.youtube.com/watch?v=YFrx9q1gycU

    😉

     

  54. V

    Kiev

    In welcher Phase der von dir drei genannten bist du denn gerade?

    Das Führen eines Haushaltsbuches wäre mir jetzt wirklich zu stressig und für jemand, der Wirtschaftschaftlichkeit und Sparsamkeit bereits verinnerlicht hat und bereits ein gewisses Vermögen angehäuft hat, sollte das nicht mehr nötig sein.

  55. Mr. M

    @Mattoc: Google mal „Dax Renditedreieck“ Geht auch für beliebig andere Inidzies. Da kannst du für jedes Jahr und jeden Anlagezeitraum die Rendite ablesen.

  56. Kiev

    @ V

    Ich verwende eine vereinfachte Variante des Haushaltsbuch. Ich bezahle viel Bar und schlüssel diese Kosten auch nicht auf. Somit führe ich nur Buch über die Abhebungen in diesem Fall. Vieles ist eh konstant wie Kita, Strom usw. Ansonsten habe ich ja nicht so viele Kosten. Ich möchte schon einen Überblick über die Kosten haben. Manche Dinge verändern sich ja auch im Leben und da ist es mit dem Hintergrund der angehenden Nutzung der Freiheit nicht schlecht zu wissen was das bedeutet. Ich setze mir keine Budgets. Ich verwende es nur um eine Übersicht aufzubauen.

    Ich liege wohl zwischen Phase 2-3, da ich ja bereits ein paar höhere Investments getätigt habe. Alle Punkte der Phase 1 habe ich meiner Meinung nach sehr effizient umgesetzt. Ich habe ja auch eine Sparrate von 72%. Mich haben die Ausgaben hier nur etwas aus dem Tritt gebracht, da ich ehrlich meine Leistungen auf der Ausgabenseite besser als auf der Einnahmenseite aus dem reinen Angestelltenverhältnis gesehen habe. Hier unterliege ich aber vielleicht meinem Umfeld. Ich bin bei den Ausgaben extrem unter meinem Umfeld. Aber hier im Forum ist da wohl noch einiges mehr möglich. Somit habe ich hier vielleicht unentdecktes Potential. Daher werde ich sie noch einmal genauer anschauen.

    Ich benötige in den nächsten Jahren (maximal 5) noch 1000€ mehr Vermögenswachstum pro Monat. Ein Invest ist mir leider erst kürzlich entgangen. Mir fehlt dafür aktuell ein weiterer Turbo. Es wird vermutlich auch ohne funktionieren, aber wenn man die Ziele vor den Augen hat möchte man sie lieber heute als morgen erreichen ;-). Ich bevorzuge auch eher Wachstum aus Investments als Gehaltserhöhungen, da sie nachhaltiger sind. Ich möchte ja meine Arbeitszeit reduzieren und möglichst mehr Urlaub haben.

  57. June

    Hallo zusammen,

    @Thomas Rohweder,

    so Kiev hat das Spielplatz Problem geklärt. Und meinen Hinweis auch richtig als Steuersparanregung verstanden.

    @Haushaltsbuch,

    Kiev, hier im Blog darfst du dich nicht vergleichen, die Ausgaben bei Tims Lesern sind schon extrem niedrig. Weil hier jeder verstanden hat, das man nur von dem Geld, das man nicht ausgibt Reich wird.

    Du hast eine super Sparrate, ich liege insgesamt je nach Jahr nur zwischen 40 und 50 Prozent. Zahle aber monatlich auch einen ordentlichen Betrag an meine Studenten.

    Ein Haushaltsbuch ist nur in erster Linie ein Buch in dem man seine Ausgaben nachvollziehen kann. Ich muss auch nicht wissen, wie viel Geld wir z.B. für Milchprodukte ausgeben. Aber ich schreibe mir auf, wie hoch die Kosten jede Woche sind. Und ich möchte am Ende des Jahres noch nachvollziehen könne, was wir z.B. im April ausgegeben haben. Und warum 2016 plötzlich so viel teurer war als 2015. Mein Haushaltsbuch (Excel) erleichtert mir die Steuererklärung, ich kann keinen Beleg mehr vergessen. Und ich weiß was ich Tante Berta zum 70. Geburtstag geschenkt habe und kann zum 75. was anderes wählen.

    Ganz entscheidend ist aber der 2. Punkt, warum ich Haushaltsbuch führe. Ich muss mir nämlich vorher Gedanken machen was alles im kommenden Jahr ansteht. Danach kann ich dann auch meine Investitionen steuern. Während andere reagieren, plane ich schon im Vorfeld.

    Und  der 3. Punkt ist für mich auch sehr wichtig, ich neige dazu ehr zu wenig auszugeben. Wenn ich aber ein Budget für Kleidung bereits eingeplant habe, kann ich auch in einem Monat in dem Jeans, Schuhe und Mantel anstehen alles auf einmal kaufen. Ich weiß dann mit einem Blick, du hast in diesem Jahr noch keine Kleidung gekauft, ist okay du darfst es dir leisten.

    Aufgrund meines Kontensystems und meiner Excel Tabelle bin ich in ca. 15 Minuten am Ende des Monats mit meinem Haushalsbuch fertig. Es ist eine Kombination aus Haushaltsbuch für mich und Buchhaltung für meine Investitionen. Grob, weiß ich also heute schon, was ich am 31.12. gespart haben werde.

    Take care

    June

  58. Kiev

    @ June

     

    Ich hatte bisher die Vermutung, dass ich vor allem auf der Ausgabenseite sehr erfolgreich bin. Wir reparieren und  führen selbst Modernisierungen durch und arbeiten auch Möbel auf oder erschaffen Dinge wie das Baumhaus. Erst gestern habe ich ein elektrisches Spielzeugauto wieder zusammen gelötet. Damals als Student habe ich in einer WG auch weniger benötigt, aber der Unterschied hier kam mir sehr hoch vor. Vielleicht haben wir heute das ein oder andere Projekt was nicht unbedingt notwendig ist.

     

    Wer sind bei Dir eigentlich die Studenten? Ich dachte Du hättest nur eine Tochter?

     

    Der Ausgabenteil ist in meiner Exceltabelle auch nur eine Seite. Ich habe hier alles auf diversen Seiten aufgelistet. So habe ich einen Überblick, was genau als Beispiel das Ferienhaus kostet und wie hoch genau die Einnahmen sind und wann in der Regel die Gelder eintreffen oder eher rausgehen. Bei den schwankenden Einnahmen und Ausgaben habe ich nur einen Überblick über das Jahr. März bis September ist TOP (Boni, Ferienhaus, Urlaubsgeld, Steuererstattung), in den anderen Monaten muss ich eher haushalten (Steuer Ferienhaus, Versicherungen aller Art). Ich finde es auch schön zu betrachten, wie der aktuelle Monat im Vergleich zu demselben Monat aus dem letztem Jahr verlief. Ich habe alle Positionen im Blick und kann genau sehen wie die Unterschiede zusammen kommen. Und dieses Jahr ist es alleine durch das Haushaltsbuch schon wesentlich besser gelaufen als letztes Jahr. Da habe ich die konkreten Ausgaben nur leider nicht zum direkten Vergleich. Nur die Gesamtentwicklung kann ich gut vergleichen und Investitionen usw. Nicht die Privaten Ausgaben. Ich habe die Ausgaben auch überwacht um überhaupt eine Vorstellung davon zu haben wieviel Geld wir im Monat ausgeben und damit kann man ja erst überschlagen wieviel Vermögen man benötigt. Die Kinder werden in einem höheren Alter auch andere Ausgaben verursachen. Die unkalkulierbaren Größen sind ja ein weiteres Problem für die Berechnung des Zielvermögens. Man kann die Zukunft nicht 100% prognostizieren, sich nur etwas auf Szenarien vorbereiten oder aufstellen. Auch wenn mich das in meinem Excelwahn nervt, so macht es das Leben ja auch erst interessant.

  59. Fit und Gesund

    Heute habe ich British American Tobacco aufgestockt, die hatten arg gelitten, ebenso hab ich mal wieder Zurich Financials gekauft, die zahlen schöne Dividende,

    immer mal was kaufen, dann wird das schon….

    liebe Grüsse

  60. Andrea

    Mein Mann und ich haben gestern Disney-Aktien gekauft.

    General Mills ist heute komplett abgeschmiert, 9% gefallen.

  61. gorilla

    Ich gratuliere zu dieser unglaublich tiefen Kosten. Ich rechne  meine Ausgaben jährlich, deshalb weiss ich auf den Cent wieviel ich Ausgebe.

    Das wären dann 25454,16 Euro.

     

    Dies ist ohne Essen, Kleidung, Zahnarzt, Treibstoff, Reisen, Geschenke, etc.

     

  62. Freelancer Sebastian

    @ Andrea

    Diesen Monat haben wir Reckitt aufgestockt.

    Nach Ostern landen 20 weitere Anteile von Disney in unserem Portfolio.

    PE so tief wie zu letzt vor 6 Jahren. PEG-Ratio 1,2. Sieht sehr gut aus.

    Alle US-Aktien völlig überteuert??? Wer nur auf „die Märkte“ schaut, hat wohl eine völlig andere Perspektive….

    Das Hamstern macht Freude.

  63. Fit und Gesund

    @Andrea,

    GIS habe ich nicht, aber Claus beobachtet die ja, vielleicht hat er schon zugegriffen. DIS und PEP oder PG hätte ich auch gerne, oder aber CHD, man findet immer was.

    Reckitt ist noch nicht tief genug gesunken als dass ich da aufstocke, bei Zürich habe ich mir durch den Kauf den Einstiegspreis verdorben, ich war sehr schön im Plus damit.

     

  64. June

    Hat jemand Facebook in Blick?

     

    @Kiev,

    wir haben auch noch einen Sohn, er ist etwas älter als seine Schwester und hat seinen eigenen Haushalt zusammen mit seiner Freundin.

    Er studiert auch und bekommt daher noch genauso Unterhalt.

    Auch wenn die Excel nervt, es ist sehr gut alle Einahmen und Ausgaben im Blick zu haben. Ohne diese Kontrolle wird man als Vermieter Wahnsinnig.

    Take care

    June

  65. R.

    mmmmhhh, bei GIS ist das PEG-Ratio immer noch bei 2,61 trotz des Rückschlags.

    Der ganze Lebensmittelbereich leidet die letzten Wochen stark.

    Nestle, Unilever,Mondelez, Gis, P&G

  66. Andrea

    Freelancer Sebastian, ich glaube, dass Disney ein guter Kauf ist, was die Zukunftsaussichten betrifft. Es ist bestimmt eine gute Sache, wenn sie irgendwann einen eigenen Streamingdienst haben.

    An Reckitt und/oder Procter and Gamble habe ich auch Interesse. Der Consumerbereich war insgesamt in der vergangenen Zeit stark gestiegen und vielleicht sinken die Aktien ja noch weiter.

    General Mills habe ich schon im Depot, leider zu früh gekauft, ich hielt es beim Kauf für einen kleinen Rücksetzer, aber die Aktie fiel weiter. Bin sozusagen ins fallende Messer gelaufen. Ich bin noch zu unerfahren, um das richtig abzuschätzen und muss mir angewähnen, bei Rücksetzern länger zu warten, bevor ich kaufe.

  67. Kia

    „Der ganze Lebensmittelbereich leidet die letzten Wochen stark. Nestle, Unilever,Mondelez, Gis, P&G“.

    Und Kraft Heinz. Die sind mittlerweile beim Buchwert angekommen. Wo wollen die noch hin ?

  68. Mattoc

    @June

    Ich habe die monatlichen Unterhaltszahlungen für meine studierende Tochter „outgesourced“, indem wir für sie und auf ihren Namen einen Auszahlplan für 5 Jahre eingerichtet haben. So haben wir beide Planungssicherheit: Ihre Basiskosten sind in den nächsten Jahren gedeckt, auch dann, wenn ich plötzlich tot umfalle (was bei ständigem Reis mit Buttergemüse von Aldi nicht vollkommen unwahrscheinlich ist 😉 )sie ist von meiner Payroll runter und die wenigen Zinsen laufen gegen ihren Freistellungsauftrag, auf dem noch etwas frei war.

    Das war für uns die optimale Lösung.

  69. June

    @Mattoc,

    danke für den Hinweis. Wir hatten schon mehrere Ideen im Blick. Zuletzt ihr den Nießbrauch an einer abbezahlen Immobilie für 5 Jahre Jahr einzuräumen. Doch es gibt da auch noch einen Erzeuger, der zumindest im Moment noch Unterhalt zahlt. Das Thema ist aber eine Herausforderung auf die ich hier nicht näher eingehen möchte.

    Unser Junior bekommt noch für 15 Monate Unterhalt.

    Wenn mir was passieren sollte gibt es eine  Lebensversicherung. Damit können beide sehr bequem ihr Studium beenden.

    Du kannst ja mal beim Gemüse etwas Abwechslung hereinbringen. Aldi hat auch anderes leckeres TK Gemüse. Ich habe gestern von Mischgemüse, dem Aldi Milchreis und einem Hühnerbrüstchen leckere Paella gemacht.

    TK Gemüse ist im übrigen sehr gesund, durch den Kälteschlaf behält es die meisten Vitamine. Frisches Gemüse sieht dagegen was den Vitamin Haushalt betrifft nach wenigen Tagen alt aus.

    Take care,

    June

  70. Kiev

    @ June

    Meine Kinder sind noch sehr jung, daher kenne ich mich mit Wohnungen für sie noch nicht so gut aus. Wie sieht es mit Wohnungen aus, die man an Angehörige zu einem reduzierten Preis (66% ortsübliche Miete) vermieten darf? Deine Tochter könnte sie ja mieten und eine WG haben in der sie durch die Zimmer selbst Geld verdient. Das Geld das Deine Tochter einnimmt (geringes Gehalt) wäre dann quasi für ihre Ausgaben gedacht. So ein Modell könnte ich mir auch vorstellen, wenn das so umsetzbar ist. Aber das ist für uns noch viel zu weit in der Zukunft. Falls die Wohnung sogar abgezahlt ist, ist es umso besser sie unter dem Durchschnitt an Angehörige zu vermieten. Außer sie kann weiterhin zu Hause wohnen. Das ist natürlich am günstigsten. Aber das ist vielleicht nicht immer möglich oder gewollt. Ich würde aus Steuergründen natürlich keine Wohnung in München, Stuttgart, Freiburg, Ingolstadt…(Wo endet die Liste eigentlich?) kaufen, wenn der Preis viel zu hoch ist. Dann werde ich lieber ein teures WG Zimmer für einen überschaubaren Zeitrahmen finanzieren.

  71. Claus

    GIS…

    für mich eine übertriebene Reaktion der Anleger auf die gestrigen Zahlen. Die waren zwar nicht berauschend, aber auch keine Katastrophe. „Preiskrieg“ und gestiegene Rohstoffpreise fordern ihren Tribut. Der getrübte Ausblick ist kein Dauerzustand. Habe meinen Bestand gestern bei 36,70 fast verdoppelt.

    Konsumwerte werden gerade verschmäht. Sollte es eine weitere größere Abwärtswelle geben, könnte sich das sehr schnell ändern. Falls nicht, freut man sich über die ordentlichen Netto-Dividenden über 3% bei einigen „sicheren Dividendenzahlern“.

    Happy fishing!

  72. Markus

    @Mattoc

    „„outgesourced“, indem wir für sie und auf ihren Namen einen Auszahlplan für 5 Jahre eingerichtet haben.“

    Jeder kann bzw. macht ja seinen Rechnungen mit Sparquoten und monatlichem Bedarf individuell.

    Ist ja vollkommen legitim… aber manche schließen dann vorschnell auf Vergleichbarkeit von individualisierten Bedingungen & Überlegungen.

    Dasselbe in Grün, wenn manche ihre persönliche & individualisierte Rendite präsentieren.

    Die Fakten und die Richtigkeit und Vergleichbarkeit im Netz… man sieht ja gerade nur die Spitze des Eisberges mit den „sozialen“ Medien…

    Im Netz steht überproportional falsches und ungeprüftes… und genau aus dem Netz kommt der Vorwurf der Lügenpresse gegenüber den „alten“ Medien…

  73. Mattoc

    @Markus

    Ich kann den Zusammenhang zwischen deiner Aussage und meiner Aussage nicht herstellen. Bei meiner Aussage ging es nur um meine persönliche Lösung für das Thema „Unterhaltszahlungen an Kinder“. Renditeaspekte stehen dabei bei mir überhaupt nicht zur Diskussion, eher, dass meine Tochter eine vergleichsweise sichere Plaung unabhängig von mir hat. Und vielleicht ist diese Lösungsidee ja auch interessant für andere Blogleser. Deshalb habe ich das an June geschrieben.

    Die Idee zum Auszahlplan und die Bank (https://www.vtbdirekt.de/de/Startseite/), bei der wir das gemacht haben, habe ich übrigens über Leser aus diesem Blog bekommen bzw. gefunden. Das war super, obwohl die VTB in Bezug auf Kundenkokmunikation noch einige Schwächen hat bzw. nicht alles selbsterklärend ist, aber für das Thema Auszahlplan bei dieser Bank bin ich nun Experte. Wenn du also Fragen hast, gerne.

  74. Markus

    @Mattoc

    Sorry, gedanklicher Brückenschlag war vielleicht etwas zu krass.

    Die 300 € pro Monat Challenge (bzw. ein anderer sehr niedriger Betrag zum Leben) … es kommt natürlich darauf an, wie man alle Kosten und Zahlungsströme erfasst.

    Ein Blogleser nimmt nur die Lebensmittel, ein anderer lässt Reparaturen, Versicherungen, Grundsteuern, Nebenkosten beim Eigentum oder sogar die Lebenspartnerin, Kinder usw. außen vor.

    Wenn man jetzt die monatliche Unterstützung für die Kinder einfach „Kontenmäßig“ bzw. mit nem Einmalbetrag auslagert… welche Aussagekraft hat dann so ein einzelner spar-wütiger Monat im Vergleich zu jemanden der das einfach monatlich per Dauerauftrag überweist???

    Es kommt m. E. auf die laufenden Gesamtkosten über längere Zeiträume an.

    Vielleicht ging es Dir auch nicht darum, aber wir Menschen vergleichen nun mal unbewusst sehr gerne.

    Da geht es um Gehälter, Depotstände, Sparquoten, Renditen (geometrisch, arithmetisch, izf, zeitgewichtet, vor Steuern etc.)…

    Eine einheitliche und objektive Datenbasis ist selten die Grundlage, da zu individuell und mit Bruchstücken der nötigen Infos. Mitunter deswegen entstehen Missverständnisse und zum Teil auch leidige Diskussionen.

  75. June

    @Kiev,

    es gibt ganz viele Möglichkeiten seinen Kindern Unterhalt zukommen zu lassen.

    Am einfachsten und individuellsten geht es wenn beide Elternteile noch zusammen leben oder getrent sind sich aber verstehen.

    Der von Mattoc vorgeschlagen Auszahlungsplan kommt aus versteuertem Vermögen und gibt den Eltern und dem Kind Planungssicherheit und ist eine Art selbstgebaute Versicherung für das Kind. Ich finde die Idee klasse.

    Meine Idee war, ihr einen Nießbrauch per Notarvertrag einzuräumen. Dann zahlt der Mieter den Unterhalt aus unversteuertem Geld. Auch hier ist das Kind für die Dauer des Vertrages abgesichert. Die Eltern bleiben Eigentümer der Immobilie.

    Man kann auch, einen Mietvertag mit dem Kind machen. Und es 1 € Miete zahlen lassen. Das Kind kann die Wohnung dann untervermieten. Auch hier hat es Planungssicherheit, es ist aber im Todesfall der Eltern je nach Verwandtschaftsverhältnis und Testament nicht abgesichert. Hier muss man ganz genau rechnen es ist eine Individualfall. Es kann sich bei Wohnungen die schon lange im Familienbesitz sind und daher abgeschrieben sind rechnen.

    Das Kind in einer eigenen Wohnung mit geringeren Mieteinnahmen 66 % der durchschnittlichen ortsüblichen Miete wohnen zu lassen, ist die steuerlich riskanteste Variante. Denn die AfA  kann bei der Prüfung der Steuererklärung trotzdem wegfallen.

    Meine Tochter wohnt in einer unserer Wohnungen. Sie zahlt etwas mehr als die 66 % der ortsüblichen Vergleichsmiete. Und es war ein Kampf mit dem Finanzamt.  So viele Belege musste ich noch nie nachreichen. Schlussendlich wurde es aber anerkannt und ich darf die AfA und alle Kosten weiterhin geltend machen.

    Das Unterhaltsthema ist immer spannend, denn hier trifft Familienrecht auf Steuerrecht.

    Du wirst dann auch noch die eine oder andere Idee haben und eine Lösung finden, wenn es bei euch soweit ist.

    Take care,

    June

  76. Mattoc

    @Markus

    Jetzt verstehe ich dich. Da hast du natürlich vollkommen Recht. Und in der Tat habe ich diese monatliche finanzielle Belastung “abgeschafft”, dadurch mein Vermögen um einen bestimmten Betrag reduziert und gleichzeitig meine monatliche Sparsumme um den eingesparten Betrag erhöht. Es ist also etwas “linke Tasche, rechte Tasche”, wobei mir, wie gesagt, das einmalige Abgeben aus bestehendem Vermögen aus den oben angegebenen Gründen besser gefallen hat als laufende monatliche Zahlungen. Das Thema ist so aus meiner Sicht gut und planungssicher erledigt.

    Zu der 300 Euro Challenge:

    Der Hartz4 Regelsatz beträgt 416 Euro und ist im Internet gut aufgeschlüsselt. Mein Ziel ist es, die dort aufgeführten Einzelpositionen nach meinen Bedürfnissen mit kleinem Budget (in Summe 300 Euro) auszustatten und dann davon einen einzigen Monat zu Leben. Das mache ich immer mal wieder nur zu Übungszwecken. Ich hatte das aber auch erklärt, glaube ich. Oli von frugalisten.de schlägt den Hartz4-Satz deutlich und dauerhaft. Aber das immer zu machen wäre mir zu anstrengend.

    Das hat nichts mit Miete, Unterhalt, Sparsummen zu tun…

     

  77. Kiev

    @ June

    Finanzämter sind unterschiedlich streng. Ich komme in Baden Würtemberg auch viel besser zurecht als in NRW. Daher schaue ich auch, dass ich es nicht übertreibe. Wenn man einmal mit dubiosen Modellen aufgefallen ist wird die Steuererklärung vermutlich in Zukunft weiterhin streng geprüft. Ich hätte jetzt gedacht, dass die Vermietung über 66% relativ einfach funktioniert. Ich hätte es vermutlich so gemacht 3 Zi Wohnung 100 qm. Mietspiegel: 9€/qm. Dann einfach über den Daumen 700€ kalt Miete, so dass ich den Mietspiegel nicht akribisch überwachen muss. Da bleibt nach Afa eine geringe Summe zu versteuern, aber man kann auch Ausgaben schön gegen rechnen. Oder darf man bei Angehörigen nicht abschreiben? So könnte mein Kind aber zwei Zimmer um 430€ warm vermieten und wäre so über den Daumen mietfrei. Das wäre vielleicht sogar noch steuerfrei für das Kind. Und man braucht keinen Notar usw.

    Nießbrauch hört sich sehr gut an. Wenn die Wohnung vorher gut renoviert wurde und abgeschrieben wurde und außer Afa nichts mehr zum Absetzen bleibt, ist das vermutlich eine gute Idee. Ihr kennt euch gut aus. Respekt 😉 Ich hatte Nießbrauch einmal zu einem verbilligten Kauf in Betracht gezogen. So könnte ich günstig kaufen, alles absetzen und der Verkäufer könnte weiterhin vielleicht einen Teil selbst bewohnen, oder einen Teil der Miete einstreichen als Alterssicherung. Es ergab sich aber hier keine passende Gelegenheit.

     

    @ Mattoc

    Ich bin beruhigt. Ich finde es gut, dass Du solche Challenge ausführst. Danach bist Du glücklich wieder mit dem zu leben was bisher als selbstverständlich gilt. außerdem bist Du für schwierigere Phasen vorbereitet. Ich finde den Artikel ganz gut zu dem Thema:

    https://affordanything.com/heres-a-counterintuitive-idea-for-your-retirement/

    Der interessante Teil kommt weiter unten. Mal sehen was Oliver von den Frugalisten noch dazu ausarbeitet. Die Flexibilität mit der Sparrate finde ich aber ganz geschickt. Vielleicht kann man tatsächlich Dinge die schön aber nicht unbedingt notwendig sind in eine Art 3% + 1% Regel stecken. So könnte man sich vielleicht auch in guten Zeiten von 5 besonderen Dingen im erweiterten Budget sich 3 gönnen und hätte dann noch 2 übrig für schlechte Zeiten, so dass man dort nicht mit dem absoluten Minimum längere Zeit auskommen muss. Bei Entnahmestrategien bin ich aber noch lange nicht.

     

  78. Mattoc

    @Kiev

    Der Inhalt des Artikels und die Ratschläge #1 bis #3 sind genau richtig meiner Meinung nach. Insbesondere ist es wichtig, flexibel zu bleiben, denke ich.

  79. Gerhard

    Ich habe mich vor ein paar Tagen mit eingen Versorgeraktien eingedeckt.Absolut solides Geschäftsmodell und verlässliche Div.Zahler.Meine Käufe Dukeenergie,Dominioenergie und PPL.Freue mich über meine neuen Käufe die mir sicher lange Zeit schönen Cashflow rein spülen.Heute noch BAT bei 43 aufgestockt und jetzt heisst es warten bei den Lebensmittel und Konsumgüterherstellern bis sich eine Bodenbildung abzeichnet.Favorit ist bei mir General Mills.Nicht von den Kennzahlen sondern vom Payout und Höhe der Div.Wenn die nicht gekürzt wird ein Topkauf denk ich.

  80. June

    @Kiev,

    ich bin gerade von Büro heim gekommen. Wegen der AfA unter 66% muss ich nachsehen, mache ich aber heute nicht mehr. Wenn man die Grenze einhält kann man abschreiben.

    Deine Idee ist gut, war aber bei uns nicht möglich.

    Wir leben auch in BW, hier im Süden sind die Finanzämter grundsätzlich viel großzügiger. Aber auch hier muss das Finanzamt prüfen, ob deine Vermietung sich rechnet und du Gewinne haben wirst. Und da sind sie bei Vermietungen an Anghörige grundsätzlich erstmal skeptisch.

    Du musst dir aber bewusst sein, dass du derjenige bist, der die Vermietung dann für das Kind übernimmt. Studentenbuden zu vermieten ist alles andere als passiv. Und die Bude wird schneller abgenutzt. Mancher Student bleibt nur 6 Monate. Vergleichbar mit Ferienwohungen, aber damit hast du bereits Erfahrung.

  81. Gast

    Hi,

    mal eine blöde Frage:

    Hier investieren ja sehr viele in den MSCI World. Wo ruft ihr denn immer dessen Kurs etc. ab? Msci.com ist ja nicht gerade der Burner. Bei DAX und Dow gestaltet sich das ja doch etwas einfacher..

    Grüße und Danke vorab!

  82. stockpicker___

    Bin mal auf die Stimmung hier gespannt, wenn die großen Indizes 20-30% tiefer stehen  …

  83. V

    Die Korrektur an den Märkten nimmt nun wieder Fahrt auf. Nicht unerwartet kommt nun das zweite Bein nach unten. Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt und wie tief es gehen wird – viele Neue an der Börse kennen dieses Gefühl noch gar nicht. Es könnte auch mal wieder einen schwarzen Montag geben, wenn sich die Psychologie der Anleger über das Wochenende selbst beschleunigt und dazu noch Algorithmen kommen, die auf diese Situationen programmtechnisch verstärkend wirken. Vielleicht werden die Märkte aber auch wie von unsichtbarer Hand gerettet. Ich stelle meine Goldkäufe aktuell ein, da der Goldpreis anzieht und ich hier noch auf eine billigere Phase spekuliere. Vielleicht ergibt sich ja auf der Aktienseite die ein oder andere Chance bei Übertreibungen nach unten (die aktuell noch lange nicht da sind)…

  84. Kiev

    @ All

     

    Ich habe über Online Broker recherchiert und bin dabei auf Degiro gestoßen. Dort gibt es die Möglichkeit einer sehr günstigen Kreditlinie mit aktuell um 1.2% variablen Zinsen. Das ist wesentlich besser als bei Interactive Brokers oder Ableitungen (Lynx) von diesen. Die erschienen mir für diesen Zweck viel zu teuer und für mich unrentabel. Ich überlege einen Account dort einzurichten, so dass ich ein Depot auch teilweise als Reserve verwenden könnte. In der Regel kann man um die 50% des Vermögens in Aktien beleihen (ich weiß, wenn Kurse sinken muss man nachschießen). Falls ich als Beispiel 50.000€ in Aktien bei diesem Broker hätte so könnte ich ja bis unter 25.000€ beleihen. Falls eine größere Investition bei mir unerwartet kommt könnte ich so Kapital kurzzeitig entnehmen und dann langsam zurück zahlen. Für den Preis finde ich das sehr gut. Unschön ist, dass die eigenen Aktien bei dem Anbieter wohl selbst verliehen werden. Es gibt auch die Möglichkeit einen Account zu erstellen bei dem dies nicht funktioniert, aber hier kann man soweit ich weiß leider selbst auch nicht den Wertpapierkredit in Anspruch nehmen. Dieser Account hat auch Gebühren bei Ausschüttungen, aber das könnte ich ja vermeiden indem ich hier nur thesaurierende Produkte verwende. Ich möchte auch nicht zu viel Kapital bei dem Anbieter investieren.

    Über einen kleinen Erfahrungsbericht wäre ich sehr glücklich. Zinsen für Wertpapiere kann man ja nicht abschreiben, aber was ist wenn ich 20k entnehme und nachweislich eine Baumaßnahme für eben diesen Betrag durchführe und das Geld zurück bezahle. Kann ich das dann doch als Finanzierungskosten für eine Baumaßnahme absetzen? Kleine Kredite sind nicht so gerne gesehen bei Banken und zu teuer und kompliziert. Daher erscheint mir diese Möglichkeit sehr gut. Zumal ich so meine Reserven etwas reduzieren könnte. Ich habe aktuell nicht vor meine Reserven zu reduzieren.

  85. Daniel

    Hi,

    mal eine blöde Frage:

    Hier investieren ja sehr viele in den MSCI World. Wo ruft ihr denn immer dessen Kurs etc. ab? Msci.com ist ja nicht gerade der Burner. Bei DAX und Dow gestaltet sich das ja doch etwas einfacher..

    Grüße und Danke vorab!

    Finanzen.net ist für den Tages/Wochenchart absolut ok und mein Broker (Comdirect) zeigt zum Zeitpunkt des Handelns den exakten Kurs der jeweils ausgewählten Börse an. Davon unabhängig ist mir der Kurs (mit Ausnahme zum Zeitpunkt des Kaufs bei dem ich halt die mögliche Investitionssumme durch den Kurs teilen muss um auf meine Stückzahl zu kommen) des Index völlig egal. Ich könnte dir nicht einmal sagen wo mein ETF derzeit steht.

  86. Ruby

    @V

    Ich würde sagen ein Rückschlag bis ins Jahr 2014 beim S&P wäre durchaus realistisch. Und das wäre noch nicht mal eine Katastrophe aber eben dennoch recht merklich und schmerzlich.

     

  87. Mattoc

    @Ruby

    Wenn das in den nächsten 5 Jahren passieren würde, wäre ich sehr einverstanden.

  88. V

    @Ruby: Ich denke das was wir aktuell sehen ist noch nicht das große Ding, sondern nur eine normale Korrektur, die noch nicht zu Ende ist. Die zweite Welle muss jetzt kräftig schütteln, dann könnte sie dann auch zu einem Ende kommen.

    Für einen gewaltigeren, längeren Einbruch (Bärenmarkt) muss eine Rezession absehbar sein. Trotz beginnendem Handelskrieg glaube ich daran noch nicht. Wenn dann aber eine Rezession kommt, dann kommt es wahrscheinlich zum noch größeren Knall, da es gewaltige Schiefstände durch die Geldpolitik des letzten Jahrzehnts gibt.

  89. Slazenger

    @V

    ich denke man sollte die nächsten beiden Jahre genau hinschauen wie schnell die FED ihre Zinsen erhöht, da liegt die größte Gefahr, dass das zu schnell und zu weit nach oben geht!

    Aktuell bin ich bei dir, eine wünschenwerte und gesunde und überfällige Korrektur!
    Die Bewertungen einiger , vor allem eher defensiven Titel, werden langsam wieder ganz angenehm!

    Nice Weekend

  90. Thorsten

    Ich werde die nächsten drei Monate einen genaueren Blick auf die Barausgaben halten. Vielleicht habe ich doch noch Schlupflöcher.

    Das verstehe ich nicht. Man kann bei jeder einzelnen Ausgabe entscheiden, ob man es ausgeben möchte oder nicht. Das Geld gibt sich ja nicht von alleine aus, es hat keine Beine und springt nicht unbemerkt in die Kasse der Kassiererin.

    Ein bekannter youtuber hat in seinem Videoblog gesagt, dass er das mit dem Haushaltsbuch alle 10 Jahre probiert hat. Mit 40 hat er es dann nicht mehr gemacht, weil er bzgl. Ausgaben gefestigt war. Ist das Ganze nur eine Alters- oder Charakterfrage oder eine Frage der Übung ?

    Ich packe doch nicht blind und blöd im Supermarkt Waren nach Lust und Laune oder gar betäubt im Konsumwahn in meinen Einkaufswagen. Wer hat denn die Kontrolle, ich oder der Laden ? Also die Antwort darauf sollte eindeutig sein.

    Haushaltsbuch, Budgets ? Nö, bringt mir Null , entweder ich bin schon so weit oder ich muss noch üben. Wie der youtuber bin ich jetzt so alt, dass ich nicht mehr üben muss.

    @stockpicker
    Die Indizes testen jetzt untere Grenzen, der Dax vorweg. Alles ist möglich. Ich berausche mich an meinen Dividenden. Geht es nachgewisen runter (Dax unter 11800, Dow unter 23.300) und dann tatsächlich 20% oder 30% runter nehme ich die Ausschüttungen und reinvestiere in was schönes, sobald der Chart den Aufwärtstrend bestätigt.

  91. Fit und Gesund

    menno Thorsten, ich bin voll begeistert von dem Haushaltsbuch, erst per app, nun mit selbstgebastelter Excel-Tabelle,

    ich bin auch gefestigt in meinen Ausgaben, aber es fühlt sich noch besser an wenn man es so richtig vor sich sieht, ausserdem will ich doch mal schauen wie sich die Inflation tatsächlich entwickelt, wenn ich in 3 Jahren für mein Essen 2 oder 3% mehr zahlen muss, dann bin ich nicht auf die offiziellen Angaben angewiesen, natürlich vorausgesetzt dass ich mein Ausgabeverhalten nicht verändert habe 🙂

    Aktien:

    ich lauere auf Pepsi, aufgestockt habe ich diesen Monat Swiss Re, Zürich und B.A.T.,   da macht es dann ka-ching in meiner Kasse, ich liebe das Geräusch 🙂

  92. Freelancer Sebastian

    @Thorsten

    Eine fünfköpfige Familie hat einen Haufen Ausgabeposten, glaube mir. Da geht es nicht nur um das Päckchen Äpfel mehr oder weniger bei Aldi.

    Mir gibt es ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit, wenn ich mit Haushaltsbuch ganz genau nachvollziehen kann, wohin unser Geld gefloßen ist. Als Mittel zur Disziplin benötige ich es dagegen nicht.

    @ Fit und Gesund

    Gut gemacht! Ich bin über die purzelnden Preise auch sehr erfreut. Ist nur logisch, wir wollen unsere schönen Unternehmensanteile lieber günstig als zu teuer erstehen 😉 .

    Wer da nicht als Investor, sondern als Börsenspekulant herangeht (und das liest man hier immer wieder bei einigen Kommentatoren heraus), hat es ungleich schwerer.

    Immer diese Abwägungen. Was macht „der Markt“ bloß in Zukunft. Kaufen, warten? Verkaufen, Seitenlinie? Noch mehr Panikmeldungen aufsaugen, um womöglich Fehlentscheidungen zu treffen?

    Wer „rechtzeitig“ raus ist, muss nämlich auch den zweiten notwendigen Schritt schaffen und rechtzeitig wieder zurückkommen (was mathematisch nicht allen gelingen kann). Aus vielen, vielen Blogkommentaren der letzten zehn Jahre weiß ich, dass die Zögerlichen nie den Moment gekommen sehen. Es könnte ja immer noch weiter bergab gehen….

    Da ist es schon praktisch, wenn man sich nur auf die Unternehmen konzentriert und die Makroebene, diese ganzen halbseidenen Prognosen zu den Märkten außen vor läßt.

    Ein Rückgang des S&P 500 um mehr als 20% kommt übrigens im Schnitt alle 4 Jahre vor. Ein Rückgang um 30% ein mal im Jahrzehnt. Für einen langfristigen Investor sind günstige Kurse immer wünschenswert.

  93. Kiev

    @ Thorsten

    Das Haushaltsbuch ist nur eine Seite in Excel. Da ich offensichtlich höhere Ausgaben habe als einige andere hier schaue ich mir an was notwendig und was schön ist. Mir ist bewusst, dass ich ein paar schöne Dinge kaufe. Falls die Summe dafür insgesamt aber doch sehr hoch ist muss überlegen, ob vielleicht manches doch weg kann. Mit dem Einkauf im Supermarkt hat es nichts zu tun. Für die Reduktion der Arbeitszeiten oder gar Fire möchte ich auch eine klare Linie haben was die Ausgaben sind und was möglich ist. Und das kann sich mit den Jahren ja auch ändern. Die letzten Jahre waren bei uns eh immer anders. Elternzeit, Kita Gebühr für ein Kleinkind. Bald fällt eine Gebühr weg, aber Schule hat auch Ausgaben. Die Ausgaben verändern sich. Manches kann ich auch nicht ändern. Ohne eine klare Vorstellung der Ausgaben kann man nicht Fire in Betracht ziehen. Das Tracken über viele Jahre gibt auch Sicherheit. Wenn ich z.b. weiß dass ich das letzte Jahrzent mit 2300€ im Monat ausgekommen bin und vielleicht sogar 500€ davon für Projekte ausgegeben wurde kann ich recht sicher sein, dass ich damit auch weiterhin zurecht komme. Das Buch sollte man auch mindestens ein Jahr führen wenn man wirklich den Durchschnitt ermitteln will. Sonst fehlen Dinge wie Versicherungen, neue Geräte usw.

  94. Fit und Gesund

    @Freelancer Sebastian,

    danke, ich kaufe jeden Monat was, im Moment könnte ich einige Werte neu kaufen oder aufstocken,

    besser es geht jetzt nach unten als wenn man dann in Rente ist, also besser könnte es gar nicht laufen als im Moment.

    Ich bin jetzt 60 und mein letzter Lebensabschnitt hat nun begonnen, ich will vermehrt darauf achten wie ich nun meine Zeit verbringe, so bin ich heute gleich meine Lieblingstour am Bodensee bei strahlendem Sonnenschein abgelaufen, das tat so gut,

    meine Hochstimmung bekam nun einen Dämpfer, dazu muss ich ausholen, vor Jahren hatte ich eine sehr junge Patientin die nur Französisch sprach, sie hatte eine schwere Operation und war eine Art Musterpatientin, sie wohnt ausserdem im Nachbarhaus, sie wurde verlegt, dann entlassen, ich traf sie immer wieder mal und wir plauderten gerne miteinander, dann sah ich sie nicht mehr und vergass sie auch,

    gerade eben traf ich sie wieder, wir drückten uns und ich fragte sie wie es ihr ginge, sie sah gut aus,

    sie antwortete „mir ist ein Malheur passiert“, ich dachte… ach, mir passiert immer wieder mal ein Malheur, dann erzählte sie mir dass ihr Mann schon vor etwas über einem Jahr an Krebs gestorben sei, er war ja noch so jung, das hat mich doch nun ziemlich erschüttert, bin ja relativ abgehärtet, aber das tat mir jetzt sehr sehr leid.

    @all,

    das war dann also meine heutige Lektion in Dankbarkeit, Freud und Leid so nah beieinander (auf meiner Runde gab es auch eine Braut, die haben Fotos am See gemacht)

    wünsch Euch was!

  95. tk

    Wie immer ein guter Artikel.

    Ich persönlich denke, dass ein bewusster Umgang wichtig ist. Meine sparquote liegt bei 50%+. Wenn die börse gut läuft ist der Vermögenszuwachs in einem jahr auch mal deutlich über dem Jahresgehalt. Habe neben haus auch eine fewo und laden vermietet.

    Aber ich möchte mir auch etwas gönnen, ganz bewusst. Nicht alles mögliche, aber eben die eine sache die für mich wichtig ist. Für mich ist es schöner urlaub, für xy ist es eben etwas anderes.

    das eine schmankerl reicht mir aber auch, ich genieße es bewusst und es hält mich dann davon ab, anderen quatsch zu machen.

    mal so als anregung

    lg an tim

  96. FelixBerlin

    Wenn man sich mit Bitcoin auseindersetzt, wird man sehen, dass der Downtrend nicht von langer Dauer sein wird.

    Die wenigsten kennen die Gründe für den starken Kursabfall.

    Schuld ist größtenteils der Insolvenzverwalter von MtGox (früher die größte Bitcoinbörse), der unmengen an Bitcoin auf den Markt schmeißt um die Leute zu entschädigen.

    Dadurch wird der ganze Markt heruntergezogen, da Bitcoin als Kaufwährung für die meisten anderen Coins benötigt wird.

    Wer sagt die Technologie ist tot hat keine Ahnung.

    Ja – Bitcoin ist technisch überholt, aber Technologien wie IOTA werden schon von Firmen wie Bosch, VW, Innogy, Fujitsu, Huawei und sogar Städten wie Taipei genutzt.

    Man muss auch mal hinter die Kulissen schauen und nicht nur auf den aktuellen Preis.

    Die Technologie ist da und wird sich sehr schnell durchsetzen.

     

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