Reichtum sieht man nicht


New York, 28. September 2014

Viele Menschen verstehen Reichtum falsch. Sie glauben, wer ein Millionär ist, lebt in Saus und Braus. Selfmade-Millionär werden Sie nur, wenn Sie weniger ausgeben, als Sie einnehmen. So einfach ist das. Das heißt: sparen, sparen, sparen. Das ist Pflicht.

Reiche verzichten auf überflüssigen Konsum. Wenn jemand mit einem gewöhnlichen Einkommen bis zur Rente 400.000 Euro angespart hat, ist das eine tolle Leistung. Davor ziehe ich den Hut. Ausreichend Geld zu haben erleichtert das Leben. Es nimmt Ihnen die finanziellen Sorgen. Es sorgt für Stabilität.

Es ist wie der Rettungsring am Ufer. Im Notfall ist er immer da. Das Geldpolster bietet Ihnen stetige Sicherheit.

Ein Rettungsring, eine Leiter am See in Toronto.

Auf meinem Schnappschuss sehen Sie einen Rettungsring und eine Leiter am Lake Ontario im kanadischen Finanzzentrum Toronto.

Wie Sparer dieses Ziel erreichen, ähnelt sich: Sie leben in kleineren Wohnungen/Häusern, sie fahren alte Autos, sie verzichten auf zu viel Luxus.

Meist fangen sie sehr früh mit dem Sparen an. Dann wirkt der Zinseszins umso dynamischer. Geld schafft mehr Geld. Mit den Jahrzehnten wird der Anteil, den Dividenden oder Mieteinnahmen beisteuern, an Ihrem Gesamteinkommen immer größer. Der Schlüssel zum Erfolg ist: früh anfangen. Diszipliniert sein. Lange durchhalten. Nie aufgeben.

Den meisten Menschen fehlt einfach die Disziplin. Selbst mit einem kleineren Einkommen kann jeder viel erreichen. Menschen suchen oft Ausreden, warum sie nicht sparen. (Natürlich gibt es Schicksalsschläge.)

Dabei ist es ganz einfach: Die meisten leben über ihren Verhältnissen. Sagen wir, jemand verdient 35.000 Euro. Dann lebt eben diese Person so, als ob sie 50.000 Euro verdienen würde. Wer 50.000 Euro verdient, lebt so, als ob er/sie 80.000 Euro im Jahr einnimmt.

Über den eigenen Verhältnissen zu leben ist das Problem. Ständig wollen Menschen mehr. Mehr an Elektronik, tollere Autos, mehr Wohnraum, mehr Urlaub, mehr Zeug.

Woran merken Sie, dass etwas in Ihrem Leben schief läuft? Die Schränke quillen über, vorm Haus stehen neue Autos, Sie haben Konsumschulden. Am Monatsende bleibt nichts übrig zum Sparen. Sie tilgen Ihre Schulden nicht. Sie haben nichts gespart.

Wie ändern Sie dieses von der Hand-in-den-Mund-Leben? Tilgen Sie all Ihre Schulden so schnell Sie können. Sparen Sie, wo Sie nur können. Bauen Sie einen Notgroschen auf. Das braucht jeder. Sicher ist sicher. Nutzen Sie Ihr altes Handy länger. Fahren Sie Ihr altes Auto länger. Sparen Sie am Urlaub usw.

Mein Handy ist schon sechs Jahre alt. Der Fernseher 15 bis 20 Jahre alt. Die Couch 20 Jahre. Ich besitze seit acht Jahren kein Auto mehr. Mein Wohnraum ist mini (dafür aber in NY). Die Möbel sind zum Großteil von Ikea.

Manchmal bin ich in Luxuswohnungen. Bei Freunden, Bekannten. Für Interviews. Dann sehe ich, wie andere leben. Macht mich das neidisch? Nein!

Hier blicken Sie in ein teures Appartement in Manhattan:

So leben Multimillionäre in NYC.

So leben Multimillionäre in NYC.

Es ist alles eine Frage der Einstellung. Und der Verhältnismäßigkeit. Hätte ich ein Privatvermögen von, sagen wir, 100 Millionen Dollar, so könnte ich mir eine Wohnung für fünf Millionen Dollar leisten wie die auf dem Foto (oben).

Es geht generell darum, vorsichtig zu sein. Nach vorne zu schauen. Langfristig zu planen. Auf Dinge zu verzichten. Ich stelle mir immer die Frage: „Ist das wirklich nötig? Oder ist es schön zu haben?“ Natürlich ist ein Hobby, ein Urlaub oder Ausflug eine schöne Sache. Darauf muss niemand verzichten. Ich verzichte nicht auf alles. Aber auf etliches, was ich als unnötig betrachte.

Wohlstand wird durch das Zeug geschaffen, das Sie nicht sehen. Es ist der fehlende Schmuck um den Hals, das fehlende Protz-Auto, die fehlende schicke Garderobe. Es sind die fehlenden Statussymbole. Der Vorteil an dem Geld auf dem Konto anstatt im Kleiderschrank oder der Garage ist: Mit Geld können Sie den ganzen Kram kaufen, wann immer Sie möchten.

Mir ist die Sicherheit und Freiheit, die Geld bietet, wichtiger als irgendwelche Statussymbole. Reichtum schlummert in Depots, es steckt in Renditeobjekten. Reichtum sieht man nicht.

Es geht nur darum, sich unter Kontrolle zu haben. Es geht darum, die eigene Gier nach Symbolen zu zügeln. Im Endeffekt müssen wir unsere Gedanken in den Griff bekommen. Zufriedener werden mit dem, was wir haben.

Neid ist übrigens Gift. Mir ist völlig egal, welche Traumautos, Traumvillen, Traumjobs, Traumurlaube andere haben. Ich gönne es allen.

Ein auffälliger Porsche: Den habe ich im spanischen Strandparadies Marbella entdeckt.

Ein auffälliger Porsche: Den habe ich im spanischen Strandparadies Marbella entdeckt.

Wenn jemand einen Porsche fährt, eine Yacht hat oder in der Villa am Strand wohnt, heißt das nicht automatisch, dass diese Person wirklich vermögend und glücklich zugleich ist. Der Schein kann trügen.

Yacht im reichen Strandparadies Marbella.

Yacht im reichen Strandparadies Marbella.

Ich bin der Meinung, dass der typische Millionär dieses Spielzeug gar nicht hat. Die meisten Millionäre haben einen starken Charakter. Sie verzichten darauf.  Ja, ein kleiner Teil der Reichen schmückt sich mit den Schickimicki-Sachen. Aber die Mehrheit lebt sparsam, vernünftig, nachhaltig. Die meisten Millionäre in den USA wohnen in Immobilien, die einen Wert von weniger als 300.000 Dollar haben.

Merken Sie sich eine Regel: Geld auszugeben, um anderen zu zeigen, wie reich Sie sind, führt dazu, dass Sie mit Sicherheit weniger Geld haben.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Reichtum sieht man nicht

  1. Christoph

    Hallo Tim,

    wie immer ein toller und inspirierender Artikel. Was mir mittlerweile sehr hilft wenn ich an den Kauf von nicht notwendigen Sachen denke ist die Gegenrechnung, wieviel Dividendeneinkommen ich brauche um mir das Gewünschte leisten zu können. Alleine für ein Auto braucht man eigentlich einen Aktienwert von knapp 150.000 € um aus den Dividenden den durchschnittlichen monatlichen Unterhalt zu finanzieren (bitte jetzt nicht auf die Zahl festnageln, ist einfach über den Daumen gepeilt). Diese Zahl erhöht sich natürlich dementsprechend je größer das Auto wird. Es gibt natürlich immer Situationen, wo es ohne Auto einfach nicht geht (Familie mit (kleinen) Kindern, schlechter ÖPNV), aber es läßt einen doch überlegen, ob der fahrbare Untersatz wirklich nötig ist. Ich sehe es ja an mir selbst: Arbeitsplatz ist knapp 2,5 km weg, ÖPNV hier in Dortmund ist auch nicht wirklich schlecht 😉 und trotzdem habe ich ein Auto (ist jetzt 3 Jahre alt und ich habe atemberaubende 8.500 km damit schon zurückgelegt …).

     

  2. Ajax87

    Lieber Tim,

    wieder sehr wahre Worte von Ihnen. Besonders deutlich wird dieser Konsumrausch wieder in diesen Tagen…wenn alle wie bekloppft sich das neue Iphone für mehrere hundert Euro kaufen.

  3. Lars

    Hallo Tim,

    ein sehr schöner und sehr wahrere Artikel! Das ist wohl auch eines der Hauptprobleme unserer heutigen Zeit. Viele Menschen in der zivilisierten Welt verbringen mehr Zeit und Energie damit sich mit unnötigen Konsumartikeln zu umgeben, als sich an den normalen Dingen zu erfreuen. Das Wetteifern mit dem Nachbarn oder Freunden um den besseren Status führt nur zu einer permanenten Unzufriedenheit.

    Ebenso wie ein großes Vermögen keine Garantie für Glück ist, dürfte das ständige Streben nach mehr langfristig dazu führen das man viele schöne Dinge im Leben verpasst.

    Bei den Reichen ist meine Erfahrung eher die, dass man grundsätzlich zwischen den Neureichen und dem alten Geld unterscheiden muss. Die dicke Yacht und eine Garage voller Sportwagen wird man wohl eher bei denen finden die erst seit Kurzem und viel zu schnell zu viel Geld gekommen sind. Aber auch hier gilt… Dazugehören zu dem erlauchten Kreis der „anerkannten“ Millionäre werden sie deswegen noch lange nicht!

    Der einfache Anleger oder Sparer sollte sich wohl eher darauf konzentrieren möglichst viel zurück zu legen um entweder früher in den wohlverdienten Ruhestand kommen zu können, oder sich dann später auch noch Dinge leisten zu können die Ihm wirklich wichtig sind.

  4. Felix

    Das Problem des Sparers ist z.Zt. die Frage, wohin mit dem Ersparten. Die Welt ist mit Geld überflutet. Schuldner erleben gute Zeiten; sie erhalten Casch für lau.

    Der Sparer sucht händeringend nach rendierlichen Anlagemöglichkeiten. Bei Zinsanlagen bleibt nach Steuer und Inflation nichts mehr übrig. Aktien und Immobilien sind teuer. Für die sparrenden Blogleser sind nicht so sehr die immer wiederkehrenden Sparappelle von Interesse, sondern die Frage nach ertragreichen Anlagemöglichkeiten. Das wäre der Schweiß der Edlen Wert.

  5. Tino

    weise Worte „Reichtum sieht man nicht“, es geht hier im Blog um Geld, Sparen, Aktien u. a., aber Reichtum ist aus meiner Sicht auch eine viel weiterführende philosophische Frage. Reichtum umfasst alle Lebensbereiche, wie echte Freundschaft, Nächstenliebe, Geben vom eigenen Reichtum, z. B. Wissen und wer das beste Wissen hat und nutzt, ist reich, völlig ohne Statussymbole.

    @Felix, ich sehe kein Problem in Anlagemöglichkeiten in Aktien. Die Geschäfte sind zu jeder Jahreszeit geöffnet und bieten immer Schnäppchen je nach Risikoprofil des Anlegers. Manchmal muss man halt mal ein bischen warten, aber nicht ewig. Dividenden sprudeln, es gibt auch Wachstum hier und dort zu vernünftigen KGV’s und natürlich auch mal spezielle Situationen, wie die vor einiger Zeit und noch jetzt vom Gesundheitstrend gebeutelten Burger-Buden oder dem gefühlten Innovationsschwund bei Apple nach 2011. Nervosität verbreitet sich langsam unter Anlegern wegen der schon jahrelang andauernden Hausse. Also es bleibt immer spannend, alles ist im Wandel. Es gibt weiterhin großartige Unternehmen, die nicht maßlos überbewertet sind. Alibaba wurde hier erst von Tim vorgestellt, eine spannende Geschichte die es zu verfolgen lohnt, d. h. nicht sofort rein für mich, aber interessant.

  6. Fabian S.

    Hallo Tim,

     

    grandioser Artikel…bitte schreibe weiterhin so etwas Kluges. Du hast so Recht!  Kenne viele aus meinen Bekanntenkreis, die nicht reich sind aber es gerne wären und Statussymbole brauchen!

     

    Kleingeister sind das!

     

    Danke Tim für solch tolle Artikel!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  7. Born_in_the_EUdSSR

    @Tim

    Du hast so recht mit dem, was Du schreibst.

    Aber, wer wie ich eine Gott sei Dank noch gesunde 75-jährige Mutter ohne großes Vermögen hat, der sieht das Damoklesschwert der „Pflegekosten“ über sich schweben. Alles, was ich angespart habe, kann mir zur Deckung dieser Kosten genommen werden.

     

  8. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ alle

    Danke für den Zuspruch.

    Wenn ich Leute beobachte, denke ich oft: „Denen wird das Geld spätestens ausgehen, wenn sie 70 oder 80 Jahre alt sind. Merken die nicht, was sie tun?“

    Warum tragen Leute Kleidung, auf denen ein riesiger Schriftzug mit CHANEL oder POLO RALPH LAUREN prangt? Ich habe festgestellt, die meisten Reichen protzen nicht. Ich traf kürzlich einen Hedgefondsmanager in dessen Wohnung, der saß in billiger Sportkleidung im Sessel und trank Leitungswasser. Sie leben unterhalb ihren Verhältnissen. Ihnen ist völlig egal, was andere von ihnen denken. (Deshalb sind sie auch erfolgreicher als die Masse.)

    @ Born_in_the_EUdSSR
    Das stimmt. Das kann eine emotionale und finanzielle Belastung werden. Ich glaube, die Pflegekassen/Krankenkassen steuern monatliche Zahlungen bei basierend auf der Pflegestufe. Aber das deckt oftmals nur einen kleinen Teil der Kosten. Solange es Deiner Mutter gut geht, solltest Du jeden Moment mit ihr genießen.

  9. Markus

    Reich bzw. das Wort Reichtum lässt viele Interpretationsmöglichkeiten zu…

    400.000 € reich ?… 1 – 2 Mille reich? oder Multimillionär…

    Wie viel davon ist flüssig, Immobilieneigentum oder in einer Firma, Grundstücken etc. gebunden…

    Teilweise sieht man Reichtum schon!

    Von der Sparsamkeit zum Geiz ist es auch oft ein Gratwanderung.

    Leute, die bei jeder Firma, Einkauf oder Anschaffung nur nach Rabatten schielen und es sich aber gleichzeitig leisten könnten, sind für die Wirtschaft eine Katastrophe.

    Wo soll bei einer „Geiz ist Geil-Mentalität“ Spielraum für Lohn- und Gehaltserhöhungen bleiben?

    Wo sollen große Gewinne entstehen, wenn alle nur noch sparen und Preisdumping betreiben?

    Eine Deflation like Japan ist für Aktionäre auch unschön.

    Eine starke Inflation ist auch nicht erstrebenswert.

    400 k bei Rentenbeginn in Aktien und ein Kurseinbruch von 50 % tun bei einem kürzeren Anlagehorizont schon ein wenig weh. 😉

     

  10. Alexander

    Sparen ja- aber bitte mit Augenmaß. Totsparen macht auch keinen Spass.

    Ich habe ein rel. gutes Einkommen und gönne mir schon etwas Luxus. Es muss nur in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. Ich kaufe mir keine teure Kleidung, ich fahre einen normalen Mittelklassewagen etc.

    Ich musste mir nun ein neues Handy kaufen, wollte erst das Iphone 5, dachte wäre nun billiger – naja, hab eins von einer anderen Firma genommen, dass nur 1/3 kostet. Was die anderen sagen, ist mir inzwischen egal. Ich kaufe auch die Gartenmöbel im Herbst und die Winterjacke im Frühjahr.

    Aber ich gebe viel Geld für Urlaube aus, da dürfen 14 Tage schon mal 6.000 € kosten. Ich plane und genieße dann aber bewusst. Zu sehr gängeln und verzichten ist kontraproduktiv. Uns steht allen nur eine begrenzte Lebensspanne zur Verfügung und ich will mich in 20 Jahren nicht ärgern, auf meine Traum-Urlaube verzichtet zu haben. Eine gesunde Sparquote und das Leben trotzdem genießen. Die Mischung machts.

  11. Fabian S.

    Nein@ Lucke_in_den_Zoo..leider sind die nicht alle vernünftig.

     

    Aber dein Nick lässt ja tief blicken….traurig

  12. Couponschneider

    Ich habe auch ein neues Telefon: Für 69 €. Ein Wiko Ozzy und immerhin Dual Sim. Das heißt, ich brauche nicht mehr den Firmenknochen extra durch die Gegend zu schleppen.

  13. Wolfi

    Bähh, ich find das Handy widerlich! Wollt ich nicht mal geschenkt haben!

    Sparsamkeit schön und gut. Aber man kann es auch übertreiben.

  14. Matthias

    Hallo Tim,

    mal wieder ein motivierender Artikel von dir, doch muss ich in 2 Punkten widersprechen:

     

    1. Neid ist KEIN Gift. Deine Definition von Neid ist eher negativ behaftet (gar nicht America-like). Man sollte jedoch mal darüber nachdenken, ob Neid nicht positiv ausgelegt werden sollte, weil es einen Menschen dazu bringen kann, mehr zu leisten, weil er einem Vorbild nacheifert.

    Ich denke, statt dem negativen Neid sollte man versuchen, seine Missgunst abzuschalten, denn diese ist giftig.

    2. Es ist mir nur schwer verständlich, dass du regelmäßig Konsumverzicht predigst. Was ist daran schlimm, wenn Personen, die im Alter von 40 Jahren ihr Vermögen bereits gemacht haben und hierfür sehr hart gearbeitet haben, sich den Luxus gönnen, den sie haben wollen.

    Ich bin regelmäßiger Besucher deines Blogs, doch kommen in letzter Zeit nur wenige neue Gedanken zur finanziellen Freiheit etc. auf.

     

     

  15. Kayo

    Wie jetzt, du hast keine 100 Millionen ?   😉

     

    Schöner Artikel, schöne Zusammenfassung deiner Philosophie.

    Am besten gefällt mir: „Wohlstand wird durch das Zeug geschaffen, das Sie nicht sehen.“

    Ganz im Sinne von Laotse`s.

    „Aus Mauern … baut man ein Haus.

    Doch erst sein Leerraum, das Nichts, gibt ihm den Wert.“

  16. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Matthias

    Ich finde die Begriffe Neid und Missgunst gehen in die gleiche Richtung.

    Es ist nicht gut, neidisch zu sein, weil das ein negatives Gefühl auslöst. Es hängt mit den ständigen Vergleichen zusammen: Welches tolle Auto fährt der? Wieviel verdient der nur? Schau, die neue Villa von denen? Wie können die sich das nur leisten?

    Ich glaube, erfolgreiche Menschen werden nicht vom Neid motiviert. Es ist etwas anderes.

     

    @ Kayo

    100 Millionen? Nö. Da muss ich noch die nächsten 1500 Jahre dran arbeiten.

     

    Flaschenpfandsammler

    Assets sind in der Tat vielerorts aufgeblasen. Zumindest scheint es so. Kunst, Immobilien, Aktien, Anleihen, Oldtimer, Grundstücke… Doch nimmt der Wohlstand zu. Insofern müssen langfristig die Preise klettern. Und irgendwann wird sich die Inflation wieder zurückmelden.

  17. Jens

    Du hast völlig Recht das die meisten über ihren Verhältnissen leben. Verzicht zu predigen ist aber auch nicht die Lösung.

    Man sollte sich nur genau klarmachen was man eigentlich will. Und dann sollte man sich nicht sagen ich kann mir das nicht leisten sondern sich fragen wie kann ich mir das leisten?

    Oft sind vermeintlich teure Dinge gar nicht so teuer wenn man es clever anstellt und kreativ ist. Das ist aber auf keinesfalls eine Ausrede für Konsumschulden.

     

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